Newsletter Dezember 2015

Neues aus dem
Dezember 2015
Land der Ideen
Von Astronauten, Äpfeln und Außenpolitik
Eine Reise durch das Land der Ideen
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 2
Rückblick
Ein Jahr im Land
der Ideen
Ungefähr ein Jahr ist es her, da arbeitete in unseren
Büroräumen ein Großteil des Teams von „Deutschland – Land der Ideen“ an der Auslobung der neuen
Runde im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land
der Ideen“. Dieser sollte ganz im Zeichen der Digitalisierung stehen. Nun ist das Jahr fast vorbei und
hinter uns liegen zahlreiche Diskussionen über das
Thema mit der Jury und dem Fachbeirat. 100 sehr
verdiente Preisträger haben uns auf einem Netzwerktreffen, dem Festival der Ideen, dem Empfang
in Berlin und auf jeder einzelnen Preisverleihung
durch das Jahr begleitet.
2015
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 3
Ariane Derks,
Geschäftsführerin der
Initiative „Deutschland – Land der
Ideen“
Liebe Leserinnen und Leser,
Fotos: links: Deutschland – Land der Ideen/Christof Rieken · oben: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert · unten: Deutschland – Land der Ideen/Roman Hänsler
Und was war sonst noch los im Land der Ideen? So einiges,
haben wir festgestellt, als wir das Jahr Revue passieren ließen.
So zog auch in diesem Jahr auf der Hannover Messe das Angebot Tec2You zahlreiche junge Menschen an und auch Bundesbildungsministerin und Schirmherrin von Tec2You Prof. Dr.
Johanna Wanka begeisterte sich für Technik zum Ausprobieren.
Die Preisträger aus dem Wettbewerb „NRW-Wirtschaft im Wandel“ konnten im Frühling im Ministerium für Wirtschaft, Energie,
Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NordrheinWestfalen aus den Händen von Wirtschaftsminister Garrelt Duin
ihre Auszeichnung entgegennehmen.
Die Weltmeisterschaft der Floristen – ausgerichtet von unserem
Vereinsmitglied Fleurop – im Sommer war also ein Pflichttermin
für uns. Im Innovationskraftwerk konnten wir uns über zahlreiche
Ideen zum Thema „Wohnen im Alter“ freuen. Außerdem war die
Initiative auf unterschiedlichen Events wie der Auftaktveranstaltung zum Aktionsbündnis Forschungsmarketing, dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung auf der Internationalen Grünen
Woche oder dem Sommerfest der Deutschen Parlamentarischen
Gesellschaft präsent. Was den Astronauten Dr. Alexander Gerst
und das Land der Ideen miteinander verbindet und was Georgien und Deutschland voneinander lernen können, hat sich im
Herbst gezeigt.
Wir bedanken uns bei allen Partnern, Freunden und Unterstützern für das zurückliegende Jahr und freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit!
unsere Lebens- und Arbeitswelt ist von der Digitalisierung
durchdrungen. In zahlreichen Bereichen können wir uns bereits auf die Unterstützung intelligenter Technologien verlassen: Lernende Maschinen und virtuelle Klassenzimmer sind
schon längst Bestandteil unseres Alltags. Doch müssen wir
uns gleichzeitig immer wieder die Frage stellen, wie wir alle
Bürgerinnen und Bürger – unabhängig ihres Alters oder ihrer
Herkunft – von den Vorteilen des digitalen Wandels profitieren lassen können. Ein Blick zurück auf das bald endende
Jahr zeigt, mit welchem Einfallsreichtum und welch kreativen
Lösungsansätzen in Deutschland auf unterschiedlichste Herausforderungen reagiert wird. So sind es zum Beispiel die
Preisträger in der aktuellen Runde des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, die den digitalen Wandel in Deutschland aktiv mitgestalten.
Besonders freue ich mich auch, dass wir in diesem Jahr im
Rahmen unserer Open Innovation Plattform „Innovationskraftwerk“ Lösungsansätze für ein weiteres wichtiges Gesellschaftsthema generieren konnten: den demografischen
Wandel. Die identifizierten Ideen und Projekte können als
richtungsweisend für ein generationsgerechtes Leben in
Deutschland gelten.
Auch im kommenden Jahr wird unser Land bei der Bewältigung unterschiedlichster Herausforderungen auf das Engagement und die Kreativität seiner Bürger angewiesen sein.
Denn nur im Dialog und in einem Schulterschluss aller gesellschaftlichen Akteure wird es uns auch in Zukunft möglich
sein, Deutschland als lebenswertes und erfolgreiches Land
zu gestalten. Als Standortinitiative werden wir auch 2016
die Bandbreite der guten Ideen herausstellen und den Menschen hierzulande die Bühne geben, die sie verdienen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine kurzweilige Lektüre
und freue mich mit Ihnen auf ein ideenreiches Jahr 2016.
Ihre
Ariane Derks
Inhalt
Rückblick 2015
Ausgezeichnete Orte 2015
Innovationskraftwerk
Netzwerk
Termine/Impressum
2 -3
4-7
8-9
10 - 15
16
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Ausgezeichnete Orte
im Land der Ideen
Mit viel Kreativität, Leidenschaft und Einfallsreichtum
entwickeln Menschen in Deutschland zum Thema „Stadt, Land, Netz!“
Lösungen für die Herausforderungen von morgen.
Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung müssen gute
Ideen zahlreiche Hürden nehmen. Die Bundessieger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ sind der
eindrucksvolle Beweis, dass sich Durchhaltevermögen lohnt.
Preisträgerempfang
Fotos: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
Das „Aber“ ist der Anfang vieler Ideen
Von einer spielerischen Programmierplattform für IT-Nachwuchs
über einen Lehrstuhl, der sich mit Rechtsfragen rund um digitale
Innovationen auseinandersetzt, bis hin zu einem Pflanzsystem,
das Luftverbesserung und digitale Technologie in sich vereint: In
der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank Unter den Linden fand am 10. November der feierliche Preisträgerempfang
statt, bei dem die Projekte, die in ihrer Kategorie besonderen
Leuchtturmcharakter besitzen, als Bundessieger ausgezeichnet
wurden. Harald Eisenach, Mitglied des Management Committee
Deutschland, Deutsche Bank AG, und Christian Rummel, verantwortlich für die Markenkommunikation der Deutschen Bank, eröffneten die Veranstaltung.
„Die Bundessieger sind Aushängeschilder für die digitale Innovationskraft des Standorts Deutschland. Sie zeigen eindrucksvoll,
wie wir den digitalen Wandel hierzulande gestalten: kreativ, an
den Bedürfnissen von Menschen, Gesellschaft und Wirtschaft orientiert und vor allem auch mit viel persönlichem Engagement“,
ließ Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands Deutsche
Bank AG, ausrichten.
