03 / 2016 WIRTSCHAFT ZUG UMBAUEN, RENOVIEREN, SANIEREN Auf was ich unbedingt achten muss. Die Fachleute beantworten Fragen. Seiten 4 bis 10 BERUFSLEHRE Weshalb früher das Gewerbe einfacher Lehrlinge gefunden hat. Seiten 18 und 19 ARBEITSRECHT Arbeitgeber müssen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter genau dokumentieren. Seiten 24 und 25 Offizielles Publikationsorgan des Gewerbeverbandes des Kantons Zug E Alle News auf www.ekz-zugerland.ch TIPQQJOH Starten Sie zu alltäglichen Höchstleistungen. Dynamisches Design, modernste Technologien sowie ein leistungsstarker und effizienter 2.3 l EcoBoost Motor mit 350 PS, kombiniert mit dem intelligenten Allradsystem, verschmelzen im Focus RS zu einem unvergleichlichen Fahrspass. Buchen Sie jetzt bei uns eine Probefahrt! 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Bild: Paolo Foschini Kurt Erni NEUER PRÄSIDENT 11 Das Präsidium nach 17 Jahren abzugeben und damit kürzerzutreten, darauf freut sich Joseph Ruckli, der Präsident des Gewerbevereins der Stadt Zug. «Es ist Zeit geworden, und der Entscheid ist eine Kosequenz aus meiner Lebenssituation.» Seit letztem Sommer ist Ruckli nämlich pensioniert. Die Mitglieder des Gewerbevereins wählten Felix Kalt zu seinem Nachfolger. 18 LIEBE LESERINNEN UND LESER LEHRLINGE Lehrlinge sind gesucht. Doch wie findet man die geeigneten Jugendlichen? Wie steht es um die Lehrlingsausbildung heute? Solche und ähnliche Fragen diskutierten kürzlich Mitglieder des Gewerbevereins Steinhausen. Zu einem Gedankenaustausch trafen sich Senior-Chefs mit ihren Nachfolgern. In vielen wesentlichen Punkten waren sie sich einig: Im Mittelpunkt steht der Mensch. Teamfähigkeit steht nach wie vor an oberster Stelle. «Querschläger erträgt es nicht.» ARBEITSRECHT Seit Anfang Jahr besteht für die Arbeitgeber in der Schweiz eine umfassende Dokumentationspflicht über die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeitenden, die unter das Arbeitsgesetz fallen. Irène Castell-Bachmann, Sekretär des Gewerbeverbandes des Kantons Zug, erläutert in ihrer Kolumne die gesetzlichen Bestimmungen. Aufzubewahren sind diese Arbeitszeiterfassungen während mindestens fünf Jahren seit Ablauf ihrer Gültigkeit. Der Präsident des Gewerbeverbandes des Kantons Zug hat das Wort 24 In nächster Zeit werden uns die über 50-jährigen Frauen und Männer, die nicht mehr dem schnellen und anspruchsvollen Leistungsrhythmus entsprechen können, aber mit ihrem grossen Know-how noch viel Berufspotenzial vorweisen, immer mehr beschäftigen. Denn: Diese Menschen finden vielfach keinen Job mehr. Doch wo liegt das Problem? Fehlt diesen Leuten die Bereitschaft, einen anderen Job anzunehmen? Oder sind sie schlicht verzweifelt, hadern mit dem Schicksal und reden sich ein, nicht mehr zu genügen? Oder liegt es an den hohen Lohnkosten sowie an den Sozialversicherungen? Fragen über Fragen, die rasch gelöst werden müssen. Auch das Gewerbe ist gefordert, darauf Antworten zu finden. Eine weitere Frage stellt sich uns mehr denn je: Wie lösen wir das Problem mit der Beschäftigung der Flüchtlinge und Asylsuchenden (Lohn, Ausbildung, Sprache, Versicherungen)? Da sind nicht nur wir momentan ratlos, da haben auch Bund, Kantone und Gemeinden noch Wissenslücken. Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Oder anders gesagt: Die Digitalisierung, dank der in fernen Ländern für uns gearbeitet werden kann, trägt dazu bei, dass Arbeitsplätze verschwinden. Daraus aber abzuleiten, ein bedingungsloses Grundeinkommen, wie dies eine Initiative, über die wir am 5. Juni abstimmen, sei gerechtfertigt, halte ich für falsch. Das wäre ein falsches Zeichen. Deshalb müssen wir diese Initiative ablehnen. Kurt Erni Titelthema 4 T FRAGEN WIR DEN FACHMANN IST SCHIMMEL IN DER WOHNUNG GEFÄHRLICH? Viele Eigenheimbesitzer und Stockwerkeigentümer machen sich Gedanken zu ihrer Immobilie. Braucht die Wohnung einen neuen Anstrich? Wie vernetze ich meine Räume optimal? Wann muss ich meine Haushaltgeräte ersetzen? Soll ich überhaupt eine Immobilie kaufen? Kaufe ich einen neuen Esszimmertisch im Möbelgeschäft oder beim Schreiner? Wir haben stellvertretend solche Fragen einigen Fachleuten gestellt. Ich bin Stockwerkeigentümer und besitze im Untergeschoss noch einen Bastelraum. Ich habe diesen umgebaut und mein Büro darin eingerichtet. Nun möchte ich alle Räume vernetzen. Wie gehe ich vor? Hans Schuppli, Geschäftsführender Partner Avicor Services AG: Eine IT-Vernetzung ist grund- sätzlich auf folgende drei Arten möglich: Drahtgebunden, über Funkverbindung / Wireless oder über das Stromnetz / Powerline. Die letzteren zwei Varianten sind für diesen Fall nicht möglich. Das Untergeschoss kann typischerweise nicht über eine Wireless-Verbindung erreicht werden, da die Betondecken eine abschirmende Wirkung haben. Auch eine PowerlineVerbindung kann die Problemstellung nicht lösen, da diese grundsätzlich nur innerhalb der Wohnung funktioniert. Die drahtgebundene Verbindung kann mittels Kupferkabel, 8-adriges Kabel mit einem Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern, über ein vorhandenes Leerrohr erfolgen oder mittels eines optischen Kabels, mit einem Durchmesser von rund 2 mm, kurz POF genannt. Dieses dünne Faserkabel mit Polymeroptik hat den Vorteil, dass es auch in einem bestehenden Starkstromrohr verlegt werden kann. Ihr Elektriker berät Sie gerne. Ich bin daran, ein Einfamilienhaus zu bauen. Soll ich nun für TV, Radio, Internet und Telefon einen Kabelnetzbetreiber beauftragen oder eher eine Satellitenschüssel installieren lassen? Hans Schuppli: Beim Bau eines Einfamilienhauses empfiehlt es sich, einen Breitbandanschluss für TV, Internet und Telefon vom lokalen Kabelnetzanbieter oder / und von einem überregionalen Telekomanbieter erstellen zu lassen. Das Kabelnetz ist dabei kein reines TV / Radio-Netz mehr, welches nebenher auch den Internetzugang möglich macht. Vielmehr stellt es mit der Übertragung von Datenpaketen die Nutzung von digitalem Fernsehen, Internet und Telefonie sicher. Gleiches gilt für den Telekomanschluss, der kein reiner Telefonanschluss mehr ist, sondern auch den Internetzugang und TV möglich macht. Die Wahl, ob Kabelnetz oder Telekomnetz, hängt von den Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Serviceleistungen ab. Eine Satelliteninfrastruktur empfiehlt sich für abgelegene Orte oder als Ergänzung zu obigen Erschliessungen. Wir wollen einen neuen Esszimmertisch kaufen. Dieser Tisch soll wieder ein Treffpunkt für Familie und Freunde werden. Wir haben uns im Möbelhaus umgesehen. Aber machen Schreiner auch noch Tische? Roland Speck, Schreinerei, Oberwil: Für viele Leute ist der Esstisch eines der wichtigsten Möbel überhaupt, denn sie verbringen viel Zeit daran, und es steht an zentraler Stelle im Wohnzimmer. Die Hölzer sind sehr verschieden. Neben den einzelnen Holzarten gibt es auch innerhalb einer Holzart grosse Farb- und Strukturunterschiede. Das Holz kann ganz gerade gewachsen sein oder mit Rissen, Ästen und Wellen versehen sein. Ich würde vorschlagen, wir wählen zusammen beim Holzhändler den Baumstamm aus, aus dem der Tisch gemacht wird. Für viele Leute ist die Herkunft des Baumstammes nämlich wichtig. Es ist auch ein Erlebnis, die sägerohen Bretter in der Hand zu halten und zu sehen, wie der Baum geschnitten ist. Grundsatz: Ein Baum gleich ein Tisch. Jeder Baum ist anders, ein Unikat der Natur. Das tönt gut. Aber ist ein solcher Tisch nicht sehr viel teurer? Roland Speck: Je nach Holzart, Grösse und Modell stellt ein Schreiner einen solchen Esstisch ab 2500 Franken her. Die Industrie produziert zwar günstiger als der Schreiner. Da es aber beim Schreiner – im Gegensatz zum Möbelhaus – keinen Zwischenhandel gibt, heben sich die Preisunterschiede aus meiner Sicht wieder auf. Jeder Schreiner hat verschiedenste Tischbein-Varianten im Angebot. Diese bestimmen die Erscheinung. Das heisst: Soll das Tischblatt schwebend wirken oder kubisch. Titelthema 5 r r Der Küchentisch wird immer mehr zu einem zentralen Mittelpunkt. Der Schreiner hilft bei der Lösung. Ein Beispiel der Schreiner Speck aus Zug T :(//1(66%$'3/$77(1 -('(6%$' 62,1',9,'8(// :,(6,( Unsere Konzepte sind bis ins Detail massgeschneidert. Weil auch Sie und Ihre Bedürfnisse einzigartig sind. Willkommen an der Quelle der Inspiration in unserer grossen Bad- und Plattenausstellung. Keramikland AG, Alte Steinhauserstr. 20, 6330 Cham .(5$0,./$1'&+ Titelthema 7 Raten Sie mir in diesem Zusammenhang, auch Waschmaschine und Tumbler zu erneuern, oder soll ich bis zu einem Ausfall warten? Philipp Hofmann: Haushaltgeräte wie Waschmaschinen und Wäschetrockner, Geschirrspüler und Kühlschränke wurden in den letzten Jahren permanent weiterentwickelt. Neue Steuerungen, ausgeklügelte Elektronik, bessere Isolation oder Stromsparmodus sind einige der Verbesserungen, mit denen Haushaltgeräte Energie und Wasser einsparen. Durch den Einsatz von Wärmepumpentechnologie sparen die neusten Wäschetrockner bis zu 70 Prozent Strom ein. Die meisten Haushaltgeräte sind heute mit einem energiesparenden Standby-Modus ausgestattet. Das Sparpotential ist so gross, dass sich die Reparatur eines Haushaltgerätes nach einigen Jahren Betrieb unter Umständen nicht mehr lohnt. Aber auch bei intakten Geräten, die ein gewisses Alter erreicht haben, ist aus ökologischer Sicht ein Wechsel auf die neuste Generation ein Thema. Die Investition wird meist nach wenigen Jahren durch die Einsparung von Wasser und Energie amortisiert. Wohneigentümer können solche Investitionen meist auch noch von den Steuern absetzen. Es ist uns aber sehr wichtig, dass wir wenn immer möglich und sinnvoll sowohl eine Reparatur wie auch eine Neuanschaffung offerieren. So hat der Kunde die Wahl. Auch bei Akustikproblemen kann der Gipser helfen Ich will dieses Jahr meine Eigentumswohnung sanieren und baue deshalb auch die Küche um. Einzelne Küchengeräte wie Spülmaschine und Kühlschrank sind aber bereits neun Jahre alt. Was raten Sie? Ersetzen? Haben diese Geräte eine Lebensdauer? Philipp Hofmann, Leiter Marketing Services V-ZUG: Die Premium-Haushaltgeräte von V-ZUG sind konzipiert für eine lange Lebensdauer. Mittels intensiver Lebensdauer-Tests im Vorfeld einer Lancierung auf dem Markt werden die Geräte auf ein langes Leben getrimmt. Verschleissteile und sensible Bereiche wie Türöffner werden mittels Simulation berechnet. Mit einem Alter von neun Jahren sind die Geräte in der schönen Trink- und Genussphase, wenn man eine Analogie zu lagerfähigen Weinen machen möchte. Mitunter für ein langes Leben ist auch entscheidend, wie die Geräte genutzt, behandelt, gereinigt und gewartet wurden. Die Ersatzteilgarantie erstreckt sich je nach Modell auf bis zu 15 Jahre. Ich wohne in einer Altbauwohnung. Jetzt habe ich in einzelnen Ecken Flecken (Schimmel?) entdeckt. Was soll ich tun? Ist das gefährlich? Maler- und Gipserverband: Zeigen sich Schimmelflecken, ist das ein Alarmsignal. Breiten sie sich bereits auf einer Fläche von über 0,5 m2 aus, herrscht akuter Handlungsbedarf, denn der sichtbare Schimmel geht an die Bausubstanz und die unsichtbaren Teile können die Gesundheit gefährden. Zu den Ursachen zählen nicht nur Wasserschäden, sondern auch andere Bauschäden oder eine mangelhafte Aussendämmung. Auch neue, dichte Fenster können dazu führen, dass das Raumklima durcheinandergerät. Dann nämlich, wenn zu wenig oder nicht richtig gelüftet wird. Liegt in der Folge die Feuchtigkeit an der Oberfläche von Wänden, Decke oder Einrichtungen bei über 70 Prozent, ist mit einem Wachstum von Schimmelpilzen zu rechnen. Liegen die Ursachen in bautechnischen Mängeln wie Wärmebrücken, ungenügenden Wärmedämmungen, Feuchtigkeit in der Baukonstruktion etc., bedarf es einer professionellen, fachtechnischen Untersuchung. Es ist ratsam, auch kleinflächig auftretenden Schimmel von einem Fachmann entfernen zu lassen, bevor er sich ausbreitet. Ich möchte eine Eigentumswohnung kaufen. Jetzt lese ich aber immer wieder, dass es zu einem Crash kommen könnte. Was sagen Sie, soll ich kaufen oder nicht? Anja Beck und Casha Frigo, Engel & Völkers Zug: Wir gehen davon aus, dass Sie im Kanton Zug kaufen möchten, einem Erstwohnsitzmarkt. Für Ferienimmobilien im Engadin beispielsweise sieht die Situation anders aus. Den von den Medien so gern kolportieren T DER MAZDA CX-3. Auch mit Allradantrieb. Leidenschaftlich anders. zo NEUER PREIS ab CHF 19 800.