Mein Studienstart 2016/17

Mein Studienstart
Infos rund um die Uni
von Jetzt-Studierenden für
Bald- Studierende
2016
17
BERGISCHE
UNIVERSITÄT
WUPPERTAL
Die
Autoren:
„
Lisa Giacalone
Redaktionssitzung des
Journalismus-Seminars
„
Das freie Schreiben im Seminar war eine
angenehme Abwechslung zu den vielen
wissenschaftlichen Hausarbeiten im
Studium.
2
Was bedeutet es überhaupt,
zu studieren?
Und: Was macht die Stadt Wuppertal
so lebens- und liebenswert?
Diesen Fragen sind wir nachgegangen in einem Journalismus-Seminar. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen haben recherchiert, mit Lehrenden und Studierenden
gesprochen, und sie haben die Stadt erkundet. Viel Spaß
und interessante Entdeckungen bei der Lektüre.
Dr. Christine Hummel
Leiterin der Zentralen Studienberatung
„
Das Seminar Journalistisches Schreiben hat mir gezeigt,
dass sich mit meiner Fächerkombination Germanistik
und Sozialwissenschaften mehr Türen öffnen, als nur die
des Lehrerberufs. Studieren in Wuppertal ist Liebe auf
den zweiten Blick. Es geht jeden Tag bergauf: Körperlich
und geistig.
Laura Holzheimer
Simon Schütter
Schreiben ist für mich mehr, als nur ein paar
Wor­te auf einem Stück Papier abzubilden.
Schreiben bedeutet für mich, die Magie der Worte
zu entdecken und mich von ihnen leiten zu lassen.
Lea Virgilia Rath
«
Was ist das Besondere an einem
Studium an der Bergischen Universität?
Ich habe mich immer schon für
Geschichten und verschiedene
Arten des Erzählens interessiert. Deshalb wollte ich an der
Studienbroschüre mitarbeiten
und mache meinen Bachelor in
Anglistik / Amerikanistik und
Germanistik.
Ich möchte Studierenden zeigen, wie man angstfrei
und lustvoll schreibt. Wenn sie ihr Thema präzise
und knapp auf den Punkt bringen, wenn sie gute
Schlagzeilen machen, wenn sie lebendige Metaphern
verwenden, wenn sie sagen: das
Seminar hat Spaß gemacht, ist das
auch für mich eine große Freude.
Christiane Gibiec,
Autorin und Journalistin
Ich studiere gerne in Wuppertal, weil hier eine persön­
liche und angenehme Atmosphäre zwischen den Stu­den­
ten und Dozenten herrscht, in der man sich wohlfühlt.
»
Alexandra Hennicke
„
Ich studiere gerne in Wuppertal,
weil hier mein Zuhause ist. Ich bin im
Bergischen Land aufgewachsen, habe
meine Ausbildung hier gemacht und
meine Familie und Freunde leben auch
hier. Erfolgreich studieren kann man
nur an einem Ort, wo man sich auf
der eine Seite geborgen und wohl fühlt
und auf der anderen die Möglichkeit
hat, sich und seine Fähigkeiten weiter
zu entwickeln. Dieser Ort ist für mich
Wuppertal!
Andreas Wisniewski
3
Inhalt
12
Wohnen
unmittelbar
neben der Uni
50
29
Higgs – Kleines Teilchen,
große Auswirkung
Wuppertaler
Zoogespräche
_VOR DEM STUDIUM
Vor dem Studium: Entscheidungshilfen
„Mehr als 100 Studiengänge“ Der Weg ins Studium
an der Bergischen Universität Wuppertal 10
36
_DIE UNI WUPPERTAL
Komm an DIE Uni!
UNI ABC – Service von A bis Z
Unsere Bachelorstudiengänge von A bis Z
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
WAS IST WAS? – im Studium
Das Studium organisieren:
Wie WUSEL ich mich durch MOODLE?
Die Bergische Universität geht App! Campus3 – Was ist wo und wie komme ich dahin?
_STUDIEREN UND PRAKTIKA IM AUSLAND
Go out! – Studieren im Ausland:
Ansprechpartner & Adressen Die weite Welt der Wissenschaft
„... und was willst du später
einmal damit machen?“
_10
_15
_20
_21
_22
_LEBEN IN DER STADT
Trautes Heim, so soll es sein Studenten und Kultur? Die Bühnenflatrate –
ein Angebot der Wuppertaler Bühnen KULTUR ERLEBEN
Utopiastadt – Das neue kreative Quartier im Tal
„Needful Things“ – ein Markt der Kreativität
Filmstadt Wuppertal – Großes Kino
in und unter der Schwebebahn
... außerdem flimmert im Sommer das Tal.
Bunterkunt im „Spunk“ und
„Bühne frei – Sei dabei“ – Kleinkunst im Tal
Flashmob kritischer Masse –
Radfahrer erobern die Straßen zurück
_88
_88
_93
_ARBEITEN IN DER REGION
Deine Chance im Bergischen! Blick Richtung Zukunft
Exkursion zum Textilunternehmen Walbusch
_06
_08
_84
_85
_FAKULTÄT FÜR
GEISTES- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
Übersicht Bachelorstudiengänge
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
Buchstabensuppe gegen Schreibblockaden
Alle Geisteswissenschaftler werden Lehrer?
Von wegen!
Von Menschen und Affen
„A New Passage to India“
Per Tandem in die indische Kultur
_FAKULTÄT FÜR
HUMAN- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN
Übersicht Bachelorstudiengänge
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
Kleines Fach: große Lehre – Politikwissenschaft
„… und was willst du später einmal damit machen?“
4
_12
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_90
_91
_91
_92
_92
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_24
_24
_27
_FAKULTÄT FÜR
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT –
SCHUMPETER SCHOOL OF BUSINESS AND ECONOMICS
Übersicht Bachelorstudiengänge
_38
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
_38
Warum Wirtschaftswissenschaft
in Wuppertal studieren?
_40
Hilfe! Wie finde ich mich hier zurecht?
_41
Über den Tellerrand schauen _42
Blackboard _43
Nicht nur leere Worte
_45
_FAKULTÄT FÜR
MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Übersicht Bachelorstudiengänge
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
Mathematik ist nicht bloß Mathe!
Kleines Teilchen, große Auswirkung Herr Professor, was sind eigentlich Elementarteilchen? Atmosphärischen Prozessen auf der Spur _FAKULTÄT FÜR
ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN
Übersicht Bachelorstudiengänge
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
Betonkanu-Regatta: Hier trifft Theorie auf Praxis
Architektur:
Hier ist Leidenschaft von Anfang an gefragt
_28
_29
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_32
_32
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_36
56
Kanus aus Beton
bauen – ein
_46
_46
_49
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_53
_54
_54
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_59
68
Green Lion
Racing Team
_FAKULTÄT FÜR
ELEKTROTECHNIK, INFORMATIONSTECHNIK,
UND MEDIENTECHNIK
Übersicht Bachelorstudiengänge
_60
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
_60
Smartphone – Vom Störfaktor zur Lernhilfe
_62
Think green! – Elektrotechnik
_63
iNES – Eine intelligente Wuppertalerin macht Karriere _65
_FAKULTÄT FÜR
MASCHINENBAU UND SICHERHEITSTECHNIK
Übersicht Bachelorstudiengänge
_66
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
_66
Zwischen Hörsaal und heißem Asphalt _68
_FAKULTÄT FÜR
DESIGN UND KUNST
Übersicht Bachelorstudiengänge
Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge
Wir gestalten die Zukunft!
Kunst ohne Publikum? Undenkbar!
Raus aus Muttis Wohnzimmer:
Spitzendesigns auf der LOOP
74
_70
_70
_72
_73
_74
_SCHOOL OF EDUCATION
Konzeption und Koordination des
Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts
Konzeption und Koordination der
Studiengänge Master of Education
Der Weg zum Lehrerberuf
Mögliche Fächerkombination für das Berufziel Lehramt Die School of Education _76
_78
_80
_82
_IMPRESSUM
_95
_76
internationaler
Wettbewerb
5
_VOR DEM STUDIUM
Vor dem Studium:
vor
Studienbeginn
Entscheidungshilfen
Bei der Vorbereitung auf ein Studium bietet die Zentrale Studienberatung (ZSB) zahlreiche
Hilfestellungen an. In Anbetracht des komplexen Studienangebots ist es notwendig, frühzeitig über die eigenen Interessen und Neigungen, aber auch die Talente und Fähigkeiten
nachzudenken, und darüber, womit Sie sich im Studium bzw. einer späteren Berufstätigkeit beschäftigen wollen.
Wir unterstützen Sie in der orientierenden Beratung im Einzelgespräch. Es ist jedoch wichtig, dass Sie in der Phase der Entscheidungsfindung auch mit Freunden, Verwandten,
Bekannten sprechen oder auch schon einmal den Wunschberuf in einem Praktikum
überprüfen. Wenn Sie gar nicht wissen, wohin es gehen soll, dann können Sie
an einem ZSB-Entscheidungstraining unter professioneller Anleitung in einer Kleingruppe teilnehmen.
zwei Jahre
vor dem Abi
Wie geht es nach dem Abi weiter?
p
UNIBIBLIOTHEK nutzen – auch
für die Vorbereitung der Facharbeit
p
SOMMERUNI für Mädchen:
MINT-Studiengänge kennen lernen
p
HOCHSCHULE FÜR SCHÜLERINNEN
UND SCHÜLER:
Jetzt schon mal Uni-Luft schnuppern
und eine Vorlesung besuchen
p
WELCHES STUDIUM PASST
ZU MIR? www.studifinder.de
6
im Jahr
des Abiturs
ein Jahr
vor dem Abi
Es wird Zeit, Zulassungsfragen zu re­cher­chieren! Ist ein Eignungsfest­s tellungsverfahren nötig? Oder ein Vorpraktikum?
p
Besuch von HOCHSCHULEN
p
Besuch der ZENTRALEN
STUDIENBERATUNGEN
p
Besuch der SCHÜLERINFOTAGE
und des BERGISCHEN PRIMANERTAGS (jedes Jahr im Januar bis
Anfang Februar)
p
Tests im Internet: ONLINE
SELFASSESSMENTS, auch auf
unserer Website. Das Ergebnis
besprechen wir gern mit Ihnen!
www.hochschulkompass.de
Hier finden Sie bundesweit alle ­Studien­gänge und verlässliche Informationen.
Jetzt sollten Ihre Zulassungsfragen geklärt sein:
WAS IST NOTWENDIG?
p
eine MAPPE?
p
ein PRAKTIKUM?
Informationen dazu finden Sie auf den Seiten
der Studienfächer: www.zsb.uni-wuppertal.de
p
Sie werden sich online für einen Studienplatz
bewerben. WICHTIG: FRISTEN beachten!
Bis zum 15. JULI müssen Sie sich für zulassungs beschränkte Studiengänge beworben haben.
Und wenn Sie einen Studienplatz an der
Bergischen Universität haben, finden Sie
alle relevanten Informationen zum Studienbeginn (Vorkurse, Einführungswoche,
Wohnen, Finanzierung …) auf der Seite
www.zsb.uni-wuppertal.de p Studienstart
WEITERE ORIENTIERUNGSHILFEN
p
ABI-Messen
Langer Abend der Studienberatung
p
p
Entscheidungstrainings
p
UNI vorher ausprobieren?
www.schule.uni-wuppertal.de
p
Zentrale Studienberatung
www.zsb.uni-wuppertal.de
DIE STUDIENEINGANGSPHASE
An der Bergischen Universität werden Studienanfängerinnen und -anfänger ganz gezielt unterstützt: Unter dem Motto „Wege
ebnen“ wird in Kleingruppen der Übergang vom schulischen zum selbstgesteuerten akademischen Lernen geleistet. Unter dem
Stichwort „Vielfalt fördern“ bieten Schreib- und Mathematikwerkstätten zusätzliche Lern- und Arbeitsmöglichkeiten. In allen
Fakultäten sind Praxisforen unter dem Motto „Perspektiven aufzeigen“ eingerichtet worden. Zusätzliche Hilfen gibt es in spezifischen Angeboten der Zentralen Studienberatung. Mehr Infos im Netz: www.qsl.uni-wuppertal.de/die-studieneingangsphase
7
_VOR DEM STUDIUM
100
„Mehr als
Studiengänge“
INFORMIEREN
… auf unserer Website erhalten Sie erste Informationen zu allen Studienmöglichkeiten an der Bergischen Universität:
www.uni-wuppertal.de p Studium p Studiengaenge
… mit dem Studifinder können Sie allein und über einen Zeitraum von
zwei Jahren mit Ihrem persönlichen geschützten Zugang testen, wo Ihre speziellen Fähigkeiten liegen, was dazu passen könnte und was für
welche Studiengänge von Ihnen erwartet wird. Außerdem ist der Studifinder das Suchportal für Studienmöglichkeiten in NRW. Die Ergebnisse
der Tests und Ihre Fragen dazu können Sie gern mit uns besprechen.
www.studifinder.de
BERATEN
… kommen Sie zum persönlichen Gespräch mit den Studienberaterinnen und -beratern in die Zentrale Studienberatung (ZSB).
Egal ob „Qual der Wahl“ oder „Null Durchblick“: Wir helfen Ihnen gern
bei all Ihren individuellen Fragen und Anliegen rund ums Studium und
um die Studienentscheidung weiter, ohne Termin, in unseren Sprechzeiten, an jedem Werktag. www.zsb.uni-wuppertal.de
Der Weg ins Studium an der
Bergischen Universität Wuppertal
PROBIEREN
… im Hörsaal: Teilen Sie uns per E-Mail ([email protected]) mit,
wann Sie zu uns kommen wollen, um Ihren Wunsch-Studiengang live
zu erleben. Sie können, ausgerüstet mit einem eigenen Stundenplan,
schon jetzt einmal Uni-Luft schnuppern und ein Gefühl dafür bekommen, wie es ist, bei uns an der Bergischen Universität zu studieren.
Wir können Ihnen Hochschulpraktika anbieten: im Sommersemester
von Mitte April bis Mitte Juli, im Wintersemester von Mitte Oktober bis
Anfang Februar.
KONTAKTE KNÜPFEN
… lernen Sie junge Menschen kennen, die schon jetzt das
machen, was Sie vielleicht gern machen würden.
In den Fachschaften organisieren sich engagierte Studierende, die
­Ihnen gern von ihren ganz eigenen Studienerfahrungen berichten.
www.zsb.uni-wuppertal.de p Beratung p Beratung in den Fakultäten
ORIENTIEREN
… wie geht es nur weiter nach dem Abi? Wenn Sie für sich darauf keine
Antwort wissen, können Sie unsere Entscheidungstrainings zur Studien- und Berufsorientierung besuchen. An einem Freitagnachmittag und
einem Samstag arbeiten Sie in gemütlicher Atmosphäre mit anderen
Studieninteressierten an Ihren Zukunftsperspektiven. Sie lernen, gekonnt die für Sie wichtigen Informationen zu recherchieren und überlegt
Entscheidungen zu treffen. www.zsb.uni-wuppertal.de p Für Schüler/
innen p Entscheidungstraining
ALLE ANGEBOTE FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER:
www.schule.uni-wuppertal.de
8
9
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dierende
21.OOO Mitstu
erwarten dich.
Saskia studiert
Grundlagen der Naturwissenschaften und der
Technik in Wuppertal.
_DIE UNI WUPPERTAL
Komm
an DIE
Uni !
Mehr als 21.000 Studierende, über 100
Studien­
gänge und Forschungsprojekte mit
einem­finanziellen Volumen von rund 35 Mill­ionen
Euro: Wer an der Bergischen Universität Wuppertal
studiert und forscht, will die Zukunft gestalten!
Durch ein weitverzweigtes Netzwerk können unsere
Studierenden bereits im Studium Kontakte knüpfen
und das künftige Arbeitsleben kennenlernen, etwa
durch ein Praktikum, einen Nebenjob oder im Rahmen ihrer Bachelor- oder Masterarbeit.
Die Bergische Universität, das ist die Uni der kurzen
Wege im Herzen der Bergischen Region und Wuppertals – Deutschlands grünster Großstadt mit reichem Kultur- und Freizeitangebot.
Wer Auslandserfahrung sammeln will, kann an einer
der rund 170 Partneruniversitäten weltweit studieren, mit Schwerpunkten in Europa (ERASMUS-Partnerschaften), Asien, Lateinamerika und den USA.
Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
erforschen den Klimawandel in der Arktis; am CERN
sind sie dem Urknall auf der Spur. Sie beschäftigen
sich mit der Gesellschaft, ihrer Entwicklung in einer
globalisierten und sich medial rasant verändernden Welt. Sie forschen zu regenerativen Energien,
entwickeln Maschinen, verbessern Produkte und
Produktionsverfahren und sind auch mit wirtschaftspolitischen Analysen häufig ihrer Zeit voraus. Sie ergründen Arten und Funktionen der Kommunikation
ebenso wie die Möglichkeiten der Textarchivierung
und Edition der digitalen Zukunft.
Uns ist ihr Erfolg im Studium wichtig, deshalb bieten
wir unseren Studierenden Beratung, Unterstützung
und Hilfsangebote in allen Phasen des Studiums –
vom ersten Semester bis zur Promotion. Nicht umsonst bewerten unsere Studierenden die Studiensituation an der Bergischen Universität in Rankings, wie
dem CHE-Ranking, regelmäßig mit Spitzennoten.
Unsere Studierenden sind an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt. Sie erhalten dadurch die
Chance, schon während des Studiums an Projekten
mitzuwirken und das theoretisch Erlernte direkt anzuwenden.
10
Wir sagen: Herzlich Willkommen!
_Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften
_Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
_Fakultät für Wirtschaftswissenschaft –
Schumpeter School of Business and Economics
_Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften
_Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen
_Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik
und Medientechnik
_Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
_Fakultät für Design und Kunst
_School of Education
11
_LEBEN IN DER STADT
Trautes Heim, so soll es sein
von Simon Schütter, Student der Pädagogik und Sozialwissenschaften
„Diese Stadt, da lohnt es sich zu studieren!“ Mit diesem Satz begrüßte
Bürgermeisterin Ursula Schulz die neuen Studierenden. In den Wohnheimen der Bergischen Universität stellt sich dieses Gefühl prompt ein.
Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal bietet über 1.000 günstige Wohnheimplätze an insgesamt sechs Standorten. Die meisten Wohnungen
sind Appartements für Einzelpersonen, aber auch einige Zweier-, Dreierund sogar Sechser-Wohngemeinschaften befinden sich im Angebot.
Durch die direkte Nähe zur Universität sind die Wohnheime ideal für
Langschläfer, die schwere Bücher erst einmal zu Hause lassen können,
um sie zwischen den Veranstaltungen abzuholen.
voll „Grünes Wohnheim“ genannt, wurden sogar mit drei Architekturpreisen ausgezeichnet. Das „Odeon“, die Kneipe des Wohnheims
„Neue Burse“, öffnet seine Pforten jeden zweiten Donnerstag und fördert so eine einmalige Atmosphäre in der bunten Nachbarschaft. Wuppertal – ein guter Standort zum
Studieren und Wohnen.
Genauere Informationen über
Miet­p reise, Bewerbung, Lage,
Größe unter www.hochschulsozialwerk-wuppertal.de
p Wohnen p Wohnheime
Die 2012 erbauten Wohnobjekte im Ostersiepen, von den Studierenden liebe-
Die „Neue Burse“,
Max-Horkheimer-Straße 10 – 16,
liegt mit 629 Wohneinheiten
unmittelbar neben der Uni.
12
13
_DIE UNI WUPPERTAL
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist die hochschulpolitische Vertretung aller Studierender der Bergischen
Universität Wuppertal. Als gewählte Interessenvertretung vertritt der AStA die Anliegen der Studierenden gegenüber der
Hochschulleitung und der Landesregierung.
ASTA – STUDENTISCHE KULTUR DIREKT AM CAMPUS
STUDENTISCHE SERVICES – GUT BERATEN DURCHS STUDIUM
• Exkursionswochen – Unternehmensbesuche organisiert von der BUW in Zusammenarbeit mit dem AStA
• AStA-Zeitung – Infos zu universitären Themen auf den Punkt gebracht
• Kostenlose Rechtsberatung jeden Mittwoch von 9.00-12.00 Uhr in ME.04.31 und per Mail unter
[email protected]
• Sozial- und BAföG-Beratung jeden Mittwoch und Donnerstag von 13.00-15.00 Uhr in ME.04.23
• Krabbelgruppe „UniZwerge“
• AStA-Shop – günstige Schreibwaren direkt am Campus
• AStA-Lernebene von Montags bis Samstags geöffnet
• Semesterticket – mobil durch ganz NRW
UNI
Service von A bis Z
A
Der AStA organisiert eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen rund um das Thema Uni und darüber hinaus:
• Stipendienmesse – dein Weg ins Stipendium
• Uni Day – das Ehrenamt an der Bergischen Universität stellt sich vor
• Vielzahl an Informationsveranstaltungen zu tagesaktuellen Themen
• Bühnenflatrate – freier Eintritt in das Schauspielhaus und in die Oper
C
B
A
ASTA – WAS IST DAS?
_wie Alumni
Alumni sind ehemalige Studierende. Fast jede Fakultät an der Uni Wuppertal hat ein eigenes Ehemaligen-Netzwerk. So können Alumni auch nach ihr­em
Studium weiterhin mit ihrer Bergischen Universität in
Kontakt bleiben. www.alumni.uni-wuppertal.de
_wie APP
Mit der Uni-APP sind alle wichtigen Informationen einschließlich Campus Navi gleich auf dem Smartphone
verfügbar. www.zim.uni-wuppertal.de/app
Kontakt & weitere Informationen
AStA der Bergischen Universität Wuppertal
Gebäude ME, Ebene 04
Aktuelles auf Facebook
14
Mehr auf unserer Homepage
Mail: [email protected]
www.asta-wuppertal.de
www.facebook.com/astawuppertal
Tel.: 0202 2425800
_wie Auslandsaufenthalt
Ob im Ausland studieren, eine Summer School besuchen oder ein Praktikum machen – Studierende, die
für einige Zeit an eine ausländische Partneruni möchten, werden durch das Akademische Auslandsamt
unterstützt. Es berät, vermittelt und gibt Tipps zur
Finanzierung. www.internationales.uni-wuppertal.de
B
_wie Beschwerdestelle
Eine Universität ist groß, da gibt
es an der einen oder anderen Ecke
auch mal Organisationsschwierigkeiten. Hier hilft der Uni­service
QSL (Qualität in Studium und Lehre) mit seiner Beschwerdestelle.
Auch in den Fakultäten sind Quali­
tätsbeauftragte Ansprechpartner
für kritische Nachfragen zum Studium. www.qsl.uni-wuppertal.de
c
_wie Chor & Orchester
Im UNI Chor und im UNI Orchester
sind musikalische Stu­dierende und
Beschäftigte ak­tiv.­ Regelmäßig
treten die beiden Ensembles auf,
zum Beispiel in der Veranstaltungsreihe UNI KONZERT.
www.chor.uni-wuppertal.de
www.konzerte.uni-wuppertal.de
(:-D
_wie diskutieren
Angehende
Wirtschaftswissen­
schaftlerinnen und -wissenschaftler haben 2007 den De­battierclub
„Redekunst“ gegründet. Seitdem
treffen sich diskutierfreudige Studierende w
­ öchentlich zum rhetorischen Schlag­abtausch und einmal
im Jahr zur großen Showdebatte.
Mitreden ist erwünscht.
www.debattierclub-redekunst.de
15
H
E
_wie Essen
Für das Essen auf dem Campus
ist das Hochschul
Sozialwerk Wuppertal (HSW) zuständig. „Nervennahrung“ gibt es
in neun Mensen und Cafeterien
an sechs Standorten. Familie Langensie­
pen betreibt außerdem den
Uni-Kiosk direkt am Haupteingang auf dem Campus Grifflenberg.
