SWASH Low Profile - Basko Healthcare

S.W.A.S.H. Low Profile
Dynamische Hüftabduktionsorthese
Technische Anleitung
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
basko.com
Inhalt
Einsatzgebiete2
S.W.A.S.H.-Komponenten und -Ersatzteile
2-3
Produktauswahl 4-5
Auswahl der Größe und der Schienen 6
Montage7
Wartung und Waschanleitung7
Erste Anwendung8
Erste Einstellungen 9
Erstes Anlegen10
Prüfung der Passform11
Erste Funktion, Auswertung und Anpassung
12 - 13
Der professionelle „letzte Schliff“14
Literaturreferenzliste15
Der professionelle „letzte Schliff“
Für ein erfolgreiches Anlegen und Anpassen müssen Sie die folgenden,
im Klinischen Handbuch zur S.W.A.S.H. (separat erhältlich) enthaltenen Abschnitte lesen:
•Biomechanik
• Indikationen und Kontraindikationen
• Auswahl der Patienten
• Funktionelle Auswertungen vor und nach dem Anlegen
• Protokolle und Richtlinien zum korrekten Anlegen
Primäre Entwicklungsziele von S.W.A.S.H.
1.Verringerung der Abduktion und Dehnung der Hüftadduktoren
zur Verbesserung und Beibehaltung der Hüftausrichtung
2.Vermeidung übermäßiger Adduktion beim Sitzen und Gehen
3.Optimierung der Sitz- und Stehhaltung
4.Erreichung der oben beschriebenen Ziele mit einem automatischen
Übergang von der Neutralstellung (Gehen, Stehen) zur Abduktion (Sitzen)
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
1
Einsatzgebiete
Funktionsdefizit:
Bewegungsmuster beim Gehen
Einsatz: Zur Kontrolle der Sitzstabilität, der Körperhaltung und des Gangbildes.
Indikationen
Produktfunktionen
•Diplegie, spastisch (ICD10: G80.1)
•Hüftdysplasie (ICD10: Q65.8)
•Hüftgelenksubluxation, angeboren (ICD10: Q65.5)
•Hypotonus (ICD10: R29.8)
•Quadriplegie, spastisch (ICD10: R25.2)
•Variable Bewegungskontrolle der Hüftadduktion
•Freie Hüftflektion und -extension
•Parallele Beinführung beim Gehen
Nutzen bei der Erreichung des Therapieziels
•Stabile Sitz- und Stehbasis
•Überwindung des Scherenganges
•Geringer Energieverbrauch beim Gehen
•Verbesserte Rumpfkontrolle
•Bessere Beweglichkeit
•Verbesserte Blasen- und Nierenfunktion
Kontraindikationen
•Hüftgelenkluxation (ICD10: S73.00)
S.W.AS.H.-Komponenten und Ersatzteile
1
1a
1b
1c
4
2
4a
3
1c
1c
3a
1c
3b
2a
2
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
S.W.A.S.H.-Komponenten und Ersatzteile
S.W.A.S.H. Low Profile
Menge/
Einheit
Größe
Beschreibung
1
2930/08-1
2930/08-2
2930/08-3
2930/08-4
2930/08-5
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1
2
3
4
5
Abdominalgurt
1a
P718883
P718884
P718885
P718886
P718887
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1
2
3
4
5
Ersatztaillenpolster und Bezug
(Polster-Set mit 2 seitlichen und 1 hinterem Polster)
1b
P718890
P714740
P714741
P718888
P718889
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1 Stück
1
2
3
4
5
Ersatzabdominalpelotte
1c
P713996
1 Satz
2
2930/115/06-1
2930/115/06-2
2930/115/06-3
2930/115/06-4
2930/115/06-5
2930/115/06-6
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1
2
3
4
5
6
2
2930/123/06-1
2930/123/06-2
2930/123/06-3
2930/123/06-4
2930/123/06-5
2930/123/06-6
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1 Paar
1
2
3
4
5
6
2a
P704209
1 Satz mit 10 Stück
3
2930/05-1
2930/05-2
2930/05-3
2930/05-4
2930/05-5
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1
2
3
4
5
Oberschenkelmanschettensatz
3a
P717191
P717192
P717193
P717194
P718891
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1 Satz
1
2
3
4
5
Ersatzpolster für Oberschenkelmanchetten
3b
P716593
P716594
1 Stück
1 Stück
1,2
3,4,5
4
P713990
1 Paar
Ersatz-Gelenksatz
4a
P718953
1 Satz
Ersatzgelenkstellbuchse
W
P713977
1 Satz mit 4 Stück
Ersatzinnensechskantschlüsselsatz
Abb.
