The annual program 2016 | 2017

Wir spielen für Dich!
S A I S ON
2 01 6 | 2 01 7
Die Saison 2016 | 2017
GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS
DER STADT BONN
„Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst:
Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis.“ Oscar Wilde (1854-1900)
Liebes Konzertpublikum,
verehrte Bürgerinnen und Bürger,
ich freue mich, Ihnen erstmals als Oberbürgermeister
das Saison-Programm vorstellen zu dürfen. Im Hinblick
auf das große Beethoven-Jubiläum im Jahre 2020 verspreche ich Ihnen, dass wir das Fest gemeinsam mit
(c) Stadt Bonn
unserem Orchester angemessen feiern werden.
Seit über 100 Jahren musizieren Orchestermitglieder
für die Menschen in der Stadt und der Region und sorAshok Sridharan
gen auch in schweren Zeiten für Freude und Unterhaltung. Ich bin froh, dass dieser Klangkörper in der
momentan wirtschaftlich angespannten Situation sei-
nen Beitrag zur Konsolidierung des Haushaltes beiträgt. Mit Stolz habe ich bereits persönlich
erlebt, dass die Musikerinnen und Musiker mit Höchstleistungen in Konzerten und Opernaufführungen glänzen.
Mit Christof Prick, bei dem ich mich an dieser Stelle sehr für sein Engagement bedanken
möchte, haben wir in der kommenden Saison einen kenntnisreichen und erfahrenen künstlerischen Leiter und Chefdirigenten für das Beethoven Orchester Bonn gefunden. Mit ihm
zusammen können wir Konzerte mit namhaften Künstlerinnen und Künstlern wie Olga
Scheps, Evgeni Koroliov und Nils Mönkemeyer erleben.
Es ist mir ein besonderes Anliegen, das kulturelle Leben in der Geburtsstadt von Ludwig
van Beethoven gebührend zu präsentieren. Daher freue ich mich, dass „unser“ Beethoven
Orchester Bonn auch in der Saison 2016/2017 ein hochkarätiges Programm präsentiert.
Nach dem Zitat von Oscar Wilde möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger – vom anspruchsvollen Musik-Spezialisten bis zum Klassik-Neuling – einladen, das „letzte Geheimnis der
Musik“ zu erkunden.
Ihr
Ashok Sridharan
Oberbürgermeister der Stadt Bonn
4
9 Freitagskonzerte
26 Klassik um 11
Sonderkonzerte | Gastspiele
31 Sonderkonzerte
39 Gastspiele
Education-Programm „Bobbys Klassik“
46
48
50
51
Kinderkonzerte
Familienkonzerte
Bobby macht Schule
Patenschaft mit dem Bonner Jugendsinfonieorchester
Kammerkonzerte
54 Montagskonzerte im Beethoven-Haus
57 Konzerte im Kanzlerbungalow
Das Beethoven Orchester Bonn
62
64
68
69
70
72
75
76
Das Orchester und sein Chefdirigent
Die Musikerinnen und Musiker
Die Orchesterdirektion
BOB Extra
CD/SACD-Produktionen
Der Philharmonische Chor der Stadt Bonn
Künstler und Ensembles
Komponisten
Service
78
79
80
82
84
87
88
Saalplan WCCB
Saalplan Aula, Universität
Kartenpreise und Abonnements
Informationen zum Kartenverkauf
Spielstätten
Impressum
Konzertkalender
5
INHALT
Sinfoniekonzerte
„Das Interim
Hat den Schalk hinter ihm.
Wieviel Schälke muß es geben,
Da wir alle ad interim leben.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Sehr geehrtes Konzertpublikum, liebe Musikfreunde,
das Leben ist eine Ansammlung und Aneinanderreihung von Übergängen und ähnelt in
vieler Hinsicht der Musik als einer der flüchtigsten Kunstformen. Im Leben wie in der
Musik bleibt es eine Kunst, diese Übergänge so schön, interessant und reibungslos wie nur
irgend möglich zu gestalten. Für unser Beethoven Orchester Bonn und für Sie, unser
geschätztes Publikum, stellt die Saison 2016/2017 ein Jahr mit ungewöhnlich vielen
solcher Übergänge dar, räumlich und personell. Und als kurzfristig und stellvertretend
Verantwortlicher für die Gestaltung dieses herausfordernden Konzertjahres freue ich mich
deshalb, Ihnen unter vielen anderen so außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten wie
Ian Bostridge, Nils Mönkemeyer, Sebastian Manz, Robert Dean Smith oder Olga Scheps
präsentieren zu können.
Eine Aufführung von Benjamin Brittens „War Requiem“, das an Aktualität in unserer Zeit
leider nichts verloren hat, ist mir dabei ebenso eine Herzensangelegenheit wie die traditionelle BeethovenNacht, ein Abend mit Symphonic Pops oder die Begegnung mit dem
Musikdramatiker Richard Wagner auf dem Konzertpodium. In der Reihe „Klassik um 11“
hören Sie Werke von Walter Braunfels, Ferdinand Ries und Robert Schumann, Komponisten
mit engem Bezug zu Bonn, darüber hinaus Raritäten wie die 1. Kammersinfonie von Arnold
Schönberg und Strawinskis „Pulcinella“, Klassiker des 20. Jahrhunderts, die unseren Fokus
auf die Wiener Klassik in diesen vormittäglichen Konzerten kontrastieren werden. Neben
der Planung interessanter Sinfoniekonzerte ist es mir äußerst wichtig, Ihnen auch weiterhin Kammermusik anbieten und unseren Musikern diese ermöglichen zu können. Dank
einer Kooperation mit dem Beethoven-Haus, dem Haus der Geschichte und der WüstenrotStiftung ist es uns gelungen, zwei Reihen kammermusikalisch zu gestalten:
Im Beethoven-Haus und im Kanzlerbungalow werden Sie Konzerte mit Musikern des
Beethoven Orchester Bonn genießen können. Und mit dem 21-jährigen Jan Lisiecki wurde
für das 3. Konzert im Kanzlerbungalow ein weltweit erfolgreicher Pianist gewonnen.
Gemeinsam mit den wunderbaren Musikern des Beethoven Orchester Bonn hoffe ich –
inmitten, trotz oder auch wegen aller bevorstehender Übergänge – auf viele besondere
musikalische Erlebnisse, und vor allem darauf, Sie zahlreich zu unseren Konzerten
begrüßen zu dürfen!
Ihr
Christof Prick
Chefdirigent des Beethoven Orchester Bonn
6
VORWORT
CHRISTOF PRICK
Chefdirigent
SINFONIEKONZERTE
IM WCCB UND IN DER UNIVERSITÄT
Das Beethoven Orchester Bonn und sein Chefdirigent Christof Prick laden in der Saison
2016/2017 zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein. Während der Sanierung der
Beethovenhalle finden die Sinfoniekonzerte in zwei neuen Spielstätten statt.
Sieben Freitagskonzerte sowie einige Sonderkonzerte werden im neuen Hauptgebäude des
World Conference Center Bonn (WCCB) veranstaltet. Das WCCB liegt verkehrsgünstig im
ehemaligen Regierungsviertel direkt am Rhein. In unmittelbarer Nähe befinden sich der
Campus der Vereinten Nationen, der Firmensitz der Deutschen Post DHL, die Deutsche Welle,
die Häuser der Museumsmeile sowie eine Vielzahl internationaler Organisationen. Die beliebten Matineekonzerte „Klassik um 11“ finden in der ehrwürdigen Aula der Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn statt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1818 hat die Universität ihren Sitz im Kurfürstlichen Schloss, der ehemaligen Residenz der Kölner Kurfürsten.
Foto: Stadt Bonn
Weitere Informationen zu den Spielstätten finden Sie auf den Seiten 84/85.
Foto: Barbara Frommann
Innenansichten: Saal New York im WCCB ...
... und die Aula der Universität
8
Freitags
KONZERTE
1. FREITAGSKONZERT
Fr 30. September 2016, 20 Uhr
Beethovenhalle
Kunst und Leben
Hector Berlioz
Symphonie fantastique –
Episode de la vie d'un artiste
op. 14a (1830)
Lélio ou le Retour à la vie –
Lyrisches Monodram für Sprecher,
Tenor, Bass, gemischten Chor,
Klavier und Orchester op. 14b
(1832, rev. 1854/1855)
Johannes Zirner Sprecher
Michael Spyres Tenor
Michał Partyka Bariton
Rita Kaufmann Klavier
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Ensemble Vocapella Limburg
Tristan Meister Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
19.30 Uhr:
Konzerteinführung „Ganz Ohr um Halb“
Veranstalter: Beethovenfest Bonn
10
Die „Symphonie fantastique“ von Berlioz gilt als Sternstunde der Sinfonischen Dichtung –
im Rückblick, denn zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im Jahr 1830 gab es den Begriff der
Sinfonischen Dichtung noch nicht. Eher stand die Frage im Raum, wie man nach Beethoven
überhaupt noch Sinfonien schreiben könne – worauf Berlioz seine höchst individuelle Antwort gab. Eine vage Handlung, virtuose Orchesterklänge und ein Leitmotiv wurden als
„musikalisches Drama“ inszeniert.
Ebenso effektsicher, aber heute weit weniger bekannt ist die Fortsetzungsgeschichte
„Lélio ou le Retour à la vie“. Derselbe Künstler-Held, der sich im Opiumrausch durch die
„Fantastique“ träumte, erwacht nun, denkt über sein Leben nach und spricht weltschmerzliche Monologe, gedichtet von Berlioz selbst ... ein ungewöhnliches Werk! Der in Hamburg
geborene Dirigent Christof Prick steht am Pult des Orchesters. Er hat für die Saison
2016/2017 als Chefdirigent die künstlerische Leitung des Beethoven Orchester Bonn
übernommen.
Foto: Darcey Borghardt
Karten: € 56 | 48 | 39 | 31 | 21
Michael Spyres
11
FREITAGSKONZERTE
Kunst und Leben
2. FREITAGSKONZERT
So 13. November 2016, 18 Uhr (!)
World Conference Center Bonn
25 Jahre DIRIGENTENFORUM
Vier auf einen Schlag
Thomas Adès
Asyla op. 17 1 (1997)
Zoltán Kodály
Tänze aus Galánta 2 (1933)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Francesca da Rimini.
Orchesterfantasie nach Dante
3
op. 32 (1876)
Jean Sibelius
4
Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105
(1918-1924)
Beethoven Orchester Bonn
1
Gabriel Feltz Dirigent
Simon Gaudenz2 Dirigent
Christian Voß3 Dirigent
Leo McFall4 Dirigent
17.15 Uhr:
Konzerteinführung
In Kooperation
mit:
12
Vier aufsehenerregende Dirigenten, vier mitreißende Werke! Im Jubiläumskonzert des
Dirigentenforums wird das Beethoven Orchester Bonn von Gabriel Feltz, Simon Gaudenz,
Christian Voß und Leo McFall geleitet. Sie haben alle in den vergangenen Jahren den
begehrten Deutschen Dirigentenpreis gewonnen und verfolgen seitdem ihre internationalen
Karrieren. Der Titel des rauschhaften Werkes von Thomas Adès bezeichnet nicht nur den
sicheren Zufluchtsort, sondern ebenfalls das Irrenhaus. Mehrdeutigkeit ist auch ein charakteristisches Merkmal der großartigen orchestralen Tonsprache mit ihren ungewöhnlichen
Klangeffekten, die jeden Hörer in den Bann ziehen.
Der faszinierende Reiz von Kodálys „Tänzen aus Galánta“ liegt in der geschickten Reproduktion von elementaren Klängen volkstümlicher Tanzmusik mit den Mitteln des modernen
Orchesters. Tschaikowskis Orchesterfantasie „Francesca da Rimini“ hat eine Szene aus
Dantes „Göttlicher Komödie“ zum Thema: eine unglückliche Liebe, die tragisch im Tod
endet – eingefangen in einer äußerst leidenschaftlichen Musik. Die siebte Sinfonie von
Sibelius hieß ursprünglich „Fantasia Sinfonica“. In diesem farbigen Orchesterbild entwickelt
sich ein dichtes Netz von Motivverbindungen. Über das epische Werk sagte der Komponist:
„Lebensfreude und Lebenskraft mit Appassionato-Zutaten.“
Foto: Hagen König
Foto: Ronald Knapp
Foto: Magdalena Spinn
Foto: Lucian Hunziker
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Gabriel Feltz (o. l.), Simon Gaudenz (o. r.), Christian Voß (u. l.), Leo McFall (u. r.)
13
FREITAGSKONZERTE
Vier auf einen Schlag
3. FREITAGSKONZERT
Fr 16. Dezember 2016, 19 Uhr (!)
World Conference Center Bonn
BeethovenNacht
Ludwig van Beethoven
Messe C-Dur op. 86 (1807)
Sonate für Violoncello und Klavier
D-Dur op. 102 Nr. 2 (1815)
Oktett für je zwei Hörner, Oboen,
Klarinetten und Fagotte Es-Dur
op. 103 „Parthia“
(vor November 1792, rev. 1793)
Sonate für Violoncello und Klavier
g-Moll op. 5 Nr. 2 (1796)
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
(1804-1808)
Jan Vogler Violoncello
Martin Stadtfeld Klavier
Bläseroktett des
Beethoven Orchester Bonn
Ute Selbig Sopran
Ezgi Kutlu Alt
Eric Stokloßa Tenor
Friedemann Röhlig Bass
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
18.15 Uhr:
Konzerteinführung
14
Zusammen mit einer renommierten Interpretenriege heißt es in der traditionellen langen
Konzertnacht wieder: Herzlichen Glückwunsch, Beethoven! Am Vorabend seines Tauftages
erklingt ein wunderbarer Querschnitt seines Schaffens. Für seine C-Dur-Messe musste sich
Beethoven damals vom verdutzten Fürst Nikolaus II. von Esterházy die Frage stellen lassen:
„Aber, lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?“ Auf eigenwillige Weise
wird in dem Werk ein ungezügelter Gefühlskosmos entfaltet.
Mit seinen bedeutenden Cellosonaten betrat Beethoven Neuland: Er sorgte erstmals für eine
vollendete Balance zwischen Cello und Klavier – eine Konversation der Solisten auf Augenhöhe, die vorher von keinem Komponisten realisiert wurde. Die hohe Opuszahl seines einzigen Bläseroktetts ist irritierend, denn es stammt noch aus seiner Bonner Zeit: Eine packende Harmoniemusik, die er zur Unterhaltung des Kurfürsten Maximilian Franz komponierte.
Das kolportierte Zitat, in der berühmten fünften Sinfonie poche mit dem prägnanten
Klopfmotiv „das Schicksal an die Pforte“, darf heute getrost angezweifelt werden. Leonard
Bernstein meinte über das Geheimnis der vier magischen Noten, dass ihre wahre Bedeutung in all dem liege, „was auf sie folgt.“ Denn erst die Verwandlungen bis zum triumphalen Finale machen es zu dem, was es ist – „durch Nacht zum Licht!“
Foto: Jim Rakete
Foto: Marco Borggreve /Sony Classical
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Jan Vogler
Martin Stadtfeld
15
FREITAGSKONZERTE
BeethovenNacht
4. FREITAGSKONZERT
Fr 13. Januar 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
Lied von der Erde
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 3 D-Dur
D 200 (1815)
Gustav Mahler
Das Lied von der Erde
(1907-1909)
Ingeborg Danz Alt
Dominik Wortig Tenor
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
19.15 Uhr:
Konzerteinführung
NachKlang mit Ingeborg Danz,
Dominik Wortig und Christof Prick
im Anschluss an das Konzert
16
Ein Werk von jugendlichem Elan kombiniert mit einem Spätwerk. Schuberts Weg zur
großen Sinfonie nahm in dessen sechs Jugendsinfonien seinen Anfang, in denen er sich
kreativ mit der Tradition auseinandersetzte. Die D-Dur-Sinfonie schrieb er 1815 für ein
Liebhaberorchester, in dem er selbst Bratsche spielte – und zwar mitten im „Geplauder
und Gepolter“ der anderen Mitglieder. Entstanden ist eine elegante Sinfonie, die durch
ihren Charme, ihre Lebhaftigkeit und ihre Individualität besticht – und die Zuhörer ungetrübt in eine heiter-ausgelassene Stimmung versetzt.
Auf diese sonnige Sinfonie folgt mit Mahlers „Lied von der Erde“ ein Werk der Verzweiflung.
Es entstand wenige Jahre vor seinem Tod in einer Zeit privater Schicksalsschläge. Der
sinfonisch angelegte Zyklus von Orchesterliedern besingt düstere Stimmungen des Wandels
und der Vergänglichkeit – mit rätselhaften Texten, die auf Nachdichtungen alter chinesischer Lyrik beruhen. Auch wenn zwischendurch von funkelnden Augen in goldener Sonne
die Rede ist: Am Ende muss der Abschied kommen – mit den Worten „ewig, ewig“ klingt dieser monumentale Abgesang auf das Leben aus. Den Dirigenten Bruno Walter fragte Mahler
daher: „Ist das überhaupt zum aushalten?“ Christof Prick und das Beethoven Orchester Bonn
werden auf diese Frage eine überzeugende Antwort geben, zusammen mit den Solisten
Ingeborg Danz und Dominik Wortig.
