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Draco Malfoy Fanfiktion
von Jasi0303
online unter:
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1470866912/Draco-Malfoy-Fanfiktion
Möglich gemacht durch www.testedich.de
Einleitung
Die Geschichte spielt im ersten Jahr und es wird sich mit der Zeit eine Lovestory mit Draco ergeben.
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Kapitel 1
?Hey meine Kleine, komm jetzt runter das Frühstück ist fertig!? ? Ja ich komme schon.? Rief ich
meinem Vater noch zu während ich gerade damit beschäftigt war, meine schweren braunen Locken
mit sanften Bürstenstrichen zu bändigen. ? Luna? Ich rufe nicht noch zehnmal nach dir, komm jetzt
nach unten. ?Ich begab mich lieber nach unten bevor mein Vater auf die Idee kommt mich zu holen.
Wir saßen beim Frühstück es war gleich wie jeden Tag ich und meine Eltern in unserem kleinen
Esszimmer. Meine Mutter hatte es mit viel Liebe eingerichtet man sah das helle Beige und Creme
Töne ihre liebsten Farben waren, es war eine perfekte Ergänzung zu dem Boden aus dunklem Holz der
sich durch das ganze Haus erstreckte. Es waren gerade Ferien, wir unterhielten uns als es plötzlich am
Fenster im Esszimmer klopfte, mein Vater sah zu meiner Mutter, Meine Mutter zu meinem Vater dann
beide zu mir, mein Vater erhob sich von seinem Stuhl und trat zu dem großen bodentiefen Fenster um
es zu öffnen. Als er sich wieder umdrehte um zu meiner Mutter zu blicken sah ich es den kleinen
unscheinbaren Brief der aber so viel bedeutete, er sah alt aus mit einem kunstvollen Siegel mein Vater
reichte mir den Brief ich sah den Stolz in seinem Blick ? Herzlichen Glückwunsch meine kleine mach
ihn auf. ?
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Kapitel 2
Ich begann zu lesen in dem Brief stand ? Sehr geehrte Ms. Ardons, Wir freuen uns, Ihnen mitteilen
zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen sind . ? Ich
freute mich des Weiteren standen in dem Brief noch ein paar Dinge die ich für den Unterricht in
Hogwarts brauche die es bis zu Beginn des Schuljahres zu besorgen galt, mein Vater erzählte mir noch
eine ganze Weile von seiner Zeit in Hogwarts, ich hörte gespannt zu und er versprach mir gleich
Morgenfrüh mit mir zur Winkelgasse zu gehen um die nötigen Dinge für das Schuljahr zu besorgen .
Inzwischen war es spät geworden und ich freute mich auf den morgigen Tag also beschloss ich ins
Bett zu gehen, es dauerte nicht lange und ich fiel in einen tiefen Schlaf, ich träumte von Hogwarts und
Magie zumindest soweit ich mir das Schloss nach den Erzählungen meines Vaters vorstellen konnte.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und ging runter ins Esszimmer ohne das mich mein Vater zehn
Mal darum bitten musste wie er es gerne nennt,
er wartete auch schon auf mich und empfing mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht ?Bist du
bereit Luna?? Fragte er und strich mir sanft über die Wange. Ich sah meinen Vater mit einem gespielt
ernsten Blick an und fragte ihn mit bestmöglicher Empörung ob die Frage ernst gemeint sei, woraufhin
wir beide ich schallendes Gelächter ausbrachen.
Mein Vater trat mit mir vor unser großes Karmin und holte eine Schale mit etwas das aussah wie Sand
?Du weißt was das ist oder Luna?? Klar wusste ich es, das war Flohpulver.
Mein Vater erklärte mir noch einmal genau wie es anzuwenden war, am stärksten betonte er das man
nicht nuscheln soll da man sonst nicht genau weiß wo man sich wiederfindet.
Es war soweit mein Vater hatte mir alles erklärt, er machte es vor um in der Winkelgasse auf mich zu
warten, dann war es soweit ich nahm etwas von dem Pulver, und sagte deutlich wo ich hin möchte,
und schon ging mein Körper in grünen Flammen auf. Es funktionierte alles wie geplant und ich fand
mich neben meinem Vater in der Winkelgasse wieder.
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Kapitel 3
Nachdem wir einiges an Zeug wie Bücher, Kessel und andrem Kram gekauft hatten führte mich mein
Vater zu Ollivander damit ich mir einen Zauberstab aussuchen konnte, besser gesagt damit er mich
aussuchen konnte.
Wir betraten den Laden, und das erste was mir auffiel war nicht etwa der alte Mann mit den
abstehenden weißen Haaren oder die ganzen Boxen in denen wahrscheinlich die ganzen Zauberstäbe
verborgen lagen, nein mein Blick fiel auf den wasserstoffblonden Jungen der vor uns mit seinem Vater
stand und gerade dabei war mit Hilfe von Ollivander den passenden Zauberstarb für ihn zu finden.
Der Vater des Jungen sah einschüchternd aus, er hatte die gleichen wasserstoffblonden Haare nur viel
länger, man sah ihnen an das die Familie Geld besaß sie waren gut gekleidet und ihrer
Ausdrucksweiße nach zu urteilen sehr gebildet.
Nach ein paar Minuten schien der Junge seinen Zauberstab zu haben als wir gerade nach vorne gehen
wollten um auch für mich einen Stab zu finden packte jemand meinem Vater von hinten an die
Schulter, es war der Vater des blonden Jungen der meinem Vater begrüßte als ob sie sich kennen
würden. ?Lucius? sagte mein Vater schließlich.
Sie unterhielten sich eine Weile und wie es sich heraus stellte gingen sie damals zusammen nach
Hogwarts. Während Lucius und mein Vater noch miteinander in alten Zeiten schwelgten kam der
blonde Junge auf mich zu und sagte: ?Mein Name ist Draco Malfoy, kannst du mir mal verraten wer
du bist?? Ich dachte mir schon das er wahrscheinlich nicht sehr nett ist aber der kalte Ton in seiner
Stimme und dieser abfällige Blick seiner Sturmgrauen Augen ließen einem das Blut in den Adern
gefrieren, ich bemühte mich möglichst unberührt zu klingen als ich antwortete, schließlich sagte ich:
?Mein Name ist Luna Ardons? Unbeeindruckt zog er eine Augenbraue nach oben, als unsere Väter
nach uns riefen, Lucius Malfoy?s Blick traf mich und blieb auf mir ruhen als er sich an meinen Vater
wandte und sprach ?Deine Tochter ist wirklich hübsch dafür das du dein Blut mit einem Muggel
gekreuzt hast, es ist fast eine Schande das sie nicht reinblütig ist?.
Mein Vater war sichtlich sauer und wollte gerade zu einer Schimpftirade ansetzten als Lucius sich am
Absatz umdreht und meinem Vater in gespielt freundlichem ton ein schönen Tag wünscht und schon
sind sie aus dem Geschäft verschwunden. Ich sah meinen Vater geschockt an der daraufhin nur erklärt
das waren die Melfoy?s die wahrscheinlich arroganteste Familie der ganzen magischen Weld, oder
eher der ganzen Weld. Mein Vater schnitt eine dumme Grimmasse und wir fingen an zu lachen. Nein
im Ernst Luna sie sind sehr stolz auf ihr reines Blut, alle die halbblütig oder Muggelstämmig wie deine
Mutter sind, sind für sie weniger bis nichts wert, also solltest du diesem Jungen in der Schule aus dem
Weg gehen. ?Okay? Antwortete ich.
?Lass uns jetzt deinen Zauberstab besorgen? sagte mein Vater, wir standen vor Ollivander der das
ganze mitbekommen hatte und nur sagte: ?Ach, meine kleine mach dir nichts draus diese Familie ist
schrecklich. Ich grinste und die Suche nach dem richtigen Zauberstab begann. Nach ein paar
gescheiterten Versuchen stand mein Zauberstab fest, ein wunderschöner Stab aus Weidenholz und
Einhorn Haar, er hatte zehn Zoll. Zum Schluss bedankte ich mich noch bei Ollivander und wir
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verließen die Winkelgasse. Noch eine Woche dann würde das neue Schuljahr beginnen und ich eine
von Hogwarts sein.
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Kapitel 4
Es war nun so weit, heute würde ich meine Reiße nach Hogwarts antreten. Meine Eltern brachten
mich beladen mit meinen Sachen für die Schule zum Bahnsteig 9 ¾ wir waren spät dran, also
verabschiedete ich mich noch von meinen Eltern und stieg in den Zug. Dort angekommen war die
Aufgabe ein nicht vollkommen belegtes Abteil zu finden, Ich wanderte im Zug umher aber es war
nirgendwo ein Platz für mich frei, irgendwann kam ich an dem Abteil vorbei in den Draco Malfoy saß,
ich wunderte mich nicht das ich nur kalte Blicke erntete und mir trotz der freien Plätze keiner
angeboten wurde also ging ich einfach weiter.
Ein Mädchen klopfte mir auf die Schulter, sie hatte offenbar mitbekommen das ich nicht ganz wusste
wo ich hin soll, sie bot mir an mich zu ihr zu setzen ich stimmte dankend zu und folgte ihr zu dem
Abteil in dem sie mit 2 Jungen saß.
Sie unterhielten sich eine Zeit lang bis die drei sich vorstellten und mich auch nach meinem Namen
fragten, Der rothaarige Junge stellte sich als Ron Weasley vor, das Mädchen war Hermine Granger
dann stellte sich auch der Junge mit der Brille vor sein Name war Harry Potter. Meine Augen weiteten
sich schlagartig, mein Vater hatte mir die Legende erzählt, ich ging aber nicht weiter darauf ein weil
ich mir denken konnte dass die Fragerei wirklich nerven kann.
Ich freundete mich ein wenig mit den dreien an, die Zeit verging schnell und schon war der Zug an
seinem Ziel angekommen. Wir wurden mit Booten zur Schule gebracht, eine Frau die sich als
Professor McGonagall vorstellte erklärte uns das wir in wenigen Minuten die große Halle betreten
werden und der sprechende Hut uns unseren Häusern zuweisen wird. Ein Schüler nach dem anderen
wurde aufgerufen und jedem wurde der sprechende Hut aufgesetzt, ich hörte bei den meisten nicht
wirklich zu, da ich mich nicht sonderlich dafür interessierte in welche Häuser sie mussten. Als Draco´s
Name aufgerufen wurde, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, der Hut berührte kaum seinen
Kopf und schon stand fest er würde nach Slytherin gehen. Ein Grinsen breitete sich in seinem Gesicht
aus, er schien stolz auf die Entscheidung des Hutes zu sein. Harry, Hermine und Ron kamen alle nach
Gryffindor, jetzt war der Zeitpunkt gekommen, ich wurde aufgerufen und setzte mich, der Hut wurde
mir aufgesetzt und schon fing er mit seiner Einschätzung an: ? Ah! Eine Ardons, du bist schlagfertig,
listig und stolz aber auf der anderen Seite bist du mutig, sensibel und deinen Freunden immer loyal.
Das mit dir ist wirklich schwierig meine Liebe, in Slytherin wärst du gut aufgehoben, aber deine
Loyalität und dein Mut bilden einen straken Kontrast zu dem Rest deines Charakters, sei es drum
Gryffindor!? Die meisten am Gryffindor Tisch standen auf und klatschten, ich freute mich ein wenig
auch wenn ich wusste dass mein Vater ein Slytherin war, sich aber immer ein wenig von der
Grundpersönlichkeit des Hauses unterschied.
Als ich mich zu den Anderen an den Tisch setzte bemerkte ich das mich Draco beobachtete, er merkte
das ich von seinem kleinen Spionage Angriff Wind bekommen hatte und schaute schnellst möglich in
eine andere Richtung. Ich dachte mir nicht wirklich was dabei und unterhielt mich mit den anderen.
Das Essen das es nach der Verteilung in die Häuser gab war vorbei Dumbledore hatte seine Rede
beendet und wir wurden von den Vertrauensschülern in unsere Schlafsäle gebracht. Es stellte sich
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heraus das ich mir ein Zimmer mit Hermine teilen würde, wir unterhielten uns noch kurz und dann
schlafen zu gehen da morgen der Unterricht beginnt, es dauerte nicht lange und ich fiel in einen
traumlosen Schlaf.
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Kapitel 5
In der ersten Stunde sollten wir das Fach Zaubertränke haben, der zuständige Lehrer war Professor
Snape der Hauslehrer der Slytherin´s. Er schien die Schüler seines Hauses zu bevorzugen, diesen
Schluss zog ich da es eines der wenigen Fächer war das die Slytherin´s und die Gryffindor´s
zusammen hatten. Professor Snape war bekannt dafür seine Schüler zu schikanieren und zeigte das
auch offen, er wusste dass die beiden Häuser nicht wirklich miteinander auskamen und doch musste es
kommen ?Partnerabeit ihr werdet in Zweierteams arbeiten je ein Slytherin und ein Gryffindor.? Mit
einem Grinsen drehte er sich um, wir wussten alle nicht so recht was wir machen sollen also blieben
wir einfach alle stehen. Snape sah durch den Raum und begann zu brüllen ?Wenn keiner der
Herrschaften bereit ist meinen Anweisungen zu folgen, werde ich sie einfach in Teams einteilen!?
Jetzt sah man den Schock erst im ganzen Raum, dann begann er auch schon alle einzuteilen, Pansi mit
Ron, Hermine und Harry jeweils mit einem von Malfoy´s Gorillas. Neville mit Zabini. Und natürlich
musste es kommen Snape hatte anscheinend einen schlechten Tag den er teilte mir Malfoy zu. Ich
wusste nicht genau was ich darauf sagen sollte, da stand auch schon Draco neben mir. ? Na Ardons ich
weiß ja das jeder Zeit mit mir verbringen möchte, aber das du den Lehrer schmierst ist übertrieben.?
Ich wusste ja dass dieser Kerl selbstverliebt war, aber dass er bei so viel Arroganz seinen Kopf wieder
aus seinem A?. bekommt wunderte mich, also beschloss ich ihm sein bescheuertes Grinsen aus dem
Gesicht zu wischen. ?Ja mein Lieber man kann eindeutig nur eines haben Intelligenz oder Arroganz,
bei der Arroganz bist du ganz vorne aber die Intelligenz hast du leider verpasst.? Er sah mich mit
großen Augen an und sagte: ?Du dreckiges Halbblut das wirst du noch bereuen.?
Ich sah in unbeeindruckt an und antwortete: ? Jaja was auch immer, lass uns diese Aufgabe
abschließen damit ich dich wieder los werde!? Wir arbeiteten einfach schweigend weiter, die Stunde
ging zu Ende. Der restliche Schultag verging auch ziemlich schnell ich unterhielt mich im
Aufenthaltsraum noch mit Hermine, Ron und Harry ging aber früh ins Bett.
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Kapitel 6
Das Jahr verging, Harry und die anderen haben sich im Mädchenklo mit einem Troll geprügelt. Viele
Streitereien zwischen Malfoy und Harry, doch jetzt beginnen die Sommerferien ich freute mich auf
das nächste Schuljahr!
Ich hoffe es hat euch gefallen ?
Draco Malfoy Fanfiktion Jahr 2
von Jasi0303
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Einleitung
Das zweite Jahr hat begonnen, Luna wird von ihren Freunden immer mehr gemieden, der einzige der
sich noch irgendwie für sie zu interessieren scheint ist Draco.
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Kapitel 1
Die Ferien verbrachte ich mit meinen Eltern bei Verwandten in Amerika. Wir feierten meinen
Geburtstag, ich war gerade zwölf geworden.
Das Haus meiner Tante war riesig, sie kamen aus guten Verhältnissen was mich nicht sonderlich
wunderte da sie als Schwester meines Vaters aus einer ausschließlich reinblütigen Familie stammte.
Sie waren alle sehr stolz auf ihr reines Blut, akzeptierten mich aber.
Ich war froh als die letzte Woche der Ferien anbrach und wir wieder nach Hause flogen, meine Tante
brachte uns noch zum Flughafen und verabschiedete sich herzlich von meinem Vater, für mich und
meine Mutter musste ein kurzer Händedruck und ein ?Passt auf euch auf? genügen.
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Kapitel 2
Zu Hause angekommen freute ich mich auf alles mein großes Zimmer, die Ruhe und darauf das ich
den Rest der Ferien nicht mehr bei meinen Verwandten verbringen musste, es fühlte sich nicht an wie
Familie ich war eher ein geduldeter Gast, wobei es meiner Mutter auch nicht besser ging.
Ich saß in meinem Zimmer als sich die Tür öffnete und mein Vater herein kam,
?Hey meine Kleine sieh mal was gerade angekommen ist, der Brief mit der Einkaufsliste für das
nächste Schuljahr, wir sollten am letzten Ferientag zur Winkelgasse und die nötigen Dinge besorgen
das du dann wenn du alles hast gleich nach Hogwarts fahren kannst.? Ich stimmte zu und mein Vater
verließ den Raum damit ich etwas schlafen konnte, der Flug war anstrengend und ich war ziemlich
müde.
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Kapitel 3
Als es endlich soweit war ging ich wie gewohnt zu meinem Vater ins Wohnzimmer um mit ihm per
Flohpulver in die Winkelgasse zu reisen. Wir liefen durch die Läden als wir auf Ron und Harry trafen,
ich freute mich wirklich sie zu sehen, nach einem kurzen Gespräch fragte mein Vater die Beiden ob es
okay für sie wäre wenn sie mich mitnehmen würden, da er noch etwas erledigen musste. Sie stimmten
zu und wir machten uns auf den Weg zu einem Buchladen in dem Ron´s Familie bereits auf die
Beiden wartete.
Zuerst wurde mir Ron´s Schwester Jeannie vorgestellt, sie war ein Jahr jünger als wir, darauf folgten
seine Brüder Fred und George. Ich mochte die Beiden von Anfang an sie hatten einen ziemlich guten
Sinn für Humor, ich denke ich werde gut mit ihnen auskommen. Der Mann der ganz vorne im
Buchladen stand, und Autogramme verteilte hieß Gilderoy Lockhart, das wurde mir zumindest von
Ron´s Mutter erklärt die ein riesiger Fan von ihm war. Als Lockhart Harry bemerkte holte er diesen
sofort zu sich, ich denke um sich Harry´s Bekanntheit zunutze zu machen. Er schenkte Harry nach
seinem meiner Meinung nach peinlichen Auftritt sein ganzes Werk (Ein Haufen seiner selbst
geschriebenen aber nicht selbst erlebten Geschichten), woraufhin Ron´s Mutter los rannte um sie
signieren zu lassen. Wir gingen Richtung Ausgang und rannten geradewegs in die Malfoy´s, Draco´s
Vater wandte sich Harry zu und begann ein nicht wirklich freundliches Gespräch bis er ihn zu sich zog
um sich seine Narbe genau anzusehen und sagte: ?Deine Narbe ist legendär, sowie der Zauberer dem
du sie verdankst.? Harry ging einen Schritt zurück und antwortete: ?Voldemord hat meine Eltern
ermordet, er war ein Mörder sonst nichts!? Daraufhin knurrte Lucius: ?Du hast Mumm, seinen Namen
auszusprechen.? Mr. Weasley tauchte auf und stritt sich mit Lucius wer von ihnen eine Schande für
die Zauberer sei.
Draco zog mich währenddessen ein Stück von den Anderen weg und sagte herablassend: ?Es reicht
dir wohl nicht das du nur ein dreckiges Halbblut bist! Nein, du gibst dich auch mit Blutsverrätern und
Potter ab.? Ich sah ihn mit großen Augen an und brüllte: ?Du hast kein Recht so über sie zu sprechen,
du kennst sie nicht mal und seit wann interessiert es dich auch nur im entferntesten was ich tue??
Er wollte gerade zu einer Antwort ansetzten als sein Vater nach ihm rief, er sah mich noch einmal an
drehte sich um und ging einfach weg. Ich wusste nicht genau was ich davon halten soll, beschloss aber
wieder zu den Anderen zu gehen. Harry fragte mich was ich jetzt mit Draco zu tun hatte aber aus
irgendeinem Grund winkte ich nur ab, er schien sich damit zufrieden zu geben und wir machten uns
auf den Weg raus aus dem Buchladen vor dem auch schon mein Vater auf mich wartete.
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Kapitel 4
Mein Vater bedankte sich noch mal bei Harry und den Weasley´s das sie mich mitgenommen hatten,
ich verabschiedete mich noch von ihnen da mein Vater mir sagte das er noch eine Überraschung für
mich hätte. Er führte mich an einen nicht ganz so vollen Platz, drückte mir etwas das mit einem Tuch
bedeckt war in die Hand und sagte: ?Alles Gute meine Kleine, jetzt weißt du warum du von mir als
einziges kein Geschenk bekommen hast.? Ich zog das Tuch runter, es war ein Käfig in dem sich eine
wunderschöne schwarze Eule befand. Tränen schossen mir in die Augen und ich sagte: ?Danke das ist
das schönste was ich je bekommen habe.? Mein Vater konnte sich das Grinsen über die gelungene
Überraschung nicht verkneifen und sagte schließlich: ?Es freut mich das er dir gefällt mein Schatz,
aber wie soll er heißen?? ?Ich nenne Ihn Lucifer.? Mein Vater brachte mich nun zum Zug, ich
verabschiedete mich und stieg ein. Im Inneren des Zuges kam mir auch schon Hermine entgegen, sie
fragte mich wo Harry und Ron seien. ?Wie, sie sind noch nicht hier? Ich war doch vorhin die ganze
Zeit bei ihnen und sie hatten mir gesagt das sie sich jetzt auch auf den Weg zum Zug machen würden.?
Ich verstand nicht wie man innerhalb von fünfzehn Minuten spurlos verschwinden konnte, wir
machten uns Sorgen, erst recht als der Zug langsam anfing den Bahnhof zu verlassen wir beschlossen
aber abzuwarten bist wir in Hogwarts waren. Feststand wenn sie dann immer noch nicht da waren war
immer noch genug Zeit für Panik, Hermine fing irgendwann damit an sich darüber auszulassen wie
gemein Draco immer zu ihr und den anderen war ?Er ist hinterhältig, arrogant und unausstehlich es
wundert mich nicht das er außer seinen Gorillas, Parkinson und Zabini nicht wirklich Freunde hat!?
Sie hatte Recht, ich mochte es aber nicht wenn man hinter dem Rücken anderer Leute redet, also
versuchte ich sie davon zu überzeugen das er vielleicht gar nicht so schlecht war ?Hör mal Hermine,
du hast Recht. Das trifft alles zu aber ich denke das er ziemlich unter dem Einfluss seines Vaters steht,
bist du seinem Vater schon mal begegnet? Er ist nicht wirklich eine Person bei der ich Herzensgüte
oder Zuneigung vermuten würde, ich denke Draco fühlt sich alleine gelassen. So wie du es sagtest er
hat keine richtigen Freunde, entweder sie bleiben weil sie sich irgendwas erhoffen da seine Familie
angesehen ist oder weil er sich seine Freunde erkauft. Wie würdest du dich an seiner Stelle fühlen??
Sie war einen Moment lang sprachlos, fing sich aber schnell wieder schließlich fragte sie lächelnd:
?Kann es sein das du ihn magst?? Ich überlegte wie ich am besten antworten sollte damit das Thema
schnell erledigt war also sagte ich: ?Von mögen können wir nicht wirklich sprechen dafür kenne ich
ihn zu wenig, ich denke nur nicht das er so schlecht ist wie die meisten tun oder das er wirklich so kalt
und gemein ist ich glaube er will sich nur schützen das ist alles.? Ich beschloss ihr von meiner
Begegnung mit Draco im Buchladen zu erzählen, sie hörte mir gespannt zu bis sie schließlich sagte:?
Okay das ist komisch, bist du nicht neugierig was er sagen wollte?? ?Nein? antwortete ich, aber lassen
wir das Thema. Wie unterhielten uns noch ein wenig über die Schule bis der Zug langsam zum
Stillstand kam und wir uns auf den Weg nach draußen machten.
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Kapitel 5
Wir wurden in die Schule gebracht und versuchten Harry und Ron zu finden, immer noch keine Spur
von ihnen. ? Was machen wir jetzt?? Fragte Hermine. ? Nichts, wir können im Moment nichts tun wir
sollten in die große Halle gehen und nachsehen ob sie vielleicht dort auf uns warten.? Dort
angekommen war auch hier keine Spur von den Beiden, Dumbledore hielt seine Jährliche Rede, die
Erstklässler wurden auf ihre Häuser verteilt und das Essen begann doch eines wunderte mich Prof.
Snape fehlte. Ich sah im Augenwinkel das Dumbledore und Prof. McGonagall hastig den Raum
verließen. ? Hast du das gesehen Hermine?? ? Ja, ich würde gerne wissen wo sie so schnell hin sind.?
