- Evangelische Pfarrgemeinde Melk

Anschließend nahm er das Brot und
sprach das Dankgebet. Er brach das
Brot in Stücke, gab es ihnen und sagte:
„Das ist mein Leib. Er wird für euch
gegeben. Tut das immer wieder zur
Erinnerung an mich.“ (Lukas 22, 19)
Vom täglichen Brot (S. 3)
Dankbarkeit von Pfarrer Làszlò (S. 4 – 5)
Dankbarkeit von Udo Hahn (S. 6)
Termine für Oktober, November und Dezember (S. 7 – 10)
Lebensbewegungen in unserer Gemeinde (S. 11)
Jubiläen, Gottesdienste (S. 12 – 13)
Erreichbarkeit (S. 14)
Weltmusik unterm Kirchendach (S. 15)
Büchertipps gibt Pfarrer Frank Hinkelmann (S. 16 )
Büchertipps für Jugendliche von Naomi Hinkelmann (S. 17)
Taufgottesdienst am Erlaufufer und viele Fotos aus dem
Leben unserer Gemeinde (S. 18 – 19)
Redaktionsschluss für die Herbstausgabe:
25. November 2016
Herausgeber und Redaktion:
Evangelisches Pfarramt A. u. H.B. Melk, Kirchenstraße 15, 3390 Melk, Telefon: 02752-52275, FAX: -51434
E-Mail: [email protected] Web: www.evang-melk-scheibbs.at
Offenlegung der Blattlinie:
Information und Verkündigung der christlichen Botschaft für die Evangelische Pfarrgemeinde Melk-Scheibbs
Gestaltung: Werner Stritar
Bildnachweis: S 8, Bild 1: © medien REHvier.de/Anja Brunsmann; Klaus Heinisch, Naomi Hinkelmann, Veronika Làszlò, Werner Stritar, z. V. g.
Hersteller: Fa. Gradwohl-Druck, 3390 Melk Verlags– und Versandpostamt: 3390 Melk, Zulassungsnummer: G02Z030623
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Was hat die Pizza mit der Bitte um das tägliche Brot
zu tun? Für mich eine ganze Menge, denn sie bietet ja
auf dem Brotteig eine ganze Menge Schmackhaftes,
Gutes, mehr als man unbedingt zum Essen braucht.
Und die Farben, der Geruch! Für mich ist so eine Pizza
ein Symbol dafür, was Gott uns als Draufgabe
schenkt, so viel mehr, als wir benötigen. Vielleicht
denken auch Sie bei der nächsten Pizza daran.
In den Erklärungen im Kleinen Katechismus Martin
Luthers heißt es auf die Frage, was denn „tägliches
Brot“ heiße : „Alles, was Not tut für Leib und Leben,
wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker,
Vieh, Geld, Gut, fromme Eheleute, fromme Kinder,
fromme Gehilfen, fromme und treue Oberherren,
gute Regierung, gut Wetter, Friede, Gesundheit,
Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und
desgleichen.“ Natürlich könnten wir das jetzt in die
Sprache, die Begriffe, die Notwendigkeiten der heutigen Zeit übertragen. Das überlasse ich Ihnen, denn
nachzudenken tut hier gut.
Wenn ich mir mit meiner Frau all die Werbeaussendungen durchsehe, stellen wir immer wieder fest,
was wir alles nicht brauchen. Schon Sokrates erkannte vor über 2.400 Jahren: „Wie viele Dinge es doch
gibt, die ich nicht brauche.“ Erkennen, was man alles
nicht braucht: Auch das tut gut!
Menschen kaufen, um eine innere Leere zu füllen,
so scheint es mir. „Shopping macht happy“? Wirklich?
Muss wirklich alles überall und jederzeit verfügbar
sein? Kein Warten mehr? Keine Vorfreude?
Wir definieren uns häufig über unseren materiellen
Besitz, bringen zum Ausdruck: „Ich bin, was ich habe.“
Doch ich bin, was ich an Mitgefühl und Wertschätzung, an Freude und Freundlichkeit, an Glaube und
Liebe, an Hoffnung und Zuversicht,... habe und weitergeben kann. Gefühle kann man nicht kaufen, wenn
man Gegenstände erwirbt, auch wenn uns das die
Werbung einredet. Ein Auto schenkt mir keine Freiheit, ein Parfüm macht mich nicht attraktiv, begehrenswert.
