Übersicht - Jenapolis

Übersicht
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5 x 5 Punkte Konzept
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Fragenkatalog
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Anhang: Inhaltliches Konzept für ein D.O.M
rfs, jh 11.02.2016
streng vertraulich
Deutsches Optisches Museum
5 mal 5 Punkte
Konzept
streng vertraulich
Philosophie eines D.O.M
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Einzigartigkeit, Einmaligkeit
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Markenbildung
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Wachstumsstrategie
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Hoher Grad von Vernetzung
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Kreative Unruhe
streng vertraulich
Inhalt eines D.O.M
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Leitmuseum im Bereich Optik
Geschichte des Optischen Gerätebaus und Geschichte der
Optik
Wissenschaftliche Begleitung und Didaktikausbildung
insbesondere über die Universität
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MINT- Bildungsstätte (auch z.B. Schülerforschungszentrum)
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Eventcharakter
streng vertraulich
Investitionen eines D.O.M
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Museumskonzept: modern, aber auch zeitlos
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punktuelle Erweiterung im Bestandsgebäude
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Arrondierung der einzigartigen Sammlungen
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Dienstleistungen (von Cafeteria bis Forschungsbibliothek)
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Investitionsvolumen 7 bis 10 Mio. €
streng vertraulich
Bewirtschaftung eines D.O.M
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20 Jahres Planung
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Geschätzter Aufwand: 1 Mio. pro Jahr
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Rücklagenbildung (zur Erweiterung der Handlungsfähigkeit)
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Eigenwirtschaftliche Initiativen
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Ausbildung des D.O.M als Leibniz Forschungsmuseum
anzustreben zum Anlass 100 Jahre OM (im Jahr 2022)
streng vertraulich
Rechtliche Struktur eines D.O.M
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Eine auf Langfristigkeit ausgestaltete rechtliche Plattform
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Öffentlich rechtliche oder privatrechtliche Stiftung
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Ehrenamtliches Entscheidungsgremium (Vorstand mit 3
Personen)
Ehrenamtliches Beratungsgremium (Beirat bis zu 7
Mitglieder)
Angestellte/r Geschäftsführer/in personenidentisch mit
Stiftungsprofessur an der FSU
streng vertraulich
Fragenkatalog
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Wer sind die handelnden Partner ?
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Was geschieht kurzfristig ?
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Was geschieht mittelfristig ?
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Wie läuft die Kommunikation intern, extern?
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
1. Erwartungshaltungen
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Parameter
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Begriff Deutsches Optisches Museum
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Leitmuseum
Vernetzung mit anderen Einrichtungen,
Sammlern
Entsprechend hohes Niveau der 4 Säulen
des Museums (Sammeln, Bewahren,
Forschen, Ausstellen/Vermitteln)
Das Deutsche Optische Museum als
nationales Museum muss einzigartig und
einmalig sein
Kernaufgabe ist die wissenschaftliche
Erschließung der Sammlungsbestände und
deren Präsentation
Ernst-Abbe-Stiftung
Anmerkungen
Nicht nur die Geschichte des optischen
Gerätebaues, sondern auch die
Wissenschaftsgeschichte zur Optik und die
Optik an sich
- Für die Geschichte des opt. Gerätebaus leistbar
- Muss für die Geschichte der Optik als
Wissenschaft geleistet werden
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Solider Ausgangspunkt bei Sammeln,
Bewahren
Lage sehr gut (Adresse, im Stadtzentrum,
Optikerschule), Haus ist Kompromiss in
Erweiterbarkeit und Denkmalschutz
Beginn praktisch bei Null
Stand Februar 2016
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
2. Museumsbegriff
(siehe dazu Definitionen in Anlage 1)
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Aktueller Stand
Klassisches Museum mit fester
Ausstellung, Zeigen der Exponate mit
erklärenden Schrifttafeln
Führen und Erklären durch
Museumspädagogen (Schulklassen,
Gruppen u.a.m.)
Geringes Gesamterlebnis, keine EventLocation oder Science Center
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Anmerkungen
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Neue Art der Wahrnehmung?
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Enrst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
Museum mit Eventcharakter
-bildungsorientiertes Mitmachmuseum –
Einsatz Multimedia mit weiterführenden
Inhalten, Hintergründe, Zeitdokumenten
Schulung und Bildung für Studenten,
Didaktikausbildung
Schülerforschungszentrum
Forschung auf dem Gebiet der Geschichte
des optischen Gerätebaus
Optik als Wissenschaft mit aufnehmen?
