Kirchenfenster August/September 2016

AU G U S T | S E P T E M B E R 2016
KIRCHENFENSTER
EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE AM WEINBERG
KOSTENLOS —
ZUM MITNEHMEN
I N FOR MATI ON EN R UN D UM GOLGATH A | SO PHIEN | ZION
GEDANKEN ZUR ZEIT
Habt Salz in Euch und haltet Frieden untereinander
S
ommer schmeckt und riecht nach
Salz. Salz auf der Haut. Nicht schön,
aber aufregend. Salzige Schweißperlen
und klebriges Meerwasser. Salzige Tränen
vielleicht auch – Sommer kann auch ein
Moment sein, sich der eigenen Gemütslage zu besinnen und sie endlich einmal in
den Vordergrund treten und zuzulassen.
Auch Tränen zu lachen im sommerlichen Überschwang. Salzige Tränen. Salz
würzt die Ferienküche, endlich einmal
Zeit dafür, in Ruhe eingekauft auf einem
bunten Markt, stundenlang gekocht ohne
Druck, außer dem der hungrigen Mäuler,
hungrig von der Sommerluft. Oder genießerisch hingesetzt an einen fertig gedeckten Tisch, nichts ist zu tun, außer aus
der Karte auszuwählen und zu bestellen
– herrlich! Und der Salzstreuer immer in
der Nähe. Salz – mitgebracht als Souvenir,
ganz besondere Salze in schönen Salzmühlen, Salz aus der Kalahari oder dem
Himalaya, immer mehr Auswahl, und die
Feststellung ja, tatsächlich: es gibt salziges
und weniger salziges Salz. Obwohl das
doch absurd erscheint genauso wie der
mehrmals überlieferte Ausspruch Jesu:
wenn das Salz nicht mehr salzt, womit soll
man’s würzen?
Wir bringen Salz mit als Souvenir: besonderes Salz in der Mühle oder die ganz
normale Packung aus dem Supermarkt
– geadelt durch die Aufschrift in einer
fremden Sprache – aus der Ferienhausküche in die Alltagsküche – und wünschen
so sehr, das Salz der Ferienzeit möge unseren Alltag würzen mit Schwung
und Leichtigkeit, mit Gelassenheit
und Ideen.
„Sommer schmeckt und riecht
nach Salz“ – aber riecht Salz überhaupt? Nur mit der Zunge kann
man seinen Wert ertasten, kein
anderer Sinn kann uns da helfen.
„Habt Salz in euch“ – woran merkt
man das denn? Wohl daran, dass
wir Verantwortung übernehmen
für den Bund zwischen Mensch
und Gott (der beim Salz besiegelt
wird, wie uns das 4. Buch Mose be-
richtet). Dass
wir beleben,
anregen, Impulse setzen,
herausfordern. Nicht
stagnieren in
der immer
gleichen Fadheit, sondern
die Welt durch
deutlichen
Geschmack
provozieren.
Weder uns selbst noch die anderen langweilen. Und: dass wir gastfreundlich sind,
denn auch dafür steht bekanntermaßen
das Salz. Gastfreundlich gegen den Terror
und die Angst davor, gastfreundlich gegen
alle Kräfte, die uns weismachen wollen,
eigene Identitäten und Interessen seien
wichtiger als die gemeinsame Suche nach
Frieden mit aller Kraft.
Habt Salz in Euch und haltet Frieden untereinander – ich wünsche Ihnen einen
würzigen und friedlichen Sommer!
Ihre Pfarrerin Dr. Christine Schlund
AUGUST | SEPTEMBER 2016
EDITORIAL
Aus dem Inhalt
Die Würze des Lebens
Liebe Kirchenfenster-Leser,
was macht die Würze des Lebens aus? In
jedem Kuchenrezept findet sich eine Prise
Salz, zu jeder Glückserfahrung braucht es
das Wissen um die dunklen Stunden im
Leben...
In der aktuellen Ausgabe Ihres Kirchenfensters haben wir das Scheitern als Thema des Heftes erwählt. Neben Artikeln
darüber aus verschiedenen Professionen
haben wir das Heft mit einigen Statements
zum Scheitern von Menschen aus unserem Kiez ergänzt. Dabei geht es nicht darum, persönliche Geschichten des Scheiterns zu erzählen, sondern aus eigenen/
fremden Erfahrungen das Scheitern zu
reflektieren – was kann diese Erfahrung
für Menschen bedeuten, ohne sie dabei
(nur) schön zu reden... ?
Darüber hinaus
berichten wir
natürlich über
viele interessante
Mö g l i ch ke ite n ,
den Sommer im
Weinberg zu erleben: Ferienzeit
sind Wochen voller Muße (siehe
d i e ve rg ange ne
KirchenfensterAusgabe), Feiern
und Pläne, geistige und leibliche Nahrung, Freiräume für ehrenamtliches Engagement und Dank für schon erfahrene
Großzügigkeit.
Fühlen Sie sich eingeladen, all dies mit
uns gemeinsam zu genießen und dabei
die Seele baumeln oder ihr Flügel wachsen zu lassen und auf Reisen zu schicken.
Dazu können Sie viel Spannendes über
Projekte und Partnerschaften über unsere
Gemeinde hinaus lesen – lassen Sie sich
überraschen.
Und bei Ihrer Rückkehr breiten wir die
Arme weit aus: schön, dass Sie (wieder)
da sind!
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre
Anne-Catherine Jüdes
Für die Redaktion
Scheitern
Gemeindeleben
Ehrenamt
Scheitern II
Gottesdienste
Über die Gemeinde hinaus
Kirchenmusik
Kultur
Nicht nur für Senioren
Jugend
Kinder
Mitteilungen
Adressen und Ansprechpartner
4-7
7-12
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14-15
16-17
18-21
22-23
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30-31
Impressum
Das Kirchenfenster wird vom
Gemeindekirchenrat herausgegeben.
Die Redaktion: Jacqueline Boysen, Susanne Günther, Janka Haverbeck, AnneCatherine Jüdes, Eva-Maria Menard,
Andreas Pflitsch, Alexander Reichert,
Simon Ritter.
V.i.S.d.P.: Rainer Sbrzesny
Gestaltung und Layout: Susanne Günther
Titelgrafik nach St. JohannesEvangelist-Kirche
Druck: Hans Gottschalk
Druck & Medien GmbH
3
SCHEITERN
Scheitern als Chance - über unvollkommene Gemeinden
Scheitern: Eine psychotherapeutische Sichtweise
C
D
hristoph Kolumbus suchte bekanntlich den Seeweg nach Indien - und
fand Amerika. Johann Friedrich Böttger
scheiterte zwar daran, Gold herzustellen aber erfand nebenbei das Porzellan. Wenn
ich immer wieder über die Unvollkommenheit unserer Kirche diskutieren muss,
fallen mir Beispiele wie diese ein. Oder
auch Christoph Schlingensiefs fröhliches
Motto »Scheitern als Chance«. Er postulierte mit seinem »Chance 2000«-Projekt
den Fortschritt durch Irrtum, weil er
ahnte, dass jedes Scheitern ein größeres
Moment an Wahrheit enthalten könnte
als alle Normalität des Lebens, die man
ins Poesiealbum kleben oder in der Steuererklärung auflisten kann. Nicht, dass
wir uns falsch verstehen. Damit soll nicht
Bequemlichkeit, mangelnder Einsatz oder
Langeweile entschuldigt werden. Ich bin
sehr dafür, kritisch über uns nachzudenken und wie der Apostel Paulus unser
»Angebot« auf dem Marktplatz der Sinnund Weltdeutungen zu verbessern (Apg
18). Aber verbessern heißt eben nicht,
vollkommen zu machen. Hin und wieder
scheint die Erinnerung nötig zu sein, dass
Kirche eine Weggemeinschaft ist, deren
Mitglieder als Pilger unterwegs sind. Unfertig, unvollkommen - und allenfalls darauf vertrauend, Vollendung am Ende aller
Zeiten zu erwarten. In diesem Sinne hat
der Theologe Reiner Knieling für unvollkommene Gemeinden plädiert, die sich
darüber bewusst sind, die manches lassen,
um an anderer Stelle noch bewusster an
sinnvollen, nötigen und anmessenden
Veränderungen zu arbeiten.
Pfarrer Alexander Remler
er Psychoanalytiker Eric Erikson hat
Phasen der menschlichen Entwicklung beschrieben. Diese betreffen beispielsweise den Aufbau von Urvertrauen
im ersten Lebensjahr, Identitätsfindung
in der Pubertät, Partnerschaft und Intimität im jungen Erwachsenenalter und
Akzeptanz und Weisheit im Alter. Jede
Lebensphase bringt demnach bestimmte Herausforderungen mit sich, die ein
Mensch meistern, an denen er aber auch
scheitern kann. Ein Scheitern an diesen
Herausforderungen kann Stagnation der
Persönlichkeitsentwicklung und psychische Krisen zur Folge haben.
Menschen suchen dann manchmal Hilfe
in einer Psychotherapie, die dem (drohenden) Scheitern auf verschiedene Weise begegnet: Die Behandlung kann versuchen,
Scheitern zu verhindern, indem sie hilft,
die Fähigkeiten einer Person zu stärken,
Konflikte zu verstehen und dysfunktionale Verhaltensweisen zu verändern. Psychotherapie kann aber auch einen Menschen darin unterstützen, Scheitern zu
akzeptieren, d.h. dem Scheitern ins Auge
zu sehen, zu hadern und zu trauern, mit
dem Scheitern und trotz des Scheiterns
zu leben. Psychotherapie kann schließlich einen Menschen darin unterstützen,
Scheitern neu zu bewerten, z.B. im Scheitern auch eine Chance, »etwas Gutes« zu
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SCHEITERN
sehen. Diese Neubewertung kann man
einem Menschen nicht von außen zusprechen, wie es vielleicht die Freunde von
Hiob versuchen. Die Neubewertung muss
jede Person für sich selbst finden.