Nach ungefähr einer halben Stunde betraten Harry und Ron den Raum, sie kamen auf uns zu und
Hermine fragte aufgebracht: ? Wo zur Hölle seit ihr gewesen?? Harry erzählte uns die Geschichte,
Hermine wusste nicht wie sie ihre Wut unterdrücken sollte. ?Ich wusste gar nicht das du mit so einem
Auto umgehen kannst Ron, aber mal ehrlich ihr hättet von der Schule fliegen können, ihr hättet tot sein
können da ist das euren Eltern geschrieben wurde und eine Standpauke von Snape noch ein Segen.? ?
Ja kann sein aber das ist nicht das einzige was blöd gelaufen ist, mein Zauberstab ist kaputt.? Ich
fragte wie das passieren konnte und Ron antwortete. ? Lange Geschichte ich möchte lieber nicht
darüber reden.? Als Harry anfing zu lachen wusste ich dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder
eine Ron´s unüberlegter Aktionen war. Das Essen war zu Ende und wir machten uns auf den Weg in
unsere Schlafsäle, Hermine wollte noch ein wenig lesen und ich beschloss zu schlafen zu gehen.
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Kapitel 6
Ich wachte relativ früh auf und weckte Hermine um sie zu fragen was heute die erste Stunde sein
würde
? Kräuterkunde, mit den Slytherin´s.? ? Okay das kann ja noch heiter werden.?
Wir verließen unseren Schlafsaal und warteten in unserem Gemeinschaftsraum auf Ron und Harry,
ein paar Minuten später waren sie auch schon da und wir machten uns auf den Weg zum
Gewächshaus. Madame Sprout erklärte uns was wir heute zu tun hatten, wir sollten Alraunen
umtopfen. Des weiteren erklärte sie das man Ohrenschützer tragen muss da der Schrei der Alraunen
tödlich ist, im Normalfall. Unsere waren jedoch noch jung eine fasche Ausführung der Anweisungen
würde mit Bewusstlosigkeit belohnt werden. Alle setzten die Ohrenschützer auf und ein ekelhaftes
Geschrei ertönte im Raum, Neville musste natürlich vormachen wie man es falsch macht und kippte
um.
Ich begann meine Pflanze umzutopfen, es war nicht sonderlich schwierig, ich stellte fest das ich eine
der Ersten war die fertig waren. Wir durften das Gewächshaus nicht verlassen, also begann ich mich
im Raum umzusehen und stellte zu meinem Vergnügen fest das Draco von einer Alraune gebissen
wurde, er versuchte mit angestrengter Miene den Schmerz zu unterdrücken, wahrscheinlich sollte
niemand sehen das Malfoy´s Schmerz empfinden können. Ich konnte mir mein Lachen aber nicht
verkneifen und sah ihn kopfschüttelnd an. Als er bemerkte dass ich den kleinen Unfall gesehen hatte
sah er mich mit einem Blick an den ich nicht beschreiben konnte, es war eine Mischung aus Ärger und
unterdrücktem Lachen. Er entschied sich aber schnell dazu mir einfach einen abfälligen Blick
zuzuwerfen. Die Stunde war vorbei und wir liefen zur großen Halle, wir aßen und unterhielten uns bis
sich ein kleiner blonder junge vorstellte sein Name war Colin Creevey, er kam dieses Jahr an die
Schule und war auch ein Gryffindor. Colin fuchtelte ununterbrochen mit seiner Kamera herum, bis
Ron´s Eule angeflogen kam und eine Bruchlandung in der Chips Schüssel hinlegte.
Seine Mutter hatte ihm einen Heuler geschickt, (Eine Art Brief der das Geschriebene des Absenders
an den Empfänger wieder gibt und sich im Anschluss selbst zerstört) er durfte sich vor versammelter
Schule eine Predigt seiner Mutter anhören, über das Auto und das sein Vater mächtig sauer war.
Die Pause war vorbei und wir machten uns auf den Weg zur nächsten Stunde, VgddK (Verteidigung
gegen die dunklen Künste) wieder mit den Slytherin´s. Unser Lehrer in dem Fach war Gilderoy
Lockhart, der Typ aus dem Buchladen der der Harry benutzt hatte um auf die Titelseite des
Tagespropheten zu gelangen. Gilderoy kam auf die bescheuerte Idee frisch gefangene Wichtel auf die
Klasse loszulassen, es dauerte nicht lange und die Klasse war leer, alle haben die Flucht ergriffen
einschließlich mir. Ich versuchte in der Schülermenge Hermine, Ron und Harry zu finden, sie waren
aber nicht unter den Schülern. Ich lief durch den Gang als ich unsanft in einen angrenzenden Raum
gezogen wurde, Draco Malfoy stand vor mir und sah mich wie ein bockiges Kind an. ? Kannst du mir
mal verraten was es heute Morgen bei Kräuterkunde so dumm zu glotzen gab??
?Klar kann ich das, du wurdest von Gemüse gebissen, das allein ist schon ziemlich lustig aber das ist
nicht der Grund weshalb ich gelacht habe. Es war dein Blick als du krampfhaft versucht hast dir nichts
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?Wer sagt dass es weh getan hat??
? Nochmal du wurdest von Gemüse gebissen, außerdem deinen Blick schon vergessen? Warum ist es
so schwer für dich einfach darüber zu lachen ich sag es schon keinem.?
? Natürlich wirst du das nicht, würdest du auch bereuen. Abgesehen davon warum bist du so nett zu
mir? Ich könnte nicht behaupten jemals nett zu dir gewesen zu sein, außerdem verstehen sich
Slytherin´s und Gryffindor´s nicht schon vergessen??
?Ja mag sein, aber du warst mir gegenüber nie wirklich schlimm und warum muss ich mir sagen
lassen mit wem ich mich verstehe und mit wem nicht, mir ist egal wer aus welchem Haus ist.?
? Okay wir verstehen uns irgendwie, aber das wirst du keinem sagen. Okay??
?Klar wenn du meinst. Aber jetzt ehrlich warum hast du mich hier rein gezogen??
?Ich wollte dich fragen warum du so dumm geglotzt hast, und das habe ich hiermit. Dann wollte ich
dich noch beleidigen und dir drohen damit du das mit dem ?Gemüse? niemandem erzählst aber das hat
sich auch erledigt.?
?Nett? antwortete ich nur. Er sagte ich sollte den Raum vor ihm verlassen, er kommt dann später nach
damit uns niemand zusammen sieht. Es wäre ja ein Weltuntergang wen ein Gryffindor und ein
Slytherin sich verstehen. Ich verließ den Raum und rannte geradewegs in die drei die ich eigentlich
gesucht hatte, Hermine fragte mich als erstes was ich jetzt in der Besenkammer zu suchen hatte
?Nichts, ich wollte nur wissen was da drin ist.? Ich musste mir etwas einfallen lassen da Draco immer
noch in dem Raum stand. Es interessierte sie nicht weiter, sie schob es einfach auf meine Neugier.
Harry fragte ob wir nicht Lust hätten ihm beim Quidditchtraining zuzusehen, wir bejahten und sollten
in der Nähe des Quidditchfeldes warten.
Nun saßen wir im Gras uns warteten, die Gryffindor Mannschaft lief gerade durch das Tor als von der
anderen Seite die Mannschaft Slytherin´s aufkreuzte. Es dauerte nicht lange und eine
Auseinandersetzung begann, wir stellten uns ins Geschehen um herauszufinden was das Problem war.
Der Platz wäre eigentlich für Gryffindor´s Hausmannschaft reserviert gewesen doch die Slytherin´s
hatten eine Genehmigung von Prof. Snape ihren neuen Sucher zu trainieren der wie es sich
herausstellte Draco Malfoy war. Wir sahen uns alle sprachlos an da keiner Verstand wie Draco so
schnell ins Slytherin Team gekommen war, bis Ron bemerkte das alle aus der Slytherin Mannschaft
neue Besen hatten. Sie hatten alle plötzlich einen Nimbus 2001, der Kapitän der Slytherin Mannschaft
erklärte das diese ein Geschenk von Draco´s Vater waren, woraufhin Hermine sich eine bescheuerte
Bemerkung nicht sparen konnte ?Um in unser Team aufgenommen zu werden braucht man Talent,
man kann sich nicht rein kaufen!? Ich sah Hermine geschockt an, er hatte ihr jetzt nichts getan also
wunderte es mich nicht dass er sie mal wieder als Schlammblut betitelte. Ron stellte sich vor Hermine
und wollte sie verteidigen also schrie er ?Schluck Schnecken!? und richtete seinen Zauberstab auf
Draco, der Fluch schoss aus seinem Stab traf aber ihn selbst da sein Zauberstab in der Mitte gebrochen
war. Ron krachte auf den Boden und begann augenblicklich Schnecken hochzuwürgen. Harry schrie:
?Komm Hermine wir bringen ihn zu Hagrid!? Sie verließen den Platz und ich warf Draco einen bösen
Blick zu, einer der Slytherin´s bemerkte das und sagte:? Was glotzt du so blöd? Hat dir das nicht
gereicht oder möchtest du auch Schnecken spucken?? Jetzt richtete der Junge seinen Zauberstab auf
mich, Draco stellte sich ihm in den weg und sagte: ?Lass sie in Ruhe, sie ist es nicht wert! Oder
möchtest du von der Schule fliegen wenn dich jemand sieht?? Der Junge ließ seinen Zauberstab
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Ich schüttelte nur den Kopf ohne meinen Blick von Draco´s Augen zu wenden und verließ den Platz.
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Kapitel 7
Ich verbrachte die restliche zeit bis zum Abendessen in meinem Zimmer, als es so weit war machte
ich mich auf den Weg in die große Halle. Hermine und Ron warteten auch schon auf mich, ich fragte:
? Ron geht es dir schon besser??
?Ja danke, aber Luna wo bist du eigentlich gewesen??
?Ich bin noch kurz geblieben, als mir dann irgendein Typ den gleichen Fluch angedroht hat bin ich
gegangen.?
?Was warum bist du geblieben??
?Ich weiß nicht, war einfach so.?
Ron sah zum Slytherin Tisch und sagte: ?Luna, Draco starrt dich an.?
Ich antwortete: ? Komm Ron rede keinen Schwachsinn, sag mir lieber wo Harry ist.?
Während mir Ron ausführlich erzählte wo Harry war konnte ich mir nicht nehmen lassen einen Blick
zu Draco zu riskieren, er starrte mich wirklich an.
?Luna bist du noch hier, Luna!? Hermine riss mich aus meinen Gedanken
?Klar bin ich noch da.?
?Okay dann sag mir mal was Ron gerade gesagt hat.?
?In der Kurzform? Harry muss Strafarbeiten machen wegen der Aktion mit dem Auto.?
?Gut du hast mitbekommen was er gesagt hat, das ändert aber nichts daran das du Malfoy angestarrt
hast!?
Ich sah sie unbeeindruckt an und sagte: ? Ich hab ihn nicht angestarrt, Ron sagte er hat mich
angestarrt. Ich wollte nur sehen ob Ron blind ist.?
Hermine begann zu lachen und sagte: ? Kommt wir sollten Harry suchen gehen.?
Ich sagte nur dass sie schon mal gehen sollten, ich würde noch ein wenig in mein Zimmer gehen.
Sie waren weg ich aß noch ein wenig, verließ dann aber auch die große Halle um mich auf den Weg
in mein Zimmer zu machen. Ich lief durch die Gänge als ich Schritte hinter mir hörte, keine Minute
später stand ich wieder in einem Raum mit Malfoy
?Jetzt mal ehrlich Draco, warum zur Hölle immer die Besenkammer??
?Ich hab keine Ahnung, immer wenn ich mit dir reden will rennst du an einer Besenkammer vorbei.?
?Okay, das ist keine richtige Antwort aber nicht so wichtig, was willst du denn? Ich war gerade auf
dem Weg in mein Zimmer.?
?Ich wollte dir eigentlich nur sagen das es mir leid tut was der Typ heute gesagt hat.
ich hatte nichts damit zu tun.?
?Ich weiß Draco, aber mich wundert das du dich entschuldigst.?
?Wäre es dir lieber ich würde es nicht tun??
?Nein ist schon okay, aber wir sollten hier raus bevor die Anderen mich suchen.?
?Okay las uns gehen.?
?Wie, uns??
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?Naja wir können ja zufällig im gleichen Gang sein und den gleichen Weg haben, es muss ja keiner
das ich eigentlich nichts gegen dich habe.?
?Okay, dann gehen wir.?
Wir verließen die Besenkammer, ich wollte zum Gryffindor Gemeinschaftsraum falls Harry, Hermine
und Ron mich suchten. Draco wollte zu Prof. McGonagall also beschlossen wir zusammen zu gehen.
Wir unterhielten uns nicht wirklich da es immer noch komisch war wenn die Anderen merken würden
das wir uns nicht zerfleischten.
Wir kamen durch mehrere Gänge bis wir beide abrupt stehen blieben, die halbe Schule hatte sich in
dem Gang versammelt. Sie schienen wegen irgendwas aufgebracht zu sein also fragte ich Draco ob er
wüsste was passier war
?Nein ich hab absolut keine Ahnung.?
Da sie alle abgelenkt waren merkte keiner mit wem ich mich unterhielt bis ich Harry und die
Anderen in der Menge sah
?Draco ich werde zu Hermine gehen um zu erfahren was los ist, Zabini steht da hinten in der Ecke
dann kannst du ihn fragen was passiert ist.?
Draco nickte, ich wollte mich gerade auf den Weg zu Hermine machen als ich es sah.
Filch´s Katze Mrs. Norris hing leblos am Schwanz aufgehängt an der Wand.
Mir wurde schlecht, plötzlich stand Draco wieder hinter mir und fragte ob es mir gut geht
?Ja es geht schon, wer tut so etwas? Ich muss zu Hermine. Wir sehen uns später.?
Ich wollte zu Hermine gehen aber Prof. Dumbledore wollte uns nicht zu ihnen lassen.
Erst jetzt sah ich das etwas mit Blut an die Wand geschmiert wurde
?Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet, Feinde des Erben nehmt euch in Acht.?
Filch schrie das er genau wüsste das es Harry gewesen war, Dumbledore versprach Filch das seine
Katze nicht tot war, nur versteinert man würde sie heilen können.
Jetzt begann Dumbledore alle Schüler zurück in ihre Schlafsäle zu schicken bis auf Harry, Ron und
Hermine
?Prof. Dumbledore bitte, ich muss wissen ob es ihnen gut geht. Bitte lassen sie mich zu ihnen.?
Ich konnte es selbst nicht glauben als er mich wirklich durch ließ, ich stellte mich zu ihnen da kam
auch schon Prof. Snape und meinte das sie es wahrscheinlich nicht waren sondern sich nur zur
falschen Zeit am falschen Ort befanden. Desweiteren sagte er dass es ausgesprochen verdächtige
Umstände wären und er Harry nicht beim Essen gesehen hätte. Prof. Lockhart schaltete sich ein und
sagte: ? Das war meine Schuld, Harry hat mir mit meiner Fanpost geholfen.?
Hermine versuchte zu erklären dass sie deswegen nach Harry gesucht hätten.
Ich brauchte mich nicht wirklich erklären da ich erst später dazugekommen bin, obwohl auch ich
gefragt wurde was ich hier wollte. Ich antwortete dass ich in den Gemeinschaftsraum wollte falls
Harry, Ron und Hermine mich suchten.
Harry erklärte dann dass auch er in den Gemeinschaftsraum wollte da er nach der Strafarbeit keinen
Hunger hatte.
Dumbledore schien uns zu glauben und wir durften in unsere Schlafsäle, ich verabschiedete mich
noch von Harry und Ron, ich und Hermine gingen in unser Zimmer.
Seite 22
Kapitel 8
Hermine fragte mich: ? Wo warst du eigentlich, ich dachte du wolltest in unser Zimmer??
?Ja das wollte ich auch aber ich wurde aufgehalten.?
?Aufgehalten? Und von wem wenn ich fragen darf??
?Du musst mir versprechen es keinem zu erzählen.?
? Ja gut, ich verspreche es.?
? Es war Draco.?
?Wie Draco??
?Ich verstehe mich mit ihm, er ist mir gegenüber nicht wirklich gemein. Er hat mich aufgehalten um
sich bei mir zu entschuldigen wegen dem was auf dem Quidditchfeld passiert ist.?
?Warte, Draco Malfoy hat sich bei dir entschuldigt? Ihr müsst euch wirklich verstehen.?
?Ich denke wir könnten sowas wie Freunde werden. Er ist wirklich nicht so fies jedenfalls zu mir
nicht.
Und Hermine bitte sag es wirklich niemandem nicht mal du solltest es wissen, wir haben beide keine
Lust Gesprächsthema Nummer eins zu sein, nur weil ein Slytherin und ein Gryffindor sich verstehen.?
?Okay ich sag es niemandem, aber erwarte nicht das ich nett zu ihm bin, er ist es auch nicht zu mir.?
?Danke Hermine das verlange ich auch gar nicht.?
Damit war das Thema erledigt und wir gingen ins Bett.
Am nächsten Morgen hatten wir in der ersten Stunde das Fach Verwandlung mit Prof. McGonagall,
wer ein Haustier hatte sollte es mitbringen, sagte mir zumindest Hermine also nahm ich meine Eule
Lucifer mit zum Unterricht. Im Klassenzimmer erklärte uns Prof. McGonagall wozu wir unsere Tiere
mitbringen sollten
?Ihr werdet heute eure Tiere in Trinkpokale verwandeln, der Spruch den ihr dafür braucht nennt sich
Feraverto.?
Nach ein paar Versuchen hatte es bei fast allen funktioniert, nur Ron hatte aufgrund seines kaputten
Zauberstabes Probleme, seine Ratte Krätze wurde zu einem Becher mit Fell und Rattenschwanz.
Die ganze Klasse lachte und Prof McGonagall sagte Ron das sein Zauberstab dringendst zu ersetzen
sei. Als alle Anderen die Übung geschafft hatten fragte Hermine Prof. McGonagall nach der Kammer
des Schreckens. Diese erzählte uns dass die Schule von den vier größten Hexen und Zauberern ihrer
Zeit gegründet wurde, und zwar Godric Gryffindor, Helga Hufflepuff, Rubina Ravenclaw und Salazar
Slytherin. Drei der vier arbeiteten zusammen, einer jedoch nicht Salazar Slytherin bestand auf eine
bessere Auslese der Schüler, nur durch und durch reinblütigen sollte es gestattet sein die Zauberei zu
studieren. Salazar soll demnach vor seiner Abreise eine Kammer eingerichtet haben die bis heute
niemand fand, die Legende besagt das die Kammer ein Monster beherbergen soll das ausschließlich
der Erbe Slytherin´s kontrollieren kann. Nach der Stunde sagten Harry, Ron und Hermine das sie noch
was zu erledigen hatten und sie mich danach zu Harry´s Quidditch Spiel abholen würden, sie sagten
mir nicht wohin sie wollten aber es interessierte mich nicht sonderlich da ich noch einen Aufsatz
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nachholen musste den ich von Prof. Snape aufgedrückt bekommen hatte weil ich mich im Unterricht
Hermine unterhalten hatte. Später holten mich die drei für das Spiel ab, ich saß neben Hermine und
das Spiel begann. Harry und Draco wurden permanent von einem Klatscher verfolgt, konnten aber
beide gut ausweichen. Der Klatscher schien nicht von den beiden abzulassen dann passierte es, Draco
blieb mit seinem Besen hängen und stürzte in die Tiefe, ich hatte panische Angst was jetzt passieren
würde. Er legte bei der Landung einen halben Spagat hin, das musste höllisch weh tun. Sofort wurde
er in den Krankenflügel gebracht und das Spiel ging weiter.
Ich sagte noch zu Hermine das ich hoffte dass es ihm gut ging, sie versicherte mir das sie ihn wieder
hinbekommen und wir verfolgten weiter das Spiel, Harry war kurz davor den goldenen Schnatz zu
fangen als ihn der Klatscher mit voller Wucht am Arm traf. Er wollte aber nicht aufgeben und
versuchte weiterhin den Schnatz zu fangen, was ihm auch gelang aber er fiel von seinem Besen und
wurde am Boden weiterhin Von dem Klatscher attackiert, bis ich, Ron, Hermine und noch ein paar
andere aufs Feld liefen und Hermine den Klatscher mit Finite Incantatem zerstörte.
Harry´s Arm war gebrochen doch Prof. Lockhart meinte er könne Harry´s Arm auf der Stelle
kurieren, er versuchte, es machte es jedoch noch schlimmer jeder einzelne Knochen in Harry´s Arm
war verschwunden. Lockhart versuchte was er mit Harry angestellt hatte schön zu reden
? Jetzt ist es viel flexibler und du hast bestimmt nicht mehr einen gebrochenen Knochen.?
Hagrid rief Lockhard zu: ? Kein Wunder ist auch kein Knochen mehr übrig.?
Jetzt wurde Harry in den Krankenflügel gebracht, ich Ron und Hermine begleiteten ihn.
Draco lag in einem der Betten und jammerte, bis Madame Pomfrey sagte: ? Oh Mr. Malfoy machen
sie nicht so einen Aufstand, sie können gehen.?
Ich beschloss schnell einen kleinen Zettel zu schreiben in dem stand: ? Hey, mach dir nichts draus.
Der Sturz sah schmerzhaft aus, ich hoffe dir geht´s besser. Luna.?
Ich stopfte den Zettel im vorbei gehen in seinen Umhang, mich wunderte das dass keiner bemerkte.
Jetzt stellte ich mich zu den Anderen und konnte noch hören wie Madame Pomfrey meinte das es eine
schlimme Nacht für Harry werden würde da Knochen neu wachsen zu lassen verdammt weh tut.
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Kapitel 9
Harry kam am Nächsten Morgen aus dem Krankenflügel und erzählte uns das die Lehrer nachts einen
versteinerten Jungen in den Krankenflügel brachten, es war Collin der Junge mit der Kamera.
Das bedeutete was auch immer hier vorging, es hatte es auch auf Schüler abgesehen.
Harry, Ron und Hermine sagten mir wie so oft das sie was zu erledigen hatten und sie mich später
holen würden, sie gingen los und ich beschloss zum See zu gehen da ich nicht wusste was ich sonst
machen sollte. Ich setzte mich ans Ufer und begann zu lesen, bis ich merkte dass sich jemand neben
mich setzte. Draco sah mich an und hielt mir meinen Zettel unter die Nase
?Ich hab ihn gefunden aber kannst du mir verraten wie du das gemacht hast ohne das ich es
mitbekommen habe??
?Klar so schwer war das nicht, du warst ziemlich mit jammern beschäftigt.?
Jetzt sah er mich böse an und wollte gehen, ich packte ihn aber am Arm und sagte: ? Draco das war
ein Scherz, aber geht?s dir besser? Der Spagat hat echt böse ausgesehen.?
?Ja danke mir geht?s besser, und ja glaub mir das war böse?
Wir unterhielten uns noch eine Weile bis ich sagte das ich wieder In den Gryffindor
Gemeinschaftsraum müsse da ich mich noch mit den anderen treffen wollte.
Draco stand auf und wollte gehen als er sich noch einmal umdrehte und mir zurief: ?Für eine
Gryffindor bist du gar nicht so schlecht. Und Luna? Danke das du dir Sorgen um mich gemacht hast.?
Ich lächelte ihn an und sagte: ? Danke du bist auch nicht so schlecht Malfoy.? Und ging an ihm
vorbei, weg vom See zum Gemeinschaftsraum. Ein wenig später kamen die Drei auch schon, wir
hatten wieder eine Stunde VgddK, unser Lehrer Gilderoy Lockhart erklärte das Dumbledore ihm der
Umstände wegen gestattet hatte einen Duellierklub zu gründen, damit wir uns im Fall der Fälle richtig
verteidigen konnten. Prof. Lockhart wollte uns zeigen was gemeint war und duellierte sich mit Prof.
Snape, Snape rief:? Expelliarmus.?Lockhart flog durch die Luft und das Duell war beendet,
niemanden wunderte es das Snape gewann. Lockhart meinte dass wenn er es wollte er Snape leicht
hätte besiegen können, jeder wusste dass das nicht der Fall war. Snape meinte das Lockhart uns
vielleicht zuerst das abblocken von feindlichen Zaubern beibringen sollte. Jetzt suchte Lockhart
Freiwillige
?Potter und Weasley wie wäre es mit euch beiden??
Snape sah Lockhart an und sagte: ? Ron`s kaputter Zauberstab richtet schon Schaden an wenn man
ihn nur ansieht. Wie sollen wir Potter dann zum Krankenflügel bringen? In einer Papiertüte?
Dürfte ich jemanden aus meinem Haus vorschlagen? Malfoy zum Beispiel.?
Er drehte sich in Malfoy´s Richtung und wies ihn an auf die Bühne zu gehen.
Die Beiden betraten die Bühne und Lockhart forderte sie auf die Zauberstäbe zu erheben und sich zu
verbeugen, desweiteren erklärte er dass sie sich nur gegenseitig entwaffnen sollen.