Artikelnummer
Ersatzschraubensatz
Laterale Schienen 115°
Länge Taille bis Mitte Knie: Länge Taille bis Mitte Knie: Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
31 cm
37,5 cm
44 cm
48 cm
54 cm
60 cm
Laterale Schienen 123°
Länge Taille bis Mitte Knie: Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
Länge Taille bis Mitte Knie:
31 cm
37,5 cm
44 cm
48 cm
54 cm
60 cm
Ersatzgummi-Endkappe für laterale Schienen
Ersatzumlenkschlaufe für Oberschenkelmanschette
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
3
Produktauswahl
Bevor Sie beginnen
Besprechen Sie im therapeutischen Team die Ziele, die mit der Orthese erreicht werden sollen und wählen Sie dann den entsprechenden
Abdomianlgurt, den Oberschenkelmanschettensatz sowie die geeigneten lateralen Schienen (115° oder 123° Abduktion).
Die Beurteilung vor dem Anlegen (siehe Klinisches Handbuch zur S.W.A.S.H.) ist Vorraussetzung für eine korrekte und erfolgreiche Versorgung.
Zusammen mit der Kontrolle während der Versorgung (siehe ebenfalls Klinisches Handbuch) dient sie zur Dokumentation der Ergebnisse.
S.W.A.S.H. Low Profile
S.W.A.S.H. Low Profile
Die Orthese S.W.A.S.H. Low Profile nutzt eine formbare
Aluminium-Beckenrolle, die sich genau superior zur A.S.I.S.
befindet. Der geringere Durchmesser der Beckenrolle wird
von den Patienten gut angenommen, die zwischen Rippen
und Becken nicht so viel Platz haben. Der Doppelgurtverschluss
vorn ermöglicht ein symmetrisches Anlegen der Orthese. Im
Rücken erstreckt sich der posteriore Rahmen aus gepolstertem
Aluminium ungefähr auf der Höhe von L2/L3 bis S1/S2. Das
Metallgelenk bietet eine größere Stabilität und Festigkeit zur
Fixierung der Abduktionsstellung. Eindeutige Markierungen
erleichtern die Einstellung. Der Verschluss der Oberschenkelmanschetten ist ein einfacher Umfalt-Klettverschluss, der ein leichteres
Anlegen und Abnehmen ermöglicht. Die Polsterung des Abdominalgurts und die Polsterung der Oberschenkelmanschetten lassen
sich abnehmen und waschen. Die Schienen haben für alle Größen
einen Durchmesser von 8 mm. Dieser größere Durchmesser bietet
eine zusätzliche Stabilität zur Kompensation eines sehr hohen
Tonus. Die Oberschenkelmanschetten sind mit allen Schienen der
S.W.A.S.H. Low Profile kombinierbar.
Richtlinien zur Produktauswahl
Die folgenden Informationen dienen nur als Richtlinien.
S.W.A.S.H. Low Profile
•Wenn das Primärziel ist, die Scherenhaltung der Beine zu
­kontrollieren und eine neue Gehhilfe nicht in Frage kommt
•Wenn der Patient nur einen begrenzten Platz zwischen
­Beckenkamm und Brustkasten hat
4
•Wenn maximale Schienenstärke (8 mm) erforderlich ist,
um die Adduktorentonus zu kontrollieren
•Wenn die Akzeptanz der Orthese seitens des Patienten
und/oder des Betreuers eingeschränkt ist, ist die
S.W.A.S.H. Low Profile kosmetisch die annehmbarere Lösung
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Produktauswahl
115 Grad- oder 123 Grad-Schienen
S.W.A.S.H.-Orthesen sind entweder mit 115 Grad- oder
123 Grad-Schienen erhältlich. Dies bezieht sich nur auf den festen
Winkel der proximalen sichtbaren Krümmung in den Schienen.
Es bezieht sich NICHT auf den genauen Abduktionsgrad während
des Tragens der Orthese.
123°
Die Steh- und Gehfunktionen beider Schienen sind sich sehr
ähnlich. Im Allgemeinen beziehen sich die Unterschiede
zwischen den beiden Schienen auf die Sitzfunktion, wobei die
123 Grad-Schienen einen größeren Abduktionsgrad und die
115 Grad-Schienen einen geringeren Abduktionsgrad erzeugen.
115°
HINWEIS: Im Sitzen haben die 123 Grad-Schienen eine
größere Einwirkung auf die posteriore Beckendrehung und
erhöhen somit den Flexionseinfluss auf den Rumpf.
