Flyer - PH Freiburg

2 Weiterbildungsseminare
Rechtschreibstörungen
und Schwierigkeiten im
schriftlichen Ausdruck
24.- 25. Juni 2016
Kinder mit Problemen im
Textverstehen
2.- 3. September 2016
Rechtschreibstörungen und Schwierigkeiten
im schriftlichen Ausdruck
Zielpublikum
LogopädInnen, schulische HeilpädagogInnen, Legasthenietherapeuten, Unterstufen- und
Mittelstufenlehrkräfte
Inhalt
Schwierigkeiten im Schriftspracherwerb äussern sich bei vielen Kindern durch besondere Probleme beim Erwerb von Rechtschreibkompetenzen und im schriftlichen Ausdruck. Im Hinblick
auf den Schulerfolg und auf berufliche Perspektiven stellen diese Schwierigkeiten oft eine
grosse Hürde für die betroffenen Schülerinnen und Schüler dar. Sowohl der Rechtschreibprozess, als auch das Verfassen von Texten werden bedingt durch ein komplexes Zusammenspiel
von verschiedenen Wissensquellen und Teilkompetenzen. Evidenzbasierte Interventionen
fussen daher auf einer individuellen Diagnostik und folgen aufeinander aufbauenden Entwicklungsschritten.
Der Kurs vermittelt theoretisch fundiertes und gleichzeitig praxisrelevantes Wissen über den
normalen Verlauf des Rechtschreib- und Schreiberwerbs und über typische Schwierigkeiten. Anhand von Fallbeispielen werden Möglichkeiten der qualitativen Diagnostik gemeinsam erprobt. Weiter werden verschiedene Förderbausteine vorgestellt, welche theoretisch
abgesichert und praktisch bewährt sind. Während des gesamten Kurses wird explizit an die
Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden angeknüpft.
Kursverantwortung
Prof. Dr. Erich Hartmann, Leiter der Abteilung Logopädie, Departement für Sonderpädagogik,
Universität Freiburg
Kursleiterinnen
Dr. Julia Winkes, Lektorin Abteilung Logopädie und Abteilung Schulische Heilpädagogik,
Departement für Sonderpädagogik, Universität Freiburg
Lic. phil. Daniela Berger, Dozentin Institut für Heilpädagogik, PH Bern
Datum
Freitag, 24. Juni 2016, 9.15 - 17.15 Uhr
Samstag, 25. Juni 2016, 9.15 - 16.45 Uhr
Kinder mit Problemen im Textverstehen
Zielpublikum
LogopädInnen, schulische HeilpädagogInnen, Legasthenietherapeuten, PrimarlehrerInnen,
Dozierende an pädagogischen und sonderpädagogischen Hochschulen
Inhalt
Verstehen ist die Essenz des Lesens und spielt in der Leseentwicklung des Kindes eine zentrale Rolle. Der Erwerb der Fähigkeit, Texte zu verstehen, erweist sich im Hinblick auf das
schulische Lernen und den Schulerfolg als kritisch. Daher sollte der gezielten Förderung des
kindlichen Leseverstehens in Schule und Therapie grosse Bedeutung zukommen.
Bei sprach- und leseschwachen Kindern erfordert der Problemkreis des erschwerten Textverstehens besondere diagnostische Aufmerksamkeit und pädagogisch-therapeutische Bemühungen.
Der Kurs vermittelt theoretische Grundlagen zum Textverstehen, bevor Erkenntnisse zur
Entwicklung dieser zentralen Lesekompetenz bei sprach- und leseschwachen Kindern referiert
werden. Sodann interessieren diagnostische Möglichkeiten zur Erfassung und Analyse von
kindlichen Schwierigkeiten im Leseverstehen. Am zweiten Kurstag werden evidenzbasierte
Unterrichts- und Interventionsmethoden zu den Zielbereichen Leseflüssigkeit, Wortschatz und
Verstehensstrategien vorgestellt und konkretisiert.
Programmpunkte
„„ Kognitionspsychologische Erkenntnisse zum Textverstehen: Prozesse, Komponenten und
Einflussfaktoren
„„ Aspekte der Entwicklung des Leseverständnisses
„„ Textverstehen bei Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche
„„ Diagnostik von kindlichen Schwierigkeiten im Leseverständnis
„„ Prinzipien und Zielbereiche einer mehrdimensionalen Förderung des Textverstehens
„„ Bewährte Interventionsmethoden zu den Schwerpunkten Wortschatz, Leseflüssigkeit
und Verstehensstrategien
Ziele
Vermittlung von theoretischen Grundlagen zum Textverstehen
Sensibilisierung für spezifische Probleme von leseschwachen Kindern
„„ Auseinandersetzung mit diagnostischen Möglichkeiten und Problemen
„„ Darstellung und Konkretisierung von wissenschaftlich fundierten Interventionsmöglich keiten zum Textverstehen
„„ Anregungen für die praktische Arbeit mit leseschwachen Kindern
„„
„„
Kursleitung und Referent
Prof. Dr. Erich Hartmann, Leiter der Abteilung Logopädie, Departement für Sonderpädagogik,
Universität Freiburg
Daten
Freitag, 2. September 2016, 9.15 - 17.15 Uhr
Samstag, 3. September 2016, 9.15 - 16.15 Uhr
Allgemeine Informationen
Ort
Weiterbildungszentrum, Universität Freiburg
Kurskosten
Rechtschreibstörungen und Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck: CHF 480.Kinder mit Problemen im Textverstehen: CHF 520.Das Buch In Bildern denken – Texte besser verstehen von Erich Hartmann (2006, Reinhardt
Verlag) ist im Kursgeld inbegriffen.
Anmeldefristen
Rechtschreibstörungen und Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck: 24. Mai 2016
Kinder mit Problemen im Textverstehen: 2. August 2016
Anmeldung und Organisation
Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg
Rue de Rome 6, 1700 Freiburg
Tel. 026 300 73 47, Fax 026 300 96 49
E-mail: [email protected], www.unifr.ch/formcont
Online-Anmeldung unter: www.unifr.ch/formcont
Ich melde mich an für die Weiterbildung(en):
Rechtschreibstörungen und Schwierigkeiten im schriftl. Ausdruck
24. - 25. Juni 2016
Kinder mit Problemen im Textverstehen
2. - 3. September 2016
Name:
Vorname:
Institution/Firma:
Adresse
privat:
beruflich:
Tel. P: Tel. G:
E-Mail:
Gegenwärtige berufliche Tätigkeit:
Name, Vorname, Institution und berufliche Tätigkeit werden auf der Teilnehmerliste für alle Weiterbildungsteilnehmer ersichtlich sein.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis spätestens einen Monat vor Kursbeginn an folgende
Adresse:
Weiterbildungsstelle, Universität Freiburg Rue de Rome 6, 1700 Freiburg
Annullationsbedingungen
Ihre Anmeldung ist verbindlich. Für Abmeldungen, die in jedem Fall schriftlich zu erfolgen haben, verrechnen wir eine Umtriebsentschädigung von CHF 50.- (Rechtschreibstörungen) bzw.
CHF 100.- (Textverstehen), ab 4 Wochen vor Kursbeginn die Hälfte, ab 2 Wochen vor Kursbeginn die vollen Kurskosten. Bei zu wenigen Anmeldungen behält sich die Weiterbildungsstelle
vor, den Kurs zu verschieben oder zu annullieren. Bei Annullation oder für Sie unpassendem
Verschiebungsdatum erhalten Sie das ganze Kursgeld zurück. Brechen Sie hingegen von sich
aus die Weiterbildung ab, bleibt das Kursgeld geschuldet.