— + EINTAUSCHPRÄMIE oder 179.—/Mt.1 Wir beraten Sie gerne. Die Angebote sind kumulierbar und gültig für Verkaufsverträge vom 01.02.16 bis 31.05.16. 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Alpnach Norm-Schrankelemente AG | Alte Steinhauserstrasse 1 | 6330 Cham Telefon 041 741 56 41 | [email protected] | www.alpnachnorm.ch Titelthema 9 Der Gebäudetechniker bei der Arbeit Crash respektive die Immobilienblase gibt es bis jetzt noch nicht in der Schweiz, höchstens am Genfersee. Eine Blase wird von verschiedensten Einflussfaktoren determiniert, allen voran der Spekulation, welche die Preise rasant in die Höhe schiessen lässt. Dies war ja beispielsweise in den Nullerjahren in Spanien eklatant der Fall. Eine solche Spekulation findet in der Schweiz jedoch in deutlich geringerem Masse statt. Die Preise tendieren seitwärts bis leicht aufwärts. Fazit: Sie sollen also unbedingt kaufen, wenn Sie Ihre Wunschimmobilie gefunden haben. Sei es als Geldanlage zur Vermietung, sei es als eigenes Heim. Wenn ich mich für einen Kauf entschieden habe, worauf muss ich besonders achten? Anja Beck und Casha Frigo, Engel & Völkers Zug: Hören Sie primär auf Ihr Herz: Ist es die Wohnung, das Haus, in dem Sie leben möchten? Werden Sie sich dort über die kommenden Monate und Jahre wohlfühlen? Das sind die «Soft Factors». Aber dann gibt es natürlich auch die Wert-bestimmenden Faktoren, wie die Mikround Makro-Lage des Objekts, das Alter, die Bauweise, die Ausstattung, den Aussenbereich, die Nachbarschaft, den Freizeitwert, das steuerliche Umfeld. Wann wurde das Dach das letzte Mal saniert, wie steht es um die Fenster? Ist die Heizung noch im Schuss und wie sieht es mit den Küchengeräten und den Bädern aus? Kann vor der Liegenschaft Bauland eingezont werden und Ihnen dereinst die Sicht versperren? Was auch oft vergessen geht, sind die Nebenkosten, die Rückstellungen für Sanierungen und die Tragbarkeit der Finanzierung. All dies muss unbedingt in die Kalkulation miteinbezogen werden. Wenn Sie all das bedenken, steht einem unbeschwerten Residieren in Ihrer Immobilie nichts mehr im Weg. Sind die Kostenangaben in Offerten eigentlich verbindlich? Treuhänder: Grundsätzlich muss man feststellen, dass das Gesetz für die Auftragsvergabe zwei Möglichkeiten vorsieht. Wenn die Baubranche von Regiearbeiten spricht, dann richtet sich die Abrechnung nach Aufwand, Mengen und Flächen der Bodenbelänge. Auch die Wandanstriche werden dazugerechnet. Das bedeutet für den offerierten Preis: nicht verbindlich. Der Unternehmer wird also nach Aufwand abrechnen. In der Regel wird nach dieser Methode abgerechnet. Anders wäre es, wenn man von «fester Übernahme» spricht. Eine solche Offerte ist verbindlich und der Unternehmer muss die Arbeit zum offerierten Preis ausführen. 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Allerdings: Ruckli ist selbst für diesen Zustand verantwortlich, denn 17 Jahre lang war er als Präsident des Gewerbevereins Zug für dessen Wohlergehen zuständig. In seine Fussstapfen tritt nun Felix Kalt, Geschäftsinhaber der Zuger Kalt Medien AG. Als ziemlich intensiv umschreibt Joseph Ruckli die Zeit. «Zug hatte vor allem in den vergangenen Jahren das Glück, dass das Gewerbe und damit ein Grossteil unserer Mitglieder vom Bauboom profitieren konnte.» Gleichzeitig sei der Wind auch in dieser Branche rauer geworden. «Zuger Gewerbler haben und hatten oft andere Voraussetzungen. Die Infrastruktur ist hier teurer. Die Konkurrenz hat zugenommen.» Und natürlich gebe es auch Branchen, «die in den letzten Jahren mehr gelitten haben», räumt Nachfolger Felix Kalt ein. Bild: Neue Zuger Zeitung «Ich denke da etwa an den Detailhandel oder das produzierende Gewerbe.» Der Verein sei zu einer Stimme geworden, die gehört werde. Dies wohl nicht zuletzt, weil er mit seinen aktuell rund 260 Mitgliedern in der Zuger Politik gut vernetzt ist. «Diese Vernetzung war und ist wichtig für uns und unsere Mitglieder», ist auch Kalt überzeugt. Der 56-jährige Unternehmer will deshalb auch die politische Linie und die Aktivitäten seines Vorgängers beibehalten. «Es ist zentral, dass wir weiterhin mitreden und Einfluss nehmen können. Wir sind hellhörig und parat.» Kalt könnte sich auch vorstellen, die Arbeit in diesem Bereich noch zu intensivieren. ANZEIGE BR EITFELD LANDGASTHOF . MINIGOLF Essen mit Aussicht Breitfeld 1 . 6343 Rotkreuz +41 (0)41 790 11 19 . breitfeld.ch G Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com Schweizer Perfektion für zuhause Gipserverband 13 Seit über 30 Jahren Ihr Partner! Telefon 041 784 17 84, www.renggliag.ch Weihermatt 21| 6343 Rotkreuz T 041 790 68 67 | F 041 790 68 77 [email protected] | www.gipserbuchser.ch Mit Gipsen kennen wir uns aus. Ein Gipserlehrling bei der Arbeit GIPSERFORUM: BRANDSCHUTZ EIN HEISSES THEMA Rund 200 Gipserunternehmer, Partner und Planer trafen sich kürzlich auf Initiative des Gipserunternehmer-Verbandes der Ostschweiz zum Austausch in Gossau. Auf dem Programm standen brandaktuelle Themen aus dem Gewerbe. Das 15. Forum Ausbau und Fassade war gleichzeitig das letzte in dieser Art. ZEBERG AG · Blickensdorferstrasse 8a · CH-6340 Baar · T 041 761 49 31 · [email protected] Das vom Gipserunternehmer-Verband der Ostschweiz (GVO) veranstaltete 15. Forum Ausbau und Fassade war das letzte in dieser Form. Max Kistler, Vizepräsident des Schweizerischen Maler- und GipserunternehmerVerbandes SMGV, wird 2018 ein kombiniertes Gipserund Malerforum durchführen. Höherer Arbeitsaufwand «Brandheisse Themen» bildeten den Schwerpunkt des Forums. Seit Anfang 2015 gelten in der Schweiz neue Brandschutzvorschriften am Bau. Brandschutzexperte Ivan Brühwiler, Geschäftsleiter der Josef Kolb AG in Romanshorn TG, brachte die rund 200 Anwesenden auf den neusten Stand. Dabei stellte sich heraus, dass die Gipserunternehmer bei der Verarbeitung manchmal noch zu wenig sensibilisiert bezüglich der zu verwendenden Materialien sind. Das kann auch für die Bauherren mühsam sein, wenn es in der Folge zu Rückbauten und somit zu Verzögerungen kommt. Alle waren sich einig, dass ein «Stand der Technik-Papier», wie es die Holzbranche kennt, hier Abhilfe schaffen könnte. Für die Verarbeitung einer verputzten Aussenwärmedämmung (VAWD) gibt es hingegen seit Ende 2014 ein «Stand der Technik-Papier», das den Brandschutz regelt. Unabhängig davon ist, wie eine Expertenrunde feststellte, der Arbeitsaufwand aufgrund der neuen Brandschutzvorschriften um rund einen Fünftel gestiegen. TRADITIONELLES GEWERBE SEIT 1948 U Gipserarbeiten U Leichtbausysteme U Stukkaturen Fadenstrasse 28, 6300 Zug, Tel. 041 740 39 10, Fax 041 740 39 11 www.gipser-wetter.ch, info @ gipser-wetter.ch L Tel. +41 41 710 47 70 Fax +41 41 710 47 33 [email protected] www.dusstreuhand.ch Duss Treuhand GmbH Im Schutzengel Allmendstrasse 1 6300 Zug Vertrauenssache. Treuhand und Unternehmensberatung | Neugründungen und Nachfolgeregelungen | Buchhaltung | Steuerberatung und -optimierung | Wirtschaftsprüfung Mitglied TREUHAND | SUISSE · Zuger Treuhändervereinigung ZTV · Verband eidg. dipl. Buchhalter/Controller/FA VEB · Revisoren RAB !"" !" 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Davon haben alle profitiert – sei es die Auswahl an attraktiven Jobs, das ausgebaute Sozialnetz, keine Steuern für tiefe Einkommen oder moderate Steuern für die breiten Bevölkerungsschichten. Nicht zu vergessen sind unsere gute Infrastruktur und kundenfreundliche und effiziente Verwaltungsstruktur im Kanton Zug, welche es zu finanzieren gilt. Damit ist klar: Es geht nicht nur um Steuern, sondern wie der Kanton Zug seine Aufgaben in Zukunft finanzieren kann. Der Bund hat von dieser Situation am meisten profitiert: Allein beim Bund stehen rund die Hälfte der Gewinnsteuereinnahmen zur Disposition, beim Kanton Zug geht es um 51,6 Prozent der Gewinnsteuereinnahmen juristischer Personen, welche aus Holding-, Domizil- und gemischten Gesellschaften generiert werden. Ein Scheitern der Reform verheisst auch nichts Gutes für die hohen Transferzahlungen aus dem NFA, welche für die Nehmerkantone wegbrechen könnten. Geht es den Geberkantonen nicht gut, geht es auch den Nehmerkantonen schlecht, oder anders: Wenn Zug und Zürich in Zukunft finanziell schlechter dastehen, leidet die ganze Schweiz. Als Ersatz zum Wegfall der genannten Gesellschaften mit besonderem Steuerstatus sieht die Vorlage gewisse Ersatzmassnahmen vor: Holdings werden mittels Beteiligungsabzug weiterhin von der Freistellung der qualifizierten Beteiligungserträge steuerlich privilegiert. Somit bleibt die Schweiz als Holdingstandort international konkurrenzfähig. Die Kapitalsteuer soll weiterhin ermässigt werden können. Forschungsintensive Tätigkeiten können von der Patentbox profitieren. Die Entlastung auf Stufe Bemessungsgrundlage geht bis zu 90 Prozent. dieses Instrument eine sehr hohe Bedeutung; Eigenund Fremdkapital sind steuerlich teilweise gleichgestellt. Für Konzerne bleibt die Schweiz so interessant. Werden beim Wechsel von einer privilegierten Ge- sellschaft zu einer ordentlichen Besteuerung stille Reserven realisiert, erfolgt während fünf Jahren eine Besteuerung zu einem reduzierten Satz. Zudem können stille Reserven beim Statuswechsel steuerneutral aufgedeckt und nach steuerlichen Abschreibungssätzen abgeschrieben werden. Teilbesteuerung von Dividenden: Die Wirtschafts- kommission des Ständerates schlägt eine Besteuerung im Umfang von mindestens 60 Prozent vor, der Nationalrat möchte den Kantonen keine Begrenzung vorschreiben. Der Bund kennt heute bereits die 60 Prozent; Zug ist derzeit mit 50 Prozent Besteuerung unterwegs. Eine Teilbesteuerung ist allerdings nach wie vor gerechtfertigt, ansonsten wir wieder eine doppelte Besteuerung der Dividenden hätten. Wie aus der Aufzählung ersichtlich, können nur eine begrenzte Anzahl unternehmerischer Tätigkeiten von den Ersatzmassnahmen profitieren. Daher bleibt das zentrales Element der Steuerreform die kantonale Gewinnsteuersatzsenkung, denn ein wesentlicher Teil der Gesellschaften mit besonderem Steuerstatus im Kanton Zug wird nicht von den oben dargestellten Ersatzmassnahmen profitieren können und wäre damit einer massiv höheren Steuerbelastung ausgesetzt, käme es zu keiner