Foto: Felix Broede
Foto:Sebastian
Jim Rakete
Foto:
Elsäßer
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Dominik Wortig
Ingeborg Danz
17
FREITAGSKONZERTE
Lied von der Erde
5. FREITAGSKONZERT
Fr 17. Februar 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
Geheimnisvoller Zauber
Boris Blacher
Orchestervariationen über ein
Thema von Niccolò Paganini
op. 26 (1947)
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll
KV 491 (1786)
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
(1883)
Evgeni Koroliov Klavier
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
19.15 Uhr:
Konzerteinführung
18
„Welch ein Mann, welch eine Geige, welch ein Künstler!“ Als umjubelter Superstar reiste
Paganini vor 200 Jahren quer durch Europa. Seine berühmte a-Moll-Caprice mit ihren elf
teuflischen Variationen über ein tänzerisches Ohrwurm-Thema hat viele andere Komponisten zu eigenen Werken inspiriert. So auch Boris Blacher: In seinen beliebten Orchestervariationen op. 26 wird das Thema 16 Mal auf überaus originelle Weise verändert – „eine
wahrhafte Parade der Orchestervirtuosität.“
Der renommierte Pianist Evgeni Koroliov wird Mozarts bedeutendes c-Moll-Klavierkonzert
solistisch bis in die Tiefenschichten durchleuchten. Mozart komponierte das gedankenschwere Werk 1786 in Wien für einen seiner furiosen Auftritte. Der Mozart-Forscher Alfred
Einstein sprach im Zusammenhang mit dem Stück von „finsteren Ausbrüchen“ und einer
„Explosion der Leidenschaft, der dunklen, tragischen Gefühle.“
Auch die dritte Sinfonie von Brahms, die bei ihrer Uraufführung 1883 für großen Jubel
sorgte, ist in ihrer Klanggebung durchgehend emotional. Clara Schumann fühlte sich beim
Hören von einem „geheimnisvollen Zauber“ umfangen. Und Dvořák beschrieb die Schönheiten der Sinfonie mit den Worten: „Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf.“
Foto: Barbara Frommann
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Evgeni Koroliov
19
FREITAGSKONZERTE
Geheimnisvoller Zauber
6. FREITAGSKONZERT
Fr 14. April 2017, 19 Uhr (!)
World Conference Center Bonn
War Requiem
Benjamin Britten
War Requiem op. 66
(1961)
Johanna Winkel Sopran
Ian Bostridge Tenor
Jochen Kupfer Bariton
Knabenchor der Chorakademie Dortmund
Jost Salm Einstudierung
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn
Paul Krämer Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
18.15 Uhr:
Konzerteinführung
20
Während in anderen europäischen Ländern die Musikgeschichte immer weitergeschrieben
wurde, war England nach Henry Purcell jahrhundertelang nahezu ein „Land ohne Musik“.
Das Ziel von Benjamin Britten war es daher, „Glanz, Freiheit und Lebendigkeit der englischen Musik zu erneuern“, was ihm auch gelang. Er zog Formen und Regeln der Wiener
Klassik und des Barock heran und spürte ihnen mit modernem Blick nach. Mit seinem
„War Requiem“ knüpfte er an die Chortradition seiner Heimat an und hinterließ mit diesem tönenden Mahnmal einen Klassiker des 20. Jahrhunderts, dessen Ruhm sich rasant
über den ganzen Globus verbreitete.
Das Werk thematisiert die Ereignisse der beiden Weltkriege, denen zahlreiche vielversprechende Künstler zum Opfer fielen – darunter der Lyriker Wilfried Owen, dessen erschütternde
Poesie Britten mit dem Text der lateinischen Totenmesse verschränkte. Die ungeschminkte
und doch poetische Schilderung des Kriegsgrauens mit einem genialen musikalischen
Konzept vermitteln eine starke Botschaft von eindringlicher Symbolkraft: Nie wieder Krieg!
Uraufgeführt wurde das War Requiem in der neuerrichteten Kathedrale von Coventry, die im
2. Weltkrieg durch deutsche Luftangriffe weitgehend zerstört worden war. Das Beethoven
Orchester Bonn unter der Leitung von Christof Prick präsentiert das gewaltige Werk an
Karfreitag zusammen mit dem Knabenchor der Chorakademie Dortmund, dem Philharmonischen Chor der Stadt Bonn und hochkarätigen Oratorienspezialisten als Solosänger.
Foto: Simon Fowler
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Ian Bostridge
21
FREITAGSKONZERTE
War Requiem
7. FREITAGSKONZERT
So 25. Juni 2017, 18 Uhr (!)
World Conference Center Bonn
Russische Seele
Modest Mussorgski
Eine Nacht auf dem kahlen Berge
(1867) in der Orchestrierung von
Nikolai Rimski-Korsakow
(1882-1886)
Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 2 c-Moll op. 18
(1900-1901)
Nikolai Rimski-Korsakow
Scheherazade. Sinfonische Suite
nach Erzählungen aus
„Tausendundeiner Nacht“
op. 35 (1888)
Olga Scheps Klavier
Beethoven Orchester Bonn
Christopher Warren-Green Dirigent
17.15 Uhr:
Konzerteinführung
NachKlang mit Olga Scheps und
Christopher Warren-Green im
Anschluss an das Konzert
22
Romantik pur mit einem Streifzug durch den vielfältigen russischen Klangkosmos.
Mussorgskis „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ ist ein Musterbeispiel für drastischrealistische Tonmalerei: Musikalisch wird die Johannisnacht zelebriert, mitsamt dem
Hexensabbat und gespickt mit feurigen Klangfarben und Volksmusik-Elementen.
Mussorgski sagte über die gespenstische Orchesterphantasie, sie sei „aus den heimatlichen Feldern hervorgebrochen.“
Einen absoluten Klassiker schuf Rachmaninow mit seinem zweiten Klavierkonzert. Er
schrieb es als kreativen Befreiungsschlag nach einer schweren Schaffenskrise und mithilfe
einer Hypnosetherapie. Ein Werk mit pathetischer Gebärde: Immer wieder wölben sich
satte Melodiebögen, ständig lodern Forte-Klänge. Den schwelgenden Solopart übernimmt
die charismatische Russin Olga Scheps.
Auch Rimski-Korsakow war ein Genie darin, die russische Seele eindrucksvoll in Musik zu
fassen. Seine raffiniert schillernde Sinfonische Dichtung „Scheherazade“ entführt in die
magische Welt der „Märchen aus 1001 Nacht“, in der eine Prinzessin durch Erzählung einer
unendlichen Geschichte ihr eigenes Leben rettet – vom Komponisten in einem prächtigen
musikalischen Kaleidoskop eingefangen. Die Leitung übernimmt der britische Dirigent
Christopher Warren-Green.
Foto: Uwe Arens
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Olga Scheps
23
FREITAGSKONZERTE
Russische Seele
8. FREITAGSKONZERT
Fr 14. Juli 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
Vive la France!
Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune
(1892-1894)
Jean Françaix
Concerto für Klarinette
und Orchester (1967)
Georges Bizet
Sinfonie Nr. 1 C-Dur
(1855)
Sebastian Manz Klarinette
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
19.15 Uhr:
Konzerteinführung
NachKlang mit Sebastian Manz
und Christof Prick im Anschluss
an das Konzert
24
Das Beethoven Orchester Bonn feiert den französischen Nationalfeiertag. Für Debussy war
klar: „Man muß die Lehre in der Freiheit suchen.“ Mit seinem sinnlichen „Prélude à l'aprèsmidi d'un faune“ hat er kunstvoll seine impressionistische Ästhetik etabliert. Er schrieb es
für eine Aufführung des gleichnamigen Gedichtes des Symbolisten Mallarmé, in der sich
ein Faun unter dem Zauber seiner Flöte der berauschenden Erinnerung an schöne Nymphen
hingibt.
Über Jean Françaix hieß es, er schreibe „Musik, die Freude bereiten will.“ Das spritzige
Klarinettenkonzert ist in den Worten des Komponisten „eine Art Kunstflug für das Ohr, voll
von Loopings, Pirouetten und Sturzflügen.“ In jedem Fall ein Werk, in dem sich Virtuosität,
Witz und Noblesse in idealer Weise verbinden. Der Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD Sebastian Manz wird die Komposition mit seiner überwältigenden
Musizierlust zum Blühen bringen.
Ein Geniestreich ist Bizets schwungvolle C-Dur-Sinfonie: Das beliebte Werk offenbart ein
erstaunliches künstlerisches Selbstbewusstsein des damals noch jungen Komponisten, besonders durch die gekonnte Instrumentation und die eingebauten Orientalismen. Immer
wieder wird die klassische Eleganz durch opernhafte Elemente durchbrochen, die Bizets
späteren Erfolg „Carmen“ vorausahnen lassen.
Foto: Marco Borggreve
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Sebastian Manz
25
FREITAGSKONZERTE
Vive la France!
Klassik
um 11
Licht und Schatten
So 30. Oktober 2016, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula
Im ersten Matineekonzert steuert mit Johannes
Wildner einer der führenden österreichischen Dirigenten das Beethoven Orchester Bonn durch die
Partituren: Eine zunehmend frische Brise kommt
Felix Mendelssohn Bartholdy
Meeresstille und glückliche Fahrt
op. 27 (1828-1835)
Walter Braunfels
Schottische Fantasie für Viola und
Orchester op. 47 (1932-1933)
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
(1845-1846)
bei Mendelssohns funkelnder Konzertouvertüre
„Meeresstille und glückliche Fahrt“ auf. Der Spätromantiker Walter Braunfels, der als Gründungsrektor die Kölner Musikhochschule zu internationalem Rang führte, wurde 1933 aufgrund seiner
jüdischen Herkunft aus dem Amt verdrängt. Im
selben Jahr siedelte er nach Bad Godesberg über
und zog sich gezwungenermaßen aus dem öffentlichen Musikleben zurück. Von den drohenden
Schatten ist in seiner lichtdurchfluteten „Schottischen Fantasie“ mit ihrem berührenden Volksliedthema aber nichts zu hören. Starbratschist Nils
Nils Mönkemeyer Viola
Beethoven Orchester Bonn
Johannes Wildner Dirigent
Mönkemeyer wird das Werk interpretieren. Schumann skizzierte seine zweite Sinfonie innerhalb
von 16 Tagen, allerdings „psychisch sehr leidend.“
Während der Ausarbeitung fühlte er sich jedoch
„zunehmend wohler.“ Die Stimmungsschwankungen haben ihre Spuren hinterlassen – in einem
10.15 Uhr: Konzerteinführung
Werk, in dem Schumann auf wunderbare Weise
die Musik aus dem Geiste Bachs und Beethovens
mit der neuen Subjektivität des romantischen
Zeitgeistes verband.
Karten: € 29 | 25 | 23 | 18 | 15
Foto: Irène Zandel
In Kooperation mit:
Nils Mönkemeyer
27
KLASSIK UM 11
1. KLASSIK UM 11
2. KLASSIK UM 11
Zeitenwende
So 5. Februar 2017, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula
Ohne den Namen Arnold Schönberg wäre der Aufbruch in die Moderne nicht denkbar. Seine erste
Kammersinfonie zählte er selbst zu seinen „allerbesten Sachen“ und bezeichnete sie als einen
Arnold Schönberg
Kammersinfonie Nr. 1
op. 9 (1906)
„wirklichen Wendepunkt“ seines Stils. Das multiperspektivische Werk ist von einer komplexen
Harmonik durchzogen, die jegliche Tonart ins
Wanken geraten lässt – und die schon bald zur
Igor Strawinski
Pulcinella-Suite (1919)
umwälzenden „Emanzipation der Dissonanz“
führen sollte. Auf diesen Meilenstein folgt mit
einem anderen Revolutionär ein Werk, das den
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 101 D-Dur
Hob. I/101 „Die Uhr“ (1794)
Geist der Commedia dell'arte mit ihren typischen
Verwechslungsspielen atmet: Strawinskis „Pulcinella“-Suite ist ein fesselndes Stück rund um die
Abenteuer eines tölpelhaften Spaßmachers – und
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
mit einer Klangsprache, die eine geistreiche
Barock-Paraphrase im Gewand des 20. Jahrhunderts darstellt. Zum Abschluss tickt die Zeit in
einer der berühmten Londoner Sinfonien Haydns:
Obwohl er offenbar selbst nicht im Entferntesten
10.15 Uhr: Konzerteinführung
an ein Uhrwerk gedacht hat, verpasste sein Verleger der Sinfonie durch die gemächlich pendelnde Bewegung im Andante später den populären
In Kooperation mit:
Titel – und landete damit einen bis heute
andauernden Erfolg!
Foto: Paul Marc Mitchell
Karten: € 29 | 25 | 23 | 18 | 15
Christof Prick
28
Mozärtlich
So 5. März 2017, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula
„Zuerst war er sehr beethövlich, doch schnell
wurde er mozärtlich …“ So beginnt ein bekannter Musikerwitz. Das Beethoven Orchester Bonn
unter der Leitung von Christof Prick präsentiert
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425
„Linzer“ (1783)
Reinhold Glière
Konzert für Koloratursopran und
Orchester op. 82 (1943)
zwei Sinfonien, die von Mozarts Reisen geprägt
sind – auf denen er in der Kutsche selbst gerne
als Zeitvertreib Witze erfand oder an neuen Werken komponierte. Für ein spontanes Konzert in
Linz schrieb er „über Hals und Kopf“ seine erste
Sinfonie mit einer majestätischen langsamen
Einleitung. In Prag wurde die meisterhafte
Richard Strauss
Sechs Lieder nach Gedichten
von Clemens Brentano op. 68
(1918/1940), daraus:
Ich wollt ein Sträußlein binden
Säus'le, liebe Myrte!
Amor
D-Dur-Sinfonie uraufgeführt, die durch ihren
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504
„Prager“ (1786)
behandelt. Die reiche Bildersprache der Gedich-
leidenschaftlichen Opern-Gestus schnell zu
einem Lieblingsstück avancierte. Mit vokaler
Brillanz sorgt die Sopranistin Heidi Elisabeth
Meier zwischen den Sinfonien für einen tranceartigen Taumel: In Glières apartem Konzert wird
der Gesangspart auf effektvoll-surrealistische
Weise als Vokalisen singendes Instrument
te Brentanos inspirierte Richard Strauss zu einer
wunderbar subtilen Schilderung von wechselnden Stimmungen.
Karten: € 29 | 25 | 23 | 18 | 15
Foto: Klaudia Taday
Heidi Elisabeth Meier Sopran
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
10.15 Uhr:
Konzerteinführung
In Kooperation mit:
Mit diesem Programm gastiert das
Beethoven Orchester Bonn am 3. März 2017
im Rahmen des Gastspielkonzerts in Koblenz
(Seite 41).
Heidi Elisabeth Meier
29
KLASSIK UM 11
3. KLASSIK UM 11
4. KLASSIK UM 11
Bonn – Wien
So 9. Juli 2017, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula
Zwei Beethoven-Zeitgenossen bestimmen das
vierte Matineekonzert unter der Leitung von
Attilio Cremonesi, einem Spezialisten für Barock
und Klassik. Franz Schubert schrieb seine Ouver-
Franz Schubert
Ouvertüre „im italienischen
Stile“ D-Dur D 590 (1817)
türe „im italienischen Stile“ im Alter von 20
Jahren, während sich Wien in einem ekstatischen Rossini-Taumel befand: Ironisch hatte er
Ferdinand Ries
Konzert für Violine und
Orchester e-Moll op. 24 (1810)
gegen „ein Glas guten Weins“ gewettet, dass es
ihm „ein Leichtes“ sein würde, „derlei Ouvertüren, in ähnlichem Styl gehalten“ zu komponieren.
Ferdinand Ries stammte wie Beethoven aus
Bonn und folgte ihm nach Wien, wo er sein
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944
„Große Sinfonie in C-Dur“
(1825-1826)
Klavierschüler und auch eine Art Sekretär wurde.
