Wir lieben und wissen nichts

Kulturamt der Stadt Fellbach
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Theater in der Schwabenlandhalle Fellbach
Wir lieben und wissen nichts
Schauspiel von Moritz Rinke
mit Helmut Zierl, Elisabeth Degen u. a.
Theater am Puls der Zeit: In seiner 2012 uraufgeführten Beziehungskomödie „Wir lieben
und wissen nichts“ wirft der Erfolgsdramatiker Moritz Rinke einen pointierten Blick auf
die Schwierigkeiten des Paar-Daseins im digitalen 21. Jahrhundert. Auf Einladung des
Kulturamts Fellbach ist der Publikumsrenner am Dienstag, 1. Dezember 2015, 20 Uhr, in
der Schwabenlandhalle zu erleben. Das hochkarätige Ensemble wird angeführt von dem
bekannten Fernseh- und Theaterschauspieler Helmut Zierl.
Zwei Paare treffen sich zum berufsbedingten Wohnungstausch. Karrierefrau Hannah muss als
Zen-Coach für Bankmanager nach Zürich; ihr Freund, der vergrübelte Kulturhistoriker
Sebastian, soll sie begleiten. In ihre Wohnung ziehen währenddessen die TierPhysiotherapeutin Magdalena und ihr Mann Roman. Der ist ein Alles-im-Griff-Typ, der nicht
nur im Hier und Jetzt, sondern auch noch im All voll vernetzt ist. Sebastian dagegen
verzweifelt an der modernen Welt, in der man via PIN-Codes und WLAN-Router zwar Zugang
zu allem Möglichen erhält, nur nicht zu sich selbst. In Roman erkennt Sebastian auf Anhieb
seinen Erzfeind – im Gegensatz zu Hannah, die Gefallen an seinen Macherqualitäten findet.
Umgekehrt wird Magdalena von Sebastians Melancholie magisch angezogen …
1967 in Worpswede geboren, zählt Moritz Rinke zu den erfolgreichsten deutschen
Gegenwartsautoren. Sowohl seine journalistischen Arbeiten als auch seine Theaterstücke wie
„Republik Vineta“ (2001) und „Café Umberto“ (2005) wurden mit zahlreichen Preisen
ausgezeichnet.
Der sensible und etwas weltfremde Intellektuelle Sebastian ist eine Paraderolle für den
beliebten Fernsehschauspieler Helmut Zierl („Tatort“, „Der Alte“, „Das Traumschiff“ u. a.), der
bereits 2014 in „Die Wahrheit“ auf der Fellbacher Theaterbühne beeindruckte. Seine toughe
Freundin Hannah spielt souverän Elisabeth Degen. Die Tochter des Schauspielers Michael
Degen, die vor allem am Theater arbeitet, wurde 1999 durch Max Färberböcks Spielfilm
„Aimée und Jaguar“ international bekannt.
„Heftiger Applaus für ein Stück, in dem es sich köstlich amüsieren lässt – um am Ende
festzustellen, dass man vor allem über sich selbst gelacht hat“, schreibt die Presse.
Theaterkarten im Vorverkauf gibt es beim i-Punkt Fellbach, Marktplatz 7, Telefon
0711/580058, sowie bei easyticket, Telefon 0711/2 55 55 55, www.easyticket.de
Weitere Informationen: Kulturamt Fellbach, Telefon 0711/5851-354, Telefax 0711/5851119, E-Mail: [email protected], www.theater.fellbach.de