Konzept - Ev. Kindertagesstätten Oberweser

Inhaltsverzeichnis
Wollt ihr wissen wer wir sind?
Wollt ihr wissen was wir tun?
Eine Konzeptionsschrift erstellt von Heike Ellermeyer, Ankie Schulz und
Barbara Kokot.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Grußwort des Kirchenvorstands Heisebeck
„Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts, ohne
uns geht’s schief.„
Liebe Eltern, liebe Interessierte
mit diesem Liedzitat grüßt die Kirchengemeinde Heisebeck als Trägerin des
Kindergartens die Kinder und Sie recht herzlich.
Die Konzeption gibt Ihnen Einblick in die pädagogische Arbeit des
Evangelischen Kindergartens Heisebeck und zeigt das Selbstverständnis der
Mitarbeiterinnen. Es wird auch deutlich mit welchen anderen Institutionen man
zusammenarbeitet.
In der Kindergartenzeit kann Ihr
Kind den christlichen Glauben
kindgemäß kennen lernen. Wir
freuen uns, dass unser Kinder-garten
direkt neben der Kirche liegt. So
können die Kinder die Kirche als
besonderen Raum erleben und so
bietet sich die Möglichkeit, dass die
Kinder sie als „ihre“ Kirche kennen
und schätzen lernen. Regelmäßig
14tägig biete ich als Pfarrerin
Kindergottesdienst im Kindergarten
an.
Der Kindergarten steht zugleich
Kindern anderer Konfessionen und
Religionen offen.
Die Mitarbeiterinnen haben in intensiver Vorbereitung diese Konzeption erstellt.
Für den persönlichen Einsatz und das Engagement möchten wir herzlich danken.
Die Konzeption beschreibt den gegenwärtigen Stand des Nachdenkens, das
fortgesetzt wird, um den Kindern zusammen mit Ihnen, einen guten Start ins
Leben zu ermöglichen.
Wir möchten Sie als Eltern und auch andere Interessierte einladen, die Arbeit
des Kindergartens kennen zu lernen und wünschen dann Ihnen und den Kindern
eine gute und gesegnete Zeit im Ev. Kindergarten Heisebeck.
Monika Dersch-Paulus, Pfarrerin
Elke Henrici, stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstands
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Vorwort ..............................................................................
1
1.1 Warum entstand eine Konzeption für den Heisebecker
Kindergarten .............................................................
1
2. Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt .............................
2
3. Rahmenbedingungen ........................................................
3
3.1 Warum gibt es in Heisebeck einen Kindergarten .......
3
3.2 Räumlichkeiten ..........................................................3
3.3 Außenspielmöglichkeiten ...........................................
3
3.4 Öffnungszeiten ...........................................................
4
3.5 Kosten und Beiträge ...................................................
4
3.6 Personal ......................................................................
4
4. Kindergartenzeit ................................................................
4.1 Ein neuer Lebensabschnitt für Kinder und Familien ...
5
5
4.2 Kindergarten für alle gleich? .....................................6
4.3 Ende der Kindergartenzeit- auf zu Neuem, ab in die
Schule .......................................................................
7
5. Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit ............8
5.1 Pädagogisches Konzept .............................................8
5.2 Unser Bild vom Kind .................................................
9
5.3 Zusammenarbeit und Planung ....................................
10
5.4 Gemeinsam geht es vorwärts ......................................
11
6. Elternarbeit ........................................................................
12
Inhaltsverzeichnis
7. Rechte unserer Kinder .......................................................
13
7.1 Regeln ......................................................................
14
8. Einzelintegration ................................................................
15
8.1 Einzelintegration - Wie geht das? ..............................
16
9. Unser religiöses Profil ........................................................
17
10. Was geschieht im Kindergarten? ....................................
18
10.1 Tagesablauf aus Sicht eines Kindes .........................
18
10.2 Tagesablauf aus Sicht einer Erzieherin ....................
19
10.3 Freies und angeleitetes Spiel ................................... 20
10.4 Vorschulerziehung ..................................................
22
10.5 Bewegungserziehung .............................................
22
10.6 Adventszeit .............................................................
23
10.7 Walderleben ............................................................
23
11. Feste und Feiern ...............................................................
25
12. Außenkontakte; Wir hängen nicht in der Luft ..............
26
13. Erziehungsratschläge eines Kindes .................................
27
14. Fortbildung und Unterstützung ......................................
28
14.1 Wie geht es weiter im Konzept? ..............................
15. Kleine Wichtigkeiten ........................................................
28
29
Vorwort
1
1. Vorwort
1.1.
Warum entstand eine Konzeption für den Heisebecker Kindergarten?
Eine Konzeption hilft uns Erzieherinnen dabei unsere pädagogische Zielsetzung
zusammen zu entwickeln. Sie enthält von uns erarbeitete Richtlinien der Gestaltung unseres
Kindergartenalltags und unserer gesamten Arbeit. Durch die Auseinandersetzung während der
Konzeptionsentwicklung finden wir zu einer einheitlichen Sprache für unsere Ziele.
Für Kinder ist es wichtig, dass die sie betreuenden Menschen einen gemeinsamen Weg
gehen. Dadurch erfahren sie Geborgenheit, Sicherheit und Orientierung. Diese Werte zeigen
Grenzen auf und bieten Raum für Weiterentwicklung.
Für Eltern und andere Interessierte wird es möglich durch unsere Konzeption Einblicke in
das Leben unseres Kindergartens zu gewinnen.
Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt
2
2. Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt
Die Evangelische Tageseinrichtung für Kinder ist ein Angebot der Kirchengemeinde
Heisebeck. In ihr sollen Kinder aus allen sozialen Schichten unabhängig von ihrer Herkunft,
Rasse oder Religion in ihrer geistigen, seelischen, sozialen und körperlichen Erziehung
ganzheitlich im Sinne der Bestimmungen des § 22 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes
gefördert werden.
Die Kinder lernen, in einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens im Spiel
ihre Begabungen und Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Wert- und Sinnfragen sowie
religiöse Vorerfahrungen der Kinder sollen aufgenommen und Hilfen für die gegenwärtige
und künftige Lebensbewältigung in christliche Verantwortung gegeben werden.
Für uns gilt für jedes Kind:
erwünscht
geliebt und
angenommen!
Wir haben einen Bildungsauftrag und nehmen diesen Auftrag wahr (§ 22 SGB VIII).
Kinder und Eltern erwarten eine durchdachte, verantwortliche, religionspädagogische
Erziehung sowie Unterstützung im Umgang mit ihren Kindern. Die Begabungen, Fähigkeiten
und Bedürfnisse werden entsprechend den christlichen Werten von uns geachtet und beachtet.
