Oktober 2015 - pharmaSuisse

Die offizielle Kundenzeitschrift:
Ein Geschenk Ihrer Apotheke
www.astrea-apotheke.ch
Oktober 2015
Generation 55+
So jung wie nie zuvor
Blasenentzündung
Hilfe aus der Apotheke
der Natur
11
Herzinfarkt
Gesundheit
Frauenherzen
schlagen anders
Wie man Kindern
gesundes Essen
schmackhaft macht
20
38
Alles klar mit Ihren Medikamenten?
Das Gespräch mit Ihrem Apotheker gibt
Ihnen den Überblick.
Ihr Apotheker hilft Ihnen dabei, Ihre
Medikamente zum richtigen Zeitpunkt und
in der richtigen Dosierung einzunehmen.
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Ihr Apot nen
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w e i te r
10/2015 3
In gut 40 Jahren …,
liebe Leserin, lieber Leser,
… wird jeder Dritte in der Schweiz über 65 Jahre alt sein, Kind oder Jugendlicher
nur noch jeder Fünfte. Das ist gar nicht mehr so lange hin, betrifft bereits meine
Kinder und Ihre Enkel! Und man bedenke: Das Verhältnis von Pensionierten zu
Werktätigen beträgt heute noch eins zu vier, soll laut Bundesamt für Statistik
aber bereits in 25 Jahren bei eins zu zwei liegen. Das heisst, dass es immer mehr
Rentner gibt, die eine gute Lebensqualität und hohe Selbstständigkeit anstreben
und entsprechende Ansprüche an die Gesellschaft stellen. Und zwar während gut
20 Jahren, denn so lautet die aktuelle Lebenserwartung ab Pensionierung. Dank
des medizinischen Fortschritts bleiben Pensionäre für den Grossteil dieser Zeit
körperlich fit und aktiv, können diese Zeit geniessen, auch in Form von Konsum,
und werden von wachsender wirtschaftlicher Bedeutung sein. Doch die lange
Lebenserwartung hat auch ihren Preis: Die Finanzierung des Gesundheitswesens
stellt eine zunehmende Herausforderung dar.
Ein wesentlicher Bestandteil zur Lösung dieser Probleme liegt in der Prävention,
dem Erhalt der Gesundheit. Je gesünder jemand ist, desto selbstständiger bleibt er,
desto länger bleibt er auch produktiv, und das wird in Zukunft unabdingbar sein.
Und auch im Gesundheitswesen spart man am meisten Kosten, wenn die Bevölkerung fit ist.
«Vorbeugen» bedeutet zu handeln, bevor es wehtut und nicht erst dann, wenn
es bereits schmerzt. Doch damit tun sich viele schwer. Dabei wäre genau jetzt der
richtige Zeitpunkt, sich zu überlegen, auf welche Weise man altern will. Nicht wie
alt man wird, sondern wie, lautet die Frage.
Ich bin überzeugt davon, dass das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise
von Generation zu Generation weiter wachsen wird. – Gehen wir, an der Schwelle
zu einer neuen Ära, mit gutem Beispiel voran!
Herzlichst
Rot gegen Krebs
Gute Nachrichten für Fans von
Tomaten: Männer, die mehr als
zehnmal pro Woche die fruchtigen Bällchen essen, haben ein
geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Forscher
der britischen Universität Bristol
machen in ihrer Studie mit
knapp 14 000 Männern das
Lykopin dafür verantwortlich.
Der rote Farbstoff schützt den
Organismus vor Zellschäden.
Auch Dosentomaten und
Tomatenmark enthalten reichlich
Lykopin.
Dr. pharm. Chantal Schlatter, Apothekerin
Chefredaktorin astreaAPOTHEKE
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125 Jahre im Dienst der Schönheit
Seit 125 Jahren setzt RAUSCH auf natürliche Wirk- und Rohstoffe. Die Kraft der Kräuter ist gleichzeitig Firmenphilosophie und Leidenschaft des Unternehmens mit typisch schweizerischen Werten:
Qualität und Zuverlässigkeit, der Sie auch morgen noch vertrauen können.
Schon der Unternehmensgründer, der deutsche Friseurmeister Josef Wilhelm Rausch
(1867–1935) stellte seine Haarwässer und
Shampoos aus hochwirksamen Kräuterextrakten her und avancierte zum Hoflieferanten der Hohenzollern. Heute wären es
die VIPs. Sein Wissen bezog er aus alten
Klosterbüchern der Benediktinermönche
und des Dominikanerordens. Er war der Erfinder der ersten flüssigen Kopfwaschseife
«Champooing».
Später verlegte Rausch seine Firma nach
Kreuzlingen in die Schweiz, wo sie 1949
von der Familie Baumann übernommen
wurde. Seither hält die Erfolgsgeschichte
des Schweizer Familienunternehmens ununterbrochen an. Mit gutem Grund, wie
man im Interview mit Lucas Baumann, Marketingleiter und Sohn des Inhabers Marco
Baumann, rasch erkennen wird.
