Deutsche Brauer ernennen Bundestagspräsident Norbert Lammert

PRESSEMITTEILUNG
Deutsche Brauer ernennen Bundestagspräsident
Norbert Lammert zum neuen Botschafter des Bieres
Auf dem Brauertag in Berlin übergibt Bundeslandwirtschaftsminister Christian
Schmidt das Amt an seinen Nachfolger
Berlin, 8. Juni 2016. Der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert
Lammert, ist neuer „Botschafter des Bieres“. Der Deutsche Brauer-Bund hat den
Politiker beim Deutschen Brauertag am Dienstagabend in Berlin mit dem Ehrentitel
ausgezeichnet. Der bisherige Botschafter Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, übergab das Amt an seinen Nachfolger. Im Mittelpunkt
des Brauertages stand das 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes.
„Norbert Lammert zählt zu den herausragenden politischen Persönlichkeiten unseres
Landes. Seit jeher engagiert er sich für einen starken Mittelstand und für kleine und
mittlere Betriebe“, so der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Hans-Georg
Eils, in seiner Laudatio. Die Braukultur seiner Heimat Nordrhein-Westfalen zeichne
sich durch eine reiche Vielfalt und eine lange Tradition aus. Als gebürtiger Bochumer
und Träger der traditionellen Bierkutschermütze der Privatbrauerei Fiege kenne
Lammert die Sorgen und Nöte der Brauereien und ihren Stellenwert für Wirtschaft
und Gesellschaft, so Eils. „Als Präsident des Deutschen Bundestages steht Norbert
Lammert für Freiheit, Toleranz und Dialog – demokratische Grundwerte, die er lebt
und verteidigt. Dies wollen wir ebenso würdigen wie sein Engagement für Kunst und
Kultur sowie seinen Einsatz für die UNO-Flüchtlingshilfe.“
Bundestagspräsident Lammert erklärte mit Blick auf die Auszeichnung: „Als Parlamentspräsident erfüllt es mich natürlich mit Stolz, dass beim Bier als nationales
Grundnahrungsmittel eine Volksvertretung die entscheidende Rolle gespielt hat,
nämlich der bayerische Landtag: Hier – so hat es die Wissenschaft herausgefunden
– soll 1918 erstmals überhaupt vom Reinheitsgebot gesprochen worden sein.“
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Die heute als Reinheitsgebot weltweit bekannte Landesordnung war vor 500 Jahren
in Ingolstadt erlassen worden. Galt das Reinheitsgebot zunächst nur für das Herzogtum Bayern, wurde es nach der Verkündung am 23. April 1516 von mehr und mehr
Ländern übernommen und ist seit 1906 geltendes Recht in ganz Deutschland. Das
Reinheitsgebot schreibt vor, dass zur Bierherstellung nur Wasser, Malz, Hopfen und
Hefe verwendet werden dürfen. Es steht für die Bewahrung einer althergebrachten
Handwerkstechnik und gilt zugleich als älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Über Jahrhunderte hat sich daraus in Deutschland eine
weltweit beachtete Braukunst entwickelt: Aus nur vier natürlichen Zutaten entsteht in
1.388 deutschen Brauereien jeden Tag eine Vielfalt von über 40 verschiedenen Sorten und mehr als 5.500 einzelnen Biermarken.
HINTERGRUND:
Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) wurde 1871 in Dresden gegründet und ist damit eine der ältesten
Branchenvertretungen Deutschlands. Seit 2002 ernennt der DBB „Botschafter des Bieres“. Mit diesem
Titel ehren die deutschen Brauer Menschen, die sich durch außergewöhnliches Engagement auszeichnen. Frühere Botschafter des Bieres waren Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (2015),
Grünen-Parteichef Cem Özdemir und die Moderatorin Sonya Kraus (2014), Bundeskanzleramtschef
Peter Altmaier (2013), die Europaabgeordnete Renate Sommer (2012), die Moderatorin und Sängerin
Ina Müller und Unionsfraktionschef Volker Kauder (2010/2011), die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (2009), Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (2008), der ehemalige
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (2007), der vormalige Ministerpräsident Peter Harry
Carstensen (2006), der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (2005), die Schauspielerin und
Moderatorin Jessica Schwarz und der ehemalige Ministerpräsident Peter Müller (2004), die Moderatorin
Barbara Schöneberger und der vormalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (2003) sowie
Moderator Manuel Andrack und der ehemalige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt (2002).
Weitere Informationen im Internet unter www.reinheitsgebot.de
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