F
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l.de
ul-
_wie Fachschaft
Die Fachschaft ist die studentische Interessenvertretung auf
Fächer­ebene. Studierende bekommen dort praktische Tipps zum
Studium. In ihren Büros sind die
Fachschaftler für ihre Kommilitonen während der Sprech­
zeiten
persönlich und telefonisch erreichbar. www.fsrk.uni-wuppertal.de
_wie finanzielle Förderung
Studieren ohne finanzielle Sorgen
– kein Ding der Unmöglichkeit. Das
HSW berät bei BAföG, Studiendarlehen und Beihilfen. Außerdem
gibt es mehr als 100 Stipendienprogramme und - geber, die Studierende finanziell unter­stützen.
www.stipendien.uni-wuppertal.de
16
G
_wie Existenzgründung
Wer ein Unternehmen gründen
will, kann bei der Gründungsinitiative der Uni Wuppertal Hilfe suchen.
„bizeps“ unterstützt mit Beratung,
Qualifizierung und Förderung. Für
ihr Engagement in Sachen Gründung wurde die Bergische Universität bereits mehrmals ausgezeichnet. www.transfer.uni-wuppertal.de
i
_wie Gasthörer
Die Uni Wuppertal steht nicht nur
Studie­renden offen: Interessierte
kön­nen als Gasthörer an Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem
können sich Seniorinnen und Senioren im Rahmen des „Studiums
für Ältere“ sechs Semester lang
wissenschaftlich weiterbilden.
www.zwb.uni-wuppertal.de
_wie Internet, E-Mail & Co.
Studierende der Bergischen Universität können viele organisatorische Dinge online erledigen. Das
Online-Portal WUSEL stellt z.B. das
Vorlesungsverzeichnis, die Studienbescheinigung und das Semester­
ticket bereit. Für alle anderen Fragen in Sachen IT ist das Zentrum
für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) zuständig. Es bietet
u.a. eine Benutzerberatung an,
sorgt für WLAN, betreut ein Softwareportal und kümmert sich um
die ­E-Learning-Plattform MOODLE.
www.wusel.uni-wuppertal.de
www.zim.uni-wuppertal.de
_wie Infos über die Uni
Wer sich über die Geschehnisse an
der Uni Wuppertal informieren will,
kann dies auf vielen Wegen tun.
Auf der Webseite der Pressestelle
gibt es aktuelle Mel­
dungen und
das Magazin OUTPUT beschreibt
laufende Forschungsprojekte. Außerdem bringt die Bergische Universität regelmäßig den Rektoratsbericht sowie die Semesterzeitung
BERGZEIT heraus.
J
_wie Jobs
Studierende auf (Neben-)Jobsuche
werden in der Jobbörse des Career
Service fündig. Oder in den Fakultäten und Einrichtungen der Wuppertaler Uni: Knapp 900 studentische
und wissenschaftliche Hilfskräfte
arbeiteten dort im vergangenen
Jahr. www.zwb.uni-wuppertal.de
K
_DIE UNI WUPPERTAL
_wie Kinderbetreuung
Die Vereinbarkeit von Studium,
Beruf und Familie ist für viele Studierende und Beschäf­
tigte eine
tägliche Herausforderung. Hilfestellungen bie­
tet die Bergische
Universität mit diversen ServiceDienstleistun­gen. So gibt es­ etwa
das Familien­
büro familie@buw,
Betreuungsplätze, Stillräume und
einen Eltern-Kind-Lernraum.
www.gleichstellung.uni-wuppertal.de/work-life-balance h
M AAA
N
L
g
_wie Lehrer werden
Die Ausbildung von Lehrerinnen
und Lehrern an der Bergischen
Universität findet nicht nur im Hörsaal statt. Wichtige Praxiserfahrung können Lehramtsstudierende
auch in Zusammenarbeit mit Wuppertaler ­
Initiativen und Vereinen
sammeln, wie z.B. im Kinderhaus
Luise Winnacker e.V.
www.isl.uni-wuppertal.de
PP
_wie Mentoren
Aller Anfang ist schwer, und sich
an einer so großen Hochschule
zurechtzufinden, ist nicht für jeden
leicht. Den Studienanfängerinnen
und -anfängern werden deshalb in
einigen Fakultäten im­ersten Jahr
Mentoren zur Seite gestellt, die
­ihnen den Einstieg erleichtern.
O
_wie Nachwuchsförderung
Man lernt nie aus. Deshalb bie­tet
die Bergische Universität eine breite Palette an Weiterbildungsmaßnahmen. Studierende können z.B.
an Trainings zu Schlüsselkompetenzen teilnehmen. Lehrende haben
u.a. die Möglichkeit, sich zur Verbesserung der Lehrqualität im Bereich
Hochschuldidaktik fortzubilden.
Und­für Promovierende gibt es Theorie- und Methoden-Workshops.
_wie NRW-Semesterticket
Mit dem Semesterbeitrag bezahlen Studierende auch einen sogenannten Mobilitätsbeitrag und dürfen dafür mit ihrem Semesterticket
im Öffentlichen Nahverkehr ganz
NRW bereisen.
_wie Orientierungswoche
In der Orientierungswoche, der
Welcome Week, begrüßt die
Ber­­
gische Universität ihre Studienanfänger mit zahlreichen
Einfüh­rungs­ver­anstaltungen. Die
ein­
zelnen Fächer bieten darüber
hinaus verschiedene Workshops­
an, z.B. Orientierung in der Universität, Erläuterung der Prüfungsordnung und Erstellung eines
Stundenplans. www.zsb.uni-wuppertal.de/studienstart
_wie psychologische
Beratung
Prüfungsangst? Stress? Konflikte
mit Freunden oder Familie? Wer
persönliche Probleme hat, kann
sich an die Psychologische Beratung der Zentralen Studienberatung (ZSB) wenden.­In Sprechstunden, Einzel­
beratungen und
Workshops hel­fen­die Psychologen
weiter. www.zsb.uni-wuppertal.de
_wie Prüfungsamt
Fragen rund um Prüfungen klärt
das Zentrale Prüfungsamt. Die Mit­
­arbeiterinnen beraten Studierende
und Lehrende. Sie bereiten Anmeldeverfahren vor, kümmern sich um
Zu­lassungen, erfassen Prüfungser­
geb­
nisse und stellen Zeug­
nisse
aus. www.zpa.uni-wuppertal.de
_wie Preise
Den „Lehrlöwen“ verleiht die Wuppertaler Uni an Do­
zentinnen und
Do­­­­zen­t­en für­ engagierte Lehre.
Und den „Weltlöwen“ gibt es für
besonderes Engagement zur­Internationalisierung der­Uni­
versität in
Studium, Lehre so­wie Forschung.
Die Freunde und Alumni der Bergischen Universität (FABU) vergeben
jährlich mehrere Tausend Euro an
Absolventen mit he­
rausragenden
Abschlussarbeiten.
www.fabu.uni-wuppertal.de
17
blablablablablabla
bla blablablablabla
blablablablablabla
blablablablablabla
blablablablabla
blablablablabla
blablablablablabla
blablablabla
blablablablabla…
R
_wie Reden lernen ohne Stress
Referate vortragen, sich in Seminaren beteiligen, Sprechstunden
besuchen – hört sich ein­fach an,
ist aber für viele schwie­rig. Abhilfe
schafft das Seminar „Reden lernen
ohne Stress“ der ZSB. Auch Workshops wie „Lernen zu lernen“ und
„Schluss mit dem ewigen Aufschieben“ helfen Studierenden
durchs Studium. www.zsb.uniwuppertal.de/trainings
18
_wie Studierendensekretariat
Von der Bewerbung um einen
Studienplatz sowie der Imma­
trikulation über die Beurlaubung
bis hin zur Exmatrikula­tion – das
Studier­en­den­­sekretariat ist zuständig für die Formalitäten des Studiums vom An­
f­­
ang bis zum Ende.
www.studierendensekretariat.uniwuppertal.de
_wie Sprachen lernen
Ob Japanisch, Schwedisch oder
Türkisch – unbekannte Spra­­­chen
können Studierende beim Sprachlehrinstitut kennen­lernen. Dort gibt
es Kurse zu Fremd- und Fachsprachen sowie Deutsch als Fremdsprache. www.sli.uni-wuppertal.de
U
NI
_wie Universitätsbibliothek
1,2 Millionen Bücher, 56.000 EBooks und E-Journals, 2.500 Zeitschriften sowie rund 750 Arbeitsplätze machen die Unibibliothek
zum zentralen Lern- und Arbeitsraum für Studierende. Dort gibt es
auch Kurse, in denen man lernt,
aus der Vielzahl Bücher das richtige zu finden oder wie eine Fernleihe funktioniert. Als öffentliche
Bibliothek steht sie übrigens nicht
nur Studierenden offen.
www.bib.uni-wuppertal.de
_wie Unikollektion
Ob T-Shirts, Pullover, Baumwoll­
taschen, Schlüsselanhänger oder
Kugelschreiber, die Unikollektion
bietet Mode und Accessoires rund
um die Bergische Universität.
www.unishop-wuppertal.de
W
A
V
_wie Vorlesungsverzeichnis
Das Online-Vorlesungsverzeich­nis­­ ist
eine der wichtigsten Publi­ka­tionen
für Studierende. Denn darin sind
alle Veranstaltungen auf­geführt,
die das jeweilige Fach anbietet.
www.wusel.uni-wuppertal.de
_wie Wohnen
In den 16 Wohnheimen des HSW
können Studierende uni-nah und
preiswert wohnen. Mehr als 1.000
Plätze gibt es. Das HSW vermittelt
aber auch privaten Wohnraum.
_wie Weiterbildung
Nach dem Studium ist vor dem Studium: An der Bergischen Universität
gibt es aktuell drei weiterbildende
Masterstudiengänge, die berufsbegleitend absolviert werden können.
Vorausgesetzt wird ein berufsqualifizierender Studienabschluss und
einschlägige Berufserfahrung.
www.zwb.uni-wuppertal.de
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_wie Qualität
Die Meinung der Studierenden
zählt! Deshalb führt die Bergische
Universität regelmäßig Befragungen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen und zu Studiengängen
durch. Stu­die­­­r­ende sollen dabei die
Studienbedingungen bewerten. Die
Ergebnisse sind Basis für die Weiterentwicklung von Studium und
Lehre. www.qsl.uni-wuppertal.de
TAAA
_wie Tutoren
Tutoren sind Studierende in hö­
heren Semestern, die ihre Kom­
militonen beim Lernen be­­gleiten.
Sie bieten Tutorien parallel zu
Lehrveranstaltungen an, in denen
die Inhalte weiter bearbeitet wer­
den und das Wissen vertieft wird.
XY
_5
S
_wie Studieneingangsphase
Mit dem Projekt „Die Studieneingangsphase“ unterstützt die Wuppertaler Uni ihre Studierenden bei
den ersten Schritten an der Hoch­
schule. In „Kleingruppen“, „Mathematik- und Schreibwerkstätten“
und „Praxisforen“ wird der Übergang von der Schule in die Uni
durch zusätzliche Beschäftigte und
Tutoren begleitet und erleichtert.
in
Q!
_DIE UNI WUPPERTAL
_wie X-Chromosom
Wer glaubt, Mädchen könnten
kein Mathe, der kann sich an der
Uni Wuppertal eines Besseren
belehren lassen: In der Fakultät
Mathematik und Naturwissenschaften liegt der Anteil weiblicher
Studierender bei 50 Prozent!
_48,3 % Männer­
anteil bei den
Studierenden
der Uni
_wie Y-Chromosom
In der Regel befinden sich unter
den Studienstartern an der Bergischen Universität mehr Frauen.
Nur in 2011/12 war das Verhältnis
umgekehrt. Der Grund: Die Aussetzung der Wehrpflicht.
Z
Z
Z
Z
Z Z
Z
Z _wie Zentrale Einrichtungen.
Diese Einrichtungen müssen Studierende kennen: die Zentrale
Studienberatung (ZSB), die Unibibliothek, das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung
(ZIM), das Sprachlehrinstitut (SLI)
und den Hochschulsport.
19
_DIE UNI WUPPERTAL
voN
a bis Z
UNSERE BACHELORSTUDIENGÄNGE
Angewandte Naturwissenschaften // B.SC. (KOMBI) //_47
Anglistik/Amerikanistik // B.A. (KOMBI) //
_25
Architektur // B.SC. //_55
Bauingenieurwesen // B.SC. // B.SC. (DUAL) //
_55
Bautechnik // B.A. (KOMBI) //
_55
Biologie // B.A. (KOMBI) //
_48
Chemie // B.SC. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
_47
Design audiovisueller Medien // B.A. (KOMBI) //
_71
Design interaktiver Medien // B.A. (KOMBI) //
_71
Druck- und Medientechnik // B.A. (KOMBI) //
_61
Elektrotechnik // B.SC. // B.A. (KOMBI) // B.SC. (DUAL) //
_61
Elemente der Mathematik // B.A. (KOMBI) //
_47
Erziehungswissenschaft // B.A. (KOMBI) //_33
Evangelische Theologie // B.A. (KOMBI) //
_25
Farbtechnik /Raumgestaltung/Oberflächentechnik ­
// B.A. (KOMBI) //
_71
Französisch // B.A. (KOMBI) //
_25
Geographie // B.A. (KOMBI) //
_33
Germanistik // B.A. (KOMBI) //
_25
Germanistik und Mathematik für die Grundschule // B.A. (KOMBI) //_25
Geschichte // B.A. (KOMBI) //
_26
Gesundheitsökonomie und -management
// B.SC. // B.SC. (berufsintegriert) //_39
Grundlagen der Naturwissenschaften und der Technik
// B.A. (KOMBI) //_48
20
Industrial Design // B.A. //_71
Informatik // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
_48
Informationstechnologie // B.SC. //_61
Katholische Theologie // B.A. (KOMBI) //
_26
Lateinische Philologie // B.A. (KOMBI) //
_26
Kunst // B.A. (KOMBI) //_71
Lebensmittelchemie // STAATSEXAMEN //_48
Maschinenbau // B.SC. // B.SC. (DUAL) // B.A. (KOMBI) //_67
Mathematik // B.SC. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
_47
Mediendesign und Designtechnik // B.A. (KOMBI) //_71
Musik // B.A. (KOMBI) //_26
Philosophie // B.A. (KOMBI) //_26
Physik // B.SC. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //_48
Politikwissenschaft // B.A. (KOMBI) //
_33
Psychologie // B.SC. //_33
Sicherheitstechnik // B.SC. //_67
Sonderpädagogik // B.ED. //
_79
Sozialwissenschaften // B.A. (KOMBI) //
_34
Soziologie // B.A. //
_34
Spanisch // B.A. (KOMBI) //
_26
Sportwissenschaft // B.A. (KOMBI) //
_34
Verkehrswirtschaftsingenieurwesen // B.SC. //
_55
Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik // B.SC. //_61
Wirtschaftsmathematik // B.SC. //_47
Wirtschaftswissenschaft // B.SC. // B.A. (KOMBI) //_39
Anschlussmöglichkeiten
MASTERSTUDIENGÄNGE
in der Fakultät für
Geistes- und Kulturwissenschaften
_24
in der Fakultät für
Human- und Sozialwissenschaften
_32
in der Fakultät für
Wirtschaftswissenschaft –
Schumpeter School of Business and Economics
_38
in der Fakultät für
Mathematik und Naturwissenschaften
_46
in der Fakultät für
Architektur und Bauingenieurwesen
_54
in der Fakultät für
Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik _60
in der Fakultät für
Maschinenbau und Sicherheitstechnik
_66
in der Fakultät für
Design und Kunst
_70
der School of Education
Master of Education mit der Perspektive Lehramt
_76
21
_DIE UNI WUPPERTAL
Was ist was?
IM STUDIUM
_BACHELORSTUDIENGÄNGE // sind in der Regel sechssemestrig.
Mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) oder Bachelor of Science
(B.Sc.) erhalten Sie einen ersten, berufsqualifizierenden wissenschaftlichen Studienabschluss. Dieser ist auch Voraussetzung für ein
Masterstudium mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.), Master of
Education (M.Ed.) oder Master of Science (M.Sc.).
_KOMBINATORISCHER STUDIENGANG BACHELOR OF ARTS,
B.A. (KOMBI) // Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts
kombinieren Sie zwei Teilstudiengänge aus einer Auswahl von über
30 Fächern miteinander. In einem kleineren weiteren Teilstudiengang
(OPTIONALBEREICH) können Sie zudem in einer Vielzahl von Angeboten eigene Studienakzente setzen. Bitte beachten Sie die Kombinationsmöglichkeiten unter www.zsb.uni-wuppertal.de p Studien­
infos p Studienangebot p Bachelor
Der Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) eröffnet den Zugang zu unterschiedlichen Berufsfeldern und Masterstudiengängen (siehe Inhaltsverzeichnis „Anschlussmöglichkeiten Masterstudiengänge im
Überblick“ und www.zsb.uni-wuppertal.de). Wer an einen Bachelor
of Arts einen Master of Education anschließen möchte, um Lehrerin
oder Lehrer zu werden, muss die Wahl der Fächer (Teilstudiengänge) im Bachelor auf den anschließenden Master of Education in der
angestrebten Schulform abstimmen.
www.isl.uni-wuppertal.de
22
_BACHELOR ANGEWANDTE NATURWISSENSCHAFTEN, B.SC.
(KOMBI) // Wer sich für Naturwissenschaften interessiert, sich aber
nicht auf ein Fach festlegen möchte, hat die Möglichkeit, im Bachelor
Angewandte Naturwissenschaften zwei der vier Fächer Mathematik,
Informatik, Physik, Chemie zu studieren. Der Studiengang ist zudem
auf die Lehrerbildung und den Zugang zu den Studiengängen Master
of Education für das Lehramt an Gymnasium und Gesamtschule oder
an Berufskollegs abgestimmt, Sie können sich jedoch auch durch
einen Fachmaster in einem der Schwerpunkte spezialisieren.
_DUALES STUDIUM // Ein Duales Studium ist die Kombination von
Berufsausbildung und Bachelor-Studium. Das Duale Studium dauert
in der Regel acht Semester. Man erlangt nach dieser Zeit zwei vollwertige Abschlüsse: einen Berufsabschluss in einem anerkannten
Ausbildungsberuf und den akademischen Universitätsabschluss Bachelor of Science.
_EIGNUNGSFESTSTELLUNGSVERFAHREN // Zu den Eignungsfeststellungsverfahren in Architektur, Farbtechnik/Raumgestaltung/
Oberflächentechnik, Industrial Design, Kunst, Mediendesign und
Designtechnik, Musik und Sport informieren Sie die Websites der
Fakultäten. www.uni-wuppertal.de
_FREMDSPRACHENKENNTNISSE // sind in den meisten Bachelorstudien nicht Voraussetzung für die Einschreibung. Fremdsprachenkenntnisse, die für ein Masterstudium vorausgesetzt werden,
können auch durch Zusatzstudien neben dem Bachelorstudium an
der Bergischen Universität erworben werden. Die aktuelle Übersicht
zu den geforderten Fremdsprachenkenntnissen in Bachelor (z.B. Lateinische Philologie, Katholische Theologie, Evangelische Theologie)
und Master: www.zsb.uni-wuppertal.de/studieninfos/studienangebot
_SCHULFORMEN // Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe), Berufskollegs (BK), Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe), Grundschulen (G)
_LEISTUNGSPUNKTE (LP) // Creditpoints sind gemäß dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) ein Maß für
die studentische Arbeitsleistung (workload). Als Faustregel gilt: 30
Zeitstunden Studium sind ein Leistungspunkt. Wer am Ende eines
Moduls eine Prüfung – bspw. eine Klausur, eine Hausarbeit oder ein
Projekt – erfolgreich abschließt, erhält die dafür vorgesehenen Leistungspunkte.
_NOCH FRAGEN?
Alle Informationen zu den Studienmöglichkeiten
sind auf der Seite der ZSB zu finden:
www.zsb.uni-wuppertal.de
p Studieninfos p Studienangebot
_MASTERSTUDIENGÄNGE // Ein Masterstudiengang baut in der
Regel auf den Bachelorstudiengang auf. Voraussetzung für die Einschreibung in diese meist viersemestrigen Studiengänge ist der
erfolgreiche Abschluss eines Bachelor- oder vergleichbaren Hochschulstudiums. Der Masterabschluss berechtigt zur Promotion. An
der Bergischen Universität gibt es aktuell 39 Masterstudiengänge.
WICHTIG: Die in dieser Broschüre aufgeführten Informationen
entsprechen dem Stand der Drucklegung. Bitte überprüfen
Sie vor Ihrer Bewerbung alle Informationen auf den Websites der
Bergischen Universität Wuppertal: www.uni-wuppertal.de
_ABKÜRZUNGEN //
// B.SC. // Bachelor of Science
// B.A. // Bachelor of Arts
// B.A. (KOMBI) // Teilstudiengang
im Studiengang Kombinatorischer Bachelor of Arts
// B.SC. (KOMBI) // Teilstudiengang
im Bachelor Angewandte Naturwissenschaften
// DUAL // Ausbildung + Bachelorstudium
_LEHRAMTSSTUDIUM // Alle Informationen zum Weg in den
Lehrerberuf finden Sie im Kapitel School of Education.
23
_FAKULTÄT FÜR
GEISTES- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
_FAKULTÄT für Geistes- und Kulturwissenschaften
BACHELORSTUDIENGÄNGE
pANGLISTIK / AMERIKANISTIK // Großbritannien, Irland, Kanada, Aus­tralien oder rund um den Globus: Mit einem Englischstudium
­öffnet sich das Tor zur Welt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Sprache, mit literarischen Texten anglophoner Autoren
und mit der Kultur und Geschichte der englischsprachigen Länder sind
Inhalte des Studiums. Das Studium umfasst zudem eine Einführung in
die Didaktik des Englischen. // B.A. (KOMBI) //
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
pEVANGELISCHE THEOLOGIE // In der Geschichte und in der
Moderne, Theorie und Praxis, neue Erkenntnisse oder Bekanntes
weiterverarbeiten – in diesem Studiengang wird all dies erörtert. Die
Auseinandersetzung mit der Bibel, den Traditionen, Institutionen und
Interpretationen spielt im Studium der Evangelischen Theologie eine
wichtige Rolle. // B.A. (KOMBI) //
p GERMANISTIK // Wie funk­
tioniert die deutsche Spra­
che?
Was steckt hinter den Wörtern?
