Liechtensteiner Landesmeisterschaften im Pool Billard – Teil 2 Am vergangenen Wochenende fand in Billardcenter „Central Garage“ in Schaan der zweite Teil der diesjährigen Landesmeisterschaften im Pool Billard statt, wobei die zwei noch ausstehenden Disziplinen „14/1 endlos“ und „10-Ball“ zur Austragung kamen und auch der Gesamtlandesmeistertitel entschieden werden sollte. Patrick Pomberger konnte seinen Vorsprung verteidigen und wurde zum 11. Mal Landesmeister im Pool-Billard. Im ersten Teil, der vor zwei Wochen ausgetragen wurde, konnte sich Patrick Pomberger vom BC Schaan mit Disziplinensiegen im „8-Ball“ und „9-Ball“ und somit der vollen Punkteausbeute in die aussichtsreichste Position bringen. Realistische Chancen konnten sich unter den Verfolgern nur noch die Gesamtlandesmeister der vergangenen beiden Jahre, Marco Cristoforetti (2011) und Titelverteidiger Michael Biedermann (2012) machen. Angesichts der Tatsache, dass Cristoforetti und Biedermann in der am Samstag ausgetragenen Disziplin „14/1 endlos“ tendenziell stärker einzuschätzen waren als Pomberger, war doch noch einiges an Spannung zu erwarten. Entsprechend gestaltete sich dann auch der Turnierverlauf. Zwar musste sich Cristoforetti bereits in der zweiten Runde des Direktlaufs Chrigel Beusch (Magic Nine Triesen) geschlagen geben, das gleiche Schicksal ereilte aber auch Pomberger in der darauffolgenden Runde und somit fanden sich beide im Hoffnungslauf des Turniertableaus wieder. Biedermann auf der anderen Seite wurde seiner Favoritenrolle gerecht und spielte sich ungefährdet ins Direktlauffinale, wo er Beusch geradezu deklassierte und souverän ins Finale einzog. Im Hoffnungslauf kam es dann bereits früh zum Ausscheidungsspiel zwischen Cristoforetti und Pomberger, welches Pomberger für sich entscheiden konnte und somit erneut auf Beusch traf. Dabei wiederholten sich die Ereignisse und Beusch konnte Pomberger endgültig aus dem Turnier werfen und sich somit ein erneutes Rencontre mit Biedermann im Finale sichern. Dabei blieb er aber erneut chancenlos und Biedermann konnte sich den Sieg in der Königsdisziplin sichern und gleich auch noch einiges an Boden gegenüber Pomberger in der Gesamtwertung gut machen. Das 10-Ball-Turnier musste somit gleichzeitig die Entscheidung in der Gesamtwertung bringen. Im Direktlaufviertelfinale hatte dann Cristoforetti die Chance Pomberger noch zurückzubinden, was ihm jedoch misslang und Pomberger somit vorzeitig den Gesamtlandesmeistertitel sicherte. Da half es Biedermann auch nicht mehr, dass er im Finale des Direktlaufes Pomberger noch klar bezwingen und somit ins Finale einziehen konnte. Im Hoffnungslauf konnte derweil Cristoforetti gegen Beusch gewinnen und sich so den 3. Rang in der Gesamtwertung sichern. Nach einem weiteren Sieg über Steve Heeb, der einen hervorragenden 4. Rang belegen konnte, kam es wiederum zum Aufeinandertreffen mit Pomberger. Wieder war es Pomberger, der in einer knappen Partie die Nase vorne hatte und ins Finale einziehen konnte. Hier wartete bereits Biedermann, der seine tolle Form mit einem erneuten Disziplinensieg unterstreichen konnte und nach dem 14/1 auch den 10-BallTitel und den 2. Platz in der Gesamtwertung holte Ergebnis 14/1 endlos: 1. Michael Biedermann 2. Chrigel Beusch 3. Patrick Pomberger 4. Marco Cristoforetti 5. Oliver Müller 5. Hansjörg Dutler 7. Somleth Phiaphakdy 7. Martin Heeb 9. Roland Erne 9. Steve Heeb 9. Pedro Silva 9. Berno Heeb 13. Marcel Hilti 13. Michael Winkler Ergebnis 10-Ball: 1. Michael Biedermann 2. Patrick Pomberger 3. Marco Cristoforetti 4. Steve Heeb 5. Chrigel Beusch 5. Roland Erne 7. Marcel Hilti 7. Andreas Hermann 9. Hansjörg Dutler 9. Sascha Ludwig 9. Somleth Phiaphakdy 9. Michael Winkler Gesamtwertung: 1. Patrick Pomberger (355 Punkte) 2. Michael Biedermann (335 Punkte) 3. Marco Cristoforetti (285 Punkte) 4. Chrigel Beusch (245 Punkte) 5. Hansjörg Dutler (160) 6. Steve Heeb (140) 6. Oliver Müller (140) 6. Somleth Phiaphakdy (140) 9. Sascha Ludwig (130) 9. Roland Erne (130) 11. Marcel Hilti (110) 12. Michael Winkler (90) 12. Branko Kosic (90) 14. Marco Tschütscher (70) 15. Martin Heeb (60) 16. Peter Lageder (50) 17. Andreas Hermann (40) 18. Andreas Meyer (30) 18. Pedro Silva (30) 18. Berno Heeb (30) 21. Martin Öhri (20)
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