lesen - ST. PETER UND PAUL Katholische Kirchengemeinde

Katholische Kirchengemeinde Potsdam
mit Maria Meeresstern Werder (Havel)
13. Februar bis 14. Mai 2016
Kehrt um zum Herrn,
nehmt Worte der Reue mit euch,
und sagt zu ihm:
nimm alle Schuld von uns!
Hos 14,3
Fastenzeit und Ostern
Unkostenbeitrag: € 1,00
St.
St. Peter
Pe
P e t e r und
und Paul
Pa ul
Aus unserer Gemeinde
Liebe Gemeindemitglieder von St. Peter und Paul!
Im letzten Pfarrbrief hat Kaplan Wójcik über die Barmherzigkeit Gottes
geschrieben, der uns, obwohl wir das
nicht verdienen, seinen Sohn geschenkt hat, damit wir begreifen und
erleben, was Liebe ist.
Dieser Pfarrbrief nun begleitet uns
durch die Fasten- und Osterzeit und
ich möchte Euch und Ihnen die zweite Seite der Barmherzigkeit aufschlüsseln. Sie gehört mit der ersten, der
Barmherzigkeit Gottes, eng zusammen. Es ist die Barmherzigkeit der
Menschen, unsere Barmherzigkeit: Im
Lukas-Evangelium (Kapitel 6, Vers 26)
heißt es "Seid barmherzig, wie auch
euer Vater barmherzig ist!"
Die ersten Theologen der Kirche, die
Kirchenväter, sprechen davon, dass
Gott Mensch wurde, damit der
Mensch Gott wird. (1) Wir sind von
Jesus aufgerufen und durch Taufe
und Firmung auch befähigt, so zu
handeln wie Gott handelt, barmherzig zu sein wie er und ihm immer ähnlicher zu werden!
Das ist eine ziemlich große Aufgabe,
die man sich besser in machbare Portionen unterteilt, zum Beispiel mit den
7 Erfurter Werken der Barmherzigkeit
von Bischof Wanke. Zwei der Werke,
die er uns ans Herz legt, sind:
1. DU GEHÖRST DAZU
Was unsere Gesellschaft oft kalt und
unbarmherzig macht, ist die Tatsache, dass in ihr Menschen an den
Rand gedrückt werden: die Arbeitslosen, die Ungeborenen, die psychisch Kranken, die Ausländer usw.
Das Signal, auf welche Weise auch
2
immer ausgesendet: "Du bist kein
Außenseiter!" "Du gehörst zu uns!" Das ist ein sehr aktuelles Werk der
Barmherzigkeit.
2. ICH HÖRE DIR ZU
Eine oft gehörte und geäußerte Bitte
lautet: "Hab doch einmal etwas Zeit
für mich!"; … "Niemand hört mir zu!"
Die Hektik des modernen Lebens, die
Ökonomisierung von Pflege und
Sozialleistungen zwingt zu möglichst
schnellem und effektivem Handeln.
Es fehlt - oft gegen den Willen der
Hilfeleistenden - die Zeit, einem anderen einfach einmal zuzuhören. Zeit
haben, zuhören können - ein Werk
der Barmherzigkeit, paradoxerweise
gerade im Zeitalter technisch perfekter, hochmoderner Kommunikation
so dringlich wie nie zuvor!
Interessant, nicht wahr, dass sowohl
Zuhören als auch Dazugehören das
Hören enthalten:
Haben Sie, hast Du schon die Erfahrung gemacht, wie viel Gemeinschaft und Vertrauen entsteht, wenn
jemand Dir mal richtig zugehört hat?
Oder umgekehrt?
Möchten Sie die 7 Erfurter Werke der
Barmherzigkeit kennen lernen und
sich das eine oder andere für diese
Fasten- und Osterzeit heraussuchen?
Dann werfen Sie einen Blick auf:
www.erzbistumberlin.de/wir-sind/heiliges-jahr/. Ab Aschermittwoch liegen die 7 Werke auch als Postkarte in
der St. Peter und Paul-Kirche aus.
Ihre Eva Wawrzyniak,Hochschulseelsorgerin/Stadtkirchenbeauftragte
(1) vgl. http://orthodoxinfo.com/general/theosis-german.pdf
Weltkirche
Botschaft zur Fastenzeit
Papst Franziskus hat
am 26. Januar seine
Botschaft zur diesjährigen Fastenzeit veröffentlicht. Sie steht
unter dem Leitwort
„‚Barmherzigkeit will
ich, nicht Opfer‘ (Mt
9,13). Die Werke der
Barmherzigkeit auf
dem Weg des Jubiläums.“
Die Botschaft ist eine Einladung, die
österliche Bußzeit in besonderer
Weise mit Blick auf das Heilige Jahr
der Barmherzigkeit zu begehen.
Da Maria die durch den Erzengel
Gabriel überbrachte Frohe Botschaft
angenommen hat, besingt sie im
Magnificat prophetisch die Barmherzigkeit, mit der Gott sie auserwählt
hat. So wird die Jungfrau von Nazareth, die Verlobte Josefs, zum vollkommenen Bild der Kirche, die das
Evangelium verkündet, weil sie selbst
durch das Wirken des Heiligen
Geistes, der ihren jungfräulichen
Schoß fruchtbar gemacht hat,
vom Evangelium durchdrungen
wurde und immer neu durchdrungen
wird.
Die Barmherzigkeit Gottes verwandelt das Herz des Menschen, lässt ihn
eine treue Liebe erfahren und befähigt ihn so seinerseits zur Barmherzigkeit.
Es ist ein stets neues Wunder, dass die
göttliche Barmherzigkeit sich im
Leben eines jeden von uns ausbreiten kann, uns so zur Nächstenliebe
motiviert und jene Werke anregt,
welche die Tradition der Kirche die
Werke der leiblichen und der geistigen Barmherzigkeit nennt.
Die Fastenzeit in diesem Jubiläumsjahr ist also für alle eine geeignete
Zeit, um durch das Hören auf Gottes
Wort und durch Werke der Barmherzigkeit endlich die eigene existenzielle Entfremdung zu überwinden.
Wenn wir durch die leiblichen Werke
das Fleisch Christi in unseren Brüdern
und Schwestern berühren, die bedürftig sind, gespeist, bekleidet, beherbergt und besucht zu werden,
dann berühren die geistigen Werke
unmittelbarer unser Sünder-Sein:
beraten, belehren, verzeihen, zurechtweisen, beten. Die leiblichen
und die geistigen Werke dürfen
daher nie voneinander getrennt werden. Denn gerade indem der Sünder
im Armen das Fleisch des gekreuzigten Jesus Christus berührt, kann ihm –
gleichsam als Geschenk – bewusst
werden, dass er selbst ein armer
Bettler ist. Auf diesem Weg haben
auch die „Hochmütigen“, die
„Mächtigen“ und die „Reichen“, von
denen das Magnificat spricht, die
Möglichkeit, zu erkennen, dass sie
vom Gekreuzigten, der auch für sie
gestorben und auferstanden ist,
unverdient geliebt werden. Einzig in
dieser Liebe liegt die Antwort auf
jenes Sehnen nach ewigem Glück
und ewiger Liebe, das der Mensch
mit Hilfe der Götzen des Wissens, der
Macht und des Reichtums meint stillen zu können.
bm
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Unser Erzbistum Berlin
Drei-Königs-Preis 2016
Der Diözesanrat der Katholiken im
Erzbistum Berlin verlieh am 15. Januar
den "Drei-Königs-Preis 2016". Er ist mit
1500 Euro dotiert und ging an den
Nachbarschaftstreff Barth (Vorpommern). Seit 2013 leistet ein Freundes-
kreis von Ehrenamtlichen unbürokratisch Hilfe und sammelt Sachspenden
für Bedürftige, seit Sommer 2014
auch für geflüchtete Menschen, die
nach Barth gekommen sind.
st
Band für Mut und Verständigung
Das „Bündnis für Mut und Verständigung“, zu dessen Gründungsmitgliedern auch das Erzbistum Berlin und
der Diözesan-Caritasverband gehören, verleiht in diesem Jahr zum 23.
Mal das „Band für Mut und Verständigung“.
Menschen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen
Mitbürgerinnen und Mitbürger vor
Gewalt beschützt oder zur interkulturellen und sozialen Verständigung
beigetragen haben, werden mit
dem „Band für Mut“ oder dem
„Band für Verständigung“ ausgezeichnet. Vorschläge können Hauptund Ehrenamtliche, Gruppen oder
Einzelne bis zum 1. März 2016 einreichen.
Die gewalttätigen Übergriffe auf
Ausländer im Jahr 1991 veranlassten
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die Länder Berlin und Brandenburg,
die Katholische und die Evangelische
Kirche, die Jüdische Gemeinde zu
Berlin, die Wohlfahrtsverbände, den
Deutschen Gewerkschaftsbund und
weitere Organisationen, ein gemeinsames „Bündnis der Vernunft gegen
Gewalt und Ausländerfeindlichkeit“
zu gründen. Das Erzbistum Berlin ist im
Bündnis vertreten durch Gemeindereferent i. R. Peter Becker.
Weitere Informationen:
www.respekt.dgb.de
Vorschläge einreichen an:
[email protected]
Ökumene-Preis 2016
Im Anschluss eines ökumenischen
Gottesdienstes zur Gebetswoche für
die Einheit der Christen verlieh der
Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) im Bernhard-Lichtenberg-Haus den Ökumene-Preis. Der
mit 1000 Euro dotierte Preis ging an
Pfarrer Abuna Murat Üzel (49) von der
Syrisch-Orthodoxen Kirche, der für
sein langjähriges konfessionsübergreifendes Engagement und seinen
couragierten interreligiösen Einsatz in
der Begleitung und Integration von
and
Flüchtlingen geehrt wurde.
Unser Erzbistum Berlin
Respekt gegenüber anderen
Erzbischof Heiner Koch hat am 28.
Dezember mehrere hundert Sternsinger nach Berlin, Brandenburg und
Vorpommern entsandt. Zum Auftakt
der 58. bundesweiten Aktion Dreikönigssingen für das Erzbistum Berlin
kam er mit den Jungen und Mädchen in der Katholischen Kirchengemeinde "Sankt Josef" in BerlinWeißensee zusammen.
Foto: Walter Wetzler
Weihbischof Heinrich - Bischofsvikar für Ökumene
Erzbischof Dr. Heiner Koch hat
Weihbischof Dr. Matthias Heinrich
zum Bischofsvikar für die Ökumene
ernannt. Weihbischof Heinrich wird
damit den Erzbischof in den entsprechenden Gremien vertreten und die
ökumenische Zusammenarbeit koordinieren. Heinrich folgt – unbescha-
det seiner sonstigen Aufgaben –
nach auf Pfarrer Dr. Matthias Fenski,
der aus dem priesterlichen Dienst
ausgeschieden ist.
Erzbischof Koch dankte Pfarrer Fenski
für sein jahrelanges Engagement in
der Ökumene.
Eröffnung der Heiligen Pforte im Erzbistum Berlin
Am Sonntag, dem 17. Januar 2016,
18.30 Uhr, eröffnete Erzbischof Dr. Heiner Koch in St. Paulus (Waldenserstr.
28, Moabit) die Heilige Pforte im Erzbistum Berlin. St. Paulus wurde ausgewählt, weil sich verschiedene Aspekte von Kirche dort gruppieren:
Neben der Pfarrgemeinde und dem
Dominikanerkloster liegt eine Beratungsstelle der Caritas auf dem Gelände des Klosters, unweit gelegen ist
die Katholische Schule St. Paulus.
