Neuer Kindergarten fürs Hofjünger - Schulgemeinde Wattwil

Toggenburg 39
Donnerstag, 27. August 2015
Neuer Kindergarten fürs Hofjünger
Nach rund zweieinhalbmonatiger Bauzeit sind die Umbauarbeiten für den neuen Kindergarten im Schulhaus Hofjünger abgeschlossen.
Zudem konnte die Neugestaltung des Pausenplatzes wie geplant umgesetzt werden. Neu dominiert ein Hügel den Platz vor dem Schulhaus.
strasse rollt, wurden beim Eingang neue Abschrankungen installiert. Die alten Abschrankungen wurden aber nicht entsorgt,
sondern dienen jetzt als Spielgerät auf dem Spielplatz.
Etwas Besonderes haben sich
die Planer beim Sandkasten einfallen lassen. Dieser ist in drei
Becken aufgeteilt, wobei in dem
einen natürlich Sand ist. In einem
zweiten befindet sich grober Kies,
im dritten Schotter. «Bei diesem
Becken ist die Idee, es immer wieder mit anderen Materialien zu
füllen.» So könne es beispielsweise mal mit Tannenzapfen, mal
mit einem anderen natürlichen
Material gefüllt werden, so dass
die Kinder barfuss die Unterschiede unmittelbar erfahren
könnten.
URS M. HEMM
WATTWIL. Schaukel, Rutschbahn,
Kletterturm,
Schwebebalken,
Sandkasten und ein Fussballplatz: Was wollen Schulkinder
mehr auf ihrem Pausenplatz. All
das und viel Platz für Phantasie
bietet der umgebaute Pausenplatz beim Schulhaus Hofjünger
in Wattwil. Nach rund zweieinhalbmonatiger Bauzeit wurden
die Neugestaltung des Platzes sowie der Umbau zweier ehemaliger Schulzimmer zu einem Kindergarten abgeschlossen.
Kostenrahmen eingehalten
«Wir sind sehr zufrieden mit
dem Ablauf der Arbeiten», sagt
Marco Knaus, Leiter der Schulverwaltung und Mitglied der
Baukommission der Schulgemeinde Wattwil-Krinau. Die Pläne für den Pausenplatz wie auch
für den neuen Kindergarten hätten eins zu eins umgesetzt werden können. Einzig der Boden
im neuen Kindergarten sei in
schlechterem Zustand als erwartet gewesen, sagt Knaus, was
einige zusätzliche Arbeit erfordert habe.
Die Kosten für die Neugestaltung des Pausenplatzes belaufen
sich wie budgetiert auf rund
50 000 Franken, wovon 8300
Franken die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Mittleres
Toggenburg beisteuert. Die Sanierung der zwei Schulzimmer
mit der Umgestaltung zum Kindergarten erfolgte im Rahmen
des ordentlichen Liegenschaftsunterhaltes und kostet etwa
75 000 Franken. «Ursprünglich
war dieser Betrag für die Sanierung des Pausenhallendachs des
Schulhauses Risi eingeplant. Da
sich im Zuge der Planung der Gesamtsanierung der Schulanlage
Risi zeigte, dass die Pausenhallendachsanierung damit günstiger realisiert werden kann, wurde
das Projekt zurückgestellt und
der im ordentlichen Unterhalt
enthaltene Betrag für die Sanie-
Sicherheit gross geschrieben
Bilder: Urs M. Hemm
Der neue Kindergarten im Hofjünger besteht aus zwei individuell nutzbaren Räumen, die durch einen Durchgang miteinander verbunden sind.
rung der Schulzimmer im Schulhaus Hofjünger eingesetzt», erläutert Marco Knaus.
Durchdachtes Konzept
Der neue Kindergarten ist in
zwei Räume aufgeteilt. Dabei ist
das eine Zimmer mehr auf Gruppenaktivitäten, wie beispielsweise das gemeinsame Singen, ausgelegt. Im anderen Raum stehen
zurzeit Tische für kleinere Gruppen. Beide Räume können jedoch individuell den jeweiligen
Bedürfnissen angepasst werden.
Das Schulhaus Hofjünger besuchen Kinder vom Kindergarten
bis und mit der zweiten Klasse.
Dementsprechend ist auch das
Konzept des neugestalteten Pausenplatzes ausgelegt. «Viele Elemente, so zum Beispiel der Kletterturm oder die Schaukel, waren
bereits vorhanden», sagt Marco
Der Pausenplatz bietet viele Spielmöglichkeiten.
Knaus. Alleine schon aus Kostengründen habe man bei der Planung versucht, Bestehendes wo
möglich zu erhalten und den
Platz lediglich durch weitere
Komponenten zu ergänzen. Am
augenfälligsten dabei ist der
rund 2,5 Meter hohe Hügel, der
den Pausenplatz dominiert. «Im
Sommer können die Kinder mit
der Rutschbahn spielen, im Winter eignet sich der Hügel wunderbar zum Schlitteln», sagt er. Die
Begrünung sei jetzt zwar noch
etwas spärlich. Wenn die Bäume
und Sträucher aber grösser geworden sind, würden sie sich
nicht nur für den Anschauungsunterricht eignen, sondern auch
Schatten spenden. Ebenfalls ein
neues Element ist eine Sitzecke,
die sich im Sommer auch als
Outdoor-Schulzimmer
nutzen
lasse. Die Sitzecke mit Tisch ist
aber auch für Eltern gedacht, die
den Spielplatz am Abend oder
am Wochenende nutzen wollen.
