mindestlohn 2015 - Leitfaden Verlag eK

Mindestlohn ................................................................................ ab 01. Januar 2015
F
F
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MiLoG = Mindestlohngesetz
‰
mit zahlreichen Übergangsregelungen / Ausnahmen
‰
Tarifvereinbarungen gehen in jedem Falle vor

unabhängig für welche Branche ........................................................ Näheres siehe unten

allgemeinverbindliche Tarifverträge
‡
können auch niedrige Mindestlöhne vorsehen
‡
diesbezüglich nur bis 31. Dezember 2016
‰
ab 01. Januar 2017 gilt auch hier der Mindestlohn von 8,50 €

für alle Branchen

egal wie viele Arbeitnehmer
‰
Betriebsvereinbarungen können grundsätzlich vorrangig sein

nur bis längstens 31. Dezember 2016 möglich

siehe Beispiele unten
‰
bisherige höhere Vereinbarungen bleiben natürlich bestehen
SV-Meldungen ( = Anmeldung Sozialversicherung )
‰
Entleiher von Arbeitnehmer + Arbeitgeber mit Sitz im Ausland

vor !! Arbeitsbeginn = Anmeldung zur Sozialversicherung
Höhe
‰
8,50 € pro Arbeitsstunde

zukünftige Erhöhungen durch Mindestlohnkommission möglich

dann immer einheitlich zum 01. Januar

sofern keine Ausnahme greift ............................................................ siehe nächste Seiten
‰
= Bruttostundenlohn

bisher gesetzlich noch nicht klar geregelt
®
grundsätzlich steuerpflichtige Lohn-/Gehaltsbestandteile
- bei monatlicher Zahlung
- auch Akkordlohn / Stücklohn oder dergleichen
®
Weihnachts- und / oder Urlaubsgelder
- nur, wenn monatliche Auszahlung werden berücksichtigt
- nur, falls unwiderrufliche Zahlungen
Keine Verteilung bei einmaliger Auszahlung
®
Arbeitgeberzuschuss vermögenswirksame Leistungen
- bei monatlicher Zahlung
▬
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung
▬
Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherungen
▬
Arbeitskleidung vom Arbeitgeber gestellt
▬
Gefahrenzulagen, Schmutzzulagen und dergleichen
▬
Kfz-Gestellung / Nutzung für private Fahrten etc.
▬
Mankogeld / Fehlgeldentschädigung
▬
Reisekostenersatz
▬
steuerfreie Lohnbestandteile
- Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge
▬
Qualitätsprämien / Akkordprämien / Provisionen und dergleichen
- für eine überdurchschnittliche Leistung
▬
Überstundenzuschläge
▬
Umlagen U1 bis U3
- hat immer der Arbeitgeber alleine zu tragen
▬
Werkzeuggeld
falls zur Erstattung tatsächlich angefallener Kosten dienst
®
= für Mindestlohnberechnung zu berücksichtigen
▬
= nicht zu berücksichtigen
‰
‰
‰
kann ab 01. Januar 2017 durch eine Kommission angepasst / erhöht werden

bundeseinheitliche Mindestlohnkommission .................................... § 1 Abs.2 + § 4 MiLoG

mit 3 Arbeitgebervertretern + 3 Arbeitnehmervertretern
‡
Vorschlag von den Tarifparteien und Berufung durch die Bundesregierung

+ je 1 Wissenschaftler von der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite
‡
diese beiden jedoch ohne Stimmrecht

+ 1 Vorsitzenden den beide Seiten gemeinsam benennen
‡
dieser mit Stimmrecht
‡
falls keine mehrheitliche Entscheidung möglich ist
allgemein
‰
für alle Arbeitgeber verbindlich

in allen Beschäftigungsorten in Deutschland
‡
für alle Bundesländer

unabhängig vom Unternehmenssitz des Arbeitgebers

unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Arbeitgebers

Auslagerung auf Zeitarbeitsfirmen etc. nicht möglich
‡
auch für diese gilt der Mindestlohn
grundsätzlich für alle Arbeitsverhältnisse

für Männer und Frauen gleichermaßen

auch für Ehegatten

unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Arbeitnehmers

unabhängig vom Alter des Arbeitnehmers
‡
Schüler, die z. B. einen Mini-Job oder Halbtagsjob nachgehen
|
hier steht ja nicht eine Ausbildung im Vordergrund
|
sondern ein zusätzlicher Verdienst
|
wenn sie unter 18 Jahren sind und keine Ausbildung haben = greift kein
Mindestlohn ............................................................................ § 22 Abs.2 MiLoG

unabhängig vom Wohnsitz des Arbeitnehmers
‡
also auch für Grenzgänger / Wanderarbeiter

egal ob kurzfristig oder langfristig
‡
bereits jetzt müssen hierzu Stundenaufzeichnungen geführt werden !!!

