Pfarrgemeinderatswahl Der Pfarrgemeinderat ist ein Laiengremium in der Kirchengemeinde. Er wird für vier Jahre gewählt und hat die Aufgabe, zusammen mit dem Pfarrer und anderen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Leben in der Pfarrgemeinde zu gestalten. Damit die Kirche ihren festen Platz im gesellschaftlichen Leben hat, ist die Pfarrgemeinderatsarbeit ein wichtiges Standbein des ehrenamtlichen Engagements. Aktuell sind alle wahlberechtigten Katholiken der Pfarrgruppe Darmstadt-Ost aufgerufen, mit ihrer Stimmabgabe ein klares Votum für einen gut aufgestellten Pfarrgemeinderat abzugeben. Je mehr Gemeindemitglieder sich an der Wahl beteiligen, umso wirkungsvoller ist der Auftrag dieses Laiengremiums in der Pfarrei. Mit jeder Stimme werden die Kandidatinnen und Kandidaten in ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützt. Beteiligen Sie sich bitte an der Wahl! Kandidatinnen und Kandidaten für die Pfarrgemeinderatswahl Nehmen auch Sie Ihre Mitverantwortung für die Kirche wahr, indem Sie sie zählbar machen und Ihre Stimme abgeben! (nach dem Text aus dem Pfarrbrief von Dr. Lutz Büttgenbach) Bei Briefwahl senden Sie Ihre Unterlagen bitte an: Kath. Pfarrei Nd.-Ramstadt Hochstr. 23 64367 Mühltal Falls Sie Ihre Stimme persönlich abgeben wollen: Das Wahllokal Don Bosco ist geöffnet: am Sonntag 8. November: 10:00 bis 12:00 und 17:00 bis 18:00 Uhr Für den Wahlvorstand: Ernst Langner der Pfarrgemeinde St. Michael Nd.-Ramstadt in der Pfarrgruppe Darmstadt Ost Marion Bauer Traisa, Ludwigstr. 58 64367 Mühltal Alter: 51 Beruf: Verwaltungsbeamtin Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (16 u. 18 Jahre). 1986 habe ich meinen Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin gemacht und bin beim Staatlichen Schulamt in Darmstadt im Bereich ‚Personalverwaltung Lehrkräfte‘ tätig. Als Ausgleich zu dieser Bürotätigkeit bin ich in meiner Freizeit gerne kreativ unterwegs; zum Beispiel mit der Kamera oder an der Staffelei. Ich schätze sehr, dass wir in St. Michael eine lebendige Gemeinde haben in die sich jeder mit seinen Fähigkeiten und auch Interessen einbringen kann. Dadurch entsteht unter anderem ein vielfältiges Angebot, das sich immer wieder neu der Gemeindestruktur anpassen soll und muss. Das Wichtigste - und Beste - bei alledem ist, dass unser Miteinander in unserem Glauben eine gemeinsame Grundlage hat, die wir immer wieder erkennen müssen. Bei allen unterschiedlichen Vorstellungen und Konflikten die in einer Gemeinschaft entstehen und die uns immer wieder Kompromisse abverlangen, sollten wir genau darauf vertrauen. Ich bin vor 51 Jahren in St. Michael getauft worden und habe in der Pfarrgemeinde eine sehr schöne und prägende Jugendzeit erlebt. Schon damals und auch heute noch durfte ich in vielfacher Weise das Gemeindeleben mitgestalten. Seit ich Anfang des Sommers von verschiedenen Personen gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könnte für den PGR zu kandidieren, hatte ich viel Zeit mir dies zu überlegen. Und ich denke ich bin – nach allen Einblicken, durch meine bisherige Mitarbeit – durch meine Verbundenheit zu unserer Pfarrei St. Michael – und durch das, was ich schon persönlich ‚mitnehmen‘ durfte, gerne bereit mich kreativ in das Gremium Pfarrgemeinderat einzubringen. (1) Annette Nagel Nd.