Denn der Spielplatz ist auch ausserhalb der Schulzeit öffentlich
zugänglich und nutzbar.
Um zu verhindern, dass Kinder etwa unkontrolliert einem
Ball nachrennen, der beim Fussballspielen auf die Hofjünger-
Bereits mit an der Planung beteiligt war Daniel Rhiner, der bfuSicherheitsexperte der Gemeinde. «So konnte Daniel Rhiner
schon im frühen Stadium der
Planung Vorschläge machen, so
dass die Anlage den Richtlinien
der bfu entspricht und die Sicherheit der Kinder gewährleistet
ist», sagt Marco Knaus. Daniel
Rhiner war es auch, der den fertig
gestalteten Pausenplatz auf seine
Sicherheit hin überprüfte und für
die Kinder frei gab.
Öffentliche Besichtigung des neuen
Kindergartens und des Pausenplatzes Schulhaus Hofjünger: Dienstag,
15. September, 16 bis 18 Uhr.
Marco Knaus
Leiter Schulverwaltung
Schulgemeinde Wattwil-Krinau
Piggeldy und Frederick
Das Chössitheater und das «Gofechössi» starten am Sonntag, 30. August, in die neue Theatersaison.
Zum Auftakt gibt es eine philosophische Schweinerei, eine Kindergeschichte für alle ab fünf Jahren.
LICHTENSTEIG. Am Sonntag, 30.
August, startet das Chössitheater
die neue Theatersaison. Den
Auftakt macht das Programm
des «Gofechössi» mit dem Theater «Gustavs Schwestern» und ihrem neuen Programm «Piggeldy
und Frederick».
Viele Fragen
Das kleine Schwein Piggeldy
hat viele Fragen – das grosse
Schwein Frederick hat viele Antworten.
Diese
Kombination
macht aus den beiden das perfekte Geschwisterpaar. Egal wie
oft Piggeldy seinen grossen Bruder mit Fragen löchert, Frederick
hat immer eine tiefsinnig-unsinnige Erklärung auf Lager. Er
weiss, was Fernweh ist, wie man
Alleinsein definiert, wozu eine
Badewanne dient und was ein
Risiko ist. Denn für Frederick ist
nichts leichter als das. Aber weiss
er auch, wie Schwein es anstellen
muss, um nicht als Festtagsbraten
zu enden? «Piggeldy und Frederick» ist ein grossartiges Theaterstück über die Fragen dieser Welt
– das für die ganze Familie geeignet ist.
Das Theater Gustavs Schwestern wurde 2005 von Sibylle Grüter und Jacqueline Surer gegrün-
det. Ziel des Figurenspiel-Teams
ist es, junges, unkonventionelles
Figurentheater für Kinder und Erwachsene auf die Bühne zu bringen.
Gut gerüstet
Die Gofeschtond beginnt um
16 Uhr im Bahnhof. Im Probelokal des Chössitheaters (im Gebäude des Bahnhofs Lichten-
steig) können sich die Kinder,
jeweils eine Stunde vor den öffentlichen Vorstellungen, mit
dem Thema des nachfolgenden
Stücks auseinandersetzen – dies
durch das direkte Erleben mit
allen Sinnen.
Danach sind die jungen Theaterbesucherinnen und -besucher
gut «gerüstet» für die anschliessende Vorstellung. (pd)
Die Vorstellung von Gustavs
Schwestern findet am Sonntag,
30. August, um 17 Uhr im ChössiTheater, Bahnhalle, statt.
Die Beiz ist von 16 bis ca. 19.30 Uhr,
die Tageskasse von 16 bis 17 Uhr
offen. Vorverkauf via www.gofechoessi.ch, Telefon 058 228 23 99, bis
Freitagabend bei Clientis Bank Toggenburg.
www.gofechoessi.ch
Bild: pd
Sonja Windirsch schliesst ihr Geschäft Ende September.
Blumengeschäft Butterfly
wird aufgelöst
Ende
September
schliesst das Blumengeschäft
Butterfly am Dorfplatz in Wattwil
seine Türen. Die Inhaberin Sonja
Windirsch wird ihre Zelte im
Toggenburg abbrechen und eine
Stelle als Geschäftsführerin in
Gstaad annehmen.
Während des ganzen Monats
September gibt es einen Totalausverkauf, an welchem sehr
schöne und spezielle Dekorationen – auch schon für die Weihnachtszeit – angeboten werden.
Zudem wird Sonja Windirsch am
WATTWIL.
Bild: pd
Die Theatersaison wird diesen Sonntag mit Piggeldy und Frederick gestartet.
5. September am Flohmarkt an
der Ringstrasse präsent sein. Am
Samstag, 26. September, wird sie
sich mit einem kleinen Apéro
von der Kundschaft verabschieden und ihr für die jahrelange
Treue Danke sagen. Leider habe
sie niemanden finden können,
der das Blumengeschäft als solches weiterführen möchte, teilt
Sonja Windirsch mit. Bis Ende
Dezember besteht die Möglichkeit, das Schaufenster zu Werbezwecken oder für Ausstellungen
zu mieten. (pd)