Was ich brauche? „Bei dir zu sein, das ist alles, was
ich mir auf der Erde wünsche“, singt der Psalmist
(Psalm 73, 25).
Bei der Frage nach dem „täglichen Brot“ bin ich
nachdenklich geworden. Was brauche ich wirklich?
Und wofür kann ich wirklich dankbar sein?
Das Foto auf Seite zwei zeigt das Gemeinsame, zeigt
das Danken, das Teilen, zeigt das Weitergeben von
dem, was man bekommt, zeigt, dass wir die erlösende, befreiende Liebe weitergeben sollen: „Nimm und
iss vom Brot des Lebens!“
Wenn ich an das tägliche Brot denke, denke ich an
meine Kindheit, meine Jugend zurück, denke an meine Mutter, wie sie das frische Brot umdrehte und mit
der Messerspitze die drei Kreuze machte, langsam,
andächtig und dankbar.
Bewahren Sie sich Ihren Appetit auf das Brot, das
wirklich sättigt!
Ihr Werner Stritar
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Pfarrer Làszlò Làszlò
Eine alte Geschichte von S. Turgenjew erzählt Folgendes: Eines Tages verfiel das Höchste Wesen auf
den Gedanken, ein großes Gastmahl in seinen Prunkgemächern zu geben. Es lud die Tugenden dazu ein.
Es kamen sehr viele – große und kleine Tugenden. Die
kleineren waren angenehmer und liebenswürdiger als
die großen. Aber alle schienen zufrieden zu sein und
unterhielten sich höflich, wie es sich unter nahen Verwandten und guten Bekannten ja auch geziemt. Doch
dann bemerkte das Höchste Wesen zwei wunderschöne Damen, die sich offenbar noch gar nicht kannten. Der Hausherr nahm die eine der Damen an der
Hand und führte sie zu der anderen. „Die Wohltätigkeit!“, sagte er und zeigte auf die erste. „Die Dankbarkeit!“, fügte er hinzu und zeigte auf die zweite. Beide
Tugenden waren unsagbar erstaunt: Solange die Welt
bestand – und sie bestand seit langem –, begegneten
sie einander zum ersten Mal.
Im Lukasevangelium lesen wir die Geschichte von
den zehn Aussätzigen, die von Jesus geheilt wurden.
Er schickte sie zu den Priestern, damit sie auch offiziell wieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden
konnten. Alle wurden geheilt, aber nur einer kam zurück, um Jesus zu danken. Jesus selbst fragte: Es sind
doch alle zehn rein geworden, wo sind die übrigen
neun? Er war wohl erstaunt über diese Undankbarkeit.
Dabei ist Dankbarkeit eine Grundhaltung, die unser
Leben froh macht und Beziehungen schafft. Dort, wo
man aufeinander angewiesen ist, geht es meistens
menschlicher zu, Kontakte sind nötig, das Danken eine normale Haltung. Wir erfahren das besonders in
den armen Gegenden der Welt, wo die Menschen
einander brauchen.
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Auch wir können uns die schönsten Sachen im Leben nicht selber schaffen oder verdienen, wir können
sie uns nur schenken lassen. Es sind das Geborgenheit, Verständnis, Zuwendung, Freundschaft, Liebe
und Herzlichkeit.
Oder denken wir nur an das Leben. Wer hat es uns
gegeben? Wer füllt es mit Inhalt und Ereignissen, dass
wir daran wachsen und reifen? Woher kommen unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten, das Leben zu gestalten? Wenn wir einmal innehalten und unser Leben überdenken, dann sehen wir plötzlich Zusammenhänge im Leben und wir können gar nicht anders,
als mit König David gemeinsam zu singen: Lobe den
Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps. 103,2)
Ja, wer könnte denn das vergessen? Alle die unverdienten Geschenke – vom Anfang unseres Lebens an!
Wie privilegiert sind wir doch, im Wohlstand geboren
zu sein! Wer könnte denn das vergessen: Dass wir
Eltern haben durften, denen wir eine Gabe Gottes
waren, die uns liebten.
Wer könnte denn das vergessen: Dass wir in einer
Schule lernen durften, dass wir Freunde hatten, dass
unsere Talente gefördert und ausgebildet wurden.