Prof. Lockhart meinte das er bis Drei zählen wird und sie dann beginnen sollen, doch Draco hatte
andere Pläne und griff Harry schon bei zwei mit Everte Statum an.
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Jetzt war es Draco der durch den Raum geschleudert wurde, Prof. Snape lief zu Draco um ihn wieder
aufzurichten und auf die Mitte der Bühne zu schubsen. ?Serpensortia? Schrie Draco, plötzlich stand
Harry einer Schlange gegenüber, Snape trat hinter Draco hervor und sagte zu Harry dass er die
Schlage für ihn beseitigt. Lockhart stellte sich Snape in den Weg und versuchte mit einem Spruch die
Schlage verschwinden zu lassen was aber nicht funktionierte, im Gegenteil die Schlage flog ein paar
Meter in die Luft um wieder auf der gleichen Stelle zu landen. Jetzt schien die Schlange langsam sauer
zu werden, es sah aus als wollte sie einen Schüler attackieren.
Harry begann sich irgendwie mit der Schlange zu unterhalten, es sah aus als würde die Schlage Harry
verstehen. Prof. Snape sah einen kurzen Moment zu bis er rief: ?Vipera Evanesca.? Die Schlange ging
in Flammen auf und verschwand, Jetzt fragte der Junge den die Schlage attackieren wollte Harry was
er hier für ein Spiel spielt. Harry antwortete nicht und verlies mit Hermine und Ron den Raum, ich
blieb bis wir entlassen wurden. Ich hatte keine Ahnung wo die Anderen waren, also setzte ich mich in
die Bibliothek um meine Hausaufgaben zu machen. Ich war fast fertig als sich Draco wieder zu mir
setzte
?Hey Luna. Kannst du mir vielleicht bei der Aufgabe hier helfen??
?Klar kein Problem, aber sag mal was sollte das heute beim Duellierklub??
?Ich mag Potter einfach nicht das ist alles, und warum fragst du nicht lieber Harry was mit ihm nicht
stimmt? Also ich kann jedenfalls kein Pasel.
?Okay Draco was zur Hölle ist Pasel??
?Das bedeutet das er mit Schlangen sprechen kann, das ist sehr selten.?
?Okay, es war trotzdem dumm von dir ihm eine Schlage vor die Füße zu werfen.
Sie hätte auch einen anderen verletzen können!?
?Nein Luna hätte sie nicht, wenn sie versucht hätte dich anzugreifen hätte ich sie vernichtet.?
?Das heißt du wusstest wie du sie weg bekommst hast aber nichts gemacht??
?Ja das heißt es, noch mal Luna, ich mag Potter nicht und mir sind die meisten hier egal. Aber du, bist
irgendwie anders.?
?Nett von dir das du mich gerettet hättest, aber du bist trotzdem ein Idiot.?
Ich grinste ihn an als ich das sagte, dann sagte er lächelnd: ? Okay Luna dann bin ich eben ein Idiot,
du kannst mich trotzdem leiden, was mir immer noch ein Rätsel ist. Danke das du mir bei der Aufgabe
geholfen hast, ich muss zurück in meinen Aufenthaltsraum die Anderen warten sicher schon auf
mich.? Ich verabschiedete mich und weg war er. Ich machte noch meine restlichen Aufgaben fertig
und machte mich dann auf den Weg in den Schlafsaal, mir fiel auf das Hermine nicht da war also
fragte ich Jeannie ob sie wüsste wo sie ist. Sie hatte keine Ahnung also beschloss ich schlafen zu
gehen.
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Kapitel 10
Am nächsten Morgen traf ich Ron und Harry um Gemeinschaftsraum, ich fragte wo Hermine sei da
sie letzte Nacht nicht im Schlafsaal gewesen war. Harry antwortete: ? Sie ist im Krankenflügel ein
Zauber den sie üben wollte funktionierte nicht, Jetzt sieht sie aus wie eine Art Katze und muss
ununterbrochen Haarbälle hochwürgen.?
Er sagte das aber so eigenartig dass ich ihm nicht wirklich glaube, wollte es aber dabei belassen.
Ich fragte ob wir sie nicht besuchen sollten, aber die Beiden meinten dass das keine so gute Idee wäre.
Ich fragte auch nicht weiter warum da sie sich in letzter Zeit mir gegenüber immer komischer
verhielten. Ich sagte ihnen dass ich noch ein wenig zum See gehen würde, sie nickten und ich machte
mich auf den Weg. Ich traf Seamus der mich fragte ob er mich begleiten darf, ich antwortete mit ja
also gingen wir gemeinsam zum See. Wir sprachen über die Schule und darüber dass er es nicht
schaffte zu zaubern ohne etwas in die Luft zu sprengen.
Irgendwann sagte er: ?Ich hab dich gestern mit Malfoy in der Bibliothek gesehen, was machst du mit
dem Typen??
?Ich verstehe dass ihr ihn alle nicht leiden könnt, aber ich verstehe mich recht gut mit ihm. Außerdem
habe ich Ihm nur bei einer Aufgabe geholfen.?
Seamus sah an mir vorbei und sagte: ?Wenn man vom Teufel spricht, da kommt Malfoy.?
Er sah mich kurz an ging aber an uns vorbei
?Der sah gerade nicht sehr glücklich aus.? Sagte Seamus.
Wir redeten noch ein wenig, ich stand aber bald auf und wir gingen zum Gemeinschaftsraum zurück.
Es war ziemlich spät also verabschiedete ich mich und ging in meinen Schlafsaal.
Die Anderen waren schon wieder weg, Hermine hatte ich schon lange nicht mehr gesehen auch nicht
im Schlafsaal, also wollte ich heute als erstes zum Astronomie Turm gehen.
Ich lief die Stufen hoch und freute mich als ich merkte das ich alleine war, man hatte hier eine
wunderschöne Aussicht über ganz Hogwarts und konnte wunderbar die Ruhe genießen, das brauchte
ich manchmal da ich von Anfang an ein sehr nachdenklicher Mensch war.
Ich ließ meinen Blick über das Schloss, den See und den angrenzenden Wald wandern
?Luna??
Ich drehte mich um und sah das Draco an der Wand stand
?Draco sag mal verfolgst du mich??
?Nein, eigentlich nicht ich komme nur manchmal hier rauf wenn ich meine Ruhe haben möchte, aber
was machst du hier??
?Naja, im Prinzip dasselbe, die Anderen waren wieder mal weg als ich aufgewacht bin und wir haben
Wochenende, ich weiß nicht was ich sonst machen soll.?
?Komm Luna, erzähl mir was los ist.?
?Es ist nichts, die Anderen verhalten sich in letzter Zeit irgendwie eigenartig.?
?Was meinst du damit??
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?Jetzt wo du es sagst, Crabbe und Goyle waren das letzte Mal auch komisch.?
?Okay dann passt ja alles zusammen.?
?Luna weißt du eigentlich das Hermine versteinert wurde??
?Hermine wurde was??
?Das hat dir niemand gesagt? Mit deinen Freunden stimmt wirklich irgendwas nicht.?
?Das denke ich langsam auch, danke Draco. Das wenigstens einer mir sagt was hier los ist.?
?Luna du weißt das ich die Anderen nicht mag aber ich denke nicht dass sie sich wegen dir so
geheimnisvoll verhalten. Kann es sein das du irgendjemandem erzählt hast das wir uns nicht hassen??
?Ja ich hab, ich hab es Hermine gesagt. Es tut mir leid, ich weiß das du nicht wolltest das jemand
mitbekommt das wir Freunde sind.?
?Ja das dachte ich mir, was denkst du wieso ich gesagt habe dass ich nicht möchte dass du von
unserer Freundschaft jemandem erzählst? Weil ich wusste mit wem du befreundet bist, sie meiden
dich weil sie mir nicht vertrauen und Angst hatten du könntest mir etwas erzählen. Mir ist egal wer
weiß das wir uns verstehen, mich hat noch nie interessiert was die Anderen über mich denken.
Sie dachten sicher du würdest mir etwas über das was sie tun erzählen und da sie wussten das du mit
mir sprichst mussten sie dich meiden, sie denken ich hätte die Kammer geöffnet!?
?Sie denken was, abgesehen davon dass du zu den Anderen wirklich unausstehlich bist kann ich das
nicht glauben. Aber da deine Familie eigentlich alles hasst was nicht reinblütig ist und nur
Muggelstämmige versteinert werden wundert mich das nicht.?
?Nein mich wundert ihre Vermutung auch nicht aber Luna ich war das nicht.?
?Draco, ich glaube dir das du es nicht warst, aber ich würde verdammt gerne wissen wer es war.?
Wir unterhielten uns noch etwas und gingen wieder in unsere Gemeinschaftsräume.
Prof. McGonagall stand im Gemeinschaftsraum und erklärte uns dass Prof. Dumbledore neue Regeln
wegen der Angriffsserie aufgestellt hatte.
?Regel Nr.1 Alle Schüler dürfen ihren Turm nur noch zum Unterricht verlassen.
Regel Nr.2 Jeder Schüler darf nur noch in Begleitung eines Lehrers zum Unterricht gehen, ohne
jegliche Ausnahmen.?
Wir nahmen das so an da wir sowieso nichts daran ändern konnten.
Desweiteren betonte sie dass es falls es ihnen nicht gelingen sollte den Angreifer zu stellen Hogwarts
geschlossen werde. Jetzt brach helle Aufregung los, niemand wollte dass die Schule geschlossen wird.
Ron und Harry die sich auch in dem Raum befanden sagten mir dass sie zu Hagrid wollten, sie fragten
ob ich sie begleite aber ich lehnte alleine aus Protest ab. Sie akzeptierten meine Entscheidung und
schlichen sich aus dem Raum. Ich blieb mit Fred und George im Gemeinschaftsraum, mit den Beiden
hatte ich mich immer gut verstanden. Sie machten Witze und wir lachten viel, als es langsam späht
wurde ging ich in meinen Schlafsaal den ich mir normalerweise mit Hermine teilte.
Ich betrat den Raum und eine Eule saß vor dem Fenster, ich machte das Fenster auf und nahm der
Eule den Brief ab den sie bei sich hatte, kurz darauf flog sie davon.
In dem Brief stand: ? Triff mich auf dem Astronomie Turm. Draco.?
Ich starrte den Brief an und wusste nicht ganz ob ich jetzt gehen sollte oder nicht, ich wusste das wir
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Ich schlich mich durch die Gänge bis zu den Stufen des Astronomie Turmes, stieg die Treppe hoch
und sah auch schon Draco warten.
Er drehte sich um und sagte: ? Hast du es doch noch geschafft? Ich dachte du kommst nicht mehr!?
?Warum das? Wie lange stehst du schon hier??
?Eine Zeit lang.?
?Okay tut mir leid ich war noch im Gemeinschaftsraum. Was Willst du eigentlich??
?Ich wollte dir erzählen das Hagrid verhaftet und Dumbledore suspendiert wurde. Ich mag die beiden
zwar nicht aber ich weiß dass du sie magst und deine Freunde dir wahrscheinlich wieder nichts davon
erzählt haben stimmts??
?Ja da hast du Recht, aber wieso??
?Weil das Ministerium denkt Hagrid hätte die Kammer geöffnet, das soll vor Jahren schon mal
passiert sein.?
?Okay aber woher weißt du von all dem??
?Mein Vater hat es mir gesagt, er war dabei.?
Langsam begann ich wirklich an meinen Freunden zu zweifeln, der Einzige der mir hier noch half
irgendwas zu verstehen war Draco, langsam begann ich an der Entscheidung des Hutes mich nach
Gryffindor zu schicken zu zweifeln. Draco sagte nichts wir standen einfach da und starrten vom
Astronomie Turm auf Hogwarts, wir wurden aber schnell aus unseren Gedanken gerissen als ein
Lautsprecher ertönte, es war eine Durchsage von Prof. McGonagall
?Alle Schüler sollen sich unverzüglich in ihre Schlafsäle begeben, alle Lehrer in den Flur im 3.
Stock.?
Ich und Draco sahen uns jetzt komplett verwirrt an, Draco fluchte was den jetzt schon wieder passiert
sei. Ich antwortete: ?Ich habe keine Ahnung aber wir sollten zurück in die Schlafsäle.?
Wir machten uns auf den Weg, als ich angekommen war legte ich mich ins Bett konnte aber nicht
schlafen.
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Kapitel 11
Am nächsten Morgen sollten wir uns alle in der großen Halle einfinden, Dumbledore erklärte was
passiert war und das alles wieder in Ordnung wäre.
Als Überraschung beschlossen die Lehrer die Examen ausfallen zu lassen, Hagrid betrat den Raum
und beschwerte sich bei Ron das seine nichtsnutzige Eule sich verflogen hatte und er deshalb so spät
kommt. Jetzt kam auch Hermine in die große Halle, der Alraunentrank hatte geholfen.
Ron und Harry rannten auf sie zu und umarmten sie, ich war zwar froh das es ihr gut geht blieb aber
sitzen da ich mir nicht sicher war ob sie wirklich meine Freunde waren.
Hermine kam auf mich zu und erzählte mir alles was sie gemacht hatten als sie mich gemieden haben
und entschuldigte sich das sie mir nichts erzählt hatten. Sie sagte dass sie dachten dass es Draco war
und sie deshalb vorsichtig bei mir waren
?Ja Hermine ich verstehe das, aber Draco ist nicht so schlecht. Ganz ehrlich ohne ihn wäre dieses
Schuljahr scheiße für mich gewesen.?
?Ihr seid wirklich Freunde geworden oder?? Fragte Hermine.
Harry sagte dass sie das eben akzeptieren müssten, auch wenn sie es nicht guthießen.
Das Schuljahr war zu Ende und wir fuhren nach Hause, aber ich freute mich jetzt schon auf das
nächste Jahr.
Ich hoffe auch dieser Teil hat euch gefallen:)
Draco Malfoy Fanfiktion Jahr 3
von Jasi0303
online unter:
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1472497505/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-3
Möglich gemacht durch www.testedich.de
Einleitung
Das Jahr nimmt seinen Lauf, Luna und Draco verstehen sich immer besser.
Hier der Link zu Teil 1
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1470866912/Draco-Malfoy-Fanfiktion
Hier Teil 2
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1471460980/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-2
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Kapitel 1
Die letzte Woche der Ferien war angebrochen, meine Tante und ihr Mann waren für ein paar Tage
bei uns, sie benahm sich wie immer kalt mir und meiner Mutter gegenüber aber für meinen Vater
ertrugen wir sie einmal im Jahr.
Ich saß in meinem Zimmer als mein Vater nach mir rief: ?Luna kommst du bitte mal runter??
Ich wollte mich eigentlich von meiner Tante fernhalten ging aber trotzdem nach unten, dort
angekommen stand meine Tante auf und sagte: ?Dein Vater hat dir was zu sagen.?
?Luna, du wirst morgen mit deiner Tante zur Winkelgasse reisen um die Sachen für dieses Jahr zu
kaufen. Ich würde dich ja begleiten aber ich habe noch etwas im Ministerium zu erledigen und Tante
Salvia wollte sich dort sowieso noch mit Bekannten treffen, ich hoffe es macht dir nichts aus.?
Ich sah meine Tante an und erkannte in ihren eisblauen Augen das sie gleich wenig Lust hatte mich
mitzunehmen wie ich mitzugehen, aber ich dachte mir wenn sie sich mit Bekannten trifft wird sie mich
sowieso das meiste alleine machen lassen und nicht wirklich in meiner Nähe sein also sagte ich
schließlich okay und ging zurück auf mein Zimmer. Ich dachte noch eine Zeit lang über Tante Salvia
nach, ich verstand nicht warum sie nur wegen des Blutes so abwertend war. Man sah ihr das
Reinblütige irgendwie an, sie war eine schlanke Frau immer gut gekleidet und ihre langen hellbraunen
Haare trug sie stets in einer kunstvollen Hochsteckfrisur, die eisblauen Augen gleichten denen meines
Vaters aber die blasse Haut hatten wir alle, selbst meine Mutter die in die Ardons Familie nur
eingeheiratet hatte. Sie mochte mich nie sonderlich, noch weniger als sie erfuhr das ich im ersten Jahr
nach Gryffindor gekommen war als einzige der Familie alle Anderen waren Slytherins, auch meine
Tante. Ich wollte nicht weiter darüber nachdenken und kümmerte mich um meine Eule Lucifer
?Luna, komm runter das Essen ist fertig!?
?Ja, ich komme gleich!?
Ich setzte Lucifer wieder in seinen Käfig und ging nach unten, im Esszimmer war noch ein Platz
neben meiner Mutter frei also setzte ich mich. Wir aßen und Salvia beschwerte sich was meine Mutter
für einen schlechten Geschmack in Sachen Einrichtung hatte also beschloss ich meine Mutter vor dem
Drachen zu retten und fragte wann wir den zur Winkelgasse reisen würden.
Sie antwortete: ?Morgenfrüh, sieh zu das du zeitig aufstehst.? Ich antwortete nur mit einem schlichten
okay und unterhielt mich für den Rest des Essens nur mit meiner Mutter und fragte sie ob ich jetzt
wieder in mein Zimmer gehen dürfe, sie bejahte und ich wünschte noch allen eine gute Nacht. Wieder
in meinem Zimmer legte ich mich ins Bett und versuchte zu schlafen.
Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und machte mich fertig, meine langen braunen Locken trug
ich offen, zog schwarze Jeans, einen grauen Pullover und schwarze Stiefel an und ging nach unten um
zu sehen ob meine Tante schon wartet. Und wie erwartet stand sie da
?Wird auch zeit das du kommst, meine Bekannten warten sicher schon auf mich, komm jetzt.?
Sie stellte sich in den Kamin und weg war sie, ich machte es ihr gleich und stand neben ihr in der
Winkelgasse
?Okay Salvia, ich schätze du willst mich nicht mitnehmen also werde ich meine Sachen besorgen und
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?Nein du wirst mitkommen, deine Sachen besorgen wir später.?
Jetzt war ich erstaunt dass sie mich dabei haben wollte, aber wahrscheinlich nur damit mein Vater ihr
nicht die Schuld geben kann falls mir was passiert. Sie zerrte mich durch die Gegend bis wir vor einer
Art Bar stehen blieben, sie wies mich an draußen zu warten, nach ein paar Minuten kam sie wieder
raus gefolgt von Lucius und Draco Malfoy. Draco grinste mich an und begrüßte mich beiläufig, was
mich nicht weiter wunderte er war immer abweisend wenn sein Vater in der Nähe war, ich nahm es
ihm aber nicht übel
?Verzeih mir Lucius aber ich musste Luna mitbringen, ich weiß ja wie du zu Halbblütern stehst.?
?Kein Problem Salvia, sie kann ja nichts dafür das ihr Vater so dumm war sich mit einem Muggel
einzulassen. Es ist nur schade um das reine Blut.?
Okay das tat weh, aber ich drehte mich nur weg und schluckte es wie ich das meistens in diesen
Situationen machte. Draco musste gesehen haben das mich das mehr getroffen hat als ich zeigen
wollte also sagte er zu den Beiden: ? Okay irgendwann reicht es, ich weiß das ihr ein Problem mit
Halbblütern habt das habe ich auch aber Luna ist echt nett lasst sie gefälligst in Ruhe und redet nicht
so abfällig von ihr!?
Okay jetzt stand mir der Mund offen und damit war ich nicht alleine denn Sein Vater und meine Tante
sahen aus als wären sie gegen eine Wand gelaufen. Lucius sagte: ?Wage es nicht so mit mir zu reden,
du bist eine Schande für unsere Familie wenn du dich für ein dreckiges Halbblut einsetzt.?
Und mit diesen Worten schlug er Draco mitten ins Gesicht. Draco sagte nichts, er sah seinem Vater
mit demselben kalten Gesichtsausdruck mit dem er ihn musterte an während sich ein roter Abdruck in
seinem Gesicht breit machte. Wir liefen wortlos nebeneinander her bis Lucius sich zu uns umdrehte
und zu Draco sagte: ?Geh mit Luna und besorgt eure Sachen, ich habe noch was mit Salvia zu klären.
In 2 Stunden seit ihr wieder hier.?
Draco nickte nur und wir machten uns auf den Weg, als wir die Anderen nicht mehr sahen platzte es
aus mir raus
?Es tut mir so Leid Draco, das hättest du nicht tun sollen, nicht wegen mir ich bin sowas gewohnt. Ich
wollte nicht das du wegen mir geschlagen wirst, meine Tante sagt solche Dinge jedes mal.?
?Die Alte und mein Vater haben kein Recht so über dich zu sprechen du konntest dir dein Blut nicht
aussuchen, ich mag Halbblüter und Muggel auch nicht aber du warst auch dann noch nett zu mir als
ich gemein zu dir war. Und ich bin das was du gesehen hast von meinem Vater auch gewohnt, aber es
ist eben mein Vater.
?Was du meinst er schlägt dich öfter? Okay jetzt werde ich ihn umbringen.?
Draco begann zu lachen und sagte: ? Ja klar eine Dreizehnjährige bringt meinen Vater um, ich würde
das lieber nicht versuchen sonst muss ich dir wieder helfen und dann bringt er mich um.?
Jetzt lachte auch ich
?Okay schlechter Plan, aber Draco warum hast du mich überhaupt verteidigt??
?Luna du bist der einzige richtige Freund den ich habe, alle Anderen sind wegen meiner Familie mit
mir befreundet oder hassen mich wegen meiner Art aber du versuchst immer irgendwo das Gute zu
sehen auch wenn ich zu deinen Freunden scheiße bin. Ich würde dich immer verteidigen, auch vor
meinem Vater.?
?Danke, du warst letztes Jahr auch immer für mich da und so scheiße bist du jetzt auch wieder nicht.?
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?Ich versuche mich zu beherrschen.?
Wir besorgten unsere Sachen und als wir damit fertig waren sahen wir dass wir noch eine halbe
Stunde Zeit hatten. Wir waren uns einig das wir bevor die zwei Stunden um waren nicht zu meiner
Tante und seinem Vater zurück gehen wollten also liefen wir durch ein paar Läden.
In einem sah ich ein wunderschönes Medaillon, es war silbern mir mit geschwungenen Lienen die an
eine Sonne erinnerten, kleinen schwarzen Steinen dazwischen und einem großen schwarzen Stein in
der Mitte. Ich kaufte es aber nicht da ich nur das Geld für die Sachen bei mir hatte die ich für
Hogwarts brauchte. Nach reichlichem umsehen verließen wir den Laden und unterhielten uns noch ein
wenig über das letzte Jahr, die Zeit verging aber so schnell das wir uns auch schon wieder auf den
Weg zurück machen konnten. Wir trafen auch gleich auf Draco´s Vater der vor einem Gebäude
wartete, er sah mich an und sagte mir das meine Tante auch in ein paar Minuten wieder kommt ich
solle so lange bei ihm warten. Es war still bis er uns schließlich fragte: ? Habt ihr alles besorgt.?
Draco und ich nickten
?Dann zeigt mir mal, die Sachen, ich möchte nicht noch einmal hier herkommen müssen.?
Wir zeigten Lucius was wir besorgt hatten da kam auch meine Tante, ich war fast schon froh sie zu
sehen, Lucius ist nicht wirklich jemand mit dem man seine Zeit verbringen möchte. Wir
verabschiedeten uns und Salvia brachte uns wieder nach Hause, ich zeigte meinen Eltern was ich
besorgt hatte und ging in mein Zimmer. Einige Zeit später kam meine Mutter und sagte mir dass es
Mittagessen gab, ich hatte aber keinen Hunger
?Was ist los mit dir Luna? Du bist sonst auch nicht den ganzen Tag in deinem Zimmer, das machst du
jetzt schon seit Tagen.?
?Nein Mom, es ist alles okay. Ich komme nur mit Salvia nicht klar das ist alles.?
?Komm schon Luna, ich habe dein Gesicht gesehen als ihr nach Hause gekommen seid du musst nicht
immer so tun als wäre nichts ich bin deine Mutter! Was ist passiert??
Ich erzählte ihr von dem Treffen mit Draco und seinem Vater und das er ihn geschlagen hatte weil er
mich verteidigt hat, vor allem aber das ich froh war das ich mein Zeug mit Draco besorgen musste und
nicht mit Salvia. Ich sagte ihr auch was Salvia und Lucius über mich gesagt hatten
?Sie hat was gesagt? Und dieser Typ hat sein Kind geschlagen nur weil er dir helfen wollte? Ich
werde deinem Vater sagen das dieser Drache sofort unser Haus verlassen soll.?
?Nein Mom, warte! Sag Dad bitte nichts davon, er mag Draco nicht besonders.?
?Okay ich werde deinem Vater nichts davon sagen, aber nur wenn du morgen mit mir in die Stadt
fährst, wir können durch die Läden bummeln und Eis essen Hauptsache wir müssen Salvia nicht den
ganzen Tag ertragen. Und du kannst mir dann mal erzählen wer dieser Draco ist.?
?Okay Mom das klingt gut.?