gilt auch für
‡
Kurzarbeiter
‡
Rentner aller Art
‡
Arbeitnehmer in kirchlichen Institutionen
‡
also auch geringfügig Beschäftigte / Aushilfen / Mini-Job
|
Urlaubsanspruch gilt für alle Arbeitnehmer !!
in gleicher Höhe wie andere Mitarbeiter im Betrieb / Unternehmen
anteilig auf seine tatsächlich geleisteten Stunden
Musterbeispiel
Lohn
Stundenlohn 8,50 €
Vollzeitarbeitnehmer
Lohn / Stunden
450,00 €
= 52,9 Stunden
= ca. 174 Stunden
Im Durchschnitt
Urlaubstage pro
Jahr
24,00 Tage
24,00 Tage
24,00 Tage
24,00 Tage
24,00 Tage
Urlaub pro Jahr
30,4 %
100,0 %
24 Tage x 30,4 % = 7,29 Tage
192 Stunden x 30,4 % = 58,36 Stunden
24 Tage
X 8 Stunden = 192 Stunden
Mustertabelle
umgerechnet bei 8 Stunden
täglicher Arbeit
192,00 Std.
192,00 Std.
192,00 Std.
192,00 Std.
192,00 Std.
durchschnittliche MonatsStunden Vollzeitmitarbeiter
174,00 Std.
174,00 Std.
174,00 Std.
174,00 Std.
174,00 Std.
Monatsstunden
Aushilfe/Mini-Job
52,94 Std.
50,00 Std.
45,00 Std.
40,00 Std.
35,00 Std.
in %
30,4%
28,7%
25,9%
23,0%
20,1%
jährliche Urlaubsstunden
Aushilfe/Mini-Job
58,42 Std.
55,17 Std.
49,66 Std.
44,14 Std.
38,62 Std.
durchschnittlich 174 Stunden pro Monat bei einem Vollzeitmitarbeiter in
einer 5-Tage-Woche
pro Stunde Monatsdurchschnittsstunden
8,50 €
174,00 Std.
9,00 €
174,00 Std.
10,00 €
174,00 Std.
10,50 €
174,00 Std.
11,00 €
174,00 Std.
11,50 €
174,00 Std.
12,00 €
174,00 Std.
Mindestlohn / Steuerbrutto
1.479,00 €
1.566,00 €
1.740,00 €
1.827,00 €
1.914,00 €
2.001,00 €
2.088,00 €
6-Wochen-Lohnfortzahlung gilt für alle Arbeitnehmer
Kopie eine Krankmeldung muss vorgelegt werden
maßgebend
‡
die tatsächlich geleistete Arbeit etc.
‡
nicht unbedingt die Vertragsgestaltung / Vereinbarung im Vertrag
|

F
Stundenaufzeichnungspflicht ............................................................................................ § 17 MiLoG
‰
§ 8 Abs.1 + § 8 a SGB IV = Sozialgesetzbuch

= Mini-Job´s von 0,01 € bis 450,00 € ............................................ immer, ohne Ausnahme
Monatslohn pro Stunde
maximale Stunden
450,00 €
8,50 €
52,94 Std.
450,00 €
9,00 €
50,00 Std.
450,00 €
9,50 €
47,37 Std.
450,00 €
10,00 €
45,00 Std.
450,00 €
10,50 €
42,86 Std.
450,00 €
11,00 €
40,91 Std.
450,00 €
11,50 €
39,13 Std.
450,00 €
12,00 €
37,50 Std.
‰
‰
‰

in Privathaushalten ............................................................. keine Aufzeichnungspflicht
§ 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz

grundsätzlich immer Aufzeichnungspflicht, unabhängig vom Lohn / Gehalt
‡
es werden Erleichterungen kommen
‡
für die Arbeitnehmer, die einwandfrei über dem Mindestlohn verdienen

gilt speziell für folgende kritische Branchen
‡
Auf- und Abbau bei Messen / Ausstellungen
‡
Bau
‡
Beherbergung / Übernachtung
‡
Fleischwirtschaft
‡
Forstwirtschaft
‡
Gebäudereinigung
‡
Gaststätten
‡
Logistikwesen
‡
Paketdienste
‡
Personenbeförderung
‡
Schausteller
‡
Speditionen /Transportwesen
Teilzeit- und Vollzeitmitarbeiter ......................................................................... wahrscheinlich

eventuell keine Aufzeichnungspflicht
‡
falls wesentlich höherer Lohn als jeweiliger Mindestlohn

vertragliche Vereinbarungen über die Wochen-/Monatsarbeitszeit = sinnvoll
Wann sind die Aufzeichnungen vom Arbeitnehmer / Arbeitgeber zu machen?
‡
spätestens bis zum Ablauf des 7. Tages
|
die letzten 7 Tage brauchen bei Kontrollen nicht vorgelegt werden
|
sondern nur die Aufzeichnungen davor
‡
Empfehlung: ......................................................... wöchentliche Aufzeichnung / Listen
‰
folgende Angaben sind erforderlich: ............................................................... 17 Abs.1 MiLoG

