Reformiert 05/2016 - ref. Kirchgemeinde Grenchen

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www.grenchenref.ch | Mai 2016
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE GRENCHEN-BETTLACH
der Geist macht
lebendig
«Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch
hilft nichts; die Worte, die ich zu euch geredet habe,
sind Geist und Leben.» Johannes 6,63
redaktion GeMeindeseiten:
Sandra Marti, 032 654 10 22, [email protected]
Glasfenster von Max Brunner (1910-2007)
«taube» in der Zwinglikirche und
«Brot des lebens» in der Markuskirche
In der Bibel ist Gottes Geist diejenige Kraft, die lebendig macht. Sie fährt in die müden Knochen und stellt sie
wieder auf. Es ist die Kraft, welche versteinerte Herzen
wieder in menschliche verwandelt.
Und: Der Geist Gottes lässt Menschen aufstehen, lässt
sie den Mund auftun, lässt sie Unrecht Unrecht nennen
und nimmt ihre Angst. Wenn es von einem Menschen
in der Bibel heisst: «Der Geist Gottes kam über ihn»,
oder: «Er war erfüllt vom Heiligen Geist», dann wurde
dieser nicht irgendwie in mysteriöse Welten entrückt,
sondern im Gegenteil: Mit beiden Beinen wurde so eine
Person ganz direkt in die Welt hineingestellt. Und er/sie
bekam Kraft und bekam Mut, es begann, etwas zu leben
und zu geschehen.
Vor bald 2000 Jahren in Jerusalem erfuhr das auch die
junge Christengemeinde. Sie erlebten, wie es ist, wenn
einem der Geist Gottes lebendig macht. Bis dahin waren diese paar Dutzend Männer und Frauen ein ängstlicher, in sich abgeschlossener Kreis gewesen - zwar mit
einer gewissen Hoffnung, aber ohne Kraft und ohne
Mut.
An jenem Pfingstfest aber erwachten sie plötzlich zum
Leben. Es kam eine Dynamik in dieses Grüppchen hinein. Sie bekamen die Kraft, um aufzustehen und hinauszugehen, um zu reden und zu handeln. Sie glaubten
nicht nur an das Evangelium, sondern begannen es zu
leben! Ihre Hoffnung und Begeisterung wurden anstekkend, echt und lebendig für die ganze Menschenmenge.
am
– gemeins
s.
unterweg
Marcel horni, PFarrer
weekend für Väter und
kinder
Der Name Samuel bedeutet: «Gott hat
Es ist ein besonderes Erlebnis,
mit dem Papi und anderen
Vätern und ihren Kindern ein
Wochenende im Wald zu verbringen.
an sechs abenden wollen wir mit Hilfe
der Samuel-Bücher dieser interessanten
Gestalt des letzten Richters und des Königmachers «Samuel» nachspüren und
darauf hören, was diese Gestalt uns heute zu sagen hat.
Die abende werden von Pfarrer Donald
Hasler durchgeführt und finden jeweils
um 19.30 Uhr im Zwinglihaus statt.
Für den Gesamtzusammenhang ist es
sinnvoll, alle abende zu besuchen. Wer
aber verhindert ist, kann auch nur an einzelnen abenden anwesend sein. Die
abende sind für alle Konfessionen offen.
n
e
t
s
g
n
i
Pf
Den belebenden Geist können wir natürlich weder «machen» noch herbeizwingen, und kaufen können wir ihn
auch nicht. Aber Pfingsten erinnert uns daran, dass man
um diesen Geist, der lebendig macht, bitten kann. Ihn
wirklich zu wollen und sich für ihn öffnen: Das ist nicht
wenig, sondern das ist schon fast alles! Es schliesst
nämlich die Bereitschaft ein, sich selber verändern zu
lassen. Und damit fängt jede Erneuerung an.
Ich wünsche Ihnen erholsame, aber auch spannende
Pfingsten – für Körper, Seele und Geist.
hören! schemu’el
gehört».
wir wünschen allen
schöne Feiertage
Der Geist Gottes, der an Pfingsten gefeiert wird, bringt
Menschen in Bewegung, macht sie lebendig. Genau so
etwas haben wir auch heute in unseren Kirchen, in unserer Gesellschaft nötig.
Damit meine ich nicht nur Menschen, die sich getrauen,
Missstände aufzuzeigen und dagegen anzugehen. Vielleicht sind heute Menschen wichtiger, die von ihrer
Hoffnung reden und diese in ihrem Leben umsetzen
können. Menschen, die voller Begeisterung und Feuer
sind. Menschen, die versuchen zu leben, was das Evangelium verkündet: Mit Gott und den Mitmenschen verbunden zu sein.