Die Auswahl der 115 Grad- oder 123 Grad-Schienen wirkt
sich auf das Haltungsergebnis der angelegten Orthese aus.
Die folgenden Informationen dienen als Richtlinien:
123 Grad-Schienen – breite
Sitzbasis
115 Grad-Schienen – schmale
Sitzbasis
Wenn die größte Verlängerung
des Adduktorenmuskels in der
­Sitzposition erwünscht ist.
Der Patient sitzt primär im Rollstuhl
und die 123 °-Schienen wären in der
Sitzposition zu breit, als dass der
Patient noch in den Rollstuhl oder
Autositz passen würde.
Wenn beim Sitzen eine größere
Flexion der Brustwirbel-/
Lendenwirbelsäule erwünscht ist.
123°
Wenn beim Gehen eine größere
Lendenwirbelsäulenextension
erwünscht ist.
115°
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Die Adduktoren sind zu gespannt
und die Abduktionsstärke der
123°-Schienen wäre im Sitzen
­unmöglich oder schmerzhaft.
Wenn beim Sitzen eine geringere
Flexion der Brustwirbel-/­
Lendenwirbelsäule erwünscht ist.
5
Auswahl der Größe und der Schienen
Taillenumfang
Auf einer Ebene mit der anterioren superioren Spina Iliaca (ASIS).
Oberschenkelumfang
Distaler Oberschenkel, genau proximal zu den Kondylen.
Wenn die Orthese angelegt ist, sollten sich die Enden der
Oberschenkelmanschetten fast treffen (um Wachstum zuzulassen).
Schienenlänge
Abstand von der Taille bis zur Mitte Knie.
Durchmesser der Schienen
Alle S.W.A.S.H.-L.P.- Größen verwenden Schienen mit einem Durchmesser von 8 mm. Die Funktionsstufe und der Tonus (nicht nur die Größen­
tabelle) sollten für die Auswahl der Schiene mit der korrekten Größe
ebenfalls geprüft werden.
Größenleitfaden
Verwenden Sie die Maßtabellen unten, um die geeignete
Größe auszuwählen. Beachten Sie Folgendes:
•Die Beckenrolle der S.W.A.S.H.-L.P. kann entsprechend des
Taillenumfangs angerichtet werden.
Variable Größen
• Die S.W.A.S.H. LP besteht aus folgenden 3 Komponenten:
- Abdominalgurt
- Oberschenkelmanschettensatz
- Laterale Schienen
Diese können entsprechend der geeigneten Größe individuell
zusammengestellt werden. Die Schienen müssen (nach der
Endabnahme) fast immer gekürzt werden, so dass die distalen
Enden bündig mit der Unterseite der Manschetten­polsterung
abschließen.
Maßtabelle - Oberschenkelmanschettensatz für S.W.A.S.H. LP
Artikel­
nummer
VE
Größe
Oberschenkelumfang
2930/05-1
2930/05-2
2930/05-3
2930/05-4
2930/05-5
Satz mit 2 Stück
Satz mit 2 Stück
Satz mit 2 Stück
Satz mit 2 Stück
Satz mit 2 Stück
1
2
3
4
5
21 - 25 cm
25 - 29 cm
29 - 33 cm
33 - 38 cm
38 - 44 cm
Maßtabelle - Abdominalgurt für S.W.A.S.H. LP
Artikel­
nummer
2930/08-1
2930/08-2
2930/08-3
2930/08-4
2930/08-5
VE
Größe
Taillenumfang
Stück
Stück
Stück
Stück
Stück
1
2
3
4
5
40 - 46 cm
46 - 55 cm
54 - 63 cm
62 - 72 cm
71 - 81 cm
Der Oberschenkelumfang wird ca. 10 cm über der Patellamitte gemessen.
Maßtabelle - Laterale Schienen für S.W.A.S.H. LP
Artikelnummer
115° Abduktion
Artikelnummer
123° Abduktion
VE
Größe
Oberschenkelumfang
2930/115/06-1
2930/115/06-2
2930/115/06-3
2930/115/06-4
2930/115/06-5
2930/115/06-6
2930/123/06-1
2930/123/06-2
2930/123/06-3
2930/123/06-4
2930/123/06-5
2930/123/06-6
Satz mit 2 Schienen
Satz mit 2 Schienen
Satz mit 2 Schienen
Satz mit 2 Schienen
Satz mit 2 Schienen
Satz mit 2 Schienen
1
2
3
4
5
6
max. 31 cm
max. 38 cm
max. 44 cm
max. 48 cm
max. 54 cm
max. 60 cm
115°Abduktion für Kinder und Jugendliche, die einen schmalen Rollstuhl bzw. einen Stuhl mit Armstützen nutzen, 123° Abduktion bietet Kindern und Jugendlichen im
freien Sitzen eine breitere Sitzbasis.