Was unterscheidet ein RAUSCH Shampoo
von den vielen anderen, die es auf dem
Markt gibt?
Lucas Baumann: RAUSCH Shampoos enthalten bis zu 40 Prozent Kräuterextrakte,
welche in aufwendigen, hauseigenen Verfahren schonend und naturbelassen hergestellt und gezielt eingesetzt werden. Die
mit grösster Sorgfalt von unseren Schweizer Vertragsbauern in kontrolliertem Anbau
kultivierten Kräuter und Pflanzen, deren
hauseigene Verarbeitung, Reifung und anspruchsvolle Produktherstellung garantieren die einzigartige Wirkung der RAUSCH
Produkte. Unsere jahrzehntelange Erfahrung und die neuesten naturwissenschaftlichen und dermatologischen Erkenntnisse
mit Kräutern bestätigen immer wieder den
Vorsprung der RAUSCH Produkte. Unser
Credo lautet: Die Kraft der Kräuter für Haut
und Haar. Die Qualität der Produkte ist dabei oberste Maxime. Und das, was wir ver-
sprechen, das halten unsere Produkte auch.
Sie sind nicht austauschbar!
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her. Werden Sie in Zukunft nicht
gezwungen sein, Teile Ihres Unternehmens ins Ausland zu verlagern?
Wir beziehen alle wichtigen Inhaltsstoffe
und den Grossteil unserer Kräuter in der
Schweiz. Nur dort, wo es nicht anders möglich ist, greifen wir auf Rohstoffe aus dem
Ausland zurück. Zum Beispiel Kokosöl oder
tropische Pflanzenstoffe. Als einer der wenigen Hersteller von Konsumgütern halten
wir unsere komplette Supply Chain in der
Schweiz. Daran haben wir als Familienunternehmen auch ein ganz persönliches Interesse. Dies wird auch in Zukunft so bleiben.
Ihr Ausgangsmaterial sind Pflanzen.
Sind Sie da manchmal auch von
schlechten Ernten und dadurch höheren
Anschaffungskosten betroffen?
In der Regel planen wir den Einkauf und
die Beschaffung unserer Rohstoffe langfristig und gut. Kurzfristige Schwankungen
müssen wir nicht eins zu eins an den Markt
weitergeben. Jedoch wird der Anbau von
Schweizer Kräutern auch für unsere Vertragsbauern immer schwieriger und teurer.
Unser Interesse ist es aber, die Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten. Glücklicherweise können wir Ernteschwankungen in
der Regel mit eigenen Lagerbeständen
überbrücken. Die meisten Extrakte reifen in
unserer Kellerei bis zu einem Jahr, ähnlich
wie guter Wein. Wir setzen konsequent auf
Qualität, ohne Abstriche zu machen.
Sie werden demnächst die Nachfolge
Ihres Vaters antreten. Was bedeutet
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mit seinen individuellen Bedürfnissen.
Jede Kundin, jeder Kunde soll mit einem
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sicheres, hochwertiges Pflegeprodukt finden und damit seinem Körper und seinem
Wohlbefinden Gutes tun. Die langfristige
Gesunderhaltung der Kopfhaut und der
Haut sind unser Weg, die Zufriedenheit der
Kunden das Ziel.
Das Geheimnis liegt seit 125 Jahren (und für
mindestens weitere 125 Jahre) in der Urkraft
unserer Schweizer Kräuter. Die «Schwiizer
Chrüterkraft» haben eben eigentlich wir
erfunden …
Marco und Lucas Baumann,
mit einer Probe von
Kamillenblüten
10/2015 5
Inhaltsverzeichnis
Dienstleistungen aus der Apotheke
30
47
Das grosse Apotheken-Quiz
mit Wettbewerb
Nachgefragt bei der Apothekerin
Fit mit 55+
6Wechseljahre
9Grippeimpfung
11Blasenentzündung
13 Länger jung dank Mikronährstoffen
20 Frauenherzen schlagen anders
26 Pflege der reifen Haut
6
Gesundheit für die ganze Familie
22 Starke Eltern – starke Kinder!
32Mundhygiene
36 Kopfweh richtig behandeln
38 Gesunde Ernährung für Kinder
13
Phyto- und Alternativmedizin
17Alternativmedizin
bei Knochenbrüchen
18 Echinacea zur Stärkung
des Immunsystems
29 Spagyrik für gesunde
und schöne Haut
20
Informelles
3 Editorial
5Inhalt
45Kreuzworträtsel
46Produktenews
47Impressum
22
Die offizielle Kundenzeitschrift: Ein Geschenk Ihrer Apotheke
SCHLAFLOS? ÜBERMÜDET? GEREIZT?