Eine Neubewertung von Krisen und
Scheitern kann manchmal aus dem Glauben heraus erfolgen. Mich beeindruckt in
diesem Zusammenhang die radikale Aussage des Paulus: »Wir wissen aber, dass
denen, die Gott lieben, alle Dinge zum
Besten dienen.« (Röm. 8, 28) Das kann so
weit gehen, dass Menschen in Situationen,
in denen sie selbst zu einer Neubewertung
(noch) nicht in der Lage sind, darauf vertrauen und Trost darin finden, dass aus
Gottes Perspektive eine andere Bewertung
möglich ist und stattfindet. Dann können
sie, mit Dietrich Bonhoeffer, bekennen:
»Ich glaube, dass Gott aus allem, auch
aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen
kann und will. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich
sind, und dass es Gott nicht schwerer ist,
mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.«
Man kann Scheitern auch als die existenzielle Grundsituation unseres Lebens
verstehen (Karl Jaspers): Wir suchen nach
einer Einheit des Daseins, erfahren aber
Zerrissenheit. Unausweichlich gehört zu
unserem Leben, dass wir kämpfen, leiden
Scheitern öffnet die unsichtbare Klappe im Boden unter meinen Füßen.
Ich falle ins Bodenlose, verliere mich.
Ich bin Nichts.
Kraft, Mut, Liebe kommen – wenn
überhaupt – von außen.
Wenn ich sie empfange, birgt das
Scheitern den Neubeginn.
Mein Sinnbild für solches Scheitern
ist der gekreuzigte Christus.
Matthias Lohenner, Pfarrer und Coach
Ich scheitere täglich: an meinen
eigenen Ansprüchen, an den Erwartungen anderer. Nichts Dramatisches. Und doch ärgere ich mich
an manchen Tagen sehr darüber.
Manchmal weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll. Es frustriert mich.
Mit etwas Abstand, mit einem
Durchatmen, einem Gebet sieht es
dann oft besser aus.
Ulrike
und sterben müssen. Wir fühlen uns dem
Zufall ausgeliefert. Wir treffen falsche
Entscheidungen. Wir verpassen Gelegenheiten. Wir werden unausweichlich
schuldig. Unser Leben ist begrenzt, bleibt
Fragment.
Wir wissen um unsere Grundsituation
des Scheiterns. Aber es tangiert uns (in
der Regel) nicht. Warum verzweifeln
wir nicht? Warum drehen wir nicht alle
durch? Warum stehen wir morgens auf
und leben unser Leben, als ob „alles gut“
wäre? Zwei mögliche Antworten auf diese
Fragen.
1) Wir wissen um die Grundsituation des
Scheiterns, aber wir begreifen sie nicht.
Wir schützen uns vor dieser Erkenntnis
durch Verdrängung, Verallgemeinerung,
Verleugnung und Rationalisierung. Man
könnte von lebensnotwendigen psychischen Sicherungssystemen sprechen, die
uns davor bewahren zu verzweifeln und
die uns zu einem - letztlich trügerischen
- Gefühl von Sicherheit und Selbstgewissheit verhelfen. Bei manchen Menschen
setzen diese Sicherungssysteme in bestimmten Grenzsituationen des Lebens
plötzlich aus. Sie begreifen dann die
menschliche Grundsituation des Scheiterns in aller Tiefe. Dieses Begreifen geht
mit einer schweren Erschütterung, mit
Entsetzen und Erschrecken, mit existen-
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SCHEITERN
zieller Angst einher. Diese Grenzerfahrung kann zu persönlichem Wachstum
und Weisheit führen, zum Bewusstsein
für die Kostbarkeit des Lebens und zum
Gefühl der Verbundenheit mit anderen
Menschen. Diese Grenzerfahrung kann
aber auch psychisches Leiden und psychische Erkrankung, z.B. in Form einer
Depression oder einer Angsterkrankung,
verursachen. Existenzielle Psychotherapie (Irvin Yalom) zeichnet sich dadurch
aus, dass sie die bewusst oder unbewusst
erlebte Bedrohung existenziellen Scheiterns in den Mittelpunkt der Analyse und
Behandlung psychischer Störungen rückt.
2) Bei den oben beschriebenen psychischen Sicherungssystemen handelt es sich
nicht um Systeme der Verdrängung und
Vermeidung, sondern um Gnade. Das
oben beschriebene Gefühl von Sicherheit
und Geborgenheit in der Welt, das viele
von uns trotz allen existenziellen Scheiterns erleben, ist nicht Ergebnis einer
Verdrängung und einer Selbsttäuschung,
sondern Ausdruck einer tiefen Hoffnung,
ich möchte sagen: eines tiefen Gottvertrauens. Diese tiefe Hoffnung scheint den
Menschen angeboren zu sein und ist bei
Kindern besonders eindrucksvoll zu beobachten. Sie ist unbegründbar, implizit,
bei den meisten von uns automatisch einfach immer da, tief in uns drin, ohne dass
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GEMEINDELEBEN
wir uns dessen gewahr wären. Diese tiefe
Hoffnung beobachte ich auch bei Menschen, die von sich sagen, dass sie Gott
nicht kennen und nicht an Gott glauben.
Der Zusammenbruch der Sicherungssysteme könnte dann verstanden werden
als Krise dieses basalen Gottvertrauens.
Tröstlich finde ich, dass diese existenziellen Krisen in der Bibel oft in Gotteserfahrung münden. Situationen, in denen sich
Menschen des Scheiterns gewahr werden,
bieten offenbar in besonderer Weise die
Möglichkeit der Erfahrung Gottes. Bemerkenswert finde ich, dass Menschen,
die Gott erfahren, in ähnlicher Weise Erschütterung und Erschrecken erleben, wie
ich sie oben als Reaktion auf die Erkenntnis der Grundsituation des Scheiterns
beschrieben habe. Beide Erfahrungen
scheinen dicht beieinander zu liegen. Gott
spricht den Menschen in diesen Situationen zu: „Fürchtet euch nicht!“
Felix Bermpohl, Psychiater und Psychotherapeut im St. Hedwig-Krankenhaus
Splitter der Erinnerung - Gottesdienst am
21. August 10 Uhr in der Zionskirche mit
Gedenken an Oskar Brüsewitz
Der August 1977 war heiß. Meine Mutter, meine Schwester und ich, damals 9
Jahre alt, verbrachten die Ferien bei den
Großeltern in Droyßig, einer Kleinstadt
bei Zeitz. Eines Morgens kündigte meine
Mutter an: Wir fahren heute nach Rippicha. Wir setzten uns auf die Räder, quälten uns den langen Berg nach Zeitz hinauf
und hielten verschwitzt und abgekämpft
vor einem alten Pfarrhaus.
cher Losungen – rote Schrift auf weißem
Grund – kannten wir, nur der Inhalt war
anders, aufregend anders. Und dann saßen wir in einem düsteren Wohnzimmer
bei Kaffee und Kuchen einer gebeugten,
älteren Frau gegenüber und wir Kinder
wussten nicht so recht, wie wir uns benehmen sollten.
Wir waren zu Besuch bei Christa Brüsewitz. Meiner Mutter lag es am Herzen,
der Witwe von Oskar Brüsewitz, der sich
ein Jahr zuvor verbrannt hatte, ihr Beileid
auszusprechen und ihr durch den Besuch
Solidarität zu erweisen. Heute weiß ich,
wie mutig und ungewöhnlich meine Mutter handelte und dass unser Aufenthalt in
Rippicha vermutlich argwöhnisch beobachtet wurde. Die Bilder unseres Besuches
– die Schilder mit den Losungen, das steife, traurige Kaffeetrinken, der Gang zum
Grab – haben sich mir tief eingebrannt.
Pfarrerin Eva-Maria Menard
Meine Schwester und ich staunten nicht
schlecht: Ein großer Abenteuerspielplatz
lag gegenüber der Kirche und auf einem
Schild prangte eine Losung „2000 Jahre
Kirche Jesu Christi“. Im Pfarrgarten wieder ein Schild: „Die auf Gott vertrauen,
erhalten neue Kraft“. Als geschulte DDRKinder waren wir irritiert. Den Stil sol-
Vielleicht ist Scheitern vergleichbar
mit zu hoch gesteckten Erwartungen
an sich selbst, „perfekt“ sein zu müssen. Mein empfundenes Scheitern ist
heute annehmbar für mich, es gehört
zu mir. Es ist (inzwischen) zu einem
Gefühl des „sich verlassen können“
auf sich selbst geworden und ich bin
toleranter gegenüber anderen und
deren Spuren des Scheiterns.
S.E.
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Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. LEMO F 7/055 Urheber: verwaistes Werk
Die auf Gott vertrauen, erhalten neue Kraft
GEMEINDELEBEN
An einem Sonntag im August - Gottesdienst überall
30 Jahre Umweltbibliothek
Sonntag, 28. August 15 Uhr:
11 Gottesdienste in der Uckermark
Ausstellung mit Karikaturen von Dirk
Moldt in der Zionskirche
Wir feiern mit unserer Partnergemeinde
in Greiffenberg-Crussow bei Angermünde in allen 11 Kirchen der Gemeinde 11
kleine Sommergottesdienste. PfarrerInnen, MusikerInnen, LektorInnen und
Gemeindeglieder machen sich aus Berlin
und aus der dortigen Gemeinde auf den
Weg, um miteinander diese Gottesdienste
zu gestalten und zu feiern.
Anschließend lassen wir den Tag im
Greiffenberger Pfarrhof mit guten Ge-
sprächen und gutem Essen ausklingen.
Mit Zug und Fahrrad erreichen Sie leicht
alle Kirchen (max. 12 km), Bahnstationen
gibt es in Angermünde und Wilmersdorf.
Wenn Sie von der Bahn mit dem Auto abgeholt werden möchten, melden Sie sich
bitte im Gemeindebüro.
