61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Mo, 18.07.2016 Beratungsschwerpunkte der Erbschaftsteuerreform Dipl.-Finanzwirt Hans Günter Christoffel Di, 19.07.2016 Neues zur Unternehmensnachfolge aus ertragsteuerlicher Sicht Prof. Dr. Bert Kaminski Die Seminartage Montag und Dienstag sind zum Nachweis der Pflichtfortbildung für Fachberater Unternehmensnachfolge (10 Stunden) geeignet. Mi, 20.07.2016 Umsatzsteuerliche Beratungsfallen unter besonderer Berücksichtigung der Reihengeschäfte Dipl.-Fw. Hans-Georg Janzen Do, 21.07.2016 Aktuelle bilanzsteuerliche Praxisfragen - Digitale Prüfung als Herausforderung für den Steuerberater Dipl.-Fw. Mirko Kampschulte Fr, 22.07.2016 Aktuelle Praxisfälle des Umwandlungssteuerrechts - Ein- und Ausbringungen in Personen- und Kapitalgesellschaften Ri. a. BFH Dr. Christian Levedag Sa, 23.07.2016 Verfahrensrechtliche Entwicklungen 2016 Ri. a. FG Dr. Jens Reddig 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Montag, 18.07.2016 Referent: Dipl.Finw. Hans-Günter Christoffel, Steuerberater Beratungsschwerpunkte der Erbschaftsteuerreform I. Neues Erbschaftsteuerrecht 1. Abgrenzung Verwaltungsvermögen gegenüber begünstigtem Vermögen 2. Schuldenzuordnung 3. Verschonungskonzept 4. Vermeidung des Kaskadeneffekts 5. Einschränkung für Holding-Gesellschaften 6. Neue Lohnsummenregelung 7. Abgrenzung zwischen Klein- und Mittelunternehmen sowie Großunternehmen und deren verbleibende Vergünstigungen II. Gestaltungsberatung 1. Schulden sinnvoll zuordnen 2. GmbH & Co. KG als Gestaltungselement einsetzen 3. Vorsicht bei der Holding-Variante 4. Betriebsverpachtung, Betriebsaufspaltung und Betriebsübertragung: Was ist zu beachten? 5. Abgespeckte Cash-Gesellschaft III. Bewertungsprobleme 1. Vereinfachtes Ertragswertverfahren 2. Probleme mit der Mindestbewertung 3. Aufteilung des Betriebsvermögens von Personengesellschaften: Gesellschafterkonten zur Steuerersparnis nutzen 4. Neue Bewertungsgrundsätze für GmbH-Anteile 5. Bewertung von Betriebsgrundstücken nach der Neuregelung im StÄndG 2015 6. Auswirkungen des neuen Sachwertverfahrens auf die Ertragsbewertung von Grundstücken 7. Ersatzbemessungsgrundlage bei der Grunderwerbsteuer: Gestaltungspotenzial IV. Schenkungsteuer sparen im Privatbereich 1. Tücken des Nießbrauchsmodells 2. Güterstandsschaukel 3. Ausschlagung einer Erbschaft als Gestaltungsmodell 4. Familienheim: Steuerfreiheit aus der Sicht des BFH 5. Generationensprung 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Dienstag, 19.07.2016 Referent: Prof. Dr. Bert Kaminski Neues zur Unternehmensnachfolge aus ertragsteuerlicher Sicht I.Aktuelle ertragsteuerliche Aspekte des Erwerbs von Todes wegen 1. Ende der Steuerpflicht 2. Übergang von Einkunftsquellen 3. Untergang von Verlusten 4. Gewerbesteuerliche Aspekte 5. Auswirkungen der Rechtsnachfolge 6. Berücksichtigung der Erbschaftsteuer im Rahmen der Einkommensteuer (§ 35b EStG) 7. Ertragsteuerliche Behandlung der Erbengemeinschaft und ihrer Auseinandersetzung II. Rechtsformspezifische Besonderheiten nach der Reform 1. Einzelunternehmern 2. Personengesellschaften 3. Kapitalgesellschaften III. Ausgewählte ertragsteuerliche Aspekte der vorweggenommene Erbfolge bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften unter Berücksichtigung der erbschaftsteuerlichen Änderungen 1. Begriff 2. Unentgeltliche Übertragung 3. Teilentgeltliche Übertragung 4. Aufnahme eines neuen Gesellschafters 5. Vorherige Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften auf eine gewerblich geprägte Personengesellschaft 6. Steuersatz bei Betriebsaufgabe nach vorheriger Ausgliederung einer 100%-Beteiligung 7. Die Neuregelungen zum Erwerb stiller Lasten im AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz IV. Ausgewählte ertragsteuerliche Aspekte der vorweggenommene Erbfolge bei Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung der erbschaftsteuerlichen Änderungen 1. Steuerliche Konsequenzen auf Ebene der Erben 2. vGA-Probleme im Zusammenhang mit dem „Aufbau“ der Nachfolger 3. Untergang von Verlustvorträgen 4. Ertragsteuerliche Auswirkungen von erbschaftsteuerlichen Poolvereinbarungen 5. Aktuelle Entwicklungen bei der Anerkennung von schuldrechtlichen Verträgen 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Mittwoch, 20.07.2016 Referent: Dipl.