Broschüre herunterladen - Salzburger Hochschulwochen

Leiden
schaften
salzburger
hochschulwochen
2016
Vorlesungen
workshops
diskussionen
1.– 7. August 2016
Grosse Aula der
Universität Salzburg
Passions
Lectures
Workshops
Discussions
1st–7th August 2016
Grosse Aula of the
University of Salzburg
vorwort
03
Vorwort / Preface
04
Ehrenschutz / Under the patronage of
06
Programm / Programme
10
Themen und Vortragende / Subjects and Lectures
26
theologischer preis / Prize for Theology
28
Rahmenprogramm / Backup Programme
32
akademischer festtag / Academic Celebration
34
Religionstriennale / Religionstriennale
36
publikumspreis / Public’s Prize
37
Privatstiftung / Private Foundation
38
präsidium/Direktorium / Advisory Board
39
allgemeine informationen / General Information
40
Freundeskreis / Friends
41
Orte / venues
42
Impressum / edition Notice
Leidenschaften
Wer nach Leidenschaften fragt, rührt an Ambivalenzen menschlicher
Existenz. Kein Mensch, so Kants nüchternes Urteil, kann sich Leidenschaft wünschen – denn wer wollte „sich in Ketten legen lassen, wenn
er frei sein kann“? Und doch mag man zugleich fragen: Was wäre
schlimmer als leidenschaftsloses Leben, ein Dasein ohne Passionen?
Leidenschaften erscheinen so als Vexierbilder: So naturwüchsig sie anmuten und so
unvermittelt sie uns mitreißen, sind sie doch zutiefst soziale Größen – kulturell geformt,
ökonomisch verwertbar, politisch nutzbar. Sie unterlaufen Kosten-Nutzen-Kalküle und
entzaubern die vermeintliche Souveränität des
Subjekts – und spielen doch zu, was Subjekte in
ihrem Planen und Berechnen so oft suchen: die
Erfahrung intensiven Lebens. Wer sich ihnen
blindlings ausliefert, scheint freilich verloren –
denn Leidenschaften haben zugleich ein destruktives Moment, wirken verzehrend, geraten zu
Obsessionen. Die Literatur ist voll davon und
arrangiert die Dialektik vitalisierender und
zerstörerischer Momente immer neu. Auch
theologisch irritiert der Topos: Im Zentrum des
Glaubens steht Gottes Leidenschaft für den
Menschen – aber ihre Maßlosigkeit irritiert bleibend, ihre Konsequenz ist die Passion.
Die Salzburger Hochschulwochen stellen sich – unter dem Dach der KatholischTheologischen Fakultät Salzburg – auch im 85. Jahr ihres Bestehens leidenschaftlich
den großen Fragen. Fragen Sie mit uns nach den Leidenschaften und ihren
politischen, künstlerischen, religiösen, literarischen und anderen Signifikanzen!
Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger
Obmann des Direktoriums der
Salzburger Hochschul­wochen
ehrenschutz
Under the patronage of
Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer
Bürgermeister Dr. Heinz Schaden
4 | | 05
04
Unterstützt von / With the support of
Deutsche Bischofskonferenz
Österreichische Bischofskonferenz
Salzburger Äbtekonferenz
Erzdiözese Salzburg
Erzabtei St. Peter
Land Salzburg
Stadt Salzburg
Katholisches Hochschulwerk
Salzburger Tourismus Förderungs Fonds
Wirtschaftskammer Salzburg
Renovabis, Freising
Salzburg Institute of Religion, Culture and the Arts, Wenham/USA
Bayerische Einigung e.V./Bayerische Volksstiftung
Veranstalter / Organiser
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg
in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Salzburger Hochschulwochen:
Katholischer AkademikerInnenverband Deutschlands
Katholisches Hochschulwerk
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg
Salzburger Äbtekonferenz
Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
Katholischer AkademikerInnenverband Österreichs
Katholische Akademikerarbeit Deutschlands
Forum Hochschule und Kirche e.V.
Liturgiefeier und Studierendenlounge
Liturgical Celebration and Student Lounge
KHG Salzburg
KHG Mannheim
Passions
Inquiring after passions touches upon ambivalences of human existence. Passion, according to Kant’s level-headed verdict, no one can wish for – because who
“wants to have himself put in chains when he can be free?” And yet at the same
time one can ask: What could be worse than a dispassionate life? An existence
devoid of passions?
Passions are deeply ambiguous: They seem to be primordial and carry us away
unexpectedly, yet they are profoundly social entities – culturally shaped, economically
exploitable, politically utilisable. They subvert cost-benefit calculations and disenchant
the alleged sovereignty of the subject – and yet they are conducive to what subjects
so often strive for in their planning and reckoning: the experience of living intensely.
However, the one who surrenders blindfoldedly seems to be doomed – since passions
contain an element of destruction, are all-consuming, grow into obsessions.
Literature is rife with them and forever arranges the dialectics of vitalising and
destructive elements anew. Theologically the topos is irritating as well: God’s passion
for man lies at the centre of faith – however, its enormousness irritates unvaryingly,
its consequence is the Passion.
In their 85th year of existence the Salzburger Hochschulwochen face the questions
that are related therewith. Join us in exploring passionately the political, artistic,
religious, literary and other significances of passions!
Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger
Chairman Salzburger Hochschul­wochen
p
Sonntag,
31. Juli
01
02
03
04
05
06
07
Montag,
1. August
Dienstag,
2. August
Mittwoch,
3. August
06 | 07
Donnerstag,
4. August
Freitag,
5. August
Samstag,
6. August
Sonntag,
7. August
Am Vormittag
Zu mittag
Die Vorlesungen der
Vormittage finden jeweils
in der Großen Aula statt
8.45 Uhr
10.00 Uhr
10.15–11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.15–12.00 Uhr
8.45 Uhr
10.00–10.45 Uhr
10.45 Uhr
11.00–11.45 Uhr
8.45 Uhr
10.00–10.45 Uhr
Eröffnungsgottesdienst, St. Peter
Predigt: EA Korbinian Birnbacher
Eröffnung
von Stosch
Eucharistiefeier, St. Peter
Predigt:
Erzabt Korbinian Birnbacher
von Stosch
Pause
Eucharistiefeier, St. Peter
Predigt:
Erzabt Korbinian Birnbacher
Braungart
Khuon
Ökumen. Morgenlob, Dom
Diskussion Braungart/Khuon
Pause
11.00–11.45 Uhr
Diskussion Braungart/Khuon
Moderation: Hedwig Kainberger
Publikumsanwalt:
Rainer Gottschalg
10.00–10.45 Uhr
Zick
10.45 Uhr
11.00–11.45 Uhr
8.45 Uhr
10.00–10.45 Uhr
10.45 Uhr
11.00–11.45 Uhr
8.30 Uhr
10.30 Uhr
ab 12.00 Uhr
13.00–13.15 Uhr
13.15–14.15 Uhr
Schmitz
11.00–11.45 Uhr
10.45 Uhr
13.15–14.15 Uhr
Schmitz
Pause
10.00–10.45 Uhr
13.00–13.15 Uhr
Pause
10.45 Uhr
8.45 Uhr
ab 12.00 Uhr
Pause
Mohagheghi
Eucharistiefeier, St. Peter
Zick
Pause
Mohagheghi
Festgottesdienst,
Dom
Akademischer Festakt
Festvortrag:
Erzbischof Reinhard
Kardinal Marx
ab 12.00 Uhr
13.00–13.15 Uhr
13.15–14.15 Uhr
ab 12.00 Uhr
13.00–13.15 Uhr
13.15–14.15 Uhr
ab 12.00 Uhr
13.00–13.15 Uhr
13.15–14.15 Uhr
ab 12.00 Uhr
13.00–13.15 Uhr
13.15–14.15 Uhr
programm
Am NACHMITTAG
Mittagspause
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
Mittagspause
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
14.30–16.00 Uhr
Vorlesung mit Kolloquium
Magnago Lampugnani, HS 230
Ariel, HS 101, Englisch
16.15–17.45 Uhr
Kerschbaum, HS 230
16.15–17.45 Uhr
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
Maric, HS 103, Englisch
14.30–16.00 Uhr
Vorlesung mit Kolloquium
Magnago Lampugnani, HS 230
Ariel, HS 101, Englisch
14.30–16.00 Uhr
World Café
von Stosch / Schmitz, HS 103
Kerschbaum, HS 230
16.15–17.45 Uhr
16.15–17.45 Uhr
Mittagspause
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
Maric, HS 103, Englisch
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
14.30–16.00 Uhr
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
Karambolage: Die Kirche
und die Leidenschaften
Theologische Improvisation
Walser / Winkler, HS 230
16.15–17.45 Uhr
Religionstriennale
Paper Presentations:
Studierende präsentieren ihre
Forschungsarbeiten
HS 107, Englisch
Mittagspause
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
AM ABEND
18.00–19.30 Uhr
Chor-Workshop
Müller, Sacellum
18.00–19.30 Uhr
Chor-Workshop
Müller, Sacellum
19.30 Uhr
Internationales
StudentInnentreffen
in den Arcaden
der Theol. Fakultät
20.00 Uhr
Empfang von Land
und Stadt Salzburg
Kammerkonzert
in der Residenz
17.00-18.00 Uhr
Führung Mozart-Wohnhaus
19.30 Uhr
Preisverleihung
Theologischer Preis
Große Aula
18.30 Uhr
Akademikerinnentreffen,
Priesterseminar
19.30 Uhr
Treffen der korporationsstu­dentischen Verbände,
HS 101
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
14.30–16.00 Uhr
Publikumspreis
Vorträge, Entscheidung,
Preisverleihung, HS 230
20.00 Uhr
Barockmusik
und Barocktanz
Sacellum
Mittagspause
14.30–16.00 Uhr
Vorlesung mit Kolloquium
Bauer, HS 230,
Coelsch-Foisner, HS 101, Engl.
18.00 Uhr
Abschlussgespräch
mit dem Obmann für
Studierende, HS 101
16.15–17.45 Uhr
Koch, HS 230, Englisch
19.30 Uhr
16.15–17.45 Uhr
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
Stiksel, HS 103
Nachtführung
Festung Hohensalzburg,
Auffahrt mit der Festungsbahn
16.15–17.45 Uhr
Workshop für Hauptamtliche
in der Hochschulpastoral
Stuba Academica
14.30–16.00 Uhr
Vorlesung mit Kolloquium
Bauer, HS 230
Coelsch-Foisner, HS 101, Engl.
