HOLONEMA-RESTE AUS DEM DEVON SPITZBERGENS

DET KONGELIGE DEPARTEMENT
FOR HANDEL, SJ0FART, INDUSTRI, HANDVERK OG FISKERI
NORGES SVALBARD- OG ISHAVS-UNDERS0KELSER
LEDER: ADOLF HOEL
MEDDELELSE Nr. 31
A. HEINTZ
HOLONEMA-RESTE
AUS DEM DEVON SPITZBERGENS
Sonderabdruck aus
Norsk Geologisk Tidsskrift
B. XV,
1935
OSLO
1 KOMMISJON HOS JACOB DYBWAD
1935
Sonderabdruck aus Norsk geologisk tids3krift. B. XV. Oslo 1935. S. 115� 121.
HOLONEMA-RESTE
AUS DEM DEVON SPITZBERGENS
VON
A. H EIN T Z
MIT 1 TAFEL
as in dieser Arbeit beschriebene Material ist teilweise von nor­
wegischen (1925 und 1928), teilweise von schwedischen (1910)
Expeditionen eingesammelt. Alle Stücke stammen aus ein und der­
selben Lokalität und zwar aus der sogenannten Fiskekl0ft" (Fisch­
schlucht), einer cafi.onähnlichen Schlucht im inneren Teile des
Mimertales in Klaas Billen Bay, Isfjord. Eine eingehende Be­
schreibung der Lokalität wie auch der geologischen Verhältnisse im
Mimertal ist bei NATHORST (1912) und besonders bei STENSiö (1919)
gegeben. Wie es für die Fossilien aus der Fiskekl0ft gewöhnlich
ist, sind auch unsere Stücke in Knollen von Toneisenstein auf­
bewahrt. Die Fossilien sei bst sind beinahe schwarz gefärbt und
ziemlich gut erhalten. Nicht nur die Skulptur und die äußere Form,
sondern auch der m ikroskopische Auf bau kann gut studiert werden.
Man findet am häufigsten nur einzelne isolierte Platten, Schuppen
und Zähne vor und nur sehr selten größere zusammenhängende
Panzerteile oder Schädelfragmente (s. STENSIÖ 1919, 2; 1931). ja
sogar vollständig erhaltene Platten gehören zu den Seltenheiten der größte Teil des Materiales besteht nur aus Bruchstücken und
Fragmenten. Nicht selten ist die eigentliche Fossiliensubstanz auf­
gelöst, so daß nur ein Abdruck der Oberflächenskulptur vorliegt.
Die Fischfauna der Fischschlucht" ist ziemlich reichhaltig. Schon
LANKASTER (1888) und WooowARD (1891) haben einige Fragmente
aus dieser Lokalität beschrieben. Später hat auch S TENSIÖ einige
neue Formen erwähnt und teilweise beschrieben (1919, l, 2; 1931).
Schon bei einer vorläufigen Untersuchung des 1925 eingesam­
melten norwegischen Materiales konnte ich konstatieren, daß zwischen
anderen Stücken auch einzelne Fragmente von einem großen Arthrodir
zu finden sind. Besonders die zwei großen Platten ( Taf. I, 4) haben
ein charakteristisches Aussehen und können ohne weiteres als Frag-
D
„
„
2
A. HEINTZ
l I 16]
mente der ADL-Platte eines großen Arthrodirs bestimmt werden.
Bis jetzt sind keine sicheren Arthrodira-Reste aus der Fischschlucht
bekannt, ausgenommen einige kleine Kieferreste, die nach STENSiö
( 1919, 1925) zu den Arthrodiren gehören.
Während eines Studienaufenthalts in Greifswald bei Professor
j AEKEL (im Sommer 1927), habe ich daselbst eine interessante Kol­
lektion von Fischresten gesehen, die im Gouvernement Leningrad
am Flusse Sjass teilweise von TRAUTSCHOLD selbst aufgesammelt
waren, teilweise von KRANS stammten. (Diese Kollektion gehört,
so viel ich weiß, dem Museum in Breslau an.) Zwischen diesen
Stücken habe ich einige Fragmente von einer ziemlich großen ADL­
Platte gefunden, die den unseren aus der Fischschlucht so ähnlich
waren, daß kein Zweifel auf kommen konnte, daß sie zu ein und
derselben Gattung, vielleicht sogar Art, gehörten. Die Stücke vom
Sjass hat TRAUTSCHOLD in seiner Arbeit von 1880 als Coccosteus
megalopteryx beschrieben und auf Taf. IX und X, Fig. 10- 13
abgebildet.