Warum zählen manche Werke
zur Weltliteratur und welche
sollte man unbedingt lesen? Wie
wird Literatur interpretiert? Unter
an­
derem diese Fragen werden
in einem Germanistikstudium
beantwor­tet. // B.A. (KOMBI) //
pFRANZÖSISCH // „Parlez-vous français?“ Eine geschichtsträchtige Sprache, die neue Horizonte innerhalb Europas und darüber hinaus eröffnet. In der Sprachpraxis verbessern Muttersprachler die
Ausdrucksfähigkeit der Studierenden. In den Fachwissenschaften
werden sprachliche und literarische Strukturen diskutiert. Außerdem
wird Ihnen eine Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen
angeboten. Das alles „en français“. // B.A. (KOMBI) //
pGERMANISTIK UND MATHEMATIK FÜR DIE GRUND­SCHULE //­
Wer später an einer Grundschule unterrichten will, muss diesen Teilstudiengang im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts wählen. Der Teilstudiengang vermittelt das sprach- und
literaturwissenschaftliche, mathematische und fachdidaktische Rüstzeug für den anschließenden Master of Education für das Lehramt an
Grundschulen. // B.A. (KOMBI) //
Anschlussmöglichkeiten
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Anglistik / Amerikanistik
p
Evangelische Theologie
p
Französisch
p
Germanistik
p
pGermanistik und Mathematik
für die Grundschule
Geschichte
p
Katholische Theologie
p
Lateinische Philologie
p
Musik
p
Philosophie
p
Spanisch
p
MASTERSTUDIENGÄNGE
MASTER OF ARTS
pAllgemeine und vergleichen­de
Literaturwissenschaft
Anglistik / Amerikanistik
p
Editions- und Dokumentwissenschaften
p
Germanistik
p
Geschichte
p
Philosophie
p
Romanistik: Vielfalt in Sprache,
p
Literatur und Kultur
MASTER OF EDUCATION
Für das Lehramt an:
Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe),
p
Berufskollegs (BK),
p
Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) oder
p
Grundschulen (G)
p
24
25
_FAKULTÄT FÜR
GEISTES- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
pGESCHICHTE // Wie wurde Europa das, was es heute ist? Wo liegen seine Wurzeln? Wie reagierten die europäischen Gesellschaften
auf andere Kulturen? Wie gestaltete sich dieser Austausch von der
Antike bis heute? Welche Rolle spielten Wissenschaften und Technik
dabei? Historische Zusammenhänge erkennen, eintauchen in ferne
Zeiten, in fremde Gedankenwelten und Kulturen, verstehen lernen,
wie sich Entwicklungen vollzogen, all dies bringt ein Geschichtsstudium mit sich. // B.A. (KOMBI) //
pKATHOLISCHE THEOLOGIE // Wie können wir heute angemessen von Gott, wie von der Geschichte Gottes mit den Menschen
reden? Welche Antworten finden wir, wenn wir die Quellen der
Theologie – die Bibel, den Glauben der Kirche und die Aussagen der
Theologen – studieren, wenn wir darüber nachdenken, ob und wie
die Aussagen von damals in die Gegenwart hinein so transformiert
werden können, dass sie auch morgen noch sinnvoll und verstehbar
erscheinen? Wer sich für diese Fragen interessiert und das didaktische Anliegen hat, mit Kindern und Jugendlichen an solchen Fragen
zu arbeiten, studiere Katholische Theologie. // B.A. (KOMBI) //
pLATEINISCHE PHILOLOGIE // Latein ist die Sprache der Philosophen und Naturwissenschaftler, die der Biologen und Ärzte und außerdem eine Grundlage für viele andere Sprachen. Wer diese geschichtsträchtige Sprache lernen und verstehen möchte, sollte sich für ein
Lateinstudium an der Bergischen Universität Wuppertal entscheiden.
// B.A. (KOMBI) //
26
pMUSIK // Wer gut singt, ein Instrument spielen kann, seinen eigenen musikalischen Horizont erweitern und anderen Menschen Musik
näher bringen möchte, ist im Studium des Faches Musik genau richtig. Musikwissenschaft, Fachdidaktik und künstlerische Praxis werden
miteinander verbunden, so dass Sie ein lebendiges und vielseitiges
Studium erwartet. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: EIGNUNGSFESTSTELLUNGSVERFAHREN
ERFORDERLICH //
?
pPHILOSOPHIE // Über Gott und die Welt nachdenken, tiefgründige Fragen stellen und nach Antworten suchen, mit dem Wissen der
großen Denker arbeiten und neuen Theorien nachgehen, selbstständig denken und dem eigenen Urteil vertrauen, dies sind Ziele des Philosophiestudiums. // B.A. (KOMBI) //
¡
pSPANISCH // Nicht nur etwas für den Urlaub:
Spanisch ist eine Weltsprache mit Zukunft. Im Studium erwarten Sie die Geheimnisse eines guten Ausdrucks, die dem Satzbau zugrunde liegenden Strukturen und nicht zuletzt Don Quijote und Sancho Panza.
Außerdem wird Ihnen eine Einführung in die Didaktik
der romanischen Sprachen angeboten. ¡Adelante!
// B.A. (KOMBI) //
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BACHELORSTUDIENGÄNGE
Kaum hast du den Stress des ersten Semesters erfolgreich überstanden und weißt, wo sich Hörsäle und Seminarräume befinden,
steht auch schon die erste Hausarbeit an. Doch wie wirst du den Anforderungen gerecht und bekommst nebenbei auch noch eine
gute Note? Wie findet sich überhaupt das richtige Thema? Wie umgehst du Schreibblockaden – und vor allem: Wie motivierst du
dich, deine Arbeit nicht direkt am ersten Tag gegen die Wand zu werfen? // Die Schreibwerkstatt wort.ort der Fakultät für Geistesund Kulturwissenschaften befreit dich von deinen Albträumen! Hier kannst du in gemütlicher Runde bei einer Tasse Kaffee oder
Tee deine Fragen loswerden und erhältst kompetente Beratung und Unterstützung. Ein Team aus Tutorinnen und Tutoren, die
meist selbst einmal in deiner Lage waren, hilft dir auf dem Weg, eigenständig eine Hausarbeit zu erstellen, ohne Wikipedia um
Rat fragen zu müssen. // Neben einer umfassenden persönlichen Beratung, bei der du alle Fragen, die dich quälen, loswerden
kannst, bietet das Team auch spannende Workshops an. Ein Besuch der langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten
kann dir vielleicht helfen, deine Schreibblockaden über Nacht zu beseitigen. Hierbei handelt es sich um eine bundesweite
Aktion zum wissenschaftlichen Schreiben, die jährlich im Frühjahr stattfindet. Bei Mondschein kannst du zwischen deinen
Schreibphasen an Angeboten des Hochschulsports und der Zentralen Studienberatung teilnehmen. Schnapp dir eine Taschenlampe und wandere nachts über den Fitnesspfad oder kuschele dich auf die Entspannungswiese, auf der du eine
kleine Auszeit nehmen kannst. Auch für das leibliche Wohl ist mit einer Buchstabensuppe um Mitternacht, kleinen
Snacks und Getränken gesorgt. // Neben Beratungen und Workshops hat sich die Schreibwerkstatt noch etwas
für dich einfallen lassen: das Schreibcafé tat.ort! (MI.13.01). Hier sorgen Mitstudierende für tatkräftige Unterstützung: Falls du zu Hause nicht in der Lage bist, konzentriert an deiner Arbeit zu sitzen, statte dem
tat.ort einen Besuch ab. Jeden Montag kannst du hier vier Stunden lang stressfrei arbeiten und
vielleicht auch in einem Test herausfinden, welcher Schreibtyp du bist: Ein Sammler? Ein
Freestyler? Ein Remixer? Oder eher ein Schachspieler? Mache den Test und
finde es heraus. www.wort-ort.uni-wuppertal.de
von Lea Virgilia Rath, Studentin der Germanistik und Philosophie
27
_FAKULTÄT FÜR
GEISTES- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
Alle Geisteswissenschaftler werden Lehrer?
Von wegen!
von Anika Pelz, Studentin der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik
Viele Jugendliche, die kurz vor dem Abitur stehen und
nach dem Schulabschluss ein Studium der Geisteswissenschaften wie Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik oder Geschichte planen, kennen
das Phänomen: Erzählt man Freunden und Familie von
seinen Zukunftsplänen, hört man sofort: „Du willst also später mal Lehrer werden?“ Und selbst wenn man
schon mitten im Studium steckt, kommt es nicht selten vor, dass Lehrende davon ausgehen, alle Seminarteilnehmer wollten einmal Schüler unterrichten oder
an der Uni bleiben, um zu promovieren. Man studiert
ja schließlich ein geisteswissenschaftliches Fach.
Dabei ist der Lehrerberuf nicht der einzige Weg für
Geisteswissenschaftler. Beliebte andere Berufsfelder sind Verlagswesen, Journalismus, Werbung oder
die Medienbranche einschließlich Film und Fernsehen. Auch Branchen wie Tourismus, Wirtschaft und
Kultur oder Unternehmensberatung bieten beliebte
Arbeitsfelder.
www.zwb.uni-wuppertal.de/
career-service
www.optional.uni-wuppertal.de
www.studieren.de
p Karriere p Berufswelt
p Geisteswissenschaften
www.uni-bamberg.de/
germ-litvermitt/
bamberger_verzeichnis_
germanistischer_berufe
28
Viele dieser beruflichen Perspektiven hören sich verlockend an, sind aber auch sehr überlaufen, sodass
man, um einen guten Job zu finden, viel Eigeninitiative und Disziplin beweisen muss – Eigenschaften, die
von Geisteswissenschaftlern grundsätzlich erwartet
werden. Denn im Gegensatz zu Studiengängen wie
Medizin oder Architektur wird man im geisteswissenschaftlichen Studium nicht explizit für einen bestimmten Beruf ausgebildet. Es kommt häufig vor,
dass man die konkreten Inhalte des Studiums – außer
im Lehramt – im späteren Berufsleben kaum noch
benötigt. Deshalb ist das Sammeln von praktischen
Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs genauso
wichtig wie das Studium an sich. Geisteswissenschaftler erwerben im Studium neben den Fachkenntnissen
Schlüsselqualifikationen wie selbstständiges Arbeiten,
Organisation sowie Kommunikations- und Ausdrucksstärke. Spätestens im Hauptstudium sollten die Studierenden auf ­einen „roten Faden“ achten, der sie für das
angestrebte Berufsziel qualifiziert und sie entsprechende Kontakte knüpfen lässt.
Falls du also ein geisteswissenschaftliches Studium
in Erwägung ziehst, aber nicht auf Lehramt studieren möchtest, ist die Bergische Universität die ideale
Hochschule für dich. Unterstützung gibt zum Beispiel
der Career Service, der als Schnittstelle zwischen Uni
und Arbeitswelt bei der Berufsvorbereitung und beim
Planen der eigenen Karriere hilft. Der Career Service
bietet Kurse zum Erwerb von beruflichen Schlüsselkompetenzen an und verfügt über eine eigene Jobund Praktikumsdatenbank.
Zudem gibt es eine Vielzahl von Infoveranstaltungen für
Geisteswissenschaftler. Ein Beispiel ist der Job-Talk,
eine Berufsfelderkundung für Studierende der Literaturwissenschaft. In jeder Sitzung berichten Experten
aus unterschiedlichen Branchen aus dem Arbeitsalltag
und beantworten individuelle Fragen. Darüber hinaus
bietet die Uni Wuppertal im Rahmen des Optionalbereichs insbesondere Kurse zum Thema Journalismus
an, wie zum Beispiel die Seminare Radiojournalismus
oder Journalistisches Schreiben.
Von
Menschen
und
Affen
von Lea Virgilia Rath,
Studentin der Germanistik
und Philosophie
Seit 2012 verfolgen die Menschenaffen hinter ihrem
Panzerglas gespannt die Wuppertaler Zoogespräche. Die Vortragsreihe „Was ist der Mensch?“ des
Philosophischen Seminars der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit Forscherinnen und
Forschern aus ganz Deutschland, ereignet sich an einem außergewöhnlichem Ort: dem Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos. Halbjährlich treffen sich
hier Interessierte, Studierende, Wissenschaftlerinnen und ­W issenschaftler am Abend im zoologischen
Garten, um Forschungsberichte auszutauschen und
in Gesellschaft der Primaten zu diskutieren. Ziel
dieser Gespräche ist es, Forschungsergebnisse
der Primatologie sowohl auf biologischer als auch
auf philosophischer Ebene zusammenzutragen und
zu diskutieren. Vorangegangene Diskussionen behandelten beispielsweise folgende Leitfragen: Wie
entwickeln sich Kulturen im Tierreich? Ist Kultur eine
alleinige menschliche Angelegenheit? Sind Empa-
thie und Kooperationsfähigkeit Teil der menschlichen Natur? Die doppelte Reflexionsmöglichkeit, die
durch die evolutiven Mitstreiterinnen und Mitstreiter
geboten wird, veranschaulicht die Probleme und
Diskussionspunkte. Das Angebot stößt dabei auf
reges Interesse.
Die Verantwortung für diese studentische Erfahrung
der besonderen Art trägt Prof. Dr. Gerald Hartung,
Professor der Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal, der die Vortragsreihe zusammen
mit Dr. Matthias Herrgen, Universität Münster, begründet hat. Die Organisation obliegt Tim-Florian
Goslar vom Philosophischen Seminar der Bergischen
Universität. Die Zoogespräche sind Teil des Studium
Generale der Bergischen Universität. Sie werden von
der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung gesponsert und
sind daher für jeden kostenlos zugänglich.
www.wuppertaler-zoogespraeche.de
29
_FAKULTÄT FÜR
GEISTES- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
Sebastian Marz
2012: Projektleiter mit Torinstinkt
2014: Leiter Organisation / Prozesse und IT
„A New
Passage to India“
Per Tandem in die indische Kultur
von Lisa Giacalone, Studentin der Germanistik
und Anglistik/Amerikanistik
Menschen bei Gira Sie sind Pioniere, Gipfelstürmer, Organisationstalente und Idealisten. Sie lieben
ungewöhnliche Projekte, können zupacken und setzen sich für ihre Ideen ein. Mitarbeiter mit
unterschiedlichen Leidenschaften und Fähigkeiten verbinden sich zu einem der innovativsten Unternehmen seiner Branche. Gira versteht das Vertrauen in seine Mit arbeiter als wesentliche Grundlage
für Pionierleistungen. Gira begeistert sich für Spitzenleistungen und ist bereit, außergewöhnliche
Wege zu gehen, was ohne Verbindlichkeit und Verlässlichkeit nicht gelingt. Gira ist ein Arbeitgeber,
der gefordert werden will und den Mitarbeitern auch in schwierigen Situationen zur Seite steht.
Mehr Menschen bei Gira und mehr über Gira als Arbeitgeber: arbeitgeber.gira.de
Ausgezeichneter Arbeitgeber Gira wurde mehrfach als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet, u. a. mit den Siegeln
„Top Nationaler Arbeitgeber 2014 und 2015“ des Nachrichtenmagazins FOCUS sowie mit den Auszeichnungen „Deutschlands Beste Arbeitgeber
2013, 2014 und 2015“ des Instituts Great Place to Work®.
„A New Passage to India“ bietet eine ungewöhnliche Facette der
Kultur-Entdeckung. Prof. Dr. Ursula Kocher (Lehrstuhl für Allgemeine
Literaturwissenschaft und Ältere deutsche Literatur im europäischen
Kontext) brachte das deutsch-indische Übersetzungsprojekt 2011 an
die Bergische Universität Wuppertal. Seitdem erarbeiten Studierendengruppen jedes Jahr zu wechselnden Themen Übersetzungen von
Deutsch in Hindi und umgekehrt.
Obwohl viele Inderinnen und Inder Germanistik studieren, gibt es für sie
neben den deutschen Originaltexten oft nur eine englische Übersetzung
als Zwischenlösung. Der Großteil der deutschen Leserschaft kennt in­
dische Texte dagegen nicht einmal. Das möchte „A New Passage to India“
ändern. Ziel ist es, Übersetzungen kleinerer Erzählgattungen bis hin zum
Roman zu schaffen, und diese in einem Sammelband zu veröffentlichen.
Auch Marcel arbeitet mit seinem Tandempartner an der Übersetzung eines deutschen Textes. Er erklärt das Vorgehen: „Wir Deutschen starten
schon vor Beginn des Übersetzens mit einem Intensivkurs Hindi, um die
Grundzüge der Sprache kennen zu lernen. Danach arbeiten jeweils ein
deutsches und ein indisches Mitglied der Gruppe an einem Text, den wir
30
uns zu einem Überthema selbst aussuchen. Wir versuchen uns erst in
Wuppertal an einer Rohfassung, danach reist die Gruppe für drei Monate nach Neu Delhi, wo der Feinschliff erfolgt.“ Die Arbeit und ihre Einteilung organisieren die Tandems selbst. Einmal in der Woche findet in
Wuppertal – wie auch später an der Universität von Neu Delhi – für jede
Gruppe unter der Leitung von Professorin Kocher und einem in­dischen
Professor zusätzlich jeweils ein Kolloquium statt, das zur Klärung von
Schwierigkeiten genutzt wird.
Denn vor der eigentlichen Übersetzung muss jeder Text bis ins kleinste
Detail verstanden sein – nur so kann eine möglichst unverfälschte Übersetzung entstehen. Die Suche nach der passgenauen Formulierung
und dem treffenden Still kann dabei zum Problem werden: Fügt sich
die Übersetzung auch in den anderen kulturellen Kontext ein? Wie vermittelt man Ironie? Und was sollen Füllwörter wie „schon“, „eh“, und
„eigentlich“ überhaupt ausdrücken?
Neben dem Spracherwerb gewinnen die Studierenden in diesem Projekt nicht nur Einblicke in die fremde Kultur, sondern haben auch die
Chance, Indien als spannendes Reiseland kennenzulernen.
31
_FAKULTÄT FÜR
HUMAN- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN
_FAKULTÄT für Human- und Sozialwissenschaften
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Anschlussmöglichkeiten
MASTERSTUDIENGÄNGE
BACHELOR OF SCIENCE
Psychologie
p
MASTER OF SCIENCE
Psychologie
p
BACHELOR OF ARTS
Soziologie
p
MASTER OF ARTS
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS,
B.A. (KOMBI)
Erziehungswissenschaft
p
Geographie
p
Politikwissenschaft
p
Sozialwissenschaften
p
Sportwissenschaft
p
pWirtschaftslehre/Politik
(als Profil in Sozialwissenschaften)
32
Bewegungs- und Gesundheitswissenschaft
p
pErziehungswissenschaft: Bildungstheorie
und Gesellschaftsanalyse
Kindheit, Jugend, Soziale Dienste
p
Soziologie
p
pERZIEHUNGSWISSENSCHAFT // Wer künftig Kinder, Jugend­
liche und Erwachsene in Bildungs- und Erziehungsprozessen begleiten möchte, ist im Teilstudiengang „Erziehungswissenachaft“ gut
aufgehoben. Dieser qualifiziert für sozialpädagogische, politische,
wissenschaftliche und Weiterbildungs-Arbeit. Anschlussmöglichkeiten an der Bergischen Universität: Die M.A.-Studiengänge „Kindheit,
Jugend, Soziale Dienste“, „Erziehungswissenschaft: Bildungstheorie
und Gesellschaftsanalyse“ oder Master of Education für das Unterrichtsfach Pädagogik (im Lehramt). // B.A. (KOMBI) //
MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe),
p
Berufskollegs (BK),
p
Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) oder
p
Grundschulen (G)
p
pGEOGRAPHIE // Der Teilstudiengang Geographie kann im Rahmen
des Studiengangs Kombinatorischer Bachelor of Arts studiert werden.
Leitidee ist die interdisziplinäre Ausrichtung auf den Aspekt Nachhaltigkeit. Der Teilstudiengang ist nicht nur auf die Lehrerbildung und den
Zugang zu den Studiengängen Master of Education für das Lehramt an
Gymnasien und Gesamtschulen oder Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen abgestimmt, sondern qualifiziert auch für einen Berufseinstieg in die Bereiche Tourismusentwicklung und -planung, Stadtforschung und -entwicklung. // B.A. (KOMBI) //
pPOLITIKWISSENSCHAFT // Wie wird Politik gemacht? Wer entscheidet was und warum? Welche Wirkung haben politische Entscheidungen? Welche Rolle spielen internationale Beziehungen? Dies sind
Fragen, die im Rahmen eines Studiums der Poltikwissenschaften behandelt werden. // B.A. (KOMBI) //
//
pPSYCHOLOGIE
Die Psychologie ist die
Lehre der psychischen
Vorgänge im Menschen.
Sie beschäftigt sich mit
dem menschlichen Erleben und Verhalten. Psychologen
beobachten,
beschreiben und suchen
nach Erklärungen. Sie
erforschen, was unsere
geistige Leistungsfähigkeit bestimmt, wie wir
kommunizieren oder Krisen bewältigen. Die Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft, die ihre Erkenntnisse mit naturwissenschaftlichen Methoden gewinnt. // B.SC. //
33
_FAKULTÄT FÜR
HUMAN- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN
BACHELORSTUDIENGÄNGE
kleines fach, GROSSE
LEHRE:
von Simon Schütter, Student der
Pädagogik und Sozialwissenschaften
Bürgerbeteiligung
Aristoteles
Macht
Herrschaft
Max Weber
Europäische Union
pSOZIALWISSENSCHAFTEN // Das Studium der Sozialwissenschaften beinhaltet die Fächer Soziologie, Politikwissenschaft und
Wirtschaftswissenschaft und wird als Teilstudiengang im Rahmen
des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studiert. Im
letzten Studienjahr wählt man seinen Schwerpunkt in den Bereichen
Organisations- und Arbeitssoziologie, Sozialstrukturen moderner Gesellschaften oder Soziologie der Sozialisation. // B.A. (KOMBI) //
pSOZIOLOGIE // Wie funktioniert Gesellschaft? Wie verändert sie
sich und wie verhalten sich Individuen in gesellschaftlichen Ordnungen? Wie wirken sich Sozialisation und soziale Ungleichheit auf die
Gesellschaft aus? Das sind nur einige der Themen, die im Studium der
Soziologie behandelt werden. Kenntnisse in Statistik, Datenerhebung
und vor allem deren Auswertung machen Soziologen in den Bereichen
Meinungsforschung und Marketing begehrt. // B.A. //
34
Thomas Hobbes
pSPORTWISSENSCHAFT // Der Teilstudiengang vermittelt ein
fachlich fundiertes, sportwissenschaftliches Verständnis über Bewegung, Training, Spiel und Sport. Das Studium umfasst sowohl pädagogische, soziologische, medizinische, bewegungs- und trainingswissenschaftliche Inhalte als auch Vermittlungsaspekte und motorisches
Können und bereitet auf schulische und außerschulische Berufsfelder
vor. // B.A. (KOMBI) //
Demokratie
Systemvergleiche
Dies sind nur Auszüge aus dem, was angehende Studierende der Politik­
wissenschaft in Wuppertal erwartet.
das politikwissenschaftliche Studium in Wuppertal auch im Master fortsetzen zu können.
Die Politikwissenschaft ist eines der jüngeren Fächer an der Bergischen Universität. Erst seit 2009 ist sie als Teilstudiengang im kombinatorischen Bachelor für Studierende zugänglich und gehört mit zwei
Professuren zu den kleineren Fächern in Wuppertal. Genau hier liegt
ihre große Chance. Durch intensive Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Lehrenden entstehen nicht nur spannende Seminare und
Vorlesungen, sondern auch eine Fülle von Veranstaltungen außerhalb
des eigentlichen Stundenplans. Wer Politikwissenschaft fachpraktisch
gemeinsam mit Dozentinnen und Dozenten sowie Kommilitoninnen und
Kommilitonen erleben möchte, ist in Wuppertal also genau an der richtigen Adresse.
Eine studentische Initiative ist „Das Politische Sofa“, bei dem sich jeder
mit seinen Kommilitonen über aktuelle politische Themen austauschen
und gleichzeitig neue Einblicke in das politische „Geschäft“ nehmen
kann. Aktuelle Diskussionspunkte sind zum Beispiel die EU und die
Griechenland-Krise.
Alljährlich bietet das Fach den „Student’s Day“ an, ein Austauschforum,
bei dem Studierende Wünsche und Anregungen für ihr Studium benennen sollen. Ein Ergebnis bleibt dabei in jedem Jahr gleich: Der Wunsch,
Regelmäßige Exkursionen nach Brüssel und Berlin bringen den Studierenden Einblicke in die politische Realität. Gespräche und Diskussion
mit Abgeordneten stehen dort ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung von EU-Institutionen oder Bundesministerien.
An der Bergischen Universität Wuppertal findet überdies regelmäßig
der „Tag des Studiums“ statt. Hier besprechen Studierende Kritik an
ihren Studiengängen und erarbeiten Verbesserungsvorschläge.
www.qsl.uni-wuppertal.de p Aktuell p BolognaCheck 2015
35
_FAKULTÄT FÜR
HUMAN- UND SOZIALWISSENSCHAFTEN
Wer hat diese Frage nicht schon unzählige Male über sich ergehen lassen müssen, wenn Freunde, Familie oder die neugierige Nachbarin mal
wieder umfassend über die eigenen Zukunftspläne informiert werden
wollen? Damit beim nächsten Mal für alle, die nicht Medizin studieren
oder Lehrer werden wollen, gleich eine schlagfertige Antwort zur Hand
ist, hier ein kurzer Überblick.