„Ihre Projekte zeigen eindrucksvoll die Qualität der hiesigen
Ideen. Um ein zukunftsfähiges Land zu bleiben, brauchen wir
vor allem Menschen wie Sie, die vorangehen, die andere mitreißen, die den Funken überspringen lassen und andere motivieren, ebenfalls aktiv zu werden“, betonte Ulrich Grillo, Präsident
des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und Präsident des
Deutschland – Land der Ideen e. V., in seiner Begrüßungsrede.
In ihren Laudationes würdigten Mitglieder aus Jury und Fachbeirat anschließend jeden Bundessieger. Reinhard Karger, Unternehmenssprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, adressierte den Bundessieger in der Kategorie
Wissenschaft – die Forschungsstelle RobotRecht – und stellte fest,
dass es gerade das zweifelnd eingewendete „Aber“ sei, dass
den Weg für gute Ideen ebne. Die Juristen der Julius-Maximilians-Universität haben sich das „Aber“ als Aufgabe genommen
und arbeiten an Antworten auf rechtliche Fragen im Umgang
mit Robotern. Auch die Bundessieger in den anderen Kategorien
haben sich erfolgreich mit vorgebrachten Einwänden und Problemen auseinandergesetzt. Ihre Projekte haben es geschafft,
die Jury zu überzeugen und stehen 2015 für die herausragenden Ideen, die es in Deutschland zum Thema Digitalisierung gibt.
Nachdem auch der Publikumssieger im Anschluss an die Laudatio von Stefan Aust, Herausgeber der Tageszeitung „Die Welt“
und Medienpartner, seinen Pokal entgegengenommen hatte,
gab es für die Preisträger beim Mittagessen die Gelegenheit
zum persönlichen Austausch und Netzwerken. Im Rahmen eines
Barcamps konnte der Austausch anschließend in der Filiale der
Zukunft der Deutschen Bank Q110 intensiviert werden.
Hier sehen Sie einen Film zum
Preisträgerempfang:
www.youtube.com/landderideen
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Die Sieger
Stolzer Bundessieger in der
Kategorie Kultur:
Bernd Lüke von
der Dauerausstellung „Das
Netz. Menschen,
Kabel, Datenströme“.
Stefan Aust,
Herausgeber der
Tageszeitung
„Die Welt“, hielt
die Laudatio auf
den Publikumssieger, das Projekt
„Mobile Retter“.
Kategorie Wirtschaft
Industrie 4.0 – Mehr Produktivität durch Vernetzung, Bosch
Werk Blaichach (Immenstadt, Bayern)
Kategorie Kultur
Dauerausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel,
Datenströme“, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin
Kategorie Wissenschaft
Forschungsstelle RobotRecht, Juristische Fakultät der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Bayern)
Kategorie Umwelt
CityTree – Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt,
Green City Solutions GmbH & Co. KG (Dresden, Sachsen)
Kategorie Bildung
Open Roberta – Spielerisch Programmieren lernen, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme
IAIS (St. Augustin, Nordrhein-Westfalen)
Kategorie Gesellschaft
Telemedizin-Netzwerk für Menschen ohne Zugang zu ärztlicher Versorgung, Klinikum Oldenburg gGmbH +
IQmedworks GmbH (Oldenburg, Niedersachsen)
Dr. Constanze
Kathan-Selck
vom TelemedizinNetzwerk im
Gespräch mit
Moderator
Aljoscha Höhn.
Fotos: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert
Im Atrium der
Hauptstadtrepräsentanz
begleiteten die
Preisträger den
Empfang.
Jeder Preisträger
konnte seinen
ganz persönlichen fachlichen
Hintergrund
einbringen und
damit allen
Teilnehmern zu
neuen Sichtweisen verhelfen.
Nach dem Empfang und dem
Mittagessen fand
das Barcamp der
Ideen statt, bei
dem der kreative
Austausch im Vordergrund stand.
Fragen zur
Digitalisierung im
Alltag aber auch
zum Mehrwert
der Auszeichnung wurden
diskutiert.
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Ausgezeichnete Orte
im Land der Ideen
Mit viel Kreativität, Leidenschaft und Einfallsreichtum
entwickeln Menschen in Deutschland zum Thema „Stadt, Land, Netz!“
Lösungen für die Herausforderungen von morgen.
Rückblick
Leben, lesen, lernen in der vernetzten Welt
Fotos: Intelligenter wohnen: Deutschland – Land der Ideen/Alexander Demandt · Digitaler Lesespaß: Deutschland – Land der Ideen/Wolfram Scheible
Intelligenter wohnen
Intelligente Technologien können besonders im häuslichen Bereich eine große Unterstützung für die Bewohner darstellen. Sie
warnen beispielsweise vor einem vergessenen Schlüssel, einem
angebrannten Topf oder geben individuelle Tipps zum Gesundheitstraining. Das Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC), bestehend aus 14 Partnern aus Wissenschaft, Industrie sowie dem Sozial- und Gesundheitswesen, hat das Projekt
„KogniHome – die mitdenkende Wohnung“ ins Leben gerufen.
Die intelligente Wohnhilfe soll Menschen in ihrem Alltag assistieren und insbesondere älteren Personen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Matthias Scheffner, Deutsche Bank, der die Ehrung an Prof. Dr.
Helge Ritter, Sprecher des Exzellenzclusters CITEC und Koordinator des Projekts KogniHome, und Dr. Thorsten Jungeblut, Projektleiter von KogniHome, übergab, betonte in seiner Laudatio: „Ko-
gniHome ist ein herausragendes Beispiel, wie wir hierzulande
den digitalen Wandel gestalten: interdisziplinär, zukunftsorientiert und vor allem an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.“
www.cit-ec.de
Digitaler Lesespaß
Lesen findet im 21. Jahrhundert vermehrt digital statt: Smartphones, E-Book-Reader, Tablets oder PCs beeinflussen die Lesegewohnheiten. Die Stiftung Online Lesewelten unterstützt Eltern und
Lehrer dabei, das Potenzial dieser neuen Angebote zu nutzen
und die Freude am Lesen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Projekt war in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, auf welcher auch die Preisverleihung als „Ausgezeichneter Ort“ abgehalten wurde.
Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, äußerte
sich zu der Auszeichnung des Projekts: „Das Lesen mit und in
den digitalen Medien gehört mittlerweile zum Alltag vieler Kinder und Jugendlicher dazu. Um die Potenziale digitaler Medien
für die Leseförderung noch besser zu nutzen, haben wir daher
einen eigenen Entwicklungsbereich ‚Digitales Lesen‘ aufgebaut.