-Fw. Hans-Georg Janzen, Steuerberater Umsatzsteuerliche Beratungsfallen unter besonderer Berücksichtigung der Reihengeschäfte I.Reihengeschäfte 1. BMF-Schreiben vom 7.12.2015 zur gebrochenen Beförderung/Versendung 2. BFH-Urteil v. 25.2.2015 – XI R 15/14 (Zuordnung der bewegten Lieferung) 3. (Geplante) gesetzliche Neuregelung II. Aktuelles zu innergemeinschaftlichen Lieferungen, u.a. 1. EuGH v. 9.10.2014, Traum EOOD; v. 18.12.2014, Italmoda 2. BFH v. 22.7.2015 – V R 38/14 (CMR-Frachtbrief); v. 19.3.2015 – V R 14/14 (Zeugenaussagen) III. Vorsteuerabzug 1. Verspätete Zuordnung von teilweise unternehmensfremd genutzten Gegenständen (BFH v. 23.10.2014 – V R 11/12; BMF v. 2.1.2014) 2. Mindestnutzung von Gegenständen (Vorabentscheidungsersuchen des BFH v. 16.6.2015 – XI R 15/13) 3. Vorsteueraufteilung bei Mietgebäuden (BFH v. 22.8.2013 – V R 19/09; v. 7.5.2014 –V R 1/10; v. 5.6.2014 – XI R 31/09; Schlussanträge des Generalanwaltes liegen vor) 4. Vorsteuerabzug bei einer Holding (EuGH v. 16.7.2015, Larentia + Minerva) 5. Rückwirkender Vorsteuerabzug bei Rechnungsberichtigung? (Vorabentscheidungsersuchen des Nieders. FG v. 3.7.2014; Schlussanträge des Generalanwaltes liegen vor) 6. Ordnungsgemäße Rechnungsanschrift des leistenden Unternehmers für den Vorsteuerabzug aus Rechnungen (BFH v. 22.7.2015 – V R 23/14) IV. Umkehr der Steuerschuld bei Bauleistungen 1. Problem Betriebsvorrichtungen; BFH (v. 28.8.2014) vs. BMF (v. 28.7.2015) 2. Gesetzesänderung durch das StÄndG 2015 3. Aktueller Stand zu § 27 Abs. 19 UStG V. Organschaft 1. BFH v. 2.12.2015 – V R 67/14; v. 2.12.2015 – V R 15/14; v. 2.12.2015 – V R 25/13 VI. Geschäftsveräußerung 1. BFH v. 5. 6.2014 – V R 10/13; v. 25.11.2015 – V R 66/14; v. 12.8.2015 – V R 16/14 VII. Aktuelles aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung, u.a. 1. Nebenleistungen bei Grundstücksvermietung (EuGH v. 16.4.2015 – Wojskowa) 2. Vermietung möblierter Räume (BFH v. 11.11.2015 – V R 37/14 3. Stundenhotel (BFH v. 24.9.2015 – V R 30/14) 4. Arbeitsvermittler (BFH v. 29.7.2015 – XI R 35/15) 5. Ambulante Pflegedienste (BFH v. 18.8.2015 – V R 13/14) 6. Ausübung der Option nach § 9 UStG bei Grundstücksverkäufen (BFH v. 21.10.2015 – XI R 40/13) 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Donnerstag, 21.07.2016 Referent: Dipl.-Fw. Mirko Kampschulte Aktuelle bilanzsteuerliche Praxisfragen – Digitale Prüfungen als Herausforderung für den Steuerberater I. Neues aus der Gesetzgebung II. Aktuelles zu § 7g EStG III. Besteuerung der Fahrzeuge im BV IV. Neues aus der Verwaltung V. Neues aus der Rechtsprechung VI. Die digitale Zukunft der Finanzverwaltung 1. Konsequenzen des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens 2. Risikomanagement 3. E-Bilanz VII. Anwendungsfragen der GoBD für die Praxis 1. Die Auswirkungen der GoBD auf die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungsverpflichtungen originär digitaler Datenbestände Vollständigkeit, Zeitgerechtheit, Unveränderbarkeit, maschinelle Auswertbarkeit 2. Konsequenzen der Nichterfüllung der Ordnungsmäßigkeit: Rechtsprechung, Sicherheitszuschläge bis zu 10 % VIII. Aktuelles zum Thema Betriebsprüfung 1. BFH-Urteile vom 25.03.2015: Das Fehlen der aufbewahrungspflichtigen Betriebsanleitung sowie der Protokolle nachträglicher Programmänderungen stellen einen formellen Mangel dar, der grundsätzlich schon für sich genommen zu einer Hinzuschätzung berechtigt 2. Vorlage- und Aufbewahrungsverpflichtung