So vieles ist verrostet, verhockt, blockiert, eingeschlafen. Wir sind festgefahren in überkommenen Urteilen
und Vorurteilen. Wir sind begraben in Gewohnheiten
und Sachzwängen. Wir sind unbeweglich und stur aus
lauter Denkfaulheit. Oft sehen wir nur das Schwere und
Negative und trauen Gott und dem Leben nichts zu. Wo
bleibt die Lebenslust, wo bleibt das erfüllte, sinnvolle
Leben, das Christus uns versprochen hat?
donnerstag, 28. april - Samuels Geburt
und die Vorgeschichte
donnerstag, 12. Mai - Samuels Berufung
donnerstag, 19. Mai - Samuels Erfolg als
Richter, 1. Samuel, 5-8
dienstag, 31. Mai - Samuel der kritische
Königsmacher, 1. Samuel, 9-11
dienstag, 7. Juni - Samuel und Saul eine Tragödie, 1. Samuel, 12-15
dienstag, 14. Juni - Samuel salbt David
zum König, 1. Samuel, 16
Bitte melden Sie sich bei Donald Hasler,
032 652 12 39, [email protected] oder im Sekretariat, 032 654 10 22,
[email protected], an.
Dies vor allem, wenn wir in einem Tipi schlafen und leben (für
den Notfall steht ein Waldhaus
zur Verfügung).
Es können Kinder von 5-13 Jahren mitkommen.
Leitung:
Pfarrer Marcel Horni und andere
Datum:
Samstag / Sonntag, 27./28. august 2016
am 7. Juli (19-20 Uhr) findet für alle Erwachsenen ein obligatorischer infoanlass im Zwinglihaus statt.
Ort:
Ein Wald in der Nähe von Grenchen
Kosten:
Vater mit einem Kind CHF 80.--, jedes weitere eigene Kind oder
Kinder aus Patchworkfamilien CHF 25.--, Kinder aus dem Bekanntenkreis CHF 35.--/Kind.
Wenn Sie dankbar für eine Reduktion wären, melden Sie sich
ohne zu zögern.
Versicherung:
anmeldeschluss:
ist Sache der Teilnehmer
15. Juni 2016
(Beschränkte Platzzahl - es gilt der Eingang der anmeldung)
auskunft:
Pfarrer Marcel Horni, 032 652 13 27
anmeldung an:
Sekretariat, Ref. Kirchgemeinde, Zwinglistrasse 9, 2540 Grenchen
Verbindliche anmeldung zum Vater-kind weekend vom 27./28. august 2016
Name:
Vorname:
adresse:
Ihre Kirche.
Telefon/Natel:
E-Mail:
Name 1. Kind:
Geb. Datum:
Name 2. Kind:
Geb. Datum:
Name 3. Kind:
Geb. Datum:
0 Wir schlafen im eigenen Zelt
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Verantwortliche und Adressen Bettlach
Kreis Markus: Pfarrer Roland Stach, 032 645 22 18, [email protected]
Kirchgemeindehaus Markus Bettlach: Markusstrasse 4, Bernhard Sprenger, Sigrist, 032 645 28 70
Freier Tag des Pfarramtes: Donnerstag
Gottesdienste Markuskirche
Veranstaltungen Bettlach
Sonntag, 1. Mai, 10.00 Uhr
Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach
MarkusCHOR
Proben jeweils dienstags von 19.45–21.15
Uhr im Kirchgemeindehaus Markus. Neue
Sängerinnen und Sänger sind herzlich
willkommen! Ruth Rüefli, 032 645 26 76
Wir singen im Pfingstgottesdienst vom
15. Mai
Freitag, 6. Mai, 15.15 Uhr
Ökumenische Andacht im APH Baumgarten
Sonntag, 8. Mai, 10.00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst Pfarrkreis
Markus. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apero
Freitag, 13. Mai, 15.15 Uhr
Ökumenische Andacht im APH Baumgarten
Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr
Pfingstgottesdienst mit Abendmahl.
«Auferstehungsgeschichten», Apostelgeschichte 9, 36-42. Mitwirkung des MarkusCHORs. Pfarrerin Kornelia Fritz
Freitag, 20. Mai, 15.15 Uhr
Ökumenische Andacht im APH Baumgarten
Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr
Ökumenischer Familiengottesdienst
zum Thema Taufe in der St. Klemenzkirche. Mitwirkung der 2. Klässler mit
ihren Katechetinnen Astrid Viatte und
Rita Bonino. Leitung: Susi Günter-Lutz,
Gemeindeleiterin
Frauenverein Markus
Jass- und Spielnachmittag
Mittwoch, 4. Mai, 13.30 Uhr
im Klemenzsaal
Jahresversammlung
Donnerstag, 12. Mai, 18.00 Uhr
Kleines Nachtessen und anschliessend
die gewohnten Traktanden
Frauezmorge
Donnerstag, 19. Mai, 09.00 Uhr
Mit Pfarrerin Rosmarie Ruprecht machen
wir uns Gedanken zu «10 Sätze zum Zusammenleben in der multireligiösen
Gesellschaft»
Bettlach
Konfirmation damals und heute
Im Ur- und Frühchristentum war es üblich, nur Erwachsene zu taufen. Davor absolvierten die Taufwilligen einen Taufunterricht, der
sie in die Grundlagen des christlichen Glaubens einführte. Im Laufe der Zeit änderte sich das und es wurden mehr und mehr Kinder
getauft. Das heisst, die Eltern eines Neugeborenen entschieden sich stellvertretend für ihr Kind für den christlichen Glauben.
