die woche

die woche
vom 2. bis 8. Juli
27/16
3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Andrea Meier
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
ORF
ZIB
Nachrichten
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
9.05
r
SRF
Kulturplatz
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
Moderation: Eva Wannenmacher
(Erstsendung: 29.06.2016)
Magazin
Kultur
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt,
welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im
Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt
unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern
und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im
Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
9.35
r
f
ORF
Das Jauntal - Eine kulturgeschichtliche Wanderung
Film von Helga Suppan
(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")
(Erstsendung: 08.09.2013)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
Ein Geschichtsforscher und ein bildender Künstler entdecken das Jauntal, seine
historischen und malerischen Schauplätze sowie einzigartige Kleinode aus Kunst
und Natur.
Das Jauntal ist der Landstrich östlich des Klagenfurter Beckens entlang der Drau
bis zu den Karawanken im Süden Kärntens. Als Schmelztiegel zweier Kulturen
hat sich das Gebiet einige Besonderheiten bewahrt. Es ist Siedlungsraum der
Kärntner Slowenen.
Peter Handke spricht in seinem Stück "Immer noch Sturm" vom "Jaun-Feld" und
beschreibt damit den offenen Charakter dieses Tales.
Ausgangspunkt der kulturgeschichtlichen Wanderung ist die Bezirkshauptstadt
Völkermarkt. Der Weg führt durch die Fremdenverkehrsregion rund um den
Klopeiner See, über frühe Gipfelheiligtümer bis zu einem Hotspot
zeitgenössischer österreichischer Kunst in Neuhaus bei Lavamünd. Auch der
Kulinarik von einst und jetzt wird Beachtung geschenkt.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
10.00
Live aus Klagenfurt
40. Tage der deutschsprachigen Literatur
Ingeborg-Bachmann-Preis 2016
Lesungen und Diskussionen
Moderation: Christian Ankowitsch
ORF/3sat
Übertragung
Kultur Literatur
Die 40. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 29. Juni bis zum 3. Juli
2016 in Klagenfurt am Wörthersee statt. In dem Jahr gibt es gleich zwei Jubiläen
zu feiern.
90 Jahre Ingeborg Bachmann, sowie 40 Jahre Ingeborg Bachmann-Preis. Daher
ist auch eine große Social Media-Offensive geplant und es gibt eine Kooperation
mit dem Radiosender FM4. In diesem Jahr werden 14 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer für die Lesungen zugelassen.
Bei den Lesungen um den Ingeborg-Bachmann-Preis sind ausnahmslos
unveröffentlichte, deutschsprachige Prosatexte - auch keine Übersetzungen - mit
einer maximalen Lesedauer von 25 Minuten erlaubt. Die Auswahl der Autorinnen
und Autoren obliegt ausschließlich der Jury. Bewerber und Bewerberinnen können
sich mit ihren Texten an ein oder an mehrere Jurymitglieder wenden. Für die
Bewerbung ist es notwendig, von einem Verlag oder einer Literaturzeitschrift
schriftlich empfohlen zu werden.
Die Adressenliste der Jury unter dem Vorsitz von Hubert Winkels und alle
wettbewerbsrelevanten Informationen sowie aktuelle Neuigkeiten rund um den
Ingeborg-Bachmann-Preis sind auf "bachmannpreis.eu" abrufbar.
In 3sat werden alle Lesungen und Diskussionen sowie die Preisfindung live
übertragen. Des Weiteren zeigt 3sat anlässlich des Jubiläums von Ingeborg
Bachmann am 3. Juli die Dokumentation "tabula rasa - 90 Jahre Ingeborg
Bachmann" von Barbara Frank.
14.00
r
f
ARD/BR
Kunst & Krempel
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung: 25.06.2016)
Magazin
Kultur
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei
"Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und
Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die
Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden
und sehr lebendigen Zeitreise.
14.30
ARD/SR
Reisewege Pyrenäen
Im Land der Dreitausender
Film von Ute Casper
(Erstsendung: 07.04.2010)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Schwindelerregende Aussichten, großartige Gebirgsmassive. Nirgendwo sind die
Pyrenäen spektakulärer als in der Hochgebirgswelt südlich von Toulouse. Es ist
das Land der Dreitausender.
Es ist ein Paradies für Naturbegeisterte, Wanderer und Radsportler. Hier liegt der
"schlimmste" Pass der Tour de France, der Tourmalet, der zur Radsportlegende
geworden ist. Gleich nebenan, wie ein U-Boot in den Wolken, die Sternwarte des
Pic du Midi.
Sie ist dank einer Seilbahn für jedermann zugänglich. Wer eine Nacht auf einem
Dreitausender verbringen möchte, kann sich hier einquartieren und die
Faszination des fast greifbaren Sternenhimmels genießen. Ganz in der Tradition
der Forscher, die schon im 18. Jahrhundert entdeckt haben, dass dieser Berg
dank seiner besonderen Lage bestens zur Beobachtung von Wetter und Weltall
geeignet ist.
Hier wurde in den 1960er Jahren auch die Mondkarte für die NASA ausgearbeitet,
und die Riesenteleskope des Pic du Midi haben die ersten Schritte von
Astronauten auf dem Mond vorbereitet.
Der höchste Gipfel der Pyrenäen ist der nahegelegene spanische Aneto, ein Ziel
vieler Bergsteiger, die uralte Passagen zwischen Frankreich und Spanien nutzen.
In den sonnigen Tälern liegen berühmte Thermalbäder, schon Bismarck kurte im
französischen Luchon. Sehr verliebt soll der spätere Reichskanzler dort gewesen
sein. Als sich die politische Lage in Deutschland zu seinen Gunsten geändert
hatte, habe er die Pyrenäen schweren Herzens verlassen.
15.15
r
ARD/HR
Zu Gast in Frankreich
Von der Loire bis zum Atlantik
Film von Monika Birt und Frank Weinert
(Erstsendung: 05.04.2013)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
Die filmische Reise zeigt die schönsten Orte Frankreichs zwischen Loire und
Atlantik. Die Gegend lockt mit prächtigen Gärten, barocken Schlössern und einer
normannisch-romantischen Landschaft.
Die Reise startet bei den imposanten Schlössern und Gartenanlagen an der Loire,
welche ein Hauptanziehungspunkt für Urlauber sind. Dazu gehören die Gärten des
Château de Villandry oder die des Château de la Bourdaisière bei Tours, mit über
600 Tomatenarten.
Entlang der Loire locken aber auch berühmte Weinregionen wie die des Sancerre.
400 Kilometer weiter nördlich sieht es ganz anders aus: Meterhohe Kreidefelsen
überragen ein türkisgrünes Meer. Zwischen Honfleur, Le Havre und Calais
erstreckt sich die Normandie, das Land der Apfelbäumchen und des Calvados.
Mit Le Touquet besitzt die Region einen vornehmen Badeort mit bezaubernden
Villen aus dem 19. Jahrhundert, der stolz den Beinamen "Paris-Plage" (Strand
von Paris) trägt und sich mit seinem breiten Sandstrand auch zu ganz
besonderen sportlichen Aktivitäten eignet - für die der beständige Wind sogar von
großem Vorteil ist. Auch kulinarisch kann der hohe Norden Frankreichs mit den
übrigen Regionen durchaus konkurrieren.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
16.05
r
f
ARD/WDR
Roter Wein und schwarzes Gold
Unterwegs in Frankreichs Südwesten
Film von Ellis Fröder
(Erstsendung: 08.12.2012)
Dokumentation
Regionalinformation
Ernährung, Küche
Die Dordogne schlängelt sich durch Schluchten und liebliche Weinberge im
Süd-Westen Frankreichs. Die Ufer des Flusses sind für viele Gourmets ein
Schlaraffenland.
Die umstrittene Gänsestopfleber wird hier produziert. Für die einen ein
Hochgenuss, für andere Tierquälerei. Weniger bekannt ist, dass hier auch
"schwarzes Gold" gewonnen wird: In Störzuchtfarmen wird seit den 1990er Jahren
tonnenweise Kaviar produziert.
Der rote Bordeaux ist weltberühmt. Im Médoc stehen die bekanntesten
Wein-Châteaux der Welt: Lafite Rothschild, Pommerol, Cheval Blanc. Sie sind
auch die Kulisse für den närrischen "Wein-Marathon": 8.000 Kostümierte rennen
bei diesem Läufer-Karneval durch die Weinberge und trinken Rotwein statt
Wasser. Weinernte im Médoc - das heißt auch Saisonarbeitsplätze für die vielen
Wanderarbeiter, die hier ihr Geld verdienen. Auch Angehörige der sogenannten
"Manusch" - in Frankreich lebende Sinti - kommen zur Weinlese ins renommierte
Margaux.
16.35
r
v
Peter Alexander
Peter schießt den Vogel ab
Spielfilm, Deutschland 1959
Peter Schatz
Renate
Direktor Adler "Vogel"
Mathilde Hütchen
General Bumm
Marilyn
Rose
Fräulein Lehmann
u. a.
ARD
Spielfilm
Peter Alexander
Germaine Damar
Oskar Sima
Ruth Stephan
Ernst Waldow
Maria Sebaldt
Agnes Windeck
Edith Hancke
Regie: Géza von Cziffra
Länge: 87 Minuten
Hotelportier Peter fällt aus allen Wolken: Durch eine Erbschaft kann er plötzlich
ein Leben in Saus und Braus führen.
Kurzerhand fährt er als argentinischer Millionär verkleidet zum Winterurlaub in ein
Grandhotel. Doch dort warten eine heiratslustige Hochstaplerin, die
betrügerischen Machenschaften eines Hotelbesitzers und die Tücken des
Wintersports auf den falschen Rinderbaron.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
18.00
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ORF
Natur im Garten (8/10)
Blumenpracht der Renaissance auf der Schallaburg
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung: 19.06.2016)
Magazin
Ratgeber und Service
Pflanzen
Karl Ploberger begibt sich auf historische Spurensuche im südlichen
Niederösterreich. Am ehemaligen Turnierplatz trifft er Direktor Kurt Farasin, der
von der Geschichte des Gartens erzählt.
Außerdem: Im Hochsommer ist im Gartenkalender die Zeit zum Säen der
Herbstsalate und zur Pflege des Gemüsegartens.
Und Uschi widmet sich der Walnuss und bereitet einen Nuss-Kräuter-Likör zu.
Biogärtner Karl Ploberger begibt sich in den Schaugarten der "Schallaburg.
In der Renaissance diente der Garten der Repräsentation und als große
Besonderheit wurden Pflanzen gezeigt, die zuvor noch nie in Europa zu sehen
waren. Zu diesen Pflanzen zählen u.a. die Tagetes aus Mexiko, die Iris und die
Tulpe aus der Türkei und eine der beliebtesten Balkonpflanzen überhaupt, die
Perlagonie, die aus Südafrika stammt. Es entstanden echte Wettrennen unter
den Herrscherhäusern mit dem Ziel der Erste zu sein, der eine neue Pflanze
präsentiert.
In den 1970er Jahren wurde der Garten als Pionierprojekt neu angelegt. Die
Elemente des Schallaburger Gartens wurden dem Renaissancestil
nachempfunden wie z.B. der Apfelhain und die mauerbegleitenden Pflanzungen
mit Damaszenerrosen. Diese kamen durch die Kreuzzüge nach Mitteleuropa und
waren, neben Safran und Gold, fast unbezahlbar. Für einen Liter Rosenöl wurden
einst 3-4 Tonnen Rosenblätter verwendet. Die Ausbildung der Kompartimente
folgte eher dem barocken Stil, mit Buchseinfassung und Ornamentik.
18.30
ARD/NDR
Stockholm - Zwischen Schlössern und Schären
Film von Claudia Buckenmaier
(Erstsendung: 20.06.2009)
Dokumentation
Gesellschaft
Stadtkultur/Landleben
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Aus der Luft sieht man es auf den ersten Blick: Stockholm ist wie eine
schwimmende Stadt - erbaut auf 14 Inseln mit einem eigenen Inselgarten vor der
Tür: den Stockholmer Schären.
Das Leben am Wasser prägt die Stadt, der hohe Freizeitwert, die Leichtigkeit.
Auslandskorrespondentin Claudia Buckenmaier und ihr Team erkunden die
sommerliche Königsstadt aus dem Heißluftballon, per Boot und zu Fuß.
Stockholm ist vielfältig: königlich, mit Schlössern und Prachtbauten. Modern, mit
junger Vorzeigearchitektur am Wasser. Gemütlich, mit den verwinkelten Gassen
der Altstadt Gamla Stan. Und hip: mit trendigen Szenelokalen, junger Mode und
vorbildlichem Design.
Für die Erkundung der Stadt musste das Team schwindelfrei sein: eine
Wanderung über das Dach des alten Reichstagsgebäudes von Riddarholmen
ermöglicht herrliche und ungewöhnliche Blicke auf Stockholms Altstadt.
Es ist nicht leicht, Stockholmer wirklich kennenzulernen. Sie gelten im restlichen
Schweden als hochmütig. Aber Claudia Buckenmaier traf einige ungewöhnliche
Einwohner der Stadt. Erik Fritzell zum Beispiel. Er ist Bootsführer und fährt mit
seinem Bunkerboot raus in die Schären. So ein Boot kann alles bunkern, was
draußen auf den Inseln vor Stockholm gebraucht wird. Erik hat sich mit seinen
Booten auf Treibstoff spezialisiert und fährt die kleinen Zapfsäulen auf den Inseln
an, wo die Schärenbewohner ihre Boote betanken können.
Sigrid ist 19. Sie zieht durch die angesagten Second-Hand-Boutiquen der Stadt,
immer auf der Suche nach neuen Trends. Sie betreibt auch einen Mode-Blog im
Internet. Neues und Altes vermischen, das ist ihre große Leidenschaft. Und dann
im Nachtleben der Stadt glänzen, das sich im Sommer fast komplett draußen
abspielt. Egal, bei welchen Temperaturen. Da sind die Stockholmer hart im
Nehmen. Sommer ist Sommer.
Kjerstin Dellert liebt besonders die grünen Seiten ihrer Stadt. Die ehemalige
Opernsängerin betreibt das Theater auf Ulriksdal, das ist eines der vielen
Schlösser in und rund um Stockholm. Mitten in einem herrlichen Park und
natürlich am Wasser gelegen. Die 83-Jährige ist trotz ihres hohen Alters topfit:
neben ihrem Engagement für das Theater entwickelt sie auch noch Fitnesskurse
für Ältere.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
19.30
3sat
Kulturpalast
Macht Angst kreativ?
Fachmagazin für E- und U-Kultur
Erstausstrahlung
Magazin
Kultur Theater
"Wenn einer keine Angst hat, dann hat er keine Phantasie", hat schon Erich
Kästner gesagt. Und für manche Künstler ist eine tief sitzende Angst sogar der
Urgrund ihres Schaffens.
Horrorfilme, wie zuletzt "Die Nachtmahr" sind aber immer auch Hinweis darauf,
wovor sich eine Gesellschaft am meisten fürchtet. Zu Gast im "Kulturpalast" ist
diesmal Ersan Mondtag, gefeierter Shootingstar der Theaterszene und
bekennender Liebhaber von Horrorfilmen.
Seit zwei Jahren beschäftigt sich Ersan Mondtag in seinen Arbeiten mit Ängsten,
die an uns nagen: vor Veränderung, vor Verlust, vor dem Fremden. Mit seinem
Stück "Tyrannis" vom Schauspiel Kassel war er vor kurzem zum Berliner
Theatertreffen eingeladen. Über zwei Stunden schaut man – ohne dass ein Wort
gesprochen wird – einer Familie bei ihrem ritualisierten Leben zu. Bis die Familie
an ihren eigenen Ängsten zerbricht. Eine Horrorvision.
Auch der Schweizer Theatermacher Milo Rau ist schon immer dahin gegangen,
wo es weh tut. Ob es um den Massenmörder Anders Breivik ging, das Ehepaar
Ceausescu, den Völkermord in Ruanda oder den blutige Bürgerkrieg im Kongo immer hat sich Milo Rau harte Themen gesucht. Jetzt konfrontiert er uns mit der
tiefsten Angst, die Eltern haben können: Sein aktuelles Stück handelt von dem
belgischen Kindermörder Marc Dutroux. Der zweifache Vater Milo Rau lässt
Kinder zwischen 8 und 13 Jahren Szenen aus dessen Leben nachspielen. Die
Premiere in Brüssel wurde von der Presse als das große Ereignis des
Kunstenfestivals frenetisch gefeiert: "Theater in seiner konfrontierendsten, pursten
und beunruhigendsten Form", schrieb eine holländische Tageszeitung. Nun tourt
die Inszenierung durch Deutschland.
Kunst war schon immer eine kluge Strategie, um uns mit unseren innersten
Ängsten zu konfrontieren. Und zwar nicht, in dem sie uns die Ängste nimmt,
sondern indem sie Unsicherheiten zulässt. Genau darauf kommt es William
Kentridge an. Der große südafrikanische Künstler, dem derzeit eine Retrospektive
im Martin-Gropius-Bau und ein Schwerpunkt beim Festival Foreign Affairs
gewidmet ist, nennt "Unsicherheit" sein Leitmotiv. Und Angst ist für Kentridge ein
Schaffensmotor. Denn selbst wenn sich die Angst in Schlaflosigkeit und Unglück
manifestiert, gehört sie für ihn zu dem Prozess dazu, der ihn am Ende zu seinen
einzigartigen Bildern bringt.
"Das Tollste an der Angst", sagt Schauspieler Edgar Selge, "ist ja die
Existentialität, auf die sie einen zurückwirft."
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20.15
r
Festivalsommer
Rheingau Musik Festival
Eröffnungskonzert, Basilika Kloster Eberbach, 18. Juni 2016
Programm:
- Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759
"Unvollendete"
- Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
Orchester: hr-Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach
Erstausstrahlung
ARD/HR/3sat
Konzert
Klassik
Zur Eröffnung des Festivals präsentiert der weltweit gefeierte Dirigent Christoph
Eschenbach im Kloster Eberbach Schuberts "Unvollendete Sinfonie" und die 6.
Sinfonie von Bruckner.
Bruckners "Sechste" ist die vielleicht ungewöhnlichste der neun Sinfonien des
Österreichers. Kammermusikalischer gedacht und mit reduzierteren Mitteln
gestaltet, ist sie unbekannter als ihre Schwestern, obwohl sie vielleicht die
avantgardistischste unter ihnen ist.
Bruckner selbst bezeichnete die "Sechste" denn auch nicht nur des lapidaren
Reimes wegen als seine "keckste". Zwischen 1879 und 1881 entstanden, hat er
sie selbst nie vollständig gehört. Ihre unkonventionelle Gestaltung brachte ihm
allerdings noch posthum manche musikalische Kritik ein, vor allem was die
unorthodoxe Konzeption ihrer Motivik, Harmonik und Rhythmik betrifft.
Im Rahmen des 3sat-Festivalsommers folgen im Anschluss um 21.45 und um
22.50 Uhr "Esa-Pekka Solonen dirigiert Richard Strauss, Hector Berlioz und
Franz Schubert" sowie "András Schiff spielt Haydn und Beethoven" vom Verbier
Festival 2016.
21.45
r
Festivalsommer
Verbier Festival 2015: Esa-Pekka
Solonen dirigiert Richard Strauss,
Hector Berlioz und Franz Schubert
Mit Joyce DiDonato (Mezzosopranistin)
Programm:
- Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Op. 28
- Hector Berlioz: Les nuits d'été, Op. 7
- Franz Schubert: Sinfonie No 3, Op. 97, "Rheinische"
Orchester: Verbier Festival Orchester
Erstausstrahlung
SRF/3sat
Konzert
Klassik
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen hat sowohl als Orchester-Chef in
London und Los Angeles als auch als Komponist große Bekanntheit erlangt.
Mit dem Verbier Festival Orchester und der Mezzosopranistin Joyce DiDonato
interpretiert er Werke von Berlioz, Schubert und Richard Strauss.
Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato ist eine der großen
Stimmen unserer Zeit. Ihr Repertoire reicht von Händel bis zu Richard Strauss. In
Verbier beeindruckt sie mit ihrer Interpretation von Hector Berlioz' "Les nuits
d'été".
Das Dirigat von Strauss' "Till Eulenspiegels lustige Streiche" und Schuberts
"Rheinischer" Sinfonie zeigt Esa-Pekka Salonen als differenzierten
Meisterdirigenten ganz unterschiedlicher Musikstile.
23.15
r
Festivalsommer
Verbier Festival 2015: András Schiff
spielt Haydn und Beethoven
Programm:
- Joseph Haydn: Klaviersonate Es-Dur, Hob. XVI:52, Op. 92
- Ludwig van Beethoven: Klaviersonate No 32, Op.111
Erstausstrahlung
SRF/3sat
Konzert
Klassik
Der ungarische Pianist András Schiff gehört zu den Größen der heutigen
Musikwelt. Seine Gesamtaufnahmen von Bach, Schumann, Schubert und
Beethoven sind Denkmale der Klavierliteratur.
In Verbier spielt die Pianisten-Legende die Es-Dur Klaviersonate Op. 92 von
Joseph Haydn und Beethovens letzte Klaviersonate No 32, Op. 111. Beethovens
Spätwerk hat den Interpreten stets Rätsel aufgegeben - vor allem die Frage,
warum sie aus nur zwei Sätzen besteht.
Thomas Mann lässt seine Figuren im Roman "Doktor Faustus" darüber
spekulieren. Viele Musikwissenschaftler sehen vor allem im zweiten Satz
Beethovens musikalisches Vermächtnis.
Im Rahmen des diesjährigen Festivalsommers zeigt 3sat am Sonntag, 3. Juli, um
20.15 Uhr live das Eröffnungskonzert vom "Schleswig Holstein Musik Festival
2016".
0.05
r
f
ARD/WDR
Maischberger
(Erstsendung: 29.06.2016)
Talkshow
Unterhaltende
Information
23.06.2016
14:56:06
Seite 11 von 134
3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich
relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers,
informativ und unterhaltend.
Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard
bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.
1.20
r
ORF
lebens.art
(Erstsendung: 27.06.2016)
Magazin
Kultur
Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom
Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen
Entwicklungen bestimmt werden.
Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik,
Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
2.20
ARD
r Drei verliebte Diebe
O (The Maiden Heist)
f Spielfilm, USA 2009
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 12 von 134
3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Roger Barlow
Charles Peterson
George McLendon
Rose Barlow
Lead Villain
Donnie
u. a.
Christopher Walken
Morgan Freeman
William H. Macy
Marcia Gay Harden
Joseph McKenna
Bhavesh R. Patel
Regie: Peter Hewitt
Länge: 84 Minuten
Die drei altgedienten Museumswächter Roger, Charles und George haben sich
jeder in ein Exponat ihres Museums verliebt. Zusammen planen sie den perfekten
Coup, um diese an sich zu bringen.
Der träumerische Roger ist dem Bildnis einer einsamen Dame verfallen. Sein
feinsinniger Kollege Charles schwärmt für ein altmeisterliches Gemälde. Und der
durchtrainierte Möchtegern-Macho George hat nicht nur sein Herz an eine
männliche Bronzestatue verloren.
Die Kunstwerke, so scheint es, entführen sie gedanklich in eine andere, schönere
Welt, die so gar nichts mit ihrem tristen Alltag gemein hat. Zunächst wissen die
drei nicht einmal von den Passionen des jeweils anderen. Dies stellt sich erst
heraus, als bekannt wird, dass der Chefkurator die komplette Sammlung des
Hauses auf unbestimmte Zeit als Leihgabe ins ferne Kopenhagen schicken will.
Für die Aufseher droht eine Welt zusammenzubrechen.
Dem Trio bleibt nur eine Chance: die geliebten Kunstwerke zu stehlen, bevor sie
auf Nimmerwiedersehen nach Europa verschwinden. Mit akribischer
Detailversessenheit tüfteln sie einen Plan aus, um die streng bewachten Arbeiten
in ihren Besitz zu bringen. Am großen Tag verläuft dann allerdings nicht alles so
reibungslos wie gedacht.
3.45
ARD
r Meerjungfrauen ticken anders
O (Ceremony)
f Spielfilm, USA 2010
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 13 von 134
3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Sam Davis
Zoe
Marshall Schmidt
Whit Coutell
Teddy
Margaret Cornish
Carol Archer
u. a.
Michael Angarano
Uma Thurman
Reece Thompson
Lee Pace
Jake Johnson
Brooke Bloom
Harper Dill
Regie: Max Winkler
Länge: 81 Minuten
In der originellen Komödie muss ein hoffnungsloser Romantiker lernen, den
Realitäten des Lebens ins Auge zu blicken und zu begreifen, wie kompliziert
Freundschaft und Liebe sind.
Der junge, nicht erfolgreiche Kinderbuchautor Sam aus New York betrachtet die
Welt wie ein großes Märchen: Er verarbeitet seine ganz persönlichen Ängste und
Konflikte in seinen Bilderbüchern und glaubt, seine Probleme so lösen zu können
wie die Helden darin.
Als er eines Tages seinen besten Jugendfreund Marshall überredet, ein
gemeinsames Wochenende in Long Island zu verbringen, ahnt dieser nicht, dass
Sam in Wahrheit gar nicht ihre eingeschlafene Freundschaft auffrischen will,
sondern ein viel dramatischeres Ziel vor Augen hat: Der heillose Romantiker will
die Hochzeit seiner Exfreundin Zoe mit dem selbstverliebten Dokumentarfilmer
Whit verhindern und Zoe für sich zurückerobern.
Die Freunde schleichen sich bei den mehrtägigen Feierlichkeiten auf Whits
noblem Anwesen ein. Allerdings bleiben die beiden Exzentriker zwischen den
feinen Gästen nicht lange unerkannt. Natürlich ahnt Zoe sehr schnell, was Sam
vorhat, und auch ihr künftiger Ehemann scheint den Plan seines Konkurrenten zu
durchschauen. Trotzdem lädt er die ungebetenen Besucher großzügig dazu ein,
übers Wochenende bei ihm zu wohnen. Während Sam sich nach Kräften
abstrampelt, um den eitlen Whit auszustechen, erkennt Marshall, dass sein
vermeintlich bester Freund ihn nur ausgenutzt hat.
5.05
ARD/SR
Reisewege Pyrenäen
Im Land der Dreitausender
Film von Ute Casper
(Erstsendung: 07.04.2010)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 14 von 134
3sat/die woche 27/16
Samstag, 2. Juli 2016
Schwindelerregende Aussichten, großartige Gebirgsmassive. Nirgendwo sind die
Pyrenäen spektakulärer als in der Hochgebirgswelt südlich von Toulouse. Es ist
das Land der Dreitausender.
Es ist ein Paradies für Naturbegeisterte, Wanderer und Radsportler. Hier liegt der
"schlimmste" Pass der Tour de France, der Tourmalet, der zur Radsportlegende
geworden ist. Gleich nebenan, wie ein U-Boot in den Wolken, die Sternwarte des
Pic du Midi.
Sie ist dank einer Seilbahn für jedermann zugänglich. Wer eine Nacht auf einem
Dreitausender verbringen möchte, kann sich hier einquartieren und die
Faszination des fast greifbaren Sternenhimmels genießen. Ganz in der Tradition
der Forscher, die schon im 18. Jahrhundert entdeckt haben, dass dieser Berg
dank seiner besonderen Lage bestens zur Beobachtung von Wetter und Weltall
geeignet ist.
Hier wurde in den 1960er Jahren auch die Mondkarte für die NASA ausgearbeitet,
und die Riesenteleskope des Pic du Midi haben die ersten Schritte von
Astronauten auf dem Mond vorbereitet.
Der höchste Gipfel der Pyrenäen ist der nahegelegene spanische Aneto, ein Ziel
vieler Bergsteiger, die uralte Passagen zwischen Frankreich und Spanien nutzen.
In den sonnigen Tälern liegen berühmte Thermalbäder, schon Bismarck kurte im
französischen Luchon. Sehr verliebt soll der spätere Reichskanzler dort gewesen
sein. Als sich die politische Lage in Deutschland zu seinen Gunsten geändert
hatte, habe er die Pyrenäen schweren Herzens verlassen.
5.50
r
f
ARD/WDR
Roter Wein und schwarzes Gold
Unterwegs in Frankreichs Südwesten
Film von Ellis Fröder
(Erstsendung: 08.12.2012)
Dokumentation
Regionalinformation
Ernährung, Küche
Die Dordogne schlängelt sich durch Schluchten und liebliche Weinberge im
Süd-Westen Frankreichs. Die Ufer des Flusses sind für viele Gourmets ein
Schlaraffenland.
Die umstrittene Gänsestopfleber wird hier produziert. Für die einen ein
Hochgenuss, für andere Tierquälerei. Weniger bekannt ist, dass hier auch
"schwarzes Gold" gewonnen wird: In Störzuchtfarmen wird seit den 1990er Jahren
tonnenweise Kaviar produziert.
Der rote Bordeaux ist weltberühmt. Im Médoc stehen die bekanntesten
Wein-Châteaux der Welt: Lafite Rothschild, Pommerol, Cheval Blanc. Sie sind
auch die Kulisse für den närrischen "Wein-Marathon": 8.000 Kostümierte rennen
bei diesem Läufer-Karneval durch die Weinberge und trinken Rotwein statt
Wasser. Weinernte im Médoc - das heißt auch Saisonarbeitsplätze für die vielen
Wanderarbeiter, die hier ihr Geld verdienen. Auch Angehörige der sogenannten
"Manusch" - in Frankreich lebende Sinti - kommen zur Weinlese ins renommierte
Margaux.
23.06.2016
14:56:06
Seite 15 von 134
3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
6.15
r
3sat
makro: Philippinen - Die globalen Helden
Film von Jürgen Natusch
(Erstsendung: 04.09.2015)
Dokumentation
Wirtschaft
Wie Europa steht auch Asien vor der Herkules-Aufgabe, für seine Jugend
Arbeitsplätze zu schaffen. Auf den Philippinen drängen jedes Jahr eine Million
junge Menschen auf den Arbeitsmarkt.
Daryll geht als Koch auf ein Kreuzfahrtschiff, Marnie als Krankenschwester nach
Deutschland und Faith arbeitet im Callcenter für Firmen im Ausland. Der
geburtenreiche Inselstaat will seiner Jugend Wege aus der Armut, rein in die
Mittelschicht, ebnen.
Jede fünfte Familie auf den Philippinen lebt noch unter der Armutsschwelle. Ihre
Lebensverhältnisse in Wellblechhütten in Manila und draußen auf dem Land sind
äußerst ärmlich. Der eine Weg aus der Armut führt über das Ausland als
Crew-Mitglied auf Container- und Kreuzfahrtschiffen. Auf den Weltmeeren ist jeder
dritte Seefahrer Filipino.
Während die Eltern ihr Geld im Ausland verdienen, wachsen ihre Kinder zu Hause
bei Großeltern oder Verwandten auf. Zehn Millionen Filipinos arbeiten fern der
Heimat. Ihre Überweisungen sind ein Geldsegen für die Familien zuhause und für
die philippinische Wirtschaft. Denn im Inselstaat ist jeder Dritte ohne Arbeit. Der
andere Weg aus der Armut führt hinauf in die Bürotürme von Manila. Die
Philippinen haben Indien als führende Callcenter-Nation abgelöst. In vielen
Hochhäusern wird nachts gearbeitet, wenn in den USA Tag ist. Mehr als eine
Million Filipinos bieten ihren Service vor allem für amerikanische Firmen an.
Schon heute spült dieser neue Wirtschaftszweig fast genau so viel in die Kasse
wie die Überweisungen aus dem Ausland.
Nach vier Jahrzehnten mit Rückschlägen boomt die Wirtschaft und wächst seit
Jahren neben China am schnellsten in Asien.
6.45
r
ARD/SWR
Tele-Akademie
Prof. Dr. Andreas Kruse:
Gestaltungsmöglichkeiten im Alter
(Erstsendung: 26.06.2016)
Vortrag
Kultur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
In seinem Vortrag untersucht Andreas Kruse die körperlichen, seelischen,
geistigen und sozialen Dimensionen des Alterungsprozesses und diskutiert die
öffentliche Wahrnehmung darüber.
Professor Dr. Andreas Kruse ist Direktor des Instituts für Gerontologie der
Universität Heidelberg. Er ist Mitglied der Zukunftskommission der
Bundeskanzlerin und leitet die Arbeitsgruppe "Generationenbeziehungen".
Das Alter ist Thema der Literatur geworden, und mit ihm die Endlichkeit des
menschlichen Lebens und damit Fragen der Menschenwürde, der Erinnerung, des
Beziehungsverlusts und des Sterbens.
Eine besondere Herausforderung geht von der Alzheimer-Krankheit und allen
Formen demenzieller Erkrankungen aus, denn sie stellen das cartesianische
Menschenbild in Frage und fordern von Angehörigen und Pflegenden ein
Höchstmaß an Empathie, Phantasie und Geduld. Der Vortrag zeigt, wie neuere
Romane und Essays alte Figuren zeichnen, demenzielle Erkrankungen darstellen
und dem Prozess des progressiven Erinnerungsverlusts, des Verlusts der
kognitiven Fähigkeiten, der Sprach- und Handlungskompetenz, des körperlichen
Verfalls, des Identitätsverlusts und des Zerfalls sozialer Netzwerke damit eine
nachvollziehbare Sprache geben.