Nehmen Sie sich Zeit für eine Auszeit. Bei uns finden Sie die besten
Voraussetzungen, um wieder zu einem gesunden Schlaf
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6 1 0/2015
Wechseljahre
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt
Die Wechseljahre machen vielen Frauen schwer zu schaffen. Bevor man Hormone schluckt, lohnt sich
ein Gang in die Apotheke. Bei Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen versprechen
pflanzliche Mittel Linderung. Andrea Söldi
Noch dreissig bis vierzig Jahre weiterleben,
obwohl man längst keinen Nachwuchs
mehr produzieren kann? Diesen Luxus
leistet sich nur die menschliche Spezies.
Bei anderen Säugetieren ist das Phänomen der Menopause kaum bekannt. Wieso
Frauen mit rund 50 Jahren in die Wechseljahre kommen und unfruchtbar werden,
ist nicht abschliessend geklärt. Evolutionsgeschichtlich relativ plausibel ist die These,
dass Grossmütter ihre Enkel mitbetreuen
und so in der Urzeit zu deren Überleben
beitrugen.
Lästig, aber nicht bedrohlich
Wie auch immer: Viele heutige Frauen tun
sich ziemlich schwer mit ihrem alternden
Körper. Zu Falten und grauen Haaren kommen Hitzewallungen, Schlafstörungen,
Müdigkeit, Gewichtszunahme, trockene
Scheide, sexuelle Unlust und Stimmungsschwankungen – die Palette an typischen
Wechseljahrbeschwerden ist breit. Zwar
handelt es sich bei all diesen Symptomen
nicht um lebensbedrohliche Zustände.
Ziemlich lästig können sie aber schon sein.
Die Umstellung des Körpers setzt im Durch-
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schnitt mit 51 Jahren ein, kann aber in Ausnahmefällen auch bereits ab 40 oder erst
Mitte 50 aktuell werden. Die Menstruation
tritt unregelmässiger auf; oft kommt es
zwischendurch zu Schmierblutungen. Mit
dem definitiven Ende der Fruchtbarkeit
kann man aber erst etwa ein Jahr nach der
letzten Monatsblutung rechnen.
Kleine Risiken mit Hormonen
Grund für die Veränderungen ist, dass die
Eierstöcke weniger Geschlechtshormone
produzieren. Besonders dafür verantwort-
10/2015 7
Haarausfall in den
Wechseljahren
lich ist das mangelnde Östrogen. Aber auch
das Progesteron, das bei jungen Frauen
in der zweiten Hälfte des Zyklus ausgeschüttet wird, geht zurück. Diese Hormone künstlich zuzuführen, ist deshalb eine
naheliegende Therapie, wenn Frauen bei
ihren Ärzten über Beschwerden klagen.
Tatsächlich sei die Hormonbehandlung
sehr wirksam, sagt Dr. Petra Stute, Hormonspezialistin am Inselspital Bern. «Mit einer
optimalen Dosierung, die den individuellen Beschwerden angepasst wird, sind die
Gesundheitsrisiken heutzutage sehr klein.»
Neue Studien haben gezeigt, dass mit modernen Hormonersatzmitteln das Risiko für
Herzinfarkt und Thrombose nur geringfügig ansteigt und unter reiner Östrogentherapie jenes für Brustkrebs gar leicht sinkt.
Dennoch haben immer noch viele Frauen
Angst vor der Behandlung mit der Pille. Auf
der Suche nach sanfteren Mitteln schauen
sie sich häufig im Sortiment der Apothe-
ken um. «Wechseljahrbeschwerden sind
bei unseren Kundinnen ein
regelmässiges Thema», sagt Martina Furrer
von der Bahnhof Apotheke Winterthur.
Je nach Art der Symptome empfiehlt die
Apothekerin verschiedene pflanzliche Mittel. So wirke etwa bei Schweissausbrüchen
Salbei gut, weiss Frau Furrer. Seit Kurzem
sind nebst Tropfen auch Tabletten im Handel, die nur einmal täglich eingenommen
werden müssen. In dieser Form ist die Konzentration viel höher, als wenn man einen
Tee aus Blättern vom eigenen Garten braut
oder einen Teebeutel aufgiesst.
Mittel gegen Seelenschmetter
Weniger spontan berichten die betroffenen
Frauen von trockenen Schleimhäuten in der
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In den Wechseljahren können vor allem
Frauen mit Veranlagung zu androgenetischer Alopezie an Haarausfall leiden.
Durch den Rückgang der weiblichen
Hormone sind die Haarfollikel weniger geschützt und reagieren
sensibler auf die männlichen
Hormone, die Frauen ebenfalls
in tiefen Konzentrationen produzieren. Die männlichen Hormone sind nicht
erhöht, aber aufgrund einer Erbanlage
reagieren die Haarfollikel besonders
empfindlich darauf. Auch Männer leiden
häufig unter dieser Form von Haarausfall. Sie bekommen Geheimratsecken
oder eine Glatze, während bei Frauen
die Haare vor allem im Scheitelbereich
ausfallen.