Steuersatzsenkung. Der Kanton Zug hat als Zielgrösse 12 Prozent definiert (inkl. Bundessteuer), was eine Gewinnsteuersenkung von 14,5 Prozent auf 12 Prozent bedeutet. So profitieren auch der Werkplatz Zug und KMUs von dieser Steuerreform und sichert Arbeitsplätze. Ohne diese Steuersenkung muss mit einer starken Abwanderung von Unternehmen und Arbeitsplätzen aus Zug (und der Schweiz) gerechnet werden. Fazit: Ohne Steuerreform geht’s nicht, Michael Annen, Geschäftsführender Partner der Buchhaltungs und Revisions AG (Brag), Zug Die Kantone erhalten die Möglichkeit, erhöhte Steuer- abzüge für Forschung und Entwicklung im Inland in ihrem kantonalen Recht vorzusehen, welche höher sind als 100 Prozent der effektiven Kosten. Damit sollen diese Aktivitäten gefördert und attraktiv am Standort Schweiz bleiben. ANZEIGE LAMBRIGGER TREUHAND Die zinsbereinigte Gewinnsteuer auf überdurch- schnittlich hohem Eigenkapital ist nach den Parlamentsberatungen wieder Gegenstand der Reform. Für zentrale Konzernsteuerungsfunktionen hat Unternehmens- und Steuerberatung Lambrigger Treuhand AG Industriestrasse 49, CH-6302 Zug Telefon +41 41 766 71 71 [email protected] H Publireportage MWST – Finanzierung von Non-Profit Organisationen Publireportage Zusammenfassung für Eilige in einem Satz: Während der Sponsoringbeitrag für den Empfänger ein steuerbares Entgelt darstellt, fallen bei Spenden und Bekanntmachungsleistungen keine MWST an. Um nachträgliche Mehrwertsteuerbelastungen zu vermeiden, sollten Zuwendungsempfänger frühzeitig prüfen, um welche Art von Zuwendung es sich jeweils handelt. © iStock.com/RomoloTavani von Andreas Hänggi, dipl. Steuerexperte, dipl. Wirtschaftsprüfer, dipl. Betriebsökonom FH, Leiter Sitz Zug der Treuhandund Revisionsgesellschaft MattigSuter und Partner, Zug AG Aus Sicht der Mehrwertsteuer (MWST) ist entscheidend, ob eine Zuwendung als Spende, Bekanntmachungsleistung oder Sponsoringbeitrag qualifiziert ist. Spende Weil der Spender vom Empfänger keine Gegenleistung erhält, liegt im mehrwertsteuerlichen Sinn kein Leistungsverhältnis vor und der Empfänger muss für die erhaltene Spende keine MWST abführen. Die neutrale Nennung des Spenders in einer Publikation (Programmheft, Jahresbericht, Plakat etc.) gilt nicht als Gegenleistung. Die neutrale Form ist dann gegeben, wenn der Spender mit seinem Firmennamen oder Logo aufgeführt ist. Selbst die Erwähnung der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Spenders gilt als neutrale Nennung. Bei mehrwertsteuerpflichtigen Organisationen haben Spenden in der Regel keine Auswirkung auf den Vorsteuerabzug, d.h. die Vorsteuern können ohne verhältnismässige Vorsteuerkorrektur im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit zurückgefordert werden. Bekanntmachungsleistung Macht eine gemeinnützige Organisation eine Zuwendung der Öffentlichkeit bekannt, handelt es sich um eine von der MWST ausgenommene Bekanntmachungsleistung, obwohl die Bekanntmachung über die neutrale Nennung hinausgeht. Voraussetzung hierfür: Nicht die Werbung des Zuwenders, sondern die Bekanntmachung der Zuwendung steht im Vordergrund. Allerdings muss nicht in jedem Fall ausdrücklich auf die Zuwendung hingewiesen werden, sofern sich diese Tatsache aus den Umständen ergibt (z.B. Bekanntgabe des Zuwenders anlässlich einer Veranstaltung). Mit der Bekanntgabe darf auch eine allgemeine Werbebotschaft publiziert werden (z.B. „Unser Hauptsponsor ist die Schreinerei Muster AG, der Spezialist für hochwertige Küchenmöbel“), sofern nicht für konkrete Produkte oder Dienstleistungen des Zuwenders geworben wird. Eine von der MWST ausgenommene Bekanntmachungsleistung liegt auch vor, wenn der Zuwender einem Veranstalter anlässlich einer Veranstaltung unentgeltlich Produkte zur Verfügung stellt (Naturalspende), beispielsweise Produkte für die Teilnehmer (z.B. zwecks Verpflegung) oder für das Publikum (z.B. im Rahmen einer Tombola). In diesen Fällen muss die gemeinnützige Organisation als Veranstalter jedoch explizit auf diese Tatsache hinweisen (z.B. mit einer öffentlichen Danksagung). Die zur Verfügung gestellten Produkte dürfen jedoch nie im Vordergrund der Veranstaltung stehen. Bei mehrwertsteuerpflichtigen Organisationen führen von der MWST ausgenommene Bekanntmachungsleistungen jedoch zu Vorsteuerkorrekturen. Es kann daher sinnvoll sein, Bekanntmachungsleistungen gegenüber mehrwertsteuerpflichtigen Beitragszahlern freiwillig zu versteuern. Die freiwillige Versteuerung erfolgt durch offenen Ausweis der MWST in der Rechnung. Damit erhöht sich die Vorsteuerabzugsquote. Sponsoring Sobald eine Werbebotschaft im Vordergrund steht, liegt eine Gegenleistung des Beitragsempfängers vor und die Zuwendung ist damit mehrwertsteuerpflichtig (Werbung/Sponsoring). Steuerbare Werbeleistungen liegen im Übrigen auch immer dann vor, wenn die Nennung des Beitragszahlers auf Kleidungsstücken (z.B. Fussballtrikot), Banden, Fahrzeugen oder Werbegeschenken erfolgt. Fazit Aus den obigen Ausführungen und Beispielen ist ersichtlich, dass die Praxis der Steuerverwaltung zur mehrwertsteuerlichen Behandlung von Zuwendungen nicht einfach ist. Um böse Überraschungen bzw. nachträgliche Mehrwertsteuerbelastungen zu vermeiden, sollten sich Zuwendungsempfänger (gemeinnützige Organisationen, Veranstalter, Sportvereine etc.) daher frühzeitig und professionell mit der Thematik auseinandersetzen. blog.mattig.ch Mattig-Suter und Treuhand- und Partner, Zug AG Revisionsgesellschaft Schwyz Pfäffikon SZ Brig Zug Altdorf Bukarest Timisoara Sibiu Sofia Wien Bratislava Tirana Industriestrasse 22 CH-6302 Zug Tel +41 (0)41 818 02 00 [email protected] www.mattig.ch KLEINER KANTON GANZ GROSS Vielfältiger könnte das Hotelangebot innerhalb des Verbandes «hotelleriesuisse Zugerland» nicht sein: Vom Zwei- bis zum Vier-Stern-Superior-Hotel, vom Hotel am idyllischen See bis hin zum modernen Hotel mit Bahnanschluss, vom Berg- und Stadthotel bis hin zum Hotel in der Region ZUGWEST – und jedes Hotel ist mit seinem Angebot einzigartig. Im Verband arbeiten die Hoteliers gemeinsam am Ziel, den dynamischen und vielseitigen Kanton Zug national mit einem starken Hotelangebot und gutem Image zu vertreten. 17 Ihr Business- & Designhotel zwischen Zug und Luzern aparthotel-rotkreuz.ch Der Kanton Zug ist für seine zentrale Lage bekannt. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Strasseninfrastruktur in alle Himmelsrichtungen könnten fast nicht besser sein. Die gute Infrastruktur innerhalb des Kantons und das breite Angebot der Hotellerie machen einen Besuch im Kanton Zug für jedermann/frau zu einem Erlebnis, ob als Businessreisender jeglicher Art, als Familie, Tourist oder Besucher einer der diversen Grossevents. Zögern Sie nicht und verbringen Sie den nächsten Kurzurlaub in Zug, im Herzen der Schweiz. Es wartet ein breites Freizeit- und Erholungsangebot auf Sie. Die Geschäftsstelle der «hotelleriesuisse Zugerland» wird von Seraina Koller, Leiterin von Zug Tourismus, geführt. Sie ist das Bindeglied zwischen hotelleriesuisse und den Zuger Hotels und somit die erste Anlaufstelle für Fragen rund um die Hotellerie. Der Hotelier-Verein Zugerland (HVZ) alias «hotelleriesuisse Zugerland» ist ein Regionalverband der hotelleriesuisse auf Bundesebene und verzeichnet 19 Mitgliederhotels sowie drei Restaurants. Die Hoteliers treffen sich monatlich zu einem «Hotelier-Höck», um aktuelle und wichtige Anliegen zu besprechen. Weitere Informationen finden Sie unter www.zuger-hotels.ch. Ihr persönlich geführtes Hotel an bester Lage 6ZLVVKRWHO=XJ&KROOHUVWUDVVHD=XJ 7HOHIRQ)D[ [email protected] www.swisshotel-zug.ch Das moderne Gasthaus für Geniesser City-Hotel Restaurant au premier le Bar du Boeuf DIE NÄCHSTE SONDERSEITE ERSCHEINT AM 4. JULI 2016 Präsident Hugo Lenzlinger, APARTHOTEL Rotkreuz [email protected] Das Zugerland bietet für jeden Gast das gewisse Etwas Weinkehr Ochsen Zug | Restaurant | Bar | Weinkehr | Kolinplatz 11 | CH-6300 Zug Telefon +41 41 729 32 32 | [email protected] | www.ochsen-zug.ch Geschäftsstelle Seraina Koller, hotelleriesuisse Zugerland [email protected] Zug Hotelleriesuisse Zugerland Thema: Sonderseiten Zuger Elektro Verband Anzeigeschluss: Freitag, 3. Juni 2016 Weitere Infos und Beratung unter: 041 748 44 22 Gewerbeverein Steinhausen 18 G Zuverlässiges Handwerk für alle Bereiche des Bauens: Hochbau | Umbau | Kundenarbeiten | Bauabdichtungen Erni Bau AG, Bauunternehmung Knonauerstrasse 3, 6312 Steinhausen Telefon 041 741 21 41 www.ernibau.ch von A nach B mit... [email protected] www.fries-transporte.ch 041 712 35 35 B Ihr Spezialist für Umzüge + Transporte Karl Schleiss, Karl Küng, Leo Ohnsorg, Casha Frigo, Martin Hausheer, Andreas Huw DIE LEHRLINGSSUCHE IST ANS TEAMFÄHIGKEIT IST UND Die sechs Steinhauser Unternehmer sind sich einig: Den richtigen Lehrling zu finden, ist nach wie vor nicht einfach. Entscheidend bei der Auswahl seien nicht primär die Noten oder das Fachliche. Teamfähigkeit ist und bleibt gefragt. Partner für Bau und Handwerk arthurweber.ch, [email protected] Industriestrasse 57b 6312 Steinhausen Tel. 041 748 04 50 Kürzlich trafen in der «Linde» in Steinhausen zwei Generationen von Lehrmeistern für einen Gedankenaustausch aufeinander. Hier die Senioren, die unzählige Lernende ausgebildet haben, da die heutigen, jungen Chefs. Das Thema: die Suche der «richtigen» Lehrlinge und die Lehrlings-Ausbildung. In wesentlichen Teilen waren sie sich trotz des Altersunterschiedes einig. Früher wie heute steht bei der Anstellung eines Lehrlings der Mensch im Mittelpunkt. Leo Ohnsorg senior stellt rückblickend fest: «1953, als ich in der Lehrwerkstatt in Bern meine Ausbildung gemacht habe, gab es noch keine Schnupperlehren.» Man habe sich bei einem örtlichen Gewerbebetrieb nach einer Lehrstelle erkundigt. «So war’s», bestätigt Josef Küng. «Wir haben mehrheitlich Lehrlinge angestellt, deren Eltern wir kannten – Steinhauser eben.» Das hätten nicht zuletzt die Kunden geschätzt. Persönliche Beziehungen zu den Familien beständen immer weniger. Die Lernenden kämen hauptsächlich aus der ganzen Region, auch wegen Internet und Fachstellen. Aber dank Steinhausen LIVE auch immer wieder aus Steinhausen. Schreinermeister Andi Huwyler stellt auch grosse Veränderungen in der Lehrlingsausbildung fest: «Die Schule ist heute enorm wichtig.» Die Ansprüche an die Auszubildenden würden immer höher. «Heute lernen nicht Ih fü Gewerbeverein Steinhausen 19 M PL heer, Andreas Huwyler und Urs Nussbaumer (v. l.) diskutieren über Lehrlinge T ANSPRUCHSVOLL UND BLEIBT GEFRAGT mehr die gleichen Leute Schreiner wie früher.» Kein Wunder, dass er der Kampagne des Bundesamtes für Berufsbildung «Lerne Schreiner, werde Architekt» kritisch gegenübersteht. Alle sind jedoch überzeugt, «dass wir den Berufsstand des Gewerblers aufwerten müssen. Viele sind nämlich mit ihrem Beruf zufrieden und werden nur aufgrund der öffentlichen Meinung in die Fachhochschulen gepusht.» Architekt Karl Schleiss setzt auf Teamfähigkeit. «Querschläger erträgt es nicht.» Wichtig ist ihm eine gute Abschlussprüfung. Um dies auch erreichen zu können, müsse ein Lehrmeister zuerst lernen, Lehrlinge auszubilden. «Lehrmeister muss man werden.» Drogist Urs Nussbaumer stellt fest: «Gewerbler haben im Gegensatz zu Studienabgängern viele Vorteile. Sie verdienen früher