Andreas Kruse zeigt auf, dass sich der Alternsprozess mit sehr
verschiedenartigen Entwicklungen beschreiben lässt, je nachdem, welche der
Dimensionen, körperlich, seelisch, geistig und sozial, angesprochen ist. Von
entscheidender Bedeutung für die Lebensqualität, das Wohlbefinden, die
Selbstverantwortung und Teilhabe im Alter sind Faktoren wie Plastizität,
Kompensation, Kreativität und Generativität, das heißt Weitergabe von Wissen
sowie Bereitschaft, für andere Menschen zu sorgen. Es wird zudem dargelegt,
wie wichtig der gesellschaftliche und kulturelle Umgang mit Fragen des Alterns für
die subjektive, persönliche Einstellung gegenüber dem eigenen Älterwerden ist.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
9.05
ZDFkultur
100(0) Meisterwerke
Henry Raeburn: Reverend Robert Walker
beim Schlittschuhlaufen
Kultur Bildende Kunst
Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.
In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus
den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.
9.15
r
SRF
Svenja Flaßpöhler: Moralische Schuld
und die Kunst des Verzeihens
(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")
(Erstsendung: 21.02.2016)
Gespräch/Diskussion
Kultur
Barbara Bleisch im Gespräch mit der Philosophin Svenja Flasspöhler: Sie spricht
mit ihr über die Kunst und die Grenzen des Verzeihens.
Menschen bitten für vieles um Verzeihung: für eine Verspätung, ein grobes Wort,
einen Fehltritt. Doch lässt sich auch massives Unrecht verzeihen? Verdient jeder
und jede eine zweite Chance? Und wie lernt man zu vergeben?
Der Film "Lina", der in Solothurn den Publikumspreis gewonnen hat, erzählt von
einer jungen Frau, die 1969 von den Schweizer Behörden wegen ihres angeblich
liederlichen Lebenswandels in eine geschlossene Anstalt gesperrt wird und ihren
Sohn zur Adoption freigeben muss.
Dieses Unrecht wiegt aus heutiger Sicht so schwer, dass es nicht nur
unverständlich, sondern auch unverzeihbar scheint. Genau in solchen Fällen stellt
sich die Frage des Umgangs mit Schuld erst richtig, meinte der Philosoph
Jacques Derrida. Doch wie sollen Täter und Opfer mit Schuld umgehen, die nicht
tilgbar scheint? Was leistet staatliche Wiedergutmachung? Und wie gelingt
Versöhnung?
Die Philosophin Svenja Flasspöhler hat zur Philosophie des Verzeihens ein Buch
geschrieben, in dem sie - ausgehend von eigenen leidvollen Erfahrungen - den
moralischen Schuldenschnitt ergründet.
10.15
r
ORF/3sat
Tabula Rasa
Ingeborg Bachmann und das große Wettlesen in Klagenfurt
Film von Barbara Frank
Erstausstrahlung
Dokumentation
Kultur Literatur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Ein Blick hinter die Kulissen der "Tage der deutschsprachigen Literatur" und in
das Leben Ingeborg Bachmanns. Anlässlich der zwei Jubiläen 2016 kommen
Literaturexperten und Zeitzeugen zu Wort.
2016 jährt sich nämlich der 90. Geburtstag Ingeborg Bachmanns - einer der
wichtigsten Autorinnen der Moderne. Der nach ihr benannte "Ingeborg
Bachmann-Preis" wird im Rahmen der "Tage der deutschsprachigen Literatur"
zum 40. Mal in Klagenfurt vergeben.
Die Verleihung bringt die wichtigsten Vertreter der deutschsprachigen
Literaturszene in die "kleine österreichische Stadt".
Mehr als Anlass genug für eine Bestandsaufnahme: Welche Bedeutung hat das
sogenannte "Klagenfurter Wettlesen" in seinem 40. Jahr für das literarische
Leben? Wie kam der Wettbewerb eigentlich zu seinem Namen? Sind die
vielzitierten, über Erfolg und Misserfolg entscheidenden "Mechanismen des
Wettbewerbes" Realität? Wie sieht das erste Jahr eines frisch gebackenen
"Bachmannpreis"-Gewinners aus? Und womit vertreiben sich die Insassen des
"Raumschiffs Literatur" die Zeit, wenn im ORF-Theater die Lichter und Kameras
ausgegangen sind?
Die Dokumentation "Tabula Rasa - Ingeborg Bachmann und das große
Wettlesen" geht diesen und anderen Fragen auf den Grund und wirft dabei einen
Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten Literaturpreise im
deutschsprachigen Raum. Sichtbar wird, was sich während des Wettbewerbs den
Augen der Fernseh-Öffentlichkeit entzieht und zum Gelingen der "Tage der
deutschsprachigen Literatur" und deren medialer Inszenierung beiträgt. Zu Wort
kommen Autoren, Juroren, Kritiker, Organisatoren und Fans. Menschen, die
Interessantes über die Anfänge des Wettbewerbes zu berichten wissen. Darunter
auch Familienangehörige und Freunde Ingeborg Bachmanns, für die Rom
persönlicher Lebensmittelpunkt und eine "selbstverständliche Stadt" war. Hier
entstand nicht nur ihr Roman "Malina" - Bachmann hat in der "ewigen Stadt", in
der sie 1973 nach einem Brandunfall den Tod findet, bis heute ihre Spuren
hinterlassen.
"Tabula Rasa", das bedeutet so viel wie ein unbeschriebenes Blatt oder eine leere
Tafel. Es spiegelt die Seele als Ort der Erkenntnis des Menschen in ihrem
ursprünglichen Zustand wider. Die Bühne des nach Ingeborg Bachmann
benannten Literaturpreises - als alljährlich mit Spannung erwartetes gedankliches
Tableau einer viertägigen Diskussion darüber, was Literatur ist, in welcher Welt
sie sich befindet und was ihre Voraussetzungen sind - bildet den formalen
Ausgangspunkt der "Erzählung": Ein Ort, wo Autoren (auch diese vor Klagenfurt
zumeist noch unbeschriebene Blätter) nicht nur entscheidende "Eindrücke",
sondern auch eine mediale Prägung ihrer Person erfahren - was getrost als
einzigartiger Vorgang im deutschsprachigen Raum angesehen werden darf.
Zuletzt bestand diese Bühne aus einer aufgespannten weißen Fläche, was
Assoziationen zum weißen Blatt Papier wachruft – dem wahrscheinlich größten
Schrecken jedes Schreibenden. Wobei bekanntlich jedes leere Blatt auch eine
unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten in sich birgt.
11.00
Live aus Klagenfurt
40. Tage der deutschsprachigen Literatur
ORF/3sat
Übertragung
Kultur Literatur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Ingeborg-Bachmann-Preis 2016
Preisverleihung
Moderation: Christian Ankowitsch
Die 40. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 29. Juni bis zum 3. Juli
2016 in Klagenfurt am Wörthersee statt. In dem Jahr gibt es gleich zwei Jubiläen
zu feiern.
90 Jahre Ingeborg Bachmann sowie 40 Jahre Ingeborg Bachmann-Preis. Daher ist
auch eine große Social-Media-Offensive geplant, und es gibt eine Kooperation mit
dem Radiosender FM4. In diesem Jahr werden 14 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer für die Lesungen zugelassen.
Bei den Lesungen um den Ingeborg-Bachmann-Preis sind ausnahmslos
unveröffentlichte, deutschsprachige Prosatexte - auch keine Übersetzungen - mit
einer maximalen Lesedauer von 25 Minuten erlaubt. Die Auswahl der Autorinnen
und Autoren obliegt ausschließlich der Jury. Bewerber und Bewerberinnen können
sich mit ihren Texten an ein oder an mehrere Jurymitglieder wenden. Für die
Bewerbung ist es notwendig, von einem Verlag oder einer Literaturzeitschrift
schriftlich empfohlen zu werden.
Die Adressenliste der Jury unter dem Vorsitz von Hubert Winkels und alle
wettbewerbsrelevanten Informationen sowie aktuelle Neuigkeiten rund um den
Ingeborg-Bachmann-Preis sind auf "bachmannpreis.eu" abrufbar.
12.00
r
f
ARD/BR
Ähnlichkeiten mit Ingeborg Bachmann
Film von Angelika Kellhammer
(Erstsendung: 11.12.2014)
Dokumentation
Kultur Literatur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Die Filmemacherin Angelika Kellhammer zeichnet die wechselvolle und von vielen
Fehlurteilen und männlichen Ressentiments geprägte Rezeptionsgeschichte von
Ingeborg Bachmann.
Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit der Autorin, die eine
vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und
verletzlich. Sie liebte und lebte, wie die Bachmann-Biografin Andrea Stoll
erläutert, kompromisslos.
Den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz bezahlte Ingeborg
Bachmann mit einer Alkohol- und Medikamentensucht.
An den drei wichtigen Lebensstationen Klagenfurt, Wien und Rom unternimmt die
Filmautorin den Versuch, Ingeborg Bachmann nahezukommen und zu verstehen,
warum das Schreiben für sie Berufung und unverzichtbarer Lebensinhalt war - und
warum uns das gerade heute etwas angeht. Bachmanns Auseinandersetzung mit
der "Krankheit unserer Zeit" bleibt aktuell, ihr Anspruch an Sprache und Kunst ist
radikal und experimentiert mit nichts weniger als dem Paradox und der Utopie.
Ingeborg Bachmann fürchtete sich vor Herrn Moll. Die Figur aus ihrer Erzählung
"Das dreißigste Jahr" steht für alle Besserwisser, die sich vermeintlich in der Welt
auskennen, die andere Menschen einordnen und ihnen ein Etikett umhängen. Die
Erzählung aus dem Jahr 1961 war nicht die erste, in der Ingeborg Bachmann das
Unrecht thematisierte, das wir denjenigen antun, die wir vorschnell zu kennen
glauben. Damals wusste Ingeborg Bachmann noch nicht, wie sehr sie selbst
einmal in den Widerstreit von Stilisierungen, Idealisierungen, Gerüchten, Urteilen
und Vorurteilen geraten würde: Sie war für Marcel Reich-Ranicki die "vielleicht
bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin unseres Jahrhunderts", aber er nannte
sie auch eine "gefallene Lyrikerin", als sie es wagte, seinen Vorstellungen nicht
zu entsprechen und Prosa zu schreiben. Anderen gilt sie als "Ikone des
Feminismus". Eine, die mit bedeutenden Schriftstellern, Paul Celan und Max
Frisch, zusammen war, aber in der Liebe dennoch gescheitert ist. Viel Neues
über Ingeborg Bachmann ist bekannt geworden, etwa ihre Korrespondenz mit
Paul Celan und Hans-Werner Henze, zahlreiche Funde sowie verschiedene
Biografien und wissenschaftliche Arbeiten.
Erstmals äußert sich Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt
durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg
Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet, und erstmals spricht er
auch öffentlich über den tragischen Unfalltod seiner Schwester.
12.45
r
f
ORF
In der Asten - Bergbauern in Extremlage
Film von Barbara Altersberger
(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")
(Erstsendung: 23.03.2014)
Dokumentation
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
"Alles ist relativ. Wenn man es gewohnt ist und wenn man die Asten liebt, dann
ist nichts schwer", sagen die Bergbauern über ihr Leben in Extremlage.
"Die Asten" ist rund um 1.600 Meter Seehöhe in der Nähe des Großglockners die
höchstgelegene Bergsiedlung Kärntens. Bis zum Jahr 1964 war das Hochtal nur
zu Fuß in drei Gehstunden vom Mölltal aus erreichbar.
Die serpentinenreiche Güterstraße ist heute die Lebensader zum Tal, wurde aber
auch zum Weg der Abwanderung. Auf sieben bewirtschafteten Höfen leben jetzt
26 Bewohner. Menschen mit einer ausgeprägten Heimatliebe zwischen Tradition
und Innovation. Sie bewirtschaften extreme Steilhänge, fahren zusätzlich zur
Arbeit, Frauen und Kinder "packen ordentlich an". Die einzigartige Schule mit
Sonderstatus gibt es seit 2005 nicht mehr. Das bedeutet tägliche - im Winter
gefährliche - Fahrten in die Schule oder den Kindergarten. In der faszinierenden
Bergwelt suchen rund um das Alpenvereinshaus "Gäste von draußen" Erholung.
13.10
f
ORF
Karnische Alpen - Ein Gebirge voller Kostbarkeiten
Film von Manfred Christ
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 14.12.2006)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Geographie
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Die Karnischen Alpen liegen ganz im Süden von Österreich und ziehen sich von
Villach aus entlang der italienischen Grenze bis hinüber nach Osttirol. Sie sind
eine bemerkenswerte Formation.
Für die Dreharbeiten legte das Filmteam viele Tausende Kilometer zurück - auf
der Autobahn zwischen Wien und dem Gailtal, mit dem Geländewagen auf
sämtlichen Forststraßen der Region.
Die Karnischen Alpen sind ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den
Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie
wegen ihrer unverdorbenen Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen
und Wanderwege.
Redakteur Manfred Christ filmte die Region entlang des Gail- und Lesachtals vom
Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom Flugzeug und vom Führerstand eines
Zugs der Gailtalbahn aus. Mehr als 60 Tage lang machte sein Kamerateam die
Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze unsicher, stieg mit
Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die Lesachtalschlucht.
Am Ende wagten sich noch Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2.000
Meter hoch gelegenen Wolayersee.
Weltberühmt wurde das Gebirge wegen seiner Vergangenheit. Hier öffnet die
Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern. Davon berichten viele
versteinerte Pflanzen und Meerestiere. Die Karnischen Alpen gelten als eines der
geologisch am besten untersuchten Gebiete der Erde. Schon seit dem
Biedermeier beschäftigen sich Forscher mit der Formation. Mit weitem Rock,
Hammer und Meißel stiegen sie damals in die Berge. Hans-Peter Schönlaub,
Direktor der Geologischen Bundesanstalt, spielt so einen frühen Forscher.
Schönlaub ist in Kötschach-Mauthen daheim, also ein Einheimischer, und zieht
bereits seit 40 Jahren im Dienste der Forschung durch die Karnischen Alpen.
13.55
r
f
ORF
Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Film von Waltraud Paschinger
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 26.11.2013)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen
Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formensprache und ihrer geologischen
Vielfalt eine Seltenheit dar.
Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an die
helle Weite Kastiliens. Durchbrochen wird diese weiche Landschaft von einem
schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen,
klaren Bächen und kalten Tümpeln.
Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel
miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen
Urwäldern überwuchert. Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den
Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu
exotische Landschaft bildet.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
14.40
f
ORF
Wörthersee - Bühne für Tier und Mensch
Film von Kurt Mündl
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 16.06.2011)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
Der Wörthersee, einer der schönsten Seen Österreichs, ist ein international
bekanntes Gewässer, das Komponisten, Architekten und Hollywoodstars anlockt.
Doch er hat auch stille Seiten.
Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer mit seinen Inseln
und Halbinseln ein Naturjuwel.
15.25
f
ORF
Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Film von Rita und Michael Schlamberger
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 22.11.2005)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich,
erstreckt sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das
Gesäuse.
Es ist der mit mehr als 11.000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine
Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden,
furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten.
Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am
Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der
Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts
begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser
Berge zu erforschen.
16.15
v
X
f
Peter Alexander
Die Fledermaus
Komödie, Österreich 1961
ORF
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Dr. Gabriel Eisenstein
Rosalinde Eisenstein
Adele
Gefängnisdirektor Frank
Frosch
Pista von Bundassy
u. a:
Peter Alexander
Marianne Koch
Marika Rökk
Willy Millowitsch
Hans Moser
Gunther Philipp
Regie: Géza von Cziffra
Länge: 104 Minuten
Wegen Beamtenbeleidigung soll Rechtsanwalt Dr. Gabriel Eisenstein für eine
Woche ins Gefängnis. Seine Frau will währenddessen verreisen und das
Hausmädchen lädt sich ihren Verehrer ein.
In der Komödie nach der gleichnamigen Operette von Johann Strauß (Sohn) spielt
Peter Alexander Dr. Gabriel Eisenstein. An seiner Seite agieren unter anderen
Marianne Koch, Marika Rökk, Willy Millowitsch und Hans Moser.
Eisenstein drückt sich vor einer Inhaftierung und geht stattdessen als Marquis
Renard auf einen Ball des Grafen Orlofsky. Dort trifft er nicht nur auf seine Frau
Rosalinde, die sich als russische Tänzerin ausgibt, sondern auch auf
Hausmädchen Adele, die als Marquise Renard in Erscheinung tritt. Mit diesem
Mummenschanz nimmt eine turbulente Verwechslungsgeschichte ihren Anfang.
18.00
r
ARD/BR/3sat
kinokino extra - Filmfest München 2016 - Bilanz
Erstausstrahlung
Berichterstattung
Kultur Film, Kino, Video
Vom 23. Juni bis zum 2. Juli 2016 findet das 34. Filmfest München statt.
"kinokino" zieht die Bilanz des 34. Filmfestes, spricht mit Machern und
Zuschauern und zeigt große Premieren.
"kinokino extra" stellt nicht nur die filmischen Höhepunkte aus zehn Tagen vor,
sondern ist auch dabei, wenn bedeutende Auszeichnungen wie der "Förderpreis
Neues Deutsches Kino" verliehen werden.
Auf dem Filmfest München stellen renommierte Regisseure und junge Talente,
bekannte Stars und Newcomer ihre neusten Werke vor und bieten dem Publikum
einen spannenden Einblick in aktuelle Trends des internationalen Kinos.
18.30
r
ARD/SWR/3sat
Museums-Check mit Markus Brock
Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main
Erstausstrahlung
Kultur Bildende Kunst
23.06.2016
14:56:06
Seite 25 von 134
3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Gleich an drei Orten in Frankfurt ist das Museum für Moderne Kunst präsent. Es
zählt zu den bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. - Moderator Markus
Brock und Gundula Gause "checken" es.
"Tortenstück" nennen die Frankfurter das Haupthaus des Museums, das MMK 1.
Der dreieckige, virtuos mit Formen spielende Bau von Hans Hollein thront mitten
in der City. Er beherbergt die Highlights der Sammlung, darunter Werke von Roy
Lichtenstein und Bruce Nauman.
Aktuell ist eine Sonderausstellung des Künstlers Kader Attia, Jahrgang 1970, zu
sehen. Spätestens seit der letzten documenta wird der wegweisende
Installationskünstler und Fotograf international geschätzt. Er ist einer der politisch
motiviertesten Künstler seiner Generation. Aufgewachsen in Frankreich und
Algerien, will Kader Attia mit seiner Kunst dazu beitragen, Stereotypen und
Denkmuster aufzulösen. Fast immer geht es um Verletzung und Reparatur. Attia
stellt fest, dass in der industrialisierten westlichen Welt Reparaturen stets alle
Spuren der Zerstörung beseitigen, während in Ländern der sogenannten Dritten
Welt reparierte Dinge immer auch die vorangegangenen Verletzungen offenbaren.
In einem seiner Hauptwerke zeigt er in Afrika geschnitzte Köpfe aus Holz, die
Fotos von grausam verstümmelten Soldaten des Ersten Weltkriegs
nachempfunden sind.
Als 2014 das MMK 2 im Taunusturm, einem Hochhaus im Frankfurter
Bankenviertel, seine Tore öffnete, war die Skepsis groß. Ein Museum in einem
Bürokomplex, das war neu und einzigartig in Deutschland. Doch das Konzept
funktioniert. Jetzt wird dort mit der Schau „Das imaginäre Museum“ ein
Science-Fiction-Szenario initiiert, die ins Jahr 2052 führt, in dem alle Museen kurz
vor der Vernichtung stehen. Drei Museen - das MMK, das Centre Pompidou und
die Tate Modern – haben im MMK 2 ein imaginäres europäisches Museum auf
Zeit geschaffen, mit 80 Werken der zeitgenössischen Kunst. Die Idee dahinter:
Was wäre, wenn die Kunst aus der Welt verschwinden würde? Zu sehen sind
unter anderem Arbeiten von Marcel Duchamp, Isa Genzken und Sigmar Polke.
Aber wie erinnert man sich an Kunst? Und welche Rolle spielt Kunst überhaupt in
unserer Gesellschaft? Moderator Markus Brock fragt nach.
Das MMK 3 ist im ehemaligen Hauptzollamt aus dem Jahr 1927 beheimatet. Hier
stellen regelmäßig junge Kunststipendiaten ihre Werke aus.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
19.10
r
SRF
Zitronen - Kultur und Küche
Film von Annette Frei Berthoud
Magazin
Kultur Ernährung, Küche
23.06.2016
14:56:06
Seite 26 von 134
3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
(aus der Reihe "NZZ Format")
(Erstsendung: 11.06.2015)
Zitronen gehören in der Küche einfach dazu: Ernesto Iaccarino vom Restaurant
Don Alfonso 1890 in Sant'Agata kocht mit Früchten aus dem eigenen Garten.
An den Zitronenbäumen wachsen gleichzeitig Blüten und Früchte. Die Zitronen
von der Amalfi-Küste im Golf von Salerno sind besonders schmackhaft, aber auf
den steilen Terrassen schwierig zu ernten.
Für die filigranen Kreationen aus Zitrusfrüchten im Restaurant Steirereck in Wien
verwendet Heinz Reitbauer die seltenen Sorten aus der kaiserlichen
Zitrus-Sammlung im Schloss Schönbrunn. Der Zitrusgarten von Mina und Andreas
Honegger ist eine Oase. Die beiden sind passionierte Köche und geben Lamm,
Fisch und Hähnchen mit Zitrone den letzten Schliff.
19.40
ARD/SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, USA
Der Klang der Freiheit
Film von Ralph Ströhle
(Erstsendung: 06.10.2002)
Dokumentation
Kultur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt,
dann ist er in Philadelphia im US-Bundesstaates Pennsylvania zu finden.
Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre "Declaration of Independence"
verabschiedet, die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde
führen sollte. Der vielbeschworenen "Klang der Freiheit" war in Philadelphia gleich
im doppelten Sinne zu hören.
Er fand sich in der Resolution: "Dass alle Menschen gleich geschaffen sind", und
in den Schlägen einer Turmglocke, welche die symbolträchtige Inschrift "Proclaim
Liberty" trug.
Das Gebäude, in dem sich die historische Abstimmung abspielte, ist dabei aber
immer so einfach und puritanisch gewesen, wie seine Bauherren selbst. Es waren
englische Einwanderer - sogenannte Quäker - die den schlichten Bau aus Ziegeln
und Holz 1737 als Parlament für ihre Kolonie geplant hatten.
Obwohl es kein aufwendiges Bauwerk war, zogen sich die Arbeiten fast 15 Jahre
hin. "Aus Mangel an erfahrenen Handwerkern", wie es in einem historischen
Bericht heißt, kam vor allem der Innenausbau kaum voran. Bei ihrer ersten
Sitzung fand sich das Parlament auf einer Baustelle wieder und die Delegierten
forderten deshalb einstimmig, "die Arbeiten, endlich zu einem befriedigenden
Ende zu bringen". Ein vergeblicher Appell, wie die Geschichte des Turmes
deutlich macht. Er ist nur eine Kopie. Das Original war bereits nach 30 Jahren so
baufällig, dass es abgerissen werden musste, und erst 50 Jahre später neu
errichtet wurde.
Auch die Glocke, die ursprünglich im Originalturm schlug, hat eine "bewegte
Vergangenheit". 1751 in London gegossen - ein Jahr später beim ersten Schlag
gesprungen - mit großem Aufwand repariert - war sie ab 1753 zu jedem
bedeutenden Ereignis der amerikanischen Revolution zu hören. Ihre Ernennung
und Stilisierung zur einzig wahren "Freiheitsglocke" war dann allerdings eine
Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.
Erst lange nachdem 1776 die Delegierten aller amerikanischer Kolonien in
Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten hatten, entwickelte
sich die Stadt mehr und mehr zu einem "Schrein" des amerikanischen
Freiheitsgedanken und damit verwandelte sich auch das einst schlichte
Parlamentsgebäude des Staates Pennsylvania in die einmalige und weltberühmte
Unabhängigkeitshalle.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
20.15
r Festivalsommer live
O Schleswig-Holstein Musik Festival 2016
Eröffnungskonzert, Lübeck
Mit Marianne Crebassa (Mezzosopran)
Orchester: NDR Elbphilharmonie Orchester
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock
Erstausstrahlung
ARD/NDR/3sat
Konzert
Klassik
Beim Eröffnungskonzert in Lübeck kombinieren Thomas Hengelbrock und das
NDR Elbphilharmonie Orchester die populäre Haydn-Sinfonie "Oxford" mit Bartóks
Konzert für Orchester.
Sie schlagen damit einen Bogen zurück zu Haydns langjährigen Arbeitgebern, der
ungarischen Adelsfamilie Esterházy. Als Solistin des Abends singt die gefeierte
französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa die Kantate für Sopran und
Orchester "Berenice, che fai".
Joseph Haydn, der Komponist aus der österreichischen Provinz, hatte bei seinem
ersten London-Aufenthalt die Spitze der englischen Gesellschaft im Sturm
erobert. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde in Oxford war da nur das
Tüpfelchen auf dem i. Drei Tage lang hatte man Haydn in Oxford gefeiert, und in
den verschiedenen Festkonzerten soll auch jene G-Dur-Sinfonie erklungen sein,
die seither den Beinamen "Oxford" trägt.
Im Rahmen des diesjährigen Festivalsommers zeigt 3sat am Samstag, 9. Juli,
um 21.45 Uhr drei Stunden Live-Musik vom "Hurricane Festival" 2016.
22.10
r
v
X
f
Alfred Hitchcock
Cocktail für eine Leiche
(Rope)
Spielfilm, USA 1948
ZDF
Spielfilm
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Brandon Shaw
Phillip Morgan
David Kentley
Rupert Cadell
John Dall
Farley Granger
Dick Hogan
James Stewart
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 78 Minuten
Gibt es den perfekten Mord? Inspiriert von den provokanten Thesen ihres
Philosophieprofessors, töten zwei Harvard-Studenten einen Kommilitonen,
verstecken ihn in ihrem Apartment.
Dann geben sie eine Cocktailparty, bei der jedoch ihrem Professor ihr
merkwürdiges Verhalten auffällt. - Raffinierter, in scheinbar einer Einstellung
gedrehter spannender Kriminalfilm von Alfred Hitchcock, mit pointierten Dialogen
und einem brillanten James Stewart.
Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche" zählt zu den kühnsten filmischen
Experimenten des "Master of Suspense". Ein technischer und inszenatorischer
Gewaltakt, denn die gesamte Handlung spielt sich innerhalb eines einzigen
Schauplatzes ab: der eleganten Wohnung zweier Harvard-Studenten. Der
abenteuerliche Vorsatz, den gesamten Film wie eine einzige, ununterbrochene
Einstellung wirken zu lassen, ohne sichtbare Schnitte, unterstützt zusätzlich die
kammerspielartige Atmosphäre des Films. Und stellte Hitchcock zudem vor eine
kreative Herausforderung: Denn der Wechsel der Filmspulen, die damals nur eine
Länge von zehn Minuten hatten, musste möglichst unauffällig kaschiert werden.
Während sich die schweren Kameras, deren Fahrten zuvor bis ins kleinste Detail
geplant wurden, durch die verschiedenen Räume des Filmsets bewegten, wurden
lautlos Wände zur Studiodecke hochgezogen und Requisiten zurechtgerückt.
Gleichermaßen war die Position der einzelnen Schauspieler für jeden Moment
des Dialogs exakt festgelegt und durch Zeichen auf dem Boden angedeutet. Ging
etwas schief, musste die gesamte Einstellung komplett neu gedreht werden.
Später tat Hitchcock sein Experiment, einen Film als einzige Plansequenz zu
drehen, als Fehlschlag ab: "Denn ich warf damit ja meine eigene Theorie über den
Haufen, dass Schnitt und Montage lebenswichtig sind".
3sat widmet dem Altmeister der Spannung im Kino vom 3. bis zum 8. Juli eine
siebenteilige Reihe mit Spielfilmen aus vier Jahrzehnten, von "Verdacht" (1941)
bis zu Hitchcocks letztem Werk "Familiengrab" (1976).
23.30
r
c
v
X
Alfred Hitchcock
Verdacht
(Suspicion)
Spielfilm, USA von 1941
3sat
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Johnny Aysgarth
Lina McLaid
General McLaid
Beaky Thwaite
Mrs. McLaid
Ethel
Isobel Sedbusk
Cary Grant
Joan Fontaine
Sir Cedric Hardwicke
Nigel Bruce
Dame May Whitty
Heather Angel
Auriol Lee
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 96 Minuten
Lina, eine junge Frau aus der High Society, heiratet gegen den Willen ihrer Eltern
den charmanten Taugenichts Johnny. Doch dann nähren erdrückende Indizien
einen schlimmen Verdacht in ihr.
Johnny scheint sie aus Geldgier kaltblütig ermorden zu wollen. - Ein leiser
Psycho-Thriller von Altmeister Alfred Hitchcock, der seine beklemmende
Spannung aus einer Atmosphäre der Angst und des Misstrauens bezieht.
Die junge Lina McLaid hat den jungen Johnny Aysgarth im Zug kennengelernt.
Dieser Johnny ist ganz anders als die jungen Leute ihres eigenen
Gesellschaftskreises - liebenswürdig, ungeniert und ein wenig leichtsinnig. Nach
der Hochzeitsreise bezieht das junge Paar ein luxuriöses Haus in London - der
Haushalt wird aus Linas Vermögen finanziert, denn Johnnys Einkünfte sind
spärlich und unregelmäßig. Bald geschehen merkwürdige Dinge, die sich Lina
nicht erklären kann. Ein Freund ihres Mannes stirbt unter rätselhaften Umständen
in Paris. Wo war Johnny in den fraglichen Tagen? Warum hat er plötzlich Geld?
Als Johnny sich bei einer berühmten Kriminalautorin ausführlich nach Giften
erkundigt, die keine Spuren hinterlassen, steigt in Lina ein furchtbarer Verdacht
auf, der sie in Panik versetzt.
"Verdacht" ist Hitchcocks zweiter "englischer Hollywoodfilm" (englische
Schauspieler, englisches Milieu, englische Romanvorlage), sein zweiter Film mit
Joan Fontaine (sie bekam für diesen Film einen Oscar) und die erste
Zusammenarbeit mit Cary Grant. In "Verdacht" ist Grant ein als Mann von Welt
getarnter Filou, der das von der Altjüngferlichkeit bedrohte Dornröschen Joan
Fontaine wachküsst, um es zu lieben und ein bisschen auszunutzen.
In "Verdacht" beobachtet der Zuschauer den ganzen Film hindurch eine Frau, die
ihren Mann observiert. Den gesamten Film hindurch besteht der "Suspense" also
in einer doppelten Ungewissheit: der der Heldin und derjenigen des Zuschauers,
die sich immer mehr zu der Gewissheit verdichtet, dass ihr Verdacht begründet
ist. Höhepunkt dieser Verunsicherungsstrategie Hitchcocks ist die berühmte
"Vergiftungsszene", in der Grant seiner Frau ein Glas Milch ans Bett bringt, von
dessen tödlichem Inhalt Heldin und Zuschauer überzeugt sind. Ein Verdacht, den
Hitchcock in einer seiner Requisitenmanipulationen äußerst geschickt nährt: Am
Boden des Glases liegt eine Glühbirne, der die Milch ihr dämonisches Leuchten
verdankt.
Es ist viel über die Frage spekuliert worden, inwieweit das Ende des Films von
Hitchcock gewollt, halbherzig akzeptiert oder gar vom Studio aufgezwungen
wurde. Während in der Romanvorlage ("Before the Fact" von Francis Iles) die
Ehefrau entdecken muss, dass sie tatsächlich einen Mörder geheiratet hat und
sich aus Liebe schließlich von ihm umbringen lässt, wollte das produzierende
Studio laut Hitchcock seinen Star Cary Grant auf keinen Fall in der Rolle eines
Mörders dulden, so dass das ursprüngliche Ende in letzter Minute durch das
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Happy-End der endgültigen Kinofassung ersetzt werden musste. Entsprechend
bemängelt wurde oft die Aufgesetztheit dieses Endes, das den Kritikern in der
vorangehenden Charakterzeichnung Grants nicht vorbereitet erschien. Tatsächlich
jedoch bringt das jetzige Ende das emotionale Dilemma der Heldin sehr viel
besser auf den Punkt, weil es die subjektive Färbung ihres Blicks, die Projektion
ihrer Ängste und Vorurteile auf die Realität, entschiedener deutlich macht.