16.15–17.45 Uhr
Koch, HS 230, Englisch
16.15–17.45 Uhr
World Café
Zick / Mohagheghi, HS 101
16.15–17.45 Uhr
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
Stiksel, HS 103
16.15–17.45 Uhr
Workshop für Hauptamtliche
in der Hochschulpastoral
Stuba Academica
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
Mittagspause
Ökumen. Mittagsgebet, St. Peter
Studierendenlounge,
Gotischer Saal/
Kirche St. Blasius
20.15–21.15 Uhr
21.30 Uhr
Orgelkonzert,
Franziskanerkirche
Nachtgebet, St. Peter
18.00 Uhr Abschlussgespräch
mit dem Obmann für
alle Teilnehmenden, HS 101
19.00–20.30 Uhr Nacht Café
Foyer vor der Großen Aula
19.30 Uhr Nachtführung
Festung Hohensalzburg,
Aufgang zu Fuß
pr
Sunday,
31th July
01
02
03
04
05
06
07
Monday,
1st August
Tuesday,
2nd August
Wednesday,
3rd August
08 | 09
Thursday,
4th August
Friday,
5th August
Saturday,
6th August
Sunday,
7th August
In the morning
at midday
Morning lectures
take place in the Große Aula
8.45 am
10.00 am
10.15–11.00 am
11.00 am
11.15–12.00 am
8.45 am
10.00–10.45 am
10.45 am
11.00–11.45 am
8.45 am
10.00–10.45 am
Opening Church Service, St. Peter
Sermon: Archabbot Korbinian Birnbacher
Opening
von Stosch
Opening Church Service, St. Peter
Sermon:
Archabbot Korbinian Birnbacher
from 12.00 am
von Stosch
1.15–2.15 pm
Break
1.00–1.15 pm
Schmitz
Holy Communion, St. Peter
Sermon:
Archabbot Korbinian Birnbacher
from 12.00 am
Braungart
1.15–2.15 pm
11.00–11.45 am
Khuon
10.45 am
1.15–2.15 pm
Schmitz
Pause
10.00–10.45 am
1.00–1.15 pm
Break
10.45 am
8.45 am
from 12.00 am
1.00–1.15 pm
Ecumenic Morning Prayers, Dom
from 12.00 am
Discussion Braungart/Khuon
1.00–1.15 pm
Break
1.15–2.15 pm
11.00–11.45 am
Discussion Braungart/Khuon
Chair: Hedwig Kainberger
Ombudsman:
Rainer Gottschalg
10.00–10.45 am
Zick
from 12.00 am
Break
1.00–1.15 pm
10.45 am
11.00–11.45 am
8.45 am
10.00–10.45 am
10.45 am
11.00–11.45 am
8.30 am
10.30 am
Mohagheghi
1.15–2.15 pm
Holy Communion, St. Peter
from 12.00 am
Zick
1.00–1.15 pm
Break
Mohagheghi
Festive Mass,
Dom
Academic Celebration
Keynote Speech:
Archbishop Cardinal
Reinhard Marx
1.15–2.15 pm
rogramme
in the afternoon
Lunch Time
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
Lunch Time
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
2.30–4.00 pm
Lecture with Discussion
Magnago Lampugnani, HS 230
Ariel, HS 101, English
4.15–5.45 pm
Kerschbaum, HS 230
4.15–5.45 pm
Workshop for Students
Maric, HS 103, English
(up to the age of 30)
2.30–4.00 pm
Lecture with Discussion
Magnago Lampugnani, HS 230
Ariel, HS 101, English
2.30–4.00 pm
World Café
von Stosch / Schmitz, HS 103
Kerschbaum, HS 230
4.15–5.45 pm
4.15–5.45 pm
Lunch Time
Workshop for Students
Maric, HS 103, English
(up to the age of 30)
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
2.30–4.00 pm
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
Collision: The Church
and the Passions
Theological Improvisation
Walser / Winkler, HS 230
4.15–5.45 pm
Religionstriennale
Paper Presentations:
Students present their
Research topics, HS 107,
English
Lunch Time
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
in the evening
6.00–7.30 pm
Choir Workshop
Müller, Sacellum
6.00–7.30 pm
Choir Workshop
Müller, Sacellum
7.30 pm
International Student
Meeting in the Arcades
of the Faculty of
Catholic Theology
8.00 pm
Reception given by the
Province and City
of Salzburg
Chamber Concert,
Residenz - Carabinieri Hall
5.00-6.00 pm
Tour of the Mozart´s Residence
7.30 pm
Presentation
of the Theology Prize
Große Aula
6.30 pm
Meeting for Academics,
Priesterseminar
7.30 pm
Fraternity Meeting,
HS 101
8.00 pm
Baroque music
and dance, Sacellum
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
2.30–4.00 pm
Public’s Prize
Presentations, Decision,
Award of the Public Prize
HS 230
Lunch Time
2.30–4.00 pm
Lecture with Discussion
Bauer, HS 230,
Coelsch-Foisner, HS 101, Engl.
6.00 pm
Final Discussion with
the Chairman for Students,
HS 101
4.15–5.45 pm
Koch, HS 230, English
7.30 pm
4.15–5.45 pm
Workshop for Students
Stiksel, HS 103
(up to the age of 30)
Tour of the Fortress
by Night
ascent by cable-railway
8.15–9.15 pm
4.15–5.45 pm
Workshop for Hauptamtliche
in der Hochschulpastoral
Stuba Academica
2.30–4.00 pm
Lecture with Discussion
Bauer, HS 230
Coelsch-Foisner, HS 101, Engl.
4.15–5.45 pm
Koch, HS 230, Englisch
4.15–5.45 pm
World Café
Zick / Mohagheghi, HS 101
4.15–5.45 pm
Workshop for Students
Stiksel, HS 103
(up to the age of 30)
4.15–5.45 pm
Workshop for Hauptamtliche
in der Hochschulpastoral
Stuba Academica
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
Lunch Time
Ecumen. NoonPrayer, St. Peter
Lounge for
Students, Gotischer Saal/
St. Blasius Church
9.30 pm
Organ Concert,
Franziskanerkirche
Evening Prayers, St. Peter
6.00 pm Final Discussion
with the Chairman
for all Participants, HS 101
7.00–8.30 pm Night Café
Foyer in front of
the Große Aula
7.30 pm Tour of the Fortress
by Night
ascent on foot
Vormittagsvorlesungen
Morning Lectures
St. Peter St. Peter-Bezirk 1
Große Aula Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Erzabt Dr.
Korbinian Birnbacher OSB
Salzburg
10 | 11
Geb. 1967 in Bad Reichenhall/Bayern. Seit 1987
Benediktiner der Erzabtei St. Peter, 1994 Priesterweihe,
1997 Promotion zum Dr. theol. mit der Arbeit Die Erz­
bischöfe von Salzburg und das Mönchtum zur Zeit des
Investiturstreites (1060-1164) bei Pius Engelbert OSB
(Rom, S. Anselmo). Seither tätig als Stiftsarchivar
1997–2013, Hochschulpfarrer 1999–2003, Custos der
Kunstsammlungen 2003–2013, Kooperator 2004–2009
und Prior 2009–2013. Birnbacher wurde 2013 zum
Erzabt von St. Peter und 2014 zum Präsidenten der
Bayerischen Benediktinerakademie gewählt.
[email protected]
01
02
03
Predigt
1. bis 3. August
St. Peter
Born in 1967 in Bad Reichenhall, Bavaria. Since 1987
Benedictine monk at the archabbey of St. Peter; ordained
in 1994. In 1997 Ph.D. in theology with the thesis
Die Erzbischöfe von Salzburg und das Mönchtum zur Zeit
des Investiturstreites (1060-1164) supervised by Pius
Engelbert OSB (Rome, S. Anselmo). Archivist of the
archabbey 1997-2013, university chaplain 1999-2003,
2003-2013 custodian of the art collections, co-operator
2004-2009 and prior 2009 -2013. In 2013 Birnbacher
was elected archabbot of St. Peter and 2014 president
of the Bavarian Benedictine Academy.
[email protected]
01
02
03
Sermon
1st to 3rd August
St. Peter’s
themen
topics
Prof. Dr.
Klaus von Stosch
Paderborn
Geb. 1971 in Köln. 1991-1997 Studium der Katholischen
Theologie, Philosophie und Volkswirtschaft in Bonn und
Fribourg. 2001 Promotion in Dogmatik mit einer Arbeit
zur Glaubensverantwortung nach Wittgenstein, 2005
Habilitation mit einer Arbeit zum Handeln Gottes in der
Welt. Zahlreiche Publikationen zur Fundamentaltheologie,
Dogmatik und zur Theologie der Religionen. Seit 2008
Professor für Systematische Theologie und Leiter des
Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn.
[email protected]
01
02
Vorlesung
1. und 2. August
Große Aula
Diskussion
2. August, HS 101
Nachdenken über das Geheimnis der Liebe
Nichts wünschen sich Menschen mehr als zu lieben und
geliebt zu werden. Und kaum ein Thema beschäftigt sie
so sehr wie die Liebe. Zugleich merken wir, wie wir in
der Liebe immer Lernende bleiben, und sie für uns immer
ein Geheimnis bleibt. Aus christlicher Sicht eröffnet sie
uns eine Beziehung zum Geheimnis Gottes. Wir wollen in
dieser Vorlesung über das Geheimnis der Liebe nachdenken und darüber, wie es helfen kann, Gott auf die Spur zu
kommen, wenn wir über dieses Geheimnis nachdenken. Born in 1971 in Cologne. 1991 – 1997 studied Catholic
theology, philosophy and economics in Bonn and
Fribourg. Awarded Ph.D. in Dogmatics (2001), thesis on
faith responsibility after Wittgenstein, Habilitation (2005)
with a study of God’s action in the world. Numerous
publications on fundamental theology, dogmatics and
theology of religions. Since 2008 professor of systamatic
theology and head of the Center for Comparative
Theology and Cultural Studies.
[email protected]
01
02
Lecture
1st and 2nd August
Große Aula
Discussion
2nd August, HS 101
Thoughts on the Mystery of Love
Human beings desire nothing than to love and be loved.
And scarcely another subject occupies us as much as
love. Yet at the same time we are aware that we are
perpetually learning where love is concerned and that it
remains a permanent mystery. From the Christian point
of view, love opens up for us a relation to the mystery of
God. In this lecture we want to consider the mystery of
love and how it can assist us to discover God when
we think about this mystery.
Vormittagsvorlesungen
Morning Lectures
Große Aula Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Univ.-Prof. Dr.
Barbara Schmitz
Würzburg
12 | 13
Geb. 1975 im Rheinland. Studium der Kath. Theologie
in Passau, Promotion 2003, Habilitation 2007 an der
Uni Regensburg, 2009-2011 Professorin für Exegese
und Theologie des Alten Testaments an der Technischen
Universität Dortmund. Seit 2011 Professorin für Altes
Testament und biblisch-orientalische Sprachen an der
Kath.-Theolog. Fakultät der Julius-Maximilians Universität
Würzburg. Supervisorin, Mitglied im Gesprächskreis
Juden und Christen beim Zentralkomitee der Deutschen
Katholiken, Mitglied des Deutschen Ökumenischen
Studienausschusses; Mitherausgeberin der Zeitschrift
„Kirche und Israel“.
[email protected]
01
02
Vorlesung
1. und 2. August
Große Aula
Diskussion
2. August, HS 101
Hass – eine (biblische) Emotion?
Menschen hassen sich, Menschen hassen einander – Hass
als innere Haltung von Menschen ist der Nährboden, aus
dem nicht selten Taten erwachsen, die eine Gewaltspirale
freisetzen. So erweist sich Hass anthropologisch als eine
Emotion, die nicht nur individualethisch problematisch
ist, sondern auch eine gefährliche politische Dimension
entfalten kann. Gerade in den politischen Kontexten
wird Hass zudem oftmals theologisch aufgeladen.
Seine hochproblematische Zuspitzung erfährt Hass aber
dann, wenn er als in Gott selbst begründet angesehen
und politisch funktionalisiert wird. Ist die Struktur von
Hass bereits dem biblischen Gottesbild eingeschrieben?
Wie ordnet sich die Rede von Hass der Rede von Gottes
Zorn oder Gottes Rache zu? Was codieren diese
biblischen Redeformen? Beschreiben diese Denkformen
Emotionen oder Funktionen?
Born in the Rhineland in 1975. Studied Catholic theology in Passau, doctorate 2003, Habilitation 2007 at the
University of Regensburg, 2009-2011 Professor for Old
Testament Exegesis and Theology at Darmstadt Technical
University. Since 2011 Professor for Old Testament and
Biblical and Oriental Languages in the Faculty of Catholic
Theology at Julius-Maximilian University, Wurzburg.
Supervisor, member of the discussion group on Jews and
Christians of the Central Committee of German Catholics,
member of the German Ecumenical Studies Commission;
co-publisher of the journal “Kirche und Israel”.
[email protected]
01
02
Lecture
1st and 2nd August
Große Aula
Discussion
2nd August, HS 101
Hate – a (biblical) Emotion?
Human beings hate themselves, human beings hate each
other – hate as an inner disposition in humans is the
breeding ground which not infrequently produces actions
which release a spiral of violence. Thus hate proves itself
to be, in an anthropological sense, an emotion with
problematic individual ethical implications and which
can also develop dangerous political dimensions. In
political contexts especially hate is often theologically
charged. But hate undergoes a highly problematic
escalation when it is held to originate in God and is
functionalised for political ends.
Is the structure of hate already inscribed in the biblical
image of God? How can the talk of hate and the talk
of God’s wrath and God’s revenge be collated?
What do these biblical forms of speech encode? Do these
modes of thinking describe emotions or functions?
themen
topics
Prof. Dr.
Georg Braungart
Tübingen
Geb. 1955 in Schwäbisch Gmünd. Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Freiburg, Göttingen und
Tübingen. Promotion 1986, Habilitation 1993 in Tübingen.
1994-2003 Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur in Regensburg, seit 2003 in Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Ästhetik, Rhetorik, Körpergeschichte, Literaturgeschichte
der Geologie. Mitglied im Wiss. Beirat der Fritz-ThyssenStiftung Köln; seit 2015 Vizepräsident der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften; seit 2011 Leiter der
bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk.
[email protected]
03
04
Vorlesung
3. August
Diskussion
4. August
Große Aula
Passion Wissenschaft? Passion Begabung?
Manche Wissenschaften befassen sich mit Dingen, die
konstitutiv „sinnlos“ sind: Musik, Kunst, Literatur. Und
gerade an den subtilsten Feinheiten (Metrum, Metapher,
Metonymie) kann sich die Passion des Forschers am
besten bewähren. So werden diese Wissenschaften aber
zum Paradigma für Wissenschaft überhaupt: Ohne eine
fundamentale Besessenheit geht es nicht. – Die wichtigste
Funktion der Begabtenförderung liegt genau darin:
Passionen zu erkennen und zu ermuntern, ohne Wenn
und Aber. Besonders intelligente Individuen sind aber oft
auch besonders fragil, und es fehlt ihnen zuweilen an
Mut, ihre Mission zu verfolgen. So ist ihre Ermunterung
eine moralische Pflicht der Gesellschaft. Mit Respekt –
und in einem Wertehorizont der mehr umfasst als Zweck
und Nutzen.