Sein Violinkonzert in e-Moll schrieb Ries 1810 in
einer schwierigen Phase: Um der Einberufung
zum österreichischen Militär zu entgehen, war er
zu seinem Vater nach Godesberg geflüchtet. Dieser spielte auch den Solopart bei der Urauffüh-
Julia Schröder Violine
Beethoven Orchester Bonn
Attilio Cremonesi Dirigent
rung in Bonn. In diesem Konzert sorgt Julia
Schröder für virtuosen Violinzauber. Zum Abschluss erklingt die Krönung von Schuberts sinfonischem Schaffen: die „Große C-Dur-Sinfonie“,
In Kooperation mit:
Karten: € 29 | 25 | 23 | 18 | 15
Foto: Doris Fluhbacher
10.15 Uhr: Konzerteinführung
die Schumann enthusiastisch schwärmen ließ:
„Diese himmlische Länge, wie ein Roman in vier
Bänden.“
Julia Schröder
30
Sonder
KONZERTE
Foto: Felix von Hagen
Sa 26. November 2016, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
„Nun eilt herbei, Witz, heitre Laune, die tollsten
Schwänke, List und Übermut!“ So beginnt eine
der beliebtesten Arien aus Otto Nicolais „Die
lustigen Weiber von Windsor“ – und passt gut
zum Motto dieses Konzerts: Das Beethoven
Orchester Bonn lädt zu einem beschwingten
Otto Nicolai
Ouvertüre zu „Die lustigen
Weiber von Windsor“
(1845-1849)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Der Nussknacker, Suite op. 71a
(1891-1892) (Auswahl)
Leonard Bernstein
Divertimento for Orchestra
(1980)
Abend voller Ohrwürmer ein. Tschaikowskis
„Nussknacker-Suite“ enthält eine Fülle witziger
und liebenswürdiger Einfälle, darunter den
beliebten „Blumenwalzer“. Mit Bernsteins spritzigem Divertimento folgt ein berauschender
Cocktail aus verschiedensten Ingredienzen der
Musikgeschichte. Im zweiten Teil erhalten die
„Goldenen Zwanziger“ Berlins Einzug in das
Konzert: Mit der eingängigen „Kleinen Dreigroschenmusik“ von Kurt Weill und der jazzigen
Suite von Eduard Künneke wird dem Lebensgefühl dieser außergewöhnlichen Zeit nachgespürt.
Kurt Weill
Kleine Dreigroschenmusik
(1928)
Eduard Künneke
Tänzerische Suite – Concerto
grosso in fünf Sätzen für eine
Jazzband und großes Orchester
op. 26 (1929)
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
NachKlang mit Christof Prick
im Anschluss an das Konzert
Foto: Thilo
ADN-Zentralbild
Beu
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
Tanztee im Garten des Hotel Esplanade, Berlin (1926)
33
BOB GOES SYMPHONIC POPS
BOB GOES
SYMPHONIC POPS
WEIHNACHTSKONZERT
Aus dem musikalischen Adventskalender der
Fr 23. Dezember 2016, 18.30 Uhr
Kreuzkirche
nicht mehr wegzudenken. Einen Tag vor Heilig-
Stadt ist das traditionelle Weihnachtskonzert
abend abschalten vom Trubel, das vergangene
Jahr Revue passieren lassen und sich auf die
Felix Mendelssohn Bartholdy
Veni Domine, aus: Drei Motetten
op. 39 (1830)
besinnlichen Weihnachtstage einstimmen. In
der Kreuzkirche bietet sich eine wunderbare
Gelegenheit, für ein paar Stunden dem Alltag
zu entfliehen: einfach in stimmungsvollem
Johann Sebastian Bach
Konzert für zwei Violinen
und Orchester d-Moll BWV 1043
(um 1718)
Ambiente den Klängen des Beethoven Orchester
Bonn lauschen. Ein Konzert für die ganze
Familie!
Karten: € 18 (Erw.) | € 9 (Kinder)
Christoph Willibald Gluck
Reigen seliger Geister, aus:
In Kooperation mit den Stadtwerken Bonn
Orfeo ed Euridice (1762, rev. 1774)
Peter Cornelius
6 Weihnachtslieder op. 8 (1856)
Christophe Barratier | Bruno Coulais
Vois sur ton chemin, aus:
Die Kinder des Monsieur Mathieu
(Les Choristes) (2004)
Cerf-volant, aus: Die Kinder des
Monsieur Mathieu (Les Choristes)
(2004)
Ottorino Respighi
Antiche arie e danze per liuto
für Orchester I (1917)
Adolphe Adam
Minuit, chrétiens (1847)
Foto: Felix von Hagen
Artur Chermonov Violine
Florin Iliescu Violine
Tatjana Charalgina Sopran
Kinder- und Jugendchor des
Theater Bonn
Ekaterina Klewitz Leitung und
Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Hermann Breuer Dirigent
Weihnachtskonzert 2015
34
Im traditionellen Konzert der fünften Jahreszeit
Fr 24. Februar 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
werden wieder ordentlich die Lachmuskeln trainiert. Rainer Pause und Norbert Alich würzen
das kurzweilige Programm mit kabarettistischer
Raffinesse, Peter Falk schwingt auf bewährte
Bonn met Hätz
Weise den Taktstock. Getreu dem Karnevalsmotto der Session „Bonn met Hätz“ zeigen sich
Werke von Robert Stolz, Franz von
Suppé, Jacques Offenbach, Josef
Strauß, John Kander u. a.
auch die Musiker des Beethoven Orchester Bonn
auf ihre herzlichste Art und präsentieren
humorvolle und spannende Werke. Und wenn es
das Publikum vor Begeisterung nicht mehr auf
den Plätzen hält, dann haben sie alles richtig
gemacht. Verkleiden ist ausdrücklich erwünscht.
Karten: € 34 | 30 | 26 | 21 | 17
Foto: Felix von Hagen
Rainer Pause & Norbert Alich
Moderation
Carry Sass Gesang
Alexandru Badea Tenor
LudwigsChor
Volker Kriegsmann Einstudierung
Beethoven Orchester Bonn
Peter Falk Dirigent
Karnevalskonzert 2016
35
SONDERKONZERTE
KARNEVALSKONZERT
GOES
BAYREUTH
Sa 10. Juni 2017, 20 Uhr
World Conference Center Bonn
Faszinierende Auszüge aus einem Opus
Magnum! Für seinen „Ring des Nibelungen“
schuf Wagner eine musikdramatisch durchkomponierte Großform – mit zahlreichen
Richard Wagner
Sinfonische Auszüge aus
„Götterdämmerung“
WWV 86D
(1848-1874)
Leitmotiven, die er „Gefühlswegweiser“ für
die Hörer nannte.
Im ersten Akt der „Walküre“ wird
Siegmunds und Sieglindes Beziehung vom
behutsamen Kennenlernen bis zur Ekstase
in einzigartiger Weise gesteigert. In der
Die Walküre, 1. Akt
WWV 86B
(1850-1856)
„Götterdämmerung“ findet die mythologische Handlung des Bühnenfestspiels
ihr Ende: Wagners Held Siegfried zieht
hinaus in die Welt und wird immer wieder
betrogen, weil seine Widersacher unbedingt in den Besitz des Macht verhei-
Christiane Libor Sopran
Robert Dean Smith Tenor
Stephan Klemm Bass
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
ßenden Ringes gelangen wollen – von
Wagner mit üppigen sinfonischen Tongemälden zu einem orchestralen Fest
inszeniert.
Christof Prick, Chefdirigent des Beethoven
Orchester Bonn, leitet die konzertante
Aufführung.
37
BOB GOES BAYREUTH
BOB
Gast
SPIELE
GASTSPIELKONZERT
IN GENT
Mo 19. September 2016, 20.30 Uhr
St.-Bavo-Kathedrale Gent, Belgien
Jean Sibelius
Konzert für Violine und
Orchester d-Moll op. 47
(1903, rev. 1904/1905)
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 D-Dur
„Titan“
(1884-1888, rev. 1896)
Vadim Repin Violine
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
St.-Bavo-Kathedrale Gent, Belgien
Foto: Gela Megrelidze
Foto: Mylius
Karten: www.gentfestival.be
Vadim Repin
40
GASTSPIELE
GASTSPIELKONZERT
IN KOBLENZ
Fr 3. März 2017, 20 Uhr
Rhein-Mosel-Halle Koblenz
Mozärtlich
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425
„Linzer“ (1783)
Reinhold Glière
Konzert für Koloratursopran und
Orchester op. 82 (1943)
Richard Strauss
Sechs Lieder nach Gedichten
von Clemens Brentano op. 68
(1918/1940), daraus:
Ich wollt ein Sträußlein binden
Säus'le, liebe Myrte!
Amor
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504
„Prager“ (1786)
Heidi Elisabeth Meier Sopran
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
Foto: Gela Megrelidze
Karten: Tel. 0261 – 1000 466
[email protected]
www.musik-institut-koblenz.de
Dieses Programm spielt das Beethoven
Orchester Bonn im Rahmen des Konzertes
„3. Klassik um 11“ am 5. März 2017
in Bonn (Seite 29).
Heidi Elisabeth Meier
41
Do 20. Juli 2017, 20 Uhr
Concertgebouw Amsterdam,
Niederlande
Johannes Brahms
Variationen über ein Thema
von Joseph Haydn
B-Dur op. 56a (1873)
Max Bruch
Konzert für Violine und
Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
(1866-1868)
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 6 F-Dur
op. 68 „Pastorale“ (1807-1808)
Viviane Hagner Violine
Beethoven Orchester Bonn
Christof Prick Dirigent
Karten: www.concertgebouw.nl
Concertgebouw Amsterdam
Foto: Timm Kölln
Foto: Fred George
GASTSPIELE
GASTSPIELKONZERT
IN AMSTERDAM
Viviane Hagner
42
Das Education-Programm
des Beethoven Orchester Bonn
DIE GESELLSCHAFT DER FREUNDE
des Beethoven Orchesters Bonn e. V.
Das Beethoven Orchester Bonn ist ein strahlender Exponent der Bonner
Kultur. Helfen Sie uns bei dem Bemühen, dieses wunderbare Orchester
zum Beispiel bei herausragenden Einzelprojekten oder der
Konzertpädagogik und der musikalischen Jugendbildung zu unterstützen.
Kommen Sie zu uns und finden Sie gute Freunde in einem musikbegeisterten Kreis. Schon ab 50 € Jahresbeitrag werden Sie Mitglied bei
uns und erhalten unter anderem die Gelegenheit, ausgewählte
Generalproben von Konzerten und Opern zu besuchen.
Manfred Osten
Vorstandsvorsitzender
Herzlich willkommen!
Informationen zur Mitgliedschaft
Gesellschaft der Freunde des
Beethoven Orchesters Bonn e. V.
Tel. 0163 - 8484120
[email protected]
Di 17-18 Uhr, Do 17-18 Uhr
Vorstand
Manfred Osten (1. Vorsitzender)
Ulrich Schlottmann (2. Vorsitzender)
Gregor Grimm (Schatzmeister)
Erika Coché
Herbert Kaupert
Horst Löffel
Brigitte Rudolph
Ehrenmitglieder:
Dietrich Fischer-Dieskau †
Alfred Brendel
Peter Gülke
Bankverbindung
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE77 3705 0198 1922 2222 27
BIC: COLSDE33
Auch für die nun neunte Spielzeit von „Bobbys Klassik“ findet ihr
und finden Sie auf den folgenden Seiten wieder die Programme für
die beliebten Kinder- und Familienkonzerte. Wir haben hierfür
Werke ausgewählt, die sowohl einen wunderbaren Querschnitt
durch den Abwechslungsreichtum der Orchestermusik zeigen als auch die gegebenen Umstände der
neuen Spielstätten dieser Saison berücksichtigen. Aufgrund der Sanierung der Beethovenhalle
finden die Kinderkonzerte im Brückenforum in Bonn-Beuel statt – mit Ausnahme des Kinderkarnevalskonzertes, für das wir wie in den vergangenen
Jahren zu Gast in der Oper Bonn sein werden. Die
Familienkonzerte ziehen in die Stadthalle Bad
Godesberg. In den Konzerten wird es viele neue
Konzepte und Akteure geben, aber auch ein
Wiedersehen mit Figuren und Moderatoren, die dem
Publikum mittlerweile ans Herz gewachsen sind:
Hexe Allegretta wird mit Wetter experimentieren,
Patrick Rohbeck lädt dieses Jahr zur Piratenparty
und auch unsere Reise durch die Geschichte wird
Foto: privat
nach Stationen im Barock und in der Klassik in
einem Konzert mit Musik der Romantik fortgesetzt.
Im inzwischen dritten Jahr touren unsere OrchesterChristine Lauter
musiker mit „Bobbys LauschMobil“ mit mobilen
Produktionen durch Kindergärten und Schulen, um
auch die jüngsten Musikfreunde vor Ort zu erreichen. Diese Arbeit bereitet allen so viel Freude, dass
das Angebot immer wieder erneuert wird. Ein Blick auf unsere Homepage www.bobbysklassik.de
lohnt sich daher immer, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Wenn Sie, liebe Erzieher*innen und Lehrer*innen, mit Ihren Gruppen und Klassen dem Orchester
einmal bei seiner Arbeit über die Schulter schauen möchten, können Sie gerne zu einem Probenbesuch zu uns kommen. Aufgrund der hohen Nachfrage und der begrenzten Möglichkeiten werden
Termine dazu bereits ab sofort vergeben. Sollten Sie Interesse haben, dass in Ihrer Schule ein
bestimmtes Instrument vorgestellt wird, dürfen Sie sich gerne mit Ihren Wünschen an mich
wenden. Selbstverständlich stehe ich auch weiterhin für alle Fragen rund um unser EducationProgramm zur Verfügung und freue mich, viele bekannte und neue Gesichter in unseren Konzerten
begrüßen zu dürfen.
Eure und Ihre
Christine Lauter
Konzertpädagogin und Künstlerische Leiterin von „Bobbys Klassik“
Tel. 0228 – 77 66 20 | [email protected] | www.bobbysklassik.de
45
BOBBYS KLASSIK
Liebe Freunde von „Bobbys Klassik“!
1. KINDERKONZERT
2. KINDERKONZERT
So 23. Oktober 2016, 11 Uhr
Brückenforum
So 26. Februar 2017, 11 Uhr
Opernhaus (!)
Ein Haydn-Spaß!
Piraten! Kinderkarnevalskonzert
Werke von Joseph Haydn
Werke von Erich Wolfgang Korngold,
Nikolai Rimski-Korsakow, Richard Wagner
und andere Seeräuberklänge
Ronny Tomiska Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Marc Rohde Dirigent
Professor Klimpermeyer vom Haydn-Institut hat
unter dicken Staubschichten das längst verschollen geglaubte geheime Streichtagebuch von
Joseph Haydn, dem großen Komponisten der
Wiener Klassik, wiederentdeckt und kann seinen
Augen kaum trauen, was er darin alles zu lesen
bekommt: Abgeschnittene Perückenzöpfe?
Aufgeschreckte Hofdamen? Albernes Hühnergackern? Das könnte der Schlüssel zur Frage
sein, warum Haydns Musik bis heute so lustig
klingt. Höchste Zeit für Professor Klimpermeyer,
den Sensationsfund mit der Musikfachwelt zu
teilen!
Empfohlen ab 4 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Patrick Rohbeck Konzept und Moderation
Bönnsche Pänz
Joe Tillmann Projektleitung und
Einstudierung Bönnsche Pänz
Ballett Zentrum Vadim Bondar
Beethoven Orchester Bonn
Philip van Buren Dirigent
Die Piraten sind los! Freibeuter von allen sieben
Weltmeeren haben das Schiff des Beethoven
Orchester Bonn geentert und gehen auf wilde
Musik-Schatzsuche! Wo haben sich nur die Seemannsklänge versteckt? In den dicken Bäuchen der
Pauken vielleicht? Und da hinten in den letzten
Reihen, glitzert da etwa … Gold? Im großen Kräftemessen müssen die Musiker herausfinden, wer der
stärkste Seebär unter ihnen ist – und wer das
stärkste Seemannsgarn spinnt. Vielleicht ist es ja
Chefpirat Patrick selbst, der mit den unerschrocken
singenden Bönnschen Pänz, wild tanzenden Ballettschülerinnen und -schülern und allen Seeräubern im
Publikum in die große See der Musik sticht!
Foto: Wikipedia
Foto: Martina Reinbold
Empfohlen ab 4 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Konzertmeister Mikhail Ovrutsky als Pirat
Joseph Haydn (1791)
46
4. KINDERKONZERT
So 2. Juli 2017, 11 Uhr
Brückenforum
Hexe Allegrettas vier Jahreszeiten
Nachtmusik mit Familie Grille
Auszüge aus Antonio Vivaldis
Die vier Jahreszeiten
Werke von Leroy Anderson, George Bizet,
Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazzolla
und Pjotr I. Tschaikowski
Isabelle Razawi Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Mikhail Ovrutsky Violine und
musikalische Leitung
Hexe Allegretta hat tatsächlich das große Wettkochen der Musikhexen in der vergangenen Spielzeit für sich entschieden – aber daran bestand
nach der wunderbaren Vorbereitung mit unseren
Musikern auch gar kein Zweifel. Als Siegesprämie
darf sie nun eine eigene Rezeptpartitur veröffentlichen: „Wetterkochen für Musikhexen leicht
gemacht“. Ganz schön kniffelig! Bestimmt kann
sie gemeinsam mit ihrem Lieblingsorchester und
ihrem Lieblingspublikum herausfinden, wie lauwarme Frühlingssonnenstrahlen, mittelschwere
Sommergewitterstürme, buntblättrige Herbstjagdpartien und eiskaltes Winterzähneklappern klingen.