Alfred Hitchcock (1899 - 1980), Sohn eines englischen Obstimporteurs und
Geflügelhändlers, begann zunächst als Zeichner von Werbung und von
Zwischentiteln für Stummfilme, anschließend als Regieassistent, Drehbuchautor
und Dekorateur. Zu Beginn seiner Karriere als Regisseur erwarb sich Hitchcock
Anerkennung vor allem mit Kriminalfilmen ("Der Mieter", "39 Stufen"). Spätestens
mit der brillanten Romanverfilmung "Rebecca" (1940) wurde deutlich, dass
Hitchcock weit mehr war als ein versierter Thriller-Regisseur. Unter seiner Regie
wurde das Genre des Kriminalfilms ausgeweitet zu Essays über bürgerliche
Moralvorstellungen, über die Fragilität einer scheinbar stabilen Ordnung, meist mit
dem Witz einer intelligenten Komödie vorgetragen. Viele seiner Filme befassen
sich mit dem Problem des Identitätsverlustes und der Ambivalenz zwischen Gut
und Böse. Daneben erwies sich Hitchcock als brillanter Filmtechniker und
nimmermüder Experimentator, der mit vielen Szenen Filmgeschichte machte.
1.05
r
ORF
Himba, Buschmänner und Löwen
Wildnis- und Kulturmarketing in Namibia
Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips
(Erstsendung: 22.09.2015)
Dokumentation
Gesellschaft Kultur
allgemein
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Ein Reisebus nähert sich dem San-Dorf Grashoek in Namibia. Ein Schild begrüßt
die Besucher im "Bushman Living Museum". Noch im Bus beginnen die Insassen
zu fotografieren.
Eine typische Szene - und doch hat sie wenig gemeinsam mit üblichen Szenarien
im Kultur-Tourismus. Keine anstürmenden Kinderscharen, keine laufenden
Frauen, die aufgeregt Handwerkskunst anbieten und auch keine jungen Männer,
die gegen Entgelt ihre Dienste anbieten.
Ein einzelner San in westlicher Kleidung zückt seine Papiere, die ihn als
Tourismus-Bevollmächtigten der Gemeinschaft ausweisen. Höflich fragt er nach
dem Gruppenleiter und übergibt eine Mappe - in der Art einer Speisekarte - mit
den kulturellen Angeboten und den dafür verlangten Preisen. Abgestuft nach der
Anzahl der Touristen und der Anzahl der gewünschten Teilnehmerinnen auf
San-Seite: Von einer einfachen Dorfbesichtigung bis zum Trance-Tanz, der
Teilnahme an einem Kurz-Workshop zur Schmuckproduktion aus
Straußenei-Schalen, dem Training im Bogenschießen, der Teilnahme an einer
traditionellen Jagd, und letztlich der Verheiratung auf "Bushmen-Art" ist alles
möglich. Jede Aktivität hat ihren fixen Preis und genaue Angaben über die Dauer
und Art der Leistung.
Im südlichen Afrika sind sogenannte "Bushmen-Walks" und Besuche beim
"ockerroten Volk" der Himba ebenso allgegenwärtig wie Großwild-Safaris. Sie
haben einen Beigeschmack von zivilisatorischer Ungleichheit und
Ungleichzeitigkeit - als eine Art Zeitreise zu uralten, "primitiven" Kulturen.
Dementsprechend finden sich in vielen Prospekten und Tourismus-Broschüren die
verräterischen Worte vom Besuch in der Vorzeit oder "Steinzeit" menschlicher
Kulturen.
Folgt man der Auslegung der derzeit international bekanntesten Anthropologen
Jean und John Comaroff, handelt es sich dabei um einen weltweiten Trend, der im
südlichen Afrika vielleicht besonders auffällig ist: der Errichtung von
Ethno-Themenparks oder sogenannten "Lebenden Museen". Nach ihrer Analyse
im Buch "Ethnicity, Inc." kann die Musealisierung von traditionellen Kulturen aus
kommerziellen Gründen zu sehr unterschiedlichen Prozessen und Situationen
führen. Die möglichen Resultate solcher interkultureller Kontaktnahmen erweisen
sich als keineswegs so eindeutig, wie die Vorannahmen der meisten Ethnologen
erwarten ließen: Vor die Wahl gestellt, unter dem Druck staatlicher Gesetze und
Verwaltungsregime ihre Lebensweise völlig aufzugeben oder einen Teil ihrer
Lebenszeit in die Selbstdarstellung der kulturellen Traditionen zu investieren,
bedeutet die zweite Option zumindest im besten Fall einen Gestaltungsspielraum
für Menschen und Kollektive, die sich der Landflucht und dem oktroyierten
Kulturverlust widersetzen.
1.55
r
ORF
Der große Schamane - Heilkunst in der Kalahari
Film von Manuela Zips-Mairitsch und Werner Zips
(Erstsendung: 01.09.2015)
Dokumentation
Gesellschaft Alternative
Heilmethoden
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Boo!Kunta ist der bekannteste Heiler im Nordosten Namibias. Unter den etwa
1.500 San, die im Nyae-Nyae-Schutzgebiet am Rande des
Kaudom-Nationalparks leben, ist er eine Lichtgestalt.
Der Film erzählt die Geschichte der San und gibt Einblicke in das tägliche Leben
von Boo!Kunta, den viele San als Retter ihrer bedrohten Kultur sehen.
Seine Augen haben schon vieles gesehen: Kriege und Vertreibung, Genozid und
Verbrechen an seinen Verwandten. Dennoch hält sich ein Lächeln in ihnen, trotz
des Niedergangs der San-Bevölkerung im vergangenen Jahrhundert und des
Landverlusts seiner früheren Heimat.
Boo!Kunta ist nicht nur wegen seiner Weitsicht und Führungskraft bekannt, er gilt
auch als erfahrener Jäger. Denn die San sind stolze Bewahrer einer alten
Jäger-und-Sammler-Kultur. Unter der Bedingung, mit traditionellen Waffen zu
jagen, dürfen die Buschmänner im Nyae-Nyae-Schutzgebiet - zumindest auf die
nicht geschützten - Wildtiere Jagd machen.
Mit der traditionellen Jagd auf Löwen und Elefanten gehen aber auch viele
Gefahren einher. Immer wieder gibt es Verletzte. Als Schamane und Mittler
zwischen Diesseits und Jenseits gehört der spirituelle Schutz bei der Jagd zu
Boo!Kuntas Aufgaben. Er gibt seinem Volk die Kraft, alle Gefahren eines Lebens
mit wilden Tieren zu meistern.
"Heilungen mussten immer schon vorgenommen werden. Früher, als es noch
keine Kliniken gab, war eine Geistheilung durch den Schamanen die einzige
Chance für einen kranken Menschen. Während der Heiler mit den anderen
Männern rund um die im Kreis sitzenden Frauen tanzt, findet er heraus, wer krank
ist. Dadurch sammle ich auch die Kraft zur Heilung, die sonst nur in mir schläft.
Beim Heilen lege ich die Hände auf jeden Kranken, sodass die Krankheit auf mich
übergehen kann. Ich ziehe sie ihnen regelrecht aus dem Körper."
Boo!Kuntas wichtigste Aufgabe ist jedoch der kommunale Heilungstanz. Dieser
ist die zentrale Institution der traditionellen Religion der San. Mit der Weitergabe
ihres immateriellen Kulturerbes festigen die San die Verbindung zwischen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Doch die Heilung der tiefen seelischen
Wunden von Landverlust, Enteignung und Diskriminierung fällt selbst so
mächtigen Heilern wie Boo!Kunta schwer.
2.40
ORF
KwaZulu-Natal
Der Mythos vom wilden Land
Film von Werner Zips und Manuela Zips-Mairitsch
(Erstsendung: 11.11.2012)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Ökotourismus gilt auch in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal als
Königsweg, um die großen Probleme der Landflucht, Arbeitslosigkeit und Armut
zu bekämpfen.
Doch der Kruger Nationalpark in den benachbarten Provinzen Limpopo und
Mpumalanga ist dabei ein fast übermächtiger Konkurrent. Auf der Suche nach
dem entscheidenden Mehrwert setzt das Zulu-Land auf die Ressourcen Kultur
und Geschichte.
Die Dokumentation "KwaZulu-Natal - Der Mythos vom wilden Land" von Werner
Zips und Manuela Zips-Mairitsch widmet sich den Sichtweisen der Betroffenen zur
Vermarktung ihrer Kultur und Geschichte sowie deren möglichen Konsequenzen.
3.25
r
ORF
Soldaten der Liebe
Senegals mystischer Islam
Film von Werner Zips
(Erstsendung: 11.11.2013)
Dokumentation
Gesellschaft Religion,
Kirche
Die Baye Fall im Senegal vertreten einen sufistischen Islam, der auf Mystik und
Askese beruht. Im Vordergrund steht die Liebe zu Gott. Ein Film über die
"Soldaten der Liebe".
Selbst sehen sie sich als exaktes Gegenteil mancher islamistischer
"Hassprediger" und nennen sich "die Prediger der Liebe". Religiöse Toleranz und
soziale Solidarität vor allem mit den Ärmsten gehören zu ihren wichtigsten
Leitmotiven.
Aufgrund ihres auffälligen Äußeren - Dreadlocks, Flickengewänder und unzählige
Gebetsketten - werden sie manchmal mit den jamaikanischen Rastas verglichen.
Doch in ihrer Spiritualität, den sufistischen Trancetänzen und in ihrer Gefolgschaft
zu den mouridischen Cheikhs unterscheiden sie sich deutlich von anderen
sozialen und religiösen Bewegungen.
Im Einklang mit den Lehren von Ahmadou Bamba und Ibra Fall praktizieren die
Baye Fall einen Lebensstil nach dem Ethos von "labora et ora", der im Vergleich
mit der protestantischen Ethik den Arbeitseifer noch vor die Pflicht zum Gebet
setzt.
4.20
v
X
ZDF
Gebrochene Glut
Meine Besuche 1999/2000 bei Jürgen Böttcher/Strawalde
Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 2001
Länge: 100 Minuten
Länge: 100 Minuten
Dokumentarfilm
Kultur Lebensstile/
-entwürfe
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Sonntag, 3. Juli 2016
Hans-Dieter Grabe sitzt Jürgen Böttcher/Strawalde mit seiner Videokamera
gegenüber. Beide kennen sich seit den 1950er Jahren, als sie Regiestudenten in
Potsdam-Babelsberg waren.
Grabe verließ die DDR und ging zum Westdeutschen Fernsehen. Böttcher wurde
Regisseur im Ostberliner DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Immer wieder
besuchte Grabe den Regisseur und Maler. Im Dezember 1999 begann er damit,
seine Besuche mit der Kamera festzuhalten.
"So muss man malen", begeistert sich Dokumentarfilmregisseur Jürgen Böttcher,
der sich Maler Strawalde nennt, als aus den Lautsprechern in seiner Berliner
Wohnung das Musikstück "Haunted Nights" von Duke Ellington erklingt. Seit der
Wende befindet sich Strawalde in einem Schaffensrausch: Es entstehen
gegenständliche wie abstrakte Bilder in betörender Vielfalt und Vitalität der
Farben und Formen.
"Das Wichtigste ist für mich", so Strawalde, getrieben vom Jazz Charlie Parkers,
"dass ich in einer bestimmten Spannung eine große Fläche schnell und aggressiv
erobere", mit "Farben, die man als dreckig bezeichnen könnte", so dass das Bild
sich wie "aus einer gebrochenen Glut heraus entwickelt".
Mit "Gebrochene Glut" gratuliert 3sat Jürgen Böttcher zum 75. Geburtstag am 8.
Juli.
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Andrea Meier
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
9.05
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Andrea Meier
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Kultur
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"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
9.45
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung: 01.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
10.15
r
f
ARD/MDR
Riverboat
Die MDR-Talkshow
Moderation: Kim Fisher, René Kindermann
(Erstsendung: 24.06.2016)
Talkshow
Unterhaltende
Information Lifestyle,
Personality
"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten
Gästen.
Kim Fisher und René Kindermann bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus
Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten
Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor.
12.15
r
f
ZDF
sonntags
Unsere Straßen: Asphaltwüste oder Lebensader?
Moderation: Andrea Ballschuh
(Erstsendung: 03.07.2016)
Magazin
Ratgeber und Service
Religion, Kirche
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Rund 650 000 Kilometer Straße gibt es in Deutschland. Für die meisten sind sie
einfach eine Möglichkeit, von A nach B zu kommen. Doch wie beeinflusst das
Straßennetz unser Leben?
Wir lieben gut ausgebaute Straßen, um schnell voranzukommen, und wir hassen
es, im Stau zu stehen. Straßenbau war schon bei den Römern ein Kulturmotor,
heute wird er immer öfter als Umweltkiller kritisiert. "sonntags" denkt über den
Wert dieses Alltagsortes nach.
12.45
ARD/SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, USA
Der Klang der Freiheit
Film von Ralph Ströhle
(Erstsendung: 06.10.2002)
Dokumentation
Kultur
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt,
dann ist er in Philadelphia im US-Bundesstaates Pennsylvania zu finden.
Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre "Declaration of Independence"
verabschiedet, die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde
führen sollte. Der vielbeschworenen "Klang der Freiheit" war in Philadelphia gleich
im doppelten Sinne zu hören.
Er fand sich in der Resolution: "Dass alle Menschen gleich geschaffen sind", und
in den Schlägen einer Turmglocke, welche die symbolträchtige Inschrift "Proclaim
Liberty" trug.
Das Gebäude, in dem sich die historische Abstimmung abspielte, ist dabei aber
immer so einfach und puritanisch gewesen, wie seine Bauherren selbst. Es waren
englische Einwanderer - sogenannte Quäker - die den schlichten Bau aus Ziegeln
und Holz 1737 als Parlament für ihre Kolonie geplant hatten.
Obwohl es kein aufwendiges Bauwerk war, zogen sich die Arbeiten fast 15 Jahre
hin. "Aus Mangel an erfahrenen Handwerkern", wie es in einem historischen
Bericht heißt, kam vor allem der Innenausbau kaum voran. Bei ihrer ersten
Sitzung fand sich das Parlament auf einer Baustelle wieder und die Delegierten
forderten deshalb einstimmig, "die Arbeiten, endlich zu einem befriedigenden
Ende zu bringen". Ein vergeblicher Appell, wie die Geschichte des Turmes
deutlich macht. Er ist nur eine Kopie. Das Original war bereits nach 30 Jahren so
baufällig, dass es abgerissen werden musste, und erst 50 Jahre später neu
errichtet wurde.
Auch die Glocke, die ursprünglich im Originalturm schlug, hat eine "bewegte
Vergangenheit". 1751 in London gegossen - ein Jahr später beim ersten Schlag
gesprungen - mit großem Aufwand repariert - war sie ab 1753 zu jedem
bedeutenden Ereignis der amerikanischen Revolution zu hören. Ihre Ernennung
und Stilisierung zur einzig wahren "Freiheitsglocke" war dann allerdings eine
Erfindung des neunzehnten Jahrhunderts.
Erst lange nachdem 1776 die Delegierten aller amerikanischer Kolonien in
Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten hatten, entwickelte
sich die Stadt mehr und mehr zu einem "Schrein" des amerikanischen
Freiheitsgedanken und damit verwandelte sich auch das einst schlichte
Parlamentsgebäude des Staates Pennsylvania in die einmalige und weltberühmte
Unabhängigkeitshalle.
13.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
13.15
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SRF
Die Donau - Reise in ein unbekanntes Europa (1/6)
Von der Quelle bis nach Linz mit Werner van Gent
(Erstsendung: 24.05.2013)
Dokumentation
Gesellschaft
Reisen/Urlaub/Touristik
Schweizer Journalisten reisen entlang der Donau vom Quellgebiet im
Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Die erste Etappe führt Werner
van Gent bis nach Linz.
Bei Immendingen beobachtet der Reporter ein Naturphänomen der besonderen
Art: das Versickern des Flusses im Karstgestein. In Ulm wird er Zeuge
fastnächtlicher Ausgelassenheit mitten im Sommer.
In Bayern erlebt Werner van Gent sowohl die weltliche als auch die geistliche
Seite des Benediktinerklosters Weltenburg. Ab Passau macht er sich auf einem
der schönsten Fahrradwege Europas auf nach Linz.
Die weiteren fünf Teile der sechsteiligen Reihe "Die Donau - Reise in ein
unbekanntes Europa" zeigt 3sat an den kommenden Montagen jeweils um 13.15
Uhr.
13.55
SRF
unterwegs - USA Südwesten
Cowboys, Highways und Casinos
Moderation: Wasiliki Goutziomitros
(Erstsendung: 18.02.2011)
Reportage
Gesellschaft
Reisen/Urlaub/Touristik
Cowboys, Highways und Casinos: Moderatorin Wasiliki Goutziomitros ist diesmal
im Südwesten der USA unterwegs und lernt Land und Leute kennen.
In der ehemaligen Bergarbeiterstadt Bisbee im Süden von Arizona trifft sie auf den
Hutmacher Grant Sergot, der maßgeschneiderte Unikate fertigt. So richtig beginnt
das Reiseabenteuer dann auf einer Fahrt mit einem amerikanischen Truck.
Von Bisbee nach Phoenix darf die Moderatorin den ausgewanderten Österreicher
Günther Zöchbauer auf seiner Dienstfahrt durch atemberaubende Landschaften
begleiten. In Cave Creek bei Phoenix lernt Wasiliki Goutziomitros einen richtigen
Cowboy kennen: Thor Smith. Er lädt sie zum Rodeo ein, wo er selbst antreten
und auf einem Stier reiten wird. Über die berühmte "Route 66" geht es in die
Wüstenstadt Las Vegas. Dort ist alles größer, glänzender und verrückter als
anderswo. Der "Strip" lockt Zocker und Besucher aus der ganzen Welt an.
Gigantische Hotels mit unzähligen Casinos ermöglichen den Besuchern Tag und
Nacht, ihr Glück im Spiel zu versuchen.
14.40
r
ARD/SR
Salzburg, da will ich hin!
mit Kerstin Gallmeyer
Film von Maria C. Schmitt
(Erstsendung: 20.10.2013)
Magazin
Ratgeber und Service
Stadtkultur/Landleben
23.06.2016
14:56:06
Seite 41 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Die barocke Altstadt, das musikalische Erbe der Mozartstadt und die
futuristischen Neubauten verleihen Salzburg, dem "Rom des Nordens", ein Image
zwischen Tradition und Moderne.
Mit der Rikscha lässt sich Kerstin Gallmeyer zu den Highlights der Altstadt
kutschieren, besucht Mozarts Geburtshaus, lernt, wie Mozartkugeln gemacht
werden, erfährt einiges über die Beliebtheit von Trachtenmode, und erkundet die
Luftfahrtgeschichte.
Ein Spaziergang auf engstem Raum führt sie in ganz verschiedene Welten. Sie
lässt sich von Sterneköchen bekochen, besucht traditionelle Kaffeehäuser und die
angesagten Restaurants. Wie sehen die Künstler ihre Stadt, und was hat diese
den Bischöfen von einst zu verdanken?
Salzburg - eine Stadt als Bühne zum Flanieren, Shoppen, Staunen und
Entspannen.
15.10
ARD/SR
Kalabrien - Italiens vergessene Region
Film von Stephan Düfel
(Erstsendung: 20.07.2008)
Dokumentation
Regionalinformation
Reisen/Urlaub/Touristik
Der Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der beste. Kalabrien, eine der
ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der
Abwanderung der jungen Bevölkerung.
Außerdem sorgt die kalabrische Mafia immer wieder für Schlagzeilen. Dennoch
ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich mit dichten Wäldern, hohen Bergen
und malerischen, beinahe menschenleeren Buchten, der Massentourismus hat
die Region noch nicht erreicht.
Die Dokumentation erkundet die Stiefelspitze Italiens. Ausgangspunkt ist die
nördliche Kulturmetropole Cosenza. Von dort geht es weiter zu den Badeorten
Pizzo und Tropea, in die Metropole Reggio di Calabria und von der ionischen
Küste hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare
Frucht wächst: die Bergamotte.
15.30
r
ARD/WDR
Berchtesgadener Land
Hochgefühle in den Alpen
Unterwegs mit Stefan Pinnow
Film von Beate Höfener
(Erstsendung: 09.11.2014)
Reportage
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 42 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Atemberaubende Gipfel, klare Bergseen und grüne Almen bilden die spektakuläre
Kulisse der Berchtesgadener Alpen. Moderator Stefan Pinnow erlebt eine der
beliebtesten deutschen Ferienregionen.
Kompetente und ortskundige Begleiterin ist die Reiseführer- und (Krimi-)Autorin
Lisa Graf-Riemann. Sie führt Stefan Pinnow auf den Berg Jenner, schickt ihn zum
Lederhosenmacher in Berchtesgaden und zum Alphornbauer von Bischofswiesen.
In Bad Reichenhall begeben sich Stefan Pinnow und Lisa Graf-Riemann auf die
Spur des Salzes, und am Obersalzberg besuchen sie das Kehlsteinhaus. Sie
wandern zum 470 Meter hohen Röthbachwasserfall am Obersee, durch die
Almbachklamm und über den Almerlebnisweg zur Sennerin auf der Mordaualm.
Und in Deutschlands einzigem Alpennationalpark beobachten sie die Steinadler.
Der Königssee mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomä gilt als schönster
Gebirgssee des Alpenraumes. Stefan Pinnow fährt auch zu seinem "kleinen
Bruder": dem Obersee. Am Ende des glasklaren Gewässers liegt die
Fischunkelalm. Dahinter stürzt der Röthbachwasserfall 470 Meter fast senkrecht
in die Tiefe.
Ein Knochenjob in Traumkulisse: Hubert "Hubsi" Ilsanker ist "Enzianbrenner" und
darf ganz offiziell im Nationalpark Berchtesgaden die Wurzeln der unter
Naturschutz stehenden Pflanze ausgraben und zu Schnaps verarbeiten. Stefan
Pinnow hilft ihm bei der schweißtreibenden Arbeit.
Einen Knochenjob in Traumkulisse hat auch Silvia Bierling. Stefan Pinnow und
Lisa Graf-Riemann besuchen die junge Sennerin und ihre "Viecherl" auf der
Mordaualm.
Den Rang als Kurstadt verdankt Bad Reichenhall den Solequellen, die in 500
Metern Tiefe liegen. Die Alte Saline, ein Prachtbau des bayerischen Königs
Ludwig I., bildet den Zugang zu den Quellen. Stefan Pinnow begibt sich auf die
Spuren des weißen Goldes und stellt die "SalzZeitReise" im Erlebnisbergwerk
Berchtesgaden vor.
17.00
r
ARD/SWR
Abenteuer Alm
Eine Eifelbäuerin am Königssee
Film von Christian Hattesen
(Erstsendung: 25.05.2015)
Reportage
Gesellschaft
Stadtkultur/Landleben
23.06.2016
14:56:06
Seite 43 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Die Landwirtschaftsstudentin Christina Frangen aus Sarmersbach in der Eifel
erfüllt sich ihren Traum: Sie arbeitet einen Sommer als Sennerin auf einer Alm am
Königssee in Berchtesgaden.
Sie liebt ihr Leben als Landwirtin, und das, obwohl es ganz schön stressig ist.
Neben ihrem Master-Studium verbringt sie jede freie Minute auf dem elterlichen
Bio-Hof: Kühe und Ziegen versorgen, melken, Käse machen und die eigenen
Produkte auf Märkten verkaufen.
Der Königssee in Berchtesgaden ist eine Umgebung wie auf einer Postkarte aber auch abgeschieden und einsam. Von Juni bis Oktober hat es Christina dort außer mit Horden von Tagestouristen - nur mit einer eigenwilligen 72-jährigen
Alt-Sennerin zu tun. "Da muss ich durch - aufgeben werde ich nicht". Das ist für
die abenteuerlustige Jungbäuerin ganz klar. Doch wird sie auch wirklich mit der
Einsamkeit auf der Alm klarkommen? Und mit der Sorge, ob die Familie zu
Hause in der Eifel auch wirklich ohne sie zurechtkommt?
Eines ist klar: Der Alm-Sommer ist für Christina keine erholsame Auszeit. Schon
morgens um fünf muss sie die Kühe einsammeln, melken, Käse machen und die
Tiere wieder auf die Alm treiben. Und das alles noch vor dem Frühstück. "Erst die
Tiere, dann die Menschen - das ist Gesetz hier." Und dann kommen schon die
ersten Tagestouristen. Hunderte, wenn das Wetter schön ist. Und alle wollen
frische Milch und Käsebrot. Dann steht Christina stundenlang im Dirndl vor der
spartanischen Verkaufstheke und serviert im Akkord. Zeit für einen kurzen
Plausch bleibt so gut wie nie. "Da freue ich mich, wenn es einfach nur vorbei ist
und wieder Ruhe einkehrt", sagt sie an solchen Tagen. Doch dann ist der Tag
noch längst nicht zu Ende, denn die Kühe müssen auch am Abend noch
getrieben und gemolken werden. Das zehrt auf Dauer an den Kräften, und
trotzdem sagt die Jungbäuerin: "Das war bestimmt nicht mein letzter Sommer als
Sennerin".
Der Film begleitet die Eifeler Jungbäuerin über ihren ganzen Sommer als Sennerin
hinweg - vom abenteuerlichen Almauftrieb im Juni über die Zeit des größten
Ansturms von Wandertouristen bis zum Almabtrieb im Oktober. Parallel zeigt der
Film auch, wie ihre Eltern auf dem Bio-Hof in der Eifel ohne ihre Tochter
klarkommen.
17.45
r
ZDF
ZDF-History
Die Büchse der Pandora - Krieg und Erfindung
(Erstsendung: 26.06.2016)
Dokumentation
Kultur Zeitgeschichte
allgemein
23.06.2016
14:56:06
Seite 44 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
In Kriegen scheint der menschliche Einfallsreichtum unerschöpflich zu sein.
Erfinder und Strategen versuchen, den Gegner mittels Technik zu übertrumpfen.
Selbst Tiere werden dabei zu Waffen.
Der Rüstungswettlauf ist offenbar so alt wie der Krieg selbst. Schon die Römer
entwickelten ein Geschütz, das Hagel von Pfeilen auf den Gegner prasseln ließ.
Das Mittelalter setzte auf Pulver und Kanonen, und heute werden Drohnen und
Kampfroboter entwickelt.
"ZDF-History" zeigt, wie Krieg und Technik sich über die Jahrhunderte hinweg
gegenseitig befeuerten und damit immer wieder den Lauf der Geschichte
beeinflussten.
18.30
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
19.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
Magazin
Kultur
23.06.2016
14:56:06
Seite 45 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20.15
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (1/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 16.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 46 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, in der ersten Folge von Troja bis Djerba. Dabei trifft sie
auf Alltagshelden von heute.
Der Geschichtenerzähler Aykut Degre erklärt die strategische Lage von Troja
einst und heute. Marcos Karnezos, ein vertriebener Grieche, kehrt auf seine
türkische Geburtsinsel zurück und Lina Ben Mhenni lebt in Tunesien heute
gefährlicher als vor der Revolution.
In Kalabrien wohnt der deutsche Historiker Armin Wolf, der über 50 Jahre die
Odyssee studierte. Es gibt unzählige Varianten der Irrfahrt des griechischen
Helden. Armin Wolf erklärt, wieso seine Route die wahrscheinlichste ist. Mit
seinem Buch im Gepäck macht sich die Reporterin auf Entdeckungsreise.
Nach gewonnener Schlacht um Troja ist Odysseus ins Meer gestochen. In den
Ausgrabungsstätten der antiken Stadt erklärt der moderne Geschichtenerzähler
Aykut Degre, warum Troja damals der Nabel der Welt war. Vor Troja liegt die
türkische Insel Gökçeada. Hier trifft die Reporterin Marcos Karnezos. Wie die
meisten Griechen wurden Karnezos und seine Familie einst von den Türken von
der Insel vertrieben. Es vergingen 50 Jahre, bis er an den Ort zurückkehren
konnte, der ihm Heimat bedeutet.
Auf Djerba, laut Historiker Wolf das Land der Lotophagen, macht sich Nina Mavis
Brunner auf die Suche nach der sagenumwobenen Lotosfrucht, die Odysseus’
Männer um den Verstand gebracht haben soll. Unterstützt wird sie dabei von
Sadok Ben Mhenni, einem glühenden Verehrer seiner Insel und stolzen Tunesier.
Ben Mhenni kämpfte in den 1970er Jahren für mehr Freiheit und Demokratie und
verbrachte viele Jahre im Gefängnis. Seine Tochter Lina scheint nun das
Familienerbe fortzuführen. Sie war eine der führenden Stimmen des arabischen
Frühlings 2011. Die Tunesische Revolution wurde in ihrem Wohnzimmer
vorbereitet. Doch seit dem Sturz von Diktator Ben Ali ist das Leben von Lina Ben
Mhenni gefährlicher als je zuvor. Die junge Bloggerin kann heute nur noch mit
Leibwächter auf die Straße.
21.05
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (2/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 16.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 47 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, diesmal von Tunesien nach Malta. Dabei trifft sie auf
Alltagshelden von heute.
In Tunesien lebt auf der Insel Djerba eine große jüdische Gemeinschaft. Im
Landesinnern lebt man in Höhlen und vor Kerkenna fischt man auf Feldern. Auf
Malta beginnt für den homosexuellen somalischen Flüchtling Farah Abdi ein
neues Leben.
In der zweiten Folge lernt Nina Mavis Brunner einen jungen Somalier kennen, der
vor zwei Jahren barfuß als Bootsflüchtling auf Malta europäischen Boden betrat.
Heute hält er in Designerkleidern Reden vor den Vereinten Nationen und dem
europäischen Parlament. Farah Abdi flüchtete im Alter von 16 Jahren. Er wollte
seine Homosexualität nicht länger verstecken und riskierte deshalb eine
Gefängnisstrafe. Sieben Monate dauerte seine lebensgefährliche Flucht, die durch
die Wüste, libysche Gefängnisse und in einem Schlauchboot übers Mittelmeer
führte. Für Farah Abdi hat in Malta ein neues Leben begonnen. Er bloggt für eine
Zeitung, engagiert sich bei verschiedenen NGOs und wurde zu einem Sprachrohr
für viele Migranten auf Malta.
Bevor jedoch Odysseus von Nordafrika nach Malta, auf die Insel des Aiolos,
gelangte, erlebte er in der tunesischen Wüste sein wohl bekanntestes Abenteuer.
Die listigen Griechen stachen dem Zyklopen Polyphem mit einem Pfahl das Auge
aus und konnten so aus seiner Höhle entkommen. Mit dem Journalisten Ridha
Maamri fährt die Reporterin Nina Mavis Brunner zu den Höhlen von Matmata. Bis
vor wenigen Jahren waren diese ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Szenen
von "Star Wars" wurden hier gedreht und noch heute leben Berberfamilien in den
kühlen Höhlenwohnungen. Seit der tunesischen Revolution und den
Terroranschlägen kommen jedoch immer weniger Besucher.
Den Touristenschwund spürt man auch auf Djerba. Auf der Ferieninsel lebt eine
der größten jüdischen Gemeinschaften Nordafrikas. Die berühmte
Gheriba-Synagoge war einst ein Publikumsmagnet, heute wartet Hausmeister
Khoudir Trabelsi oft vergeblich auf Besucher.
Mit einem Rückgang ganz anderer Art kämpft man vor der tunesischen Insel
Kerkenna. Jede Fischerfamilie besitzt hier ein Feld im Meer. Seit ein paar Jahren
gehen Fischer Salem Cheikh aber immer weniger Fische ins Netz. Der
industrielle Schleppnetzfischfang zerstört das Ökosystem, auch vor dieser
bezaubernden kleinen Insel.
22.00
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (3/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 17.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 48 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, diesmal von Malta nach Sizilien. Dabei trifft sie auf
Alltagshelden von heute.
Malta ist Hollywoods Außenstudio. Ein maltesischer Film schlägt hohe Wellen.
Er erzählt die wahre Geschichte einheimischer Fischer, die ertranken, weil sie für
Flüchtlinge gehalten wurden. In Sizilien singt ein norwegischer Exil-Barde am
Strand.
Die dritte Folge von Nina Mavis Brunners Reise beginnt in Malta. Hier soll
Odysseus einst von Windgott Aiolos gastfreundlich empfangen worden sein.
Heute heißt man hier Hollywood willkommen. "Gladiator", "Troja" oder "Captain
Phillips": Alle diese Filme wurden auf Malta gedreht. Die Reporterin besucht mit
der lebenden Filmenzyklopädie Jean Pierre Borg die Orte, die Filmfreunde
bestens kennen. Malta war schon Kulisse für Jerusalem, Rom oder Beirut, aber
Malta war noch nie Malta. Bis ein tragisches Unglück die junge Regisseurin
Rebecca Cremona zu "Simshar" inspirierte. Im Zentrum ihres Films steht das
Schicksal eines maltesischen Fischerboots, das auf hoher See kenterte.
Vorbeifahrende Frachter ignorierten die Schiffbrüchigen, die sie für afrikanische
Migranten hielten. Rebecca Cremona erzählt, weshalb ein Spielfilm Menschen
mehr berührt als die traurigen Meldungen in den Nachrichten.
Der Fotograf Darrin Zammit Lupi widmet sich ebenfalls dem Flüchtlingsdrama.
Dank seinen Fotografien hat man in Nordeuropa ein Bild vor Augen, wenn man
über Bootsflüchtlinge spricht. Mit seiner Kamera dokumentiert der Fotograf auch
das Leben des Somaliers Ahmed Nuur Ibrahim. Dieser musste seine Heimat
verlassen, weil er als Journalist mit dem Tod bedroht wurde. Kürzlich hat er auf
Malta einen Radiosender gegründet und hofft damit die Integration zwischen
seinen Landsleuten und der maltesischen Bevölkerung zu verbessern.
