Ausgabe 6/15 - EMK Region Zimmerberg

Zimmerberg-Post
Das Informationsmagazin für die Gemeinden
Wädenswil und Horgen.
Du zeigst mir den Weg, der zum Leben hinführt.
Und wo du bist, hört die Freude nie auf.
Aus deiner Hand kommt ewiges Glück.
Psalm 16,11
Ausgabe 6
August/September 2015
23. August
20. September
6. Dezember
2015
Jeweils um 19 Uhr
in der Rosenbergkapelle
Rosenbergstrasse 4
8820 Wädenswil
Herzliche Einladung zu
BIBEL IM
GESPRÄCH
Eine Publikation der Takano-Fachstelle in
Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen
Arbeitskreis Glaube und Wissenschaft unter
der Leitung von Stefan Weller
Unser Weltbild
hat sich in den
vergangenen
Jahrzehnten durch
die Erkenntnisse
der Wissenschaften stark verändert. Die Bibel ist
in Zeiten geschrieben worden, als
die
Menschen
andere Weltbilder hatten. Wie
gehen wir mit den Widersprüchen zwischen
biblischen Darstellungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen um? In welchem
Verhältnis stehen Glaube und Vernunft?
Die kleine Broschüre stellt Fragen und gibt
Antworten sowie Anregungen zur Beschäftigung mit dem Thema in Hauskreisen und
anderen Gruppen.
60 Seiten + Webablage
Die Broschüre ist bei Stefan Weller zum
Einführungspreis von CHF 14.– erhältlich.
Sie kann (auch als E-Book) über „Books on
Demand“ (www.bod.com) oder eine Buchhandlung bestellt werden.
Rosenbergkapelle Wädenswil
alle zwei Wochen mittwochs 19.30 bis 21.00 Uhr
Wir lesen miteinander biblische Texte, versuchen ihre Botschaft zu verstehen, bringen sie in
Verbindung mit eigenen Erfahrungen und sprechen über Konsequenzen für unser Leben.
Neustart nach den Sommerferien mit
folgenden Terminen:
9. September (gemeinsamer Entscheid über
neue Texte/Themen)
23. September
2
Das persönliche Wort
von Hanna Läng.
Seit einigen Monaten bin ich nun auch Besitzerin eines Smartphones. Nicht, dass ich mir
damit einen grossen Wunsch erfüllt hätte. Mein
altes Natel hätte mir noch lange genügt. Doch
die Zeit bleibt nicht stehen. Meine Umwelt verändert sich.
So beobachtete ich, dass viele Leute mit Tablets
an den Sitzungen teilnehmen. Sie haben alle
nötigen Unterlagen auf dieses Gerät heruntergeladen, und rufen diese zur gegebenen Zeit
auf. Das finde ich eigentlich sinnvoll, braucht
man so doch viel weniger Papier.
Doch nun verschwinden auch mehr und mehr
diese Geräte und die Sitzungsteilnehmenden
halten ihre Phones in der Hand. Der Blick ruht
auf diesen kleinen Geräten vor ihnen, die Augen werden zugekniffen, um den Text auf dem
Display zu erkennen und die Voten gleichen oft
Selbstgesprächen, weil immer noch ein Blick
auf dem Text haften bleibt oder daraus zitiert
wird. Kommunikation mit Blick aufs Display! Ich
musste feststellen, dass dies gängige Arbeitsweise ist. Alle Daten sind auf diesem einzigen
Gerät zu finden und alles Wichtige kann dort
wieder eingetragen werden. Das ist für mich
sehr gewöhnungsbedürftig.
„Früher war es viel besser, da haben wir
noch…!“ „Ich möchte, dass es so bleibt wie
es war.“ So denke ich in letzter Zeit immer öfter und es macht mir deutlich, dass ich wohl
doch allmählich älter werde. Doch nein, ich
möchte nicht zu jenen gehören, die nur noch
in der Vergangenheit leben, die ins Klagelied
einstimmen, wie schlimm alles einmal enden
wird. Ich habe noch Aufgaben in dieser Welt
und ich fühle mich daher herausgefordert, mich
mit den neuen Kommunikationswegen auseinanderzusetzen.
Mit dem Smartphone werde ich nicht zu den
Jungen gehören. Das ist auch nicht nötig.
Wenn ich meinen Enkeln zuschaue, wie sie
sich Gedanken- und Lernwege durch die elektronischen Geräte aneignen, dann erkenne ich,
dass sie anders planen und denken. Aber sie
kommen auch zum Ziel, einfach auf anderen
Wegen, als ich es gelernt habe. Das finde ich
interessant!
Mein Smartphone ist mir zum Sinnbild geworden. Es erinnert mich daran, dass sich diese
Welt weiterentwickelt, das Gelernte nicht für
alle Zeit gilt. Ich bin hineingenommen in eine
Vorwärtsentwicklung, der ich mich nicht total
verweigern kann. Nicht alles muss ich für gut
befinden, aber ich will informiert sein, um eine
Meinung bilden zu können. Und schlussendlich
sind wir alle auf dem Weg zum gleichen Ziel.
Unsere christlichen Gemeinden sind in diesen
Veränderungsprozess miteinbezogen. Ab und
zu steigt in mir der Gedanke auf: Wir haben den
Anschluss verpasst. Wir sind zu vergleichen mit
Menschen, die nur auf dem Festnetz kommunizieren können und erstaunt sind, dass wir die
Menschen nicht erreichen, weil sie diese Dienstleistung gar nicht mehr in Anspruch nehmen.
Ob es uns gelingt, wenigstens ein wenig den
Anschluss zu kriegen? Sind wir bereit, neue
Wege zu gehen? Sprach Gott nicht zu Abraham: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause
in ein Land, das ich dir zeigen will.”
Gott fordert die Menschen immer wieder auf,
das Vertraute aufzugeben und bereit für Neues
zu sein. Es bleibt nichts, wie es ist. Was ist das
Gute, das ich bewahren möchte, was muss ich
zurücklassen? Bin ich neugierig auf das, was
vor mir liegt?
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Mit unseren Projektideen in Horgen versuchen
wir das in ganz kleinen Schritten. Wir erfinden
nichts Neues. Was wir tun, ist auf das gleichbleibende Ziel ausgerichtet, die Begegnung mit
Jesus Christus. Wir müssen nicht werden, wie
die anderen. Aber wir bleiben unter uns, wenn
wir uns nicht interessieren, wie sie leben und
was ihnen wichtig ist.
Gottesdienst ist überflüssig.
Interesse am Gegenüber ist ein Ausdruck der
Liebe. Darum halte ich es mit Nikolaus Ludwig
Zinzendorf: „Die Liebe wird uns leiten, den Weg
bereiten und mit den Augen deuten auf mancherlei. Sie wird in diesen Zeiten uns zubereiten
für unsre Seligkeiten; nur treu nur treu.”
Es gibt viele Gründe, die einen vom Gottesdienst
am Sonntag abhalten können. Zum Beispiel:
Ich arbeite sonntags. Oder ich habe Besuch
und meine Gäste wollen (wahrscheinlich) nicht
mitgehen. Ich bin von der Woche erschöpft und
muss ausschlafen. Ich bin auf Reisen. Es ist der
Tag, der meiner Familie gehört. Vielleicht gehe
ich auch deshalb nicht hin, weil meine Erwartungen (wahrscheinlich) nicht erfüllt werden.
