HalbzeitimProjektFT2020 - FT Groß

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Lokaler Sport
Emder Zeitung · Donnerstag, 19. November 2015
40 Jahre Schach bei
Königsspringern
Turnier zum Jubiläum in Barenburg
Emden. Der Emder Schachklub
Königsspringer besteht in diesem Jahr seit 40 Jahren. Und die
Denksportler feiern dies mit einem Jubiläumsturnier. Das
findet am kommenden Sonntag (22. November) ab 10 Uhr im
Großen Saal des Kulturbunkers in Barenburg statt.
Eingeladen hatten die Königsspringer insbesondre alle
Freunde, Weggefährten, und
Schachspieler aus Emden und
der Nachbarschaft - mit Erfolg:
Nach dem Stand von gestern
Abend haben sich bereits 60
Teilnehmer angekündigt. Das
Jubiläumstiurnier wird deshalb in der Größe eine für ostfriesische Verhältnisse besondere Veranstaltung. . Es ist noch
mit einigen Nachmeldungen
zu rechnen.
Gespielt wird in sieben Runden nach dem sogenannten
Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit. Insgesamt
werden über 200 Euro als
Preisgeld ausgespielt. Die Siegerehrung soll voraussichtlich
gegen 15.45 Uhr über die Bühne
gehen.
red/jvk
Kurz-Spielberichte
TTV Widdelswehr II - TuS Hinte II
3:9
Tischtennis, 2.Bezirksklasse Emden
Es trafen sich der TTV Widdelswehr II und der TuS Hinte II zum Emder Derby in der
2. Bezirksklasse. Die Eingangsdoppel gingen beide 1:2
aus. Wieder einmal ging der
TTV negativ aus den Eingangsdoppel heraus. Das
obere Paarkreuz durfte nun
ran, mit den Spielpaarungen
Ubben gegen H.Klaassen
und Constant gegen C.Klaassen. Beide Spiele gingen an
Hinte. Im mittleren Paarkreuz spielte nun Müller gegen Bakovic und Schwering
gegen Fischer. Hier hieß es
Unentschieden. Zwischen-
stand war nun 2.5. Im unteren Paarkreuz gab es die
Paarungen Goeman gegen
Melles und Schmidt gegen
Hansen. Auch hier hieß es
Punkteteilung. Im zweiten
Durchgang kam es nun zum
direkten Vergleich. Ubben
gegen C. Klaassen und Constant gegen H.. Klaassen. Nach
diesem erneuten Remis,
musste nun das mittlere
Paarkreuz punkten um
überhaupt noch eine Chance
auf den Sieg zu haben. Müller verlor jedoch gegen Fischer. Damit war der Endstand von 3:9 amtlich.
TTV Widdelswehr: Ubben, Constant, Müller (1), Schwering,
Goeman (1), Schmidt
TuS Hinte: Klaassen, C. (2), Klaassen, H. (2), Fischer (2), Bakovic, Hansen (1), Melles, A. (Doppel: 1:2)
Kurznachrichten
Emder im Kickboxen auf Platz 2
Hohenkirchen. Beim Samurai-Cup in Hohenkirchen hat
sich Keno Wissel vom Sporting auf Platz 2 gekämpft.
Der Emder startete in der
Klasse bis 75 Kilogramm im
Leicht-Kontakt-Kickboxen.
Eigentlich hatte er sich auch
noch zum Voll-Kontakt
Kickboxen angemeldet, aber
es gab keinen Gegner in sei-
ner Gewichts-Klasse. Seinen
Final-Kampf gegen den Bremer David Bonar verlor Wissel nur um Haaresbreite.
Insgesamt habe er sehr gute
Kämpfe gezeigt, so sein Trainer Giovanni Contu. „Man
kann in Zukunft noch mit
einigen Erfolgen rechnen,
wenn er sein Potenzial weiter so entfaltet wie bisher.”
VVE mit drei neuen Trainingsgruppen
Emden. Der Volleyballverein
Emden (VVE) hat in Kooperation mit der Früchteburg
Schule, sowie der Westerburg Schule drei neue Trainingsgruppen aufgebaut.