Sozialwissenschaft
Das Studium vermittelt ein breit angelegtes Wissen über gesellschaftliche Prozesse, das im Anschluss an den Bachelor einer Schärfung des
eigenen Profils in Form eines Masters bedarf, um in die Berufswelt einzusteigen oder um sich an der Hochschule der Forschung zu widmen.
Danach sind Soziologinnen und Soziologen in einer Vielzahl von Bereichen etwa als Lehrerinnen und Lehrer, Journalistinnen und Journalisten,
Coaches, im Personalwesen, in Bildungseinrichtungen oder in Marktund Meinungsforschung tätig.
www.bds-soz.de
www.soziologie.uni-wuppertal.de
Politikwissenschaft
Der Kombi-B.A. Politikwissenschaft eignet sich vor allem für den Bereich
politische Weiterbildung und Politikvermittlung. Mögliche Arbeitsplätze
wären Weiterbildungseinrichtungen, wissenschaftliche Einrichtungen,
politische Institutionen, Unternehmensverbände, Nichtregierungsorganisationen, Verwaltung oder Medien.
www.politikwissenschaft.uni-wuppertal.de/studium-und-lehre/
was-ist-politikwissenschaft
Psychologie
Das Betätigungsfeld als Psychologin und Psychologe reicht von der privaten Praxis, über die Arbeit in öffentlichen Beratungsstellen und Kliniken, in Wirtschaft und Verwaltung, bis hin zu Forschung und Lehre. Der
B.Sc. Psycho­logie ist grundsätzlich berufsqualifizierend, allerdings nur in
sehr beschränktem Maße. Um therapeutisch arbeiten zu können, ist der
Masterstudiengang eine der Voraussetzungen.
www.dgps.de/studium
www.psychologie.uni-wuppertal.de/studium
„... und was
willst du
später einmal
damit
machen??“
von Benedict Schäfer und Patrick Häuser
Geographie
Ein klar definiertes Berufsfeld gibt es für Geografinnen und Geografen
nicht. Nach dem Studium stehen ihnen neben dem Lehramt auch Tätigkeiten in der ­öffentlichen Verwaltung, der Privatwirtschaft, oder in
Forschungseinrichtungen offen. So arbeiten sie z.B. als Stadt- und Verkehrsplanerinnen und -planer, Logistikerinnen und Logistiker oder im
Bereich Umweltschutz.
www.geographie-dvag.de
www.geographie.uni-wuppertal.de
Sportwissenschaft
Mit den Kompetenzen, die während des Studiums erworben wurden,
sind Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt als Fitnesstrainerinnen und -trainer, in der Gesundheits- und Ernährungsbranche sowie in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen gefragt.
Zusatzqualifikationen in Betriebswirtschaft oder Marketing erleichtern
den Einstieg in die Privat­wirtschaft.
www.sportwissenschaft.de
www.sportwissenschaft.uni-wuppertal.de
36
Erziehungswissenschaft
Der Bachelor of Arts (Kombi) in Erziehungswissenschaft qualifiziert für
bestimmte ­Berufsfelder (z.B. Referenten- und Management-Funktionen
in Bildungseinrichtungen und im sozialen Bereich). Er bildet darüber
hinaus die Basis sowohl für die Masterstudiengänge in der gestuften
Lehrerbildung als auch für disziplinär oder interdisziplinär angelegte Studiengängen. An der Bergischen Universität werden als weiterführende
Studiengänge im Bereich der Erziehungswissenschaft zwei verschiedene Masterstudiengänge angeboten: „Kindheit, Jugend und soziale
Dienste“ und „Erziehungswissenschaft: Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse“.
www.bv-paed.de/beratung
www.erziehungswissenschaft.uni-wuppertal.de
37
_FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT –
SCHUMPETER SCHOOL OF BUSINESS AND ECONOMICS
_FAKULTÄT für Wirtschaftswissenschaft –
Schumpeter School of Business and Economics
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
BACHELOR OF SCIENCE
Wirtschaftswissenschaft
p
Gesundheitsökonomie und -management
p
(Vollzeit und berufsintegriert)
Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik
p
(in Zusammenarbeit mit der Fakultät für
­Elektrotechnik, Informationstechnologie ­
und Medientechnik)
Verkehrswirtschaftsingenieurwesen
p
(in Zusammenarbeit mit der Fakultät für
Architektur und Bauingenierwesen)
Anschlussmöglichkeiten
MASTERSTUDIENGÄNGE
MASTER OF SCIENCE
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT
Applied Economics and International Economic Policy
p
Finanzen, Wirtschaftsprüfung, Controlling und Steuern
p
Entrepreneurship und Innovation
p
Management und Marketing
p
Operations Management
p
Sustainability Management
p
MASTER OF SCIENCE
WIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS,
B.A. (KOMBI)
Wirtschaftswissenschaft*
p
+ Fach der Wahl (außer Sozialwissenschaften)
Automotive
p
Energiemanagement
p
Informationstechnik
p
(alle in Zusammenarbeit mit der Fakultät für ­Elektrotechnik,
Informationstechnik ­und Medientechnik)
Verkehrswirtschaftsingenieurwesen
p
(in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur
und Bauingenierwesen)
pWIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT // Börsen, Märkte, Investitio­
nen – wer die Wirtschaftsnachrichten liest als wären sie ein Krimi, ist
in der Wirtschaftswissenschaft richtig aufgehoben. BWL und VWL,
Recht, Methoden sowie Wirtschaftsmathematik, Statistik und Wirtschaftsinformatik sind Inhalte des Studiums. Absolventinnen und
Ab­solventen finden je nach Studienschwerpunkt eine Anstellung im
Controlling, in der Logistik, im Marketing oder anderen Bereichen von
Unternehmen. Ebenso möglich ist der Berufseinstieg in Forschungsinstituten, internationalen Organisationen und Verbänden. // B.SC. //
B.A. (KOMBI) //
pGESUNDHEITSÖKONOMIE UND -MANAGEMENT // Aktuell
arbeitet in Deutschland fast jede/r neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen, und die Entwicklung der Altersstruktur wird den Bedarf
an Fachkräften weiter zunehmen lassen. Auf dem Stundenplan stehen
BWL, VWL und gesundheitswirtschaftliche Themen wie beispielsweise Versicherungswirtschaft und Versorgungsmodelle. Jobchancen nach dem Studium finden sich u.a. in Krankenhäusern, Versicherungen, der Pharmaindustrie oder in der Politik. // B.SC. // AUCH
BERUFSINTEGRIERT MÖGLICH //
Masterstudium in der Fakultät für Wirtschafts wissenschaft im Anschluss unter Umständen
nur mit Zusatzleistungen möglich.
* MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Berufskollegs
p
38
39
!
e
f
il
Hilfe,
wie finde
ich mich
hier zurecht?
von Christina Schultes,
Studentin der Philosophie
„Hier bekommt man die Werkzeuge an die Hand, um in der Arbeitswelt
zu bestehen, und das Studium in Wuppertal wird seinem guten Ruf
wirklich gerecht“, erzählt Kim weiter, die ihr Studium erst vor kurzem
erfolgreich abgeschlossen hat. Der gute Ruf der „Schumpeter School
of Business and Economics“ begründet sich in erster Linie durch die
Qualität von Forschung und Lehre und der damit verbundenen Zufriedenheit der Studierenden. Die Betreuung reicht von einer umfassenden
Einführungsphase bis hin zu speziellen Beratungsangeboten je nach Studiensituation.
Prof. Dr. Michael Fallgatter, Dekan der Fakultät für Witschaftswissenschaft, betont: „Innovation wird bei uns groß geschrieben“. Im Sinne des
Namengebers der Fakultät, Joseph A. Schumpeter, bedeutet dies „Das
Alte auf neue Weise tun – das ist Innovation“. So lernen die Studierenden
über die Grundlagen hinaus in den verschiedenen Bereichen ihr Wissen
kreativ einzusetzen und es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten dies zu
tun. Prof. Dr. Michael Fallgatter bestätigt: „Durch die gute Vernetzung
mit der Wirtschaft kann die Fakultät u.a. eine Fülle von Praktika anbieten.
40
H
Die Möglichkeiten im Studium der Wirtschaftswissenschaft an der
„Schumpeter School of Business and Economics“ sind breit gefächert.
Kim, 25 Jahre alt, hat ihre Studienwahl noch nie bereut: „Im BachelorStudium wird alles einmal abgedeckt“, denn neben den betriebs- und
volkswirtschaftlichen Grundlagen werden auch relevante Bereiche der
Rechtswissenschaft, Mathematik, Statistik, Betriebswirtschaftslehre
und Wirtschaftsinformatik behandelt. Sind die Grundlagen erst gelernt
und die Fachkompetenz erworben, kann ein spezielles Gebiet vertieft
und im Master fortgesetzt werden. Gute Mathe- und Englischkenntnisse
sind Voraussetzung, aber keine Angst, diese können in Mathe-Vorkursen
und Englisch-Kursen des Sprachlehrinstituts aufgefrischt und erweitert
werden.
Von Christina Schultes, Studentin der Philosophie
und Kommunikationsdesign
Wenn man frisch an die Uni kommt, ist vieles neu
und wirkt auf den ersten Blick furchtbar kompliziert:
Welche Prüfungsordnung ist wann die Richtige? Wie
setzte ich meine Module und meinen Stundenplan zusammen? Was haben diese kryptischen Raumnummern zu bedeuten und wo bekomme ich überhaupt
was zu essen her? – Die Liste der Fragen ist lang.
Kim studiert
Wirtschaftswissenschaft in Wuppertal
In Wuppertal und Umgebung sitzen immerhin mehr als 40 Weltmarktführer. In den studentischen Organisationen können die Studierenden ferner
ihre Fähigkeiten zu argumentieren und zu debattieren erproben oder eigene Ideen einbringen und als Projekte realisieren. Denn an der Fakultät
wird viel Wert auf Interdisziplinarität und den Bezug zur Praxis gelegt“.
Wer trotzdem noch unsicher ist, hat im Rahmen eines einwöchigen
Schnupperstudiums die Möglichkeit, den Studienalltag an der Fakultät
selbst zu erleben und kann sich überzeugen lassen, dass sich ein Studium an der Schumpeter School wirklich lohnt.
www.wiwi.uni-wuppertal.de p studium-und-lehre p schnupperstudium
Hier ein kleiner Überblick, wie euch in der Fakultät
Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of
Business and Economics während eures Studiums in
Wuppertal geholfen wird und welche Möglichkeiten
ihr habt.
Aller Anfang ist schwer? Hier nicht!
Die sogenannte Orientierungs-Phase (kurz O-Phase)
findet immer in der ersten Woche der Vorlesungszeit
im Wintersemester für alle Studienanfängerinnen
und -anfänger statt, egal ob im Bachelor oder Master.
Nach der Begrüßung durch die Bergische Universität
Wuppertal und die Fakultät Wirtschaftswissenschaft
hält die Fachschaft der Fakultät, eure studentische
Vertretung, ein umfassendes Programm für euch
bereit. Eingeteilt in Gruppen nach Studiengang und
eurer gewählten Fächerkombination geben euch Tu-
von Christina Schultes, Studentin der Philosophie
Warum Wirtschaftswissenschaft in
Wuppertal studieren?
Wie finde
ich mich
hier zurecht?
_FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT –
SCHUMPETER SCHOOL OF BUSINESS AND ECONOMICS
torinnen und Tutoren aus den höheren Semestern
eine dreitägige Einführung in den Uni-Alltag und das
Uni-Leben. Sie helfen euch dabei, Stundenpläne zu
erstellen und die Studienordnung zu verstehen, sie
zeigen euch, wo ihr am Campus was findet und wie
die Uni Wuppertal funktioniert. Außerdem beantworten die Tutorinnen und Tutoren all die Fragen, die mit
einem Studienbeginn verbunden sind. Abends geht‘s
dann gemeinsam mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen auf Erkundungstour und Kneipenbummel
durch Wuppertal. So lernt ihr Uni und Stadt und vor
allem viele interessante Menschen kennen.
Während des Studiums
Die Fachschaft der Fakultät Wirtschaftswissenschaft
hilft euch auch während des Studiums bei Fragen aller Art. Darüber hinaus gibt es weitere Anlaufstellen
wie den Student Service der Fakultät. Dort werdet
ihr gecoacht und beraten, zum Beispiel, wie ihr euer
Studium gemäß euren Interessen sinnvoll und effizient plant. Und im Zentrum für Auslandskontakte wird
euch bei der Planung und Durchführung eines Auslandssemesters geholfen.
Eine Übersicht über den umfassenden Service der
Fakultät Wirtschaftswissenschaft findet ihr auf
Seite 43 und Infos zur WelcomeWeek ab August
­
unter www.zsb.uni-wuppertal.de/studienstart. Die
Möglich­keiten sind also vielfältig, ihr müsst das Angebot nur wahrnehmen.
41
_FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT –
SCHUMPETER SCHOOL OF BUSINESS AND ECONOMICS
Über den
Tellerrand schauen
_Blackboard
von Christina Schultes, Studentin der Philosophie
Fachkompetenz erwerben, sprich die Grundlagen der verschiedenen
Themengebiete lernen und später vertiefen, was dich interessiert, ist
der Kern des Studiums. Aber was gibt es darüber hinaus? Wie kann das
theoretisch erworbene Wissen praktisch umgesetzt werden?
Um dich auf dein späteres Berufsleben praktisch vorzubereiten, gibt es
an der Uni Wuppertal viele Möglichkeiten. Zum Beispiel finden regelmäßig Gastvorträge von Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft
statt, die aus ihrer Berufspraxis berichten und so die Theorie anschaulich machen. Und die Absolventenorganisation „Schumpeter School
Alumni“ bietet während des Studiums Mentoring und Vorträge an und
unterstützt später beim Berufseinstieg.
Lars, 23 Jahre alt, empfiehlt, um schon vorab einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen und Kontakte zu knüpfen, sich einen Job als studentische Hilfskraft an der Fakultät oder in der freien Wirtschaft zu suchen. Lars war unter anderem als Tutor tätig und hat den Studierenden
aus jüngeren Semestern sein Wissen weitergeben. „Durch die Arbeit
mit den Studierenden konnte sich das gelernte Wissen festigen und
auch meine Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und dem
eigenen Auftreten, die sogenannten Soft-Skills, haben sich weiter verbessert. Und dies ist im späteren Berufsleben ebenfalls wichtig“. Die
Fakultät hat sogar eine eigene Jobbörse, wo Stellen für Studierende und
Berufseinsteiger innerhalb und außerhalb der Bergischen Universität sowie Praktika vermittelt werden.
Um etwas von der Welt zu sehen und die eigenen Sprachkenntnisse zu
vertiefen, empfiehlt Tatjana, 23 Jahre alt, ein Auslandssemester zum
Beispiel an einer Partneruniversität. Sie hat ein halbes Jahr in Thailand
Wirtschaftswissenschaft studiert: „Ich konnte meine Englisch-Kenntnisse verbessern und eine völlig andere Lebensweise kennenlernen.
Und meine Studienleistungen wurden mir sogar angerechnet – eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte“.
Und dann ist da noch die Abschlussarbeit: Hier wird das bisher gelernte
an einem konkreten Thema erprobt. Die Abschlussarbeit kann auch in
Zusammenarbeit mit einem Unternehmen geschrieben werden. Dann
hat man einen direkten Bezug zur Praxis, kann Erfahrungen im Unternehmen sammeln und möglicherweise schon eine berufliche Perspektive entwickeln. Kim, 25 Jahre alt, sagt dazu rückblickend: „Wichtig ist
der Austausch – mit den Betreuenden, Professorinnen und Professoren,
Kommilitoninnen und Kommilitonen und dem Unternehmen. Dadurch
wächst nicht nur die Arbeit, sondern auch man selbst! Und was anfangs
sehr schwer aussah, ist am Ende gar nicht mehr so schlimm“.
42
Verwirrt?
Überfordert?
Deine Fachschaft
hilft dir weiter!
fachschaft.wiwi.uni-wuppertal.de
Aktuelle
News
und Hinweise
Schumpeterschool
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Schumpeter
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www.wtalumni.de
fachschaft.wiwi.uni-wuppertal.de
schieden?
Dann schau mal
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43
_FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT –
SCHUMPETER SCHOOL OF BUSINESS AND ECONOMICS
Sparkassen-Finanzgruppe
Nicht nur leere Worte
von Marina Huter, Studentin der Anglistik/Amerikanistik und Germanistik
„Nach der Regierung erhält nun der Redner der Opposition das Wort“: Sieben Minuten Zeit – wie der Gegner
zuvor. Die Zuhörer warten gespannt auf das, was kommt. Einmal tief einatmen. Die Stoppuhr piept ... Und los!
In einer normalen Unterrichtssituation würde es manchem schwer fallen, mit nur 15 Minuten Vorbereitungszeit frei, strukturiert und ausdrucksstark über ein gerade erst bekannt gegebenes Thema zu sprechen. Nicht
jedoch den Mitgliedern des Debattierclubs Redekunst e.V.. Sie üben und praktizieren im wöchentlichen
Rhythmus Wortgewandtheit, Überzeugungskraft und Schlagfertigkeit, aber auch aufmerksames Zuhören und
das Eingehen auf den Standpunkt des Anderen. Und das nicht nur in deutscher Sprache!
Interessenten und Neulinge werden freundlich aufgenommen und sogleich in die Prozesse des Debattierens
eingebunden. Ins kalte Wasser wird dabei niemand geworfen – außer man ist schon bereit, freiwillig hineinzuspringen. Der Debattierclub bietet die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe und in respektvoller Atmosphäre
auszutauschen und im Wortgefecht gegeneinander anzutreten. Die Mitglieder lernen verschiedene Formen
des Debattierens wie etwa die Offene Parlamentarische Debatte (OPD) oder den British Parliamentary Style
(BPS) und bekommen konstruktive Kritik zu ihrem bisherigen Leistungsstand und ihrem Auftreten. Die Teilnahme an sportlichen Debattieraktivitäten wie Turnieren, Cups und sogar Meisterschaften ist nicht obligatorisch, aber durchaus eine willkommene Abwechslung und eine gute Gelegenheit, die eigenen rhetorischen
Fähigkeiten vor großem Publikum auf die Probe zu stellen.
Eine gute Verbindung.
Wer mitmachen und sprachlich über sich hinauswachsen möchte, braucht nur den Spaß am Reden und ein
wenig Mut. Wann fangen deine sieben Minuten an? www.debattierclub-redekunst.de
Wenn’s um Geld geht
44

45
_FAKULTÄT FÜR
MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
_FAKULTÄT für Mathematik und Naturwissenschaften
BACHELORSTUDIENGÄNGE
pELEMENTE DER MATHEMATIK // Dieser Teilstudiengang des
Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts ist in erster Linie für
Studierende interessant, die den Zugang zum Studiengang Master of
Education für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen anstreben. Zum Inhalt des Studiums gehören sowohl die Reine als auch
die Angewandte Mathematik, mathematische Denkstrukturen und die
Vermittlung von Mathematik. Sollte sich während des Studiums das
Berufsziel ändern, kann man sich jedoch auch für eine andere Laufbahn qualifizieren. // B.A. (KOMBI) //
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Anschlussmöglichkeiten
BACHELOR OF SCIENCE
Chemie
p
p Informationstechnologie (mit der Fakultät
für Elektrotechnik, Informationstechnik
und Medientechnik)
Mathematik
p
p Physik
Wirtschaftsmathematik
p
KOMBINATORISCHER STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Biologie
p
Chemie
p
Elemente der Mathematik
p
Germanistik und Mathematik für die Grundschule
p
(siehe Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften)
Grundlagen der Naturwissenschaften und Technik
p
Informatik
p
Mathematik
p
Physik
p
ANGEWANDTE
NATURWISSENSCHAFTEN,
B.SC. (KOMBI)
Chemie
p
Informatik
p
Mathematik
p
Physik
p
46
MASTERSTUDIENGÄNGE
MASTER OF SCIENCE
Chemie
p
Computer Simulation in Science
p
Informationstechnologie (mit der Fakultät
p
für Elektrotechnik, Informationstechnik
und Medientechnik)
Mathematik
p
Physik
p
pMATHEMATIK // Komplexe Strukturen zu beschreiben, zu verstehen, nachweisbar richtige Schlüsse zu ziehen – das ist das Wesen der
Mathematik. Smartphones, Computer oder Autos: Mathematik steckt
hinter nahezu allem, was uns umgibt. Man braucht sie, um Risikoszenarien darzustellen oder eine Statik zu berechnen. Wegen ihrer analytischen Fähigkeiten sind Mathematikerinnen und Mathematiker sehr
gefragt u.a. bei Banken, Ver­­sicherungen, Unternehmensberatungen,
IT-Dienstleistern oder Kom­munikationsunternehmen. // B.SC. // B.SC.
(KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
pANGEWANDTE NATURWISSENSCHAFTEN // Wer sich für
Naturwissenschaften interessiert, sich aber nicht auf ein einzelnes
Fach festlegen möchte, hat die Möglichkeit, im Bachelor Angewandte
Naturwissenschaften zwei der vier Fächer Mathematik, Informatik,
Physik, Chemie zu studieren. Aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung sind die Einsatzmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen in der Industrie vielfältig. Der Studiengang ist auch auf den
Zugang zum Master of Education für das Lehramt an Gymnasium und
Gesamtschule­oder an Berufs­kollegs abgestimmt. // B.SC. (KOMBI) //
MASTER OF EDUCATION
Für das Lehramt an:
Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe),
p
Berufskollegs (BK),
p
Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) oder
p
Grundschulen (G)
p
STAATSEXAMEN
Lebensmittelchemie
p
pWIRTSCHAFTSMATHEMATIK // Viele Prozesse des Wirtschaftslebens lassen sich nur durch Mathematik erfassen oder abbilden.
­Modelle für Finanzmärkte oder betriebliche Abläufe oder aber auch
die Preisfindung bei Optionen beruhen auf mathematischen Ansätzen.
Das Studium kombiniert Mathematik mit Informatik und Wirtschaftswissenschaft. Die Aufgabe von Wirtschaftsmathematikerinnen und
- mathematikern ist es, wirtschaftliche Probleme mathematisch zu
­
modellieren und dann zu lösen. // B.SC. //
pCHEMIE // Schutz der Umwelt, Bekämpfung von Krankheiten,
Energieversorgung, Erschließung neuer Rohstoffe oder Sicherung der
Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung: Das sind die zentralen Themen der Chemie. Im Bachelor-Studium lernt man das Rüstzeug, um diese Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Fundierte
theoretische Grundlagen und ein hoher Praxisanteil im Labor bereiten
die Studierenden auf eine Karriere in der chemischen und pharmazeu­
tischen Industrie vor. // B.SC. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
47
_FAKULTÄT FÜR
MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
BACHELORSTUDIENGÄNGE
bereits mit einem möglichen Anwendungsbereich vertraut. Je nach
gewähltem Zweitfach reicht die Spanne möglicher Arbeit­geber von
­Bibliotheken (Germanistik) bis hin zu Industrieunternehmen (Ingenieur­
fächer). Der Teilstudiengang ist zudem auf den Master of Education für
das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen oder am Berufskolleg
abgestimmt. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
Mathematik
ist nicht bloß Mathe!
von Nina Hilbert, Studentin der Germanistik und Mathematik
pLEBENSMITTELCHEMIE // Lebensmittelchemikerinnen und
-chemiker ermitteln die Zusammensetzung von Lebensmitteln. Sie
untersuchen, wie Inhalts- und Zusatzstoffe bei der Lagerung, Zubereitung und Verarbeitung von Lebensmitteln reagieren oder suchen nach
Spuren von Verunreinigungen. Um den Verbraucher zu schützen, sind
Lebensmittelchemiker verantwortlich für analytische Untersuchungen
und die Beurteilung der Befunde nach rechtlichen Vorgaben und toxikologischen Kriterien. // STAATSEXAMEN //
pPHYSIK // Mehr als andere wollen Physikerinnen und Physiker
wissen, wie die Welt funktioniert. Sie sind auf der Suche nach den
kleinsten Teilchen und untersuchen wie diese sich verhalten. Sie erforschen den Aufbau von Materie und versuchen, die Entstehung des
Universums zu verstehen. Sie entwickeln Methoden und Instrumente,
um die Veränderung der Atmosphäre zu messen oder neue Technologien zu entwickeln. In Wuppertal kann man in den Bereichen Atmosphären-, Elementarteilchen- oder Festkörperphysik Schwerpunkte
setzen. // B.SC. // B.SC. (KOMBI) // B.A. (KOMBI) //
pINFORMATIK // Informatik
kann in den Kombinatorischen
Studiengängen Bachelor of Arts
und Bachelor Angewandte Naturwissenschaften studiert werden.