Die Idee der Heiligen Pforte zum Jahr
der Barmherzigkeit ist in Berlin wie
überall auf der Welt die gleiche:
Pilger sind eingeladen, die Pforte zu
durchschreiten, um sich mit Gott zu
versöhnen. www.erzbistumberlin.de/
barmherzigkeit
Foto: Micaela Bals
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Tipps und Termine
Frauenzimmer
Senioren
Herzliche Einladung
zum offenen Frauentreff! “FrauenZimmer”
am Mittwoch, 24.02.,
20.4. und 8.6. um 20 Uhr im Pfarrhaus,
Am Bassin 2. Das Thema wird über die
Vermeldungen bekanntgegeben.
Potsdam: Seniorentreff in Potsdam,
Dienstag nach der 08.00 Uhr-Messe
im Pfarrhaus - 08.03., 05.04., 03.05.,
14.06.
Ökum. Taizégebet
Sonntag, 20.03., 19.30 Uhr, Christuskirche (SELK), Behlertstr. 9/Ecke Hebbelstraße, gestaltet von der Musikgruppe aus St. Peter und Paul
Pfingstsonntag, 15.05., 19.30 Uhr, St.
Nikolai
Ökum. Bibelabende
Montag, 09.05., Donnerstag, 12.05. "Augen auf und durch" - Texte des
Propheten Sacharja
Bitte beachten Sie die Aushänge und
anderen Publikationen!
Claudius Ensemble
Am Sonntag, 20. März, 17.00 Uhr, singt
das Claudius Ensemble in unserer
Propsteikirche. Präsentiert wird ein
geistliches Konzert zur Passionszeit.
Im Mittelpunkt steht das „Stabat Mater“ von Josef Rheinberger für Chor
und Orgel.
Diese berühmte und bis in die Gegenwart hinein immer wieder vertonte Reimdichtung eines unbekannten
Geistlichen des 12./13. Jahrhunderts
"malt" ein Bild Marias und ihrer
Schmerzen im Angesicht ihres
gekreuzigten Sohnes und dessen
Leiden und Sterben am Kreuz.
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Werder: Seniorenmesse - Dienstag,
9.00 Uhr: 08.03., 12.04., 10.05., 14.06.
Geistliche Berufe
Gebetstage donnerstags, 17 Uhr in der
Josefskapelle: 03.03., 7.04., 5.05., 2.06.
- Bitte auf die Vermeldungen achten! -
Seniorenfahrt
- mit dem Bus nach Leipzig Dienstag, 07.06, Abfahrt. 08.00 Uhr,
vom südlichen Bassinplatz
Lektoren/GB
Mittwoch, 16. März, 19.00 Uhr, PaterBruns-Haus.
Claudius Ensemble
Samstag, 19. März 2016, 17.00 Uhr
Dorfkirche Stahnsdorf, Dorfplatz 3,
14532 Stahnsdorf
Eingebettet zwischen »In der Passionszeit« und »Am Karfreitag« – zwei
der »Sechs Sprüche zum Kirchenjahr«
von Felix Mendelssohn-Bartholdy –,
beschreiben Stücke von Anton
Bruckner und Antonio Lotti bewegende Momente der Passionsgeschichte, während in Olivier Messiaens
Motette »O sacrum convivium« die
Eucharistie in mystischem Farbenspiel
erklingt. Zudem sind Psalmvertonungen von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Henry Purcell und Heinrich
Kaminski sowie Orgelstücke zu hören.
Tipps und Termine
Tauftermine
- Potsdam Samstag, 26.03., 22.00 Uhr Propsteikirche - Osternacht, Erwachsenentaufe
Ostersonntag, 27.03., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe
Ostermontag, 28.03., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe
Samstag, 16.04., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst
Sonntag, 17.04., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe
Samstag, 21.05., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst
Sonntag, 22.05., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe
Samstag, 18.06., 15.00 Uhr Propsteikirche - Wortgottesdienst
Sonntag, 19.06., 10.00 Uhr Propsteikirche - in der Messe
- Werder Samstag, 27.02., 15.00 Uhr Maria
Meeresstern - Wortgottesdienst
Sonntag, 28.02., 10.00 Uhr Maria
Meeresstern - in der Messe
Ostersonntag, 27.03., 10.00 Uhr Maria
Meeresstern - in der Messe
Ostermontag, 28.03., 10.00 Uhr Maria
Meeresstern - in der Messe
Samstag, 23.04., 15.00 Uhr Maria
Meeresstern - Wortgottesdienst
Sonntag, 24.04., 10.00 Uhr Maria
Meeresstern - in der Messe
Samstag, 11.06., 15.00 Uhr Maria
Meeresstern - Wortgottesdienst
Sonntag, 12.06., 10.00 Uhr Maria
Meeresstern - in der Messe
Arche-Vorträge
- Dienstags, 19.30 Uhr, Am Bassin 2 Das Programm finden Sie unter:
http://www.potsdam-berlin.de/Arche/
16.02. Glaubenszeugen im jungen
Bistum Berlin 1933 - 1945 - Vortrag:
Usula Pruß, Berlin
23.02. Christentum und Buddismus
Vortrag: Dr. Beate Beckmann-Zöller,
Religionsphilosophin, München
Auschwitz
Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz
vom 13. bis 17. April 2016
- im Vorfeld des Weltjugendtages Verbindliche Anmeldung bis zum 15.
März 2016 per eMail an:
[email protected]
Abfahrt am 13.04. ca. 16.00 Uhr (JPZ)
Ankunft am 17.04. ca. 20.00 Uhr (JPZ)
Kosten: EUR 100,Alles Weitere bei einem Vortreffen
am 6. April um 19 Uhr:
Jugendpastorales Zentrum (JPZ)
Waldemarstraße 8-10, 10999 Berlin
Ksg - Patronatsfest
4. bis 6. Juni 2016
500+1. Jahrestag unseres Patrons
Philipp Neri. Damit das geplante Fest
ein voller Erfolg wird, brauchen wir
eure Unterstützung!
Details auf www.ksg-potsdam.de
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Tipps und Termine
Kinderkirche
Weltgebetstag
Kinderkirche parallel zur Sonntagsmesse in Potsdam für Kinder ab
3 Jahren bis zur 2. Klasse am: 14.02.,
13.03., 10.04., 8.05. und 12.06.
Wir bitten die Eltern, die Kinder bis 10
Uhr ins Pfarrhaus zu bringen. Wir brauchen auch zukünftig weiterhin dringend neue Eltern, die dieses Angebot verantwortlich mitgestalten. Melden sie sich bitte bei Frau Rontschka.
Kinderkirche in Werder an jedem dritten Sonntag im Monat, außer in den
Ferien: 21.02., 20.03., 15.04., 19.05.
Ökumenischer Weltgebetstag am
Freitag, 4. März 2016
Frauen aller Konfessionen laden an
diesem Tag zu Gottesdiensten an
verschiedenen Orten ein.
Die Gebetstexte haben Christinnen
aus Kuba zum Thema: " Nehmt Kinder
auf und ihr nehmt mich auf" vorbereitet. - Bitte beachten Sie auch unsere
Internetseite und die Aushänge.
14.30 Uhr Bornstedt ev. Gemeindehaus
15.00 Uhr ev. Sternkirche
18.00 Uhr Babelsberg ev. Gemeindesaal /Schulstraße
18.00 Uhr Töplitz ev. Kirche
19.00 Uhr
Kirchsteigfeld Versöhnungskirche
19.00 Uhr Bergholz-Rehbrücke ev.
Kirche
19.00 Uhr Französische Kirche
19.30 Uhr Potsdam-Eiche ev. Kirche
Kreuzwegandacht
Kreuzwegandacht für die Erstkommunionkinder, Schulkinder und deren
Familien am Samstag, 19. März, um
10 Uhr in der Propsteikirche.
Eltern-Kind-Treff
Der Eltern-Kind-Treff möchte Eltern
der getauften Kinder unserer Pfarrei
Anregung und Orientierungshilfen für
eine christliche Erziehung anbieten,
Kontakt zu anderen Familie unserer
Pfarrgemeinde ermöglichen und
christliche Gemeinschaft erlebbar
machen.
Die nächsten Treffen sind montags
15. + 29. Februar, 7. + 21. März, 4. +
25. April, 9. + 23. Mai von 9.30 Uhr bis
11.00 Uhr im Pfarrhaus, Am Bassin 2.
Kontakt und Anmeldung bei unserer
Gemeindereferentin Frau Rontschka.
Familienwallfahrt
Die Bistums-Familienwallfahrt in AltBuchhorst wird am Sonntag, 10. Juli,
stattfinden.
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Sonntag, 6. März
gestaltete WGT Gottesdienste:
10.00 Uhr Caputh ev. Gemeindehaus
10.00 Uhr Hermannswerder ev. Inselkirche
10.00 Uhr Potsdam-West ev. Erlösergemeinde
10.30 Uhr Werder ev. Gemeindehaus
Damaschkestraße
Kinder-wortgottesdienst
Am Pfingstmontag, 16.05., beim Dekanatstag in Kloster Lehnin, wird
parallel zur Hl. Messe wieder ein
Kinderwortgottesdienst - Kinderkirche
für Kinder ab 3 Jahren bis 2. Klasse angeboten.
Aus unserer Gemeinde
Aktion Weihnachtsbaum
Am 19. Dezember wurden diesmal
sehr viele Helfer benötigt, denn der
Weihnachtsbaum für St. Peter und
mit Kraft und Geschick und jahrelanger Erfahrung war der Baum bald gut
gesichert „verpackt“.
Als kleines Dankeschön
wurde
bei
Familie
Hintner in BergholzRehbrücke anschließend gefrühstückt.
Der Baumspender, Herr
Petzold, schaute erst
aus dem Fenster, gesellte sich aber später
zu den Helfern. Diese
hatten dann noch alle
Hände voll zu tun, den
Baum sicher im Altarraum aufzustellen.
Paul brachte es auf eine stattliche
Größe von 9,40 Metern! Der bewährte Transporter von Norbert Schlüter
wirkte etwas zu klein geraten. Aber
Das Anbringen der 124 Kerzen war
dann erneut Profi-Sache!
Herzlichen Dank Herrn Petzold, allen
st
Baum- und Krippe-Aufstellern!
Jahrestreffen mit dem Erzbischof
Erzbischof Dr. Heiner Koch mit einigen Gottesdienstbeauftragten aus St. Peter und Paul Potsdam
Am 5. Dezember trafen sich die
Gottesdienstbeauftragten des Erzbistums Berlin mit Erzbischof Dr. Heiner
Koch. Nach der Heiligen Messe in der
St. Hedwigskathedrale, berichtete
Heiner Koch, dass er mehr in Rom als
in Berlin weilte. Mit sehr persönlichen
Worten schilderte er seine Eindrücke
von der Weltbischofssynode im Vatikan zu Ehe und Familie. Aber natürlich ging es auch um den Prozess
„Wo Glauben Raum gewinnt“ und
andere Themen. Beim Empfang im
Bernhard-Lichtenberg-Haus wurde es
AM
diesmal richtig eng.
9
Aus unserer Gemeinde
Tragt das Licht in die Welt
Am 20. Dezember brachten die
Pfadfinder das Friedenslicht aus
Betlehem in unsere Gemeinde.
Das Licht, das in Betlehem entzündet
und in Wien an Pfadfinderinnen und
Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht wurde, ist
längst zu einem besonderen Symbol
der Nähe Gottes und seiner Zuwendung zu uns geworden.
Zu Beginn des Gottesdienstes in St.
Peter und Paul wurde es gesegnet und im Anschluss das Licht an
der Weihnachtskrippe damit entzündet.
and
Sternsinger bringen den Segen
Jedes Jahr ziehen überall in Deutschland Kinder und Jugendliche als
Heilige Drei Könige von Haus zu Haus.
