Halde Hoheward – Hoch und Runter für schöne

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Halde Hoheward – Hoch und Runter für schöne Ausblicke
Länge: ca. 16 km
Zeit: ca. 4 bis 5 Std.
Start/Ende der Tour: Parkplatz beim Besucherzentrum
Hoheward, Doncasterplatz, Herten
Charakter: Wanderung auf befestigten Wegen mit vier
Anstiegen auf die Halden (insgesamt 350 Höhenmeter).
GPX-Datei: tour-Halde-Hoheward.gpx
Hier befindet
sich die Tour
im Ruhrgebiet
Wir starten am Besucherzentrum Hoheward, wo wir auf einem großen Parkplatz bequem parken können. Am Parkplatz selbst gibt es
auch ein Café, wo man Proviant und Getränke kaufen kann. Jetzt steht der erste Aufstieg an über die Ewald-Treppe (oder den Serpentinen) zur Ewald-Empore die einen schönen Ausblick auf die ehemalige Zeche bietet. Von hier geht es erst mal wieder bergab bis auf
die „Balkonpromenade“ der wir bis zum nächsten Balkon folgen. Dann nochmals bergab, runter bis zum Haldenfuß, wo wir dann ein
Stück die „Ringpromenade“ gehen, die auch als Radweg der Route der Industriekultur genutzt wird. Der Blick durch das Tunnelportal
Nord zeigt, dass die Halde an dieser Stelle nicht sehr breit ist, weil man schon das offene Tunnelportal Süd sehen kann. Nach dem
Tunnelportal folgt der zweite Anstieg über die gut angelegten Serpentinen bis zum Horizont-Observatorium, das zwar leider noch
gesperrt ist aber spektakulär in den Himmel ragt. Hier nutzen wir die Gelegenheit, nach allen Seiten den Ausblick zu genießen bevor
wir die Halde über die Serpentinen (oder die Treppe) Richtung Hohenwarder Nordwand verlassen.
Wir überqueren die Herner Straße an der Fußgängerampel und folgen dem Fuß- und Radweg durch ein kleines Wäldchen bis zur
Theodor-Körner-Straße. Diese überqueren wir an einer Fußgängerampel und gehen ein Stück entlang der Karlstraße bis zu dem Übergang rechts auf den ausgeschilderten Radweg. Der Weg führt uns an der Drachenbrücke vorbei zum Stadtteilpark Hochlarmark, wo
ein großer Bikeparcour zahlreiche Kinder und Jugendliche erfreut. Entlang am Förderturm der ehemaligen Zeche Recklinghausen II
geht es zur Drachenbrücke zurück, auf der wir die Cranger Straße überqueren. Jetzt geht es wieder aufwärts! Über zahlreiche Serpentinen erreichen wir, mit einem Zwischenstopp auf dem Balkon 6, das zweite Monument auf der Halde Hoheward, die Sonnenuhr.
Hier kann man deutlich sehen, wie unterschiedlich hoch die Sonnenstände im Laufe eines Jahres sind. Von hier aus haben wir einen
schönen Blick auf die Halde Hoppenbruch, die wir gleich auch erwandern werden. Nun gehen wir ein Stück die Betriebsstraße entlang bevor es wieder die Serpentinen runter zum Balkon 8 mit schönem Ausblick auf „das vergessene Tal“ und zur Panoramabrücke
geht. Vom Balkon 9 aus gehen wir das letzte Stück runter zum Haldenfuß. Hier rechts ab auf der die Halde begleitenden Straße und
bei nächster Gelegenheit links zur Halde Hoppenbruch. Hier folgen wir dem befestigten Weg. Wer sich die Besteigung der Halde
sparen möchte geht hier weiter Richtung Emscherbruch.
Wir lassen es uns nicht nehmen mit dem vierten Aufstieg der Tour die Halde zu erklimmen und unter dem Windrad das Panorama
der Metropole Ruhr und den Blick auf die Halde Hoheward zu genießen. Die Halde Hoppenbruch bietet Mountainbikern mit mehreren ausgeschilderten Enduro-Strecken ein ideales Freizeiterlebnis.
Zurück geht es denselben Weg wie beim Aufstieg und wir gelangen wieder auf den Weg am Haldenfuß der Halde Hoppenbruch.
Jetzt gehen wir links und halten uns rechts Richtung Zeche Ewald. Hier machen wir noch einen Abstecher in den Emscherbruch, der
als abgesacktes Feuchtgebiet für zahlreiche Tiere ein ideales Rückzugsgebiet ist. Auf demselben Weg zurück folgen wir dem Radweg
Richtung Ewaldpromenade, wo wir in der Linkskurve einen schönen Blick über das Südbecken der Ewaldpromenade haben.
Die Promenade entlang erreichen wir unseren Ausgangspunkt der Wanderung und freuen uns nach gut vier Stunden über eine Rast
im Ewald-Café.
Viel Vergnügen auf dieser Tour wünscht das Team Kartographie.
TourTipp Karten unter www.metropoleruhr.de
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TourTipp Karten unter www.metropoleruhr.de
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