Noch vor 50 Jahren zeigten die Flüchtlingsströme in eine andere Richtung. Viele
Bewohner von Maltas Nachbarinsel Gozo verließen ihre Heimat als
Wirtschaftsflüchtlinge. Auf der Suche nach Arbeit wanderten sie in die USA,
Kanada oder Australien aus. Heute sind viele zurück und verbringen ihren
Lebensabend in ihrer Heimat. Die Reporterin Nina Mavis Brunner sucht im Dorf
Nadur die Rückkehrer.
Diese Folge endet mit einem, der sich den Traum vom Haus im Süden erfüllt hat.
Seit drei Jahren lebt der norwegische Musiker Erlend Øye, Sänger der berühmten
Bands "Kings of Convenience", mit seiner Mutter in Syrakus an der Ostküste
Siziliens und genießt das dolce far niente.
22.50
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (4/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 17.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 49 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, diesmal via Palermo auf die Insel Ustica. Dabei trifft
sie Alltagshelden von heute.
Die deutsche Wera Müller findet im Urlaub ihre neue Heimat. Pino Maniaci
betreibt einen Anti-Mafia-Fernsehsender. Auf der Insel der Zauberin Kirke hat man
sich dem Slow Food verschrieben und in der Unterwelt findet heute ein legendäres
Autorennen statt.
Die vierte Folge, die Nina Mavis Brunner kreuz und quer durchs Mittelmeer führt,
beginnt an dem Ort, wo einst die Laistrygonen Odysseus’ Gefährten aufspießten.
Im Westen Siziliens, wo der griechische Held gelandet sein soll, wird die
Reporterin jedoch überaus freundlich empfangen mit Trauben, aus denen der
berühmte "Marsala" hergestellt wird.
Die Griechen gründeten ab dem achten Jahrhundert vor Christus Kolonien in
Sizilien. Die deutsche Reiseleiterin Wera Müller führt in Selinunte auf einer der
größten archäologischen Tempelanlagen der Insel herum und vergleicht die
Migrationsströme von heute mit denjenigen von damals. Auch sie selbst ist eine
Auswanderin und weiß, wie viel Hartnäckigkeit es braucht, sich als Frau im
ländlichen Sizilien eine neue Heimat aufzubauen.
Hartnäckigkeit ist auch der dominante Charakterzug von Pino Maniaci. Der
unerschrockene Journalist betreibt zusammen mit seinen Töchtern einen eigenen
Anti-Mafia-Fernsehsender. Der Preis dafür ist hoch, aber Maniaci glaubt an eine
bessere Zukunft. Genauso wie das Ehepaar Longo auf Ustica. Sie setzen mit
ihrer Slowfood-Bewegung auf Entschleunigung und die Kraft der Natur. Auf der
Insel Ustica soll Kirke einst mit unheilbringenden Kräutern gezaubert haben. Die
Zaubermittel der Longos heißen Bio-Linsen und Bio-Wein.
Echte Zauberkräfte oder zumindest überirdische Leidenschaft müssen dagegen in
Trapani am Werk sein. An der Osterprozession tragen die Menschen
tonnenschwere Statuen 24 Stunden lang durch die Stadt. Das bringt auch die
stärksten Männer zum Weinen. Starke Gefühle auch an der Targa Florio, einem
der ältesten Autorennen der Welt. Die waghalsigen Piloten riskieren ihr Leben
ausgerechnet dort, wo Odysseus einst die toten Seelen im Hades besuchte.
23.45
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (5/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 18.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 50 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, diesmal durch den Stretto di Messina auf die
liparischen Inseln.
Messinas Bürgermeister kämpft wie ein Gladiator in der Arena der Politik. Die
Dichterin Maria Costa steht auf der Liste der "lebenden Kulturschätze". Die
Suche nach Kalypso führt zu erotischen Hexen und beim Stromboli ist man den
Erdkräften ganz nah.
In der fünften Folge, in der Nina Mavis Brunner den Spuren von Odysseus folgt,
begegnet die Reporterin einem, der seinen Sieg Hartnäckigkeit, Charisma und viel
Rebellenblut verdankt. Renato Accorinti trat gegen alle Parteien an und gewann.
Nun kämpft der Bürgermeister von Messina unermüdlich gegen Korruption und
Vetternwirtschaft. Zudem will er die Menschen zusammenbringen. Der Umgang
mit den vielen Flüchtlingen, die übers Mittelmeer auf die Insel strömen, ist dabei
eines der zentralen Themen. In einem Auffanglager versucht Ärztin Rita Carravetta
den Geflüchteten, die häufig in einem erbärmlichen Zustand ankommen, ihre
Würde zurückzugeben.
Maria Costa ist eine kulturelle Legende Siziliens. Die Stimme der 90-Jährigen ist
brüchiger geworden, aber die Kraft, mit der sie ihre Werke in einer Mischung aus
Gedicht und Gesang vorträgt, fasziniert ungebrochen.
In der Meerenge von Messina musste Odysseus die Ungeheuer Skylla und
Charybdis überleben. Eine Naturgewalt ganz anderer Art sind die lockenden
Stimmen der Sirenen. Nicht immer überstand der Held die erotischen
Verführungen so bravourös. Bei der schönen Kalypso auf der Insel Ogygia
verweilte er ganze sieben Jahre. Tatsächlich kursieren auf den Liparischen Inseln
Märchen über freiheitsliebende Hexen, die nachts nackt herumfliegen und die
Männer erschrecken, weiß die Sagenforscherin Marilena Macrina Maffei.
Als weiblich gilt auch der Vulkan Stromboli. Dies im Gegensatz zum Vulcano auf
der Nachbarsinsel, dem die Bevölkerung männliche Charakterzüge zuschreibt.
Den Griechen ging es eher um die Frage, welche Götter in den Feuerspeiern
hausen. Der Stromboli spuckt ständig, täglich rund 300 Mal, und so wird der
Gegensatz zwischen existenzieller Bedrohung und überirdischer Schönheit
nirgends so greif- und begreifbar wie auf diesem Vulkan. Odysseus soll den
Stromboli als Navigationshilfe verwendet haben. Nicht umsonst wird er auch der
Leuchtturm des Mittelmeers genannt.
0.35
r
SRF/3sat
Auf den Spuren von Odysseus (6/6)
Reisegeschichten
mit Nina Mavis Brunner
(Erstsendung: 18.12.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 51 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner
durch den Mittelmeerraum, diesmal durch Kalabrien auf die Insel Ithaka. Dort trifft
sie auf Alltagshelden von heute.
Baldo Interrante kehrte zurück, um zu sterben. Heute betreibt er ein Agriturismo.
Ein kalabrisches Dorf überlebt dank Flüchtlingen. Und Odysseus' Heimat Ithaka
scheint wie geschaffen für große Liebesgeschichten.
Die letzte Folge der sechsteiligen Reise, die Nina Mavis Brunner kreuz und quer
durchs Mittelmeer von Troja bis nach Ithaka führt, startet in Sizilien. Dort trifft die
Reporterin Baldo Interrante, der ihr von seiner eindrücklichen Lebensgeschichte
erzählt. Eigentlich kehrte er aus der Schweiz in seine Heimat zurück, um dort zu
sterben. Er war schwer krank und die Ärzte gaben ihn verloren. In Sizilien jedoch
blühte er wieder auf und wird deshalb gar als Heiler, teilweise als Heiliger
angesehen.
Der letzte Stopp vor seiner Rückkehr in die Heimat machte Odysseus im Land
der Phaiaken. Die Phaiaken hatten einst Odysseus gastfreundlich empfangen.
Heute gilt ein kleines kalabrisches Bergdorf als Ort der Gastfreundschaft. In Riace
werden Flüchtlinge mit offenen Armen aufgenommen. Im Gegensatz zu anderen
Orten, wo Migranten in großen Zentren zusammengepfercht werden, wohnen sie
hier in eigenen Häusern im ganzen Dorf verteilt. Platz gab es genug, denn Riace
war wie viele Dörfer im Süden Italiens geprägt von der Abwanderung. Mit den
Flüchtlingen kam auch das Leben zurück ins Dorf.
Die Phaiaken brachten Odysseus schließlich zurück nach Ithaka, eine Insel vor
der griechischen Westküste. Auf den ersten Blick scheint es einfach: Ithaka ist
einer der wenigen Orte, die Homer in der Odyssee beim Namen nennt und noch
heute auf einem Atlas zu finden ist. Und dennoch lässt sich der Heimatort des
Abenteurers nicht eindeutig bestimmen. Die Inselbewohner von Ithaka und
Kefalonia streiten energisch darüber, wo das "wahre" Ithaka liegt. Die Reporterin
trifft Verfechter auf beiden Inseln und hört sich ihre Argumente an.
In Homers Epos wartet Penelope 20 Jahre lang treu auf ihren Odysseus. Und
auch heute noch scheint Ithaka geschaffen für große Liebesgeschichten. Olympia
und Yiannis Lekatsa sind beide im gleichen Dorf aufgewachsen und verliebten
sich schon zu Schulzeiten ineinander. Doch eine Heirat war ausgeschlossen, da
ihre Familien dagegen waren. Erst auf großen Umwegen fanden sie zueinander
und sind heute seit bald 60 Jahren glücklich verheiratet.
1.30
r
v
X
f
ZDF
Cocktail für eine Leiche
(Rope)
Spielfilm, USA 1948
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 52 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Brandon Shaw
Phillip Morgan
David Kentley
Rupert Cadell
John Dall
Farley Granger
Dick Hogan
James Stewart
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 78 Minuten
Gibt es den perfekten Mord? Inspiriert von den provokanten Thesen ihres
Philosophieprofessors, töten zwei Harvard-Studenten einen Kommilitonen und
verstecken ihn in ihrem Apartment.
Dann geben sie eine Cocktailparty, bei der jedoch ihrem Professor ihr
merkwürdiges Verhalten auffällt. - Raffinierter, in scheinbar einer Einstellung
gedrehter spannender Kriminalfilm von Alfred Hitchcock, mit pointierten Dialogen
und einem brillanten James Stewart.
Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche" zählt zu den kühnsten filmischen
Experimenten des "Master of Suspense". Ein technischer und inszenatorischer
Gewaltakt, denn die gesamte Handlung spielt sich innerhalb eines einzigen
Schauplatzes ab: der eleganten Wohnung zweier Harvard-Studenten. Der
abenteuerliche Vorsatz, den gesamten Film wie eine einzige, ununterbrochene
Einstellung wirken zu lassen, ohne sichtbare Schnitte, unterstützt zusätzlich die
kammerspielartige Atmosphäre des Films. Und stellte Hitchcock zudem vor eine
kreative Herausforderung: Denn der Wechsel der Filmspulen, die damals nur eine
Länge von zehn Minuten hatten, musste möglichst unauffällig kaschiert werden.
Während sich die schweren Kameras, deren Fahrten zuvor bis ins kleinste Detail
geplant wurden, durch die verschiedenen Räume des Filmsets bewegten, wurden
lautlos Wände zur Studiodecke hochgezogen und Requisiten zurechtgerückt.
Gleichermaßen war die Position der einzelnen Schauspieler für jeden Moment
des Dialogs exakt festgelegt und durch Zeichen auf dem Boden angedeutet. Ging
etwas schief, musste die gesamte Einstellung komplett neu gedreht werden.
Später tat Hitchcock sein Experiment, einen Film als einzige Plansequenz zu
drehen, als Fehlschlag ab: "Denn ich warf damit ja meine eigene Theorie über den
Haufen, dass Schnitt und Montage lebenswichtig sind".
2.45
r
f
ORF
Willkommen Österreich - Gäste, Gäste, Gäste
Mit Stermann & Grissemann
(Erstsendung: 28.06.2016)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 53 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Ein halbes Jahr im Schnelldurchlauf. Und es waren die innenpolitisch wohl
spannendsten sechs Monate seit Jahren.
Mit dabei die Highlights von maschek, Polit-Reporter Peter Klien, Austrofred &
Hermes und die schönsten Momente mit unseren Stargästen: Moritz Bleibtreu,
Christina Stürmer, Benni Raich, Seiler & Speer, Uschi Strauss, Andreas Vitasek,
Christian Fuchs und viele mehr.
Die Nachwehen der Wien-Wahl, die ungelöste Asyl- und Flüchtlingsfrage, das
Ende der Willkommenskultur, ein elendslanger
Bundespräsidentschaftswahlkampf mit überraschenden Zwischenergebnissen und
einem spannenden Finish, Rücktritte von Innenministerin und Bundeskanzler,
samt teilweiser Neubesetzung der Regierungsbank, und, und, und.
Dazu das übliche wie: Terror, Fußball und Bingo oder Kirche, Songcontest und
Guten Morgen Österreich um nur einige der Rückblicksthemen von "Willkommen
Österreich" zu nennen.
3.10
r
ORF/3sat
Slowenien Magazin
Erstausstrahlung
Magazin
Politik
Das Naturreservat Škocjanski Zatok
Die Illustratorin Alenka Sottler
Tolmin, die Alpenstadt 2016
Autochtone Haustiere
Therapiepferde
3.35
r
ARD/SWR
LEBEN - Im Background
Leben hinter Helene Fischer, Materia und Jan Delay
(Erstsendung: 25.10.2015)
Reportage
Gesellschaft Musik
allgemein
23.06.2016
14:56:06
Seite 54 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
Sie stehen immer drei Meter dahinter - hinter den Stars, dem großen Ruhm, ihren
eigenen Träumen: Maria Voskania und Ngone Thiam sind
Background-Sängerinnen.
Der Film porträtiert die zwei Sängerinnen, deren Welten kaum unterschiedlicher
sein könnten - trotz desselben Jobs. Aber beide verbindet die unerschütterliche
Liebe zur Musik und das Schicksal, dass zehntausende Augen immer drei Meter
an ihnen vorbeischauen.
Für Maria Voskania, 27, die mit sechs aus Armenien in ein deutsches Asylheim
geflohen war, ist Musik alles. Ihr Background-Job bei Helene Fischer soll der
Einstieg in ihre Solokarriere als Schlagersängerin sein: "Ich will auch da vorne
stehen, mit meiner eigenen Band und eigenen Tänzern." Seit sie 15 ist, träumt
Maria von einer eigenen Karriere, scheitert aber immer wieder - an
Casting-Shows, an Plattenverträgen, an falschen Beratern. Ihr letzter Versuch: im
Sog von Helene Fischer als Schlagersängerin durchstarten. Ob das klappen wird,
hängt auch von ihrem ersten Solo-Auftritt in Schweinfurt ab: "Hier sind alle Augen
auf mich gerichtet. Wenn ich einen Fehler mache, bekommen das alle mit." On
Stage in einer hochprofessionell getakteten Show hinter Helene Fischer und allein
vor dem eigenen Publikum - Maria will es schaffen.
Auch Ngone, 32, kann sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Die Berlinerin
singt seit Jahren für Jan Delay und Marteria, oft mit sechs Shows pro Woche.
"Ohne Background-Sängerinnen gibt es keinen Jan Delay-Gig", sagt der Künstler
Delay selbst. Ngones Background-Job ist mehr als mit den Fingern im Takt zu
schnippen. Es ist Tanzen und Singen mit vollem Körpereinsatz. Knochenarbeit:
"Du musst immer fit sein, kannst es dir nicht leisten abzukacken." So akzeptiert
die Künstlerin auf dem Southside-Festival 2015 auch die doppelte
Herausforderung: Delay und Marteria spielen am selben Abend, auf verschiedenen
Bühnen. Und die Auftritte überschneiden sich. Ngone muss drei Stunden
Stimmpower haben für 60.000 Fans und dabei noch im Laufschritt Kostüm und
Bühne wechseln. Ist das überhaupt zu schaffen? Bleibt da noch Kraft und Zeit für
den Traum von der ersten Reihe?
4.05
r
ARD/SWR
New Pop Festival - Das Special
Moderation: Barbara Schöneberger
(Erstsendung: 18.09.2015)
Musikshow
Rock, Pop
Auch 2015 war Baden-Baden Schauplatz des "SWR3 New Pop Festivals".
Barbara Schöneberger präsentiert in einem Special Newcomer und Weltstars im
berühmten Festspielhaus der Stadt.
Mit dabei sind internationale Acts wie Jess Glynne, Josef Salvat und Hurts,
Matthias Schweighöfer beweist sein Gesangstalent, und Silbermond präsentieren
ihre brandneue Single. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des SWR3 Pioneer Of
Pop-Awards.
Ein Abend voller Überraschungen, spektakulärer Duette und unterhaltsamer
Aktionen.
23.06.2016
14:56:06
Seite 55 von 134
3sat/die woche 27/16
Montag, 4. Juli 2016
23.06.2016
14:56:06
Seite 56 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 04.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 04.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
Seite 57 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
9.05
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 04.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
9.45
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 04.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
10.15
r
f
ARD/WDR
Schuld und Schulden
Deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland
Film von Martin Herzog
(Erstsendung: 27.04.2016)
Dokumentation
Politik 3. Reich
(1933-1945)
23.06.2016
14:56:06
Seite 58 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Manolis Glezos ist Kommunist. Und Volksheld. Vor 75 Jahren hat er die
Hakenkreuzfahne von der Akropolis heruntergerissen, wenige Tage, nachdem die
Wehrmacht in Athen einmarschiert war.
"Dafür haben sie uns in Abwesenheit zum Tode verurteilt", erinnert sich der
93-Jährige. Für die Griechen wurde er damals zum Volkshelden. Seine
Forderungen blieben trotzdem jahrzehntelang unbeachtet: Wiedergutmachung.
Weder in Deutschland noch in Griechenland interessierte sich jemand für die
Reparationsfrage. Doch das hat sich geändert. In der aktuellen Schuldenmisere
fragt nicht nur das Syriza-Mitglied Glezos: Wer schuldet hier eigentlich wem
etwas?
Die Summe, um die es geht, ist beträchtlich: 278,7 Milliarden Euro. Mindestens.
Zu diesem Ergebnis kam eine Regierungs-Kommission, eingesetzt auf Drängen
von Freiheitskämpfer Glezos. Zwei Jahre lang durchstöberte sie die
Nachkriegsbilanzen griechischer Ministerien: Wie viele Straßen sind damals
zerstört worden, Häfen, Bahnhöfe, Eisenbahnbrücken? Wie viele Häuser wurden
beschlagnahmt, LKW, Fabrikanlagen? Wie heftig wurde die Wirtschaft
geplündert, Tabak, Oliven, Chrom, Mangan? Das ist nur die materielle Seite.
Nicht eingerechnet sind die menschlichen Opfer, die über 100.000 Hungertoten,
die über 50.000 ermordeten Juden, die zehntausenden toten Zivilisten im
Partisanen-Krieg. Kommissionsleiter Panagiotis Karakousis sagt: "Die heutigen
Deutschen können nichts für ihre Vergangenheit, aber bis heute bezahlen wir
Griechen für die Sünden ihrer Großeltern."
Und die deutsche Seite? Die stellt sich taub und bleibt stumm. Die Schulden
seien längst bezahlt und Reparationen kein Thema mehr, heißt es von der
Bundesregierung. Keine Interviews, schriftliche Anfragen bleiben unbeantwortet.
Genau so hält sie es bei der Wiedergutmachung für die menschlichen Opfer. Vor
kurzem forderte die jüdische Gemeinde von Thessaloniki die Gebühren zurück,
die sie bezahlen musste für den Transport ihrer Mitglieder nach Auschwitz: zwei
Reichspfennig pro Kopf und Kilometer, was insgesamt 75 Millionen Euro
entspricht. Auch in diesem Fall bleibt die Regierung hart und verweist auf alte
Verträge, in denen alles geregelt sei.
Dieser Umgang mit griechischen Entschädigungs-Forderungen hat Tradition - seit
Beginn der Bundesrepublik. Das zeigt der Fall Max Merten. Der
Kriegsverwaltungsrat von Thessaloniki presste den Juden dort erst Milliarden
Drachmen ab mit dem Versprechen, sie zu schützen - um sie kurz darauf in die
Viehwaggons nach Auschwitz zu stecken. Nach dem Krieg in Griechenland
verhaftet und verurteilt, wurde Merten von Kanzler Adenauer persönlich
freigepresst. Bis heute fordert die Jüdische Gemeinde Thessalonikis das
Lösegeld von Deutschland zurück, ist dafür sogar bis vor den Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte gezogen. Erfolglos.
Der Film konfrontiert Deutsche und Griechen. Wer hat Recht? Diejenigen, die
sagen, irgendwann muss Schluss sein, Deutschland hat genug gezahlt? Oder
die, die behaupten, alte Rechnungen seien offen? Der Autor macht sich auf die
Suche: Gibt es heute noch Schatten der Besatzungspolitik? Wer waren die Täter,
wer die Opfer? - Denn es gibt sie noch, einige wenige: Panagiotis Tsangas, der
das Massaker an der männlichen Bevölkerung seines Dorfes überlebte. Oder
Heinz Kounio, einer von nur 1.000 Juden, die aus der Hölle von Auschwitz
zurückkehrten. Sie sind Zeugen einer Vergangenheit, die lange her ist. Erledigt ist
sie nicht.
23.06.2016
14:56:06
Seite 59 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
11.00
r
ARD/WDR
Wir kämpfen gegen hohe Mieten
Film von Jörg Stolpe
(Erstsendung: 18.04.2016)
Reportage
Gesellschaft
Gesellschaftliche
Problematik /Soziale
Brennpunkte
Der Film erzählt vom aufreibenden Kampf gegen unbezahlbare Mieten und der
Angst vor dem Verlust der Wohnung und der Nachbarschaft.
"Das war ein richtiger Schock", sagt Brigitte Leyendecker und ist immer noch
fassungslos. 60 Prozent mehr Miete pro Quadratmeter soll sie zahlen, wenn die
Modernisierung ihres Wohnblocks in Köln-Zollstock abgeschlossen ist. Das kann
sich die Erzieherin nicht leisten.
Aber ausziehen? Wohin? Die Mieten in der Innenstadt steigen weiter rasant. Seit
Juli 2015 gilt zwar auch in Köln die Mietpreisbremse. Doch diese greift nicht bei
Mietwohnungen, die energetisch modernisiert werden. Diese "Hintertür" nutzen
viele Immobilienbesitzer, um nach aufwendigen Sanierungen die Mieten drastisch
zu erhöhen. Der Hauseigentümer von Brigitte Leyendecker ist ausgerechnet die
einst gemeinnützige GAG Immobilien, ein Unternehmen, das zu 88 Prozent der
Stadt Köln gehört und mit seinem sozialen Engagement wirbt. "Da müsste die
Stadt doch eingreifen und sagen: so nicht!", meint Brigitte Leyendecker.
Werner Eggert hat es noch schlimmer erwischt. Er soll 74 Prozent mehr Miete
zahlen. "Dafür habe ich jetzt einen Balkon, den ich nicht wollte, und eine
Hausdämmung, die so gut wie nichts bringt", sagt der Fachmann für
Datenorganisation, der kurz vor der Rente steht. Auch für ihn ist die neue Miete
zu hoch. Sein Haus in Köln-Riehl wurde an einen dänischen Immobilienfonds
verkauft. Von den neuen Eigentümern hat er noch nie jemanden gesehen. "Dieses
Unternehmen interessiert sich nicht für die Menschen, die hier wohnen. Es will
nur möglichst hohe Renditen erwirtschaften."
Aufreibender Kampf um die eigene Wohnung: Brigitte Leyendecker und Werner
Eggert wollen nicht einfach ausziehen. Sie haben sich entschlossen, um ihre
günstigen Wohnungen zu kämpfen. Und sich dafür Verbündete gesucht:
Architekten, Anwälte und andere Betroffene. Und sie stellen unangenehme
Fragen zu dem Sinn und Unsinn der Modernisierungen. Einer, der geantwortet
hat, ist Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender der GAG. "Jedes Unternehmen muss
wirtschaftlich handeln. Sonst wären wir längst pleite", rechtfertigt er die enorme
Mieterhöhung. Wer wird am Ende den Kampf um die Wohnung gewinnen?
11.40
r
ORF
Natur im Garten (8/10)
Blumenpracht der Renaissance auf der Schallaburg
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung: 19.06.2016)
Magazin
Ratgeber und Service
Pflanzen
23.06.2016
14:56:06
Seite 60 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Karl Ploberger begibt sich auf historische Spurensuche im südlichen
Niederösterreich. Am ehemaligen Turnierplatz trifft er Direktor Kurt Farasin, der
von der Geschichte des Gartens erzählt.
Außerdem: Im Hochsommer ist im Gartenkalender die Zeit zum Säen der
Herbstsalate und zur Pflege des Gemüsegartens.
Und Uschi widmet sich der Walnuss und bereitet einen Nuss-Kräuter-Likör zu.
Biogärtner Karl Ploberger begibt sich in den Schaugarten der "Schallaburg.
In der Renaissance diente der Garten der Repräsentation und als große
Besonderheit wurden Pflanzen gezeigt, die zuvor noch nie in Europa zu sehen
waren. Zu diesen Pflanzen zählen u.a. die Tagetes aus Mexiko, die Iris und die
Tulpe aus der Türkei und eine der beliebtesten Balkonpflanzen überhaupt, die
Perlagonie, die aus Südafrika stammt. Es entstanden echte Wettrennen unter
den Herrscherhäusern mit dem Ziel der Erste zu sein, der eine neue Pflanze
präsentiert.
In den 1970er Jahren wurde der Garten als Pionierprojekt neu angelegt. Die
Elemente des Schallaburger Gartens wurden dem Renaissancestil
nachempfunden wie z.B. der Apfelhain und die mauerbegleitenden Pflanzungen
mit Damaszenerrosen. Diese kamen durch die Kreuzzüge nach Mitteleuropa und
waren, neben Safran und Gold, fast unbezahlbar. Für einen Liter Rosenöl wurden
einst 3-4 Tonnen Rosenblätter verwendet. Die Ausbildung der Kompartimente
folgte eher dem barocken Stil, mit Buchseinfassung und Ornamentik.
12.10
r
ORF
Ich bin nicht wichtig Elizabeth T. Spira im Porträt
Reportage von Robert Neumüller
(Erstsendung: 04.07.2016)
Reportage
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
Elizabeth T. Spira gilt als die Dokumentaristin der österreichischen Seele. Sie ist
die Fragende im Hintergrund und stellt Menschen in den Vordergrund, die
ansonsten nicht oft zu sehen sind.
Nun ändert sich für die legendäre Dokumentaristin die Perspektive: ein Porträt
über Elizabeth T. Spira, in dem sie selbst vor der Kamera steht und aus ihrem
Leben erzählt.
13.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
Seite 61 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
13.15
r
ARD/SWR
Mit dem Zug durch Wales
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 05.11.2010)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Wohl nirgendwo sonst in Europa sind auf so kleinem Raum so viele
Naturschönheiten und so viele historische Eisenbahnlinien vereint wie in dem
kleinen Land Wales an der Ostküste Großbritanniens.
Schauplatz der Dokumentation ist der Norden von Wales, der fast zur Hälfte als
Nationalpark ausgewiesen ist. In der Gebirgswelt des Snowdonia Nationalpark
fährt seit über 100 Jahren die Touristenbahn Snowdon Mountain Railway.
Sie kämpft sich mit Dampfloks noch aus ihren Anfangsjahren per Zahnradantrieb
den höchsten Berg von Wales hinauf, den Mount Snowdon - ein
atemberaubendes und unvergessliches Erlebnis.
Mehr im Westen von Nord-Wales liegt das liebliche Tal des Dee. Dort fährt die
Llangollen Railway, vor einigen Jahren auf einem kleinen Abschnitt von
Eisenbahnliebhabern wiedereröffnet. Früher verband sie England mit der
walisischen Küste. In der Nähe des Städtchen Llangollen kann man sich auf
sogenannten Narrowboats auf Kanälen fortbewegen, entweder von Pferden
gezogen oder motorisiert über eine der größten walisischen Attraktionen, das
Aquaedukt Pontcysyllte.
Die Schmalspurbahnen Welsh Highland Railway und Ffestiniog Railway wurden
einst als Transportwege für die blühende Schieferindustrie in Nordwales gebaut.
Heute gibt es nur noch wenige Schieferbrüche, dafür sind die beiden Bahnlinien
nach ihrer zeitweiligen Stilllegung wieder hundertprozentig für Touristen in Betrieb.
Der große Traum ihrer privaten Betreiber ist es, aus beiden Bahnen eine zu
machen. 2011 soll die Welsh & Ffestiniog Railway ihre Passagiere von der
Küstenstadt Caernarfon über das walisische Hochland bis zur Hafenstadt
Porthmadog bringen und noch ein Stück hinein in den Snowdon Nationalpark - 60
Kilometer Schmalspurvergnügen durch alle Landschaftsarten, die Nordwales zu
bieten hat.
Angereichert sind die kleinen Bahnporträts mit Ausflügen in die englische
Trutzburg Caernarfon Castle, in einen gemütlichen Tea Room, in eine
Schieferbruchwerkstatt oder zu einem typisch walisischen Männerchor, der
allerdings weit über die britische Insel hinaus bekannt ist. In dem Küstenort
Portmeirion kann man sich an mediterranem Flair ergötzen und auf der Insel
Anglesey läuft man Gefahr, sich mit dem längsten Stationsnamen der Welt die
Zunge zu verknoten.
Das kleine Land ist vielfältig und überraschend - croeso y cymru - willkommen in
Wales.
14.00
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
200 Jahre Dampfeisenbahn in Leeds
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 26.08.2012)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 62 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Die Middleton Railway ist die älteste kontinuierlich betriebene Eisenbahn der
Welt. Schon 1758 wurde sie im Süden der Industriestadt Leeds in Mittelengland
für den Kohletransport eröffnet.
Damals wurde sie noch als Pferdebahn betrieben. Am 24. Juni 2012 jährte sich
auf der Middleton Railway ein bedeutendes Ereignis: Vor 200 Jahren nahm die
erste wirtschaftliche Dampflokomotive Englands auf dieser Linie ihre Arbeit auf.
Sie kam aus der Werkstatt der Dampfpioniere John Blenkinson und Matthew
Murray und begründete den Ruf von Leeds als Stadt mit der höchsten
Konzentration berühmter Dampflokwerke. Seit 1960 fährt sie als Museumsbahn
auf einer 1,6 Kilometer langen Strecke und transportiert statt Kohle Ausflügler ins
Naherholungsgebiet Middleton Park.
14.30
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Dampfgeschichten aus Südengland
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 01.01.2014)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Südengland besitzt nicht nur eine faszinierende grüne Landschaft mit Mooren und
Hügeln, sondern auch eine große Vielfalt an verschiedensten historischen
Eisenbahnen.
"Wir wollen die Vergangenheit bewahren in der Gegenwart für die Zukunft" - so
lautet das Credo eines Museumseisenbahners im Film, und dieser Gedanke ist
das Anliegen, in deren Dienst sich die Mitarbeiter aller besuchten
Museumseisenbahnen gestellt haben.
Die Reise durch Südengland mit dem Zug beginnt in der Grafschaft Kent auf der
Romney, Hythe & Dymchurch Railway, Loks und Wagen sind im Maßstab 1:3
gebaut. Nicht unweit von ihrem Betriebsmittelpunkt New Romney liegt der Park
von Schloss Hever Castle, in dem Anne Boleyn ihre Kindheit verbrachte. An der
Küste im einst mondänen Seebad Brighton, fährt die älteste elektrische
Straßenbahn am Strand entlang: Volk's Electric Railway. Ihr Erbauer Magnus
Volk hat Ende des 19. Jahrhunderts zum Erstaunen der Bevölkerung und der
Badegäste ein zweites bahntechnisches Unikum konstruiert, das nach dem
langbeinigen Spinnentier Weberknecht "Daddy Long Legs" genannt wurde.
Überreste davon gibt heutzutage das Meer nur bei Ebbe frei.
Im Landesinneren ist nahe dem Städtchen East Grinstead eine der ältesten
Museumsbahnen in Großbritannien die Bluebell Railway. Sie wurde 1960 eröffnet
und fährt auf Normalspur unter Dampf. Im Südwesten Englands, an der Steilküste
von Devon, liegt einer der ungewöhnlichsten Geheimtipps des Landes in Sache
Eisenbahn: die Wasser-Ballastbahn Lynton & Lynmouth Cliff Railway. Und direkt
in der wunderschönen Bucht von Minehead ist die längste Museumsbahn in
Südengland zuhause. Mit rund 36 Kilometern Länge trägt die West Somerset
Railway viel dazu bei, dass die Region zu einem attraktiven Ausflugsziel
geworden ist.
23.06.2016
14:56:06
Seite 63 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
15.00
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Durch die Schluchten des Zentralmassivs
Film von Alexander Schweitzer
(Erstsendung: 18.01.2009)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Die kürzeste Eisenbahnverbindung zwischen Paris und dem Mittelmeer ist die
Cevennenbahn. Sie ist 300 Kilometer lang und eine der interessantesten
Gebirgsstrecken Frankreichs.