Gegenüber einem reinen Informatiker ist man durch das Zweitfach
48
pBIOLOGIE // Welche „Verfahren“ aus der Pflanzen- und Tierwelt
können auf den Menschen, die Gesellschaft und die Industrie übertragen werden? Welche Wirkstoffe können als Heilmittel eingesetzt
werden und wie wirken sie? Das sind nur einige der Fragestellungen,
mit denen sich die Biowissenschaften beschäftigen. Das Fach Biologie ist als Teilstudiengang im Kombinatorischen Studiengang Bachelor
of Arts besonders auf den Zugang zu den Studiengängen Master of
Education für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen oder
am Berufskolleg oder an Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen
abgestimmt. // B.A. (KOMBI) //
pGRUNDLAGEN DER NATURWISSENSCHAFTEN UND DER
TECHNIK // Dieser Teilstudiengang ist in erster Linie für Studierende
interessant, die den Zugang zum Studiengang Master of Education für
das Lehramt an Grundschulen anstreben. Studiert werden Biologie,
Chemie, Physik und Technik. Das Fach wird im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts als eines von zwei Fächern,
vorzugsweise in Kombination mit dem Studiengang „Germanistik und
Mathematik für die Grundschule“ studiert. // B.A. (KOMBI) //
Integrale, Polynomdivisionen oder Matrizen sollten vielen noch ein Begriff aus dem Abitur sein. Wer nun denkt, er habe alles begriffen, liegt
falsch, denn Mathematik besteht aus mehr als vorgegebenen Rechenwegen und Musterlösungen. In diesem Studium lernt man erstmals,
dass es darauf ankommt, selbstständig Ziele zu erreichen und eigenständig mathematische Beweise durchzuführen. Deshalb gibt es Tipps
von ehemaligen Erstis über ihren Einstieg ins Studium:
Der Vorkurs
Der Vorkurs ist unabdingbar, er sollte sowohl zum Auffrischen als auch
zum Nachholen fehlenden Stoffes dienen. Falls der Vorkurs zu Beginn
des Studiums nicht wahrgenommen werden kann, sollte er während
des Studiums nachgeholt werden.
Was passiert während des Studiums?
Typische Anwendungsbereiche für Mathematik findet man in der Wirtschaft, der Physik oder auch im Lehrerberuf. Direkt zu Beginn des Mathematikstudiums wird die Devise klar: eigenständig denken, forschend
hinterfragen und den Weg zum Ziel verstehen. Ein wichtiges Element,
des Studiums sind die Übungsaufgaben, die wöchentlich abgegeben
und in den jeweiligen Übungsgruppen besprochen werden. Sie sind
nicht nur relevant für die Zulassung zur Klausur, sondern zeigen auch,
auf welchem Stand man sich befindet und welche Wissenslücken noch
gefüllt werden müssen.
Nicht verzagen ... Freunde fragen!
Der Studierende sollte sich bewusst sein, dass er sein Studium nicht
alleine bewältigen muss. Durch die Zusammenarbeit mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen kommt man eher voran und pflegt zudem
neue Kontakte. Die Uni ist nicht mit der Schule zu vergleichen, denn
hier ist selbstständiges Arbeiten gefragt. Schafft man Kurse nicht auf
Anhieb, kann und sollte man sich an Kommilitonen wenden, Hilfe von
Professorinnen und Professoren oder der Mathe-Werkstatt einholen
und: Dran bleiben, dran bleiben, dran bleiben!
Was ist die Mathewerkstatt?
Täglich von 10–17 Uhr bieten euch in Gebäude D, Raum 13.08., Studierende aus höheren Semestern die Möglichkeit an, eure mathematischen Fragen zu beantworten, euch zusätzliche Übungsaufgaben zu
stellen und während des Bearbeitens durchgehend zu betreuen. Hier
treffen Studierende aus den verschiedensten Bereichen mit den unterschiedlichsten Fächerkombinationen zusammen und helfen sich in
Gruppenarbeiten weiter.
49
_FAKULTÄT FÜR
MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Kleines Teilchen,
große Auswirkung
von Anika Pelz,
Studentin der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik
Die Physiker Robert Brout, François Englert und Peter Higgs haben
bereits im Jahre 1964 unabhängig voneinander eine Hypothese entwickelt, die die Masse von Elementarteilchen erklären soll. Etwa 50 Jahre später dann die Sensation – am Teilchenbeschleuniger LHC in Genf
wurde durch die Experimente ATLAS und CMS ein neues Teilchen, das
sogenannte Higgs-Teilchen, gefunden, das die Theorie der drei Physiker bestätigt. Englert und Higgs wurde daraufhin im Jahre 2013 der
Physik-Nobelpreis für ihre Vorhersage des Mechanismus und des damit
verbundenen Teilchens verliehen. Die Bergische Universität Wuppertal
spielte bei der Entdeckung des Teilchens eine wesentliche Rolle. Hier
wurden sowohl zentrale Bestandteile des ATLAS-Detektors entwickelt
und angefertigt als auch wichtige Berechnungen für die Analyse der
­Daten durchgeführt.
Aber warum hat die Entdeckung dieses Teilchens und die
Vorhersage des Mechanismus so viel Aufsehen erregt?
Um dies nachzuvollziehen, ist es zunächst von Vorteil, das Standardmodell der Teilchenphysik im Groben zu verstehen. Es besteht aus drei Säulen: Die erste bilden die zwölf Elementarteilchen, welche unter anderem
die gesamte sichtbare Materie darstellen. Die zweite besteht aus drei
Kräften – der elektromagnetischen, der starken und der schwachen Kraft
– denen im Standardmodell ebenfalls Teilchen zugeordnet sind. Alle Teilchen stehen in Wechselwirkung zueinander. Das Higgs-Teilchen stellt die
dritte Säule dar. Nun wird die Bedeutsamkeit des Teilchens klar: Vor des-
50
sen Entdeckung war das Standardmodell unvollständig und man konnte
sich nicht erklären, wie die fundamentalen Teilchen ihre Masse erhalten.
Der Higgs-Mechanismus besagt, dass die Eigenschaft Masse eigentlich
nur die Wechselwirkung der Teilchen mit dem Higgs-Feld meint.
Prof. Dr. Robert Harlander, theoretischer Physiker an der Bergischen
Universität, erklärt: „Der Fund des Higgs-Teilchens war zwar nichts Unerwartetes, aber das Weltbild innerhalb der Naturwissenschaft wurde
durch die Theorie und die Entdeckung stark gefestigt. Die Vorhersage
des Teilchens zeigt, dass man sich auf die mathematische Beschreibung der Natur verlassen kann.“ Er bezeichnet die Theorie von Brout,
Englert und Higgs als enorm aussagekräftig.
Zudem sagt Harlander, dass Studierende aller Semester an den experimentellen und theoretischen Aktivitäten, die zum Fund des Higgs-Teilchens geführt haben, beteiligt waren. „Besonders groß war der Anteil
der Doktoranden, aber auch viele Masterstudenten und Diplomanden
wurden miteinbezogen“, so Harlander. Da die Theorie schon lange
etabliert war, habe sich der Unterricht an den Universitäten durch die
Entdeckung allerdings nicht enorm verändert. Der Professor erläutert:
„Das Higgs-Teilchen war seit langem die einfachste Möglichkeit, um die
Masse in Elementarteilchen zu erklären. Die Theorie wurde also schon
immer in den Vorlesungen verwendet. Der Fund brachte dann endlich
die Gewissheit, dass die Hypothese tatsächlich stimmt.“
51
51
_FAKULTÄT FÜR
MATHEMATIK UND NATURWISSENSCHAFTEN
Herr Professor,
Atmosphärischen
Prozessen auf der Spur
was ist / sind eigentlich ...?
von Lea Schröter
CERN ist
die Europäische Or­
ga­nisation für Kern­forschung
in Genf (Schweiz) und eines der
welt­weit größten Zentren für nukleare
Forschung. CERN beschäftigt sich hauptsächlich mit den fundamentalen Fragen der
Physik: wie das Universium aufgebaut ist
und wie es funktioniert. Vor allem ist es
durch seinen Teilchenbeschleuniger Large
Hadron Collider (LHC) bekannt, dessen Umfang fast 27 km misst.
www.cern.ch
ATLAS ist einer
von vier Teilchendetektoren am LHC bei CERN.
Die Kollisionen der im LHC beschleunigten Teilchen finden in
den Teilchendetektoren statt, die
diese dann messen, die Daten
auswerten und speichern.
www.atlas.ch
52
von Nina Hilbert, Studentin der Germanistik und Mathematik
Der Klimawandel, das Ozonloch und die Erderwärmung bestimmen tagtäglich die Schlagzeilen. Um Ursachen
und Zusammenhänge zu erforschen, haben Physiker und Chemiker der Bergischen Universität das „Institut
für Atmosphären- und Umweltforschung“ gegründet. Dort wird die Atmosphäre auf Schadstoffe und die
damit verbundenen Prozesse untersucht, wie die natürliche Reinigung der Luft und die Verteilung der Schadstoffe zwischen den Atmosphärenschichten.
Um aus den wissenschaftlichen Ergebnissen entsprechende Handlungsanweisungen abzuleiten, haben Atmosphärenforscher, Mathematiker und die Wissenschaftler der Schumpeter School of Business and Economics der Universität Wuppertal gemeinsam mit dem „Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie“,
den Atmosphärenforschungsinstituten im „Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums
Jülich“ sowie dem „Rheinischen Institut für Umweltforschung“ an der Universität zu Köln den Forschungsverbund „The Reacting Atmosphere – Understanding and Management for Future Generations“ gegründet.
ELEMENTAR­
TEIL­CHEN sind
die klein­sten Grundbausteine der Materie,
aus denen alles
aufgebaut ist.
ANTIMATERIE
Zu jedem Elementarteilchen,
das wir kennen, gibt es einen
Part­ner, das Antiteilchen, das entgegengesetzte Ladungen trägt. In vielen
Prozessen können Elementarteilchen
und ihre Antiteilchen paarweise erzeugt
werden. Das ist ein ganz natürlicher
Prozess. Der Antimaterie haftet
also nichts Mystisches oder
Gefährliches an.
QUARKS sind
elementare, d.h. unteilbare,
Teilchen, die die Farbladung der
starken Wechselwirkung tragen. Drei
Quarks oder ein Quark und ein Antiquark
können von der starken Wechselwirkung
zusammengebunden werden und sogenannte Hadronen bilden. Beispiele für
Hadronen sind das Proton und das Neutron, die wiederum die Bestandteile des Atomkerns sind.
Im Sommer 2015 fand das aktuellste Projekt statt: Eine Flugzeug-Messkampagne zur Untersuchung der
Monsunzirkulation, um die Schadstoffausbreitung und Klimaentwicklung im Bereich des Himalayas zu untersuchen. Die Emissionen werden durch den asiatischen Monsun bis in die Stratosphäre eingetragen, gelangen
auf diesem Weg sogar bis nach Europa und haben dadurch einen direkten Einfluss auf das Klima.
In Projekten wie diesem, in denen Schadstoffe analysiert oder Prozessabläufe untersucht werden, gibt es
regelmäßig experimentelle Arbeiten, die von Bachelor- oder Master-Absolventinnen und -Absolventen durchgeführt werden. Dadurch werden die Studierenden früh in Forschungsprojekte eingebunden.
53
_FAKULTÄT FÜR
ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN
_FAKULTÄT für Architektur und Bauingenieurwesen
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Anschlussmöglichkeiten
BACHELOR OF SCIENCE
Architektur
p
Bauingenieurwesen
p
Bauingenieurwesen (dual)
p
Verkehrswirtschaftsingenieurwesen
p
MASTERSTUDIENGÄNGE
MASTER OF SCIENCE
Architektur
p
Bauingenieurwesen
p
Verkehrswirtschaftsingenieurwesen
p
pARCHITEKTUR // Wer Architektur liebt, gerne zeichnet, kreativ,
aber auch technisch begabt ist und die Städte von morgen gestalten
will, für den könnte ein Architekturstudium in Frage kommen. Zum
Studium der Architektur gehört Architekturgeschichte ebenso wie
Bauphysik und Wissen über Städtebau und die Ökonomie des Planens
und Bauens. // B.SC. //
FRIST BEACHTEN: KÜNSTLERISCH-GESTALTERISCHE
EIGNUNGSPRÜFUNG ERFORDERLICH //
pBAUTECHNIK // Einen Teil der Inhalte, die für einen Bachelor im
Bauingenieurwesen erforderlich sind, kann man auch im Rahmen des
Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studieren. Mechanik, Baustofflehre, Tragwerkslehre, Baukonstruktion, Bauphysik, Geotechnik und Baubetrieb sind auch hier Teil des Studiums. Der Teilstudiengang ist auf die Lehrerbildung und den Zugang zu dem Studiengang
Master of Education für das Lehramt an Berufskollegs in bautechnischen Berufen abgestimmt. // B.A. (KOMBI) //
pBAUINGENIEURWESEN // Bauingenieur/innen planen und bauen
Gebäude, aber auch Straßen, Brücken, Tunnel, Kläranlagen und Wasserwerke. Im Vordergrund stehen Technik, Umwelt, Sicherheit und
Funktionalität. Um die Ressourcen, den Menschen und die Umwelt zu
schonen, arbeiten sie an der energetischen Sanierung von Gebäuden,
sorgen für sauberes Trinkwasser und für die Reinigung von Abwasser.
Sie gewährleisten den sicheren Umgang mit Abfällen und schützen
uns vor Naturgewalten. // B.SC. // B.SC. (DUAL) //
pVERKEHRSWIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN // Verkehr ist
ein dynamischer Wachstumsmarkt. Allein der Güterverkehr wird sich
in den kommenden Jahrzehnten verdoppeln. Auch technische Entwicklungen wie intelligente Straßen oder windbetriebene Containerfrachtschiffe beeinflussen den Verkehr. Für die Mobilität der Zukunft werden
kreativ denkende Verkehrswirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure
gebraucht, die technische Lösungen entwickeln und dabei die wirtschaftlichen Aspekte nicht aus den Augen verlieren. // B.SC. //
KOMBINATORISCHER STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Bautechnik
p
MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Berufskollegs
p
54
55
_FAKULTÄT FÜR
ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN
Betonkanu-Regatta:
Hier trifft Theorie auf Praxis
von Martin Wosnitza,
Promotionsstudent
der Politikwissenschaft
und Nina Groznykh,
Studentin im
Master Europäistik
Beton ist ein vielseitiger Baustoff. Das Architektur- oder Bauingenieurwesen kann kaum
auf ihn verzichten. Beton gehört zum Häuser- und Landschaftsbau und findet in der Kunst
und im Design Verwendung. Doch Beton im Schiffsbau? Das scheint nicht zu passen, doch
genau hier liegt die Herausforderung, der sich Wuppertaler Bauingenieurstudierende zwei
Mal in den vergangenen drei Jahren erfolgreich gestellt haben.
Kanus aus Beton bauen – ein internationaler Wettbewerb
Seit 1986 organisiert die Deutsche Zement- und Betonindustrie alle zwei Jahre die Betonkanu-Regatta, einen Wettbewerb, an dem auch Teams aus Österreich, Polen und Finnland
teilnehmen. Das Ziel: unter Einhaltung eines strengen Reglements ein stabiles, leichtes
und schwimmfähiges Betonboot konstruieren. Dabei steht nicht nur der sportliche Erfolg
im Fokus, sondern auch die Konstruktion und Gestaltung, die zwei eigene Preiskategorien
bilden. In der offenen Klasse müssen die Teams mit originellen und witzig gestalteten
Booten überzeugen. In dem Wettbewerb können Studierende ihr theoretisches Wissen in
die Praxis umsetzen.
Mehr noch: Der Bootsbau, die Berechnungen und die richtige Betonmischung sind nur ein
Teil der Arbeit. Genauso müssen Sponsoren gefunden sowie die Logistik und das Projektmanagement organisiert werden. Bisherige Regattateilnehmer schätzen vor allem die mit
der Organisation verbundenen Erfahrungswerte – gerade im Hinblick auf das Berufsleben.
Eine mehrtägige Regatta, die an Orten in der gesamten Bundesrepublik stattfindet, stellt
den Höhepunkt dar.
Zwei Teams mit insgesamt
38 Studierenden des Bauingenieurwesens
vertraten im Sommer 2015
bei der 15. Deutschen Betonkanuregatta
in Brandenburg an der Havel die Bergische Uni.
56
Betreut werden die Studierenden an der Bergischen Universität von Professorinnen und
Professoren der Lehrstühle Geotechnik und Werkstoffe im Bauwesen. Die Teilnahme kann
– auch für Architekturstudierende – als Studienleistung gewertet werden.
www.betonkanu-regatta.de
57
_FAKULTÄT FÜR
ARCHITEKTUR UND BAUINGENIEURWESEN
– Anzeige –
EIN STARKER PARTNER
IN SACHEN UMWELTSCHUTZ
Wenn man während des Studiums an spannenden Projekten arbeiten
will, die wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft sind, dann ist man
bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal, kurz AWG genannt, genau richtig. Die AWG beschäftigt sich mit Zukunftsthemen
rund um die Ressourcen Abfall und Wertstoffe sowie den Umweltschutz. Dazu gehört die umweltgerechte Behandlung und Entsorgung
aller Arten von Abfällen ebenso wie die Gewinnung von elektrischer
und thermischer Energie aus Abfällen durch Kraft-Wärme-Kopplung.
Die AWG beschäftigt sich darüber hinaus mit Managementsystemen
und mit Sicherheitsthemen zum Arbeits- und Explosionsschutz.
pern. Aber auch eine Teilzeitbeschäftigung in den technischen Bereichen, auf dem Niveau des von der Hochschule vermittelten Wissens,
kann helfen, das theoretisch Erlernte direkt in der Praxis zu erproben.
Als Partner der Hochschule unterstützt die AWG Studierende der Uni
Wuppertal mit fachlichem Know-how. Sie bietet nicht nur Themen aus
der Praxis, sondern betreut die Studentinnen und Studenten auch bei
der Erstellung ihrer Bachelor- oder Masterarbeiten.
Architektur:
Hier ist Leidenschaft
von Anfang an gefragt!
von Martin Wosnitza,
Promotionsstudent
der Politikwissenschaft
und Nina Groznykh,
Studentin im Master Europäistik
www.awg-wuppertal.de
Für Studierende aus allen Fächern, beispielsweise aus der Fakultät Sicherheitstechnik/Umweltschutz bietet ein Praktikum bei der AWG eine
gute Möglichkeit in die verschiedenen Themenfelder hineinzuschnup-
Fotografien aus
einer Eignungsprüfung
Wer Architektur studieren möchte, braucht mehr als
die pure Hochschulreife. Ein Blick in die Formalien verrät, dass vor der Zulassung noch ein „Nachweis der
künstlerisch-gestalterischen Eignung“ erforderlich ist.
Eine kühle, gar abschreckende Bezeichnung für etwas,
das nur eins zeigen soll: eure Leidenschaft für das Fach.
In diesem Eignungstest ist euer Wahrnehmungs-,
Vorstellungs- und Darstellungsvermögen gefragt.
Dazu wird euch während des Zulassungsverfahrens
online eine Aufgabe gestellt, die ihr im Rahmen einer
zweiwöchigen Frist zu Hause bearbeitet. Bewertet
wird diese von einer Kommission, der ein Professor,
ein Mitarbeiter und ein Studierender angehören. Ihnen
stellt ihr eure Arbeit im Rahmen eines Interviews vor.
Die Aufgabe variiert von Jahr zu Jahr: Beispielsweise
wurde eine Konstruktion aus einem vorgegebenen
58
Material gefordert, die eine bestimmte Anforderungen erfüllen soll, etwa eine nach oben zunehmende optische Durchlässigkeit. Nicht die Arbeit selbst,
sondern zwei schwarz-weiß Fotografien mussten anschließend vorgestellt werden. Es zählen nicht nur die
gestalterische Qualität der Gesamtkomposition und
ihre handwerkliche Ausführung, sondern auch die
fotografische Qualität, in der die Arbeit in Szene gesetzt wird. Gefragt sind Sensibilität für Proportion und
Ausführung sowie ein hoher ästhetischer Anspruch.
Eignungsprüfung in der Übersicht:
_Anmeldung zum Interview
_Aufgabenstellung zwei Wochen zu Hause bearbeiten
_zwei schwarz-weiß Fotografien der eigenen Arbeit zum Interview mitbringen
_Prüfungsergebnis wird schriftlich mitgeteilt.
www.arch.uni-wuppertal.de
59
_FAKULTÄT FÜR ELEKTROTECHNIK,
INFORMATIONSTECHNIK UND MEDIENTECHNIK
_FAKULTÄT für Elektrotechnik,
Informationstechnik und Medientechnik
BACHELORSTUDIENGÄNGE
pINFORMATIONSTECHNOLOGIE // Mit dem speziell für ITBerufe entwickelten Studienmodell sollen junge Leute fit für einen
­attraktiven Arbeitsmarkt gemacht werden. Das Studium umfasst die
Bereiche Software-Engineering, Internet, Telekommunikation, Multimedia, Hardware, Künstliche Intelligenz und Prozess-Informatik. Die
Kombination aus Informatik, Mathematik und Elektrotechnik schafft
ausgezeichnete Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen.
// B.SC. //
Anschlussmöglichkeiten
MASTERSTUDIENGÄNGE
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
MASTER OF SCIENCE
BACHELOR OF SCIENCE
Elektrotechnik
p
Elektrotechnik (dual)
p
Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik
p
Informationstechnologie
p
Elektrotechnik
p
Wirtschaftsingenieurwesen Automotive
p
Wirtschaftsingenieurwesen Energiemanagement
p
Wirtschaftsingenieurwesen Informationstechnik
p
Informationstechnologie
p
Druck- und Medientechnologie
p
pDRUCK- UND MEDIENTECHNIK // Druck- und Medientechnik
kann an der Bergischen Universität als Teilstudiengang im Rahmen
des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts studiert werden.