Betrifft der Haarausfall jedoch mehr oder
weniger den gesamten Kopfbereich, liegt
in den meisten Fällen eine andere Ursache zugrunde, die sich jedoch mitunter
schwer identifizieren lässt. Als Ursache
infrage kommen – neben den wechseljahrsbedingten Hormonschwankungen
– beispielsweise das An- oder Absetzen
von Antibabypillen, Eisenmangel, Biotinmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, die Einnahme von bestimmten Medikamenten, Crash-Diäten, fieberhafte
Erkrankungen oder Stress.
Je nach Ursache wird Haarausfall anders
behandelt. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!
Scheide. Doch wenn sich eine ältere Dame
in der Ecke der Waschlotionen für die Intimgegend umschaut, fragt sie Martina Furrer
manchmal behutsam danach. Sie empfiehlt
Sanddorn- oder Nachtkerzenöl-Präparate.
Erstere können entweder lokal aufgetragen
oder über Kapseln geschluckt werden.
Eine Pflanze, die das ganze Spektrum der
möglichen Beschwerden abdeckt, ist die
Traubensilberkerze. Die mannshohe Staude ist in Nordamerika heimisch und soll
ein wahres Wundermittel sein. Ihr Extrakt
ist hochkonzentriert in Tablettenform erhältlich. Sie helfe häufig auch bei Stimmungsschwankungen,
Schlafstörungen
und Müdigkeit, sagt die Apothekerin. Stehen depressive Verstimmungen im Vordergrund, empfiehlt sie eine Kombination mit
Johanniskraut-Präparaten. Je nach Kundin
können auch homöopathische Mittel hilfreich sein.
Ein typisches Kraut für Frauenprobleme ist
auch der Mönchspfeffer. Bestandteile des
violett blühenden Busches sollen bereits
bei jungen Frauen Krämpfe während der
Monatsblutung sowie das prämenstruelle
Syndrom lindern. Seine Wirkstoffe sollen
8 1 0/2015
auch im Klimakterium gute Dienste leisten;
vor allem bei Schweissausbrüchen und unvermittelten starken Gefühlsregungen.
«Es hilft, wenn man das
Klimakterium nicht als
Krankheit betrachtet.»
Achtung vor Internet-Bestellungen
Die in der Apotheke erhältlichen Mittel –
auch die rezeptfreien – seien mittels Studien auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft,
betont Martina Furrer. Denn auch pflanzliche Substanzen seien nicht immer harmlos.
«Sie können ebenfalls Nebenwirkungen
oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen.» Etwas zurückhaltend ist sie deshalb mit Präparaten auf
Sojabasis und anderen Nahrungszusätzen.
Sie enthalten östrogenartige Wirkstoffe –
sogenannte Phytohormone – und würden
häufig von Frauen aus anderen Kontinenten verlangt. Aktiv empfiehlt die Apothekerin solche Produkte jedoch nicht. Denn es
gebe kaum Studien und viele dieser Mittel
seien nur im Internet erhältlich. Da könne man nicht sicher sein, was alles beigemischt wird.
Ernährung den Asiatinnen abgeschaut
Häufig wird Frauen in den Wechseljahren
auch empfohlen, Sojaprodukte wie etwa
Tofu in die Ernährung zu integrieren, um
zahlreiche Tipps und Rezepte. Ganze Kochbücher wurden schon zu diesem Thema geschrieben. Wissenschaftlich erwiesen ist die
Wirkung jedoch nicht. Einerseits bezweifeln
Kritiker, dass es ausreicht, die Ernährung
umzustellen, wenn die Probleme bereits
auftreten. Andererseits müsste man wohl
sehr grosse Mengen dieser Lebensmittel zu
sich nehmen, um einen nachweisbaren Anstieg des Hormonspiegels zu verzeichnen.
Nicht wie ein Fuhrmann essen
Martina Furrer, eidg. dipl. Apothekerin,
Bahnhof Apotheke, Winterthur
Phytohormone aufzunehmen. Dies aufgrund von Beobachtungen, dass Asiatinnen kaum unter Wechseljahrbeschwerden
leiden, wenn sie ein Leben lang viel Soja
gegessen haben. Auch zu anderen Nahrungsmitteln wird geraten: Linsen, Bohnen,
Erbsen, Leinsamen, Getreide, Brokkoli, Blumenkohl, Zwiebeln, Karotten, Äpfel, Birnen,
Beeren und Granatäpfel. Das Internet birgt
Falsch kann eine spezifische Ernährung
dennoch nicht sein. Denn ein häufiges
Problem im Klimakterium ist auch die Gewichtszunahme. Wenn der Körper keine
Eier mehr produziert und der Progesteronspiegel tiefer ist, braucht er weniger Kalorien. Deshalb gilt es, die Nahrungsgewohnheiten nochmals zu überdenken. Auch
Bewegung hilft, zusätzliche Pfunde zu
vermeiden und steigert zudem das Wohlbefinden. In diesem Lebensabschnitt müsse man nochmal neu zu sich selber finden,
sagt Martina Furrer. «Es hilft, wenn man das
Klimakterium nicht als Krankheit betrachtet, sondern als natürlichen Prozess wie die
Pubertät.»