Beginn der Arbeitszeit = Uhrzeit

Ende der Arbeitszeit = Uhrzeit

Dauer der täglichen Arbeitszeit = Stunden
‡
Pausen und dergleichen sind abzuziehen

Erleichterung bei der Aufzeichnung für Arbeitnehmer
‡
die ausschließlich mobil tätig sind
|
Abfallsammlung
|
Gütertransport
|
Kurierdienste
|
Personenbeförderung
|
Straßenreinigung
|
Winterdienst
|
Zusteller aller Art
‡
die an keine festen Arbeitszeiten ( Beginn / Ende ) gebunden sind
|
= eigenverantwortliche für ihre tägliche Arbeitszeit
‡
nur Aufzeichnung der täglichen Arbeitszeit = Stunden, abzüglich Pausen
‰
Kontrolle durch den Zoll






‰
‰
§ 14 MiLoG
§§ 2-6, 14, 15-20, 22, 23 SchwarzArbG = Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
erscheint unangemeldet
unverzügliche Vorlage der Aufzeichnungen vor 7 Tagen und früher
was darf der Zoll alles:
‡
Befragung von Personen
‡
Einsichtnahme in alle Geschäftsunterlagen
‡
Geschäftsräume / Geschäftsgrundstücks betreten ....... während der Geschäftszeiten
‡
nicht: .......................................... Öffnung des Safe, außer bei begründetem Verdacht
weitere Durchsuchungsmaßnahmen nur bei begründeten Verdachtsmomenten
Kontrolle auch im Rahmen von:

Prüfung durch die Deutsche Rentenversicherung
‡
alle Betriebe in der Bundesrepublik Deutschland
‡
werden sowieso lückenlos alle 4 Jahre geprüft
‡
wenn mindestens 1 Arbeitnehmer – kann auch nur 1 Mini-Job sein – beschäftigt
wird

Prüfungen durch andere Behörden
‡
Arbeitsamt
‡
Finanzamt etc. bei Lohnsteuer- und Betriebsprüfungen ................ vorläufig noch nicht
Aufbewahrungspflicht ..................................................................... 2 Jahre, § 17 Abs.1 MiLoG

Beginn mit Ende des Jahres der letzten Eintragung
Stunden Dezember 2015
Beginn der 2-Jahres-Frist
Ende der Aufbewahrungsfrist
Vernichtung der Stundenaufzeichnungen
‰
‰
F
letzte Eintrag am 02. Januar 2016
31. Dezember 2016 24:00 Uhr
01. Januar 2017
0:00 Uhr
31. Dezember 2018 24:00 Uhr
ab 01. Januar 2019
‡
Stunden Januar 2014,Aufzeichnung für Januar
in welcher Sprache und Ort der Aufbewahrung:

immer zwangsweise in deutscher Sprache

Aufbewahrung in Deutschland = Ort der Tätigkeit der Arbeitnehmer
Muster ...................................................................................................................... siehe Anlage
Ausnahmen = kein Mindestlohn
‰
§ 9 Abs.1 + § 22 + § 24 Abs.1 MiLoG, § 11 AEntG = Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 5 TVG =
Tarifvertragsgesetz, § 3a AÜG = Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz
‰
1-Euro-Job´s

kein Mindestlohn .................................................... da Eingliederung im Vordergrund steht

außerdem erhalten diese Personen zusätzliche Leistungen vom Arbeitsamt und
dergleichen
‰
Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst
Geltungsbereich
Bundesgebiet
‰
ab
01.06.2012
01.02.2013
01.10.2014
Arbeitnehmerüberlassung
Geltungsbereich
West
Ost mit Berlin
‰
West mit Berlin
Ost
‰
Untergrenze
7,89 €
8,19 €
8,50 €
8,80 €
7,01 €
7,50 €
7,86 €
8,20 €
ab
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2014
01.01.2015
im pädagogischen Bereich
13,00 €
13,35 €
11,65 €
12,50 €
Auszubildende / Berufsausbildung

unabhängig vom Alter
‡
während dieser Zeit greift kein Mindestlohn
‡
da die Ausbildung hier im Vordergrund steht

unabhängig ob Arbeitgeber eine Förderung / einen Zuschuss erhält
‡
z. B. duales Studium........................................................................ § 22 Abs.1 MiLoG