Der eisenbahntechnisch anspruchsvollste Abschnitt befindet sich zwischen
Langeac und Langogne, eine reine Bergstrecke mit 51 Tunnels und 16 Viadukten.
Einmal am Tag fährt auf dem 67 Kilometer langen Abschnitt ein Touristenzug.
Auf seinem Weg hält er auch in Monistrol d'Allier, hier kreuzt der berühmte
Jakobsweg die Eisenbahnlinie. Während in dieser Gegend früher Lachs das
Hauptnahrungsmittel war, ist sie heute bekannt für ihre Linsengerichte und den
"train touristique des Gorges de l'Allier".
15.30
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Rauchzeichen über dem Douro Bahnschätze in Portugal
Film von Alexander Schweitzer
(Erstsendung: 04.03.2007)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Das Douro-Tal in Portugals Norden gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seit 300
Jahren wird hier Wein kultiviert. Eisenbahnen fahren noch nicht so lange, dafür auf
unterschiedlicher Spurweite.
Allerdings ist die ganz große Eisenbahnzeit hier schon zu Ende. Einstmals
konnte man mit der Bahn bis ins spanische Salamanca fahren, heute endet die
Linie an einem kaum bekannten Dorf.
Dennoch ist die Eisenbahn, die sich auf vielen Kilometern am Ufer des Douros
entlang windet, an manchen Abschnitten auch heute noch die schnellste
Verbindung zwischen den Orten. Schneller als das Auto, das sich über
kurvenreiche Bergstraßen quälen muss. An einigen wenigen Wochenenden im
Jahr ziehen sogar wieder Rauchwolken durch das Tal des Douro.
16.00
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
El Transcantàbrico
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 07.02.2010)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 64 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Der Norden Spaniens ist grün, hohe Gebirge und schroffe Küste liegen nah
beieinander - hier ist Spanien so ganz anders, als man sonst dieses Land kennt.
Eine äußerst angenehme Weise, diesen Landesteil zu erkunden, bietet El
Transcantábrico, die Reise auf einer der längsten Schmalspurstrecke Europas
beginnt in der alten Königsstadt León und endet rund 1.200 Kilometer weiter
westlich in Santiago de Compostela.
Übernachtet wird in äußerst komfortablen Schlafwagenabteilen und jeder Tag ist
randvoll gefüllt mit Erlebnissen der Spitzenklasse. Zum Beispiel die "gläserne"
Kathedrale von León, die romanischen Kirchen auf dem Pilgerweg Camino de
Santiago, die moderne Architektur des Guggenheim-Museums in Bilbao oder die
berühmten Höhlenmalereien von Altamira. Ziel und Höhepunkt des Bahnurlaubs
im "grünen Spanien" ist die Pilgerstadt Santiago de Compostela mit ihrem
mittelalterlichen Flair, das jeden Reisenden gefangen hält.
16.30
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Schmalspurvergnügen im Baskenland
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 19.08.2012)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Das Baskenland im Norden Spaniens ist eine der vielfältigsten Regionen Europas.
Meer und Berge liegen hier nah beieinander. Die baskische Eisenbahn fährt
schmalspurig.
Als ihre Strecken Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurden, war die
Ein-Meter-Spurweite günstigste Lösung in dem landschaftlich schwierigen
Gelände entlang der Atlantikküste und in den vielen Tälern.
Im Tal des Flüsschen Urola liegt Azpeitia, einstiger Betriebsmittelpunkt einer der
ersten elektrischen Bahnen in Spanien, der Linie Zumaia-Zumárraga. Sie ist
längst geschlossen, aber seit 1992 zeigt sich hier das "Baskische
Eisenbahnmuseum" als einer der wichtigsten Bewahrer der Eisenbahngeschichte
von ganz Spanien. Neben den Bahngeschichten stellt der Film auch verschiedene
typisch baskische Attraktionen vor - beispielsweise die weltweit bekannte
Baskenmütze oder Urgroßmutters Achterbahn hoch über der Provinzhauptstadt
San Sebastian.
17.00
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
U Trinighellu - eine Schmalspurreise auf Korsika
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 24.06.2012)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 65 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
"Kalliste" haben die Griechen sie einst genannt, "die Schöne": Ohne Zweifel ist
Korsika bis heute eine der attraktivsten Inseln im Mittelmeer.
Vor über 120 Jahren wurde quer über die Insel eine Schmalspurbahn mit
spektakulärer Streckenführung gebaut: "U Trinighellu" - "der Zitternde" nennt der
korsische Volksmund den Zug dank seiner holprigen Gleise.
Um die zerklüftete Bergwelt befahrbar zu machen, mussten unzählige Tunnel
durch den Fels gebohrt und Viadukte über Täler und Schluchten angelegt werden.
Selbst der berühmte Ingenieur Gustave Eiffel hatte es sich damals nicht nehmen
lassen, sich mit einem Entwurf für die 140 Meter lange und 80 Meter hohe Ponte
Vecchio daran zu beteiligen.
17.30
r
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Im Trenino Verde durch Sardinien
Film von Alexander Schweitzer
(Erstsendung: 26.06.2011)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
"Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen", so lautet ein altes sardisches
Sprichwort. Heute kommen vor allem Touristen über das Meer und bringen ihr
Geld mit.
Einige erkunden die Mittelmeerinsel mit der Bahn. Hierfür eignen sich
hauptsächlich die landschaftlich besonders reizvollen Schmalspurstrecken auf
denen der Trenino Verde, der kleine grüne Zug, entlang zuckelt.
Der berühmte englische Schriftsteller D.H. Lawrence hat das 1919 auch schon
gemacht und notiert in seinem Reisetagebuch: "Es ist eine närrische
Eisenbahn... sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten
Kurven; nicht wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen
Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein
keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere
Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her." Das ist noch
heute so.
Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Mit dem Zug geht es in die
Barbagia, jener wilden, unzugänglichen Gegend, wo einst maskierte Banditen zu
Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den
Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine
"Murales", seine politischen Wandmalereien bekannt ist. Feinschmecker können
beim Fang und der Zubereitung der "Bottarga di Muggine" des "Sardischen
Kaviars" zuschauen. Eine Korkdesignerin macht aus Kork Kleider und Schuhe.
Und in den Bergen hört man den "canto a tenore", einen melancholischen
Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch
über alte, große Steinhaufen, die Nuraghen. Sie sind das Wahrzeichen der Insel.
Die Reise endet im Süden Sardiniens und D.H. Lawrence schreibt: "Und Wunder
über Wunder: auf die Minute pünktlich fahren wir von Cagliari ab. Wir sind wieder
unterwegs."
23.06.2016
14:56:06
Seite 66 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
18.00
ARD/SWR
Eisenbahn-Romantik
Mit Volldampf durch die Toskana
Film von Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung: 19.03.2014)
Gespräch/Diskussion
Wissenschaft Technik
Umwelt
Reisen/Urlaub/Touristik
Die Reise führt durch die herrliche Landschaft Oberitaliens. Mit Dampflokomotiven
geht es durch die südlichen Dolomiten und weiter.
In der Festspielstadt Verona beginnt eine knapp 100 Kilometer lange Nebenbahn
durch die Po-Ebene. Sie führt nach Modena. Am Weg liegen weiterhin Empoli,
Bologna und die schönste Stadt der Toskana, Siena. Der Höhepunkt der
Sonderfahrt wartet in Florenz.
Hier steht eine Lok, bei der Eisenbahnfans aus dem Häuschen geraten: die
Franco-Crosti-Maschine 741.120, eine Lokomotive die den Schornstein auf der
Seite hat. Mit ihr geht es auf die Gebirgsbahn "Faentina", welche Florenz und
Faenza verbindet. Diese einzigartige einspurige Strecke weist nicht weniger als
47 Tunnel sowie 167 Brücken und Viadukte auf. Die Fahrt wird abgerundet mit
dem Besuch von Ravenna und der Adria-Stadt Rimini.
18.30
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
23.06.2016
14:56:06
Seite 67 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
19.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20.15
r
s
f
ORF
Janus (1/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Der forensische Psychologe Dr. Leo Benedikt beschäftigt sich unter anderem
damit, was in den Köpfen geistig abnormer Rechtsbrecher vorgeht.
Als Leo in einer Serie mysteriöser Selbstmorde nachforscht, stößt er auf den
undurchsichtigen Pharmakonzern „Janus“ und ist fassungslos, als er erkennt,
was hinter den Selbstmorden tatsächlich steckt.
In Teil eins muss die Polizei einen Streit zwischen zwei Männern schlichten. Leo
wird hinzugezogen, weil einer der Beteiligten ein ehemaliger Patient ist. Er soll
einschätzen, ob Gefahr von ihm ausgeht. Leo gibt Entwarnung - doch noch in
derselben Nacht stirbt die Frau des anderen.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
21.00
r
s
f
ORF
Janus (2/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Fannys Schrei versetzt ihren Babysitter in Angst. Als er sie bei ihrem kleinen
Bruder Benjamin findet, erzählt sie ihm, dass ein Mann sich an ihm vergriffen
hätte.
Im Gespräch mit Leo nennt Fanny den Täter: den eigenen Vater. Befunde lassen
darauf schließen, dass Benjamin schon länger misshandelt wurde – doch sagt
das Mädchen tatsächlich die Wahrheit?
21.45
r
s
f
ORF
Janus (3/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Die Juristin Anna Sedlacek kämpft mit ihrem Team gegen eine Gesetzesnovelle,
die die Privatisierung von Trinkwasser erlaubt – klar, dass sie viele Feinde hat.
Als sie nach einem Überfall unter Panikattacken leidet, wendet sich Anna an Leo
Benedikt. Sie vermutet einen Maulwurf in ihrem Team. Leo stellt fest, dass Anna
besonders heftig auf ihren Kollegen Harald reagiert. Doch was ist der Auslöser für
ihre Reaktion?
Und: Führt der richtige Auslöser auch zwangsläufig zum richtigen Täter?
Die Teile vier und fünf sendet 3sat am Mittwoch, 6. Juli, ab 20.15 Uhr, die Teile
sechs und sieben am Donnerstag, 7. Juli, ab 20.15 Uhr.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
22.30
r
v
f
Alfred Hitchcock
Marnie
Spielfilm, USA 1964
Marnie Edgar
Mark Rutland
Lil Mainwaring
ZDF
Spielfilm
Tippi Hedren
Sean Connery
Diane Baker
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 126 Minuten
Ein junger Verleger heiratet die attraktive, aber an Kleptomanie und
Berührungsangst leidende Psychopathin Marnie. Behutsam versucht er, hinter ihr
Geheimnis zu kommen.
Dabei stößt er auf ein schreckliches Kindheitserlebnis Marnies. - Alfred
Hitchcocks raffinierter Psychothriller mit Tippi Hedren und Sean Connery.
Marnie, blond und schön, verschwindet immer mit hohen Geldsummen aus ihren
Jobs, die sie unter falschen Namen angetreten hat - bis sich der Verleger Mark in
Marnie verliebt. Erst durch die schockhafte Wiederbegegnung mit der
Vergangenheit kann sich Marnie schließlich mit ihrem Trauma
auseinandersetzen.
Nach seinen an Schockeffekten reichen Thrillern "Psycho" (1960) und "Die Vögel"
(1962) knüpft Hitchcock mit "Marnie" an psychoanalytisch getönte Filme wie "Ich
kämpfe um dich" (1945) an. Hierbei folgt er einer genau kalkulierten Erzähltechnik
und Farb-Dramaturgie, die den Zuschauer in die Bewusstseinswelt seiner Heldin
hineinführt, ihn aber zugleich zum distanzierten Zeugen (und zu Marks
Komplizen) macht. Mit Sean Connery und Tippi Hedren fand der "Master of
Suspense" eine Idealbesetzung für diese traumatisch-erotische Beziehung.
Donald Spoto schreibt in seiner Hitchcock-Biographie: "'Marnie' (...) zeigt eine
intime und seltsame Anziehungskraft, die in Hitchcocks Werk einzigartig ist. Die
traumhafte, fast halluzinatorische Beschaffenheit des Films machen es dem
Betrachter möglich, sich in seine quälerischen Emotionen einzufühlen. Im
Unterschied zu seinen anderen Arbeiten verzehrt sich der Film in offenem
Verlangen nach Liebe."
0.35
r
SRF
Der Bestatter (4/6)
Gespenster
Krimireihe, Schweiz 2013
Serie
Fernsehspiel
23.06.2016
14:56:06
Seite 70 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Luc Conrad
Anna-Maria Giovanoli
Fabio Testi
Erika Bürgisser
Pedro Lambert
Dr. Alois Semmelweis
Reto Doerig
Louis Lauener
u. a.
Mike Müller
Barbara Terpoorten
Reto Stalder
Suly Röthlisberger
Carlos Leal
Martin Ostermeier
Samuel Streiff
Mathias Gnädinger
Regie: Christian von Castelberg
Celine Zumthor wird im Schloss Hallwyl erhängt aufgefunden. Offenbar zog die
von Wahnvorstellungen geplagte Frau ihre ganze Umgebung in den Bann und
sorgte reihum für gebrochene Herzen.
Auch Fabio ist fasziniert von der Toten - auf ziemlich bizarre Weise. Luc und
Anna-Maria scheinen sich endlich näherzukommen. Und Pedro nimmt mit seiner
aggressiven Ermittlungsstrategie einen weiteren Mord in Kauf.
Celine Zumthor rennt, wie von Furien gehetzt, durch die Zimmer vom Schloss
Hallwyl. Am nächsten Morgen wird sie erhängt aufgefunden. Celine führte ein
trauriges Leben - wie Luc und Anna-Maria von Celines Psychiater Krafft erfahren.
Sie litt an Wahnvorstellungen, identifizierte sich mit dem Schicksal einer Frau aus
einer mittelalterlichen Sage, die ihren Mann betrog und vom eifersüchtigen Herrn
des Schlosses Hallwyl für den Rest ihres Lebens eingesperrt wurde. Celine zog
die Männer in ihren Bann - speziell Walter Loser, ein Schauspieler, der auf dem
Schloss als Minnesänger auftritt, war von Celine hingerissen. Das passte der
Kassiererin vom Schloss, Isabelle Widder, nun überhaupt nicht. Denn sie und
Walter sind miteinander verbunden und das gleich doppelt.
Zum einen hatten die beiden ein Techtelmechtel. Dann wollten Isabelle und
Walter auch einen obskuren Plan finanzieller Natur im Zusammenhang mit dem
Schloss Hallwyl umsetzen. Und dabei war Celine im Weg. Eifersucht und
Geldgier: Isabelle Widder hatte gleich zwei potente Motive, die traurige Schöne
aus dem Weg zu räumen. Doch auch Walter Loser könnte etwas mit dem Tod
von Celine zu tun haben. Denn ganz gleich, wie heftig Walter seinen Charme
spielen ließ, Celine widerstand seinem Begehren fast auf der ganzen Linie. Reto
Doerig und Anna-Maria nehmen ihre Hauptverdächtigen Isabelle und Walter in die
Mangel, als ein weiterer angeblicher Suizid dem Fall eine neue Wendung gibt.
1.35
r
v
f
ZDF
Marnie
Spielfilm, USA 1964
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 71 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Marnie Edgar
Mark Rutland
Lil Mainwaring
Tippi Hedren
Sean Connery
Diane Baker
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 126 Minuten
Ein junger Verleger heiratet die attraktive, aber an Kleptomanie und
Berührungsangst leidende Psychopathin Marnie. Behutsam versucht er, hinter ihr
Geheimnis zu kommen.
Dabei stößt er auf ein schreckliches Kindheitserlebnis Marnies. - Alfred
Hitchcocks raffinierter Psychothriller mit Tippi Hedren und Sean Connery.
Marnie, blond und schön, verschwindet immer mit hohen Geldsummen aus ihren
Jobs, die sie unter falschen Namen angetreten hat - bis sich der Verleger Mark in
Marnie verliebt. Erst durch die schockhafte Wiederbegegnung mit der
Vergangenheit kann sich Marnie schließlich mit ihrem Trauma
auseinandersetzen.
Nach seinen an Schockeffekten reichen Thrillern "Psycho" (1960) und "Die Vögel"
(1962) knüpft Hitchcock mit "Marnie" an psychoanalytisch getönte Filme wie "Ich
kämpfe um dich" (1945) an. Hierbei folgt er einer genau kalkulierten Erzähltechnik
und Farb-Dramaturgie, die den Zuschauer in die Bewusstseinswelt seiner Heldin
hineinführt, ihn aber zugleich zum distanzierten Zeugen (und zu Marks
Komplizen) macht. Mit Sean Connery und Tippi Hedren fand der "Master of
Suspense" eine Idealbesetzung für diese traumatisch-erotische Beziehung.
Donald Spoto schreibt in seiner Hitchcock-Biographie: "'Marnie' (...) zeigt eine
intime und seltsame Anziehungskraft, die in Hitchcocks Werk einzigartig ist. Die
traumhafte, fast halluzinatorische Beschaffenheit des Films machen es dem
Betrachter möglich, sich in seine quälerischen Emotionen einzufühlen. Im
Unterschied zu seinen anderen Arbeiten verzehrt sich der Film in offenem
Verlangen nach Liebe."
3.40
r
s
f
ORF
Janus (1/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Serie
23.06.2016
14:56:06
Seite 72 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Der forensische Psychologe Dr. Leo Benedikt beschäftigt sich unter anderem
damit, was in den Köpfen geistig abnormer Rechtsbrecher vorgeht.
Als Leo in einer Serie mysteriöser Selbstmorde nachforscht, stößt er auf den
undurchsichtigen Pharmakonzern „Janus“ und ist fassungslos, als er erkennt,
was hinter den Selbstmorden tatsächlich steckt.
In Teil eins muss die Polizei einen Streit zwischen zwei Männern schlichten. Leo
wird hinzugezogen, weil einer der Beteiligten ein ehemaliger Patient ist. Er soll
einschätzen, ob Gefahr von ihm ausgeht. Leo gibt Entwarnung - doch noch in
derselben Nacht stirbt die Frau des anderen.
4.25
r
s
f
ORF
Janus (2/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Fannys Schrei versetzt ihren Babysitter in Angst. Als er sie bei ihrem kleinen
Bruder Benjamin findet, erzählt sie ihm, dass ein Mann sich an ihm vergriffen
hätte.
Im Gespräch mit Leo nennt Fanny den Täter: den eigenen Vater. Befunde lassen
darauf schließen, dass Benjamin schon länger misshandelt wurde – doch sagt
das Mädchen tatsächlich die Wahrheit?
5.10
r
s
f
ORF
Janus (3/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Serie
23.06.2016
14:56:06
Seite 73 von 134
3sat/die woche 27/16
Dienstag, 5. Juli 2016
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Die Juristin Anna Sedlacek kämpft mit ihrem Team gegen eine Gesetzesnovelle,
die die Privatisierung von Trinkwasser erlaubt – klar, dass sie viele Feinde hat.
Als sie nach einem Überfall unter Panikattacken leidet, wendet sich Anna an Leo
Benedikt. Sie vermutet einen Maulwurf in ihrem Team. Leo stellt fest, dass Anna
besonders heftig auf ihren Kollegen Harald reagiert. Doch was ist der Auslöser für
ihre Reaktion?
Und: Führt der richtige Auslöser auch zwangsläufig zum richtigen Täter?
23.06.2016
14:56:06
Seite 74 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 05.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 05.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
Seite 75 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
9.05
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 05.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
9.45
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 05.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
10.15
r
ARD/NDR
NDR Talk Show classics (4/12)
(Erstsendung: 26.02.2016)
Talkshow
Unterhaltende
Information Lifestyle,
Personality
23.06.2016
14:56:06
Seite 76 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
"NDR Talk Show classics" ist ein Wiedersehen mit spannenden Gästen aus
früheren Sendungen. Erinnert wird an besonders aufschlussreiche, witzige,
liebenswürdige und offene Gespräche.
Am 13. September 2013 war der Komödiant Olli Dittrich zu Gast in der "NDR Talk
Show". Im Gespräch mit Hubertus Meyer-Burckhardt ging es um seine
Sympathie für die "kleinen Leute", die Zeit vor seinem Erfolg und sein Motto: No
Social Networks.
Am 27. Oktober 1995 gab sich der letzte große deutsche Weltstar, Hildegard
Knef, in der "NDR Talk Show" die Ehre und erzählte Hubertus Meyer-Burckhardt
von ihrer Freundschaft mit Marlene Dietrich, ihrem Faible für alte Menschen und
wie sie einmal notgedrungen einen Millionen-Dollar-Scheck zerriss.
Am 14. Dezember 1984 konnte es Moderator Hermann Schreiber dem
Schauspieler Klaus Maria Brandauer irgendwie nicht recht machen. Im launigen
Gespräch mit dem vielschichtigen und schillernden Schauspielstar ging es um
Eitelkeit, seine Rolle bei "James Bond" und seine Wirkung auf Frauen.
"Guter Sex ohne Stress" war am 2. März 2012 ein Thema in der "NDR Talk
Show". Die Sexualtherapeutin Carla Thiele erläuterte Barbara Schöneberger, wie
man die Hirnanhangdrüse am Laufen hält, dass Sexspielzeuge als
Beziehungsretter nichts taugen, und sie verriet die ultimativen fünf Schritte zu
gutem Sex.
Die "NDR Talk Show classics" erinnern an den beliebten "Löwenzahn-"-Moderator
Peter Lustig, der im Februar 2016 gestorben ist. Generationen von Kindern sind
mit ihm und seinen Sendungen aufgewachsen. Am 26. September 2007 war er
zum ersten Mal überhaupt in einer Talkshow zu Gast und erzählte Julia
Westlake, wie ihm vor seiner ersten Sendung ein Toupet verpasst werden sollte.
Und er erläuterte die unschätzbaren Vorteile von Latzhosen und seinem
gemütlichen Bauwagen.
Den musikalischen Abschluss dieser Sendung macht Stephan Remmler mit
"Einer muss der Beste sein", aus der "NDR Talk Show" vom 14. Juli 2006.
11.15
ARD/BR
Mit Milbergs im Museum (7/14)
Max Beckmanns "Versuchung"
Film von Andreas Ammer
(Erstsendung: 13.02.2011)
Kultur Bildende Kunst
23.06.2016
14:56:06
Seite 77 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Die erste Doku-Soap über Spitzweg und Picasso - oder, wie in diesem Fall, Max
Beckmann. Statt eines Schauspielers sind in dieser Ausgabe sogar zwei zu
Gast: Judith und Axel Milberg.
Was ist Kunst? Wie redet man darüber? Was darf man fragen? Welche
Antworten gibt es? Das muss manchmal einfach ausprobiert werden. Und zwar
so, dass jeder neugierig wird und Spaß daran hat. Und vielleicht bekommt man
auch Lust, mal wieder ins Museum zu gehen.
Deshalb besuchen in dieser Folge eine schlaue Kunsthistorikerin und ein
beliebter Schauspieler das eine oder andere Museum, um dort über Bilder zu
reden - lebendig, nachvollziehbar und charmant.
11.30
r
f
ARD/NDR
Antonias Reise - Mein Jahr in Israel
Film von Rita Knobel-Ulrich
(Erstsendung: 25.01.2015)
Dokumentation
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
Antonia ist 18 Jahre alt und hat gerade das Abitur erlangt. Während es ihre
Klassenkameraden richtig krachen lassen, entschließt sie sich, für ein Jahr als
Freiwillige nach Israel zu gehen.
Der Film begleitet Antonia und andere junge Deutsche im spannendsten Jahr
ihres Lebens in einem fremden, zerrissenen und teilweise gefährlichen Land. Sie
begegnen Menschen im Alter ihrer Urgroßeltern, die die Katastrophe des
Holocaust am eigenen Leib erlebt haben.
Einer ist der 103 Jahre alte Israel Tsafuir, der noch bei Sigmund Freud studiert
hat. Er und viele weitere Deutschstämmige leben mittlerweile in besonderen
Altersheimen in Jerusalem und Tel Aviv. Sie genießen die Gespräche mit den
jungen Deutschen. Was haben sich Menschen aus so unterschiedlichen
Generationen zu erzählen? Wie gehen die jungen Deutschen, die die Zeit des
Nationalsozialismus bislang nur aus Büchern kennen, mit den Erzählungen der
Alten um? So berichtet etwa der Künstler Jehuda Bacon von seinen
Kindheitserinnerungen an den berüchtigten KZ-Arzt Josef Mengele.
Die behüteten deutschen Jugendlichen erleben den Alltag in Israel. Wie groß ist
ihre Angst vor Anschlägen und Krieg in diesem zerrissenen Land? Regelmäßig
hören sie das Schrillen der Sirenen, wenn es wieder Raketenalarm gibt. Dann
versammeln sie sich mit den anderen Bewohnern im Treppenhaus ihres
Mietshauses, weil der nächste Schutzraum zu weit entfernt ist. Am Ende ihres
Israel-Jahres haben Antonia und die anderen jungen Deutschen herzliche und
intensive Beziehungen zu Holocaust-Überlebenden geknüpft. Und sie haben
erlebt, welch großes Wunder die Versöhnung ist.
12.00
r
f
ARD/RBB
Raus hier!
Die Roma und die Nachbarn
Film von Mosjkan Ehrari
(Erstsendung: 18.10.2015)
Reportage
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
23.06.2016
14:56:06
Seite 78 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Eines Tages starren die Bewohner der Grunewaldstraße in Berlin-Schönberg wie
gelähmt auf die Hausnummer 87: Etwa 200 Rumänen sind über Nacht dort
eingezogen.
Der ruhige und bei einkommensstarken Familien beliebte Stadtteil wird zum
Brennpunkt. Täglich greift die Polizei ein. Anwohner schildern ein Klima der
Angst, das "Horrorhaus" macht Schlagzeilen. Doch die Situation verbessert sich
wieder.
Im Lauf der Zeit entsteht echte Nachbarschaft, getrieben von gegenseitigem
Respekt. Eine Anwohnerinitiative entsteht, die nahe Kirchengemeinde hat sich
eingeklinkt.
Die Reportage von Mosjkan Ehrari verbindet die Geschichten zweier
Protagonistinnen. Anna ist 32 und aktiv in der Anwohnerinitiative G87. Sie will
nicht länger weggucken, geht auf die neuen Nachbarn zu, versucht Konflikte
auszuhalten und Regeln des Miteinanders auszuhandeln. Olga ist 44. Sie ist eine
Romni, der vom Hausbesitzer zunächst Hoffnung gemacht wurde, dass sie mit
ihrer Familie bleiben darf - mit einem "echten" Mietvertrag. Olga bemüht sich um
Integration, sie hat mehrere Putz-Jobs und lernt dreimal die Woche deutsch. Vom
Mietvertrag will der Besitzer jetzt nichts mehr wissen - Olgas Familie droht bald
auf der Straße zu landen. Sie versucht zu verstehen, warum sie oft auf Ablehnung
stößt.
Mosjkan Ehrari hat selbst einige Jahre in diesem Berliner Stadtteil gelebt und
nimmt die Zuschauer mit in eine fremde, für viele zunächst befremdende Welt: Ein
Haus in Berlin wird exemplarisch für viele in Deutschland seit die
Flüchtlingszahlen steigen und EU-Bürger/-innen die Freizügigkeit nutzen.
12.30
r
SRF
Inge - hinter den Kulissen
Wie eine 94-Jährige mit Heavy Metal die
Castingjury begeistert
Reportage von Vanessa Nikisch
(aus der SRF-Reihe "Reporter")
(Erstsendung: 14.02.2016)
Reportage
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
23.06.2016
14:56:06
Seite 79 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
"Überleben", so lautet Inge Ginsbergs Antwort auf die Frage nach ihrem Talent.
Die 94-Jährige ist mit Abstand die älteste Teilnehmerin der Castingshow "Die
größten Schweizer Talente".
Die gebürtige Wienerin hat den Holocaust, Flüchtlingslager, Hollywood, Krebs,
drei Ehemänner und mehrere Liebhaber überlebt. Mit 94 Jahren tritt Inge Ginsberg
zum ersten Mal vor Publikum auf, das Kleid rot und eng, die Haare mit Spray zur
Festtagsfrisur geformt.
Kein Schlager, nein: Heavy-Metal-Musik brettert über die Bühne. "Wir
zertrümmern Atome; wir zertrümmern die Welt. Und kümmern uns nicht, ob es
den Atomen gefällt", ertönt Inge Ginsbergs düsterer Sprechgesang.
Inge Ginsberg weiß, was Zerstörung bedeutet. Aufgewachsen als Jüdin während
der Naziherrschaft musste sie miterleben, wie nahe Familienangehörige deportiert
und umgebracht wurden. Ihr selbst gelang die Flucht in die Schweiz - und später
ein buntmondänes, ereignispralles Leben, überall auf der Welt.
Als Reporterin Vanessa Nikisch Inge Ginsberg trifft, reist diese gerade aus New
York an und fliegt wenige Tage später nach Tel Aviv weiter. Dem Gefängnis der
Gewohnheiten entrinnen, täglich Neues wagen, lautet eine der Weisheiten ihres
Anti-Aging-Gurus. Dank seiner Lehre will die 94-Jährige mindestens 120 Jahre alt
werden.
13.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
13.15
v
ZDF/ARTE
Von Vancouver bis in die Rockies
Im Zug durch Kanadas Westen
Film von Jürgen Hansen und Simone Stripp
(Erstsendung: 30.12.2005)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Geographie
Die Bahnstrecke von Vancouver an der kanadischen Westküste bis in die Rocky
Mountains gehört zu den spektakulärsten Trassen der Welt. - Eine Reise mit dem
Vom Luxuszug "Rocky Mountaineer".
Spiegelglatte Seen, dichte grüne Wälder und schneebedeckte Berge: Bis zu
seinem Zielort Banff, dem Herz der Rocky Mountains und Zentrum eines
berühmten Nationalparks, durchquert der Zug nahezu unberührte Landschaften.
23.06.2016
14:56:06
Seite 80 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
14.00
r
3sat
Supersturm New York
Film von Andrew Barron
(Erstsendung: 23.12.2013)
Dokumentation
Gesellschaft Natur- und
Umweltkatastrophen
Wirbelsturm Sandy hat sich als Katastrophensturm von gewaltigen Dimensionen
erwiesen. Mit ungeheurer Stärke und einer beängstigenden Zerstörungswut zog er
2012 durch Manhattan.
Der Hurrikan hatte die Kraft, eine ganze Stadtlandschaft vollständig
umzugestalten. Autos trieben in den Straßen von Manhattan, ganze Stadtviertel
standen unter Wasser. Welche Naturkräfte waren es, die Sandy über eine riesige
Landfläche jagten?
Computer-Animationen, Nachrichtenaufzeichnungen, Privatvideos und Interviews
mit Betroffenen erklären das Phänomen.
14.45
r
3sat
Amerika von oben - Faszinierende Landschaften
Film von Toby Beach
(Erstsendung: 10.12.2014)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Geographie
Welcher Staat in Amerika hat die höchste Leuchtturmdichte? Wo liegen die
spektakulärsten Regenwälder außerhalb der Tropen? Aufnahmen aus der
Vogelperspektive von Amerikas schönsten Orten.
Welcher Staudamm ist im Art Deco-Stil erbaut? Wo liegt der weltweit aktivste
Vulkan? Der Film zeigt außergewöhnliche Landschaften, Natur- und
Kulturdenkmäler und erzählt überraschende Geschichten, die hinter den
berühmten Attraktionen stecken.
Von den Großen Seen bis zum Grand Canyon, den Rocky Mountains bis nach
Key West.
15.30
r
3sat
Amerika von oben - New Mexico
Film von Toby Beach
(Erstsendung: 10.12.2014)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Geographie
23.06.2016
14:56:06
Seite 81 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Von oben sieht man New Mexico als einsames Gebiet voller Geheimnisse, ein
Land mit riesigen Ebenen, Bergen, Wüsten und einem unendlich weiten Himmel.
In Los Alamos wurde die erste Atombombe gebaut. Noch heute ist das staatliche
Forschungszentrum militärisches Schutzgebiet. Nahe der Kleinstadt Roswell
stürzte 1947 angeblich ein UFO ab - samt Außerirdischen. Eine Steilvorlage für
Medien und Tourismusindustrie.
Während die Metropole Albuquerque den Weg in die Zukunft weist, versuchen
Filmemacher den Wilden Westen am Leben zu erhalten. Moderne
mexikanisch-amerikanische Kultur blüht in einem Land, in dem einst spanische
Missionare und Eroberer siedelten und das noch heute Ziel vieler
lateinamerikanischer Einwanderer ist.
16.15
r
3sat
Amerika von oben - Alaska, Land aus Eis
Film von Toby Beach
(Erstsendung: 14.12.2014)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Geographie
Der Mount McKinley ist mit 6.149 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Er
überragt eine weitgehend unberührte Naturlandschaft mit riesigen Waldgebieten,
tausenden Seen und vielen Tierarten.
Der Film zeigt Alaska aus der Vogelperspektive. Der Bundesstaat, den die USA
erst 1869 von Russland erwarb, trägt heute durch seine Natur- und Bodenschätze
zum Wohlstand der USA bei.