Wir Erzieherinnen haben, neben den Eltern eine verantwortungsvolle Arbeit in unserer
Gesellschaft. Zeit, Freude am Kind und Unterstützung durch gute Rahmenbedingungen sind
uns dabei wertvolle Hilfen. Unser Kindergarten ist meistens die erste Institution außerhalb der
eigenen Familie, die ein Kind besucht. Unser Leben spielt sich weitgehend im Miteinander
oder Nebeneinander von Menschen ab. Die Fähigkeit mit anderen Menschen in Kontakt zu
treten, gemeinsam Leben zu gestalten, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln, die
eigenen Schwächen zu akzeptieren, werden unter neuen, anderen Gesichtspunkten in unserer
Einrichtung immer wieder geübt.
Heute kommen Kinder häufig aus kleinen Familien mit 2-4 Personen. Im Kindergarten
lernen wir mit mehr als 20 Menschen gemeinsam Zeit zu verbringen. Die Kinder können sich
in diesem Rahmen stärken, messen und ihre Sicht der Dinge in unserem Zusammenleben
weiterentwickeln. Sie erleben neben den zu Hause erfahrenen Ordnungen, Grenzen und
Werten, neue Möglichkeiten der Gemeinschaft.
Dies steigert ihre Toleranz und ihre Beziehungsfähigkeit. Wichtig ist uns, dass die Kinder
sich mit ihren derzeitigen Spiel- und Lernbedürfnissen bei uns wiederfinden. Mit dieser
Sichtweise streben wir kein starres Konzept an, sondern eine bewegliche und offene
Pädagogik, die sich an den Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientiert, angelehnt an den
situationsorientierten Ansatz.
Wir beziehen die Kinder in Entscheidungen und Planung mit ein und gestalten gemeinsam
die Tage. Anregungen durch die Eltern geben neue Impulse.
Dieses Miteinander bereichert uns alle.
Rahmenbedingungen
3
3. Rahmenbedingungen
3.1
Warum gibt es in Heisebeck einen Kindergarten?
Heisebeck ist ein Ortsteil der Gemeinde Oberweser. Bis zum Jahr 1994 besuchten die
Kinder der Ortsteile Heisebeck und Arenborn verschiedene Kindergärten in den Gemeinden
Vernawahlshausen, Offensen, Fürstenhagen und Oedelsheim.
Die Absicht der Gemeindegremien einen Kindergarten in Heisebeck einzurichten endete
mit dem Entschluss diesen unter Kirchliche Trägerschaft zu stellen. Dieses Modell wird auch
in anderen Ortsteilen von Oberweser praktiziert. Die Finanzierung teilen sich die politische
und die kirchliche Gemeinde.
Die ehemalige Dorfschule, welche später als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wurde,
beheimatet heute unseren Kindergarten.
Ein wichtiger Punkt in dieser Entscheidung, die vorschulische Erziehung der Kinder
dezentral und ortsnah zu gewährleisten, ist mit der Einrichtung unseres Kindergartens
verwirklicht worden.
3.2.
Räumlichkeiten
Unser Kindergarten besteht aus einem großen Gruppenraum, der in unterschiedliche
Funktionsbereiche aufgeteilt ist und den Kindern ermöglicht sich zurückzuziehen. Diese
Bereiche werden von uns Erzieherinnen und den Kindern in zeitlichen Abständen durch
wechselnde Materialien neu belebt.
Außerdem gibt es eine Kinderküche mit zusätzlichen Spielmöglichkeiten. Ein langer Flur
mit einer Hängematte als Schwerpunkt und ein Bewegungsraum mit Ballbad schließen sich
an. Für die Kinder ist ein kindgerechtes Bad vorhanden.
Unser Büro wird für viele Zwecke genutzt z.B. als Mitarbeiterraum, für unterschiedlichste
Gespräche, Vorbereitungsarbeiten und Verwaltungsarbeiten.
3.3.
Außenspielmöglichkeiten
Unser Außengelände besteht aus einem sehr kleinen Spielplatz. Die Hälfte der Fläche ist
gepflastert und wird von den Kindern zum Dreirad- und Rollerfahren genutzt. Auf der
restlichen Fläche gibt es einen Sandkasten, zwei kleine Schaukelgeräte, ein
Nurdachkletterhaus und einige abgeschnittene Baumstücke.
Das Außenspielmaterial ist in einem Holzhäuschen untergebracht.
Ferner nutzen wir die Möglichkeit, den nahegelegenen Gemeindespielplatz zu besuchen.
Rahmenbedingungen
3.4.
Öffnungszeiten
07.45 - 08.00 Uhr
08.00 - 12.00 Uhr
12.00 - 12.45 Uhr
3.5.
4
Frühdienst
Kernzeit
Spätdienst
Kosten und Beiträge
Es gibt verschiedene Tarife für Kinder aus Heisebeck und Arenborn. Kinder aus Arenborn
bekommen eine Ermäßigung um die Fahrtkosten etwas auszugleichen. Ebenso unterscheidet
sich der Betrag je nach Nutzung der Regelöffnungszeit oder der verlängerten Öffnungszeit.
Bei Geschwistern zahlt das zweite Kind weniger.
Zusätzliche Kosten entstehen durch einen Beitrag für das Bastelgeld, Geburtstagsgeld und
eine Beteiligung an den Busfahrpreisen zum Turnen.
Finanziert wird unser Kindergarten durch Mittel aus Elternbeiträgen, Kirchenbeiträgen
und zu einem erheblichen Anteil durch die politische Gemeinde Oberweser.
Einzelintegrationen werden durch Elternbeiträge und öffentliche Mittel getragen.
3.6
Personal
Zur Zeit arbeiten in unserem Kindergarten zwei Erzieherinnen, eine Fachkraft im
Erziehungsdienst und eine Reinigungskraft.
Kindergartenzeit
5
4. Kindergartenzeit
4.1.
Ein neuer Lebensabschnitt für Kinder und Familien
Seit Ende der 90iger Jahre hat jedes Kind ab dem dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch
auf einen Kindergartenplatz.
Das bedeutet für die Kinder: „Ich will/soll in den Kindergarten?!„
Fragen entstehen:
• ich habe jetzt eine Pflicht
• es gelten für mich bestimmte Zeiten
• ich bin Vormittags nicht mehr Zuhause
• ich lerne neue Kinder/ Erwachsene kennen
• wie wird das sein mit diesen neuen Menschen?
• finde ich Freunde?
• was macht meine Mama/Papa ohne mich?
Das bedeutet für die Eltern: „Will/muss unser Kind in den Kindergarten?„
Fragen entstehen:
• treffe ich diese Entscheidung zum rechten Zeitpunkt?
• wird mein Kind sich wohlfühlen?
• werden die Erzieherinnen Verständnis haben für die Eigenarten
unseres Kindes?
• wird es neue Beziehungen knüpfen?
• ist es den Anforderungen gewachsen?
• wird es ausreichend gefördert?
• fällt es mir schwer mich von meinem Kind zu trennen?
• darf ich mich auf den Freiraum für mich freuen ?