Der Bereich greift aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung auf,
entwickelt neue Modell- und Forschungsprojekte rund um den
Einsatz digitaler Medien in der Leseförderung und bietet allen in
der Leseförderung Aktiven Tipps und Tricks, wie Sie mit digitalen
Lesemedien Kinder und Jugendliche zum Lesen motivieren können.“ www.stiftunglesen.de
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Vernetzte Welten
Wie sieht die Gegenwart der vernetzten Welt
aus? Und was verrät uns die mediengeschichtliche
Vergangenheit? Die Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ des Deutschen Technikmuseums Berlin blickt auf 200 Jahre technische
Vernetzung zurück und lädt zu einem interaktiven
Rundgang durch rund 500 Exponate ein. Die Kuratoren hinterfragen auch kritisch, wie sich die
alltägliche und allumfassende Vernetzung auf die
Lebenswelt auswirkt.
Eine 10. Klasse der Fredersdorf-Vogelsdorf Oberschule hatte die Ausstellungsentwicklung als „Jugendrat“ begleitet und nahm auch an der Preisverleihung teil. „Mit unserer Ausstellung ‚Das Netz‘ möchten
wir den dringend notwendigen Austausch über die Chancen
und Herausforderungen des digitalen Wandels aktiv mitgestalten. Als Preisträger im Wettbewerb ‚Ausgezeichnete Orte‘ sind
wir Teil eines interessanten und anregenden Netzwerks und
können so unsere spannende neue Ausstellung noch besser
bekannt machen“, kommentierte Museumsdirektor Dirk Böndel
die Auszeichnung. Im Anschluss an die Preisverleihung wurde
den Gästen eine exklusive Ausstellungsführung mit den Kuratoren geboten. Die Dauerausstellung konnte sich übrigens auch
über die Auszeichnung als Bundessieger in der Kategorie Kultur freuen. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 9:00 bis
17:30 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00
Uhr geöffnet. Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin-Kreuzberg.
www.sdtb.de
Fotos: Vernetzte Welten: Deutschland – Land der Ideen/Christof Rieken · Meister Eder: Deutschland – Land der Ideen/Matthias Kneppeck, Fotoagentur FOX
Meister Eder und das Internet
In vielen Branchen ist das Internet zu einem selbstverständlichen
Teil der Arbeitswelt geworden. Doch gerade in traditionellen Bereichen wie dem Handwerk gibt es noch digitales Entwicklungspotenzial. Das Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und
Kommunikation der Handwerkskammer Koblenz hat sich auf
die Vermittlung von digitalen
Kompetenzen spezialisiert. In
dem Projekt „IT-Schulungen für
Menschen in Handwerksberufen“ werden Lehrlinge, Gesellen
und Meister zum Beispiel im
Umgang mit Softwarelösungen
oder dem Aufbau einer firmeneigenen Website geschult.
Die Preisverleihung des Projekts fand auf der 10. Koblenzer Nacht der Technik statt.
Julia
Klöckner,
stellvertretende Vorsitzende der CDU
Deutschland, besuchte als Ehrengast die Veranstaltung und
übergab gemeinsam mit Eric
Schuster, Deutsche Bank, die
Ehrung. Dabei betonte Eric
Schuster: „Das Kompetenzzentrum Koblenz macht die Menschen fit für den neuen digitalen Arbeitsalltag: Gefragt
sind neben IT-Know-how Kreativität, Teamfähigkeit und
die Bereitschaft, über den eigenen Tellerrand zu blicken.“
www.hwk-kompetenzzentrum.de
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 8
INNOVATIONSKRAFTWERK
Die webbasierte Open Innovation Plattform widmet sich
Problemlösungsprozessen aus unterschiedlichsten
Perspektiven.
Preisverleihung
Hessisch Lichtenau
gewinnt Ideenwettbewerb
zum Wohnen im Alter
Wie sieht lebenswertes und bezahlbares Wohnen in einer alternden Gesellschaft aus? Wie können Deutschlands Städte altersgerechter werden? Und wie lässt sich
für Jung und Alt ein attraktives Wohnumfeld schaffen? Auf
Innovationskraftwerk.de suchten die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, inno-focus businessconsulting und
das Stuttgarter Unternehmen KUBUS360 Antworten auf
diese Fragen.
Eine Expertenjury zum Thema „Wohnen im Alter“ wählte die
besten Vorschläge aus, die die Wettbewerbsinitiatoren Ende
Oktober würdigten und mit Prämien im Gesamtwert von rund
6.500 Euro belohnten. Die Preisverleihung fand im Hause des
Stuttgarter Immobilienunternehmens im Rahmen eines Netzwerkabends mit dem Oberthema „Wohnen im Alter“ statt. Matthias
Wendt, Mitinitiator des Innovationskraftwerks und Geschäftsführer der Innovationsberatung inno-focus businessconsulting, ehrte
gemeinsam mit Cathrin Dietz, Mitglied der Geschäftsleitung von
KUBUS360, und Dr. Stephan Wilhelm, Leiter des Präsidialbüros
der Fraunhofer-Gesellschaft und Vertreter der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, die Gewinner. Cathrin Dietz, Architektin
und Mitglied der Unternehmensleitung der KUBUS360 GmbH,
erläuterte das Engagement des Unternehmens : „Wir bei KUBUS
suchen nach neuen, zeitgemäßen Konzepten und denken hier
im Lebenszyklus von Immobilien – der nachhaltige Umgang mit
Bestandsimmobilien ist das Thema der Stunde!“
Foto: KUBUS360 GmbH
„Barrierefreie Innenstadt“ überzeugt
Jürgen Herwig, Bürgermeister der Stadt Hessisch Lichtenau, konnte die Fachjury, der unter anderem die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen Prof. Dr. Ursula
Lehr angehört, mit seiner Idee überzeugen. Der Erstplatzierte
erhält 2.500 Euro als Siegprämie. Unter dem Titel „Barrierefreie
Innenstadt“ erläuterte Jürgen Herwig in seiner Einreichung das
Vorgehen der hessischen Kleinstadt bei der Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes für ältere und mobilitätseingeschränkte
Menschen. Auf einer Länge von rund 750 Metern wurde bisher
zum Beispiel ein barrierefreier Streifen ausgebaut, über den alle
Menschen die zentralen Stellen in der Innenstadt gut erreichen
können. Jurymitglied Prof. Dr. Lehr unterstrich die Bedeutung
V.l.n.r.: Dr. Stephan Wilhelm (Fraunhofer-Gesellschaft und „Deutschland
– Land der Ideen“), Matthias Wendt (inno-focus businessconsulting),
Harry Mühl (2. Platz), Ralf Eckert (stellvertretend für Dr. Thomas Frenken,
3. Platz), Jürgen Herwig (1. Platz), Dr. Hartmut Wolter (Gewinner des
Sonderpreises „KUBUS360-Perspektive_2036 für nachhaltiges Planen
und Bauen“), Cathrin Dietz (KUBUS360).
der Siegeridee: „Das Wohnumfeld ist ein bedeutsamer Aspekt
für die Lebenszufriedenheit im Alter. An der Idee hat die Jury
besonders überzeugt, dass sie durch die Gestaltung eines barrierefreien Wohnumfeldes die Aktivität der Menschen im Alter unterstützt. Nun kommt es darauf an, die Idee so fortzuentwickeln,
dass noch mehr getan wird, um Bewegung anzuregen.“ Das
Projekt der „Barrierefreien Innenstadt“ kann nun unter anderem
mit 5.000 Euro ausgebaut werden, die inno-focus businessconsulting zusätzlich zum Preisgeld für die Ideenumsetzung beisteuert. Außerdem hat sich aus der Jury ein Beraterkreis angeboten,
der Jürgen Hellwig gemeinsam mit KUBUS360 bei der weiteren
Verwirklichung der Vision von der barrierefreien Innenstadt unterstützen wird.