Der Strassburger Reformator Martin Bucer (1491-1551), ein Zeitgenosse Luthers, forderte deshalb seit 1534 die Einführung der Konfirmation. Bucer fand, es solle ein Fest geben, in dem die Jugendlichen selber sich zu ihrem Glauben bekennen. Damit verband Bucer die Vorstellung, dass Jugendliche in die erwachsene christliche Gemeinde aufgenommen und zum Abendmahl zugelassen werden.
Der Sinn der Konfirmation erschliesst sich aus dem Wort selbst. Es kommt vom lateinischen «confirmare», was soviel heisst wie
«bekräftigen», «begründen». So wird bei der Konfirmation ein Bekenntnis abgelegt zum Glauben und zu der Kirche, zu der man
durch die Taufe bereits gehört.
Im Laufe der Zeit wurde die Konfirmation zu einem Fest, bei dem die Konfirmierten nicht nur in die Gemeinde, sondern auch in der
Gesellschaft als Erwachsene anerkannt wurden. Mit der Konfirmation war für die Mehrzahl der Konfirmierten der Beginn des Arbeitslebens verbunden. Dieser Übergang zeigte sich auch in der neuen Kleiderordnung: Die jungen Männer erhielten ihren ersten
Anzug, die Mädchen die ersten Schuhe mit etwas höheren Absätzen.
Mittagsclub
Mittwoch, 4. und 18. Mai, 11.30 Uhr,
im Kirchgemeindehaus Markus.
Anmeldungen bis Montagabend an
Hanny Kofmel, 032 645 15 52
Freitag, 27. Mai, 15.15 Uhr
Ökumenische Andacht im APH Baumgarten
Sonntag, 29. Mai, 10.00 Uhr
Gottesdienst. Pfarrer Roland Stach
Vorankündigung:
Die Konfirmanden von 1966 (sie feierten am 20. März in der Markuskirche ihre «Goldene Konfirmation»)
Tauferinnerungs-Gottesdienst
Am Sonntag, 12. Juni feiern wir um 10.00 Uhr einen Tauferinnerungs-Gottesdienst, zu
dem alle, die sich ihrer Taufe neu bewusst werden wollen, herzlich eingeladen sind.
Besonders freuen wir uns auf die Familien, die im vergangenen Kalenderjahr ein Kind
haben taufen lassen. Im Anschluss an diesen Gottesdienst treffen wir uns zu einem
Apero
Kindergottesdienste
Unterricht kreis markus
Fiire mit de Chline
Freitag, 27. Mai, 16.00 Uhr,
Markuskirche
Herzlich laden wir ein zu
unserem Kinder-Gottesdienst, der sich an alle
Kinder bis ca. 6 Jahre
und ihre Eltern und
Grosseltern richtet.
Pfarrer Roland Stach,
Rita Bonino und Priska Schnyder
Konfirmandenunterricht Kreis Markus
Dienstag, 3. Mai von 16.30 - 18.00 Uhr
Freitag, 6. Mai von 17.00 - 19.00 Uhr
im Kirchgemeindehaus Markus
Stars und Stärnli
Freitag, 27. Mai,
16.00 - 17.30 Uhr,
Kirchgemeindehaus
Markus
Zu Spiel, Spass, Werken und
Geschichten hören, von Gott singen,
laden wir Kinder zwischen 6 und 9 Jahren
ein.
Marianne Brunner und Sibylle Studer
Konfessionelle Nachmittage
Freitag,
13. Mai
4. Klassen
Freitag,
20. Mai
- 2. Klassen
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich
jeweils um 13.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Markus. Die Katechetinnen und ihr
Team freuen sich auf Euch!
Auch die Geschenke zur Konfirmation haben sich im Laufe der Zeit stark geändert. Früher gab es Geschenke, die eher eine symbolische Bedeutung oder einen persönlichen Wert hatten. Für Knaben war das oft die erste Armbanduhr und bei Mädchen ein
Schmuckstück oder gar Teile der Aussteuer.
Heute ist das Erwachsenwerden nicht mehr auf den Zeitpunkt der Konfirmation konzentriert. Zur Jugend gehört man noch lange
danach. Auch die Zulassung zum Abendmahl findet heute bereits sehr viel früher statt, bei uns in der 3. Klasse.
Ist die Konfirmation deshalb heute zu einem blossen Geschenkefest verkommen oder kann die Konfirmationsvorbereitung Jugendlichen auf dem oft schwierigen Weg zum Erwachsensein helfen und Orientierung geben?
Viele Jugendliche sind durchaus an Fragen zu Glauben und Religion interessiert. Doch sie finden – wie die meisten Erwachsenen –
nur schwer Worte, um ihre Gefühle und Überzeugungen auszudrücken.
Fragt man Jugendliche nach der Motivation sich konfirmieren zu lassen, dann fällt ihnen die Antwort oft schwer.
