bürgerbrief - Meetingpoint Brandenburg

BÜRGERBRIEF
STADTFRAKTION
BÜRGER FÜR BÜRGER
Ausgabe 1/2016
30.06.2016
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitbürger,
der Name ist Programm und soll uns Verpflichtung sein: Mit unserem BÜRGERBRIEF wollen
wir Sie fortan über unsere Arbeit als STADTFRAKTION BÜRGER FÜR BÜRGER in der
Stadtverordnetenversammlung unserer Stadt informieren. Wir wollen Ihnen zeigen, mit
welchen Themen wir uns beschäftigen, wie und warum bestimmte Entscheidungen getroffen
werden.
Wir wollen Ihnen unseren Standpunkt zu konkreten Sachfragen darstellen und Sie damit
einladen, das Für und Wider eines Entscheidungsprozesses mit uns zu diskutieren und
miteinander unsere Sichtweisen auszutauschen. Dabei wollen wir gut zuhören und genau
hinsehen. Denn auch in der Kommunalpolitik kommt es auf den Blickwinkel an, um Abläufe
und Inhalte zu verstehen.
Für Ihre Hinweise und Anregungen sind wir dankbar. Nehmen Sie uns beim Wort.
Freundliche Grüße
Dirk Stieger
Gertrud-Piter-Platz 1
14770 Brandenburg an der Havel
Telefon: 03381/33500
Telefax 03381/335019
Dirk Stieger
STADTFRAKTION BÜRGER FÜR BÜRGER geht an den Start
Mit der Neubesetzung und Neubildung der
Ausschüsse und sonstigen Gremien in der
Sitzung der
Stadtverordnetenversammlung am
29.06.2016 ist nun die Arbeitsfähigkeit der
STADTFRAKTION BÜRGER FÜR
BÜRGER hergestellt.
liebenswerte Stadt als weltoffen,
gastfreundlich und tolerant.
Wir werden uns als Stadtverordnete wie
auch bisher aktiv in die Stadtpolitik und die
Mitgestaltung unserer Heimatstadt
einbringen. Dabei ist uns ein klares
Bekenntnis zum Erhalt der Kreisfreiheit
wichtig. Wir stehen für eine solidarische
Stadtgesellschaft, in der wirtschaftlicher
Erfolg und soziale Verantwortung
zusammen gehören. Wir schätzen unsere
Dem Fraktionsvorsitzenden Dirk Stieger
stehen als Stellvertreter Marlis Eichhorn
und Norbert Langerwisch zur Seite.
Der STADTFRAKTION BÜRGER FÜR
BÜRGER gehören die Stadtverordneten
Marlis Eichhorn, Katrin Langerwisch,
Norbert Langerwisch und Dirk Stieger an.
Unsere Stadtverordneten werden in den
Fachausschüssen durch die
Sachkundigen Einwohner Christian
Wehrstedt, Thomas Langerwisch,
Friederike Spiesecke, Sebastian Möckel,
Marco Bergholz, Heiko Horst-Müchler und
Martin Freydank unterstützt.
Wir sind in folgenden Ausschüssen und Gremien vertreten:
Ausschuss
Mitglied
Stellvertreter
Hauptausschuss
Dirk Stieger
Ausschuss für Finanzen und
Liegenschaften
Ausschuss für Wirtschaft,
Tourismus, Kommunale
Beteiligungen und Vergaben:
Ausschuss für Umwelt, Recht,
Ordnung und Petitionen
Ausschuss für
Stadtentwicklung
Marlis Eichhorn
Norbert
Langerwisch
Marlis Eichhorn
Norbert
Langerwisch
Marlis Eichhorn
Katrin
Langerwisch
Dirk Stieger
Marlis Eichhorn
Ausschuss für Bildung, Kultur
und Sport
Ausschuss für Gesundheit,
Soziales und Seniorenfragen
Rechnungsprüfungsausschus
s
zeitweiliger Ausschuss zum
Erhalt der Kreisfreiheit
Werksausschuss
Marlis Eichhorn
Katrin
Langerwisch
Dirk Stieger
Norbert
Langerwisch
Katrin Langewisch
Norbert
Langerwisch
Dirk Stieger
Katrin
Langerwisch
Katrin
Langerwisch
Dirk Stieger
Norbert
Langerwisch
Dirk Stieger
Sachkundiger
Einwohner
Marco Bergholz
Thomas
Langerwisch
Christian
Wehrstedt
Sebastian
Möckel
Friederike
Spiesecke
Heiko HorstMüchler
Martin Freydank
Norbert Langerwisch übt zudem den
Vorsitz im
Rechnungsprüfungsausschuss aus.