Born in 1955 in Schwäbisch Gmünd. Studied German
Language and Literature, History and Philosophy in
Göttingen and Tübingen. Doctorate’s degree in 1986,
Habilitation in 1993 in Tübingen. Between 1994 and 2003
Chair for Modern German Literature in Regensburg, since
2003 in Tübingen. Areas of research: Aesthetics, Rhetoric,
History of the Body and Literary History of Geology. Member
of the Scientific Advisory Council of the Fritz-Thyssen
Foundation Cologne. Since 2015 Vice-President of the
Görres Society. Since 2011 Director of the German Episcopal
Academic Scholarship Organization Cusanuswerk.
[email protected]
03
04
Lecture
3rd August
Discussion
4th August
Große Aula
Passion for Scholarship? Passion for Talent?
Many areas of scholarship address subjects which are
constitutively pointless: music, art, literature. And it is
precisely in the most refined subtleties of these (metre,
metaphor, metonymy) that the researcher’s passion can
best prove itself. Yet in this way these subjects become
the paradigm of scholarship generally. An underlying
obsession is vital. And the main purpose of supporting
gifted students and scholars is to be found above all here:
i.e. in the recognition and encouragement of passion with
no ifs or buts. But the particularly intelligent are at the
same time often especially fragile and at times lacking the
courage to pursue their mission. Thus society has the
moral duty to encourage them. With respect and in a
matrix of cultural values embracing more than objectives
and benefits.
Vormittagsvorlesungen
Morning Lectures
Große Aula Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Prof.
Ulrich Khuon
Berlin
14 | 15
Geboren 1951 in Stuttgart. Studium an der Universität
Freiburg von 1970-1979. Staatsexamen in Jura, Germanistik und Theologie. Ab 1977 Theater- und Literaturkritiker
bei der Badischen Zeitung. 1980 Beginn der Theaterarbeit – zunächst als Chefdramaturg, ab 1988 Intendant
am Stadttheater Konstanz. 1993 Wechsel an das Niedersächsische Staatsschauspiel Hannover. 1997 Ernennung
zum Professor an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover. Mit Beginn der Spielzeit 2000/01 Wechsel als
Intendant an das Thalia Theater Hamburg. Seit September
2009 Intendant des Deutschen Theaters Berlin.
[email protected]
03
04
Vorlesung
3. August
Diskussion
4. August
Große Aula
Temperaturen der Leidenschaft
„Wie wollen wir leben? Irr, fanatisch, destruktiv, schreit
die Schrift, böse, ideal und realistisch kaputt. Was muss
ich denken, um richtig zu verstehen, was ich fühle, wenn
ich sehe, was passiert?“ Das expressive Bestehen auf den
gelebten Augenblick von Rainald Goetz und die intensive
Suche nach dem beiläufig Wahrgenommenen von Peter
Handke haben möglicherweise eine Quelle. Was setzt
leidenschaftliches Leben und Denken voraus, wohin
mündet es. Geht es vom Ich aus und wie gelangt es zum
Anderen? Ist Leidenschaft laut oder leise? Ist Mit-Leidenschaft, wie Johann Baptist Metz sie deutet, ein weiteres
Modell der Leidenschaft oder ihre Bändigung? Literatur
und Theologie als Bezugspunkte, über die Leidenschaft
zu erkunden ist.
Born in 1951 in Stuttgart. Studied at the University of
Freiburg, 1970 – 1979. State exam in law, German studies
and theology. From 1977 theatre and literature critic with
the Badische Zeitung. In 1980 theatre work began – first
as head dramaturge, from 1988 artistic director at the
Stadttheater, Constance. In 1993 moved to the Niedersächsische Staatsschauspiel, Hanover. In 1997 appointed
professor at the University of Music and Drama, Hanover.
At the start of the 2000/1 season moved to the Thalia
Theater, Hamburg as artistic director. From September
2009 artistic director of the Deutsche Theater, Berlin.
[email protected]
03
04
Lecture
3rd August
Discussion
4th August
Große Aula
Temperatures of Passion
‘How do we want to live? Madly, fanatically, destructively,
the script cries, in anger, with ideals and reality shattered.
What must I think to understand properly what I feel
when I see what is happening?’ Rainald Goetz’ expressive insistence on the living moment and Peter Handke’s
intensive searching for the randomly perceived may
possibly provide sources. What does passionate living
and thinking presuppose, where does it lead to? Does it
emanate from Myself and how does it reach another
human? Is passion loud or soft? Is sym-pathy, as
understood by Johann Baptist Metz, a further model for
passion or its taming? Literature and theology as points
of reference through which passion can be explored.
themen
topics
univ.-prof. dr.
andreas zick
bielefeld
Geb. 1962 im Ruhrgebiet. 1982 bis 1990 Studium der
Psychologie und der Ev. Theologie in Essen und an der
Ruhr-Universität Bochum. 1996 Promotion an der Fakultät für Psychologie der Phillips-Universität Marburg, 2008
Habilitation und Venia Legendi für das Fach Psychologie
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Vertretungsprofessuren an den Universitäten Dresden und Jena.
Seit 2008 Professor für Sozialisation und Konfliktforschung
an der Universität Bielefeld. Seit 2013 Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an
der Universität Bielefeld.
[email protected]
05
06
Vorlesung
5. und 6. August
Große Aula
Diskussion
6. August, HS 101
Zwischen Willkommenskultur
und menschenfeindlicher Ablehnung
Europa ist gespalten und an manchen Stellen zerrissen.
Zugleich sind viele europäische Länder innergesellschaftlich zerrissen. Mit dem Blick auf die Frage der Integration von asylsuchenden und geflüchteten Menschen ist
unübersehbar, wie stark die Risse in den Gesellschaften
sind. In Deutschland hat die Zahl der Angriffe auf
Flüchtlingsunterkünfte ein extremes Ausmaß angenommen. Seit dem Jahr 2002 untersucht das Institut für
Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung die
Ursachen, Facetten und Konsequenzen menschenfeindlicher Meinungen in Deutschland. Der Vortrag erstattet
Bericht über die Entwicklungen von Vorurteilen, wie aber
auch Faktoren, die ihnen entgegenstehen. Dabei soll am
Ende weniger eine Antwort auf die Frage, ob „wir das
schaffen“ als vielmehr „wie die Bürger“ das schaffen,
gesucht werden.
Born in 1962 in the Ruhr district. From 1982 – 1990
studied Psychology at the Institute of Evangelic Theology
at Essen University and at the Ruhr University, Bochum.
Awarded a Ph.D. by the Faculty of Psychology at the Phillips University, Marburg. In 2008 Habilitation and Venia
Legendi for Psycholgy at the Martin Luther University in
Halle-Wittenberg. Deputy professorships at the Universities
of Dresden and Jena. Since 2008 professor for Socialisation
and Conflict Studies at the University of Bielefield. Since
2013 Director of the Institute for Interdisciplinary Conflict
and Violence Research at the University of Bielefield.
[email protected]
05
06
Lecture
5th and 6th August
Große Aula
Discussion
6th August, HS 101
Between a Culture of Welcome
and Misanthropic Rejection
Europe is divided and in many places torn apart. At the
same time the societies of many European countries are
themselves torn apart. Consideration of the question of
the integration of asylum-seekers and refugees makes
very clear just how powerful these rifts in our societies
are. In Germany the number of attacks on refugee
shelters has assumed extreme proportions. Since 2002
the Institute for Interdisciplinary Conflict and Violence
Research has been studying the causes, facets and
consequences of homophobic opinions in Germany. In
this lecture I will report on prejudices as well as on those
factors which are in opposition to them. The ultimate
intention is to provide not so much an answer to the
question as to ‘whether can do it’, but rather ‘how the
citizens’ can do it.
Vormittagsvorlesungen
Morning Lectures
Große Aula/Hörsaal 101 Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
hamideh mohagheghi, M.A.
Paderborn
16 | 17
Geb. 1954 in Teheran/Iran. Jurastudium in Teheran,
islamische Theologie in Hamburg, Religions- und
Rechtswissenschaft in Hannover. Seit 1995 tätig als
Referentin für interreligiösen Dialog, seit 2012 Sprecherin
des Rates der Religionen in Hannover. Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Zentrum für Komparative Theologie und
Seminar für Islamische Theologie an der Universität
Paderborn.
[email protected]
05
06
Vorlesung
5. und 6. August
Große Aula
Diskussion
6. August, HS 101
Leidenschaftlich radikal?
Beziehung zwischen Glaube und Fanatismus.
„Radikalisierung und Gewalt aus Glaubensüberzeugung?“ Diese Frage bewegt viele Menschen und wird
aktuell vorwiegend in Verbindung mit dem Islam gestellt.
Die sinnstiftende Kraft des Glaubens scheint in besonderer Weise die jungen Menschen anzusprechen, die nach
dem Sinn des Lebens suchen. Können die Quellen der
islamischen Lehre, der Qur`an und die Tradition, die
religiöse Radikalisierung begründen? Es gibt Aussagen
im Qur`an, die losgelöst vom Kontext und historischer
Entstehungsgeschichte zur Radikalisierung aus sozialen
und politischen Gründen verleiten können. In der
Vorlesung geht es um konkrete Beispiele aus den Quellen
und ihre Lesart, um die Ambivalenz im Glauben
aufzuzeigen: die Förderung zur Radikalisierung und die
Kraft des Glaubens, leidenschaftlich in Anwesenheit
Gottes im Dienste der Menschheit zu wirken.
Born in 1954 in Teheran, Iran. Studied law in Teheran,
Islamic theology in Hamburg, religious and legal studies
in Hanover. Since 1995 consultant for inter-religious
dialogue; since 2012 spokesperson of the Rat der
Religionen (Council of Religions), Hanover. Academic
assistant at the Center for Comparative Theology and
at the Seminar for Islamic Theology at the University
of Paderborn.
[email protected]
05
06
Lecture
5th and 6th August
Große Aula
Discussion
6th August, HS 101
Passionately Radical?
The Relation between Faith and Fanaticism
‘Radicalisation and violence out of religious conviction?’
This is a question that concerns many people and which
is currently posed above all in relation to Islam. The
power of faith to generate meaning appears to appeal in
a particular way to young people searching for a sense in
life. Can the sources of Islamic doctrine, the Qur’an and
the tradition, justify this religious radicalisation?
Assertions can be found in the Qur’an which, understood
out of their context and historical genesis, may give rise
to radicalisation on social and political grounds. With
the aim of demonstrating ambivalent aspects of the
Faith, this lecture will address concrete examples found
in the sources and their readings: the requirement of radicalisation and the power of the Faith, to work passionately in the service of humankind in the presence of God.
themen
nachmittagsvorlesungen
Afternoon lectures
topics
Hörsaal 230 Kapitelgasse 4–6
Prof. Dr. Ing.
Vittorio Magnago Lampugnani
Zürich
Geboren 1951 in Rom. Architekturstudium in Rom und
Stuttgart. Seit 1980 eigenes Architekturbüro; zuerst in
Berlin, ab 1994 in Mailand. 1990-95 Herausgeber der
Zeitschrift „Domus“. 1990-94 Direktor des Deutschen
Architektur-Museums in Frankfurt am Main. Seit 1994
ordentlicher Professor für Geschichte des Städtebaus an
der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich,
von 1998-2001 Vorsteher des Departements Architektur.
Seit 2010 Vorsteher des Instituts für Geschichte und
Theorie der Architektur (gta).
[email protected]
01
02
Vorlesung
mit Kolloquium
1. und 2. August
HS 230
Städtebau aus Leidenschaft. Die Umgestaltung
von Paris und die Erweiterung von Barcelona
in der Mitte des 19. Jahrhunderts
Zwischen 1853 und 1869 gestaltet der Präfekt GeorgesEugène Haussmann im Auftrag von Napoléon III die
französische Hauptstadt neu, mit rigorosen Straßendurchbrüchen und gewaltigen urbanen Neuanlagen.
Ungefähr zur gleichen Zeit, zwischen 1855 und 1876,
plant der katalanische Ingenieur Ildefonso Cerdà ein
neues Barcelona nach einem unerhört strengen und
raffinierten Muster. Der eine dient einem dubiosen
Kaiser, der andere dem sozialistischen Ideal. In Wahrheit
sind beide von einer unendlichen Leidenschaft getrieben:
der Leidenschaft, Städte zu bauen.
Born in 1951 in Rome. Studied architecture in Rome and
Stuttgart. Since 1980 own architecture studio, first in Berlin, from 1994 in Milan. 1990-95 editor of Domus journal.