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10/2015 9
Grippeimpfung
«Wir sammeln Virenstämme
aus aller Welt»
Eine jährliche Impfung ist der einzig wirksame Schutz gegen die Grippe, die laut der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit jedes Jahr bis zu 500 000 Todesfälle verursacht. Dr. Caroline Brown,
Programmmanager für Grippe und andere Atemwegserkrankungen bei der WHO Europa, erklärt,
wie der jährliche Impfstoff entwickelt wird und weshalb die Grippeimpfung so wichtig ist. Silvia Weigel, pharmaSuisse
Letztes Jahr war die Grippeimpfung
weniger wirksam als in anderen Jahren –
warum?
Dr. Caroline Brown: Einer der Virustypen,
der in der Grippeimpfung enthalten ist, der
H3N2-Virus, hat sich seit der Entwicklung
des Impfstoffs verändert. Deshalb hat der
Impfstoff einen weniger starken Schutz geboten als sonst üblich. Es kann vorkommen,
dass sich die Viren während des Jahres so
stark verändern, aber das ist höchst selten.
Weshalb sollte man sich dieses Jahr
trotzdem wieder impfen lassen?
Grundsätzlich muss die Impfung jährlich
wiederholt werden, weil jedes Jahr andere
oder abgewandelte Virenstämme vorherrschen. Im Normalfall bietet die Impfung
einen sehr guten Schutz gegen die Grippe.
Und wenn sie, wie im vergangenen Jahr,
weniger wirksam ist, so ist sie immer noch
der beste verfügbare Schutz. Selbst wenn
die Impfung eine Infektion nicht verhindern kann, sorgt sie zumindest für einen
weniger schweren Verlauf der Krankheit. Im
Übrigen schützt die Impfung nicht nur vor
einem Virus, sondern – je nach Impfstoff –
vor drei Viren. Neu gibt es auch einen Impfstoff mit vier Virusstämmen.
Wann und wie wird der jährliche
Grippeimpfstoff entwickelt?
Es gibt zwei Grippeimpfstoffe, die zeitversetzt entwickelt werden – einen für unsere
Nordhalbkugel und einen für die Südhalbkugel. Für den Impfstoff, der zwischen Mitte Oktober und Mitte November in unseren
Breitengraden verabreicht wird, sammeln
Fachstellen auf der Südhalbkugel bis Februar so viele Virenstämme wie möglich.
Diese werden dann bei der WHO gesammelt und analysiert. Im Februar treffen sich
Experten aus verschiedenen Ländern, um
zu entscheiden, welche Viren in den Impfstoff gehören. Sobald die Entscheidung
gefallen ist, geben wir sie den Herstellern
bekannt, damit die Impfstoffe entwickelt
werden können. Die Labore der Pharmafir-
COPD:
70 Prozent
weniger
Todesfälle
dank Grippeimpfung
In der Schweiz leiden rund 400 000 Menschen an der chronisch obstruktiven
Lungenkrankheit (COPD). Für sie stellt die Grippe ein erhebliches Risiko dar,
vor dem allein die Impfung schützen kann. Einer Studie zufolge können Krankenhausaufenthalte von COPD-Patienten aufgrund von Grippekomplikationen
mithilfe der Impfung um 52 Prozent, Sterbefälle sogar um 70 Prozent reduziert
werden. Dennoch ist ein Grossteil der COPD-Patienten bisher nicht geimpft.
Gerade ihnen wird diese Schutzmassnahme dringend empfohlen.
Soll ich mich impfen lassen?
Auch bei schwangeren Frauen, Frühgeborenen (vor der 33. Woche oder mit
einem Geburtsgewicht unter 1500 Gramm) bis zwei Jahre, älteren Menschen und
Personen mit anderen chronischen Erkrankungen kann die Grippe zu schweren
Komplikationen führen, weshalb das BAG diesen Menschen die Grippeimpfung
empfiehlt – die Impfung soll allerdings erst ab einem Alter von sechs Monaten
vorgenommen werden. Ein wesentliches Argument für die Impfung ist, dass sie
nicht nur den Geimpften selbst schützt, sondern auch das Umfeld.
men erhalten von der WHO Proben der drei
Virenstämme, anhand derer sie den Impfstoff entwickeln können.
Wie kann man schon im Februar wissen,
gegen welche Virenstämme wir uns im
Oktober schützen müssen?
Aufgrund der gesammelten Proben lassen
sich fundierte Vermutungen darüber anstellen, welche Viren im Herbst besonders
verbreitet sein werden. Wir zögern die Entscheidung so lange wie möglich hinaus, damit wir die optimale Datenbasis für unsere
Entscheidung haben.
Wie wird die Sicherheit der Impfung
gewährleistet?