Empfohlen ab 4 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Christoph Erpenbeck Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Andreas Fellner Dirigent
Wenn Gregor und Greta Grille nicht gerade auf
ihrem Lieblingsstein liegen und sich von den
warmen Sonnenstrahlen ihre Rücken kitzeln lassen,
spielen die Zwillinge am liebsten auf ihren Geigen.
Das können sie schon sehr gut, obwohl sie erst fünf
Frühlinge alt sind! Am liebsten aber machen sie
gemeinsam mit ihren Eltern Musik, Mama Grünhilde
spielt so bezaubernd die Bratsche und Papa Grazian
so grazil das Cello. Sogar der Großvater Grimwald
greift dann zu seinem Kontrabass. Alle Tiere auf der
grünen Sommerwiese hören dann gebannt zu, nur
die Katze schleicht sich durch das Gras ... Ob
Gregor und Greta sie rechtzeitig entdecken?
Eine musikalische Erzählung rund um die Instrumentenfamilie der Streicher erwartet euch in
diesem Kinderkonzert. Lasst euch davon überraschen, was für witzige Klänge und wunderschöne
Musik man ihnen entlocken kann!
Illustration: Adèle Söderberg
Empfohlen ab 4 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Grille, llustration von Milo Winter (1919)
Hexenküche, Postkarte von 1916
47
KINDERKONZERTE
3. KINDERKONZERT
So 28. Mai 2017, 11 Uhr
Brückenforum
1. FAMILIENKONZERT
2. FAMILIENKONZERT
So 4. September 2016, 11 Uhr
Stadthalle Bad Godesberg
So 22. Januar 2017, 11 Uhr
Stadthalle Bad Godesberg
Wie kam der Ochse aufs Dach?
oder: Eine Nacht in Rio
Mit Felix in die Romantik
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy
Darius Milhaud
Le bœuf sur le toit op. 58
(Der Ochse auf dem Dach)
Christoph Erpenbeck Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Philip van Buren Dirigent
Isabelle Razawi Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Tobias Engeli Dirigent
Erinnert ihr euch noch? Vor den großen Ferien hat
das Beethoven Orchester Bonn sich auf die
Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro
vorbereitet – und Gold in der Disziplin Musikerwettkampf für Sinfonieorchester errungen! War
das ein aufregender Tag! Und die Siegesfeier erst!
Samba hier, Rhythmus dort, Gesang in allen Ecken
und dazu die schwüle Hitze Brasiliens. Nur, wie
kam eigentlich der Ochse aufs Dach?
Darius Milhaud erforscht in seiner temperamentvollen Orchesterfantasie „Le bœuf sur le toit“ von
1919 die südamerikanische Musikwelt, in der es
bisweilen drunter und drüber geht. Im Familienkonzert lernen wir Milhauds spannende Kompositionstechniken kennen, probieren sie selbst einmal
aus – und finden vielleicht heraus, was in der
Nacht in Rio wirklich passiert ist.
Die Zeit der Romantik war eine Zeit der Neugierde: Junge Künstler wollten herausfinden, wovon
die Geschichten des einfachen Volkes erzählen
und wie dessen Musik klingt. Dazu lasen sie viel
und reisten durch ihre Heimat, aber auch in
andere Länder, um deren jahrhundertealte Sagen,
Klänge und Tänze kennen zu lernen. Besonders
wissensdurstig war Felix Mendelssohn Bartholdy,
der im Alter von 20 Jahren zu einer zweieinhalbjährigen Reise nach England und Italien aufbrach.
Damals war er bereits ein berühmter Komponist,
Pianist und Dirigent, sodass er auf seinen Entdeckungstouren musikalische Einfälle notierte
und auch sehr erfolgreiche Konzerte gab. Seinen
Spuren folgend untersuchen wir in unserem
Familienkonzert den Beginn der Epoche der
musikalischen Romantik.
Empfohlen ab 8 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Foto: Scan aus Eckart Kleßmann - Die Mendelsohns
Empfohlen ab 8 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
... ein Ochse auf dem Dach
Felix Mendelssohn Bartholdy (1830)
48
4. FAMILIENKONZERT
So 30. April 2017, 11 Uhr
Stadthalle Bad Godesberg
Stimmt so!
… oder nicht?
Bachs Brandenburgische Konzerte
Auszüge aus Johanns Sebastian Bachs
Brandenburgischen Konzerten
Werke von Ludwig van Beethoven,
Emmanuel Chabrier, Edward Elgar,
Johann Strauß Sohn und
Pjotr I. Tschaikowski
Felix Banholzer Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Mikhail Ovrutsky Konzertmeister und
musikalische Leitung
Reinhild Köhncke Moderation
Beethoven Orchester Bonn
Eva Caspari Dirigentin
Was haben sie sich nur dabei gedacht, die Komponisten, als sie sich ihre Musik ausgedacht haben?
Warum klingt sie so, wie ihr sie im Familienkonzert hört und nicht anders? Und was passiert
eigentlich, wenn man sich einmal nicht an die
Buchstaben mitten zwischen den Notenpunkten
hält, mit denen die Komponisten den Musikern
Spielanweisungen geben, damit auch immer
genau das gemacht wird, was sie wollen?
Diesen spannenden Fragen gehen wir auf den
Grund und stellen das Orchester auf den Kopf!
Dabei erfahren wir natürlich viel über musikalischen
Ausdruck, verschiedene Tempobezeichnungen,
Instrumentierung und darüber, was sich die Komponisten nun dabei dachten, als sie ihre Werke zu
Papier gebracht haben.
Freud und Leid können so nah bei einander liegen:
Als Johann Sebastian Bach im Alter von 35 Jahren
von einer Reise mit seinem Dienstherren, dem
Fürsten von Köthen, zu seiner Familie zurückkehrt,
hat er einen großen Auftrag über sechs Konzerte
für die Hofkapelle des Markgrafen Christian Ludwig
von Brandenburg im Gepäck. Von dem Lohn, den er
hierfür erhalten sollte, könnte seine Familie in den
nächsten Monaten sorgenfrei leben. Doch als er
ankommt, bricht eine Welt für ihn zusammen: Seine
geliebte Frau Maria Barbara war unerwartet während
seiner Abwesenheit verstorben. Mit den Gedanken
bei ihr schreibt er trotz seines großen Kummers und
der schwierigen Aufgabe, sich alleine um die vier
Kinder kümmern zu müssen, eine abwechslungsreiche Musik, die voller Lebensfreude ist.
Empfohlen ab 8 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Foto: Thilo Beu
Foto: Wikipedia
Empfohlen ab 8 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause
Aufführung von Beethovens 7. Sinfonie
Johann Sebastian Bach (1746)
49
FAMILIENKONZERTE
3. FAMILIENKONZERT
So 12. März 2017, 11 Uhr
Stadthalle Bad Godesberg
Bobbys LauschMobil
Tongeschichten für kleine Ohren
Seit der Saison 2014/2015 begibt sich „Bobbys Klassik“
auf Reisen durch Bonn. Mit kleinen mobilen Produktionen, die eigens für die jüngsten Zuhörer ausgewählt und
inszeniert werden, besuchen unsere Orchestermusiker
Kindergartenkinder und Grundschulklassen vor Ort in
ihrer gewohnten Umgebung. Mit den verschiedenen
Klangfarben ihrer Instrumente erzählen sie abwechslungsreiche Tongeschichten, die einladen, genau zu lauschen und in die Welt der Musik
einzutauchen.
Mit Dvořák bei den Indianern
Ein Mitmach-Musik-Projekt für Kindergartenkinder von Caroline Steiner
Mögt ihr Indianergeschichten auch so sehr wie unser Streichquartett? Dann gefällt euch
sicher die Geschichte vom mutigen Häuptlingssohn Silberpfeil, der es ganz besonders
liebt, auf seinem Pferd auszureiten. Als er einmal seine jüngere Freundin Fliegende Feder
mitnehmen will, um auszureiten, obwohl sie nach den Indianergesetzen noch nicht alt
genug ist, steht fest: „Das muss der Häuptling am großen Lagerfeuer entscheiden!“
Auch der Komponist Antonín Dvořák kannte viele Indianergeschichten und die Musik der
amerikanischen Ureinwohner. Wo sich diese in unserem Streichquartett versteckt hat und
ob Silberpfeil und Fliegende Feder gemeinsam in die Prärie galoppieren durften, könnt
ihr erfahren, wenn euch unser Streichquartett in eurem Kindergarten besucht.
Die Geschichte vom tönenden Bleistift
nach einem Hörspiel von Kurt Vethake mit Musik von Max Roth (Arr. Ingo Luis)
Ein Musikprojekt für Kinder im Grundschulalter
Wahrscheinlich wäre die „Geschichte vom tönenden Bleistift“ niemals erzählt worden,
wenn Müllers Fritz nicht eines Tages einen Bleistift auf der Straße gefunden hätte. Als er
damit seine Schularbeiten erledigen wollte, kam er aus dem Staunen nicht mehr heraus:
Anstelle von Zahlen und Buchstaben schrieb der Stift wie von selbst lauter Noten: hohe,
tiefe, schnelle, langsame – ganze Melodien, die dazu auch noch im Raum zu klingen
begannen! Natürlich konnte Fritz seinen Fund nicht lange geheim halten …
Wir danken der Musikschule Bonn, Bezirk Hardtberg, für die freundliche Unterstützung
unserer Arbeit durch die Leihgabe von Früherziehungsinstrumenten.
Wenn Sie „Bobbys LauschMobil“ in Ihrer Einrichtung begrüßen wollen,
wenden Sie sich bitte an die Konzertpädagogin Christine Lauter.
Tel. 0228 – 77 66 20, [email protected]
www.bobbysklassik.de
50
Foto: Felix von Hagen
BOBBY MACHT SCHULE
BOBBY MACHT SCHULE
Liebes Publikum,
musikalische Jugendförderung hat in Bonn eine besondere Tradition. Zur Zeit des Kurfürsten
Max Franz zog die Bonner Hofkapelle die besten jungen Musiker Europas an. Stark ins Kulturleben der Stadt eingebunden, unterstützten die Mitglieder die jungen Musiker der Stadt. So wurde
der junge Beethoven vom damaligen Konzertmeister Franz Anton Ries gefördert, was ihm
ermöglichte, in der Hofkapelle als Bratscher mitzuwirken. Seinen Orchesterkollegen und dem
gesamten Umfeld verdankte er viele Einflüsse und Anregungen. Dieser Bonner Tradition waren
sich die Musiker des Beethoven Orchester Bonn (BOB) bewusst, als sie im Jahr 2006 in Eigeninitiative die Patenschaft mit dem Bonner Jugendsinfonieorchester (BJSO) ins Leben riefen.
Damals wie heute zieht Bonn mit seinem Orchester hochkarätige Musiker aus Europa und heute
auch weltweit an. Sie kommen, um das kulturelle Leben der Stadt auf höchstem Niveau zu
halten. Damals wie heute hoffen die Musiker, dass die Bedingungen so gut bleiben, um Kultur
in der Stadt zu verankern, zu stützen und zu fördern. Jugendarbeit ist wichtig für die Zukunft
der Kultur in unserer Stadt. Im Patenschaftsprojekt unterstützen die Dozenten des BOB die
jungen Musiker in Stimmproben, Streicher- und Bläserproben, aber auch ganzjährig durch
Probenbesuche und als Ansprechpartner in allen Belangen rund um den Beruf des Musikers und
des Orchesterspiels. Jährlich studieren die BJSO-Mitglieder gemeinsam mit den Dozenten und
dem Dirigenten Andreas Winnen ein besonderes Programm ein und unterstützen die Aufführung
in speziellen Instrumentengruppen. Um große Werke aus eigener Kraft bei den geplanten
Auslandstourneen zu spielen, braucht das Jugendsinfonieorchester noch engagierte Mitglieder
in vielen Instrumentengruppen. Motivieren Sie Ihre musizierenden Kinder, das Gemeinschaftserlebnis des Orchesterspiels zusammen mit der unterstützenden Arbeit der Dozenten zu erleben,
und sich im BJSO anzumelden.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Konzertsaison und uns ein gutes neues Patenschaftsprojekt.
Wolfram Lehnert
Leiter des Patenschaftsprojekts des Beethoven Orchesters Bonn mit dem Bonner Jugendsinfonieorchester.
[email protected]
51
PATENSCHAFT
ENGAGEMENT FÜR JUNGE TALENTE: DIE PATENSCHAFT
Kammer
KONZERTE
Foto: Michael Sondermann
MONTAGSKONZERTE
IM BEETHOVEN-HAUS
Das Beethoven-Haus, ein Wahrzeichen Bonns, wird vom 1889 gegründeten Verein
Beethoven-Haus getragen und umfasst neben dem Kammermusiksaal das Museum
und das Beethovenarchiv. Angeregt durch den berühmten Geiger und BrahmsFreund Joseph Joachim, hatte der Verein Beethoven-Haus schon 1890 ein großes
Kammermusikfest veranstaltet, dem bis 1956 weitere folgten.
Mit dem 1989 eröffneten Kammermusiksaal Hermann J. Abs hat Bonn eine erstklassige Spielstätte mit einer hervorragenden Akustik erhalten. Von dem Kölner
Architekten Thomas van den Valentyn konzipiert, wird hier die Tradition der 1890
begonnenen Kammermusikpflege vom Beethoven Orchester Bonn fortgesetzt.
In Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn präsentieren Ihnen Mitglieder des
Beethoven Orchester Bonn, gelegentlich auch mit Gästen, in unterschiedlichsten
Kombinationen Kammermusik auf höchstem Niveau.
Weitere Informationen zum Beethoven-Haus:
www.beethoven-haus-bonn.de
In Kooperation mit:
Karten: € 22
54
2. MONTAGSKONZERT
Mo 28. November 2016, 20 Uhr
Beethoven-Haus
Gespräch unter vier
vernünftigen Leuten
Lieben Sie Brahms?
MONTAGSKONZERTE IM BEETHOVEN-HAUS
1. MONTAGSKONZERT
Mo 24. Oktober 2016, 20 Uhr
Beethoven-Haus
Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und
Klavier Nr. 1 e-Moll op. 38
(1862-1865)
Joseph Haydn
Streichquartett G-Dur
op. 77/1 Hob. III/81 (1799)
Sonate für Violine und Klavier
Nr. 3 d-Moll op. 108
(1886-1888)
Anton Webern
Fünf Sätze für Streichquartett
op. 5 (1909)
Trio Nr. 1 für Violine, Violoncello
und Klavier H-Dur op. 8
(1854, rev. 1889)
Franz Schubert
Streichquartett a-Moll op. 29
Nr. 1 D 804 „Rosamunde“ (1824)
Artur Chermonov Violine
Christian Brunnert Violoncello
Karim Said* Klavier
*Mentee des Beethoven-Haus Bonn
Foto: Barbara Aumüller
Foto: Thilo Beu
Artur Chermonov Violine
Keunah Park Violine
Christian Fischer Viola
Markus Fassbender Violoncello
Artur Chermonov
Christian Brunnert
55
3. MONTAGSKONZERT
4. MONTAGSKONZERT
Mo 13. März 2017, 20 Uhr
Beethoven-Haus
Mo 15. Mai 2017, 20 Uhr
Beethoven-Haus
Farbenwechsel
Divertimenti
Ludwig van Beethoven
Trio für Violine, Viola
und Violoncello Es-Dur op. 3
(1796)
Michael Haydn
Divertimento für Oboe, Fagott,
2 Hörner, Viola und Kontrabass
MH 518 (1790)
Arthur Honegger
Sonatine für Violine und
Violoncello H 80 (1932)
Jean Françaix
Divertissement für Fagott und
Streichquartett (1942)
Antonín Dvořák
Quartett für Klavier, Violine,
Viola und Violoncello Es-Dur
op. 87 (1889)
Erwin Schulhoff
Divertimento für Streichquartett
op. 14 (1914)
Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento für Oboe, 2 Violinen,
Viola, Bass und 2 Hörner D-Dur
KV 251 (1776)
Mai Tategami Violine
Julie Risbet Viola
Markus Rundel Violoncello
James Maddox Klavier
Foto:Barbara
BarbaraAumüller
Aumüller
Foto:
Foto: Barbara Aumüller
Keita Yamamoto Oboe
Thomas Ludes Fagott
Charles Putnam Horn
Rohan Richards Horn
Melanie Torres-Meißner Violine
Keunah Park Violine
Thomas Plümacher Viola
Markus Fassbender Violoncello
Róbert Grondžel Kontrabass
Keita Yamamoto
Markus Rundel
56
Die Verknüpfung von Musik und Politik spielte im Kanzlerbungalow seit der Fertigstellung
im Jahr 1964 eine besondere Rolle. Ludwig Erhard und seine Amtsnachfolger luden mehrfach zu Konzerten ein, bei denen musikalische Größen wie Emil Gilels und Mstislaw
Rostropowitsch auftraten. Helmut Schmidt, ein leidenschaftlicher Pianist, nutzte den
Kanzlerbungalow während seiner Amtszeit von 1974 bis 1982 selbst zum Musizieren.