?Gut, Gott sei Dank dass deine Tante in zwei Tagen wieder abreist. Ich bringe dir später ein wenig zu
Essen nach oben, ich bekomme dich wohl nicht zu uns ins Esszimmer.?
?Doch, dir zu Liebe schon, aber iss schneller dann müssen wir uns nicht mit Salvia unterhalten.?
Meine Mutter lachte und wir beide gingen ins Esszimmer. Das Essen verging schnell, ich war wieder
in meinem Zimmer und schaute mir den Rest des Tages die neuen Bücher für Hogwarts an.
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Kapitel 2
Am nächsten Morgen machte ich mich fertig und ging ins Esszimmer, da meine Mutter meinem
Vater noch nicht gesagt hatte das wir heute den Tag zusammen weit weg von Salvia verbringen
wollten.
Alle frühstückten als ich den Raum betrat, ich setzte mich neben meine Mutter die sich wie es aussah
schon freute hier weg zu kommen. Wir waren fertig mit dem Essen, meine Mutter und ich standen auf
und sagten ihm dass wir in die Stadt fahren würden.
Er dachte sich wohl schon das wir vor Salvia flüchten wollten also lachte er und schüttelte den Kopf,
das war ein gutes Zeichen also gingen wir zum Auto.
Die Fahrt dauerte nicht lange, als erstes liefen wir durch einige Läden.
Meine Mutter kaufte uns ein paar neue Anziehsachen, wir lachten viel unterhielten uns über einiges
und beschwerten uns über meine Tante. Ich liebte meine Mutter, mir war egal dass sie ein Muggel
war, sie hat immer dafür gesorgt dass es mir gut geht und die Bemerkungen der Familie meines Vaters
ignoriert. Wir setzten uns in ein Cafe wo meine Mutter uns das versprochene Eis bestellte
?Also Luna erzähl mal, wer ist dieser Draco??
?Draco Malfoy, Dad mag ihn nicht weil er zu den Anderen gleich ist wie sein Vater. Dad hat mir auch
vor dem ersten Jahr gesagt ich soll mich von ihm fernhalten aber er war der Einzige der letztes Jahr für
mich da war, und er hat mich gestern verteidigt. Wir sind letztes Jahr Freunde geworden und ich mag
ihn wirklich gerne.?
?Aus welchem der Häuser kommt er denn??
?Slytherin.?
?Okay also wie dein Vater dann verstehe ich aber trotzdem nicht was er gegen den Jungen hat.?
?Naja er ist der Sohn von Lucius Malfoy der auch irgendwie im Ministerium arbeitet, Lucius und Dad
sind zusammen zur Schule gegangen, ich glaube sie mochten sich damals aber die Malfoy Familie ist
dafür bekannt das sie was gegen Muggel und Halbblüter haben. Ich denke das ist einer der Gründe
warum Lucius und Dad sich nicht mehr verstehen.?
?Ja da könntest du Recht haben aber ich weiß nicht was Draco damit zu tun hat, es muss einen Grund
geben warum Dad nicht möchte das du Zeit mit ihm verbringst.?
?Ja den gibt es, Draco ist manchmal wie sein Vater, eigentlich zu allen Schülern die nicht zum Haus
Slytherin gehören. Aber mir gegenüber war er im letzten Jahr ein guter Freund und ich werde nicht
aufhören mit ihm zu sprechen nur weil Dad das nicht möchte.?
?Nein warum solltest du auch, dein Vater muss ja erstmal nichts davon wissen.?
?Danke Mom.?
Wir verließen das Cafe und liefen noch ein wenig durch die Stadt, als es dunkel wurde fuhren wir
wieder nach Hause. Mein Vater kam zu Hause auch schon auf uns zu und erklärte uns dass meine
Tante und ihr Mann heute schon zurück gereist waren da es in Amerika anscheinend Probleme gab.
Meine Mutter und ich konnten uns das Lachen nicht verkneifen, uns war anzusehen das wir uns
darüber freuten. Ich ging bald ins Bett, ich war einfach nur froh das Salvia weg war und bald das neue
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Schuljahr anfing. Die nächsten Tage vergingen schnell, ich machte viel mit meinen Eltern und morgen
es auch schon so weit die Reise nach Hogwarts anzutreten.
Den letzten Tag zu Hause verbrachte ich damit meine Sachen fertig zu packen und ein wenig für
Zaubertränke im neuen Buch zu lernen, damit Prof. Snape nicht so oft die Gelegenheit dazu hatte mir
einen Aufsatz aufzudrücken weil ich wieder einen Trank vergeigt hatte.
Am nächsten Morgen brachte mein Vater mich zum Zug, wir hatten aber noch Zeit. Ich sah Ron,
Harry und Hermine, sie kamen zu mir rüber und ich begrüßte sie. Mein Vater meinte da ja jetzt die
Drei hier wären könnte er gehen er hätte noch eine Menge zu erledigen, ich lachte und sagte das es
kein Problem sei dann verabschiedete ich mich noch von meinem Vater und setzte mich mit Harry und
den Anderen auf eine Bank bis es Zeit war zu fahren.
Harry begann mir zu erzählen was ihm in den Ferien Passiert war, die Anderen wussten es bereits, er
erzählte dass er zu Hause bei seinem Onkel und seiner Tante war und die Schwester seines Onkels zu
Besuch kam. Sie beleidigte Harrys Eltern, er wurde sauer und sie fing an sich aufzublasen und davon
zu fliegen. Er lief von zu Hause weg und setzte sich bei einem Spielplatz auf den Straßenrand, da fing
es an eigenartig zu werden auf einmal stand ein Schwarzer Hund im Gebüsch der ihn anknurrte bis ein
Bus vor ihm hielt, der fahrende Ritter. Im Bus bemerkte er auf der Zeitung die der Schaffner las einen
Mann, als er ihn fragte wer das sei antwortete dieser das es Sirius Black wäre ein Mörder der aus
Azkaban ausgebrochen war. Er fuhr zum Tropfenden Kessel wo ihn der Minister auch schon
erwartete, ihm wurde gesagt seine Tante wurde fachgerecht aufgestochen und ihr Gedächtnis
verändert. Harry wunderte sich das ihm jetzt keine Strafe drohte aber der Minister meinte das man nur
weil man seine Tante in die Luft jagt nicht gleich nach Azkaban kommt, auch wenn es leichtsinnig
und dumm von ihm war. Er verbrachte eine Nacht dort wurde von einem Buch angegriffen und am
nächsten Tag wurde ihm von Rons Vater erzählt das ihm Gefahr droht, von Sirius Black da er ein
treuer Anhänger Voldemorts wäre und er es wahrscheinlich auf Harry abgesehen hat da er der Einzige
ist der einem erneuten Aufstieg von Voldemort im Weg steht, desweiteren musste er Rons Vater
versprechen nicht nach Sirius zu suchen. Harry fragte ihn nur warum er nach jemandem suchen sollte
der ihn umbringen will.
Als er mit dem erzählen fertig war sagte ich: ?Okay Harry deine Ferien waren doch schlimmer als
meine, ich hatte nur ein Problem mit meiner Tante.?
Harry fragte was bei mir los war, ich erzählte aber nur das nötigste. Die Nummer mit Draco, seinem
Vater und meiner Tante in der Winkelgasse ließ ich aber aus.
Wir suchten einen freien Abteil fanden aber nur einen wo schon ein Mann zu schlafen schien, also
setzten wir uns rein. Ron fragte ob jemand weiß wer der Typ ist, Hermine sagte: ? Prof. Remus
Lupin.?
Ron fragte woher sie das weiß und warum sie überhaupt immer alles weiß, Hermine antwortete. ?Es
steht auf seinem Koffer.?
Wir fragten uns ob Lupin schläft, Hermine glaubte schon also fing Harry an mit uns über Sirius zu
reden.
Plötzlich begannen die Lichter zu flackern und die Luft wurde eisig, alles gefror und der Zug hielt an.
Ron schrie: ?Ich glaube da steigt jemand ein.?
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Die Tür von unserem Abteil öffnete sich und ein schwarzes Wesen flog rein, ich hatte sowas noch nie
aber die Stimmung wurde grausam, als ob es keinerlei gute Gefühle mehr gab.
Das Ding blieb vor Harry stehen, der nachdem was es mit ihm gemacht hatte in Ohnmacht fiel, Prof.
Lupin sprang auf und verjagte das Ding irgendwie. Nach einer Zeit wachte Harry auf und Lupin gab
ihm ein Stück Schokolade mit den Worten: ? Hier nimm das das hilft, es ist Schokolade.?
Harry fragte Lupin was das war, Lupin antwortete: ?Das war ein Dementor, eine Wache aus Azkaban.
Sie haben einige Abteile nach Sirius Black durchsucht.?
Lupin entschuldigte sich, er wollte kurz das Abteil verlassen um mit dem Lockführer zu sprechen,
bevor er weg war wies er Harry Nochmal an die Schokolade zu essen.
Harry fragte uns was passiert war und ob wir auch bewusstlos waren, Ron antwortete: ? Nein aber ich
dachte schon du hättest einen Anfall oder sowas.?
Harry fragte uns nun ob wir auch eine Frau schreien gehört hatten, Hermine meinte das keine Frau
geschrien hätte. Der Zug kam an und wir wurden mit Kutschen nach Hogwarts gebracht.
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Kapitel 3
Wir fanden uns alle in der großen Halle ein, die Erstklässler wurden verteilt und Dumbledore stellte
uns den neuen Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste vor, Prof. Lupin.
Hagrid war dieses Jahr unser Lehrer im Fach Magische Kreaturen, der ganze Saal klatschte.
Draco drehte sich zu Harry um und sagte: ?Du wahrst ohnmächtig? Du warst richtig ohnmächtig??
Ron sagte zu Draco er soll sein Maul halten und drehte Harry wieder in unsere Richtung.
Dumbledore begann ein paar Worte an uns zu richten
?Bis auf weiteres wird Hogwarts auf Ersuchen des Zauberei Ministeriums die Dementoren von
Azkaban beherbergen, so lange bis Sirius Black gefangen wurde. Die Dementoren postieren sich an
sämtlichen Eingängen zur Schule. Auch wenn mir versichert wurde dass ihre Anwesenheit keinen
Einfluss auf unseren Schulalltag haben wird, hier ein Wort der Warnung, Dementoren sind böse
Kreaturen. Sie unterscheiden nicht zwischen dem den sie jagen und denen die sich ihnen in den Weg
stellen. Deshalb kann ich bloß jeden Einzelnen von euch beschwören, gebt ihnen bitte keinen Anlass
euch Schaden zuzufügen. Es liegt nicht in der Natur eines Dementors Gnade walten zu lassen.
Aber glaubt mir das man Glück und Zuversicht auch in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag, man
darf bloß nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen.?
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Kapitel 4
Das Essen war vorbei und wir wollten in unseren Gemeinschaftsraum, auf der Treppe hörten wir dass
jemand die ganze Zeit Fortuna Major (Das Passwort zu unserem Gemeinschaftsraum) rief.
Wir gingen zum Bild der fetten Dame, Seamus sagte uns dass sie ihn nicht rein lässt.
Harry versuchte es mit dem Passwort aber die fette Dame meinte wir sollten warten, sie versuchte mit
ihrer Stimme ein Glas zum zerspringen zu bekommen. Harry versuchte es noch einmal und jetzt setzte
die fette Dame zu einem Ton an der einfach nur schrecklich war, nur eben keine Gläser zerspringen
ließ. Sie schien zu bemerken dass es aussichtslos war und schlug einfach mit dem Glas auf die Wand
hinter ihr in der Hoffnung niemand hätte es bemerkt. Jetzt meinte sie das ihre Stimme ein Wunder
wäre, Harry wiederholte das Passwort wieder und die fette Dame sagte: ?Ist ja gut Leute, Los rein.?
Ich und Hermine gingen in unser Zimmer und unterhielten uns noch ein wenig über das was im Zug
passiert ist, ich schlief aber während des Gespräches ein.
Am nächsten Morgen hatten wir in der ersten Stunde Wahrsagen bei Prof. Trelawney,
Sie sagte: ?In diesem Raum werdet ihr erfahren ob ihr die Gabe habt Dinge zu sehen.?
Der Auftritt wäre besser gewesen wenn sie bei ihren Worten nicht gegen einen Tisch gelaufen wäre.
Desweiteren sagte sie das wir uns Seite an Seite gleichsam in die Zukunft versetzen, plötzlich saß
Hermine neben uns und sagte dass das ein kompletter Schwachsinn sei.
Ron fragte Hermine wo sie auf einmal herkam, Hermine meinte das sie nirgendwo hergekommen ist,
ich war mir aber auch ziemlich sicher dass sie vorher nicht da war.
Wir sollten heute aus Teeblättern lesen und unsere Tassen mit unserem Gegenüber tauschen.
Ron sollte aus Harrys Tasse lesen und kam zu dem Schluss dass Harry leiden würde sich aber
unheimlich darüber freut. Prof. Trelawney nahm Harrys Tasse und begann zu schreien, sie sagte:
?Mein armer lieber Junge, tut mir Leid aber ich sehe bei dir den Grimm.?
Wir fragten uns alle was zur Hölle der Grimm ist, bis jemand aus unserer Klasse begann vorzulesen
?Nimmt die Form eines riesigen Gespensterhundes an, gilt mit als dunkelstes Omen der Welt. Er ist
das Omen des Todes.?
Wir wussten nicht was wir davon halten sollten, die Stunde war vorbei und wir verließen das
Klassenzimmer.
Auf dem Weg zur nächsten Stunde unterhielten wir uns übers Wahrsagen, Hermine glaubte nicht an
dieses Zeug aber irgendwas musste an allem ja dran sein.
Die nächste Stunde war Magische Kreaturen mit Hagrid, er führte uns in den Wald und Draco fragte
Hagrid wie er das Buch aufbekommen sollte, Hagrid sagte: ?Na wie wohl? Streichel ihm den Rücken.?
Wir liefen weiter, Neville hatte offensichtlich nicht mitbekommen was Hagrid zu Draco gesagt hatte
und wurde von seinem Buch angegriffen, ich hörte noch wie jemand hinter mir rief das Neville nicht
so eine Memme sein soll. Wir waren an dem Ort angekommen an den Hagrid uns führen wollte, dann
verschwand er für einen Augenblick.
Draco sagte: ?Es geht bergab mit unserer Schule wenn Dumbledore diesen Trottel auf die Schüler
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loslässt.? Harry sagte er solle die Klappe halten und Draco kam einen Schritt auf ihn zu, blieb stehen
zeigte mit ängstlichem Blick hinter Harry
?Dementor, Dementor?
Alle drehten sich in die Richtung in die Draco zeigte, als wir merkten das da nichts war sahen wir
wieder zu Draco der mit aufgesetzter Kapuze zwischen Crabbe und Goyle stand, mit den Fingern
wackelte und einen Dementoren nachmachte.
Hagrid kam zurück, mit einem riesigen Tier das aussah wie eine Mischung zwischen Adler und Pferd
? Ist er nicht ein Prachtexemplar? Das ist Seidenschnabel.?
Ron fragte: ?Sag mal Hagrid, was ist das??
?Das ist ein Hippogreif. Sie sind sehr stolze Geschöpfe, man sollte ihnen niemals respektlos
begegnen, das könnte das Letzte sein was man tut. Wer tritt mal näher und begrüßt ihn??
Alle machten einen Schritt Rückwerts, Harry hatte das nicht mitbekommen und blieb als Einziger
stehen was Hagrid als vortreten deutete.
Hagrid erklärte Harry das er sich ihm langsam nähern und ihn den ersten Schritt machen lassen sollte,
er sollte sich verbeugen und warten bis auch er sich verbeugt, wenn ja kann er zu ihm gehen und wenn
nicht dazu wollte er kommen wenn es soweit ist.
Harry ging langsam auf ihn zu, Seidenschnabel schrie auf und Hagrid wies Harry an einen Schritt
zurück gehen. Harry versuchte es noch einmal, es funktionierte und er konnte ihn streicheln.
Hagrid meinte das er jetzt auf ihm reiten dürfe und setzte Harry auf den Greifen, Harry schien das
nicht so zu gefallen das war Hagrid aber egal er sagte ihm noch das er ihm keine Feder ausreißen sollte
da er ihm das übel nehmen könnte. Seidenschnabel nahm Anlauf und stieg mit Harry in die Luft. Nach
einer Zeit kamen sie wieder runter und Hagrid meinte das sie das beide gut gemacht hätten, Draco
schubste ein paar Schüler zur Seite und ging mit den Worten du bist ganz und gar nicht gefährlich du
hässliches Mistvieh auf Seidenschnabel zu. Hagrid schrie: ?Malfoy nein!?
Aber es war schon zu spät der Greif stellte sich auf die Hinterbeine und kratze Draco einmal quer über
den Arm. Draco lag auf dem Boden und jammerte vor Schmerzen, er tat mir Leid aber es war seine
eigene Schuld.
Hermine sagte zu Hagrid dass Draco sofort in den Krankenflügel gehört, Hagrid hob Draco hoch und
sagte uns das die Stunde beendet sei, dann trug er ihn weg. Wir unterhielten uns noch eine Weile und
Harry erzählte uns wie cool es gewesen war mit Seidenschnabel zu fliegen. In der großen Halle hörten
wir wie ein Mädchen Draco fragte ob sein Arm sehr weh tut
?Mal mehr mal weniger, laut Madame Pomfrey hat nicht viel gefehlt und mein Arm währe ab
gewesen. Ich kann Wochen lang keine Hausaufgaben machen.?
Ron sagte zu uns: ?Hört euch diesen Idioten an, der macht einen Aufstand.?
Harry antwortete: ? Ja aber wenigstens wurde Hagrid nicht rausgeschmissen.?
Hermine meinte dass Draco´s Vater ziemlich sauer sei und dass es sicher noch Folgen haben würde.
Plötzlich kam Seamus mit einer Zeitung in der Hand angelaufen
?Sirius Black er wurde gesehen!?
Wir schauten alle auf die Zeitung, er wurde wirklich gesehen nicht weit entfernt von Hogwarts.
Wir konnten uns aber nicht lange mit dem Thema beschäftigen da wir zur nächsten Stunde mussten,
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Kapitel 5
Im Klassenzimmer stand ein großer brauner Schrank, Prof. Lupin fragte ob jemand von uns eine
Ahnung hätte was da drin sein könnte. Jemand sagte das es ein Irrwicht sei woraufhin Lupin den
Schüler lobte.
?Und kann mir auch jemand sagen was für ein äußeres Erscheinungsbild ein Irrwicht hat??
Hermine antwortete: ?Das weiß niemand, Irrwichte sind Gestaltwandler und nehmen die Gestalt von
dem an was ihr Opfer am meisten fürchtet. Und genau das macht sie so angsteinflößend.?
Prof. Lupin sagte: ?Zum Glück gibt es einen einfachen Zauberspruch um Irrwichte zu vertreiben. Er
lautet Ridiculous, aber der Zauberspruch ist nur die Hälfte. Ihr müsste euch etwas vorstellen dass den
Irrwicht lächerlich macht. Neville komm zu mir.?
Prof. Lupin fragte Neville was seine größte Angst sei, dieser antwortete: ?Prof. Snape.?
Lupin erklärte Neville was er jetzt zu tun hatte und öffnete den Schrank, der Irrwicht in Form von
Prof. Snape kam heraus und Neville schrie Ridiculous. Jetzt sahen wir Prof. Snape in der Kleidung
von Neville´s Großmutter. Wir konnten uns vor Lachen kaum halten, als nächstes war Ron dran
dessen größte Angst waren Spinnen, er verpasste der Spinne ein paar schöne Rollschuhe dann kam
Parvati an die Reihe. Parvati mochte keine Schlagen also verwandelte sie sie in einen Kistenteufel.
Jetzt kam Harry er stellte sich vor den Schrank und raus kam ein Dementor, Prof. Lupin sprang vor
Harry und der Irrwicht verwandelte sich in einen Vollmond den Lupin zu einem Luftballon der quer
durch den Raum flog machte. Lupin beendete die Stunde und wir durften gehen.
Wir machten uns fertig da wir heute einen Ausflug nach Hogsmead machten.
Harry durfte nicht mitkommen da niemand sein Formular unterzeichnet hatte, Wir machten uns mit
Prof. McGonagall auf den Weg. Draco und die Anderen Slytherins waren auch dabei, Ron, Hermine
und ich gingen als erstes in den Honigtopf, wir kauften ein Paar Süßigkeiten ich verdrückte mich aber
nach einer Zeit nach draußen da Hermine und Ron wieder eine ihrer Diskussionen starteten.
Draußen traf ich auf Draco
?Wo sind Crabbe und Goyle??
?Ja dir auch hallo Luna, Crabbe ist im Honigtopf und wo Goyle ist weiß ich nicht.?
?Geht?s deinem Arm schon besser??
?Ja danke, geht schon.?
?Abgesehen von der Sache als du Dementor gespielt hast, was hast du dir dabei gedacht? Hagrid sagte
das man sich dem Ding nicht respektlos nähern darf.?
?Ehrlich? Es hat mich genervt das Potter immer als der Held da steht. Potter will immer alle
beeindrucken, außerdem wollte ich dir zeigen dass ich das was Harry kann schon lange kann.?
?Dir ist klar das Harry nicht freiwillig mit dem Greifen geflogen ist oder? Wir sind alle nicht
vorgetreten. Wenn du das auch machen wolltest hättest du nur stehen bleiben müssen.?
?Du weißt genau so gut wie ich das Hagrid Harry bevorzugt hätte.?
?Ja mag sein, aber hättest du das nicht getan würde dir jetzt nicht der Arm weh tun und Hagrid müsste
zu keiner Anhörung.?
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?Ja hör mal Luna, mein Vater hat von der Sache gehört wie du ja weißt und er ist ziemlich sauer. Ich
es wird für diesen Greifen nicht so gut ausgehen.?
?Wie meinst du das??
?Naja ich denke er wird die Höchststrafe fordern.?
?Kannst du da nichts machen? Du weißt das es dein Fehler war!?
?Ja das weiß ich, ich hab es Versucht aber seit der Sache mit dir, deiner Tante und meinem Vater in
der Winkelgasse hört er sowieso nicht mehr auf mich. Ich kann nichts mehr tun Luna es tut mir leid.?
?Der arme Hagrid, mach so einen Schwachsinn nie wieder! Hagrid und Seidenschnabel müssen jetzt
die Konsequenzen für deine Dummheit tragen.?
?Es tut mir leid, das weiß ich.
?Ich hoffe dass es dir leid tut, aber jetzt können wir auch nichts mehr machen.?
?Aber vor deinen Freunden werde ich nicht zeigen das es mir leid tut, du weißt das ich sie hasse.?
?Hätte mich auch gewundert wenn du so getan hättest.?
Hermine und Ron kamen aus dem Honigtopf also verabschiedete ich mich von Draco und ging zu
ihnen. Wir sahen uns noch ein paar Läden an und der Ausflug endete, zusammen mit Prof.
McGonagall machen wir uns wieder auf den Weg nach Hogwarts.
Wir trafen auch gleich auf Harry der schon auf uns wartete, zusammen machten wir uns auf den Weg
zu unserem Gemeinschaftsraum. Eine Menschenmenge hatte sich vor dem Bild der fetten Dame
gebildet, Ron sagte dass Neville wahrscheinlich wieder das Passwort vergessen hatte bis Nevill sich
hinter uns meldete. Rons Schwester kam zu uns und sagte dass die fette Dame verschwunden ist.
Wir standen vor dem Bild und Ron sagte: ?Geschieht ihr recht, sie war eine furchtbare Sängerin.?
Hermine sagte dass das nicht witzig wäre, da kamen auch schon Dumbledore und Hausmeister Filch.
Dumbledore sagte zu Filch: ?Ruf die Geister zusammen, sie sollen jedes einzelne Gemälde im ganzen
Schloss nach der fetten Dame durchsuchen.?
Filch zeigte in eine Richtung und sagte: ?Geister sind dafür nicht nötig. Da ist die fette Dame.?
Wir liefen alle zu der Stelle auf die Filch gezeigt hatte, die fette Dame befand sich in einem Gemälde
mit Nilpferden. Dumbledore fragte die fette Dame wer ihr das angetan hatte, sie antwortete: ?Augen
wie der Teufel hatte er und eine Seele so dunkel wie sein Name. Es war dieser Mann Professor, der
über den dauernd gesprochen wird. Er ist hier, irgendwo in der Schule, Sirius Black!?
Dumbledore wies Filch an das Schloss abzusichern, uns Schüler schickte er in die große Halle wo wir
die Nacht verbringen sollten.
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Kapitel 6
Am nächsten morgen hatten wir wieder Verteidigung gegen die dunklen Künste, Prof. Snape betrat
das Klassenzimmer und verdunkelte den Raum dann schaltete er den Projektor an.