Viele Fragen, viele Gefühle!
Schon bei der Anmeldung bieten wir die Möglichkeit, Termine für zwei Besuchstage für
jedes Kind abzusprechen. Ein Aufnahmegespräch, in dem für alle Fragen ausreichend Raum
ist, dient dem Aufbau einer Beziehung zwischen Kindern/Eltern und Erzieherinnen. Diese
Schnuppertage sind für die Familien wichtig, um sich ein Bild von dem Alltag in unserem
Kindergarten zu machen.
Beim tatsächlichen Beginn der Kindergartenzeit hat es sich herausgestellt, dass bei den
weitaus meisten Kindern das Ablösen von den Eltern leichter geht, wenn diese nicht länger
als 10-15 Minuten bleiben.
Denn erst dann können die Kinder sich auf ihre Zeit ohne die Eltern wirklich einlassen.
Wichtig ist es, die Kinder in der Anfangsphase nicht zu spät abzuholen, da es sonst zu Tränen
und Ängsten kommt.
Unsere Eltern können sich darauf verlassen, dass wir mit ihnen Kontakt aufnehmen wenn
es ihrem Kind nicht gut gehen sollte.
Kindergartenzeit
4.2.
6
Kindergarten für alle gleich?
Bei uns sind Kinder im Alter von 3-6 Jahren. Gemeinsam erleben sie den Vormittag in der
Gruppe und doch sind für jedes Alter andere Inhalte wichtig.
Für unsere 3 jährigen Kinder ist die Ablösung für einige Stunden von ihrem Zuhause eine
Herausforderung.
Erstmals gehen sie Schritte ohne eine vertraute Person.
Sie lernen, dass sie auch allein bestehen können.
Andere Gewohnheiten, neue Regeln, sich einlassen auf viele Mitspieler, seinen Platz finden
und neue Kontakte knüpfen sind wichtige Inhalte. Die Stärkung und Weiterentwicklung des
Selbstvertrauens führen zu mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit.
Durch die Möglichkeit sich an den „Größeren„ zu orientieren, wird Ihre Sprache und die
Sozialkompetenz geübt.
Nach 1 Jahr Kindergarten gehört ein Kind nicht mehr zu den „Kleinen„. Jetzt ist es im
Mittelfeld und schon 4 Jahre alt.
Es hat Freunde gefunden, kennt „seine„ Erzieherinnen und kann sich nun auf die Angebote
und Inhalte gut einlassen.
Im kreativen Bereich nehmen die Darstellungen zunehmend für den Erwachsenen erkennbare
Formen an.
Jetzt lernen und behalten die Kinder Texte und Abläufe von Spielen. Durch angeleitete
Gespräche finden sie zu einer Gruppensprechkultur.
Sie orientieren sich nach unten und oben. Lernen immer Neues dazu und geben gelerntes
Wissen und Verhalten an die Jüngeren weiter.
Dieses 2. Kindergartenjahr bietet viele Anreize. Die Kinder, durch des erste Jahr bereits
vertraut mit ihrem Umfeld sind innerlich meist bereit diese Anreize auch anzunehmen.
Im 3. Kindergartenjahr wird jedes Kind ein „Vorschulkind„.
Nun gilt es in der Gruppe mehr Verantwortung zu übernehmen, sich mit anspruchsvollern
Anteilen an den Themen zu beschäftigen und der Selbstständigkeit noch mal eine größere
Gewichtung zukommen zu lassen.
Lieder, Spiele und Bilderbücher werden nicht mehr unterbrochen, sondern in einem Stück
bearbeitet. Das Sozialverhalten, ist wie in jeder Altersstufe weiter im Aufbau.
Die Freiwilligkeit an verschiedenen Angeboten teilzunehmen wird eingeschränkt.
Jetzt sind die Kinder verpflichtet an Aktivitäten teilzunehmen. Sie üben dadurch
Durchhaltevermögen , Konzentration, Anforderungen nicht aus dem Wege zu gehen und
gewinnen an Stärke.
Sie lernen Ihre späteren Mitschüler an einem „Kennenlerntag„ kennen und wachsen so
langsam aus den „ Kindergartenschuhen„ heraus.
Kindergartenzeit
4.3.
7
Ende der Kindergartenzeit - auf zu Neuem, ab in die Schule
Im Normalfall endet die Kindergartenzeit mit dem Übergang in die Schule. Das dieser
Abschnitt bevorsteht spüren die Kinder schon ab August des Vorjahres, denn sie kommen
jetzt in die „Vorschule„.
Gegen Ende des Kindergartenjahres findet ein Treffen zwischen den Kindergärten
Heisebeck und Oedelsheim statt, damit die zukünftigen Erstklässler sich schon mal kennen
lernen können.
Zum Abschluss eines jeden Jahres feiern wir ein Sommerfest. Alle Vorbereitungen werden
gemeinsam von Erzieherinnen und den Eltern der „Vorschulkinder„ getroffen. Während des
Festes stehen alle Kinder im Mittelpunkt. Am Abend dieses Tages schlafen die
„Vorschulkinder„ und zwei Erzieherinnen im Kindergarten. Nach einem leckeren Frühstück
mit den Familien endet unsere Feier.
Der Abschied von unseren zukünftigen Schulanfängern findet am letzten Kindergartentag
statt. Zum Abschluss erhalten die Kinder ihre Mappen mit den gesammelten Zeichnungen und
dazu ein kleines Andenken vom Kindergarten.
Noch einmal stehen sie im Mittelpunkt der Kindergartengemeinschaft. So klingt die
Kindergartenzeit aus und neue Herausforderungen warten auf Kinder und Eltern.
Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
8
5. Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
5.1.
Pädagogisches Konzept
Wir arbeiten angelehnt an den situationsorientierten Ansatz, und das bedeutet unsere
Arbeit ist flexibel mit Anteilen von Projektarbeit, angeleiteten Angeboten und Freispiel.
Diese Form der Arbeit bietet viel Spielraum für individuelle Entscheidungen der Kinder, für
zielorientierte Arbeit mit Kleingruppen und mit einzelnen Kindern.
Unsere Erziehungs- und Bildungsziele sind vielschichtig. Wir unterstützen die Kinder
dabei, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und begleiten sie auf ihrem Weg zu
eigenverantwortlichen, fröhlichen, selbstbewussten, sozialverträglichen jungen Menschen.
Ihre Entwicklung beeinflussen wir dahingehend, sie zum Leben in sozialen Gruppen zu
befähigen.
Jedes Kind hat sein Recht auf Zeit, Anerkennung und Fürsorge. Es erlebt sich dadurch
ernstgenommen und wertgeschätzt.
Ein wichtiges Ziel in dieser Altersstufe ist es, die Sinne der Kinder zu fördern und zu
beleben, um ihnen eine große Vielfalt an Erfahrungen und Lernen zu bieten. Wir wollen eine
Atmosphäre schaffen in der sich unsere Kinder wohl fühlen. Das von uns in die Kinder
gesetzte Vertrauen, dazu ein großer Spielraum an Entscheidungsfreiheit ist die Grundlage für
eigenverantwortliches Handeln.