Aber erst nach Erscheinen von ÜBRUCEv's Arbeit über Holo­
nemidae des russischen Devons" ( 1933) wurde es möglich die sichere
Bestimmung unserer Fischreste durchzuführen: sie erweisen sich
typische Repräsentanten der Gattung Holonema zu sein.
In unsere m ganzen Material aus der Fischschlucht konnte ich
nur drei sichere Holonema-Reste finden. Aber bei meinem Besuch
in Stockholm im Frühjahr 1934 habe ich, dank der Liebenswürdig­
keit von Prof. STENSiö, Gelegenheit gehabt auch das schwedische
Material durchzusehen und zwischen demselben zwei neue Stücke,
die zu Holonema gehören, aufzufinden. An dieser Stelle erlaube ich
mir Prof. STENSiö meinen besten Dank auszusprechen für seine
liebenswürdige Erlaubnis das schwedische Material nach Oslo zu
nehmen und zu beschreiben.
Auf diese Weise haben wir im Ganze n 5 verschiedene Holonema­
Reste aus Spitzbergen, aber nur 3 davon können mit Sicherheit
bestimmt werden und zwar: ein Fragment von der rechten und ein
von der linken ADL-Platte und ein Fragment von der MD-Platte.
Am besten ist das Fragment von der rechten ADL-Platte er­
halten (Taf. I, 4). Es ist ein sechseckiges Stück, mit beinahe paral­
lelen Seiten. Keiner von den Rändern stellt die natürliche Grenze
der Platte vor, sie ist von allen Seiten abgebrochen. Selbst der lange
skulpturlose Teil auf der oberen Seite der Platte ( Taf. I, 4 a) ist
„
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HOLONEMA-RESTE AUS DEM DEVON SPITZBERGENS
3
nicht die natürliche Schuppenfläche, sondern nur eine Bruchfläche.
Die schwachgewölbte Oberseite ist mit für Holonema charakteris­
tischer Skulptur bedeckt, die aus in mehr oder weniger regelmäßigen
Reihen angeordneten, oft zusammengeschmolzenen Tuberkeln besteht.
Besonders deutlich sieht man auf dem oberen Teil der Platte eine
bestimmte Zone, die mit schräg angeordneten, nach links-oben
laufenden Tuberkel-Reihen skulpturiert ist und vom übrigen Teil der
Platte durch eine ziemlich scharfe Grenze abgetrennt ist. Eine bei­
nahe gleiche Anordnung der Tuberkel-Reihen finden wir auf einer
von TRAUTSCHOLD abgebildeten Platte (Taf. IX, 10. Am Original
treten die Tuberkelreihen deutlicher hervor). Auf 0BRUcEv's Zeich­
nung dagegen lassen sich diese Eigentümlichkeiten der Skulptur nicht
so gut sehen.
Wie bekannt sind die Schleimkanäle auf der ADL bei Holonema
eigentümlich und charakteristisch ausgebildet ( TRAUTSCHOLD 1880,
0BRUCEV 1933). Der ventrale Kanal läuft vom Kondylus der unteren
Seite der Platte sehr nahe und ihr beinahe parallel. Der dorsale
Zweig, im Gegensatz zu den anderen Arthrodira, beginnt nicht vom
Kondylus, sondern ziemlich weit nach hinten, und zweigt sich bei­
nahe unter rechtem Winkel von dem ventralen ab. Er läuft erst
gerade nach oben, so biegt er sich gradweise nach hinten. So viel
wir wissen erreicht dieser Kanal die hintere Seite der ADL nicht.
Aber auf der PDL kann m an seine Fortsetzung in Form von drei
kurzen, nacheinander folgenden Kanälen finden ( OBRUCEV, 1933).