mehr und haben eine Ahnung vom Betrieb». Was allen auffällt, ob 30 oder 70 Jahre alt: Heute tendiert die Ausbildung sehr in die Tiefe statt in die Breite – zu sehr, wie Martin Hausheer ausführt. Aber der Lauf der Zeit fordere dies – ebenso wie fundierte IT-Kenntnisse. Immer mehr. Fazit: Der Abend war sehr interessant. Es wurde lebhaft diskutiert. Gesprächsleitung Casha Frigo / Freddy Trütsch Ihr Partner für alle Fälle Tel. 058 434 30 60 www.landizugerland.ch Saurus AG Trennwände für Büro und Industrie Tel. 041 740 64 70 | [email protected] | Fax. 041 740 64 71 Generalversammlung Gewerbeverband Kuno Trevisan und Maria-Theresia Benz 20 G Stefan Staub, Joachim Eder, Daniel Burch und Daniel Abt D René Bläuer, Kurt Erni und Beat Struchen Christoph Müller, Matthias Michel und Walter Birrer GEWERBEVERBAND DES KANTONS ZUG «WO FINDEN WIR FACHKRÄFTE?» «Schule, Bildung und Ausbildung werden vom kantonalen Gewerbeverband wirklich ernst genommen und intensiv gefördert», stellt Kurt Erni, Präsident des Gewerbeverbandes des Kantons Zug, anlässlich der Generalversammlung bei der Nussbaumer Holzbau AG in Baar fest. Denn Tatsache sei, dass im Handwerk die Praktiker und Naturtalente, welche auch schulisch den Anforderungen gewachsen seien, fehlten. Dabei hätten gute, motivierte Lehrabgänger jederzeit beste berufliche Chancen und könnten mit einer entsprechenden Weiterbildung eine Top-Karriere machen. «Vielleicht sagen wir dies den Jugendlichen zu wenig, vielleicht müssten es ihnen auch die Lehrer im Berufswahlunterricht vermehrt sagen», gibt Erni zu bemerken. «Geben wir uns zu wenig Mühe?» Denn: Um die Unternehmerziele in Preis und Qualität einhalten zu können, «brauchen wir gut qualifiziertes, williges Personal – technisch wie handwerklich», stellt Erni weiter fest. Es stelle sich daher die Frage: «Geben wir uns bei der Suche zu wenig Mühe? Haben wir zu wenig Zeit für das Personal, sind wir zu ungeduldig, sind die Jugendlichen anders als wir früher? Sind wir zu stark abgelenkt durch Handy, Tabletcomputer und andere technische Geräte? Oder sind allenfalls Sprachprobleme der Grund?» Aber er frage sich auch: «Gibt es für weniger Begabte überhaupt noch Arbeitsplätze?» Jedenfalls seien sie rar. Vielfach würden sie ins Ausland verlagert oder durch Roboter erledigt. «Leider wird bei uns immer nur nach Rendite und Unternehmensgewinn gefragt. Müssen wir da nicht einmal über die Bücher?» Wahlen An der Generalversammlung verabschiedete Kurt Erni mit Maria-Theresia Benz eine Vorstandskollegin. Und die Mitglieder wählten Kuno Trevisan als ihren Nachfolger. Alle übrigen Geschäfte wurde ohne Gegenstimmen gutgeheissen. M Generalversammlung Gewerbeverband 21 Die diesjährige Generalversammlung des Gewerbeverbandes des Kantons Zug fand bei der Nussbaumer Holzbau AG in Baar statt. Fredy Zimmermann, Adi Nussbaumer (Gastgeber) und Walter Bucher Barbara Schneider und Erich Barth Maria Roth, Max Weber und Michèle Honegger Daniel Grunder und Bruno Pezzatti Publireportage 50 JAHRE AULA AG, GENERALUNTERNEHMUNG SEIT EINEM HALBEN JAHRHUNDERT KANN MAN AUF UNS BAUEN. Die Ende August 1966 gegründete Generalunternehmung kann heute – fünfzig Jahre später – mit berechtigtem Stolz auf eine sehr erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Dazu beigetragen haben ungezählte Kunden, Partnerfirmen und grossartige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu seinem runden Geburtstag lädt das Unternehmen am 3. September die ganze Bevölkerung zu einem Volksfest ein. 1967 konnte der Grundstein zum ersten grösseren Projekt des jungen Unternehmens gelegt werden: In Allenwinden entstand die Siedlung Dorfring mit grosszügigen Einfamilienhäusern zu Verkaufspreisen unter 200 000 Franken. Schlag auf Schlag folgten weitere sichtbare Erfolge der jungen Generalunternehmung; bedeutende Überbauungsprojekte wurden realisiert, so etwa in Cham die Siedlung Enikerfeld, mit 81 Eigentumswohnungen, 35 Einfamilienhäusern, 50 Mietwohnungen und dem markanten Hochhaus. In der Donauweid entstand in drei Etappen eine Wohnüberbauung mit 96 Wohnungen und elf Einfamilienhäusern. FEIERN SIE MIT UNS 50 JAHRE AULA AG Samstag, 3. September 2016, Cham, Hirsgarten am See Festprogramm: 13.30 Festbeginn mit Festwirtschaften 15.00 Kinderprogramm mit Linard Bardill 17.00–18.15 Feierabend-Musik mit der PolizeiMusik Zug 19.00–20.00 21.00–22.30 Vor-Konzert mit «Nickless» Hauptkonzert mit «77 Bombay Street» ab 22.30 Urchige Klänge mit der Kapelle «Bügel-Spez» Dixieland mit der «Swanee River» Jazzband» Schluss 02.00 Der Eintritt ist frei. Kostengünstiges Wohnen und die «Finnenhäuser» Als Pionierleistung galt 1982 das von der Aula AG realisierte Konzept für kostengünstige Einfamilienhäuser mit einem finnischen Holz-Elementbausystem. Zehn solcher Einfamilienhäuser wurden in der Folge realisiert. Auch preisgekrönte Überbauungen stehen im Referenzenbuch der Aula AG. So zum Beispiel das verdichtete Überbauungskonzept «Zwei Gassen» im Gebiet Chämleten-Kemmatten, mit 182 preisgünstigen Eigentumswohnungen. Für eine kleine Sensation sorgte die Aula AG 1993, als sie in einem Inserat 4½-Zimmer-Eigentumswohnungen für 385 000 Franken am Rainbach in Baar anbot; das interne Telefonnetz brach infolge Überlastung kurzfristig zusammen und die Interessenten standen an der Firmen-Réception Schlange! 1996: Freude und Trauer eng beisammen Das Jahr 1996 stand im Zeichen sowohl von Freude wie auch von Trauer: Das Unternehmen konnte sein 30-Jahre-Jubiläum feiern. Dieses mitzufeiern war Firmengründer Alois Staub noch gegönnt – im selben Jahr jedoch verstarb er mit erst 61 Jahren. Mit dem Gemeindezentrum Mandelhof in Cham profilierte sich das Unternehmen 1998 im Bereich «Öffentliche Bauten». Der Mandelhof mit seiner exklusiven Architektur bildet einen dynamischen Mittelpunkt der Stadt und Gemeinde im Ennetsee. An der Früebergstrasse in Baar wurde zur Jahrtausenwende eine grosszügige Wohnüberbauung an einem Platz realisiert, der schon in der Zeit um ca. 600–650 nach Christus besiedelt war; hier fanden die Archäologen dutzende Gräber aus jener Zeit. 2002 beschloss die Aula AG, ihre strategische Neuausrichtung auf die Kernkompetenz als Generalunternehmung zu konzentrieren. Der Bereich Immobilienverwaltung wurde ausgegliedert. Aktuelles Beispiel aus der Referenzliste der Aula AG: Überbauung Klostermatt in Cham Ein besonderer Höhepunkt in der Geschichte der Aula AG war zweifellos die Erweiterung des Einkaufszentrums Zugerland um 80 000 Kubikmeter – faktisch eine Verdoppelung des Zentrums. Hinzu kam der Neubau eines angegliederten Parkhauses. Die besondere Herausforderung bestand darin, dass das Zentrum während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben musste. Der Wirkungskreis des Unternehmens erweiterte sich im Verlauf der Jahre erheblich – bedeutende Referenzobjekte finden sich heute im ganzen Kanton Zug sowie in den angrenzenden Gebieten der Nachbarkantone. Trotz der ländlichen Umgebung ist der Weg zu den Zentren kurz: In zwei Fahrminuten erreicht man den Autobahnanschluss Affoltern und damit auch schnell Zürich, Zug oder Luzern. In Obfelden und im nahen Affoltern findet man alle Geschäfte für den täglichen Einkauf. Kindergärten und Schulen liegen nahe. Details zur Überbauung finden Sie auf der Website der Aula AG, und mehr über die Standortgemeinde ist unter www.obfelden.ch zu finden. Gerne gibt man Ihnen aber auch direkt bei der Aula AG weitere Auskunft – sowohl über diese Überbauung wie auch über weitere Projekte. Aktuelle Objekte 50 Jahre: Am 3. September ein Volksfest am See Zurzeit entsteht in Obfelden die Wohnüberbauung Gugelreben, mit 16 Doppeleinfamilien- und zwei freistehenden Einfamilienhäusern an einem ruhig gelegenen, sanft abfallenden Südwesthang mit herrlichem Blick über die Reussebene auf die Lindenbergkette, den Pilatus und die Rigi. Mit Wohnflächen von rund 200 Quadratmetern sind die Häuser sehr grosszügig bemessen und auch der Ausbaustandard liegt über dem Durchschnitt. Die Aula AG kann Ende August auf ein halbes Jahrhundert zurückblicken. Dies soll am Samstag, 3. September, in Cham mit einem Volksfest im Hirsgarten am See gefeiert werden. Dazu ist die Bevölkerung eingeladen. Das spektakuläre Festprogramm entnehmen Sie dem nebenstehenden Kästchen. Herzlich willkommen! Highlight und Expansion in der Firmentätigkeit Zurzeit aktuell: Die Einfamilienhaus-Überbauung Gugelreben in Obfelden. Aula AG, Generalunternehmung Gewerbestrasse 10, 6330 Cham Telefon 041 748 748 1 [email protected] www.aula.ch Kolumne 24 K ARBEITSRECHT JEDER ARBEITGEBER MUSS DIE ARBEITSZEITEN SEINER MITARBEITENDEN ERFASSEN s eit Anfang Jahr besteht für die Arbeitgeber in der Schweiz eine umfassende Dokumentationspflicht über die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeitenden, die unter das Arbeitsgesetz fallen. Aus den Arbeitszeiterfassungsunterlagen jedes dieser Mitarbeitenden muss Folgendes hervorgehen: Personalien Beschäftigungsgrad Das Datum des Ein- und Austritts im Betrieb Die pro Woche und Monat konkret absolvierten Arbeitszeiten (die genaue Lage und Dauer) inklusive Ausgleichs- und Überzeitarbeit Die ausserhalb von Sonntagen gelegenen Ruhe- und Ersatzruhetage Die genaue Lage und Dauer der Arbeitspausen von 30 Minuten und mehr Abweichende betriebliche Regelungen von der Tag-, Nacht- und Sonntagsdefinition Vereinbarte und gesetzliche Zeitzuschläge und gesetzliche Lohnzuschläge Medizinische Abklärungen betreffend Eignung beziehungsweise Nichteignung bei Nachtarbeit oder Mutterschaft Allfällige Ausschlussgründe oder Risikobeurteilung bei Nachtarbeit und Mutterschaft «WÄHREND MINDESTENS FÜNF JAHREN MUSS DIE ARBEITSZEITERFASSUNG AUFBEWAHRT WERDEN. » Aufzubewahren sind diese Arbeitszeiterfassungen während mindestens fünf Jahren seit Ablauf ihrer Gültigkeit. Die Aufzeichnungen über den Monat Januar 2016 dürfen folglich frühestens am 1. Februar 2021 gelöscht bzw. vernichtet werden. Die Arbeitgeber haben diese Aufzeichnungen auf Verlangen den Aufsichts- und Vollzugsbehörden (im Kanton Zug: Amt für Wirtschaft und Arbeit) zur Verfügung zu stellen. Mitarbeitende erfassen die Daten Die Arbeitgeber müssen die Daten nicht selbst in den von ihnen zur Verfügung zu stellenden Zeiterfassungsunterlagen eintragen. Vielmehr können sie die Erfassung den Mitarbeitenden übertragen. Die Verantwortung für die korrekte und vollständige Erfassung bleibt «BEI VERSTÖSSEN GEGEN DAS GESETZ SIND AUCH SANKTIONEN VORGESEHEN.» f t D A m D e allerdings bei den Arbeitgebern. Bei Delegation der Erfassung an die Mitarbeitenden tun die Arbeitgeber deshalb gut daran, die Zeiterfassungsunterlagen und ihre Einträge auf Plausibilität zu kontrollieren. Neu sind die Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung nicht. Die Pflicht zur detaillierten Arbeitszeiterfassung besteht seit 2000. Neu ist allerdings, dass die Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz seit Anfang 2016 nicht mehr als toter Buchstabe behandelt werden darf, sondern umgesetzt werden muss. Arbeitgeber und Mitarbeitende können grundsätzlich nicht länger im gegenseitigen Einvernehmen von einer detaillierten Aufzeichnung absehen. Allerdings wurden mit der Umsetzung der detaillierten Aufzeichnungspflicht per 1. Januar 2016 explizit auch zwei Ausnahmen von der sog. Vollerfassung der Arbeitszeiten