Die Innovationsberatung inno-focus businessconsulting stiftete
die Preise und stellt die 5.000 Euro zur Verfügung, damit die
Siegeridee weiter umgesetzt werden kann. Matthias Wendt zog
eine positive Bilanz: „Mit diesem Ideenwettbewerb haben wir
gezeigt, dass Open Innovation nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im gesellschaftlichen Bereich erfolgreich angewendet
werden kann. Jetzt gilt es, die Ideen umzusetzen und so Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Dabei unterstützen
wir sowohl KUBUS360 als auch die Gewinner sehr gerne.“
Alle Ideen finden Sie hier (vollständig lesbar erst nach kurzer Registrierung): innovationskraftwerk.de/Wettbewerb/Kubus360/
WohnenImAlter/Ideen “
Sehen Sie hier ein Video mit Statements
der Jury zu den Siegerideen: https://youtu.be/YZZ6kBweIVU
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Interview
Freie Fahrt für Hessisch Lichtenaus Senioren
Im Ideenwettbewerb des Innovationskraftwerks „Jeder will alt werden, keiner will
alt wohnen“ setzte sich eine Idee aus der
Kleinstadt Hessisch Lichtenau durch. Wir
sprachen mit Ideengeber und Bürgermeister Jürgen Herwig.
Foto: Andreas Karnebogen
Worum geht es in Ihrer Siegeridee?
Die Wege der Innenstadt Hessisch Lichtenau sind zum großen Teil nach historischem Vorbild mit Natursteinpflaster
ausgestattet. Das hat eine die Mobilität
einschränkende Wirkung auf ältere, gehbehinderte Menschen oder Personen mit
Kinderwagen. Aus diesem Grund wurde
auf einer Länge von circa 750 Metern
ein etwa ein Meter breiter barrierefreier
Streifen ausgebaut, damit die Innenstadt
für alle Menschen attraktiv und lebenswert bleibt.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen?
Nachdem ich als Bürgermeister mit einer
inzwischen 16-jährigen Amtszeit feststellen konnte, dass in den letzten Jahren
ältere Menschen ihre motorischen Einschränkungen kompensieren konnten,
indem sie entweder mit Rollatoren oder
Rollstühlen in unserer Stadt unterwegs
waren, ist mir klar geworden, dass die
Pflasterung von Innenstadtbereichen
für diese Menschen nur mit Schwierigkeiten zu bewältigen ist. Auf einem 90.
Geburtstag erzählte mir die Jubilarin,
dass es für sie ganz schwierig sei, einen
100 Meter langen Weg zum Frisör mit
ihrem Rollator zu überwinden. Und damit
war die Idee geboren: Wir nehmen auf
einer Breite von einem Meter die Pflastersteine heraus und schaffen durch ein
glattes Pflaster eine allumfängliche gute
Bewegungsmöglichkeit für diesen Personenkreis – und erhalten gleichzeitig das
historische Bild unserer Innenstadt.
Die Idee ist in Teilen bereits verwirklicht.
Mit welchen Widerständen hatten Sie
bei der bisherigen Umsetzung zu kämpfen?
Nachdem ich die Möglichkeit gefunden
hatte, im Rahmen des aktuellen Stadtumbauprozesses auch das zuständige
Hessische Ministerium von der Idee zu
überzeugen und unser Vorhaben in das
Förderprogramm aufzunehmen, war ich
guten Mutes und machte mich mit Freude
daran, dieses Projekt zur Umsetzung zu
bringen. Leider erwarteten mich Widerstände im Magistrat der Stadt Hessisch
Lichtenau und das Projekt wurde dort abgelehnt. Ich gab aber nicht auf, sondern
nutzte die Chance, die Stadtverordnetenversammlung von der Sinnhaftigkeit dieses Projektes zu überzeugen. Dort wurde
dann die Umsetzung beschlossen.
Für Ihre Siegeridee gibt es 1.500 Euro
Preisgeld. Außerdem stellt inno-focus
businessconsulting 5.000 Euro für die
weitere Umsetzung Ihres Konzepts zur
Verfügung. Wie stellen Sie sich die Fortentwicklung der „barrierefreien Innenstadt“ vor?
Nachdem nunmehr der öffentliche Verkehrsbereich sehr barrierefrei umgestaltet
worden ist, stellt sich noch ein größeres
Problem hinsichtlich der Erreichbarkeit
von Geschäften in unserer Innenstadt
durch Rollatorfahrer und -fahrerinnen
oder Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen dar.
Hier könnte ich mir vorstellen, dass ich in
Zusammenarbeit mit den Geschäftsleuten
ein Ingenieurbüro beauftragten könnte,
sich exemplarisch mit der Zuwegung und
der Schaffung von barrierefreien Eingängen in die Geschäfte zu beschäftigten.
Hier gilt es insbesondere nach Lösungen
zu suchen, damit der Ein- beziehungsweise Ausgang des Geschäfts, der den
öffentlichen Verkehrsraum tangiert, exemplarisch betrachtet und bewertet werden
soll. Dafür würde ich entsprechende Finanzmittel zur Verfügung stellen.
Ausgezeichnet wurden
folgende Ideen:
Platz 1, dotiert mit 2.500 Euro:
„Barrierefreie Innenstadt“ von Jürgen
Herwig, Bürgermeister der Stadt
Hessisch Lichtenau
Platz 2, dotiert mit 1.500 Euro:
„Erdgeschosse für Senioren“ von
Harry Mühl, Rechtsanwalt aus
Bruchsal
Platz 3, dotiert mit 1.000 Euro:
„neocon – Nachbarschaftshilfe 2.0“
von Dr. Thomas Frenken, CEO der
oldntec GmbH aus Oldenburg
Sonderpreis „KUBUS360-Perspektive_2036 für nachhaltiges Planen
und Bauen“ dotiert mit 1.500 Euro:
„WohnWerkstatt im Dorf“ von
Dr. Hartmut Wolter, Geschäftsführer
des Freie Altenarbeit Göttingen e.V.
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Netzwerk
Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ knüpft Netzwerke und schafft Synergien, die zu
guten Ideen, Innovationen und gemeinsamen Projekten mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kultur
und Wissenschaft führen.