Oder: Ich werde mich (wahrscheinlich) ärgern –
über andere Gottesdienstbesucher, die Musik,
die Predigt, die Liturgie…
von Stefan Weller
Wie gesagt: Es gibt viele Gründe. Und vielleicht
haben Sie auch schon folgende Erfahrung gemacht: Ich war am Sonntag nicht im Gottesdienst – und mir fehlt nichts. Das Leben läuft
ohne diese Veranstaltung genauso gut (oder
schlecht) weiter. Ein guter Mensch (und auch
ein guter Christ) kann ich auch ohne diese Stunde am Sonntag sein – ist Gottesdienst nicht eigentlich der Dienst an den Menschen im Alltag?
Auf den Punkt gebracht: Gottesdienst ist überflüssig.
Termine im August und
September 2015:
- 28. August (Eck, Benner)
- 11. September (Weller, Eck)
- 25. September (Eck, Weller)
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Wer nun meint, ich wolle mit dem bisherigen
Text nur ein wenig provozieren, um sogleich die
absolute Notwendigkeit des Sonntagsgottesdienstes dagegenzuhalten – das ist ja (wahrscheinlich) meine Pflicht als Pfarrer –, den muss
ich enttäuschen: Ich halte den Gottesdienst
tatsächlich für überflüssig – allerdings in einem
ganz bestimmten Sinn: „überflüssig“ bedeutet
ja eigentlich: Da fliesst etwas über. Etwas ist im
Überfluss vorhanden.
Ich schlage folgendes Experiment vor: Giessen
Sie einmal ein Glas Wein ein, aber hören Sie
mit dem Giessen nicht auf, wenn das Glas voll
ist. Giessen Sie weiter, bis das Glas überläuft,
der Wein an den Rändern herunterläuft und
einen kleinen See bildet. Wahrscheinlich wird
es dann sehr aromatisch duften. – Jüdische
Familien pflegen diesen Brauch am Ende des
Sabbats: Der Hausvater giesst den Becher bis
zum Überlaufen voll. Der überfliessende Wein
symbolisiert den überquellenden Segen Gottes,
den man für die kommende Woche erwartet.
Ähnlich ist es mit dem Gottesdienst am Sonntag. Wenn jemand ihn für nicht wichtig hält,
dann werde ich diese Person wahrscheinlich
nur schwer vom Gegenteil überzeugen können.
Und die Zeiten, da es sich beim Gottesdienst
um eine Pflichtveranstaltung mit angedrohten
Konsequenzen bei Abwesenheit gehandelt hat,
sind – gottseidank – vorbei. Wenn der Terminkalender ohnehin schon voll ist bis zum Rand,
wozu dann noch dieser weitere Termin? Wenn
es nur einer unter vielen ist, dann ist er relativ
schnell zugunsten von vermeintlich Wichtigerem gestrichen – selbst wenn der Tag vierzig
Stunden oder die Woche zehn Tage hätte.
Ja, es ist möglich, ohne die Veranstaltung namens Gottesdienst am Sonntag zu leben. Die
grosse Mehrzahl der Menschen macht uns das
vor. Der Becher ihres Lebens ist auch so bis zum
Rand mit allen möglichen Beschäftigungen gefüllt. Und wenn er eines Tages ausgetrunken
ist, dann ist es eben vorbei. Man kann so leben.
Man muss es aber nicht.
Der Sonntagsgottesdienst ist das „Überflüssige“ im Leben, wie schon der Sonntag der
Tag ist, der zu den sechs Werktagen hinzu
geschenkt worden ist. Er steht dafür, dass das
Leben mehr ist als Termine und Arbeit, mehr als
mit Beschäftigung gefüllte Zeit, die vergeht. Er
ist ein Ausdruck der Güte Gottes, die über das
hinausfliesst, was man üblicherweise vom Leben erwartet.
Das Wort „Gottes-Dienst“ bedeutet ja nicht,
dass ich jemandem diene – sei es ein Dienst an
anderen Menschen oder ein Dienst an Gott. Andersherum: Es ist Gott, der an mir einen Dienst
tut. Gott arbeitet an mir. Gott wirkt in mir. Im
Gottesdienst lasse ich mir den Dienst Gottes bewusst gefallen.
Ändert sich durch den Gottesdienst irgendetwas? Ja, aber das lässt sich nicht so einfach
wahrnehmen, denn ich bin es selber, der sich im
Gottesdienst verändert. Und bekanntlich nimmt
man Veränderungen an sich selber nur schwer
wahr – zuerst bemerken andere sie. Das Auge
sieht ja auch sehr viel von der Umgebung, aber
nicht sich selber.
Wenn Gott mir im Gottesdienst dient, an mir
handelt - was heisst das konkret? Ich versuche
es an einigen Elementen des Gottesdienstes zu
beschreiben:
•Musik und Singen sind im besten Sinne
überflüssig. Die Welt würde auch ohne den
Gesang von Vögeln oder Menschen funktionieren. Der Klang von Musikinstrumenten
ist genauso wenig nützlich wie Klatschmohn
oder Kornblumen im Weizenfeld. Und doch:
Wer möchte darauf verzichten? Musik und
Gesang sind schön. Der Klang von Instrumenten versetzt mich in harmonische Schwingungen. Wenn ich meine Stimme erhebe, bin ich
ganz bei mir und doch im Einklang mit den
anderen, die ein Lied singen. Zum Lob Gottes
musizieren und singen – das macht nicht nur
Freude, es lässt mich zu einem Teil des Universums werden, das der Schöpfer in Bewegung und Schwingung versetzt hat.
•Beten ist nicht eine Handlung, mit der man
selber irgendetwas bewirken könnte. So gesehen wäre es auch überflüssig. Wenn wir
im Gottesdienst gemeinsam beten, dann ist
das keine magische Beschwörung, sondern
ein Gespräch mit Gott selbst, Kontakt zum
Schöpfer der Welt, Lob und Dank, Bitte und
Fürbitte. Wir sind dabei auch Zuhörer. Innere
Sammlung und Stille gehört zum Beten. Und
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wir verändern uns, indem wir unsere Empfindungen in Worte fassen und uns in den
Willen Gottes hineinfinden. Wir sind nicht die
ersten, die beten – gerade die Psalmen oder
das „Unser Vater“ schenken uns Gemeinschaft mit allen Gläubigen auf der Welt, auch
mit den Verstorbenen, die vor uns gelebt und
gebetet haben.
•Biblische Lesungen sind nicht immer leicht
verständlich. Einige halten sie für heutigen
Menschen nicht mehr zumutbar und deshalb im Gottesdienst überflüssig. Aber wer
behauptet denn, dass in einem Gottesdienst
immer alles sofort verständlich und leicht
eingängig sein muss? Wenn Gott uns dient,
dann ist das kein Unterhaltungsprogramm.
Gottes Wort ist kein Dessert, sondern Brot,
an dem man kauen muss. Ich möchte die Heilige Schrift, die die Kirche durch die Jahrtausende getragen hat, im Originaltext hören!
Und wenn einer von zwanzig Versen mich
ganz persönlich anspricht, dann ist das allemal den Gottesdienst wert.