6
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Montage
1. Entfernen Sie die Sicherungsringe von den Schienen
Die Schienen sind gemäß der Extremität, für die sie ausgelegt
sind, mit ”rechts” und ”links” markiert. So montieren Sie die
Schienen am Abdominalgurt: Lösen und entfernen Sie die
Sicherungsringe mit dem Innensechskantschlüsseln von den
Schienen.
2. Führen Sie die Sicherungsringe in die Gelenkeinheiten ein
Führen Sie die Sicherungsringe so in die Mitte des Hüftgelenks
ein, dass die Sechskantschraube nach oben zeigt.
3. Führen Sie die Schienen in die Gelenkeinheiten ein
und fixieren Sie sie.
Führen Sie die Schienen in die Hüftgelenkseinheit und dann
durch den Sicherungsring. Stellen Sie sicher, dass die
Aussparung in der Schiene nach oben zeigt und mit der Fest
stellschraube am Sicherungsring ausgerichtet ist. Ziehen Sie die Stellschraube an, bis sie sicher in der Aussparung an der Schiene eingepasst ist.
4. Symmetrische Schienen
Wiederholen Sie den Vorgang mit der anderen Seite. Stellen Sie sicher, dass beide Schienen im gleichen Abstand durch die Gelenkeinheit eingeführt werden, so dass sie symmetrisch sind.
Wartung und Waschanleitung
Wartung
Waschanleitung
•
Kontaktieren Sie den Techniker, falls die Orthese nicht mehr richtig
Das abnehmbare Polster, der Abdominalgurt und die Oberschenkel­
funktionieren sollte.
•
Die Orthese keine Wärmequellen aussetzen.
•
Auf die Orthese darf kein Druck von außen ausgeübt werden.
•
Die Gelenke und beweglichen Teile nicht fetten. Diese sind
­selbstschmierend.
manschetten können mit milder Seife in lauwarmem Wasser gereinigt
werden. Vor dem Waschen zuerst alle Klettbänder schließen. Die Metallund Kunststoffteile der Orthese nur mit einem feuchten Tuch reinigen.
Beachten Sie nachfolgende Waschsymbole:
•
Halten Sie die Gelenke frei von Schmutz.
•
Nachdem die Orthese durch das Fachpersonal eingestellt worden ist,
darf diese Einstellung nicht verändert werden.
Handwarmes Wasser
Nicht chemisch reinigen
Nicht bügeln
Nicht im Trockner trocknen
Nicht bleichen
Flach trocknen
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
7
Erste Anwendung
1. Richten Sie die Orthese am Patienten aus
(in gestreckter Position):
Der Beckenbereich sollte die anteriore superiore Spina Iliaca (A.S.I.S.) umschließen, weit genug unten, dass der Nabel vorn sichtbar ist. Überprüfen Sie die A.S.I.S. in Bezug auf den
posterioren Teil des Abdominalgurtes auf beiden Seiten, um
sicherzustellen, dass die Beckenhöhe symmetrisch und die
Orthese nicht am Patienten verdreht ist.
2. Beschneiden Sie die Orthese, um sie dem
Patienten anzupassen:
S.W.A.S.H. Low Profile: Abdominalgurt
Beachten Sie, wie die Beckenrolle auf den Darmbeinkamm
(Crista iliaca) passt und ob die Möglichkeit eines Drucks auf
den ­Brustkasten oder das Gewebe besteht.
3. Prüfen Sie den korrekten Sitz des Abdominalgurts:
Schieben Sie die Finger einer Hand zwischen Polsterung und Abdomen des Patienten bei einer abwechselnden Hüftflexion und -extension, um ein enges, jedoch komfortables Anliegen wzu gewährleisten.
4. Oberschenkelmanschetten
Positionieren Sie die Oberschenkelmanschetten zunächst
so distal wie möglich, ohne Druck auf den poplitealen Bereich auszuüben und ohne die Flexion zu beeinträchtigen. Markieren Sie an den Schienen, wo die Manschette fixiert werden soll. Wenn die Manschetten zu groß sind, markieren Sie auf der Manschette, wo sie für die empfohlene Passung gekürzt erden soll (erst kürzen, nachdem die erste Anpassung erfolgt ist, da Sie die Manschetten gegebenenfalls weiter an den Ober- schenkeln hoch bewegen müssen, um Haltungs- oder Komfortprobleme zu kompensieren).