Sie singen traditionelle und neue
Sternsingerlieder und bringen den
10
Menschen den Segen für das neue
Jahr. Dabei sammeln sie Spenden für
Kinderhilfsprojekte weltweit. Diese
Tradition hat die Unesco im Jahr 2015
als besonders schützenswert eingestuft und deshalb auf die Liste der
immateriellen Kulturgüter gesetzt.
So hieß es vom 28. bis 30. Dezember
2015 auch in Werder (Havel),
Glindow und Geltow "Die Sternsinger
kommen!". Mit dem Kreidezeichen
"20*C+M+B+16" brachten die Mädchen und Jungen den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den
Menschen und sammelten Spenden.
Doch zuvor wurden an drei Samstagvormittagen die Lieder geübt, die
Ausstattung geprüft und Kronen
gebastelt.
Aus unserer Gemeinde
Zum Abschluss feierten wir am 3. Januar 2016 einen gemeinsamen
Familiengottesdienst, der wie die
diesjährige Sternsingeraktion unter
dem Motto "Segen bringen, Segen
sein. Respekt für dich, für mich, für
andere - in Bolivien und weltweit!"
stand.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei
allen, die zum Gelingen beigetragen
haben, insbesondere bei den Eltern,
die ihre Kinder hin- und hergefahren
haben, den Näherinnen, und vor
allem bei den Sternsingern selbst.
Wir freuen uns darauf, in einem Jahr
wieder mit euch unterwegs zu sein.
Wer bereits jetzt sagt: "Dann bin ich
mit dabei!", kann sich unter Anke.
[email protected] anmelden.
Eure Anke Hauswald
und Franziska Lippert
Krippenandacht in St. Peter und Paul
Kinder aus den Erstkommuniongruppen und deren Geschwister haben
unter der Leitung und Regie von Frau
Elisabeth Beßler die Botschaft der
Weihnacht in der Krippenandacht
am Heiligen Abend verkündet. Die
Kollekte erbrachte mit den abgegebenen Krippensparkästchen der KinMR
der 1877,07 €.
Foto: W. Kolodziej
11
Aus unserer Gemeinde
Sternsinger in Potsdam
Ein herzliches Dankeschön unseren
Sternsingergruppen und Begleitpersonen, die zu Fuß oder mit dem Auto
unterwegs waren, um den Segen der
Weihnacht zu den Menschen zu bringen. Dabei informierten sie auch
über die mit den Geldspenden
geförderten Projekte in Bolivien. Die
Segnung im Rathaus übernahmen
diesmal Schüler der 4. Klasse des
evangelischen und katholischen
Religionsunterrichtes der Karl Foerster
Schule. Kinder und Erwachse aus den
evangelischen Gemeinden Werder
und Bornstedt beteiligten sich wieder
mit an der Sternsingeraktion. Dieses
ökumenische Miteinander ist auch ein besonderes Glaubenszeugnis.
Aus Werder konnten
1325,74 € und aus Potsdam 4334,48 € als Sammelergebnis überwiesen
werden.
Vielen Dank allen, die
mit ihrer Spende die
Aktion unterstützt haben.
Text/Fotos: M. Rontschka
Sternsinger im Rathaus und an der Kirche in Bornstedt (Foto unten)
Nenne dich nicht
arm,
weil deine Träume
nicht in Erfüllung
gegangen sind.
Wirklich arm
ist nur,
wer nie geträumt
hat.
Marie von Ebner-Eschenbach
12
Aus unserer Gemeinde
Hebamme sein
Wie kann man das Licht der Heiligen
Nacht weitertragen in das neue Jahr
2016? Hebamme sein! Können Sie
nicht Hebamme sein? Vielleicht sind
Sie es schon längst! Gott helfen,
Mensch zu werden in dieser Welt. Sie
bringen Gott den Herrn in die Familien und sind ein Freudenbote!
Hebammen sollten Knaben in Ägypten nicht am Leben lassen. So wird im
Alten Testament berichtet. Es durften
in der Gefangenschaft nur Mädchen
geboren werden. Kreativität, Pfiffigkeit, Mut und Entschlossenheit der
Hebammen sorgten dennoch für
männlichen Nachwuchs. Sie sind
zum Beispiel einfach immer später zur
Entbindung gekommen . . .
Wie ist das, Menschen zum Leben zu
verhelfen?
Wenn der Mensch richtig zusammengesetzt ist, stimmt auch die Welt. Das
erläuterte Prälat Stefan Dybowski bei
der Fortbildung der Gottesdienstbeauftragten am 9. Januar gleich an
mehreren Geschichten. Hauptthema
war das Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Prälat Dybowski schrieb seine
Doktorarbeit über die „Barmherzigkeit im Neuen Testament als Grundmotiv caritativen Handelns“. Das
Thema wird ihn wohl nie losgelassen
haben und findet einen Höhepunkt
in diesem Jahr. Wie schön, dass er
uns teilhaben lässt!
Jeder Mensch hat Sehnsucht nach
Barmherzigkeit. Sie ist Zeit der Veränderung. Und auch ein wichtiger Baustein im Prozess „Wo Glauben Raum
gewinnt“. Hierzu berichtete Stefan
Dybowski von seiner Studienreise auf
die Philippinen, wo ein bis zwei
Priester Seelsorger für Großgemeinden von 25.000 Gläubigen sind.
Wo Laien als Gottesdienstleiter eine
große Freude ausstrahlen, die ansteckt und verbindet.
Barmherzigkeit ist immer Gnade, ein
Moment der Freiheit. Dabei kommt
es nicht auf ein einzelnes Werk an,
sondern auf die Grundhaltung. Und
auf Visionen! Träumen Sie von einer
phantastischen Kirche! Freuen Sie
sich am Evangelium!
Kirche wächst, wo sie anziehend ist,
wo sie barmherzig und den Menschen zugewandt ist. Visionen müssen geteilt werden. Allein kann man
vieles nicht bewirken. Woran lasse ich
andere an meinem Leben teilhaben? Beten wir in der Gemeinde füreinander? Sehen wir den anderen
neben uns als ebenbürtig, hochachtungsvoll? Was ist unsere Rolle in
zukünftigen pastoralen Räumen?
Können wir ein „Ermöglicher“ sein?
Ermöglicher, dass in Anderen Schönes und Fruchtbares wachsen kann?
Seien wir barmherzig! Entdecken wir
im Anderen Kreativität und Pfiffigkeit!
Tragen wir das Licht der Heiligen
Nacht fröhlich in diese Welt!
AM
Denken ist schwer.
Darum urteilen die meisten.
Carl Gustav Jung
13
Aus unserer Gemeinde
Fahrt der Rüstigen 2016
Auch im Jahre 2016 sind die rüstigen
Senioren zu einem interessanten
Tagesausflug eingeladen. Es geht am
Dienstag, dem 7. Juni 2016 mit dem
Bus nach Leipzig! Es erhebt sich die
Frage: Was können wir denn dort
erleben?
Die Antwort lautet: Mit dem Bus starten wir um 8 Uhr am Bassinplatz. In
Leipzig fahren wir zur Präsentation
des Künstlers Asisi im Gasometer im
Süden der Stadt. Dort erblicken wir
die 3-dimensionale Darstellung des
großen Unterwasser- Barriere-Riff vor
der Ostküste Australiens!
Am Nachmittag besuchen wir die
neu erbaute Propsteikirche im
Zentrum der Stadt, wo wir dann auch
die hl. Messe feiern. Auf der Rückfahrt
wird Herr Pfarrer wieder seine Gitarre
"aktivieren". Gegen 20 Uhr treffen wir
wieder auf dem Bassinplatz ein.
Der Unkostenbeitrag beträgt dreißig
Euro. Der Beginn des Kartenverkaufs
wird rechtzeitig bekannt gegeben.
MK
Kinderbücher für den Gottesdienst
Vielen Dank allen Besuchern beim
Basar der Bücherei.
Durch euren Einkauf wurde die Anschaffung dieser Kinderbücher für
den Gottesdienst ermöglicht.
Anette Geist
Leiterin Katholische Öffentliche Bücherei
Neue E-Mail: [email protected]
Weltjugendtag in Krakau
Mit den Jugendlichen, die sich zum
WJT eingemeldet haben (43 Personen aus den Dekanaten PotsdamLuckenwalde und Brandenburg, fuhren wir (Diakon Thomas Marin, Kaplan David Manthey und ich, Kaplan
Witold Wójcik) vom 22.01. bis 24.01.
2016 zum Vorbereitungswochenende nach Lehnin.
Es gibt noch ein paar freie Plätze.
Unsere Pilgerfahrt zum WJT nach
Krakau beginnt am 21.07.2016. Die
14
erste Etappe führt nach Rzeszów, zu
meiner Heimatdiözese und Heimatstadt. Dann begeben wir uns zu
den Hauptveranstaltungen mit Papst
Franziskus nach Krakau. Die Eröffnungsmesse am 26. Juli wird der Erzbischof von Krakau zelebrieren. Der
Papst wird am 28. Juli willkommen
geheißen. Weitere Höhepunkte sind
der Kreuzweg und die Vigil. Wir bleiben bis zum 31.07.2016. Dann erfolgt
Kaplan Witold Wójcik
die Rückfahrt.
Aus unserer Gemeinde
Firmvorbereitung
Wir sind mit der Vorbereitung schon
ganz richtig drin. Der Firmunterricht
findet jede zweite Woche in drei
Gruppen statt. Es gibt 29 Firmbewerber/Innen.
Im April fahren wir zum Firmwochenende nach Baitz, in der
Nähe von Bad Belzig.
Die Firmung findet am 4. Juni in St.
Peter und Paul statt.
Unser neuer Pfarrgemeinderat
Am 3. Dezember 2015 fand die
Konstituierende Sitzung des neuen
Pfarrgemeinderates in Potsdam statt.
Zur Vorsitzenden wurde Frau Dr. Lavinia Baumstark gewählt. Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Erfolg!
Von links: Matthias Wemhoff, Brigitta Kaltenhäuser, Wolfgang Geist, Felicitas Krupki-Kurek, Georg Jatzwauk,
Kaplan Witold Wójcik, Lavinia Baumstark, Ulrike Sträßner, Martin Patzwald (Vertreter KV), Joseph Hintner,
Konstanze Reiche, Gerhard Haupt, Michaela Kempe
Neue Minis aufgenommen
Am 13. Dezember wurden in St. Peter
und Paul neue Ministrantinnen und
Ministranten aufgenommen. Kaplan
Witold Wójcik segnete sie und ermu-
tigte sie für ihren neuen Dienst. In
einem feierlichen Gottesdienst übernahmen sie schon eifrig kleine Aufgaben.
15
Aus unserer Gemeinde
Die Gemeinde von St. Peter und Paul
wünscht den „neuen“, aber auch
den „alten“ Minis stets einen ehr-
fürchtigen Dienst sowie bleibende
Ausdauer und Freude!
and
Familiengottesdienste in Werder
Wir möchten gern in der Kirche
"Maria Meeresstern" in Werder mit
vielen anderen den ein oder anderen besonders gestalteten Familiengottesdienst gemeinsam feiern. Dazu
suchen wir begeisterte "Mitmacher"!
Wer spielt ein Instrument und möchte
in einem Gottesdienst Lieder begleiten? Wer hat Lust, Texte vorzulesen
oder sich bei der Ausarbeitung einzu-
bringen? Wer hat vielleicht einen
besonderen Wunsch oder eine Idee,
die umgesetzt werden könnte? Gern
möchten wir deine/Ihre Talente sammeln, um in Zukunft Sonntagsgottesdienste für Familien anzubieten. Wir
freuen uns über jede Mitteilung an
[email protected].