Snape wies uns an die Bücher auf Seite 394 aufzuschlagen, Harry fragte Snape wo Prof. Lupin sei
Snape antwortete: ? Das muss nicht ihre Sorge sein, du musst nur wissen der Professor sieht sich im
Moment zum unterrichten nicht im Stande.?
Snape fragte ob jemand den Unterschied zwischen einem Animagus und einem Werwolf kennt,
niemand meldete sich bis Hermine einfach zu sprechen begann
?Ein Animagus ist jemand der sich vorsätzlich in ein Tier verwandelt, ein Werwolf kann sich das
nicht aussuchen. Bei Vollmond verwandelt er sich und weiß dann nicht mehr wer er ist. In diesem
Zustand würde er seinen besten Freund töten. Ein Werwolf folgt ausschließlich dem Ruf anderer
Werwölfe.?
Draco konnte es sich nicht nehmen lassen wie ein Wolf aufzuheulen und Hermine bekommt eine
Standpauke von Snape weil sie sich schon wieder unaufgefordert gemeldet hatte
? Fünf Punkte Abzug für Gryffindor.?
Snape sagte wir sollten wegen unserer Unwissenheit zwei Rollen Pergament zu dem Thema
schreiben, woraufhin sich Harry beschwerte das morgen das Quidditchspiel stattfindet.
Prof. Snape antwortete darauf nur: ?Der Verlust eines Körperteils gilt nicht als Entschuldigung, Seite
394 im Buch!?
Der restliche Tag verging schnell, Hermine und ich ginigen in unseren Schlafsaal und machten uns an
die zwei Rollen Pergament für Snape, als wir damit fertig waren gingen wir ins Bett.
Heute war das Quidditchspiel, die Schule hatte sich auf dem Feld versammelt und das Spiel begann.
Das Spiel nahm seinen Lauf, es gab ein starkes Gewitter weswegen ein Spieler der gegnerischen
Mannschaft vom Blitz getroffen wurde und nach unten krachte. Plötzlich sahen wir wie Harry vom
Himmel fiel, Dumbledore stand auf und schrie: ?Aresto Momentum!?
Harry wurde in den Krankenflügel gebracht und wir begleiteten ihn, Hermine, Ron, Fred, George und
ich standen vor seinem Bett und warteten dass Harry wieder aufwacht. Ron meinte das Harry etwas
Käsig aussieht, Fred sagte: ?Käsig? Er ist fünfzig Meter tief gefallen, wir sollten dich mal aus dem
Astronomieturm werfen und sehen wie du aussiehst.?
Harry wachte auf und sagte: ?Wahrscheinlich ein ganzes Stück besser als jetzt.?
Harry fragte wer das Spiel gewonnen hatte, Hermine warf ihm einen mitleidigen Blick zu und sagte:
?Es war nicht deine Schuld, Die Dementoren hätten gar nicht hier sein dürfen. Dumbledore war
verdammt sauer, hat sie sofort weg geschickt.?
Ron sagte zu Harry: ?Da ist noch was dein Besen, er wurde zwischen die Zweige der peitschenden
Weide geweht.?
Er zeigte Harry den kaputten Besen, Harry sagte nichts dazu aber man konnte an seinem Blick
erkennen das er traurig war, er stand auf und sagte uns das er zu Prof. Lupin gehen wollte.
Die Anderen verließen den Krankenflügel und Hermine meinte das sie noch etwas in die Bibliothek
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?Nein danke Hermine, ich habe fürs erste genug vom lernen, ich denke ich werde ein wenig zum See
gehen.?
?Okay aber pass auf dich auf, die Dementoren sind immer noch in der Nähe.?
?Ja mach ich keine Sorge.?
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Kapitel 7
Ich machte mich auf den Weg zum See und setzte mich ans Ufer, nicht weit weg von mir hinter ein
paar Bäumen hörte ich zwei Leute streiten und dachte mir
?Moment die Stimmen kenne ich doch, das sind Draco und Pansy.?
Ich sollte Recht haben die Stimmen wurden lauter, ich verstand aber immer noch nicht was sie sagten.
Nach ein paar Minuten lief Pansy an mir vorbei und warf mir einen verdammt giftigen Blick zu, Draco
kam kurz darauf auch an mir vorbei, er hatte mich im ersten Moment nicht gesehen und wäre fast an
mir vorbei gelaufen. Als er bemerkte dass ich am Ufer saß und ihn fragend ansah setzte er sich zu mir
?Hey Draco was war das eben, Stress mit deiner Freundin??
?Bist du bescheuert? Pansy ist nicht meine Freundin!?
?Warum steht ihr dann hinter dem Gebüsch und schreit euch an??
?Egal Luna, wie war dein Tag??
Ich grinste ihn sarkastisch an und sagte: ? Wie mein Tag war ist das dein Ernst? Lenk nicht vom
Thema ab Malfoy!?
?Nein das mach ihn nicht.?
Ich zog meine Unterlippe hoch und versuchte einen Hundeblick aufzusetzen
?Bitte Draco sag es mir.?
Jetzt lachte Draco
?Luna das zieht bei mir nicht, aber du hast gewonnen ich sag es dir. Bei euch Weibern ist die nächste
Stufe von Hundeblick immer ich bin sauer auf dich und rede nicht mehr mit dir, und es wäre scheiße
wenn der einzige Mensch mit dem ich normal reden kann mich ignoriert.?
?Okay so weit wäre ich jetzt auch nicht gegangen, aber wenn du mich schon auf die Idee bringst. Die
Hundeblick Stufe ist gleich vorbei, bald beginnt das ignorieren also fang an.?
Ich versuchte das gesagte mit möglichst viel Sarkasmus rüberzubringen, Draco wusste das ich auch
wenn er mir nichts erzählte ich weiterhin mit ihm sprechen würde, er sagte es mir aber trotzdem
?Pansy ist einfach nur sauer weil sie mitbekommen hat das wir Freunde sind. Es passt ihr nicht und
sie versucht alles um dich bei mir und den anderen Slytherins schlecht zu machen.?
?okay und das wolltest du mir nicht sagen? Pansy hat mich schon immer gehasst falls du es vergessen
hast und außerdem ist mir egal was die anderen Slytherins von mir denken. Ich bin mit dir befreundet
nicht mit den Anderen und dir ist es ja auch egal was meine Freunde von dir halten.?
?Ehrlich das regt dich kein Bisschen auf? Jetzt weißt du warum ich dich so gut leiden kann! Und du
hast Recht es ist mir wirklich scheiß egal was Potter und Anhang von mir halten.?
?Okay genug von dem Thema, ich sehe deiner Hand geht es besser.?
?Ja, ist nicht mehr so schlimm.?
?Bist du morgen beim Ausflug nach Hogsmead auch wieder dabei??
?Ja, Potter ist wieder nicht dabei oder??
?Nein niemand hat sein Formular unterzeichnet also darf er das ganze Jahr nicht an Ausflügen
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?Na Gott sei Dank das ich Potters Anwesenheit wenigstens für kurze Zeit nicht ertragen muss.?
Wir saßen am See bis es langsam dunkel wurde und machten uns dann auf den Weg zurück ins
Schloss, ich verabschiedete mich von Draco und ging in den Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Harry, Hermine und Ron warteten schon auf mich, Harry wollte gerade fragen wo ich war bis
Hermine ihn unterbrach und sagte dass ich am See gewesen bin. Harry fragte: ?Was macht man so
lange alleine am See??
Ich wollte gerade antworten aber Ron kam mir zuvor
?Sie war sicher nicht alleine, Draco war bei dir stimmt´s??
?Ja, aber das war mehr oder weniger Zufall.?
?Ich verstehe nicht warum du dich mit ihm verstehst, und schon gar nicht warum er so nett zu dir ist.?
?Warum sollte man zu dir nicht nett sein??
?Doch, aber zu allen Anderen auch!?
Harry sagte dass wir endlich aufhören sollten, sie hatten mir versprochen unsere Freundschaft zu
akzeptieren. Harry erzählte uns dass er Prof. Lupin gefragt hatte ob er mit ihm den Patronus lernt um
sich im Ernstfall gegen die Dementoren zu schützen, was mich nicht wunderte da er von uns allen die
größte Zielscheibe war. Wir gingen alle in unsere Schlafsäle und ich unterhielt mich noch mit Hermine
?Luna warum hältst du so viel von Draco??
?Ich hab es dir schon mal erklärt Hermine. Er ist zu mir ganz anders, er ist für mich ein wahrer
Freund.?
?Ich glaube dir ja, aber wir sind auch deine Freunde trotzdem verteidigst du Draco jedesmal, egal wie
dumm er sich verhält oder welchen Mist er wieder verzapft hat.?
?Okay Hermine ich werde dir jetzt was erzählen, aber du wirst niemandem was davon verraten. Auch
nicht Harry und Ron.?
?Okay ich werde es niemandem sagen, also fang an.?
?In der Letzen Ferienwoche musste ich zur Winkelgasse um meine Sachen zu besorgen, aber nicht
wie gedacht mit meinem Vater sondern mit meiner Tante Salvia die ich so hasse.
Ich musste mit ihr gehen weil mein Vater noch was zu erledigen hatte und sie sich mit Bekannten
treffen wollte. Es stellte sich raus das die Bekannten nur ein Bekannter war und zwar Lucius Malfoy
der Draco dabei hatte. Meine Tante und Lucius begannen Über mich und meine Mutter herzuziehen,
irgendwas von wegen Blutsverschwendung. Draco hat mich vor seinem Vater verteidigt und dafür vor
uns allen eine Ohrfeige kassiert. Draco hat mich auch im zweiten Jahr am Quidditchfeld verteidigt, er
macht das immer, Hermine ich sagte dir doch er ist ein guter Freund.?
Hermine sah mich kurz geschockt an sagte dann aber: ?Okay jetzt kann ich dich ein wenig verstehen,
ich hätte nie gedacht das Draco jemals irgendwas verteidigt. Luna ich akzeptiere das ihr Freunde seid,
ich mag ihn aber trotzdem nicht aber das beruht ja auf Gegenseitigkeit.?
?Ja da hast du wohl Recht, aber noch einmal du erzählst niemandem davon.?
?Nein mach ich nicht, wir sollen jetzt schlafen morgen ist der Ausflug nach Hogsmead.?
?Du hast Recht gute Nacht.?
?Gute Nacht.?
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Kapitel 8
Am nächsten Morgen gingen wir wieder nach Hogsmead, Ron, Hermine und ich sahen uns die
heulende Hütte von weitem an als auf einmal Draco, Crabbe und Goyle hinter uns auftauchten.
Draco sagte zu Ron: ? Ihr seht euch wohl nach einem Traumhaus um, bisschen zu groß für dich oder
Weaslbee? Deine Familie schläft doch in einem Zimmer.?
Hermine sagte er solle die Klappe halten und Draco betitelte sie als Schlammblut, plötzlich wurde
Draco von einem Schneeball getroffen. Niemand wusste wo der hergekommen war und darauf folgte
noch einer, Crabbe wurde die Hose runter gezogen und irgendwie in den Hintern getreten. Goyle
wurde an seinem Schal im Kreis gedreht, Draco stolperte über Crabbe der mit heruntergelassener Hose
am Boden lag. Jetzt wurde Draco an den Beinen durch den Schnee gezogen, er wurde losgelassen und
die Drei liefen davon. Ron bekam Angst und Hermine schrie: ?Das ist Harry!?
Es tauchte wirklich Harry unter seinem Usichtbarkeitsumhang auf. Als wir ihn fragten wie er hier her
gekommen ist meinte er: ?Naja mit dem Umhang und Fred und George haben mir diese Karte
gegeben.?
Er erklärte uns des es die Karte des Rumtreibers ist und wie sie funktioniert.
Wir liefen durch Hogsmead als wir bemerkten dass Prof. McGonagall, Hagrid und der Minister sich
mit einer Frau vor einer Bar unterhielten. Die Frau erwähnte Harrys Namen und sie betraten die Bar.
Harry schlüpfte unter seinen Umhang und lief ihnen hinterher, wir wollten ihm folgen aber uns konnte
man ja sehen und ein paar Schrumpfköpfe die hinter der Tür hingen schrien dass es keinen Zutritt für
Minderjährige Zauberer gebe.
Wir warteten draußen auf einer Bank das er wieder raus kommt bis Hermine Schritte im Schnee
bemerkte die sich von der Bar entfernten, das musste Harry sein. Er lief an uns vorbei direkt in einen
Chor. Wir folgten den Spuren bis sie vor einem Stein endeten. Hermine zog den Umhang runter, und
zum Vorschein kam ein weinender Harry der uns erzählte dass Sirius seine Eltern verraten hatte und
sein Pate ist. Harry wollte das Sirius ihn findet, er würde bereit sein.
Es war jetzt soweit und wir mussten zurück nach Hogwarts, dort angekommen musste Harry zu
Lupin um den Patronus zu lernen, Hermine und Ron gingen in den Gemeinschaftsraum und ich wollte
nach Draco suchen. Ich fand ihn in einem der Gänge und jetzt war ich es die ihn in eine Besenkammer
schleifte
?Du willst wissen warum ich in Hogsmead deine Freunde beleidigt habe stimmts??
?Ja das auch, aber es war echt witzig zu sehen was euch passiert ist, auch wenn ich es besser finden
würde wenn mir der Anblick von Crabbe in Unterhosen erspart geblieben wäre.?
?Das war Potter stimmts? Ich hätte Crabbe auch lieber in Hosen gesehen.?
?Ja das war Harry, aber du wirst niemandem davon erzählen sonst bin ich wirklich sauer.?
?Warum sollte ich mich selbst blamieren? Wenn ich das erzählen würde müsste ich auch sagen woher
ich das weiß und ich bin nicht begeistert verarscht zu werden weil Potter mich an den Füssen durch
den Schnee gezogen hat.?
?Okay ja stimmt, aber dein Blick war das Beste, du hast mir schon fast Leid getan.?
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?Okay Draco ich muss zu den Anderen wir sehen uns.?
?Okay bis dann Luna.?
Ich machte mich auf den Weg zu den Anderen und wir gingen zu Hagrid.
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Kapitel 9
Hermine stritt sich auf dem Weg mit Ron, er dachte ihre Katze hätte seine Ratte gefressen.
Als wir ankamen erzählte uns Hagrid das Lucius die Höchststrafe für Seidenschnabel geordert hatte,
der Greif wurde zum Tode verurteilt. Ich wusste ja schon von Draco dass das passieren würde, es jetzt
aber von Hagrid zu hören war schlimm. Hagrid weinte, als wir ihn wieder halbwegs beruhigt hatten
und es dunkel wurde gingen wir in unsere Schlafsäle.
Am nächsten Morgen hatten wir Wahrsagen als erste Stunde, wir sollten aus Kristallkugeln lesen.
Hermine fragte die Professorin ob sie es mal versuchen dürfte
?Der Grimm vermutlich.?
Prof. Trelawney nahm Hermines Hand und sagte: ?Meine Liebe schon in dem Moment als du diesen
Raum betreten hast sagte mir deine Aura dass du nicht im Ansatz die Fähigkeiten besitzt die das
Wahrsagen verlangen. Du bist junger Jahre, aber das Herz in deiner Brust ist so welk wie das einer
alten Jungfer, und deine Seele so trocken wie die Seiten der Bücher an die du dich so verzweifelt
klammerst.?
Das reichte Hermine, sie stand auf warf die Kristallkugel vom Tisch und verließ den Raum. Ich folgte
ihr auch wenn die Stunde nicht beendet war
?Hermine warte! Mach dir nichts draus lass die Alte reden. Du weißt dass du andere Dinge gut
kannst, besser als wir alle.?
?Danke Luna, Ich hasse Wahrsagen und Prof. Trelawney mag ich auch nicht sonderlich.?
?Ich weiß, wir sollten auf die Anderen warten und dann zu Hagrid gehen.?
?Ja du hast Recht.?
Wir warteten auf die Anderen und machten uns auf den Weg zu Hagrid, wir sahen auch schon den
Henker der seine Axt schliff und nur darauf wartete Seidenschnabel zu töten.
Beim Steinkreis standen Draco, Crabbe und Goyle, Draco sah uns und sagte zu Hermine: ?Ah
willkommen zur Show.?
Ich wusste dass er das nicht so meinte aber vor Harry und den Anderen wollte er eben ein Arsch sein.
Hermine war das allerdings zu viel, sie ging mit den Worten ? Du böse verachtenswerte Kakerlake?
auf Draco zu und hielt ihm ihren Zauberstab an den Hals.
Ron sagte sie solle aufhören, auch ich versuchte sie davon abzubringen.
Wir schafften irgendwie das sie den Zauberstab sinken ließ aber dann fing Draco an zu lachen um vor
seinen Freunden anzugeben, das war ein böser Fehler, Hermine holte aus und schlug ihm mit der Faust
auf die Nase. Draco und die Anderen verdrückten sich, ich warf ihm noch einen mitleidigen Blick zu
und weg war er. Wir kamen bei Hagrid an er gab uns Tee und wir diskutierten das wir bleiben wollten,
aber Hagrid meinte wir sollten unseren Tee trinken und dann gehen. Er wollte nicht dass wir das
sehen. Hagrid meinte das er noch was für Ron hätte und drückte ihm seine Ratte in die Hand
?Du musst besser auf deine Haustiere aufpassen Ron?
Plötzlich traf irgendwas die Vase die auf dem Tisch stand, dann traf Harry was am Kopf und wir
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sahen das Dumbledore und die Anderen kamen also mussten wir gehen. Wir liefen durch die Hintertür
versteckten uns, Hermine dachte sie hätte was hinter uns gehört aber niemand reagierte darauf also
liefen wir wieder zum Steinkreis wo Hermine Draco geschlagen hatte und von da aus sahen wir Wie
Seidenschnabel hingerichtet wurde. Mir wurde schlecht, ich mochte Tiere immer schon. Ich fühlte
mich schlecht also sagte ich zu den Anderen das ich zurück ins Schloss gehen würde, Harry und den
Anderen machte das nichts aus da sie Rons Ratte verfolgten weil sie ihn gebissen hatte und
weggelaufen war. Ich ging zum Astronomieturm um alleine zu sein, nach einer Weile spürte ich eine
Hand auf meiner Schulter, es war Draco
?Du hast die Hinrichtung von Seidenschnabel gesehen oder??
?Ja hab ich.?
?Geht es dir gut??
Ich schüttelte den Kopf und fing an zu weinen
?Luna nicht weinen. Es tut mir Leid, es ist alles meine Schuld.?
Draco nahm mich in den Arm und ich weinte noch heftiger, aber es tat gut das jemand da war.
Als ich mich wieder ein wenig beruhigt hatte fragte ich Draco wie es seiner Nase geht
?Is doch egal wie es meiner Nase geht. Ich hab es verdient, auch wenn ich Granger jetzt noch mehr
hasse und Crabbe und Goyle mich verarschen weil mich ein Mädchen geschlagen hat. Aber das wird
auch bald aufhören die haben sowieso Angst vor mir.?
?Wenigstens siehst du ein dass du ein Idiot warst. Und danke das du für mich da warst.?
?Klar bin ich für dich da.?
Draco umarmte mich noch einmals, als er mich wieder losließ setzten wir uns auf den Boden.
Wir redeten viel bis es langsam dunkel wurde, wir waren so vertieft dass wir nicht mitbekommen
hatten wie spät es ist bis auf einmal Prof. McGonagall vor uns stand. Sie war nicht sauer, sie gab uns
keine Strafen, sie lachte einfach nur und schien sich zu freuen
?Ich werde euch keine Strafe geben, aber ihr werdet euch jetzt in eure Schlafsäle begeben.?
Wir bedankten uns bei McGonagall und machten uns auf den Weg, als sie außer Sichtweite war
fingen wir an zu lachen. Jetzt umarmte ich Draco und bedankte mich noch einmal, er lächelte mich an
und wir verabschiedeten uns. In Meinem Zimmer fiel mir auf das Hermine noch nicht da war, aber sie
würden mir morgen sicher erzählen warum also ging ich ins Bett.
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Kapitel 10
Am nächsten Morgen kam Hermine in unser Zimmer gelaufen und sagte ich solle schnell aufstehen
und mitkommen. Ich zog mich an die Haare ließ ich einfach offen.
Ich versuchte meine Haare auf dem Weg irgendwie zu ordnen während mir Hermine erzählte was
letzte Nacht passiert war, das Ron jetzt im Krankenflügel liegt und das Dumbledore angedeutet hat das
sie ihren Zeitumkehrer benutzen sollte um Sirius und Seidenschnabel zu retten.
Sie sagte dass Sirius Ron unbeabsichtigt gebissen hatte und er nicht mit ihr und Harry mit kann und
ich bei Ron bleiben soll der mir den Rest erklärt.
Ich setzte mich zu Ron und Hermine und Harry verschwanden.
Ron begann mir die Kurzfassung zu erzählen
?Wir haben Krätze verfolgt bis mich der Grimm in die Heulende Hütte gezogen hat, Harry und
Hermine sind mir gefolgt. Es stellte sich heraus das Sirius der Grimm ist und er Harrys Eltern nicht
verraten hat sondern Peter Petigrew von dem alle dachten er wäre tot. Peter war nicht tot er hatte sich
verwandelt und zwar in eine Ratte, in meine Ratte. Lupin und Snape waren auch da, und Lupin ist ein
Werwolf. Harry hat Sirius vor den Dementoren gerettet und dann waren wir hier.
Sirius wurde geschnappt und soll von den Dementoren geküsst werden, das wollen Harry und
Hermine jetzt verhindern.?
?Okay jetzt weiß ich wo Hermine war.?
Wir warteten bis die Anderen zurück waren, sie hatten es rechtzeitig geschafft und erzählten uns was
passiert war. Harry wollte noch einmal mit Prof. Lupin sprechen, ich traf Draco und unterhielt mich
mit ihm. Ein paar Tage später saßen wir in der großen Halle und Harry bekam ein Packet, alle fragten
sich was und von wem es ist. Es war ein neuer Besen ein Feuerblitz und dabei lag die Feder eines
Greifen also erübrigte sich die Frage von wem das Geschenk kam. Harry ging nach draußen um sein
Geschenk auszuprobieren, wir sahen ihm dabei zu und machten uns dann auf den Weg zum Zug. Die
Ferien fingen morgen an, und wir fuhren nach Hause.
Ich freute mich auf zu Hause aber noch mehr auf das nächste Jahr
Ich hoffe es hat euch gefallen:)
Draco Malfoy Fanfiktion Jahr 4:)
von Jasi0303
online unter:
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1473715728/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-4
Möglich gemacht durch www.testedich.de
Einleitung
Zwischen Draco und Luna läuft es immer besser, leider muss Luna etwas über Dracos Vater erfahren
mit dem sie nicht gerechnet hatte.
Ich hoffe die Geschichte gefällt euch, ich würde mich über Komentare freuen.
Und jetzt viel Spaß beim lesen:)
Hier die Links zu den anderen Teilen
Teil 1
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1470866912/Draco-Malfoy-Fanfiktion
Teil 2
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1471460980/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-2
Teil 3
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1472497505/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-3
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Kapitel 1
Mein Vater rief nach mir
?Luna kommst du bitte runter, ich habe dir was zu sagen!?
Ich verließ mein Zimmer und ging ins Wohnzimmer, vor dem Karmin auf dem Sofa saßen meine
Mutter und mein Vater. Okay Ärger würde ich nicht bekommen, ich sah meinen Vater grinsen und
auch Mum lachte
?Wir werden deine Sachen für Hogwarts morgen schon besorgen, am letzten Ferientag werden wir
keine Zeit haben.?
?Okay wieso was hast du denn vor verreist du mit Mum? Sag bitte nicht Tante Salvia kommt wieder
auch wenn es nur für zwei Tage ist!?
Meine Mutter konnte sich vor Lachen kaum noch halten
?Nein Luna, du und ich werden zusammen die Quidditch Weltmeisterschaft besuchen.
Du weißt dass ich ein großer Quidditch Fan bin, und ich möchte dass meine Tochter das auch mal live
sieht. Ich hoffe du freust dich.?
?Was, Dad klar freue ich mich! Ich wollte immer schon dabei sein. Kommt Mum auch mit?
Dad wollte gerade was sagen aber Mum kam ihm zuvor
?Nein mein Schatz, dein Vater liebt Quidditch aber ich kann nichts damit anfangen, das ist nicht
meine Welt. Außerdem muss ich arbeiten. Aber ihr werdet sicher viel Spaß haben und etwas alleine zu
unternehmen wird euch auch mal gut tun, vor allem jetzt wo du das ganze Jahr über in Hogwarts bist.?
?Okay danke Dad, ich finde es trotzdem Schade das du nicht mitkommst Mum.?