•Die Predigt entfaltet das biblische Wort
für die heutige Zeit. Die Erwartungen an die
predigenden Personen sind dabei höchst unterschiedlich. Gefragt sind zeitgemässe Verkündigungsformen – etwa Anspiele, Theater,
Bilder, Filme, Talkrunden. Das eine Mal gefällt es, das andere Mal nicht. Doch auch hier
kommt es auf die Perspektive an: Erwarte
ich vor allem gute Unterhaltung, so eine Art
„Gospeltainment“? Das können andere besser als wir. Eine Predigt aber hat dann Sinn,
wenn sie mich erfahren lässt, dass Gott heute
da ist und etwas von mir erwartet?
•Gemeinschaft gibt es nicht nur im Gottesdienst. Um Freunde, Bekannte oder Gleichgesinnte zu treffen, wäre der Gottesdienst
überflüssig, denn dafür gibt es auch andere
Gelegenheiten. Man muss sich auch nicht mit
allen anderen Teilnehmenden gut verstehen.
Was diese Gemeinschaft zusammenhält, ist
Christus, der alle an seinen Tisch einlädt, sogar die, die sich spinnefeind sind.
•Der Segen ist das beste Beispiel dafür, dass
im Gottesdienst nicht wir Gott dienen, son6
dern er uns. Aus seiner überreichlichen Güte
lässt er uns Lebenskraft zufliessen. Das Segenswort kann man sich nicht selber sagen,
es muss einem zugesprochen werden.
Für John Wesley gehörte der sonntägliche
Gottesdienst zu den „means of grace“, was
im Deutschen meistens mit „Gnadenmittel“
übersetzt wird. Gefragt, was Methodisten tun
sollen, nannte er drei Dinge: (1) Gutes tun, (2)
Nichts Böses tun, (3) die „means of grace“ in
Anspruch nehmen.
Wir leben in einer globalisierten Welt, in der es
gerade für Christen nicht einfach ist, im täglichen Leben Gut und Böse zu unterscheiden
und entsprechend zu handeln. Umso wichtiger
scheint es mir, dass wir uns bewusst und regelmässig von Gott ausrüsten, formen und verändern lassen. Gerade weil unsere Welt aktuell
so von der Ökonomie mit ihrem Zweck- und
Nützlichkeitsdenken geprägt ist, braucht es
Überwindung um sich einzugestehen: Ich kann
nicht alles aus mir selbst heraus. Ich brauche
jemanden, der mein Wesen formt und meine
Sinne führt. Ich brauche dazu auch die Gemeinschaft derer, die sich ebenfalls an Jesus Christus
orientieren.
Wenn es um Gesundheit und Fitness geht, ist
den meisten klar, dass regelmässige Bewegung
und Training das Entscheidende ist. Gilt das
nicht auch für das Christsein? Gottes Dienst
– dass mein Schöpfer regelmässig auf mich
Einfluss nimmt, mich herausfordert und mit Segen in das Leben sendet? Ich brauche Woche
für Woche Gottes Dienst an mir – den Gottesdienst.
Projekt „Offene Kirche
im Dorf“.
Horgen
Zwei Spurgruppen haben nach dem WerkstattTag an Projektideen weitergedacht und der AG
Horgen vorgelegt. Diese hat Folgendes entschieden:
•„Zäme ässe und schpile“
Nach den Sommerferien starten wir mit
dem Projekt „Zäme ässe und schpile“.
Jeweils am letzten Montag im Monat laden
wir ein zu einem Wähen/Suppenzmittag. Anschliessend bieten wir ein vielfältiges Spiel­
angebot an, das den Interessen der Teilnehmenden entspricht.
Die Teilnehmenden entscheiden selber, ob sie
am gesamten Angebot dabei sind oder nur
zum Essen oder zum Spielen kommen möchten. Eingeladen sind alle Generationen.
Treffpunkt:
12.30 Uhr: Essen im Gemeinschaftsraum
14:00-15:30: Spielen im Gemeinschaftsraum
oder draussen
Start: Montag, 31. August 2015
Die Einladungsflyer - einer ist in diesem Heft
beigelegt - liegen in der Kapelle bereit. Bedienen Sie sich und laden Sie ihre Bekannten
ein, damit wir nicht unter uns blieben.
Wer sich mit Spiel und Glaube tiefer auseinandersetzen möchte:
http://www.ekir.de/bonn/08/jug/dokumente/
GOTT_SPIELT_MIT.pdf
GOTT SPIELT MIT Überlegungen zum Verhält-
nis von Spiel und Theologie und deren Bedeutung für Gemeindepädagogik und Diakonie von RAINER BERGHAUSEN, Diplomarbeit.
•„Atelier“
Über dieser Projektidee steht noch der Arbeitstitel: „Hesch e Idee? Mir mached mit“.
Bei diesen Zusammenkünften bringen die
Teilnehmerinnen ihre Handarbeiten selber
mit. Die angefangene Strick- oder Häkelarbeit, die einfach nicht fertig werden will oder
sich als zu schwierig erweist, Teile, die vernäht oder zusammengenäht werden sollten,
wozu allein zuhause keine Lust entstehen
will, eine Strickanleitung, ein Schnittmuster, das unverständlich ist. Jemand möchte
ihrem Kind eine Mütze häkeln, weiss aber
nicht mehr, wie die festen Maschen gehen,
oder jemand freut sich, in Gemeinschaft mit
andern die Socken zu stricken. Kurz: Wir helfen einander, unsere Ideen zu verwirklichen,
voneinander angeregt zu werden und voneinander zu lernen.
Diese Projektidee starten wir im Oktober
2015, jeweils an einem Dienstagnachmittag.
Nähere Information erhalten Sie in der nächsten Ausgabe der Zimmerberg-Post.
In den vergangenen Jahren haben wir jeweils
auf den Adventsverkauf und den Osterverkauf
hin ein Atelier eröffnet. In diese Richtung zielt
die zweite Idee der Spurgruppe Atelier: Wir
konzentrieren uns auf 1bis 3 geeignete Produkte, die wir öffentlich verkaufen werden.
Dorfmärt, Stand auf dem Areal, auf Bestellung. Diese Produkte werden zuhause oder
miteinander angefertigt.
Dieses Projekt bewirbt und unterstützt ein
Connexio-Projekt. Die Idee gefällt uns, möchten ihr aber noch Zeit zum Entwickeln geben.
Ein gutes Produkt und eine gute Werbung
und „Vermarktung” braucht seine Zeit. Vreni
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Isler und Hanna Läng werden an der Sache
dran bleiben.
Wir sind der Überzeugung, dass wir mit diesen Projektideen, auf einfache Weise, mit den
Möglichkeiten und Ressourcen, die uns zur
Verfügung stehen, starten können. Das Gemeindeprogramm wird nicht ausgebaut. Der
„Suppen/Wähenznacht“, das Angebot „Über
die eigenen Grenzen hinaus“, das „Adventsund Osteratelier“ werden eingestellt. Diese
Anliegen sind in den neuen Angeboten gut
aufgehoben.
•Die Spurgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ wird
sich demnächst treffen. Die Gruppe „Bezirkszusammenarbeit“ ist noch nicht gebildet.