Anke Hauswald/Franziska Lippert
Diözesaner Weltjugendtag
Papst Franziskus lädt alle Jugendlichen zum internationalen Weltjugendtag im Juli 2016 nach Krakau
ein. Ganz egal, ob du mitfährst oder
nicht: wir wollen uns gemeinsam mit
dir auf dieses große Fest des Glaubens einstimmen. - Komm vorbei!
Samstag, 12. März, 16.00 bis 19.30 Uhr
St. Matthias (Schöneberg), Goltzstr.
29, 10781 Berlin, U Nollendorfplatz
16
Das erwartet Dich:
Katechese mit Sr. Norberta von den
Schwestern der Muttergottes von der
Barmherzigkeit aus Krakau
Heilige Messe mit unserem Erzbischof
Heiner Koch
Begegnung mit Jugendlichen aus
vielen Nationen
Polnische Spezialitäten für das leibliche Wohl
140 Jahre Borromäerinnen in Potsdam
Folge 54: Sr. Hildegard und Pf. Dr. Schwentner (3)
In diesem Raum hing ein großes
Plakat; darauf stand folgendes:
"Dr. Dr. Bernhard Schwentner, geb.
am 28. September 1891 zu Schwerin
in Mecklenburg, Pfarrer in Neustrelitz,
Adolf-Hitler-Str. 28a, ist wegen Zersetzung der Wehrkraft des Volkes und
wegen Feindbegünstigung zum Tode
verurteilt." Dieses Urteil stand also
schon am 21. Oktober 1943 fest, als
man Herrn Pfarrer nach Altstrelitz ins
Gefängmis brachte.
Doch eines Tages sollten diese
Besuche ein Ende haben. Ein hoher
Nazi-Offizier kam in das St. JosefsKrankenhaus. Er hatte mich wohl
beobachtet und machte der Mutter
Oberin unmissverständlich klar, sollte
er noch einmal sehen, wie ich einem
Schwerverbrecher Lebensmittel bringe, dann würde das Krankenhaus
geschlossen und ich käme auch ins
Gefängnis!
An einem Sonntag, Anfang August,
war ich im OP, puderte Handschuhe,
sortierte Instrumente und sterilisierte
alles für den nächsten Tag. Plötzlich
kam die Pfortenschwester in den OP
und sagte, ein "Herr" wolle mich sprechen. Mich überfiel maßlose Angst,
mein Gedanke, jetzt holen sie dich
ab. Mit weichen Knien und starkem
Herzklopfen, aber irgendwie gefasst
auf das, was auf mich zukommen
sollte, ging ich in das Besucherzimmer. Der Herr stellte sich vor, er sei
der Gefängniswärter (in Zivil). Er
bestellte mir vom Pfarrer viele Grüße
und bat mich, doch am Dienstag um
9.30 Uhr ins Gefängnis zu kommen. Es
wäre ein anderer Gefängnisinspektor
im Dienst und ich solle keine Angst
haben. Außerdem hätte Herr Pfarrer
um etwas Essen gebeten. Der Hunger
sei groß. - Nach vielen Überlegungen
mit der Mutter Oberin, ob es nicht
doch eine Falle wäre, sagte mir die
Oberin: "Wenn ich den Mut hätte,
solle ich das tun, was ich für richtig
hielte und mein Gewissen mir sagte".
Die Mutter Oberin Sr. Virginie MeyerBreitbach war für mich eine sehr starke Frau, da sie doch wußte, was auf
dem Spiel stand. Am vorgeschlagenen Dienstag bin ich dann mit viel
Angst, aber auch viel Gottvertrauen
ins Gefängnis gegangen. Der Wärter
empfing mich sehr freundlich ohne
Hund und bat mich in das Büro des
Inspektors. Ziemlich unsicher folgte
ich ihm mit meinem Essenspaket und
der Wäsche vom Pfarrer. Als wir das
Büro des Inspektors betraten, geschah etwas Einmaliges. Der Inspektor stand auf, kam mir entgegen, begrüßte mich wie eine gute Bekannte,
nahm mich in den Arm und sagte:
"Oh, Schwester Hildegard, Sie besuchen den Pfarrer, um Gotteswillen!"
Ich sagte ganz aufgeregt: "Herr
Schramm, Sie hier?" Es stellte sich heraus, dass es der Herr Schramm war,
den ich in meiner Schülerinnenzeit
sechs Wochen in Quarantäne mit
Scharlach, Diphterie und Typhus
gepflegt hatte. Ich wußte ja nie, wen
ich gepflegt hatte, kannte nur seinen
Namen. So wurde ich den Gedanken nicht los, dass mir der liebe Gott
(Fortsetzung folgt)
zu Hilfe kam.
17
Seniorenpflegeheim St. Franziskus
Märchenhafte Zeiten
Uns Mitarbeitern sind die kulturelle
und soziale Bedeutung, ja auch die
Heilungsquelle der alten Märchen
und ihrer Symbolkraft nicht fremd.
Und doch erhielt unser Haus einige
besonders persönliche und kostbare
Einladungen und Ermutigungen
durch unsere Bewohner, diesen besonderen Begegnungsweg weiter zu
beschreiten - in unseren ersten Festen und Hausrundgängen in historisch und märchenhaft angelehnten
Kostümen.
Ein stilles schwingendes Bewegen
des sich Annähernden, ein schon
aus der Ferne verwundertes Erwarten, ein sich geehrt fühlendes und
erwiderndes Annehmen der Verbeugung, des Knickses, ein im Betrachten des Gegenübers versinkender
Blick, ein Lächeln . . .
18
Und so dürfen wir nun zurückblicken
auf ein Jahr gemeinsamer märchenhaft, poetisch gestalteter und geprägter Begegnungen.
Wöchentlich verabreden sich 44 Bewohner/innen und eine MärchenPoesiebotin, die inzwischen freudig
und gespannt erwartet wird. Und so
öffnet sich für unsere 132 Bewohner
und Gäste monatlich ein neues
Märchen- und Poesiethema. Nein,
die Botin kommt nicht im nüchternen Alltagskleid und liest vor, sondern sie erscheint im mütterlich bergenden, tröstend anmutenden Gewand der alten Kinderfrau oder ein
klein wenig wundersam, in verheißungsvoller Feengestalt. Und sie hat
stets anschauliche Überraschungen
im Gepäck, führt ein kleines rollendes Bühnenbild, das auch die Zimmer der Schwerkranken gut erreichen kann, figürlich gestaltete Märchenpersonen und liebevoll ausgewählte, biografisch verankerte Gestaltungsgegenstände mit sich, die
helfen, Türen zu öffnen und einzutreten in das Land der inneren Bilder.
Gemeinsam schöpfen wir aus der
Fülle der alten, archaischen, im
Unbewussten wurzelnden Welten,
Symbole und Worte, die erfahrenes
Menschenlos bergende und warnende Wahrheiten und immer auch
Hoffnung auf ein unvergängliches
Sein in sich tragen.
Uns begegnen Bilder, Worte und
Begebenheiten von: Behütung und
Geborgenheit, vom Wachsen und
Bewähren, von Not, Angst, Gefahr
Seniorenpflegeheim St. Franziskus
und Verletzung, von Mut, Tapferkeit
und Hingabe, von Angewiesenheit,
Fürbitte und Anvertrauen, von Heilung, Errettung und Segen und noch
so vieles mehr.
Wo anfangen und wo enden in diesem Schatz innerer Bilder, Werte und
Ermutigungen mit Jahrhunderte alten
menschlichen Wahrheiten und doch
in kostbarer, unverwechselbarer, einzigartiger Berührung eines jeden Einzelnen, sich mitteilend.
So folgten wir dem Sterntalerkind und
seinem Schutzengel. Saßen mit den
Kindern Kai und Gerda im blühenden Dachgärtchen und spürten den
Schmerz des Eisblickes der Schneekönigin, die Kais liebevolles Herz erstarren ließ. So waren wir an Gerdas
Seite als sie mutig und tapfer alle
Versuchungen und Gefahren bestand und Kai durch ihre Tränen erlöste.
So hatten wir eine fröhliche und verschmitzte Stunde mit den Abenteuern des gestiefelten Katers und
schmunzelten über die Narretei seiner Weltgewandtheit und Aufschneiderei zum Wohl seines Herrn.
Jorinde und Joringels Liebeszauber
ergriff unser Herz und der Bannkreis
der bösen Zauberin, die jedem
Liebespaar sein Glück neidet und
raubt, musste der Treue und Tapferkeit Joringels weichen.
Wir schwammen mit der kleinen
Meerjungfrau und ihren Schwestern
durch die Gärten des Ozeans und
folgten ihrer Sehnsucht nach dem
Unerreichbaren, der Welt der Menschen, ihrer unsterblichen Liebe, ihrem tapferen Aufsuchen der Meer-
hexe, ihrem Opfer und ihrem
Schmerz bei jedem Schritt, ihrer
Selbstentäußerung und schließlich
ihrem glücklichen Emporgetragensein aus allen Tränen - in eine himmlische Herrlichkeit.
Wir trauerten mit der Königstochter,
die nun Gänsemagd sein musste, um
ihren Seelengefährten, das Pferd
Fallada, durften vom schützenden
Blutstropfen der Königin Mutter hören
und davon, wie der Prinzessin Hilfe
kam. Wir erschraken mit Allerleirauh
über die Gefahr aus dem innersten
Kreis der Vertrauten, wir bewunderten ihren Mut zur Flucht und Fürbitte,
hörten von Hilfe und Aufgehobensein
in bergender Natur und Schöpfung,
vom Trost der Tiere an ihrer Seite, fühlten mit ihr und freuten uns über das
Wachsen ihrer Fähigkeiten. - Wir
freuen uns auf ein ganzes, neues, gemeinsames Poesiebegegnungsjahr!
Poesiebotin Anna Maria Teichmann,
Sozialdienst/Seelsorge
Fotos: Hanna Weisner-Braun/AMT
19
Sonn- und Werktagsmessen
St. Peter & Paul
St.Josefs-Kapelle
(Am Bassinplatz)
(Krankenhaus St.Josef)
Maria Meeresstern
Seniorenheim St. Franziskus
(Werder, Uferstraße)
(Kiepenheuer Allee)
St. Peter und Paul
Samstag (Vorabendmesse)
Sonntag
Dienstag
Donnerstag
Freitag
18.00
10.00
08.00
09.00
18.00
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Maria Meeresstern Sonntag
Mittwoch
10.00 Uhr
18.00 Uhr
St. Josefs-Kapelle
Sonntag
Außerordentlicher Ritus
08.00 Uhr
18.00 Uhr
St. Franziskus
Freitag
10.30 Uhr
St. Antonius
Sonntag
9.00 Uhr
Kreuzwegandachten
13.02., 20.02., 27.02., 05.03., 12.03., Samstag, 16.15 Uhr - Propsteikirche
11.03., 18.03., Freitag, 18.00 Uhr - Maria Meeresstern Werder
Hochfest des Heiligen Josef
18.03., Freitag, 18.00 Uhr - Propsteikirche, Vorabendmesse
Ökumenischer Kreuzweg mit St. Nikolai
19.03., Samstag, 15.00 Uhr - (Beginn in St. Nikolai - Ende in der Propsteikirche)
Osterbeichte bei auswärtigen Priestern
19.03., Samstag, 16.00-17.45 Uhr - Propsteikirche
Palmsonntag
20.03., Sonntag, 10.00 Uhr - Propsteikirche und Maria Meeresstern
Beginn jeweils mit der Palmweihe und -prozession
20
Gründonnerstag
24.03., Donnerstag, 18.00 Uhr - Maria Meeresstern, Abendmahlsmesse
24.03., Donnerstag, 19.00 Uhr - Propsteikirche, Abendmahlsmesse,
anschließend Ölbergstunden
KARFREITAG
25.03., Freitag, 15.00 Uhr - Propsteikirche und Maria Meeresstern, Karfreitagsliturgie, anschließend Beichtgelegenheit
Osternacht
26.03., Samstag, 21.00 Uhr - Maria Meeresstern
26.03., Samstag, 22.00 Uhr - Propsteikirche
Ostersonntag und Ostermontag
27.03. und 28.03., 10.00 Uhr - Propsteikirche und Maria Meeresstern
Ostermontag auch in St. Josef, um 08.00 Uhr
Baumblütenfest in Werder - 30.04. bis 08.05.