Die Zeit der Pubertät ist bekanntlich eine Zeit der Suche nach Orientierung und nach dem Sinn des Lebens. Der kirchliche Unterricht bietet den Jugendlichen Raum, solchen existentiellen Fragen nachzugehen, so sie denn diese Möglichkeit nutzen.
Was aber bleibt nach der Konfirmation? Wie viele der Konfirmierten finden langfristig ihren Platz in der Gemeinde? Oder hat sich
die Gemeinde damit abgefunden, dass viele Jugendliche eher aus der Kirche hinauskonfirmiert werden als hinein, in der Hoffnung,
dass sie vielleicht als Erwachsene wieder auftauchen?
Wenn wir Jugendliche dauerhaft integrieren wollen, dann müssen wir mithelfen, dass sie nach der Konfirmation auch ihren Platz in
der Gemeinde finden können. Kinder und Jugendliche sind nämlich nicht erst die Gemeinde von morgen – auch wenn sie zahlenmässig mittlerweile in der Minderheit sind. Sie sollten das Kirchenleben mitgestalten dürfen und ihre Wünsche und Meinungen sollten
Gehör finden. Sonst laufen wir Gefahr, dass „morgen“ niemand mehr da ist, der Gemeinde sein könnte.
Unsere Konfirmanden 2016 im Pfarrkreis Markus
Kirchliche Handlungen März ganze Kirchgemeinde
Taufen
26.De Cubellis Mattea, Friedhofstrasse 9, Bettlach
27.Wegmüller Leo, Jurastrasse 79, Grenchen
Bestattungen
11. Obrecht-Lüthi Vreni, Kastelsstrasse 31, Grenchen, 28.05.1932–04.03.2016
23.Locher-Thommen Marie, Kastelsstrasse 31, Grenchen, 23.06.1923–12.03.2016
31.Hess-Kummer Elisabeth, Dorfplatz 3, Bettlach, 30.01.1925–20.03.2016
Am Sonntag, 8. Mai werden in der Markuskirche konfirmiert:
Léa Alessandra Vallata, Jan Leuenberger, Serafina Zimmermann, Malaika Joy Rieder, Jasmin Lea Blum
David Schild, Luca Kornel Sigi Fleury, Livio Giovanni De Micheli
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Grenchen
Verantwortliche und Adressen Grenchen
Kreis Ost: Pfarrer Marcel Horni, 032 652 13 27, [email protected]
Kreis West: Pfarrer Donald Hasler, 032 652 12 39, [email protected]
Schwerpunkt Senioren: Pfarrerin Kornelia Fritz, 032 652 11 45, kornelia.fritz@ grenchenref.ch
Freier Tag der Pfarrämter: Montag
Auffahrtsgottesdienst in
Staad
Donnerstag, 5. Mai, 10.00 Uhr, Niklauskapelle Staad
anschliessend Risotto-Essen
Wer zu Fuss gehen möchte:
Besammlung zum gemeinsamen Spaziergang um 08.30 Uhr Schulhaus Eichholz
40 Tage nach Ostern, der Auferstehung
Jesu geht es für Jesus endgültig Himmelwärts. Die Gemeinde ist auf sich gestellt
und fällt ihre Entscheidungen in Verantwortung vor dem, was Christus gesagt
und getan hat, selbständig.
Wir richten den Blick nach oben. Einen
Blick der uns Freiheit schenkt.
Wir richten unseren Blick aber auch in
diese Welt; sie hat die Botschaft von Gottes Liebe sehr nötig und niemand anders
kann ihr diese Botschaft bringen, wenn
wir es nicht tun.
Ein Fahrdienst besteht um 09.32 Uhr ab Bahnhof Süd. Rückfahrt nach Absprache.
Kindergottesdienst
Gottesdienste Zwinglikirche
Veranstaltungen Grenchen
Chinderchile Zytglöggli
Donnerstag, 12. Mai,
09.00 - 10. 30 Uhr,
Zwinglikirche
Alle Kinder bis 6 Jahre mit ihren Eltern, Grosseltern und
Begleitpersonen sind herzlich
zu unserem Gottesdienst eingeladen. Danach pflegen wir
die Gemeinschaft.
Marianne Brunner, Monika
Brunner, Franca Droz, Karin
Muñoz, Käthi Schnyder und Kathrin Nünlist
Sonntag, 1. Mai, 10.00 Uhr
Gottesdienst. «Gott - eine Hausfrau und
Mutter?», Lukas 15, 8-10. Pfarrerin Kornelia Fritz
10.00 - 11.00 Uhr KIK - Kinder Kirche
Dienstag, 3. Mai
Reformierter Frauenverein
Wanderung
Wir reisen mit der Bahn nach Ligerz und
wandern auf dem Rebenweg nach Twann,
ca. 1 Std. und geniessen das Zvieri in
Twann. Abfahrt Grenchen Süd um 13.33
Uhr
KIK - Kinder-Kirche
sonntags 10 bis 11 Uhr (ausser Schulferien),
in der Zwinglikirche unter
der Orgel
Alle Kinder von 5 - 10
Jahren, unabhängig von der Konfession
sind herzlich eingeladen. Wir hören Geschichten, singen, beten und basteln alles ist dabei.