-Ramstadt, Kirchstr.21 64367 Mühltal Alter: 46 Beruf: Lehrerin Ich bin 46 Jahre alt und mit Gerrit Nagel verheiratet. Wir haben drei Kinder, Elias 10 Jahre, Helene 15 Jahre und Hannah 20 Jahre alt. Ich bin Lehrerin an der Traisaer Schule, leite dort eine dritte Klasse und unterrichte u.a. auch Religion, was ich an der Uni Frankfurt als Hauptfach studiert habe. Außerdem bin ich privat in der Turngemeinde Traisa, in der Abteilung Leichtathletik als Übungsleiterin recht aktiv. Ich habe bereits im Teenageralter begonnen begeistert mit Kindern zu arbeiten, worin ich nicht müde geworden bin, es immer noch sehr, sehr gerne zu tun. Ich habe viele Jahre zusammen mit Tobias Schweighöfer die Ministrantengruppe in St. Michael geleitet und wir waren auch in der Dekanatsministrantenrunde recht aktiv. Mit Frau Anders (eine unserer früheren Gemeindereferentinnen) zusammen haben wir die Sternsingeraktion bei uns in Mühltal ins Leben gerufen und organisiert. Frau Kuhn, unsere letzte Gemeindereferentin habe ich bei der Einübung der Krippenspiele unterstützt und ihre Arbeit nach ihrem Tod fortgeführt. Auch in die Kindergottesdienstarbeit wurde ich von Frau Kuhn involviert, diese führe ich, mit immer mal wieder neuen engagierten Helferinnen unter Begleitung unseres Diakons fort. Diese Arbeit fortzuführen und zu erweitern liegt mir sehr am Herzen. Auch das Engagement in der KJG ist mir wichtig. Die Arbeit von Frauen für Frauen zu unterstützen, ist mir ebenfalls ein Anliegen. Flüchtlinge werden ein unausweichliches Thema für den Pfarrgemeinderat sein, diese Kinder werden wir versuchen immer mal in die neu entstehende Kindergruppe (startet nach den Herbstferien) zu integrieren. Dies und natürlich auch alles Anstehende würde ich im Gremium des Pfarrgemeinderates weiterführen, ergänzen, verändern, erweitern und tatkräftig mit anpacken. (10) Cordula Schütz Renate Köhler Trautheim Am Klingenteich 13 64367 Mühltal Nd.-Ramstadt Karlstr. 27 64367 Mühltal Alter: 46 Alter: 48 Beruf: Architektin Beruf: Schulverwaltungssekretärin Wer bin ich Wer bin ich Ich bin verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Seit 2009 bin ich Bildungsbeauftragte unserer Pfarrgemeinde und konzipiere, plane und organisiere Veranstaltungen der kath. Erwachsenenbildung. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Pfarrgruppe erarbeite ich das Programm „Glaube und Kultur“. Im Jahr 2013 war ich Mitbegründerin des Chores „Vokalensemble St. Michael“ und übernehme seither dessen Organisation. Mein Name ist Renate Köhler. Ich bin verheiratet, habe 2 Söhne und lebe mit meiner Familie seit 1993 in Nieder-Ramstadt. Was bewegt mich Eine Gemeinde ist erst durch die Vielfalt lebendig. Alle Menschen sind willkommen und sollen sich bei uns heimisch fühlen können. Bei der Bildungsarbeit ist es mir wichtig, ein buntes Programm mit aktuellen Themen anzubieten, die zur Diskussion anregen. Für die kommende Wahlperiode interessiert mich die Zusammenarbeit innerhalb der Pfarrgruppe. Deshalb kandidiere ich Ich bin gerne bereit, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten und die vielfältigen Aktivitäten zu fördern. Meine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit innerhalb der Pfarrgruppe möchte ich auch auf andere Themengebiete übertragen. Hier freue ich mich auf anregende Diskussionen, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit sinnvoll und nötig ist, und in welchen Bereichen unsere Gemeinde eigenständig bleiben sollte. (9) Über die Mitarbeit bei der Kommunionkatechese meiner Kinder habe ich schnell Anschluss an die Gemeinde gefunden. Was bewegt mich Im Jahr 2000 habe ich die Rhythmusgruppe übernommen, die mir sehr am Herzen liegt. Rücksichtvoller Umgang und konstruktives Miteinander in der Pfarrgemeinde bzw. der Pfarrgruppe sind mir wichtig. Deshalb kandidiere ich Ich kandidiere wieder, da ich gemeinsam mit Anderen den Weg unserer Pfarrei in der Pfarrgruppe mitgestalten möchte. (2) Reinhold Langner Brigitte Luther Danziger Str. 3 64372 Ober-Ramstadt Nd.-Ramstadt Dornwegshöhstr. 