Die STADTFRAKTION BÜRGER FÜR
BÜRGER wird zudem im „PackhofGremium“ mit Dirk Stieger,
Stellvertreterin Marlis Eichhorn,
vertreten sein.
Norbert Langerwisch
Stärkung der Wirtschaftsregion Westhavelland
Unsere kreisfreie Stadt Brandenburg an
der Havel ist von der Landesregierung als
regionaler Wachstumskern ausgewiesen
und hat damit eine besondere
Ausstrahlungs- und Versorgungsfunktion
für Westbrandenburg.
Seit 2011 arbeiten die Kooperationspartner
Rathenow, Premnitz und Brandenburg an
der Havel, natürlich mit Beteiligung des
Landkreises Havelland, eng zusammen
zur Entwicklung und Stärkung einer
gemeinsamen Wirtschaftsregion
Westbrandenburg.
Die Stadtfraktion Bürger für Bürger
unterstützt die Schwerpunkte
Kooperationsmanagement,
Fachkräftesicherung, Regionalmarketing
und Gewerbe- und
Industrieflächenmanagement.
Wir haben darauf hingewiesen, dass die
interkommunale Zusammenarbeit weiter
forciert werden muss und deutlich besser
ist als die erzwungene Aufgabe der
Kreisfreiheit für unsere Stadt Brandenburg
an der Havel.
Bei einem nächsten Bericht an die
Stadtverordnetenversammlung sollte aber
darauf geachtet, dass die digitale
Infrastruktur ebenfalls deutlich gestärkt
werden muss, wenn wir erreichen wollen
das die Wirtschaftsentwicklung der Region
weiter voran kommt.
Dirk Stieger
Nachnutzungskonzept Marienberg auf gutem Weg
Die Stadtverordnetenversammlung hatte
sich am 29.06.2016 auch mit der
Berichtsvorlage zur Nachnutzung Pflege
des Marienberges durch die BAS
Brandenburger Arbeitsförderungs- und
Strukturentwicklungsgesellschaft mbH zu
befassen.
des Grobkonzeptes mit der Vorlage Nr.
42/2016 zu ersten Ideen der künftigen
Bewirtschaftung des Marienberges durch
die BAS GmbH als städtischer
Gesellschaft auf Widersprüche
hinzuweisen und konkretere Darlegungen
anzumahnen.
Der nun vorgelegte Zwischenbericht
machte mehr als deutlich, wie richtig es
war, bereits im Februar bei der Vorlage
Insbesondere war im Februar kritisiert
worden, dass hier Tätigkeitsfelder
insbesondere bei der Pflege des
Marienberges von der BAS GmbH besetzt
werden sollen, für die bislang gewerbliche
Unternehmen aus unserer Stadt tätig
waren. Wir hatten damals darauf
hingewiesen, dass wir einen
Verdrängungswettkampf nicht wollen und
dass die konkreten Tätigkeitsfelder
möglichst genau abzugrenzen sind.
Der nun vorgelegte Zwischenbericht lässt
bei der Entwicklung der konzeptionellen
Schwerpunkte die klare Motivation der
Integration von teihabeberechtigten
Menschen am ersten Arbeitsmarkt ebenso
erkennen, wie die Zielstellung der
Bestandsunterhaltung des
denkmalgeschützten Marienberges.
Allerdings wird nun auch deutlich, wo die
Nahtstelle zwischen den Tätigkeitsfeldern
liegen soll, die künftig von Mitarbeitern der
BAS GmbH bearbeitet werden und den
fachlich komplexeren Bereichen, die auch
weiterhin von der kommunalen
Fachverwaltung und von gewerblichen
Unternehmen mit der spezielleren
Erfahrung und Fachkunde begleitet
werden sollen.
