Briloner Anzeiger 29.06.2016 - Top-Nachwuchs für Top

Top Nachwuchs für Top Firmen
27. Juni 2016 Ulrich Trommer
Brilon-Totallokal: Wiederkommen nach dem Studium
nicht vergessen! – Top- Nachwuchs für Top -Firmen – 52
Aussteller zeigten attraktive berufliche Möglichkeiten vor
Ort – etwa 470 Besucher
Brilon-Totallokal: Olsberg. Hier kannst Du auch was werden in der Region, das ist die
Botschaft, die die Messe Top -Nachwuchs für Top- Firmen angehenden Abiturienten und
Abiturientinnen des Gymnasiums und der Beruf Kollegs am 22.6. in der Konzerthalle Olsberg mit
auf den Weg geben wollte. Etwa 470 junge Leute umlagerten die Stände der 52 Firmen und
Institutionen, die durch hervorragende Präsentationen zeigten, wie wichtig ihnen das Gespräch
mit dem Nachwuchs ist.
Wenn sie wissen, was die Region an Führungspositionen bereithält, kommen sie eher zurück,
diese Hoffnung hegten die sechs Bürgermeister der Städte des Altkreises und die
Wirtschaftsförderer, sowie Vertreter des Berufskollegs, des Gymnasiums Brilon und der Josefs
Gesellschaft beim Pressegespräch. „Der Fachkräftemangel macht auch vor unserer Region nicht
halt“, sagte Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer in seiner Begrüßung. Umso wichtiger sei
es, jetzt „richtig zu trampeln und Werbung zu machen“, um Facharbeiter, Ingenieure, Techniker
und Führungskräfte in vielen Bereichen zu bekommen. Hier gebe es mehr als nur Grün, und man
müsse dafür zu sorgen, „dass die jungen Leute wissen, welche Möglichkeiten und Firmen es hier
vor Ort gibt.“ Das unterstrich auch Oliver Dülme, Wirtschaftsförderer von Brilon und 2012
Initiator der Messe: „Es geht darum, dass die Abiturienten die Chancen hier kennen“. Umso
größer sei die Chance, dass sie zurückkämen. Von einer „gewissen Erfolgsgeschichte“, der nun
bereits 5. Auflage der Messe an wechselnden Standorten sprach er. Begonnen als LEDER
Projekt, trage sie sich inzwischen selber. 2017 wird sie in Hallenberg stattfinden.
Mario Polzer (Sprecher Josefs Heim) erklärte stellvertretend für die 52 Aussteller, was man von
der Messe erwarte. „Wenn wir die Abiturienten jetzt begeistern, kommen sie in 4-5 Jahren
zurück.“ Im Pflege- und Betreuungsbereich, in dem 80% der etwa 1000 Mitarbeiter der Elisabeth
Klinik und des Josefs Heims arbeiten, gäbe es noch keine Probleme, aber dafür habe man
zunehmend Schwierigkeiten, qualifizierten Nachwuchs z.B. für Abteilungsleitungen zu finden.
Für die Schulen wies Roald Blei vom Berufskolleg Olsberg, darauf hin, dass die Firmen wichtige
Partner für Praktika seien, und dass der Kontakt zu den Firmen, den die Messe darüber hinaus
ermögliche, wichtig sei, um berufliche Chancen ausloten zu können.
Der Erfolg der Messe liegt sicher auch in dem begründet, was Elisabeth Nieder (allgemeine
Stellvertreterin des Bürgermeisters) betonte: Das Besondere im Altkreis sei, dass es im Bereich
der Wirtschaftsförderung eine sehr enge Zusammenarbeit gäbe. Man habe erkannt, dass bei
Berufsbildungsbörsen Abiturienten bisher zu wenig im Fokus standen und gemeinsam einen Weg
gefunden, das zu ändern.
Text + Bild: Barbara Aulich
Bericht : brilon-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Brilon