egal die wie viele Ausbildung das ist

wird Arbeitnehmer 18
‡
es besteht kein Anspruch auf einen Mindestlohn
‡
übt Azubi aber einen Nebenjob aus
|
nur für diesen Job = Anspruch auf Mindestlohn
Baugewerbe
Bereich
West
Berlin
Ost
‰
ab
01.01.2012
01.11.2012
01.01.2014
01.04.2015
01.01.2012
01.11.2012
01.01.2014
01.04.2015
Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen ......................... Zweites Buch Sozialgesetzbuch
Geltungsbereich
‰
einheitlicher Mindestlohn
8,33 €
8,68 €
8,86 €
ab
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2016
01.01.2017
01.01.2012
01.01.2013
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2016
01.01.2017
01.01.2012
01.01.2013
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2016
01.01.2017
einfache Bau-/Montagearbeiten
11,10 €
11,15 €
11,25 €
11,30 €
11,05 €
11,05 €
11,10 €
11,15 €
11,25 €
11,30 €
einheitlicher Mindestlohn
einheitlicher Mindestlohn
einheitlicher Mindestlohn
einheitlicher Mindestlohn
einheitlicher Mindestlohn
einheitlicher Mindestlohn
fachlich begrenzte Arbeiten
13,95 €
14,20 €
14,45 €
14,70 €
13,25 €
13,55 €
13,80 €
14,05 €
14,30 €
14,55 €
10,00 €
10,25 €
10,50 €
10,75 €
11,05 €
11,30 €
Bergbauspezialarbeiten auf Steinkohlebergwerken
Geltungsbereich
ab
Werker/Hauer
Hauer/Facharbeiter mit Spezialkenntnissen
Bundesgebiet
01.01.2014
11,92 €
13,24 €
‰
Dachdeckerhandwerk
Geltungsbereich
ab
01.01.2014
01.01.2015
einheitlicher Mindestlohn
11,55 €
11,85 €
‰
ehrenamtliche tätige Mitarbeiter .................................................................... § 22 Abs.3 MiLoG

hier greift kein Mindestlohn .............................. sondern nur eine Aufwandsentschädigung

auch für Freiwilligendienst ...................................... § 32 EStG = Einkommensteuergesetz
‰
Elektrohandwerk
Geltungsbereich
West
Ost mit Berlin
ab
01.01.2012
01.01.2013
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2012
01.01.2013
01.01.2014
01.01.2015
einheitlicher Mindestlohn
9,80 €
9,90 €
10,00 €
10,10 €
8,65 €
8,82 €
9,10 €
9,35 €
‰
Erntehelfe.................................................................................................... siehe Saisonarbeiter
‰
Fleischwirtschaft
gültig von … bis
01.07.14 – 30.11.14
01.12.14 – 30.09.15
01.10.15 – 30.11.16
ab 01.12.2016
‰
Frisörhandwerk
Geltungsbereich
West
Ost
‰
West mit Berlin
Ost
ab
01.01.2014
01.01.2015
01.01.2013
01.01.2014
01.01.2015
einheitlicher Mindestlohn
7,50 €
8,00 €
8,50 €
6,50 €
7,50 €
8,50 €
Innen- / Unterhaltsreinigungsarbeiten
9,31 €
9,55 €
7,56 €
7,96 €
8,21 €
Glas- / Fassadenreinigung
12,33 €
12,65 €
9,00 €
10,31 €
10,63 €
Gerüstbauerhandwerk
Gültig von … bis
01.09.14 – 30.04.15
01.05.15 -
‰
ab
01.11.2013
01.08.2014
01.08.2015
01.11.2013
01.08.2014
01.08.2015
Gebäudereinigung
Geltungsbereich
‰
Bruttoverdienst pro Stunde
Bundesweit 7,75 €
Bundesweit 8,00 €
Bundesweit 8,60 €
Bundesweit 8,75 €
Bruttoverdienst pro Stunde
bundesweit 10,25 €
bundesweit 10,50 €
Kinder und Jugendliche

= Personen, die noch keine 18 Jahre alt sind

ohne erlernten Beruf / Ausbildung

Mindestlohn gilt dann nur,
‡
wenn bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen wurde
‰
Langzeitarbeitslose

= 1 Jahr oder länger bereits arbeitslos, vor Beginn dieser Beschäftigung § 18 Abs.1 SBG
III = Sozialgesetzbuch

Mindestlohn greift nicht für die ersten 6 Monate

erst danach
‰
Land- und Forstwirtschaft
West
7,40 €
8,00 €
bundeseinheitlich
8,60 €
9,10 €
01. Januar 2015
01. Januar 2016
01. Januar 2017
01. November 2017
‰
Maler- und Lackiererhandwerk