Damit Sie wissen, welche schönen Dorfkirchen Sie entdecken können, hier noch
einmal alle Orte: Stolpe, Crussow, Gellmersdorf, Neukünkendorf, Dobberzin,
Wilmersdorf, Steinhöfel, Bruchhagen,
Görlsdorf, Günterberg, Greiffenberg.
Die Gründung der Ostberliner UmweltBibliothek (UB) jährt sich 2016 zum 30.
Mal. Unter dem Dach der Zionskirchgemeinde sammelten Umweltaktivisten
ab September 1986 schwer zugängliche
Literatur, organisierten Ausstellungen,
druckten zum Teil illegale Flugblätter und
gaben die Zeitschrift „Umweltblätter“ heraus. Gemeinsam mit anderen SamisdatZeitschriften formierten diese - unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität oder
Originalität - durch ihre bloße Existenz
eine große Kraft. Ein nach ausgeklügeltem
Plan angelegter Stasi-Überfall auf die UB
scheiterte; die UB konnte nicht mundtot
gemacht werden und gehörte in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre zu einer der
wichtigsten Oppositionsgruppen. Immer
mehr Menschen ließen in dieser Zeit ihrem Unmut über die politischen Verhältnisse in der Diktatur auch Taten folgen
und förderten die UB nicht nur anonym,
sondern wurden mit Name und Adresse
zu ihren Unterstützern.
Frieda Hartmann
Im September zeigt eine Ausstellung in
der Zionskirche ausgewählte Karikaturen
von Dirk Moldt, die in der zweiten Hälfte
der 1980er Jahre in der Zeitschrift „Umweltblätter“ oder deren Umfeld publiziert
wurden. Zeitzeugenführungen ergänzen
AUGUST | SEPTEMBER 2016
GEMEINDELEBEN
Was ist Wahrheit? Predigtreihe in der Zionskirche
und erläutern die Ausstellung.
vom 4. bis 25. September jeweils 10 Uhr
Sonntag, 4. September
Die Ausstellung wurde in Kooperation
zwischen der Gemeinde am Weinberg
und der Robert-Havemann-Gesellschaft
konzipiert und von der Stiftung Aufarbeitung gefördert.
Was ist Wahrheit? fragt Pilatus Jesus beim
Verhör. Lügenpresse! Rechtsverdreher!
Volksbetrug! Verlogene Kirchen! – so
klingen Vorwürfe und Einschätzungen an
Stammtischen, in Diskussionen und auf
den Straßen unserer Landes.
Was ist Wahrheit? fragt Louisa Braeuer, 23
Jahre, Theologiestudentin (Joh 20, 24-29)
30 Jahre Umweltbiblitothek - Ausstellung
mit Karikaturen von Dirk Moldt
Eröffnung am Freitag, den 2. September
um 17 Uhr auf der Empore der Zionskirche
Zeitzeugenführungen:
Samstag, 10.9., 14 Uhr mit Dirk Moldt
Sonntag, 18.9., 14 Uhr mit Carlo Jordan
Samstag, 24.9., 14 Uhr, mit Dirk Moldt
Samstag, 1.10., 14 Uhr, mit Dirk Moldt
Wahrheit und Wahrhaftigkeit scheinen
es zu allen Zeit schwer zu haben. Die
Predigtreihe der Zionskirche möchte sich
2016 der großen Frage widmen: Was ist
Wahrheit?
Vier Studierende aus vier Fachrichtungen
werden entlang eines biblischen Textes
ihren jeweiligen Blick auf diese Frage
richten, Perspektiven, eröffnen, nach Antworten suchen.
Sonntag, 11. September
Was ist Wahrheit? fragt Simon Ritter, 31
Jahre, Student der Medienwissenschaft
(1. Tim 2,1-7)
Sonntag, 18. September
Was ist Wahrheit? fragt Jan Wieland, 24
Jahre, Physikstudent (1. Mose 3,1-13)
Sonntag, 25. September
Was ist Wahrheit? fragt Johann Rießner,
25 Jahre, Jurastudent (Joh 18, 33-38)
Bild: Dirk Moldt
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GEMEINDELEBEN
Infoabend zum Kirchentag: Gastgeber sein für Leib und Seele
15. September, 20 Uhr im Gemeindebüro
Sobald der Gast ins Bette sinkt, die Seele in
den Himmel springt!
Mitwirken beim Kirchentag – sichern Sie
sich volles Kirchentagsfeeling mit bis zu
100% Preisvorteil!
Über Werbesprüche kann man geteilter Meinung sein, auch über diese hier.
Sie versprechen einen Vorteil, und ihre
Glaubwürdigkeit hängt vom Absender ab.
Meist gibt es noch Kleingedrucktes: *nur
für Neukunden und nur bei Vollmond –
die Sache hat also oft einen Haken.
Ohne jeden Haken, für Alt und Jung und
tatsächlich mit dem Versprechen eines
Preisvorteils werben wir für Ihre Mithilfe
beim Kirchentag als Teil des GastgeberTeams unserer Gemeinde. Gesucht werden Menschen, die sich im Mai 2017 als
Quartiermeister*innen oder QuartierTeamer*innen, als Privatquartierbeauftragte oder als Mitwirkende beim Feierabendmahl oder im Gute-Nacht-Café
aktiv ins Kirchentagsgeschehen einbringen und so für das leibliche und seelische
Wohl unserer Gäste sorgen. Das Feierabendmahl und das Gute-Nacht-Café bereiten wir zusammen mit dem Pfarrteam
vor, die Quartierverantwortlichen werden
umfassend geschult und unterstützt.
Verantwortung für gute Gastgeberschaft
zu übernehmen lohnt sich: Knüpfen Sie
neue Kontakte oder vertiefen Sie Freundschaften zu anderen Gemeindegliedern,
lassen Sie sich von der Begeisterung der
Gäste aus Nah und Fern anstecken – und
obendrein gibt es eine kostenfreie Dauerkarte für alle Veranstaltungen des Kirchentags bzw. eine ermäßigte zu 26,- statt
98,- Euro, je nach Einsatzbereich und Intensität Ihres Engagements.
Wo und wie Sie Teil des KirchentagsTeams werden können, erfahren Sie von
mir beim Infoabend zum Kirchentag.
Herzliche Einladung zum Dabeisein –
ohne Haken, versprochen! Haben Sie vorab Fragen und Ideen? Schreiben Sie mir
an [email protected] oder
rufen Sie mich an: 0179 / 772 70 71!
Ihr
Tobias Laufs
Projektbeauftragter für
Reform(ation) am Weinberg
Das erste Scheitern, das ich als solches bezeichnen würde, ist die Sackgasse, in die ich mit meiner ersten
Studienwahl geraten war. Nach
einem halben Semester dämmerte
mir, dass mein so toll zurechtgelegter Plan mich nicht befriedigte
und ich weder auf das Fach noch die
Kommilitonen noch die Berufsaussichten Lust hatte. Ich habe damals
meine Sachen gepackt, bin nach
Hause, habe meinen Eltern kleinlaut
meine Entscheidung gebeichtet
und dann den Rest des Semesters
gejobbt. Die Entscheidung für den
zweiten Anlauf hat sich dann rasch
als richtig herausgestellt, so dass
ich auch bald mit der scheinbar
vergeudeten Zeit versöhnt war. Aus
heutiger Sicht scheint mir dieser
Weg notwendig gewesen zu sein,
denn ich hätte mich von meinem
Selbstbild her nicht direkt auf den
Weg in meinen heutigen Beruf gemacht. Insofern war dieses Scheitern
nützlich.
Friedemann
Ich habe 1990 gedacht, Teil zu sein
einer Veränderung der ganzen Welt
zum Besseren hin. Heute weiß ich,
dass sie nur noch ungerechter geworden ist.
Henning
AUGUST | SEPTEMBER 2016
GEMEINDELEBEN
Torstraße 94
„glaubwürdig“ am Weinberg
Gemeindefahrt im Oktober
Lesung mit Andreas Ulrich in der Zionskirche am 19. September um 20 Uhr
Auftakt am 29. September, 19.30 Uhr
7. bis 9.10. in Waldsieversdorf
Themen des Glaubens erforschen, Fragen
stellen und miteinander ins Gespräch
kommen. Über Vertrauen und Zweifel,
Hoffnung und Sinn. Das können Sie an
den Themenabenden des neuen Kurses
„glaubwürdig“ am Weinberg, den das
Pfarrteam ab September jeweils einmal im
Monat abends anbietet.
Ein Wochenende gemeinsam leben,
spielen, Mahlzeiten bereiten, singen und
beten. Unsere Gemeindefahrt findet
in Waldsieversdorf in der Märkischen
Schweiz statt. Vor Ort ist eine große Spielewiese, TT-Platte, Badestelle und Lagerfeuerplatz. Ob Konfi oder Senior, ob als
Familie oder Einzeln, Sie sind herzlich
willkommen. Die Kosten belaufen sich
auf 60€ pro Person, 140€ pro Familie oder
40€ für Kinder bis 14 Jahre. Bei finanziellen Engpässen können Sie sich vertraulich
an uns wenden. Anmeldungen finden
über das Gemeindebüro statt und Flyer
liegen dazu in den Kirchen aus.
Die Torstraße ist zwei Kilometer lang und
verbindet die Friedrichstraße im Westen
mit der Prenzlauer Allee im Osten. Wie
in kaum einer anderen Straße ist hier die
brüchige Geschichte Berlins greifbar. Am
Beispiel des Hauses Nr. 94, das ungefähr
in der Mitte der Straße liegt und in dem
der Autor einen Teil seiner Jugendjahre
verbrachte, geht Andreas Ulrich den Spuren der Vergangenheit nach. Ob Agentin
oder Konditor, Bankräuber oder Buchhalterin, Supermodel oder Parteisekretär
– das Haus und seine Bewohner haben
viel erlebt: Dramatisches und Komisches,
Absurdes und Unglaubliches.