steuerrelevanter, digitaler Einzeldaten, BFH-Urteil vom 16.12.2014, X R 42/13 3. Auslaufen der Übergangsregelung „Digitale Unterlagen bei Bargeschäften“ zum 31.12.2016 4. Kassenbuch - Kassenbericht - Kassenkonto: Grundsätze der zeitgerechten und geordneten Verbuchung, Grundsatz der Einzelaufzeichnung, 5. Funktionsweise einer Registrier- oder PC-Kasse: Finanzbericht (Z- und X-Abfrage), Warengruppen-, Kellner-, Tisch- und Zeitzonenbericht 6. Betriebswirtschaftliche und stochastische Überprüfung durch Summarische-Risiko-Prüfung (SRP) 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Freitag, 22.07.2016 Referent: RiBFH Dr. Christian Levedag Aktuelle Praxisfälle des Umwandlungssteuerrechts – Ein- und Ausbringen in Personenund Kapitalgesellschaften I. Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern in Personengesellschaften 1. Einbringung gegen Buchung auf dem Kapitalkonto II 2. Sperrfrist bei Einbringung in die Ein-Mann-GmbH & Co KG 3. Teilentgeltliche Einbringungen in die Personengesellschaft 4. Ausscheiden aus einer fortbestehenden Gesellschaft unter Mitnahme eines Wirtschaftsguts II. Einbringungen von Sachgesamtheiten in Personengesellschaften (§ 24 UmwStG) 1. Unentgeltliche Aufnahme eines Gesellschafters in ein Einzelunternehmen 2. Einbringung eines Betriebs in eine Personengesellschaft 3. Gesetzesänderung zur Einbringung gegen Mischentgelt durch das StÄndG 2015 4. Aufnahme neuer Gesellschafter in Einzelunternehmen und Sozietäten gegen Bar- oder Sacheinlage 5. Aufnahme gegen Zuzahlungen ein Einzelunternehmer oder eine Gesellschaft 6. Begründung der Personengesellschaft & atypisch Still III. Aktuelle Entwicklungen zur Realteilung von Personengesellschaften 1. Ausweitung des Realteilungsbegriffs durch den BFH bei Ausscheiden aus einer Gesellschaft 2. Austausch der Gesellschafter im Vorfeld der Realteilung 3. Sperrfristprobleme nach der Realteilung IV. Einbringungen in Kapitalgesellschaften nach § 20 UmwStG 1. Einbringung / Anteilstausch gegen Mischentgelt nach den Änderungen durch das StÄndG 2015 2. Einbringung mit teilweiser Verbuchung in der Kapitalrücklage 3. Einbringung eines Betriebs mit negativem Eigenkapital 4. Erweitertes Anwachsungsmodell von GmbH & Co KG in GmbH 5. Einbringung des Besitzunternehmens in die Betriebs-GmbH 6. Rückumwandlung einer GmbH & atypisch still in eine GmbH V. Ausgliederung von Sonderbetriebsvermögen vor der Umwandlung 1. Ausgliederung von Sonderbetriebsvermögen vor Einbringungen gemäß §§ 20, 24 UmwStG 2. Anforderungen an einen Teilbetrieb VI. Formwechsel einer GmbH in eine GmbH & Co. KG (§ 9 UmwStG) VII. Nachweis- und Behaltefristen des UmwStG (§§ 18, 22 UmwStG) 61. Steuerfachtagung Norderney 18.07. - 23.07.2016 Samstag, 23.07.2016 Referent: RiFG Dr. Jens Reddig Verfahrensrechtliche Entwicklungen 2016 I. Update Gesetzgebung 1. Ab 2017 – Neues durch das Steuermodernisierungsgesetz - vollautomatische Steuerfestsetzung - Amtsermittlung und Risikomanagement - offenbare Unrichtigkeiten in Steuererklärungen - Neuregelung der Steuererklärungsfristen - Verschärfungen beim Verspätungszuschlag - Belegvorlagepflichten und Belegvorhaltepflichten - Datenübermittlung durch Dritte 2. Bürokratieentlastungsgesetz II. Neues vom BMF – Praxisrelevante Änderungen des AEAO III. Aktuelles vom BFH und den Finanzgerichten zum Verfahrensrecht IV. Neue Tendenzen in der Betriebsprüfung 1. Digitalisierung der Prüfungsabläufe 2. Was bleibt vom Zeitreihenvergleich? 3. Kassenproblematiken 4. Der (vorschnelle) „Deal“ zwischen Prüfer und Steuerpflichtigem 5. Betriebsprüfung und Steuerstrafverfahren (Anfangsverdacht) V. Effektiver Rechtsschutz gegen Haftungsbescheide VI. Fallstricke bei der Anfechtung von Feststellungsbescheiden VII. Verfahrensrechtliche Praxistipps zum Insolvenzsteuerrecht VIII. Ausblick ins FG-Verfahren – Ressourcenschonende Prozessführung
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