Das "Iditarod Trail Schlittenhunderennen" über eine Wegstrecke von 1.049 Meilen
ist ein Besuchermagnet. Ebenso locken alte Eisenbahnstrecken und
Erkundungen per Kreuzfahrtschiff Touristen an. Wanderer können über den
Chilkoot Pass den Spuren der Goldgräber folgen.
17.00
r
f
ZDF
Unter Grizzlys
Das Abenteuer beginnt
(Erstsendung: 09.06.2013)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt Tiere
23.06.2016
14:56:06
Seite 82 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas
Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen.
Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so
außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den
Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35
Kameras waren im Einsatz.
Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den
Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende
Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt
es zu ungewöhnlichen Begegnungen.
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um
das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse.
Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines
ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis
Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und
seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt.
Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den
Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit
voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
Hautnah verfolgt die Crew den Überlebenskampf der Bärenmütter und ihrer Kinder,
die bedrohlichen Attacken des großen Clanchefs und die der zu allem
entschlossenen Konkurrenten. Dabei erleben selbst die Bärenkenner Dinge, die
sie vorher noch nicht gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen
persönlichen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen.
Welche großen Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann
bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und
keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank
jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren ist die Crew am Ende
des Sommers unversehrt.
17.45
r
f
ZDF
Unter Grizzlys
Drama in der Wildnis
(Erstsendung: 16.06.2013)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt Tiere
23.06.2016
14:56:06
Seite 83 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Grizzlys hautnah. Ein 25 Mann starkes Team schlägt in Alaskas Wildnis seine
Zelte auf und dokumentiert das Leben der riesigen Raubtiere so nah wie nie zuvor.
Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung die Flüsse Alaskas
bevölkern, drängeln sich Hunderte von Grizzlys an den Stromschnellen, um
tonnenweise Fisch zu verschlingen. Ein Hauen und Stechen beginnt.
35 Kameras über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald
und auf den Weiden dokumentieren einen ganzen Sommer lang das
atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und
Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlich nahen Begegnungen und Einblicken in
das Leben einzelner Bären in dieser Gemeinschaft.
Bärenmütter kämpfen bis zur Erschöpfung um das Überleben ihrer Kinder, die
Attacken des großen Clanchefs nehmen bedrohliche Ausmaße an. Konkurrenten
sind zu allem entschlossen, wenn es um die Lachse aber auch um die Weibchen
geht.
Selbst die Bärenkenner erleben Dinge, die sie vorher nie gesehen haben. Tag für
Tag werden sie Zeuge von großen Dramen und überraschend traurigen
Ereignissen. Welche Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer
dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und
keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank
jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren kann die Crew am
Ende des Sommers unversehrt zurückkehren.
18.30
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
23.06.2016
14:56:06
Seite 84 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
19.20
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3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20.15
r
s
f
ORF
Janus (4/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Serie
23.06.2016
14:56:06
Seite 85 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und
ein großes Geheimnis – das Geheimnis um „Janus“: ein Fall für den forensischen
Psychologen Dr. Leo Benedikt.
Eine junge Studentin wird im Gang der Universität kaltblütig ermordet. Es gibt
weder eine Tatwaffe, noch ein Motiv, noch Zeugen. Die Vorlesung, aus der sie
kam, beschäftigte sich mit Mordtheorien. Gibt es da vielleicht einen
Zusammenhang?
Ein Kommilitone gesteht jedenfalls vor Leo und Cara theoretisch den Mord –
praktisch aber ist er nicht nachzuweisen.
21.00
r
s
f
ORF
Janus (5/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
In Caras Büro steht das Ehepaar Schmiedinger und behauptet, ein Attentat sei
auf sie verübt worden. Skurriles Detail: Er hält sich für den Prinzen von Wales, sie
für seine Leibwächterin.
Cara bittet Leo um Hilfe. Der ist fasziniert von dieser seltenen Art gemeinsamen
Wahnsinns. Aber von welchem der beiden Ehepartner geht er aus? Und: Werden
die beiden wirklich bedroht?
21.45
r
3sat
Django Asül: Boxenstopp
3sat-Zelt Mainz, 15.9.2015
Fernsehregie: Volker Weicker
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 86 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Er ist ein alter Kabarett-Hase: Der "bayerische Türke" Django Asül blickt auf 20
Jahre Bühnenstrecke zurück und nimmt das Publikum mit auf einen mautfreien,
dafür hochamüsanten Trip.
Zeit für einen "Boxenstopp": Stimmt die Richtung? Passt das Tempo? Was
machen die ewigen Rechtsüberholer? Man sollte es sich nicht allzu gemütlich
machen, denn trotz Innehalten und Reflexion geht es gleich weiter auf dem
rasanten Kurs des Lebens.
Django Asül, gebürtiger Deggendorfer, war 2007 beim legendären Starkbieranstich
auf dem Münchner Nockherberg der erste Fastenprediger mit türkischer
Staatsangehörigkeit. Mittlerweile ist er laut Pass Deutscher, im Herzen weiterhin
Niederbayer. Sein Bühnenjubiläum feiert er beim 3satfestival mit Auszügen aus
dem Sonderprogramm "Boxenstopp".
22.30
r
f
Kalahari Gemsen
Drehbuch: Ramesh Nair, Flo Stanek, Jürgen Miedl, Angelika Niedetzky, Thomas
Mraz
Regie: Thomas Mraz
(Erstsendung: 19.01.2016)
ORF
Kleinkunst/Kabarett
In der Sketchcomedy ergeben die Vornamen der Hauptdarsteller und Autoren
Angelika Niedetzky ("Echt fett") und Ramesh Nair ("Dancing Stars", DGCC) - neu
formiert - den Titel.
Unter der Regie von Thomas Mraz ("Die Vorstadtweiber", "Encyclopaedia
Niavaranica") gibt es eine rasante Abfolge an skurrilen Pointen. Diesmal versucht
der unterdrückte Ehemann, sich das Leben zu nehmen, während sie seelenruhig
ihrem Hobby, den Orang-Utans, nachgeht.
Das durch eine Kontaktanzeige gefundene Herzblatt entpuppt sich als der
schlimmste Alptraum, und die Schrebergartenbesitzerin freut sich, wenn fremde
Menschen in ihren Garten pinkeln.
Das klingt nach einer Menge Comedy-Potenzial. Und wenn dann noch im
Tattoo-Studio nicht alles seinen rechten Lauf nimmt, weil der Tätowierer taub ist,
dann ist es wohl wieder Zeit für die "Kalahari Gemsen".
22.55
r
v
Alfred Hitchcock
Der zerrissene Vorhang
(Torn Curtain)
Spielfilm, USA 1966
3sat
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 87 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Michael Armstrong
Dr. Sarah Louise Sherman
Ballerina
Hermann Gromek
Professor Karl Manfred
Mr. Jacobi
Dr. Koska
Paul Newman
Julie Andrews
Tamara Tourmanova
Wolfgang Kieling
Günther Strack
David Opatoshu
Gisela Fischer
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 120 Minuten
Wegen einer wissenschaftlichen Formel geht der amerikanische Physiker
Michael Armstrong (Paul Newman) nach Ostberlin. Arbeitet er von nun an für das
kommunistische Regime?
Seine Verlobte Sarah (Julie Andrews), die ihm heimlich hinter den "Eisernen
Vorhang" folgt, glaubt, dass er ein Verräter ist. - Alfred Hitchcocks
Kalter-Krieg-Spionagethriller wirft einen ebenso spannenden wie humorvollen Blick
hinter den "Eisernen Vorhang".
In Wirklichkeit will Armstrong nur sein Raketenprojekt beenden, um dann wieder
aus der DDR fliehen zu können. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als
gedacht. Denn als der misstrauische Stasi-Offizier Gromek (Wolfgang Kieling)
Armstrongs wahre Absichten durchschaut, findet sich das Paar inmitten einer
gefährlichen Verfolgungsjagd wieder. Der Plan droht zu scheitern.
Nach dem Vorgänger "Marnie" (1964) kehrt Hitchcock mit "Der zerrissene
Vorhang" wieder zu den altbewährten Formen und Motiven seiner frühesten Filme
zurück. Die Künstlichkeit der Bilder des DDR-Alltags verleiht dem 50. Film des
Altmeisters dabei mitunter einen bizarren Reiz. Legendär ist die quälend lange
und grausame Mordszene des Films, in der Armstrong versucht, den gefährlichen
Stasi-Mann aus dem Weg zu schaffen. "Mit dieser sehr langen Mordszene wollte
ich mich gegen ein Klischee absetzen und einmal zeigen, wie schwierig, mühsam
und zeitraubend es ist, einen Mann umzubringen", so Hitchcock.
0.55
r
SRF
Der Bestatter (5/6)
Schlachtplatte
Krimireihe, Schweiz 2013
Serie
Fernsehspiel
23.06.2016
14:56:06
Seite 88 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Luc Conrad
Anna-Maria Giovanoli
Fabio Testi
Erika Bürgisser
Pedro Lambert
Dr. Alois Semmelweis
Reto Doerig
Louis Lauener
u. a.
Mike Müller
Barbara Terpoorten
Reto Stalder
Suly Röthlisberger
Carlos Leal
Martin Ostermeier
Samuel Streiff
Mathias Gnädinger
Regie: Markus Welter
Metzger Ruedi Latz wurde in seinem Betrieb auf bizarre Weise umgebracht. Der
mutmaßliche Täter, der deutsche Arzt Norbert Fassbender, ist verschwunden. Er
liebte Elsbeth Latz.
Hat Fassbender Ruedi Latz skrupellos aus dem Weg geräumt? Anna-Maria
Giovanoli und Luc Conrad sind sich nähergekommen, ihre Beziehung ist aber
sehr brüchig. Pedro Lambert bereitet eine große Aktion gegen die Organhändler
vor - Eva Ciobanu fungiert dabei als Köder.
Weil Anna-Maria Giovanoli mit Bundespolizist Pedro Lambert unterwegs ist, um
den Hintermännern in Sachen illegaler Organhandel auf die Schliche zu kommen,
zieht Reto Doerig den Bestatter für die Ermittlungen hinzu.
Norbert Fassbender muss eine getriebene Seele gewesen sein - so viel findet
Reto Doerig schnell heraus. Offenbar blieben nach der Praxisübernahme durch
Fassbender plötzlich die Patienten weg. Als Grund vermutet Arztgehilfin Birgit
Angenfort simpel und einfach Deutschenhass. Hielt Fassbender die
gesellschaftliche Isolation nicht mehr aus? Ergriff er die Flucht nach vorne und
suchte Zärtlichkeit bei Elsbeth Latz, mit tödlichen Konsequenzen für Ehemann
Ruedi?
Doch so einfach geben sich Reto Doerig und Luc Conrad nicht mit der
eindeutigen Verdachtslage zufrieden. Sie nehmen den gesamten Freundes- und
Bekanntenkreis vom Ehepaar Latz in die Zange und fördern allerlei
Schmutzwäsche zutage. Offenbar hatten noch andere Männer außer Fassbender
Gefallen an der attraktiven Metzgerin gefunden, der gutmütige Ruedi Latz war
nicht nur ihm im Weg. So hatte Elsbeth Latzs Jugendliebe Alex Klingler große
Pläne mit seiner Verflossenen. Wie sich herausstellt, ist die Wahrheit viel
komplizierter, oder viel einfacher - je nach Perspektive.
Luc Conrad schwebt im siebten Himmel: Jetzt muss es einfach klappen mit
Anna-Maria Giovanoli! Seine Eifersucht auf Pedro Lambert kommt ihm aber sehr
schnell wieder in die Quere, zum Ärger von Anna-Maria. In ihrer Not vertraut sich
die Polizistin Erika Bürgisser an und macht ihr ein Geständnis, bei dem der
eigentlich sonst ziemlich toleranten Frau der Mund offen stehen bleibt.
Um die Organhändler zur Strecke zu bringen, plant Pedro Lambert eine
spektakuläre Aktion. Er wird dabei nicht davor zurückschrecken, seine
Informantin Eva Ciobanu in tödliche Gefahr zu bringen. Eva macht mit. Zum einen
will sie die Mörder ihres Mannes ihrer gerechten Strafe zuführen. Und dann will
Pedro sie auch für ihre Risikobereitschaft entschädigen und die für Tochter Polina
lebensrettende medizinische Versorgung finanzieren. Als Luc Conrad von der
geplanten Aktion erfährt, versucht er verzweifelt, Eva von ihrem Vorhaben
abzubringen.
23.06.2016
14:56:06
Seite 89 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
1.55
r
SRF
Der listige Jäger aus dem Wallis
Film von Alexandre Lachavanne
(Erstsendung: 29.07.2015)
Dokumentation
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
Michel Fournier, genannt "Der Räuber", ist ein bisschen Rebell, vom Typ her
Beduine mit schwarzen Augen und schnellem Messer. Der Wildhüter liebt Natur
und Tiere seiner Walliser Bergwelt.
Die Pfeife verschwindet halb unter einem mächtigen Schnauzbart und dahinter ein
Mann mit listig wachen Augen. Seine Glücksmomente findet er in den Augen von
Freunden und Besuchern, die beim Anblick der imposanten Bergwelt strahlen.
Ganz besonders in der Zeit der Zwischensaison, im Frühling und Herbst, wenn die
Touristen fehlen und die Gämse und Hirsche auf der Suche nach Nahrung bis ins
Tal und zu den Dörfern kommen, herrscht eine Ruhe und Stille, die schon beinahe
unwirklich scheint. Michel hat als Philanthrop viele Freunde. Einer davon ist
Steve, der Wildhüter des Tales, der Michel auch mal bittet, wenn er Hilfe braucht
bei der Bergung eines verstorbenen Tieres. Manchmal sterben allerdings auch
Tiere, ohne dass der Wildhüter es erfährt - aber das ist eine andere Geschichte.
Man lebt und lässt leben im abgelegenen Walliser Seitental "Val de Réchy".
2.20
r
s
f
ORF
Janus (4/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und
ein großes Geheimnis – das Geheimnis um „Janus“: ein Fall für den forensischen
Psychologen Dr. Leo Benedikt.
Eine junge Studentin wird im Gang der Universität kaltblütig ermordet. Es gibt
weder eine Tatwaffe, noch ein Motiv, noch Zeugen. Die Vorlesung, aus der sie
kam, beschäftigte sich mit Mordtheorien. Gibt es da vielleicht einen
Zusammenhang?
Ein Kommilitone gesteht jedenfalls vor Leo und Cara theoretisch den Mord –
praktisch aber ist er nicht nachzuweisen.
23.06.2016
14:56:06
Seite 90 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
3.05
r
s
f
ORF
Janus (5/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
In Caras Büro steht das Ehepaar Schmiedinger und behauptet, ein Attentat sei
auf sie verübt worden. Skurriles Detail: Er hält sich für den Prinzen von Wales, sie
für seine Leibwächterin.
Cara bittet Leo um Hilfe. Der ist fasziniert von dieser seltenen Art gemeinsamen
Wahnsinns. Aber von welchem der beiden Ehepartner geht er aus? Und: Werden
die beiden wirklich bedroht?
3.50
r
f
ORF
Nockberge - Land zwischen Himmel und Erde
Film von Waltraud Paschinger
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 26.11.2013)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen
Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formensprache und ihrer geologischen
Vielfalt eine Seltenheit dar.
Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an die
helle Weite Kastiliens. Durchbrochen wird diese weiche Landschaft von einem
schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen,
klaren Bächen und kalten Tümpeln.
Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel
miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen
Urwäldern überwuchert. Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den
Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu
exotische Landschaft bildet.
4.35
f
ORF
Karnische Alpen - Ein Gebirge voller Kostbarkeiten
Film von Manfred Christ
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 14.12.2006)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Geographie
23.06.2016
14:56:06
Seite 91 von 134
3sat/die woche 27/16
Mittwoch, 6. Juli 2016
Die Karnischen Alpen liegen ganz im Süden von Österreich und ziehen sich von
Villach aus entlang der italienischen Grenze bis hinüber nach Osttirol. Sie sind
eine bemerkenswerte Formation.
Für die Dreharbeiten legte das Filmteam viele Tausende Kilometer zurück - auf
der Autobahn zwischen Wien und dem Gailtal, mit dem Geländewagen auf
sämtlichen Forststraßen der Region.
Die Karnischen Alpen sind ein Grenzgebirge, das verbindet: die Italiener mit den
Österreichern und die Alpen mit dem Mittelmeer. Naturliebhaber schätzen sie
wegen ihrer unverdorbenen Ruhe, wegen der unzähligen beschaulichen Almen
und Wanderwege.
Redakteur Manfred Christ filmte die Region entlang des Gail- und Lesachtals vom
Heißluftballon, vom Hubschrauber, vom Flugzeug und vom Führerstand eines
Zugs der Gailtalbahn aus. Mehr als 60 Tage lang machte sein Kamerateam die
Gegend zwischen Hermagor und der Osttiroler Grenze unsicher, stieg mit
Geologen in steile Wände ein, fuhr mit Raftingbooten in die Lesachtalschlucht.
Am Ende wagten sich noch Taucher mit einer Unterwasserkamera in den 2.000
Meter hoch gelegenen Wolayersee.
Weltberühmt wurde das Gebirge wegen seiner Vergangenheit. Hier öffnet die
Erdgeschichte Grenzlinien zwischen den Zeitaltern. Davon berichten viele
versteinerte Pflanzen und Meerestiere. Die Karnischen Alpen gelten als eines der
geologisch am besten untersuchten Gebiete der Erde. Schon seit dem
Biedermeier beschäftigen sich Forscher mit der Formation. Mit weitem Rock,
Hammer und Meißel stiegen sie damals in die Berge. Hans-Peter Schönlaub,
Direktor der Geologischen Bundesanstalt, spielt so einen frühen Forscher.
Schönlaub ist in Kötschach-Mauthen daheim, also ein Einheimischer, und zieht
bereits seit 40 Jahren im Dienste der Forschung durch die Karnischen Alpen.
5.20
f
ORF
Wörthersee - Bühne für Tier und Mensch
Film von Kurt Mündl
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 16.06.2011)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
Der Wörthersee, einer der schönsten Seen Österreichs, ist ein international
bekanntes Gewässer, das Komponisten, Architekten und Hollywoodstars anlockt.
Doch er hat auch stille Seiten.
Jenseits des Trubels ist das landschaftlich reizvolle Gewässer mit seinen Inseln
und Halbinseln ein Naturjuwel.
23.06.2016
14:56:06
Seite 92 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 06.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 06.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
Seite 93 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
9.05
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 06.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
9.45
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 06.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
10.15
ARD/SWR
r Nachtcafé
O Die SWR Talkshow
Gäste bei Michael Steinbrecher
Wohnen - unbezahlbar?
(Erstsendung: 08.04.2016)
Talkshow
Unterhaltende
Information
Gesellschaftliche
Problematik /Soziale
Brennpunkte
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Michael Steinbrecher lädt Fachleute, Betroffene und Prominente ins alte E-Werk
in Baden-Baden zum Gespräch ein. Thema dieser Ausgabe sind überteuerte
Mietpreise.
Der Schock sitzt tief: Wer in der Großstadt nach einer Wohnung sucht, hört von
Vermietern Preise, bei denen einem der Mund offen stehen bleibt. Um die
wenigen Sozialwohnungen buhlen immer mehr Bewerber, auch tausende
Flüchtlinge brauchen eine Bleibe.
Familien sind die größten Verlierer der grassierenden Mietexplosionen, hingegen
blüht für Investoren das Geschäft. Die Mieten steigen rasant, die Renten aber
kaum. Die Konsequenz: Alte müssen raus, denn immer mehr Rentner wissen
nicht mehr ein noch aus. Sie sind nach einer kräftigen Mieterhöhung aufgrund
Altbausanierung zum Umzug gezwungen, müssen Freunde verlassen, fühlen sich
aus ihrer vertrauten Umgebung entrissen.
Was bleibt, sind wehmütige Erinnerungen und ein Beigeschmack, der nach
Gerechtigkeit ruft. Leben bald nur noch Besserverdienende in den
Ballungszentren? Was kann die Mietexplosionen stoppen? Wer kann dagegen
steuern, damit Problemviertel erst gar nicht entstehen? Darüber diskutiert Michael
Steinbrecher mit seinen Gästen. U.a. mit dabei: Der Ludwigshafener
"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe.
Herausgerissen aus ihrem alten Leben - so fühlt sich Karin Jünke. Nach 71
Jahren musste die Rentnerin ihre geliebte Wohnung in München verlassen.
Nachdem das Haus saniert wurde, kletterte ihre Miete auf 2000 Euro unbezahlbar für die Witwe. Somit war sie gezwungen, ihre Umzugskartons zu
packen: "Ich bin in diesem Haus geboren worden, mein Herz hängt an dieser
Wohnung. Dass ich hier weggehen musste, das tut verdammt weh."
"Mieter aus ihren Wohnungen zu werfen, in der sie fast ihr ganzes Leben gewohnt
haben - das kann es nicht sein. So eine Entwurzelung hat mit Menschlichkeit
nicht viel zu tun", echauffiert sich "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe. Auch von
Mieten, die sich nur noch Gutverdiener leisten können, hält der Schauspieler
nichts. "Wenn nur noch das Geld regiert und alle in Betonklötze ziehen, um
überhaupt eine Wohnung zu kriegen, dann ist eine Stadt todgeweiht."
Vier Quadratmeter zu groß, Sie müssen umziehen! Diese Antwort hörte Annette
Britsch vom Sozialamt, an das sich die Bad Rappenauerin wandte. Denn ihre
Mietkosten, die sie für ihre 50-qm-Wohnung bezahlen musste, waren höher als
die ihr zustehende Rente. Doch Annette Britsch wollte sich nicht länger
erniedrigen lassen. Nur noch weg hier, beschloss die vierfache Mutter: "Ich bin
einfach nach Bulgarien ausgewandert, obwohl ich weder Land noch Sprache
kannte. Hier kann ich von meiner Rente wie eine Königin leben."
Andreas Ibels Immobiliengesellschaft kauft in Hamburg Altbauten auf und saniert
die Objekte. Was nach der Modernisierung folgt, ist meist eine deutlich höhere
Miete. Von einer Mietpreisbremse, die vor Horrormieten schützen soll, hält der
Verbandspräsident Freier Wohnungsunternehmen überhaupt nichts. Ganz im
Gegenteil: "Die Deckelung der Mieten bremst den Wohnungsbau. Dadurch wird
die Knappheit noch verschärft."
Hingegen sieht der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling die
Mietpreisbremse als richtiges Signal, damit Wohnen auch künftig bezahlbar
bleibt. Seine Stadt zählt mit zu den teuersten Städten Deutschlands. Wer hier als
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Durchschnittsverdiener nach einer erschwinglichen Wohnung sucht, braucht
Ausdauer. Deshalb kurbelt der Mainzer OB den jahrelang vernachlässigten
sozialen Wohnungsbau wieder an: "Bis 2020 sollen 6500 neue Wohnungen
geschaffen werden."
Claudia Treuer sucht seit gut fünf Jahren nach einer bezahlbaren, lebenswerten
Wohnung. Nachdem die vierköpfige Familie wegen Eigenbedarfs ausziehen
musste, ließ die Buchhalterin nichts unversucht, um auf dem freien
Wohnungsmarkt fündig zu werden: Fehlanzeige. Das Ehepaar zählt zwar zu den
Geringverdienern, bekommt aber keine staatliche Unterstützung: "Unsere aktuelle
Wohnsituation ist unerträglich. Deutschland schreit nach mehr Kindern, ist aber
gleichzeitig sehr kinderunfreundlich."
"Menschen mit niedrigem Lohn und Familien mit Kindern - das sind die Verlierer
der Wohnungspolitik. Am schlimmsten ist die Kombination aus beidem", stellt
Wirtschaftsjournalist Christian Rickens fest. Erschwerend komme hinzu, dass es
immer mehr Menschen in die Großstädte dränge, so der Handelsblatt-Redakteur:
"Dennoch hat nicht jeder ein Grundrecht auf Wohnraum in der Stadt, in der er
arbeitet. Aber für jeden muss es in einer zumutbaren Entfernung zum Job eine
bezahlbare Wohnung geben."
11.45
r
f
ORF
Aufgetischt - Im Zentrum von Wien
Film von Lisa Mörtelmayr
(Erstsendung: 14.05.2015)
Dokumentation
Kultur Ernährung, Küche
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Rund um die Johannesgasse in der Wiener Innenstadt befinden sich kulinarische
Institutionen, zum Beispiel das Familienunternehmen Huth mit bereits fünf
Restaurants.
Auch Christina Rojik zählt dazu, rumänisch-stämmige Bio-Powerfrau, die neben
ihrer liebevoll eingerichteten "Bio-Greisslerei" in der Annagasse auch gleich
nebenan das Restaurant "Die Bio-Wirtin" führt.
Flaniert man durch die Wiener Innenstadt, so bewundert man auch die
prachtvollen Fassaden der Domizile der einstigen bürgerlichen Oberschicht. Das
weckt die Fantasie und den Entdeckergeist. Doch sind diese erstmal geweckt, so
lohnt sich der Blick hinter die Fassaden: Abseits des Offensichtlichen findet man
hier auf engstem Raum gegenwärtige Dokumente der vielfältigen kulturellen
Geschichte Wiens.
Kleinode der darstellenden Kunst, zum Beispiel das 40 Jahre im
Dornröschenschlaf gelegene Boulevardtheater im Sankt Annahof, das durch die
Neugierde des Jungunternehmers Michael Klier entdeckt und auf etwas
unorthodoxe Weise wiederbelebt wurde. Oder auch das renovierte Metro Kino:
Das "sichtbare Kino" ermöglicht dem Besucher Einblicke in die Projektionsräume
und die Kinosäle. Wir erfahren mehr über die Aufgaben des Filmarchivs Austria,
Hausherr im Metro.
Außerdem stöbern wir in alten Archiven, wie dem der Wiener Philharmoniker im
Haus der Musik, im neuen Literaturmuseum der Österreichischen
Nationalbibliothek, dem ehemaligen kaiserlich-königlichen Hofkammerarchiv. Der
österreichische Dramatiker Franz Grillparzer, vormals Archivdirektor des
Hofkammerarchivs, wohl eher der Literatur zugetan, wäre entzückt zu sehen, was
aus seinem alten Arbeitsplatz geworden ist.
Ein Blick lohnt sich auch durch die Fenster ins Haus der Musik, wo die
Geigenbauerin Anna Hohenberger in ihrer gemütlichen Werkstatt das Handwerk
nach Cremoneser Schule ausübt.
Rund um die Johannesgasse, zwischen Ringstraße und Kärntnerstraße eröffnet
sich dem urbanen Entdecker ein Mikrokosmos, eine Welt in der Welt. Es gibt
vielerlei Gründe, sich abseits der eingelernten Pfade zu bewegen.
12.30
r
SRF
Der listige Jäger aus dem Wallis
Film von Alexandre Lachavanne
(Erstsendung: 29.07.2015)
Dokumentation
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Michel Fournier, genannt "Der Räuber", ist ein bisschen Rebell, vom Typ her
Beduine mit schwarzen Augen und schnellem Messer. Der Wildhüter liebt Natur
und Tiere seiner Walliser Bergwelt.
Die Pfeife verschwindet halb unter einem mächtigen Schnauzbart und dahinter ein
Mann mit listig wachen Augen. Seine Glücksmomente findet er in den Augen von
Freunden und Besuchern, die beim Anblick der imposanten Bergwelt strahlen.
Ganz besonders in der Zeit der Zwischensaison, im Frühling und Herbst, wenn die
Touristen fehlen und die Gämse und Hirsche auf der Suche nach Nahrung bis ins
Tal und zu den Dörfern kommen, herrscht eine Ruhe und Stille, die schon beinahe
unwirklich scheint. Michel hat als Philanthrop viele Freunde. Einer davon ist
Steve, der Wildhüter des Tales, der Michel auch mal bittet, wenn er Hilfe braucht
bei der Bergung eines verstorbenen Tieres. Manchmal sterben allerdings auch
Tiere, ohne dass der Wildhüter es erfährt - aber das ist eine andere Geschichte.
Man lebt und lässt leben im abgelegenen Walliser Seitental "Val de Réchy".
13.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
13.20
r
ZDF/ARTE
Hawaii - Inside Paradise (1/5)
Big Island - Gesichter der Feuer-Insel
Film von Philip Flämig und Klaus Kastenholz
(Erstsendung: 06.05.2012)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Umwelt/Ökologie
Hawaii - das ist für viele Europäer noch immer ein Ort der Sehnsucht: der Traum
vom palmengesäumten Pazifik-Paradies. Sieben Millionen Touristen reisen jedes
Jahr zu den Inseln.
Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht
sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.
Der erste Teil der Reihe führt nach Big Island. Sie ist die mit Abstand größte der
hawaiianischen Inseln.
Mit ihr begann vor 800.000 Jahren die Entstehung des Archipels. Noch heute
geben die gewaltigen vulkanischen Kräfte unter der Meeresoberfläche keine Ruhe.
14.05
ZDF/ARTE
Hawaii - Inside Paradise (2/5)
Maui - Das Wasserparadies
Film von Thomas Radler
(Erstsendung: 08.11.2011)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Umwelt/Ökologie
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht
sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.
Maui - die zweitgrößte Insel Hawaiis - ist das Wasserparadies des Archipels, für
Menschen und Tiere gleichermaßen. Wale bringen hier ihre Jungen zur Welt, und
die mutigsten Surfer der Welt reiten an der Nordküste auf bis zu zwanzig Meter
hohen Wellen.
14.50
r
ZDF/ARTE
Hawaii - Inside Paradise (3/5)
Oahu - Das Herz von Hawaii
Film von Klaus Kastenholz und Christopher Zahlten
(Erstsendung: 09.11.2011)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Umwelt/Ökologie
Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht
sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.
Oahu kann beides sein: Moloch und Tropenparadies. Der aus dem Polynesischen
stammende Name bezeichnet einen Versammlungsplatz - und genau das ist die
Insel: ein Schmelztiegel der Nationen. Hier schlägt das Herz des modernen
Hawaii, hier findet es aber auch Ruhe.
15.30
r
ZDF/ARTE
Hawaii - Inside Paradise (4/5)
Kauai - Die Insel der Träume
Film von Thomas Radler
(Erstsendung: 10.11.2011)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Umwelt/Ökologie
Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht
sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.
Kauai ist ein Naturwunder: tropischer Regenwald, endlose Sandstrände,
Korallenriffe und steil aufragende Felsformationen. Im Zentrum der Insel liegt ein
geheimnisvoller Berg, der zu den feuchtesten Orten der Erde zählt und meistens
hinter Wolken verschwindet.
16.15
r
ZDF/ARTE
Hawaii - Inside Paradise (5/5)
Molokai - Die Paradies-Insel
Film von Thomas Radler
(Erstsendung: 11.11.2011)
Dokumentation
Gesellschaft
Natur/Umwelt/Ökologie
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Die Reihe "Hawaii - Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht
sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.
Die Insel Molokai ist anders. Stolz und trotzig hat die hawaiianischste der acht
Inseln allen ökonomischen Verheißungen des Tourismus widerstanden und sogar
ein milliardenschweres Konsortium vergrault, das ein Edel-Resort für Superreiche
errichten wollte.
17.00
r
f
ZDF
17.000 Kilometer KANADA (1/2)
Kämpfen, Jagen, Überleben
Film von Johannes Hano
(Erstsendung: 06.01.2016)
Reportage
Gesellschaft
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
17.000 Flugkilometer, sechs Wochen im Sommer, sind Johannes Hano und sein
ZDF-Team in Kanada unterwegs, dem zweitgrößten Land der Erde.
Es ist eine Reise an die entlegensten Orte und die kulturellen Zentren eines
Landes, das für viele ein Sehnsuchtsort ist, voll magischer Schönheit und
Hoffnung auf ein besseres Leben. Und doch ist vieles anders, als es scheint.
Es sei ein "einzigartiges Erlebnis, eine Chance, sein eigenes Land einmal richtig
kennenzulernen, eine Gelegenheit, die sich so schnell nicht wieder bietet",
schwärmt John Tory, der Pilot, der das Team die ganze Zeit begleitet.
"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen
Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist.
Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen
Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach
einem besseren Leben.
Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem
Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo
Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die
Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die
Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren
besiedelten.
Auf dem Nordatlantik - vor Neufundland - ist das Team mit irisch- und
britischstämmigen Fischern unterwegs, die heute darum kämpfen müssen, ihre
Heimat, ihr Leben auf der Insel zu bewahren. Menschen, die nicht bereit sind, ihr
einfaches, hartes Leben, ihre Identität aufzugeben. "Es gab hier immer den
starken Willen zu überleben, und den gibt es bis heute", sagt Phil Barnes von der
Fischereikooperative Fogo.
Mit Kreativität und harter Arbeit trotzen sie den zerstörerischen Kräften der
Globalisierung und machen sich die Veränderung doch zu Nutze - mit einem der
teuersten und außergewöhnlichsten Hotels der Welt. "Wir wollten etwas machen,
was tief verwurzelt ist in unserer Heimat, das aber gleichzeitig verhindert, dass es
zu einem folkloristischen Spektakel verkommt und wir zu einer Karikatur unserer
selbst werden", erklärt Zita Cobb, die die Idee dazu hatte. Aufgeben sei keine
Option.