Wädenswil
•Der Mittagstisch hat Sommerpause und startet am Freitag, 21. August, wieder. Auch die
anderen angedockten Angebote (Offene Kirche, Mittagsgebet, Gemeinschaftsnachmittag, Spielrunde, Offenes Malen, Beratung)
pausieren und starten an diesem Datum.
Nach wie vor werden diese Angebote gern
besucht, und es tauchen immer wieder neue
Gäste auf. Am Mittwoch, 26. August, ist vom
Mittagstisch aus ein Teamausflug nach Zürich
geplant, an dem auch weitere Interessierte
teilnehmen können. Eine Einladung ist diesem Heft als Beilage beigefügt.
•Auch die anderen regelmässigen Angebote
im Rahmen des Projektes (Bibel im Gespräch,
Sonntagsblues, Tischlein Deck Dich, Schpatzenäscht) finden weiter statt. Lediglich beim
Bewegungstherapie-Kurs kam der zweite
Teil wegen zu wenigen Anmeldungen nicht
zustande. Der Flohmarkt startet ebenfalls je
nach Wetter wieder. Ein Erfolg als „offene
Kirche im Dorf“ war das Rosenbergstrassenfest.
8
Bericht vom
Rosenbergstrassenfest.
Am Samstag, 30. Mai, luden 15 Geschäfte und
Einrichtungen von der Rosenbergstrasse Wädenswil zu einem Strassenfest ein. Bei idealem
Wetter verwandelte sich die Strasse zu einer
Festmeile mit Essen und Trinken, Livemusik,
Rosen-Wettbewerb, Kinderkarussell, Spieleparcours und zahlreichen weiteren Angeboten, die
von vielen hundert Menschen besucht wurden.
Höhepunkte waren u.a. die beiden Auftritte des
EMK-Liedermachers Christof Fankhauser. Unsere Gemeinde war mit etwa 20 Personen aktiv
beteiligt. Viele neue Kontakte sind entstanden
und die Atmosphäre der neuen Gemeinsamkeit
auf der Rosenbergstrasse ist auch hinterher
deutlich zu spüren. Bei der Auswertungsrunde
wurde beschlossen, dass es auf jeden Fall wieder ein Rosenbergstrassenfest geben soll – entweder in zwei oder in drei Jahren.
9
Bericht vom
Rosenmattgottesdienst.
Horgenbergsonntag - ein
Anlass der ACK Horgen.
Aus dem Bezirksvorstand.
Bericht von Mirjam Herzog
Der gemeinsame Open Air Gottesdienst der katholischen, reformierten und methodistischen
Gemeinden von Wädenswil fand am 5. Juli wieder im Rosenmattpark statt.
Diesmal gab es keinen Regen, dafür Temperaturen, die mittags die 30-Grad-Grenze überschritten. Walter Rusterholz, Sigrist der reformierten
Gemeinde (unten rechts im Bild), hatte vis-à-vis
vom Eingang des Kirchgemeindehauses einen
sehr guten schattigen Platz unter urigen Bäumen dafür gefunden.
Der Gottesdienst unter dem Thema „himmlisch“
wurde so zu einer Oase für die zahlreichen Besucher, die trotz der Hitze gekommen waren.
CEVI und Stiftung Bühl sorgten anschliessend
für einen schönen Mittagsimbiss.
Es ist ein schöner Sommermorgen; und es ist
sehr warm. Deshalb nehme ich das Postauto,
um den Gottesdienst auf dem Berg zu besuchen. Schon unterwegs begegnen mir bekannte
Gesichter anderer Gemeinden.
Vor der Mehrzweckhalle werden wir freundlich
begrüsst. Im Raum ist im Verhältnis zu draussen
eine angenehme Temperatur. Der Tisch vorne
ist liebevoll geschmückt mit einer Bibel, einer
weissen Kerze und einem Strauss von Sonnenblumen. Der 30-köpfige Chor von Horgenberg
mit seinen rassigen Liedern verstärkt die wohltuende Atmosphäre.
Pfarrerin Amon und Pfarrer Lüchinger gestalten
den liturgischen Rahmen. In die Predigt über
die bekannte Geschichte vom verlorenen Sohn,
fokussiert auf das Verhalten des
Vaters, teilen sich Matthias Wuttke und Hanna Läng. Ihre Gedanken dazu sind interessant und für
mich neu.
Schon duftet’s nach gebratenen
Würsten. Bei Speis‘ und Trank
und fröhlicher Musik geniessen
wir draussen die gemeinsame
Mahlzeit. Es ist rundum ein gelungener Sonntag. Nur schade,
dass Hanna und ich die einzigen
Teilnehmerinnen aus der EMK
sind!
Wir müssen uns schon überlegen,
was uns die Zusammenarbeit mit
den anderen Gemeinden wert ist.
Mir bedeutet sie sehr viel.
10
Zukunft des Projekts „Offene Kirche im
Dorf“
Bei seiner Sitzung am 19. Mai hatte der Bezirksvorstand auch David Brenner eingeladen,
der als Projektleiter Mittagstisch seine Ideen
für die Zukunft des Projekts vortrug. Es wurde
über die Gründung eines Vereins nachgedacht.
Damit wäre die Möglichkeit verbunden, gezielt
Finanzmittel von Stiftungen oder öffentlichen
Stellen zu beantragen. Das Ziel eines solchen
Vereins im Rahmen des Gemeindebezirks muss
noch formuliert werden. Der Bezirksvorstand
nutzte die Gelegenheit, um David Brenner für
seinen hervorragenden Einsatz beim Mittagstisch zu danken.
Weiter hielt der Bezirksvorstand folgende Fakten fest: (1) Mitte 2017 laufen die Fördergelder aus dem EMK-Projektfonds aus; (2) Der
Bezirk kann ohne Fördergelder keine 180%
Pfarrstellen finanzieren; (3) Im Jahr 2019 wird
Hanna Läng pensioniert. Daraus folgend wurde
der Ausschuss für Verwaltung gebeten, einen
Finanzplan bis 2019 aufzustellen, um den Finanzbedarf bei der aktuellen Stellenbesetzung
zu ermitteln. Neben einer vielleicht nötigen
Stellenreduktion soll die andere Möglichkeit
geprüft werden, einen Antrag auf Verlängerung
des Projekts bis 2019 zu stellen.
am Ostermontag stattfindet. Siehe dazu den
Einladungsflyer in der Beilage. Wir hoffen auf
gute Beteiligung, Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und einen segensreichen Sonntag
am Ende der Sommerferien.
Besuch von der Theologischen Hochschule Reutlingen
Am 16./17. Januar 2016 wird eine Gruppe von
Studierenden und Dozenten von unserer Theologischen Hochschule in Reutlingen unseren
Gemeindebezirk besuchen. Sie sollen in Privatquartieren untergebracht werden. Bitte dieses
Wochenende vormerken.
Daten August 2015 bis Januar 2016:
21. August
4. und 18. September
2. und 30. Oktober (16. 10. Ferien)
13. und 27. November
11. Dezember
8. Januar
jeweils 14 bis16 Uhr
in der Rosenbergkapelle
Wädenswil
Monika Brenner,
Mal- und
Kunsttherapeutin
Sommerfest am See
Für die Vorbereitung des Sommerfests am 16.