1990-95 director of the German Architecture Museum in
Frankfurt am Main. Since 1994 professor for the History
of Urban Design at the ETH Zurich, 1998-2001 head
of Department of Architecture. Since 2010 head of the
Department of History and Theory of Architecture (gta).
[email protected]
01
02
Lecture
with Discussion
1st and 2nd August
HS 230
Urban design out of passion: the transformation
of Paris and the extension of Barcelona in the middle of the
19th century.
Between 1853 and 1869, on the orders of Napoleon III,
the prefect Georges-Eugène Haussmann redesigned the
French capital, radically breaking through streets and
creating massive new urban buildings and complexes.
At about the same time, between 1855 and 1876, the
Catalan civil engineer Ildefonso Cerdà planned a new
Barcelona according to a design hitherto unparalleled in
rigour and sophistication. One served a dubious emperor,
the other the socialist ideal. In point of fact, both were
driven by a boundless passion, the passion to build
towns.
nachmittagsvorlesungen
Afternoon lectures
Hörsaal 101 Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Hörsaal 230 Kapitelgasse 4–6
Univ. Prof. Dr.
Yaakov Ariel
CHAPEL HILL/NORTH CAROLINA/USA
18 | 19
Geb. 1954 in Jerusalem. Studierte an der Hebräischen
Universität und der University of Chicago. Dort Promotionsstudium mit einer Arbeit über messianische Christengruppen. Er hat sich in seinen Werken mit den christlich-jüdischen Beziehungen in der Moderne, neuen christlichen
und jüdisch-religiösen Bewegungen sowie christilichen
Aktivitäten im Mittleren Osten auseinandergesetzt. Sein
zweites Buch, über christliche Missionen, wurde mit dem
„Outler-Preis der American Society of Church History“
ausgezeichnet. Sein neuestes Buch, veröffentlicht 2013,
untersucht die pietistischen und evangelischen Beziehungen zu den Juden über die Jahrhunderte hinweg.
[email protected]
01
02
Vorlesung
mit Kolloquium
1. und 2. August
HS 101
Vorlesung in Englisch
Leidenschaften
Ich möchte ein Gespräch über religiöse Leidenschaften
vorschlagen - im Besonderen über Leidenschaften die
aufeinandertreffen und zusammenstoßen. Wir werden
unseren Fokus auf die Macht von religiösen Sehnsüchten
legen, die, oft in Assoziation mit messianischen Visionen,
Haltungen, Agenden und Politiken formen. Konkret
werden wir zeitgenössische christlich-messianische
Leidenschaften und ihre Interaktionen mit jüdischen und
muslimischen Leidenschaften analysieren, und uns auch
den größeren politischen und kulturellen Auswirkungen
solch verflochtener Leidenschaften zuwenden.
Born in 1954. A native of Jerusalem, Ariel studied at the
Hebrew University and the University of Chicago, where
he completed his doctoral degree on Messianic Christian
groups. He has written extensively on Christian-Jewish
relations in the Modern Era, on New Christian and Jewish
Religious Movements as well as on Christian involvements
in the Middle East. Ariel’s second book, on Christian
missions, was awarded the “Outler Prize by the American
Society of Church History”. His latest book, published in
2013, explored Pietist and evangelical engagement with
the Jews throughout the centuries.
[email protected]
01
02
Lecture
with Discussion
1st and 2nd August
HS 101
Lecture in English
Passions
I would like to suggest a talk on religious passions, and
more specifically, on passions that converge and collide.
It will point to the power of religious yearnings, often
associated with messianic visions, to shape attitudes,
agendas and policies. It will do so by looking at
contemporary Christian messianic passions and their
interactions with similar Jewish and Moslem ones and
the larger political and cultural ramifications of such
interwoven passions.
themen
topics
Univ.-Prof. Dr.
Franz Kerschbaum
Wien
Geb. 1963 in Zwettl, NÖ. Studien der Astronomie und
Physik an der Universität Wien. Längere Forschungsaufenthalte in Frankreich, Schweden, Spanien und Chile.
Seit 2001 am Institut für Astrophysik der Universität Wien,
2009-2011 Leitung. Die zentralen Forschungsgebiete
umfassen die Spätstadien der Sternentwicklung, astronomische Instrumentenentwicklung, Weltraumexperimente,
wissenschaftshistorische und interdisziplinäre Fragestellungen. Beratende Tätigkeiten für eine Vielzahl von internationalen Einrichtungen wie die Europäische Weltraumagentur ESA, die Europäische Kommission, verschiedene
Förderorganisationen, Universitäten und Fachzeitschriften.
[email protected]
01
02
Vorlesung
mit Kolloquium
1. und 2. August
HS 230
Per aspera ad astra
Wissenschaft ist auch Anstrengung. Es gibt keinen
bequemen Weg von der Erde zu den Sternen. Und genau
die sind Ziel der Leidenschaft Astronomie. Aufbauend
auf die kindliche Neugier gilt es das anfängliche Feuer zu
schüren und nicht durch die nötigen Mühen der
Fachausbildung zu dämmen. Die Vorlesungen werden
biographische Fragmente mit spannenden, exemplarisch
astronomischen Fragestellungen sowie aktuellen
Gedanken zur Popularisierung der Naturwissenschaften
kontrastieren. Dabei wird es auch besonders um aktuelle
Vermittlungswege der Leidenschaft Astronomie gehen.
Born in 1963 in Zwettl, Lower Austria. Studied Astronomy
and Physics at the University of Vienna. Extended periods
of research in France, Sweden, Spain and Chile. From
2001 at the Institute für Astrophysik at the University of
Vienna, director 2009 - 2011. Main areas of research
embrace the later stages of stellar evolution, the development of astronomical instruments, space experiments,
interdisciplinary problems and questions regarding the
history of science. Advisor to numerous international
establishments such as the European Space Agency, the
European Commission, various sponsoring organisations,
universities, learned journals.
[email protected]
27
28
Lecture
with Discussion
1st and 2nd August
HS 230
Per aspera ad astra
Science also means effort. There is no easy way from
the earth to the stars. And it is precisely the stars which
are the goals of the astronomer’s passion. We must
nurture childish curiosity and fuel the initial fire without
allowing the labours of specialist training to dampen it.
In these lectures biographical reminiscences will be
contrasted with thrilling examples of astronomical
questions and contemporary thoughts on the popularising of the natural sciences. The focus here will be on
current ways of communicating the passion for
astronomy.
nachmittagsvorlesungen
Afternoon lectures
Hörsaal 101 Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Hörsaal 230 Kapitelgasse 4–6
Univ.-Prof. Dr.
Christian Bauer
Innsbruck
20 | 21
Geb. 1973 in Würzburg, verheiratet, zwei Kinder.
2000-2003 Mitarbeiter am Institut M.-Dominique Chenu
in Berlin, Ausbildung zum Mediator. Forschungsaufenthalte
in Indien und Frankreich. 2008–2012 Assistent am
Lehrstuhl für Praktische Theologie in Tübingen. Seit 2012
Universitätsprofessor für Interkulturelle Pastoraltheologie
an der Katholisch-theologischen Fakultät in Innsbruck.
Forschungsschwerpunkte im Rahmen einer „konstellativen“ Pastoraltheologie der christlichen Zeitgenossenschaft: Konzilstheologie, Gegenwartskultur, Methoden­
fragen, Lebensgeschichten, Differenztheorien,
Pastoralstrukturen, Alltagsspiritualität.
[email protected]
05
06
Vorlesung
mit Kolloquium
5. und 6. August
HS 230
Freier Fall ins Glück? Fußballstadien, Untergrundclubs
und andere theologieproduktive Extaseorte
Die Orte meiner Leidenschaften erzählen von der
Ökonomie meiner Sehnsucht: Wovon lebe ich und
wofür? Die Vorlesung geht diesen Lebensfragen von
konkreten gesellschaftlichen Extaseorten her nach, die
auf ihre versteckte Theologieproduktivität hin überprüft
werden: Fußballstadien, Untergrundclubs oder Surfspots
als loci theologici, an denen ich mich in der Masse der
Fans, im Rhythmus der Beats oder in der Kraft der
Welle verliere – und mich genau darin selbst finden kann.
Narrationen des Außergewöhnlichen, Zonen der
Überschreitung und Kollektive der Erregung werden
ethnographisch erkundet und im Rahmen einer
kulturwissenschaftlich informierten Gegenwartsanalytik
von unterschiedlichen Diskursarchiven her theologisch
erschlossen.
Born in 1973 in Würzburg, married, 2 children. 20002003 staff member at the Institut M.-Dominique Chenu in
Berlin, trained as mediator. Research visits to India and
France. 2008 – 2012 academic assistant to the chair of
Practical Theology at the University of Tübingen. Since
2012 university professor for Intercultural Pastoral
Theology at the Faculty of Catholic Theology, Innsbruck.
Main areas of research in the framework of ‘constellative’
pastoral theology of Christian contemporaneity: council
theology, contemporary culture, questions of method,
personal histories, theories of difference, pastoral
structures, everyday spirituality.
[email protected]
05
06
Lecture
with Discussion
5th and 6th August
HS 230
Free Fall to Happiness? Football Stadiums, Underground
Clubs and other Venues of Ecstasy
The locations of my passions tell of the economy of my
yearnings in the sound of a new existentialism: what do I
live from and why? This lecture explores these vital
issues starting out from tangible social ecstasy venues
which are then examined as hidden producers of
theology in the endangered world of late Modernism:
football stadiums, underground clubs or surf spots as
‘secular-religious’ loci theologici. Places where it’s a
question of yearning to lose myself in the mass of fans,
in the rhythm of the beat or in the power of the waves –
and to find myself right here in the differences of a
permanently ambivalent present. Narratives of the
extraordinary, zones of transgression and collectives of
excitement are looked at from an ethnographic angle and
in the framework of an analysis of the present briefed in
the cultural sciences.
themen
topics
Univ.-Prof. Dr.
Sabine COELSCH-FOISNER
Salzburg
Geb. 1960 in Bad Hall. Seit 2005 Professorin für Englische
Literaturwissenschaft und Kulturtheorie an der Universität
Salzburg; Vortragstätigkeit in Europa, USA (Harvard, Berkeley)
und China; zahlreiche Publikationen zur englischen Literatur
von der Renaissance bis zur Gegenwart, Lyrik, Theater und
Performance Studies, Literatur und Künste, Ideengeschichte
und Ästhetik. Leiterin der ARGE „Kulturelle Dynamiken“ an
der Österreichischen Forschungsgemeinschaft; Leiterin der
öffentlichen Programmreihe „Atelier Gespräche“; letzte
Buchpublikationen: Memorialisation (2015), My Fair Lady
(2015), The European Fantastic (2012).
[email protected]
05
06
Vorlesung
mit Kolloquium
5. und 6. August
HS 101
Vorlesung in Englisch
Eifersucht aus Leidenschaft: Literarische Perspektiven
So schmerzlich sie im Alltag sein mag, in der Literatur
zählt die Eifersucht zu den lohnendsten und vielfältigsten
Themen. Sie befällt den weisen Mann und das gemeine
Volk gleichermaßen. Einmal erscheint die Eifersucht als
„grünäugiges Monster“ der Tragödie, ein andermal
weckt sie eine zarte Liebesromanze. Sie besitzt weder
Logik noch Verstand und ist gemeinhin mehr Mittel
zum Zweck als Zweck für sich. Anhand einer Auswahl
von Beispielen von der Renaissance bis zur Gegenwart,
beleuchtet diese Vorlesung die Faszination an der
Eifersucht in der literarischen Vorstellung durch die
Jahrhunderte: wie ihre Mechanismen je nach Epoche und
Gattung variieren, und wie sich eifersüchtige Männer
und Frauen in ihren großen und kleinen Leidenschaften
unterscheiden. Die Beispiele reichen von Scheherazade
bis Shakespeare, Mozart, Verdi, Shelley, Browning,
Iris Murdoch und vielen, vielen weiteren Werken.
Born 1960 in Bad Hall. Since 2005 Professor of English
Literature and Cultural Theory at Salzburg University; has
lectured widely in most European countries, the USA
(Harvard, Berkeley) and China; numerous publications on
English literature from the Renaissance to the present,
poetry, theatre and performance studies, literature and the
other arts, history of ideas and aesthetics. Leader of
transdisciplinary research network “Cultural Dynamics”
(ÖFG); programme leader „Atelier Gespräche“; recent
book publications include: Memorialisation (2015),
My Fair Lady (2015), The European Fantastic (2012).
[email protected]
05
06
Lecture
with Discussion
5th and 6th August
HS 101
Lecture in English
Passionate Jealousies: Literary Perspectives
However painful in real life, jealousy is among the most
rewarding and versatile topics in literature. It besets wise
men and uncouth folk alike. Jealousy can act as tragedy’s
‘green-eyed monster’ or gently prompt a love romance.
