Neue "Bufdis" für die Stadt

7. September 2016
Neue "Bufdis" für die Stadt
Auch ein Senior unter den zwölf Dienstleistenden
Zwölf neue Dienstleistende im Bundesfreiwilligendienst der Stadt Paderborn hat
jetzt der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Paderborn, Dieter Honervogt,
empfangen. Die sogenannten „Bufdis“, die zum Teil schon seit ein paar Monaten
in verschiedenen Ämtern der Stadt tätig sind, wurden vom stellvertretenden
Bürgermeister herzlich begrüßt und in ihrer Entscheidung bekräftigt, ihren
Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Paderborn zu absolvieren. „Die Stadt ist
nach dem Unternehmen Benteler der größte Arbeitgeber in Paderborn. Die Arbeit
der Stadtverwaltung ist daher sehr vielfältig“, sagte Honervogt. Diese Vielfalt
spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und Einsatzorten der
neuen Bufdis wider. Die Mehrzahl wird bei der Feuerwehr eingesetzt, andere
wiederum arbeiten in Grund- sowie Musikschulen, Bibliotheken, im Jugend- und
Sozialamt und in einer Hauptschule.
Bei dem Empfang wurden die Dienstleistenden auch nach ihren Motiven und
Gründen für ihre Entscheidung, einen Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren,
befragt. Die neuen Bufdis gaben unter anderem an, praktische Erfahrungen vor
dem Beginn eines möglichen Studiums sammeln zu wollen, um ein mögliches
Berufsbild, wie zum Beispiel die Arbeit mit Kindern, vorab zu testen, sich sozial
engagieren oder das Jahr als berufliche Orientierung nutzen zu wollen.
Unter den neuen Bufdis sind aber nicht nur junge Erwachsene, die gerade ihr
Abitur gemacht haben. Auch Josef Ernstberger, der 65 Jahre alt und nicht mehr
berufstätig ist, hat sich für den Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Paderborn
entschieden. „Das Thema Flüchtlinge fasziniert mich sehr und ich habe viel Zeit“,
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sagte Ernstberger. Er ist noch bis zum 31. März 2017 im Sozialamt im Bereich
der Flüchtlingskoordination tätig.
„Ich bin nach wie vor begeistert über die Bereitschaft der Bevölkerung, sich für
die Flüchtlinge zu engagieren“, sagte der stellvertretende Bürgermeister und
lobte auch die in den anderen Ämtern arbeitenden Bufdis: „Ich finde es toll, dass
Sie sich hier bei uns orientieren. Ich hoffe, dass Sie die Zeit gut nutzen können.“