Dad meinte ich solle mich noch um Lucifer kümmern und dann ins Bett gehen, er wollte morgen
relativ früh los. Ich denke mein Vater freut sich wirklich darauf etwas mit mir zu unternehmen,
morgen könnte ein langer Tag werden da mein Vater meinte wir würden morgen nicht nur die Sachen
für Hogwarts besorgen sondern auch durch die Läden der Winkelgasse bummeln um mir ein
nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Die Begründung dafür war dass Mädchen in meinem
Alter so langsam nicht mehr wirklich Gefallen an den Dingen die sie von ihren Eltern zum Geburtstag
bekommen finden und ich mir lieber selbst was aussuchen sollte. Ich hatte ihm zwar erklärt dass ich
mich über alles freuen würde aber er bestand darauf.
Ich ging in mein Zimmer, versorgte Lucifer und ging ins Bett.
Am nächsten Morgen wollte ich mich gerade ins Esszimmer setzten und frühstücken aber mein Vater
sagte das er mit mir in der Winkelgasse frühstücken wollte. Wir verabschiedeten uns von meiner
Mutter und stiegen nacheinander in den Kamin, auch wenn ich das jetzt schon ein paar Mal gemacht
hatte, mich begeisterte es immer noch zu sehen wie man von den grünen Flammen des Flohpulvers
verschlungen wird.
In der Winkelgasse brachte mich mein Vater als erstes in ein Cafe um mir mein heißersehntes
Frühstück zu besorgen
?Ich freue mich schon auf Morgen, du musst mir nichts zum Geburtstag kaufen, das du mich zur
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?Ich weiß dass du das ehrlich meinst Luna, deshalb bin ich auch so stolz auf dich. Du bist wie deine
Mutter. Aber ich würde mich schlecht fühlen wenn ich dir sonst nichts schenken würde, ehrlich gesagt
habe ich für die Karten nichts bezahlt. Wir werden in der Minister Lounge sitzen, mein Boss Cornelius
Fudge hat mich oder bessergesagt uns eingeladen.?
?Was? Auch noch die besten Plätze jetzt fühle ich mich wirklich schlecht wenn du mir noch was
kaufen willst. Aber du sagtest er hätte uns eingeladen, wie meinst du das??
?Naja kannst du dich noch daran erinnern als ich dich im Sommer vor deinem ersten Jahr in Hogwarts
mit zur Arbeit ins Ministerium genommen habe? Cornelius war sehr angetan von dir, er meinte so ein
liebes und wohlerzogenes Mädchen hätte er selten gesehen und er weiß dass du vor kurzem Geburtstag
hattest, ich denke er wollte dir eine Freude machen. Außerdem meinte er das ich in letzter Zeit sehr
gute Arbeit im Ministerium geleistet hätte und mir eine Belohnung verdient habe.?
?Das ist toll Dad, ich werde mich morgen als erstes bei Mr. Fudge bedanken wenn ich ihn sehe.
Wir aßen unser Frühstück und bummelten dann durch die Läden, aber ich fand nichts was ich
wirklich haben wollte. Wir betraten einen Buchladen, ich sah mir ein paar Bücher an bis Dad zu mir
sagte ich solle kurz hier warten, er würde gleich wieder da sein.
Ich beschloss nach einer Zeit vor dem Buchladen zu warten, draußen kam mein Vater auch schon auf
mich zu
?Wo warst du solange Dad??
?Ich hatte eine Idee, du wolltest dich in keinem der Läden für etwas entscheiden, erinnerst du dich
noch an das Medaillon das du letztes Jahr als du mit deiner Tante hier warst in dem Laden da drüben
gesehen hast? Ich wollte nachsehen ob sie es noch haben aber der Besitzer meinte dass es letztes Jahr
schon verkauft wurde. Ich habe aber was anderes gesehen, alles Gute zum Geburtstag Luna.?
Mein Vater hielt mir eine kleine Schachtel hin, ich nahm sie und machte sie auf.
Zum Vorschein kam ein kleiner silberner Ring mit einem grünen Stein in der Mitte
?Der ist wunderschön Dad danke.?
Ich umarmte meinen Vater uns steckte den Ring an
?Okay offensichtlich kann ich ja doch noch Sachen für dich aussuchen.?
Er lachte und wir verbrachten den restlichen Tag damit durch die Winkelgasse zu bummeln.
Zuhause zeigte ich meiner Mutter was mir Dad geschenkt hatte und erzählte ihr von dem Tag.
?So Luna, mach dich fertig und dann ab ins Bett, wir werden bei Sonnenaufgang aufbrechen.?
Ich sprang noch schnell unter die Dusche und ging dann wie befohlen ins Bett.
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Kapitel 2
Ich wachte auf zog mir schwarze Jeans, einen grauen Pullover und meinen schwarzen Mantel an und
ging nach unten zu meinem Vater.
?Können wir los Luna? Hast du alles??
Ich nahm meine Tasche
?Ja jetzt schon.?
Ich wollte zum Kamin aber Dad hielt mich auf und fragte wo ich hin will
?Na in den Kamin.?
?Nein wir werden apparieren.?
?Du weißt das ich das nicht kann und nicht darf, ich bin noch nicht siebzehn.?
?Du wirst auch nicht selbst apperieren, du musst meinen Arm gut festhalten. Bist du bereit??
Ich nickte und wir apparierten zur Weltmeisterschaft.
Überall waren Zelte und Leute die brüllten und feierten, Dad brachte mich zu einem der Zelte.
Von außen sahen sie alle klein aus aber von innen waren sie riesig
?Gefällt es dir Luna??
?Ja es ist schön hier, hast du was dagegen wenn ich mir ein wenig das Gelände ansehe??
?Nein, aber pass auf dich auf und sei wieder da bevor die Spiele beginnen.?
?Ist gut.?
Ich ging nach draußen und sah mich ein wenig um, plötzlich wurde ich hochgehoben und
weggetragen. Die Augen wurden mir zugehalten, als ich versucht hatte zu schreien wurde mir auch der
Mund zugehalten. Nach ein paar Minuten wurde ich runter gelassen und fand mich in einem Zelt
wieder, Fred und George standen vor mir und lachen sich halb kaputt
?Seht mal was wir gefangen haben, ist zwar kein Schnatz aber genauso hübsch.?
Harry, Ron, Hermine, Ginny und Rons Vater kamen angelaufen.
Zuerst begrüßte ich alle, dann fragte ich Fred und George ob sie mich denn umbringen wollen wenn
sie mich so erschrecken.
Sie lachten mich weiterhin aus bis ich anfing mit zulachen, ich unterhielt mich mit Harry
?Also Luna mit wem bist du hier?
?Mit meinem Vater, wir sitzen in der Minister Lounge, Fudge hat uns eingeladen weil mein Vater
gute Arbeit im Ministerium leistet.?
?Wow, ihr habt die besten Plätze!?
?Ja sieht wohl so aus, wo sitzt ihr??
?Das weiß ich noch nicht, aber die Minister Lounge wird es nicht sein.?
Ich redete noch ein wenig mit allen ging aber als es langsam dunkel wurde zu meinem Vater zurück
?Luna! Wo bist du so lange gewesen??
?Ich habe Harry und die Weasleys getroffen, sie sind auch hier.?
?Ich dachte schon dir wäre was passiert, das nächste Mal sagst du mir wenigstens bescheid.?
?Ja Dad.?
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Das Endspiel der Quidditch Weltmeisterschaft fing in kurzer Zeit an und wir machten uns auf den zu
unseren Plätze, neben Mr. Fudge waren wir eine der Ersten die hier waren.
Ich ging zu Fudge um mich bei ihm zu bedanken
?Guten Abend Mr. Fudge, vielen Dank das sie uns das ermöglicht haben.?
?Hallo Luna, es ist schön das ich dir damit eine Freude machen konnte, nachträglich alles Gute zum
Geburtstag und genieße das Spiel.?
?Danke das werde ich.?
Ich ging zu meinem Platz und Dad unterhielt sich noch kurz mit Fudge, kam dann aber auch zu
seinem Platz
?Mr. Fudge ist immer noch ganz begeistert von dir, und so nebenbei findet er dass du sehr hübsches
junges Mädchen geworden bist.?
?Das ist nett von ihm.?
Ich sah von unseren Plätzen aus wie Draco und sein Vater irgendwas zu Harry und den Weasleys
sagten, es war offenbar nichts freundliches da Harry von Hermine weggezogen wurde, im ganzen sah
die Szene ein wenig eigenartig aus, ich hatte vor Harry später danach zu fragen.
Die Malfoys kamen in unsere Richtung und da ich die Familie kannte wusste ich sie würden auch in
der Lounge des Ministers sitzen, aber dass sie genau neben uns sitzen würden hätte ich nicht erwartet.
Ich freute mich Draco zu sehen aber auf Lucius hätte ich gerne verzichten können.
Draco´s Vater begann ein Gespräch mit meinem Vater, es war eher angespannt aber die Stimmung
lockerte sich als sich herausstellte das Draco und sein Vater für die Bulgaren hielten und ich und mein
Vater für die Iren. Zuerst war die Sitzordnung ich, mein Vater, Draco dann Lucius aber als Dad und
Lucius über das Spiel diskutierten wurde ich von meinem Platz verbannt an den sich nun Lucius
setzte, ich wurde zu Draco geschickt.
Ich flüsterte Draco leise zu: ?Es ist fast ein Wunder dass unsere Väter nebeneinander sitzen können
ohne sich gegenseitig runter zu machen.?
Draco lachte
?Ja das denke ich auch, du bist also für die Iren??
?Ja ich war immer für die Iren. Ich mag Viktor Krum nicht, er war mir immer schon unsympathisch.?
?Okay, du bist komplett bescheuert. Ich wette mit dir die Bulgaren gewinnen.?
?So, und um was willst du wetten??
?Wer verliert muss für den Anderen das ganze Jahr die Strafaufsätze bei Snape schreiben.?
?Okay Deal, aber mit Absicht Strafen kassieren gibt?s nicht, wir haben beide Hausaufgaben zu
machen.?
?Okay Luna dann wünsche ich dir jetzt schon mal viel Spaß meine Strafaufsätze zu schreiben, aber
bemüh dich Snape verschenkt keine Noten.?
?Jaja Draco, warten wir mal ab.?
Die Iren flogen in die Arena und zauberten einen tanzenden Kobold an den Himmel, darauf folgten
die Bulgaren die quer durch den Kobold knallten. Viktor Krum war wahrhaftig der Meister des
Angebens, ich mochte ihn wirklich nicht, er kam mir auf seinem Besen vor wie ein Gorilla oder ein
Höhlenmensch vor so wie er sich auf die Brust klopfte.
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?Guten Abend, als Minister für Zauberei ist es mir ein Vergnügen heute Abend jeden Einzelnen von
ihnen hier zu begrüßen. Zum Endspiel der Vierhundertweiundzwanzigsten Quidditch
Weltmeisterschaft, lasst das Spiel beginnen.?
Das Spiel war spannend, aber am Ende gewannen doch die Iren und somit ich die Wette
?Na Draco freust du dich schon auf meine Strafaufsätze? Aber du musst lernen schöner zu schreiben
sonst fällt es auf.?
?Gut Luna du hast fair gewonnen, aber wenn dir meine Schrift nicht gefällt musst du mir wohl
Nachhilfe in Schönschrift geben.?
?Das kann ich gerne machen, du könntest noch viel lernen Malfoy.?
Ich und Draco fingen an zu lachen, das schienen auch unsere Väter zu bemerken. Wir hörten wie
Lucius zu meinem Vater sagte: ? Für ein Halbblut scheint deine Kleine gar nicht so schlecht zu sein,
Draco scheint sich gut mit ihr zu verstehen. Er ist selten Nett zu einem Halbblut.?
Mein Vater antwortete: ?Meine Tochter ist nicht schlecht, ich bin stolz auf sie und vielleicht hat dein
Sohn mitbekommen das nur weil man nicht reinblütig ist nicht weniger wert ist.?
Lucius sagte darauf etwas was wir nicht verstanden, ich redete mit Draco über Krum
?Ich mag ihn nicht.?
?Ich dachte ihr Mädchen findet ihn so heiß.?
? Viele vielleicht, aber mir kommt er eher vor wie ein Höhlenmensch.?
Wir unterhielten uns alle noch ein wenig, verabschiedeten uns von allen und gingen zu unseren Zelten
zurück.
Wieder im Zelt fing ich ein Gespräch mit meinem Vater an
?Du hast dich heute gut mit Lucius verstanden wie es aussah.?
?Ja, beim Quidditch haben wir uns in unserer Schulzeit schon verstanden, er scheint dich aber aus
irgendeinem Grund nicht mehr so zu hassen.?
?Nicht mehr so sehr zu hassen, das hört sich auch nicht besser an.?
?Luna jetzt mal ehrlich, kann es sein das du schon länger mit Draco befreundet bist??
?Ja Dad, aber ich lasse mir auch nicht verbieten weiterhin mit ihm befreundet zu sein.?
?Nein das sollst du ja auch nicht, vielleicht ist das gut für Draco das er nicht ganz so wird wie sein
Vater.?
Jetzt sah ich meinen Vater geschockt an, aber unser Gespräch wurde unterbrochen als wir draußen
lautes Geschrei hörten.
Wir liefen nach draußen, wir bekamen mit wie jemand laut Todesser rief, mein Vater wies mich an
meine Sachen zu holen, wir mussten sofort weg von hier.
Ich hatte unser Zeug lief zu meinem Vater der sofort mit mir apparierte.
Ich fand mich in unserem Wohnzimmer wieder, aber das einzige an das ich dachte war ob es Draco,
Harry und den Anderen gut geht. Wir mussten meiner Mutter erzählen was gerade passiert war und
warum wir schon wieder hier waren. Ich ging in mein Zimmer konnte aber nicht wirklich schlafen, ich
hoffte morgen im Zug nach Hogwarts die Anderen alle gesund zu sehen.
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Kapitel 3
Mein Vater brachte mich zum Bahnhof, ich verabschiedete mich hastig und stieg ein. Ich fand auch
gleich das Abteil in dem Harry und die Anderen saßen
?Ich bin so froh dass es euch gut geht, was ist gestern noch passiert??
Harry erzählte mir von seinen Träumen, dem Mann und dem dunklen Mahl, es stand sogar in der
Zeitung. Der Servierwagen kam und Ron wollte sich etwas kaufen, merkte aber das er zu wenig Geld
hatte also wollte Harry das für ihn erledigen, er sah Cho Chang und vergaß dabei das er eigentlich was
für Ron kaufen wollte. Sie schien ihm zu gefallen. Hermine fragte Ron ob es keine Sicherheitskräfte
gab, aber Ron sagte dass es haufenweiße gegeben hatte und sie ja deshalb so besorgt waren. Hermine
sagte das Sirius sicher von all dem erfahren wolle, also schrieb Harry einen Brief an Sirius und
schickte Hedwig gleich aus dem Zug zu Sirius. Den Rest der Fahrt sprachen wir über das geschehene.
Wir kamen früh in Hogwarts an und sahen wie eine Kutsche mit riesigen Pferden bei der Schule
landete und fast Hagrid zerquetschte, er sprang aber noch rechtzeitig aus dem Weg. Keine zwei
Minuten später tauchte ein gewaltiges Schiff aus dem Wasser auf, wir fragten uns was das alles zu
bedeuten hatte.
Wir versammelten uns in der großen Halle und Dumbledore begann zu sprechen
?Jetzt da wir uns alle niedergelassen haben möchte ich eine Ankündigung machen. In diesem Jahr
wird unser Schloss nicht nur euch ein Zuhause bieten, sondern auch ein paar ganz besonderen Gästen.
Ihr müsste wissen das Hogwarts ausgewählt wurde.?
Filch betrat den Raum und lief zu Dumbledore, er sagte etwas zu ihm und lief wieder raus.
Dumbledore fuhr fort
?Nun denn Hogwarts wurde ausgewählt Schauplatz einer legendären Veranstaltung, des Trimagischen
Turniers zu werden. Für alle die es nicht wissen, das Trimagische Turnier ist eine Begegnung dreier
Schulen in einer Reihe von magischen Wettstreiten. Von jeder Schule wird nur ein Schüler ausgewählt
um anzutreten. Eines muss euch klar sein, einmal ausgewählt müsst ihr allein da durch und glaubt mir
wenn ich euch sage, diese Wettstreite sind nichts für schwache Herzen. Schön später mehr dazu, aber
zuvor begrüßt mit mir die charmanten Schülerinnen der Beauxbatons Akademie für Zauberei und ihre
Schulleiterin Madam Maxim.?
Die Tür ging auf und eine Horde Weiber in blauen Kostümchen die eine Nummer aus Stöhnen und
Schmetterlingen brachten betraten den Raum. Den Jungs schien es zu gefallen, was mich nicht
wunderte es war eine schöner als die Andere.
Dumbledore fuhr fort
?Und nun unsere Freunde aus dem Norden, begrüßen wir die stolzen Söhne von Durmstrang und
ihren Schulleiter Igor Karkaroff.?
Jetzt betrat ein Haufen Gorillas den Saal die mit Stöcken auf den Boden klopften, zum Schluss kam
eine eindrucksvolle Nummer mit einer Feuerschlange und Viktor Krum betrat mit Karkaroff die Halle.
Alle Mädchen fingen an zu schreien und Ron sah bei Krum gleich verliebt aus wie bei den
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Karkaroff und Dumbledore umarmten sich und wir durften anfangen zu essen bis Dumbledore weiter
sprach
?Ich bitte um eure Aufmerksamkeit, ich würde gerne ein paar Worte sagen. Nie endender Ruhm winkt
dem Schüler der der das Trimagische Turnier gewinnt. Aber dazu muss dieser Schüler drei Aufgaben
überstehen, eine gefährlicher und riskanter als die Andere, daher hat das Ministerium eine neue Regel
aufgestellt. Um all Das zu erklären ist der Leiter der Abteilung für internationale magische
Zusammenarbeit bei uns, Mr. Bartemius Crouch.?
Plötzlich bricht in der großen Halle ein Gewitter los, ein Mann mit einem Mechanischen Auge und
eigenartigem Aussehens bringt die verzauberte Decke dazu aufzuhören und Ron sagte: ? Wahnsinn ist
das Mad eye Moody??
Hermine fragte: ?Alastor Moody, der Auror??
Dean fragte was ein Auror ist und Ron antwortete: ?Er jagt schwarze Magier, Azkaban verdankt die
Hälfte seiner gefangenen ihm.?
Dumbledore begrüßte Moody und Moody trank hastig etwas aus seiner Flasche.
Seamus fragte: ?Was glaubt ihr was er da trinkt??
Harry antwortete: ?Keine Ahnung, aber Kürbissaft wird?s nicht sein.?
Jetzt fing Crouch an zu reden
?Nach reichlicher Überlegung hat das Ministerium beschlossen dass um der eigenen Sicherheit willen
kein Schüler der jünger ist als siebzehn Jahre sich um die Teilnahme am Trinmagischen Turnier
bewerben darf, diese Entscheidung ist endgültig.?
Jetzt regten sich viele Schüler auf und riefen wild durcheinander, Dumbledore schrie dass alle ruhig
sein sollten und enthüllte einen großen Kelch dessen Flammen blau leuchten
?Das ist der Feuerkelch, wer sich für das Trimagische Turnier bewerben möchte braucht bloß seinen
Namen auf ein Stück Pergament zu schreiben und es bis Donnerstag, Abend um diese Zeit in die
Flammen zu werfen. Tut das nicht leichtfertig, seid ihr erst ausgewählt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt
ab diesem Moment hat das Trimagische Turnier begonnen.?
Das Essen war zu Ende und wir durften in unsere Schlafsäle, Hermine und ich lachten uns noch über
die zwei Auftritte der anderen Schulen kaputt, obwohl sie zugab Viktor Krum schon süß zu finden.
Ich schlief bald ein da morgen der Unterricht beginnen sollte.
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Kapitel 4
Am nächsten Morgen hatten wir als erstes VgddK mit Prof. Moody.
Er stellte sich der Klasse vor und fragte ob jemand weiß wie viele unverzeihliche Flüche es gibt.
Hermine antwortete das es drei wären
?Die so heißen weil??
?Weil es unverzeihlich ist sie zu benutzen. Wer auch nur einen davon anwendet.?
Hermine wird von Moody unterbrochen
?Bekommt eine Reise ohne Wiederkehr nach Azkaban korrekt. Das Ministerium sagt ihr seid zu jung
um diese Flüche kennen zu lernen, ich sag was anderes. Ihr müsst wissen was euch erwartet, ihr müsst
vorbereitet sein. Weasley können sie mir einen der Flüche nennen??
?Ich weiß nur einen, von meinem Vater, der Imperius Fluch.?
?Ja dein Vater müsste diesen Fluch bestens kennen, er hat dem Ministerium vor ein paar Jahren viel
Kummer bereitet. Ich werde euch den Grund dafür zeigen.?
Er geht zu seinem Tisch holt eine Spinne und wendet den Fluch auf sie an, er lässt die Spinne durch
die Klasse schweben und setzt sie auf Crabbe´s Kopf
?Sie ist völlig harmlos.?
Jetzt lässt er sie auf Parvatis Arm schweben
?Außer wenn sie beißt.?
Und mit diesen Worten saß die Spinne auf Rons Kopf
?Dann ist die tödlich.?
Draco schien zu laut zu lachen denn Moody ließ die Spinne in seinem Gesicht fallen, er nimmt die
Spinne wieder zu sich und fragt nach dem nächsten Fluch, Neville antwortet: ? Der Cruciatus Fluch.?
?Korrekt besonders grässlich, der Folterfluch.?
Moody begann die Spinne zu foltern, Neville hielt den Anblick und die Schmerzensschreie des Tieres
nicht aus, Hermine schrie: ?Aufhören sehen sie nicht wie ihn das quält!?
Moody lies von der Spinne ab und setze sie vor mich und Hermine auf den Tisch
?Könnten sie mir vielleicht den letzten unverzeihlichen Fluch nennen Miss Granger??
Hermine schüttelte den Kopf und Moody tötete die Spinne mit Avada Kedavra.
?Der tödliche Fluch, es gibt nur einen Menschen der ihn überlebt hat und der sitzt hier unter uns.?
Die Stunde war vorbei, auf dem Weg nach unten redeten wir über Moody und Neville den wir auch
auf der Treppe fanden. Hermine fragte ob es ihm gut ginge, er nickte und dann kam Moody der ihn
mitnahm um ihm was zu zeigen. Wir liefen in die große Halle um zuzusehen wer alles an dem Turnier
teilnehmen wollte, ich und Hermine setzten uns auf eine Bank und unterhielten uns. Cedric Diggory
und Fleur Delacour warfen ihre Namen in den Kelch, ein paar Minuten später kamen Fred und George
die es auch versuchen wollten obwohl sie noch nicht siebzehn waren. Sie wollten Alterungstrank dafür
benutzen, Hermine versuchte ihnen zu erklären dass das nicht funktionieren wird da die Alterslinie um
den Kelch von Dumbledore gezogen wurde. Sie ließen sich nicht davon abbringen, wie Hermine sagte
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ging es schief, sie wurden in alte Männer verwandelt und lagen kämpfend auf dem Boden während sie
darum stritten wessen Idee dies gewesen war.
Nun betrat Viktor Krum die Halle und warf seinen Namen in den Kelch, als er an uns vorbei kam ließ
er es sich nicht nehmen uns anzustarren.
Eine Zeit später versammelten sich alle in der Halle und Dumbledore begann zu sprechen
?Setzt euch, das ist der Moment auf den ihr alle gewartet habt. Die Auswahl der Champions fängt an.?
Er dimmte das Licht im Raum und der Kelch begann nacheinander Zettel mit den Namen der
Champions auszuspucken. Der Champion für Durmstrang war Viktor Krum, der Champion für
Beaxbatons war Fleur Delacour und der Champion für Hogwarts Cedric Diggory.
Dumbledore sprach weiter bis der Kelch noch einen Namen ausspuckte, er sah geschockt durch die
Menge und schrie: ?Harry Potter.?
Harry wollte nicht nach vorne gehen aber Hermine schubste ihn in Dumbledores Richtung.
Dumbledore drückte ihm das Pergament mit seinem Namen in die Hand und schickte ihn zu den
anderen Champions.
Nach einer Weile durften wir gehen und die meisten der Anderen Lehrer begaben sich hecktisch zu
den Champions. Ron, Hermine und ich setzten uns in den Gryffindor Gemeinschaftsraum, ich begann
ein Gespräch mit Ron
?Ich glaube nicht das Harry seinen Namen in den Kelch geworfen hat.?
?Ich schon, er wollte sicher den Ruhm für sich, und er will nicht mal mir verraten wie er das gemacht
hat.?
?Natürlich will er es dir nicht verraten, weil er es nicht kann. Du weißt wie wichtig ihr Harry seid, ihr
seid für ihn seine Familie.?
?Gut Luna, ich werde heute im Schlafsaal noch einmal versuchen mit ihm zu reden, wenn er mir dann
nicht sagt was das soll kann er mich mal.?
?Wenn du das sagst Ron. Ich glaube Harry und ich werde jetzt ins Bett gehen ich bin Müde.?
?Okay schlaf gut Luna.?