01.05. und 08.05., Sonntag, - Maria Meeresstern bereits um 09.00 Uhr
Hochfest Christi Himmelfahrt
05.05., Donnerstag, 08.00 Uhr - Josefskapelle
05.05., Donnerstag, 09.00 Uhr - Maria Meeresstern
05.05., Donnerstag, 10.00 Uhr - Propsteikirche
Erstkommunion
07.05., Samstag, 10.00 Uhr - Propsteikirche
Maiandachten
07.05., 14.05., 21.05., 28.05., Samstag, 16.15 Uhr - Propsteikirche
Pfingstsonntag
15.05., Sonntag, Messen wie an Sonntagen
Pfingstmontag - Dekanatstag
16.05., Montag, 10.00 Uhr - Propsteikirche (Nur diese eine Messe wegen des
Dekanatstages in Kloster Lehnin)
Dekanatstag am Pfingstmontag, 16.05., 10.00 Uhr Kloster Lehnin, mit unserem
Erzbischof Dr. Heiner Koch
Firmmesse
04.06., Samstag, 10.00 Uhr - Propsteikirche
21
Krankenhaus St. Josef
Sonntagsvorlesungen
Liebe Interessenten unserer Vorlesungsreihe! Im Januar 2016 starteten
wir mittlerweile ins zwölfte Jahr und
beginnen einen neuen Zyklus der
„Sonntagsvorlesungen“ im St. JosefsKrankenhaus Potsdam-Sanssouci.
Medizinische Themen für jedermann
verständlich und lebensnah darzustellen, ist die Absicht der „Sonntagsvorlesungen im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci“.
Die Sonntagsvorlesungen finden in
unseren Konferenzräumen St. Augustinus und St. Benedikt (Haupthaus, 1.
Etage), jeweils von 11.30 - 12.30 Uhr
statt.
Wir laden Sie zur kostenfreien Teilnahme ein und wünschen Ihnen
interessante Sonntagvormittage.
14. Februar Gynäkomastie - Wenn
Männern Brüste wachsen
Dr. med. Alexander Schönborn,
Chefarzt der Klinik für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
13. März Keine Angst vor Röntgenstrahlen - Nutzen und Risiken der
modernen Bildgebung
Herr Mathias Niepel, Oberarzt des
Radiologischen Institutes
17. April Lebensmittelallergien, Lebensmittelunverträglichkeiten - Reagieren wir empfindlich?
Frau Ulrike Gerstmann, Ernährungsberaterin, Klinik für Innere Medizin
22. Mai Schwindel - Privatdozent Dr.
med. Olaf Hoffmann, Chefarzt der
Klinik für Neurologie
19. Juni Muss ich Angst vor der Narkose haben? Dr. med. Norbert Vogt,
Chefarzt der Klinik für Anästhesie und
Intensivmedizin
Herzlich Willkommen, Jannik!
Die Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus freute sich über die 700. Geburt.
Der kleine Jannik kam am 23.12.2015
im St. Josefs auf die Welt.
Das Konzept der individuellen und
selbstbestimmten Geburt in familiärem und liebevollem Ambiente
kommt bei werdenden Eltern gut an.
Die beliebte und geschätzte Geburtshilfe-Abteilung mit der Hebammenpraxis im St. Josefs-Krankenhaus freut sich über die erneute
Geburtensteigerung von sieben Prozent gegenüber dem letzten Jahr.
22
Krankenhaus St. Josef
„So viele Geburten gab es im St.
Josefs noch nie!“ erklärt Gerald
Oestreich, Geschäftsführer des St. Josefs-Krankenhauses. Der hohe Zuspruch der werdenden Mütter basiert
auf einer nachhaltigen und ausgezeichneten medizinischen und pflegerischen Qualität. Unter dem Motto
„So wie wir geboren werden, so verläuft unser Leben. Je friedvoller die
Geburt, umso belastbarer und kreativer der Mensch“ und den im Mai
2015 eingeweihten neuen Kreißsaal-
Bereich möchte das Josefs den positiven Trend der Geburtensteigerung
auch 2016 fortsetzen.
Die Hebammen des St. Josefs-Krankenhauses bieten jeden zweiten und
vierten Donnerstag im Monat um
19.00 Uhr Elterninformationsabende
an und stehen den werdenden Eltern
vor und nach der Geburt helfend zur
Seite.
Text/Foto: St. Josef/Ria Maatz
Foto: Jannik mit seinen Eltern
Alle Jahre wieder . . .
Von einer Engelsschar begleitet, die
alle Herzen berührte, erlebten wir in
unserem St. Josefskrankenhaus wenige Tage vor dem Fest der Geburt
des Herrn den Weihnachtsrundgang. Diesmal besuchte Prälat Przy-
tarski, zusammen mit unserem Propst
Müller und den verantwortlichen Ärzten, alle Patienten und Mitarbeitende unseres Krankenhauses. Viele der
Mitarbeitenden und auch Ehrenamtliche begleiteten diesen Rundgang.
Für den festlichen Klang sorgte
unser Weihnachtschor unter der
Leitung von Christian Deichstetter. Bereits an lauen Herbstnachmittagen begann unser
Chor zu proben. Mitarbeitende
aus verschiedenen Bereichen
übten wieder mit viel Freude
alte und neue Weihnachtslieder. - Hin und wieder erzählen
ehemalige Patienten nach vielen Jahren von dieser schönen
Weihnachtstradition.
BS/EK
Neuer Geschäftsführer
Zum 1. Januar 2016 wurde Oliver
Pommerenke neuer Geschäftsführer
des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam-Sanssouci. Er tritt die Nachfolge
von Hartmut Hagmann an, der in die
Alexianer-Region Münster wechselte.
Der 40-jährige gebürtige Lüneburger
ist ausgebildeter OP-Fachkranken23
Krankenhaus St. Josef
pfleger und Rettungssanitäter.
Er hat an der
Hochschule für
Angewandte
Wissenschaften
in Hamburg sein
Masterstudium
mit den Schwerpunkten
Gesundheitsökono-
mie, Controlling und Krankenhausorganisation absolviert. Zuletzt war er
stellvertretender Geschäftsführer des
Krankenhauses St. Adolf - Stift Reinbeck in Hamburg und freut sich auf
die neue Herausforderung.
Auf der Agenda von Pommerenke
steht die bauliche Weiterentwicklung
sowie das langfristige kontinuierliche
Wachstum des St. Josefs-KrankenJo
hauses.
Studie christlicher Krankenhäuser
Am 7. Januar fand nun schon zum
6. Mal eine Pressekonferenz mit anschließendem Jahresempfang des
Verbundes christlicher Kliniken im
Land Brandenburg (VcKB) in Potsdam statt.
Diesmal wurde eine Studie des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts Wifor präsentiert. Das Institut aus
Darmstadt wertete die Wirtschaftszahlen der 13 zum Verbund gehörenden katholischen und evangelischen
Einrichtungen aus. Zu diesen gehört
auch das St. Josefskrankenhaus Potsdam-Sanssouci. Für 2014 wurde eine
Bruttowertschöpfung von 200 Milionen Euro errechnet. Jeder elfte Euro
stationärer Dienstleistungen in Brandenburg und jeder zwölfte Arbeitsplatz im märkischen Kliniksektor ist auf
den VcKB zurückzuführen. Wie WiforGeschäftsführer Dr. Dennis Ostwald
berichtete, beziehen die Kliniken
über 50 Prozent ihrer Vorleistungen
aus Brandenburg selbst. Dazu gehören nicht nur Medizintechnik und
Pharmaprodukte, sondern auch
Reparatur- und Versorgungsleistun24
gen. Kliniken sind somit nicht in erster
Linie ein Kostenfaktor, sondern Mittelstand. Das unterstrich auch Karsten
Bittgau vom Evangelischen Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin. Die
Kliniken wirken dem Absterben ländlicher Regionen entgegen. Er forderte mehr Investitionen in die Gesundheitswirtschaft und -ausbildung.
Beim Neujahrsempfang im Potsdamer Nikolaisaal sprachen neben
den Genannten auch die CDU/CSUAbgeordnete des Deutschen Bun-
destages Maria Michalk (Foto mit D.
Ostwald) und der neue Geschäftsführer des St. Josefs-Krankenhauses
Potsdam-Sanssouci, Oliver Pommerenke. Moderiert wurde die Veranstaltung von Tatjana Jury, „Keimzeit“
and
begleitete musikalisch.
Krankenhaus St. Josef
Kürbisse im Baum?
Die Gärtnerinnen des St. Josefs vollbringen wahrhafte Wunder!
Sogar "Baum-Kürbisse" gab es im
diesjährigen Herbst im Garten des St.
Josefs-Krankenhauses Potsdam-Sanssouci. Damit hatten insbesondere die
Patienten der Station St. Lukas etwas
zum Bestaunen. Die nämlich konnten
diese Wunderkürbisse vom Krankenbett aus sehen. Genau wie im Sommer ein Meer von Blumen in den
schönsten Farben.
Bunte Blumensträuße und wohl auch
die bunten Kürbisse helfen bekanntlich, Krankheiten zu lindern und
manchmal sogar, schneller gesund
zu werden. Gerade in der warmen
Jahreszeit gehen die Patienten, die
gut zu Fuß sind, aber auch Angehörige, immer wieder gern nach unten
und setzen sich auf die Bänke direkt
am Blumengarten.
Hier arbeiten die beiden Gärtnerinnen Ute Niepmann und Carola Foth.
Mit viel Liebe und Sorgfalt pflegen
und bebauen sie den ehemaligen
Garten der Borromäerinnen an der
Mauer des Parks von Sanssouci. Kunterbunte Blumenbeete, Riesensonnenblumen, Astern, Tagetes, Flocks,
Cosmeen, Sonnenaugen, Dahlien,
Gladiolen und vieles mehr bringen
dem Betrachter Sonne ins Herz.
Und wer sich nicht auf die Bänke setzen kann, bekommt sogar manchmal von den liebevollen Krankenschwestern und Krankenpflegern,
der Stationssekretärin oder den
Seelsorgerinnen einen Blumenstrauß
ans Bett gestellt.
In der Sommerzeit bis in den Herbst
hinein leuchten farbenfrohe Blumensträuße auf den Stationsfluren, in den
Eingangsbereichen des Krankenhauses, auf dem Tresen des Empfangs
und in der Marienkapelle. Und im
Herbst leuchteten dort die bunten
"Baum-Kürbisse".
Das St. Josefs ist dankbar, dass die
Gärtnerinnen den Patienten und den
Mitarbeitenden dieses schöne Stück
Schöpfung so greifbar nahe bringen!
B. Schürmann, E. Koopmann,ökum.
Seelsorgeteam/Fotos: Maatz
25
Krankenhaus St. Josef
Prof. Dr. Eckhart Frantz im Ruhestand
Seit über 13 Jahren war Herr Prof. Dr.
Frantz Chefarzt der Klinik für Innere
Medizin am St. Josefs-Krankenhaus,
von 2005 bis 2013 Ärztlicher Direktor.