Es hilft den Kindern mit ihren Mitmenschen sozialverträglich zu leben, ihren Verstand zu
gebrauchen, ihre Gefühle wahrzunehmen, religiöses Empfinden zu erleben und ihren Körper
zu spüren und anzuerkennen.
Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
5.2.
9
Unser Bild vom Kind
Durch Gespräche im Team über zeitgemäße Erziehung sind wir zu unserem gemeinsamen
Bild vom Kind gelangt. Jedes Kind hat eigene, ursprüngliche Anlagen und
Charaktereigenschaften. Es will wachsen und mit seiner Umwelt in Beziehung treten. Durch
seine Erfahrungen entwickelt es sein Verhalten, seine Fähigkeiten und Wünsche weiter.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Ein Kind, das ermuntert wird
lernt Selbstvertrauen
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird,
lernt Geduld
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt,
lernt Gerechtigkeit
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt,
lernt Freundschaft
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf,
lernt Vertrauen
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,
lernt Liebe in dieser Welt zu empfinden.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Ein Kind, das ständig kritisiert wird,
lernt zu verdammen
Ein Kind, das geschlagen wird,
lernt selbst zu schlagen
Ein Kind, das verhöhnt wird,
lernt Schüchternheit
Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird,
bekommt ein schlechtes Gewissen.
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
5.3.
10
Zusammenarbeit und Planung
Unsere Planung geht von den Bedürfnissen und Fähigkeiten, aber auch Schwierigkeiten
der Kinder in der altersgemischten Gruppe aus. Die pädagogischen Überlegungen gehen von
der Frage aus, welche Bedürfnisse der verschiedenen Kinder augenblicklich bedeutsam sind
und durch welche Angebote wir die Kinder in ihrer Entwicklung fördern können.
Regelmäßige Teambesprechungen sind notwendiger Bestandteil unserer Arbeit. Dabei
entsteht auch unsere Wochenplanung, zuerst in gedanklicher und dann in schriftlicher Form.
Dadurch verschaffen wir uns einen Überblick über das, was wir tun und erreichen möchten.
Diese Planung beinhaltet unsere Vorhaben und dient als Orientierung und Richtschnur
unseres Handelns. Etwaige Änderungen sind nach Situation und Absprache unter den
Mitarbeiterinnen möglich. Sie beinhalten Freispielangebote, angeleitete Beschäftigungen,
Vorschulerziehung, Bewegungserziehung und andere aktuelle Elemente.
Verständnis, Offenheit, Gesprächsbereitschaft sind die Basis für gute Zusammenarbeit.
Diese läuft weitestgehend nach gemeinsamer Absprache ab, unter Berücksichtigung der
Fähigkeiten und Stärken der einzelnen Mitarbeiterinnen. Wichtig ist, ein gemeinsames Ziel zu
formulieren und daraufhin zu arbeiten. Wir orientieren uns an Geschehnissen, Ideen und
Anregungen aus unserer Arbeit. Maßstab sind die Bedürfnisse und der Entwicklungsstand der
Kinder. Ideen werden geprüft und gegebenenfalls umgesetzt oder verworfen.
Informationen werden möglichst allen verfügbar gemacht. Wir sprechen über anstehende
Konflikte oder ungeklärte Situationen in gegenseitiger Wertschätzung und suchen gemeinsam
nach Handlungsmöglichkeiten. Unser Weg, der sich am Menschen orientiert, führt im Team
zu großer Akzeptanz. Es gibt unterschiedliche Aufgabenbereiche. Wir wechseln wöchentlich
im Rotationsverfahren. Das heißt, jede Kollegin ist für eine Woche schwerpunktmäßig für das
Angebot, den Frühstücksbereich oder die Betreuung der Integrationskinder zuständig.
Daneben hat jede Mitarbeiterin Aufgaben, die sich über ein ganzes Jahr oder länger
erstrecken.
Dies ist z. B. - Vorschularbeit
- Bewegungserziehung
- Leitung
Um diese Dinge vorbereiten zu können, werden von Kolleginnen Freiräume geschaffen
oder Aufgaben übernommen. Diese demokratische Zusammenarbeit fördert die Einsatzfreude
aller Mitarbeiterinnen und führt zu kreativen Ergebnissen.
Ziele und Formen unserer pädagogischen Arbeit
5.4.
11
Gemeinsam geht es vorwärts
Wir bleiben im Gespräch
Hat jemand dazu
eine Idee ?
Kann ich
Dir helfen ?
Ich habe
erfahren
Ist Dir das
auch aufgefallen ?
Darüber habe ich
mich geärgert
Das fand ich
gut gelungen
Wollen wir das
mal versuchen ?
Freundlichkeit
tut allen gut !
Elternarbeit
12
6. Elternarbeit
Wir sind eine familienergänzende Einrichtung, d.h. die Kinder stehen bei uns im
Mittelpunkt. Aber nur gemeinsam mit den Eltern können wir zu ihrer guten Entwicklung
beitragen. Darum ist die Elternarbeit ein zentraler Punkt unseres Alltags.
Offenheit, Gesprächsbereitschaft und partnerschaftliches Verhalten sind die Grundpfeiler
für eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Unsere Elternarbeit beinhaltet: Unterstützung und Beratung durch Gespräche und
Informationen,
gemeinsame
Festgestaltung
und
Fahrdienste.
• Aufnahmegespräche sind die ersten intensiven Kontakte zwischen Kindergarten und
Eltern. Wir lernen uns kennen.
• Elternabende finden nach Bedarf statt, meist 3 – 4 mal im Jahr. Sie dienen als
Gesprächsbasis für den Austausch über geplante Aktivitäten und bieten Raum für
gemeinsame Absprachen mit den Eltern über verschiedenste Themen. Ein reger
Informationsaustausch ist für beide Seiten wichtig.
Ein Elternabend im Jahr wird mit den anderen Oberweserkindergärten gemeinsam
zu einem Sachthema angeboten.
• Der Elternbeirat wird jedes Jahr am ersten Elternabend neu gewählt. Er ist Bindeglied
zwischen Elternschaft und Kindergarten. Elternbeiratssitzungen finden nach
Bedarf, jedoch mindestens 2 – 3 mal im Jahr statt. Zusätzlich nimmt der
Elternbeirat an bis zu zwei Kuratoriumssitzungen teil.
• Elterngespräche finden täglich beim Bringen und Abholen der Kinder statt. Wenn der
Bedarf bei Eltern oder Erzieherinnen für eingehendere Gespräche besteht,
vereinbaren wir einen gemeinsamen Termin.