OK
5. Markieren Sie die Position für die
Oberschenkelmanschetten:
HINWEIS: Die Oberschenkelmanschette hat eine konische
Form, der größere Umfang muss oben sein. Die Gurte
schließen zur lateralen Seite.
8
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Erste Einstellungen
Entfernen Sie die Orthese vom Patienten. Nehmen Sie alle erforderlichen Änderungen an der Orthese vor,
während diese nicht am Patienten angebracht ist.
Einstellungen des Abdominalgurts
Abduktionseinstellungen
S.W.A.S.H. Low Profile
Entfernen Sie die Stoffabdeckung. Formen Sie die AluminiumBeckenrolle von Hand an, so dass sie ­symmetrisch am Patienten
anliegt.
Lösen Sie die großen Schrauben im Außenring der H
­ üftgelenk­einheiten. Drehen Sie die Gelenke, um den A
­ bduktionsgrad
­einzustellen, der für die Verbesserung der Sitz- und Stehhaltung
erforderlich ist und/oder um eine Scherenhaltung der Beine
während des Stehens und Gehens zu vermeiden oder um das
postoperative Ergebnis zu halten. Ziehen Sie dann die Schrauben an.
Stellen Sie die Schienen auf den entsprechenden Hüftfreiraum ein.
Stellen Sie den Abstand, in dem die Schiene durch die Hüftgelenkseinheit geführt wird, gleichmäßig ein und ziehen Sie die
Schrauben an. Diese Einstellung muss gegebenenfalls geändert
werden, nachdem die Orthese am Patienten getestet wurde.
Mehr (linkes Foto) oder weniger (rechtes Foto) Abduktion
ist gegebenenfalls je nach Hüftausrichtung oder Funktionsleistung
des Patienten erforderlich.
Hinweis: Um die S.W.A.S.H.-Orthese fest einzustellen,
sind im Allgemeinen weder ein Loctite-Kleber noch ein
anderer Kleber erforderlich.
Bewegen Sie die Oberschenkelmanschette zur markierten Position
an den Schienen. Drehen Sie die Oberschenkelmanschette leicht
nach außen und ziehen Sie sie an. Stellen Sie beide Oberschenkelmanschetten auf gleicher Höhe ein.
Wahren Sie die Symmetrie: Die Orthese sollte so
eingestellt sein, dass sie in jeder Hinsicht symmetrisch ist.
Die meisten Patienten mit Zerebralparese zeigen Asymmetrien
sowohl hinsichtlich der Haltung als auch der Funktion. Die
S.W.A.S.H.-Orthese wird grundsätzlich symmetrisch eingestellt
und verhilft dem Patienten zu einer symmetrischen Haltung.
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
9
Erstes Anlegen
Sind die Schienen in der korrekten Stellung?
An der Schiene befindet sich eine Gravur oder ein blaues
Schild mit der Aufschrift „links“ oder „rechts“. Eine weitere
Kontrollmöglichkeit ist, dass die lange horizontale Aussparung
am proximalen Ende der Schiene, die durch die Gelenkeinheit
geschoben wird, stets nach oben zeigen muss.
Anlegen der Orthese am Patienten
Öffnen Sie alle Verschlüsse der Orthese. Legen Sie dem Patienten die
Orthese wieder an. Prüfen Sie die korrekte Abdominalgurthöhe und
stellen Sie sicher, dass die Orthese nicht am Patienten verdreht ist.
Befinden sich die Oberschenkelmanschetten an der
richtigen Schiene?
Die Oberschenkelmanschetten sind konisch geformt und der
größere Umfang muss stets nach oben zeigen. Die Gurte müssen
sich nach außen hin schließen lassen. Ist dies nicht der Fall,
wechseln Sie die Oberschenkelmanschetten.
Zentrieren Sie das Abdominalpad am Patienten. Fassen Sie
die Gurte an und ziehen Sie gleichzeitig an diesen, um eine
symmetrische Straffung zu gewährleisten. Eine Hand sollte
zwischen Abdominalpad und Abdomen passen.
Sind die Oberschenkelmanschetten im richtigen
Winkel eingestellt?
Der Sicherungsring, mit dem die Oberschenkelmanschette an der
Schiene befestigt ist, darf die Sitzoberfl äche nicht berühren, wenn
der Patient sitzt. Drehen Sie die Oberschenkelmanschette so, dass
der Sicherungsring keinen Kontakt mehr zur Sitzfl äche hat.