Austausch
Fotos: Deutschland – Land der Ideen/Christof Rieken
Nachhaltige Beziehungen zu Georgien
Auf Initiative von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier
hat „Deutschland – Land der Ideen“ im Oktober eine Delegation aus Georgien zum Thema „Standortmarketing“ empfangen.
Zehn hochrangige Teilnehmer georgischer Organisationen aus
den Bereichen „Nachhaltige Landwirtschaft“ und „Nachhaltiger
Tourismus“ nutzten in Berlin die Gelegenheit zum Erfahrungsund Wissensaustausch mit deutschen Vertretern. Die Experten
für Standortkommunikation diskutierten gemeinsam Positionierungsmöglichkeiten für Georgien und neue Formen der deutschgeorgischen Wirtschaftszusammenarbeit.
Neben einem Workshop im Auswärtigen Amt standen der Besuch einer Bio-Supermarktkette und Gespräche mit deutschen
Winzern auf dem Programm, um der georgischen Delegation
Anregungen für ihre Weinvermarktung zu geben. Als Best-Practice-Beispiel für den erfolgreichen Vertrieb biologischer Lebensmittel wurde das Ökodorf Brodowin in Brandenburg besucht.
Im 40. Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft zwischen Saarbrücken und Tiflis durfte auch ein Empfang in der Landesvertretung Saarland nicht fehlen, bei dem die historisch gewachsenen
deutsch-georgischen Beziehungen besprochen wurden und ein
Austausch über die jeweiligen Maßnahmen zur Wirtschaftsentwicklung und Tourismusförderung stattfand. Vorträge der
Deutschen Zentrale für Tourismus und weiterer Nation BrandingExperten rundeten das vielfältige Programm ab und ermöglichten beiden Seiten das Knüpfen neuer Wirtschaftskontakte sowie
Anregungen für zukünftige Kooperationen.
Zum Abschluss der Reise traf die Gruppe im Auswärtigen Amt
auf die beiden Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Giorgi Kwirikaschwili und präsentierte die Ergebnisse des viertägigen Fachaustauschs. Gerade vor dem Hintergrund von EUAssoziierungs- und Freihandelsabkommen möchte Deutschland
den Reformweg Georgiens weiter begleiten und unterstützen.
Der Rückbesuch in Tiflis zur Verstetigung des
Dialogs zwischen beiden Ländern findet im Dezember
statt. Hier werden
vor allem die
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein georgischer Amtskollege Giorgi Kwirikaschwili gemeinsam mit der georgischen Delegation und Mitarbeitern von „Deutschland – Land der Ideen“.
Christian Baier (Leiter Marketing & Unternehmensstrategie der Bio
Company GmbH) im Gespräch mit den Delegationsmitgliedern über die
Vermarktung biologischer Lebensmittel in Deutschland.
Planungen zum Gastlandauftritt Georgiens bei der Frankfurter
Buchmesse 2018 im Vordergrund stehen, der Georgien eine
sehr gute Gelegenheit bietet, sich in Deutschland in all seiner
kulturellen, kulinarischen und touristischen
Vielfalt zu präsentieren.
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 11
Nachgefragt
Was wurde aus...
dem Projekt „Das Geld hängt
an den Bäumen“?
„Lokal, sozial, nachhaltig“ – so lautet das Motto der gemeinnützigen Das
Geld hängt an den Bäumen GmbH. Obst, das sonst an den Bäumen verfaulen würde, wird von den Mitarbeitern des Projekts geerntet, verarbeitet
und als zusatzstofffreier Saft verkauft. Im Interview berichtet die
Geschäftsführerin Svenja Weber, wie es mit dem Projekt seit
der Auszeichnung 2010 weiterging.
Fotos: Das Geld hängt an den Bäumen gGmbH
Vor fünf Jahren wurden Sie als „Ausgewählter Ort“ im Land der Ideen ausgezeichnet. Was waren die größten Erfolge mit Ihrem Projekt?
Unseren größten Erfolg sehen wir darin,
dass wir jedes Jahr weitere Arbeitsplätze schaffen konnten. Aus einem anfänglichen Projektgedanken ist ein kleines,
gemeinnütziges Unternehmen geworden.
Heute im Jahr 2015 zählen wir neun sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze,
eine bunte Mischung an Menschen, die
es sonst sehr schwer haben würden auf
dem 1. Arbeitsmarkt. Auch haben wir viele Kunden, Partner und Freunde gewonnen, die über die Jahre dazu beigetragen
haben, dass sich der Verkauf unseres Saftes unter der Marke „Nachbars Garten“
vervielfacht hat und wir weitere Produkte
entwickeln konnten, wie unsere kleinen
Mischsäfte oder unsere Apfelschorle
„Zwei auf einen Streich“. Kunden wie zum
Beispiel Otto oder Google konnten wir
von der Qualität der Säfte sowie von dem
Projektgedanken, aus nicht verwertetem
Obst gesunde, leckere Säfte zu machen
und durch die Vermarktung Arbeitsplätze
für Menschen mit Handicap zu schaffen,
überzeugen –
auch im Hamburger Rathaus
trinkt man seit einiger Zeit unseren
Saft. Den Zuspruch
und das Feedback von
Kunden, Freunden und
Kooperationspartner,
das tolle Team an Mitarbeitern aber auch die ehrenamtlichen
Helfer, die uns immer wieder unterstützen
zählen wir zu unseren Erfolgen. Denn der
Dreiklang der unser Projekt beschreibt:
lokal, sozial, nachhaltig, wird gesehen,
weitergetragen und wertgeschätzt.
Arbeiten Sie derzeit an neuen Projekten
oder an einer Weiterentwicklung Ihrer
Idee?
Wir haben unsere Produktpalette von
den Säften in den letzten Jahren erweitert und arbeiten nun an verschiedenen
Projekten rund um unsere Kernidee,
Menschen mit Handicap in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu
führen durch die Verwertung von Obst,
welches sonst nicht genutzt wird. Wir haben seit Anfang des Jahres das
erste Mal einen festen Mietvertrag für zehn Jahre in Hamburg Altona. Eine kleine Produktionsküche
ermöglicht uns dort
nun in verschiedenen
Veredelungsprozess
weitere Produkte, wie
beispielsweise
Marmeladen, Gelees oder
Cidre zu entwickeln. Kleine
Projekte wie Koch- oder Ernährungskurse
für benachteiligte Kinder oder größere
Überlegungen wie die Übernahme von
Teilproduktionsprozessen in einer Fertigungskette durch unsere Mitarbeiter:
Hier gibt es viele Ideen. Auch ist es eine
Idee, das Projekt in andere Städte zu tragen. Anfragen haben wir immer wieder.
Wir könnten uns auch vorstellen, eine
eigene Mosterei zu betreiben. So entwickeln sich immer wieder weitere Ideen
aus Gesprächen mit Kunden und Partnern – immer mit dem Ziel, wertschätzende Arbeitsplätze zu schaffen für einen
Kreis von Menschen, die es schwer haben einen Arbeitsplatz auf dem normalen
Arbeitsmarkt zu finden.