Acht Flugstunden weiter nördlich - im ewigen Eis der Arktis - in einer Region, die
fast sechsmal so groß ist wie Deutschland und in der nur gut 30 000 Menschen
leben, wird klar, dass es keinen Ort auf der Welt mehr gibt, der sich der Hybris
der Zivilisation entziehen kann. Fünf Tage ist das ZDF-Team mit Inuit-Jägern
unterwegs an einem der unwirtlichsten und doch magischsten Orte der Erde,
einem Ort, in dem Vegetarier keine Überlebenschance hätten.
Mit der erbarmungslosen Natur, die keine Fehler verzeiht, kommen die Menschen
am nördlichen Ende der Welt seit 8000 Jahren klar. Heute aber wird ihr Leben in
Frage gestellt durch eine Allianz des westlichen Fortschritts - durch
Minenkonzerne und Greenpeace. "Ihr Europäer glaubt wirklich jeden Mist, den
man Euch erzählt", sagt uns Charlie Inuarak, der Bürgermeister von Pond Inlet auf
Baffin Island. "Und dann erlasst Ihr Verbote und Quoten, die unser Leben
betreffen, das ist nicht in Ordnung". Ein Vorwurf, den man überall hört in Kanadas
Norden, auch in Old Crow in Yukon, 160 Kilometer nördlich des Polarkreises.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
17.45
r
f
ZDF
17.000 Kilometer KANADA (2/2)
Wölfe, Freiheit, Killerwale
Film von Johannes Hano
(Erstsendung: 07.01.2016)
Reportage
Gesellschaft
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Der zweite Teil führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen
über Vancouver zurück nach Montreal, es werden die Widersprüche deutlich, die
das moderne Kanada zu schultern hat.
Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen
Herausforderungen annehmen und niemals
aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben.
In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm
der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht
sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe
präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald
Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in
den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der
Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr
eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen
eingewandert ist.
In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf
dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den
Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein
Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft.
Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die
Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der
Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die
Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen.
Auf der andern Seite der Rocky Mountains - in Vancouver- erlebt das ZDF-Team,
dass Einwanderung auch in Kanada nicht ohne Probleme funktioniert. Viele fühlen
sich durch die Welle reicher chinesischer Einwanderer an den Rand gedrängt,
denn Immobilien würden unbezahlbar, und in den Läden könne sie für "ihre
Übergröße nichts mehr finden", erzählt Kerry Starchuk.
Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und
Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen
Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das
noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen
und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet
senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur
dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit
zu bewahren.
"Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister.
Die ZDF-Crew begleitet Ian McAllister zu Wölfen und Killerwalen und wird Zeuge
eines einzigartigen Naturspektakels.
Die Reportage endet schließlich in Montreal - nach mehr als 17.000 geflogenen
Kilometern - an einem Ort, in dem man sich mehr wie in Europa vorkommt als in
Nordamerika. Das Team begleitet die kanadische Newcomer-Band "Mentana" aus
Quebec vom Übungsraum bis zum Auftritt auf dem Montreal Jazzfestival am Ende
einer Reise durch den kanadischen Sommer, durch ein Land, das in seiner
Vielfalt wohl einzigartig ist.
23.06.2016
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
18.30
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
19.00
r
f
ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
19.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
23.06.2016
14:56:06
Seite 104 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
20.15
r
s
f
ORF
Janus (6/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und
ein großes Geheimnis – das Geheimnis um „Janus“: ein Fall für den forensischen
Psychologen Dr. Leo Benedikt.
Auf die Wiener Disco "Bron" wird ein Gift-Anschlag verübt. Tote und Verletzte
sind zu beklagen, darunter auch Cara. Leo setzt alle Hebel in Bewegung, um den
Täter zu finden - und das Gift, denn sonst gibt es keine Rettung für Cara.
21.00
r
s
f
ORF
Janus (7/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Konstantin unterstützt Leo auf seiner Suche nach den Urhebern des Anschlags
auf die Disco "Bron". Leo ist sich sicher, dass "Janus" damit zu tun hat. Aber
nicht alles ist, wie es scheint.
Und als die Schlinge um Caras Hals enger zu werden droht, wagt sich Leo
schließlich in die Höhle des Löwen.
21.45
r
f
ORF
Wir sind Kaiser - Die Seyffenstein-Chroniken
Der Kaiser und die schönen Frauen
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 105 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Obersthofmeister Seyffenstein
Rudi Roubinek
(Erstsendung: 08.01.2016)
Der brave Seyffenstein schreibt eine Chronik über die glorreichsten Momente und
erinnerungswürdigsten Audienzen der Regentschaft Seiner Majestät Robert
Heinrich I.
Dazu führt er seiner Majestät Ausschnitte aus den besten Audienzen der letzten
Jahre vor. Zum Beispiel, wie das "blonde Gift" Sonya Kraus Hand an die Möbel
des Hofes legt, oder Anna F., Lena Meyer-Landrut und Michelle mit seiner
Majestät hemmungslos flirten.
Ein Konkurrent begegnet ihm mit Sänger Sasha; als Held eines Kinder-Romans
soll ihn Thomas Brezina darstellen. Aber es gab auch Audienzen, die an die
Grenzen seiner Macht führten: Die Köchin Kim etwa ging mit ihm allzu mütterlich
um. Und Ina Müller raubte Robert Heinrich nahezu den Verstand!
23.05
r
v
f
Alfred Hitchcock
Familiengrab
(Family Plot)
Spielfilm, USA 1976
3sat
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 106 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Fran
George Lumley
Arthur Adamson aka
Edward Shoebridge
Blanche Tyler
u. a.
Karen Black
Bruce Dern
William Devane
Barbara Harris
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 116 Minuten
Eine Hellseherin und ihr Freund werden von einer alten Dame beauftragt, ihren
Neffen zu finden, der als Erbe eingesetzt werden soll, weil er der einzig
verbliebene Verwandte ist.
Die Amateurdetektive finden den Mann, doch er ist ein Krimineller, der gerade
einen Bischof entführen will. - Die unterhaltsame Krimi-Persiflage voller ironischer
Elemente war der letzte Spielfilm, den Regie-Altmeister Alfred Hitchcock
inszenierte.
Pseudo-Hellseherin Blanche und ihr Freund und Taxifahrer George wittern die
Chance ihres Lebens, als eine wohlhabende, ältere Dame mit der Bitte an sie
herantritt, nach ihrem verschollenem Neffen zu suchen. Diesem will sie ihr
gesamtes Vermögen vermachen und lockt bei Auffinden des Unbekannten mit
einer Belohnung in Höhe von 10.000 Dollar. Doch die Suche nach dem
verschollenen Erben gestaltet sich schwieriger, als erwartet: Dieser hat als Arthur
Adamson eine falsche Identität angenommen und nutzt seine hochkarätige
Stellung als seriöser Juwelier, um gemeinsam mit Komplizin Fran gut situierte
Geschäftsleute zu entführen und Lösegeld in Form von wertvollen Brillanten zu
erpressen. Ihre Bemühungen, Adamsons zwielichtige Vergangenheit
aufzudecken, führen Blanche und George immer näher an dessen dubiose
Geschäfte, so dass dieser das scheinbare Detektivpaar schnellstmöglich aus
dem Weg räumen will.
Ungemein humorvoll und zugleich bitterböse gestaltete Hitchcock den letzten
Film seines über 50-jährigen Schaffens. "Familiengrab" ist ein einziges
durchtriebenes Spiel der Identitäten - keine der Figuren im Film ist wirklich die, für
die sie sich ausgibt. Angedeutet wird dies bereits im Originaltitel des Films,
"Family Plot", denn "Plot" bedeutet neben "Grab" oder "Handlung" auch "Intrige"
und verweist damit auf das Hauptthema des Films. Hitchcock, der "Master of
Suspense", der seine Schauspieler meist an der kurzen Leine hielt, ließ seinen
Darstellern diesmal die Freiheit zur Improvisation. Die Spielfreude der Darsteller
ist neben den geistreichen, pointierten Dialogen und dem exzellenten Drehbuch
von Ernst Lehmann eine der Hauptgründe für die Dynamik und Frische des Films.
Von Kritikern begeistert aufgenommen, wurde "Familiengrab" zu einem
Kassenerfolg. Im März 1979 verlieh das American Film Institute Hitchcock noch
den "Life Achivement Award". Kurz darauf musste er die Arbeiten am nächsten
Projekt "The Short Night" aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Hitchcock
starb am 29. April 1980 im Alter von 80 Jahren in Los Angeles.
1.00
r
SRF
Der Bestatter (6/6)
Unter der Erde
Krimireihe, Schweiz 2012
Serie
Fernsehspiel
23.06.2016
14:56:06
Seite 107 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Luc Conrad
Anna-Maria Giovanoli
Fabio Testi
Erika Bürgisser
Pedro Lambert
Dr. Alois Semmelweis
Reto Doerig
Louis Lauener
u. a.
Mike Müller
Barbara Terpoorten
Reto Stalder
Suly Röthlisberger
Carlos Leal
Martin Ostermeier
Samuel Streiff
Mathias Gnädinger
Regie: Markus Welter
Den Organhändlern soll endlich das blutige Handwerk gelegt werden. Dafür begibt
sich die Polizeiinformantin Eva Ciobanu absichtlich in tödliche Gefahr.
Doch die Polizei um Pedro und Anna-Maria versagt auf der ganzen Linie. Luc
kriegt von einem todkranken Freund den entscheidenden Hinweis zur Lösung des
Falls und Rettung von Eva Ciobanu.
Der Tag X ist da: In einer spektakulären Aktion wollen Pedro, Doerig und
Anna-Maria den Organhändlern endlich ihr blutiges Handwerk legen. Die Übeltäter
ermordeten Leonie Lauener, weil sie ihnen auf der Spur war. Sie haben Gheorgi
Ciobanu auf dem Gewissen, der seine Niere verkaufen wollte, um Tochter Polina
eine dringend nötige Herzoperation zu finanzieren. Und jetzt begibt sich Witwe
Eva selber in die Höhle des Löwen. Sie will dabei mithelfen, die Organhändler
dingfest zu machen. Es gibt einen Haken: Eva muss ihre Niere tatsächlich
"spenden", um die Beweiskette zwischen Verkäufer und Empfänger schließen zu
können. Kontakt zur Polizei soll sie mit einem Peilsender halten. Die
Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Team der Kantonspolizei ist startbereit.
Und Eva verabschiedet sich von Polina. Für immer?
Luc Conrad kämpft gegen die Zeit: Wenn er verhindern will, dass Eva ihre Niere
spendet, muss er den Fall vorher aufklären. Unter Vortäuschung einer klinischen
Schlafstörung hat er sich deshalb im Spital Aarholz eingenistet, wo er den
Empfänger von Evas Niere vermutet. Bei seinen Ermittlungen begegnet er einem
alten Bekannten.
Ein anderes erschütterndes Wiedersehen lässt Lucs Recherchen aber
vorübergehend in den Hintergrund treten. In einem Patientenzimmer liegt sein
bester Freund aus Jugend- und Pfadfindertagen, Jörg Sommer. Der früher vor Kraft
und Energie strotzende Jörg ist jetzt ein Schatten seiner selbst. Er leidet an
unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs, der Sterbehelfer ist schon bestellt. Doch
vorher erklärt er sich bereit, Luc bei seinen Nachforschungen zu unterstützen.
Und er besteigt ausgerechnet mit dem Helfershelfer der Organhändler den Lift in
Richtung Keller.
Beim Hotel Adria sind alle auf ihren Posten: Anna-Maria und Pedro warten im
Observationswagen, und Doerig macht sich als Ami-Tourist in der Hotellobby
breit, während Eva Ciobanu von einem Finsterling in den Keller des Hotels geführt
wird. Stunden vergehen, die Spannung steigt ins Unerträgliche, als plötzlich das
Signal vom Peilsender - Evas Lebenslinie - verschwindet. Gegen den Widerstand
von Pedro lässt Anna-Maria das Hotel stürmen. Die Polizei durchsucht das
gesamte Hotel Adria - ohne Resultat: Eva Ciobanu ist spurlos verschwunden. Nun
scheint ihr dasselbe Schicksal gewiss wie ihrem ermordeten Mann Gheorgi.
Auch Lucs Hoffnung, den Fall zu lösen, zerschlägt sich: Als er im Keller vom
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Spital Aarholz Verstorbene zur Überführung ins Institut abholen will, entdeckt er
zu seiner Bestürzung Jürg. Für ihn ist ganz klar: Jürg wurde ermordet.
Jetzt ist er ebenso wie die Polizei am Tiefpunkt angelangt. Sein bester Freund ist
tot. Eva Ciobanu wird wohl erst wieder als Leiche auftauchen. Es gibt nicht die
geringste Spur, der Polizei und Bestatter nachgehen könnten, um den
Organhandelfall zu klären. Und Luc und Anna-Maria haben sich wegen Eva
Ciobanus Rolle in der Aktion so tief zerstritten, dass sie weiter voneinander
entfernt sind denn je. Im Institutskeller stöbert Luc in alten Pfadfinderfotos herum,
schwelgt in Erinnerungen an Jürg und weiß plötzlich: Sein toter Freund hat ihm
den entscheidenden Hinweis gegeben, wie er den Fall lösen und Eva Ciobanu
vielleicht doch noch retten kann.
2.00
r
SRF
Bodenseepolizei (1/4)
Grenzenloser Einsatz
Film von Thomas Justus, Barbara Frauchiger und Kurt Gehring
(Erstsendung: 16.10.2015)
Dokumentation
Gesellschaft
Verbrechen, Kriminalität
Sie retten, sichern und ermitteln: Die Bodenseepolizei ist das ganze Jahr rund um
die Uhr im Einsatz. Erstmals durften Reporter Polizisten aus Österreich,
Deutschland und der Schweiz begleiten.
Die Polizei nimmt Unfälle auf, kontrolliert, ob Freizeit- und Berufsskipper die
Gesetze einhalten, hilft Bootscrews in brenzligen Situationen und verfolgen
kleinere und größere Straftaten. In Folge eins suchen sie nach Phosphorbomben
aus dem Zweiten Weltkrieg.
Mai 2015 - Noch ist der Bodensee fast menschenleer, doch schon in wenigen
Wochen kommen Hunderttausende zum Segeln, Baden und zur Erholung an das
Gewässer. Im Flachwasserbereich vor Friedrichshafen sollen mehrere
Phosphorbomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Speziell ausgebildete
Taucher der Wasserschutzpolizei versuchen - mit Unterstützung des
Kampfmittelbeseitigungsdienstes - die gefährlichen Sprengkörper zu bergen und
unschädlich machen. Aber die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Bei der größten Regatta am Bodensee mit 350 teilnehmenden Segelbooten, der
"Rund um", kommt es zu einem grenzüberschreitenden Zwischenfall. Ein Zeuge
meldet den Absturz eines Heißluftballons. Boote aus Deutschland und der
Schweiz machen sich gleichzeitig auf den Weg zur Unfallstelle.
Der Bodensee und sein Umland sind eines der wichtigsten Naturreservoirs im
Herzen Europas. Dem Schutz dieses einzigartigen Gebiets wird alles
untergeordnet. Die Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und die Schweiz
teilen sich das mit 532 Quadratkilometern drittgrößte Binnengewässer
Mitteleuropas untereinander auf. Auf dem Wasser jedoch ist die Zusammenarbeit
der nationalen Polizeieinheiten der drei Länder grenzenlos.
Die drei weiteren Folgen von "Die Bodenseepolizei" zeigt 3sat an den drei
kommenden Donnerstagen im Nachtprogramm.
23.06.2016
14:56:06
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3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
2.40
r
SRF
Inge - hinter den Kulissen
Wie eine 94-Jährige mit Heavy Metal die
Castingjury begeistert
Reportage von Vanessa Nikisch
(aus der SRF-Reihe "Reporter")
(Erstsendung: 14.02.2016)
Reportage
Gesellschaft
Lebensstile/-entwürfe
"Überleben", so lautet Inge Ginsbergs Antwort auf die Frage nach ihrem Talent.
Die 94-Jährige ist mit Abstand die älteste Teilnehmerin der Castingshow "Die
größten Schweizer Talente".
Die gebürtige Wienerin hat den Holocaust, Flüchtlingslager, Hollywood, Krebs,
drei Ehemänner und mehrere Liebhaber überlebt. Mit 94 Jahren tritt Inge Ginsberg
zum ersten Mal vor Publikum auf, das Kleid rot und eng, die Haare mit Spray zur
Festtagsfrisur geformt.
Kein Schlager, nein: Heavy-Metal-Musik brettert über die Bühne. "Wir
zertrümmern Atome; wir zertrümmern die Welt. Und kümmern uns nicht, ob es
den Atomen gefällt", ertönt Inge Ginsbergs düsterer Sprechgesang.
Inge Ginsberg weiß, was Zerstörung bedeutet. Aufgewachsen als Jüdin während
der Naziherrschaft musste sie miterleben, wie nahe Familienangehörige deportiert
und umgebracht wurden. Ihr selbst gelang die Flucht in die Schweiz - und später
ein buntmondänes, ereignispralles Leben, überall auf der Welt.
Als Reporterin Vanessa Nikisch Inge Ginsberg trifft, reist diese gerade aus New
York an und fliegt wenige Tage später nach Tel Aviv weiter. Dem Gefängnis der
Gewohnheiten entrinnen, täglich Neues wagen, lautet eine der Weisheiten ihres
Anti-Aging-Gurus. Dank seiner Lehre will die 94-Jährige mindestens 120 Jahre alt
werden.
3.05
r
ARD/HR
Hessenreporter
Reportage
Regionalinformation
Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen,
oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland
in der Mitte Deutschlands.
"Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein
besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die
Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen
Nachbarschaft.
3.35
r
s
f
ORF
Janus (6/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Serie
23.06.2016
14:56:06
Seite 110 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Eine Serie mysteriöser Selbstmorde, ein undurchsichtiger Pharmakonzern und
ein großes Geheimnis – das Geheimnis um „Janus“: ein Fall für den forensischen
Psychologen Dr. Leo Benedikt.
Auf die Wiener Disco "Bron" wird ein Gift-Anschlag verübt. Tote und Verletzte
sind zu beklagen, darunter auch Cara. Leo setzt alle Hebel in Bewegung, um den
Täter zu finden - und das Gift, denn sonst gibt es keine Rettung für Cara.
4.20
r
s
f
ORF
Janus (7/7)
Krimiserie, Österreich 2013
Dr. Leo Benedikt
Dr. Agnes Benedikt
Cara Horvath
Flo Benedikt
Miriam Karner
Dr. Konstantin Fink
Junior
u. a.
Serie
Alexander Pschill
Barbara Romaner
Franziska Weisz
Moritz Uhl
Barbara Kaudelka
Andreas Kiendl
Christopher Schärf
Buch: Jacob Groll, Sarah Wassermair
Regie: Andreas Kopriva
Konstantin unterstützt Leo auf seiner Suche nach den Urhebern des Anschlags
auf die Disco "Bron". Leo ist sich sicher, dass "Janus" damit zu tun hat. Aber
nicht alles ist, wie es scheint.
Und als die Schlinge um Caras Hals enger zu werden droht, wagt sich Leo
schließlich in die Höhle des Löwen.
5.05
f
ORF
Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Film von Rita und Michael Schlamberger
(aus der ORF-Reihe "Universum")
(Erstsendung: 22.11.2005)
Dokumentation
Wissenschaft Technik
Umwelt
Natur/Umwelt/Ökologie
23.06.2016
14:56:06
Seite 111 von 134
3sat/die woche 27/16
Donnerstag, 7. Juli 2016
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich,
erstreckt sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das
Gesäuse.
Es ist der mit mehr als 11.000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine
Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden,
furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten.
Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am
Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der
Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts
begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser
Berge zu erforschen.
5.50
r
ORF
Newton
Zwischen Sicherheit und Kontrollwahn
Neues aus der Welt der Wissenschaft
Film von Julia Harnoncourt und Stefan Emrich
Moderation: Matthias Euba
(Erstsendung: 30.04.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Wissensch./techn.
Neuheiten
Vor dem Pariser Stade de France sprengten sich am 13. November
Selbstmordattentäter in die Luft. Die Anschläge in der Brüsseler U-Bahn liegen
nur wenige Wochen zurück.
Wie sicher ist es also heute, eine Massenveranstaltung zu besuchen?
"Newton" wirft einen Blick auf die Gegenwart und Zukunft von Zutrittstechnologien.
23.06.2016
14:56:06
Seite 112 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
6.20
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 07.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
7.00
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 07.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
7.30
r
ORF/3sat
Alpenpanorama
Übertragung
Reisen/Urlaub/Touristik
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich
Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.
Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
9.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
23.06.2016
14:56:06
Seite 113 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
9.05
r
3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
(Erstsendung: 07.07.2016)
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
9.45
r
3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
(Erstsendung: 07.07.2016)
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
10.15
f
ZDF
Markus Lanz
(Erstsendung: 30.06.2016)
Talkshow
Unterhaltende
Information Lifestyle,
Personality
Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und
gesellschaftlich relevante Themen - unterhaltend und journalistisch hintergründig.
11.30
r
ORF
STÖCKL.
Moderation: Barbara Stöckl
(Erstsendung: 07.07.2016)
Gespräch/Diskussion
Gesellschaft Lifestyle,
Personality
23.06.2016
14:56:06
Seite 114 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und
Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.".
Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre
Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante
Themen.
12.30
r
3sat
Besonders normal
Ich muss den Bauch fühlen - Andrea Antonello öffnet sich
Film von Ramona Sirch
(Erstsendung: 10.04.2015)
Dokumentation
Gesellschaft Soziale
Beziehungen allgemein
Andrea Antonello ist drei Jahre alt, als die Ärzte die Diagnose „Autismus“ stellen.
Für seine Familie bricht eine Welt zusammen, ihr komplettes Leben verändert
sich.
Andrea spricht nicht, in seinem Verhalten ist er auffällig. Er hat eine schwere
Form von Autismus. Die Eltern versuchen viele Therapien, keine hilft. Als die Ehe
zerbricht, bleibt Andrea bei seinem Vater Franco, Chef einer großen
Werbeagentur im Veneto.
Eigentlich brauchen Autisten Routine, sagen die Ärzte. Franco Antonello aber
bricht aus. Gemeinsam mit Andrea fährt er mit dem Motorrad durch Amerika. Für
Vater und Sohn ist dieses Abenteuer auch eine Reise zu sich selbst. Nie habe er
seinen Sohn so gelöst erlebt, nie habe er so oft gelacht, erzählt Franco.
Mit der Gründung der Stiftung „I bambini delle fate“ setzen sich Franco und
Andrea Antonello inzwischen erfolgreich für die Anliegen autistischer Kinder und
ihrer Familien ein.
13.00
r
f
ORF
ZIB
Nachrichten
Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB)
liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den
Finanzmärkten und Expertenanalysen.
Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
13.15
r
f
ARD/SWR
Mythos Osterinsel
Polynesiens Erbe in Südamerika
Film von Michael Stocks
(Erstsendung: 28.02.2015)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 115 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Sie schreien laut und schneiden martialische Grimassen, um ihren Gegnern
Furcht einzuflößen. Das ist Tradition beim Tapati-Fest, mit dem die Einwohner
der Osterinsel ihre Geschichte feiern.
"Te pito o te henua", so beschreiben die Ureinwohner ihre Heimat. "Nabel der
Welt" heißt das auf Deutsch. Gemeint ist damit ihre Insel in der Muttersprache
Rapa Nui. Kaum ein anderer Ort auf Erden liegt so abgeschieden wie die
Osterinsel.
Mitten im Südpazifik, fünf Flugstunden von Chile, sechs bis Tahiti.
Nabel der Welt? Ein Mythos auf jeden Fall. Optisch wird das schon durch die 900
Moai klar. Kolossale Steinfiguren mit übergroßen Köpfen. Manche über 1.000
Jahre alt. Zeugen einer Kultur, die fast verschwunden wäre. Kannibalismus,
Kriege, Sklaverei und Krankheiten, von Seefahrern eingeschleppt, führten dazu,
dass 1877 nur noch 111 Einwohner übrig waren. Fast wäre die polynesische
Kultur untergegangen. Aber dann griff Chile zu. 1888 versprach das
südamerikanische Land seinen Schutz. Seitdem gehört die Osterinsel zu Chile
und ist nun auch wirtschaftlich und politisch von dem südamerikanischen Land
abhängig. Heute leben rund 6.000 Menschen auf der Insel.
"Wir sind Polynesier, als Chilenen haben wir uns nie gefühlt!" sagen die meisten.
Auch deshalb gibt es alljährlich ein zweiwöchiges Fest. Spektakulär und nah an
den Traditionen der Vorfahren, mit Tanz und Kräftemessen - die
Tapati-Wettkämpfe. Die Kontrahenten sehen furchterregend aus. Fast nackt, nur
mit Lendenschurz bekleidet, die Haut bemalt: So geht es in Wettrennen auf
Bambuskanus, auf Bananenschlitten und in einer Art Triathlon durch den
Vulkankrater. So hatten sich schon die Vorfahren auf ihre Kriege vorbereitet.
13.45
ARD/SWR
Samoa - Stevensons Schatzinsel in der Südsee
Film von Sven Rech
(Erstsendung: 22.11.2009)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 116 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
1889 geht der Schriftsteller Robert Louis Stevenson in Apia, der Hauptstadt von
Samoa, an Land. Eigentlich will er nur bis zum nächsten Dampfer bleiben, doch
er bleibt sein Leben lang.
Türkisblaues Wasser, Korallenriffe, Palmen, Strand, üppige Regenwälder - mitten
in diesem Paradies hat sich Stevenson eine prachtvolle Villa bauen lassen. Heute
ist sie ein Museum zu seinem Andenken. Noch heute wird der schottische Autor
dort verehrt.
Hatte er - der Autor des berühmten Abenteuerromans "Die Schatzinsel" - dort
einen wirklichen Schatz gefunden? Jedenfalls lebte Stevenson auf Samoa wie ein
König, hochgeachtet von der einheimischen Bevölkerung und in einem geradezu
märchenhaften Reichtum. Manche behaupten sogar, dass Samoa den Schriften
und Reden Stevensons letztlich seine Unabhängigkeit verdanke.
Der Film zeigt Samoa als ein Land, in dem Traditionen gepflegt werden. Die
Samoaner scheinen eins mit sich und ihrer traditionellen Kultur. Und doch liegt
eine unerklärliche Melancholie über der schönen Insel. Samoa - Schatzinsel oder
verlorenes Paradies?
14.30
r
ARD/HR
Zu Gast in Thailand
Film von Josef Kirchmayer und Susie Maass
(Erstsendung: 17.11.2013)
Dokumentation
Gesellschaft
Reisen/Urlaub/Touristik
Für viele ist Thailand ein Traumziel: einsame Buchten mit türkisfarbenem Wasser,
lange Strandspaziergänge und aufregende Ausflüge in das Hinterland. Khao Lak
hat all dies zu bieten.
Weitere Entdeckungstouren führen in den Nationalpark Khao Sok und in eine
faszinierende Unterwasserwelt mit Korallengärten und Riffen - und natürlich nach
Bangkok, in die quirlige Hauptstadt des Königreichs Thailand.
Die aufregende Mischung aus Großstadtgewühl, Verkehrschaos, Shoppingmeilen
und stillen Tempeln macht den Reiz dieser Metropole aus. Gleichzeitig zeigt sie
ein ländliches Gesicht, die Bootsfahrt am frühen Morgen durch die so genannten
Klongs ist ein unvergleichliches Erlebnis. Hier bieten die schwimmenden Märkte
eine Fülle an Obst und Gemüse und einen Einblick in die thailändische
Kochkunst. Thais kochen mit Leidenschaft und geben ihr Wissen in Kursen gerne
an ihre Gäste weiter.
15.15
ARD/BR
Tauchabenteuer auf den Malediven
Film von Michael Mandlik und Michele Barone
(Erstsendung: 25.05.2006)
Dokumentation
Kultur Tauchen
23.06.2016
14:56:06
Seite 117 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Die Unterwasserwelt der Malediven ist berühmt für ihre atemberaubende
Schönheit und die Vielfalt ihrer Korallenriffe.
Tauchen auf den Malediven ist nicht nur ein unvergessliches Urlaubserlebnis,
sondern erinnert auch an die Verantwortung des Menschen gegenüber Natur und
Umwelt: Hier darf nicht zerstört werden, was anderswo bereits unwiederbringlich
verloren ist.
15.45
ARD/SR
La Réunion - Naturwunder im Indischen Ozean
Film von Kerstin Woldt
(Erstsendung: 01.01.2008)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 118 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Wer nach La Réunion reist, fährt nach Frankreich - die offizielle Sprache ist
Französisch, die Währung Euro - die Insel ist französisches
Übersee-Departement.
Bei der Ankunft fühlt sich der Reisende allerdings eher wie auf Hawaii oder in der
Karibik - Réunion ist eine tropische Insel und fasziniert durch eine überwältigende
vulkanisch geprägte Landschaft und traumhafte Sandstrände.
Die Insel liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean, in
Nachbarschaft zu Madagaskar und Mauritius.
Der Piton de la Fournaise, zu Deutsch Schmelzofen, ist einer der aktivsten
Vulkane der Erde. Die ganze Insel ist aus vulkanischer Aktivität entstanden zahlreiche spektakuläre - inzwischen grün überwucherte - Kraterkessel und der
über 3.000 Meter hohe erloschene Vulkan Piton de la Neige zeugen davon.
Eine Wanderung auf den Piton de la Fournaise zum Sonnenaufgang gehört zu
den eindrucksvollsten Erlebnissen auf Réunion. Grund für das Filmteam, die Tour
zu machen - wenn nicht gerade vor einem erneuten Ausbruch gewarnt wird. Das
erfährt man rechtzeitig vom vulkanischen Observatorium zu Füßen des Piton de la
Fournaise. Der Film beobachtet den Leiter Thomas Staudacher und sein Team
bei der Arbeit. Er lässt auch Augenzeugen des letzten Ausbruchs zu Wort
kommen und dokumentiert, wie sich die Landschaft durch die letzte Eruption
verändert hat. Außerdem besucht die Film-Crew das Museum Maison du Volcan,
das viele Bilder und Zeugnisse der Vulkangeschichte auf Reunion beherbergt.
Réunion ist ein Naturparadies, das man sich soweit wie möglich zu Fuß
erschließen sollte - und auch muss, denn viele großartige Regionen sind anders
gar nicht erreichbar. Auch als Reiseziel wird die Insel überwiegend als ideales
Terrain für Aktivurlaub angepriesen. Eine der herausragenden Touren ist die durch
die drei Kraterkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos.
Das Film-Team schließt sich einer deutschen Reisegruppe an, die gerade
während unseres Aufenthalts zu einer Trekkingtour startet.
Im März 2007 wurde ein Teil von Reunion zum Nationalpark erklärt. Die
Filmemacher durchstreifen ihn mit einem Guide, der unter anderem die
Hintergründe seiner Entstehung erklärt. Eines der großen Probleme der Insel ist
die wachsende Bevölkerung. Die meisten Menschen leben in den Orten an der
Küste, die sich mittlerweile schon so ausdehnen, dass sie eine fast
durchgehende Siedlung bilden. Zum Teil wird schon das Hinterland bebaut. Damit
die großartige Natur der Insel nicht gefährdet wird, wurde sie nun - zumindest ein
Stück weit - unter Schutz gestellt. Der Antrag auf Anerkennung als
UNESCO-Weltnaturerbe soll bald folgen.
Auf Réunion leben Menschen ganz unterschiedlicher ethnischer Herkunft
zusammen: neben den Franzosen aus dem Mutterland vor allem Inder,
Madagassen, Chinesen und Muslime. Sie sind Nachfahren asiatischer
Plantagenarbeiter, die nach der Abschaffung der Sklaverei auf der Insel in Asien
als billige Arbeitskräfte angeworben wurden. Der Film widmet sich verstärkt ihren
Kulturen. Die meisten indischen Nachfahren zum Beispiel leben in und um St.
André. Die Filmemacher zeigen ihre Tempel, besuchen eine Familie, die ein Bed
& Breakfast betreibt und ihren Gästen bevorzugt die indische Küche näher bringt,
und berichten von den Vorbereitungen für das neue Museum für indische Kunst
und Kultur, das demnächst eröffnen soll.
Réunion gilt als Musterbeispiel für religiöse und kulturelle Toleranz, denn
23.06.2016
14:56:06
Seite 119 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und verschiedener Religionen leben
hier ganz friedlich nebeneinander, während andernorts auf der Welt
Religionskriege toben. Der Film geht der Frage nach, warum das gerade in
diesem Inselparadies so gut funktioniert beziehungsweise ob hier nicht vielleicht
auch ein Image gepflegt wird, das der Realität nicht entspricht.
Die wechselvolle Geschichte der Insel hat auch Eingang gefunden in die heutige
Musik und Folklore der Insel. Der Film begleitet eine Band bei ihrem Auftritt,
erklärt das Typische von Sega und Maloya, den typisch reunionesischen
Gesängen und Tänzen.