Das Kinderkirche-Team freut sich auf
Euch - chumm doch cho luege!
Am Sonntag, 19. Juni, 10.00 Uhr findet in
der Zwinglikirche der Gottesdienst zum
Flüchtlingssonntag statt.
Pfarrer Marcel Horni
Tauferinnerungsgottesdienst in Staad
Am Sonntag, 26. Juni, 10.00 Uhr findet in
der Kapelle Staad, der Tauferinnerungsgottesdienst statt.
Pfarrerin Kornelia Fritz
Freiwilliger Abonnementsbeitrag
Dieser «reformiert.»-Ausgabe liegt ein Einzahlungsschein bei. Wir bitten Sie damit um
einen freiwilligen Beitrag.
Der Selbstkostenpreis beträgt ca. Fr. 15.-- pro Abonnement.
Ein herzliches Dankeschön zum Voraus allen, die einen freiwilligen Beitrag bezahlen!
Fehler in der letzten Produktion des «reformiert.»
Leider sind uns bei der Produktion der Ausgabe 4/16 gleich zwei Fehler unterlaufen:
Auf einer angelieferten PDF-Seite, der Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach war ein Objekt zweifach vorhanden, das zweite Mal angeschnitten.
Diesen Fehler haben wir zwar bemerkt, neue Daten angefordert und auch erhalten, jedoch haben wir die entsprechende Seite in den endgültigen Daten nicht ersetzt.
Des weiteren haben wir die bestellten Einzahlungsscheine von der Kirchgemeinde
Grenchen-Bettlach fälschlicherweise dem Versand der Kirchgemeinde Biberist-Gerlafingen zugeordnet.
Für die beiden Fehler entschuldigen wir uns in aller Form und setzten alles daran, Ihre
Ausgaben in Zukunft tadellos zu produzieren.
Ihr Produktions-Team Merkur Druck AG und Ringier Print Adligenswil AG
Sonntag, 8. Mai, 10.00 Uhr
Kein Gottesdienst. Für die ganze Kirchgemeinde findet der Gottesdienst in Bettlach statt.
Dienstag, 10. Mai
Gottesdienst im Sunnepark
10.30 Uhr, christkatholisch
Donnerstag, 12. Mai
Gottesdienste in den Alterszentren
mit Abendmahl
15.00 Uhr Kastels, 16.00 Uhr am Weinberg, christkatholisch
Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr
Pfingstgottesdienst mit Konfirmation.
Pfarrer Marcel Horni. Anschliessend herzliche Einladung zum Apero
10.00 - 11.00 Uhr KIK - Kinder Kirche
Vorankündigungen:
Gottesdienst zum Flüchtlingstag
Donnerstag, 5. Mai, 10.00 Uhr
Auffahrtsgottesdienst in der Niklauskapelle Staad mit Taufen von Fiona Josephine Kunz, Rafael Matteo Gloor und
Leonie Fries. «Himmelwärts!», Apostelgeschichte 1, 3-11. Pfarrer Donald Hasler.
Anschliessend herzliche Einladung zum
Risotto-Essen bei Christian Schwarz
Chers Lectrices et Lecteurs,
En ce moment nous sommes saturés
par des images de violence et de
malheur qui déferlent dans les médias. Dans certains milieux, on ne
pense qu’à terroriser des êtres humains et à dévaster le monde qui les
abrite. Ces images d’horreur finissent à force de répétition, par banaliser l’insoutenable. Comment avancer dans ce monde qui va si mal?
Au début de l’évangile de Jean (ch.1
v.39), Jésus appelle ses disciples – et
nous avec eux! - à apprendre à regarder. Il dit: «Venez et vous verrez.
Suivez-moi sur mon chemin et vous
verrez un être humain qui répond à
l’attente de Dieu et vous verrez Dieu
lui-même en action». Cette invitation nous incite à participer à nos
«Rencontres» de l’après-midi dans
la salle de paroisse de Granges pour
(re)visiter l’évangile de Jean et à
nous mettre en marche à la suite du
Christ. Venez et vous verrez!
A la fin de cet évangile (ch.20 v.1922) après sa résurrection, Jésus survient dans la chambre haute où se
terrent les disciples. Il les charge de
mission et après ces mots, il souffla
sur eux et leur dit: «Recevez le SaintEsprit». Il en est de même pour nous
aujourd’hui. Nous pouvons sans
cesse le recevoir. Ce souffle renouvelle et ouvre. Un monde nouveau
est possible, avec d’autres façons
d’y vivre ensemble. La joie et le goût
de vivre peuvent être retrouvés. Y
aurait-il donc encore un avenir pour
nous, notre société, le monde? Il
nous suffit de nous exposer au souffle de Pentecôte, de l’accueillir, de le
laisser agir en nous. Ainsi l’amour
de Dieu et de son fils Jésus-Christ se
manifestera entre nous tous. (Tiré
en partie du billet dominical de Ph.