Wie oder wo kommen Sie am besten
auf neue Ideen?
Beim Joggen oder aber beim Einschlafen.
Dafür habe ich dann ein kleines Notizbuch auf dem Boden neben meinem Bett
liegen, da wird alles aufgeschrieben. Ich
glaube, ich habe die besten Ideen, wenn
andere sich ausruhen.
Weitere Informationen zum Projekt unter
www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de.
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 12
Netzwerk
Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ knüpft Netzwerke und schafft Synergien, die zu
guten Ideen, Innovationen und gemeinsamen Projekten mit Partnern aus Politik, Wirtschaft, Kultur
und Wissenschaft führen.
Ehrenbotschafter
Grüße aus dem All
Am Vorabend des Tags der Deutschen Industrie berichtete ein
ganz besonderer Gast über seinen Blick auf die Welt. Der ESAAstronaut Dr. Alexander Gerst bot dem Publikum Einblicke in seine
Arbeit und betonte die Bedeutung von Ideen für den Fortschritt.
Die Titelmusik von „Star Wars“ kündigte ihn an: ESA-Astronaut
Dr. Alexander Gerst war der Ehrengast am Abend des 2. Novembers, dem Eröffnungsabend des Tags der Deutschen Industrie im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof. Im Gespräch mit
Moderator Jörg Thadeusz berichtete er über seine Zeit auf der
ISS im Jahr 2014, russische Rituale beim Start der Astronauten
und das Problem, die Stadt Köln aus dem Weltall zu erkennen.
Auf unterhaltsame Weise brachte der Geowissenschaftler den
Zuhörern die wissenschaftlichen Experimente, die auf der ISS
durchgeführt wurden, näher. Neben dem Erkenntnisgewinn aus
physikalischen oder medizinischen Versuchen brachte der Astronaut aber auch andere Einsichten mit: Wie groß der Einfluss der
Menschen auf den Planeten Erde ist – und das nicht nur im positiven Sinne –, zeigte sich für Gerst am Beispiel von Bildern abgeholzter Regenwaldflächen. Diese Fläche sei selbst mit der Kenntnis der Quadratmeterzahlen kaum nachvollziehbar. Ein Film, in
dem der Astronaut eine Ehrentafel der Initiative „Deutschland –
Land der Ideen“ in der ISS anbrachte, verdeutlichte im Anschluss
an das Gespräch die Bedeutung von Ideen, die letztlich immer
zum Fortschritt der Menschheit beitragen. Ulrich Grillo, der neben dem Amt des BDI-Präsidenten auch das Amt des Präsidenten
des Deutschland – Land der Ideen e. V. innehat, überreichte Dr.
Alexander Gerst anschließend zur Aufnahme in den Deutschland – Land der Ideen e. V. eine Ehrentafel. „Neben mir steht
ein Botschafter vom Land der Ideen, der den Gedanken der Initiative am weitesten entfernt von uns repräsentiert hat. Deswegen
erlaube ich mir, Sie heute zum Ehrenmitglied der Initiative zu
ernennen“, so Grillo. Gerst schloss an seine Dankesworte einen
Aufruf an, sich die Bedeutung der Raumfahrt auch abseits eines
wirtschaftlichen Nutzens zu vergegenwärtigen. „Menschen sind
Entdecker. Und sie werden es immer bleiben! Wir Menschen
brauchen eine Perspektive auf uns selbst. Dadurch lernen wir
Dinge, die uns helfen, unseren eigenen Planeten zu schützen.“
Interview
Fotos: Christian Kruppa/BDI · Shutterstock/IM_photo
„Der besondere Ort ist die Erde, nicht der Weltraum.“
Was bedeutet es Ihnen, als Botschafter
für das Land der Ideen bis zur ISS zu
fliegen?
Es freut mich natürlich sehr, dass ich als
Botschafter für das Land der Ideen werben konnte und die Plakette mit auf der
Raumstation hatte. Mir persönlich lag das
sehr am Herzen, denn Deutschland ist
nicht von ungefähr das Land der Ideen.
Das ist harte Arbeit, die für unsere Zukunft
sehr wichtig ist. Deutschland als rohstoffarmes Land ist auf die Ideen als Kapital
angewiesen. Das ist das, was wir weiterentwickeln, pflegen und auch der nachfolgenden Generation vorleben müssen. Ich
wurde selbst früher inspiriert von anderen
Astronauten oder Wissenschaftlern. Als
Kinder nehmen wir das, was wir sehen,
als normal an. Wir definieren so unseren
Spielraum, unsere eigenen Möglichkeiten. Und dadurch, dass wir den jungen
Menschen zeigen, was da draußen möglich ist, kreieren wir die unterschiedlichsten
Möglichkeiten für ihre Zukunft.
Was würden Sie denn jungen Menschen
weitergeben wollen, die ebenfalls Astronaut werden wollen?
Erst einmal ist es wichtig zu erkennen,
dass gar nicht jeder Astronaut werden
muss. Wenn man Träume hat, sollte man
in jedem Fall versuchen, diese umzusetzen. Ob Astronaut, Pilot, Wissenschaftler oder Ingenieur – all das ist möglich,
egal ob für Mädchen oder Jungen. Es ist
wichtig, dass wir uns einen Traum nicht
ausreden lassen und dass wir uns auch
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 unsere Neugierde nicht ausreden lassen.
Denn einmal wird sich daraus eine Chance ergeben und wir werden erstaunt sein,
dass es doch funktioniert. So war ich erstaunt, dass ich Astronaut geworden bin.
Ich hätte nicht damit gerechnet. Sicherlich haben die meisten jungen Menschen
einen Traum, den sie oder er sich nicht
traut zu äußern oder mal zu probieren.
Meine Nachricht an die jungen Menschen: Gebt der Sache eine Chance und
probiert es!
Wie sehen Ihre nächsten Pläne aus?
Als ESA-Astronaut ist man Berufsastronaut und Teil des Astronautenkorps. Die
ESA zählt also darauf, dass sie uns immer wieder in den Weltraum schicken
kann. Aber wann das genau sein wird,
das kann man jetzt noch nicht genau sa-
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gen. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Im Moment ist die nächste Mission noch
nicht geplant, aber ich halte mich natürlich zur Verfügung. Ich habe aber auch
noch eine andere Arbeit bei der ESA: Ich
helfe meinen Kollegen, die noch nicht geflogen sind, sich auch auf ihre Weltraummission vorzubereiten und stehe ihnen mit
Rat und Tat zu Seite. Das ist eine tolle
Aufgabe, die am Europäischen Astronautenzentrum in Köln – der Heimat aller europäischen Astronauten – zwischen den
Missionen ansteht.
Welche Erkenntnis haben Sie von der
ISS mitgenommen?