Wie gut wir in die Welt des Berufes hineingefunden
und unseren Platz im Leben erobert haben, der uns
gefiel.
Wer könnte vergessen, wie viel Glück uns die erste
Begegnung mit unserem späteren Lebensgefährten
schenkte, wie viel Zuneigung zwischen uns war, wie
viel prickelndes, warmes Gefühl füreinander. Und wie
viel ist seitdem zwischen uns gewachsen: Verständnis
ohne Worte, Vertrauen, Treue und Gewissheit der
Liebe.
Wer könnte vergessen, was er sich mit diesem einen
Menschen aufbauen konnte, was man gemeinsam
geschaffen hat, was einem gelang, und wie man auch
Misserfolge zusammen tragen konnte. Und die Kinder! Welche Geschenke sind uns da zuteil geworden!
Kinder, gesund und fröhlich, die wir erziehen, formen
dürfen, die uns lieben, die »Mutter«, »Vater« zu uns
sagen, die uns brauchen und unsere Zuwendung nötig
haben – und die uns so viel zurückgeben: Freude, Anerkennung, Glück...
Wer könnte vergessen, dass er eine so lange Zeit
des Friedens erleben darf und ihm Not und Hunger
erspart bleiben? Dann all die schönen Dinge, die uns
umgeben, unser ganzer Lebensstandard. Die guten
Erlebnisse jedes Tages. Die Erfahrung des Sonntags:
Nicht arbeiten müssen, ausruhen, zu sich selbst kommen.
Wer könnte vergessen, wie er damals so tief unten
war, wie ihm der Mut verging, und er am liebsten aufgegeben hätte..., und wie es dann doch einen Weg
gab, den man gehen konnte. Wie uns der Nächste das
entscheidende Wort gesagt hat. Wie uns die Geste
der Hilfe wieder zurechtgebracht hat, wo schon alles
verloren schien. Wer könnte vergessen, dass er die
Krankheit vor Jahren so gut überstanden hat. Wie
man die Kräfte neu in sich spürte! Wie man aufatmete und diese Last von einem abfiel!
Wer könnte vergessen, wie der Tod unseres Angehörigen uns zu Boden gedrückt hat? Alles schien doch
aus zu sein, damals. Der Schlag, als uns zu Bewusstsein kam: Er wird nie mehr sein! Die Tage, Wochen,
Monate, in denen wir fast verzweifelt wären. Und
schließlich doch wieder Mut, ein erster froher Gedanke, ein Erinnern an unseren Verstorbenen, ohne dass
es uns die Tränen in die Augen trieb. Ein wenig Zuversicht, dass es nach dem Abschied weitergeht, ein wenig Hoffnung...
Wer könnte alles das vergessen? Darum: Lobe den
Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
David Alaba::
„Wenn du mit einem guten Leben gesegnet bist, versuche immer, etwas zurückzugeben.“
Es gibt Menschen
Es gibt Menschen, die wissen nicht,
dass sie für mich leben
und wie gut es mir tut, sie nur zu sehen ,
wie angenehm es mir ist, ihr Lächeln zu spüren, ihre Stimme zu hören.
Sie wissen nicht, wie ärmlich und grau mein Leben ohne sie wäre.
Es gibt Menschen, die wissen nicht, dass sie vom Himmel geschickt sind – für mich.
Erst wenn ich sage: „Danke, es ist so schön, dass es dich gibt!“ wissen sie es.
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Dankbarkeit
Aus dem wunderschönen – leider vergriffenen – Buch von Udo Hahn
„Wie die Lilien auf dem Feld“:
Dankbarkeit ist die Einsicht,
dass mein Leben
durch und durch Geschenk ist.
Geliehene Zeit.
Gabe.
Aufgabe.
Um Menschen glücklich zu machen.
Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in große Freude.
Sie führt mir meine Grenzen vor Augen.
Sie hält den Gedanken an das Gute wach.
Das Scheitern behält nicht das letzte Wort.
Denn Gott sorgt für mich.
Viele Dinge im Leben
kann man nicht mit Geld bezahlen.
Nicht mit Geschenken.
Nicht mit vielen Worten.
Nur mit einem: Danke.