Auf unseren Fragmenten der ADL sind nur Reste von dem dorsalen
Kanal zu sehen, der Teil der Platte, wo der ventrale verlief, ist in
beiden Stücken abgebrochen. Auf dem Bruchstück der rechten Platte
läuft der Kanal von der Mitte der unteren-vorderen Seite in einem
regelmäßigen Bogen nach oben und hinten (Taf. !, 4, x-x) . Höchst­
wahrscheinlich war der ventrale Kanal unmittelbar unter dem ven­
tralen Rande unserer Platte placiert oder vielleicht fällt die Bruch­
linie mit dem Verlauf des Kanales zusammen. - Auf dem Fragment
der linken Platte ist nur ein kleiner Teil vom dorsalen Kanal auf­
bewahrt.
Auch der Kondylus ist auf unseren Stücken nicht zu sehen, da
der vorderste Teil beider Platten abgebrochen ist. Doch kann man
auf beiden Platten die verdickte Leiste auf der Unterseite sehen, die
den Kondylus verstärkt hat (Taf. I, 5 kdr.) ( Kondylus-ridge, HEINTZ,
1932, 2).
4
A. HEINTZ
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Aus der hier gegebenen Beschreibung und aus Abb. 4 und 5
auf Tafel I kann man ersehen. daß unsere AOL-Platten im großen
und ganzen denjenigen von Holonema radiatum (ÜBRUCEV) sehr
ähnlich sind. Der wesentlichste Unterschied besteht darin, daß erstens
einige Variationen in der Anordnung der Tuberkelreihen bestehen,
zweitens die Größe verschieden ist. Die größten der von 0BRUCEV
und TRAUTSCHOLD beschriebenen und abgebildeten Fragmente der
AOL-Platten messen ca. 10-12 cm von oben nach unten. Soweit
man aus den Spitzbergen-Fragmenten schließen kann, waren unsere
Platten dagegen viel größer und betrugen von oben nach unten ge­
messen mindestens 16-20 cm.
Das dritte bestimmbare Stück von Spitzbergen stellt ein Frag­
ment der MD-Platte dar (Taf. I, 2). Dieses Stück habe ich im
Riksmuseum zu Stockholm gefunden und dank der Liebenswürdigkeit
von Prof. STENSiö zur Beschreibung erhalten. Dieses Fragment ist
ca. 12 cm breit und 3-5 cm lang und repräsentiert auf diese Weise
nur eine sehr kleine „Scheibe" der MD, die quer durch die Platte
geht. Nur die skulpturierte, schwach von Seite zu Seite gebogene
Oberseite der Platte ist zu sehen, der untere Teil ist von dem Stein
bedeckt. Die Skulptur besteht, wie gewöhnlich, aus in Reihen
angeordneten Tuberkeln. Von einer Seite kann man den Querschnitt
der Platte sehen. Es erweist sich, daß in der Mitte der Platte keine
mediane Leiste ausgebildet ist, wie es so oft bei den MD-Platten
anderer Arthrodira der Fall ist; im Gegenteil finden wir hier eine
deutliche, doch nicht tiefe, Rinne. ÜBRUCEV erwähnt, daß bei der
MD-Platte von Holonema radiatum auf der vorderen und hinteren
Seite kleine Kiele ausgebildet sind, in der Mitte dagegen eine flache
Rinne verläuft. Unser Stück, das eine Rinne längs der Medianlinie
aufweist, muß also einen Teil vom mittleren Stück der Platte dar­
stellen. Wie schon erwähnt, ist unser Stück ca. 12 cm breit. Auch
die Platte, die ÜBRUCEV abbildet, ist im mittleren Teil ca. 11,512 cm breit. Daraus können wir schließen, daß unsere Platte bei­
nahe von denselben Dimensionen war, wie diejenige vom Sjass. Wir
sehen also, daß soweit wir auf Grund unseres kleinen Fragmentes
urteilen können, die vorliegende Form Holonema radiatum sehr
ähnlich ist.
Die zwei letzten Bruchstücke von Spitzbergen lassen sich nicht
näher bestimmen. Das eine stellt einen Abdruck von einem großen
Plattenfragment mit einem Schleimkanal dar, der bogenförmig von
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HOLONEMA-RESTE AUS DEM DEVON SPITZBERGENS
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der einen zur anderen Seite des Stückes läuft (Taf. I, 1). Die
Tuberkeln sind auch hier in langen Reihen angeordnet. Es ist sehr
schwer zu sagen, welche Platte unser Stück darstellt. Mit 0BRUcEv's
Zeichnungen verglichen erinnert es meist an die Marginal-Platte
( OBRUCEV, 1933, Abb. 16).