gilt nicht..................................... Fahrzeug- und Metalllackierer in stationären Werkstätten
Geltungsbereich
West
Ost
Berlin
‰
Ost
7,20 €
7,90 €
ab
01.07.2012
01.05.2013
01.08.2014
01.05.2015
01.05.2016
01.06.2012
01.05.2013
01.08.2014
01.05.2015
01.05.2016
01.07.2012
01.05.2013
01.08.2014
01.05.2015
01.05.2016
ungelernte Arbeitnehmer
9,75 €
9,90 €
9,90 €
10,00 €
10,10 €
einheitlicher Mindestlohn
9,90 €
10,00 €
10,10 €
9,75 €
9,90 €
9,90 €
10,00 €
10,10 €
gelernte Arbeitnehmer
12,00 €
12,15 €
12,50 €
12,80 €
13,10 €
9,75 €
9,90 €
10,50 €
10,90 €
11,30 €
12,00 €
12,15 €
10,30 €
12,60 €
12,90 €
Pflegebranche

erhöhter Mindestlohn .............................................................. gilt bis 31. Oktober 2017

gilt auch für Leiharbeitnehmer / -innen

gilt nur, wenn in der Summe mehr als 50 % der gesamten Arbeitsleistung mit
Pflegeleistungen verbracht werden
Geltungsbereich
West mit Berlin
Ost



ab
01.01.2012
01.07.2013
01.01.2015
01.01.2017
01.01.2012
01.07.2013
01.01.2015
01.01.2017
einheitlicher Mindestlohn
8,75 €
9,00 €
9,50 €
10,20 €
7,75 €
8,00 €
8,65 €
9,50 €
kann nur innerhalb von 12 Monaten nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden
gilt nicht für Pflegekräfte in Privathaushalten
‡
hier gibt es keinen Mindestlohn
‡
und keine Aufzeichnungspflicht der geleisteten Stunden
gilt nicht für Betriebe / Unternehmen
‡
hier greift aber das allgemeine Mindestlohngesetz
‡
Einrichtungen, in denen folgendes im Vordergrund steht:
|
medizinische Vorsorge und / oder Rehabilitation
|
Teilnahme am Arbeitsleben / Leben in der Gemeinschaft
|
Schulische Ausbildung / Erziehung kranker oder behinderter Menschen
|
Krankenhäuser
‡
‡
‡
folgendes Personal ist zudem ausgenommen
vom speziellen Pflegelohn, es greift der allgemeine Mindestlohn
da diese ja keine Pflegeleistung erbringen
bezogen auf die tatsächliche Tätigkeit, nicht, was im Arbeitsvertrag steht
|
Empfang
|
Gartenpflege
|
Gebäudereinigung
|
Geländepflege
|
Haustechnik
|
hauswirtschaftliche Versorgung / Logistik / Verwaltung
|
Küche
|
Sicherheitsdienst
|
Wäscherei
Personen mit bis zu einer 6-wöchigen Orientierungsphase
|
ausgenommen vom erhöhten Pflege-Mindestlohn
|
zur beruflichen Orientierung, die im Vordergrund steht
Arbeitnehmer/-innen, die in einem nicht unerheblichen Umfang
|
gemeinsam mit Bewohner/-innen tagesstrukturierend / aktivierend / betreuend
/ pflegend tätig werden
|
hier gilt der erhöhte Pflege-Mindestlohn...................... erst ab 01. Oktober 2015
‰
Praktikanten............................................................................. grundsätzlich kein Mindestlohn

Pflichtpraktika von Schulen / schulischen Einrichtungen / Studium
‡
wenn Voraussetzung für die Ausbildung

freiwillige Praktika bis zu 3 Monaten

freiwillige Praktika mehr als 3 Monate
‡
ab dem 1. Tag bereits Mindestlohn
‡
unabhängig, ob von vorne herein vereinbart oder nachträglich verlängert

Nachweispflicht .................................................... § 2 Abs.1 a NachwG = Nachweisgesetz
‡
Ausbildungsziele etc.
‡
Beginn + Dauer
‡
Hinweis auf Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und dergleichen
‡
Höhe der Vergütung und der dazugehörigen Zahlungsvereinbarungen
‡
Name + Anschrift aller Vertragsparteien
‡
Urlaub
‰
Saisonarbeit / Erntehelfer

in der Land- und Forstwirtschaft oder Hotel- und Gaststättengewerbe

sozialversicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung
‡
bisher 50 Tage
|
es wird immer tageweise gerechnet
|
egal wie viele Stunden pro Tag angefallen sind
‡
ab 01. Januar 2015 = 70 Tage
|
diese Regelung gilt nur bis 31. Dezember 2018 .................................. = 4 Jahre
|
danach gilt wieder die 50-Tage-Regelung
‡
nur wenn:
|
eine gelegentliche Beschäftigung = nicht berufsmäßige Ausübung
|
oder max. 450,00 € im Monat
|
Tätigkeit darf nicht zur Sicherung des Lebensunterhalts bestimmt sein
‡
gilt aber nicht für arbeitslose Personen

Kost und Logis / Unterkunft können vom Nettolohn abgezogen werden
‡
= geringerer Auszahlungsbetrag
‰
Sicherheitsdienstleistungen
Geltungsbereich
Baden-Württemberg
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Niedersachsen
Bremen
Hamburg
Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland,
Schleswig-Holstein
‰