Dankbarkeit ist die Erkenntnis,
dass im Leben
nichts selbstverständlich ist.
Was ich bin,
bin ich nicht aus mir selbst.
Ich empfange mehr,
als ich geben kann.
Ich lebe von dem Vertrauen,
das andere mir entgegenbringen.
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Unser früherer Pfarrer Günter Battenberg möchte gerne ab Oktober den ProChristKreis in Pöchlarn fortsetzen. Dieser wird im neuen Familienzentrum in Pöchlarn, in
der Oskar-Kokoschka-Straße 15 stattfinden. Für nähere Informationen (Datum,
Uhrzeit) bitte mit Pfarrer Battenberg Kontakt aufnehmen: 0699/18877826.
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Die nächsten Termine:
5. und 19. Oktober
9. und 23. November
Beginn: Jeweils um 19.30 Uhr
Ja, die Männer vom Bibelstammtisch treffen sich wieder. Alle vierzehn Tage treffen wir einander in der KreuzerAlm Petzenkirchen. Nur für Männer! Gemeinsam studieren wir die Bibel, tauschen uns aus und beten füreinander.
JederMANN ist
lich eingeladen!
Kontakt: Josef Trinkl 0664-4608060
Die nächsten Termine:
10. und 24. Oktober
7. und 21. November
5. und 19. Dezember
jeweils um 19 Uhr 30
Mittwochs 14-tägig von 9.00 bis 11.00 Uhr im Evangelischen Jugendraum im Marktschloss Wieselburg.
Das feine Frauenfrühstück in gemütlicher Atmosphäre. Hier kannst du
neue Kontakte knüpfen sowie Gespräche rund um die Bibel und uns
Frauen erleben.
Thema:
Termine:
Kontakt:
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Auf den Spuren der ersten Christen (Apostelgeschichte)
12. Oktober, 9. und 23. November, 7. Dezember
Dorothee Hinkelmann 0699-12517009
oder Christa Trinkl 0664-2237066
Mütter beten für ihre Kinder, Schulen und Lehrer.
Wo?
Wann?
Kontakt:
Evangelischer Jugendraum im Marktschloss Wieselburg
19. Oktober, 16. November, 14. Dezember
jeweils von 8:30 bis 9:30
Dorothee Hinkelmann 0699-12517009
Am 26. Oktober laden wir herzlich ein zu Gemeinschaft und Gebet am Nationalfeiertag.
Wo?
Wann?
Christliches Zentrum Amstetten, Arthur-Krupp-Straße 1
26. Oktober, 18 bis 21 Uhr
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Nach dem Start am 23. September geht es an folgenden Tagen weiter:
Freitag, 28. Oktober
ab 16:30
Freitag, 25. November ab 16:30
Freitag, 2. Dezember
ab 16:30
Am 14. November findet um 19:00 Uhr im neuen Gemeindeamt der Marktgemeinde Petzenkirchen ein Vortrag unter dem Thema „Die Vielfalt christlicher Kirchen in Österreich“
statt. Unser Pfarrer im Ehrenamt Dr. Frank Hinkelmann hält den Vortrag, der in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Petzenkirchen durchgeführt wird. Der Eintritt ist frei.
Gegebener Anlass ist das neueste Buch des Vortragenden, das Mitte September im Böhlau
Verlag erschienen ist:
Kirchen, Freikirchen und christliche Gemeinschaften in Österreich
Handbuch der Konfessionskunde
Gb. 567 S. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2016 € 70,00
Bei Interesse kann das Buch über den Autor ([email protected]) bezogen werden.
Im Rahmen der Evangelischen Allianz Mostviertel findet am 25. und 26. November
in den Räumen des Christlichen Zentrums in der Arthur-Krupp-Straße 1 in Amstetten
ein Wochenendseminar unter dem Thema „Kirchengeschichte Österreichs im Überblick“
mit Pfr. i. E. Dr. Frank Hinkelmann statt. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen.
Die genauen Zeiten sind im Pfarramt zu erfragen.
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Taufen:
Moritz Amon
Manuel Brandstetter
Ennio Herröder
Jan Herröder
Simon Fürll
Nala Kriechbaum
Neo Kriechbaum
Fabienne Christine Leonie Stutz
Sonja Wittek
Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen
hat: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen.