56 64367 Mühltal Alter: 57 Alter: 59 Beruf: Diplom Ingenieur Beruf: Lehrerin Wer bin ich Wer bin ich Ich bin verheiratet mit Vera Langner, evangelische Pfarrerin, und wohne deshalb in Ober-Ramstadt. In der Gemeinde St. Michael bin ich seit meiner Jugend beheimatet. Wir haben drei Kinder im erwachsenen Alter und drei Enkel. Beschäftigt bin ich als Ingenieur bei einem Automobilunternehmen. Von Beruf Lehrerin an der Modautalschule in Ernsthofen, bin ich seit 1994 ehrenamtlich in der Gemeinde St. Michael tätig. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Töchter. Was bewegt mich Wege suchen und finden, wie wir Glauben und christliche Gemeinschaft in unserer Gemeinde lebendig leben können. Die Vielfalt der katholischen Kirche wahrnehmen und schätzen und nicht eingeengt einen Weg gehen. Wo können wir als Gemeinde Menschen konkret materiell und geistlich helfen. Kindern und Jugendlichen ermöglichen Gemeinschaft und Glauben zu erfahren, damit sie den Glauben als eine Bereicherung ihres Lebens erleben. Was bewegt mich Es weckt Hoffnung, dass es auch in immer schwieriger werdenden Zeiten Erlebnisse und Begegnungen gibt, die von Freundlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt sind. Deshalb kandidiere ich Deshalb kandidiere ich Ich möchte das Gemeindeleben aktiv in unterschiedlichen Formen unterstützen. Mir ist das Fördern von Ehrenamtlichen wichtig, z.B. durch Aus- und Fortbildung, damit gute Gemeindearbeit gelingt. Eintreten für eine Gemeinde, die sich für Neuerungen von innen und auch von außen offen zeigt und den Mut zu Experimenten hat. Die Zusammenarbeit in unserer Pfarrgruppe möchte ich intensivieren, damit Glauben und christliches Leben in einem größeren Rahmen erfahrbar wird. St. Michael ist für mich im Laufe der Zeit ein Stück Heimat geworden. Ich möchte mitarbeiten, dass diese Gemeinde auch zukünftig lebendig bleibt und ein Ort ist an dem Menschen Zuwendung und Geborgenheit finden. (3) (8) Ulrike Gloger Dr. Joachim Abel Trautheim Am Willgraben 14 64367 Mühltal Nd.-Ramstadt An der Buche 23 A 64367 Mühltal Alter: 49 Alter: 48 Beruf: Mitarbeiterin der TU Darmstadt Beruf: Bankangestellter Wer bin ich Wer bin ich Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Ich arbeite als Fachstudienberaterin an der TU Darmstadt und mein Fokus liegt dabei auf der Unterstützung von internationalen Studierenden. Ich helfe jungen Menschen dabei, sich zu orientieren, ein Studium erfolgreich durchzuführen und sich in einer fremden Kultur zurecht zu finden. Das Schöne an meinem Job ist, dass ich dabei große Dankbarkeit erfahre. Verheiratet, zwei Kinder, studierter Physiker, Angestellter im IT-Bereich der Landesbank Hessen-Thüringen, seit 1999 Bürger von Mühltal Was bewegt mich zur Zeit: besonders das Schicksal der vielen Menschen, die derzeit nach Deutschland flüchten generell: der innerkirchliche Umgang zwischen "Reformern" und "Traditionsbewussten" In unserer Gemeinde gibt es aktuell wenig Kinder und Jugendliche. Engagierte Eltern bieten regelmäßig Kinderwortgottesdienste an und es gibt Angebote für Kommunionkinder. Trotzdem fällt es schwer, die älteren Jugendlichen in die Gemeinde zu integrieren. Eine Verbesserung dieser Situation braucht neue, kreative Ideen. Man kann den Jugendlichen ruhig etwas zutrauen. Deshalb kandidiere ich Nur wer aktiv mitarbeitet, kann zum Gelingen unseres Gemeindelebens beitragen. Deshalb möchte ich mich entsprechend meinen Begabungen und Fähigkeiten für unsere Pfarrgemeinde einsetzen. Der Pfarrgemeinderat kann vieles in der Gemeinde bewegen und diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen. (7) Was bewegt mich Deshalb kandidiere ich Weil Kirchengemeinde vom Mitmachen lebt, insbesondere hier in der Diaspora. Weil ich mich gerne mehr engagieren möchte als nur einmal im Jahr vor dem Gemeindefest beim Aufbauen der Bänke zu helfen und von Zeit zu Zeit im Vokalensemble St. Michael mitzusingen. (4) Sabine Dorn Trautheim Alter: 53 Beruf: Dipl. Ing. Fachrichtung Architektur Lisa Julia Müller Nd.