Maire)
f. tscherter
Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr
Konfirmationsgottesdienst der Kantonsschüler. «Träume sind keine Schäume!», Genesis 37, 1-10. Pfarrer Donald
Hasler. Anschliessend herzliche Einladung zum Apero
10.00 - 11.00 Uhr KIK - Kinder Kirche
Dienstag, 3. Mai, 14.00 - 17.00 Uhr
Frauenjass
im Zwinglihaus
Sonntag, 8. Mai, 11.45 Uhr
Zäme schmöckt’s besser
im Restaurant des Alterszentrums Kastels.
Muttertagsbrunch! Bitte anmelden
Mittwoch, 11. Mai, 11.30 Uhr
Mittagstisch Grenchen
Das Team des Mittagstisches im Zwinglihaus lädt ein. Kosten: Fr. 10.-- (Menu mit
Kaffee und Dessert, ohne Getränke).
Es besteht die Möglichkeit, Sie abzuholen, falls Sie gehbehindert sind.
Anmeldungen bis Montagabend:
Margret Jucker, 032 652 95 37, oder
Verwaltung, 032 654 10 20
Donnerstag, 12. Mai, ab 10.00 Uhr
Seniorennachmittag Kreis Ost
Wir sind auf der Frühlingsreise!
Samstag, 14. Mai, 09.00 Uhr
Reformierter Frauenverein
Frauezmorge
«Sagen und Bilder aus dem Wallis», mit
Kurt Seematter
Mittwoch, 18. Mai
Seniorennachmittag Kreis West
Wir sind auf dem Frühlingsausflug!
Dienstag, 31. Mai, 19.00 Uhr
Ökumenisches Friedensgebet in der
St. Josephskapelle, Tunnelstrasse, röm,katholisch
Freitag, 27. Mai, ab 11.30 Uhr, im
Zwinglihaus
Suppentag
Das Suppenteam lädt Sie ein zur hausgemachten Suppe, zu Brot und Wienerli.
Zu Kaffee oder Tee wird
feiner Kuchen serviert.
Mit Ihrem Essen in dieser Gemeinschaft unterstützen Sie
gleichzeitig die Projekte von «Brot für
alle»
Paroisse de la Vallée de l’Aar
Unterricht Kreis Ost und West
Dimanche, 1er mai, 10h
Stadtkirche Soleure, chapelle. Culte en
français, Sainte-Cène, pasteur Paris
Konfessionelle Nachmittage
Dienstag,
10. Mai - 4. Klassen
Dienstag,
17. Mai
- 2. Klassen
Dienstag,
24. Mai
- 5. Klassen
Die Schüler und Schülerinnen treffen sich
jeweils um 13. 30 Uhr im Zwinglihaus.
Die Katechetinnen und ihr Team freuen
sich auf Euch!
Sonntag, 29. Mai, 10.00 Uhr
Gottesdienst zum 1. Sonntag nach
Trinitatis. «Liebe ist unteilbar», 1. Johannes 4, 16-21. Pfarrer Donald Hasler
10.00 - 11.00 Uhr KIK - Kinder Kirche
Vendredi, 20 mai, 15h
Rencontre à la maison Zwingli, Granges. Evangile de Jean
Konfirmanden Sek B und E
Samstag, 14. Mai, 09.00 - 12. 00 Uhr
Hauptprobe in der Zwinglikirche
Konfirmanden Kantonsschule
Dienstag, 10. und 17. Mai, 18.30 Uhr
im Zwinglihaus
Samstag, 21. Mai, 09.00 - 12.00 Uhr
Hauptprobe in der Zwinglikirche
Dienstag, 31. Mai, 18.30 - 19.30 Uhr
Fototreff im Zwinglihaus
Wichtige Daten
Kollekten märz
Redaktionsschluss Gemeindeseiten
Juni-Ausgabe: 10. Mai
6. Blaues Kreuz:
Fr. 151.90
11. HEKS:
Fr. 35.00
13. HEKS:
Fr. 158.30
20.Gesamtkirchliche Kollekte, Schweizer
Kirchen im Ausland:
Fr. 280.95
24./25./26. Amnesty Int’l.: Fr. 758.55
27. HEKS:
Fr. 633.10
Kirchgemeinderat
Nächste Sitzung: 25. Mai, 19.30 Uhr,
Zwinglihaus Grenchen
Die Sitzung ist öffentlich
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Engagiertenabend 2016
Unser kirchliches Leben ist vom Einsatz ganz vieler geprägt, seien das Ehrenamtliche,
Angestellte oder Behörden. Deswegen gab es Anfangs April ein grosses «Dankeschön» für alle, im Rahmen eines gemütlichen Abends. Über 100 Personen wollten
sich das nicht entgehen lassen.
Konfirmationen
im Mai
AUS DEM LEBEN
VON ...