Das zweite Fragment, das nur charakteristische Oberflächen­
Skulptur aufweist, kann nicht näher bestimmt werden (Taf. I, 3).
Wie wir sehen sind unsere Stücke nicht genügend, um eine
sichere Bestimmung bis zur Art zu geben. Wir können nur
mit Sicherheit sagen, daß wir es hier mit einer ziemlich großen
Holonema - Form zu tun haben, die höchstwahrscheinlich Holo­
nema radiatum ( OBRUcEv) sehr nahe steht, ja vielleicht mit
dieser Art identisch ist. Aus diesem Grunde schlage ich vor die
Spitzbergen- Form vorläufig Holonema conf. radiatum ( OBRUcEv )
zu benennen.
Nach 0BRUCEV „zeigt sich die Familie Holonemidae von den
übrigen Arthrodira stark abweichend und stellt offenbar einen speziali ­
sierten Seitenast des großen Stammes dar''. Zwischen den a nderen
Arthrodira glaube ich aber doch eine andere Form zu finden, die
den Holonemiden nahe steht, vielleicht sogar zu derselben Familie
gehört. Das ist der sogenannte Grönlandaspis vom oberen Devon
Grönlands ( HEINTZ 1932, 1). Besonders große Ä hnlichkeit finden wir
bei diesen zwei Formen im Bau der MD-Platte, die bei Grön­
landaspis auch sehr lang und schmal ist, mit nur im hinteren Teile
ausgebildetem Kiel. Auch die Ausbildung des Kondylus und, so weit
man sehen kann, der ganzen ADL-Platte weist einige Überein­
stimmung auf. Die MB ( = M O)- Platte ist in vielen Zügen gleich­
artig ausgebildet: die Platte ist schmal und läuft nach hinten in e ine
Spitze aus. Der Rumpfpanzer bei Grönlandaspis war auch sehr lang,
die PDL wahrscheinlich sehr groß, der Bauchpanzer flach und breit.
Der Rückenpanzer dagegen war sicher stärker gebogen. Ob wir es
hier wirklich mit verwandten Formen zu tun haben, oder ob hier
nur ein Konvergenz-Phänomen vorliegt, können wir nur nach dem
Funde von besserem Material von Grönlandaspis bestimmen.
Die geologische und geographische Verbreitung der Holonemidae
ist, nach 0BRUCEV, ziemlich groß. Verschiedene Repräsentanten sind
vom mittleren Devon (D2) bis zum Oberdevon (D �) bekannt und
in U. S. A., England, Schottland und in verschiedenen Teilen von
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A. HEINTZ
l 120]
Rußland gefunden. jetzt ist also eine neue Lokalität --- bis jetzt die
nördlichste - hinzuzufügen, nämlich Spitzbergen.
Das Alter der Lagen in der Fischschiucht ist von NA THORST (1912)
und STENSIÖ (1918) als oberdevonisch bestimmt. Von Fischen sind
aus dieser Lokalität von LANK ASTER (1888), WooDWARD (1891) und
STENSiö (1918, l, 2; 1931) folgende beschrieben: Psammosteus
arenatus Ag., Asterolepis scabra (WüüDWARD), Onchys arcticus
WooowARD, Dictyonosteus arcticus STENSiö, Rhizodontiden-Schuppen
und Dendrodonten-Zähne. STENsrö erwähnt auch Reste von kleinen
Arthrodira (Coccosteiden) Kiefern. Der Fund von Holonema in den
Fischschlucht-Schichten bekräftigt nur das oberdevonische Alter dieser
Ablagerungen: H. radiatum, die unserer Form, wie gesagt, sehr ähn­
lich sieht, ist gerade für die unteren Oberdevon-Schichten im Lenin­
grad-Distrikt und am Don in Rußland charakteristisch.
Paleontologisk Museum, Oslo, August 1935.
[ 121]
HOLONEMA-RESTE A US DEM DEVON SPITZBERGENS
7
Literatur.
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Bull. Geol. Inst. Univ. Upsal. Vo!. XVI.