Der historische Flügel ist Teil einer Ausstellung zur Bau- und Nutzungsgeschichte des
Bungalows, der 2014 seinen 50. Geburtstag feierte.
Seit der umfassenden Sanierung im Jahr 2009 veranstaltet das Beethoven Orchester Bonn
in Kooperation mit der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an
diesem historischen Ort Kammerkonzerte und knüpft so an historische Vorbilder an.
Die musikalische Reihe wird mit freundlicher Unterstützung der Wüstenrot Stiftung gefördert. Für den Eintritt auf das Gelände benutzen Sie bitte den Eingang Adenauerallee 143
und halten Ihren Personalausweis bereit.
Karten: € 27
Vor dem jeweiligen Konzert bietet das Haus der
Geschichte Konzertbesuchern um 19.15 Uhr eine Kurzführung durch den repräsentativen Teil des Kanzlerbungalows an, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.
In Kooperation mit:
57
KONZERTE IM KANZLERBUNGALOW
Foto: Thilo Beu
KONZERTE IM KANZLERBUNGALOW
1. KONZERT IM
KANZLERBUNGALOW
„Inszeniert. Deutsche Geschichte
im Spielfilm“
Mi 9. November 2016, 20 Uhr
Kanzlerbungalow
Ausstellung im Haus der Geschichte
Kino- und Fernsehfilme mit zeithistorischen
Themen erreichen – unterstützt von Werbung
und Marketing − ein Massenpublikum und
Auf nach Hollywood
prägen das kollektive Geschichtsbewusstsein in
einer modernen Gesellschaft. Die Ausstellung
Nino Rota
Quartetto per archi
(1948-1954)
zeigt mit Objekten, Filmszenen und Medien, wie
Spielfilme die Sicht auf historische Personen
und Ereignisse prägen.
Philip Glass
Streichquartett Nr. 3
„Mishima“ (1985)
Ausstellung
vom
6
9. Juni 201
bis
15. Januar
Erich Wolfgang Korngold
Streichquartett Nr. 3 D-Dur
op. 34 (1945)
2017
Foto: Thilo Beu
Foto: Barbara Aumüller
Mai Tategami Violine
Melanie Torres-Meißner Violine
Thomas Plümacher Viola
Johannes Rapp Violoncello
Johannes Rapp
Melanie Torres-Meißner
58
3. KONZERT IM
KANZLERBUNGALOW
Mi 22. März 2017, 20 Uhr
Kanzlerbungalow
Mi 28. Juni 2017, 20 Uhr
Kanzlerbungalow
Mélange à trois
Tastenzauber
Louis Spohr
Duo für Violine und Viola
op. 13 (1807)
Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 3 a-Moll BWV 827 (1725)
Robert Schumann
Vier Klavierstücke op. 32 (1838-39)
Zoltán Kodály
Serenade für 2 Violinen und
Viola op. 12 (1919-1920)
Frédéric Chopin
Nocturnes op. 48 (1841)
Scherzo h-Moll op. 20 (1831-1832)
Eugène Ysaÿe
Trio „Le Londres“ für
2 Violinen und Viola
(1914-1916, rev. 1917-1925)
Franz Schubert
Impromptus op. 142 D 935 (1827)
Wolfgang Amadeus Mozart
Duo für Violine und Viola
G-Dur KV 423 (1783)
Jan Lisiecki Klavier
Antonín Dvořák
Terzett für zwei Violinen und
Viola C-Dur op. 74 B 148 (1887)
Foto: Ben Wolf / DG
Foto: Thilo
Barbara
BeuAumüller
Susanne Rohe Violine
Sonja Wiedebusch Violine
Julie Risbet Viola
Susanne Rohe
Jan Lisiecki
59
KONZERTE IM KANZLERBUNGALOW
2. KONZERT IM
KANZLERBUNGALOW
Foto: Thilo Beu
Wir spielen für Dich!
Das
DAS BEETHOVEN ORCHESTER BONN
ORCHESTER
Foto: Felix von Hagen
BEETHOVEN ORCHESTER BONN
DAS BEETHOVEN ORCHESTER BONN
Den Ruf der Stadt Bonn im Geiste Beethovens in die Welt zu tragen gehört zum Leitbild
des Beethoven Orchester Bonn. Ein Hauptgedanke der künstlerischen Arbeit ist die Präsentation ausgefallener Programme. Exemplarisch hierfür stehen verschiedene Aufnahmen, die
mit ECHO Klassik-Preisen und einem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ ausgezeichnet worden sind.
Am 1. Oktober 1907 unterschrieb die Stadt Bonn einen Vertrag, mit dem sie das zehn
Jahre zuvor gegründete Philharmonische Orchester Koblenz und seinen Kapellmeister Heinrich Sauer in ihre Dienste nahm. Damit bekam die Beethovenstadt nach Auflösung der Kurfürstlichen Hofkapelle im Jahre 1794 wieder ein eigenes Berufsorchester. Es ist zugleich
das Orchester in der Oper Bonn. Dirigenten und Gastdirigenten wie Gustav Classens,
Richard Strauss, Max Reger, Volker Wangenheim, Dennis Russell Davies und Kurt Masur etablierten das Orchester in der Spitzenklasse in Deutschland. Von 2008 bis 2016 leitete der
Schweizer Dirigent Stefan Blunier als Generalmusikdirektor die Geschicke des Orchesters.
Unter seiner charismatischen Führung wurden dem Bonner Klangkörper zahlreiche Preise
verliehen. Für die Spielzeit 2016/2017 hat Christof Prick die künstlerische Leitung als
Chefdirigent des Beethoven Orchester Bonn übernommen.
Neben der Opern- und Konzerttätigkeit (ca. 35 Konzerte und 120 Opernaufführungen pro
Saison) bildet die Kinder- und Jugendarbeit unter dem Titel „Bobbys Klassik“ einen wichtigen Schwerpunkt. 2009 und 2011 wurde das Education-Programm ebenfalls mit einem ECHO
Klassik-Preis ausgezeichnet. Auch auf Tourneen durch Europa, Nordamerika, Japan und
China konnte das Beethoven Orchester Bonn seinen Ruf als exzellentes Orchester bestätigen.
62
Der in Hamburg geborene Dirigent Christof Prick studierte an der Hochschule für Musik und
Theater seiner Heimatstadt und wurde 1974 als Deutschlands damals jüngster Generalmusikdirektor an das Saarländische Staatstheater Saarbrücken berufen. In gleicher Position war
er auch von 1977 bis 1986 für das Badische Staatstheater in Karlsruhe und die dortige
Badische Staatskapelle verantwortlich, ebenso wie ab 1993 für die Staatsoper Hannover und
zuletzt bis 2011 für das Staatstheater und die Bayerische Staatsphilharmonie in Nürnberg.
Christof Prick dirigierte regelmäßig an der Wiener Staatsoper, als Staatskapellmeister der
Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper und leitete als ständiger Gastdirigent für 15 Jahre zahlreiche Abende und eine jährliche Neueinstudierung an der Sächsischen Staatsoper in Dresden. In den USA stand er dem Los Angeles Chamber Orchestra
und später ab 2001 für zehn Jahre dem Charlotte Symphony Orchestra als Music Director
vor und war zudem regelmäßiger Gast am Pult der Metropolitan Opera in New York.
Für einen langen Zeitraum leitete Christof Prick Arbeitsphasen, Konzerte und Reisen des
deutschen Bundesjugendorchesters als dessen ständiger Dirigent und wurde zudem im Jahr
2001 von der Hochschule für Musik und Theater seiner Heimatstadt Hamburg als ordentlicher Professor für das Hauptfach und die Meisterklasse Dirigieren berufen. Darüber hinaus
ist er weiterhin und unverändert als Dirigent sinfonischer Musik auf den Konzertpodien in
Europa und den USA sowie z. B. an der Staatsoper Hamburg, der Volksoper Wien und
andernorts als Operndirigent tätig.
Für die Saison 2016/2017 hat Christof Prick als Chefdirigent die künstlerische Leitung des
Beethoven Orchester Bonn übernommen.
63
CHRISTOF PRICK
CHRISTOF PRICK CHEFDIRIGENT
Die Musikerinnen und Musiker
DES BEETHOVEN ORCHESTER BONN
Violine I
Liviu Casleanu*
Mikhail Ovrutsky*
Artur Chermonov*
Florin Iliescu*
Mugurel Markos
N. N.
Carla Spannbauer
Wolfram Lehnert
Theresia Veale
Veronica Wehling
Sonja Wiedebusch
Irina Rohde
Daniele Di Renzo
Alexander Lifland
Susanne Rohe
Ieva Paukstyte
Mai Tategami
Hitoshi Ooka
Dietmar Paul Roehrig*
Maria Geißler*
Melanie Torres-Meißner
Keunah Park
Beate Ochs
Stephan Gröschel
Robert Ransburg
Kristina Nukii
Thomas Leupold
Astrida Steinate
Mechthild Bozzetti
Vivien Wald
Stefanie Brewing
Mareike Neumann
Akari Azuma
Violine II
*Konzertmeister, Stimmführer, Solobläser
64
Ulrich Hartmann*
Susanne Roehrig*
Anna Krimm
Emily Deans
Martin Wandel
Julie Risbet
Pamela Havenith
Susanne Dürmeyer
Christine Kinder
Thomas Plümacher
Christian Fischer
Michael Bergen
Johannes Weeth
Christian Brunnert*
Grigory Alumyan*
Markus Rundel
Jee-Hee Bae
Markus Fassbender
Ulrich Havenith
Benjamin Hönle-Marttunen
Johannes Rapp
Caroline Steiner
Ines Altmann
Ingo Klatt*
Róbert Grondžel*
Maren Rabien
Andreas Marner
Harry Anderwaldt
Peter Cender
Frank Geuer
N. N.
Violoncello
Lena Ovrutsky-Wignjosaputro
Kontrabass
65
DIE MUSIKERINNEN UND MUSIKER
Viola
Flöte
Günter Valléry*
Mariska van der Sande*
Eva Maria Thiébau
Michael von Bühler
Ursula Grote
Piccolo
Piccolo
Volker Kriegsmann
Susanne van Zoelen-Lucker
N. N.
Englischhorn
Englischhorn
Henry Paulus
Matthias Schuler
Florian Gyßling
Hohe Klarinette
Bassklarinette
Bassklarinette
Raymund Otten-Schlösser
Henning Groscurth
N. N.
Kontrafagott
Kontrafagott
Daniel Lohmüller
Charles Putnam
Oboe
Gunde Hamraths*
Keita Yamamoto*
Klarinette
Diethelm Adorf*
Hans-Joachim Büsching*
Fagott
Emmanuel Klos*
Thomas Ludes*
Horn
Eda Paçacı*
Geoffrey Winter*
Wagnertube
Thomas Kletti
Rohan Richards
Wagnertube
Dietmar Krentz
Wagnertube
*Konzertmeister, Stimmführer, Solobläser
66
Bernd Fritz*
Ludwig Geiger
Alfred Spliesgar
Hans-Peter Bausch*
Oliver Meißner*
Gerhard Lederer
Rudolf Wedel
Altposaune
Altposaune
Gregor Leczkowski*
Stephen Williams
Posaune
Bassposaune
Nándor Németi
Bass-/ Kontrabassposaune
Tuba
Christoph Schneider*
Harfe
Johanna Welsch*
Schlagzeug
Pauke
Stephan Möller*
Hermann-Josef Tillmann*
Schlagzeug
Schlagzeug
Camillo Anderwaldt*
Peter Hänsch
Pauke
Orchestervorstand
Hans-Joachim Büsching
Maria Geißler
Sprecher
stellv. Sprecherin
Wolfram Lehnert
67
Florian Gyßling
Henning Groscurth
DIE MUSIKERINNEN UND MUSIKER
Trompete
DIE ORCHESTERDIREKTION
DIE ORCHESTERDIREKTION
DES BEETHOVEN ORCHESTER BONN
Julia Korst
Assistentin des
Orchesterdirektors
Christof Prick
Chefdirigent
Michael Horn
Orchesterdirektor
Felix von Hagen
Leiter Marketing
Lisa Valdivia
Pers. Referentin des
Chefdirigenten/
Konzertdramaturgin
Markus Reifenberg
Pressereferent
Christine Lauter
Konzertpädagogin/Künstl.
Leiterin „Bobbys Klassik”
Christian Rosenberg
Verwaltungsleiter
- kommissarisch -
Sonja Fecker
Verwaltungsmitarbeiterin
Melanie Knechtges
Verwaltungsmitarbeiterin
Marina Picchioni
Verwaltungsmitarbeiterin
Susanne Bach
Orchesterinspektorin
Karla Krewel
Verwaltungsmitarbeiterin
Axel Kobbelt
Notenbibliothekar
Peter Steinhausen
Orchesterinspizient
Jörg Mebus
Orchesterwart
Henning Reckweg
Orchesterwart
Stefan Bazhdarski
Orchesterwart
N. N.
Orchesterwart
68
[email protected]
Der Service [email protected] ermöglicht die bequeme Buchung von Eintrittskarten für das
Beethoven Orchester Bonn inklusive Fahrausweis im VRS-Gebiet. Das umweltfreundliche
Ticket ist ab sofort und für alle Konzerte des Beethoven Orchester Bonn bei BONNTICKET
unter www.bonnticket.de erhältlich sowie unter www.beethoven-orchester.de und
www.bobbysklassik.de buchbar. Für diesen Service werden € 2,00 pro Karte erhoben.
Konzerteinführungen und NachKlang
Die fest etablierten Konzerteinführungen, die vor den Freitagskonzerten und „Klassik um
11“-Konzerten des Beethoven Orchester Bonn angeboten werden, gestalten Ihnen das
Konzerterlebnis besonders reizvoll. In ihnen erfahren Sie Genaueres über die gespielten
Werke, über geistesgeschichtliche Zusammenhänge sowie über historische Wirkung und
Anekdoten aus dem Komponistenleben. Jeder ist herzlich eingeladen, an den Einführungen vor dem Konzert teilzunehmen.
Bei ausgewählten Sinfoniekonzerten bieten wir mit unserem NachKlang ein „Schmankerl”
an: Die Gesellschaft der Freunde des Beethoven Orchesters Bonn e. V. lädt Sie im Anschluss an das Konzert zu einem moderierten Gespräch mit Dirigenten und verschiedenen
Künstlern ein (26.11.2016, 13.01.2017, 25.06.2017 und 14.07.2017). Im World Conference Center Bonn (WCCB) treffen sich Dirigent, Solisten, Orchestermusiker und das interessierte Publikum in lockerer Atmosphäre. Eine einmalige Chance, Ihre Klassiklieblinge hautnah zu erleben!
Vor den Konzerten im Kanzlerbungalow bietet das Haus der Geschichte jeweils um
19.15 Uhr eine Kurzführung durch den repräsentativen Teil des Kanzlerbungalows an.
Programmhefte zum Download
Um sich auf den Konzertbesuch vorzubereiten oder um nach einem Konzert etwas nachzulesen, bieten wir einen besonderen Service für Sie an: Sie können die Programmhefte
der Konzerte ca. fünf Tage vor dem jeweiligen Konzerttermin auf unserer Internetseite
www.beethoven-orchester.de kostenlos als PDF-Datei herunterladen. Die Programme für die
Konzerte von „Bobbys Klassik“ finden Sie unter www.bobbysklassik.de.
Mediathek
Auf unserer Internetseite www.beethoven-orchester.de finden Sie in der Mediathek Fotos
und Videos zu unseren Konzerten sowie im Archiv alle Programmhefte und Jahresbroschüren der vergangenen Spielzeiten.