Andreas Ulrich, geboren 1960 in Berlin,
studierte Journalistik an der Uni Leipzig,
war Reporter, Redakteur und Moderator
für den Berliner Rundfunk, Jugendradio
DT 64, Radio
Brandenburg
und arbeitet seit
e i n i g e n Ja h r e n
vor allem für das
rbb-Ferns ehen,
für radio eins und
Deutschlandradio
Ku lt u r. A n d re as Ulrich lebt in
Berlin-Mitte.
Der Theologe Dietrich Bonhoeffer, Lebenszeiten und Glaubenszeiten, „Gott
bin ich und kein Mann...“, der Kirchentag 2017... sind nur einige Themen der
Abende.
Ob Sie neu sind in unserer Gemeinde oder
lange nicht mehr in der Kirche waren, ob
Sie einfach Lust haben, über Fragen des
Glaubens und Lebens zu diskutieren – wir
heißen Sie herzlich Willkommen bei den
Abenden „glaubwürdig“ am Weinberg!
Herzlich grüßt Ihr Organisationsteam:
Caroline Bertheau, Stefan Wanckel und
Jan Wieland.
Jeder der Abende kann einzeln besucht
werden und jederzeit kann neu eingestiegen werden. Beginn ist jeweils um 19.30
Uhr, das Ende um 21.30 Uhr. Alle Abende
finden im Gemeindebüro statt.
Eine vollständige Übersicht über alle Themenabende und Angebote von „glaubwürdig“ am Weinberg finden Sie ab August in einem ausliegenden Flyer!
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GEMEINDELEBEN
Auf neuen Flügeln...
Dank einer großzügigen Spende von
Raphael Alpermann und dem Ensemble
Concerto+14 konnte der Seiler-Flügel im
Anbau der Sophienkirche überholt werden. In ihrer Werkstatt in der Fehrbelliner
Straße hat die erfahrene Klavierbauerin
Esther Dreykluft (im Bild) die Mechanik
überarbeitet, und vor Ort das Instrument
gestimmt und mit neuen Rollen versehen.
Äußerlich macht es sich kaum bemerkbar,
doch klanglich erstrahlt der Flügel nun in
neuem Glanz. Die Gemeinde am Weinberg sagt DANKE!
Marinko sagt: Dankeschön!
Gesprächskreis Golgatha
21.9.2016 um 19 Uhr in der Golgathakirche,
Pfarrer der ESG Michael Wohlrab berichtet über seinen Einsatz in Jerusalem.
Ich möchte mich hiermit bei allen lieben
Menschen ganz herzlich bedanken für die
Unterstützung meines Arbeitsvertrages.
Ich habe mich sehr gefreut darüber, meinen Traumwunsch und Aufgabe weiter
zu erfüllen. Da es keine Selbstverständlichkeit ist, schätze ich es noch mehr und
hoffe, dass wir alle im Guten zusammen
alt werden. Ganz großer Dank auch an die
Gemeinde und den Förderverein, sowie
die Anwohner, die mich kennen. Ich danke Euch allen von Herzen. Euer Kirchenengel oder -wächter von Zion, Marinko.
Ich spiele Geige und hatte bis vor ein paar Jahren furchtbare Angst vor dem Vorspielen. Vor den Konzerten hatte ich vor Aufregung zittrige Hände, dadurch machte ich
Fehler und war hinterher unzufrieden – ich hatte das Gefühl, gescheitert zu sein.
Heute mache ich immer noch Fehler, aber ich gebe ihnen längst nicht mehr so viel
Gewicht. Ausprobieren und Scheitern, Weiterüben und Erfolgreichsein, all das gehört zum Musikmachen dazu. Spielfreude und Lust an der Musik zählen in jedem Fall
mehr als eine unsaubere Note oder ein verpfuschter Bogen. Mittlerweile spiele ich
gerne vor anderen, weil ich die Musik mit ihnen teilen will und weil dieser Wunsch
mehr zählt als gelegentliche Fehler.
Louisa Braeuer
AUGUST | SEPTEMBER 2016
EHRENAMT
Aus drei Blickwinkeln - die Arbeit des GKR
Wolfgang Dittrich ist – mit einer kurzen
Unterbrechung – seit 1977 Mitglied, neun
Jahre lang war er Vorsitzender des GKR,
dessen Gedächtnis er zu sein scheint. Susanne Günther ist auch Mitglied des GKR
– seit 2013. Und Jan Wieland möchte im
Herbst Mitglied im GKR werden. Jacqueline Boysen war mit ihnen im Gespräch.
JW: Ich bin ein Kind von Sophien: Hier
bin ich seit 1993 beheimatet und 2006
konfirmiert, hier ging ich auch in den
Kindergarten. Ich habe Veränderungen
erlebt, die „Hochzeit“ der drei Kirchen
zur Gesamtgemeinde – und bin seit langem ehrenamtlich aktiv. Jetzt möchte ich
mehr mitgestalten können.
SG: Ich hatte nach meinem Umzug nach
Berlin schnell in die Gemeinde gefunden – und Lust, mitzugestalten. Ich hatte
keine genauen Vorstellungen von dieser
Art der Gremienarbeit und habe meiner
Pfarrerin vertraut, die meinte, das wäre
was für mich.
WD: Mich hatte der damalige Kantor
gefragt. Dann wurde mir bedeutet: „Wer
zum Gottesdienst kommt, den wählen
wir.“ Das waren andere Zeiten, die Tagesordnung für die GKR-Sitzungen wurde
vom Pfarrer verfasst. Vorschläge wurden
angenommen. Heiße Diskussionen haben wir erst Mitte der 80er Jahre geführt
– über Kulturveranstaltungen, die mehr
politisch als kirchlich waren: Wollen wir
Stephan Krawczyk in der Kirche auftreten lassen? Über derlei Fragen haben wir
lange diskutiert, aber Heikles wohlweisslich nie protokolliert, nur Zustimmung
vermerkt...
SG: Wir diskutieren heute schon ausführlich – mir macht das Spaß. Oft trete ich für
die soziale Verantwortung der Gemeinde
ein, nicht nur bei guten und wichtigen
Hilfsprojekten wie mit „Asyl in der Kirche“, sondern auch bei Einstellungen oder
Mieten. Gern votiere ich im GKR auch
für schöne Projekte wie wachsende Gemeindepartnerschaften oder neue Gottesdienstformen.
WD: Ich bedaure, dass wir bislang keinen
Bauausschuss aufbauen konnten. Und
was wir mit Gebäuden anfangen, die wir
nicht gemeindlich nutzen, will gut überlegt sein.
SG: Im Finanzausschuss arbeiten wir stetig an einer Verbesserung der Haushaltspläne und haben auf diesem Weg eine
gute Strecke hinter uns. Ich arbeite jedenfalls gern im Finanzausschuss mit und
finde es großartig, die unterschiedlichen
Talente zu erleben.
JW: Das macht mich neugierig! Ich würde
gern mitarbeiten, um das Gemeindeleben
weiter so zu gestalten, dass die Gemeinde
sich darauf verlassen kann und es ihr auch
nützt.
WD: Der GKR hat gute, langfristig vernünftige Entscheidungen treffen können:
Dadurch, dass die Verwaltung von Kindergarten und Friedhof an andere kirchliche Träger abgegeben wurde, sind wir
entlastet.
JW: Für mich hat eine Gemeinde eine
Vorreiterrolle, zum Beispiel in ökologischer Sicht. Wir könnten noch mehr auf
faires, nachhaltiges Wirtschaften achten,
das wäre mir wichtig.
WD: Ich bin zuversichtlich, dass wir künftig auch die Gottesdienstordnung diskutieren werden. Denn der GKR hat längst
erkannt, dass er nicht nur verwalten darf,
sondern mehr kann.
Hier sind Sie gefragt!
ÜGKR-Gremiumsmitglied | Wollen Sie mitentscheiden? Kandidieren Sie zur GKR-Wahl am
27. November!
EHRENAMT
EVANGELISCH
ÜBetreuung der Asylwohnung | Wir
suchen Menschen, die sich für die Kirchenasylwohnung der Gemeinde verantwortlich fühlen wollen.
Interessierte melden sich bitte bei
Andreas Schulz, [email protected]
13
SCHEITERN II
Manchmal scheitert man. Die Jugend unserer Gemeinde hat sich gemeinsam mit Gemeindepädagoge
Michael Reinke damit beschäftigt, wie man damit umgeht, wenn man scheitert.
AUGUST | SEPTEMBER 2016
SCHEITERN II
15
GOT TESDIENSTE AM WEINBERG
GOLGATHAKIRCHE
7. August
10.00
A, C, K | Fuhrmann
SOPHIENKIRCHE
10.00
A, C | Schlund
ZIONSKIRCHE
10.00
C, T | Menard
11. Sonntag
nach Trinitatis (n.T.)
Sommer#Liebe
10.30 A, K | Menard/Lohenner/Hedtfeld | Sommergottesdienst in der Zionskirche
14. August
12. Sonntag n.T.
21. August
10.00
A, C, K | Kramer
10.00
C, T | Schlund
10.00
13. Sonntag n.T.
C | Menard/Laufs
mit Gedenken an
Oskar Brüsewitz
28. August
Sommer#Liebe
10.30 A, K | Kramer/Reinke | Sommergottesdienst in der Golgathakirche
14. Sonntag n.T.
anschließend Aufbruch in die Uckermark: »an einem Sonntag im August - Gottesdienst überall«
4. September
15. Sonntag n.T.
10.00
A, C, K | Reinke
10.00
C | Wilcke
10.00
C, K | Braeuer/Menard
Predigtreihe: Was
ist Wahrheit?
Aussendung von
ASF-Freiwilligen
Gesang & Cello
AUGUST | SEPTEMBER 2016
GOT TESDIENSTE AM WEINBERG
GOLGATHAKIRCHE
11. September
10.00
16. Sonntag n.T.
18. September
10.00
10.00
18. Sonntag n.T.
2. Oktober
Erntedank
10.00
A, C, K | Schlund
ZIONSKIRCHE
10.00
in der Elisabethkirche
17. Sonntag n.T.
25. September
C, T | Fuhrmann
SOPHIENKIRCHE
10.00
A, C | Kramer
A, C, K | Ritter/Menard
Predigtreihe: Was
ist Wahrheit?