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Fragment von einer MD-Platte. Riksmus . Stockh. P 495.
3.
Unbestimmbares Fragment. Riksmus. Stockh. P 496.
4.
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o.
Dieselbe Platte wie 4 von der Seite gesehen.
A. Heintz: Holonema-Reste aus dem Devon Spitzbergens.
3
NORGES SVALBARDOG ISHAVS-UNDERS0KELSER
MEDDELELSER:
Nr. 1. PETTERSEN, KARL, lsforholdene i Nordishavet i 1881 og 1882. Optrykk av
avisartikler. Med en innledning av Adolf Hoel. - Srertrykk av Norsk Geo­
grafisk Tidsskrift, b. 1, h. 4. Oslo 1926.
n 2. HoEL, ADOLF, Om ordningen av de territoriale krav pä Svalbard. - Srer­
trykk av Norsk Geografisk Tidsskrift, b. 2, h. 1. Oslo 1928.
3. HoEL, ADOLF, Suverenitetsspersmälene i polartraktene. - Srertrykk av Nord­
mands-Forbundet, ärg. 21, h. 4 & 5. Oslo 1928.
„
4. BROCH, 0. J., E. FJELD og A. H0YGAARD, Pä ski ove1 den sydlige del av
Spitsbergen. - Srertrykk av Norsk Geografisk Tidsskrift, b. 2, h. 3-4. Oslo 1928.
„
5 TANDBERG, ROLF S., Med hundespann pä eftersekning e.fter „Italia"-folkene.
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Norsk Geografisk Tids„krift b. 2, h. 3-4. Oslo 1928.
6. KJA:R, ROLF, Farvannsbeskrivelse over kysten av Bjerneya. Oslo 1929.
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7. NORGES SVALBARD- OG lSHAVS-UNDERS0KELSER, Jan Mayen. En oversikt
over eens natur, historie og bygning. - Srertrykk av Norsk Geografisk
Tidsskrift, b. 2, h. 7. Oslo 1929.
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8. I. LID, J OHANNES, Mariskardet pä Svalbard. II. lSACliSEN, FRIDTJOV
Tidligere utforskning av omrädet mellem lsfjorden og Wijiiebay pä Svalbard.
Srertrykk av Norsk Geografisk Tidsskrift, b. 2, h. 7. Oslo 1929.
9. LYNGE, B., Moskusoksen i @st-Grenland. - Srertrykk av Norsk Geografisk
Tidsskrift, b. 3, h. 1. Oslo 1930.
10. NORGES SVALBARD- OG ISHAVS-UNDERS0KELSER, Dagbok fert av Adolf
Brandal under en overvintring pä @st-Grenland 1908-1909. Oslo 1930.
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„
n
„
skrift, b. 3, h. 5-8. Oslo 1931.
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!. ORVIN, ANDERS K„ Ekspedisjonen til ]an Mayen og 0st-Grenland.
II. KJJE R , ROLF, Ekspedisjonen til Svalbard-farvannene. III. FREBOLD ; H.,
Ekspedisjonen til Spitsbergen. IV. HORN, GuNNAR, Bkspedisjonen til Frans
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Geografisk Tidsskrift, b. 4, h. 1-3. Oslo 1932.
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ORVIN, ANDERS K„ Norges Svalbard- og lshavs-undersekelsers ekspedisjoner
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1. KOLSRUD, OLuF, Til 0s tgren lands historie. II. OsTERMANN, H„ De fe rs te
efterretninger om estgrnnlcendingerne 1752. - Sa:rtrykk av Norsk Geo­
grafisk Tidsskrift, b. 5, h. 7. Oslo 1935.
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TORN0E, J. KR„ Hvitserk og Bläserk. - Srertrykk av Norsk Geografisk Tids­
skrift, b. 5, h. 7. Oslo 1935
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aus Norsk Geologisk Tidsskrift, b 15, Oslo 1935.
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ANDERS K. ORV I N , Norges Svalbard- og lshavs-undersekelsers ekspedisjoner
i ärene 1934 og 1935. Srertrykk av Norsk Geografisk Tidsskrift, b. 5, h. 8.
Oslo 1935.
A. w. BR0GOERS BOKTRYKKERI
AIS