Der Teilstudiengang ist auch auf die Lehrerbildung und den Zugang zu
dem Studiengang Master of Education für das Lehramt an Berufskollegs abgestimmt. Wählt man als zweiten Teilstudiengang Physik oder
Chemie, kann man nach dem Bachelor-Abschluss jedoch auch in der
Forschung und Entwicklung bei Herstellern von Drucksystemen arbeiten. // B.A. (KOMBI) //
pWIRTSCHAFTSINGENIEURWESEN ELEKTROTECHNIK // Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure arbeiten an der Schnittstelle
zwischen Wirtschaft und Technik. Sie müssen sowohl die Arbeit der
Entwickler und Konstrukteure als auch wirtschaftliche Zusammen­
hänge verstehen. Sie achten auf Termine, Budgets, die Qualität und
den Absatz der Produkte. Sie müssen nicht jedes technische Detail
kennen, aber sie müssen das Ganze im Blick haben und sich schnell in
neue Projekte einarbeiten können. Das Studium kombiniert die Fächer
Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaft. // B.SC. //
MASTER OF EDUCATION
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Druck- und Medientechnik
p
Elektrotechnik
p
60
für das Lehramt an:
Berufskollegs (BK)
p
pELEKTROTECHNIK // Mikroelektronik, Computertechnik, Automatisierung, Informationstechnik, elektrische Energietechnik – technologische Entwicklungen beeinflussen unser Leben nachhaltig. Die Aufgabe
von Ingenieurinnen und Ingenieure der Elektrotechnik ist es, innovative,
ressourcen- und umweltschonende technische Lösungen zu entwickeln.
In Wuppertal können als Schwerpunkte die Zukunftsbereiche Automotive, Polymer-Elektronik oder Regenerative Energiesysteme gewählt
werden. // B.SC. // B.SC. (DUAL) // B.A. (KOMBI) //
61
_FAKULTÄT FÜR ELEKTROTECHNIK,
INFORMATIONSTECHNIK UND MEDIENTECHNIK
Smartphone
Vom Störfaktor zur Lernhilfe
Think Green!
von Denise Peiffer
von Jennifer Kammradt, Studentin der Fächer Mediendesign und Anglistik/Amerikanistik
Die Zeiten von nichtssagenden Strichzeichnungen sind vorbei. Zu verdanken ist dies Christian Dominic Fehling – ehemaliger Student der Bergischen Universität und nun wissenschaftlicher Mitarbeiter – und seinem Forschungsprojekt zu Social Augmented Learning.
Die Lern-App „SAL“ (Social Augmented Learning: soziales Lernen in erweiterter Realität)
macht es möglich, anhand von detailgetreuen 3D-Darstellungen mehr über das Innenleben großer Druckmaschinen zu erfahren.
Nicht erst seit der Atomkatastrophe von Fukushima ist klar, dass das
Zeitalter der regenerativen Energien begonnen hat. Und dafür werden in
den kommenden Jahren gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht. An der
Uni Wuppertal gibt es im B.Sc. Elektrotechnik den Schwerpunkt Regenerative Energiesysteme. Dabei geht es nicht nur um Photovoltaik und
Windräder, sondern auch um Hybridfahrzeuge und Energiemanagement.
Nicht nur die 3D-Grafik beeindruckt hierbei durch ihre präzise Ansicht. Fehling
hat weiter gedacht und in seine App soziale Lehr- und Lernoptionen eingebaut. Der Lehrende muss kein Programmiercrack sein, um individuelle Fragen
in die Simulation eines Druckvorganges einzubauen und kann so beispielsweise erlerntes Wissen abfragen. Mit einigen Klicks sind Multiple-Choice-Fragen
erstellt, die je nach Bedarf bearbeitet und ausgewertet werden können.
Theodora fühlt sich gut in der Männerdomäne Elektrotechnik: „Die
Module des Bereichs Regenerative Energien sind sehr interessant und
ich möchte mir gerne einen gut bezahlten Job sichern, der auch Spaß
macht.“ Sie hat schon mehrere Module dieser Fachrichtung besucht
und überlegt, den Master Energiemanagement anzuhängen.
Durch soziale Vernetzung können die Schülerinnen und Schüler Lerngruppen bilden und
sich untereinander Fragen stellen. Sie sind mit dem Gebrauch neuer Medien meist besser
vertraut als die Lehrenden, lernen mit der App aber eine neue Verwendung für Smartphone und Co. kennen.
Frontalunterricht gehört der Vergangenheit an und Lehrende können durch gezielte Weiterbildung eine höhere Medienqualifikation erwerben. So entstehen neue Wege, den trockenen Unterricht lebendig und interessant zu gestalten. Fehling nutzt genau die Medien,
die im Klassenraum als Störfaktoren verpönt waren, um autonomes und praxisorientiertes
Lernen zu ermöglichen. Auch in der Industrie ist es möglich, die App anzuwenden. Beispielsweise kann sie die Maschinen eines Betriebes darstellen und zur Qualitätskontrolle
genutzt werden.
Ende 2014 ging die App in acht Berufsschulen und zwei Druckbetrieben an den Start.
www.social-augmented-learning.de
62
Ziele des Forschungsbereiches regenerative Energien sind die effizientere Nutzung von „grünen“ Stromquellen und die Forschung an einem
neuen Stromnetz, das in den nächsten Jahren dringend benötigt wird.
Guter Einstieg in den Job
Neben den klassischen Elektrotechnik-Gebieten wie Robotik, Nachrichtentechnik und Mikrotechnik bietet das Studium der Elektrotechnik in
Wuppertal mehrere Themenschwerpunkte. Darunter ist auch die Energietechnik, die sich mit Stromquellen und deren Vernetzung befasst. Für
alle Studierenden der Fakultät gibt es auf der Internetseite eine Jobbörse, in der sie nach einer geeigneten Stelle suchen können.
www.fk06.uni-wuppertal.de/service/jobportal-netzwerk
Weitere Informationen zu regenerativen Energien und der Fakultät gibt
es im Internet unter
www.fk06.uni-wuppertal.de/regenerative-energiesysteme
Mit Top-Chancen in die Zukunft
In den Arbeitsbereichen von Wirtschaftsingeningenieuren werden wesentliche Teile aus dem Studium der Elektrotechnik (Fakultät Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik) und der Wirtschaftswissenschaft (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft) kombiniert. „Diese
interdisziplinäre Sichtweise wird von Unternehmen stark nachgefragt,
die Arbeitsmarktchancen für Wirtschaftsingenieure sind sehr gut“,
erklärt Peter Witt, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Inhalte des Studiums
sind neben BWL und VWL auch Projektmanagement und verschiedene
technische Module.
Und nach dem Bachelor-Abschluss muss es nicht aufhören. In einem
Masterstudium kann das Fach Wirtschaftsingenieurwesen in einer der
drei Hauptrichtungen – Automotive, Energiemanagement oder Informationstechnik vertieft werden.
www.wiwi.uni-wuppertal.de, www.fk06.uni-wuppertal.de
63
_FAKULTÄT FÜR ELEKTROTECHNIK,
INFORMATIONSTECHNIK UND MEDIENTECHNIK
„Lebenslanges Lernen ist nicht
nur ein innovativer Begriff,
sondern die Voraussetzung
für erfolgreiches Business.
Die TAW als Ihr Partner bringt
Sie auch nach dem Studium
WEITER DURCH BILDUNG.“
Wir sind einer der führenden Anbieter von Weiterbildung in Deutschland. An unserem Stammsitz, mitten
im Herzen des Bergischen Landes und fünf weiteren Standorten in Deutschland, bieten wir Ihnen ein vielfältiges Angebot mit über 2500 Veranstaltungen im Jahr. Unser Leistungsspektrum umfasst sämtliche Bereiche
der beruflichen Praxis. Dies reicht von Seminaren mit technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen
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www.taw.de
64
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=
Tel. 0202 / 7495 - 0
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iNES – eine intelligente
Wuppertalerin
macht Karriere
von Patrick Häuser
Regenerative Energiequellen, Energiewende, Versorgungssicherheit –
drei Schlagworte, die zuletzt immer stärker in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt sind. An der Bergischen Universität Wuppertal
befasst man sich mit diesen Themen bereits seit langem. Am Lehrstuhl
für Elektrische Energieversorgungstechnik wird unter der Leitung von
Prof. Dr. Markus Zdrallek erforscht, wie man den Herausforderungen
der Zukunft im Bereich Energieversorgung effizient begegnen kann –
und das mit großem Erfolg.
„iNES – die intelligente Ortsnetzstation“, so der Name des Forschungsprojekts, macht auf den ersten Blick den Anschein, nur eine unspektakuläre kleine Metallbox zu sein, und dennoch birgt sie ein Stück Technik
in sich, das Großes bewirkt. Mit ihrer Fähigkeit, Überbelastungen im
Energieversorgungsnetz frühzeitig zu erkennen und regulierend einzugreifen, könnte sie in Zeiten, in denen regenerative und dezentrale Energiequellen eine immer größere Verbreitung finden, einen Versorgungsüberschuss verhindern und immense Kosten sparen.
Einen kostspieligen und zugleich ineffizienten Umbau des Versorgungsnetzes kann die clevere Wuppertalerin iNES verhindern. Sie kann vergleichsweise günstig in bereits bestehende Ortsnetze eingebunden
werden, die lokalen Energieströme analysieren, überwachen und automatisch Überbelastungen in den Spitzenzeiten vermeiden.
iNES wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit iNES 2.0 wollen die
Wuppertaler Wissenschaftler nun ihren erfolgreichen Weg auf dem
Gebiet der Entwicklung innovativer Technologien fortsetzen und damit
einen wichtigen Beitrag leisten zur Reduzierung der mit der Realisierung der Energiewende verbundenen, riesigen Investitionen in die elektrischen Energieversorgungsnetze.
Wer heutzutage auf Deutschlands Autobahnen unterwegs ist, nimmt
die vielen Windkraftanlagen kaum noch wahr, die unsere Hauptverkehrsadern säumen, so selbstverständlich sind sie geworden. Diese
an sich positive Entwicklung hin zu einer grüneren Energieversorgung
bringt jedoch auch eine Herausforderung mit sich. Gemeinsam mit
den zahlreichen Photovoltaikanlagen, wie sie etwa auf den Dächern
von Privathäusern zu finden sind, speisen Windräder als eigene kleine
Kraftwerke bei günstiger Wetterlage viel elektrische Energie in das Versorgungsnetz ein, und das zusätzlich zu der Energie, die herkömmliche
Kraftwerke liefern. Zu Spitzenzeiten treten dadurch Belastungen für das
Versorgungsnetz auf, für die es eigentlich nicht ausgelegt ist.
65
_FAKULTÄT FÜR
MASCHINENBAU UND SICHERHEITSTECHNIK
_FAKULTÄT für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
BACHELOR OF SCIENCE
Maschinenbau
p
Maschinenbau (dual)
p
Sicherheitstechnik
p
Anschlussmöglichkeiten
MASTERSTUDIENGÄNGE
MASTER OF SCIENCE
Maschinenbau
p
Qualitätsingenieurwesen
p
Sicherheitstechnik
p
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Maschinenbau
p
pMASCHINENBAU // Der Alltag in unserer hochtechnisierten Welt
ist von Maschinen dominiert. Wichtig ist es, sie zunehmend energiesparender und umweltschonender zu konzipieren und Prozesse
zu optimieren. Das zählt zu den Aufgaben von Maschinenbauingeni­
eurinnen und -ingenieure, deren Berufsaussichten hervorragend sind.
Studierende dieses Faches an der Bergischen Universität erwarten
spannende Studienprojekte, intensive Betreuung und Kontakte zur Industrie bereits im Studium. // B.SC. // B.SC. (DUAL) // B.A. (KOMBI) //
pSICHERHEITSTECHNIK // Ziel der Arbeit von Sicherheitsingenieurinnen und -ingenieure ist der Schutz des Menschen und seiner
Umwelt. Der Bachelor­abschluss ist in Industrie, Wissenschaft und bei
Behörden sehr gefragt. Weitere Berufsfelder finden sich bei­Versicherungen, Berufsgenossenschaften sowie im technischen Sachverständigenwesen. Die Schwerpunkte werden indivi­duell durch Kombination­
der Vertiefungen „Arbeit und Umwelt“, „Brand- und Explosionsschutz“, „Bevölkerungsschutz“, „Qualität­und Zuverlässigkeit“ und
„Sicherheit im Luftverkehr“ gewählt. // B.SC. //
MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Berufskollegs
p
66
67
_FAKULTÄT FÜR
MASCHINENBAU UND SICHERHEITSTECHNIK
Zwischen Hörsaal
und heißem Asphalt
von Martin Wosnitza, Promotionsstudent der Politikwissenschaft
und Nina Groznykh, Studentin im Master Europäistik
Neben dem Studium für einen internationalen Rennstall tätig sein? An der Uni Wuppertal
ist das Realität. Unter dem Namen GreenLion Racing Team verbindet eine Gruppe ambitionierter Maschinenbauerinnen und Maschinenbauer die Theorie mit der Praxis. Seit
2010 gehen sie beim vom Verband Deutscher Ingenieure (VDI) ausgerichteten Konstruktionswettbewerb Formula Student am Hockenheimring an den Start und treten mit einem
selbst entwickelten Rennboliden gegen internationale Teams an.
Patrick Häuser ist Pressesprecher des rund 40-köpfigen Rennstalls. Neben dem Studium
konstruiert die Gruppe jedes Jahr in Akkordarbeit und unter Zeitdruck ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug. Das Engagement lohnt sich, wie Patrick weiß: „Alle begleiten die Entwicklung vom ersten Konzept bis zum fertigen Wagen. Gemeinsam wird in der Werkstatt
geschweißt, geschraubt und gefräst und das im Studium Gelernte in der Praxis ausprobiert. Das sind Erfahrungswerte, die sich beim Berufseinstieg auszahlen und von zukünftigen Arbeitgebern honoriert werden.“ Mitmachen kann grundsätzlich jede und jeder, egal
aus welchem Semester und welcher Fakultät.
Beim Wettbewerb muss ein strenges Reglement eingehalten werden, denn ein schneller Flitzer allein reicht nicht aus. „Das Team tritt als fiktives Unternehmen auf“, erklärt
Patrick, „Businessplan, Sponsorensuche und PR-Arbeit gehören dazu. Wir konstruieren
den Wagen nicht nur, sondern müssen ihn auch vermarkten.“ Hier leisten Geistes- und
Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihren Beitrag.
Eine Jury, bestehend aus Ingenieuren, Kaufleuten und Rennsport-Experten, bewertet den
Businessplan. „Das Rennen am Hockenheimring während der Formula Student Germany
bleibt aber der Höhepunkt des international renommierten Wettbewerbs“, so Patrick abschließend. www.greenlionracing.de
68
69
_FAKULTÄT FÜR
DESIGN UND KUNST
_FAKULTÄT für Design und Kunst
BACHELORSTUDIENGÄNGE
pDESIGN AUDIOVISUELLER MEDIEN // Der Teilstudiengang ver­
mittelt über medien-, film- und designwissenschaftliche sowie technologische Grundlagen hinaus ein breites Wissen über klassische
Filmmedien bis hin zu Formaten für multimediale und mobile Plattformen wie Audio- und Video-Podcasts, Streaming-Media Angebote,
Weblogs oder -radios. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: EIGNUNGSPRÜFUNG ERFORDERLICH
(KEINE MAPPE) //
Übersicht
BACHELORSTUDIENGÄNGE
Anschlussmöglichkeiten
BACHELOR OF ARTS
MASTERSTUDIENGÄNGE
Industrial Design
p
MASTER OF ARTS
Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung
p
pDESIGN INTERAKTIVER MEDIEN // Interfacedesign, Webdesign, Screen­design, elektronische Publikationen und interaktive Anwendungen sind Inhalte dieses Teilstudiengangs. Die Basis bilden
medien-, film- und designwissenschaftliche sowie technologische
Grundlagen. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: EIGNUNGSPRÜFUNG ERFORDERLICH
(KEINE MAPPE) //
pKUNST // Der Teilstudiengang verbindet das Erarbeiten eigener
künstlerischer Positionen mit einem grundlegenden Studium der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften. In Ateliers und Werkstätten für
Malerei, Skulptur, Graphik, Photographie, Film oder digitale Medien wird
künstlerisch gearbeitet. Exkursionen und die Planung eigener Kunstausstellungen runden das Studium ab, das besonders auf den Zugang zum
Master of Education vorbereitet. Der Teilstudiengang Doppelfach Kunst
kann mit dem Teilstudiengang Kunst kombiniert werden, damit wird das
Studium eines „Vollfachs Kunst“ möglich. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: MAPPE ZUR KÜNSTLERISCH-GESTALTE­
RISCHEN EIGNUNG ERFORDERLICH //
KOMBINATORISCHER STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Design audiovisueller Medien
p
Design
interaktiver Medien
p
Farbtechnik / Raumgestaltung / Oberflächentechnik
p
Kunst
p
Kunst als Doppelfach
p
p Mediendesign und Designtechnik
70
MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe),
p
p Berufskollegs (BK),
Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) oder
p
p Grundschulen (G)
in
Farbtechnik / Raumgestaltung / Oberflächentechnik (nur BK),
Mediendesign und Designtechnik (nur BK) und Kunst
pINDUSTRIAL DESIGN // Der wissenschaftliche und künst­lerische
Studiengang mit den Schwerpunkten Technische Produkte / Produktsysteme und Strategisches Design gilt als die Nr. 1 in der prozess­
orientierten Produktentwicklung in NRW. Interdisziplinarität, Pra­­
xis­
bezug und Internationalität eröffnen die Möglichkeit, den Master Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung anzuschließen. // B.A. //
FRIST BEACHTEN: MAPPE ZUR KÜNSTLERISCH-GESTALTE­
RISCHEN EIGNUNG ERFORDERLICH //
pFARBTECHNIK / RAUMGESTALTUNG / OBERFLÄCHENTECHNIK // Der Teilstudiengang verbindet gestalterisches und handwerkliches Können mit design- und ingenieurwissenschaftlichem Wissen
in Farb-, Material- und Oberflächentechnologie. Studierende erhalten
eine fundierte Einführung in historische Grundlagen und aktuelle Anwendungsfelder der Innen- und Außenraumgestaltung. Der Teilstudiengang bereitet auch auf den Zugang zum Master of Education/
Lehrerberuf Berufskolleg vor. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: EIGNUNGS­PRÜFUNG ERFORDERLICH
(KEINE MAPPE) //
pMEDIENDESIGN UND DESIGNTECHNIK // In diesem Teilstudiengang lernen Sie, visuelle Kommunikation als gestalterische Persönlichkeit zu konzipieren, zu entwerfen und zu realisieren. Medien- und
designwissenschaftliche Grundlagen in den Bereichen Print, Interface,
Ausstellung oder AV-Medien werden ergänzt durch medientechnologische Praxis, die in Design-Studios vermittelt wird. Der Teilstudiengang bereitet auch auf den Zugang zum Master of Education/Lehramt
an Berufskollegs vor. // B.A. (KOMBI) //
FRIST BEACHTEN: MAPPE ZUR KÜNSTLERISCH-GESTALTE­
RISCHEN EIGNUNG ERFORDERLICH //
71
_FAKULTÄT FÜR
DESIGN UND KUNST
Wir gestalten
die Zukunft!
Kunst ohne Publikum?
Undenkbar!
Adrian Heymann, Verena Kuck und Lingwei Huang,
Studierende des Fachs Industrial Design
(Zusammenstellung und Redaktion durch
die Fakultät für Design und Kunst)
Der Stella Baum Preis ermöglicht Kunststudierenden, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren
von Alexandra Hennicke, Studentin der Pädagogik und Germanistik
Seit 2010 wird der „Stella Baum Preis“ an eine Kunststudentin oder
einen Kunststudenten vergeben – ein Kunstförderpreis, der nach der
2006 verstorbenen Wuppertalerin Stella Baum benannt ist. Sie war
­Autorin und wurde vor allem als Kunstsammlerin und Ehrenbürgerin der
Bergischen Universität bekannt.
Adrian Heymann: Zukunftsvisionen von Menschen in reale Projekte
umzusetzen, ist mein Berufsziel. Schnell war mir klar: Industrial Design
ist das richtige Studium für mich. Schon durch die gute Mappenberatung hat der Bachelorstudiengang Industrial Design an der Bergischen
Universität bei mir gepunktet. Eigentlich wollte ich in eine größere
Stadt, aber beim Infotag in Wuppertal standen mir gleich zwei Professoren intensiv Rede und Antwort: Das hat mich überzeugt. Überfüllte
Hörsäle gibt es bei uns nicht. Pro Jahr werden circa 30 Bewerberinnen
und Bewerber aufgenommen, insgesamt gibt es im Moment ungefähr
150 Studierende. Das Studium hat deshalb einen sehr persönlichen und
intensiven Charakter.
Verena Kuck: Der Bachelorstudiengang bietet eine praxisnahe Ausbildung in prozessorientierter Produktentwicklung und orientiert sich am
internationalen Standard. Die Ausrichtung auf Technische Produkte/
Produktsysteme und Strategisches Design schafft ausgezeichnete Berufsperspektiven. Über 80% der Absolventinnen und Absolventen ha72
ben spätestens nach einem halben Jahr einen Vertrag unterschrieben.
Neben dem Fachpraktikum schaffen innovative Projekte mit internationalen Industriepartnern in der Entwicklungsplattform für visionäre Produktentwicklung (Visionlabs) einen wichtigen Praxisbezug.
Lingwei Huang: Ich habe gerade mein Bachelorstudium erfolgreich
abgeschlossen und bewerbe mich für den Masterstudiengang Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung (MSI). Für Industriedesigner,
aber auch für Wirtschaftswissenschaftler sowie Ingenieure mit Visionen und Affinität zum Design bietet dieser Studiengang hervorragende Zukunftsperspektiven. Wie gut unser Studiengang ist, hat mir nicht
zuletzt mein Auslandsaufenthalt in den USA noch einmal verdeutlicht.
Professoren und Beschäftigte leiten die Studierenden nicht nur an, sondern motivieren auch, fordern heraus und begleiten. Vielen Dank für das
tolle Studium, die coolen Projekte, an denen wir teilnehmen durften, die
lustigen Ski- und Gestaltungsexkursionen, die unser Semester so schön
haben zusammenwachsen lassen. Great Job!
Der Preis wird im Rahmen der Sommerausstellung „Screenshot“ vergeben, die jährlich von Frau Prof. Katja Pfeiffer kuratiert wird. Das Fach
Kunst präsentiert hier aktuelle Arbeiten
der Studierenden aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Grafik.
Über die Auswahl der Werke entscheidet im Vorfeld ein Gremium, das sich aus
Studierenden und Lehrenden zusammensetzt.
Eine weitere, durch die Hochschulleitung
autorisierte Jury aus sachverständigen
Personen, unter anderem dem Direktor
des Von der Heydt-Museums, einem Mitglied der FABU (Freunde und Alumni der
Bergischen Universität), dem Universitätsarchivar sowie verschiedenen
Professorinnen und Professoren der Fakultät für Design und Kunst,
besucht gemeinsam die Ausstellung und wählt aus, wer für den Preis
infrage kommt. Die Kriterien: Es kommt nicht nur auf eine dem Werk
angemessene handwerkliche Ausführung an, sondern vor allem auch
auf die formale und inhaltliche Stimmigkeit. Gerne kann die Arbeit etwas Neues und eventuell Überraschendes thematisieren. Auch darf ein
Werk über eine gewisse Uneindeutigkeit verfügen, um das Interesse
auf sich zu ziehen.
Katharina Köster, geborene Gührs, hat den Preis 2012 mit einer Skulptur
gewonnen. Sie setzte sich unter anderem mit der Frage auseinander:
Wann ist etwas schon Körper oder noch undefinierter Tonklumpen?
Entstanden sind dabei spannende Formen, die für die Betrachtenden
ein breites Assoziationsspektrum eröffnen. Sie arbeitete dabei vor allem mit Styropor, Gips und verschiedenen Farbaufträgen. Die Überraschung war groß, als sie erfuhr, dass die Jury sie übereinstimmend als
Gewinnerin ausgewählt hatte. Die Siegerprämie beinhaltet den Ankauf
des Objektes für 2.500 Euro durch die Universitätssammlung. Der Universitätsarchivar kann die Kunstwerke auch innerhalb der
Universität verleihen, eventuell werden sie
also dauerhaft ausgestellt. Darüber hinaus
darf die Preisträgerin oder der Preisträger
eine Einzelausstellung im Rektoratsgebäude planen und entscheiden, welche Kunstwerke dabei sein sollen. Köster betont den
hohen persönlichen Nutzen des Preises,
der nicht nur die Studienkasse aufbessert,
sondern auch einen wichtigen Schritt in die
Öffentlichkeit bedeutet. Der Stella Baum
Preis wird im Rahmen einer Ehrung der besten Studierenden durch den
Verein der Freunde und Alumni der Bergischen Universität verliehen.