-Ramstadt Stiftstr. 34 64367 Mühltal Zugereiste Trautheimerin, 3 glückliche Kinder (Moritz, Leonie und Cosima, die bei ihrem eigenen kirchlichem Engagement unterstützt werden) und 1 freikirchlicher Mann, der meine Sicht auf das Katholische schärft. Ich engagiere mich bei der Vereinigung Trautheimer Bürger, im Förderverein für Kinder und Jugend in Traisa und im Netzwerk Asyl Mühltal (für St. Michael mit Erika Heppenheimer). Seit der Zeit der Erstkommunion des ältesten Kindes sind wir als Familie glücklich in St. Michael angekommen. Es ist das Verdienst der Bücherei-Damen, die meine Mitarbeit einforderten, dass meine Bindung an die Kirchengemeinde sich intensivierte. Dazu gekommen ist Programmgestaltung für ‚Frauen für Frauen‘ mit Elisabeth Langner, Bärbel Hickl und Monika Laufenberg. Ich kandidiere für den Pfarrgemeinderat, weil neuhinzugezogene und zu St. Michael sich hingezogene Gläubige aktiv begrüßt werden sollten, weil mehr Transparenz d.h. Informationsfluss vom PGR / Verwaltungsrat zur Gemeinde gewährleistet werden muss, weil es eine PGR-Sprechstunde geben sollte, die nicht immer „ernst“ verlaufen muss…….. weil wir im Augenblick das Netzwerk-Asyl Mühltal nicht genug unterstützen (Spielnachmittage für uns und die Flüchtlinge, Danke-Schön-Einladung für die ehrenamtlichen Helfer, geistliche Begleitung der Ehrenamtlichen für Ihren weiteren Einsatz) weil Kirchen-Kaffees auch mal mit Thema durchgeführt werden können, weil wir regelmäßig gemeinsam verreisen sollten (es sind noch Plätze frei für Lourdes im Juni 2016 - bitte bei mir melden), auch für Jugendliche z.B. „auf dem Camino mit Lisa Victoria und Cosima“ „Frauen nach Taizé und ….nach Chartres“ „Familien nach Assisi“. (5) Alter: 21 Beruf: Studentin der Sozialen Arbeit Ich studiere Soziale Arbeit im 5. Semester an einer Hochschule in Darmstadt. Derzeit befinde ich mich im praktischen Studiensemester und arbeite in einer Grundschule als angehende Sozialpädagogin mit. Mich bewegt die Situation der Gemeinde, besonders im Hinblick auf die Zukunft. Die Frage was auf uns zukommen wird, wie wir uns als Gemeinde auch in der Flüchtlingsdebatte positionieren und mit dieser klar kommen. Aber auch der allgemeine Rückgang der Kinder und Jugendlichen in allen Freizeitbereichen und im christlichen Leben. Wie wird sich unser Gemeindeleben weiter entwickeln und wo wird es uns gemeinsam hinführen?! Ich kandidiere nun zum zweiten Mal für den Pfarrgemeinderat, da ich mich gerne in und für die Gemeinde engagiere. In der letzten Periode war ich Jugendvertreterin in unserer Gemeinde. Diese Zeit war eine sehr schöne, aufregende, spannende und lehrreiche Phase, in der es besonders um das Wohl der Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde aber auch Pfarrgruppe DarmstadtOst ging. Aus diesen Gründen und noch einigen mehr und weil mir natürlich auch das Wohl und das Zusammenleben in unserer Pfarrgemeinde, in der ich aufgewachsen bin, besonders am Herzen liegt, würde ich mich sehr freuen wieder einen Platz im neuen Pfarrgemeinderat zu bekommen. Diese Periode möchte ich mich nicht nur im Bereich der Jugendarbeit engagieren, sondern auch in weiteren Bereichen mich stärker einbringen. Daher werde ich dieses Mal nicht ausschließlich als Jugendvertreterin kandidieren, aber meinen Schwerpunkt dennoch auf die Kinder- und Jugendarbeit legen. (6)
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