10.00
C, K, T | Schlund
10.00
C, K | Wieland/Reinke
mit Einsegnung der
KITA-Kinder
Predigtreihe: Was
ist Wahrheit?
Musikkapelle
Querflöte & Orgel
Goldene Konfimation
10.00
Familiengottesdienst
Kramer/Reinke
Schlund
Cappella am Weinberg spielt Mozart
und Langlais
Kinderchor
A, C, K | Kramer
Gottesdienst für Groß
und Klein mit Gospelchor
10.00
C, K | Schlund
Mit Partnergemeinde aus London
10.00
C, K | Rießner/Garve
Predigtreihe: Was
ist Wahrheit?
Klangfisch
10.00
C, T | Menard/Garve
Familiengottesdienst
zum Erntedankfest
Cappella am Weinberg spielt Mozart
und Langlais
A = MIT ABENDMAHL | T = MIT TAUFE | K= KINDERGOTTESDIENST | K+ =KINDERGOTTESDIENST FÜR SCHULKINDER
F= FÜR FAMILIEN BESONDERS GEEIGNET | C = CAFÉ NACH DER KIRCHE
17
ÜBER DIE GEMEINDE HINAUS
Im Fokus: Tieckstraße 17
Janka Haverbeck im Gespräch mit Volker
Devermann, der seit April bis Ende des
Jahres 2016 kommissarisch die Geschäfte
der Stiftung führt, nachdem Herr Klei-
meier die Geschäftsführung nach mehr
als 20 Jahren engagierter Tätigkeit abgegeben hat.
Bilder S. 18 und 20: Janka Haverbeck
Im Juli 2014 hat die Koepjohann’sche Stiftung das Haus in der Tieckstraße 17 per
Erbbaurechtsvertrag vom Evangelischen
Kirchenkreis Stadtmitte übernommen,
um dort einen weiteren Standort für Frauen-Projekte zu entwickeln. Der Vertrag
sieht vor, dass die Stiftung das Gebäude
saniert, modernisiert und für soziale Zwecke nutzt.
JH: Herr Devermann, um was für ein Projekt handelt es sich in der Tieckstraße 17?
VD: Die Koepjohann´sche Stiftung plant
im Gebäude Projekte für obdachlose
Frauen, denen die Chance eröffnet werden soll, wieder einen geregelten Alltag zu
führen und zu lernen, in einer Wohnung
zu leben. Die Stiftung wird einen weiteren Standort für den Frauentreff SOPHIE
aus der Albrechtstraße errichten und die
Diakonie wird ein
eigenes Projekt für
Frauen und Kinder
etablieren. In dem
Hau s s o l l e n a l s o
Räume geschaffen
werden, in denen
Frauen und Kinder
gemeinsam einen
geschützten Ort finden und temporär
bleiben können und
dort die notwendige
Unterstützung für
ihren weiteren Lebensweg finden.
JH: Wie sehen die
Projekte im Einzelnen aus?
VD: Im Hochparterre wird die Stiftung
vier Appartements einrichten, in denen
bis zu sechs Personen leben können. Appartements für obdachlose Frauen oder
Mütter mit Kindern, die dort vorübergehend wohnen. Darüber werden zwei Etagen, plus das Dachgeschoss an das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte vermietet.
Die Diakonie wird diese Räumlichkeiten
selbst ausstatten und insgesamt Platz
für 25 Personen zur Verfügung stellen
können. Im Souterrain wird das Projekt
SOPHIE 2 untergebracht sein. Das erste
Projekt dieser Art befindet sich in der
Albrechtstraße und ist ein Treffpunkt für
Frauen in Not. Der Grundgedanke ist,
dass SOPHIE 1 in der Albrechtstraße sich
mit diesem Projekt weiter ergänzt und
die Stiftung so in beiden Standorten eine
lückenlose tägliche Betreuung gewährleisten kann.
AUGUST | SEPTEMBER 2016
Die Koepjohann’sche Stiftung ist seit 1792 eng mit der Gemeinde verbunden und fördert diverse mildtätige Projekte in der Spandauer Vorstadt und im gesamten Gemeindegebiet. Wir wollen Ihnen einzelne Projekte gerne vorstellen, mehr Infos erhalten Sie unter www.koepjohann.de
ÜBER DIE GEMEINDE HINAUS
Angebote im Kieztreff
JH: Ein vergleichbares Projekt in Berlin,
gerade hier in Mitte, ist mir nicht bekannt.
VD: SOPHIE 1 hat uns in den vergangenen Jahren gezeigt, dass ein solches Projekt notwendig ist. Anfangs waren auch
wir skeptisch, ob es überhaupt genügend
Frauen gibt, die diese Hilfe in Anspruch
nehmen wollen. Aber es sind doch viel
mehr Menschen, die diese Hilfen in Anspruch nehmen müssen, als man denkt.
JH: Wann sollen die Baumaßnahmen in
der Tieckstraße abgeschlossen sein?
VD: Wir versuchen jetzt im Sommer mit
der Sanierung zu beginnen, und rechnen
mit einer ungefähren Bauzeit von einem
Jahr. Die Tieckstraße soll, wenn möglich,
im dritten, vierten Quartal nächsten Jahres fertig sein.
JH: Das würde schön passen, dann zum
225-jährigen Bestehen der Stiftung und
zum 300. Geburtstag von Stifter Johann
Friedrich Koepjohann. Herr Devermann,
ich bedanke mich für das Gespräch.
Janka Haverbeck
Vorstandsmitglied Koepjohann’sche
Stiftung & Redaktionsmitglied Kirchenfenster
ÄLTER WERDEN IN DER NACHBARSCHAFT
LITERATURKREIS
Freitag, 9. September, 15-18 Uhr
Donnerstag, 22. September, 15-17 Uhr
Im Monat der Diakonie veranstalten der
Diakonie Pflege-Verbund und der Kieztreff
Koepjohann eine kleine regionale Fachmesse. Verschiedene Anbieter und Einrichtungen, die sich um eine Verbesserung der
Lebenssituation im Kiez bemühen, stellen
sich an diesem Nachmittag vor. Ziel ist,
persönliche Kontakte zu ermöglichen, den
kollegialen Austausch zu fördern und unsere
helfende Versorgungsstruktur vorzustellen.
Pfarrerin Dr. Christine Schlund wird zum
Thema einen Vortrag halten. Für Kaffee und
Kuchen und ein musikalisches Programm
ist gesorgt.
zum Thema „Septembergarten mit Diashow“. Wir hören und lesen Lieblingsgedichte und kurze Texte zum Thema und
tauschen uns darüber aus.
YOGA FÜR KINDER (3-5 JAHRE)
mittwochs, 17.00-17.45 , 4x vom 21.9.12.10.2016
Yoga fördert bei Kindern die Konzentration,
Beweglichkeit und Körperbeherrschung.
Der Kurs führt spielerisch heran an die Elemente des Yogas. Währenddessen haben die
Eltern (auch mit Baby) Zeit, sich im Nebenraum auszutauschen.
In Kooperation mit der Ev. Familienbildung
Stadtmitte, Anmeldung erforderlich!
WAS ESSEN WIR?
Donnerstag, 22. September, 18.30-20.30 Uhr
Infoabend zu Ernährungsfragen: Vegetarier,
Veganer, Flexitarier, Frutarier - Was ist denn
nun das Richtige für mich?
In Kooperation mit der Ev. Familienbildung
Stadtmitte, Anmeldung erforderlich!
ALLE ANDEREN GRUPPENANGEBOTE FINDEN WIE GEWOHNT IM KIEZTREFF STATT.
DER KIEZTREFF MACHT EINE
SOMMERPAUSE VOM 25.7. BIS 19.8.
Kontakt Kieztreff Koepjohann
Leitung: Rosalie Solas
[email protected]
www.koepjohann.de/kieztreff
Telefon: 030 - 3034 5304
19
ÜBER DIE GEMEINDE HINAUS
Impressionen von der diesjährigen Dampferfahrt der
Koepjohann‘schen Stiftung am 11. Juni 2016 mit Koepjohannitinnen, Ehrenamtlichen und Mitarbeitern. Zu
Gast war Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke.
Ich erlebe mich in keiner Weise als gescheitert, nicht, weil ich keine Rückschläge hatte, sondern weil für mich nur der scheitert, der
aufgibt und nicht nach neuen Wegen sucht. Scheitern kann ich nur vor mir selbst, nämlich wenn ich die Entscheidung über mein
Leben anderen überlasse. Solange ich selbst über mein Leben entscheide, bringt es mich dorthin, wohin ich möchte – auch wenn
es auf Umwegen ist...
AUGUST | SEPTEMBER 2016
ÜBER DIE GEMEINDE HINAUS
Sommerakademie Gitarre
Samstag, 3.9., 14-22 Uhr
Nach der kleinen und feinen Premiere
dieses neuen Straßenfestes im letzten Jahr
freuen wir uns, dem Kiez und seinen Anwohnern und Gewerben eine Neuauflage
zum Kennenlernen und gemeinsamen Erleben anbieten zu können. Wir empfehlen
einen Bummel runter zur Brunnenstraße
mit offenen Augen, Ohren und Herzen.
Verweilt in einem unbekannten Hof, an
einer Bühne oder in einem Laden. Genießt die Musik, eine kleine Spezialität
und das Fehlen der Autos. Kommt in die
Zionskirche und lasst euch von unseren
Künstlern überraschen.
Etwas Besonders entdecken! Die Stadt genießen! Die Nachbarn treffen.