Das Angebot beinhaltet einen Schnupperkurs mit aktuell elf Schülern (offen für
alle), der sich dienstags und
donnerstags von 15.30 Uhr
bis 17 Uhr trifft. Auch gibt es
eine Grundschulgruppe nur
für Mädchen, sowie einen
Anfängerkurs für Schüler
und Schülerinnen der Jahrgänge 2000 bis 2004/2005.
Diese sind bereits voll.
Se sünd Mill'mers, wie an der Wand steht, und das mit Freude: Hans-Gerd Ukena (Vereinsmanager), Alwin Mudder (3. Vorsitzender), Elke Adelmund (Kassiererin), Sabine Ihnen (Gesundheitssport), Jan van Dyk (2. Vorsitzender) und Karl Köster (FußEZ-Bild:Kahle
ball-Obmann) gehören auch zum Arbeitskreis „FT 2020.”
Halbzeit im Projekt FT 2020
FT Groß Midlum plant für nächstes Jahr Mitgliederoffensive
Von Jörg-Volker Kahle
s 0 49 21 / 89 00-440
Groß Midlum. Es ist schon einiges erreicht worden, aber es
gibt auch noch eine ganze
Menge zu tun: Was getan werden kann und muss, ist in klare
Worte gefasst oder wird das
noch. So etwa sieht eine Art
Halbzeit-Bilanz aus, die beim
Sportverein FT Groß Midlum
kurz vor Ablauf der ersten Phase ihres Projektes „FT 2020”
jetzt in einem Pressegespräch
gezogen wurde.
Die Menschen haben sich
geändert, ihr Freizeitverhalten
und die Gesellschaft überhaupt. Diese Erkenntnis, die
sich auf viele Sportvereine auswirkt, hatte die Groß Midlumer
nicht ruhen lassen. Sie riefen
vor ein paar Jahren den „Arbeitskreis FT 2020” ins Leben,
der sich unter anderem mit
möglichen Konsequenzen aus
den Veränderungen befassen
soll. „Wir wollen etwas bewegen” war die Grundüberzeugung, die auch darauf fußte,
dass die Zukunftsaussichten
für den Verein alles andere als
rosig sind, wenn alles so weiter
geht, wie bisher.
Im November 2011 war der
Startschuss des Projekts. Die
Dorfbewohner wurden befragt,
wie sie ihren Sportverein finden und was ihnen fehlt, es
wurde kritisch nachgesehen,
wo im Verein selbst Probleme
gesehen werden, beispielsweise bei den Schwierigkeiten,
Vorstandsämter zu besetzen.
Es wurden Ideen geboren und
unabhängig von der Realisierbarkeit in einem Ideenbuch
festgehalten. Es wurde intensiv
und unter Beteiligung vieler
auch über Organisationsfragen
diskutiert.
Das alles mit viel Erfolg, wie
der Arbeitskreis bilanzierte: 40
verschiedene Punkte haben sie
festgehalten, die seit November 2011 bis jetzt angefasst oder
ganz realisiert wurden. Dazu
zählt beispielsweise ein kompletter Aufbauplan samt Ablauforganisation des Vereins
mit konkreter Aufgabenbeschreibung für Vereinsämter,
die Gewinnung von neuen ehrenamtlichen
Mitarbeitern,
neue Maßnahmen zur Anerkennung der ehrenamtlichen
Mitarbeit, handfeste Arbeiten
wie Pflasterarbeiten, Entrostung und Streichen der Flutlichtmasten, die Neugestaltung des Versammlungsraums
im Vereinsheim. Das Engagement in der JSG Gemeinde
Hinte zählt dazu, erfolgreiche
Vereinsaktionen wie die Bewerbung im Wettbewerb Sterne des Sports, Organisation eines Open Air-Festes, Schaffung
neuer Sportangebote (zuletzt
Boule). Seit 2014 wird der Prozess vom Landessportbund
begleitet, beispielsweise durch
Workshops, das letzte am letzten Wochenende.