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
3. Interessentenkreis/Besucher/Kunden
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Aktuell
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Schulklassen, interessierte Laien, Sammler
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Geschichte der optischen Gerätebaus und
seine Wissenschaftlichkeit
Lokal und regional bekannt, National
unbekannt, international in der Nische
bekannt
Ernst-Abbe-Stiftung
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Stand Februar 2016
Anmerkungen
Breiter Markt, stabil, Museumsbesuch ist
aktueller Trend
kein breiter Markt, allenfalls wenige
qualifizierte Interessenten,
Forschungsinstitute, Sammler, Freaks
Ziel: das DOM als Marke zu entwickeln
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
4. Übersicht 4 Säulen
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Ernst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
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Maximum
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Soll
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Ist
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
Sammeln
(siehe dazu Definitionen in Anlage 1)
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Aktueller Stand
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Sammlung solide Basis für eine
Erweiterung des Museums
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Einzigartige Sammlung in den Bereichen:
- Fernrohre
- Kameratechnik
- Fernerkundung
- Mikroskope
- Augenheilkunde
- Planetariumstechnik
- Graphiken (eingeschränkt)
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Aktuell kein Sammlungsstrategie im Sinne
einer Sammlungserweiterung
Deutsches Optisches Museum
Sammlungskonzept in Übereinstimmung
mit den Zielen eines Deutschen Optischen
Museums
Erweiterung der Sammlung durch Objekte
aktueller Art
international
Dient der Abrundung und punktuell einer
Aktualisierung
Begrenzter Platz für die Sammlung
Ernst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
Bewahren
(siehe dazu Definitionen in Anlage 1)
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Aktueller Stand
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Deutsches Optisches Museum
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Teilweise schlechte Lagerbedingungen
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Erweiterung der Lagermöglichkeiten
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Archiv teilweise ungeordnet
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Begrenzter Raum
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Dokumentation lückenhaft
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Ernst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
Komplette und vollständige
Dokumentation, Digitalisierung
vervollständigen
Fachgerechte Inventarisierung
Neugestaltung des Archivs und der
Bibliothek (Forschungsbibliothek)
Separate Lagerung des
Bibliotheksbestandes
Museumswerkstatt
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
Forschen
(siehe dazu Definitionen in Anlage 1)
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Aktueller Stand
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Bis auf wenige Anfragen von Sammlern
kein Schwerpunkt
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Profilierung des Museum als Leitmuseum
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Objektbezogene Forschung und Veröffentlichung
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Ernst-Abbe-Stiftung
Fachliche Leitung und wissenschaftliche Betreuung
notwendig
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Deutsches Optisches Museum
Stand Februar 2016
Forschung auf dem Gebiet der
Wissenschaftsgeschichte
Herausgabe von Periodika
Zusammenarbeit mit Zeiss/Zeiss-Archiv, Universität
Jena Physikalisch-Astronomische Fakultät/Didaktik
Vernetzung mit internationaler
Museumslandschaft (Freundeskreise)
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
Ausstellen/Vermitteln
(siehe dazu Definitionen in Anlage 1)
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Aktueller Stand
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Ausstellungskonzept aus den 90er Jahren
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Wird aber noch gut angenommen
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Warum?
–
Qualität der Sammlungen ist so hoch, dass
Gestaltungsfragen eher in den Hintergrund
rücken
–
Damaliger Gestaltungsansatz im wesentlichen
auf Zeitlosigkeit hin ausgerichtet
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Zur Zeit keine Sonderausstellungen
Bildungsauftrag wird von zwei 0,5 Stellen
(Museumspädagogen) realisiert
Ernst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
Deutsches Optisches Museum
Komplette Überarbeitung und Neugestaltung
der Ausstellung entsprechend Leitbild
Seminar/Schulungsräume, Eingliederung des
Museums in die Ausbildung an Uni/FH/Didaktik
Ziel: dem Besucher die Geschichte des
Optischen Gerätebaus erlebbarer und
sichtbarer zu machen
Geschichte der Erforschung der Physikalischen
Grundlagen („Geschichte der Optik“) und ihrer
Anwendungen, Geschichte der optischen
Industrie als Motor des Fortschritts, Geschichte
der optischen Industrie in Jena und in Europa
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
5. Investitionen, Neuentwicklung eines Konzeptes
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Bauliche Erweiterungen
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Entwicklung eines Leitbildes
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Großer Eingangsbereich mit Kasse
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Neue Ausstellung
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Museumsshop
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Regelmäßige Sonderausstellungen
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Cafeteria mit Imbiss
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Kreative Unruhe
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Barrierefreies Museum
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Seminar- und Schulungsräume
Neugestaltung des Archivs und der
Bibliothek im Sinne einer
Forschungsbibliothek
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Museumswerkstatt
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Ernst-Abbe-Stiftung
Stand Februar 2016
Museum als Gesamt-Event machbar,
soweit die Kompromisse es zulassen
Einrichtung eines
Schülerforschungszentrums
Leibniz-Forschungsmuseum (Blaue Liste)
spätestens zum 100sten Gründungsjahr
des OM in 2022
streng vertraulich
Inhaltliches Konzept für ein Deutsches Optisches Museum
Anlage1 - Begriffserläuterungen
Sammeln
Forschen
Die Sammlung des Museums besteht aus
originalen Objekten.
Notwendig: Sammlungsstrategie für die
Zukunft des Museums
Die Grundlage des Museums ist ein
übersichtliches und gut dokumentiertes Depot
Die wissenschaftliche Erschließung der
Sammlungsbestände ist Kernaufgabe des
Museums.
Fachgerechte Inventarisierung, Dokumentation
und Spezialbibliothek. Forschung auch durch
externe Spezialisten, Veröffentlichung der
Resultate, wissenschaftlicher Bestandskatalog.
Bewahren
Das Museum muss die Zeugnisse der
Vergangenheit dauerhaft bewahren und für die
Zukunft sichern. Deshalb Sicherheit des
Gebäudes, des Depots und der Ausstellung,
Klimabedingungen, Pflege und fachgerechter
Umgang mit den Objekten.
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Ernst-Abbe-Stiftung
Ausstellen/Vermitteln
Museum erfüllt Bildungsauftrag und richtet
sich an alle Bevölkerungsgruppen,
Dauerausstellung, Wechselausstellung,
Pädagogische Angebote, Anpassung an Sehund Wahrnehmungsgewohnheiten,
Öffentlichkeitsarbeit
Stand Februar 2016
streng vertraulich