August wurde eine kleine Arbeitsgruppe aus
beiden Gemeinden gebildet: Mirjam Herzog,
Jörg Schönholzer, Philipp Stocker und Stefan
Weller. Erstmals soll es – sofern das Wetter es
zulässt – auf der Tiefenhofwiese in Wädenswil
am See stattfinden, wo auch das Morgenmahl
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Aus der Arbeitsgruppe
Wädenswil.
Blumenschmuck
Im Pfingstgottesdienst haben wir Hanni Santmann für ihren über viele Jahre währenden
Dienst gedankt, den sie nun beendet hat. Jörg
Schönholzer hat neue Personen angefragt, und
es haben sich erfreulicherweise acht Personen
resp. Ehepaare gemeldet, die in Zukunft immer
für einen Monat den Altartisch auf ihre je eigene
Weise mit Blumen schmücken werden: Elsbeth
Fritschi, Christa Burton, Elisabeth Bachmann,
Elisabeth Bosshard, Yvonne Schönholzer, Ursula und Jörg Schönholzer, Berti und Walter Stocker, Marianne und Gottfried Stocker.
Umfrage Gottesdienstzeit
In die Liste zur Frage nach der Anfangszeit des
Gottesdienstes haben sich schon eine Reihe von
Personen eingetragen, viele aber auch noch
nicht. Wir verlängern deshalb die Umfrage noch
bis September und bitten alle um ihre Meinung
– es geht nicht nur um Mehrheiten. Das Thema
Gottesdienst beschäftigt uns weiterhin.
Regionale Zusammenarbeit
Die Arbeitsgruppe begrüsst die Gespräche des
Pfarrteams mit anderen EMK-Pfarrpersonen aus
der Region über Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit. Für 2016 sind verstärkt
Kanzeltausch-Sonntage vorgesehen, sowie
gemeinsame Aktivitäten bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Eine weitere Idee ist ein
Gemeindetag der Region um den Zürichsee auf
der Insel Ufenau.
Aus der Arbeitsgruppe
Horgen.
Die Umsetzung unserer Projektideen wird das
2. Halbjahr 2015 bestimmen. Besondere Anlässe haben wir diesen Umständen angepasst.
Folgende Termine bitten wir vorzumerken:
Adventsfenster
Der Verkehrsverein Horgen organisiert den
„Horgner Adventskalender“. Wir haben uns zur
Teilnahme angemeldet und werden am 3. Dezember 2015 das Adventsfenster am Pfarrhaus
öffnen.
Adventskafi/Connexio
Am Freitag, 11. Dezember 2015, öffnen wir das
Adventskafi. Familie Daria und Roman Hofer
werden zu Besuch da sein und über ihre Arbeit
im Kongo berichten. Der Erlös kommt ihrem
Projekt zugute.
Blumenschmuck im Gottesdienst
37 Jahre lang verwöhnte uns Annegreth Marti
mit dem sonntäglichen Blumenschmuck. Vielen
herzlichen Dank!
Nun liegt neu eine Liste auf, in der sich eintragen kann, wer gerne an einem Sonntag den
Altartisch mit Blumen schmücken möchte.
Aus der Verwaltung.
Horgen
Nach Rückmeldungen aus allen zuständigen
Gremien lassen wir die Kapellenbeschriftung so
wie sie ist. Sie passt allen.
Bei den vermieteten Parkplätzen wurde zur
Kennzeichnung ein gelber Streifen gemalt. Wir
warten die Wirkung ab.
Vor Wintereinbruch soll ein Luftbefeuchter in
die Orgel eingebaut werden, damit sie in der
Heizperiode nicht austrocknet.
Die Verwaltung des Pfarrhauses läuft sehr gut.
Die Planung des Heizungsersatzes für Pfarrhaus
und Kapelle ist gestartet.
Wädenswil
Der Gemeinschaftsraum wird jeweils am Donnerstag-Nachmittag an den Verein „Tischlein
Deck Dich” vermietet. Die Lebensmittelausgabe
verläuft bis jetzt ohne Probleme. Der Verein ist
sehr dankbar für diese Möglichkeit. Wir sind
daran, das Vermietungsreglement und die Vertragsformulare weiterzuentwickeln.
Der Kirchenraum soll leicht umgestaltet werden: Notbeleuchtung und Fronttüre sollen
weiss werden. Ein Ersatz von Kanzel, Altartisch
und Saalbeleuchtung wird geprüft.
Für das Foyer haben wir einen beweglichen Prospektständer mit nach hinten geneigten Plexiglasfächern im A5-Format vorgesehen.
9.7.15, H. Weber
Von der Jährlichen
Konferenz in Aarau.
In der Juliausgabe von „Kirche und Welt“ wird
über das Konferenzgeschehen berichtet (Restexemplare liegen in den Kapellen aus).
Hanna Läng und Stefan Weller erhielten für ein
weiteres Jahr eine Dienstzuweisung auf unseren Bezirk und wurden einmal mehr herzlich
begrüsst.
Am 28. Juni nach dem Gottesdienst in Wädenswil gaben Monika Brenner und Stefan Weller
persönliche Berichte von der JK.
Unterschriftenlisten für die von der EMK offiziell
unterstützte „Konzernverantwortungsinitiative“ liegen in den Gemeinden aus.
DAS BILD ZUM MONAT
Die Fotografien des Horgner Kalenders 2015
vorgestellt, betrachtet und weitergedacht,
jeweils am letzten Sonntag des Monats in
Horgen.
Sonntag, 30. August 2015
zum Monat September:
Moni Di Lauro:
Glärnischstrasse im Sonnenfeuer
(mit Hanna Läng)
Sonntag, 27. September 2015
zum Monat Oktober:
Silvi Ottenheimer:
Der Himmel brennt
(mit Stefan Weller)
19.00 Uhr in der EMK-Kapelle Horgen
12
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Aus dem Haus Tabea.
Love in Action im Haus Tabea oder
Aus dem Leben eines Rollators
von Claudia Müller, Haus Tabea Empfang
Ich seufze tief, wache langsam auf und schaue
mich um. Aha, meine Lady erwacht ebenfalls
und öffnet zuerst das linke dann das rechte
Auge. Sie hüstelt und räuspert sich, dreht sich
langsam um und schaut auf die Uhr. „Ach, es
ist ja erst sieben Uhr“, murmelt sie leise und
dreht sich noch mal um. Sie wird wohl jetzt
wieder an früher denken und wie es war in der
eigenen Wohnung. Ich war da auch schon bei
ihr und durfte sie begleiten und unterstützen.
Jeden Tag, drinnen und draussen. Am Schluss
dann eher nur noch drinnen, bis auf einige wenige Ausnahmen wie Arztbesuche oder ähnliches. Aber eigentlich lebte sie nur noch in Ihren
eigenen vier Wänden und war auf fremde Hilfe
angewiesen. Und als auch das nicht mehr gut
ging, wurden wir in ein Alterszentrum umgesiedelt. So kamen meine Lady und ich ins Haus
Tabea. Ich war und bin ihr eine grosse Hilfe.