eingeführt: Mitarbeitende, die ihre Arbeitszeiten weitgehend selber festsetzen können (z. B. mittleres Kader, das mindestens über einen Viertel der Arbeitszeit b e Kolumne 25 grösstenteils selber festlegen können (z. B. höheres Kader und Projektleiter etc. mit einem Bruttojahreseinkommen von mehr als 120 000 Franken). Diese Möglichkeit des Verzichts muss zudem in einem Gesamtarbeitsvertrag vorgesehen sein. Sanktionen sind vorgesehen Nicht alle Mitarbeiter müssen ihre Arbeitszeiten erfassen Kommt ein Arbeitgeber der Zeiterfassungspflicht nicht oder nicht genügend nach, wird er zunächst seitens der Aufsichtsbehörde zur korrekten Erfassung (Nachbesserung) innert einer gewissen Frist aufgefordert. Kommt er dieser Aufforderung ebenfalls nicht nach, ergeht eine Verfügung, in der er unter Strafandrohung zur korrekten Erfüllung seiner Aufzeichnungspflicht aufgefordert wird (eventuell greifen auch die Sanktionen eines Gesamtarbeitsvertrags). Wie sich eine mangelhafte oder fehlende Zeiterfassung in einem arbeitsrechtlichen Prozess auswirkt, wird die Gerichtspraxis zeigen. Auch wenn dies zwar nicht der Regelfall sein wird, könnten die konkreten Umstände dazu führen, dass aufgrund einer fehlenden Zeitaufzeichnung nicht mehr der Mitarbeitende die behaupteten Überstunden oder Überzeiten beweisen müsste, sondern der Betrieb, dass solche nicht geleistet wurden. Eine solche Situation gilt es zu vermeiden. frei verfügen kann), müssen einzig die täglich geleisteten Arbeitszeiten erfassen (z. B. acht Stunden gearbeitet am 29.1.2016; sogennante vereinfachte Zeiterfassung). Diese vereinfachte Zeiterfassung setzt voraus, dass die Arbeitnehmervertretung (bzw. die Personalkommission) mit dem Arbeitgeber diese reduzierte Zeiterfassung schriftlich vereinbart hat. Die Verordnung schreibt im Detail vor, welchen zwingenden Inhalt eine solche Vereinbarung aufweisen muss. Gänzlich auf eine Arbeitszeiterfassung verzichten können die Arbeitgeber neu bezüglich der Mitarbeitenden, die bei ihrer Arbeit über eine grosse Autonomie verfügen und ihre Arbeitszeiten Die Autorin Irène Castell-Bachmann ist Rechtsanwältin/Notarin in Zug und Sekretär des Gewerbeverbandes des Kantons Zug ANZEIGEN Wir lösen alle elektrischen Aufgaben für Sie! UÊiiÌÀ UÊiÌÀ«>Õ} UÊiÌÀÃÌ>>Ìi UÊ/iiÕ>Ì UÊ iÌâÜiÀiÊ UÊ>À>>}i [email protected] · www.elektroruegg.ch GÖNNEN SIE SICH EINE AUSZEIT VOM ALLTAG, UM IHRE BALANCE WIEDER ZU FINDEN. 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Neubau Ägeribad Am idyllischen Ägerisee realisieren wir das neue Hallenbad mit einem Aussenbecken. Das Neubauprojekt umfasst ein Wettkampfbecken von 25 Metern, welches dreiseitig verglast ist, ein Mehrzweckbecken mit Hubboden, ein grosses Kinderbecken, eine Röhrenrutsche, einen modernen Wellnessbereich und ein Restaurant. Die Fassaden des neuen Hallenbades bestehen aus vertikalen Holzpaneelen mit dahinterliegenden horizontalen abgekanteten, farbigen Blechen. Das Ägeribad wird 2018 eröffnet. Jedes Bauvorhaben hat eigene Ansprüche und jedes Projekt bedarf einer spezifischen Vorgehensweise. Als erfahrener General- und Totalunternehmer erarbeiten wir schlüsselfertige Bauwerke und garantieren für ein professionelles Projektmanagement. Priora AG | Generalunternehmung Zug/Luzern | www.priora.ch Zukunft Raum geben. M Lokal 27 ZUGER KANTONALBANK NEUES HAUS IN ALTER HÜLLE Es herrscht reger Betrieb, leichtes Hämmern ist zu hören, es riecht nach frischer Farbe: Fleissige Handwerker geben dem Gebäude den letzten Schliff, denn Ende Juni 2016 soll er fertig sein – der neue Sitz der Zuger Kantonalbank am Postplatz in Zug. Fast vier Jahre hat der Umbau gedauert, nun endet die intensive Bautätigkeit: Am 4. Juli 2016 eröffnet die Zuger Kantonalbank ihren neuen Sitz am Postplatz. Der Brand vor zwei Jahren verzögerte den Umzug um rund zwölf Monate. Umso grösser ist die Freude über die Rückkehr. «Es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Nach dieser langen Bauzeit dürfen wir die Kundinnen und Kunden endlich wieder in unserem Gebäude am Postplatz begrüssen», sagt Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der Zuger Kantonalbank. Im Jahr 2011 beschloss die Zuger Kantonalbank, das von den bekannten Architekten Alfons Wiederkehr und Leo Hafner geplante und gebaute Gebäude mit den Baujahren 1955 bis 1958 umzubauen. Denn weder genügte inzwischen der Zustand des Innenausbaus den Anforderungen der Feuerpolizei, noch waren heutige Standards beim Energiehaushalt, bei der Erdbebensicherheit und in der Haustechnik erfüllt. Den Auftrag für den Umbau erhielt die Wiederkehr Krummenacher Architekten AG. Sie konnte für die Planung sogar auf die Originalpläne zurückgreifen. Bei der Renovierung wurde der Kern des Gebäudes fast komplett zurückgebaut. Auch für erfahrene Ingenieure kein leichtes Unterfangen, denn die verbleibenden Decken mussten gegen Einsturz gesichert werden. Das Innengebäude steht jetzt auf rund 100 neu erstellten Pfählen, die 25 Meter in den Baugrund gebohrt wurden: Als besonderer Blickfang und hervorragende Lichtquelle für rund 180 Arbeitsplätze – so präsentiert sich der neue Innenhof. Für die Zuger Kantonalbank war es von Bedeutung, das für das Zuger Stadtbild wichtige Bauwerk zu erhalten. Denn im Erdgeschoss gibt es Teile, die als architektonische Zeitzeugen bezeichnet werden können. Deshalb werden Kundinnen und Kunden die ehemalige Schalterhalle sofort wiedererkennen – denn sie ist fast unverändert wiederaufgebaut worden. Nur die Schalter sind weg. Dafür gibt es moderne Besprechungsräume für persönliche Gespräche. Vom Erd- ins Obergeschoss führt immer noch die schön geschwungene Treppe, ebenfalls komplett renoviert. Unverändert ist auch die Fassade. Der Umbau erfolgte in guter Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Denkmalpflege. Individuell und persönlich Über 20 Kundenberaterinnen und -berater kümmern sich persönlich um alle Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. In der neuen Selbstbedienungszone finden die Kunden zudem alle Geräte für ihren individuellen Bargeldverkehr – rund um die Uhr und einfach zu bedienen. Und wer nach dem Besuch bei der Zuger Kantonalbank einen Kaffee trinken möchte, findet im Erdgeschoss die Bäckerei Nussbaumer. Die beliebte Geschäftsstelle am Bahnhof bleibt weiterhin geöffnet. Kundinnen und Kunden werden auch an diesem Standort persönlich beraten und haben uneingeschränkten Zugang zur Selbstbedienungszone. Tag der offenen Tür Unter dem Motto «Wir bringen Ihre Bank zurück» findet am Samstag, 2. Juli 2016, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr, ein Tag der offenen Tür statt. Die interessierte Bevölkerung ist herzlich eingeladen, das neu gestaltete Gebäude am Postplatz zu besichtigen. Weitere Informationen ab Anfang Juni unter www.zugerkb.ch. ANZEIGE Mitarbeitende der Zuger Kantonalbank bringen die Bank zurück an den Postplatz Maler Matter AG · eidg. dipl. Malermeister CH-6340 Baar · Telefon 041 761 27 16 www.maler-matter.ch Fachgeschäfte 28 L ELDATEL AG Kundenzufriedenheit ist unser Ziel und Qualitätsarbeit ist der Weg dorthin. Danach leben und arbeiten wir seit 20 Jahren! Wohnzimmer von der Küche aus bedienen, Zentral AUS oder eine Anwesenheitssteuerung? Mit digitalSTROM oder KNX ist dies und noch viel mehr möglich. Hans Schuppli, Geschäftsführer der Avicor Services AG, hat die ElDaTel AG 2015 übernommen und gewährleistet mit seinem Team weiterhin den gewohnt prompten, persönlichen und kundenfreundlichen Service in den Bereichen: Telekommunikation Wir richten Ihnen die Telefonie und das TV ein, erstellen Ihnen den Internetanschluss oder konfigurieren Ihr WLAN, Ihren Switch oder Router. Avicor Services AG www.avicor.ch [email protected] Elektroinstallationen Telefonsysteme IT Netzwerke trinken und geniessen… V- Zug Geräteaustausch Elektroinstallationen, Umbau / Service Projektierung, Planung, Stark-/Schwachstrominstallationen, Gegensprechanlagen, Schlusskontrollen für jegliche Wohn- und Zweckbauten, zuverlässig aus einer Hand. 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Wein- und Getränkemärkte in Zug und Unterägeri www.getraenkezug.ch Lokal 29 I-B-A-20+ – EINE BRÜCKE IN DIE ARBEITSWELT n … Sie kommen als Familiennachzug oder als Flüchtlinge in den Kanton Zug und werden mit den Regeln des schweizerischen Arbeitsmarktes konfrontiert: Was ist ihr Abschluss aus der Heimat hier wert? Gibt es ihren erlernten Beruf hier überhaupt? Was können sie sonst arbeiten? Wie lässt sich eine Stelle finden? Das Integrations-Brückenangebot für Erwachsene begleitet Migrantinnen und Migranten aus dem Kanton Zug auf diesem anspruchsvollen Weg. Sie lebt mit ihrer Familie in Rom und arbeitet bei einer internationalen Treuhandgesellschaft im mittleren Management. Als ihrem Mann eine Stelle in Zug angeboten wird, zieht sie mit der Familie nach Zug. Hier kümmert sie sich um die schulische und soziale Integration der Kinder und lernt Deutsch. Nach drei Jahren ist sie bereit, in ihrer neuen Heimat auch beruflich Fuss zu fassen. Mit einem Master-Studium in Banking Administration und Finance sollte das nicht allzu schwierig sein. Aber wo beginnen und wie vorgehen? Vor diesen Fragen stehen auch der Sticker aus Syrien, die ägyptische Informatikerin, der spanische Militärpolizist mit Schweizer Wurzeln, die kurdische Teppichknüpferin, der Laborant aus Eritrea und viele mehr. Alle haben zuerst Deutsch gelernt. Aber damit ist es nicht getan. Sie müssen mit unserem Berufsbildungssystem, unseren Berufsbezeichnungen, Abschlüssen, Anforderungen vertraut werden, bis sie einschätzen können, wo ihre Arbeitskraft und ihre Erfahrung gebraucht werden. Das I-B-A-20+ unterstützt seine Teilnehmenden in diesem Prozess und führt gleichzeitig Module in Deutsch, Informatik, Mathematik und Allgemeinbildung durch. Aufgrund ihrer Vorbildung und Zielsetzung stellen die Teilnehmenden gemeinsam mit einem Coach ihr Programm individuell zusammen. Dabei bleibt immer der Schritt in die Arbeitswelt im Fokus. Im Coaching werden die Kompetenzen der Teilnehmenden erfasst: Ausbildung, Arbeitserfahrung, Familienarbeit, Hobbys. Nur selten entspricht dieses Profil exakt den Berufsanforderungen, die hier gestellt werden. Auf der Suche nach Praktika oder Lehrstellen, in denen sie ihre Fähigkeiten einsetzen und die fehlende Kompetenzen erwerben können, sind die Teilnehmenden auf Personen in der Wirtschaft angewiesen, die ihr Können und ihre Erfahrungen als Chance für den Betrieb erkennen. Nur mit dieser Bereitschaft kann das brachliegende persönliche und volkswirtschaftliche Potenzial urbar gemacht werden. Und die Frau aus Rom? Der Zuger Ableger ihres Arbeitgebers in Rom nahm sich keine Zeit für ein Gespräch mit ihr. Nach dieser Enttäuschung frischt sie jetzt intensiv ihr Englisch auf. Sie ist zuversichtlich, dass sie mit Deutsch und Englisch im Portfolio in Zug eine Firma findet, die ihre Erfahrung im Bankenund Treuhandwesen zu schätzen weiss. Vom I-B-A-20+ hatten in den ersten 18 Monaten 16 Teilnehmende das Glück, auf solche Leute zu treffen. Die Lernkurve ist steil, die Rückmeldungen sind positiv. Zurzeit besuchen 15 Personen das I-B-A-20+, weitere stehen auf der Warteliste. Sie alle hoffen beim Bewerben auf Menschen, die ihnen die Chance geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Hinweis Das I-B-A-20+ ist ein Integrations-Brückenangebot für Erwachsene. Es wird im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Kanton finanziert, einen Teil der Kosten tragen die Teilnehmenden selber. Es ist dem Amt für Brückenangebote angegliedert. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.iba20plus-zug.ch oder bei der Leiterin, Bernadette Ammann, mail@ iba20plus-zug.ch, 041 728 24 78. ANZEIGE Die Teilnehmenden des I-B-A-20+ diskutieren angeregt die Konsequenzen der Panama Papers Mozzatti Schlumpf Architekten AG T +41 41 761 55 66 F +41 41 761 97 60 Oberneuhofstrasse 8 6340 Baar [email protected] www.mozzattischlumpf.ch BAU L A ND A N A BSOLU TER TOPL AGE S e c h s i n d i v i d u e l l e Pa rze l l e n | G e s a m t f l ä c h e a b 9 0 0 m 2 b i s 1 ’41 6 m 2 | Ve r k a u f s p re i s a b C H F 1 ‘ 6 2 0 ‘ 0 0 0. – HO E H E N W E G - U N T E R A E G E R I . C H | + 4 1 4 1 2 2 7 3 0 3 0 MODERNISIERUNGS E MEINE IDEE Zeit, einen Umbau ins Auge zu fassen und die Wohnqualität zu steigern. Ausgewiesene Fachleute helfen Ihnen bei der Umsetzung – auch bei einzigartigen Ideen. SCHM ID B AUUNTERNEHMUNG AG Lättichstrasse 3 . 6340 Baar Telefon 041 761 70 77 . [email protected] www.schmid.lu Sponsoren 31 FOLGENDE FIRMEN UNTERSTÜTZEN DEN GEWERBEVERBAND DES KANTONS ZUG Hauptsponsoren Finstersee Unterägeri Zürcher Holzbau AG Abona Treuhand AG Josef Iten AG, Kanalreinigungen Hannes Iten AG Hugener AG, Schreinerei Ingold Treuhandpartner AG Iten-Arnold, Elektro AG Richard Iten AG, Gipsergeschäft Hünenberg Kanton Zug Aeschbach Chocolatier AG Holzbau Schweiz, Sektion Zug UBS AG Zuger Kantonalbank Alex Gemperle AG, Bedachungen Alois Bucher und Sohn AG, Gartenbau und Gartenpflege Drogerie im Dorfgässli, Peter Schleiss Jego AG, Totalunternehmer Immobilien Maler Huwiler AG TRION, Generalunternehmung Walchwil Enzler Bauunternehmung AG, Martin Enzler Jego AG, Totalunternehmer Immobilien Rust + Co., Baugeschäft Menzingen Baar Abt Holzbau AG Alfred Müller AG, Generalunternehmung Alois Arnold AG, Bauunternehmung Maler Matter AG, Baar A. Tschümperlin AG, Baustoffe Bäckerei Hotz Rust AG Sägesser Heinz, Velos Motos Gebr. Baur AG, Spenglerei – Sanitär – Heizung Huber A., Carrosserie Hüsser + Palkoska AG Immofina Baar AG Ineichen AG, Bauunternehmung Käppeli & Rogenmoser Delikatessen AG Maler Blaser Team AG Zeberg AG, Gipsergeschäft zuwebe Cham AMAG Automobil- und Motoren AG Anliker AG, Bauunternehmung Bäckerei Nussbaumer AG Cesi Canepa AG, Elektrotechnische Anlagen Clima-Nova AG E. Käppeli AG, Sanitär / Heizung Elsener AG, Sanitär / Heizung Hammer Retex AG, Generalunternehmung Käppeli Treuhand GmbH Mächler Metallbau AG Paul Gisler AG, Spenglerei Weiss zum Erlenbach AG Beat Weber, Elektroinstallationen Insta AG, Sanitär und Heizungen KIBAG Kies Edlibach Neuheim iCom, Marketing | Werbung | Web Sand AG Neuheim Oberägeri Blattmann + Odermatt, Schreinerei BlumenOase Staub Bühler Treuhand Elektro Iten-Steiner AG Hanspeter Bamert, Fenstersysteme Marc Meyer, Sanitär / Heizung Risch / Rotkreuz A. Bachmann AG, Metallbau Berchtold, Metzgerei Bühler Architekten, dipl. Arch. ETH / SIA BÜWE Tiefbau AG Cellere AG, Strassen- und Tiefbau Sidler Fredi Transport AG Stuber Team AG Steinhausen Erni Bau AG Leo Ohnsorg AG, Bedachungen Sponagel Baukeramik / HG Commerciale SW Spezialbau AG Zug Acklin Metallbau AG Bösiger Malerei AG Brändle AG, Schreinerei Breitenstein AG, Natur- und Kunststeine Buchhaltungs- und Revisions-AG Die Mobiliar, Patrick Göcking Dr. Hans Durrer, Treuhand Forzaflex AG Foto-Optik Grau AG Fritz Weber AG, Metall- und Stahlbau Gebr. Hodel AG, Bauunternehmung Hans Hassler AG, Parkett, Teppiche, Vorhänge Hotel / Restaurant Löwen am See Hotel Restaurant Guggital Kaktus AG / BERGE PUR Outdoor Landis Bau AG Marcel Hufschmid AG Optik Schumpf & Baggenstos Remimag Gastronomie AG: Brandenberg und Hafenrestaurant Restaurant Rütli Schätzle AG, Büro Zug SFS unimarket AG, HandwerkStadt Stocker Tiefbau AG Wasserwerke Zug AG NEU: VOLVO XC90 Sihlbruggstrasse 2, 6340 Baar Telefon: 041 761 49 55 / volvo-baar.ch Wenn es zu bunt wird, muss man Farbe bekennen. 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Zum einen steigt der Pool der älteren Arbeitnehmenden und Pensionäre stetig und überproportional an. Zum andern werden in Zukunft Fachkräfte nicht einfach aus dem Ausland rekrutiert werden können. Möglichkeiten und neue Wege aufzeigen Mit der Kampagne «Alter hat Potenzial» greift der Regierungsrat dieses Thema auf. Mit dem direktionsübergreifenden Projekt sollen stereotype und negativ besetzte Bilder über das Alter(n) und die älteren Menschen (Arbeitskräfte wie auch Pensionäre) aufgebrochen und deren Potenziale bei den verschiedensten Zielgruppen in den Vordergrund gerückt werden. Gleichzeitig heisst dies auch, neue Bilder von Berufskarrieren und Lebensentwürfen aufzuzeigen. Zusammen für nachhaltige Massnahmen Die Kampagne ist so angelegt, dass in einem ersten Forum alle Anspruchsgruppen (Wirtschaftsverbände, Arbeitnehmervertretungen, Gemeinden, im Altersbereich tätige gemeinnützige Organisationen wie Pro Senectute, Benevol u. a. m.) angesprochen werden – mit dem Ziel, aus dieser bereits sensibilisierten Gruppe heraus Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Gespräche am runden Tisch zu gewinnen. Bei diesen sollen dann die Herausforderungen und Chancen analysiert werden. In weiteren Foren werden die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ziel ist, mit allen Beteiligten zusammen nachhaltige Massnahmen zu etablieren. CHANCEN DES FLEXIBLEN ARBEITSMARKTES NUTZEN Ältere Arbeitnehmende hätten gute Chancen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt und seien oft in stabileren Arbeitsverhältnissen als Junge, stellt der Schweizer Gewerbeverband fest. «Dass die älteren Mitarbeitenden gut im Arbeitsmarkt integriert sind, ist in erster Linie Resultat der persönlichen Eigenverantwortung jedes Einzelnen, an die auch der sgv appelliert», heisst es in einer Medienmitteilung. Um die Situation für ältere Mitarbeitende weiter zu verbessern, setzt der Verband auf die Stärkung der höheren Berufsbildung. Mit Projekten wie dem individuellen Kompetenznachweis (IKN) und der Anerkennung der Berufserfahrung (Validation des acquis) soll Personen ohne anerkannten Berufsabschluss die berufliche Integration erleichtert werden. Der sgv fordert die stärkere finanzielle Unterstützung von Absolventen von Vorbereitungskursen. Einen Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende lehnt er ab. ANZEIGE wir sind einfach bank. 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Das Thema Berufswahl beschäftigt jedes Jahr viele Jugendliche. Was mache ich nach der obligatorischen Schulzeit, welchen Beruf möchte ich ausüben? Mit solchen und vielen anderen Fragen müssen sie sich auseinandersetzen. Eine Hilfestellung geben jeweils die Berufsschauen. Eine fand kürzlich in Menzingen statt. Automatiker, Bäcker, Konstrukteur, Maurer oder Kaufmann. Die Palette an Berufen ist riesig. Um den Menziger Jugendlichen von der fünften bis achten Klasse einen Einblick in die vielseitige Berufswelt zu geben, hat der Gewerbeverband des Kantons Zug in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Neuheim Menzingen, der Schule Menzingen, der Zuger Wirtschaftskammer sowie dem Amt für Berufsberatung des Kantons Zug und dem kantonalen Amt für Berufsbildung die Berufsschau veranstaltet. «Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh sehen, was für Berufe es gibt und vor allem, welche Berufe sie in ihrer Gemeinde erlernen könnten», sagte Yvonne Kraft vom Gewerbeverband Zug und Hauptverantwortliche des Anlasses. So zeigten Zuger Firmen in Menzingen insgesamt 28 Berufe. Tiefste Arbeitslosigkeit in Europa Die interessierten Menzinger Schülerinnen und Schüler konnten auch selber Hand anlegen. So durften sie bei den Mediamatikern selber Visitenkarten gestalten und ausdrucken oder bei der Spitex konnten sie ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen. Die Lernenden der Firma Trumpf Maschinen AG präsentierten stolz ihr selber erfundenes Projekt TruCool, das eine Flasche Wasser mit flüssigem Stickstoff in nur 30 Sekunden kühlt. Gemeinsam eine Mauer bauen macht Spass Die berufliche Grundbildung ist in der Schweiz nach wie vor sehr beliebt. Laut Beat Schuler, Leiter Amt für Berufsbildung des Kantons Zug, wählen 70 Prozent der Schulabgängerinnen und -abgänger diesen Weg. «Dank diesem System haben wir in Europa die tiefste Jugendarbeitslosigkeit und die jungen Menschen können nach ihrer Ausbildung gut qualifiziert ins Berufsleben starten», sagte er an der Informationsveranstaltung, die am Abend vor der Berufsschau stattfand. Entscheidungen selber treffen Regierungsrat und Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP) war in seiner kurzen Rede überzeugt, dass der Erfolgsweg über die Berufsbildung führt. Er sagte auch, dass die Eltern der Jugendlichen ein wichtiger Ratgeber seien. «Sozialverhalten ist wichtig» Esther Häsler, Spitex Kanton Zug, Ausbildnerin «Bei uns ist für Lernende oder zukünftige Lernender Fachfrau oder Fachmann Gesundheit (FaGe) sehr wichtig, dass sie selbständig sind, da sie nach einer gewissen Zeit auch alleine zu Patienten gehen. Da sie noch nicht Auto fahren können, müssen sie mit dem Velo zur Arbeit fahren. Das Sozialverhalten spielt in unserem Beruf eine sehr wichtige Rolle, weil man mit verschiedenen Menschen, oft auch älteren, zu tun hat. Die Nachfrage nach diesem Beruf ist gross, FaGe ist ein beliebter Beruf.» «Unser Beruf wird unterschätzt» Nina Joller, Café Konditorei Schlüssel Menzingen, Ausbildnerin «Es wird immer schwieriger, gute Lernende im Detailhandel zu finden. Unser Beruf wird oft unterschätzt. Dass die potentiellen Lernenden schnuppern, ist sehr wichtig. Denn dann sehen sie, ob ihnen der Beruf gefällt. Wer bei uns die Lehre zur Detailhandelsfachfrau absolvieren will, sollte gute Noten mitbringen, aber vor allem Vorstellungs- und Durchhaltevermögen wie auch eine kreative Ader. Er oder sie sollte ein Flair für Farben und Schönes haben und auch unter Druck arbeiten können.» WIR BAUEN DIE ZUKUNFT. SEIT 1759. Acklin Metall- und Stahlbau AG Industriestr. 59, 6300 Zug Tel. 041 761 82 15 , www.acklin.ch Stahl ist edel LANDIS BAU AG | Feldpark 2 | 6302 Zug Telefon| 041 729 19 19 | [email protected] | www.landisbau.ch «Wir versprechen dir Anschluss» Überschaubar und klar strukturiert, leistungsorientiert und ganzheitlich. Tagesschule und Internat > Primarschule 5. und 6. Klasse > Real- und Sekundarschule ! Hausaufgabenstunden !$WWUDNWLYH6SRUWXQG )UHL]HLWDQJHERWH > Eintritt jederzeit möglich 'LH6FKXOHGLH&KDQFHQVFKD̆W www.kollegium-stm.ch | Tel. 041 727 12 10 Wir setzen auf Gemeinschaft und Teamgeist. Mit systematischem Coaching schaffen wir Zukunftsperspektiven. 