Uns ist dabei wichtig, dass nur bei diesem
vernünftigen Interessenausgleich auch
eine in jedem Falle notwendige breite
Akzeptanz des gewollten Modells der
Integration von teilhabeberechtigten
Menschen erreicht werden kann, wenn es
um ein Miteinander und nicht um eine
Konkurrenzsituation geht.
Dass dabei einem kommunalen
Unternehmen wie der BAS GmbH die
Aufgabe zukommen soll, benachteiligten
Menschen eine Chance am Arbeitsmarkt
zu bieten, die Erfahrung von
Wertschätzung auch durch eigene Arbeit
zu ermöglichen, halten wir für richtig.
Bei der Vorlage handelte es sich um einen
Zwischenbericht, welcher das bisherige
Grobkonzept näher untersetzte und die
künftige Richtung aufzeigen soll. Auch wir
erwarten, dass für die künftige
Entscheidungsfindung durch die
Stadtverordnetenversammlung konkrete
Nachweise der Wirtschaftlichkeit und der
Marktbeziehungen dargelegt werden,
denn nur auf der Grundlage eines
nachvollziehbaren Zahlenwerkes, welches
die konkreten Leistungsparameter und die
Wirtschaftlichkeit gegenüberstellt, kann
eine belastbare Entscheidung getroffen
werden.
Katrin Langerwisch
Heißes Thema Mindestlohn
Nicht nur am Rande der
Stadtverordnetenversammlung wurde über
den Mindestlohn auch in städtischen
Unternehmen diskutiert.
Als Mitarbeiterin der KSC Klinik Service
Center GmbH ist mir sehr bewusst, dass
eine Anhebung des Mindestlohns, wie von
der Geschäftsführung der KSC geplant,
nicht dazu führen wird, dass bei den
Beschäftigten Euphorie ausbrechen wird.
Die ab Juli 2016 vorgesehene Anhebung
des Stundenlohns auf ca. 9,- € bessert die
persönliche Lage der Beschäftigten nur
geringfügig, ist also der berühmte Tropfen
auf dem heißen Stein.
Das Problem ist dabei aber nicht, dass die
Geschäftsführung die Arbeit der
Beschäftigten der KSC nicht anerkennt, es
liegt einfach an der unzureichenden
Finanzierung der Krankenhäuser in
unserem Land.
Einseitige Schuldzuweisungen gegenüber
der Geschäftsführung helfen nicht weiter.
Ein Schulterschluss zwischen
Geschäftsführung und Gewerkschaften mit
dem Ziel einer deutlich verbesserten
Krankenhausfinanzierung wäre sicherlich
besser geeignet, um eine zukünftig
verbesserte Bezahlung auch für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KSC
zu erreichen.
Weihnachtsgeld in den Mindestlohn
rechtlich zulässig ist, ist sicherlich
ärgerlich.
Die rechtliche Überprüfung der Streichung
von Weihnachts- und Urlaubsgeld war
zweifellos berechtigt.
Wenn die klagenden Kolleginnen und
Kollegen auch weiterhin hoffen doch noch
vor Gericht Recht zu bekommen, dann
müssen sie abwarten bis die gerichtliche
Entscheidung vorliegt und können erst
danach von der Lohnerhöhung profitieren.
Die Entscheidung des
Bundesgerichtshofs, dass die
Einbeziehung von Urlaubs- und
Nachvollziehbar ist aber, dass die
Geschäftsführung der KSC die
vorgesehene Erhöhung des Lohns um 2 %
nur bei denen vornimmt, die die
Änderungskündigung auch unterschrieben
haben.
Dirk Stieger
Einigkeit: Kita-Gebühren erneut auf den Prüfstand
Zu Beginn der
Stadtverordnetenversammlung ergriffen
Vertreter der Brandenburger
Elterninitiative in der
Einwohnerfragestunde das Wort, um auf
die Entwicklungen nach den Beschlüssen
der Stadtverordnetenversammlung zur
Elternbeitragsordnung für die
Inanspruchnahme von Kindertagesstätten
in der Stadt Brandenburg an der Havel
vom 25.11.2015 und 24.02.2016
hinzuweisen.