BOB auf Facebook
Das Beethoven Orchester Bonn hat auf seiner Seite im sozialen Netzwerk facebook bereits
3.400 Fans, die sich für die neuesten Nachrichten, Fotos und Videos des Orchesters interessieren und auch selbst Kommentare etwa zu Konzerten verfassen. Neue Fans sind jederzeit
herzlich willkommen: www.facebook.com/BeethovenOrchesterBonn
69
BOB EXTRA
BOB Extra
CD/SACD-PRODUKTIONEN
CD/SACD-PRODUKTIONEN
des Beethoven Orchester Bonn
Mit der Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 schreitet das Projekt der Gesamteinspielung aller
Beethoven-Sinfonien auf CD mit dem Beethoven Orchester Bonn (BOB) unter der Leitung
von Generalmusikdirektor (GMD) Stefan Blunier fort. Im Anschluss an die BeethovenNacht
2015 fanden in der Beethovenhalle mit Elza van den Heever (Sopran), Janina Baechle
(Alt), Robert Dean Smith (Tenor), Georg Zeppenfeld (Bass) und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno (Einstudierung: Petr Fiala) die Aufnahmen statt. Der Bonner GeneralAnzeiger schrieb am 18.12.2015 über das Konzert, in dem die 9. Sinfonie aufgeführt wurde:
„Stefan Blunier dirigierte eine ungemein kraftvolle, vorwärtsdrängende und emotional starke
Sinfonie. Schon im ersten Satz unterstrich er das etwa durch eine geschärfte Rhythmik und
mit dem auffallend akzentuierten Einsatz der Pauke, durch den der dramatische Geist, der
diesem Satz innewohnt, voll zur Entfaltung kam. Gleichzeitig legte der Dirigent aber auch
großen Wert auf klangliche Transparenz und Klarheit und im langsamen Satz auf ruhig
atmende Melodielinien.“
Ab Juni 2016 ist die CD im Handel und bei den Sinfoniekonzerten des BOB erhältlich.
Bereits erschienen sind die Sinfonien Nr. 1 C-Dur op. 21 und Nr. 5 c-Moll op. 67 sowie
Nr. 6 F-Dur op. 68 und Nr. 8 F-Dur op. 93.
Für seine Operneinspielungen „Der Golem“ von Eugen d´Albert und „Irrelohe” von Franz
Schreker hat das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von GMD Stefan Blunier zwei
ECHO Klassik-Preise und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten. Auf weiteren
Aufnahmen stehen u. a. Daphnis et Chloé von Maurice Ravel, ebenfalls mit einem ECHO
Klassik-Preis ausgezeichnet (zusammen mit dem WDR Rundfunkchor Köln), die Orchesterfassung von Igor Strawinskis Le sacre du printemps sowie musikalische Raritäten von
Nikolai Miaskowski oder Nicolai
Lysenko im Mittelpunkt.
Voraussichtliches Erscheinungsdatum der verbleibenden
Beethoven-Sinfonien:
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36 +
Ouvertüren: September 2016
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 +
Ouvertüren: November 2016
Sinfonien Nr. 4 B-Dur op. 60 +
Nr. 7 A-Dur op. 92: Februar 2017
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9
70
Foto: Michael Schaefers
Der PHILHARMONISCHE CHOR
der Stadt Bonn Paul Krämer Chordirektor
Der Philharmonische Chor der Stadt Bonn e. V. ist ein semiprofessionelles Ensemble von rund 120 aktiven Sängerinnen und Sängern. Er ging aus dem 1852 gegründeten „Städtischen Gesangsverein“ hervor
und gilt heute als Bonns führender Oratorienchor. Die Mitwirkung bei den städtischen Chorkonzerten,
vornehmlich unter Leitung des Bonner Generalmusikdirektors, ist die Hauptaufgabe des Chores. Darüber
hinaus wirkt er häufig beim Internationalen Beethovenfest mit und gestaltet regelmäßig kammermusikalische Konzertreihen.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Kammerkonzerte im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses und
die Benefizkonzerte auf dem Alten Friedhof in Bonn. Ein besonderes Anliegen ist es dem Philharmonischen Chor und seinem künstlerischen Leiter darüber hinaus, Kinder und Jugendliche durch abwechslungsreiche Schülerprojekte an Musik heranzuführen.
Als musikalischer Botschafter der Beethovenstadt Bonn wird der Philharmonische Chor gern zu Gastkonzerten im In- und Ausland eingeladen. So führten ihn Konzertreisen nach Japan, England, Frankreich, Schweden, Belgien und in die Schweiz. Beim internationalen Lucerne Festival 2013 gab der Philharmonische Chor sein Debüt an der Seite des Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka
Salonen.
Von 1983 bis 2016 war Kirchenmusikdirektor (KMD) Thomas Neuhoff künstlerischer Leiter des Chores.
Unter seiner Führung wurde der Chor zu einem gefragten Ensemble im In- und Ausland. Neben der Pflege des traditionellen Repertoires erarbeitete der Chor unter seiner Leitung selten zu hörende große
Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Nach 33 sehr erfolgreichen Jahren verabschiedete sich KMD Thomas
Neuhoff mit einer Aufführung im Rahmen des Kölner Musikfestivals „Acht Brücken“ als künstlerischer
Leiter des Philharmonischen Chores Bonn.
Im Mai 2016 hat Paul Krämer die künstlerische Leitung des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn
übernommen. Der junge, aus Oberhausen stammende Dirigent und Leiter der Kartäuserkantorei Köln
schloss 2015 sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Prof. Marcus Creed
mit Bestnote ab. In seiner jungen Laufbahn als Dirigent arbeitete er bereits mit Dirigenten wie Markus
Stenz, Christof Prick, Andreas Spering und Timothy Brown zusammen. Im Dezember 2015 konnte Paul
Krämer das Bonner Publikum mit einer schwungvollen und neuartigen Interpretation des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach für sich gewinnen und begeistern.
72
ALT
TENOR
BASS
Kerstin Baldauf
Catharina Balling
Christiane Baron
Johanna Bemmann
Sabine Bewerunge
Karola Block
Constanze Cremer
Gabriele Esch
Barbara von Faber
Irmgard Friedrichs
Claudia Füg
Alina Gehlen
Brigitte Half
Brigitte Hanisch-Zelle
Melanie Heckelsberg
Heike Heinen
Adrienne Herrmann
Verena Hilpert
Silvia Hoch
Stephanie Knobloch
Susanne König
Uta Lanske
Katharina Lehmann
Elisabeth Lilge
Ursula Lindenthal
Blanca Lizarraga
Erika Mager
Catharina Mejia King
Margareta Müller-Marsall
Claudia Neumann
Ursula Nolte
Annett Reischert-Bruckmann
Marion Sassen
Gisela Schmidt
Nicole Schmidt
Barbara Schmidt-Durdiak
Jennifer Schönleiter
Dagmar Schröder
Brigitte Schwaderer
Birgit von Seggern
Nina Senger-Mertens
Neele Speck
Karla Sponar-Asiain
Anna Stercken
Silke Tiggemann
Julia Vreden
Silvia Walker
Aike Wiegner
Anna Zoporowski
Urte Afflerbach-Breuer
Karin Baldingen
Doris Brinkmann
Dagmar Broemme
Lisa Jane Coppack
Frauke Dungs
Ursula Egyptien
Mechthild Finkelnburg
Andrea Gersch
Anja Hermes
Stefanie Hochheim
Jo Hopper
Britta Klein
Ute Kloevekorn
Julia Korst
Susanne Lammerz
Beate Leber
Gertrud Liepelt
Karin Linden
Renate Lubitz
Ulrike Lucius
Annette Münzenberg
Monika Neumann-Justen
Beate Nikorowitsch
Annika Paulun
Ulla Pinsdorf
Ute Poschenrieder
Sonja Puttkamer-Krampe
Pia Schievink
Charlotte Schneider
Annette Siebke
Franziska Schlué
Silke Steinke
Gabriele Teichmann
Karin Tkotz
Daria Yakovleva
Christoph Aißlinger
Johannes Bender
Gerold Blasig
Robert Bernacik
Laurens van Bussel
Joachim Franz
Michael Grewe
Georg Hilpert
Philipp Höppner
Johannes Kenkel
Eric Lange
Oliver Lange
Christian Leber
Oliver Müllenbach
Mark Peters
Michael Schaefers
Sven Schlesiger
Eberhard Schlicker
Toralf Schönleiter
Martin Asiain
Andreas Baumgärtner
Jonas Breull-Wierschem
Fabian Droste
Joachim von Eynern
David Faßbender
Wolf-Dieter Finkelnburg
Joachim Gantzsch
Joshua Gehlen
Hans-Georg Gersch
Gerhard Hautmann
Jürgen Heinen
Christoph Jansen
Martin Junghöfer
Bernhard Klein
Herbert Kracht
Winfried Langer
Mark Lenkewitz
Stefan Lihs
Benno Meny
Iliya Nickelt
Hans-Dietrich Pallmann
Klemens Roloff
Stephan Russek
Tobias Senger
Stefan Waechter
Bernd Weber
73
PHILHARMONISCHER CHOR
SOPRAN
Wir spielen für Dich!
LIKE US ON FACEBOOK!
Fotos, Videos, Statements – auf facebook sind Sie mitten
im Orchester-Geschehen.
Und Sie müssen natürlich nicht bei facebook angemeldet sein,
um unsere Seite sehen zu können.
Schauen Sie doch mal vorbei und werden Sie Fan!
!
s
u
e
k
i
L
www.facebook.com/BeethovenOrchesterBonn
A
Alich, Norbert Moderation
35
K
Kaufmann, Rita Klavier
10
Kinder- und Jugendchor
des Theater Bonn Chor
34
Klemm, Stephan Bass
37
Klewitz, Ekaterina Leitung
und Einstudierung
34
Knabenchor der Chorakademie
Dortmund Chor
20
Köhncke, Reinhild Moderation
49
Koroliov, Evgeni Klavier
18
Krämer, Paul Einstudierung10, 14, 20
Kriegsmann, Volker Einstudierung 35
Kupfer, Jochen Bariton
20
Kutlu, Ezgi Alt
14
B
Badea, Alexandru Tenor
35
Ballett Zentrum
Vadim Bondar Tanz
46
Banholzer, Felix Moderation
49
Beethoven Orchester
Bonn
10, 12, 14, 16,
18, 20, 22, 24, 27, 28, 29, 30, 33, 34,
35, 37, 40, 41, 42, 46, 47, 48, 49
Bläseroktett des Beethoven
Orchester Bonn Ensemble
14
Bönnsche Pänz Chor
46
Bostridge, Ian Tenor
20
Breuer, Hermann Dirigent
34 L
Brunnert, Christian Violoncello
55 Libor, Christiane Sopran
Buren, Philip van Dirigent
46, 48 Lisiecki, Jan Klavier
Ludes, Thomas Fagott
C
LudwigsChor Chor
Caspari, Eva Dirigentin
49
Charalgina, Tatjana Sopran
34 M
Chermonov, Artur Violine
34, 55 Maddox, James Klavier
Cremonesi, Attilio Dirigent
30 Manz, Sebastian Klarinette
Rohbeck, Patrick Konzept
und Moderation
Rohde, Marc Dirigent
Rohe, Susanne Violine
Röhlig, Friedemann Bass
Rundel, Markus Violoncello
46
46
59
14
56
S
Said, Karim Klavier
55
Salm, Jost Einstudierung
20
Sass, Carry Gesang
35
Scheps, Olga Klavier
22
Schröder, Julia Violine
30
Selbig, Ute Sopran
14
Smith, Robert Dean Tenor
37
Spyres, Michael Tenor
10
37
Stadtfeld, Martin Klavier
14
59
Stokloßa, Eric Tenor
14
56
35
T
Tategami, Mai Violine
56, 58
Tillmann, Hermann-Josef (Joe)
56 Projektleitung u. Einstudierung
24 Bönnsche Pänz
46
McFall, Leo Dirigent
12 Tomiska, Ronny Moderation
46
D
Meier, Heidi Elisabeth Sopran 29, 41 Torres-Meißner, Melanie
Danz, Ingeborg Alt
16 Meister, Tristan Einstudierung
56, 58
10 Violine
Mönkemeyer, Nils Viola
27
E
V
Engeli, Tobias Dirigent
48 O
Vogler, Jan Violoncello
14
Ensemble Vocapella Limburg
12
Ovrutsky, Mikhail Violine
47, 49 Voß, Christian Dirigent
Chor
10
Erpenbeck, Christoph Moderation 47, 48 P
W
F
Falk, Peter Dirigent
Fassbender, Markus
Violoncello
Fellner, Andreas Dirigent
Feltz, Gabriel Dirigent
Fischer, Christian Viola
G
Gaudenz, Simon Dirigent
Grondžel, Róbert Kontrabass
H|I
Hagner, Viviane Violine
Iliescu, Florin Violine
35
55, 56
47
12
55
Park, Keunah Violine
55, 56
Partyka, Michał Bariton
10
Pause, Rainer Moderation
35
Philharmonischer Chor der
Stadt Bonn e. V. Chor
10, 14, 20
Plümacher, Thomas Viola
56, 58
Prick, Christof Dirigent 10, 14, 16,
18, 20, 24, 28, 29, 33, 37, 40, 41, 42
Putnam, Charles Horn
56
12 R
56 Rapp, Johannes Violoncello
Razawi, Isabelle Moderation
Repin, Vadim Violine
42 Richards, Rohan Horn
34 Risbet, Julie Viola
75
58
47, 48
40
56
56, 59
Warren-Green, Christopher
Dirigent
Wiedebusch, Sonja Violine
Wildner, Johannes Dirigent
Winkel, Johanna Sopran
Wortig, Dominik Tenor
22
59
27
20
16
Y
Yamamoto, Keita Oboe
Zirner, Johannes Sprecher
56
10
KÜNSTLER UND ENSEMBLES
KÜNSTLER UND ENSEMBLES
in der Saison 2016 | 2017
KOMPONISTEN
KOMPONISTEN in der Saison 2016 | 2017
A
Adam, Adolphe (1803-1856)
34
Adès, Thomas (*1971)
12
Anderson, Leroy (1908-1975)
47
B
Bach, Johann Sebastian (1685-1750)
34, 49, 59
Barratier, Christophe (*1963)
Beethoven, Ludwig van (1770-1827)
34
14, 42, 49, 56
Berlioz, Hector (1803-1863)
10
Bernstein, Leonard (1918-1990)
33
Bizet, Georges (1838-1875)
24, 47
Blacher, Boris (1903-1975)
18
Brahms, Johannes (1833-1897)
18, 42, 55
Braunfels, Walter (1882-1954)
27
Britten, Benjamin (1913-1976)
20
Bruch, Max (1838-1920)
42
C
Chabrier, Emmanuel (1841-1894)
49
Chopin, Frédéric (1810-1849)
59
Cornelius, Peter (1824-1874)
34
Coulais, Bruno (*1954)
34
D
Debussy, Claude (1862-1918)
24
Dvořák, Antonín (1841-1904)
56, 59
E
Elgar, Edward (1857-1934)
49
F
Françaix, Jean (1912-1997)
24, 56
G
Glass, Philip (*1937)
Glière, Reinhold (1875-1956)
Gluck, Christoph Willibald (1714-1787)
34
H
28, 46, 55
Haydn, Michael (1737-1806)
56
Honegger, Arthur (1892-1955)
56
K
35
Kodály, Zoltán (1882-1967)
12, 59
Korngold, Erich Wolfgang (1897-1957)
46, 58
Künneke, Eduard (1885-1953)
N
Nicolai, Otto (1810-1849)
33
O
Offenbach, Jacques (1819-1880)
35
P
Piazzolla, Astor (1921-1992)
47
R
Rachmaninow, Sergej (1873-1943)
Respighi, Ottorino (1879-1936)
Ries, Ferdinand (1784-1838)
Rimski-Korsakow, Nikolai (1844-1908)
Rota, Nino (1911-1979)
S
Schönberg, Arnold (1874-1951)
Schubert, Franz (1797-1828)
Schulhoff, Erwin (1894-1942)
Schumann, Robert (1810-1856)
Sibelius, Jean (1865-1957)
Spohr, Louis (1784-1859)
Stolz, Robert (1880-1975)
Strauß, Johann (Sohn) (1825-1899)
Strauß, Josef (1827-1870)
Strauss, Richard (1864-1949)
Strawinski, Igor (1882-1971)
Suppé, Franz von (1819-1895)
22
34
30
22, 46
58
28
16, 30, 55, 59
56
27, 59
12, 40
59
35
49
35
29, 41
28
35
58
29, 41
Haydn, Joseph (1732-1809)
Kander, John (*1927)
M
Mahler, Gustav (1860-1911)
16, 40
Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847)27, 34, 48
Milhaud, Darius (1892-1974)
48
Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) 18, 29, 41,
47, 56, 59
Mussorgski, Modest (1839-1881)
22
33
76
T
Tschaikowski, Pjotr Iljitsch (1840-1893)
12, 33,
47, 49
V
Vivaldi, Antonio (1678-1741)
47
W
Wagner, Richard (1813-1883)
Webern, Anton (1883-1945)
Weill, Kurt (1900-1950)
37, 46
55
33
Y
Ysaÿe, Eugène (1858-1931)
59
Service
für Sie
SAALPLAN WCCB
Platzgruppe I
Platzgruppe II
Platzgruppe III
Platzgruppe IV
Platzgruppe V
BÜHNE
Parkett Links
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
1
2
3
5 4 3 2 1
10 9 8 7 6
15 14 13 12 11
5 4 3 2 1
6
10 9 8 7
15 14 13 12 11
5 4 3 2 1
10 9 8 7 6
15 14 13 12 11
Rang Links
Parkett Mitte
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
1
2
3
4
5
Parkett Rechts
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
10 9 8 7 6
10 9 8 7 6
10 9 8 7 6
10 9 8 7 6
10 9 8 7 6
1
2
3
4
5
5 4 3 2 1
5 4 3 2 1
5 4 3 2 1
5 4 3 2 1
5 4 3 2 1
1
2
3
4
5
6
Rang Mitte
78
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11
19 18 17 16 15 14 13 12 11
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
16 15
21 20 19 18 17
16 15
21 20 19 18 17
16 15
21 20 19 18 17
16 15
21 20 19 18 17
16 15
21 20 19 18 17
17 16 15
22 21 20 19 18
1
2
3
4
5
6
4 3 2 1
9 8 7 6 5
14 13 12 11 10
4 3 2 1
9 8 7 6 5
14 13 12 11 10
4 3 2 1
9 8 7 6 5
14 13 12 11 10
4 3 2 1
9 8 7 6 5
14 13 12 11 10
4 3 2 1
9 8 7 6 5
14 13 12 11 10
Rang Rechts
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
1
2
3
4
5
SERVICE
SAALPLAN AULA, UNIVERSITÄT
Platzgruppe I
Platzgruppe II
Platzgruppe III
BÜHNE
Platzgruppe IV
Platzgruppe V
Parkett Links
Parkett Rechts
1
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11 10 9 8
3
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11 10 9 8
5
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11 10 9 8
7
8
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11 10 9 8
9
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
12
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
13
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
14
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
15
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
16
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
17
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
18
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
19
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
20
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
21
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
22
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
23
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
24
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
22 21 20 19 18 17
15 14 13 12
25
22 21 20 19 18
16 15 14 13 12
26
27
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
11 10 9 8
7
7
7
7
7
11 10 9 8
7
7
11 10 9 8
7
11 10 9 8
7
7
7
11 10 9 8
11 10 9 8
7
11 10 9 8
11 10 9 8
5 4
6
6 5
7
7
6
Nur auf der Empore freie Platzwahl
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
10 9 8
7
6
5 4
3
2
1
79
3
1
1
2
1
2
3
1
2
1
2
3
1
2
2
3
5 4
1
2
3
1
2
3
4
1
2
3
5 4
6
6
7
11 10 9 8
5 4
1
2
3
5 4
6
6
1
1
2
3
1
1
2
3
3
5 4
6
1
2
3
5 4
6
7
11 10 9 8
11 10 9 8
5 4
6
1
2
2
3
1
1
2
3
5 4
6
7
11 10 9 8
5 4
6
1
2
3
5 4
6
7
11 10 9 8
5 4
1
2
3
5 4
6
6
1
2
2
3
1
2
3
3
5 4
1
2
3
1
2
3
5 4
6
6
7
3
5 4
1
2
3
5 4
6
6
3
5 4
5 4
6
7
11 10 9 8
5 4
6
1
2
2
3
5 4
6
7
11 10 9 8
11 10 9 8
5 4
6
3
3
5 4
6
7
11 10 9 8
11 10 9 8
5 4
6
7
11 10 9 8
10
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
7
11 10 9 8
5 4
6
6
7
11 10 9 8
6
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
7
11 10 9 8
4
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
7
11 10 9 8
2
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12
2
1
EINZELKARTENPREISE 2016 | 2017
Freitagskonzerte*
BOB goes Symphonic Pops
Karnevalskonzert
BOB goes Bayreuth
i
Freie Platzwahl be
nlie
mi
Fa
,
allen Kammeren
ert
nz
rko
de
Kin
und
26.11.2016
24.02.2017
10.06.2017
Montagskonzerte im Beethoven-Haus
Einzelpreis
ermäßigt
Platzgruppe I
inkl. VVK
34,00 €
37,40 €
17,00 €
18,70 €
Platzgruppe II
inkl. VVK
30,00 €
33,00 €
15,00 €
16,50 €
Platzgruppe III
inkl. VVK
26,00 €
28,60 €
13,00 €
14,30 €
Platzgruppe IV
inkl. VVK
21,00 €
23,10 €
10,50 €
11,60 €
Platzgruppe V
inkl. VVK
17,00 €
18,70 €
8,50 €
9,40 €
* Bitte beachten Sie:
Für das 1. Freitagskonzert am
30. September 2016, das im Rahmen des
Beethovenfestes Bonn 2016 stattfindet,
gelten andere Preise.