Das vielleicht schrägste Straßenfest der
Stadt lädt ein...
www.veteranenstrassenfest.de
copyright Mathias Richter / imago Fotokunst, 2015
Der Pfarrhof in Greiffenberg beherbergt
vom 17. bis 25. August das neunte Jahr in
Folge die „Internationale Sommerakademie für Klassische Gitarre“. Äußerlich
vielleicht klein, im Kern aber sehr fein
und mit möglichst genauer Arbeit am
Ton und an der Musik. Die Dozenten sind
weltgewandte Virtuosen: Nora Buschmann (Berlin), Ricardo Moyano (Buenos
Aires/Istanbul) und Carlo Domeniconi,
der seit acht Jahren als Komponist und
Gitarrist im Greiffenberger Pfarrhaus lebt.
Die täglichen Abendkonzerte münden
dann ein in das große Abschlußkonzert
am 24. August um 19 Uhr, in dem schon
traditionell die eigens von Carlo Domeniconi komponierten Stücke im Ensemblespiel uraufgeführt werden. Nähere
Informationen über Pfr. Werdin, Tel.:
033334 / 71900.
Kraftvolle Jubeltöne
in Greiffenberg
Gemeinsames Singen gehört zum Gottesdienst. Doch immer weniger Kirchenbesucher trauen sich mitzusingen. Das ist
Pfarrer Justus Werdin von unserer Greiffenberger Partnergemeinde ein neues
Konzept wert: Er lud zum Stegreif-Singen
mit dem Schweizer Jazzsänger und Gesangscoach Thomas-Maria Reck ein. Jeder der Teilnehmer kam auf seine Kosten.
Reck verstand es, jeden einzelnen nach
seinen Fähigkeiten zum spontanen Gesang, ob Schattensingen, Jodeln oder Circlesongs, zu motivieren. Mal einstimmig,
mal mehrstimmig – Ziel war die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes am
Sonntag. Hier erlebten die Gottesdienstbesucher mit einem jubelnden Halleluja
aus zehn Kehlen einen Höhepunkt des
improvisierten Gesangs der Teilnehmer.
Das nächste Seminar mit Thomas-Maria
Reck findet vom 28. bis 30. Oktober 2016
in Greiffenberg/Uckermark statt. Schon
heute ist die Gemeinde am Weinberg zur
Teilnahme herzlich eingeladen.
Ute von Buch
21
Foto: Dietrich von Buch
Veteranenstraßenfest 2016
KIRCHENMUSIK
Kirchenmusik in der Gemeinde am Weinberg: Machen Sie mit!
KANTOREI AM WEINBERG | Leitung:
Julia Hedtfeld | ab 7.9. mittwochs
19.30-22 Uhr | Gemeindesaal Zion |
Auf dem Programm steht die Kantate
„Gott der Herr ist Sonn und Schild“
von Johann Sebastian Bach für die
Aufführungen am 30.10.2016 in der
Zionskirche und am 31.10.2016 in der
Sophienkirche in Zusammenarbeit
mit der capella am Weinberg. Anmeldungen bitte bis zum 31.08.2016 unter
dem Betreff „Reformationskantate“ an
[email protected]
CAPELLA AM WEINBERG | Leitung:
Maximilian Schnaus | projektweise
montags/mittwochs 19.30 - 22.00 Uhr
Sakristei der Sophienkirche
[email protected]
GOLGATHA-CHOR | Leitung: Martin
Krüger | dienstags 19.30 - 21.30 Uhr
Tieckstr. 17 (2. Hof, SF rechts)
[email protected]
QUERBEAT | Leitung: Martin Krüger
mittwochs 19.30 - 21.30
Tieckstr. 17 (2. Hof, SF rechts)
[email protected]
BABYPSALMGESANG | Leitung:
Ursula Rothen Kern, Ulrike Garve,
Julia Hedtfeld | ab 20.9. dienstags
9:30 Uhr | Gemeindesaal Zion
Griebenowstr. 16 | [email protected]
Tenorhorn, Einzel- und Gruppenunterricht, Dozenten: Ulf Behrens, Fabian Schmidt. Weitere Informationen:
[email protected] oder gemeinde-am-weinberg.
de/musik-und-kultur
KINDERCHÖRE AM WEINBERG
POSAUNENCHÖRE | Leitung: Ulf Behrens Golgathakirche Turmzimmer
Zion | Leitung: Julia Hedtfeld | dienstags
(ab 13.9.) | Gemeindesaal Zion
t ŝšşŜoŝŢŜŜ6ISŠŢ+BISF
t ŝŢŝŜoŝŢŠŜ6ISŢŤ+BISF
t ŝŢŠšoŝţşŜ6ISBCŤ+BISFO
Interessierte Kinder sind jederzeit herzlich willkommen!
Sophien | Leitung: Martina Nicolai | dienstags 15.30 Uhr | Sakristei der Sophienkirche |
[email protected]
KLANGFISCH | freitags 20 Uhr |
Golgathakirche | [email protected]
Posaunenarbeit
In unserer Gemeinde haben Sie nicht
nur die Möglichkeit, im Posaunenchor mitzuspielen, sondern können
auch das Instrumentalspiel erlernen.
t +VOHDIPSEFS#MÊTFSDIPS
für Kinder & Jugendliche:
mittwochs 17.00 Uhr
t 1PTBVOFODIPS
mittwochs 19.00 Uhr
[email protected]
KIRCHENTANZ AM WEINBERG | don-
nerstags im Gemeindesaal Zion
t ŝš6ISo#BCZTVOE,MFJOLJOEFS
t ŝšŠš6ISo,JOEFSHBSUFOLJOEFS
t ŝŢşŜ6ISoŝŢ,MBTTF
t ŝţşŜ6ISoBCŝŞ+BISFO
t ŝť6ISo&SXBDITFOF
Leitung: Susanne Kirchbaum
0176-64641809
www.tanz-in-kirchen.de
BLÄSERSCHULE AM WEINBERG | Instrumentalfächer: Trompete, Posaune,
AUGUST | SEPTEMBER 2016
KIRCHENMUSIK
ORGEL.MUSIK.IN.SOPHIEN
Cello & Stimme in Zion
SOPHIEN ORGANISTEN III
24. SEPTEMBER, 19 UHR, ZIONSKIRCHE,
EINTRITT FREI, SPENDEN ERBETEN
JONAS SANDMEIER
4. SEPTEMBER, 18 UHR, EINTRITT FREI
Mit dem Konzert des ehemaligen Kantors
und Organisten an der Sophienkirche,
Jonas Sandmeier, geht die Reihe mit Benefizkonzerte der „Sophien-Organisten“
zugunsten der Innenraumsanierung weiter. Sandmeier wurde 1977 in Werne a.d.
Lippe geboren, und studierte in Münster/
Westfalen sowie an der Universität der
Künste in Berlin. An der Sophienkirche
war er von 2008 bis 2012 tätig. Auf dem
Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Gustav Merkel und Joseph
Jongen.
Lieder aus dem Werk der französischen
Künstlerin Barbara
Lisa Kudoke, Gesang; Matthias Ibach, Cello
Gescheitert zu sein hat sich für mich
oft angefühlt, wie zwischen einem
Haufen Scherben zu sitzen. Wie ein
Puzzle, das kurz vor dem Einsetzen
des letzten Teilchens krachend vom
Tisch fällt. Im Laufe des Lebens habe
ich gelernt, dass man aus jedem Scherbenhaufen etwas machen kann: Mindestens ein Mosaik oder eine bunte
Kette. Ganz nach dem Motto: legt Dir
jemand Steine in den Weg, bau etwas
Schönes draus.
Astrid Hollmann
IHRE KANZLEI FÜR ARBEITSUND FAMILIENRECHT IN MITTE
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23
KULTUR
Osmodrama - Festival für Geruchskunst
Schlaraffenland Rückkehr zum Mythos
bis zum 18.9., St. Johannes-EvangelistKirche, Auguststr. 90
Lange Nacht der Religionen: Das Geld
liegt auf der Straße und arbeitet nicht
Öffnungszeiten: Donnerstag / Freitag 1220 Uhr, Samstag / Sonntag 14-22 Uhr
Der Geruch von Asphalt, noch bevor es
regnet. Schwaden von Moos über dem
Wasser. Beim Osmodrama-Festival begegnet der Geruchssinn den visuellen und
auditiven Künsten auf Augenhöhe.
Ein Theater der Gerüche: Der Geruchssinn ist unser „tiefster“ Sinn, er erreicht
Erinnerung und Gefühle unmittelbar,
noch bevor Vernunft und Bewertung sich
vorschalten. Das zweimonatige Festival
Osmodrama, in dessen Zentrum die von
Medienkünstler Wolfgang Georgsdorf
entwickelte digitale Geruchsorgel „Smeller 2.0“ steht, ist ein interdisziplinäres
Projekt, dessen Ziel es ist, ein neues Aus-
drucksmittel - Erzählen mit Gerüchen
und Düften, pur und in Kombination
mit Musik, Literatur und Film - zu realisieren. Das dafür erforderliche Medium
und Instrument „Smeller 2.0“ ist ein universeller Geruchsprojektor, eine elektronisch gesteuerte Geruchsorgel, die einen
lufttechnisch adaptierten Raum mit genau
inszenierten Düften und Geruchssequenzen bespielen kann: Geruchsakkorde, die
präzise kommen und gehen wie Bilder
oder Töne.
In einer neunwöchigen Veranstaltungsreihe verbindet das Festival Osmodrama
Labor, Aufführung und Installation mit
Weltpremieren und neuen Formaten:
Künstler unterschiedlicher Disziplinen
haben mit „Smeller 2.0“ erstmals die
Möglichkeit, mit Gerüchen zu experimentieren und den Einsatz von erzählenden
Geruchssequenzen zu inszenieren.