• Elternbriefe dienen der Information der Eltern über Absprachen aus
Elternbeiratssitzungen, Elternabenden, Kuratoriumssitzungen, sowie über
geplante Aktivitäten und Einladungen zu gemeinsamen Veranstaltungen.
• Die Pinwand ist der Ort für Dauerinformationen wie Ferientermine, Beiträge
Veranstaltungshinweise und Monatsterminplanung.
• Der Tagesrückblick bietet Einsichten in unsere tägliche Arbeit mit den Kindern.
• Feste und Veranstaltungen wie Theaterfahrten, Ausflüge und anderes bedürfen der
Unterstützung durch die Elternschaft und tragen zum Zusammenwachsen einer
Gemeinschaft bei.
Rechte unserer Kinder
7.
13
Rechte unserer Kinder
• Kinder haben ein Recht darauf willkommen zu sein, in Geborgenheit und Wertschätzung
ihrer Persönlichkeit angenommen zu werden.
• Sie haben das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit und auf die für ihre
Entwicklung notwendige Freiheit und Großzügigkeit.
• Sie haben ein Recht auf Erziehung und Bildung, um sie zu einem befriedigenden Leben
in der Solidargemeinschaft zu befähigen.
• Wir halten es für wichtig sie zu unterstützen, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln und
ihnen ihre Grenzen erfahrbar zu machen.
• Kinder dürfen diese Rechte einfordern, die immer für uns verbunden sind mit Zeit
nehmen für gemeinsames Leben, mit Aufmerksamkeit, Arbeit und Zuneigung.
• Die Forderungen und Rechte der Kinder finden dort ihre Grenzen wo Überbehütung und
Verwöhnung beginnen.
• Kinder haben ein Recht auf klare, echte menschliche Zuwendung, auf deutliche
Absprachen und auf die Bereitschaft zur Versöhnung.
• Bei uns erleben sie ihre eigenen Erfahrungen mit religiösem Empfinden um zu
selbstständigen Gedanken und Glauben befähigt zu werden.
Eigene Auseinandersetzung mit den ihm
gestellten Aufgaben
Liebe
Verständnis
Fürsorge
Akzeptanz der
eigenen
Persönlichkeit
Erfahrung der
Konsequenz
seines
Verhaltens
Ein Kind hat
ein Recht auf
Eine seinem
eigenen Tempo
angepasste
individuelle
Entwicklung
Gleichheit,
unabhängig
von seiner
Herkunft
Eigene
Entscheidungen
Eine gesunde
geistliche und
körperliche
Entwicklung
Rechte unserer Kinder
7.1.
14
Regeln
Regeln sind Absprachen zwischen Kind, Eltern und / oder Erzieherinnen, um das
gemeinsame Miteinander zu ermöglichen.
Regeln sind nur so lange sinnvoll, wie sie gebraucht werden, und es ist daher wichtig, sie
von Zeit zu Zeit zu überprüfen.
Solche Regeln sind zum Beispiel:
• Das mit dem Konstruktionsspielzeug "Knex" nur in einem kleinen Bereich gespielt
werden darf (Verlustgefahr).
• Aus Aufsichtspflichtgründen besteht die Regel, dass die Tür zum Bewegungsraum offen
gehalten werden muss. Diese Regel ist unerlässlich, weil die Kinder diesen Raum
nach Absprache auch allein nutzen können.
• Eine weitere Regel ist, das die Kinder bis 9.00Uhr im Kindergarten eintreffen sollten.
Dies erleichtert den Kindern das tägliche sich einfinden in Spielgruppen und die
Erzieherinnen können ihre Planungen von diesem Zeitpunkt an umsetzen.
Einzelintegration
15
8. Einzelintegration
Eine Einzelintegrationsmaßnahme ist die Grundlage für die Förderung von Kindern vom
vollendetem 3. Lebensjahr bis Schuleintritt, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig
oder seelisch behindert sind oder die von einer Behinderung bedroht sind. (§ 39 Abs.1 u.2
BSHG)
Ziel und Aufgabe eines Kindergartens ist es, nach dieser Vereinbarung das Recht eines
jeden Kindes auf Erziehung, Bildung und Betreuung im Sinne des § 22 SGB VIII zu
gewährleisten. Das Betreuungsangebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und
ihrer Familien und den Möglichkeiten des Kindergartens.
Kinder mit einer Einzelintegrationsmaßnahme bereichern unseren Alltag. Wir alle
profitieren vom gemeinsamen Zusammenleben. Sie bedürfen unserer besonderen Fürsorge.
Durch sie wird unsere Arbeit wesentlich beeinflusst. Bei diesen Kindern müssen wir
andere Wege gehen und Ausnahmeregelungen treffen.
In Absprache mit den anderen Kindern stoßen diese Regelungen auf erfreulich viel
Verständnis. Durch ihre Eingliederung in den Kindergarten verschwindet ihre Sonderrolle
zunehmend und die Toleranz der anderen Kinder gegenüber ihrem „Anderssein„ wächst.
Durch Einzelintegrationen reduziert sich die genehmigte Anzahl der Kinder in einer
Kindergartengruppe.
Für alle Kinder bedeutet dies eine intensivere Förderung und Zuwendung.
Nicht immer ist eine Einzelintegrationsmaßnahme leistbar, dies gilt dann, wenn unser
Kindergarten nicht die richtigen Voraussetzungen für das Kind bietet.
Einzelintegration
8.1.
16
Einzelintegration – Wie geht das?
1. Antrag des Trägers der Tageseinrichtung für Kinder (Antragsformular)
2. Aufnahmeantrag der Eltern (Betreuungsantrag)
3. gültige Betriebserlaubnis des Landesjugendamtes Hessen
Antrag der
Erziehungsberechtigten
Antrag des Trägers
der Tageseinrichtung
örtliches Sozialamt
fordert
amtsärztliche Stellungnahme des
Gesundheitsamtes (§39 Abs 1 BSHG)
leitet an Jugendamt
weiter (Trägerantrag)
örtliches Sozialamt
Entscheidung über die Dauer der Maßnahme
Soziale
Kompetenz
entwickeln
Annahme
Vorurteile
abbauen
Lernen, dass Leben
vielschichtig ist
Freundschaft
Einzelintegration
Toleranz
Rücksichtnahme
Unser religiöses Profil
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9. Unser religiöses Profil
Wir sind ein evangelischer Kindergarten.
Das heißt unsere Erziehungsvorstellungen beruhen auf den christlichen Grundwerten.
Diese drücken sich aus im Umgang miteinander, im Alltag und in dem Feiern christlicher
Feste.
Die religiöse Erziehung in unserer Einrichtung hilft den Kindern, in die kirchliche
Gemeinschaft hineinzuwachsen und an ihrem Leben teilzunehmen. Die Kinder machen hier
oft ihre ersten Erfahrungen mit dem Glauben außerhalb des Elternhauses.
Menschen brauchen ein grundlegendes Vertrauen zu sich selbst und zu anderen Menschen.