Verhindert der Abduktionswinkel, dass sich die
Manschetten berühren?
Ein guter Ausgangspunkt sind 2,5 cm bis 5 cm Abstand zwischen
den Oberschenkelmanschetten, wenn der Patient steht. Dieser
Winkel muss im Allgemeinen nach der Funktionsanpassung
erneut eingestellt werden, je nach Ziel des operativen Eingriffs
und des Tonusgrades. Ist der Patient gehfähig, können sich die
Oberschenkelmanschetten beim Gehen leicht berühren.
Fixieren Sie die Oberschenkelmanschetten. Stellen Sie
den Haken- und Laschenverschluss ein und prüfen Sie
die Oberschenkelmanschetten auf einen eng anliegenden,
jedoch komfortablen Sitz. Die Oberschenkelmanschetten
sollten nicht einschnüren.
Sind alle Einstellungen symmetrisch?
Stellen Sie die Orthese symmetrisch ein. Geben Sie dem
Patienten die Möglichkeit (2 bis 4 Wochen) festzustellen, wie
die S.W.A.S.H.-Orthese zu einer symmetrischen Haltung verhilft.
Bewegen sich die Schienen frei und leicht?
Die Schienen sollten sich stets frei und leicht in einer vollen
Ellipse bewegen lassen. Ist dies nicht der Fall, stellen Sie sicher,
dass die Innensechskantschraube im Gelenksicherungsring
ordnungs­gemäß in der Schienen-Aussparung sitzt.
10
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Prüfung der Passform
1. Ü
berprüfen Sie die Höhe und Drehung der Orthese am Patienten.
Stellen Sie sicher, dass sich der Beckenbereich unter dem Nabel
befindet und die A.S.I.S. umhüllt und dass der Patient nicht in der
Orthese gedreht wird.
2. Schieben Sie eine Hand zwischen Abdominalpad und
Abdomen, um einen engen, jedoch komfortablen Sitz für
den Patienten zu gewährleisten.
3. Führen Sie eine Hüftflexion um 90° durch, um den Abstand zum
Trochanter zu überprüfen. Die Schienen sollten sich so eng wie
möglich an den größeren Trochantern befinden, diese jedoch
bei einer Hüftflexion nicht berühren. Wenn die Schienen die
größeren Trochanter dennoch berühren oder wenn der Abstand
zu groß ist, ist die Orthese zu entfernen und sind die Schienen
anhand der Hüftgelenkseinheiten neu zu justieren. Stellen
Sie sicher, dass die gewünschte Abduktionseinstellung nicht
verändert wird. Legen Sie die Orthese wieder an.
4. Überprüfen Sie, dass die Oberschenkelmanschetten weder
die Kniekehle noch den Musculus Gastrocnemius berühren.
Wenn die Oberschenkelmanschetten zu hoch oder zu niedrig
eingestellt sind und die Kniekehle oder den Musculus
Gastrocnemius berühren, korrigieren Sie dies.
5. Lassen Sie den Patienten auf einer Bank sitzen. Stellen Sie sicher, dass die Position der Sicherungsringe symmetrisch ist und
dass diese die Sitzoberfl äche nicht berühren. Überprüfen Sie,
ob der Abdominalgurt fest, jedoch nicht zu eng, anliegt.
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
11
Erste Funktion, Auswertung und Anpassung
Sitzen
Gehen
Üblicherweise wird mit der Anwendung der Orthese schnell eine
bessere Sitzstabilität eingenommen. Manchmal reichen einige
­Minuten Aktivität schon aus, um zu lernen, dass man das Gleich
gewicht nicht mit den Händen halten muss, um bequem zu sitzen.
Nach einer längeren Tragedauer wird die Haltung des Patienten
aufrechter, die Reichweite der oberen Extremität wird vergrößert und
weitere funktionelle Fähigkeiten können entdeckt und erlernt werden.
Bei der anfänglichen Einstellung der Orthese ist es schwer, den
Grad der Abduktion festzulegen, der zur Vermeidung einer
Scherenhaltung der Beine erforderlich ist. Das Ziel besteht darin,
dass die Oberschenkelmanschetten so dicht wie möglich
­zusammenkommen sollen, es soll jedoch ausreichend Abduktion
zur Verbesserung der Hüftausrichtung, der Haltung und der
Gangkontrolle vorhanden sein, und eine Scherenhaltung soll
vermieden werden.