It has neither logic nor substance and commonly
provides a means to an end rather than an end in itself.
By exploring a range of examples from the Renaissance
to the present, this lecture course inquiries into the
fascination of jealousy in the literary imagination
through the centuries: how its mechanics vary according
to periods and individual genres, and how men and
women in love are shown to differ in their petty and
passionate jealousies. Examples range from Shehrezade
to Shakespeare, Mozart, Verdi, Shelly, Browning, Iris
Murdoch, and many, many more works.
nachmittagsvorlesungen
Afternoon lectures
Hörsaal 101 Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Univ.-Prof. Dr.
Anne Koch
Salzburg
22 | 23
Geb. 1971 in Immerath/NRW. Studium der Philosophie
(Hochschule für Philosophie) und Katholischen Theologie
in München, Promotion in Philosophie und Habilitation in
Religionswissenschaft, LMU; 1998-2001 Mitarbeiterin am
Institut für Biblische Exegese, LMU; 2001-2016 Assistentin und apl. Professorin im interfakultären Studiengang
Religionswissenschaft, LMU; 2012-2013 Fellow an den
Universitäten Rikkyo, Sophia und Hitotsubashi in Tokio/
Japan; seit 2015 Professur für Religious Studies in
Salzburg und Leiterin des neuen Masters Religious
Studies ab WS 2016/17.
[email protected]
05
06
Vorlesung
mit Kolloquium
5. und 6. August
HS 230
Vorlesung in Englisch
Passionen gegenwärtiger Spiritualität
Erschütterungen am Finanzmarkt, Identität im Konsum,
immer komplexere Arbeitsprozesse, lange Lebenserwartung – welche Strategien erfinden spätmoderne Subjekte,
ihr Leben zu bestehen? Spiritualität ist eine davon. Sie
hat sich im letzten Jahrzehnt erneut massiv verändert, in
und außerhalb der Kirchen. Selbstsorge, Freigiebigkeit
und ausgeklügelte Körperpraktiken spielen eine zentrale
Rolle für die Affektregulation. Anhand leidenschaftlicher
Yogis und Yoginis und anhand von Empathie und
Resonanz im spirituellen Heilen werden jüngste
Affektpolitiken religionswissenschaftlich analysiert.
Dabei stellt sich die Frage: Wieviel Freiheit bleibt uns
wirklich?
Born in 1971 in Immerath/NRW. Studied philosophy
(Munich School of Philosophy) and Catholic theology at
LMU; doctorate in philosophy and doctoral habilitation in
cultural study of religion both at LMU; 1998-2001 staff
member at the Institute for Biblical Exegesis, LMU; 20012016 academic assistant and associate professor with the
interfaculty programme study of religion, LMU; 2012-2013
Fellow at the universities Rikkyo, Sophia and Hitotsubashi,
Tokyo/Japan; since 2015 Professor for Religious Studies at
the University of Salzburg and from winter term 2016/17
director of the new MA in Religious Studies.
[email protected]
05
06
Lecture
with Discussion
5th and 6th August
HS 230
Lecture in English
Passions in contemporary spirituality
Upheavals in the financial markets, consumerism as
identity, ever more complex work processes, long
life-expectancy – what strategies do late modern subjects
devise in order to survive? Spirituality is one such.
During the past decade spirituality has once again
undergone huge changes both within and outside the
Church. Self-care, generosity and sophisticated body
practises play a central part in affect regulation.
Passionate yogis and yoginis together with empathy and
resonance in spiritual healing are used to analyse the
latest politics of affect from the standpoint of religious
studies. Thus the question arises as to just how much
freedom is really at our command.
Workshops
themen
Sacellum Eingang Ecke Hofstallgasse/Herbert-von-Karajan-Platz
topics
Dip.-Theol.
SABINE MÜLLER
HEIDELBERG/KARLSRUHE
Geb. 1964 in Löffingen. Seit 1977 Organistin, KinderJugend- Kirchen- und Männerchorleiterin. Seit 1983
(und weiterhin) Studium der katholischen Theologie
mit Schwerpunkten Liturgiewissenschaft, Spiritualität,
Biblische Theologie. Ausbildungen in Geistlicher
Begleitung, Pastoralpsychologie, Meditation des Tanzes.
Berufliche Tätigkeit als Geistliche Mentorin im Rahmen
der Kirchlichen Studienbegleitung Theologiestudierender
in Heidelberg und Karlsruhe. Konzeption und Leitung
der Liturgieschule Mannheim (Liturgie als Gebetsund Glaubensschule).
[email protected]
31
01
Chor-Workshop
31. Juli und 1. August,
Sacellum
weitere Termine nach
Bedarf
Musik und Spiritualität
„Gesang macht harte Herzen weich… und ruft den
Heiligen Geist herbei.“ (Hildegard von Bingen) Gemeinsames Singen stiftet Gemeinschaft und gibt Gelegenheit,
in vielfältiger Weise liturgische Feiern neu und vertiefend
zu erleben und zu gestalten. Mit verschiedenen Musikstilen: Psalmensingen, Taizé-Gesänge, Neues Geistliches
Lied, Wechsel-Gesänge, Motetten bereichern wir die
Gottesdienste. Dabei sollen die Gesänge in ihrer TextMelodie-Interpretation eine Dimension der je eigenen,
existentiellen Aneignung eröffnen. Gesänge, die mir in
meinem Leben, in meiner Spiritualität, in meinem Suchen
und Fragen nach Gott Hilfe sein können, Kraftquelle und
Inspiration. Im Singen können wir uns selbst und auch
die Kirchenräume neu entdecken und kennenlernen.
Born 1964 in Löffingen, Germany. Since 1983 (and still)
studies in Catholic Theology with emphases on liturgy,
spirituality, and biblical theology. Additional education in
spiritual companioning, pastoral psychology, and
meditation of dance. Worked professionally as spiritual
supervisor as part of the religious guidance of Theology
students in Heidelberg and Karlsruhe. Conception,
organization, and director of the School for Liturgy in
Mannheim (Liturgy as a school of praying and believing).
[email protected]
31
01
Choir-Workshop
31st July and 1st August
Sacellum
further meetings on
request
Music and Spirituality
“Singing makes stoned hearts become weak… and
invokes the Holy Spirit” (Hildegard of Bingen). Singing
in a group is the basis of community and it presents the
opportunity to celebrate, experience, and organize
liturgical celebrations. There are different styles of songs:
with Psalms, Taizé-Songs, “Neues Geistliches Lied”,
counter-singing, motets, etc. Liturgies are enriches. Thus,
the liturgical songs should open the way for individual
and existential occupation of their song-melody-relation
and interpretation. Songs that give my life, my spirituality, and my inspiration strength to seek God’s help –are
both support and inspiration. While singing, we are able
to experience not only ourselves, but also sacred spaces
around us and see them in a different way.
Workshops
Hörsaal 103 Theologische Fakultät/Universitätsplatz 1
Rene Maric, BSc.
SALZBURG
24 | 25
Geb. 1992 in Oberndorf/Salzburg. Seit 2012 Student der
Psychologie (Bachelor 2015). Seit 2011 Unternehmer im
Bereich Fußballanalyse (im deutschen Sprachraum mit
Thomas Tuchel / Mainz 05 und Roger Schmidt / Bayer 04
Leverkusen), Sportjournalist für diverse Portale (u.a. ZDF),
Buchautor (Fußball durch Fußball) und Inhaber der
Firma Maric, Escher, Rieke & Rafelt Spielverlagerung GbR.
Besonderer Fokus liegt auf der spieltaktischen Analyse
von Fußballspielen und Mannschaften, aber auch im
Bereich des Scoutings, der Trainingsmethodik, der
Spieleranalyse sowie historischer Trendanalysen.
[email protected]
01
02
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
1. und 2. August
HS 103
Workshop in Englisch
Fußball als kognitive Leidenschaft
Der Fußball befindet sich im Wandel von einer physischen zu einer (zusätzlich) kognitiven Leidenschaft.
Immer mehr Menschen besitzen einen rationalen und
analytischen Zugang zum Spielsport Fußball, welcher
sich auch in der Arbeit im Spitzensport äußert – und sich
langsam sogar im Breitensport und bei den Fans zeigt.
Gelegentlich gilt der Fußballanalyst oder auch moderne
Fußballtrainer als „Nerd“, „Laptoptrainer“ oder
Karrierist, dabei ist für viele die Faszination und
Begeisterung am Fußball just innerhalb der komplexen
Rahmenbedingungen und den damit einhergehenden
kognitiven Möglichkeiten eines oft unterschätzten Spiels
zu finden. Die Dynamik des Fußballs bietet nämlich
ungemeinen Kreativitäts- und Leidenschaftsspielraum.
Born in 1992 in Oberndorf bei Salzburg. Since 2012
pyschology student (BA 2015). Since 2011 entrepreneur
in the field of football analysis (in the German language
area with Thomas Tuchel / Mainz 05 and Roger Schmidt /
Bayer 04 Leverkusen), sport journalist for various portals
(among others ZDF), author (Fußball durch Fußball) and
proprietor of the firm Maric, Escher, Rieke & Rafelt
Spielverlagerung GbR. Particular focus on analysis of
tactical aspects of football matches and teams, as well as
on scoutings, training methods, game analysis and the
analysis of historical trends.
[email protected]
01
02
Workshop for Students
(up to the age of 30)
1st and 2nd August
HS 103
Workshop in English
Soccer as a Cognitive Passion
From being a physical passion, soccer is developing into
a cognitive passion (as well). An increasing number of
people approach soccer from a rational and analytical
standpoint. This is evident in the work undertaken in
top-class soccer and is slowly manifesting itself at the
popular level and among fans. At times, the football
analyst and even the present-day football trainer are
deemed nerds, laptop trainers or careerists. Yet for many
the fascination with and enthusiasm for football are to
be found precisely within the complex framework and
the corresponding cognitive possibilities of an all too
often underestimated game. The dynamics of soccer offer
an exceptionally broad scope for creativity and passion.
themen
topics
Mag.Mag.theol.
Reinhard STIKSEL
Salzburg
Geb. 1987 in Kirchdorf an der Krems/Oberösterreich.
2006–2007 Zivildienst im Bereich Altenpflege.
2007–2011 Zugehörigkeit zum Benediktinerkloster
Kremsmünster. 2008–2014 Studium der Katholischen
Theologie und der Religionspädagogik an der Universität
Salzburg. Seit 2013 Mitglied des Studienförderungswerks
Pro Scientia. 2014 Würdigungspreis des Österr. Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.
Seit 2014 Promotionsstipendiat im Doktoratskolleg
„Kulturen-Religionen-Identitäten. Spannungsfelder
und Wechselwirkungen“ an der Universität Salzburg.
[email protected]
05
06
Workshop für Studierende
(bis 30 Jahre)
5. und 6. August
HS 103
Verbotene Leidenschaft? Eherestriktionen
im Neuen Testament und seiner Umwelt
Die Option einer uneingeschränkten Partnerwahl
erscheint heutzutage als vermeintliche Selbstverständlichkeit. Doch wie in vielen gegenwärtigen Gesellschaftsformen, so war auch in antiken Kulturen die Wahl des
Ehepartners unterschiedlich reglementiert. Neben
diversen sozialen Gründen spielte hierbei auch die
kultisch-religiöse Zugehörigkeit oftmals eine große Rolle.
In jüdischen Texten etwa taucht häufig das Verbot von
Mischehen auf. Welche Rolle aber spielte die Partnerwahl
für die Identitätsbildung christlicher Gemeinden? Wie
wirken sich veränderte gesellschaftliche Koordinaten auf
die Entwicklung von Eheverboten aus? Können dabei
antike Texte noch als Vorlage und Maßstab für heutige
religiöse Praxis dienen?
Born in 1987 in Kirchdorf an der Krems, Upper Austria.
2006–2007 civilian service in the geriatric care sector.
2007 – 2011 member of the Benedictine Monastery of
Kremsmunster. 2008 – 2014 studied Catholic theology and
religious education at the University of Salzburg. Since 2013
member of the Studienföderungswerk Pro Scientia (Study
Support Programme). Würdingungspreis (Achievement
Preis) of the BMWFW (Federal Ministry of Science and
Research). Since 2014 doctoral scholarship in the doctoral
programme ‘Cultures-Religions-Identities. Fields of tension
and Interactions’ at the University of Salzburg.
[email protected]
05
06
Workshop for Students
(up to the age of 30)
5th and 6thAugust
HS 103
Forbidden Passion? Marriage Restrictions in the New
Testament and Its Environment
Today the option to select a partner without restriction
would appear to be taken for granted. However, just as
in many current social systems, in antiquity the choice of
spouse was also subject to varying types of regulation.
Apart from various social considerations, membership of
a cult or religion also played a major role here. In Jewish
texts, for example, the prohibition of mixed marriages is
often found. What role did the selection of partners play
in the building of identity in the Christian communities?