Das temperamentvolle Agieren von
Prof. Dr. Frantz brachte ihm persönlich auch gesundheitliche Probleme,
so dass er sich zum Jahreswechsel
aus dem aktiven Dienst des Krankenhauses zurückzog. Seinen Lehrauftrag an der Uni Potsdam und seine
Tätigkeit in der Landesärztekammer
wird er aber weiterhin wahrnehmen.
Die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul
dankt Ihnen, lieber Herr Prof. Dr.
Frantz, für die vertrauensvolle Zusam-
menarbeit in all den Jahren, zum
Beispiel auch bei der Herausgabe
der Festschrift zum 150. Jubiläum der
Gründung des St. Josefs-Hauses.
Der Zeitpunkt des Ausscheidens von
Dr. Frantz ist auch für das Krankenhaus günstig, weil ein Nachfolger
oder eine Nachfolgerin neben der
Einarbeitung in die neue Funktion
auch die "Umsiedlung" aus den
Containern in den Neubau zur Mitte
des Jahres bewältigen muss.
Herzlichen Dank auch an den
Stellvertreter von Dr. Frantz, Herrn
Oberarzt Dr. Göner! Er hat durch seinen persönlichen Einsatz während
der Krankheit seines Chefs die fachliche Qualität und Funktionalität der
Klinik für Innere Medizin auf hohem
Niveau gehalten. Vergelts Gott!
Wir wünschen Herrn Prof. Dr. Frantz für
die Zukunft eine stabile Gesundheit
und Gottes Segen! Dem Nachfolger/in wünschen wir einen guten
Start in eine erfolgreiche Tätigkeit
zum Wohle der Kranken und empfehlen ihn oder sie der Fürsprache des
heiligen Josefs, der seit über 150
Jahren seine schützende Hand über
MK
dieses Krankenhaus hält!
Kämpfen um jeden Fuß - Gelungene Zertifizierung
Die Volkskrankheit Diabetes mellitus
breitet sich immer weiter aus. Am
Diabetischen Fußsyndrom leiden ca.
240.000 Menschen in Deutschland.
Diese Folgeerkrankung ist in ihrer Behandlung sehr aufwendig. Bundesweit kommt es jährlich zu ca. 50.000
Amputationen der Extremitäten.
26
Am St. Josefs-Krankenhaus PotsdamSanssouci ist seit mehr als zwei Jahren
ein interdisziplinäres Zentrum mit 48
Betten für Gefäßmedizin etabliert. Im
Januar erfolgte die Anerkennung des
St. Josefs-Krankenhauses als „stationäre Fußbehandlungseinrichtung DDG“
(Deutsche Diabetes Gesellschaft). Jo
Aus unserer Gemeinde
Winterwanderung nach Michendorf
Am Samstag, den 23. Januar, war es
wieder soweit: Die alljährliche Winterwanderung der Jungpfadfinder
nach Michendorf stand an. Schlafsack, Isomatte und Essensschüssel
waren gepackt und so ging es los
durch den Wildpark Richtung Caputh. Der Neuschnee eignete sich
wunderbar zur Schneeballschlacht
und so verging die Zeit wie im Fluge.
gerade recht und wir nutzen die Zeit,
ein Feuer zu starten. Leider war das
Holz sehr feucht und so richtig wärmen konnten uns die Flammen nicht.
Wir verwarfen die Idee, eine Suppe
zu kochen und bewältigten die letzten drei Kilometer zum Haus Sankt
Georg ohne Mühe. Nach dem ZweiGänge-Menü mit Burgern und Kaiserschmarrn waren die Kräfte wieder
zurück und wir verbrachten die restlichen
Stunden
des Tages mit den
Spielen "Räuber
und Gendarm" sowie
"Sardinen"
(Verstecke spielen
für Fortgeschrittene). Wie auch
im letzten Jahr bildete der Gottesdienst in Michen-
Die zurückgelegten Kilometer waren
jedoch vom Fliegen noch weit entfernt. Aber stetig näherten wir uns
unserem Ziel. Gegen Nachtmittag
wurde das Wetter immer unangenehmer. Der Nieselregen drang nasskalt unter unsere Kluften. Die Pause
am Groß Lienewitzer See kam so
dorf den Abschluss unseres gemeinsamen Wochenendes. Ganz gewiss
wird es nicht die letzte Wanderung
für die Pfadfinder vom Stamm
Sanssouci im Winter gewesen sein.
Gut Pfad und liebe Grüße!
Eure Jungpfadfinder der katholischen
Kirchengemeinde Potsdam
51.763 Schritte
Wir, die Roverstufe des Pfadfinderstammes Sanssouci, machten unserem Namen (Rover = englisch für
"Wandernder") am Wochenende
vom 22. bis 24. Januar alle Ehre.
Den letzten Abend und die letzte
Nacht in der Zivilisation verbrachten
wir am Freitag in einem evangelischen Jugendzentrum in Blankenburg. Wir versüßten uns die Zeit bei
27
Aus unserer Gemeinde
Spiel, Sport und Gesang. Nachdem
wir am Samstagmorgen eine ordentliche Portion Porridge genossen und
einen verspäteten Nachzügler vom
Bahnhof abgeholt hatten, machten
hackten Holz für's Lagerfeuer und
kamen 17 km später mit dem Einbruch der Dunkelheit in der natürlich
entstandenen Höhle im verschneiten
Harz an. Bei Vollmond- und Teelichtschein bereiteten
wir unser Abendessen auf offenem
Feuer zu. Ein Spalt
in der Felsdecke
fungierte als Abzug. Gut eingepackt und von der
Höhlendecke her
betropft, schliefen
wir auf dem laubbedeckten Felsboden der Höhle.
"Etwas" durchgefroren frühstückten wir
wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Nachtlagerstätte, den Volkmarskeller.
Wir kletterten auf den "Großvater"
(siehe Bild), sprangen über Bäche,
und verließen die Höhle gen Blankenburg, um dort gegen Mittag in den
Zug zurück nach Potsdam zu steigen.
Text/Foto: Rover
Katholische Marienschule
Flüchtlingshilfe
Seit über drei Monaten lernt ein
Flüchtlingsjunge in einer dritten Klasse
unserer Katholischen Marienschule.
Eltern und Schüler fragen oft, in welcher Form sie die Integration der in
Potsdam dauerhaft untergebrachten Flüchtlinge unterstützen können.
Eltern haben im Herbst bereits einen
ganzen Kleintransporter voller Kleiderspenden gestiftet. Der erste Beitrag der Schüler bestand darin, die
28
an der Sandscholle in Babelsberg entstandene Flüchtlingsunterkunft überhaupt erst einmal einrichten zu helfen, bevor die Flüchtlinge ankamen.
Kuchenbasar und Spendenläufe erbrachten über 3000 Euro für den Verein „Flüchtlingshilfe Babelsberg e.V.“,
der sich mit Schulleiter Dr. Thomas
Rathmann und Rechtsanwalt Dr.
Marc Liebscher in den Räumen der
ms/st
Marienschule konstituierte.
Aus unserer Gemeinde
Neujahrsempfang der Stadt Potsdam
Am 22. Januar hatte die Stadt Potsdam zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in den Nikolaisaal eingeladen. Etwa 600 geladene Gäste
hatten sich eingefunden. Neben
Oberbürgermeister Jann Jakobs waren auch die ehemaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und
Matthias Platzeck sowie mehrere
ausländische Botschafter und Abgeordnete des Bundestages und des
Landtages erschienen.
Drei verdiente Bürger durften sich in
das "Goldene Buch" der Stadt eintragen. Es waren die ehemalige Direktorin des Filmmuseums, Bärbel Dalichow; der Intendant des Filmorchesters Babelsberg, Klaus-Peter Beyer
und die Intendantin des Senders RBB
Dagmar Reim.
Der Themenschwerpunkt der Stadt
für 2016 lautet: "Hinter den Kulissen".
Gedanken zum Thema äußerte Dr.
Carl L. Woebcken, Vorstand der
Studio Babelsberg AG.
Musikalisch wurde die Festveranstaltung durch das Jugendsinfonieorchester der Städtischen Musikschule begleitet.
Mit anregenden und interessanten
Gesprächen im Foyer klang der
Nachmittag aus. In dem Gedränge
waren auch einige Gemeindmitglieder von St. Peter und Paul zu sehen,
so Propst Klaus-Günter Müller, Fides
und Lothar Mahrla, Konrad Geburek,
Rudolf Böhm und auch ein Vertreter
des Katholischen Sportvereins "Kniebeuge 98 e.V.". Unser Sportverein existiert seit 1998 und hat rund 75 Mitglieder. Im sportlichen Angebot sind
vorschulischer Kindersport, Volleyball
und Jugendfußball.
Am Sport interessierte Gemeindemitglieder sind herzlich willkommen.
Kontakt: [email protected]
Neujahrsempfang der Gemeinde
Am 23. Januar
trafen sich nach
der Vorabendmesse die ehrenamtlichen
Helfer der Gemeinde im Saal
der
Friedensgemeinde
in
der Schopenhauerstraße. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dr. Lavinia Baumstark
und Konstanze Reiche begrüßten die
"Ehrenamtler". Der Sonntagslesung, in
der von "dem Leib und den vielen
Gliedern" gesprochen wurde, war
dieser Abend gewidmet. Ein Höhepunkt des Abends war die "JahresShow 2015" in Bild und Ton von
Andreas Statt.
Von den Geistlichen der Gemeinde
waren Pfarrer Müller (mit Gitarre),
Kaplan Witold Wójcik und Pfrarrer i.R.
Rupprecht mit dabei.
Leider waren in diesem Jahr deutlich
weniger "Ehrenamtler" anwesend.
Vielleicht war die schwierige Wetterlage mit Regen und Glatteis daran
schuld.
MK
29
Sonntag ist Osterfreude
Maria aus Magdala
Das Johannesevangelium (Joh 20,118) berichtet davon, wie Maria aus
Magdala in der Frühe des ersten Tages der Woche am Grab Jesu von
tiefem Entsetzen gepackt wird: Der
Stein, der den Eingang zur letzten
Ruhestätte ihres Herrn versperren sollte, ist nicht mehr an seinem Platz. Die
Heilige Schrift schildert bewegend,
wie die emotional ergriffene Maria
Magdalena schließlich dem Gekreuzigt-Auferstandenen begegnet.
Aufgrund seiner direkten Anrede
erkennt sie ihn und durchschaut das
Mysterium, welches sich ereignet
haben muss. Maria wird der Auftrag
zuteil, den Jüngern die Osterbotschaft zu verkünden. Als Gesandte
bezeugt sie vor ihnen glaubhaft, was
sie selbst überzeugt hat: Jesus von
Nazareth ist wahrhaftig von den
Toten auferstanden!
Die treue Anhängerin aus Magdala
kann als Vorbild dienen: Sie trauert
um den ihr und den anderen offenbar abhanden gekommenen Herrn.
Eben dieser will mit seiner Erkundigung nichts im Vagen belassen:
Wen/was suchst du eigentlich?
Gleichsam jeder Christ sollte sich mit
dieser jesuanischen Frage konfrontiert sehen: Was ist die Motivation
meines Betens und religiösen Handelns? Wen oder was feiere ich,
wenn ich an der sonntäglichen
Messe teilnehme? Was fehlt mir bzw.
was vermisse ich, wenn ich fernbleibe? Ähnlich, wie es Maria Magdalena am Ostermorgen nicht möglich
war, den Auferstandenen zu berüh30
ren, geht es Christen auch heutzutage: Ein Kontakt mit ihrem Erlöser ist
allein im Glauben realisierbar.