Anpassung
Der Patient nimmt weiterhin die Scherenhaltung ein: Wenn die
Scherenhaltung noch immer beim Gehen stört, entfernen Sie die
Orthese und erhöhen Sie den Abduktionsgrad. Bei geringeren
Abduktionssteigerungen können die Oberschenkelmanschetten
nach außen gedreht werden. In einigen Fällen eines höheren
Adduktorentonus kann es von Vorteil sein, den Abduktionsgrad
während der ersten Woche/den ersten beiden Wochen zu
erhöhen, um beim Gehen eine breitere Basis zu erhalten.
Zehen nach außen
Es ist ratsam, dass der Patient auf externe tibiale oder femorale Torsion
beurteilt wird. Gelegentlich kann eine interne Hüftdrehung die tibiale
Torsion verbergen, so dass die Füße des Patienten zwar ohne S.W.A.S.H.
nicht ausgedreht sind, sie jedoch bei angelegter S.W.A.S.H.-Orthese
und minimierter interner Drehung offensichtlicher wird.
Stehen
Viele Patienten zeigen eine aufrechtere und stabilere Stehhaltung.
Es kann einige Zeit dauern, bis sich der Patient an die neue
Haltung und Aufrichtung gewöhnt hat. Zervikale Hyperextension
und spinale Rotation sollten sich verringern, wenn die Stabilität
des Beckens zunimmt. Verbesserungen des Gleichgewichts beim
Stehen und in der Stabilität können sich bereits nach wenigen
Stunden oder Tagen zeigen.
Einstellung von Gehhilfen, Standrahmen
Beurteilen Sie die Höhe jeder externen Gehhilfe, wenn der Patient
die S.W.A.S.H.-Orthese trägt. Die Höhe muss häufig nach oben
korrigiert werden, um an die neue Stehhöhe angepasst zu werden.
12
Restliche interne Drehung
Selbst mit Hilfe der S.W.A.S.H.-Orthese kann es zu einer inneren
Restdrehung der unteren Extremitäten kommen. Sehr häufig,
sofern keine interne tibiale Verdrehung oder Metatarsus
­Adductus-Probleme vorliegen, wurde beobachtet, dass die
­medialen Kniesehen diese innere Verdrehung verursachen.
Ferner wurde beobachtet, dass sich diese innere Restdrehung
durch ein Gehprogramm sowie eine spezielle Streckung der
medialen Kniesehne minimieren
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Erste Funktion, Auswertung und Anpassung
Zu starke Flexion des Rumpfs
Im Sitzen mit der S.W.A.S.H.-Orthese, kann die Adduktion der Beine
zusammen mit gespannten Kniesehnen eine posteriore Drehwir­kung auf die Hüfte ausüben, wodurch eine Flexionswir­kung auf
den Rumpf erfolgt. Diese tritt bei 123 Grad-Schienen stärker auf
und ist weniger offensichtlich bei Verwendung von 115 GradSchienen. Wenn der Zustand bestehen bleibt, versuchen Sie eine
der folgenden Lösungen oder eine Kombination aus mehreren:
a)Stellen Sie die Hüftgelenke auf eine geringere Abduktion ein.
b)Drehen Sie die Oberschenkelmanschetten lateral und erhöhen
Sie somit die 10°-Lateraldrehung, die generell empfohlen wird.
c)Je nach Patient kann eine zusätzliche anteriore oder posteriore
Polsterung eine propriozeptive Reaktion stimulieren, so dass
der Träger eine stärkere Rumpfextension ausführt:
1.Fügen Sie dem posterioren Aspekt des Abdominalgurts ein
längeres Schaumstoffpad hinzu oder verwenden Sie einen
Sitzkeil (dickerer Teil unter dem Sitz, schmalerer Teil unter
den Beinen).
2.Schieben Sie ein dünnes Kissen oder Schaumstoffpad (etwas
größer als das Abdominalpad) zwischen das Abdominalpad
und den Abdomen.
Zu starke Extension des Rumpfs
a)Prüfen Sie die richtige Positon der Schienen (115 Grad oder
123 Grad Abduktion). Die 123 Grad-Schienen führen zu einer
stärkeren Flexion.
b)Es ist ratsam, dass das Kind immer in einem Stuhl mit
­Rückenlehne sitzt; verwenden Sie gegebenenfalls einen
­Hüftgurt, um ein Nach-vorn-Rutschen zu verhindern.
c)Stellen Sie die Hüftgelenke auf eine geringfügig größere
­Abduktion ein. Dies erhöht die Flexionswirkung der Orthese
auf den Rumpf.