Darüber hinaus das Vertrauen in das Wohlwollen einer übergeordneten Macht, in Gott. In
unserer religiösen Bildung möchten wir den Kindern auf kindgerechte Art vermitteln, dass
Gott die Menschen liebt, dass jeder Mensch mehr wert ist als die Summe seines Könnens und
seiner Leistungen.
Jeder Mensch ist ein einmaliges und unverwechselbares Individuum, dem wir mit
Wertschätzung entgegentreten wollen. Freude am Leben, die Dankbarkeit für jeden
geschenkten Tag, die Wertschätzung der Mitmenschen und den Mut zum Leben sind
lebenswichtige Werte um sich in der Welt zurechtzufinden.
Wichtig ist, dass wir immer wieder mit neuer Zuversicht an unsere Arbeit gehen, alte
Verfehlungen nicht aufrechnen und jedem Kind Neuanfänge möglich machen. Nicht immer
können wir den Sinn der Dinge entschlüsseln und müssen dann neugierig bleiben, wohin eine
Entwicklung führt.
Unser Kindergarten ist ein Ort kreativer Turbulenz. Dieses zu ermöglichen und die
Bedingungen hierfür zu schaffen, bietet die Chance, die uns geschenkten Begabungen zur
Entfaltung zu bringen. Unsere Aufgabe liegt darin, die Hoffnung in den Kindern zu stärken
und ihren Mut, Neues zu wagen zu unterstützen.
In Abständen besuchen uns PfarrerInnen, um anhand von Liedern und Geschichten mit den
Kindern über den Glauben zu sprechen. 14-tägig gestalten wir einen Kindergottesdienst mit
Gesprächen, Liedern, Spielen und Gebeten zum Thema Glauben.
Ein Schwerpunkt ist, dass die Kinder lernen in eigenen Worten zu Gott zu sprechen,
deutlich zu machen, dass sie Freude, Dankbarkeit, Trauer, Zorn und Angst vorbringen
können.
Wir gestalten Gottesdienste selbst oder sind an deren Ablauf beteiligt. Christliche Feste
wie Erntedankfest, Adventszeit oder Osterzeit begehen wir in den Traditionen der
evangelischen Christen.
Was geschieht im Kindergarten?
18
10.Was geschieht im Kindergarten?
10.1. Tagesablauf aus Sicht eines Kindes
Morgens wenn ich komme, kann ich spielen wo, was und mit wem ich möchte. Das finde
ich gut. Meine Freunde und ich können uns ausdenken und absprechen was wir tun wollen.
Die Erzieherinnen haben auch Ideen. Mit ihnen, aber auch alleine, kann ich basteln, Bücher
betrachten, konstruieren, reden und kuscheln.
Ab 9.15 Uhr kann ich frühstücken gehen. Manchmal frühstücke ich blitzschnell, an
anderen Tagen sitze ich bis zum Ende der Frühstückszeit um 10.30 Uhr. Dann habe ich viel
erzählt oder hatte soviel Hunger.
Bis 11.00Uhr kann ich wieder spielen. Dann räumen wir gemeinsam auf. Puh, das ist
immer anstrengend. Aber wenn alle helfen sind wir bald fertig.
Jetzt stellen wir einen Kreis mit Stühlen auf. In die Mitte kommen oft Kerzen, Tücher und
andere schöne Dinge. Nun spielen wir oder unterhalten uns. Oft singen wir gemeinsam.
Dann gibt`s noch einen Vormittag, da haben die älteren Kinder eine Stunde Vorschule. An
einem anderen Tag in der Woche fahren wir mit dem Bus zum Sport nach Oedelsheim. Fast
jeden Tag spielen wir auf dem Hof.
Ab und zu gehen wir zum großen Spielplatz. Manchmal wandern wir und jeden Sommer
sind wir für zwei Wochen im Wald.
Es ist ganz schön abwechslungsreich und die Zeit vergeht meist ganz schnell.
Was geschieht im Kindergarten?
19
10.2. Tagesablauf aus Sicht einer Erzieherin
Morgens wenn ich komme bereite ich den Gruppenraum für den Tag vor und treffe letzte
Absprachen mit meinen Kolleginnen. Ich begrüße die Kinder und Eltern. Häufig ist es nötig,
den Kindern Hilfestellungen zu geben, z.B. um sich von Mutter/Vater zu lösen oder einen
Spielpartner/in zu finden. Dazu gehört auch den einzelnen Kindern, mit Interesse zuzuhören,
wenn sie mir etwas mitteilen möchten.
Mit den Eltern kommt es zu Gesprächen über Alltägliches, wir tauschen Informationen aus,
besprechen kleinere Probleme oder planen Termine.
Nach der „Bringphase„ führe ich ein Kreativ– oder Spielangebot durch. Im Wechsel mit
meinen Kolleginnen betreue ich das Frühstück oder unterstütze das Spiel der Kinder. Ich gebe
ihnen Hilfestellungen, Anregungen , motiviere zu Neuem oder beobachte einzelne Kinder, um
Ausgangspunkte für eine gezielte Förderung zu bekommen.
Beratung bei Konflikten und Hinführen zu einem verträglichen Gruppenverhalten sind
ständiger Bestandteil meiner Arbeit.
Mit kleinen Gruppen spiele ich Gesellschafts- oder Rollenspiele, lese vor und führe
Gespräche.
Nun heißt es alle zum mithelfen zu animieren, wir räumen gemeinsam auf.
Es folgt häufig ein Stuhlkreis. Jetzt schlüpfe ich in die Rolle einer Moderatorin. Ich leite
Gespräche, lerne mit den Kindern neue Spiele oder Lieder, lese vor und vieles mehr.
Um 12.00 Uhr wird ein großer Teil der Kinder abgeholt und es kommt erneut zu
Gesprächen.
Nun folgt eine weitere Freispielphase für die verbleibenden Kinder. In dieser Zeit
dokumentiere und reflektiere ich den Vormittag.
Wieder räumen wir gemeinsam auf, die letzen Kinder gehen.
Für mich folgt einmal in der Woche eine Dienstbesprechung, auch Arbeitskreise,
Therapeutenkontakte, Einkäufe und vieles mehr gehören zu meiner Arbeit.
Was geschieht im Kindergarten?
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10.3. Freies- und angeleitetes Spiel
Freispiel
Unser Kindergartentag beinhaltet viel Zeit für freies Spielen. In diesem Freispiel können
die Kinder sich ihre Zeit selbst einteilen, die Spielpartner/in und die Inhalte ihres Spieles frei
auswählen.
Diese Zeiten haben einen hohen Stellenwert für die soziale Entwicklung; hierbei
insbesondere für soziale Kontakte, Entscheidungsfindung, Umgang mit Zeit und
Selbsterfahrung. Das einzelne Kind steht im Vordergrund.