What effect do altered social coordinates have on the
development of prohibitions of marriage? Can ancient
texts act as templates and benchmarks for current
religious practice?
Theologischer
Der Salzburger
Hochschulwochen
Theology Prize
OF THE SALZBURGer
HOCHSCHULWOCHEN
26 | 27
Jan Assmann
Geb. 1938 in Langelsheim. War von 1976-2003
Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg
und ist seit 2005 Honorarprofessor für Kulturwissenschaft und Religionstheorie an der Universität Konstanz.
Gastprofessuren führten ihn nach Paris, Jerusalem,
Oxford und mehrere US-amerikanische Universitäten. Er
ist Mitglied mehrerer in- und ausländischer Akademien,
Dr. h.c. der Universitäten Münster, Yale und Jerusalem
und erhielt mehrere wissenschaftliche und literarische
Preise. Forschungsschwerpunkte sind neben archäologischer Feldarbeit (Thebanische Nekropolen) ägyptische
Religion und Literatur in theoretischer und vergleichender Perspektive, Kulturtheorie (bes. das „kulturelle
Gedächtnis“), allgemeine Religionswissenschaft
(Polytheismus, Kosmotheismus und Monotheismus)
sowie die Rezeption Ägyptens in der europäischen
Geistesgeschichte.
Born in 1938 in Langelsheim. 1976 – 2003 professor of
Egyptology at the university of Heidelberg, since 2005
honorary professor of cultural studies and theory of
religion at the university of Constance. Guest-professorships in Paris, Jerusalem, Oxford and a number of
universities in the USA. He is a member of various
domestic and international academies. Dr.h.c. of the
universities of Munster, Yale and Jerusalem and holder of
various academic and literary prizes. Main areas of
research are, alongside archaeological field-work
(Theban necropoles), Egyptian religion and literature
from a theoretical and comparative perspective, cultural
theory (especially the ‘cultural memory’), general
religious studies (polytheism, cosmotheism and monotheism) and the reception of Egypt in European intellectual
history.
Preis
Aleida Assmann
Geb. 1947 in Gadderbaum (heute Bielefeld).
Studium der Anglistik und Ägyptologie;
1993–2014 Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine
Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz.
Zahlreiche Fellowships (Wissenschaftskolleg zu Berlin,
Aby-Warburg-Haus Hamburg) sowie Gastprofessuren
an den Universitäten Rice, Princeton, Yale, Chicago
und Wien. Forschungs­themen: Individuelles und
kulturelles Gedächtnis, Gewalt, Trauma, Struktur
und Funktionen des Archivs, Formen des Vergessens.
Aktuelle Publikationen: Das neue Unbehagen
an der Erinnerungskultur (2013); Ist die Zeit aus den
Fugen? Aufstieg und Niedergang des Zeitregimes der
Moderne (2013); Im Dickicht der Zeichen (2015).
Born in 1947 in Gadderbaum. She studied English
Literature and Egyptology at the universities Heidelberg
and Tübingen. From 1993–2014 she held the chair for
English Literature and Literary Theory at the University
of Konstanz, Germany. She taught as a guest professor at
various universities (Princeton, Yale, Chicago and Vienna).
Honorary Degree from the University of Oslo (2008) and
the Heineken Price for History (2014). The Max Planck
Research Award allowed her to establish the research
group ‘memory and history’ (2009-2015). Main areas
of research: history and theory of reading and writing,
cultural memory, with special emphasis on Holocaust
and trauma. Publications in English: Cultural Memory
and Western Civilization: (2012), Introduction to
Cultural Studies (2012).
Dieser Preis wird in Anerkennung
eines theologischen
Gesamtwerkes verliehen.
THIS PRIZE IS AWARDED IN
RECOGNITION OF ACHIEVEMENT
IN THE FIELD OF THEOLOGY
Preisträger 2016 / Prize-winner 2016
PROF. DR.DR. H.C.
ALEIDA ASSMANN
PROF. DR. DR. H.C.MULT.
JAN ASSMANN
KONSTANZ
Laudator / Laudator
Prof. Dr. ISO CAMARTIN
ZÜRICH
Feierliche Preisverleihung
Mittwoch, 3. August, 19.30 Uhr
In der groSSen Aula
der Universität
FESTIVE PRESENTATION OF THE PRIZE
WEDNESDAY, 3rd August,
7.30 pm IN THE GROSSE AULA
OF THE UNIVERSITY
rahmenp
31
01
06
01
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03
Sonntag,
31. Juli
Montag,
1.
bis Samstag,
6. August
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Montag,
1. August
Dienstag,
2. August
Mittwoch,
3. August
GOTTESDIENST FÜR STUDIERENDE
UND INTERESSIERTE
20.00 Uhr im Sacellum
Eingang Ecke Hofstallgasse/Herbert-von-Karajan-Platz
ÖKUMEN. MITTAGSGEBET
in St. Peter
täglich 13.00 bis 13.15 Uhr
STUDIERENDENLOUNGE
im Gotischen Saal/Kirche St. Blasius
täglich 13.15 bis 14.15 Uhr
EUCHARISTIEFEIER
jeweils 8.45 Uhr
Montag, 1. August, Eröffnungsgottesdienst, Stiftskirche St. Peter
Dienstag, 2. August, Stiftskirche S. Peter
Mittwoch, 3. August, Stiftskirche S. Peter
Donnerstag, 4. August, Ökumen. Morgengebet im Dom
Samstag, 5. August, Stiftskirche S. Peter
INTERNATIONALES STUDENT/INNENTREFFEN
19.30 Uhr in den Arkaden der Kath. Theologischen Fakultät
Treffen zum Kennenlernen, Kontakte knüpfen,
Gespräche führen, verbunden mit Gaumenfreuden in lockerer Atmosphäre.
EMPFANG VON LAND UND STADT SALZBURG
Konzert für die TeilnehmerInnen der Salzburger Hochschulwoche
20.00 Uhr, Carabinieri-Saal der Residenz
Karambolage: Die Kirche und die Leidenschaft
Theologische Improvisation
Improvisationstheater ersetzt den theologischen Diskurs. Eine Frage steht
im Raum. Das Publikum spielt den beiden Akteuren Begriffe wie Bälle zu.
Überraschende Konstellationen ergeben sich, unvorhergesehene Anordnungen
auf der theologischen Spielfläche. Karambolagen nicht ausgeschlossen.
Spielleitung: Dr. Michael Gabor Zichy
Mitspieler: Univ.-Prof. Mag. Dr. Angelika Walser, Univ.-Prof. MMag. Dr. Dietmar Winkler
14.30 bis 16.00 Uhr, HS 230
FÜHRUNG MOZART-WOHNHAUS
Leidenschaftliches Lieben und Leben
Vor allem die Musik und die holde Weiblichkeit lösten bei den Mozarts (Leopold, Wolfgang, Franz Xaver) große Leidenschaft aus
17.00–18.00 Uhr, max. 20 Personen
Treffpunkt: vor dem Wohnhaus, Makartplatz 8
Preis: € 12,– pro Person, Anmeldung an der Kassa im Foyer der Aula
programm
04
Donnerstag,
4. August
05
Freitag,
5. August
TREFFEN DES BUNDES KATHOLISCHER AKADEMIKERINNEN
für Mitglieder, Interessierte und Studierende
18.30 Uhr, Priesterseminar
TREFFEN DER KORPORATIONSSTUDENTISCHEN VERBÄNDE
19.30 Uhr, Hörsaal 101
Barockmusik und Barocktanz vom Feinsten
Das Ensemble Spirit of Musicke und das Tanzensemble Musica et Saltatoria
präsentieren französische Barockmusik mit Tanzchoreographien.
Im Anschluss Wein und Knabbergebäck sowie Gespräch mit den Künstlern.
20.00 bis ca. 21.10 Uhr, Sacellum
Preis: € 12,– pro Person
Karten an der Kassa im Foyer der Aula
ABSCHLUSSGESPRÄCH
mit dem Obmann für Studierende
18.00 Uhr, Hörsaal 101
NACHTFÜHRUNG FESTUNG HOHENSALZBURG
Auffahrt mit der Festungsbahn
Nur für die TeilnehmerInnen der Salzburger Hochschulwoche öffnen sich abends die Gemäuer
der Festung Hohensalzburg. Sie können ungewohnte Blicke hinter die Mauern der Festung werfen.
Voraussetzung: feste Schuhe, gut zu Fuß (steil, Stufen)
19.30 bis ca. 21.30 Uhr, max. 25 Personen
Treffpunkt: Talstation der Festungsbahn
Preis: € 9,- pro Person. Anmeldung an der Kassa im Foyer der Aula
ORGELKONZERT IN DER FRANZISKANERKIRCHE
Tänze des Lebens
Werke von Saint-Saens, de Falla, Sibelius, Cochereau u.a.
Organist: Otto Depenheuer
Preis: € 10,– pro Person
Karten an der Kassa im Foyer der Aula und an der Abendkassa am Hauptportal der Franziskanerkirche
20.15 bis 21.15 Uhr
06
Samstag,
6. August
NACHTGEBET in ST. PETER
An der Schwelle zur Nacht Gott begegnen – in Musik und Gesang, im Wort und in der Stille
21.30 Uhr
Abschlussgespräch
mit dem Obmann für alle Teilnehmenden
18.00 Uhr, Hörsaal 101
NACHTFÜHRUNG FESTUNG HOHENSALZBURG
Aufgang zu Fuß
Nur für die TeilnehmerInnen der Salzburger Hochschulwoche öffnen sich abends die Gemäuer
der Festung Hohensalzburg. Sie können ungewohnte Blicke hinter die Mauern der Festung werfen.
Voraussetzung: feste Schuhe, gut zu Fuß (steil, Stufen)
19.30 bis ca. 21.30 Uhr, max. 25 Personen
Treffpunkt: Talstation der Festungsbahn
Preis: € 7,20 pro Person.
Anmeldung an der Kassa im Foyer der Aula
Nacht Café
Leidenschaft – ein Gespräch im Fokus von Kunst und Theologie
19.00 bis 20.30 Uhr, Foyer vor der Großen Aula
Karten zu € 8,– an der Kassa im Foyer der Aula
backup pr
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01
06
01
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03
Sunday,
31st July
Monday,
1st
to Saturday,
6th August
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Monday,
1st August
Tuesday,
2nd August
Wednesday,
3rd August
CHURCH SERVICE FOR STUDENTS
AND OTHERS INTERESTED
8.00 pm at Sacellum
Entrance at corner of Hofstallgasse/Herbert v.- Karajan-Platz
ECUMEN. NOON PRAYER
at St. Peter
daily 1.00 pm–1.15 pm
STUDENT LOUNGE
in the Gotischer Saal/St. Blasius Church
daily 1.15 pm – 2.15 pm
HOLY COMMUNION
at 8.45 am on
Monday, 1st August, Opening Church Service, St. Peter’s Abbey Church
Tuesday, 2nd August, St. Peter’s Abbey Church
Wednesday, 3rd August, St. Peter’s Abbey Church
Thursday, 4th August, Ecumen. Morning Prayers in the Cathedral Dom
Saturday, 6th August, St. Peter’s Abbey Church
INTERNATIONAL STUDENT MEETING
7.30 pm, in the arcades of the Faculty of Catholic Theology
A chance to get to know each other, make contacts, discuss and at the same
time enjoy culinary delights in an informal atmosphere.
RECEPTION GIVEN BY THE FEDERAL PROVINCE
AND CITY OF SALZBURG
Chamber-Concert for the participants of the Salzburg Hochschulwochen
8.00 pm, “Residenz” Palace, Carabinieri Hall
Collision: The Church and the Passions
Theological Improvisation
Improvisation theatre replaces Theological Improvisation. The public passes concepts
to the two actors like balls. Surprising constellations result, unexpected
configurations in the theological play area. Collisions aren´t out of the question.
Game-leadership: Dr. Michael Gabor Zichy
Co-players: Univ.-Prof. Mag. Dr. Angelika Walser, Univ.-Prof. MMag. Dr. Dietmar W. Winkler
2.30 pm to 4.00 pm, HS 230
Tour of the Mozart Residence
Loving and Living Passionately
The Mozarts (Leopold, Wolfgang Franz Xaver) where very passionate
about all music and beautiful women
5.00 pm–6.00 pm, max. 20 participants
Meet at the Mozart Residence, Makartplatz 8
Cost: € 12,– per person
Tickets at the cash desk in the foyer of the Aula
rogramme
04
Thursday,
4th August
05
Friday,
5th August
MEETING OF THE BUND KATHOLISCHER AKADEMIKERINNEN
For members, students and others who are interested
6.30 pm, Seminary
FRATERNITY-MEETING
7.30 pm, Hörsaal 101 in the Faculty of Catholic Theology, Universitätsplatz 1
Baroque Music and Baroque dance
The Ensemble Spirit of Musicke and the Dance Ensemble Musica et Saltatoria
perform baroque music from France (with choreography).