Auch wenn sich der Stella Baum Preis in erster Linie an Absolventen
richtet, sollen auch Kunststudierende in den ersten Semestern ihre Werke auf jeden Fall für die „Screenshot“ einreichen. Diese werden zwar
nicht zwangsläufig ausgestellt und kommen noch nicht für den Preis
infrage, haben aber immerhin die Chance, lobend erwähnt zu werden.
Und wer weiß? Nichts ist unmöglich!
73
_FAKULTÄT FÜR
DESIGN UND KUNST
Spitzendesigns
auf der LOOP
Raus aus Muttis Wohnzimmer:
von Jennifer Kammradt,
Studentin der Fächer Mediendesign und Anglistik/Amerikanistik
Lange Nächte und verflixt kurze Tage verbringen Studierende der Fakultät für Design und Kunst mit dem Kreieren cleverer und durchdachter
Konzepte. Die Früchte der Arbeit werden von Dozenten und Kommilitonen während der Abschlusspräsentation kritisch beäugt und hinter
verschlossener Tür benotet. Dann verschwindet das Werk
im Portfolio, in Schubladen oder wird von der stolzen Familie allenfalls noch im Wohnzimmer präsentiert.
Damit wollten sich Studierende und Dozenten nicht zufrieden geben, denn
qualitativ hochwertige Exponate gab
es in den letzten Jahren zuhauf und
auch die Beharrlichkeit der Studierenden sprach für eine Ausstellung. Im November 2013 konnte
die Ausstellung „LOOP“ in Gebäude I
der Bergischen Universität das erste Mal
ihre Pforten öffnen.
Hinter der Ausstellung steht ein Team
aus Studierenden, das von
der Auswahl der Ex­
ponate bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit die Verantwortung übernimmt. Die Kuratoren haben sich in den ersten beiden Jahren
das Vertrauen der Dozenten erworben und bekommen nun
freie Hand.
Nicht die Jagd auf Leistungspunkte, sondern der Wunsch,
sich aktiv einzubringen, motiviert
die Mitwirkenden. LOOP will die Ergebnisse der kreativen Studiengänge
nach außen hin als Aushängeschild für die
Wupper taler Designkultur bekannt machen. Mit den Fächern
Mediendesign, Design interaktiver Medien (IA) und Design audiovisueller Medien (AV) deckt Wuppertal ein breites Spektrum ab. Vielfältige
Designs sind das Resultat, aus denen die Kuratoren jedes Jahr die besten Ergebnisse auswählen.
Sophie Gnest (MD & IA Studentin) und Anne Bönemann (MD & IA Studentin) – ehemalige Kuratorinnen – ermutigen die Studierenden, an der
Aufrechterhaltung dieser Ausstellung teilzuhaben. Soo Jin Ann (MD und
Druck- und Medientechnologie Studentin) und ihr Kuratoren-Team stehen bereits in den Startlöchern, damit die 3. LOOP ihren Vorgängern in
nichts nachsteht. www.md.uni-wuppertal.de
74
75
_SCHOOL OF EDUCATION
_SCHOOL of Education
Konzeption und Koordination
DES KOMBINATORISCHEN
STUDIENGANGS
BACHELOR OF ARTS
Konzeption und Koordination
DER STUDIENGÄNGE
MASTER OF EDUCATION
KOMBINATORISCHER
STUDIENGANG
BACHELOR OF ARTS, B.A. (KOMBI)
Universitätsweite Koordination unter Beteiligung
p
von mehr als 60 Fächern
Universitätsweite Koordination unter
p
Beteiligung von mehr als 60 Fächern
Beratung zum Studienangebot mit der
p
Beratung zu den Studiengängen mit dem
p
Perspektive Master of Education
Abschluss Master of Education
Gesamtverantwortung für den Teilstudiengang
p
Qualitätssicherung und Evaluation
p
3 (Optionalbereich)
der Studiengänge
Organisation und Beratung zu allen Praxisp
Organisation und Koordination
p
elementen des Optionalbereichs (auch
des Praxissemesters
lehramtsrelevante Praktika)
Qualitätssicherung und Evaluation
p
des Studiengangs
MASTER OF EDUCATION
für das Lehramt an:
Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe),
p
Berufskollegs (BK),
p
Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) oder
p
Grundschulen (G)
p
Bilingualer Unterricht an Gymnasien/Gesamtp
schulen und Berufskollegs (BiLU)
76
77
_SCHOOL OF EDUCATION
Der Weg
zum Lehrerberuf
Die Vorbereitung auf das Lehramt erfolgt in drei Schritten:
1. Bachelor-Studium an der Universität
(6 Semester, Abschluss B.A., B.Sc. oder B.Ed.)
2. Master-Studium an der Universität (4 Semester, Abschluss M.Ed.)
3. Vorbereitungsdienst am Zentrum für schulpraktische Lehrer ausbildung (18 Monate, Abschluss Staatsexamen)
Die Bergische Universität Wuppertal bietet Bachelorstudiengänge in
zahlreichen Fächerkombinationen mit den Abschlüssen Bachelor of Arts
(B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Education (B.Ed.)
und daran anschließende Master-Studiengänge mit dem Abschluss
Master of Education (M.Ed.) an, die Sie auf das Lehramt vorbereiten:
an Gymnasien und Gesamtschulen (auch bilingual)
p
an
Berufskollegs (auch bilingual)
p
an
Haupt-, Real- und Gesamtschulen
p
an
Grundschulen
p
für
sonderpädagogische Förderung
p
(Masterstudiengang ab WS 2017/18)
Unterricht kann nur gelingen, wenn Lehrerinnen und Lehrer über exzellentes Fachwissen verfügen. Die Bergische Universität bietet hierzu
eine aus den beteiligten Fächern heraus getragene und von allen Fakultäten gemeinsam verantwortete Lehrerbildung. Je nach Fächerwahl
und angestrebter Schulform können Sie an der Uni Wuppertal zwischen
verschiedenen Bachelorstudiengängen wählen, die auf den Weg zum
Lehrerberuf abgestimmt sind:
_Kombinatorischer Studiengang Bachelor of Arts (B.A.)
für den Weg zum Lehrerberuf für alle Schulformen mit einer Kombination
von Teilstudiengängen aus allen Fakultäten der Bergischen Universität –
von Natur- bis Geisteswissenschaften, von Kunst bis Wirtschaftswissenschaft, von Ingenieurwissenschaften bis Sport;
78
_Bachelor Angewandte Naturwissenschaften (B.Sc.)
für den Weg zum Lehrerberuf an Gymnasien und Gesamtschulen in der
Kombination von zwei Teilstudiengängen aus: Chemie, Informa­tik, Physik und Mathematik;
_Bachelor of Science (B.Sc.)
für den Weg zum Lehrerberuf an einem Berufskolleg ein ingenieurwissenschaftliches oder wirtschaftswissenschaftliches Bachelor-Studium;
_Kombinatorischer Bachelor of Education (B.Ed.)
für den Weg zum Lehrerberuf für sonderpädagogische Förderung mit
den beiden Förderschwerpunkten „Lernen“ und „Emotionale und soziale Entwicklung“ in der Kombination mit zwei weiteren Teilstudiengängen.
In diesen Bachelorstudiengängen wird das Fachstudium bereits durch
bildungswissenschaftliche Lehrangebote begleitet, zu denen auch
schulische und außerschulische Praktika gehören.
Daran schließen die Studiengänge Master of Education an, die mit Bildungswissenschaften, Fachwissenschaften und Fachdidaktik auf den
Lehrerberuf vorbereiten. Zum Masterstudium gehört außerdem das
universitär vorbereitete und von der Schule begleitete Praxissemester,
welches Theorie und Praxis im Studium pro­fessionsorientiert miteinander verbindet.
An der Bergischen Universität ist es möglich, einen Master of Education
für bilingualen Unterricht in Englisch und Französisch an Gymnasien,
Gesamtschulen und an Berufskollegs zu studieren.
79
..
..
_SCHOOL OF EDUCATION
Mogliche
FacherkombiNatioNeN
..
fur daS BerufSziel Lehramt ...
… an Gymnasien und Gesamtschulen
… an Berufskollegs
… an Haupt-, Real- und Gesamtschulen
… an Grundschulen
Für das Ziel Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen sind zwei Kernfächer untereinander oder ein Kernfach mit einem weiteren Unterrichtsfach zu kombinieren.
Für das Ziel Lehramt an Berufskollegs können Sie zwei Teilstudiengänge
(Unterrichtsfächer oder berufliche Fachrichtungen) im Kombinatorischen
Studiengang (B.A.) miteinander kombinieren. Die Kernfächer Chemie,
Informatik, Mathematik und Physik können Sie nur im Studiengang „Angewandte Naturwissenschaften“ (B.Sc.) miteinander kombinieren. Oder
Sie wählen den Weg über einen Bachelorstudiengang in Wirtschaftswissenschaft (B.Sc) oder in einer Ingenieurwissenschaft (B.Sc.).
Für das Ziel Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sind zwei
Kernfächer untereinander oder ein Kernfach mit einem weiteren Unterrichtsfach zu kombinieren.
Für das Ziel Lehramt an Grundschulen sind die Lernbereiche Sprach­
liche und Mathematische Grundbildung zu studieren und mit einem weiteren Lernbereich oder einem Unterrichtsfach zu kom­binieren.
Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts an der Bergischen
Universität kann hierzu aus folgenden Teilstudiengängen ­(Fächern) gewählt werden:
Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts an der Bergischen
Universität belegt man hierzu den Teilstudiengang „Germanistik und
Mathematik für die Grundschule“ und entscheidet sich zudem für einen
weiteren Teilstudiengang aus der folgenden Auswahl:
Unterrichtsfächer
Biologie, Chemie, Germanistik (Deutsch), Anglistik/Amerikanistik (Englisch), Evangelische Theologie (Ev. Religionslehre), Französisch, Informatik, Katholische Theologie (im M.Ed. nicht an Bergischen Universität,
aber an anderen Universitäten fortführbar), Kunst, Mathematik, Pädagogik, Physik, Spanisch, Sportwissenschaft (Sport), Sozialwissenschaften
im Profil „Wirtschaftslehre/Politik“ (Wirtschaftslehre/Politik ist nicht
mit Wirtschaftswissenschaft kombinierbar).
Kernfächer
Anglistik/Amerikanistik (Englisch), Biologie, Chemie, Elemente der Mathematik (Mathematik), Evangelische Theologie (Ev. Religionslehre),
Germanistik (Deutsch), Geschichte, Katholische Theologie (Kath. Religionslehre), Physik, Sozialwissenschaften.
Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts an der Bergischen
Universität Wuppertal kann hierzu aus folgenden Teilstudiengängen
­(Fächern) gewählt werden:
Kernfächer
Anglistik/Amerikanistik (Englisch), Biologie, Chemie, Evangelische
Theologie (Ev. Religionslehre), Französisch, Germanistik (Deutsch),
Geschichte, Katholische Theologie (im M.Ed. nicht an der Bergischen
Universität, aber an anderen Universitäten fortführbar), Lateinische Philologie ­(Latein), Mathematik, Physik, Spanisch, Doppelfach Kunst.
Weitere Unterrichtsfächer
Geographie, Informatik, Philosophie, Kunst, Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft (im B.A.), Sportwissenschaft (Sport).
ACHTUNG: Die Kernfächer Chemie, Informatik, Mathematik und Physik
können für den Weg zum Lehrerberuf an Gymnasien und Gesamtschulen nur im Bachelor Angewandte Naturwissenschaft B.Sc. miteinander
kombiniert werden. Das Doppelfach Kunst kann nur mit dem Teilstu­
diengang Kunst kombiniert werden.
80
Berufliche Fachrichtungen
Bautechnik, Druck- und Medientechnik, Elektrotechnik, Farbtechnik/
Raumgestaltung/Oberflächentechnik, Mediendesign und Designtechnik, Maschinenbau (Maschinenbautechnik), Wirtschaftswissenschaft.
Für das Ziel Bilingualer Unterricht an
Gymnasien/­Gesamtschulen oder Berufskollegs
können Sie im Bachelorstudium folgende Teilstudiengänge miteinander
kombinieren: Anglistik/Amerikanistik (Englisch) mit Biologie, Chemie,
Geschichte, Mathematik oder Französisch mit Geschichte, Mathematik.
Weitere Unterrichtsfächer
Französisch, Geographie, Kunst, Musik, Philosophie (Praktische Philosophie), Spanisch, Sportwissenschaft (Sport).
Geographie, Geschichte, Sozialwissenschaften im Profil „Vermittlung
der Gesellschaftswissenschaften”, Grundlagen der Naturwissenschaften und der Technik im Profil „Natur und Technik” (alle Lernbereiche
Natur- und Gesellschaftswissenschaften – Sachunterricht), Anglistik/
Amerikanistik (Englisch), Evangelische Theologie (Evangelische Reli­
gionslehre), Kunst, Katholische Theologie (Katholische Religionslehre),
Musik, Sportwissenschaft (Sport).
… für sonderpädagogische Förderung
Für das Ziel Lehramt für sonderpädagogische Förderung sind die beiden
sonderpädagogischen Förderschwerpunkte „Lernen“ und „Emotionale
und soziale Entwicklung“ sowie zwei Unterrichtsfächer, von denen eines
Deutsch oder Mathematik sein muss, verpflichtend zu studieren. Ein weiteres Unterrichtsfach wird kombiniert.
WICHTIG_BITTE PRÜFEN
Im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Education (B.Ed.) an der
Bergischen Universität kann hierzu aus folgenden Teilstudiengängen
gewählt werden: Das noch nicht gewählte Fach Deutsch oder Mathematik, Biologie, Chemie, Englisch, Evangelische Religionslehre, Französisch, Katholische Theologie, Kunst, Lernbereich Natur- und Gesellschaftswissenschaften – Sachunterricht, Musik, Physik, Sport.
Bitte beachten Sie, dass die Informationen über die Fächerkombinationen dem Stand der Drucklegung entsprechen. Bitte informieren Sie sich
vor Ihrer Bewerbung unbedingt über mögliche Änderungen.
www.isl.uni-wuppertal.de
HINWEIS: Der Studiengang Master of Education für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung wird erst ab dem Wintersemester 2017/18
angeboten werden.
81
_SCHOOL OF EDUCATION
Die School
of Education
Der gemeinsame Studienausschuss aller Fakultäten koordiniert die
Teilstudiengänge im Kombinatorischen Studiengang Bachelor of Arts
und in den Studiengängen Master of Education.
Im Servicebereich der School of Education erhalten die Studierenden auf
dem gesamten Weg zum Lehrerberuf vom Studienbeginn bis zum Masterabschluss und besonders in den schulischen und außerschulischen
Praxisphasen umfassende Beratung und Unterstützung.
In der School of Education verantwortet das Institut für Bildungsforschung das gesamte bildungswissenschaftliche Studium (Bachelor und
Master). Bei dessen Gestaltung legt es besonderen Wert auf:
Im Wintersemester 2014/15 befand sich die Hälfte der Studienanfänger in den Masterstudiengängen im Master of Education, der
zum Lehrerberuf führt.
Die School of Education bündelt alle Kompetenzen und Aktivitäten rund um die Lehrerbildung und gibt der Lehrerbildung einen
verlässlichen zentralen Ort in der Bergischen Universität.
82
Schulbezug. Die bildungswissenschaftliche Lehre orientiert sich an
p
den Anforderungen, die in den verschiedenen Schulformen an Lehrerinnen und Lehrer gestellt werden. Die Studierenden sollen die bildungswissenschaftlichen Kompetenzen erwerben, die sie für die Bewältigung
dieser Anforderungen brauchen.
Grundlegende Informationen:
Multidisziplinarität. Bildungswissenschaften verbinden Erkenntnisp
se aus verschiedenen Disziplinen wie der Erziehungswissenschaft, der
Psychologie und der Soziologie, um ein umfassendes Verständnis von
schulischen Bildungsprozessen zu vermitteln.
Weitere Informationen, etwa zu den Zugangsvoraussetzungen zu den Bachelor- und Masterstudiengängen, den Weg zum Lehrerberuf, finden sich hier:
www. serviceedu.uni-wuppertal.de
p
Drei Ebenen. Unterricht – Einzelschule – Bildungssystem: Im Currip
culum steht der Handlungskontext des Unterrichts im Vordergrund. Lehrerinnen und Lehrer sind aber nicht nur Unterrichtende, sondern übernehmen an den einzelnen Schulen bzw. im gesamten Bildungssystem
Verantwortung z.B. in der Schulleitung. Daher werden auch einzelne
Schulen (z.B. Schulentwicklung, Bildungsmanagement) und das Schulsystem insgesamt (z.B. Steuerung des Bildungssystems) betrachtet.
WICHTIG: Für alle, die sich für den Weg zum
Lehrerberuf interessieren, bietet die Bergische Universität Wuppertal regelmäßig Informationsveranstaltungen an, z.B. Schülerinfotage (Ende Januar),
Langer Abend für Studieninteressierte (Ende Juni)
Forschungsmethoden: Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung
p
grundlegender Kompetenzen in quantitativen und qualitativen empirischen Forschungsmethoden. Die Studierenden lernen, wissenschaftliche Ergebnisse der Bildungs- und Unterrichtsforschung (methoden-)
kritisch zu lesen und zu verstehen. Schon während des Studiums ist
es möglich, eigene empirische Untersuchungen etwa zu „Ursachen
und Folgen sozialer Ungleichheiten in der Bildungsbeteiligung“ oder
­„Professionalität von Lehrerinnen und Lehrern“ durchzuführen.
www.zsb.uni-wuppertal.de p Studieninfos
p
Der
Weg
zum
Lehrerberuf
p
Infos dazu unter:
wwww.serviceedu.uni-wuppertal.de
p
Aktuelles
p www.zsb.uni-wuppertal.de p Allgemeine Informationen zur School of Education:
www.edu.uni-wuppertal.de
p
83
_STUDIEREN UND PRAKTIKA
IM AUSLAND
!
t
u
o
go Die weite Welt der Wissenschaft
FINNLAND
SCHWEDEN
ESTLAND
GROSS- DÄNEMARK LETTLAND
BRITANNIEN
POLEN
WEISSRUSSLAND
IRLAND
NIEDER- TSCHECHISCHE REPUBLIK
LANDE
SLOWAKEI
UKRAINE
BELGIEN SCHWEIZ ÖSTERREICH
RUMÄNIEN
FRANKREICH
ITALIEN UNGARN
PORTUGAL
GRIECHEN- BULGARIEN
SPANIEN LAND
TÜRKEI
ISRAEL
KANADA
USA
ALGERIEN
MAROKKO
ÄGYPTEN
IRAN
RUSSLAND
KASACHSTAN
SÜDKOREA
USBEKISTAN
KIRGISISTAN
VR CHINA
MEXICO
KUBA
BANGLADESCH
GUADELOUPE
Es gibt viele Möglichkeiten, Studium und Auslandsaufenthalt zu verknüpfen. In manchen
Studiengängen bietet sich der Auslandsaufenthalt an und wird dringend empfohlen, etwa in
Anglistik. Dort gibt es sehr gute Kontakte mit Partneruniversitäten oder auch Partnerschulen,
etwa über Frau Prof. Dr. Bärbel Diehr. In anderen Studiengängen ist der Auslandsaufenthalt
erwünscht – viele Studierende haben auch einfach den Wunsch, den Horizont zu erweitern.
Optionalbereich kompakt
Studierende der Bergischen Universität, die über einen längeren Zeitraum (mind. 12 Wochen) im Ausland
praktische Berufserfahrungen sammeln möchten,
können an dem Projekt „Betriebspraktikum im Ausland“ teilnehmen. Dazu können die Studierenden entweder selbständig einen Praktikumsplatz organisieren
oder die Vermittlung eines Praktikumsplatzes durch
die Industrie- und Handelskammer (gegen Gebühr)
in Anspruch nehmen. Eine Kooperation besteht beispielsweise mit der A.H.K. Irland.
www.zwb.uni-wuppertal.de p Career Service
Praktikum
Auslandspraktikum
p p 84
nen. Das geht im Sprachlehrinstitut (SLI) der Uni
Wuppertal. Anfänger und Fortgeschrittene können
hier Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Portugiesisch, Türkisch, Schwedisch und sogar Japanisch lernen. Also rein ins Land
und raus mit der Sprache! www.sli.uni-wuppertal.de
Up, up and away
Studierende, die ins Ausland wollen, berät das Akademische Auslandsamt (AAA).
www.internationales.uni-wuppertal.de
Sprachen lernen im Sprachlehrinstitut
Ohne Kulturschock ins Ausland!
Die interkulturelle Beratung der Zentralen Studienberatung gibt konkrete Tipps und Tricks, um den Aus-
der Uni Wuppertal
Wer ins Ausland will, muss sich gut vorbereiten. Dazu gehört auch, die Sprache des Gastlandes zu ler-
landsaufenthalt erfolgreich zu gestalten.
www.zsb.uni-wuppertal.de
Beratung p Interkulturelle Beratung
p JAPAN
INDIEN
GHANA
SINGAPUR
ECUADOR
INDONESIEN
PERU
BRASILIEN
NAMIBIA
CHILE
ARGENTINIEN
SÜDAFRIKA
AUSTRALIEN
Die Uni Wuppertal verfügt über ein weit verzweigtes internationales Netzwerk. Sie pflegt Beziehungen zu rund 170 Partnerhochschulen in aller
Welt. Mit den meisten Partnerunis bestehen Programme zum Studierendenaustausch, die die Möglichkeit zum Studium im Ausland bieten. Darüber
hinaus unterhält die Bergische Universität eine Vielzahl von internationalen Forschungspartnerschaften. Es gibt ca. 120 Erasmus-Partnerschaften
mit Hochschulen in folgenden Ländern: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien,
Lettland, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.
Erasmus+ („Erasmus plus“) ist ein Programm der Europäischen Union, um die Zusammenarbeit und den Austausch von Studierenden und Dozentinnen und Dozenten in Europa und über Europas Grenzen hinaus zu fördern. Auslandssemester im Rahmen von Erasmus-Partnerschaften können über
ein EU-Stipendium gefördert werden.
85
_ARBEITEN IN DER REGION
Deine
Chance im Bergischen!
Blick Richtung Zukunft!
Du möchtest schon während des Studiums Kontakt zu Unternehmen
knüpfen, interessante Leute kennenlernen und einen Blick über den Bücherrand werfen? Dann bist du an der Bergischen Universität Wuppertal
genau richtig! Damit der Einstieg ins Berufsleben gelingt, bietet dir die
Uni zahlreiche Möglichkeiten, auch außerhalb des Hörsaals erste Schritte in Richtung Karriere zu gehen. In den Exkursionswochen gibt es für
Studierende der unterschiedlichen Fakultäten die Möglichkeit, fundierte
Einblicke in verschiedene Unternehmen zu bekommen, neue Leute kennenzulernen und Kontakte für eventuelle Praktika oder Werksstudententätigkeiten zu knüpfen.
Das Unternehmen Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen steht für mehr als bügelfreie Hemden, den Kragen ohne Knopf
86
Die Exkursionswochen unter dem Motto: Deine
Chance im Bergischen! Unternehmen kennen lernen – Karrierechancen nutzen, wird von der Wissenschaftstransferstelle, dem AStA und dem Career
Service der Bergischen Universität in Kooperation
mit der IHK angeboten. Mehrere Unternehmen unterschiedlichster Branchen aus der Umgebung laden in diesen Wochen
interessierte Studentinnen und Studenten dazu ein, sich über berufliche Möglichkeiten zu informieren und einen Blick hinter die Kulissen zu
werfen. Unter anderem öffneten 2015 die Barmenia Versicherungen,
der Automobilzulieferer WKW Walter Klein GmbH & Co. KG und die
Digitalagentur netzkern AG ihre Türen.