In dieser Zeit kann jedes Kind selbst entscheiden, wann und mit wem es frühstücken
möchte. Diese Form des Frühstücks berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der
Kinder nach Spiel und Essen. Vor allem wird den teilweise sehr von einander abweichenden
Zeitbedürfnissen der Kinder Rechnung getragen.
Während des Frühstücks findet ein wichtiger Gesprächsaustausch zwischen den Kindern
statt, z.B. wo sie gespielt haben, was sie erlebt haben und vieles mehr.
Durch Aufgaben wie Tassen und Teller selbst holen, wieder abwaschen oder Getränke
eingießen, üben die Kinder sich in ihrem Verantwortungsbewusstsein. Sie erweitern ihre
Selbstständigkeit. In der Gemeinschaft prägen sich Tischmanieren oder hygienische
Verhaltensweisen, wie z.B. Essgewohnheiten, Mund- und Händewaschen, Zähneputzen, gut
ein.
Was geschieht im Kindergarten?
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Angeleitetes Spiel
Täglich gibt es auch Phasen, in denen Angebote mit den Kindern getätigt werden. Diese
sind sehr vielschichtig. Sie beinhalten Kreativangebote, vorlesen, Turnen, Vorschularbeit,
Kindergottesdienst, Stuhlkreise, Gesellschaftsspiele, Ausflüge, Backen, Kochen und einiges
mehr.
In dieser Zeit gibt eine Erzieherin Hilfestellung unter Berücksichtigung der Fähigkeiten
und Bedürfnisse der Kinder.
Beim angeleiteten Spiel z.B. dem Stuhlkreis können die Kinder nicht über ihre Zeit frei
verfügen. Es ist wichtig, dass die Kinder sich den Gruppenregeln anpassen um so eine andere
Form von gemeinsamen Tun zu erleben. Hierbei steht nicht das einzelne Kind im
Vordergrund, sondern die Gruppe.
Diese Gruppenerlebnisse fördern die Fähigkeit, gemeinsam Zeit sinnvoll zu erleben.
Konzentrationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit, sowie Toleranz und Geduld werden geübt.
Dies alles sind wichtige Vorbereitungen auf die Schule und das Arbeitsleben. Auch alle
anderen Bereiche des täglichen Lebens z.B. Familienleben, in denen Gruppenleben wichtig
ist, profitieren von diesen Erfahrungen.
Was geschieht im Kindergarten?
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10.4. Vorschulerziehung
Die gesamte Entwicklung der Kinder in der Kindergartenzeit nennt sich auch Vorschulzeit.
Schule füllt unsere Kinder mit Wissen. Dieses Wissen allein genügt nicht um Kindern ein
gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Es geht in der Kindergartenzeit vorrangig um die
Persönlichkeitsentwicklung.
Um später einen Schwerpunkt auf Wissenserweiterung legen zu können, bedarf es erst
eines Fundamentes, das Gemeinschaftssinn und Konzentrationsfähigkeit, gute sprachliche,
motorische, emotionale und soziale Festigkeit, Selbstständigkeit und Mut zu eigenständigen
Problemlösungen beinhaltet. Für unsere Kinder im letzten Kindergartenjahr (Vorschulkinder)
bieten wir an einem Tag in der Woche ein vielseitiges und umfassendes Angebot an
Lernerfahrungen. Dieses Angebot nennen wir Vorschule. Es ist eine angeleitete Tätigkeit mit
anspruchsvollerem Anforderungsprofil, z.B. Gedichte lernen, Geschichten hören und
wiedergeben, Teile davon bildlich darstellen oder auch in Rollenspiele umsetzen. Eine
Besonderheit ist, dass die Teilnahme Pflicht ist.
Wir probieren verschiedene Techniken aus, lernen neue Spiele kennen, führen Gespräche
über Natur- und Sachinhalte.
In der Beschäftigung mit diesen Dingen geht es um das Üben der oben erwähnten Inhalte,
sowie um die Akzeptanz, die Art und Dauer einer Beschäftigung anzunehmen,
Gesprächsdisziplin einzuhalten, warten lernen und vieles mehr.
Der Kindergarten ist für unsere Kinder ein relativ geschützter Raum. In der Schule werden
sie mit vielen Alltagsdingen konfrontiert, die sie dann zunehmend eigenständig bewältigen
müssen. Darum hat die Soziale- und die Selbstständigkeitsentwicklung einen hohen
Stellenwert für die gesunde Entwicklung der Kinder.
Die Vorschulerziehung darf bei uns nicht zum „verschulten„ Training werden, bei dem es
zu einer Überbewertung der Intelligenzförderung kommt, sondern zur Förderung des ganzen
Kindes durch das Spiel und durch schöpferisches Tun.
10.5. Bewegungserziehung
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin die natürliche Freude der Kinder an Bewegung
zu unterstützen und zu fördern.
Bewegung ist ein umfassender Teil unseres Lebens. Sie fördert und hilft unsere körperliche
Gesundheit zu erhalten und ist wichtiger Ausgleich für geistige und seelische Anstrengung.
Bei Kindern unterstützt Bewegung die gute Ausreifung aller Gehirnfunktionen. Die
Selbsterfahrung der Kinder ihren Körper zu kennen und sich auf ihren Körper verlassen zu
können, führt zu einer positiven Eigeneinschätzung. Ausreichende Bewegung ist die
Grundlage für Konzentration und Lernen.
In unserem Kindergarten teilt sich dieser Bereich auf in freie Bewegungsmöglichkeiten
und angeleitete Angebote.
Wir schaffen freie Anreize durch unseren Bewegungsraum, der für die Kinder täglich
zugänglich ist. Hier achten wir darauf, dass die Kinderzahl begrenzt ist und auf einen
Wechsel der Kinder. Der Flur bietet die Möglichkeit am Boxsack zu boxen und in einer
Hängematte zu schaukeln. Unser Spielplatz auf dem Hof ist ein weiterer Ort für Bewegung,
welchen wir möglichst täglich nutzen. Daneben gibt es den Gemeindespielplatz und
unterschiedliche Ausflüge.
Was geschieht im Kindergarten?
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Ein angeleitetes Bewegungsangebot findet in der Regel einmal in der Woche statt. Wir
fahren mit dem Bus und besuchen die Schulsporthalle in Oedelsheim. Für diese „Turnstunde„
planen wir Inhalt, Ablauf und Ziel.
Unsere Möglichkeiten sind vielfältig. Wir nutzen die Geräte, spielen Lauf -und
Bewegungsspiele, unterstützen die Körperwahrnehmung durch gymnastische Einheiten im
Kreis und geben Anreize für unterschiedlichste Aktivitäten. Dabei benutzen wir viele
Hilfsmittel wie Seile, Reissäckchen, Reifen, Luftballons, Zeitungen, Tücher und CD`s.
In dieser Zeit werden die Kinder dazu angehalten am Gruppengeschehen teilzunehmen. Es
besteht nur in Ausnahmefällen für sie die Möglichkeit nicht teilzunehmen.