Oft schon hat sie mir das gesagt. Sie kann sich
auf mir abstützen, sich auf mich setzen, und ich
biete sogar Möglichkeiten, kleine Waren einzuladen. Mich kann man sogar zusammenlegen
und versorgen. Ich besitze vier Räder und zwei
Bremsen, einen Sitz und ein Körbchen. Und
meine Griffhöhe ist verstellbar! Ja, ich kann
stolz sagen, dass ich meine Lady toll unterstützen und durchs Leben begleiten kann, denn ich
bin ihr roter Ferrari. Na ja nicht ganz... ich bin
ihr stolzer Rollator!
Nun dreht sich meine Lady wieder um und setzt
sich langsam auf. Seit zwei Wochen sind wir
bereits im Haus Tabea. Es war hart, aus der
kleinen sonnigen Wohnung im Erdgeschoss
mit Gartensitzplatz in ein Zimmer zu wechseln,
auch wenn dieses knapp dreissig Quadratmeter gross ist und einen Balkon und zwei grosse Fenster hat. Ein geräumiges Bad und eine
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Dusche mit Duschsitz gehören auch dazu. Wir
haben uns das Alterszentrum und das Zimmer
vorher natürlich angesehen. Mit etwas Wehmut
haben wir dann zugesagt; zwei Wochen später
sind wir eingezogen. Die Umstellung war nicht
einfach. Manchmal träumen wir noch von der
kleinen sonnigen Wohnung. Etwas Schwermut
kommt dann auf. Meine Lady seufzt, ich ebenfalls. Es schmerzt mein Rollatorenherz, wenn
ich meine Lady traurig sehe.
Jetzt aber komme ich zum Zug. Achtung. Sie
rutscht nach vorne, damit ihre Füsse guten Stand
haben und steht auf. Sie stützt sich schwer auf
mich. „Hoffentlich sind die Bremsen angezogen“, denke ich, „ja zum Glück hat sie das gestern noch gemacht“. Sie löst die Bremsen und
wir steuern gegen das Badezimmer zu. Ich bleibe draussen. Schliesslich hat meine Lady auch
eine Privatsphäre. Ich höre sie hantieren und
das Wasser läuft. Sie wäscht sich und putzt ihr
Gebiss - von ihr schalkhaft auch „Fremdarbeiter“ genannt. Das konnte ich schon mal durch
die halb offene Badezimmertüre beobachten.
Wenig später kommt meine Lady aus dem Badezimmer und steuert gegen den Schrank, um
die Kleider für heute herauszunehmen. Sie zieht
sich langsam an, immer darauf bedacht nicht
umzufallen. Noch kurz die Haare kämmen und
etwas Lippenstift auftragen – dann ist sie bereit.
Ja, meine Lady ist immer noch ein wenig eitel,
das gefällt mir. Sie sieht gut aus und legt Wert
auf ihr Äusseres. Einige Mitbewohnende kennt
sie schon, und sie begrüssen einander. Sie setzt
sich an einen schön gedeckten Tisch mit zwei
weiteren Personen. Eine Mitarbeiterin bringt
mich dann zum Rollatorenparkplatz, wo meine
anderen Arbeitskolleginnen und -kollegen warten. Wir stehen vor einem grossen Fenster, können hinausschauen und die Vögel beobachten.
Im Frühling kommen die Jungen mit den Eltern
und betteln nach Futter. Sie werden gefüttert,
wenn sie laut genug reklamieren. Und wie es
so ist, man kommt unweigerlich ins Gespräch.
Jeder Rollator hat so seine eigenen Geschichten
zu erzählen. Einer ist sogar dabei, der einmal
weitergegeben wurde. Er war zuerst bei einem
Mann und jetzt bei dessen Frau. Er erzählt aus
dieser Zeit immer spannende Geschichten und
auch lustige. Uns wird es während der Wartezeit nie langweilig. „Hoppla“, meine Lady
ist fertig und eine Mitarbeiterin holt mich mit
einem Ruck aus meinem Parkplatz und stellt
mich bei ihr ab. Meine Lady bedankt sich, und
wir steuern gegen den Lift, um ins Zimmer zu
kommen. Wir fahren etwas im Zimmer herum
und meine Lady räumt noch hier und da etwas
ein und um. Sie schaut zum Fenster hinaus und
schaut mich kurz an mit der Überlegung, doch
wieder einmal ins Dorf zu spazieren. Sie holt
sich eine Jacke, und schon geht es los. Auf der
Strasse atmen wir tief durch. Die noch frische
würzige Luft tut unseren Lungen gut. Bald sind
wir im Dorf. Wir schauen uns die Schaufenster
an. Dann stehen wir vor einem Einkaufszentrum, schleusen uns durch die Drehtüre, die zum
Glück ganz langsam dreht. Wir steuern auf die
Blumenecke hin und meine Lady kauft sich zwei
Orchideen für ihre Fensterbank, die noch etwas
leer aussieht. Sie setzt die beiden Orchideen
in mein Körbchen und weiter geht es durch
den Laden. Etwas Schokolade, Salznüsschen
und eine Handcreme. Dann setzen wir uns an
einen sonnigen Sitzplatz im Gartenrestaurant
und geniessen einen wunderbaren Cappuccino. Nach einer Weile kehren wir zurück ins
Alterszentrum. Wir fahren durch den schönen
Garten mit den herrlichen Blumen und dem alten Baumbestand, welcher ans Haus angrenzt.
Es ist angenehm kühl und ein leichtes Lüftchen
lässt die Blätter sanft bewegen. „Ein herrlicher
Morgen“, denken wir beide zufrieden.
Beim Mittagessen vernehme ich dann die grosse Nachricht: Heute Abend sollen einige liebe
Leute kommen, um im Rahmen der christlichen
Aktion ‚Love in Action‘ einen Service an allen
Rollstühlen und den Rollatoren zu machen. Ich
werde hellhörig. Das hat noch nie jemand an
mir gemacht, und ich freue mich entsprechend.
Meine Bremsen sind nämlich nicht mehr so gut
wie am Anfang, etwas verschmutzt bin ich auch
und ein Tropfen Oel würde mir sicher auch nicht
schaden. Wir sollen zu diesem Zweck am Abend
vor die Zimmertüre gestellt werden. Ich kann
nur hoffen, dass die hilfsbereiten Menschen
mich auch wieder an die richtige Adresse zurückbringen...
„So, nun bekommst du auch mal etwas zurück.
Du wirst geputzt und eingestellt. Die Bremsen
werden angezogen und dann bist du wieder
wie neu!“, strahlt meine Lady, und ich bin voller Erwartungen, was hier auf mich zukommt.
Sie stellt mich also vor ihre Zimmertüre und
kontrolliert nochmals, ob ihr Name auch fest
an meinem Gestell klebt. So bin ich beruhigt,
wieder zu meiner geliebten Lady zurückzukommen. Bald werde ich von einem freundlichen
Mann abgeholt. Er fährt mich in die Garage,
wo es nach Oel riecht und Werkzeuge herumliegen. Zuerst werden meine Bremsen kontrolliert, dann die Räder. Schrauben und Scharniere
werden ebenfalls getestet, ob alles noch fest
sitzt. Dann werde ich geputzt und poliert und
wo nötig, kriege ich ein Tröpfchen Oel. Wenig
später geht die Reise zurück, und ich stehe in
neuem Glanz vor der Türe. Meine Lady freut
sich sehr, mich sauber, funktionstüchtig und
wie neu wieder zu sehen. Der Mann, der mich
brachte, erklärt ihr, dass sie das im Rahmen der
jährlichen Aktion ‚Love in Action‘ machen. Das
sei eine Initiative von Christinnen und Christen
mit dem Ziel, den Menschen Gutes zu tun und
dadurch die Liebe Gottes praktisch erfahrbar zu
machen. ‚Love in Action‘ soll die Menschen ermutigen, die Liebe Gottes im eigenen Umfeld
auch im Alltag ganz praktisch weiterzugeben.