Wer aber Zeuge des Auferstehungsgeschehens und der daraus erwachsenden endzeitlichen Hoffnung sein
möchte - nichts anderes bedeutet
letztlich Christsein -, braucht eine
wiederkehrende Vergewisserung des
eigentlich Unfassbaren. Notwendig
ist eine wiederkehrende Reminiszenz
des österlichen Staunens vor dem
leeren Grab.
Solch eine allwöchentliche Vergegenwärtigung ist der Sonntag. Während die Passions- und Osterzeit das
Zentrum des Kirchenjahres darstellt,
ist es dieser herausgehobene Tag, an
dem sich die Christenheit im Besonderen freuen und die über den Tod
hinausreichende Treue Gottes feiern
soll. Dies wird nicht zuletzt daran ersichtlich, dass die Liturgie des Sonntags lediglich von Hoch- oder
Herrenfesten verdrängt werden kann
(vgl. GOK 5). Die Botschaft des
Sonntags ist offenkundig: Es ist der
erste Tag des Schöpfungshandelns,
an dem Gott das Licht schuf und den
Tag von der Nacht schied (vgl. Gen
1,3-5). Bei der Auferweckung Jesu
erstrahlte dieses lebensspendende
Licht Gottes von Neuem und stiftete
der Menschheit auf diese Weise
einen Neuanfang.
Es gilt, die Tage zuvor als eine Dramaturgie zu begreifen, die auf den
sonntäglichen Höhepunkt hinführt.
Jonas Lietz
Was sonst noch geschah
"Maykomashmalon dos Licht? Was bedeutet das Licht?"
Unter diesem Titel gab es am
Holocaust-Gedenktag (27. Januar
2016) vor dem Portal des Langen
Stalls mit Landesrabbiner Nachum
Im Anschluss wurden in der Nagelkreuzkapelle Yiddische Lieder gesunF. Schuppan
gen und Texte gehört.
Fotos: Regine Rüss
Pressmann, Ud Joffe, Christian Rüss
und Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst
eine Gedenkveranstaltung, zu der
das Pfarramt an der Nagelkreuzkapelle alle Potsdamerinnen und Potsdamer eingeladen hatte.
Mit dem Anzünden von Kerzen und
Jüdischen Trauergebeten wurde an
eine erloschene Kultur erinnert.
Ins Goldene Buch der Stadt
Vor 25 Jahren gründete Marie-Luise
Döring den Potsdamer Verein "Il Ponte - Brandenburgische Gesellschaft
der Freunde Italiens e.V." Am 7. Dezember 2015 wurde sie dafür mit
einem Eintrag ins "Goldene Buch" der
Stadt Potsdam geehrt.
So organisierte sie mehr als 80 Reisen
nach Italien, 85 musikalische Veranstaltungen und 14 Publikationen.
Frau Marie-Luise Döring ist die Tochter
des ehemaligen Direktors der Marienschule, die 1939 von den Nazis verboten wurde.
MK
31
Ökumene
Potsdamer Gebetswoche
Eine Woche lang wurde in verschiedene Kirchen und Gemeindehäuser
eingeladen, um miteinander in der
Bibel zu lesen und zu beten. Unter
dem Thema „Willkommen zu Hause"
(Lukas 15, 11-32) wurde die Ökumenische Potsdamer Gebetswoche am
10. Januar in der St. Nikolaikirche
eröffnet. Einen Tag später war das
ökumenische Gebet zur Bibelstelle
Lk 15, 12 „wenn Beziehungen zerbrechen“ in unserer St. Josefskapelle. Bei
den Baptisten fand ein Jugendgebetsabend statt. Den Abschluss
bildete eine Taizé-Andacht.
and
Woche der Brüderlichkeit
Die „Woche der Brüderlichkeit steht
in diesem Jahr unter dem Thema
“Um Gottes Willen”.
Die Eröffnungsveranstaltung in Potsdam findet am Montag, 7. März, um
18.00 Uhr, im Saal des PotsdamMuseums statt. Benny Fischer, Vorsitzender des Dachverbandes der jüdischen Studierenden in Europa, hat
als Referent zu einem Festvortrag
zugesagt. Im 2. Teil werden sich das
Jugendzentrum “Lifroach” der Jüdischen Gemeinde Potsdam und
die Studierendengemeinde Beth
Hillel vorstellen. Rabbiner Naftoli
Surovtsev wird ein Psalmgebet sprechen.
Am Mittwoch, 9. März, um 10.00 Uhr
gibt es eine Filmvorführung im Filmmuseum, besonders für Schüler. Gezeigt wird der Film “Die Schüler der
Madame Anne” aus Frankreich, 105
Minuten. Der Eintritt ist frei. Madame
Anne ist die neue Geschichtslehrerin,
die in der Pariser Vorstadt eine 10.
Klasse übernimmt, die wild und lernunwillig ist. Madame Anne lässt sich
nicht beirren und startet ein Projekt
zum Thema Widerstand und Holocaust, mit dem es ihr gelingt, das
Interesse der Schüler zu wecken. Sehr
zu empfehlen!
Interessenten bitte anmelden unter:
st
0331-2718112.
100. Katholikentag in Leipzig
Nutzen Sie den Frühbucherrabatt bis
31. März! - Die Kirchenmeile im Leipziger Zentrum lädt dazu ein, die
Vielfalt kirchlichen Lebens kennenzulernen: Von Donnerstag, 25. Mai, bis
Samstag, 28. Mai, präsentieren sich
hier gemeinsam mit ökumenischen
Partnern mehrere Hundert Organisationen, Verbände, Vereine, Hilfswerke, Bistümer, Ordensgemeinschaften
32
und Laiengremien. Ab März finden
Sie das komplette Programm unter
www.katholikentag.de
Besonderheiten sind ein ökumenischer Frauengottesdienst, die Nacht
der Lichter mit Brüdern aus Taizé und
Light of Christ - ein abendlicher Stationenweg zu Fronleichnam.
Telefon: 0341-52575-0
[email protected]
Aus unserer Gemeinde
150. Todestag von Peter Joseph Lenné
Am 23. Januar des Jahres 1866 ist in
unserer Gemeinde ein Mann gestorben, der für unsere Stadt Potsdam
und seine Einwohner viel getan hat.
Die Gemeinde St. Peter und Paul und
andere Mitbürger der Stadt trafen
sich am 23. Januar auf dem Bornstedter Friedhof, um des 150. Todes-
tages des Wohltäters und Ehrenbürgers von Potsdam zu gedenken, der
50 Jahre zuvor aus Bonn nach Potsdam übersiedelte. Es war ein kühler
und nebliger Tag. Die Friedhofswege
waren matschig und teilweise glatt.
Deshalb fand die Andacht in der
Kirche von Bornstedt statt.
Nach der Begrüßung durch Pfarrer
Wizisla (ev.) begann Propst KlausGünter Müller mit dem Lied "Lobe
den Herrn" die Andacht. Mit Worten
über die Schönheit der Schöpfung
und das Paradies - den Garten Eden
- brachte uns Propst Müller die Gedanken unseres Gemeindemitgliedes Peter Joseph Lenné nahe, um
uns eine Ahnung vom himmlischen
Paradies zu vermitteln.
Im Anschluss erinnerte uns Prof. Dr.
Matthias Wemhoff vom Pfarrgemeinderat daran, dass die Potsdamer Kulturlandschaft ohne das
Werk von Peter Joseph Lenné undenkbar ist. Von der Pfaueninsel und
Sacrow, über den Neuen Garten,
den Pfingstberg, den Park von Sanssouci und Charlottenhof sowie
an mehr als 50 Parks in ganz
Deutschland ist sein Wirken
Realität geworden. Auch wenn
wir vom Potsdamer Stadtschloss auf das gegenüber liegende Havelufer blicken, sehen wir vom Brauhausberg
über Templin bis nach Ferch
und Petzow auf eine von Lenné
gestaltete Landschaft.
Die Stadt Potsdam war durch
unseren
Oberbürgermeister
Jann Jakobs vertreten, der in der
Kirche ein Grußwort sprach. Auch der
Vertreter der Familie Lenné, Peter
Lenné aus Essen, begrüßte die Festgemeinde. Nach dem Lied "Geh aus
mein Herz und suche Freud" verließen
wir die Kirche und gingen zum Grab.
Auf dem Grabhügel lag schon ein
Gebinde des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Unser Oberbürgermeister legte nun den repräsentativen Ehrenkranz der Landeshauptstadt Potsdam nieder. Mit einem stillen Gedenken ehrten die Anwesenden den großen Gärtner und Landschaftsgestalter.
Auch für seine Kirchengemeinde St.
Peter und Paul hat Lenné viel getan.
Wie bekannt, hat er durch sein sozia33
Aus unserer Gemeinde
les Engagement dazu beigetragen,
die Armut der "kleinen Leute" in der
Mitte des 19. Jahrhunderts zu mildern.
So war er zum Beispiel Gründungsmitglied des St. Josefs-Kinder- und
Waisenhauses, aus dem sich dann
durch das Wirken der Borromäerinnen das St. Josefs-Krankenhaus entwickelte. Das Waisenhaus konnte
Lenné noch erleben, aber den Neubau unserer Pfarrkirche auf dem Bassinplatz nicht mehr. Lenné hatte, gemeinsam mit Baumeister Stüler, den
Standort dafür vorgeschlagen und
durchgesetzt. Er starb, als die Fundamente aus dem Sumpf des zugeschütteten Bassin emporwuchsen.
Noch am 29. Juni 1863 war Peter
Joseph Lenné zum Ehrenbürger der
Residenzstadt Potsdam ernannt worden. Er rief daraufhin die „Peter und
Paul Stiftung“ ins Leben, aus deren
Erlös arme Potsdamer Bürger, je zur
Hälfte katholischer und evangelischer Konfession, unterstützt wurden.
Infolge der großen Inflation im Jahre
1923 löste sich die Stiftung auf.
MK
Unsere Erstkommunionkinder
Erstkommunion am Samstag, dem 7. Mai, um 10.00 Uhr in der Propsteikirche
Anhalt, Karl
Arndt, Adrian
Baumgart, Greta
Beerkens, Amelie
Berres, Len
Brinkhaus Tort, Magali
Dingelstadt, Anna Linh
Dittmann, Leon
Engler, Magdalena
Fischer, Stephan
Gestrich, Kaja
Güthlein, Lena
Hahner, Jonas
Held, Romy
Hörtlehner, Aurelia
Hünerson, Hanna-Maria
Ibe, Jessica
Ittermann, Josephine
Jungemann, Oskar
Klonowska, Vivienne
Knispel, Johanna
Kolodziej, Antonia
Kolodziej, Julia
34
Kopankiewiecz, Kim
Kopankiewiecz, Tim
Kremer, Cornelius
Kremer, Henrike
Kremer, Johanna
Kwapil, Nina
Lenkeit, Charlotte
Linde, Alan
Mack, Carolin-Vianne
Matti, Adeeb
Ondarza, Ferdinand
Paschtika, Emma
Rieker, Marlene
Schäfer, Franziska
Schrehardt, Sebastian
Swiatkowski, Dorian
Tchakutch, Frank
Thaddey, Alexander
Thaddey, Viktoria
Vagedes, Elias
Wacker, Xenia
Westbomke, Liam
Aus unserer Gemeinde
Gemeindefasching 2016
Vertreter nach Babelsberg. Vikar
Karlsson stieg in die Bütt und wurde
musikalisch von Propst Müller unterstützt. Ein „Herren-Dessert“ wurde vor
Ort angerichtet. Natürlich musste
wieder saubergemacht werden. Und
Da war er wieder, der Schlachtruf der
Faschingsenthusiasten: „Babelsberg PoWer!“ (PotsdamWerder)! Am 6. Februar drehte sich alles um(s) KOCHen.