7,00 €
7,50 €
ab
01.05.2014
01.01.2014
einheitlicher Mindestlohn
11,25 €
10,66 €
Betriebe etc. die folgende maschinelle oder manuelle Tätigkeiten ausüben
‡
Natur- und Betonwerkstätten / Bekleidungen / Beläge etc.
‡
Verlegen / Versetzen von Natursteinprodukten / Verbundwerkstoffen
‡
Restaurierungen / Antragsarbeiten in natürlichem / künstlichem Stein
‡
Reinigungs- und Imprägnierungsarbeiten sowie Konservierungsarbeiten
‡
Garten- und Landschaftsgestaltung mit Natur- und Betonstein
alle Arbeiten in Zusammenhang mit Grabmalen
‡
Bildhauerarbeiten aller Art
nicht hierunter fallen
‡
Baugewerbe selbst
‡
Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau
‡
Betonsteinhandwerk / Betonsteingewerbe
‡
Terrazzoherstellerhandwerk
Wäschereidienstleistungen im Objektkundengeschäft
Geltungsbereich
West
Ost mit Berlin
‰
6,53 €
Steinmetze und Steinbildhauer
Geltungsbereich
West incl. Berlin
Ost
‰
einheitlicher Mindestlohn
ab 01.06.2011 ab 01.03.2012
ab 01.01.2013
8,60 €
8,75 €
8,90 €
8,14 €
8,28 €
8,42 €
7,95 €
8,09 €
8,23 €
7,50 €
7,63 €
7,76 €
7,26 €
7,38 €
7,50 €
7,16 €
7,33 €
7,50 €
7,12 €
7,31 €
7,50 €
ab
01.04.2011
01.01.2012
01.01.2014
01.10.2014
01.07.2016
01.04.2011
01.04.2012
01.01.2014
01.10.2014
01.07.2016
einheitlicher Mindestlohn
7,80 €
8,00 €
8,25 €
8,50 €
8,75 €
6,75 €
7,00 €
7,50 €
8,50 €
8,75 €
Zeitungszusteller

Anspruch auf 75 % vom Mindestlohn = 6,38 € .....................................ab 01. Januar 2015

Anspruch auf 85 % vom Mindestlohn = 7,22 € .....................................ab 01. Januar 2016

Anspruch auf 100 % vom Mindestlohn .................................................................. für 2017

ab 01. Januar 2017 = 8,50 €
‡
höherer Mindestlohn, falls dieser zwischenzeitlich gesetzlich vorgeschrieben /
geändert wird / würde

ab 01. Januar 2018
‡
Mindestlohn, der durch die Mindestlohnkommission beschlossen wurde
F
Mindestlohn in anderen EU-Ländern
Land
Irland
England
Belgien
Niederlande
Luxemburg
Frankreich
Spanien
Portugal
Tschechien
Polen
Slowakei
Ungarn
Slowenien
Kroatien
Rumänien
Bulgarien
Griechenland
Malta
Estland
Lettland
Litauen
USA
F
Mindestlohn
8,65 €
7,43 €
9,10 €
9,11 €
11,10 €
9,53 €
3,91 €
2,92 €
1,95 €
2,31 €
2,02 €
1,97 €
4,56 €
2,30 €
1,14 €
1,04 €
3,35 €
4,15 €
2,13 €
1,93 €
1,76 €
5,64 €
Bußgeld / Kontrolle / Verstöße etc. .................................................................................... § 21 MiLoG
‰
unangekündigt durch den Zoll ........................................ siehe auch Stundenaufzeichnungspflicht
‰
Bußgeld

bis zu 500.000 €
‡
Mindestlohn wird nicht oder nicht rechtzeitig bezahlt
‡
Subunternehmer und dergleichen beauftragt, obwohl er von diesem weiß, dass er
den Mindestlohn nicht oder nicht fristgerecht bezahlt

bis zu 30.000 €
‡
Prüfungen von Zollbehörden behindert / verhindert / nicht duldet
‡
gegen Aufzeichnungspflicht verstößt
‡
nicht ordnungsgemäße Aufbewahrung / Zurverfügungstellung von Unterlagen
‰
Unternehmen, die dagegen verstoßen

Ausschluss bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen
‡
bei einer Geldbuße von mindestens 2.500 € möglich
‡
zeitlich begrenzt möglich
‰
mein Chef will nicht zahlen?