Störung der Baclofen-Pumpe oder der Zufuhrleitungen
Dies ist üblicherweise kein Problem beim Low Profile-Modell, da
es eine geringere abdominale Abdeckung hat.
Druck auf den Rippenbogen
Dies kommt üblicherweise dadurch, dass die Oberschenkelmanschetten zu distal am Oberschenkel angebracht sind. Bewegen Sie
die Manschetten bis zu einer 2/3 distalen Position am Oberschenkel.
Die Oberschenkelmanschetten sind zu groß
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Die Manschetten können gekürzt
und die Gurte entsprechend angepasst werden. Sie können auch
eine Manschette in der nächstkleineren Größe nehmen.
Die Oberschenkelmanschetten sind zu klein
Bringen Sie die nächstgrößeren Manschetten an.
AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
13
Der professionelle „letzte Schliff“
Beurteilung nach der Anpassung
Jetzt sind Sie bereit für die Beurteilung nach der Anpassung (siehe
Klinisches Handbuch). Stellen Sie eine Dokumentation vor und
nach der Anpassung sicher, um einen Vergleich der funktionellen
Verbesserungen vornehmen zu können.
Schneiden Sie die Schienen auf die korrekte Länge
­zurecht
Wenn das Team die Orthese genehmigt hat, müssen die Schienen so
gekürzt werden, dass die distalen Enden bündig mit der Unterseite
der Polsterung an den Oberschenkelmanschetten abschließen.
Stellen Sie sicher, dass die Enden abgerundet und glatt poliert
sind. Drücken Sie auf die schützenden Gummikappen.
Bringen Sie dem Betreuer das Anlegen der Orthese bei
Zeigen Sie das An- und Ablegen der Orthese und bitten Sie den
Betreuer dann, dieses ebenfalls einmal vorzunehmen, um eine
korrektes An- und Ablegen sicherzustellen.
Protokolle und Richtlinien zum korrekten Anlegen
Diese finden Sie im Klinischen Handbuch.
Vorteile und Resultate
Diese finden Sie im Klinischen Handbuch aufgeführt. Sie sind
hilfreich bei den verschiedenen Dokumentationen.
Häufig gestellte Fragen
Häufige Fragen von den überweisenden Stellen, Therapeuten,
Patienten und Betreuern fi nden Sie ebenfalls im Klinischen
­Handbuch.
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AUSGLEICH DER FUNKTIONSDEFIZITE BEI NEUROLOGISCHEN ERKRANKUNGEN
Literaturreferenzliste
1R. N. Boyd et al., The effect of botulinum toxin type A and a variable hip abduction orthosis on gross motor function:
a randomized controlled trial. European Journal of Neurology 2001, 8 (Suppl.5): 109-119.
2Dianne Russel et al., Canada Child Centre for Childhood Disability Research, Hamilton, Ontario, Canada, AACPDM Conference,
Washington, DC, 1999
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”la letter de medicine physique & de réadptation” December 1999
4Report from ”The 15th Scientific Meeting of the Japanese Society of Prosthetics and Orthotics”, November 27 - 28, 1999, Hiroshima.
5Dormans, J.P., Pellegrino, L., Caring for Children with Cerebral Palsy, A Team Approach.
Baltimore: Paul H. Brookes Publishing Co., 1998.
6Batshaw, Mark L., Children with Disabilities. Baltimore: Paul H. Brookes Publishing Co., 1997
7R.N. Boyd, S.G. Manion, Effect of the Variable Hip Orthosis,
Newcomen Centre, Guy´s Hospital, London, England,
Interbor Conferece, Oslo, 1996
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9Atyer-Acevedo, Jane, Physical Therapy for the Child with Cerebral Palsy. Pediatric...
10Physical Therapy, Second Edition, Philadelphia: J.B. Lippincott Company, 1994
11Scherzer, Alfred, Tscharnuter, Ingrid, Early Diagnosis and Therapy in Cerebral Palsy, New York: Marcel Dekker, Inc. 1990
12Houkam et al., Treatment of Acquired Hip Subluxation in Children with Cerebral Palsy, Journal of Pediatric Orthopedics,
Vol. 6, No. 3, New York: Raven Press, 1986
13Folio R., Fewell R., Peabody Developmental Motor Scales and Activtiy Cards, Chicago: The Riverside Publishing Co., 1983
14Paul A.R. Meyer, MRCP, A Variable Abduction Brace to Treat Hip Subluxation in Cerebral Palsy, Addenbrooke´s Hospital,
­Cambridge, England
15Jan F.A. Smits, A New Approach for Dynamic Hip Orthotic Management of the Child with Cerebral Palsy
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