Ich bemerkte noch wie Hermine auch in den Saal kam und fragte: ?Du glaubst Harry oder??
?Ehrlich? Ich weiß es nicht.?
Ich wollte nicht näher darauf eingehen also versuchte ich zu schlafen.
Den morgigen Tag verbrachte ich mit Hermine, Harry und die anderen Champions mussten sich für
ein Interview mit Rita Kimmkorn geschlagen geben.
Unser Tag verging recht schnell, wir waren am See und fielen abends müde in unsere Betten.
Am nächsten Tag warteten Ron und Hermine im Gemeinschaftsraum auf mich, Ron erzählte mir das
er wüsste was zur ersten Aufgabe kommt, da er aber nicht mit Harry sprach wollte er das Hermine mit
Harry spricht und ihm sagt das Ron über mehrere andere Personen erfahren hatte das Hagrid ihn sehen
will. Sie wollten das ich mitkomme also tat ich das, wir trafen ihn mit Neville am See.
Hermine und ich gingen vor und Hermine begann mit ihrer von Ron diktierten Rede
?Ron sagt das er von Dean weiß das Parvati gesagt hat das Hargrid dich sehen will.?
Harry verstand nur Bahnhof und wollte das Hermine Ron was ausrichtet, daraufhin schnauzte
Hermine das sie keine Eule sei. Harry tat mir leid also sagte ich: ? Es ist doch egal wer was von wem
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?Ja ich hoffe es, danke Luna.?
Ich ging zurück zu den Anderen, machte mich aber bald auf den Weg Draco zu suchen da ich eine
Strafarbeit von Snape aufgedonnert bekommen hatte und Draco die Wette bei der Weltmeisterschaft
verlor. Ich fand ihn schließlich in der Bibliothek
?Hey Draco, was machst du hier??
?Hey Luna, ich warte auf Blaise.?
?Ich möchte deine Laune ja nicht zerstören aber ich hab eine Strafaufgabe von Snape für dich.?
?Ich wusste ja dass das noch kommt, was muss ich machen??
?Naja fünf Seiten Pergament über Zaubertränke, bis nächste Woche.?
?Fünf! Was hast du getan, das Klassenzimmer angezündet??
?Nein ich bin nicht Seamus. Ich hab einfach mit Hermine geredet, ein paar Mal in der gleichen
Stunde.?
?Und, ich darf dafür büßen??
?Naja du hast die Wette verloren.?
Ich grinste ihn an und er nahm es einfach so hin, er wäre sowieso zu stolz seine Wettschulden nicht zu
begleichen
?Aber ich verspreche dir ich versuche keine Strafarbeiten mehr zu bekommen, schon gar nicht bei
Snape.?
?Danke, wenigstens etwas.?
Zabini kam und ich machte mich auf den Weg in den Schlafsaal.
Am nächsten Morgen konnte ich die Auseinandersetzung zwischen Draco, Harry und Moody
beobachten, Draco machte Harry nieder Harry wehrte sich und Draco versuchte ihn von hinten zu
Verfluchen. Moody sah das ganze und verwandelte Draco in ein Frettchen das er in Crabbes Hose
verschwinden ließ. Es war die reinste Freakshow bis Prof. McGonagall das ganze beendete und Harry
ging mit Moody. In ein paar Stunden sollte die erste Aufgabe beginnen also nutzte ich die Zeit um
nach Draco zu suchen.
Als ich ihn endlich gefunden hatte sah man ihm an das Moody ihn vor versammelter Mannschaft
blamiert hatte
?Draco, ist alles okay??
?Naja, das vorhin war ja nicht so super wenn mein Vater das erfährt wird Moody sicher der Schule
verwiesen.?
?Ach komm steck deinen Stolz mal weg, so schlimm war es gar nicht. Außerdem muss ich zugeben
du warst ein ziemlich süßes Frettchen.?
Draco musste lachen
?Ich war nicht süß!?
?Doch du warst flauschig, also warst du süß.?
?Mich wundert es das du mich nicht auslachst nachdem ich zu all dem noch in Crabbes Hose gesteckt
wurde.?
?Ehrlich gesagt es sah lustig aus, aber jeder der in Crabbes Hose war hat mein vollstes Mitgefühl und
Moody hätte das nicht tun dürfen.?
?Nein, er wird es auch noch bereuen.?
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?Aber eine Frage habe ich trotzdem noch. Als Goyle versucht hatte dich da raus zu holen, warum hast
ihn gebissen??
?Weil ich seine Hilfe nicht wollte!?
?Okay ist ja schon gut, ich hätte dir ja auch geholfen aber ich würde für kein Geld der Welt in
Crabbes Hose fassen.?
Wir fingen an zu lachen und unterhielten uns bis es an der Zeit für die erste Aufgabe war.
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Kapitel 5
Die erste Aufgabe begann, uns wurde erklärt dass jeder Champion ein goldenes Ei holen muss
während er von einem Drachen attackiert wird.
Bis jetzt hatten es alle geschafft, nun war Harry dran.
Er wollte sich das Ei schnappen und der Drache tauchte auf, Harry wurde wild durch die Gegend
geschleudert und ein paar Mal fast gegrillt bis Hermine ihm zurief er solle seinen Zauberstab
benutzen. Harry zauberte seinen Besen zu sich und flog durch die Lehrertribüne, aus der Arena.
Der Drache verfolgte ihn und krachte dabei auch durch die Tribüne, einige Lehrer hatte es
wortwörtlich von Stuhl gehauen. Jetzt konnte man weder Harry noch den Drachen sehen, man merkte
das Hermine Panik hatte, selbst Ron hatte seine Wut vergessen. Keiner sagte ein Wort und plötzlich
tauchte Harry wieder auf und holte sich das Ei, wir freuten uns und Harry wurde bejubelt.
Die Aufgabe war beendet und wir kehrten in den Gryffindor Gemeinschaftsraum zurück, alle feierten
Harry, Fred und George hoben ihn hoch und Harry machte das Ei auf.
Ein grässliches Geschrei ertönte aus dem Ei und Ron betrat den Raum
?Was war das??
Fred und George schickten die meisten aus dem Raum dass Harry und Ron miteinander reden
konnten
?Hey Harry es tut mir leid das ich dir nicht geglaubt habe, du hättest völlig verrückt sein müssen
deinen Namen da reinzuwerfen.?
?Ja da hast du recht.?
Sie sprachen sich aus und Harry erzählte uns was in letzter Zeit bei ihm passiert war, wir verbrachten
den restlichen Abend im Gemeinschaftsraum bis wir in unsere Schlafsäle gingen.
Am nächsten Morgen saßen wir in der großen Halle, Harry beobachtete Cho und spuckte sich mit
seinem Getränk voll als er versuchte sie anzulächeln, Hermine regte sich darüber auf das Rita
Kimmkorn über sie im Tagespropheten geschrieben hatte
?Hört euch das an, Hermine Granger ebenso unscheinbar wie ehrgeizig findet offenbar Gefallen an
berühmten Zauberern, ihr neuester Fang so unsere Quelle ist niemand geringeres als das bulgarische
Bonbon Viktor Krum. Noch ist unklar wie Harry Potter diesen erneuten seelischen Schlag verkraftet.?
Plötzlich kam ein kleiner Junge aus Gryffindor auf Ron zu und drückte ihm ein Packet in die Hand,
Ron bedankte sich und packte es aus
?Mom schickt mir ein Kleid!?
Er zog einen langen braunen Mantel aus dem Packet, Harry sagte: ?Passt aber zu deinen Augen,
gibt?s auch ein Häubchen??
Ron ging zu Ginny und sagte ihr dass das für sie sein müsse
?Glaubst du den zieh ich an? Der ist grässlich.?
Hermine begann zu lachen und sagte: ?Der ist nicht für Ginny, der ist für dich. Dein Festumhang.?
Ich fragte wofür und wozu das gut ist, Hermine sagte: ?Jedesmal wenn das Trimagische Turnier
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stattfindet wird ein Ball veranstaltet, Jungs laden Mädchen dazu ein. Luna wir müssen uns sobald wir
haben ein Kleid besorgen gehen.?
?Hermine ich weiß nicht ob ich da hingehe.?
?Doch du wirst! Dich werden sicher einige fragen.?
Ich gab mich geschlagen und versprach mit ihr Kleider für uns zu besorgen, in der nächsten Stunde
hatten wir Tanzsunden mit Prof. McGonagall.
Sie erklärte dass wir die Schule repräsentieren und der Ball vor allem ein Tanz sei, das Haus
Gryffindor hatte in der gesamten magischen Welt sehr viel Ansehen und wir sollten es nicht blamieren
in dem wir uns wie sie es nannte aufführten wie eine Horde Brüllaffen.
McGonagall sagte irgendwas von Schwänen und Löwen, dann rief sie Ron zu sich
?Bitte legen sie die rechte Hand auf meine Hüfte.?
?Wohin??
?Meine Hüfte. Nun strecken sie den Arm.?
Ron musste mit McGonagall tanzen, Fred und George würden ihn das nie wieder vergessen lassen.
Jetzt mussten wir alle üben, also tanzte ich mit Harry und Ron mit Hermine.
Die Stunde war vorbei und ich setzte mich in die große Halle um ein paar Aufgaben zu erledigen,
Draco war auch da aber ich wollte mich nicht zu ihm und Crabbe setzten. Viktor Krum betrat den
Raum und kam auf mich zu
?Hey Luna, möchtest du mit mir auf den Ball gehen??
Ich wusste nicht was ich jetzt antworten sollte ohne zu gemein zu sein, Hermine mochte ihn und ich
fand ihn unsympathisch
?Hey, tut mir leid aber ich weiß noch nicht ob ich überhaupt hingehe. Aber Hermine würde sich
sicher freuen.?
?Ich habe mir schon gedacht das du nein sagst, ich werde Hermine fragen. Sag ihr nicht das ich dich
gefragt habe.?
?Nein werde ich nicht.?
Draco lief an mir vorbei und sah mich sauer an, ich hatte keine Ahnung was jetzt wieder los war.
Ein paar Minuten später setzte sich Blaise Zabini zu mir
?Hey Ardons, gehen wir zusammen zum Ball??
?Wir haben noch nie wirklich miteinander geredet Zabini, außerdem seit wann gibst du dich mit
Gryffindors ab??
?Naja du bist heiß und ich auch also passt das oder gehst du etwa mit Krum??
?Nein das tute ich nicht und du bist widerlich Zabini.?
Ich ließ ihn stehen und verließ die große Halle. Ich suchte nach Draco um ihn zu fragen warum er
mich vorher so sauer angesehen hatte, konnte ihn aber nicht finden. Auf dem Weg in den
Gemeinschaftsraum kam mir Pansy entgegen
?Draco hat mir gesagt das er mich später noch sehen will, er wird mich sicher fragen ob ich mit ihm
zum Ball gehe. Neidisch Ardons??
Ich lachte sie nur aus und ging an ihr vorbei, das schien ihr nicht zu gefallen denn sie lief mir
hinterher
?Ich meine es ernst Ardons, halt dich von Draco fern, er gehört mir.?
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?Jetzt mal ganz ehrlich Pansy, bist du wirklich so verzweifelt? Ich verstehe nicht wie Draco mit so
Trampel wie dir befreundet sein kann.?
Sie sah mich geschockt an und ich marschierte an ihr vorbei, diesmal folgte sie mir nicht.
Ich verstand wirklich nicht was Draco mit so einem Rindvieh in seinem Freundeskreis wollte, Pansy
stand ganz offensichtlich auf ihn. Es störte mich irgendwie, auch das er sich mit ihr treffen wollte, aber
warum nervte es mich so?
Ich versuchte nicht mehr darüber nachzudenken und ging in den Gemeinschaftsraum wo ich mich bis
ich schlafen ging mit den Anderen unterhielt.
Später im Schlafsaal fragte mich Hermine was los sei
?Nichts es ist alles okay, wieso??
?Luna ich kenne dich jetzt schon ein paar Jahre und ich merke das was nicht stimmt.?
?Ich bin auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum Pansy begegnet, sie meinte ich soll mich von Draco
fernhalten.?
?Ja Pansy ist ihm immer schon hinterher gelaufen, aber du hörst nicht mal auf uns wenn es um Draco
geht also solltest du dir von Pansy schon gar nichts sagen lassen, auch wenn ich Draco nicht mag.?
?Siehst du Hermine, jetzt weißt du warum du meine beste Freundin bist.?
Wir redeten noch ein wenig und gingen dann ins Bett.
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Kapitel 6
Am nächsten Morgen hatten wir in der ersten Stunde Zaubertränke bei Snape, ich durfte aber später
kommen da ich zuvor noch wegen eines Zaubers für Verwandlung zu Prof. McGonagall musste.
Als ich bei McGonagall fertig war machte ich mich auf den Weg zur Stunde wo ich eigentlich sein
sollte, Draco kam mir entgegen
?Hey Luna, ich hab dich schon gesucht.?
Ich lief an ihm vorbei ohne ihn zu beachten, ich war sauer wegen Pansy obwohl er eigentlich nichts
dafür konnte.
Er holte mich ein, hielt mich an den Schultern fest und sagte: ?Sieh mich an, was ist los Luna??
Ich schüttelte seine Arme ab und antwortete: ?Frag Pansy.?
?Pansy? Was hat sie gesagt??
?Das du ihr gehörst und ich mich von dir fernhalten soll, ich wollte eurer Liebe nicht im Weg stehen
und wenn du mich entschuldigst ich muss jetzt zum Unterricht.?
?Nein Luna warte, Pansy ist nicht meine Freundin, bist du etwa eifersüchtig??
?Als ob, sie meinte du wolltest sie gestern noch sehen.?
?Okay, ich sollte dir was erklären. Ich hab gesehen wie du mit Krum in der großen Halle gesprochen
hast, er hat dich sicher gefragt ob du mit ihm zum Ball gehst.?
?Ja das hat er, aber ich mag ihn nicht. Ich hab zu ihm gesagt er soll Hermine fragen.?
?Okay ich dachte du hättest ja gesagt, das würden alle Mädchen hier machen, du weißt wie bekannt er
ist. Ich bin sauer geworden und gegangen. Zabini hat dich auch gefragt oder??
?Ja hat er aber woher weißt du das alles??
?Blaise hat mitbekommen das mir das mit Krum nicht gepasst hat, er hat dich gefragt weil er
rausfinden wollte ob du mit Krum gehst und sowieso nein zu ihm sagen würdest.?
?Mich hat es auch gewundert das Blaise mich gefragt hat, wir hatten nie wirklich was miteinander zu
tun.?
?Naja bevor ich gegangen bin, habe ich zu Blaise gesagt das ich Pansy fragen werde. Als Blaise dann
aber wusste das du nicht mit Krum gehst hat er mich gesucht.?
?Ja das habe ich auch, ich wollte wissen warum du mich so sauer angesehen hast, ich hab dich aber
nicht gefunden und als ich es aufgegeben hatte bin ich Pansy begegnet die grade auf dem Weg zu dir
war.?
?Ja du hättest mich auch nicht finden können ich war im Slytherin Gemeinschaftsraum, da hättest du
keinen Zutritt. Blaise hatte mich aber gefunden bevor Pansy da war und mir erzählt was du gesagt
hast. Außerdem scheint Blaise dich irgendwie doch zu mögen, er hat mir angedroht dass wenn ich jetzt
Pansy frage er dich noch einmal fragen wird und dir alles erzählt. Ich hab mich auch nicht mit Pansy
getroffen, ich hab dich dann am Abend noch gesucht.?
?Ich war im Gryffindor Gemeinschaftsraum.?
?Da habe ich keinen Zutritt, es tut mir leid Luna. Ich war eifersüchtig auf Krum, ich wollte dich in der
großen Halle fragen ob du mit mir zum Ball gehst aber Krum ist mir zuvor gekommen. Hast du schon
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?Nein, mich haben ein paar Leute gefragt ich habe aber immer nein gesagt.?
?Würdest du vielleicht doch noch mit mir hingehen??
?Ich wollte eigentlich nicht mehr hingehen aber ja ich gehe mit dir hin, aber nur weil du zugegeben
hast das du eifersüchtig warst und ich Pansys dummes Gesicht sehen will.?
?Ehrlich nur deswegen? Du warst auch eifersüchtig, sonst hättest du mich jetzt nicht stehen lassen.?
?Okay, vielleicht ein bisschen! Jetzt muss ich mir erst wieder ein Kleid besorgen.?
?Ja das musst du! Und sieh zu das es ein schönes Kleid ist, dann können wir zusammen Pansys
dummes Gesicht sehen.?
Jetzt mussten wir beide lachen
?Draco du bist ein Idiot, aber ich freue mich auf den Ball. Ich muss jetzt zum Unterricht, es sei denn
du möchtest noch eine Strafarbeit von Snape.?
?Oh Gott nein! Für deine letzte hab ich fünf Stunden gebraucht. Ich bin übrigens fertig damit, nimm
sie mit und gib sie Snape vielleicht bekommst du dann keine neue.?
Ich verabschiedete mich und ging ins Klassenzimmer, Snape kam mir auch schon entgegen
?Wo waren sie Miss Ardons? Ihnen müsste klar sein das ich zuspätkommen in meinem Unterricht
nicht dulde.?
?Ich musste noch zu Prof. McGonagall, hier haben sie die Bestätigung und die fünf Rollen Pergament
habe ich auch fertig.?
?Okay setzten sie sich zu den Anderen.?
Ich kam gerade zu den Anderen als Ron Hermine fragte ob sie mit einem von ihnen geht da es für
Mädchen traurig wäre ohne Begleitung zu kommen, Hermine wurde sauer und sagte dass sie jemand
gefragt hatte und sie ja gesagt hatte. Sie gab Snape die Aufgabe ab und stürmte aus dem Raum
?Hey Luna, gehst du mit einem von uns??
?Tut mir leid Ron, ich gehe schon mit jemandem.?
?Das ist zum verzweifeln.?
?Ihr werdet schon jemanden finden.?
Jetzt kam Seamus zu mir und fragte mich, auch ihm sagte ich dass ich schon jemanden hatte.
Ron fragte mich warum das bei mir so einfach war, ich sagte ihm dass ich keine Ahnung hatte und
fing an den Aufsatz zu schreiben. Die Stunde war vorbei und ich wollte gerade in den
Gemeinschaftsraum da kam mir Hermine entgegen
?Hey Luna, wir haben jetzt etwas Zeit, gehen wir nach Hogsmead und kaufen unsere Kleider??
?Dürfen wir einfach so nach Hogsmead??
?Ja in dem Fall schon, ich hab die Erlaubnis von Prof. McGonagall.?
?Okay ich ziehe mich nur noch schnell um dann können wir los.?
Ich war schnell fertig und wir machten uns auf den Weg, Wir betraten einen Laden schnappten uns
ein paar Kleider und dann ging es ans anprobieren.
Letztendlich hatte Hermine ein hübsches pinkes Kleid gefunden und meins war Mintgrün, bodenlang
mit einem Herzausschnitt.
Hermine fragte mich ob ich schon jemanden gefunden hatte
?Ja ich hab schon jemanden.?
Obwohl ich wusste das Krum sie gefragt hatte fragte ich auch sie ob sie jemanden hatte
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?Das freut mich für dich Hermine, naja ich gehe mit Draco.?
Ich konnte spüren dass mein Kopf gerade rot anlief
?Hat er dich endlich gefragt? Wird auch Zeit, ich weiß das du darauf gehofft hast sonst hättest du
nicht zu allen anderen nein gesagt.?
Ich denke sie hatte Recht, vielleicht hatte ich das wirklich gehofft.
Ich erzählte ihr die Geschichte, nur das mit Krum ließ ich aus. Ich sagte einfach es wäre irgendein
Hufflepuff den ich nicht kannte gewesen
?Okay, ich glaube Draco mag dich wirklich und du ihn auch das kannst du jetzt nicht mehr
abstreiten.?
?Ja ich mag ihn, aber sag das nicht den Anderen.?
?Nein mache ich nicht, aber vertrau mir wenn Pansy dich in diesem Kleid sieht, an der Seite von
Draco dreht sie durch.?
?Ich freue mich schon auf ihr Gesicht, aber Hermine du wirst auch wunderschön aussehen.?
Wir kauften die Kleider und machten uns auf den Weg zurück nach Hogwarts.?
Es war bereits abends als wir in Hogwarts ankamen, wir brachten die Kleider in unseren Schlafsaal
und setzten uns dann zu Harry in den Gemeinschaftsraum.
Ron wurde kreidebleich von Ginny und ein paar anderen in den Raum gebracht
?Was ist denn mit dir passiert??
Ginny antwortete: ?Er hat gerade Fleur Delacour gefragt.?
?Was hat sie gesagt??
Hermine meinte: ?Nein was sonst??
Ron schüttelte den Kopf
?Sie hat ja gesagt??
?Sei nicht albern! Naja sie lief an mir vorbei, man ich steh drauf wenn die vorbeilaufen. Ich konnte
nichts dagegen tun, es ist mir einfach rausgerutscht.?
Ginny meinte er hatte sie fast angebrüllt, wir fragten was dann passiert war
?Na was schon? Ich bin weggerannt! Ich kann sowas nicht Harry.?
Ich sagte dass sie schnell jemanden finden sollten da morgen ein paar Stunden nach dem Unterricht
der Ball stattfand, Parvati und ihre Zwillingsschwester Padma betraten den Raum. Harry schien seine
Chance zu wittern und lief ihnen hinterher um die beiden für sich und Ron zum Ball einzuladen.
Den restlichen Abend verbrachten wir zusammen im Gemeinschaftsraum, bis wir alle in unsere
Schlafsäle zurückkehrten.
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Kapitel 7
Der Unterricht verging recht schnell, wir kehrten in unsere Zimmer zurück um uns fertigzumachen.
Ich schminkte mich wenn auch nur dezent, das Deckhaar steckte ich ein wenig hoch so dass mir
meine Haare immer noch in schönen großen Wellen über den Rücken fielen. Zuletzt schlüpfte ich in
mein Kleid, zog silberfarbene hohe Schuhe dazu an. Hermine war vor mir fertig und schon weg, ich
musste mich beeilen das ich nicht mitten im Eröffnungstanz der Champions reinplatzte.
Ich machte mich auf den Weg zu dem Saal, Draco wartete am Fuße der Treppe auf mich.
Zuerst bemerkte er mich nicht, aber als ich langsam die Stufen hinunter stieg wurden seine Augen
immer größer. Auch die anderen Schüler starrten mich an und begannen zu tuscheln, vor allem als sie
sahen mit wem ich hier war. Als ich es die Treppe runter geschafft hatte ohne mir in diesen Schuhen
die Beine zu brechen reichte mir Draco seinen Arm
?Wow du siehst wunderschön aus Luna!?
?Danke Draco, du siehst auch alles andere als schlecht aus.?
?Ich weiß. Alle sehen dich an, du bist das schönste Mädchen im Saal.?
?Okay, hör auf zu schleimen.?
Ich gab ihm einen leichten Stoß in die Schulter und wir beide mussten lachen
Wir stellten uns ein Stück zur Seite da der Eröffnungstanz begann, Harry stellte sich ein wenig
tollpatschig an, was Draco nicht verborgen blieb. Als der Tanz endete zog Draco mich zu sich, mit der
Begründung dass wir Harry jetzt mal zeigen sollten wie man tanzt. Das Lied war sehr langsam
weswegen Draco mich noch näher zog, darauf folgten auch ein paar schnellere Nummern bei denen
der ganze Saal zu toben schien. Nach einer Zeit hatten wir keine Lust mehr zu tanzen und Draco
wollte uns was zu trinken holen, Ron und Harry zogen mich zur Seite und sagten: ?Ehrlich Luna, mit
einem von uns wolltest du nicht gehen, aber mit Malfoy??
?Ja ich bin mit Draco hier! Er hat mich vor euch gefragt und ich bin gerne mit ihm hier.?
Ich ließ sie stehen und Draco kam auf mich zu
?Was war das eben??
Ich winkte nur ab als ich gerade Blaise in der Menge sah
?Draco warte kurz ich bin gleich wieder da.?
Ich ging zu Blaise der mich überrascht ansah und küsste ihn auf die Wange
?Wofür war der denn??
Ich antwortete nur: ?Du weißt schon warum.?
Ich sah das Draco zuerst sauer war, bis Blaise ihm seinen Daumen entgegenstreckte.
Ich ging zu Draco zurück und grinste ihn an
?Okay Luna und was war das jetzt??
?Ich hab mich nur bei Blaise bedankt dass du jetzt nicht mit Pansy hier bist.?
Nun grinste Draco
?Okay wenn das so ist, ist es okay.?
Plötzlich kam Pansy auf uns zugesteuert
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?Pass auf wie du mit ihr redest Pansy!?
?jetzt verteidigst du diese Sch***** auch noch? Bist du jetzt komplett übergeschnappt? Wenn das
dein Vater wüsste!?