Auffahrtsdonnerstag, 5. Mai, Kinderheim Bachtelen, Diakon Martin Batzli
Interview mit Walter Bader durch Marcel
Horni
Leonie Brunner, Jonas Däppen, Cedric
Milani, Cédric Schütz, Pascal Wyss
«Ich bin ein überzeugter Abstinent und
ein offener Christ – das sind die Eckpfeiler meines Lebens».
Ich wurde abstinent erzogen, ohne Druck
wuchs ich langsam hinein. Das Schlüsselerlebnis für meine Überzeugung war
aber, als ich als junger Mann hier in Grenchen am Stammtisch sass. Es wurde getrunken, erzählt und gelacht. Da kam
plötzlich eine Frau herein und bat ihren
Mann um Geld, um einkaufen zu können.
Der aber stand auf und gab ihr eine Ohrfeige. Da verstand ich plötzlich wohin der
Alkohol führen kann.
«Abstinent leben» bedeutet für mich Lebensqualität und Freiheit. Ich habe nichts
gegen das Geniessen. Ich habe auch
nichts dagegen, wenn andere ein Glas
Wein zum Essen trinken. Aber meistens
bleibt es nicht bei dem einen Glas und genau dort fängt dann das Problem an.
Ich machte nach diesem Erlebnis ein
Praktikum in der «Nüchtere» (Heilstätte
für Alkoholkranke) in Kirchlindach und
machte die Ausbildung zum Sozialarbeiter, Spezialgebiet Drogen- und Alkoholkranke. Rund 8 Jahre arbeitete ich anschliessend in Olten bei der Alkoholvorsorge. Ich denke, dass ich Erfolg hatte:
Wer auf mich hörte, ist noch heute trokken.
Danach kehrte ich zurück zu meinem ursprünglichen Beruf als Mechaniker.
Mit 30 Jahren wurde mir auch der Glaube
immer wichtiger. Vorher durchlief ich die
normale kirchliche Karriere. Dann aber
gab es diesen Konflikt zwischen dem
Kirchgemeinderat und Pfarrer Sigg. Ich
spürte, dass ich – wenn ich wirklich etwas
verändern will – nicht aus der Kirche austreten, sondern mich engagieren muss.
So wurde ich u.a. Kirchgemeinderat. Ja,
Kirche wird mir immer wichtiger, je älter
ich werde. Ich habe das Gefühl, dass man
Sonntag, 15. Mai, 10.00 Uhr Zwinglikirche, Pfarrer Marcel Horni
Carole Fiona Aegerter, Mario Thomas Affolter, Kim Aubry, Fabian Claude, Joël Patrice Dittmar, Nadine Dürrenmatt, Seyo
Amedeo Fabregas, Leo Girard, Mike Martin Hofmann, Jonas Michael Krytzner,
Laura Pierantozzi, Linda Rita Ruetsch,
Raphael Harry Schenk, Sina Stephani,
Shael Strahm
Nach dem Apero im Foyer, bei dem man
sich ungezwungen begegnen konnten,
begaben sich alle in den festlich eingerichteten Saal. Ein Kompliment dem erweiterten Sigristenteam!
Sonntag, 22. Mai, 10.00 Uhr, Zwinglikirche, Pfarrer Donald Hasler
Marco Giovanni Bigolin, Lisa Bruder, Rico
Quirin Candrian, Anna Cotting, Cyrill Alexander Hehlen, Mirco Lobsiger, Christophe
Roger Maier, Robin Marti, Sarah Morandi,
Kai Muster, Jan Stricker, Loris Vuille-ditBille, Jerome Joel Weber
Noch vor dem Salat gab es eine spezielle
Darbietung. Die Roundabout-Tanzgruppe
aus Biberist zeigte uns ihr Können. Zu HipHop bewegten sich die Tänzerinnen perfekt choreographiert. «Roundabout» ist
übrigens der Name eines kirchlichen Projekts für Mädchen und junge Frauen. Wir
sind daran, auch hier in Grenchen eine solche Gruppe entstehen zu lassen.
Sei tapfer und
entschlossen!
Lass dich durch
nichts erschrekken und verliere
nie den Mut, denn
ich, dein Herr, bin
bei dir, wohin du
auch gehst.
Jos 1,9
Sarah Jaggi-Grolimund vom Restaurant Familiengarten Grenchen verwöhnte uns mit Braten und Kartoffelstock. Es war wie gewohnt ausgezeichnet!
mit den Jahren
immer intensiver über sein
Leben nachdenkt und über
das, was einem
Halt gibt.
Ich schätze es
sehr, wie heute
die Kirche offener geworden
ist. Zum einen finde ich es toll, dass die
Ökumene in Grenchen intensiver gelebt
wird. Schliesslich glauben wir alle an denselben Gott. Zum andern freue ich mich
über die neuen Ansätze bei uns. Es wird
vieles ausprobiert und nicht nur geredet.
Z.B. geht die Kirchgemeinde mit den neuen Gottesdienstformen auf die Gläubigen
zu und wartet nicht darauf, dass diese
endlich zur Kirche kommen. Dafür möchte ich den Pfarrpersonen gratulieren.