Dies verlangt von allen Kindern Gemeinschaftssinn, Rücksichtnahme und Toleranz.
10.6. Adventszeit
Unsere Absicht ist es, aus religiöser Sicht die Adventszeit aus dem Jahresablauf
hervorzuheben.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Gemeinschaftserlebnissen. Alte Wichtigkeiten wie Ruhe,
Besinnlichkeit, Lieder, Gemütlichkeit sollen wieder in den Vordergrund rücken.
Wir möchten weg von dem Geschenkstress, der Eile und Geschäftigkeit. Ein Merkmal
auch hier, das von uns konzipierte Programm ist von den Kindern veränderbar, es wandelt
und bewegt sich.
10.7. Walderleben
Rauschen, knacken und zwitschern; weiches Moos und knorrige Äste; Ameisen, Spinnen,
Schnecken und Vögel. Viele Sinneseindrücke begegnen uns bei unserem Aufenthalt im Wald.
Für zwei Wochen findet unser Kindergartenleben jedes Jahr im Wald statt. Die Kinder
machen unmittelbare Erfahrungen mit der Natur. Die Kinder erleben sich entfernt von unserer
technisierten Lebenswelt in einer natürlichen Umgebung. Die Schönheit und die
Erlebnisbreite in und mit der Natur bringt ihnen diesen Lebensraum näher und weckt
Interesse und Zuneigung.
Das Spielen mit natürlichen Materialien und unterschiedliche Wetterbedingungen sind
wichtige Erfahrungen. Grundsätzliche elementare Erlebnisse mit Erde, Wasser, Luft, Regen
und Sonne ergeben sich von allein. Das besondere Merkmal ist, dass wir jedes Jahr das
gleiche Stück Wald aufsuchen und die Kinder dadurch Veränderungen wahrnehmen können
und so das Neuerfahrene mit den Erinnerungen zusammenbringen.
Hier führt das freie Bewegen die Kinder zu neuen Erfahrungen. Es weckt Neugierde und
schafft Vertrauen zu der uns umgebenden Natur und in die eigenen Fähigkeiten. Zur
Entwicklung eines offenen, toleranten jungen Menschen ist es notwendig, Vertrauen in seine
Fähigkeiten zu entwickeln und die Liebe zur der ihn umgebenden Umwelt zu wecken.
Was geschieht im Kindergarten?
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Feste und Feiern
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11.Feste und Feiern
Das Feiern von Festen gehört zu meinem Kindergartenalltag.
Zusammen bereiten wir diese Feiern vor, das macht Spaß, weil wir Kinder auch gute Ideen
haben. Klasse finde ich, wenn meine Eltern dabei mithelfen. Ich kann Lieder singen, basteln
und tanzen. Bei einem Großelternnachmittag habe ich einmal sogar mit Oma und Opa
getanzt, einen Bärentanz. Es gibt bei uns ganz verschiedene Feiern. Laternenfest,
Weihnachtsfeiern, Großelternnachmittage, Sommerfeste und Geburtstage.
Ein Fest was mir besonders gut gefällt, ist die Geburtstagsfeier. Gleich morgens kann ich
mir eine Krone aussuchen, so sehen alle, dass heute mein Geburtstag ist. Im Stuhlkreis wird
für mich der Tisch gedeckt und Kerzen aufgestellt. Ich gehe raus vor die Tür. Zwei Kinder
führen mich wieder rein und zwei andere haben einen Bogen gebildet. Da bleibe ich stehen,
ein Luftballon mit Glitzer platzt und alle fünf sind wir voller Glücksglitzer. Gefreut habe ich
mich auch über ein Geschenk und dass ich mir Spiele aussuchen darf.
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Außenkontakte; wir hängen nicht in der Luft
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12.Außenkontakte; wir hängen nicht in der Luft
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Erziehungsratschläge eines Kindes
13.Erziehungsratschläge eines Kindes
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Fortbildung und Unterstützung
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14.Fortbildung und Unterstützung
Wir Erzieherinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen und Arbeitskreisen teil.
Der Verband Evangelischer Kindertagesstätten bietet zahlreiche Fortbildungen an und der
Träger unterstützt diese Weiterbildung. Ferner gibt es zahlreiche andere Anbieter. Wir suchen
Fortbildungen aus, die den Bedürfnissen unserer Arbeit entsprechen.
Diese Weiterbildung trägt ihre Früchte in unserer Arbeit mit Kindern und Eltern.
14.1. Wie geht es weiter im Konzept?
Mit Kindern arbeiten heißt mitten im Leben stehen. Immer wieder werden sich Ziele und
Methoden verändern, neue Erkenntnisse und neue Impulse werden zu anderen Wegen
ermutigen.
So erfährt auch unser Konzept ein ständige Aktualisierung durch die Lebendigkeit mit der
es gelebt wird. Wir sind also nicht am Ziel, sondern auf dem Weg.
Wir danken dem Kirchenvorstand für sein Vorwort und den Eltern für ihre
Zusammenarbeit und Unterstützung.
Kleine Wichtigkeiten
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15.Kleine Wichtigkeiten
• Ansteckende Krankheiten
Bitte benachrichtigen sie uns. Lassen sie ihr Kind ausreichend lange zu Hause, es
gefährdet sonst sich selbst (durch Überlastung), die anderen Kinder und die
Erzieherinnen durch Ansteckungsgefahr.
• Ihr Kind kann nicht in den Kindergarten kommen
Bitte benachrichtigen sie uns, damit wir es bei unseren Vorhaben trotzdem
berücksichtigen können.
• Aufsichtspflicht
Wir haben die Aufsichtspflicht gegenüber ihrem Kind ab dem Zeitpunkt, wo sie es zu
uns bringen, bis es am Mittag wieder abgeholt wird.
Mit der Anwesenheit der Eltern geht die Aufsichtspflicht an sie zurück. So ist es auch
bei Ausflügen, Festen und Feiern.
• Wenn sie Kinder in ihrem Auto befördern und ausreichend gesichert haben, sind sie
versichert.
• Gummistiefel
Wir gehen möglichst häufig nach draußen. Manchmal ist es nass und matschig. Dann ist
es gut, wenn ihr Kind hier ein Paar Gummistiefel und eine Matschhose hat.
• Handtücher
Die Eltern werden gebeten Handtücher und andere Wäsche im Wechsel zu waschen.
• Wechselkleidung
Im Kindergarten ist ein kleiner Vorrat an Wechselkleidung. Über abgelegte Kleidung
für 3-6 jährige Kinder freuen wir uns. Bitte sprechen sie uns aber vorher an.
• Denkanstösse
Haben sie eine gute Idee oder einen Verbesserungsvorschlag? Bitte sprechen sie uns an.
• Allein nach Hause?!
Ja, nach Absprache und NUR zu Fuß.
Kleine Wichtigkeiten
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