8.00 pm–ap. 9.10 pm, Sacellum
Preis: € 12,– per person,
tickets at the Cash desk in the foyer of the Aula
CLOSING DISCUSSION
with the Chairman for Students
6.00 pm, Hörsaal 101
TOUR OF HOHENSALZBURG FORTRESS BY NIGHT
ascent by cable-railway
The walls of the fortress open up in the evening for participants
in the Salzburg Hochschulwochen. You can take a rare look behind the walls of the fortress.
Participants need sturdy shoes and should be agile walkers (steep, steps)
7.30 pm to approx. 9.30 pm, max. 25 participants
Meet at lower station of the cable-railway
Cost: € 9,– per person, registration at the cash desk in the foyer of the Aula.
ORGAN CONCERT IN THE FRANCISCAN CHURCH
Dances of Life
Compositions from Saint-Saens, de Falla, Sibelius, Cochereau
Organist: Otto Depenheuer
Cost: € 10,– per person, Tickets at the cash desk in the foyer of the Aula
and the evening box office at the main entrance of the church
8.15 pm to 9.15 pm
06
Saturday,
6th August
PRAYERS AT THE END OF THE DAY IN ST. PETER
Come closer to God as night draws in – in music and song, in word and silence
9.30 pm
Closing Discussion
with the Chairman for all Participants
6.00 pm, Hörsaal 101
TOUR OF HOHENSALZBURG FORTRESS BY NIGHT
ascent on foot
The walls of the fortress open up in the evening for participants
in the Salzburg Hochschulwochen. You can take a rare look behind the walls of the fortress.
Participants need sturdy shoes and should be agile walkers (steep, steps)
7.30 pm to approx. 9.30pm, max. 25 participants
Meet at lower station of the cable-railway
Cost: € 7,20 per person, In case of heavy rain ascent by cable-railway (€1,80)
Registration at the cash desk in the foyer of the Aula
Night Café
Passion – a Discussion at the Focus of Art and Theology.
7.00 pm to 8.30 pm, Foyer in front of the Große Aula,
Tickets for € 8,- at the cash desk in the foyer of the Aula
Akademis
Fe
32 | 33
Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx
Geb. 1953 in Geseke, NRW. Studierte
Theologie in Paderborn und Paris,
Priesterweihe 1979. 1996 folgte die
Berufung zum außerordentlichen Professor
an die Theolog. Fakultät Paderborn, und
im selben Jahr wurde er Weihbischof im
Erzbistum Paderborn und zum Titularbischof von Pedena ernannt.
Archbishop Cardinal Dr. Rheinhold Marx
Born in 1953 in Geseke. Studied
theology in Paderborn and Paris,
ordained in 1979. Appointed associate
professor in the Faculty of Theology,
Paderborn in1996. In the same year
appointed auxiliary bishop in the
archdiocese of Paderborn and titular
bishop of Pedena.
Marx wurde 2001 Bischof von Trier und
ist seit 2008 Erzbischof von München und
Freising. Seit 2006 gehört er dem Gremium
der Kommission der Bischofskonferenz der
Europäischen Gemeinschaft (COMECE)
an, dessen Präsident er seit 2012 ist. Papst
Franziskus berief Marx 2014 als Mitglied
in den Kardinalsrat. Ebenfalls 2014 wurde
er zum Vorsitzenden der Deutschen
Bischofskonferenz gewählt.
Marx became bishop of Trier in 2001
and has been archbishop of Munich and
Freising since 2008. Member of the
Commission of Bishops’ Conferences of
the European Community (COMECE)
since 2006 and its president since 2012.
Pope Francis named Marx one of the
eight members of his Council of Cardinal
Advisors. In 2014 he was elected President
of the German Bishops’ Conference.
Eine zentrale Größe im Denken Marx´
ist der Begriff Freiheit, der sich auch in
seinem Wappen wiederfindet. Es ist ihm
auch ein wichtiges Anliegen, Spiritualität
und Weltverantwortung zu verbinden.
The concept of freedom plays a central
role in Marx’ thought and is also reflected
in his coat of arms. A further major
concern of Marx’ is to connect spirituality
with responsibility for the world.
scher
esttag
Academic
Celebration
Sonntag,
7. August
8.30 Uhr: Festgottesdienst
im Dom zu Salzburg
mit Erzbischof Dr. Franz Lackner
Wolfgang Amadeus Mozart
Missa Solemnis, KV 337 in C-Dur
Solisten und Orchester der Salzburger Dommusik
Orgel: Domorganist Heribert Metzger
Leitung: Domkapellmeister János Czifra
10.30 Uhr: Akademischer Festakt
in der Großen Aula der Universität Salzburg,
Universitätsplatz 1
Festvortrag
Erzbischof
Dr. Reinhard Kardinal Marx,
München
Sunday,
7th August
8.30 am High Mass
in Salzburg Cathedral
with Archbishop Dr. Franz Lackner
Wolfgang Amadeus Mozart
Missa Solemnis
Mass in C-major, KV 337
Soloists and Orchestra of the Salzburg Cathedral Music
Organ: Heribert Metzger, Cathedral Organist
Conductor: János Czifra, Master of the Cathedral Music
10.30 am Academic Celebration
in the Große Aula of the University of Salzburg
Universitätsplatz 1
Keynote Speech
Archbishop Cardinal Reinhard Marx,
Munich
Religions
ProfessorInnen und
Studierende der
Religionstriennale 2015
34 | 35
Die politische und kulturelle
Gegenwart der Religionen
in Europa
International Salzburg Summer School
on the Political and Cultural Presence
of Religions in Europe
Salzburger Religionstriennale
Seit 2013 organisieren die Salzburger Hochschulwochen
gemeinsam mit dem Fachbereich Systematische
Theologie ein Exzellenzprogramm zum Thema
„Die politische und kulturelle Gegenwart der Religionen
in Europa“. Diese Salzburger Religionstriennale bietet
begabten DissertantInnen und Postdocs aus ganz
Europa die Möglichkeit, Fragen der Religion, Kultur,
Politik und Identität mit ausgewiesenen ExpertInnen
in diesem Bereich zu reflektieren und zu diskutieren.
Die Themenstellung wird dabei von interdisziplinären
Standpunkten aus beleuchtet. Der Erfolg des
ursprünglich auf drei Jahre angelegten Programms
wird nun zum Anlass genommen, die Reihe der
Summer Schools fortzusetzen.
Since 2013, the Department for Systematic Theology
at the University of Salzburg and the Salzburger
Hochschulwochen have been organizing an International
Summer School on The Political and Cultural Presence
of Religions in Europe (Salzburger Religionstriennale).
This summer school offers excellent PhD-students
as well as postdoctoral researchers from all over Europe
the possibility to study and discuss questions of religion,
culture, politics and identity in the European context with
distinguished experts in this field. These topics are dealt
with from interdisciplinary points of view. Due to its
success, the series of Summer Schools, originally
designed as a triannual cycle of seminars, has now
been decided to be set forth.
striennale
Das Thema der diesjährigen
Religionstriennale lautet:
This year’s Salzburg Summer School
is dedicated to the topic
Religion auf der Flucht.
Die Auswirkungen der
Migration auf die Religion
in säkularisierten
Gesellschaften Europas Fleeing Religions:
The Impact of Migration
on Religion in
Secularized European
Countries
1./2. August, HS 107
N.N.
1./2. August, HS 107
N.N.
3./4.August, HS 107
Univ.-Prof. Dr. András Máté-Tóth, Szeged (Ungarn)
3./4. August, HS 107
Univ.-Prof. Dr. András Máté-Tóth, Szeged (Hungary)
5.–6. August, HS 107
Univ.-Prof. Dr Anne Koch, Salzburg
5./6. August, HS 107
Univ.-Prof. Dr. Anne Koch, Salzburg
Moderation 1.–6. August
Dr. Annette Pitschmann, Salzburg
Chair 1. – 6. August
Dr. Annette Pitschmann, Salzburg
In einem gemischten Format aus Vorlesungen,
Textlektüre und Diskussionen werden die Forscherinnen
und Forscher je zwei Tage lang mit den Teilnehmenden
der Salzburger Religionstriennale arbeiten.
In a mixed format of lectures, studying of texts and
discussions each of these researchers works with
the participants for two days. The structure of each day
is the following:
9.00–10.30 UhrVortrag und Diskussion
11.00–12.30 UhrLektürekreise
12.30–14.30 UhrMittagspause
14.30–16.00 UhrÖffentlicher Vortrag und Diskussion
16.30–18.00 UhrWorld Café
9.00 am–10.30 amLecture and Discussion
11.00 am–12.30 pmReading and Discussion of Texts
12.30 pm– 2.30 pmLunch Break
2.30 pm– 4.00 pmLecture and Discussion
4.30 pm– 6.00 pmWorld Café
Vortragssprache: Englisch
Conference Language: English
Preis
PreisträgerInnen 2015
v.l.: Michaela Neulinger, Christian Kern,
Gottfried Schweiger mit Erzbischof Franz Lackner
und Obmann Gregor M. Hoff
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Publikumspreis
für wissenschaftliche
kommunikation
PUBLIC’S PRIZE
FOR THE COMMUNICATION
OF SCHOLARSHIP
Das Direktorium der Salzburger Hochschulwochen
hat zum elften Mal einen Publikumspreis für wissen­
schaftliche Kommunikation ausgeschrieben. Graduierte
WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen der Jahrgänge
1981 und jünger wurden eingeladen, sich zu bewerben.
For the tenth time the Directorate of the Salzburger
Hochschulwochen intends to award a public’s Prize for the
communication of scholarship. Academics, born in or after
1981, who have graduated (all disciplines accepted) are
invited to participate.
Eine Jury hat drei Beiträge ausgewählt, die von den
Verfassern in einem 25-minütigen Vortrag vorgetragen
werden. Das Publikum der Salzburger Hochschulwoche
wird die PreisträgerInnen bestimmen. Kriterien sind
A jury has selected three contributions each to be
presented in a 25-minute address. The public attending
the Salzburger Hochschulwochen will select the prizewinners. The criteria are:
- fachwissenschaftliche Qualität
- inhaltliche Originalität
- kommunikative Transferleistung
- quality of specialist knowledge
- originality of content
- communication ability
Wir laden zur
Entscheidung am:
YOU ARE INVITED TO THE
DECISION-MAKING PROCESS ON
Donnerstag,
4. August
Thursday,
4th August
ab 14.30 Uhr
Rechtswissenschaftliche Fakultät,
Kapitelgasse 4–6, HS 230
from 2.30 pm onwards
Rechtswissenschaftliche Fakultät,
Kapitelgasse 4–6, HS 230
3 Vorträge
Publikumsentscheidung
Preisverleihung
3 PRESENTATIONS
THE PUBLIC’S
DECISION
1. Preis: 1.000 Euro gestiftet von Dres. Cord-Jesko
u. Kartz-Bogislav Baller
2. Preis: 500 Euro gestiftet von KV Stiftung
3. Preis: 300 Euro gestiftet vom BkdA
1st Prize: 1,000 Euro donated by Dres. Cord-Jesko
u. Kartz-Bogislav Baller
2nd Prize: 500 Euro donated by KV Stiftung
3rd Prize: 300 Euro donated by BkdA
s
info
PRIVATSTIFTUNG
SALZBURGER
HOCHSCHULWOCHEN
SALZBURGer
HOCHSCHULWOCHEN
PRIVATE FOUNDATION
2008 durch die großzügige Anschubfinanzierung seitens
der Peter-Kaiser-Gedächtnisstiftung unter ihrem Präsidenten Senator DDr. Herbert Batliner errichtet, wurde
mit der Privatstiftung Salzburger Hochschulwochen eine
zusätzliche finanzielle Basis geschaffen, um die Aufgaben
der Salzburger Hochschulwoche zu sichern:
Thanks to generous start-up financing on the part of the
Peter-Kaiser-Gedächtnisstiftung implemented under its
president, Senator DDr. Herbert Batliner, the Salzburg
Hochschulwochen Private Foundation has been provided
with an additional financial basis, thereby securing the
aims of the Salzburg Hochschulwochen:
ndas Gespräch der Theologie mit den anderen
Wissenschaften zu pflegen und zu führen
njungen Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme
am interdisziplinären Gespräch der Wissenschaften
zu bieten
nein Forum der Begegnung verschiedener Generationen
und Länder zu sein
nto further discussion between theology and the other
academic disciplines
nto give young students the chance to participate in
inter-disciplinary discussions with other branches of
scholarship
nto be a forum for the encounter of various generations
and countries
Zweck der Stiftung ist die Förderung des Zieles der
Salzburger Hochschulwochen, als Sommeruniversität –
und dies seit 1931 – Wissenschaft im Sinn christlicher
Weltdeutung zu betreiben.