Nur Unternehmen mit einem entsprechenden Sicherheitszertifikat dürfen die
Impfstoffe herstellen. Wie bei allen Medikamenten sind strenge Sicherheitsrichtlinien
einzuhalten. Der Impfstoff hat sich beim
breiten Einsatz am Menschen als sicher bewährt. Zusätzlich wird der neue Impfstoff
jedes Jahr ausgiebig im Labor getestet. Erst,
wenn die Impfung sicher ist, wird sie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Publireportage
Blasenentzündung ade!
Femannose® mit D-Mannose und Cranberry-Extrakt bietet eine neue
Möglichkeit, Blasenentzündungen akut zu behandeln oder vorzubeugen.
Die bisher wohl bekannteste Behandlung
bei Blasenentzündungen ist der Einsatz von
Antibiotika, welche jedoch das Risiko von
Resistenzbildung bergen. Daher suchen Betroffene zunehmend natürliche Alternativen,
die keine Resistenzen bilden und dennoch
bei einer Akutbehandlung und Vorbeugung wirken. Die Neuheit Femannose® mit
D-Mannose und Cranberry-Extrakt bietet
nun genau diese Lösung. Die sehr gute Verträglichkeit und der fruchtige Geschmack
ohne Zusatz von Zucker sind weitere Argumente, die für Femannose® sprechen.
D-Mannose ist eine natürliche Substanz,
die in kleinen Mengen vom Körper selbst
hergestellt wird und in sehr kleinen Mengen in bestimmten Obstsorten vorkommt.
Aber welche Funktion wird nun D-Mannose
zugeschrieben? Blasenentzündungen werden hauptsächlich durch das Darmbakterium E.coli verursacht. Die Oberfläche der
Schleimhautzellen in der Blase besteht aus
Zuckerstrukturen, an denen die zuckerliebenden E.coli bevorzugt anhaften und so
durch die Abwehrreaktion des Körpers die
Entzündung verursachen. Genau gegen
dieses Darmbakterium geht D-Mannose
vor, indem es solche Zuckerstrukturen vortäuscht und sich an diese Bakterien bindet.
Dadurch können die Bakterien nicht mehr
an der Blasenwand anhaften und verursachen so keine Entzündungen mehr. Beim
nächsten Wasserlösen wird die Verbindung
von D-Mannose und dem Bakterium ausgeschwemmt. Das heisst, die E.coli-Bakterien
werden durch D-Mannose nicht abgetötet,
sondern neutralisiert und über den Harn
hinaustransportiert. Der Urin kann dadurch
etwas stärker riechen.
Dass D-Mannose funktioniert, wird durch
Aussagen von zwei Fachpersonen gestützt,
die mit D-Mannose bereits vielversprechende Praxiserfahrungen sammeln konnten.
Frau Prof. Dr. med. Annette Kuhn, Leiterin
Zentrum für Urogynäkologie, Frauenklinik,
Inselspital Bern: «Mit D-Mannose mache ich
sehr gute Erfahrungen, selbstverständlich
gibt es keine 100-prozentige Wirksamkeit,
aber wir haben sehr viele Patientinnen, die
damit sehr zufrieden sind. Keine Nebenwirkungen – ich denke, dies ist der Hauptgrund, der für D-Mannose spricht. Dazu
kommt, dass die Prophylaxe gut belegt ist
und keine Antibiotika verwendet werden
müssen, was die meisten Patientinnen
nicht möchten. Bei Frauen mit vielen Medikamenten gibt es keine Interaktionen, die
beachtet werden müssen. Meine Erfahrung
hat gezeigt, dass D-Mannose wirksamer ist
als die Cranberry-Produkte.»
Frau Marlies von Siebenthal, Leitende Fachfrau für Blasen- und Intimbeschwerden, Blasen- und Beckenbodenzentrum, Kantonsspital Frauenfeld: «Meine Erfahrungen mit
D-Mannose als Akutbehandlung und Prävention bei rezidivierenden Harnwegsinfekten mit E.coli sind sehr gut. Der beste Beweis dafür, dass ich davon überzeugt bin, ist,
dass ich D-Mannose seit mehr als 15 Jahren
trotz bis jetzt mühsamen Beschaffungswegen verwendet habe. D-Mannose ist ein
Naturprodukt und kann den Einsatz von
Antibiotika vermindern.»
Frauen sind am meisten von Blasenentzündungen betroffen. Nahezu 25 bis 35 Prozent der Frauen haben mindestens eine
akute Infektion erlebt und ca. 20 bis 30 Pro-
Wirkprinzip von D-Mannose
zent davon weisen wiederauftretende
Blasenentzündungen auf. Bedingt durch
die kürzere Harnröhre können die Bakterien einfacher in die Blase gelangen. Hormonelle Veränderungen aufgrund einer
Schwangerschaft oder der Menopause,
ungenügende oder falsche Stuhlhygiene,
ungeeignete Intimpflege, Geschlechtsverkehr, eine unzureichende Blasenentleerung
oder zu wenig trinken können eine Blasenentzündung begünstigen. Bei Männern ist
das Risiko kleiner, aber dennoch sind sie
betroffen, zum Beispiel infolge einer Prostatavergrösserung oder Katheterisierung.