Auch freut es mich sehr, dass die Pfarrpersonen an den verschiedenen Anlässen
der Kirchgemeinde teilnehmen und sich
nicht ausgrenzen.
Ab 2010 war ich noch für 5 Jahre als Sigrist tätig. Es war ein Job mit einer grossen Verantwortung und ich habe das gerne gemacht.
Heute bin ich Pensionär. Ich habe endlich
mehr Zeit für mich. Das heisst, ich kann
länger ausschlafen, kann spazieren gehen, unsere drei Kinder und drei Grosskinder geniessen und – ich kann NEIN sagen. Ich muss nichts mehr, sondern darf
einfach.
So engagiere ich mich in der Kirche als
Koch beim Suppentag oder als Hilfs-Sigrist auf Abruf. Zuhause bin ich für den
Haushalt zuständig, da meine Frau noch
berufstätig ist. Daneben mache ich bei
den Guttemplern und den Samaritern
mit.
Eigentlich habe ich alles erreicht, was ich
mir erträumt habe. Mir geht es sehr gut
und ich bin bin gespannt auf das, was
noch kommen wird. Ich habe keine Projekte mehr, aber ich lasse mich für neue
Projekte begeistern. Das ist doch toll,
nicht?
Reformierter Frauenverein Grenchen
Ein König, zwei Heilige und viele Wesen im Wald.
Beim Unterhaltungsteil zeigte uns der
Zauberer Orsani einige Tricks von Taschendieben. Eine kleine Ablenkung und schon waren z.B. die Autoschlüssel weg. Es ist allen zu wünschen,
dass ihnen das im Alltag nicht passiert. Jetzt wissen wir wenigstens, wie
wir uns (etwas) schützen können.
Es war ein schöner Abend und
eine gute Stimmung.
Einhellig hiess es:
«Nächstes Jahr kommen wir
ganz sicher wieder!»
marcel horni, pfarrer
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Hinter diesem Titel verbirgt sich die Geschichte der Religion in Skandinavien. Frau
Pfarrerin Eva Eiderbrant, aufgewachsen in Schweden, erzählte uns am Frauezmorge
vom 13. Februar von der Entwicklung des Glaubens im Norden. Sie begann mit dem
Bild einer Esche, die in der nordischen Mythologie den gesamten Kosmos samt Göttern und Elfen darstellt. Dieser Weltenbaum verbindet die drei Ebenen Himmel, Mittelwelt und Unterwelt.
Im Jahre 829 kam erstmals ein Missionar (Ansgar) auf schwedisches Gebiet. Etwa im
Jahr 1000 liess sich der erste schwedische König taufen. Doch trotz der Christianisierung haben sich vor allem im dünnbesiedelten Norden noch viele heidnische Bräuche
gehalten.
Beeinflusst durch Martin Luther wurde in Stockholm,
fast ohne Blutvergiessen, die reformatorische Lehre
eingeführt. Der Reichstag bestätigte 1527 die Grundentscheidung für die Reformation, indem er König
Gustav I. Wasa – anstelle des Papstes – zum Oberhaupt der Schwedischen Kirche bestimmte. Heute
gehören mehr als 70 % der Bevölkerung der evangelisch-lutherischen Schwedischen Kirche an.
Bei den beiden heiligen Frauen handelt es sich einerseits um Lucia (283 bis 304), eine frühchristliche
Märtyrerin, die eingekerkerten Christen Licht und
Essen in die dunklen Kellerverliese gebracht haben
soll. Sie wird als Heilige verehrt und in Schweden am
13. Dezember als Lichterkönigin gefeiert. An diesem
Tag begrüssen Kinder in weissen Gewändern und
Lichterkronen auf dem Kopf die vorweihnachtliche
Zeit.
Die zweite Heilige ist Birgitta (1303 bis 1373), die
Mystikerin, geboren in der Nähe von Uppsala. Sie hatte schon als Kind göttliche Visionen. Deshalb ging sie 1344 nach Rom und wurde Gründerin des mächtigen Brigittenordens. Als Beraterin von Adligen und zweier Päpste widmete sie sich auch der Friedenspolitik, etwa beim Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich und bei der
drohenden Kirchenspaltung.
Wir danken Frau Pfarrerin Eva Eiderbrant für die interessante und lebhaft vorgetragene
Geschichte des Glaubens im Norden.
Verantwortliche und Adressen Verwaltung
Präsident:
Verwaltung:
Martin Joss, Grenchen, 032 351 13 58, [email protected]
Ruedi Köhli, Zwinglistr. 9, 032 654 10 20, Fax 032 654 10 30,
[email protected]
Jugendarbeit: Marianne Brunner, 032 654 10 23, [email protected]
Martin Stettler, 032 654 10 27, [email protected]
Zwinglihaus Grenchen: Zwinglistrasse 9, Monika Wyss, Sigristin, 032 654 10 28
Section française: Pasteur Paris, 032 731 10 32, 079 659 63 11, [email protected]
Greti Rihs