Wir dürfen nicht vergessen, dass Menschen Entdecker sind. Das ist der eigentliche Grund, warum wir in den Weltraum
fliegen. Seit wir Schiffe bauen konnten,
sind wir nicht mehr nur bis zum Horizont
gefahren, sondern auch darüber hinaus.
Erst seit ganz kurzer Zeit, seit rund fünfzig
Jahren, können wir den Weltraum entdecken. Die Raumfahrt ist letztlich auch
eine Investition in unsere eigene Zukunft.
Wenn wir das vergessen, entstehen uns
langfristig Nachteile daraus. Wir fliegen
in den Weltraum, weil wir so eine andere Sichtweise auf unsere Erde erlangen
können. Eventuell entstehen dadurch Lösungen, wie wir unseren Planeten besser
schützen können. Die Menschen denken
oft, wer im Weltraum war, war an einem
ganz besonderen Ort. Das stimmt aber
gar nicht, denn der eigentlich so besondere Ort ist unsere Erde – und das dürfen
wir nicht vergessen.
Tag der Deutschen Industrie 2015
Ein Hauch von Zukunft an historischem Ort
Fotos: Christian Kruppa/BDI
„Deutschland 2030“ war das Thema, zu dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel im über hundertjährigen Gebäude des Berliner Postbahnhof am
Ostbahnhof sprach.
Einen ganz besonderen Ort hatte sich der Bundesverband der
Deutschen Industrie e. V. für den diesjährigen Tag der Deutschen
Industrie am 3. November ausgesucht. Zum Motto „Deutschland
2030“ trafen sich über 1.000 Entscheider aus Wirtschaft und
Politik erstmals im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof im ehemaligen Ostteil der Stadt. Vor historischer Kulisse tauschten die
Gäste sich in angeregten Gesprächen über aktuelle Themen wie
die Flüchtlingsfrage, die Chancen der Digitalisierung, Datenmanagement und Klimaschutz aus. Als Gastredner sprachen unter
anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sowie der amerikanische Botschafter John
B. Emerson.
BDI-Präsident Ulrich Grillo sieht eine größere Einigkeit in der Koalition als wichtigen Faktor für den erfolgreichen Umgang mit
anstehenden Herausforderungen an. Seine persönliche Vision
für „Deutschland 2030“ formulierte er für das Kamerateam von
„Deutschland – Land der Ideen“ so: „Wir brauchen Breitband
für alle, sonst können wir nicht digitalisieren. Und wir müssen
die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung hin-
bekommen: Wir brauchen einen europäischen digitalen Binnenmarkt.“ Auch Kanzlerin Angela Merkel ging in ihrer Rede auf
die Bedeutung der Digitalisierung für das Wirtschaftswachstum
ein und betonte: „Jetzt sind wir in einer spannenden Zeit, in der
die Digitalisierung mehr und mehr gerade auch in die Wirtschaft
Einzug hält – deshalb Industrie 4.0, deshalb die Digitale Agenda der Bundesregierung. Es geht um viele Fragen – um Infrastrukturen, um Produktionsprozesse, um Vermarktungsprozesse,
um Beziehungen zum Kunden, das Klima beziehungsweise die
Anpassung der Bedingungen, unter denen in Zukunft Arbeit stattfinden wird“, so die Kanzlerin.
Impressionen des Gipfeltreffens der deutschen Wirtschaft mit
Statements von Ulrich Grillo, Cem Özdemir (Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die
Grünen), dem Präsidenten der Universität
Potsdam, Prof. Oliver Günther, und anderen finden Sie hier: www.youtube.com/
landderideen
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 14
Buchpräsentation
Deutsche Marken
Lutz Dietzold (Rat für
Formgebung), Andrej
Kupetz (Rat für Formgebung), Matthias
Machnig (Staatssekretär
im Bundesministerium für
Wirtschaft und Energie),
Peter Pfeiffer (Präsident
Rat für Formgebung).
Fotos: oben: Rat für Formgebung/Thomas Koy · unten: Rat für Formgebung/Martin Diepold
Bereits im dritten Jahr veröffentlicht der Rat für Formgebung das Buch „Die großen deutschen Marken“. Die neueste Ausgabe
wurde Anfang Oktober in Berlin vorgestellt.
Jeder kann aus dem Stehgreif einige bekannte Marken aufzählen. Das, was oft mit ihnen verbunden wird, ist nicht selten auch
das einprägsame Design, das sie aufweisen. Design ist ein wichtiger Bestandteil bei der Markenbildung und wird mittlerweile
auch als Wettbewerbsvorteil gesehen. Bereits 1953 gründete
der Bundesverband der Deutschen Industrie auf Initiative des
Bundestags mit einigen Unternehmen den Rat für Formgebung.
Zu den Stiftungsmitgliedern gehören heute namhafte Unternehmen wie Adidas, Miele oder Porsche, aber auch Institutionen
wie der DIHK oder das Bauhaus-Archiv.
Nach den gestalterischen Meilensteinen aus 60 Jahren Designkultur, die im ersten Band
behandelt wurden, setzte sich
der zweite Band mit besonders innovativen und visionären Unternehmen auseinander. Die diesjährige Ausgabe
steht unter dem Motto: „Einzigartig. Wertvoll. Die großen deutschen Marken.“ und
spiegelt erneut den Mythos
und die Faszination deutscher
Marken wider. Am 1. Oktober 2015 im Soho House in
Berlin fand im Rahmen der Design Gala die Buchpräsentation
von „Die großen deutschen Marken“ statt. Mit dem Ziel, den
Austausch zwischen Nachwuchsdesignern und Vertretern der
Industrie zu fördern, wurden auch die Finalisten des German Design Award 2016 eingeladen. „Design ist ein wichtiger Standortund Wettbewerbsfaktor“, so der Bundesminister für Wirtschaft
und Energie Sigmar Gabriel in seinem Grußwort zur Publikation.
Zahlreiche deutsche Markenunternehmen sind sich der Bedeutung eines konsistenten Designleitbildes durchaus bewusst: „Sie
nutzen Design als Differenzierungsmerkmal – zum Beispiel mit
einer einzigartigen, spezifischen Designsprache, die mithilfe von
produkt- und sortimentsübergreifenden Designleitbildern sichergestellt wird“, so Hautgeschäftsführer
des Rats für Formgebung Andrej
Kupetz.
Die Publikation kann auf der
Webseite
www.german-design-council.de
bestellt werden.
Die Buchpräsentation fand anlässlich der Design Gala 2015
im Soho House in Berlin statt.