Als 40. erledigtes Projekt
steht ein neuer Werbeflyer in
der Liste, der jetzt auch unter
die Bevölkerung gebracht werden soll. Er markiert zugleich
den Übergang in die zweite
Halbzeit von „FT 2020”, die mit
einer Mitgliederoffensive im
nächsten Jahr beginnt. Ziel ist,
die Grenze von 400 Mitgliedern zu überschreiten. Derzeit
sind es rund 370, bei einer
Dorfeinwohnerzahl von 650.
Mit dem neuen Faltblatt soll in
blegleitenden Gesprächen beispielsweise neu zugezogenen
Dorfbewohnern oder solchen,
die sich zurückgezogen haben,
das Leitbild des Vereins und
seine Angebote nähergebracht
werden. Was auch Auswirkung
des „FT 2020” ist: Mit dabei liegt
eine Liste von Aufgaben im
Verein, für die noch Menschen
gesucht werden, die sie auch
ausüben können. Denn es sollen nicht nur neue Mitglieder
geworben werden, sondern
auch neue Mitarbeiter.
Wenn „FT 2020” mit dem
Jahreswechsel in die 2. Phase
geht, dann geschieht das auf
Basis eines Arbeitspapiers, das
in vier große Bausteine aufgeteilt ist (siehe Stichwort-Kasten). Bis 2020 sollen sie abgearbeitet werden. Wenn alles so
weiter läuft wie seit dem Start
des Projekts, so Vereinsmanager Hans-Gerd Ukena, ist die FT
Groß-Midlum ganz gut gerüstet für die Zukunft.
Kommentar Seite 12
Stichwort
Vier Bausteine „FT 2020”
M Baustein Organisation
Dazu gehört unter anderem
die Gewinnung von neuen
Mitgliedern und Mitarbeitern,
der Umgang mit Mitarbeitern
(Ehrenamtsordnung und Ähnliches), die Beschreibung von
Aufgaben, das Entdecken und
Nutzen von Potenzialen, das
Erkennen und Definieren von
Zielgruppen.
M Baustein Sportangebot
Bestehende Angebote sollen
auf Stärken und Schwächen
untersucht werden, neue Angebote geschaffen werden,
besonders im Trend- und Gesundheitssport, Kooperationen unter anderem mit Schulen, Kindergärten und der Kirchengemeinde ausgebaut
werden.
M Baustein Jugendarbeit
Attraktive Voraussetzungen
für Jugendliche sollen geschaffen werden. Insbesondere sollen sie auch ermutigt werden,
eigene Akzente zu setzen und
Verantwortung zu übernehmen, auch begrenzt auf einzelne Gruppen oder zeitlich
begrenzte Projekte.
M Baustein JSG Gem. Hinte
Groß Midlum steht voll und
ganz hinter dem Jugendfußball-Zusammenschluss und
will die JSG aktiv mitgestalten.
Zudem besteht die Aufgabe,
die JSG zu fördern, bei Kindern
und Jugendlichen aber gleichzeitig eine Bindung zum eigenen Verein aufzubauen.
Die Boulebahn /Pétanqueplatz ist eins der Beispiele für die Bewegung in der FT Groß Midlum. Direkt neben dem Sportheim entstehen vier Boulebahnen in der Größe zwölf mal drei
Meter. Nach dem Ausmessen, Säubern und Ebnen wurde der vorhandene Unterbau aus grobem Schotter als Drainageschicht mit einer Tragschicht und anschließend mit einer Ausgleichsschicht aus Splitt versehen. Nach mehreren Regenereignissen wurde dies nun abgerüttelt (siehe Bild) und anschließend mit feinem Brechsand in einer Stärke von ein bis zwei
Zentimeter versehen, der eigentlichen Spielbahn. Das Bild zeigt Spartenleiter Walter FuhEZ-Bild: privat
lendorf, Gustav Bruns, Dieter Schoolmann und am Rüttler Henrich Janssen.