Nähere Informationen und Tickets erhalten
Sie unter Tel. 0228 – 77 80 08
oder 0228 - 50 20 10.
Konzerte „Klassik um 11"
Einzelpreis
ermäßigt
Platzgruppe I
inkl. VVK
29,00 €
31,90 €
14,50 €
16,00 €
Platzgruppe II
inkl. VVK
25,00 €
27,50 €
12,50 €
13,80 €
Platzgruppe III
inkl. VVK
23,00 €
25,30 €
11,50 €
12,70 €
Platzgruppe IV
inkl. VVK
18,00 €
19,80 €
9,00 €
9,90 €
Platzgruppe V
inkl. VVK
15,00 €
16,50 €
7,50 €
8,30 €
80
Einzelpreis
ermäßigt
auf allen Plätzen
22,00 €
11,00 €
inkl. VVK
24,20 €
12,10 €
Konzerte im Kanzlerbungalow
Einzelpreis
ermäßigt
auf allen Plätzen
27,00 €
13,50 €
inkl. VVK
29,70 €
14,90 €
Für die Konzerte im Kanzlerbungalow bitten wir Sie,
Ihren Personalausweis bereit zu halten.
Kinderkonzerte
Familienkonzerte
Einzelpreis
ermäßigt
auf allen Plätzen
10,00 €
5,00 €
inkl. VVK
11,00 €
5,50 €
Vollzahler &
FamilienCard
ermäßigt
8 Freitagskonzerte
i
Freie Platzwahl be
nlie
mi
Fa
,
erallen Kamm
en
ert
nz
rko
de
Kin
d
un
Vollzahler &
FamilienCard
ermäßigt
Platzgruppe I
243,00 €
129,00 €
4 Familienkonzerte
4 Kinderkonzerte
Platzgruppe II
213,00 €
114,00 €
auf allen Plätzen
Platzgruppe III
182,00 €
97,00 €
Platzgruppe IV
147,00 €
78,00 €
4 Montagskonzerte im Beethoven-Haus
Platzgruppe V
116,00 €
62,00 €
auf allen Plätzen
4 Konzerte „Klassik um 11“
Platzgruppe I
96,00 €
51,00 €
Platzgruppe II
83,00 €
44,00 €
Platzgruppe III
76,00 €
40,00 €
Platzgruppe IV
59,00 €
32,00 €
Platzgruppe V
50,00 €
26,00 €
33,00 €
18,00 €
73,00 €
39,00 €
ABO QUERBEET
Mit dem neuen Abonnement „Querbeet“
können Sie sich aus allen Konzerten, bei denen
das Beethoven Orchester Bonn alleiniger Veranstalter ist, vier oder sechs Konzerte, egal ob
Kammer- oder Sinfoniekonzerte, auswählen
(ausgenommen das 1. Freitagskonzert im Rahmen des
Beethovenfestes).
Sie sparen gegenüber den
Einzelkartenpreisen 20 % (Vollzahler) bzw.
55 % (ermäßigt).
ABO VARIABLE 6
ABO VARIABLE 4
Vollzahler
ermäßigt
Vollzahler
ermäßigt
Platzgruppe I
180,00 €
101,00 €
Platzgruppe I
120,00 €
67,00 €
Platzgruppe II
158,00 €
89,00 €
Platzgruppe II
106,00 €
59,00 €
Platzgruppe III
137,00 €
77,00 €
Platzgruppe III
92,00 €
51,00 €
Platzgruppe IV
111,00 €
62,00 €
Platzgruppe IV
74,00 €
42,00 €
Platzgruppe V
90,00 €
50,00 €
Platzgruppe V
60,00 €
34,00 €
ABO OK – OPER UND KONZERT
Die Preise für das ABO OK erfragen Sie
bitte bei der Theater- und Konzertkasse
Tel. 0228 - 77 80 08.
4 Konzerte
1. Klassik um 11
2. Klassik um 11
3. Klassik um 11
4. Klassik um 11
30.10.2016
05.02.2017
05.03.2017
09.07.2017
3 Opernvorstellungen
Lucia di Lammermoor 15.01.2017
The Gospel According
to the Other Mary
23.04.2017
Peter Grimes
11.06.2017
81
PREISE
ABONNEMENT-PREISE 2016 | 2017
INFORMATIONEN ZUM KARTENVERKAUF
INFORMATIONEN ZU DEN EINZELKARTEN
für alle
Vorverkaufsbeginn
ments
ne
on
Ab
d
un
e
Konzert
ab 25. Mai 2016!
Vorverkauf
Der Vorverkauf für jedes Konzert der Saison
beginnt ab dem 25. Mai 2016. Ausgenommen ist
das 1. Freitagskonzert am 30. September 2016, das
im Rahmen des Beethovenfestes stattfindet. Für
dieses Konzert hat der Vorverkauf bereits begonnen.
Bestellung von Einzelkarten
Einzelkarten können Sie bei der Theater- und
Konzertkasse und bei allen weiteren Vorverkaufsstellen vorbestellen. Die Bearbeitung schriftlicher Vorbestellungen erfolgt ab dem ersten Tag des Vorverkaufs
nach Öffnung der Kasse. Ihre vorbestellten Karten
müssen innerhalb von fünf Tagen nach Bestätigung
durch die Konzertkasse bezahlt und abgeholt werden.
Auf Wunsch schicken wir Ihnen Ihre Karten gegen
eine Bearbeitungs- und Versandpauschale in Höhe
von 3 € per Post zu. Mit unserem neuen Angebot
[email protected] können Sie unter www.beethovenorchester.de Ihre Karten bequem von zu Hause aus
bestellen und sofort ausdrucken. Für diesen Service
wird eine Auftragsgebühr von 2 € pro Karte erhoben.
Sie können Ihre Karten telefonisch unter
0228 - 77 8008 (Theater- und Konzertkasse der
Bundesstadt Bonn) oder unter 0228 - 50 20 10
(Bonnticket) und über die Internetseiten
www.beethoven-orchester.de sowie
www.bonnticket.de bestellen.
Abendkasse
Die Abendkasse bei den Sinfoniekonzerten im WCCB
und in der Aula der Universität öffnet jeweils eine
Stunde, bei allen anderen Konzerten jeweils 30 Minuten vor Beginn der Konzerte.
Neubürger-Gutschein
Inhaber eines „Neubürger-Gutscheines“ erhalten
kostenlos eine Konzertkarte ihrer Wahl. Bitte lösen
Sie Ihren Gutschein persönlich bei der Theater- und
Konzertkasse oder an der Abendkasse ein. Eine
Vorbestellung der Karten ist hier nicht möglich.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine erhalten Sie bei der Theaterund Konzertkasse ab einem Wert von mind. 10 € frei
wählbar. Die oder der glücklich Beschenkte kann den
Gutschein gegen eine Konzertkarte zu einem Konzert
ihrer/seiner Wahl einlösen.
FamilienCard
Mit der FamilienCard können Sie bis zu zwei Kinder/
Jugendliche bis 18 Jahren kostenlos ins Konzert mitnehmen. Die FamilienCard erhalten Sie bei der Theater- und Konzertkasse gebührenfrei. Zum Preis einer
Konzertkarte (nur Vollzahler) erhalten Sie bis zu zwei
Freikarten für Ihre Kinder. Dieses Angebot gilt nicht
für die Kinder- und Familienkonzerte.
Konzertkarten als Fahrausweis
Ihre Konzertkarte gilt am Konzerttag (4 Stunden vor
Konzertbeginn und bis Betriebsschluss) als Fahrkarte
der Stadtwerke Bonn (SWB) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).
Service für Schwerbeschädigte
Falls Sie Hilfe benötigen, um an Ihren Sitzplatz zu gelangen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter am
Infostand oder an das Einlasspersonal.
Ermäßigungen
Kinder ab zwei Jahren und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Studenten/-innen und
Auszubildende bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, Helfer/innen im freiwilligen sozialen Jahr,
Grundwehrdienstleistende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes und Inhaber von „Berechtigungsnachweisen für die verbilligte Inanspruchnahme
von städtischen Leistungen” erhalten gegen Nachweis
eine Ermäßigung von 50 % auf den Tageskartenpreis.
Kinder unter zwei Jahren und Begleitpersonen von
Schwerbehinderten, deren Ausweis den Vermerk „B“
trägt, erhalten freien Eintritt (gilt nicht für die
Kinder- und Familienkonzerte).
82
INFORMATIONEN ZU DEN ABONNEMENTS
Vorteile für Abonnenten
Sie sparen gegenüber den Einzelkartenpreisen 25 %
(Vollzahler), 60 % (ermäßigt) und beim „Abo
variable“ sowie beim „Abo Querbeet“ 20 % (Vollzahler) bzw. 55 % (ermäßigt) und können sich bereits ab
sofort den besten verfügbaren Platz in der Preisgruppe Ihrer Wahl sichern, der Ihnen auch in der darauf
folgenden Saison erhalten bleibt. Abonnenten der Reihen „Freitagskonzerte“ sowie „Klassik um 11“ erhalten
für jede Eintrittskarte des Beethoven Orchester Bonn
einen Rabatt in Höhe von 10 % auf den jeweiligen
Tageskartenpreis. Als Nachweis dient Ihr AbonnementAusweis.
Abo OK – Oper und Konzert
Wenn Sie sich zwischen einem Opern- und Konzertabonnement nicht entscheiden können, dann ist das
„Abo OK“ genau die richtige Wahl für Sie. Dieses
Abonnement vereint die vier Konzerte „Klassik um
11“ des Beethoven Orchester Bonn mit drei Opernaufführungen im Theater Bonn. Als „Abo OK“Abonnent sparen Sie 25 % und haben für alle sieben
Veranstaltungen Ihren festen Sitzplatz. Darüber hinaus genießen Sie natürlich auch alle weiteren Abonnementvorteile. Bitte beachten Sie aber, dass die
Konzerte „Klassik um 11“ neben dem „ABO OK“ als
gesondertes Abonnement angeboten werden und wir
Ihnen daher Ihren Wunschplatz in der Aula der Universität nicht garantieren können!
Verlängerung
Ihr Abonnement behält seine Gültigkeit auch für die
darauf folgende Saison, falls Sie es nicht bis zum
21. Juni der laufenden Spielzeit schriftlich kündigen.
Wenn Sie weiter ein ermäßigtes Abonnement behalten möchten, bitten wir Sie, bis zu diesem Termin
den Berechtigungsausweis vorzulegen oder in Kopie
dem Abonnementbüro zu schicken.
Abo variable
Stellen Sie sich Ihr Abonnement lieber selber zusammen? Dann ist unser „Abo variable“ genau das Richtige für Sie. Sie entscheiden selbst, ob Ihr Abonnement vier oder sechs Konzerte umfasst und welche
Konzerte Sie besuchen möchten. Sie können aus den
Freitagskonzerten und den Sonderkonzerten „BOB
goes Symphonic Pops“ (26.11.2016), Karnevalskonzert (24.02.2017) und „BOB goes Bayreuth“
(10.06.2017) beliebig auswählen. Wenn Sie sich
beim Kauf Ihres „Abo variable“ noch nicht endgültig
auf alle Konzerte festlegen möchten, ist auch dies
kein Problem! Für die nicht festgelegten Konzerte
werden Gutscheine ausgegeben, die ihre Gültigkeit
für die gesamte Saison, längstens bis zum 31.
Dezember nach Ende der Saison, behalten. Bitte
beachten Sie jedoch, dass das 1. Freitagskonzert im
Rahmen des Beethovenfestes stattfindet und nicht in
das „Abo variable“ eingebunden werden kann.
Abonnement-Ausweis
Der Abonnement-Ausweis gilt als Eintrittskarte für
alle Konzerte der gewählten Konzertreihe. Sollten Sie
Ihren Abonnement-Ausweis verlieren, stellt Ihnen
die Theater- und Konzertkasse gegen eine Gebühr
von 3 € einen Ersatzausweis aus. Ihr AbonnementAusweis gilt darüber hinaus am Konzerttag (vier Stunden vor Konzertbeginn und bis Betriebsschluss) als
Fahrkarte der Stadtwerke Bonn (SWB) und des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).
Abo „Querbeet“
Mit dem neuen Abonnement „Querbeet“ können Sie aus
allen Konzerten, bei denen das Beethoven Orchester
Bonn alleiniger Veranstalter ist, vier oder sechs Konzerte, egal ob Kammer- oder Sinfoniekonzerte, auswählen
(ausgenommen das 1. Freitagskonzert im Rahmen des
Beethovenfestes). Sie sparen gegenüber den Einzelkartenpreisen 20 % (Vollzahler) bzw. 55 % (ermäßigt).
FamilienCard-Abonnement
Besonders attraktiv ist ein FamilienCard-Abonnement.