Du bist mein.“
(Jesaja 43,1)
und 10 Flüchtlinge
Beerdigungen:
Frau Bettina Bohdalek-Braza
Herr Hans Hüneraksy
Denn jetzt sehen wir nur ein rätselhaftes Spiegelbild.
Aber dann sehen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke.
Aber dann werde ich vollständig erkennen,
so wie Gott mich schon jetzt vollständig kennt.
Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung, Liebe – diese drei.
Doch am größten von ihnen ist die Liebe.
(1. Korinther 13, 12 - 13)
Austritte:
Eintritte:
Sechs Personen sind in unsere
Kirche eingetreten.
Vier Personen sind aus unserer
Kirche ausgetreten.
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… zum 70. Geburtstag:
Frau Elisabeth Nikou, Gresten
Herrn Karl Noest, Klein-Pöchlarn
Frau Maria Pietsch, Melk
Herrn Heinz Schwarz, Pöchlarn
Herrn Wilhelm Arndt, Wieselburg
(13. Okt.)
(21. Okt.)
(11. Nov.)
(7. Dez.)
(12. Dez.)
… zum 75. Geburtstag:
Herrn Franz Alfons, Göstling/Ybbs
(3. Okt.)
Frau Trude Fallmann, Scheibbs
(1. Nov.)
Herrn Paul Neuwirth, Mauer
(24. Nov.)
Herrn Peter Tillian, Marbach/Donau (26. Nov.)
Herrn Ewald Theiss, Wieselburg
(5. Dez.)
… zum 80. Geburtstag:
Herrn Hannes Nöbauer, Pöchlarn
(20. Okt.)
… zum 85. Geburtstag:
Frau Helmine Krauss, Wolfenreith
… zum 90. Geburtstag:
Frau Ingeborg Buxbaum, Melk
(19. Okt.)
Frau Hannelore Bartruff, Wieselburg (11. Nov.)
Frau Valentina Halmschlager, Wieselburg (7. Dez.)
… zum 91. Geburtstag:
Frau Carmen Bandt, Pöchlarn
(4. Nov.)
… zum 92. Geburtstag:
Frau Frieda Buchinger, Pöchlarn
Frau Rotraud Lang, Purgstall
(28. Okt.)
(22. Dez.)
… zum 93. Geburtstag:
(8. Okt.)
Frau Therese Entinger, Loosdorf
(1.Okt.)
Hinweis:
Wenn Sie Ihr Jubiläum nicht veröffentlicht haben wollen, lassen Sie es uns bitte rechtzeitig wissen. Der Redaktionsschluss
der nächsten Ausgabe ist der 26. August 2016. Danke!
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Erlöserkirche
Schlosskapelle
Heilandskirche
Betsaal
Melk
Wieselburg
Scheibbs
Gaming
Gesamtgemeinde-Gottesdienst zum Erntedank
10:00 Heilandskirche Scheibbs G
Suppenessen
So 2. Oktober
G Abendmahl
F Kindergottesdienst
T Nachkirchenkaffee
So 9. Oktober
So 16. Oktober
So 23. Oktober
So 30. Oktober
10:00
10:00
10:00
8:30
GT
F
T
T
10:00
10:00
10:00
FT
F
T
10:00
10:00
10:00
8:30
T
F
T
T
Gesamtgemeindegottesdienst: Reformationsfest 17 Uhr
Schlosskapelle Wieselburg
Mo 31. Oktober
Kein Gottesdienst
Reformationstag
So 6. November
G
10:00
10:00 Heilandskirche Scheibbs: Vorstellung der Konfirmanden
T
entfällt
10:00
10:00
10:00
8:30
FGT
F
GT
GT
10:00
10:00
10:00
T
FG
T
So 27. November
10:00
10:00
10:00
8:30
1. Advent
FT
F
T
T
So 4. Dezember
10:00
10:00
10:00
T
F
T
10:00
10:00
10:00
8:30
FGT
F
GT
GT
10:00
10:00
10:00
T
FG
T
17:00
16:00
17:15
So 13. November
So 20. November
2. Advent
So 11. Dezember
3. Advent
So 18. Dezember
4. Advent
Sa 24. Dezember
Heiliger Abend
So 25. Dezember
10:00
10:00
Christtag
GT
GT
Mo 26. Dezember
10:00
Stefanitag
FG
Sa 31. Dezember
Altjahresabend
17:00
17:00
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Pfarrer Làszlò Làszlò ist unter 02752/52275 oder
0699/18877359 erreichbar.