1(8(6$1*(%27 ,QWHJUDOHV/HUQFRDFKLQJ %HUXIVZDKOFRDFKLQJ Lokal 37 Zari Dzaferi, Oberstufenlehrer in Menzingen, unterstrich Schleiss’ Aussage, mahnte aber, dass die Eltern ihre Kinder zwar mit Tipps beraten und ihnen zur Seite stehen könnten, die Jugendlichen aber ihre Entscheidungen selber treffen sollten. Die Lernenden Ante Pavic (Fachmann Gesundheit), Joia Dossenbach (Konstrukteurin) und Roman Böhi (Polymechaniker) waren sich einig, dass Schnupperlehren wichtig sind. Denn nur so könne man sehen, ob einem der Beruf wirklich zusage. Die beiden Ausbildungsverantwortlichen Elfi Steiner vom Zentrum für Pflege und Betreuung Luegeten und Erika Albisser von der Trumpf sagten, dass nicht nur gute Noten bei der Bewerbung für eine Lehrstelle wichtig seien, sondern auch Sozialkompetenzen eine wichtige Rolle spielten. KV am beliebtesten 2015 haben im Kanton Zug 1217 Jugendliche einen Lehrvertrag in rund 150 verschiedenen Berufen unterschrieben. Laut Schuler konnten für 2016 schon mehr als die Hälfte der Schulabgängerinnen und Abgänger im beruflichen Grundbildungssystem untergebracht werden. Weiterhin am beliebtesten sind die kaufmännische Lehre, gefolgt von Fachmann / Fachfrau Gesundheit und Informatiker. «Nach einer Grundausbildung stehen den Ausgebildeten sehr viele Türen offen», so Schuler. Er lobt auch das Engagement der Zuger Wirtschaft. Zurzeit zählt der Kanton 1400 Lehrbetriebe, die Zahl ist steigend. Carole Bolliger FÜR MALERNACHWUCHS AUSBILDUNGSZENTRUM Die Innerschweizer Maler haben ein neues, zusätzliches Ausbildungszentrum in Goldau. Damit ist das Malergewerbe der Zentralschweiz dafür gerüstet, die Bildungsreform umzusetzen und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Hintergrund der Standorterweiterung ist die Reform der Berufsbildung im Malergewerbe. Diese ist in der Grundbildung per 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Die wichtigsten Neuerungen sind die Erhöhung der Anzahl überbetrieblicher Kurstage und die Einführung der 2-jährigen Berufslehre, welche die bisherige 3-jährige ergänzt. Mit der 2-jährigen Lehre erreicht die Branche, dass jeder Lernende nach seinen Fähigkeiten ausgebildet wird und ein eidgenössisches Abschlussdokument erhält. Dies verbessert die Chancen schwächerer Nachwuchskräfte auf dem Stellenmarkt erheblich. Ein weiterer Punkt der Reform ist die Stärkung der dekorativen Techniken wie Tapezieren, Stucco, Lasurtechniken etc. Wegen der grösseren Anzahl ÜK-Kurstage ist zusätzlicher Platzbedarf entstanden. Deshalb hat der IMV das neue AZ in Goldau eingerichtet. «Es war ein aufwändiger Prozess, das neue Ausbildungszentrum zu suchen und einzurichten. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber es hat sich gelohnt», sagte Elisabeth Bösiger (Zug), die Präsidentin des IMV an der Eröffnungsfeier für das neue AZ. «Draussen zu arbeiten, gefällt mir» Rolf Betschart, Maurerlehrling, 1. Lehrjahr, 17 Jahre, Menzingen «Dass ich bei meinem Beruf immer draussen an der frischen Luft bin, das gefällt mir am besten. Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich lernen möchte, aber als ich neben unserem Haus eine Baustelle gesehen und den Bauarbeitern zugeschaut habe, wusste ich bald, dass ich hinter der Absperrung stehen möchte. Nach dem Schnuppern war es mir klar, dass ich Maurer werden möchte. Meine Eltern haben mich unterstützt. Es war ihnen egal, was ich mache, Hauptsache, es gefällt mir.» «Ich habe meinen Traumberuf» Samuel Schmid, Lernender Landwirt, 2. Lehrjahr, 17 Jahre, Menzingen «Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen und für mich war schon immer klar, dass ich Landwirt oder Forstwart werden möchte. Nach dem Schnuppern habe ich mich für Landwirt entschieden. Es gefällt mir, mein eigener Chef zu sein, dass ich meinen Arbeitsalltag selber bestimmen kann. Landwirt ist mein absoluter Traumberuf. Jedem, der Interesse an Technik und Tieren hat, kann ich diesen Beruf nur empfehlen. Nach der Lehre möchte ich zuerst arbeiten und später eine Weiterbildung machen.» «Beratung im BIZ hat geholfen» Pascal Anderegg, Lernender Automatiker, 4. Lehrjahr, 19 Jahre, Neuheim «Ich habe mich schon immer für Elektronik interessiert. Trotzdem habe ich zuerst auch als Hochbauzeichner und Informatiker geschnuppert. Aber beides war nicht das Richtige für mich. Ich habe mich dann im Berufsinformationszentrum BIZ in Zug beraten lassen und mich informiert. So bin ich dann zum Beruf Automatiker gekommen. Diesen Sommer schliesse ich meine Lehre ab. Gleich anschliessend absolviere ich Vollzeit die Berufsmaturität und dann möchte ich eventuell studieren.» L Publireportage ELSENER AG, BAU UND IMMOBILIEN UNSERE KOMPETENZ FÜR IHR BAU- UND IMMOBILIENPROJEKT Die Elsener AG, Bau und Immobilien hat vor Kurzem ihre Geschäfte aufgenommen. Hierbei greifen wir auf über 25 Jahre Erfahrung in der Bau- und Immobilienbranche zurück. Gerne begleiten wir Sie bei der Verwirklichung Ihres Bauvorhabens. Als Bau- und Projektleiter realisieren wir für Sie alle Arten von Bauprojekten. Bekannt als Macher, führen wir unkomplizierte, koordinierte und transparente Arbeitsabläufe für alle Beteiligten aus. In jeder Planungs- und Bauphase sind wir für Sie da, mit unserem bewährten und wirtschaftlichen Know-how. Die Elsener AG, Bau und Immobilien steht Ihnen auch als Immobiliendienstleister zur Seite, vermarktet Ihre Immobilie und bietet Ihnen eine professionelle und rasche Abwicklung. Ausführung, Käuferbetreuung und Vermarktung – alles aus einer Hand von Ihrem verlässlichen Partner. En rassige Gruess und Vollgas Elsener AG Bau und Immobilien Industriestrasse 55, 6300 Zug ăLQIR#HOVHQHUDJăZZZHOVHQHUDJ Publireportage Das breite Sortiment der Imholz Autohaus AG mit Peugeot, Ford und Nissan Nutzfahrzeugen wird seit 1. Juli 2015 mit der soliden Marke Volvo ergänzt. Im neuen, extra für Volvo eingerichteten Showroom bieten sich den Interessenten vielseitige Informationen zu den Fahrzeugen und Ausstattungsmöglichkeiten in einem modernen, schwedisch angehauchten Ambiente. Aus den Volvo Modell-Serien 40, 60 und 90 sind alle Fahrzeuge auf Wunsch mit 4×4-Antrieb erhältlich und alle Varianten sind in verschiedenen, starken Motorisierungen verfügbar. Neben dem vielseitigen Neuwagen-Angebot sind bei der Imholz Autohaus AG auch attraktive Volvo Gebrauchtwagen erhältlich. Zudem steht in der Werkstatt ein speziell ausgebildetes Technik-Team bereit für alle Volvo Serviceleistungen und Reparaturarbeiten jeglicher Art. «Es ist uns wichtig, unseren Volvo Kunden einen zeitgemässen Rundumservice auf hohem Niveau anbieten zu können, und wir freuen uns auf « w Z d s e e s D m D J k k k B n D d l IMHOLZ AUTOHAUS AG CHAM IHR VOLVO PARTNER IM KANTON ZUG Seit Juli 2015 vertritt die Imholz Autohaus AG in Cham auch die starke Premium-Marke Volvo. Mit attraktiven Modellen vom V40 bis zum XC90 steht eine vielseitige Produktepalette zur Ansicht und Testfahrt bereit. S f s s (v.l.n.r. Monica Lissberg, Marcel Jenny, Daniel Knobel) eine gute Zusammenarbeit mit bekannten und neuen Volvo-Fans», freut sich Thomas Imholz, Geschäftsführer Imholz Autohaus AG, Cham. Besuchen Sie uns in unserem Volvo Showroom an der Sinserstrasse 45 und lassen Sie sich vor Ort von den einzigartigen Fahrzeugen inspirieren. Gerne präsentieren wir Ihnen in aller Ruhe Ihr Wunschmodell. Wir freuen uns auf Sie! Lokal 39 NACHHALTIGE ANSCHLUSSLÖSUNGEN FÜR LERNENDE NACH DEM BRÜCKENANGEBOT Stolz und strahlend berichtet C. über den Erhalt der Zusage für die Lehrstelle im Detailhandel. Einen bedeutenden Teil seines Weges über die Brücke hat er geschafft. Die gezielte schulische und praktische Vorbereitung liegt noch vor ihm. «Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig» (L.A. Seneca). Dieses Zitat könnte am Anfang einer Biografie eines Lernenden stehen, der das kombinierte Brückenangebot des Kantons Zug (K-B-A) besucht. Das K-B-A bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich während eines Jahres vertieft mit der Berufswahl und der Berufswelt auseinanderzusetzen. An zwei Tagen besuchen die Lernenden den schulischen Teil, wo sie die Grundlagen in den Fächern Mathematik, Deutsch und je nachdem Englisch auffrischen und erweitern. Auch mit der Berufswahl setzen sie sich intensiv auseinander. Drei Tage arbeiten die Jugendlichen im Betrieb, wo sie über das Jahr mehrere Praktika absolvieren. Hier lernen sie den Berufsalltag kennen. Begriffe wie Teamfähigkeit, Verbindlichkeit, Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Motivation und Pünktlichkeit bekommen eine konkrete Bedeutung. Sie lernen die Tätigkeiten einer bestimmten Berufsrichtung eins zu eins kennen, setzen sich mit der Erwachsenenwelt auseinander und verdienen auch etwas Geld. Das Bindeglied zwischen Schule und Berufswelt bildet der Coach, der jedem Jugendlichen als Wegbegleiter zur Seite steht. In wöchentlich stattfindenden Gesprächen besprechen Coach und Lernende die schulischen Ziele, den aktuellen Stand in der Berufswahl, Schnupperlehren, die Situation im Praktikum und andere, persönliche Anliegen. Die Praktikumssuche wird geplant und reflektiert. Herausfordernde Ereignisse können im Coaching besprochen, analysiert und daraus die notwendigen neuen Ziele und Abmachungen abgeleitet werden. So lernen die Lernenden exemplarisch, wie sie neue ungewohnte Situationen sicher angehen können. Das kombinierte Brückenangebot des Kantons Zug (K-B-A) ist eines von drei Brückenangeboten im Kanton Zug, es befindet sich an der Baarerstr. 100 auf dem Areal des Gewerblich-industriellen Bildungszentrums Zug (GIBZ). Die weiteren Angebote sind das Schulische Brückenangebot (S-B-A) und das Integrations-Brückenangebot (I-B-A). Weitere Informationen: www.aba-zug.ch oder [email protected], 041 728 24 84. Regelmässiger Kontakt Der Coach steht in regelmässigem Kontakt mit dem Praktikumsbetrieb und besucht diesen, um mit dem Verantwortlichen und dem Lernenden ein Standortgespräch durchzuführen. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die Berufswahl ein: Neue Berufe werden erkundet, eine Schnupperlehre kann gesucht werden oder der Berufswunsch erhärtet sich aufgrund der Rückmeldungen. Dorothée Bischoff-Ludwig, Lernbegleiterin und Coach K-B-A, erklärt: «Als Coach schätze ich den direkten Kontakt. Immer wieder erarbeitet sich ein Jugendlicher dank eines erfolgreichen Praktikums eine Lehrstelle im selben Betrieb.» Die Verantwortlichen lernen den Praktikanten über eine längere Zeit kennen, sehen, wie er sich entwickelt, und möchten ihn weiter fördern. Andere Praktikumsbetriebe unterstützen die jungen Menschen bei der Lehrstellensuche oder nutzen ihre Netzwerke und kennen eine passende Lehrstelle. Aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen empfehlen sie den Jugendlichen weiter. Dank dieser Zusammenarbeit und indem sich der Jugendliche intensiv mit der Arbeitswelt auseinandersetzt und sich im Praktikum beweisen kann, ergeben sich nachhaltige Lösungen, von denen sowohl die Jugendlichen als auch die Betriebe profitieren. Dorothée Bischoff-Ludwig, Lernbegleiterin und Coach K-B-A ANZEIGE Sie bauen auf uns. Wir bauen auf Qualität. José Neves Silva in seinem Praktikum bei Zehnder Metallbau in Unterägeri www.ineichen-ag.ch N Publireportage PASSIONE – MASERATI ZUG Starten Sie mit uns und dem berühmtesten Dreizack Italiens zu neuen Fahr-Sphären durch. Maserati Zug ist seit April 2015 der neue Hauptvertreter in der Zentralschweiz und in Zukunft die einzige Komplettvertretung im Kanton Zug. Ein neuer Treffpunkt für alle Liebhaber und Bewunderer der Sportmarke Maserati. Auf einer Showroom-Fläche von über 400 m2 werden Ihnen die sportlichen und luxuriösen Fahrzeuge präsentiert. Hier können Sie italienisches Design und den einmaligen Sound eines Maserati live erleben. Neben der modernen Maserati-Lounge, welche Sie auf einen Espresso einlädt, finden Sie auch unsere Boutique mit passenden Accessoires. Wir betreuen Sie von A bis Z. Von der Auftragserstellung, Beratung, Karosserie- & Lackarbeiten über den Service und Verkauf bis zum Zubehör. Unsere Werkstatt ist zudem mit den neusten Arbeitsgeräten ausgestattet. Ein kompetentes, erfahrenes und flexibles Team begleitet Sie durch alle Sphären, damit Sie die schönsten Frühlingsgefühle erleben können. eine perfekte Harmonie zwischen italienischer Handwerkstradition und fortschrittlichster State-of-the-ArtTechnologie. Die Fertigung der Fahrzeuge findet in den eigenen italienischen Werken in Modena, Grugliasco und Mirafiorie statt. Die ambitiösen Ziele der zur FIAT SA Group SA gehörenden Tochter sind gross. So will Maserati in den kommenden Jahren ihr Volumen mehr als verzehnfachen auf 75 000 Einheiten pro Jahr. Geschichte Maserati Levante – The Maserati of SUVs. Seit über 100 Jahren baut die Luxusmarke Sportwagen und Limousinen. Ein Maserati ist ein Kunstwerk, dem eine Sorgfalt und Aufmerksamkeit gewidmet wird, die nur durch exklusive Handarbeit möglich ist. Gepaart mit den modernsten Produktionsverfahren, ist das Ergebnis Mit dem ersten SUV in der Geschichte von Maserati erobern wir einen neuen Markt. Der neue Levante verkörpert Leidenschaft, raffinierte Ingenieurskunst und Exklusivität und ist ein zeitgemässes Symbol, welches entworfen wurde, um einzigartig zu sein. Die Dieselvariante gibt es bereits ab CHF 75 900.