Entgegen der ursprünglichen politischen
Erwartung einer Kostensteigerung um
etwa 10 % sei nun die Realität so, dass
tatsächlich Steigerungen um 20 % bis
sogar 80 % zu verzeichnen wären, was
längst den Hintergrund jeder
Sozialverträglichkeit verloren hätte.
Vertreter unserer Fraktion hatten sich
bereits in den letzten Tagen, so unter
anderem am 27.06.2016 in Gesprächen
mit Elternvertretern sachkundig gemacht
und in der Folge noch am 28.06.2016 den
Beschlussantrag in die
Stadtverordnetenversammlung
eingebracht, wonach zunächst die
Beschlussfassungen vom 25.11.2015 und
24.02.2016 in der
Stadtverordnetenversammlung rückgängig
gemacht werden sollen. Dabei handelt es
sich um die maßgeblichen Beschlüsse zu
den Veränderungen der
Elternbeitragsordnung mit den nun
bekannt gewordenen deutlich höheren
Belastungen, als ursprünglich
angenommen.
Vor dem Hintergrund der Sitzungspause
der SVV aufgrund der Sommerferien wird
die Beschlussvorlage erst im September
2016 behandelt, wobei insbesondere
aufgrund des Durchlaufes durch die
Fachausschüsse hinreichend Gelegenheit
besteht, Detailfragen zu klären und die
Auswirkungen bei Veränderungen zu den
einzelnen Parametern zu prüfen.
Die von uns eingebrachte
Beschlussvorlage verfolgt zunächst das
Ziel, die beiden Beschlussfassungen zur
Elternbeitragsordnung vom 25.11.2015
und 24.02.2016 aufzuheben, um so den
Weg frei zu machen für einen
gemeinsamen Dialog zwischen
Fachverwaltung, Stadtpolitik und den
Vertretern der Elterninitiative. Dabei gehen
wir davon aus, dass es gelingen kann,
einen gemeinsam abgestimmten
Vorschlag für eine weitgehend akzeptierte
Elternbeitragsordnung zur
Beschlussfassung in der SVV vorzulegen.
Soweit von anderen Fraktionen noch in
der Sitzung der SVV am 29.06.2016 der
Versuch unternommen wurde, zum
Tagesordnungspunkt Bedarfsplan zur KitaTagesbetreuung den weiteren
Tagesordnungspunkt Überarbeitung der
Beitrags- und Gebührenordnung für KitaBetreuung und Kindertagespflege mit
aufzunehmen, so scheiterte dieses
Unterfangen zunächst an formalen
Rechtmäßigkeitsfragen. Da aber ohnehin
die von uns eingebrachte
Beschlussvorlage im September 2016
behandelt wird und die Verwaltungsspitze
die Anliegen des formal unzulässigen
Ergänzungsantrages mit berücksichtigen
will, wird es gemeinsam gelingen, die
Gesamtthematik im September 2016 zu
beraten.
Hier eine Übereinstimmung und
weitestgehende Akzeptanz zu finden, ist
nicht nur wichtig für die deutliche
Abminderung der finanziellen Belastung
von Familien mit Kindern. Die Höhe von
Kita-Gebühren ist auch und immer mehr
ein Standortfaktor und wenn unsere Stadt
den richtigen Weg geht, auch im Umland
für Zuzug nach Brandenburg an der Havel
zu werben, dann müssen auch gerade hier
die Perspektiven für Familien mit Kindern
in unserer Stadt im Blick behalten werden.
Als STADTFRAKTION BÜRGER FÜR
BÜRGER haben wir den couragiert
auftretenden Eltern in der
Stadtverordnetenversammlung unsere
Unterstützung zugesagt.
Bis zur nächsten Ausgabe im September 2016 wünschen wir Ihnen
eine gute Zeit und erholsame Sommerferien.