Sprechzeiten: Dienstag bis Freitag zwischen 8:00 und 11:00
Der Kurator Josef Trinkl ist unter 0664/4608060 erreichbar.
Unser Diakon Gilgian Oester ist unter 0650/7167800 zu sprechen.
Fragen zum Kirchenbeitrag beantwortet Ihnen Christa Trinkl an Dienstagen
zwischen 17 und 20 Uhr unter der Telefonnummer 0664/2237066.
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Evangelische Akademie Wien (Hg.)
Hoffnungsort Seegasse 16
Hilfsaktionen der Schwedischen Israel Mission im Nationalsozialismus
Pb. 126 S. Wien: Mandelbaum, 2015 € 14,90
„So lassen die Erinnerungen von Göte Hedenquist einen Blick tun in eine dunkle Zeit, aus
der die Verpflichtung erwächst, allem Antisemitismus, der in Europa von heute wieder
erschreckend zunimmt, zu widerstehen“, schreibt Bischof Michael Bünker im Vorwort dieser autobiografischen Schilderung des schwedischen Pfarrers Göte Hedenquist. Er kam
1936 zusammen mit seiner Frau in die Wiener Seegasse, um dort in der Schwedischen Israelmission mitzuarbeiten. Neben die missionarische Arbeit unter Juden trat die seelsorgerliche Begleitung von jüdischen Christen und nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich 1938 vor allem auch eine tatkräftige Rettungsaktion von Juden aus Wien, denen man bei der Emigration half bzw. diese organisierte. Hedenquists autobiografische
Skizzen schildern eindrücklich die schwierige Situation der Juden im Wien Ende der
1930er Jahre, nehmen den Leser mit hinein in Hedenquists Begegnungen mit Adolf Eichmann sowie anderen Erlebnissen und berichten auch über die bewusst missionarische
Arbeit der Schwedischen Israelmission unter Juden in Wien. Eine eindrückliche Lektüre,
die eine schwierige Phase österreichischer Kirchengeschichte dem Leser anschaulich vor
Augen stellt.
Daniel Böcking
Ein bisschen Glauben gibt es nicht
Wie Gott mein Leben umkrempelt
Gb .224 S. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2016 € 17,99
Viele Österreicher tragen den Kern aller Antworten auf die großen Fragen längst in sich:
Sie sind gläubig – aber die meisten von ihnen nur nebenher, ein bisschen. Gerade so sehr,
dass der Glaube den eigenen Lebensentwurf nicht stört. „Ich hatte einen See in die Pfütze
meines Glaubens gehalten. Es hatte sich angenehm angefühlt und gut. Also war ich mit
beiden Beinen bis zu den Knien in den Bach gestiegen, hatte mich nass gemacht, hatte
Schwimmübungen in dem Fluss aus Liebe und Gewissheit unternommen. Dann war ich
herausgeklettert, hatte Anlauf genommen und war mit einem großen Sprung vom Ufer in
den See Gottes gesprungen. Ja! Umgekehrt! Angekommen! Endlich da! Hier ist es richtig!“
In packender Weise nimmt der leitende Redakteur der deutschen Bild-Zeitung, Daniel Böcking, den Leser mit auf seine Reise zu Gott. Ein grundehrliches Buch, nebenbei noch spritzig geschrieben, dass auch offen über Zweifel und Hindernisse auf dem Glaubensweg hin
zu Gott berichtet. Ein Buch, das sich u. a. als Geschenk eignet für Menschen, die kritische
Rückfragen an den christlichen Glauben haben.
Beide Bücher für Sie gelesen: Pfr. i. E. Dr. Frank Hinkelmann
16
Ken Davis
CLOWNFLAKES zum Frühstück – Andachten, die dir die Müdigkeit verderben
Kt. 160 S. Gießen: Brunnen Verlag, 2016 € 10,30
Bei den humorvollen Andachten vergeht einem sofort die Müdigkeit. Ob „schuldige
Schnecken“ oder „Kühe auf dem Beifahrersitz“: Die lustigen Clownflakes von Ken Davis
sind der perfekte Start in den Tag. Die Andachten sind kurz und perfekt für zwischendurch. Der passende Bibelvers zur Geschichte ist ein super Leitfaden für den Tag und
bringt dich mit viel Humor näher an Gottes Wort.