Meine Lady ist ganz gerührt und ich mit ihr. Sie
bedankt sich herzlich und spürt tief innen, dass
sie in diesem Alterszentrum – im Haus Tabea
ein neues Zuhause gefunden hat.
Sie fährt vor Freude ein paar Proberunden mit
mir im Zimmer um den Tisch herum und ist
glücklich, dass meine Bremsen wieder funktionieren. Zufrieden sinkt sie ins Bett und liest wie
immer noch ein paar Zeilen, bevor sie das Licht
ausmacht. Aber das habe ich nicht mehr mitbekommen, denn ich bin schon eingeschlafen.
Es war ein spezieller, aufregender Tag für mich.
Und ich fühle mich so ‘sauberglücklich‘ und
träume von vielen Menschen, die Love in Action
leben und weitergeben. Gute Nacht!
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Takano-News.
(aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen)
Schpatzenäscht
Vor den Sommerferien mussten wir von einem
flügge gewordenen Spatzenkind und seiner
Mutter Abschied nehmen. Mit guten Wünschen
haben wir Nemio auf den Weg in den Kindergarten geschickt. So verbleiben 5 Mütter und
6 Kinder. Beim letzten Zusammensein legten
wir einen Zwischenhalt ein. Die Wünsche und
Bedürfnisse der Mütter und ihrer Kinder wurden ausgetauscht. Das Programm wird entsprechend angepasst. Der Schwerpunkt der
Zusammenkünfte wird nicht das Gesprächsthema sein, sondern das gemeinsame Erleben der
Mütter mit ihren Kindern. Der Austausch unter
den Müttern wird kürzer und konzentrierter.
Kleinkindbetreuung
Wir freuen uns, dass Christa Burton wieder bei
der Kleinkindbetreuung mitmachen kann. Auch
in den Sommermonaten sind Eltern mit Kindern
zum Gottesdienst herzlich willkommen.
Teeniegruppe und Jugendgruppe
Am 10. Juni lud
Stefan Weller die
Teenies zu einer
kleinen Geburtstagsparty ein. Dabei gab es schöne
Überraschungen:
Livia brachte frischen Holdersirup
und Salat von der
Kleinweid; und
Andrin präsentierte eine RiesenCrémeschnitte,
die er mit seinem
16
Vater kreiert hatte. Die Festlaune hielt über diesen Tag hinaus an:
Am 10. Juli luden die Teenies alle Jugendlichen
der Gemeinde zur Sommerparty ein. Es kamen
14 Leute und es wurde ein schöner Sommerabend mit feinem Essen, Spielen auf der Wiese,
sowie „Extreme Activity“ und „True Stories“,
dazu die nächste Riesen-Crémeschnitte und viel
Spass. Zum Abschluss gab es eine ApfelsinenAndacht.
Nachrichten
vom Gemeindebezirk.
Jubiläen
Todesfälle
Herzlich gratulieren wir Hanni Santmann zu
ihrem 80. Geburtstag am 9. August und grüssen sie mit einer Liedstrophe von Johann Jakob
Rambach:„Der Herr ist gut und sieht in Gnaden
an / den armen Dienst der Seinen, die ihn lieben. / Er gibt mehr Lohn, als man erwarten
kann, / kein kühler Trunk ist unvergolten blieben; / er gibt dafür die ganze Segensflut. / Der
Herr ist gut.“ (GB 561, 4)
Am 20. Juni verstarb Regula Bader-Schärer
nach langer schwerer Krankheit im Alter von 56
Jahren. Über viele Jahre engagierte sie sich aktiv in unserer Wädenswiler Gemeinde, initiierte
neue Projekte und übernahm Verantwortung
in Ämtern auf dem Bezirk. Am 29. Juni nahm
eine grosse Trauergemeinde in der dichtgefüllten reformierten Kirche Schönenbergs von ihr
Abschied. Im Trauergottesdienst liessen wir uns
von Regulas Konfirmationsspruch leiten: „Selig
sind, die reinen Herzens sind, sie werden Gott
schauen.“ (Mt. 5, 8) Allen Angehörigen, insbesondere ihrem Ehemann Stephan und den vier
Töchtern, wünschen wir Gottes Begleitung und
Trost.
Madeleine Stuker-Kröner gratulieren wir
zum 70. Geburtstag am 18. September mit der
Liedstrophe: „Unser Leben sei ein Fest, / Jesu
Licht in unseren Augen, / Jesu Freude in unserm
Singen, / Jesu Wahrheit in unsrer Freude. / Unser
Leben sei ein Fest, / so wie heute an jedem Tag.“
(GB 574, 4)
Geburt
Anja und Roger Wolf, sowie die ganze Familie Schäfer freuen sich über die Geburt von
Elea Joana am 23. Mai 2015. Wir gratulieren
herzlich und wünschen der jungen Familie Gottes Segen.
Am 9. Mai 2015 starb Emma Traub-Kuster
im 103. Lebensjahr. Wir sind dankbar, dass sie
von ihren Altersbeschwerden erlöst wurde und
ruhig einschlafen durfte. Emma Traubs grosses
Interesse galt ihren Mitmenschen. Sie nahm an
deren Leben bis zuletzt Anteil. So traf man sie
im Haus Tabea oft draussen im Flur ihrer Pflegeabteilung an. Sie freute sich an den Begegnungen und obwohl ihr Gehör so sehr nachgelassen
hatte, genoss sie so manchen kleinen Schwatz.
Am 21. Mai 2015 nahmen wir von Emma Traub
Abschied. Dankbar für das, was sie uns in ihrem Leben geschenkt hat, für ihre Begabungen,
mit denen sie auch unser Gemeindeleben bereichert hat. Gutes und Barmherzigkeit werden
mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. Psalm 23
Am 15. Mai 2015 starb Ida Joechel-Aebi im
Alter von 89 Jahren. Ida Joechel war Mitglied
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der reformierten Kirche. In Horgen hatte sie sich
dort aktiv und vielseitig betätigt. Nach ihrem
Eintritt ins Haus Tabea war ihr die Teilnahme
am Gemeindeleben ihrer Kirche nicht mehr
möglich. Darum nahm sie regelmässig an Gemeindeanlässen der EMK teil und wurde eine
gute Freundin. Am 22. Mai 2015 nahmen wir
von Ida Joechel Abschied. Auf dem Altartisch
stand ihr eingerahmter Konfirmationsspruch,
der sie durch ihr Leben begleitet hatte: Fürchte
dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe
dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Jesaja 43,1
Silberne, goldene und grüne Hochzeit
Am 23. Juni begingen Monika und David
Brenner-Germann ihr 25jähriges Ehejubiläum.
Am 10. Juli durften Friedi und Hans Albrecht-Erb auf 50 Jahre Ehe zurückblicken.