Eine neuere Studie mit 300 Patientinnen
zeigt auf, dass D-Mannose die gleiche
Wirksamkeit wie Antibiotika aufweist in
der Prophylaxe von Blasenentzündungen.
Femannose® enthält genau jene Menge an
D-Mannose, die in der Studie eingesetzt
wurde (zwei Gramm). Zur Vorbeugung genügt die Einnahme eines Sachets pro Tag; sie
kann so lange fortgesetzt werden, wie eine
Vorbeugung durchgeführt werden möchte. Zur Akutbehandlung empfiehlt sich die
Anwendung von drei Sachets an den ersten
drei Tagen und zwei für den vierten und
fünften Tag.
Femannose® ist geeignet für Erwachsene
und Kinder ab 14 Jahren wie auch für Veganer und bei Laktose- und Glutenunverträglichkeiten. Bei Diabetes soll Rücksprache
mit dem Arzt gehalten werden.
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10/2015 11
Blasenentzündung
Hilfe aus der Apotheke der Natur
Sie ist eine häufige, besonders unangenehme Infektionserkrankung, die vorwiegend Frauen
betrifft: die Blasenentzündung. In der Regel verläuft sie zwar ohne grosse Komplikationen,
dennoch können die Symptome sehr lästig sein. Tanja Bärtschiger, Pharma-Assistentin
Ständiger Harndrang bei geringer Harnmenge, Brennen sowie Schmerzen beim
Wasserlösen und vielleicht sogar Blut im
Urin und Krämpfe sind die häufigsten Symptome einer sogenannten «unkomplizierten»
Blasenentzündung (Zystitis). Der Urin kann
verfärbt oder trüb sein und seltsam riechen,
allerdings tritt in der Regel weder Fieber
noch ein sonstiges Krankheitsgefühl auf.
Aber was sind die Ursachen und was kann
frau dagegen tun?
Der Anfang allen Übels
So nützlich und gesundheitsfördernd gewisse Bakterien auch sein mögen (man denke
da z. B. an die Darmbakterien), so krankheitsverursachend kann sich eine Fehlbesiedlung mit denselben auf den Körper
auswirken. Für Blasenentzündungen sind
nämlich hauptsächlich Escherichia coli verantwortlich, also Bakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen
und in die ansonsten sterile Blase «verschleppt» werden. Dies kann beispielsweise
bei falscher Reinigungstechnik nach dem
Stuhlgang der Fall sein: Wenn frau von hinten nach vorne putzt, gelangen die Keime
vom Darmausgang in die Harnröhre, von
wo aus sie sich in die Blase hocharbeiten,
vermehren und je nach Begleitumständen
und allgemeinem Gesundheitszustand Beschwerden verursachen.
Auf Risiko spielen
Doch es gibt viele weitere Faktoren, die
eine Blasenentzündung hervorrufen oder
begünstigen können. Dazu gehören Geschlechtsverkehr, zu spätes Wasserlassen
nach dem Beischlaf, die Benutzung von
Diaphragmen und Vaginalzäpfchen, das
Verwenden von Spermiziden sowie übertriebene und «aggressive» Intimhygiene
(Störung des natürlichen Scheidenmilieus).
Zu den Risikogruppen gehören generell
Frauen, ältere Personen, Menschen mit Diabetes und allgemein geschwächtem Immunsystem, Schwangere sowie Frauen mit
Östrogenmangel.
Warum gerade Frauen?
Über die Stärken und Schwächen von
Männern lässt sich vielleicht streiten, doch
Pflanzliche Arzneimittel
gegen Blasenentzündung
Heilpflanze
Wirkung
Goldrutenkraut (Solidago)
Harntreibend, entzündungshemmend,
schwach krampflösend (therapeutische Verwendung; auch vorbeugend gegen
Harnsteine und Nierengriess)
Grossfrüchtige Moosbeeren
Hindern Keime daran, sich an den («Cranberrys»)Schleimhäuten festzusetzen
(vorbeugend und auch therapeutisch)
Preiselbeeren
Antibakteriell (hemmen das Anhaften
von Bakterien), harntreibend
(vorbeugend und therapeutisch)
Bärentraubenblätter
Antibakteriell (therapeutisch)
Brennnesselblätter
Harntreibend, entzündungshemmend (therapeutisch und vorbeugend,
auch gegen Nierengriess)
BirkenblätterHarntreibend (therapeutisch)
Katzenbart (Orthosiphon)
Harntreibend, schwach krampflösend
Wacholderbeeren
Harntreibend (therapeutisch)
Ackerschachtelhalm
Schwach harntreibend (vorbeugend)
Liebstöckelwurzeln
Schwach harntreibend, krampflösend (therapeutisch)
Anwendungsformen:
Als Tees und Teemischungen, als Tropfen und Tinkturen (Pflanzenextrakte),
als Säfte, als Dragées und Tabletten, als homöopathische Zubereitungen
Vorsicht:
Präparate aus dem Internet sind oft zu niedrig dosiert, da hochwirksame Produkte
(Arzneimittel) nicht online verkauft werden dürfen. Schwangere sowie Menschen
mit Nierenleiden und Ödemen sollten die meisten
dieser Heilpflanzen nicht anwenden.