Zum Preis eines Vollzahler-Abos erhalten Sie bis zu
zwei Freiabonnements für Ihre Kinder (bis 18 Jahre).
Bitte beachten Sie, dass ein FamilienCard-Abonnement
für die Kinder- und Familienkonzerte nicht möglich ist.
Abonnementbestellung
Bitte bestellen Sie Ihr Abonnement schriftlich oder
persönlich beim Abonnementbüro der Theater- und
Konzertkasse, Windeckstr. 1, 53111 Bonn. Sie können Ihr Abonnement auch per E-Mail an
[email protected] bestellen.
Umtausch
Falls Sie einmal verhindert sind, verfallen Ihre Konzertkarten nicht. Ihr Abo ist gegen eine Gebühr in
Höhe von € 3 übertragbar. Weitere Informationen zu
Umtauschmöglichkeiten erhalten Sie bei der Theaterund Konzertkasse.
Platzwahl
Sinfoniekonzerte
Sie erhalten den zum Zeitpunkt der Buchung besten
verfügbaren Platz in der von Ihnen gewünschten
Preisgruppe. Dieser Platz ist Ihnen für alle Konzerte
des Abonnements sicher.
Abo variable
Als „Abo variable“-Abonnent erhalten Sie den bei der
Konzertfestlegung bzw. Gutscheineinlösung besten
verfügbaren Platz in der von Ihnen gewünschten
Preisgruppe.
Kammerkonzerte, Kinder- und Familienkonzerte
In den Konzertreihen können Sie Ihren Sitzplatz in
jedem Konzert frei wählen.
Hinweise für Abonnenten der Freitagskonzerte
Auch in diesem Jahr gibt es eine Kooperation mit
dem Beethovenfest Bonn. Das Konzert am 30. September 2016 wurde in die Reihe der Freitagskonzerte
integriert. Abonnenten dieser Konzertreihe erhalten
nach Möglichkeit ihren Abonnement-Platz. Bitte
haben Sie jedoch Verständnis, falls es im Einzelfall
zu Platzverschiebungen kommt. Sie erhalten separate
Eintrittskarten zugeschickt.
Abonnenten werben Abonnenten!
Wenn Sie als Abonnent einen Neu-Abonnenten werben, erhalten Sie gratis zwei Karten Ihrer Wahl für
ein Konzert des Beethoven Orchester Bonn.
83
KARTENINFORMATION
KARTEN: 0228 - 77 8008 UND 0228 - 50 20 10
SPIELSTÄTTEN
Beethovenhalle
Wachsbleiche 16
53111 Bonn
Haltestelle „Bertha-von-Suttner-Platz / Beethovenhaus“
Foto: Michael Sondermann
Bahnlinien 62, 65, 66, 67
Buslinien 529, 537, 550, 551, SB55, 600, 601, 602,
603, 604, 605, 606, 607, 608, 609, 640
Haltestelle „Wilhelmsplatz“
Bahnlinien 61, 65
Haltestelle „Beethovenhalle und SWB“
Buslinien 600, 601, 551
Haltestelle „Stiftsplatz“
Buslinien 603, 606, 607, 608, 609, 640, 529, 537, 550
Foto: Stadt Bonn
Parkmöglichkeiten:
Parkplatz der Beethovenhalle
Beethoven-Parkhaus, Theaterstraße
World Conference Center Bonn
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn
Haltestelle „Heussallee / Museumsmeile“
Bahnlinien 16, 63, 66
Haltestelle „Deutsche Welle“
Buslinien 610, 611
Foto: Thomas Wolf
Parkmöglichkeiten:
Parkhaus Karl-Carstens-Straße
Aula der Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 3
53113 Bonn
Haltestelle „Universität / Markt“
Bahnlinien 16, 63, 66, 67, 68
Foto:
Michael
Sondermann
Foto:
Barbara
Frommann
Haltestelle „Bonn Markt“
Buslinien 529, 537, 551, 600, 601, 602,
603, 604, 605, 606, 607, 608, 609, 640
Foto: Michael Sondermann
Parkmöglichkeiten:
Marktgarage
Beethoven-Haus
Kammermusiksaal
Bonngasse 24-26
53111 Bonn
Haltestelle „Bertha-von-Suttner-Platz / Beethoven-Haus“
Bahnlinien: 62, 65, 66, 67
Buslinien: 529, 537, 540, 550, 551, SB55, 600, 601,
602, 603, 604, 605, 606, 607, 608, 609
Parkmöglichkeiten:
84
Marktgarage
Stiftsgarage
Adenauerallee 143, 53113 Bonn
Haltestelle „Museum König“
Bahnlinien: 16, 63, 66, 67, 68
Haltestelle „Bundeskanzlerplatz“
Foto: Michael Sondermann
Buslinien: 610, 611
Für den Eintritt auf das Gelände benutzen Sie bitte den
Eingang Adenauerallee 143 und halten Ihren Personalausweis bereit. Die Zufahrt mit dem PKW auf das Gelände
ist leider nicht möglich. In der unmittelbaren Umgebung
gibt es nur sehr wenige Parkplätze. Wir empfehlen daher
dringend die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Ev. Kreuzkirche Bonn
Kaiserplatz 1
53113 Bonn
Haltestelle „Bertha-von-Suttner-Platz / Beethovenhaus“
Bahnlinien 62, 65, 66, 67
Buslinien 529, 537, 550, 551, SB55, 600, 601, 602,
603, 604, 605, 606, 607, 608, 609, 640
Foto: Michael Sondermann
Foto: Gerhard Schäfer
Haltestelle „Wilhelmsplatz“ Bahnlinien 61, 65
Haltestelle „Beethovenhalle und SWB“ Buslinien 600, 601, 551
Haltestelle „Stiftsplatz“
Buslinien 603, 606, 607, 608, 609, 640, 529, 537, 550
Parkmöglichkeiten:
Marktgarage
Brückenforum
Friedrich-Breuer-Straße 17
53225 Bonn
Haltestelle „Konrad-Adenauer-Platz“
Bahnlinien 62, 66
Buslinien 529, 537, 550, 603, 606, 607, 608, 609, 636, 640
Foto: Michael Sondermann
Parkmöglichkeiten:
Stadthalle Bad Godesberg
Koblenzer Str. 80
53177 Bonn
Haltestelle „Bad Godesberg Stadthalle“
Bahnlinien 16, 63
Buslinien 610, 611, 612, 614, 638, 856, 857
Parkmöglichkeiten:
Foto: Thilo Beu
Tiefgarage Brückenforum
Parkplatz Rigal'sche Wiese
Opernhaus
Am Boeselagerhof 1
53111 Bonn
Haltestelle „Bertha-von-Suttner-Platz / Beethovenhaus“
Bahnlinien: 62, 65, 66, 67
Haltestelle „Brüdergasse / Bertha-von-Suttner-Platz“
Buslinien: 529, 537, 550, 551, 600, 601, 602,
603, 606, 607, 608, 609, 640
Haltestelle „Opernhaus“
Buslinien: 551, 600, 601, 604, 605
Parkmöglichkeiten:
85
Parkhaus der Oper
SPIELSTÄTTEN
Kanzlerbungalow
IMPRESSUM
IMPRESSUM
Herausgeber
Beethoven Orchester Bonn
Wachsbleiche 1
53111 Bonn
Telefon: 0228 – 77 66 11
Fax:
0228 – 77 66 25
E-Mail: [email protected]
www.beethoven-orchester.de
Redaktion
Felix von Hagen
Markus Reifenberg
Dramaturgie
Christof Prick
Christine Lauter
Lisa Valdivia
Texte und Lektorat
Felix von Hagen, Julia Korst,
Christine Lauter, Markus Reifenberg,
Heidi Rogge, Lisa Valdivia
Konzeption & Gestaltung
res extensa, Norbert Thomauske
www.beethoven-orchester.de
Fotos
Quelle der verwendeten Fotos:
Polygonale Vektoren (Fotolia und Shutterstock)
Fotos der Musiker und der Orchesterdirektion des
Beethoven Orchester Bonn: S. 64-68:
Barbara Aumüller und Thilo Beu
sonstige Credits in den Fotos:
Wir bedanken uns bei den Künstleragenturen
für die Bereitstellung der Fotos.
Gefördert vom:
Druck
FORSTER MEDIA GmbH & Co. KG
Redaktionsschluss
28. April 2016
Erscheinungsdatum
25. Mai 2016
Auflage
5.000
Änderungen vorbehalten
87
KONZERTKALENDER
SEPTEMBER 2016
NOVEMBER 2016
So 4.9.2016, 11 Uhr . . .
Stadthalle Bad Godesberg
1. Familienkonzert
Wie kam der Ochse aufs Dach?
oder: Eine Nacht in Rio
S. 48
Mo 19.9.2016, 20.30 Uhr . .
St.-Bavo-Kathedrale, Gent (BE)
Gastspielkonzert in Gent
S. 40
Fr 30.9.2016, 20 Uhr .
Beethovenhalle
1. Freitagskonzert
Kunst und Leben
S. 10
.
.
OKTOBER 2016
So 23.10.2016, 11 Uhr
Brückenforum
1. Kinderkonzert
Ein Haydn-Spaß!
.
.
So 13.11.2016, 18 Uhr (!) .
World Conference Center Bonn
2. Freitagskonzert
25 Jahre Dirigentenforum
Vier auf einen Schlag
S. 12
Sa 26.11.2016, 20 Uhr . .
World Conference Center Bonn
BOB goes Symphonic Pops
S. 33
Mo 28.11.2016, 20 Uhr
Beethoven-Haus
2. Montagskonzert
Lieben Sie Brahms?
.
S. 55
Fr 16.12.2016, 19 Uhr (!) .
World Conference Center Bonn
3. Freitagskonzert
BeethovenNacht
S. 14
Fr 23.12.2016, 18.30 Uhr.
Kreuzkirche
Weihnachtskonzert
S. 34
.
S. 46
DEZEMBER 2016
Mo 24.10.2016, 20 Uhr . . S. 55
Beethoven-Haus
1. Montagskonzert
Gespräch unter vier vernünftigen Leuten
So 30.10.2016, 11 Uhr
Universität Bonn, Aula
1. Klassik um 11
Licht und Schatten
Mi 9.11.2016, 20 Uhr . . . S. 58
Kanzlerbungalow
1. Konzert im Kanzlerbungalow
Auf nach Hollywood
.
.
S. 27
.
JANUAR 2017
MÄRZ 2017
Fr 13.1.2017, 20 Uhr . . .
World Conference Center Bonn
4. Freitagskonzert
Lied von der Erde
S. 16
Fr 3.3.2017, 20 Uhr . . .
Rhein-Mosel-Halle Koblenz
Gastspielkonzert in Koblenz
Mozärtlich
S. 41
So 22.1.2017, 11 Uhr . .
Stadthalle Bad Godesberg
2. Familienkonzert
Mit Felix in die Romantik
S. 48
So 5.3.2017, 11 Uhr .
Universität Bonn, Aula
3. Klassik um 11
Mozärtlich
.
FEBRUAR 2017
So 5.2.2017, 11 Uhr .
Universität Bonn, Aula
2. Klassik um 11
Zeitenwende
.
.
.
.
S. 29
So 12.3.2017, 11 Uhr . .
Stadthalle Bad Godesberg
3. Familienkonzert
Stimmt so! ... oder nicht?
.
S. 49
Mo 13.3.2017, 20 Uhr .
Beethoven-Haus
3. Montagskonzert
Farbenwechsel
.
S. 56
S. 28
Fr 17.2.2017, 20 Uhr . . .
World Conference Center Bonn
5. Freitagskonzert
Geheimnisvoller Zauber
S. 18
Fr 24.2.2017, 20 Uhr . . .
World Conference Center Bonn
Karnevalskonzert
Bonn met Hätz
S. 35
So 26.2.2017, 11 Uhr . . .
Opernhaus (!)
2. Kinderkonzert
Piraten! Kinderkarnevalskonzert
S. 46
.
Mi 22.3.2017, 20 Uhr . . . S. 59
Kanzlerbungalow
2. Konzert im Kanzlerbungalow
Mélange à trois
APRIL 2017
Fr 14.4.2017, 19 Uhr (!) . .
World Conference Center Bonn
6. Freitagskonzert
War Requiem
S. 20
So 30.4.2017, 11 Uhr . . . S. 49
Stadthalle Bad Godesberg
4. Familienkonzert
Bachs Brandenburgische Konzerte
MAI 2017
Mo 15.5.2017, 20 Uhr .
Beethoven-Haus
4. Montagskonzert
Divertimenti
JULI 2017
.
.
S. 56
So 2.7.2017, 11 Uhr . .
Brückenforum
4. Kinderkonzert
Nachtmusik mit Familie Grille
.
S. 47
So 28.5.2017, 11 Uhr . . . S. 47
Brückenforum
3. Kinderkonzert
Hexe Allegrettas vier Jahreszeiten
So 9.7.2017, 11 Uhr .
Universität Bonn, Aula
4. Klassik um 11
Bonn – Wien
.
S. 30
S. 24
JUNI 2017
Fr 14.7.2017, 20 Uhr . . .
World Conference Center Bonn
8. Freitagskonzert
Vive la France!
Sa 10.6.2017, 20 Uhr . . .
World Conference Center Bonn
BOB goes Bayreuth
S. 37
So 25.6.2017, 18 Uhr (!) . .
World Conference Center Bonn
7. Freitagskonzert
Russische Seele
S. 22
.
Do 20.7.2017, 20 Uhr . . . S. 42
Concertgebouw Amsterdam (NL)
Gastspielkonzert in Amsterdam
Mi 28.6.2017, 20 Uhr . . . S. 59
Kanzlerbungalow
3. Konzert im Kanzlerbungalow
Tastenzauber
THEATER- UND KONZERTKASSE
KARTEN UND ABONNEMENTS
0228 - 77 8008
www.beethoven-orchester.de
BONNTICKET
KARTEN
0228 - 50 20 10
www.bonnticket.de
Windeckstraße 1
53111 Bonn
Fax: 0228 - 77 5775
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr
Sa 10.00 - 16.00 Uhr
Tel. Vorbestellung: Mo - Sa 09.00 - 14.00 Uhr
Kasse in den Kammerspielen
Am Michaelshof 9, 53177 Bad Godesberg
Tel. 0228 - 77 80 - 22, -33
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr,
Sa 10.00 - 13.00 Uhr
Einlösung des „Abo variable” und „Abo Querbeet“
ist hier ebenso möglich.
Die Theater- und Konzertkasse sowie die Kasse in den Kammerspielen sind während der Theaterferien
vom 13.07. - 18.08.2016 geschlossen. In dieser Zeit erhalten Sie sämtliche Eintrittskarten über
BONNTICKET (0228 50 20 10), über alle übrigen Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter
www.beethoven-orchester.de.
WEITERE VORVERKAUFSSTELLEN
BONN
DERPART Reisebüro Weidenbach
Rochusstraße 174, 53123 Bonn
Telefon 0228 - 97 98 40
KOBLENZ
Forum Confluentes
Zentralplatz 1, 56068 Koblenz
Telefon 0261 - 19433
General-Anzeiger
Bottlerplatz 7, 53111 Bonn
Telefon 0228 - 60 42 312
KÖLN
KÖLNTICKET
Hotline 0221 - 28 01
Konzertkasse Kaufhof
Remigiusstraße 20-24, 53111 Bonn
Telefon 0228 - 69 79 80
Theaterkasse Kaufhof
Hohe Straße 43 - 51, 50667 Köln
Telefon 0221 - 25 78 811
BAD GODESBERG
General-Anzeiger
Koblenzer Straße 61, 53177 Bonn
Telefon 0228 - 35 050
LEVERKUSEN
TicketShop „Feste Feiern“
Wiesdorfer Platz 80 a
In den Luminaden, 51373 Leverkusen
Telefon 0214 - 84 04 335
BAD HONNEF
General-Anzeiger
Hauptstraße 38 d, 53604 Bad Honnef
Telefon 02224 - 90 20 80
BAD NEUENAHR-AHRWEILER
General-Anzeiger
Bossardstraße 1-3
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Telefon 02641 - 91 261
BRÜHL
brühl-info
Uhlstr. 1, 50321 Brühl
Telefon 02232 - 79 569
DÜSSELDORF
Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH
Immermannstr. 65 b / Marktplatz 6
40210 Düsseldorf
Telefon 0180 - 56 44 332
SANKT AUGUSTIN
Bücherstube Sankt Augustin
Alte Heerstr. 60, 53757 Sankt Augustin
Telefon 02241 – 28 680
SIEGBURG
General-Anzeiger
Markt 45 a, 53721 Siegburg
Telefon 02241 - 12 010
KARTENSERVICE
KARTENSERVICE
Wir spielen für Dich!
KARTEN
Tel. 0228 - 77 80 08
www.beethoven-orchester.de
Tel. 0228 - 50 20 10
www.bonnticket.de