Arbeitsministerium ...................................................................................030 / 60 28 00 28
‡
Montag bis Donnerstag von 08 bis 20 Uhr

DGB = Deutscher Gewerkschaftsbund .....................................................0391 / 408 80 03

jede Zollverwaltung ( Zollamt ) / Finanzkontrolle Schwarzarbeit = FKS

jedes Arbeitsgericht
‡
nur im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs ausnahmsweise ein Verzicht möglich
‰
Einforderung / Einklagung

3 Jahre rückwirkend möglich .........................................................................Arbeitsgericht

= Verjährungsfrist................................................... § 195 BGB = Bürgerliches Gesetzbuch
‡
Beginn der Frist ................................................................................ § 199 Abs.1 BGB
|
mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist
‡
trotz Verjährung
|
bleibt Anspruch dem Grund nach bestehen
|
Arbeitgeber kann jedoch Leistung / Zahlung verweigern ........ § 214 Abs.1 BGB
‰
Eintragung im Gewerbezentralregister........................................ § 149 GewO = Gewerbeordnung

alle rechtskräftigen Bußgeldentscheidungen
‡
wenn Bußgeld in Höhe von mehr als 200 € festgesetzt wurde

Löschung: ....................................................................................................... § 153 GewO
‡
nach 3 Jahren
|
wenn Bußgeld nicht mehr als 300 € betragen hat
‡
nach 5 Jahren
|
in allen übrigen Fällen
F
Internet etc.
‰
http://www.der-mindestlohn-gilt.de
‰
mit Mindestlohnrechner
Variante a:
Variante b:
Variante c:


Monatsdurchschnitt im Kalenderjahr ca. 174 Stunden pro Monat
40 Stunden pro Woche X 13 : 3 = Durchschnitt 173,33 €
tatsächliche Stunden x 8,50 €
= 1.479,00 €
= 1.473,31 €
x 13 : 3
‡
so rechnen zum Beispiel die Krankenkassen
‡
= Jahresschnitt, da Monat meist mehr als 4 Wochen / 28 Tage hat
Durchschnitt ca. 174 Stunden pro Monat
‡
siehe beiliegende Tabelle ...................................... bezogen auf Bayern / Regensburg
|
Feiertage müssen ja bezahlt / mitgerechnet werden
|
wenn üblicherweise an diesen Tagen gearbeitet würde
‡
tatsächliche Stunden unterschiedlich je nach Bundesland / geltende
Feiertagsregelungen am Ort des Unternehmens
F
Arbeitszeitkonten ....................................................................................................... § 2 Abs.2 MiLoG
‰
= Mehrarbeit, die erst in den nächsten Monaten vergütet / verrechnet wird
‰
Vorausaussetzung

nur bei schriftlicher Vereinbarung

maximal bis zu 50 % der vereinbarten Arbeitszeit
‡
diese Grenze gilt für die Anwendung des Mindestlohngesetzes
|
ansonsten kann das Arbeitszeitkonto jeden beliebigen Wert aufweisen
‡
20 Wochenstunden........................................... = x 13 : 3 = 86,66 Stunden pro Monat
‡
davon 50 %...................................................................... = 43,33 Stunden Mehrarbeit

Ausgleich innerhalb von 12 Monate
‡
in Form von Auszahlung oder bezahlter Freistellung
F
Haftung ........................................................................................................... § 13 MiLoG, § 14 AEntG
‰
Durchgriffshaftung

Haftung des Auftraggebers für Subunternehmer und dergleichen

wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat

kein schriftlicher Ausschluss möglich !!
‡
Empfehlung von schriftlichen Bestätigungen, dass
|
Mindestlohn gezahlt wird
sollte vom Steuerberater / Rechtsanwalt ausgestellt sein
|
Subunternehmer der nicht von der Vergabe von öffentlichen Aufträgen
ausgeschlossen ist
stellt die zuständige Zollverwaltung aus
oder Auskünfte aus dem Gewerbezentrealregister .............. § 150a GewO
|
Subunternehmer darf keine Aufträge weiter vergeben
‡
Kontrollmöglichkeiten durch den Auftraggeber schriftlich einräumen lassen

bei konkreten Verdachtsmomenten, dass Mindestlohn nicht gezahlt wird
‡
schriftliche Bürgschaft / Bankbürgschaft verlangen
‰
Beispiel

Firma A beauftragt Subunternehmer B

Subunternehmer B kann die Löhne seiner Arbeitnehmer C nicht bezahlen

Arbeitnehmer C kann jetzt von Firma A die Zahlung des Lohnes fordern / einklagen
F
weitere Fragen
‰
falls Sie noch Fragen haben oder Ihnen etwas unklar ist

030 / 602 800 28
‰
Innungen / Gewerkschaften / Handwerkskammer / IHK = Industrie- und Handelskammer