–. Bestaunen Sie die Neuheit ab Juni 2016 bei uns im Maserati-Zentrum in Cham an der Alpenblickkreuzung. Ghibli Levante Quattroporte GranTurismo GranCabrio – ab CHF 70 350.– – ab CHF 75 900.– – ab CHF 102 500.– – ab CHF 120 850.– – ab CHF 142 900.– Modelle Mit den fünf Modellen erfüllen wir jeden Traum. Der Ghibli ist eine Sportlimousine mit grossem Kofferraum und bietet ein Individualisierungsprogramm an, welches einmalig in seiner Fahrzeugklasse ist. Der grössere Bruder Quattroporte verbindet Luxus und Raumgefühl in einem, ein wahrhafter Blickfang. Mit den Sportreihen GranCabrio und GranTurismo lassen wir alle Herzen höher schlagen. Echte Sportgene treffen einmaliges Design mit maximalem Fahrspass. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie. Saluti sportivi Ihr Maserati Zug Team Öffnungszeiten Verkauf Montag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr Samstag von 9 bis 16 Uhr Öffnungszeiten Service Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr Maserati Zug Alte Steinhauserstrasse 1, 6330 Cham Telefon: 041 748 67 47 [email protected], www.maserati-zug.ch K News 41 PAROLEN DER GARAGIST WÄSCHT WINTERMIEF WEG Die Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbandes hat folgende Parolen für die eidgenössische Abstimmung vom 5. Juni 2016 gefasst: Nein zur Volksinitiative Pro Service public. Nein zum bedingungslosen Grundeinkommen. Ja zur Milchkuh-Initiative. Die Wohnung ist geputzt, die warmen Klamotten sind im Keller verstaut. Jetzt ist das Auto an der Reihe, wieder in Schuss gebracht zu werden. PENSIONSKASSE Mit einem Einkauf in die Pensionskasse kann die Altersvorsorge verbessert werden. Da die getätigten Einkäufe vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden dürfen, ist die Steuereinsparung zudem beachtlich. Vor der Einzahlung sollten allerdings einige Punkte beachtet werden. Einkaufslücke: Sie ist normalerweise auf dem Vorsorgeausweis ersichtlich. Beitragsrückgewähr: Im Vorsorgereglement ist festgelegt, was mit der Einkaufssumme im Todesfall der versicherten Person geschieht. Sofern eine Beitragsrückgewähr eingeschlossen ist, werden die Einkäufe entweder als separates Todesfallkapital an die Hinterbliebenen ausbezahlt oder der Betrag, welcher nicht für die Finanzierung der Hinterlassenenrenten benötigt wird, fliesst als einmalige Auszahlung. Ohne diese Rückgewähr ist ein Teil der Einkäufe im Todesfall verloren. Verzinsung: Grundsätzlich werden die Pensionskasseneinkäufe für den überobligatorischen Teil verwendet. Deshalb sollte auch die Verzinsung geprüft werden. Begünstigung Lebenspartner: Viele Pensionskassen sehen inzwischen eine Lebenspartner-Rente vor. Damit sie geltend gemacht werden kann, muss zu Lebzeiten eine entsprechende Begünstigungserklärung ausgefüllt und der Pensionskasse eingereicht werden. Staffelung: Die Aufteilung des zur Verfügung stehenden Einkaufsbetrages auf mehrere Jahre macht meistens Sinn, weil damit die Steuerprogression während etlicher Steuerjahre gebrochen werden kann. WEF-Vorbezüge: Sofern Vorbezüge für Wohneigentum getätigt wurden, müssen sie vor einem Einkauf zurückbezahlt werden. Rechtzeitige Einzahlung: Einzahlungen sollten jeweils vor dem 15. Dezember getätigt werden, damit die Vorsorgeeinrichtung den Einkauf noch im gewünschten Jahr verarbeiten kann. Katrin Gerig, Niederlassungsleiterin, Gewerbe-Treuhand AG Zug Streusalz oder Rollsplitt können den Lack des Autos beschädigen. Wird hier nicht gehandelt, wird aus einem Lackabplatzer ein ernsthafter Rostherd. Das aber kann man erst nach einer umfangreichen Wagenwäsche erkennen. Markus Peter, Leiter Automobiltechnik & Umwelt beim Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS), gibt hierzu einige Ratschläge: «Die Karosserie mit einem Hochdruckstrahl gründlich abspülen, Fugen gut durchspülen und auch an Türfalzen, Einstiegsleisten und Radkästen denken. Den Strahl sollte man aber nie näher als 20 Zentimeter ans Auto halten.» Der AGVS-Garagist schaut sich auch den Unterboden an. Wenn dieser stark verschmutzt ist, wird er gereinigt. Denn nur dann kann man den Zustand des Unterbodenschutzes erkennen. Wie der Karosserie haben auch diesem die Einschläge von Steinen und Splitt nicht gutgetan. Bei Bedarf wird der Schutz ausgebessert. Im Innenraum ist die Feuchtigkeit ein Problem. Da hilft nur eines: Lüften. Und damit sich das Ganze beschleunigt, sollte man alles entfernen, was nur irgendwie Feuchtigkeit bedecken oder binden kann. Dazu zählen Fussmatten, Kofferraummatten oder Werkzeugkisten. Wenn es immer noch unangenehm riecht, muss der Filter der Lüftungsanlage ausgetauscht und die Klimaanlage desinfiziert werden. Der Garagist schaut sich auch den Unterboden an ZUGER INNOVATIONSPREIS 2016 Zuger Unternehmen können sich ab dem 6. Mai 2016 für den diesjährigen, mit 20 000 Franken dotierten Innovationspreis des Kantons Zug bewerben. Anmeldeschluss ist der 19. August 2016. plätze sowie Angaben über die Grössenordnung des investierten Kapitals sind aufzuführen. Der Download des Anmeldeformulars ist über www.zg.ch/innovationspreis möglich. Voraussetzung ist, dass die bewerbenden Unternehmen ihren Hauptsitz oder eine Niederlassung im Kanton Zug haben. Bei der Anmeldung werden die Unternehmen gebeten, ihr Modell, Projekt, Produkt oder ihre Dienstleistung auf höchstens einer A4-Seite vorzustellen. Die Zahl der neu geschaffenen respektive erhaltenen Arbeits- Wirtschaftsraum weiterentwickeln Der Wirtschaftsraum Zug ist ein Top-Standort für viele Branchen und Tätigkeiten; der Zuger Regierungsrat will diese Attraktivität langfristig erhalten und die positiven Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Der Zuger Innovationspreis soll dem Wirtschaftsraum einen Impuls dafür geben. ANZEIGEN J. HÜRLIMANN AG sanitär und heizung sanitäranlagen heizungsanlagen reparaturservice solaranlagen alternativ-energien letzistrasse 21 postfach 3260 6303 zug tel. 041 741 42 42 info @jhuerlimann.ch %85.$5'%85.$5'$* $UFKLWHNWXUy3URMHNWSODQXQJy%DXUHDOLVDWLRQ $HJHULVWUDVVH y =XJ y LQIR#EXUNDUGEXUNDUGFKyEXUNDUGEXUNDUGFK Impressum 42 SCHLUSSPUNKT KANTONSPAUSCHALEN ERHÖHEN Der Bund, die Kantone und die ausbildungs- und prüfungsverantwortlichen Organisationen der Arbeitswelt (OdA) müssen wieder als gleichwertige Verbundpartner der Berufsbildung zusammenarbeiten. Der Schweizerische Gewerbeverband fordert deshalb auch eine Erhöhung der Kantonspauschalen. Die Finanzierung der höheren Berufsbildung darf nämlich nicht zulasten der Kantone gehen. Nur so kann die wichtige Stärkung der Berufsbildung erreicht werden. Bund, Kantone und die Berufsverbände haben die gemeinsame Aufgabe, im Verbund als gleichwertige Partner die Berufsbildung zu stärken und weiterzuentwickeln. Allerdings dominiert das zuständige Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI diese Partnerschaft nicht nur zunehmend, es entwickelt sich ausserdem zur Befehlsausgabestelle für die anderen Partner. Der Schweizerische Gewerbeverband fordert, dass die Verbundpartnerschaft wiederhergestellt wird. Die OdA als Träger der Berufe mit ihren Ausbildungsbetrieben, wie auch die Kantone, müssen als gleichberechtigte Partner respektiert werden. Nur in der Verbundpartnerschaft gelingt es, die Berufsbildung und hier insbesondere auch die berufliche Qualifizierung von Erwachsenen zu stärken. Diese Verbundpartnerschaft wird jedoch untergraben, wenn der Bund zwar weitere finanzielle Mittel in der Höhe von 365 Millionen Franken für die Stärkung der höheren Berufsbildung vorsieht, gleichzeitig aber den Kantonen als Verbundpartner Mittel entzieht. Die höhere Berufsbildung muss insgesamt pro Jahr mit zusätzlich netto 400 Millionen Franken gestärkt werden. Wenn die Kantone gezwungen werden, hier Gelder zu kürzen und auch in der Grundbildung zu sparen, wird die Berufsbildung trotz höheren Beiträgen des Bundes geschwächt und nicht gestärkt. Frederico Agenda VORANZEIGEN Gewerbeverein Steinhausen Zuger Wirtschaftskammer Gewerbeverband des Kantons Zug Am Samstag, 2. Juli 2016, 18 Uhr, Tag der offenen Türe bei eTeam plus AG. Am Donnerstag, 9. Juni 2016, 18 Uhr, im Rathaus Zug in Zug Netzwerkveranstaltung für die Mitglieder. Am Dienstag, 30. August 2016, 16 Uhr, Hotel Guggital, Zug: Präsidentenkonferenz. Beat Schuler, Leiter des Amtes für Berufsbildung, und Roger Augsburger informieren über Fachkräfteinitiative, EBA-Ausbildung, Netzwerk 16/25 (Integration über Praktika), Bildungsnetz (neue Angebote für KMU im Lehrlingsbereich). Am Freitag, 2. September 2016, und Samstag, 3. September 2016, ganzer Tag, Weindegustation im Zugerland Steinhausen, 3. Stock (Mall). Am Donnerstag, 15. September 2016, 18 Uhr, im Rathaus Zug in Zug Netzwerkveranstaltung für die Mitglieder. Am Donnerstag, 22. September 2016, 17.30 Uhr, Steuerveranstaltung im GIBZ (Gewerblich-industrielles Bildungszentrum, Zug). Impressum Herausgeber, Redaktion und Sekretariat Layout, Produktion und Versand Anzeigen- und Abonnentenservice Gewerbeverband des Kantons Zug Sekretariat Irène Castell-Bachmann Postfach 4819 6304 Zug Telefon 041 711 47 22 Telefax 041 728 71 66 Sekr.: [email protected] Red.: [email protected] Verlag Victor Hotz Sennweidstrasse 35 6312 Steinhausen Telefon 041 748 44 44 Telefax 041 748 44 45 [email protected] Victor Hotz AG Michèle Honegger Sennweidstrasse 35 6312 Steinhausen Telefon direkt 041 748 44 22 Telefon Zentrale 041 748 44 44 Telefax 041 748 44 45 [email protected] www.verlag-victor-hotz.ch Fotografie Paolo Foschini www.smile-to-me.ch Mediendaten Erscheint 7 × jährlich. Inserate- und Redaktionsschluss einen Monat vor Erscheinen. Auflagen 7 × 2500 Expl. an Mitglieder und Abonnenten 3 × 20 000 Expl. und 4 × 60 500 Expl. an Zuger Haushalte dA) che die ineln. nerDer als ner aliund ung uss gen ren im tal- Uhr, tal- 16, BZ um, Der neue Tiguan öffnet Ihnen alle Türen. 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