The foundation’s purpose is to further the aim of the
Salzburg Hochschulwochen as a summer university,
which was established in 1931, to do scholarship in
the sense of a Christian interpretation of the world.
Der Ertrag des Stiftungsvermögens und sonstige
Einnahmen aus der Stiftung stellen einen wichtigen
Beitrag zur Finanzierung des Zwecks und der Ziele der
Salzburger Hochschulwochen dar.
The returns on the foundation’s assets together with
other income from the foundation play an important role
in financing the purpose and mission of the Salzburg
Hochschulwochen.
Es ist auch möglich, der Privatstiftung zuzustiften.
Mit Ihrer Zustiftung fördern Sie die Veranstaltung
der Salzburger Hochschulwoche sowie die Teilnahme
der akademischen Jugend. Zugleich leisten Sie einen
wertvollen Beitrag, das Leben und Überleben der
Salzburger Hochschulwoche auf Zukunft zu sichern.
Your endowment promotes the organisation
of the Salzburg Hochschulwochen and the
participation of young academics. At the same time
you are making a valuable contribution to securing
the life and survival of the Salzburg Hochschulwochen
for the future.
Privatstiftung Salzburger Hochschulwochen
Bankverbindung:
IBAN: AT27 1953 0001 0018 5153
BIC: SPAET2S
Bankhaus Spängler & Co AG
Private Foundation of the Salzburger Hochschulwochen
Bank details
IBAN: AT27 1953 0001 0018 5153
BIC: SPAET2S
Bankhaus Spängler & Co AG
Stiftungsvorstand:
Mag. Peter Plaikner, Vorsitzender
Abtpräses Dr. Benno Malfér, Stv.
Rechtsanwalt Dr. Fritz Müller
Dr. Hermann Rumschöttel
Foundation Management Board:
Mag. Peter Plaikner, Chairman
Abt Dr. Benno Malfér, Deputy Chairman
Rechtsanwalt Dr. Fritz Müller
Dr. Hermann Rumschöttel
Informationen:
Mag. Peter Plaikner
Tel. +43/676/461 40 76
[email protected]
Information:
Mag. Peter Plaikner
Tel. +43 676 461 40 76
[email protected]
Das präsidium
der salzburger
hochschulwochen
The Praesidium
of the Salzburger
Hochschulwochen
Erzbischof Dr. Franz Lackner, Salzburg
Theologische Fakultät
Dekan Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler
Salzburger Äbtekonferenz
Abt Theodor Hausmann OSB, Augsburg
Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften
Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf, Bonn
Katholischer Akademikerverband Deutschlands
Dipl. Theol. Andreas Hölscher, Paderborn
Katholischer AkademikerInnenverband Österreichs
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Karl Fuchs, Salzburg
Katholische Akademikerarbeit Deutschlands
Dipl.-Oec. Manfred Speck, Bensheim
Forum Hochschule und Kirche e.V.
Hochschulseelsorger Peter Blümel, München
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Das Direktorium
der salzburger
hochschulwochen
The Governing Board
of the Salzburger
Hochschulwochen
Katholisches Hochschulwerk
Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher OSB
Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger
Theologische Fakultät
Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Franz Gmainer-Pranzl
Univ.-Prof. Mag. Dr. Angelika Walser
Salzburger Äbtekonferenz
P. Dr. Michael Köck OSB
N.N.
Katholischer Akademikerverband Deutschlands
StDir. Dr. Bernhard Hillen
Dipl. Theol. Andreas Hölscher
Katholischer AkademikerInnenverband Österreichs
Mag. Dr. Eva Drechsler
Mag. Magda Krön
Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften
Direktor Prof. Dr. Otto Depenheuer
Prof. em. Dr. Dr. Dr. h.c. Karl Gabriel
Katholische Akademikerarbeit Deutschlands
Elke Beate Peters
Dipl. Theol., Dipl.-Psych. Hubertus Wübken
Forum Hochschule und Kirche e.V.
Dr. Martin Rötting
Hochschulpfarrer P. Johannes Haas OSFS
kooptierte mitglieder
des direktoriums
Co-opted Member
of the Governing Board
Katholische Hochschulgemeinde Salzburg
Mag. Mag. Günther Jäger
N.N.
Mentorat für Lehramtsstudierende
Pfarrer Christoph Stender
Vertreter der Studierenden
Charlotte Dietrich
Michael Strohriegl
info
Teilnahmegebühren
Conference Fees
Wochenkarte per Überweisung bis 25. Juli
€ 130,–
Week ticket payment in advance until 25th July
€ 130,–
Studierende (bis zum voll. 30. Lj.)
€ 55,–
Students (aged 30 and under)
€ 55,–
Tageskarte
€ 35,–
Day ticket
€ 35,–
Einzeleintrittskarte
€ 14,–
Single admission ticket € 14,–
Festakt
€ 14,–
Festive Closing Ceremony
€ 14,–
Studentenermässigung
STUDENT REDUCTIONS
Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.
Die Reihung der Anmeldung erfolgt nach Eingangsdatum.
Teilnahme nur möglich nach Vorauszahlung von
Teilnahmegebühr und bei Bedarf Mittagessen.
Special prices available for students
aged 30 and under. Participation only
by pre-payment and lunch (if required)
by bank transfer.
Wochenkarte
€ 55,–
Week ticket € 55,–
Unterkunft/Frühstück für die ganze Woche
€ 45,–
Accommodation/breakfast for the whole week
€ 45,–
Gesamt
€ 100,–
Total
€ 100,–
Mittagessen in der Mensa Montag bis Samstag
€ 30,–
Lunch at Mensa Monday to Saturday
€ 30,–
Anmeldung telefonisch: +43/(0)662/80 44-25 23
Im Internet: www.salzburger-hochschulwochen.at
To register by telephone: +43/(0)662/80 44-25 23
via internet: www.salzburger-­hochschulwochen.at
Einführung für Studierende beim AKH-Vorwochenende:
30. und 31. Juli im Schloss Fürstenried, München
Anmeldung über www.fhok.de
Introduction for students at the AKH preparatory weekend:
30th and 31st July in Schloss Fürstenried, Munich
registration at www.fhok.de
ECTS-Akkreditierung
ECTS-ACCREDITATION
ECTS-Zertifizierung über 3 Punkte.
Nähere Informationen darüber erteilt das Büro
der Salzburger Hochschulwochen.
Students can receive an ECTS certificate worth 3 points.
For further information contact the office of the
Salzburger Hochschulwochen.
Kassa
Cash desk
Mo: 8.00–12.30 Uhr und 14.00–16.30 Uhr
Di bis Sa: 8.30–12.00 Uhr und 14.00–16.30 Uhr
So: 8.00–11.00 Uhr im Foyer der Großen Aula der
Universität Salzburg, Universitätsplatz 1
Monday: 8.00 am–12.30 pm and 2.00–4.30 pm
Tuesday till Saturday: 8.30 am–12.00 pm and 2.00–4.30 pm
Sunday: 8.00 am–11.00 am in the foyer at the Große Aula
of the University Salzburg, Universitätsplatz 1
info
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Werden Sie Mitglied im
FREUNDESKREIS DER
SALZBURGER
HOCHSCHULWOCHEN
BECOME A MEMBER
OF THE FRIENDS
OF THE SALZBURGer
HOCHSChULWOCHEN
Der Freundeskreis der Salzburger Hochschulwochen unterstützt das Anliegen, jungen, interessierten Studierenden
eine kostengünstige Teilnahme an der Hochschulwoche
zu ermöglichen. Helfen sie mit, dass junge Studierende
das Gesamtthema aus ihrer Sicht hinterfragen, diskutieren
und aus der Zusammenschau verschiedener Wissenschaftsfächer die für sie gültigen Schlüsse ziehen können.
The Friends of the Salzburger Hochschulwochen aim to
enable interested young students to participate in the
Salzburger Hochschulwochen at a low cost. Help us give
young students the chance to question the main theme
from their own point of view, to join in discussions and,
drawing on an overview drawn various disciplines, to
reach valid conclusions of their own.
Als Dank für Ihre Hilfe
- erhalten Sie bei einer Spende von € 180,– eine
Ehrenkarte, die zum kostenlosen Besuch der Vorlesungen
und Vorlesungen mit Kolloquium berechtigt
As a thank you for your help
- a donation of € 180,– and over entitles you to an
honorary ticket enabling you to attend the lectures
and lectures with discussion free of charge,
- erhalten Sie bei einer Spende von € 190,– eine
Ehrenkarte und einen reservierten Platz beim
Akademischen Festakt
- a donation of € 190,– or over entitles you to an
honorary ticket and a reserved seat for the
Academic Celebration,
- erhalten Sie bei einer Spende von € 240,– eine
Ehrenkarte, einen reservierten Platz beim
Akademischen Festakt und den Berichtsband
- a donation of € 240,– and over entitles you to an
honorary ticket, a reserved seat at the Academic
Celebration and a copy of the report.
Folgende Bankverbindungen stehen zur Verfügung:
UniCredit Bank Austria AG
Konto 069 5383 4602, BLZ 12000
IBAN: AT23 1200 0069 5383 4602
BIC: BKAUATWW
P_511000_01
Salzburger Hochschulwochen
Bank details:
UniCredit Bank Austria AG
Acct. Nr.: 069 5383 4602, Sort Code: 12000
IBAN: AT23 1200 0069 5383 4602
BIC: BKAUATWW
P_511000_01
Salzburger Hochschulwochen
Postbank München
Konto 2545-804, BLZ 70010080
IBAN: DE 57 7001 0080 0002 5458 04
BIC: PBNKDEFF
Postbank Munich
Acct. Nr.: 2545-804, Sort Code: 70010080
IBAN: DE 57 7001 0080 0002 5458 04
BIC: PBNKDEFF
Für SpenderInnen der Bundesrepublik Deutschland
besteht die Möglichkeit, die Spende steuermindernd
geltend zu machen. Spendenbescheinigungen
werden unaufgefordert zugesandt.
Donations from benefactors from the Federal
Republic of Germany may be deducted from tax.
Receipts for donations are sent out as a matter
of course.
Wir freuen uns über jede Spende!
We are grateful for all donations!
«
o
C
1 Große Aula,
HS 101, 103
Tagungsbüro, Kassa
Universitätsplatz 1
D
2 HS 230
Kapitelgasse 4–6
A
3 Mensa
Toskanatrakt
4 Gotischer Saal /
Kirche St. Blasius
5 Dom
«B
6 Stiftskirche St. Peter
7 Franziskanerkirche
8 Residenz
9 Sacellum
Eingang Ecke
Hofstallgasse/
Herbert-vonKarajan-Platz
10 Mozart-Wohnhaus
A Junge Hotels
Haunspergstraße
Haunspergstraße 27
Obus 1, Haltestelle:
Jahnstraße
B Hotel Oekotel
Eugen-MüllerStraße 4, Obus 4
C Kolpinghaus
Adolf-KolpingStraße 10
Obus 6, Haltestelle
Erzherzog-EugenStraße
D Eco Suite Hotel
Adolf-KolpingStraße 12
Obus 6, Haltestelle
Erzherzog-EugenStraße
E Gästehaus im
Priesterseminar
Dreifaltigkeitsgasse 14
F Heffterhof
Maria-Cebotari-Str. 7
Obus 6
G Hotel St. Virgil
Ernst-Grein-Straße
Obus 7
H Haus St. Benedikt
I
Johannes-Schlößl
Mönchsberg 24
J JUFA Salzburg City
Josef Preis Allee 18
E
10
I
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3
1
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8
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G
H
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F
J
2
Für die Organisation der Liturgiefeiern und der
Studierendenlounge danken wir den Teams der Katholischen
Hochschulgemeinden Salzburg und Mannheim
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We would like to express our thanks to the teams of
the Katholische Hochschulgemeinde Salzburg and Mannheim
for the organisation of the liturgical celebrations
and the Lounge for Students.
Impressum
Herausgeber: Salzburger Hochschulwochen
Für den Inhalt verantwortlich: Elisabeth Kendlbacher
Gestaltung: graficde‘sign pürstinger, Salzburg
Fotos: iStock.com (Coverfoto), Haigermoser (Seite 3), Arno Declair (Seite 14), Karl Leitner (Seite 19),
Klaus D. Wolf (Seite 32), Foto Sulzer (Seite 34/35, 36/37)
Übersetzungen: Dr. Adrienne Huter
Druck: Colordruck, Hallein
Redaktionsschluss: 1. April 2016
Sekretariat der Salzburger Hochschulwochen
Theologische Fakultät
Universität Salzburg
5020 Salzburg, Universitätsplatz 1
Tel. +43/(0)662/80 44 25-23
[email protected]
www.salzburger-hochschulwochen.at