Du lachst gerne und möchtest mehr von Gott erfahren? – Dann ist dieses Buch perfekt
für dich!
Elizabeth George
Der Mädchenkurs: Stark für den Alltag
Pb. 160 S. Burbach: rigatio-Stftung, 2015 € 11,30
Täglich musst du Entscheidungen über deine Kleidung, deine Freunde, dein Verhalten
treffen. In den 12 Lektionen lernst du, selbstständig gute Entscheidungen zu treffen und
Gottes Weisheit zu verstehen. Ständig kommst du mit Lügen in Versuchung und musst
überlegen, wie du mit Drogen, Lästern und Alkohol umgehst.
In dem Kurs werden Fragen wie die folgenden behandelt:
Wie kleide ich mich richtig?
Wie verhalte ich mich gegenüber Jungs?
Wie schließe und vertiefe ich Freundschaften?
Ist mein Verhalten in der Schule und zu Hause richtig?
Das Buch ist für Gruppen, Freundinnen, aber auch für dich alleine zum Durcharbeiten
geeignet. Mir hat dieser Kurs sehr gut gefallen, ich bin jetzt stark für den Alltag und
kann selbst wichtige Entscheidungen treffen. Du möchtest auch fit für den Alltag werden und den Tag gut und super gelaunt überstehen – dann bestell dir dieses Buch!
Beide Bücher für dich/Sie gelesen: Naomi Hinkelmann
17
Nur eine Woche nach dem Wieselburger Volksfest fand auf dem Gelände der Wieselburger Messe ein zweites
„Großereignis“ statt: Zwölf Personen ließen sich in der Erlauf im Rahmen eines Open Air Gottesdienstes taufen.
Neben zwei Österreichern wagten zehn Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Iran diesen Bekenntnisschritt zu
Jesus Christus. Über 100 Personen nahmen bei schönstem Sommerwetter an dem Festgottesdienst teil. Pfr. i. E.
Frank Hinkelmann predigte über den Abschnitt aus Apostelgeschichte 8,26-39 – die Taufe des äthiopischen Ministers. Bei der Lektüre des Propheten Jesajas und dem Gespräch mit dem Christen Philippus begriff der Minister
plötzlich: Dieser Jesus, der Messias, das ist der Eigentliche, den ich gesucht habe. Er ist es, der mit meiner Schuld
fertig geworden ist und der mich vor die Entscheidung stellt, wie ich mit seinem Angebot umgehe. Genau diese
Erfahrung haben auch unsere Täuflinge gemacht und sie bezeugten das öffentlich in ihrer Taufe. Im Anschluss an
den Gottesdienst grillten Josef Schagerl und Christian Ornig für uns und viele blieben bis in den Nachmittag hinein und genossen die Gemeinschaft. Ein ganz herzliches Dankeschön auch an Amir Salamati, der über Monate
unsere iranischen und afghanischen Geschwister auf die Taufe im Rahmen eines Glaubensgrundkurses vorbereitet hat. Derzeit findet ein weiterer Glaubensgrundkurs in Farsi statt. Nähere Informationen sind bei Gilgian Oester erhältlich (0650-7167800).
Pfr. Hinkelmann u. Amir Salamati, Seelsorger f. iranische Flüchtlinge
Taufe von Sonja Wittek
Die Taufgemeinde am Erlaufufer
Die Fotos auf der rechten Seite:
1. Reihe: Familiengottesdienst zum Schulschluss
2. Reihe: Grillen nach dem Gottesdienst in Scheibbs
3. Reihe: Kisi-Kids in Aktion; Taufe von Moritz Amon
4. Reihe: Taufe von Ennio und Jan Herröder; Taufe von Simon Fürll
18
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Wenn nicht zustellbar, bitte zurück an das
Evang. Pfarramt A. u. H.B 3390 Melk, Kirchenstraße 15
Und doch ist Einer,
welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke)
Verlags– und Versandpostamt: 3390 Melk
GZ 02Z030623, P.b.b.