Draco zog scharf die Luft ein und wollte gerade auf sie zugehen, ich stellte mich vor ihn und sagte zu
Pansy: ? Bist du wirklich so verzweifelt das du einem Typen nachläufst der dich scheinbar nicht will?
Du solltest dir dringend richtige Freunde suchen und aufhören dich verzweifelt an etwas zu klammern
das nie passieren wird! Du bist einfach nur erbärmlich!?
Pansy schien für einen kurzen Moment keine Luft mehr zu bekommen, sie überlegte nicht lange und
stürmte auf mich zu. Draco stelle sich schützend vor mich und sagte: ?Wag es nicht sie anzufassen,
das wird das letzte sein was du tust. Verschwinde Parkinson!?
Pansy sah Draco hasserfüllt in die Augen und sagte: ?Das wirst du noch bereuen Malfoy!?
Sie drehte sich am Absatz um und verschwand aus dem Saal, erst jetzt bemerkte ich das uns alle
anstarrten
?Draco, könnten wir woanders hin gehen? Alle starren uns an.?
?Ja komm, ich weiß wohin.?
Ich folgte ihm durch die Gänge, hinaus aus dem Schloss. Ich war froh den starrenden Blicken
entkommen zu sein und merkte recht spät dass ich mit Draco am See stand.
?Willst du mich ertränken, oder was willst du im Winter am See??
Draco grinste mich an
?Nein eigentlich wollte ich nur mit dir hier sitzen.?
?Dir ist klar das hier überall Schnee liegt oder??
?Ja und dir ist klar das wir zaubern können, oder??
Draco stellte sich mit dem Rücken zum See, gerade dass er nicht im Wasser stand
?Incendio! Also ich sehe keinen Schnee, du vielleicht??
?Okay darauf hätte ich auch kommen können, aber der Boden ist trotzdem nass.?
Er zog seinen Festumhang aus und legte ihn auf die vom Schnee befreite Stelle, wir setzten uns und
sagten eine Weile nichts bis Draco das Schweigen brach
?Luna wegen Pansy, es tut mir Leid.?
?Du kannst nichts dafür, ich glaube sie ist in dich verliebt da tut man bescheuerte Dinge.?
?Pansy ist für mich immer nur eine Freundin gewesen, als sie sagte ich werde es bereuen meinte sie
das auch so. Sie findet immer einen Weg um das zu bekommen was sie will, aber dieses Mal nicht.?
?Wer weiß vielleicht magst du sie ja doch und merkst es nur nicht.?
?Nein, ich weiß dass es nicht so ist. Das wäre nicht möglich, auch wenn mein Vater das gerne so
hätte. Er wollte auch dass ich sie zum Ball einlade, nur weil sie reinblütig ist.?
?Dein Vater hält wirklich an seinen Traditionen fest, aber du hast dich deinem Vater immer gefügt,
warum jetzt nicht mehr??
Ich bekam keine Antwort Draco starrte einfach stumm auf die Weiten des Schwarzen Sees
?Du willst wissen warum ich Pansy nicht liebe und wieso ich nicht mehr auf meinen Vater höre??
Weiter kam er nicht, er nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich.
Ich wusste das ich ihn mochte aber dieses warme Gefühl dass sich in mir ausbreitete hatte ich nicht
erwartet, Draco löste sich von mir und sah mich erwartungsvoll an, ich war aber nicht in der Lage
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?Ich hätte das nicht tun sollen, ich hätte wissen müssen dass du nichts für mich empfindest!?
Er wollte aufstehen doch ich zog ihn unsanft zurück auf seinen Hintern, jetzt war ich es die ihn küsste
?Wenn du wüsstest.?
Im ersten Moment sah er mich verwirrt an, was aber schnell einem zufriedenem Grinsen wich
?Du magst mich also doch??
?Nein! Ich küsse ständig irgendwelche Leute! Natürlich mag ich dich du Idiot!?
?Ich frage mich wie die Anderen reagieren werden, vor allem mein Vater.?
?Es wäre mir lieber wenn sie davon noch nichts erfahren würden.?
?Du möchtest also nicht dass deine Freunde erfahren dass du mit einem Malfoy zusammen bist? Du
bist die Letzte bei der ich dachte dass sie sich Sorgen macht was die Anderen denken!?
?Was nein, das hab ich nicht gemeint. Ich möchte nicht dass dein Vater dich umbringt! Er hat dich
geschlagen als du mich nur verteidigt hast, ich möchte nicht wissen was er tut wenn er erfährt dass wir
zusammen sind! Und außerdem möchte ich nicht Gesprächsthema Nummer eins sein.?
?Die Meisten wussten auch das wir befreundet sind, und sie konnten nichts dagegen machen.?
?Ja aber das ist was anderes, wenn Pansy das mitbekommt wird sie es deinem Vater sagen und das
weißt du!?
?Okay wir werden es erstmal geheim halten, aber irgendwann werden sie es erfahren. Auch mein
Vater. Da fällt mir ein ich hab noch was für dich.?
Draco hielt mir eine kleine Schachtel hin
?Ich wünsche dir jetzt schon mal frohe Weihnachten, ich wollte sie dir schon geben als ich dich zum
Ball eingeladen habe.?
Ich machte das kleine Päckchen auf und erblickte die Kette die ich letztes Jahr mit Draco in dem
Laden gesehen hatte
?Du hast die Kette gekauft? Aber der Mann im Laden sagte dass er sie schon letztes Jahr verkauft
hatte.?
?Ja ich weiß, ich hab sie gekauft als wir dort waren. Du hast es nicht mitbekommen und ich hab
gesehen dass sie dir gefällt.?
?Danke Draco sie ist wunderschön.?
Ich fiel ihm um den Hals und blieb mit Draco bis zur letzten Minute am See, er begleitete mich noch
zum Schlafsaal und verabschiedete sich mit einem Kuss von mir.
Ich betrat das Zimmer dass ich mir mit Hermine teilte und fand sie weinend auf ihrem Bett
?Hermine was ist den mit dir passiert??
?Ich war mit Viktor auf dem Ball und alles war perfekt, bis Ron alles kaputt gemacht hat?
Sie erzählte mir von dem Streit und ich versuchte sie zu beruhigen
?Das wird schon wieder, Ron war nur sauer dass er nicht mit dir gehen konnte.?
Ich versuchte sie zu lachen zu bringen und sagte dass sicher jeder sauer war weil er nicht mit ihr
gehen konnte
?Danke Luna, aber sag mal wo warst du bis jetzt??
?Ich war mit Draco am See.?
?Bis jetzt??
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?Ja bis jetzt. Ich wollte nicht im Saal bleiben, Pansy hat versucht mir die Nase zu brechen.?
?Pansy hat was? Ist sie jetzt komplett übergeschnappt??
?Sieht so aus, sie steht auf Draco und war sauer das er mit mir auf den Ball gegangen ist und darüber
das ich existiere.?
Hermine erzählte mir von Krum und wir gingen ins Bett.
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Kapitel 8
Am nächsten Morgen war Hermine mit Harry verschwunden und ich setzte mich mit Ron in die
große Halle, wir redeten ein wenig und frühstückten. Nach einer Weile kam Hermine zu uns und
erzählte uns dass Cedric Harry einen Tipp für das goldene Ei gegeben hatte und er im Badezimmer der
Vertauensschüler war. Draco kam in die Halle und direkt auf uns zu
?Hey Luna, hast du mal eine Minute??
?Klar, wartet ihr hier auf mich Hermine??
Sie willigten ein und ich folgte Draco in die allseits bekannte Besenkammer. Draco küsste mich
sobald die Tür ins Schloss gefallen war
?Wow, was war das??
?Ich wollte nur sichergehen dass du immer noch meine Freundin bist und es dir nicht andersüberlegt
hast.?
?Warum sollte ich es mir andersüberlegt haben? Ich mag dich falls du es vergessen hast.?
?Blaise hat mir erzählt das Pansy anscheinend mit allen Mitteln versucht dass du mich hasst.?
?Okay und wie gedenkt sie das zu schaffen??
?Naja sie erzählt überall herum ich wäre gestern nach dem Ball noch bei ihr gewesen.?
?Das warst du nicht, oder??
?Nein, aber ich wollte das du es von mir erfährst, bevor du den Schwachsinn hörst und auch noch
glaubst.?
Er sah etwas besorgt aus also stellte ich mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn.
Er hatte anscheinend mit einer anderen Reaktion gerechnet und sah mich verwirrt an
?Draco mir ist egal was das Mopsgesicht herumerzählt, ich glaub dir.?
Draco lächelte, aber nicht dieses kalte Grinsen, es war warm und ehrlich.
Jetzt Küsste er mich wir blieben noch ein Wenig in der Besenkammer bis ich sagte das ich zurück
müsste. Draco wollte zu Prof. Snape und ich ging zurück in die große Halle, ich merkte gar nicht dass
ich grinste, bis Hermine mich darauf hinwies. Sie wussten alle nicht dass ich mit Draco zusammen
war, also erklärte ich mein Grinsen damit dass mir Draco erzählt hatte dass Pansy Gerüchte verbreitete
weil sie eifersüchtig war dass er mit mir auf dem Ball war. Hermine und Ron lachten sich kaputt und
wir machten uns einen schönen Tag bis wir uns später in der Bibliothek mit Harry trafen.
Harry hatte das Rätsel des Eies gelöst, er erzählte das es Unterwasser gesungen hatte, wir fragten was
und er begann zu zitieren: ?Komm such wo unsere Stimmen sind, zum Grund des Sees hinab
geschwind. In einer Stunde musst du´s finden, und gleich damit entschwinden.?
Okay jetzt waren wir alle ratlos, dass es um den schwarzen See ging hatten wir verstanden und das er
innerhalb einer Stunde auf dessen Grund etwas finden musste auch. Wie er eine Stunde lang
Unterwasser die Luft anhalten sollte war uns aber ein Rätsel.
Moody betrat den Raum und sagte das Prof. McGonagall Ron und Hermine in ihrem Büro sehen
wolle, ihnen blieb nichts übrig also machten sie sich auf den Weg. Er sagte Neville dass er uns helfen
sollte die Bücher zurückzustellen. Er begann irgendwas über Pflanzen zu reden, bis Harry zu ihm sagte
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das falls es nicht etwas gebe womit er eine Stunde lang Unterwasser atmen könne Pflanzen ihn nicht
Neville meinte dass es schon etwas gebe, Dianthuskraut.
Neville versprach Harry ihm morgen kurz vor der zweiten Aufgabe was davon zu bringen, und wir
machten uns auf den Weg in die Schlafsäle. Mir fiel auf das Hermine noch nicht da war, ich dachte
aber das McGonagall sie für etwas brauchte also machte ich mir keine Sorgen.
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Kapitel 9
Am nächsten Morgen sah ich Hermine auch nicht, ich dachte sie wäre schon gegangen also machte
ich mich fertig und lief zum schwarzen See.
Hermine und Ron waren auch hier nicht zu finden und Harry war bei den anderen Champions, also
ging ich zur Tribüne auf der Draco stand
?Draco, weißt du wo Ron und Hermine sind??
?Nein, ich hab sie nicht gesehen. Was ist denn los??
?Hermine war heute Nacht nicht im Schlafsaal, und jetzt kann ich sie nicht finden.?
?Okay bleib hier und mach dir keine Sorgen, sie tauchen sicher wieder auf.?
Nun begann Dumbledore zu sprechen
?Willkommen zur zweiten Aufgabe. Letzte Nacht wurde jedem unserer Champions etwas gestohlen,
gewissermaßen ein Schatz, diese vier Schätze einer für jeden Champion liegen nun am Grund des
schwarzen Sees. Um zu gewinnen muss jeder Champion nur seinen Schatz finden, und zur Oberfläche
zurück bringen. Das mag einfach klingen, aber der Harken ist sie haben nur eine Stunde Zeit. Eine
Stunde nicht mehr. Danach sind sie auf sich gestellt, kein Zauber rettet sie. Ihr könnt beginnen wenn
die Kanone ertönt.?
Fleur, Krum und Cedric sprangen ins Wasser, Moody schubste Harry hinterher.
Nach einer Weile musste Fleur aufgeben, jetzt erkannten wir was die Schätze waren.
Ron und Hermine waren am Grund des Sees
Draco sah mich an und sagte: ? Luna sie werden es schaffen.?
Dann flüsterte er mir ins Ohr: ?Ich bin froh das ich da nicht mitmachen muss, sonst wärst du jetzt da
unten.?
Ich drückte sanft seine Hand und lächelte ihn an, niemand sah es da alle auf das Geschähen im See
fixiert waren. Kurze Zeit später kam Cedric mit Cho wieder aus dem Wasser, gefolgt von Krum mit
Hermine. Sie suchte mich in der Menge und sah mich bei Draco stehen, sie gab mir mit einem Lächeln
zu verstehen dass alles in Ordnung war. Auch Draco merkte dass ich mich ein wenig entspannte. Die
Stunde war vorbei und Harry war immer noch nicht da, plötzlich kamen Ron und Fleurs Schwester an
die Oberfläche, aber noch immer kein Harry.?
Ein paar Sekunden später schoss Harry wie ein Pfeil aus dem Wasser, alle jubelten und ich konnte
beobachten wie sich Fleur bei Harry bedankte.
Wir hörten zu was Dubledore zusagen hatte, eigentlich wäre Harry letzter gewesen doch ihm wurde
wegen seines Handelns als moralisches Vorbild der zweite Platz zugesprochen. Cedric bekam den
ersten, Krum den dritten und Fleur den vierten da sie aufgeben musste.
Ich wollte jetzt zu den Anderen gehen und Draco fragte mich ob wir uns später noch sehen, ich
stimmte zu und machte mich auf den Weg.
Bei Hermine und Ron angekommen musste ich feststellen dass Harry schon mit Moody weggegangen
war, wir begaben uns alle zurück ins Schloss und setzten uns in den Gryffindor Gemeinschaftsraum.
Nach einer halben Stunde kam auch Harry dazu und erzählte uns was im See alles passierte.
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Wir hörten ihm alle gespannt zu, irgendwann meinte er dass er später noch zu Hagrid wollte. Ron
mich ob ich Lust auf eine Runde Zauberschach hätte wenn Harry dann weg ist, ich lehnte aber ab da
ich mich noch mit Draco treffen wollte. Als Harry sich dann abends auf den Weg zu Hagrid machte
lief ich zum Astronomie Turm um mich mit Draco zu treffen, er umarmte mich zur Begrüßung und
wir setzten uns auf den Boden
?Du hast dir heute ja ziemliche Sorgen um Potter gemacht.?
?Klar hab ich das, er ist mein Freund.?
?Ich dachte ich bin dein Freund!?
?Du weißt genau wie das gemeint war.?
Jetzt machte er ein sarkastisches Gesicht
?Ach, du würdest mich nicht gegen den berühmten Harry Potter tauschen??
?Nein würde ich nicht.?
Jetzt kehrte das typische Draco Grinsen zurück
?So, und warum nicht.?
?Du solltest aufhören so eifersüchtig zu sein, auch wenn ich es süß finde. Aber im deinen Stolz nicht
zu verletzen, ich würde dich nicht tauschen weil ich dich mag. Harry ist nur ein Freund und das weißt
du.?
Offensichtlich akzeptierte er diese Antwort, er fing am mich zu küssen. In solchen Momenten spürte
ich wie sehr ich Draco wirklich mochte, plötzlich wurde die Tür zum Astronomie Turm aufgestoßen.
Ich sprang hoch und wagte es nicht mich umzudrehen, wenn jetzt Snape hinter mir stand und das mit
Draco gesehen hatte konnten wir uns was anhören. Aber niemand sagte etwas und Draco begann zu
lachen, jetzt drehte ich mich um und sah Blaise direkt vor mir stehen. Er grinste übers ganze Gesicht,
ich bekam einen hochroten Kopf und wusste nicht was ich sagen sollte
?Luna ist schon gut, er weiß es.?
?Er weiß was??
?Das wir zusammen sind.?
?Du hast es wirklich nicht geschafft es für dich zu behalten?? entgegnete ich mit hochrotem Kopf.
Jetzt schaltete sich Blaise in das Gespräch ein
?Naja er konnte es nicht wirklich verheimlichen. Als Draco vom Weihnachtsball in den Schlafsaal
gekommen ist war er wie ausgewechselt, ich habe ihn noch nie so bescheuert grinsen gesehen.?
Ich konnte nicht anders als Blaise zu fragen warum er eigentlich nicht wie die anderen Slytherins was
dagegen hatte
?Naja, wir mögen eigentlich alle keine Halbblüter aber du bist ganz okay, und es ist definitiv was
anderes Draco vor Freude lachen zu sehen als das Grinsen wenn er gemein zu anderen ist. Du tust ihm
gut, das kann ich als sein bester Freund behaupten, er wird erträglicher.?
Jetzt schien Dracos Kopf nicht zu wissen wann es mit rotwerden genügte er fragte was Blaise
eigentlich hier machte
?Naja du hast mir erzählt dass du dich mit Luna hier triffst, und Crabbe hat zu Goyle gesagt das er
Luna ziemlich hübsch findet und sie vielleicht mal fragt ob sie mit ihm was macht, Pansy hat das
mitbekommen und herum gekreischt warum Luna alle so toll finden. Das war nicht auszuhalten, bitte
lasst mich hier bleiben.?
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?Crabbe hat was gesagt? Ich bring ihn um!?
?Erstens weißt du dass niemand das mit uns wissen soll, zumindest jetzt noch nicht. Und zweitens du
glaubst ja wohl nicht dass ich was mit Crabbe anfange? Du kannst es ihm nicht übelnehmen, er weiß
das mit uns nicht.?
?Ja aber du gehörst mir, Crabbe hat kein Recht sowas zusagen.?
?Ja das tue ich, deshalb bin ich auch mit dir hier und nicht mit Crabbe oder sonst wem.?
Blaise sah uns naserümpfend an und sagte: ?Okay Leute wenn das hier noch kitschiger wird, wird mir
wirklich schlecht.?
Draco küsste mich protestierend
?Ach kommt schon!?
Wir blieben bis wir in die Schlafsäle mussten zu dritt auf dem Turm und ich stellte fest das Blaise gar
nicht so übel war, als es Zeit wurde begaben wir uns zurück in unsere Zimmer.
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Kapitel 10
Der Tag der dritten Aufgabe hatte begonnen, wir versammelten uns alle an einem Irrgarten, ich stand
bei Ron und Hermine. Es dauerte nicht lange und Dumbledore begann zu sprechen
?Vorhin hat Professor Moody dein Pokal tief im Irrgarten versteckt, nur er kennt seine genaue
Position. Und da Mr. Diggory und Mr. Potter gleichaufliegen, dürfen sie den Irrgarten zuerst betreten,
gefolgt von Mr. Krum und Miss Delacour. Wer den Pokal als erster berührt ist der Sieger. Mitglieder
des Kollegiums patroulieren um das Feld herum, sollte sich jemand entschließen aus der Aufgabe
auszusteigen genügt es durch den Zauberstab rote Funken in die Luft zu schicken.?
Jetzt rief Dumbledore die Champions zu sich und besprach etwas mit ihnen, nachdem das passierte
betraten sie den Irrgarten.
Ich sagte noch zu Hermine dass ich hoffte Harry würde es schaffen, sie glaubten alle an ihn also
versuchte ich mir mein schlechtes Gefühl nicht anmerken zu lassen. Ich konnte gar nicht sagen wie
viel Zeit verging bis man die ersten roten Funken in der Luft erkannte.
Es dauerte alles ziemlich lange, man hörte oder sah nichts von den Leuten die sich im Irrgarten
befanden und mein schlechtes Gefühl verstärkte sich. Ich sah zu Draco rüber der auch nicht wirklich
besser aussah, vielleicht bildete ich mir das nur ein, ich denke er wusste dass ich mir Sorgen machte.
Nach gefühlten Stunden tauchten Harry und Cedric wieder auf, von allen Seiten ertönten Jubelschreie,
doch wir merkten dass etwas nicht stimmte. Harry kniete weinend über dem sich nicht bewegendem
Cedric, Cedric war tot. Das Chaos brach los, doch am schlimmsten war es Cedrics Vater zu sehen der
sein totes Kind beklagte. Harry wurde von Moody weggezogen und mitgenommen.
Die meisten Leute weinten, wir wurden alle wieder zurück in unsere Häuser geschickt, Draco wollte
zu mir aber er wurde aufgehalten und musste mit den anderen aus Slytherin zurück in sein Haus.
Die meisten Lehrer liefen in die Richtung in die Moody mit Harry verschwunden war, ich war damit
beschäftigt Hermine zu beruhigen. Ron, Hermine und ich beschlossen im Gemeinschaftsraum auf
Harry zu warten, der auch ein paar Stunden später tatsächlich auftauchte.
Harry begann uns unter heftigem Schlucken und Tränen zu erzählen was passiert war
?Professor Moody war eigentlich Crouch Jr. Der echte Moody war in einer Kiste in seinem Büro.
Er hat dafür gesorgt dass ich an dem Turnier teilnehmen musste. Der Pokal war ein Portschlüssel,
Cedric und ich sind auf einem Friedhof gelandet, Wurmschwanz war da. Er hat Cedric getötet und
Voldemort wiedererweckt. Er hat seine Todesser zusammen gerufen, darunter Lucius Malfoy!
Voldemort und ich haben gekämpft, meine Eltern sind erschienen, sie haben mir Zeit verschafft damit
ich mit Cedrics Leiche zurück kommen konnte, so wie er es sich gewünscht hat.
Als ich dann in Moodys Büro war ging im der Vielsafttrank aus, davor fragte er mich komische
Sachen über Voldemort. Irgendwann sind dann Dumbledore und Prof. Snape aufgetaucht und haben
ihn unter Einfluss von Verita Serum befragt. Sie fanden den echten Moody und sahen am dunklen Mal
an Crouchs Arm dass Voldemort wirklich wieder da war. Jetzt bin ich hier und Cedric ist tot.?
Wir wussten nicht was wir sagen sollten, Voldemort war also wieder da und der Vater meines
Freundes ein Todesser. Ich musste mit Draco sprechen aber dass musste warten.
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Wir drei betraten heute nicht die Schlafsäle, wir blieben im Gemeinschaftsraum da wir wussten dass
sowieso nicht schlafen konnten nach allem was passiert war.
Die nächsten Tage liefen alle mechanisch, niemand unterhielt sich, Hogwarts war wie ausgestorben.
Draco ging ich aus dem Weg, bis ich wusste wie ich das mit seinem Vater am besten ansprechen
sollte. Morgen sollte es in der großen Halle eine Trauerfeier für Cedric geben also beendeten wir den
Tag gleich mechanisch wie er begonnen hatte. Man sah den Schock und die Trauer jedem Einzelnen
an.
Die Trauerfeier begann, auch Draco stand mit zu Boden geneigtem Kopf, auch ihn schien es nicht kalt
zulassen, er konnte nicht sein wie sein Vater, das hoffte ich zumindest.
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Dumbledore die Stimme erhob und anfing zu sprechen
?Heute beklagen wir einen fürchterlichen Verlust. Cedric Diggory war wie ihr wisst ein überaus
engagierter Schüler, ein unendlich aufrichtiger Mensch und was am wichtigsten ist, ein wahrer, wahrer
Freund. Ich finde deshalb habt ihr das Recht genau zu erfahren wie er gestorben ist. Nun Cedric
Diggory wurde ermordet von Voldemort. Das Zauberministerium wünscht nicht dass ich euch dies
erzähle, aber es zu verschweigen wäre eine Beleidigung seines Andenkens. Der Schmerz den wir alle
über den Verlust empfinden erinnert mich, erinnert und daran dass obgleich wir von verschiedenen
Orten stammen und verschiedene Sprachen sprechen, unsere Herzen gemeinsam schlagen. Im Licht
der jüngsten Ereignisse, sind die Bande der Freundschaft die wir hier geknüpft haben wichtiger den je,
beherzigt das. Und Cedric Diggory wird nicht umsonst gestorben sein, beherzigt das. Und wir feiern
einen Jungen der ehrlich war, und freundlich, und tapfer, und treu bis zum Ende.?
Niemand im Raum konnte nach Dubledores Worten die Tränen zurückhalten, den Rest der
Trauerfeier wurde Cedric in Ehren gehalten, niemand würde ihn vergessen.
Das Jahr neigte sich dem Ende zu und ich beschloss Draco im nächsten Jahr auf seinen Vater
anzusprechen, vielleicht würde er mir dann etwas darüber erzählen. Ich suchte ihn aber dennoch um
mich von ihm zu verabschieden, er versprach mir zu schreiben und umarmte mich zum Abschied.
Dann machte ich mich mit Harry, Hermine und Ron auf den Weg nach Hause, normalerweise freute
ich mich auf das nächste Jahr, diesmal war ich eher gespannt was auf uns zukommen würde.
Dennoch war Hogwarts mein zweites Zuhause und ich würde wiederkommen.
Ich hoffe es hat euch gefallen:)
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