Auskünfte nur für Mitglieder
‰
Finanzämter / Arbeitsämter

zur Zeit nur bedingte Auskünfte
‰
Zoll

zur Zeit nur bedingte Auskünfte, da Spezialfragen noch zu klären sind
Tabelle Stunden ( = 5-Tage-Woche ) gültig für Bayern
2015
Jan.
Febr.
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug.
Sept.
Okt.
Nov.
Dez.
1
8
0
0
8
8
8
8
0
8
8
0
8
64
2
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
8
8
80
3
0
8
8
8
0
8
8
8
8
0
8
8
72
4
0
8
8
0
8
8
0
8
8
0
8
8
64
5
8
8
8
0
8
8
0
8
0
8
8
0
64
6
8
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
0
72
7
8
0
0
8
8
0
8
8
8
8
0
8
64
8
8
0
0
8
8
8
8
0
8
8
0
8
64
9
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
8
8
80
10
0
8
8
8
0
8
8
8
8
0
8
8
72
11
0
8
8
0
8
8
0
8
8
0
8
8
64
12
8
8
8
0
8
8
0
8
0
8
8
0
64
13
8
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
0
72
14
8
0
0
8
8
0
8
8
8
8
0
8
64
15
8
0
0
8
8
8
8
0
8
8
0
8
64
16
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
8
8
80
17
0
8
8
8
0
8
8
8
8
0
8
8
72
18
0
8
8
0
8
8
0
8
8
0
8
8
64
19
8
8
8
0
8
8
0
8
0
8
8
0
64
20
8
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
0
72
21
8
0
0
8
8
0
8
8
8
8
0
8
64
22
8
0
0
8
8
8
8
0
8
8
0
8
64
23
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
8
8
80
24
0
8
8
8
0
8
8
8
8
0
8
8
72
25
0
8
8
0
8
8
0
8
8
0
8
8
64
26
8
8
8
0
8
8
0
8
0
8
8
0
64
27
8
8
8
8
8
0
8
8
0
8
8
0
72
28
8
0
0
8
8
0
8
8
8
8
0
8
64
29
8
0
8
8
8
8
0
8
8
0
8
64
30
8
8
8
0
8
8
0
8
8
8
8
72
31
0
8
8
8
8
32
0
0
Std.
176
160
176
176
168
176
184
168
176
176
168
184
2088
Std.
176
336
512
688
856
1032
1216
1384
1560
1736
1904
2088
2088
Ø
F
176,0 168,0 170,7 172,0 171,2 172,0 173,7 173,0 173,3 173,6 173,1
Feiertage müssen mit bezahlt werden, wenn
‰
in dem Ort der Betriebsstätte / Arbeitsstätte oder dergleichen
an diesen Tagen ansonsten gearbeitet werden würde !!
‰
dies gilt auch bei Mini-Job und anderen Arbeitsverhältnissen
174,0 174,0
Tabelle Tage ( = 5-Tage-Woche ) gültig für Bayern
2015
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Tage
Tage
Ø
F
Jan.
0
1
0
0
1
0
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
20
20
20,0
Febr.
März
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
20
40
20,0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
22
62
20,7
April
Mai
1
1
0
0
0
0
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
20
82
20,5
0
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
0
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
0
1
1
1
1
0
0
18
100
20,0
Juni
Juli
1
1
1
0
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
21
121
20,2
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
23
144
20,6
Aug.
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
21
165
20,6
Sept.
Okt.
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
22
187
20,8
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
22
209
20,9
Nov.
Dez.
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
21
230
20,9
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
1
0
0
1
1
1
1
0
0
0
1
1
1
1
22
252
21,0
Feiertag ist kein Arbeitstag ( bezogen auf Wohnung/Tätigkeitsstätte ),
‰
muss aber trotzdem grundsätzlich bezahlt werden.
Beispielrechnung ( = Basis für die Anzahl der Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte )
® Arbeitstage in 2015 bei einer 5-Tage-Woche in Regensburg/Bayern ® 252 Tage
▬ tatsächlich genommener Urlaub 2015
▬ 25 Tage
▬ Abwesenheitstage wegen Dienstreisen etc.
▬ 5 Tage
▬ Abwesenheitstage wegen Krankheit
▬ 6 Tage
═ tatsächliche Arbeitstage in 2015
═ 216 Tage
6
10
8
7
8
7
8
8
10
9
8
8
9
7
8
10
9
8
8
9
8
8
10
9
6
8
9
8
8
9
4
252
Januar
2015
von
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
22.
23.
24.
25.
26.
27.
28.
29.
30.
31.
F
bis
pro
Stunden Pause Stunden Std.
gesamt
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Hinweise
‰
Stundenaufzeichnung sollte der Arbeitnehmer selbst führen

kann eventuell auch per Computer gemacht werden.................................... unklar
‰
Unterschrift des Arbeitsnehmers unbedingt erforderlich
‰
wöchentliche Tabellen sinnvoll

die letzten 7 Tage müssen nicht aufgezeichnet sein

für die Vorlage bei Zollkontrollen

= Arbeitnehmer kann 7 Tage nachschreiben
‰
Tabelle kann als Excel-Datei angefordert werden