17. September 2016, 16-22 Uhr
Essen und Trinken 19 / 20 Uhr
St. Elisabeth-Kirche; Eintritt frei
Vom Schlaraffenland wird in Märchen,
Liedern, in Reisebeschreibungen, Predigten und Sprichwörtern erzählt. Diejenigen, die den Weg zu diesem Sehnsuchtsort suchten, haben davon berichtet, aber
schon immer gibt es auch Warner und
Zweifler unter ihnen. Als „andere Welt“
trug das Schlaraffenland zugleich die
Konturen einer sozialen Utopie und einer
terra incognita auf einer Landkarte, die
noch gezeichnet werden muss. In diesem
Symposium wird die Topografie dieses
märchenhaften Landes erkundet. Welche
Infos zum umfangreichen Festivalprogramm: www.osmodrama.com
Karten (direkt vor Ort) Installation 5 € |
ermäßigt 3 €
Eine Veranstaltung von Osmodrama Gesellschaft für olfaktive Kunst e.V. und
RADIALSYSTEM V, in Kooperation mit
Kultur Büro Elisabeth und internationales
literaturfestival berlin. Ermöglicht durch
die Schering Stiftung.
AUGUST | SEPTEMBER 2016
KULTUR
Utopien haben wir heute? Wie findet der
heutige Mensch in der konkreten Begegnung von Mensch zu Mensch wenigstens
anfänglich zur Wahrnehmung jener geistigen Dimension, die hier und jetzt verändernd auf unser gegenseitiges Verhältnis
einwirkt? AKTIONSKUNST Fluxus, Flux,
Fluere - Energie zwischen 13 Polen ist die
Antwort der KÜNSTE. Mit tänzerischen,
akustischen, vokal-musikalischen, monologischen, liturgischen und kollektiven
Ausdrucksformen entwerfen Künstler
collageartig komponierte Geschehensabläufe und eine Ästhetik der Begegnung.
Hannes Langbein: Die Zukunft war früher auch besser. Werner Landwehr, GLS
Bank Berlin: Das Geld liegt auf der Straße
und arbeitet nicht. Dr. Gesine Palmer,
Schriftstellerin: Wie schmeckt
eigentlich Homer? Tom Tritschel,
Pfarrer: Ich ernähre mich durch
Kraftverschwendung. Andres Veiel, Regisseur: Das Himbeerreich.
Hilal Sezgin, Autorin: Iss dich
doch selber
Dr. Julia Eva Wannenmacher, Moderation.
Veranstalter: Kunstplanbau e.V. in
Kooperation mit Humboldt-Universität zu Berlin, ALANUS Hochschule für Kunst und Gesellschaft,
Kultur Büro Elisabeth
Sprachgeschichtlich geht das Wort „scheitern“ auf das Wort „scheiden“ zurück. Aktionen und Dinge, die damit beschrieben werden, haben etwas mit Abtrennung und
Spaltung zu tun (übrigens auch das Wort „scheißen“). Daraus ergibt sich die Beschreibung für das Abgespaltene: der „Scheit“ und weiter die Tätigkeit, etwas in Scheite zu
zerlegen: Holz scheitern beispielsweise. Von diesem transitiven Gebrauch ging das
Verb „scheitern“ in den intransitiven Gebrauch über: Das Schiff scheitert an den Klippen, es zerschellt also und zerbricht in Stücke. Tatsächlich sind viele der ersten dieser
intransitiven Nutzungen für die Schifffahrt und andere Fahrzeuge belegt. „Schiffbruch erleiden“ ist also ein nicht nur oberflächliches Bild fürs Scheitern.
Was mich daran beruhigt: Schiffe können scheitern - nicht aber die Menschen darauf.
S.G.
Haus am Weinbergsweg in Berlin-Mitte
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NICHT NUR FÜR SENIOREN
Gottesdienste
in den Seniorenheimen...
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11. August und 8. September, 9.30 Uhr
. . . » S a l a u n d Ma r t i n Ko c h m a n n « ,
Weinbergsweg 14: am 18. August und 22.
September, jeweils 10 Uhr
... Invalidenstr. 122: 29. September, 10 Uhr
Ob Verlust des Arbeitsplatzes oder das Auseinanderbrechen der Familie: Beides
wird oft als existenzielles Scheitern empfunden, verleitet zu unüberlegten Handlungen, die alles noch verschlimmern. Wichtig ist es dann, sich rechtzeitig (fachliche) Unterstützung zu holen. Gemeinsam lassen sich bessere und individuelle
Lösungen aus der Krise entwickeln.
Ina Thimm, Rechtsanwältin und Mediatorin
Café Herbstzeitlose
1. Do mit Andacht der Pfarrerin + 3. Do.
im Monat mit Impuls (1.9./15.9.), von
15-17 Uhr im Kieztreff Koepjohann und
in Kooperation mit der Gemeinde am
Weinberg. Interessierte Senioren sind
herzlich willkommen.
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jeden Mittwoch ab 14 Uhr im
Versammlungsraum neben der Kirche.
Wir freuen uns über neue Gesichter!
Zion | Am 10. August mit Pfarrerin EvaMaria Menard und am 14. September mit
Marinko und Kutschfahrt | Treffpunkt
jeweils 14 Uhr im Gemeindesaal Zion.
Nach dem Gottesdienst
zum köstlichen Brunch um die Ecke!
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Fleisch, köstliche Desserts u.v.m.!
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AUGUST | SEPTEMBER 2016
JUGEND
Weltcafé mit Geflüchteten im Jugendkeller
In v i el e n Ru nd e n u nd
Seitengesprächen debattierten wir im Jugendkeller
immer wieder über die
Situation von Geflüchteten, Flucht, Vertreibung
und Krieg. Einige Jugendliche waren damals schnell
zur Stelle, als die Geflüchteten vom Oranienplatz
im Konviktssaal untergebracht und begleitet
wurden. Und dennoch
blieb die Situation auch
fer n von uns und fer n
von unseren Räumen für
Jugendliche. Nun gibt eine erste zarte
Brücke und eine hoffnungsvolle Premiere.
Gemeinsam mit „Stützrad“ gGmbH
gab es vor den Sommerferien ein erstes
Treffen, ein ins Gespräch kommen und
gemeinsames Kochen. Am Wochenende
darauf schloss das erste Weltcafé an.
Dort trafen sich ca. 50 Jugendliche,
die aus Afghanistan und Syrien flohen
und bereits seit einigen Monaten in
Deutschland leben.
Trotz mancher Sprachbarrieren verst and man sich. O b b eim Kicker n,
Tischtennisspielen oder im gemeinsamen
musikalischen Ausklang des Freitagabends. Eine erste Brücke ist gebaut.
Die Perspektive ist, dieses Weltcafé nun
monatlich zu öffnen. Auf dass auch aus
den Tiefen des Jugendkellers einige
Brückenbögen eines neuen Miteinanders
in unserer Stadt getragen werden.
Zwischen Konfitainer und
Lebensabschnittspate
Es ist wie mit dem „Handy“. Eigentlich gibt
es das Wort „Teamer“ in Englischen nicht.
Es ist eine Neukreation und seit längerer
Zeit ein Markenname für Jugendliche,
die ehrenamtlich Konfirmanden- oder
Jugendg r upp en b eg leiten. Sie sind
unabkömmlich in ihrer Aufgabe zwischen
Co-Leitung und Anwälten der Gruppe,
zwischen Role Model und Seelsorgende,
zwischen Konfirüsten-Entertainer und
Lebensabschnittspaten. Fast jeder dritte
Jugendliche der Jungen Gemeinde ist als
Teamer in einer Konfigruppe unterwegs.
Fast 20 Teamer begleiten die Jahrgänge,
manche von ihnen von der siebten bis zur
neunten Klasse, über die ganze Strecke
der KonfiZeit. Für Einige geht’s nun in
die letzten Monate bis zur Konfirmation,
für andere beginnt im Januar der neue
Kurs „der Kleinen“. Manche von denen,
die dieses Jahr konfirmiert wurden,
meldeten sich gleich
dafür, im neuen Jahr als
Teamer dabei zu sein.
Einen herzlichen Dank an
unsere Teamer fürs Planen
und Tüfteln, fürs Wecken
und Nachtwachen, fürs
Kleingruppenleiten
u n d Ru m a l b e r n , f ü r s
Zeitnehmen und Ohrschenken!
Einen gesegneten Start in
die neue KonfiZeit!
27
JUGEND | KINDER
Junge Gemeinde
Unsere Jungen Gemeinden im Jugendkeller (Gr. Hamburger Str. 28, Hof)
Kontakt: Michael Reinke
Di 18.30 Uhr | Junge Gemeinde
Do 19.30 Uhr | Junge Gemeinde
Konfirmanden
KonfiZeit in der Golgathakirche bzw. im
Jugendkeller | Kontakt: Michael Reinke
1. Jahrgang (7. Klasse): Ab Januar 2017
2. Jahrgang: 14-tägig donnerstags 17-18.30
Uhr, Golgathakirche
3. Jahrgang (9.Klasse): mittwochs 17-19
Uhr, Jugendkeller Sophien
■
■
■
Pflege und Hilfe im Alltag
Häusliche Krankenpflege auch
für Berlinbesucher
Beratung und Anleitung zu Hause
Pflege sterbender Menschen
Betreuung für Menschen mit Demenz
Sprechen Sie uns an.
Gemeinsam finden wir
eine Lösung.
Biblische und andere Geschichten,
Spiele, Aktionen, kreatives Tun mit
anderen Kindern, Ausflüge in Museen
und Gotteshäuser, gemeinsames Backen,
Erzählen und vieles mehr...
MITTWOCHS 16:30–17:30 UHR
1. Termin nach den Sommerferien
am 14. September!
Neuzugänge sind herzlich willkommen!
Große Hamburger Straße 28, Kinderraum
( 1 . O G , üb e r d e r Kit a ) | Z e nt r a l an
einem Ort / Nicht in den Schulferien
| Anmeldung b ei Ulr ike Ts chir ner,
[email protected],
0176/ 35 30 23 40
Cathrin Bach 2013, Konzept und Bild, - DWBO
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Mi Ki Ki: Mittwochs Kinder
Kirche für Grundschulkinder
Die Spurensucher
treffen sich mit Christine SchimanskyGaier montags (außerhalb der Ferien)
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in der Griebenowstraße 16, HH, Kita Zion
Kinderkirchenführung - Basteln
in der Kreativkirche
„Wo sind denn
die Engel?“
Samstag, den 10.