Der Saal von St. Antonius wurde zur
Küche umgebaut. Mit dampfenden
Töpfen zog der Elferrat ein und teilte
„Suppe“ aus. Mit einem Lied wurde
Erzbischof Koch begrüßt, der sich jedoch schriftlich entschuldigen ließ. Er
entsandte offenbar gleich mehrere
so gab es einen
wahren Putzfrauentanz. Im Show-Teil
zeigten sich „Die
Söhne Benedikts“
von ihrer kämpferinarr
schen Seite.
35
Personalia
Gregorius-Orden für Werner Dolata
Werner Dolata, geb. am 23. Februar
1927, wurde von Papst Franziskus zum
Komtur des Gregorius-Ordens ernannt. Am 20. Dezember erhielt er
die hohe päpstliche Auszeichnung
für sein vielfältiges Engagement als
bekennender Katholik.
Als Jugendlicher leitete er ab 1942
eine verbotene katholische Pfadfindergruppe in seiner Geburtsstadt
Brandenburg an der Havel, nach
Kriegsende beteiligte er sich aktiv am
Aufbau der katholischen Jugendarbeit im Ost-Teil des Bistums.
Viele Jahre gehörte Werner Dolata
dem Kirchenvorstand der Pfarrei St.
Matthias an. Er war von 2000 bis 2014
Vorsitzender der Vertreterversammlung der katholischen Pfarrgemeinden im Erzbistum Berlin. Von 2003 bis
2014 gehörte er in dieser Funktion
auch dem Diözesanvermögensverwaltungsrat an, dem höchsten Finanzgremium des Erzbistums Berlin.
Auch als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und des Deutschen
Bundestags (1981-87) vertrat er seine
Glaubens-Überzeugung. Dolata ist
Träger des Verdienstordens 1. Klasse
der Bundesrepublik Deutschland.
Werner Dolata verstarb am 26. Dezember. In seinem Nachruf schreibt
der Vorsitzende des Diözesanrats der
Katholiken im Erzbistum Berlin, Wolfgang Klose: "Mit Werner Dolata verliert das Erzbistum Berlin eine im
katholischen Glauben fest verwurzelte und bis zuletzt hoch engagierte
Persönlichkeit. Sein Nonkonformismus
und seine kritische Loyalität werden
uns fehlen." R.i.P.
and
80. Geburtstag von Manfred Gläser
Am 19. März 2016 feiert unser Gemeindemitglied Dr. rer. nat. Manfred Gläser seinen 80. Geburtstag. Er
36
wurde 1936 in Breslau geboren. Zum
Kriegsende flüchtete die Familie in
die Oberlausitz. Nach dem Abitur studierte er Physik und Mathematik an
der Pädagogischen Hochschule in
Potsdam. Von 1971 bis 1992 war Dr.
Gläser wissenschaftlicher Mitarbeiter
und Abteilungsleiter am Institut für
Landtechnik Bornim. - In unserer Gemeinde war er viele Jahre Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, organisierte Gemeindefeste und Faschingsveranstaltungen. Als Autor und Redakteur der "gelben Heftreihe" unserer Gemeinde ist Dr. Gläser sehr
engagiert. Herzlichen Glückwunsch,
Schaffenskraft und +Gottes Segen+ !
Personalia
Hedwig Zienert verstorben
Am Mittwoch, dem 6. Januar 2016,
am Fest der Erscheinung des Herrn,
verstarb nach längerer Krankheit
Frau Hedwig Zienert geb. Schade.
Sie lebte seit frühester Jugend in
unserer Gemeinde. Viele ältere Ge-
meindemitglieder kennen sie
noch als "Hedi
Schade" in der
katholischen Jugend während
der DDR-Zeit und als Mitglied unseres damaligen
Kabaretts "Der Scheiterhaufen" (siehe Abbildung links).
Wir kennen sie jahrzehntelang als Sängerin im Kirchenchor. Nun ist Hedwig
uns vorausgegangen. Wir
alten Freunde und Gefährten jener Jahre hoffen
auf ein Wiedersehen mit
ihr im Reiche Gottes! R.i.p
MK
Fotos: privat/Archiv
80. Geburtstag von Prälat Steinke
Am 21. Januar konnte Prälat Roland
Steinke seinen 80. Geburtstag feiern.
Die Gemeinde von St. Peter und Paul
gratuliert sehr herzlich und wünscht
dem Potsdam stets Verbundenen
Gesundheit und Gottes Segen!
Prälat Roland Steinke war Ost-Berliner
Caritasdirektor und lange Jahre Generalvikar des Erzbistums Berlin.
Am 2. Juni, 18 Uhr, leitet er die monatliche Wallfahrt nach Maria Frieden in
and
12105 Berlin, Kaiserstraße 27.
In unserer Gemeinde wurde getauft
Ella Marie Bauer
Aus unserer Gemeinde verstarben
Emanuel Ette
Hedwig Zienert
Werner Matiaske
37
Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info ++
Papst Franziskus wird im Jahre 2016 mit dem "Karlspreis" der Stadt Aachen für
seine Verdienste um die Einigung Europas geehrt.
Erzbischof Dr. Heiner Koch feierte am 9. Februar einen Gottesdienst anlässlich
des 80. Geburtstages des 2011 verstorbenen Erzbischofs von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky.
Vom 15. bis 18. Februar 2016 findet in Kloster Schöntal (Bistum RottenburgStuttgart) die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
unter Leitung des Vorsitzenden, Kardinal Reinhard Marx, statt.
Eine Interreligiöse Tagung zum 10. Jahrestag der Publikation der Enzyklika
„Deus caritas est“, die Papst Benedikt XVI. am 25. Januar 2006 veröffentlicht
hatte, findet am 25. und 26. Februar 2016 statt. Msgr. Dal Toso betonte, Papst
Franziskus setze in die Tat um, was Benedikt XVI. in Worten formuliert habe.
Der nächste Eucharistische Weltkongress findet 2020 in Budapest statt. Nach
1938 ist die ungarische Hauptstadt damit zum zweiten Mal Gastgeber des
kirchlichen Großereignisses. Das Treffen in Cebu endete am 31. Januar.
Kardinal Reinhard Marx ist am 17. Januar von seiner neuntägigen Reise nach
Vietnam zurückgekehrt. Der Besuch fand in den Großräumen Hanoi und HoChi-Minh-City statt.
Mit Gottesdienst und Festakt feierten Freunde, Gäste, Ehemalige sowie Vertreter des Erzbistums am 16. Januar den 100. Geburtstag des damaligen Kinderkurheims St. Otto in Zinnowitz - heute Haus für Begegnung und Familienferien.
Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße ruft alle Menschen zur offenen Begegnung mit Flüchtlingen und Fremden auf. Darin liege eine Chance für einen
"menschlichen, gemeinschaftlichen Neuanfang". "Fremdsein ist Teil des
Menschseins", betonte Heße, der auch Sonderbeauftragter der Deutschen
Bischofskonferenz für Flüchtlingsfragen ist.
Der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga hat Mediziner kritisiert, die Schwangeren im Falle einer Zika-Infektion zur Abtreibung raten. „Zika“
sei nicht bloß ein Wort, sondern ein Aufruf. "Wir können dem nicht gleichgültig
gegenüberstehen." Er rief alle Katholiken auf, die Krankheit zu bekämpfen.
Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. von Moskau wollen sich am 12. Februar auf Kuba treffen. Es ist die erste Begegnung der
Oberhäupter dieser beiden Kirchen überhaupt in der Geschichte.
An der Jerusalemer Klagemauer dürfen demnächst Frauen und Männer in
einer besonderen Zone gemeinsam beten.
Paul Hinder, Apostolischer Vikar aus Südarabien, weihte Darick Paul D’Souza
und Arun Raj Manuel in der St. Joseph-Kathedrale von Abu Dhabi zu Priestern.
Es war der erste katholische Weihegottesdienst in den Vereinigten Arabischen
Emiraten.
Der nächste Pfarrbrief erscheint voraussichtlich am 14. Mai 2016.
Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info +++ Info ++
38
Ihre Spende am 12./13. März
Propst:
Kaplan:
Diakon Prof. Johann Ev. Hafner
Pastoralreferentin Eva Wawrzyniak:
Gemeindereferentin:
Kirchenmusiker:
Pfarrsekretärin (Pfarrbüro):
Stellv. Kirchenvorstandsvorsitzender:
Rendantin:
PGR-Vorsitzende:
Sakristei Propsteikirche:
Katholische Öffentliche Bücherei:
Katholische Studentengemeinde
Kita “St. Peter und Paul”:
Krankenhaus St. Josef:
Krankenhausseelsorgerin St. Josef:
St. Josef Sozialstation Potsdam:
Altersheim St. Franziskus:
Marienschule
Unter dem Leitwort
"Das Recht ströme
wie Wasser" stellt die
Fastenaktion 2016 die
Sorge für das Recht,
für Gerechtigkeit und
Menschenwürde am
Beispiel Brasilien in
den Mittelpunkt.
Das Bild zeigt eine
Luftaufnahme
aus
dem Amazonasgebiet.
Klaus-Günter Müller
0331/230799-1
Witold Wójcik
0331/230799-2
[email protected]
0331/977-1506
[email protected]
0176-82753744
Maria Rontschka
0331/230799-6
Andreas Zacher
0331/9510727
Sabina Görisch
0331/230799-0
Martin Patzwald
0331/970432
Nora von Bistram
0331/230799-9
Lavinia Baumstark
0331/2735203
Zu den Gottesdienstzeiten
0331/230799-5
Anette Geist
[email protected] 0331/5051374
(KSG)
[email protected]
Susanne Adler (Leiterin)
0331/901296
Telefonzentrale
0331/9682-0
Birgit Schürmann
0331/9682-2021
Kathleen Funk (Pflegedienstleiterin)
0331/621117
Ulrike Grauer (Leiterin)
0331/88740-102
Espengrund 10
0331/6003713-0, Hort -5, Fax -9
Pfarramt St. Peter und Paul
Anschrift: Pater-Bruns-Haus, Am Bassin 2, 14467 Potsdam
Telefon: 0331/230799-0
E-Mail:
[email protected]
Fax:
0331/230799-8
Homepage:
www.peter-paul-kirche.de
Bankverbindung Potsdam:
IBAN: DE86 37060193 6000430020, BIC: GENODED1PAX
Bankverbindung Werder (Havel):
IBAN: DE35 37060193 6003374015, BIC: GENODED1PAX
Öffnungszeiten des Pfarrbüros:
Montag und Donnerstag
8-13 Uhr
Dienstag
8-13 und 15-18 Uhr
39
Palmsonntag in St. Peter und Paul Potsdam
Hin und Her am Ostermorgen
Zunächst ist es Maria von Magdala, die sich auf den Weg zum Grab macht traurig und schweren Schrittes. Das leere Grab lässt sie zu den Jüngern zurücklaufen - erschrocken über den fehlenden Leichnam. Ihre Nachricht bringt
Petrus und Johannes auf Trab. Doch was treibt sie an? Sorge, der Leichnam
Jesu könnte gestohlen sein? Neugier? Oder vielleicht doch die leise
Vorahnung einer unerwarteten Wendung? Bei allem Hin und Her, wir können
Jesus, wir können Ostern nicht einholen. Ostern holt uns ein.
Redaktion: [email protected] - Michael Kindler (0331/2703001),
Andreas Statt (0331/816038) - Beiträge und Kommentare sind stets willkommen!
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. April 2016. Nachträgliche Änderungen sind gelegentlich unumgänglich; bitte stets auf die aktuellen
Vermeldungen achten! Wenn nicht anders gekennzeichnet: Fotos Andreas Statt