Aufgabe 1 - E

Lehrstuhl für Internationales Management
Prof. Dr. Reinhard Meckl
Internationale Unternehmensführung
Übung:
Aufgabensammlung
WS 2014/‘15
Patrick Trautner M.Sc.
Sprechstunde: Donnerstag 14:00 – 16:00 Uhr
E-Mail: [email protected]
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Übung zur Veranstaltung „Internationale Unternehmensführung“
© Prof. Dr. R. Meckl
Lehrstuhl für Internationales Management
Prof. Dr. Reinhard Meckl
Aufgabe 1:
Was versteht man unter einem „internationalen Unternehmen“? Welche Ansätze
gibt es, um internationale Unternehmen von nationalen Unternehmen
abzugrenzen und hinsichtlich Ihres Internationalisierungsgrades zu beschreiben?
Aufgabe 2:
Ein mittelständisches Unternehmen will sich im Ausland engagieren und möchte
von Ihnen beraten werden, ob es dies durch Exporte, den Aufbau einer
Tochtergesellschaft im Ausland oder Abschluss eines Kooperationsvertrages mit
einem anderen Unternehmen tun soll. Welche Argumente und
Entscheidungskriterien können Sie dem Unternehmen an die Hand geben?
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Übung zur Veranstaltung „Internationale Unternehmensführung“
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Aufgabe 3:
Was ist eine wissenschaftliche Theorie? Beschreiben und erläutern Sie zwei
ausgewählte wissenschaftstheoretische Ansätze der Betriebswirtschaftslehre
ausführlich.
Aufgabe 4:
Welche Internationalisierungsgründe liefert die Theorie des oligopolistischen
Parallelverhaltens? Diskutieren Sie Aussagegehalt und Leistungsfähigkeit der
Theorie für das internationale Management!
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Aufgabe 5:
Die Theorie des monopolistischen Vorteils von Hymer/Kindleberger unterscheidet
zwischen „Direktinvestitionen vom Typ 1“ und „Direktinvestitionen vom Typ 2“.
Was sind die Unterschiede zwischen beiden, und wie stehen sie in
Zusammenhang mit den namensbegründenden „monopolistischen Vorteilen“?
Was sind die Entstehungsursachen für derartige Vorteile?
Aufgabe 6:
Erläutern Sie den Konfigurationsansatz zur Auswahl von
Internationalisierungsstrategien und nehmen Sie kritisch Stellung zu diesem
Entscheidungsmodell.
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Aufgabe 7:
Beschreiben Sie kurz den „market-based view“ und den „resource-based view“
der internationalen Unternehmenstätigkeit. Welchen der beiden Ansätze halten
Sie für aussagekräftiger?
Aufgabe 8:
Welcher theoretische Ansatz kann irrationale
Internationalisierungsentscheidungen erklären? Stellen Sie den Ansatz dar.
Beurteilen Sie seine Leistungsfähigkeit und formulieren Sie eine wissenschaftliche
Hypothese aus diesem Ansatz.
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Aufgabe 9:
Nehmen Sie Stellung zu folgender These: „ Die Finanz- und Wirtschaftskrise der
Jahre 2008/2009 hat gezeigt, dass die Portfoliotheorie von Rugman nicht richtig
ist.“
Aufgabe 10:
Wie ist wertorientierte Unternehmensführung in Deutschland ausgeprägt?
Beschreiben Sie die wesentlichen Grundsätze dieses
Unternehmensführungskonzeptes und erläutern Sie sinnvolle
Ausgestaltungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen!
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Aufgabe 11:
Beschreiben Sie die Komponenten der eklektischen Theorie von John Dunning
und geben Sie jeweils Beispiele. Zeigen Sie anschließend auf der Basis dieser
Komponenten die Vorteilhaftigkeit unterschiedlicher Markteintritts- und
Marktbearbeitungsstrategien auf. Worin sehen Sie die zentralen Stärken und
Verdienste der Theorie Dunnings gegenüber anderen Theorien?
Zusatzaufgabe 12:
a) Welchen zentralen Fragen gehen die Theorien der Internationalisierung nach?
b) Inwiefern kann man die Theorien der Internationalisierung mit der Metapher
eines Mosaiks beschreiben?
c) Warum gibt es keine allumfassende Theorie der Internationalisierung?
d) Nach welchen Kriterien lassen sich die Theorien der Internationalisierung
gliedern?
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Zusatzaufgabe 13:
a) Nehmen Sie kritisch Stellung, ob die Internationalisierungsentscheidung eine
rationale Entscheidung darstellt.
b) Sehen Sie einen grundlegenden Unterschied in den Annahmen, die den
Ansätzen von Aharoni und Dunning zugrunde liegen?
c) Erachten Sie es als realisierbar, auf absehbare Zeit zu einem geschlossenen
Ansatz zu gelangen, der die Internationalisierung von Unternehmen, Branchen
und Volkswirtschaften umfassend erklärt?
d) Die Theorien der internationalen Unternehmenstätigkeit verfolgen primär
Erklärungsziele. Kann man aus den Theorien dennoch Ansatzpunkte für das
Handeln von Unternehmen ableiten?
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Aufgabe 14:
Erläutern Sie die Strategietypen zur Bearbeitung internationaler Märkte im
Spannungsfeld „globale Integration vs. Lokale Anpassung“ nach Bartlett/Ghoshal
und geben Sie jeweils ein Beispiel für eine Branche, in der die jeweilige Strategie
besonders erfolgversprechend ist.
Aufgabe 15:
Beschreiben Sie die drei Strategien von Ghemawhat (Adaption, Aggregation,
Arbitrage) und beurteilen Sie die vorgeschlagene Vorgehensweise zur Wahl der
für ein international tätiges Unternehmen richtigen Strategie.
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Aufgabe 16:
Begründen sie unter Zuhilfenahme von Dunnings Theorie, warum EMNCs primär
in anderen Schwellenländern bzw. Entwicklungsländern investieren.
Aufgabe 17:
Wie bewerten Sie die Erfolgsaussichten von EMNCs in „established markets“?
Begründen Sie Ihre Antwort unter anderem mit der monopolistischen
Vorteilstheorie.
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