September 11-13 Uhr
in der Zionskirche
für Kinder von 4-10
Jahren mit oder
ohne erwachsener
Begleitung
Das Leben ändert sich
– wir sind dabei
Diakonie-Station Mitte
Torstraße 152, 10119 Berlin-Mitte
Tel. 280 77 52
E-Mail: pfl[email protected]
www.diakonie-mitte.de
AUGUST | SEPTEMBER 2016
MIT TEILUNGEN
Alle Jahre wieder...
Taufen
Kleine und große KrippenspielerInnen ab
Grundschulalter, RequisitenbastlerInnen
und Hobby-BühnenbildnerInnen werden
für das diesjährige Krippenspiel am
Heilig Abend in der Zionskirche gesucht!
Anmeldung der Darsteller: AB
SOFORT BIS SPÄTESTENS ZU DEN
HERBSTFERIEN!
Trystan Leo Peter Jenö King, Rosa
Johanna Herb, Clara Sophie Freund,
Jonathan Klöhn, Nathan Vincent
Weylandt, Victor Janosch Weylandt, Nina
Sophie Katharina Jobi, Greta Schlösser,
Alva Schlösser, Manfred Lars Thürsam,
Julian Peter, Amelie Katharina Schemske,
Emilia Luise Maria Bender, Arthur
Robert Maria Bender, Justus Friedrich
Maria Bender, Aram Konstantin
Robinson Brode, Dominik Robin
Braun, Florentine Aurelia Tiefenbacher,
Thebe Harmonia Juno Niemann, Karl
Friedrich von Unger, Marco Riedel,
Nike Rosa Gröschel, Leonard Julian
Jahn, Theodor Jakob Bauer, Tilda
Leonie Karsten, Alva Cleo Karsten
Die Proben beginnen im November
und finden (bis auf wenige Ausnahmen)
dienstags am frühen Abend statt!
A n m e l d u n g b e i U l r i k e Ts c h i r n e r,
[email protected]
Trauungen
Ich habe zu spät erkannt, dass ich
das Falsche studiert habe. So habe
ich Zeit verschenkt, die ich hätte
besser nutzen können.
Mattes
Dirk Heinrich Bürhaus und Alexandra
Pabst
Jan Paul Hermann Schiller und Jennifer
Constanze Schiller geb. Schneider
Philipp Rock und Christiane Hannelore
Rock geb. Lange
Philipp Emanuel Baumhauer und Luise
Baumhauer geb. Steinbeis
Gerrit Eduard Meents und Dr. Monika
Agnieszka Meents geb. Tabaka
Beerdigungen
Renate Bruns
29
ADRESSEN & ANSPRECHPARTNER
Gemeindebüro
Arbeit mit Kindern
Kirchenmusiker
Invalidenstraße 4a, 10115 Berlin
Tel.: 30 87 92-0 | Fax: 30 87 92-19
Büroleitung: Andreas Schulz
[email protected]
Details / Sprechzeiten siehe Heftrückseite
Ulrike Tschirner, Dipl. Religionspädagogin
Tel.: 0176 35 30 23 40
[email protected]
Urlaub: 23.7.-7.8.2016
Geschäftsführung
Griebenowstr. 16, 10435 Berlin
Tel.: 449 04 16
Leiterin: Christine Schimansky-Geyer
Martin Krüger
Tel.: 0176 70 28 38 33
[email protected]
Julia Hedtfeld
Tel.: 0176 22 65 93 09
[email protected]
Maximilian Schnaus
Tel. (Gemeindebüro): 308 79 20
[email protected]
Fridolin Klostermeier, Tel.: 30 87 92 0
[email protected]
Redaktion Kirchenfenster
[email protected]
Projektbeauftragter für
Reform(ation) am Weinberg
Tobias Laufs
[email protected]
Tel.: 0179 772 70 71
GKR-Vorsitzender
Rainer Sbrzesny
[email protected]
KINDERTAGESSTÄTTE ZION
KINDERTAGESSTÄTTE SOPHIEN
Große Hamburger Str. 28, 10115 Berlin
Tel.: 24 34 24 39
Leiter: Dieter Loppnow
[email protected]
KINDERTAGESSTÄTTE ST. ELISABETH
Elisabethkirchstr. 21, 10115 Berlin
Tel.: 449 65 27 | Fax : 44 03 92 90
Leiterin: Juliana Ringeis
[email protected]
Pfarrer im Ehrenamt
Dr. Sebastian Fuhrmann
[email protected]
Matthias Lohenner, Tel.: 29 30 92 89
[email protected]
Prädikant
Thomas Beckmann, Tel.: 89 72 40 19
[email protected]
Jugend- & Konfirmandenarbeit
Friedhöfe
Bergstr. 29, 10115 Berlin
Tel.: 28 59 98 17 | Fax: 28 59 98 16,
[email protected]
Michael Reinke (Kontakt s. rechte Seite)
[email protected]
Jugendkeller: Große Hamburger Str. 28
Tel. Jugendkeller: 24 62 89 72
Kultur Büro Elisabeth
Invalidenstr. 4a, 10115 Berlin
Thekla Wolff, Isabel Schubert, Leonie Schirra
[email protected]
www.elisabeth.berlin
Tel.: 44 04 36 44, Fax: 44 04 23 62
Veranstaltungen in der St. Johannes-Evangelist-Kirche
(Auguststr. 90) und der St. Elisabeth-Kirche (Invalidenstr. 3)
Der Freundeskreis St. Elisabeth-Kirche (Vorsitz: Annemarie Rothe)
ist über das Kultur Büro Elisabeth erreichbar.
AUGUST | SEPTEMBER 2016
DAS PFARRTEAM KONTAKTIEREN
DAS PFARRTEAM SPRECHEN
Gemeindepädagoge im Pfarramt
MICHAEL REINKE
Tel.: 680 721 81
[email protected]
Sommerrüste 23.7.-3.8. | Urlaub 8.8.-27.8.
Mi | 16 bis 17 Uhr
in der Golgathakirche
In den Sommerferien
nach Vereinbarung
Pfarrerin
DÖRTE KRAMER
Tel.: 81 72 36 05
[email protected]
Abwesend: 25.7.-14.8.
Mi | 15.30 bis 17 Uhr
in der Golgathakirche
Pfarrerin
DR. CHRISTINE SCHLUND
Tel.: 0176 62 17 32 93
[email protected]
Freier Tag: Montag
Di | 16.30-18.30 in der
Invalidenstr.4a (Tel. 30 87 92 12)
Do | 15.30-17 Uhr in der
Sophienkirche (Sakristei)
OFFENE KIRCHE
Pfarrerin
EVA-MARIA MENARD
Tel.: 55 15 11 92
[email protected]
Freier Tag: Freitag
Abwesend: 26.-29.8. und 15.-19.9.
Di | 15 bis 17 Uhr
vor der Zionskirche
Do | 16 bis 18 Uhr in der Griebenowstr. 16 (Tel.: 449 21 91) oder
nach Vereinbarung unter 55 15 11 92
FÖRDERVEREIN ZIONSKIRCHE BERLIN E.V.
Vikarin
ULRIKE GARVE
[email protected]
GOLGATHAKIRCHE
BORSIGSTR. 6, 10115 BERLIN
OFFENE KIRCHE
So | Kaffee nach der Kirche
Mi | 16 - 18 Uhr
FÖRDERVEREIN GOLGATHAKIRCHE E.V.
Vorsitzende: Solveig Hübner
[email protected] | Tel.: 512 55 41
SOPHIENKIRCHE
GROSSE HAMBURGER STR. 29/30, 10115 BERLIN
OFFENE KIRCHE
So | Kaffee nach der Kirche
Mo - Sa | 13 - 18 Uhr
FÖRDERVEREIN SOPHIENKIRCHE E.V.
Vorsitzender: Rudolf Döbler
[email protected]
ZIONSKIRCHE
AUF DEM ZIONSKIRCHPLATZ, 10119 BERLIN
Mi - Sa | 14 - 19 Uhr
Do | 20.30 - 22 Uhr mit Musik von
Andreas Paolo Perger (Konzertgitarre)
So | 11 - 17 Uhr, Turmbesteigung ab 12 Uhr
Vorsitzender: Dr. Andreas Pflitsch
[email protected]
31
AU G U S T | S E P T E M B E R 2016
Evangelische
Kirchengemeinde am Weinberg
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Friedhof Sophien
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Vom 1. bis 12. August 2016 ist das
Gemeindebüro geschlossen.
Das Info-Telefon des Kirchenkreises
ist Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr
geschaltet und Ihnen gern behilflich.
Rosenthaler Platz
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Krausnic
Tuchols
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Friedrichstr.
St. Johannes-Evangelist-Kirche
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Bürosprechzeiten:
Do 10.00 – 12.00 Uhr
Golgathakirche
Torstr.
Ansprechpartner:
Andreas Schulz und Natalia Spurman
Tel.: 30 87 92 - 0 | Fax: 30 87 92 - 19
[email protected]
Mo & Mi 14.00 – 18.00 Uhr
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Invalidenstr.
Veteranenstr.
Zionskirche
St. Elisabeth-Kirche
Villa Elisabeth & Gemeindebüro
Weinbergspark
GEMEINDEBÜRO
Invalidenstraße 4a
10115 Berlin
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In dringenden Situationen können
Sie sich an Pfarrerin Menard oder
Pfarrerin Dr. Schlund wenden.
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Unser Gemeindebüro ist leider nicht
gänzlich barrierefrei zu erreichen.
Wir kommen Sie ggf. gerne besuchen!
Spendenkonto KG am Weinberg
IBAN: DE89 5206 0410 6003 9955 69
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank
Bitte den Verwendungszweck angeben, für Spendenbescheinigungen
auch Name und Adresse vermerken.
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