Die kreolische Küche auf Réunion ist ebenfalls von vielen verschiedenen Kulturen
beeinflusst. Spezialität der Insel ist "carri", eine Art Curry, das in allen Variationen
zubereitet wird. Das ungewöhnliche Curry enthält Wespen- oder Fischlarven.
Während der Osten der Insel mit dem Piton de la Fornaise und der vulkanischen
Umgebung eher rau und abweisend wirkt, ist der Westen tropisch grün und
geradezu lieblich. Hier ist Réunion auch ein Badeparadies, denn St. Gilles besitzt
traumhafte palmengesäumte Sandstrände wie auf den Seychellen. St. Gilles ist
auch die Partystadt der Insel, hier tummeln sich am Wochenende die jungen
Leute - nicht nur am Strand, auch in den vielen Kneipen und Diskotheken.
16.30
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f
ARD/NDR
Palau - Auf Entdeckungsreise im Pazifik
Film von Philipp Abresch
(Erstsendung: 05.04.2014)
Dokumentation
Gesellschaft
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 120 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Wer nach Palau reisen will, braucht Flügel oder Flossen. Der Inselstaat liegt
mitten im türkisblauen Wasser des Pazifiks, 1.000 Kilometer entfernt von der
nächsten Zivilisation.
Nur etwas mehr als 20.000 Menschen leben auf den kleinen und größeren Inseln.
Palau ist gesegnet mit einzigartiger Natur. Der tropische Regenwald leuchtet tief
grün, Palmen säumen die weißen Südseestrände.
Die Unterwasserwelt ist außergewöhnlich schön und artenreich - der Traum jedes
Tauchers. Den Bewohnern der Insel ist ihre intakte Natur heute sehr wichtig,
nirgends in der Region gibt es so viele Schutzgebiete wie hier. Manche sagen,
das läge an den Frauen, die seit Jahrhunderten auf Palau das Sagen haben. Zwar
gibt es einen Präsidenten, aber wichtiger noch ist die Königin von Palau - ihr Wort
hat Gewicht. In den Familien halten Großmütter, Mütter und Töchter Geld und
Verwandtschaft beisammen. Ein ungewöhnliches Land.
Der Königin liegt Palaus Naturschatz am Herzen. Sie wirbt auf der ganzen Welt
für den Schutz dieser einzigartigen Landschaft. Die Meeresgründe rund um die
Inseln wurden gerade zum Meeresschutzgebiet erklärt, das ist einmalig. In
Zukunft ist kommerzieller Fischfang streng verboten. Philipp Abresch begleitet auf
seiner abenteuerlichen Reise durch Palau zum Beispiel eine Spezialeinheit von
Natur-Rangern, die illegalen Fischern auf die Spur kommen will. Dabei sieht er mit
eigenen Augen, was für eine großartige Tierwelt hier geschützt werden soll: Haie,
Mantas, riesige Schwärme bunt glitzernder Fische in den Korallenriffs.
Das Leben auf den Inseln ist eher entspannt. Es wird gern gefeiert, die Königin
musste sogar schon das Feiern von Familienfesten einschränken. Denn so
manche Familie hat sich mit den hohen Ansprüchen an die Festkultur schon
finanziell übernommen. Hart gearbeitet wird vor allem von den Familienmitgliedern
im Ausland, die Geld nach Hause schicken. Es gibt nicht viele Jobs auf den
Inseln, aber jede Menge Kreativität. Zum Überleben selbst im Paradies muss man
sich etwas einfallen lassen.
Aber der Alltag kann manchmal auch gefährlich sein. Im tiefgrünen Regenwald der
Inseln, den auch die Touristen langsam erobern, lauern gefährliche Überreste des
Zweiten Weltkriegs. Bomben, Granaten, Munition, ganze Panzer werden von den
gierigen Lianen überwuchert. Philipp Abresch darf die Sprengmeister von Palau
auf ihrer lebensgefährlichen Mission begleiten. Sie wollen die Inseln endgültig vom
Kriegsschrott befreien - sogar in den Tiefen eines bizarren
Kalksteinhöhlen-Labyrinths.
Palau zu entdecken ist ein echtes Abenteuer für Philipp Abresch - in der Luft, zu
Land und unter Wasser.
17.00
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ARD/NDR
Trauminsel Neukaledonien
Film von Charles-Antoine de Rouvre
(Erstsendung: 16.11.2006)
Dokumentation
Gesellschaft
Reisen/Urlaub/Touristik
23.06.2016
14:56:06
Seite 121 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Neukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik.
Die ehemalige Strafkolonie mit der Hauptinsel "Grande Terre" zählt knapp
230.000 Einwohner.
Sie ist ein Naturparadies, umgeben von Korallenriffen. Durch die isolierte Lage der
Inseln konnten sich hier viele Tiere und Pflanzen erhalten, die woanders längst
ausgestorben sind.
Der Film porträtiert die Inselgruppe im Südpazifik. Der Alltag und die Kultur der
Bewohner - vor allem der Ureinwohner, der Kanak, und der Nachfahren der
französischen Kolonisten, der "Caldoche" - schwanken zwischen
Traditionswahrung und vorsichtiger Öffnung für einen sanften Tourismus.
17.45
ARD/SR
Hawaii - Zwischen Aloha und Amerika
Film von Karl Teuschl
(Erstsendung: 27.12.2008)
Dokumentation
Kultur
Reisen/Urlaub/Touristik
Hawaii ist ein Südsee-Paradies mit grandiosen Naturlandschaften, brodelnden
Vulkanen und atemberaubenden Küstenlandschaften.
Der weitab von jedem Kontinenten liegende Archipel hat seit der Entdeckung
durch Captain Cook vor gut 200 Jahren eine wechselvolle Geschichte durchlaufen.
Seit 1959 ist es der 50. Bundesstaat der USA.
So regiert denn auch der "American Way of Life" in der Großstadt Honolulu, und
in den modernen Ferienhotels und Einkaufszentren der Inseln. Doch Hawaii ist
mehr als nur ein Teil Amerikas. Der ursprünglich von den Polynesiern besiedelte
Archipel mitten im Pazifik hat sich den viel gerühmten "Aloha Spirit" bewahrt, den
Geist der Gastfreundschaft und polynesischen Freundlichkeit, der über die
Generationen auch die Einwanderer aus vielen Ländern der Erde angesteckt hat.
In den letzten Jahrzehnten hat dieser "Aloha Spirit" gemeinsam mit einer
Renaissance der alten hawaiischen Kultur eine deutliche Bestärkung erfahren.
Folge dieser Bewegung ist, dass verstärkt der alte Hula-Tanz wieder gelehrt wird
und nicht mehr nur als Spektakel für Touristen dient. Dass in eigenen Schulen
und Kindergärten die hawaiische Sprache wieder zum Leben erweckt wird. Dass
uralte Fischteiche der Hawaiianer wieder in Betrieb genommen werden und mit
Hightech und kaltem, nährstoffreichem Tiefenwasser aus dem Pazifik die
Aquakultur der Hawaiianer fortgeführt wird.
Die grandiose Natur der Vulkan-Inseln tut das ihre, um Hawaii zu einem
einzigartigen Ziel zu machen. Paradiesische Palmenstrände und Felsküsten,
üppige Farnwälder und dampfender Dschungel wechseln sich ab mit blühenden
Gärten und Ranches im Hinterland. Und wo sonst kann man nur wenige Meter
von glühender Lava entfernt zusehen, wie der stetige und verblüffende
ungefährliche Ausbruch des Kilauea-Vulkans Big Island Hawaii jeden Tag um
einige Quadratmeter wachsen lässt.
23.06.2016
14:56:06
Seite 122 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
18.30
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3sat
nano
Die Welt von morgen
Moderation: Kristina zur Mühlen
Magazin
Wissenschaft Technik
Umwelt
Naturwissenschaften
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich
und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame,
spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano"
seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das
"nano-Rätsel". "nano" enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden
Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.
19.00
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ZDF
heute
anschl. 3sat-Wetter
Nachrichten
Die Nachrichtensendung des ZDF.
Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des
Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die
ZDF-Nachrichtensendung.
19.20
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3sat
Kulturzeit
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Cécile Schortmann
Magazin
Kultur
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das
Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen
und brisanten Fragen.
20.00
r
f
ARD
Tagesschau
Nachrichten
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche
Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und
Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
23.06.2016
14:56:06
Seite 123 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
20.15
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Alfred Hitchcock
Topas
Spielfilm USA, 1969
André Devereaux
Nicole Devereaux
Juanita de Cordoba
Rico Parra
Jacques Granville
u. a.
3sat
Spielfilm
Frederick Stafford
Dany Robin
Karin Dor
John Vernon
Michel Piccoli
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 121 Minuten
Im Kalten Krieg erfahren die USA, dass die Sowjetunion immer wieder an
geheime Interna der NATO gelangt. Ein französischer Attaché soll für den CIA
den Informanten enttarnen.
Dabei kommt er dem sowjetischen Spionagering "Topas" auf die Spur, der in
unmittelbarer Verbindung zu höchsten Regierungsmitgliedern steht. - Alfred
Hitchcock inszenierte seinen packenden Agententhriller nach dem gleichnamigen
Roman von Leon Uris.
Mit Hilfe des amerikanischen Geheimdienstagenten Michael Nordstrom flüchtet
der hochrangige russische Beamte Boris Kusenow mit seiner Familie nach
Washington. Nordstrom, der sich wichtige Informationen von dem Überläufer
erhofft, erfährt von einem Spionagering namens "Topas", der geheime
NATO-Informationen über Paris nach Moskau weiterleitet. Er beauftragt den
französischen Attaché André Devereaux, sich der Sache anzunehmen. Devereaux
gelingt es, einem kubanischen UNO-Delegierten Papiere zu entwenden, die
Aufschluss über "Topas" geben. Er fliegt nach Havanna, um gemeinsam mit
seiner früheren Geliebten Juanita de Cordoba sowie einheimischen
Regimegegnern weitere Einzelheiten über die russischen Pläne
auszukundschaften. Doch die Suche nach Beweisen und die Überführung von
"Topas" erweisen sich schon bald als äußerst gefährlich.
"Topas" ist ein Spielfilm aus Alfred Hitchcocks später Schaffensphase, in der er
zum Spionage- und Agentengenre seines frühen Werks zurückkehrt. Auf den
ersten Blick erscheint der Film als wenig Hitchcock-typisch: Er hat keine
komplexe Erzählstruktur und keine Schauspielstars, und auch die typischen
Schockmomente fehlen. Bereits während der Produktion gab es Schwierigkeiten:
Hitchcock verwarf kurz vor Drehstart die aktuelle Drehbuchfassung, ließ jede
Szene kurzfristig neu schreiben und direkt drehen. Trotz seiner ungewöhnlichen
Produktionsbedingungen ist Hitchcocks "Topas" ein spannender Spionagethriller,
mit einer gehörigen Portion Ironie und frei von den Kinoklischees seiner Zeit.
22.15
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s
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Alfred Hitchcock
Frenzy
Spielfilm, Großbritannien 1972
ZDF
Spielfilm
23.06.2016
14:56:06
Seite 124 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Richard Blaney
Robert Rusk
Brenda Blaney
Babs Milligan
Jon Finch
Barry Foster
Barbara Leigh-Hunt
Anna Massey
Regie: Alfred Hitchcock
Länge: 112 Minuten
Ein pathologischer Triebtäter, der seine weiblichen Opfer mit einer Krawatte
stranguliert, versetzt London in Angst und Schrecken. Ein ehemaliger Pilot gerät
ins Visier der Polizei.
Seine Exfrau ist ebenfalls ermordet worden, und kurz zuvor hatte er sich mit ihr
heftig gestritten. Der Verdächtige muss nun seine Unschuld beweisen. Thriller-Meisterwerk aus dem späten Filmschaffen des Großmeisters Alfred
Hitchcock.
Während ein Londoner Politiker seine Zuhörer am Ufer der Themse mit rosigen
Visionen über die zukünftige Sauberkeit und den Umweltschutz der Stadt
begeistert will, treibt am Flussufer plötzlich eine nackte, nur mit einer Krawatte
bekleidete Frauenleiche. Ein weiteres Opfer des seit geraumer Zeit gefürchteten
"Krawattenmörders". Zeitgleich verliert der ehemalige Royal-Air-Force-Pilot
Richard Blaney seinen Job als Barkeeper und vertraut sich seiner Ex-Frau, der
erfolgreichen Geschäftsfrau Brenda Blaney an. Am nächsten Tag wird Brenda tot
aufgefunden - vergewaltigt und mit einer Krawatte stranguliert. Zeugenaussagen
und weitere Indizien bestärken den ermittelnden Inspektor darin, Blaney für den
gesuchten Krawattenmörder zu halten.
Der spannende Plot, gekonnt gespickt mit schwarzem Humor und brillanten
Dialogen, macht Alfred Hitchcocks "Frenzy" absolut sehenswert. Nach seiner
langjährigen amerikanischen Schaffensphase kehrte der Meister mit diesem Film
Hollywood den Rücken zu und versetzt seine kriminalistische Handlung um eine
Art modernen "Jack the Ripper" nach London, mitten ins geschäftige Treiben von
Covent Garden. Der Thriller wird gern als Hitchcocks "bösester" Film bezeichnet.
Zu Recht, denn man kann sich dem brillanten Sarkasmus des Films und den
kleinen Seitenhieben auf die britische Gesellschaft kaum entziehen. Insbesondere
die Nebenhandlung um den ermittelnden Inspektor Oxford, der bei Tisch den
aktuellen Stand der Mordfälle erörtert, während seine Gattin ihn mit
ungenießbaren französischen Kochexperimenten quält, ist köstlich. Die
Tatsache, dass Hitchcock für "Frenzy" relativ unbekannte britische Schauspieler
engagierte, schadet dem Film nicht: Bis zum Schluss fiebert der Zuschauer mit
Pechvogel Blaney.
0.10
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ARD/NDR
extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL
mit Janin Reinhardt
(Erstsendung: 25.02.2015)
Magazin
Kultur Slapstick, Ulk,
Humor
23.06.2016
14:56:06
Seite 125 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Schrankenwärter Laumann
Der letzte Posten der Deutschen Bahn
Unterführung ohne Ausgang
Eine Million Euro führen vor ne Mauer
Tempo 50 in der 30er-Zone
In Lörrach wird erst ab 50 geblitzt
Illegales Blumenbeet in Hamburg
Gärtner gefährden innere Sicherheit
Blaue Bänke beim Grünen C
Hier kann jeder die Aussicht genießen
Denkmalgeschütze Mauer von Görlitz
Die Mauer muss fallen ...
Touristik-Highlight Flughafen BER
Geführte Tour durch die Attrappe
0.40
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ARD/WDR
Ladies Night
Kabarettistischer Abend mit reiner Frauenbesetzung
aus dem Gloria Theater in Köln
Moderation: Gerburg Jahnke
(Erstsendung: 26.05.2016)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 126 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Längst ein Muss für alle Fans des weiblichen Humors: die "Ladies Night".
Gastgeberin Gerburg Jahnke präsentiert an diesem "kabarettistischen Abend"
erfolgreiche Künstlerinnen.
Bekannt sind die Gäste Christine Prayon, Lisa Feller, Dagmar Schönleber und
das Duo Knuth & Tucek von ihren Auftritten im Fernsehen, Radio und auf der
Bühne, bei denen sie regelmäßig das Publikum begeistern.
Christine Prayon, den TV-Zuschauern als Außenreporterin Birte Schneider in der
"heute-show" bekannt, verblüfft stets mit ihrer Skurrilität, ihrem Imitationstalent
und dem Mut zum außergewöhnlichen Experiment. Unkonventionell und mit
satirischem Blick widmet sie sich den großen Fragen, denn, so Christine Prayon:
"Ich muss halt auch bleiben, wo ich gucke."
Ihr Leben als berufstätige und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern schildert
Lisa Feller in ihrem aktuellen Programm "Guter Sex ist teuer!" und fragt: Was
bleibt nach der Trennung von Mann und Haus? Und wo bleibt die Zärtlichkeit? Mit
viel Humor beweist sie: Es gibt noch genug Alternativen zwischen Herdprämie
und "50 Shades of Grey".
Sie habe altersmäßig ihre Schuhgröße überholt, stellt Dagmar Schönleber in
ihrem Bühnenprogramm "40 Fieber - zwischen Dope und Doppelherz" fest. 40 sei
das neue 30, hieße es überall. Aber wenn der eigene Körper das Gegenteil
behaupte? Und was sei mit einer Gesellschaft los, die immer älter werde, aber
gleichzeitig immer länger jung bleiben müsse?
Meisterlich und temperamentvoll mischen sie Satire mit Musik und Gesang,
geistreich und wortgewandt teilen sie dabei aus: das Schweizer Duo "Knuth &
Tucek" (Nicole Knuth und Olga Tucek). Ob Politik, Wirtschaft, Spiritualität oder
volkstümlicher Schlager: Bei den beiden "satirischen Rockstars" kriegen alle ihr
Fett ab - und das nicht zu knapp!
1.25
r
ARD/SWR
Spätschicht
Die SWR-Comedy-Bühne
Florian Schroeder mit Gästen
(Erstsendung: 10.06.2016)
Kleinkunst/Kabarett
Glyphosat im Essen, Schlappe beim ESC, Despoten vor der europäischen
Haustür – es wird Zeit, dass die Comedy das Land wieder auf Vordermann bringt.
Humor-Bundestrainer Florian Schroeder stellt aus seinen Gästen eine
schlagkräftige Mannschaft auf: Dieses Mal mit Sascha Grammel, Mathias
Richling, Lisa Fitz, Willy Astor und Tobias Mann.
2.10
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ARD/BR
Willy Astor live!
Reimgold
(Erstsendung: 21.02.2013)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 127 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Seit fast 30 Jahren steht der bayerische Wortakrobat Willy Astor auf deutschen
Kabarettbühnen und erfreut seine Fans mit verrückten Sprachspielen und
virtuosen Spinnereien.
In seinem Programm macht er sich auf die Suche nach dem "Reimgold" und
präsentiert sich vielseitig, zungenfertig und humorvoll. Damit es den
wehklagenden Deutschen nicht langweilig wird, nimmt Willy Astor sein Publikum
mit auf eine Reise quer durch Deutschland.
Vom bayerischen Süden, der stolz auf seinen "Rat-Singer" in Rom ist, geht es
"Wart amol gschwind" ins Schwäbische. Weiter über Hessen segelt er
schließlich mit seiner Jolle bis an die Waterkant nach Hamburg. Auch sein
Publikum lässt er mitspielen: Schwaben, Hessen und Hamburger müssen
mitmachen und solange herhalten, bis der ganze Saal tobt.
So verschieden die Länder und Menschen sind, denen er auf seiner
Deutschlandtour begegnet, so abwechslungsreich ist sein Programm. Vom
Marmeladenbrot-Liebeslied bis hin zum Eis-Märchen, in dem der "Braune Bär"
eine "Vanille" gründen will. Selbst ein erstes politisches Protestlied "Wen der
Stabilitäts Pakt" präsentiert der Wortakrobat. Bei dieser Parodie muss man
schon ganz genau hinhören, um die Fülle seiner Wortwitze einzufangen. Und bei
der Mitsing-Hymne "Immer bist du der Bestimmer" lässt sich das Publikum nur
allzu gern von ihrem Liebling Astor bestimmen und gibt alles.
2.55
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ARD/RBB
Nuhr ab 18 - Junge Comedy (5/6)
(Erstsendung: 19.11.2015)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 128 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
In der fünften Ausgabe von Dieter Nuhrs Comedy-Mis-Show stehen zwei
Stand-Up-Comedians, ein Digital-Kabarettist und eine junge Filmemacherin mit
Hang zum Poetry Slam auf der Bühne.
Maxi Gstettenbauer ist erst 27, aber schon ein alter Hase. Man merkt dies an der
unerschütterlich wirkenden Sicherheit, mit der er auf der Bühne steht. Er durfte
sich bereits sieben Mal bei Stefan Raabs "TV Total" ausprobieren.
Wie es sich für einen leidenschaftlichen Gamer und Nerdbrillenträger gehört,
beschäftigt er sich bei "Nuhr ab 18" mit Smartphones, Internet und den
Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook.
Mit 21 Jahren ist Jacqueline Feldmann die Jüngste in der Runde. Seit drei Jahren
steht sie neben ihrem "normalen" Job auf der Stand-up-Bühne. Wenn man sie
sieht, denkt man nicht, dass sie hauptberuflich etwas anderes tut, als mit ihrer
jugendlichen Begeisterung Dinge aus ihrem Leben zu erzählen. Und wenn man
dann noch hört, wo sie Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr arbeitet, mag man es
nicht glauben. Jacqueline ist tatsächlich Finanzbeamtin.
Aus Wien nach Berlin angereist ist der 32-jährige Soso. Weil sein afrikanischer
Name mehr als nur die Bestellungen beim chinesischen Lieferservice erschwert,
hat er ihn einfach auf Soso abgekürzt. Mit seinen Eltern vor einigen Jahren aus
Burundi geflüchtet, ist er nach einer längeren Odyssee in Österreich gelandet.
Dort arbeitet er aktuell daran, eine Stand-up-Szene in Wien zu etablieren und
veranstaltet unter anderem einmal im Monat die Show "Schmäh kontra
Rassismus".
Eine deutlich kürzere Anreise hatte Sarah Bosetti. Vor 31 Jahren in Aachen
geboren, lebt sie heute in Berlin. Während ihres Regie-Studiums ist sie auf einer
Lesebühne gelandet und dort auch geblieben. Ab und zu auch als Filmemacherin
tätig, findet man sie jedoch häufiger auf Slam-, Lese- und Kabarettbühnen in ganz
Deutschland. Gerade ist ihr erstes Buch mit einer Auswahl ihrer Texte
erschienen. Bei "Nuhr ab 18" liest sie daraus "Wenn ich mal groß bin, möchte ich
alt werden".
3.25
r
f
ARD/RBB
Nuhr ab 18 - Junge Comedy (6/6)
(Erstsendung: 26.11.2015)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 129 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Zum sechsten Mal begrüßt Dieter Nuhr vier junge Künstler in seiner Mix-Show.
Heute stehen auf dem Programm: Stand up, Poetry Slam und witzige Zauberei.
In den bisherigen Folgen hat der Berliner Tourguide Stefan Danziger in kurzen
Einspielfilmen wissenswerte und lustige Anekdoten zu Berliner
Sehenswürdigkeiten und Plätzen präsentiert. Heute steht er live auf der Bühne im
Gretchen.
Dabei schweift er gedanklich vom Checkpoint Charlie Richtung James Bond ab.
Mit seinem Stand up tritt Stefan auch international auf. Bis jetzt spielt er seine
Nummern regelmäßig auf Deutsch, Englisch, Russisch und Französisch und bald
auch auf Schwedisch.
Die 30-jährige Lena Liebkind kam in Kiew zur Welt und lebt seit vielen Jahren in
Frankfurt. Nach eigener Aussage wegen des Apfelweins. Bevor sie sich auf die
Stand-up-Bühne gewagt hat, war sie im Marketing tätig - was sie zu der Nummer
inspirierte, die sie für "Nuhr ab 18" geschrieben hat: Eine Erinnerung an die
eigene Langeweile im Job. Zudem zeigt Lena noch einen selbstgedrehten Clip, in
dem sie im Stil einer leicht überdrehten Youtuberin "Life Hacks" präsentiert, also
Tipps gibt, mit denen man für mehr Action im drögen Büroalltag sorgen kann.
Sulaiman Masomi ist 36 und kommt aus dem Poetry Slam. Geboren ist er in
Kabul und lebt heute in Köln. Mit einem Magister in Literaturwissenschaften,
Medienwissenschaften und kulturwissenschaftlicher Anthropologie in der Tasche,
schreibt er Slam-Texte und Drehbücher und reist ab und zu als kultureller
Botschafter für das Goethe-Institut in der Welt herum, um dort Workshops zu
geben. Seine Texte sind angefüllt mit kreativen und kritischen Wortspielen.
Seit der 31-jährige Christopher Köhler mit sieben Jahren einen Zauberkasten
geschenkt bekommen hat, lässt ihn die Zauberei nicht mehr los. Nach seiner
Ausbildung zum Mediengestalter entschied er sich vor ein paar Jahren komplett
für die Bühne. Mit seiner eigenen Comedy-Zaubershow tritt er regelmäßig auf und
arbeitet gerade an einer TV-Sendung, in der er mit versteckter Kamera
unwissende Mitbürger auf der Straße mit Zaubertricks verblüfft. Für "Nuhr ab 18"
hat er eine sehr lustige Kostprobe davon mitgebracht.
Auch in dieser Folge eröffnen die Berliner Jungs von Onkel Berni mit ihrem "Nuhr
ab 18"-Song die Show und begleiten jeden Künstler mit einem personalisierten
musikalischen Vierzeiler auf die Bühne.
3.55
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ARD/NDR
Krude TV (1/6)
Comedy von Norden
(Erstsendung: 12.09.2014)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 130 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
"Krude TV" geht in die zweite Runde! Die norddeutsche Sketch-Comedy feierte im
Jahr 2013 ihr Debüt und avancierte von jetzt auf gleich zum Geheimtipp.
Die Sendung bietet ein liebenswertes Panoptikum kurioser norddeutscher
Gestalten. Sie alle sind getrieben von der Suche nach Erfolg, Glück,
Anerkennung und Liebe - dies allerdings leider meist vergeblich.
Natürlich gibt es auch in der zweiten Staffel ein Wiedersehen mit lieb
gewonnenen alten Freunden: "Krude TV" begleitet weiterhin im Dokumentarstil die
sechs preisgekrönten, übermotivierten Turniertänzer von "Shake und Tanz"
ebenso wie Filialleiter Detlefsen, der mit seinen zweideutigen
Supermarktdurchsagen verzweifelt versucht, die Damenwelt auf sich aufmerksam
zu machen.
Die Agentenfamilie Tiedemann unterhält immer noch zur Tarnung ein
Gardinengeschäft, arbeitet aber für den Norddeutschen Geheimdienst. Der
talentfreie Schriftsteller Jacob Binder scheitert - wie gehabt - grandios daran, in
kreativen Berufen Fuß zu fassen.
Und selbstredend geht es auch weiter mit der kultigen Musikdoku-Persiflage über
den Comeback-Versuch der 1980er-Heavy-Metal-Band "Vikktim" und ihren
Manager Manfred "Angel" Engler.
Doch die Macher von "Krude TV" haben bei der zweiten Staffel auch eine Vielzahl
neuer Figuren und Ideen im Gepäck wie etwa skurrile Pärchen-Spieleabende,
Bürgeramt-Schalterbeamte, seltsame Auktionen und Lebenshilfetipps, die die
Welt nicht braucht.
Dabei arbeitet "Krude TV" nach dem Monty-Python-Prinzip: Die
Ensemblemitglieder Nils Holst ("Die Probe", "Ganz schön dreist") und Oliver
Kleinfeld ("Pimp My Fahrrad", "Steven liebt Kino") sind gleichzeitig Autoren und
Schauspieler, die in ihren eigenen Geschichten die verschiedensten Rollen
besetzen und selbst Regie führen.
In Gastauftritten zu sehen sind unter anderen die Moderatoren Domenica Berger
und Yared Dibaba, Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich,
Blitzkids-Komponist Malte Pittner und viele mehr.
4.25
r
ARD/NDR
Krude TV (2/6)
Comedy von Norden
(Erstsendung: 19.09.2014)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 131 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
"Krude TV" bietet ein liebenswertes Panoptikum kurioser norddeutscher
Gestalten. Alle sind getrieben von der Suche nach Erfolg, Glück, Anerkennung
und Liebe - allerdings meist vergebens.
Natürlich gibt es auch in der zweiten Staffel ein Wiedersehen mit liebgewonnenen
alten Freunden: "Krude TV" begleitet weiterhin im Dokumentar-Stil die sechs
preisgekrönten, übermotivierten Turniertänzer von "Shake und Tanz" ebenso wie
Filialleiter Detlefsen.
Der versucht mit seinen zweideutigen Supermarktdurchsagen verzweifelt, die
Damenwelt auf sich aufmerksam zu machen. Die Agentenfamilie Tiedemann
unterhält immer noch zur Tarnung ein Gardinengeschäft, arbeitet aber für den
Norddeutschen Geheimdienst. Der talentfreie Schriftsteller Jacob Binder scheitert
- wie gehabt - grandios daran, in kreativen Berufen Fuß zu fassen. Und
selbstredend geht es auch weiter mit der kultigen Musikdoku-Persiflage über den
Comeback-Versuch der 80er-Jahre-Heavy-Metal-Band "Vikktim" und ihren
Manager Manfred "Angel" Engler. Doch die Macher von "Krude TV" haben bei der
zweiten Staffel auch eine Vielzahl neuer Figuren und Ideen im Gepäck wie etwa
skurrile Pärchen-Spieleabende, Bürgeramt-Schalterbeamte, seltsame Auktionen
und Lebenshilfetipps, die die Welt nicht braucht.
Dabei arbeitet "Krude TV" nach dem Monty-Python-Prinzip: Die
Ensemblemitglieder Nils Holst ("Die Probe", "Ganz schön dreist") und Oliver
Kleinfeld ("Pimp My Fahrrad", "Steven liebt Kino") sind gleichzeitig Autoren und
Schauspieler, die in ihren eigenen Geschichten die verschiedensten Rollen
besetzen und selbst Regie führen. In Gast-Auftritten zu sehen sind u. a. die NDR
Moderatoren Domenica Berger und Yared Dibaba, Schauspielerin und
Moderatorin Nova Meierhenrich, "Blitz Kids"-Komponist Malte Pittner und viele
mehr.
4.55
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ARD/SWR
So lacht der Südwesten (6/7)
(Erstsendung: 31.03.2015)
Kleinkunst/Kabarett
23.06.2016
14:56:06
Seite 132 von 134
3sat/die woche 27/16
Freitag, 8. Juli 2016
Die Karlsruher Kabarettistin Alexandra Gauger präsentiert Ausschnitte aus
Comedy, Kabarett und Unterhaltung.
Willy Reichert und Bernd Kohlhepp, Christoph Sonntag und Walter Schultheiss
sind Urgesteine der schwäbischen Unterhaltung. Alle vereint, dass sie zu
unterschiedlichen Zeiten nur eines im Sinn hatten beziehungsweise haben: Ihre
Zuschauer aufs Beste zu unterhalten.
Auch wenn die Auswahl schwer fiel - die Karlsruher Kabarettistin Alexandra
Gauger hat sich in die Tiefen des Archivs gewagt, sie tatsächlich alle gesehen
und für die Zuschauer die schönsten Stücke ausgewählt. Ob Willy Reichert im
ewigen Kampf mit der Tücke des Objektes oder in der Auseinandersetzung mit
seinem kongenialen Partner Oskar Heiler - hier kann man sie wiedersehen. Ob
Christoph Sonntags schräges Philosophieren oder die Alltagsbeobachtungen von
Klaus Birk - Lachen ist garantiert!
Aber nicht nur die Freunde bester schwäbischer Comedy kommen auf ihre
Kosten: Liebhaber des feinen saarländischen Humors dürfen sich auf Detlef
Schönauer und Alice Hoffmann freuen. Für die Zuschauer in Rheinland-Pfalz sind
Kay Scheffel und Christian Habekost genauso bekannt wie "Häberle und
Pfleiderer" im Schwäbischen. Und so darf man ruhig sagen: "So lacht der
Südwesten"
5.25
r
ARD/SWR
So lacht der Südwesten (7/7)
(Erstsendung: 07.04.2015)
Kleinkunst/Kabarett
Die Karlsruher Kabarettistin Alexandra Gauger präsentiert Ausschnitte aus
Comedy, Kabarett und Unterhaltung.
Willy Reichert und Bernd Kohlhepp, Christoph Sonntag und Walter Schultheiss
sind Urgesteine der schwäbischen Unterhaltung. Alle vereint, dass sie zu
unterschiedlichen Zeiten nur eines im Sinn hatten beziehungsweise haben: Ihre
Zuschauer aufs Beste zu unterhalten.
Auch wenn die Auswahl schwer fiel - die Karlsruher Kabarettistin Alexandra
Gauger hat sich in die Tiefen des Archivs gewagt, sie tatsächlich alle gesehen
und für die Zuschauer die schönsten Stücke ausgewählt. Ob Willy Reichert im
ewigen Kampf mit der Tücke des Objektes oder in der Auseinandersetzung mit
seinem kongenialen Partner Oskar Heiler - hier kann man sie wiedersehen. Ob
Christoph Sonntags schräges Philosophieren oder die Alltagsbeobachtungen von
Klaus Birk - Lachen ist garantiert!
Aber nicht nur die Freunde bester schwäbischer Comedy kommen auf ihre
Kosten: Liebhaber des feinen saarländischen Humors dürfen sich auf Detlef
Schönauer und Alice Hoffmann freuen. Für die Zuschauer in Rheinland-Pfalz sind
Kay Scheffel und Christian Habekost genauso bekannt wie "Häberle und
Pfleiderer" im Schwäbischen. Und so darf man ruhig sagen: "So lacht der
Südwesten"
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3sat/die woche 27/16
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Mainz, 23. Juni 2016
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