Für Hochschulabsolventinnen und -absolventen werden zahlreiche
Einstiegsmöglichkeiten geboten, von betriebswirtschaftlichen Klassikern wie Controlling und Einkauf über Personal und Logistik bis hin zur
Werbung. Daher bietet das Unternehmen nicht nur Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, sondern auch Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern berufliche Perspektiven.
Der Career Service ist die Schnittstelle zwischen Universität und Arbeitswelt. Er hilft Studierenden der Bergischen Universität den passenden Beruf bzw. eine berufliche Perspektive jenseits der Universität zu
finden. www.zwb.uni-wuppertal.de p Career Service
Zum Abschluss gibt es für alle Teilnehmenden eine hochwertige, mit
dem Walbuschlogo versehene Tasche, in der sich kleine Werbegeschenke befinden. Es lohnt sich, die Chancen einer Exkursion zu nutzen,
damit der spätere Beruf passt wie ein maßgeschneidertes Hemd.
Exkursion zum Textilunternehmen Walbusch
von Laura Holzheimer,
Studentin der Germanistik und Sozialwissenschaften
Bei einem Imbiss gibt das Unternehmen den Studierenden die Gelegenheit, sich mit den Personalberaterinnen und -beratern sowie den Geschäftsführern
zu unterhalten. Es wird nach beruflichen Perspektiven und möglichen Praktika gefragt, Visitenkärtchen
werden über die Tische gereicht. Später gibt es im
Lager des Versandhauses ein modernes Logistikzentrum mit meterhohen Regalen zu bestaunen, in denen rund zwei Millionen Artikel vorrätig sind. Die bestellten Waren werden mit modernster Fördertechnik
zusammengestellt und von Mitarbeitern sorgfältig in Kartons verpackt.
Mit bis zu drei Millionen Paketsendungen im Jahr zählt Walbusch zu den
größten Frachtkunden der Region.
oder das Lieblingsgeschäft des Großvaters. Das Modeunternehmen,
das bereits seit 80 Jahren existiert und inzwischen 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, ist mit einem Stiftungs-Lehrstuhl
für Multi-Channel-Management an der Bergischen Universität aktiv,
um gemeinsam die Verbindung von Forschung und Praxis zu stärken.
Deshalb hat die Geschäftsführung im Mai 2015 im Rahmen der Exkursionswochen zu einer Führung durch das Solinger Traditions-Unternehmen eingeladen.
Geschäftsführer Christian Busch präsentiert das von ihm in dritter Generation geführte Familienunternehmen hier als einen modernen Arbeitgeber mit angenehmem Betriebsklima. Der klassische Herrenausstatter
wirbt mit dem jungen prominenten Gesicht von Ex-Nationalspieler Arne
Friedrich für seine Männerkollektionen, seit 2002 hat es auch eine Damenkollektion vorzuweisen.
87
_DIE UNI WUPPERTAL
_LEBEN IN DER STADT
Das Studium organisieren:
Wie WUSEL ich mich durch MOODLE?
von Marina Huter, Studentin der Anglistik/Amerikanistik und Germanistik
Wenn man sich gerade erst an der Universität eingeschrieben hat, kann
die Flut an neuen Informationen, die auf einen einströmt, überwältigend
sein. Die Erstsemester werden damit aber keinesfalls allein gelassen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Fachschaften der Bergischen Universität geben sich bereits
im Voraus größte Mühe, den „Erstis“ den Einstieg so
leicht und interessant wie möglich zu gestalten. So
wartet die Welcome Week in der ersten Woche
jeden Wintersemesters als eine Zeit voller aufregender Veranstaltungen auf die Neuen.
den Universitätsalltag bestmöglich gestaltet. Angefangen beim Vorlesungsportal WUSEL, über die Lernplattform Moodle und Webmail bis hin
zu Prüfungsordnungen, Stundenplanerstellung und Studienplanung wird
den Neulingen eine Menge an Informationen mitgegeben.
?
Nach der zentralen Einführungsveranstaltung für
alle Studienanfängerinnen und -anfänger, werden
die Erstsemester von den Mitgliedern der jeweiligen
Fachschaften zum Campus begleitet. Dort angekommen, werden sie mit einem farbenfrohen Programm begrüßt.
Das Studentenleben unterscheidet sich drastisch vom Schülerdasein und
baut auf Selbstständigkeit. Deshalb wird in erster Linie erklärt, wie man
Die Bergische Universität
Neben der Informationsvermittlung gibt es auch Freizeitangebote: Dabei werden Kontakte geknüpft,
außerdem lernt man die Bergische Universität und
die Stadt Wuppertal kennen. Unirallyes vermitteln
den Anfängerinnen und Anfängern eine Ahnung
davon, wo sich die wichtigsten Anlaufziele befinden, der Mensabesuch ist eine willkommene Pause zwischen Erklärungen, und mit ein paar Runden
Flunkyball kann man sich schon einmal auf die diversen Studentenparties am Abend einstimmen. Stadtführungen und Kneipentouren runden das Programm ab.
Alle Informationen zum Studienstart findet ihr auf den Seiten der Zen­
tralen Studienberatung: www.zsb.uni-wuppertal.de p studienstart
geht APP!
„Lehrveranstaltungen“, „Speisepläne“, „Fahrpläne“, „News“ oder „Termine“ – das gibt es alles
auf einen Klick in unserer Campus App. Über die Rubrik „Mein Studium“ können Studierende
außerdem Stundenpläne bequem im Smartphone organisieren und über das Element „Bibliothek“
mobil im Online-Katalog der Universitätsbibliothek nach Literatur suchen.
Wichtig für Schüler und Studienanfänger: Das „Campus Navi“ zeigt schnell den richtigen
Weg – an allen drei Uni-Standorten. Zusätzlich können in einer Unterfunktion freie Räume
zum Lernen oder für Lehrveranstaltungen gesucht werden.
Die Campus App gibt es für die Betriebssysteme iOS und Android. Sie ist erhältlich
im App Store und bei Google Play (Stichwort „Universität Wuppertal“).
88
Studenten und Kultur?
Die Bühnenflatrate –
ein Angebot der Wuppertaler Bühnen
von Isabel Hetzel, Studentin der Germanistik und Geographie
Wer glaubt, ein Studentenleben bestehe nur aus der abwechslungsreichen Mischung Lernen und Feiern, wird überrascht sein, dass viele
Studierende sich durchaus für Theater und Co. interessieren. Doch
Kultur hat ihren Preis und der lässt sich vom begrenzten Budget
– BAföG hin oder her – oft nicht bezahlen. Um interessierten
Studierenden das kulturelle Angebot der Stadt nahezubringen, haben sich AStA, Hochschulsozialwerk (HSW),
Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH
die Bühnenflatrate einfallen lassen.
Damit können Studierende der Wuppertaler
Hochschulen kostenlos die Veranstaltungen der
Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters
besuchen. Zusätzlich kann ein weiteres kostenloses
­Ticket für eine Begleitperson reserviert werden, die nicht an
einer der Wuppertaler Hochschulen eingeschrieben sein muss. Kultur­
interessierte sparen so bis zu 26 Euro pro Karte. Die Tickets können telefonisch unter der Hotline der Kultur Karte (0202-5637666) zehn Tage
im Voraus reserviert und bis zu 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an
der Abendkasse abgeholt werden.
Die Finanzierung des Angebots erfolgt über den Studienbeitrag. AStA
und HSW zahlen davon je einen Euro pro Student und Semester an die
Wuppertaler Bühnen und die Sinfonieorchester GmbH. Das Angebot,
das ursprünglich für zwei Jahre (bis März 2016) angelegt war, wird dank
der positiven Resonanz der Studierenden nun fortgeführt. 2.530 Tickets
wurden in zwölf Monaten an Studierende vergeben. Wer sich darüber
hinaus für Themen rund um Theater und Co. interessiert, kann am Uni­
stammtisch teilnehmen, bei dem Vertreter der Wuppertaler Bühnen
anwesend sind
Das Angebot soll aber nicht nur finanziell unterstützen, sondern zugleich
neues Publikum anlocken. Kein Problem, denn der breitgefächerte
Spielplan überzeugt auch manchen Theatermuffel. Von Familienstücken
über klassische Komödien bis hin zu tragischen Stoffen ist alles vorhanden. www.wuppertalerbuehnen.de
89
_LEBEN IN DER STADT
Kultur
erleben
aus Feuerwehrschläuchen, Schmuck aus Holz, Silber
oder geflochtenen Bändern mit filmischen Details,
periment“, für den einige Szenen sogar in den Kellern
der Bergischen Universität gedreht wurden.
Dekoartikeln aus grobem Metall bis hin zu selbst gebrauten Getränken ist alles dabei. Ein Besuch lohnt
sich! Sucht euch eine Veranstaltung aus oder schaut
einfach so vorbei und lasst euch überraschen!
www.utopiastadt.eu
Weitere Informationen und einen Kurzfilm, der –
kunstvoll zusammengestellt – Szenen aus 18 Filmen
und TV Produktionen zeigt, gibt es hier:
www.filmstadt-wuppertal.de.
... außerdem flimmert
im Sommer das Tal.
Lisa Giacalone, Isabel Hetzel, Alexandra Hennicke, Nina Menken
und Andreas Wisnewski kennen sich aus im studentischen
Wuppertaler Kulturleben. Ihr Fazit: Es lohnt sich, in dieser Stadt
zu leben, und es gibt noch viel mehr zu entdecken ...
Utopiastadt –
DAS NEUE KREATIVE
QUARTIER IM TAL
von Lisa Giacalone,
Studentin der Germanistik
und Anglistik/Amerikanistik
Café Hutmacher
im Mirker Bahnhof
In der Wuppertaler Nordstadt liegt
der Mirker Bahnhof. Das alte Gebäude entdeckte eine Gruppe junger Stadtentwickler, Kunst- und
Kulturwissenschaftler, die 2011
mit dem Projekt Utopiastadt einen
Raum für ihre Ideen und die anderer „Utopisten“ schaffen konnten.
„Es gab damals sehr viele Ideen
und Einzelprojekte, die wir hier konkretisieren wollten. So entstand dann im Mirker Bahnhof als Anlaufstelle eine Art Werkstatt, um an der Umsetzung von
Utopien zu arbeiten“, erzählt Christian Hampe, der
seit Beginn dabei ist.
Das Projekt ist ein offener Raum, der zum Mitmachen einlädt und Menschen sämtlicher Generationen, Kulturen und Gesellschaftsschichten anzieht,
90
wie Christian erklärt: „Hier kommen verschiedenste
Interessenbereiche zusammen, und von diesen
Schnittstellen können dann alle profitieren. Wir freuen uns immer über Menschen, die Utopiastadt durch
ihre Mithilfe oder durch frischen kreativen Input bereichern wollen“. www.utopiastadt.eu
von Nina Menken,
Studentin der Politikwissenschaft und Geschichte
Dreharbeiten für den Film
„Sternstunde ihres Lebens“
Filmstadt Wuppertal –
GROSSES KINO IN UND
UNTER DER SCHWEBEBAHN
von Alexandra Hennicke,
Studentin der Pädagogik und Germanistik
„Needful Things“ –
EIN MARKT DER KREATIVITÄT
von Isabel Hetzel,
Studentin der Germanistik und Geographie
„Ich hätte nicht gedacht, dass Wuppertal mich einmal so positiv überraschen könnte“, so Susana B.
(21), Studentin der Wirtschaftswissenschaften,
Pendlerin. Dieser Gedanke ging an diesem Tag wohl
vielen Besuchern des „Needful Things“-Marktes am
Mirker Bahnhof durch den Kopf. Der Markt ist eine
Veranstaltung des Projekts „Utopiastadt“, das sich
als kreatives Cluster, als „Initialzündung eines andauernden gesellschaftlichen Prozesses mit Ambitionen
und Wirkung“ versteht. Der Designmarkt bietet eine
Fülle an kreativen und ausgefallenen Ideen: Von
selbstbedruckten, nachhaltigen Shirts über Taschen
Dass Produktionsfirmen auf Wuppertal als Filmkulisse aufmerksam geworden sind, liegt unter anderem
an der interessanten und attraktiven Stadtkulisse und
den verschiedenen Locations. Das lang gestreckte
Tal, die vielen Berge und steilen Straßen à la San
Francisco bringen Dynamik in die Aufnahmen. Zudem gibt es viele unterschiedliche Baustile. Besonders prägend sind die prächtigen Jugendstilvillen
oder Industriebauten, die eine gute Szenerie für historische Filme bieten. Natürlich gehört auch die
Schwebebahn zu den beliebten Motiven. Allein in
den letzten zehn Jahren sind in Wuppertal über 50
Filme entstanden. Zu den bekanntesten zählen etwa
„Manta Manta“, „Knockin‘ on heaven’s door“, „Alice
in den Städten“, „King Ping“, „Der Krieger und die
Kaiserin“, die Dokumentation „Pina“ oder „Das Ex-
„Talflimmern“ ist anderes Kino: in der Alten Feuerwache – einem Jugend- und Begegnungszentrum
in historischem Gebäude – sitzt der Zuschauer unter einem Zeltdach im Hinterhof. An den Steinwänden ranken Blumen, vorn flimmert die große Leinwand. Statt Hollywood Blockbustern gibt es zum
Beispiel eine Dokumentation über die Post-PunkSzene West-Berlins („B-Movie“) oder über einen
jungen Mann, der mit dem Fahrrad eine Weltreise
unternommen hat („Pedal The World“). „Talflimmern“ hat einen ganz
eigenen Charme und
der Fokus liegt auf den
besonderen
Filmen
selbst. Jeden Sommer
von Juni bis August besuchen um die 4.000
Cineasten die teils ausverkauften Vorstellungen – und das selbst
dann, wenn das Wetter
nicht mitspielt. Dann
wird eben eine Zeltplane gespannt, wer­
d en
Kuscheldecken verteilt
und los geht es mit
dem ganz großen Kino.
www.talflimmern.de
Die Freilichtbühne im Innenhof
der Alten Feuerwache
in der Elberfelder Nordstadt
91
_LEBEN IN DER STADT
_DIE UNI WUPPERTAL
ne ist der „Wuppertaler Science-Slam“ an verschiedenen Orten: Studierende, Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler und Lehrende stellen hier im
Stil des Poetry-Slams dem Publikum Themen aus der
Wissenschaft vor.
Wuppertal bietet dir als Künstlerin oder Künstler die
Möglichkeit auf einer der Kleinkunstbühnen dein Talent vor Live-Publikum zu präsentieren oder Kleinkunst einfach nur als Zuschauer zu genießen.
„SingSong“ – Teil der
Kleinkunst in Wuppertal
Flashmob kritischer Masse –
Bunterkunt im „Spunk“
und „Bühne frei – Sei dabei“ –
KLEINKUNST IM TAL
von Andreas Wiesniewski,
Student der Philosophie und Geschichte
Ausführliche
Reportagen unter:
www.zsb.uni-wuppertal.de
p Studieninfos
p Studienstandort Wuppertal
Christian Surrey studiert an der Bergischen Universität Germanistik und Philosophie. Einmal im Monat
richtet er einen Musiker-Wettstreit aus, bei dem Singer-Songwriter aus ganz Deutschland um die Gunst
der Zuschauer kämpfen, bewaffnet nur mit einer Gitarre. Die „Akustik#Schlacht Wpt.“ findet in der
„Börse“ statt, die eine von vielen Kleinkunstbühnen
in Wuppertal ist. Die älteste Bühne dieser Art ist die
„SingSong“, die seit 2011 an unterschiedlichen Orten in Wuppertal stattfindet. Daneben gibt es noch
die „Bunterkunt“ im „Spunk“ und „Bühne frei – Sei
dabei“ im „Kontakthof“: hier kann einfach jeder vorbeikommen und etwas vortragen – Zaubertricks, Comedy, Tanz, Musik oder Poesie. Neben den offenen
Bühnen gibt es eine lebendige Slam-Szene. Dazu
zählt u.a. „Wortex“, die schon seit mehreren Jahren
ein begeistertes Publikum anzieht. Die jüngste Büh-
RADFAHRER EROBERN DIE STRASSEN ZURÜCK
von Nina Menken,
Studentin der Politikwissenschaft und Geschichte
L
Fahrrad fahren in
Wuppertal? So
richtig vorstellen kann man
sich das bei der
bergigen Lage
nicht. Die Nordbahntrasse ist eine attraktive Ausweichmöglichkeit, aber im Stadtverkehr mit mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen kommt bei Einzelkämpfern keine Freude auf. Genau das möchten die
Unterstützerinnen und Unterstützer von Critical
Mass ändern. Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich Fahrradbegeisterte, um mit dem Rad die
Straßen Wuppertals zu erobern. Critical Mass folgt
dem Prinzip eines Flashmobs, der von einem Initiator angekündigt wird und bei dem jeder mitmachen
kann. Ziel der Bewegung ist es, auf Fahrradfahrer
als Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen.
www.talradler.de
1
CAMPUS GRIFFLENBERG
// WER STUDIERT HIER? //
p Geistes- und Kulturwissenschaften
p Human- und Sozialwissenschaften
p Wirtschaftswissenschaft
p Naturwissenschaften und Mathematik
p Maschinenbau und Sicherheitstechnik
p Design und Kunst
// WIE KOMME ICH HIN? //
p UNI Express, Linien 615, 645, 603
CAMPUS FREUDENBERG
// WER STUDIERT HIER? //
p Druck- und Medientechnik
p Elektrotechnik
p Informationstechnik
// WIE KOMME ICH HIN? //
p Linien E Campus Freudenberg, 603, 625
CAMPUS HASPEL
// WER STUDIERT HIER? //
p Architektur
p Bauingenieurwesen
3
// WIE KOMME ICH HIN? //
p
Schwebebahn: vom Hauptbahnhof
Richtung Barmen, Haltestelle Landgericht
p Bus 611, S7, S8
Campus 3
MOBIL SEIN: Mit dem Semesterticket der Uni Wuppertal
Mit ihrer Einschreibung erhalten Studierende der Bergischen Universität
ein Semesterticket. Es berechtigt zur freien Fahrt in ganz NordrheinWestfalen! Nach 19 Uhr und am Wochenende: Mitnahme von einer
weiteren Person und bis zu drei Kindern unter 15 Jahren sowie Fahr-
92
2
radmitnahme im VRR-Bereich möglich. In den anderen Teilen von NRW
gilt das Ticket nur für die Ticketinhaberin oder den Tickentinhaber. Für
alle Nachtschwärmer gibt es den Nachtexpress-Service der WSW, der
am Wochenende mit neun verschiedenen Linien durch die Stadt fährt.
93
Campus 3
Süds
traße
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Hardtufer
Haspeler
Straße
Hauptbahnhof
Wuppertal-Elberfeld
Döppersberg
erg
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traße
Am Waldschlößchen
94
2
Am Freudenberg
KONZEPT UND REDAKTION
Christiane Gibiec,
Christine Hummel
Nicht namentlich
gekennzeichnete Artikel
sind vom Redaktionsteam
der Bergischen Universität
Wuppertal.
_47.2 Marko Greitschus | pixelio.de
_71.1 Shopdesign Gestaltungs­-
_47.3Jepp/Hänsel
Andreas Andé
_48.1 © Alexander Raths | Fotolia.com
_71.2 Hannes Harms
_13 Tomas Riehle | artur
_48.2 © Fotogestöber | Fotolia.com
_72
Jan Geisler, Nico Grabolle, _15
Tomas Riehle | artur
_48.3 Christian Lord Otto
Wladimir Lindt, Marc Müller, _19
Bergische Universität Wuppertal
_49
©
Alexander Quednau,
_20
Rüdiger Nehmzow
_50
Maximilien Brice, CERN
Niclas Wagner
_22
Sebastian Jarych
_52
©
_73
Bergische Universität Wuppertal
_25.1 Luxuz | Photocase.com
_53
ibookpaul | Flickr
_05
siehe jeweilige Inhaltsseite
_08 ©
_10
Aus Richtung
A 1 Ausfahrt
Wuppertal-Ronsdorf
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tiero | Fotolia.com
Yuriy Mazur | Fotolia.com
entwurf Sarah Hornikel
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_25.2 © lizcoughlan | Fotolia.com
_55.1@kadawittfeldarchitektur
_74.2© Claudia Balasoiu | Fotolia.com
_25.3 Dieter Schütz | pixelio.de
_55.2 M. Walker | sxc.hu
_75
Annegret Bönemann
_26.1 A. Shiva | wikimedia.org
_55.3 Lusi | sxc.hu
_77
©
_26.2 © stokkete | Fotolia.com
_55.4 Pbiessey | sxc.hu
_78
Ralf Silberkuhl | 6tant
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_82
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_28.2 © Andrey Popov | Fotolia.com
_56.2 Timur Kunyashev
_84
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_59
_85
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_29
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_86
Kristina Malis
_31
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Kristina Malis
Lisa Marie Koch
contrastwerkstatt | Fotolia.com
_61.2 pawel231 | sxc.hu
_87
Auflage 1/2016, 4.500 Stück
_33.1 Ralf Silberkuhl | 6tant
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_88.2 Bergische Universität Wuppertal
von Beiträgen ist nur mit Genehmigung der
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Bergischen Universität Wuppertal gestattet.
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Für die Inhalte der Anzeigen übernimmt
_34.1Jepp/Hänsel
_91.1 Manfred Görgens |
die Bergische Universität Wuppertal keine
_34.2Jepp/Hänsel
_62.3 © Bergische Universität |
Gewähr. Wuppertal, Januar 2016
_34.3 Miriam Ziegler
_91.2cinopsis
_37
Campus Grifflenberg
Campus Haspel
HERAUSGEBER
Bergische Universität Wuppertal
Zentrale Studienberatung (ZSB)
Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal
www.zsb.uni-wuppertal.de
GESTALTUNG
Nanny Exler, Tania Stiller
Fuhlrottstraße
Campus Freudenberg
Pau
Bahnhof
WuppertalOberbarmen
Albert-Einstein-Straße
1
2
3
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Wuppertal-Ronsdorf,
Wuppertal-Cronenberg
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Max-Hork
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Hardt-Anlagen und
Botanischer Garten
Baustelle
Döppersberg
Schwimm- Historische
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Stadthalle
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Fußgängerzone
Elberfeld
Ohligsmühle
Bahnhof
WuppertalSteinbeck
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Friedric
Robert-Daum-Platz
Schwebebahn/Wupper
Tannenbergstraße
Neumarktstraße
traße
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Gathe
Luisenviertel
Morianstraße
Stadion
Aus Richtung
A 46 Ausfahrt
Wuppertal-Elberfeld
Kleeblatt
Briller Straße
Aus Richtung
A 46 Ausfahrt
Wuppertal-Katernberg
Zoo
Impressum
_WAS IST WO?
_UND WIE KOMME ICH DAHIN?
©
©
VDMNO e.V.
VDMNO e.V.
Katharina Brödje, Julian Gaab
_90.1
©
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Wuppertal Marketing
_92.1 Christian Surrey
_63
©
BILDNACHWEIS
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_65
Bergische Universität Wuppertal
_01
_39.2 Hannes Harms
_67.1 © podsolnykh | Fotolia.com
_93.1 Sebastian Jarych
_02privat
_40
Christina Schultes
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_93.2 Bergische Universität Wuppertal
_03privat
_42
©
_68
_93.3 Bergische Universität Wuppertal
_04
_47.1 Christian Lord Otto
Rüdiger Nehmzow
siehe jeweilige Inhaltsseite
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Bergan
95
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WUPPERTAL
96