Anila und Michael Müller-Schneider haben am 26. Juni standesamtlich geheiratet und
lassen sich am 15. August um 14.00 Uhr in der
EMK Horgen von Hanna Läng kirchlich trauen.
Die Gemeinde ist zu dieser Feier und zum anschliessenden Apéro herzlich eingeladen.
Wir gratulieren den Ehepaaren sehr herzlich
und wünschen Gottes Segen auf dem weiteren
gemeinsamen Weg.
Züglete
Annegreth und Theo Marti sind umgezogen und wohnen nun in der Amalie-WidmerStr. 9, 8810 Horgen. Wir wünschen ein gutes
Einleben in der neuen Wohnung.
Michael Müller ist am 27. Juni von Horgen
nach Romanshorn gezogen, wo er nun mit seiner Frau Anila wohnt (Adresse: Schulstrasse 6b,
8590 Romanshorn). Wir wünschen beiden ein
gutes Einleben am neuen Ort und in der neuen
Gemeinde.
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Lehrabschluss
Salome Bader hat Ende Juni ihre Lehrabschlussprüfung als kaufmännische Angestellte
erfolgreich absolviert. Wir gratulieren herzlich
und wünschen ihr für den weiteren Weg Gottes
Segen.
Wichtige Kontaktadressen:
(siehe auch unter
www.emk-region-zimmerberg.ch/Gruppen)
Bezirk
•Bezirksvorstand: (Vorsitzender)
Stefan Weller a.i.
Rosenbergstrasse 4, 8820 Wädenswil
Telefon 044 780 30 95
E-Mail stefan.weller(at)emk-schweiz.ch
•Leitender Pfarrer: Stefan Weller
Rosenbergstrasse 4, 8820 Wädenswil
Telefon 044 780 30 95
E-Mail stefan.weller(at)emk-schweiz.ch
•Lokalpfarrerin: Hanna Läng
Utostrasse 18, 5430 Wettingen
Telefon 056 426 63 89 / 079 696 36 65
E-Mailhanna.l(at)hispeed.ch
Büro: Seestrasse 184, 8810 Horgen
Telefon 043 810 43 38
•Abendhauskreis: Jörg Schönholzer
Bahnhofstrasse 4, 8942 Oberrieden
Telefon / Telefax 044 720 60 30
E-Mail jusch1(at)gmx.ch
•Hauskreis update: Ursula Albrecht
Etzlibergweg 32, 8800 Thalwil
Telefon 044 722 24 46
E-Mailschmid.u(at)gmx.ch
Wädenswil
•Amtshandlungen/Seelsorge/
Gemeindegebet/Teenagergruppe/
Bibel im Gespräch:
Stefan Weller (s. o.)
•Sonntagsschule/Kindertreff:
Berti Stocker (siehe Reinigungsdienst)
•Kinder - Ferienclub/Adventsspiel:
Hanna Läng (s. o.)
•Jugendgruppe „Go(o)d Run“:
Philipp Stocker
Sennhus 4, 8820 Wädenswil
Telefon 044 781 20 42
E-Mail: pstocker(at)outlook.com
Musik & Arts: Valérie Bader
Sonnenrainweg 9, 8824 Schönenberg
E-Mailvalerie_bader(at)bluemail.ch
•Mittagstisch am Freitag: David Brenner
Gartenstrasse 1, 8820 Wädenswil
Telefon 044 772 36 70
E-Maildavid.brenner(at)bluewin.ch
•Schpatzenäscht: Elisabeth Bachmann
Zimmerberg 4, 8816 Hirzel
Telefon 043 810 40 59
•Reinigungsdienst: Berti Stocker
Sennhus 4, 8820 Wädenswil
Telefon 044 781 20 42
•Vermietung: Brigitte Perriard
Florhofstrasse 10, 8820 Wädenswil
Telefon 044 780 09 31 und 079 319 99 41
E-Mailbrigitte.perriard(at)bluewin.ch
Horgen
•Amtshandlungen/Seelsorge/
FRAUENfreiRAUM: Hanna Läng (s. o.)
•Ord. Laienprediger: Claus D. Eck
Gehrenstrasse 18 , 8810 Horgen
Tel. 044 725 21 70 / Fax 044 725 21 57
E-Mailc.d.eck(at)bluewin.ch
•Arbeitsgruppe Horgen: Mirjam Herzog
Rainweg 15, 8810 Horgen
Telefon 044 725 00 52
•Haus Tabea: Theder Pfister
Schärbächlistrasse 2, 8810 Horgen
Telefon 044 718 44 44
E-Mail theder.pfister(at)tabea.ch
•Hauskreis am Mittag: Elsi Keller
alte Landstrasse 18a, 8942 Oberrieden
Telefon 044 720 75 72
E-Mailhke.ob(at)bluewin.ch
19
Impressum.
Agenda: Wichtige Termine
ab 1. Oktober 2015.
(Änderungen und Ergänzungen vorbehalten)
Herausgeber:
Evangelisch-methodistische Kirche
Region Zimmerberg
Rosenbergstrasse 4, 8820 Wädenswil
Telefon
044 780 30 95
Internet:
www.emk-region-zimmerberg.ch
Redaktion:
Stefan Weller, Pfarrer (sw)
Rosenbergstrasse 4, 8820 Wädenswil
Telefon 044 780 30 95
E-Mail [email protected]
Layout:
Christoph Härri (ch)
Erscheint: 6 mal jährlich
Jahresabonnement: CHF 20.–.
Für Mitglieder im Kirchenbeitrag inbegriffen.
Bankverbindung:
Evangelisch-methodistische Kirche in der
Schweiz
Bezirk Region Zimmerberg
8004 Zürich
PC 80-58842-8
IBAN: CH03 0900 0000 8005 8842 8
Die nächste Ausgabe der „Zimmerberg-Post“
erscheint am 23. September 2015.
Redaktionsschluss ist am 10. September.
20
4. Oktober: Erntedankfest in Wädenswil
11. Oktober: Erntedankfest in Horgen
17. Oktober: Welttag zur Überwindung von
Armut
20./21. November: Basar in Wädenswil
6. Dezember: Sonntagsblues (Weihnachtsblues) in Wädenswil
9. Dezember: Kinder basteln Weihnachtsgeschenke in Wädenswil
11. Dezember: Adventskafi in Horgen
13. Dezember: Adventsspiel der Kinder in
Wädenswil
16./17. Januar 2016: Besuch von der Theologischen Hochschule Reutlingen
28. Februar 2016: Bezirksgottesdienst mit dem
neuen DV Stefan Zürcher
5. März 2016: Seminartag „Theologie im
Gespräch“ in Horgen
14. April 2016: Bezirksversammlung in Horgen
16.-18. Juni 2016: Jährliche Konferenz in
Münsingen
19. Juni 2016: JK-Sonntag in Interlaken
26.7. – 3.8. 2016: Schweizertreffen Jungschar
Beilagen in dieser Zimmerberg-Post:
•Gemeindeprogramme August – September
•Gebetskarte
•Flyer Sommerfest mit Segnung zum Schulbeginn
•Flyer Sonntagsblues
•Flyer Zäme ässe und schpile
•Einladung Ausflug Mittagstisch-Team nach
Zürich