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015 Seite 15
VCI und CID – die etwas
anderen Strukturformeln
Nachwuchskräfte
Die Initiative „Chemie im Dialog“ (CID) wurde1979 als Aktionsgemeinschaft der chemischen Industrie aus dem Verband der Chemischen Industrie
(VCI) heraus gegründet. Die Mitglieder – 18 Unternehmen und fünf Verbände, darunter der VCI – finanzieren und konzipieren kommunikative Maßnahmen,
die den Mehrwert der chemischen Industrie und ihrer
Produkte im Alltag sichtbar machen. Die Kampagne
„Ihre Chemie“ richtet sich beispielweise seit Herbst 2010 an die Entscheider
von heute und morgen mit dem Ziel, die Bedeutung der Chemiebranche
für das alltägliche Leben aufzuzeigen. Die neue Kampagne „Deine
Chemie“ legt nun den Fokus auf die jüngere Generation.
Chemische Verbindung
mit Youtubern
Ohne Chemie macht das Leben keinen
Spaß. Wie man dies der jungen Generation näherbringt, zeigt seit Oktober
die Kampagne „Deine Chemie“ der Initiative „Chemie im Dialog“.
Fotos: Shutterstock/ A -R-T und Markovka · Screenshot Youtube-Kanal von Dfashion
Beliebte Youtube-Moderatoren zeigen auf ihren Kanälen ihrer jungen
Fangemeinde, dass Chemie Bestandteil unseres Alltags ist und
durchaus auch außerhalb
des Klassenraums interessant
sein kann. Langfristig soll
die Kampagne Jugendliche
motivieren, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Chemiebranche auch
als potenziellen Arbeitgeber wahrzunehmen. Der Youtube-Superstar Julien Bam ist zum Beispiel
mit seinem Video im Dezember
auf der Videoplattform „Deine
Chemie“ vertreten. Ob es danach
mit der Kooperation mit den Youtubern weitergeht, wird sich zeigen.
Das Interesse bei den Jugendlichen an den Beiträgen ist jedenfalls
erfreulich hoch. „In der chemischen
Industrie sind wir natürlich auch immer
auf der Suche nach motivierten Nachwuchskräften. Eine Kampagne wie ‚Deine Chemie‘
bietet die Möglichkeit, den Jugendlichen auf
Augenhöhe zu begegnen. Dazu gehört aber
auch, den Youtubern bei den Beiträgen ihre
Freiheiten zu lassen“, so Norbert Theis vom
Verband der Chemischen Industrie, Geschäftsführer des Hauptstadtbüros in Berlin.
Weitere Informationen zur Kampagne
finden Sie hier:
www.deine-chemie.de
Die Youtuberin Dfashion bietet
ihrer Fangemeinde Beiträger über
Mode, Schönheit und Lifestyle –
und arbeitete ebenfalls mit dem
VCI für die Kampagne „Deine
Chemie“ zusammen.
www.land-der-ideen.de / Dezember 2015
Seite 16
Termine im Land der Ideen
Fotos: Grüne Woche – Messe Berlin GmbH · Advent auf der Donau – Tourist-Information Stadt Vilshofen
Wenn Schwarzdorn zur Kulisse wird
Im niedersächsischen Bad Rothenfelde
verwandelt sich alle paar Jahre im Rahmen der „lichtsicht – Projektionsbiennale“ („Ausgewählter Ort 2012“) ein altes
Gradierwerk in eine spektakuläre Kulisse. Mit Einbruch
der Dunkelheit bespielen 50 Beamer über eine Höhe von elf Metern
eine etwa einen Kilometer lange Strecke
mit Videokunst. Salzwasser rieselt über
Schwarzdornzweige, die sich auf dem
Steinwall befinden und verleiht den
Projektionen einen ganz besonderen
Charakter. Die Arbeiten internationaler Künstler aus dem Bereich
Video-, Medien- und Projektionskunst sind noch bis Februar
zu bewundern. Ein Begleitprogramm mit Filmen,
Kabarett und Workshops
ergänzt das visuelle Erlebnis. Noch bis zum 7. Februar 2016, Bad Rothenfelde,
www.lichtsicht-biennale.de.
Advent auf der Donau
Seit zwölf Jahren stimmt der etwas andere Weihnachtsmarkt in Vilshofen an
und auch auf der Donau auf Weihnachten ein. Auf einem geschmückten Donauschiff präsentieren Kunsthandwerker ihre Arbeiten. Außerdem wird gelesen, getanzt, musiziert und geschlemmt. Auch an den beiden letzten Adventswochenenden ist der „Schwimmende Christkindlmarkt“ in diesem Jahr
geöffnet. 4. bis 6. und 11. bis 13. Dezember 2015, Vilshofen an der Donau,
www.schwimmender-christkindlmarkt.de.
Hereinspaziert
Im Dezember öffnet das Deutsche Wissenschaftsund Innovationshaus im brasilianischen São Paulo
seine Türen für interessierte Besucher. Dieser erste Tag der offenen Tür wird von den Verbindungsbüros der Universität Münster, Technischen Universität München und Freien Universität Berlin für alle organisiert, die sich
für Forschung in Deutschland interessieren. 8. Dezember 2015, São Paulo,
www.dwih.com.br.
Marokko zu Besuch in Berlin
Die Internationale Grüne Woche
findet 90 Jahre nach Gründung
2016 zum 81. Mal in den Messehallen am Berliner Funkturm statt.
Besucher erwarten kulinarische
Genüsse aber auch zahlreiche
Seminare und Kongresse. Mehr als 300 Symposien, Fachseminare oder
Diskussionsforen informieren über aktuelle Themen
in der Agrarpolitik. Speziell an jüngere Besucher
richtet sich das Schülerprogramm „Grüne Woche young generation“. Als erstes afrikanisches
Land wird sich Marokko unter dem Motto
„Land der Vielfalt, Land für alle Sinne“ präsentieren. 15. bis 24. Januar 2015, Berlin,
www.gruenewoche.de.
Branchentreffen der digitalen Vorreiter
Unter dem Namen „hub conference“ führt der
Bitkom seinen erfolgreichen Trendkongress fort. Der neue Name
steht auch für die internationale Ausrichtung der Veranstaltung, die sich zu
einer der wichtigsten Digitalkonferenzen im deutschsprachigen
Raum entwickelt hat. Die Macher von disruptiven Trends
und smarten Technologien treffen sich in der Hauptstadt.
Zu den Rednern gehören zum Beispiel der Vizepräsident der Europäischen Kommission Andrus Ansip,
Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom Claudia
Nemat oder Prof. Ken Goldberg von der University of California, Berkeley. Themen wie Industrie 4.0, Fintech oder EHealth prägen das Programm. 10. Dezember 2015, Berlin,
www.hub.berlin.
Impressum
Deutschland – Land der Ideen
Land der Ideen Management GmbH
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
Tel.: +49 30 - 206 459 - 0
Fax: +49 30 - 206 459 - 168
E-Mail: [email protected]
www.land-der-ideen.de
V.i.S.d.P.:
Ariane Derks
Redaktion:
Presseteam
Land der Ideen
Management GmbH
Gestaltung:
Jutta Schlotthauer
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