Lassen Sie sich auf alle Fälle in Ihrer Apotheke
umfassend beraten.
anatomisch gesehen mag es im Hinblick auf Blasenentzündungen gewisse Vorteile haben, als Mann geboren worden
zu sein. Das männliche Geschlecht ist durch seine Beschaffenheit nämlich deutlich besser vor dem Eindringen unerwünschter Keime geschützt, da die Harnröhre bei Männern
vier- bis fünfmal länger ist als bei Frauen, was den Bakterien den Zutritt erschwert. Ausserdem wirkt die Prostata als
natürliche Barriere gegen Erreger, weshalb Männer gleich
doppelten Schutz geniessen.
Wenn es Komplikationen gibt
In der Regel sind die oberen Harnwege bei gewöhnlichen
Blasenentzündungen nicht involviert und die Erkrankung
heilt innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder ab, wobei
betroffene Frauen in etwa 20 Prozent aller Fälle mit wiederkehrenden Rückfällen rechnen müssen. Um ein Aufsteigen
der Infektion in die oberen Harnwege (Nieren) möglichst
zu vermeiden, sollte frühzeitig die fachkundige Hilfe einer
Apotheke in Anspruch genommen und gezielte, individuelle Massnahmen zur Linderung der Beschwerden ergriffen
werden (siehe Box auf Seite 11).
Männer mit Anzeichen einer Blasenentzündung sollten immer einen Arzt aufsuchen. Frauen sollten zum Arzt, wenn
zusätzlich Fieber, Rückenschmerzen, Übelkeit/Erbrechen
oder Blut im Urin auftreten, bei häufigen Infekten oder erfolgloser Behandlung. Auch Kinder, Schwangere, Senioren
sowie Personen mit Nierenerkrankungen (Nierensteine,
Blasensteine) oder chronischen Grunderkrankungen wie
Diabetes müssen vom Arzt behandelt werden. Bei Komplikationen wie z. B. Nierenbeckenentzündungen sowie auch
bei gewissen Risikogruppen ist eine Behandlung mit Antibiotika häufig unumgänglich.
Unterstützung aus Ihrer Apotheke
Das Wichtigste bei einer beginnenden Blasenentzündung
ist die genügende Flüssigkeitszufuhr und Wärme. Trinken
Sie viel stilles Wasser bzw. Blasen- und Nierentee, um die
Bakterien bestmöglich auszuschwemmen. Eine warme
Bettflasche auf den Bauch hilft gegen die Schmerzen. Ergänzend dazu gibt es eine ganze Reihe pflanzlicher Präparate, die schnell und effizient die Beschwerden lindern (siehe
Box auf Seite 11).
Es gar nicht so weit kommen lassen
ANZEICHEN EINER
BLASENENTZÜNDUNG?
Das pflanzliche Arzneimittel
Nieren- und Blasendragées S wirkt:
• leicht entzündungshemmend
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Blasenentzündungen müssen nicht sein und können sich
durch das Beherzigen einiger einfacher Tricks grösstenteils
vermeiden lassen. Genügend trinken (mindestens zwei Liter täglich) bietet bereits eine gute Basis, dass Krankheitserreger sich gar nicht erst festsetzen können. Zudem sollte
frau unbedingt darauf achten, den Unterkörper warm und
trocken zu halten (sich nicht auf kalte Oberflächen setzen,
nasse Badesachen sofort ausziehen und sich gut abtrocknen, in den kälteren Jahreszeiten warme Unterwäsche/
lange Unterhosen tragen usw.). Da auch der Geschlechtsverkehr und das Verwenden gewisser Verhütungsmittel
(Diaphragma, Spermizide) einen Risikofaktor darstellen, ist
es wichtig, gleich nach dem Geschlechtsverkehr Wasser zu
lösen und bei Anfälligkeit auf Harnwegsinfekte auf andere
Verhütungsmittel auszuweichen. Verwenden Sie ausserdem für die Intimhygiene nur Produkte, die ausdrücklich
dafür geeignet sind und dem pH-Wert des Scheidenmilieus
entsprechen (ca. 4,5), also im sauren Bereich liegen, damit
diese Verteidigungslinie intakt bleibt.
10/2015 13
Ernährung
Länger jung dank
Mikronährstoffen
Sich mit 50 plus noch topfit zu fühlen, ist heute keine Ausnahmeerscheinung mehr. Dennoch stellen sich
bei den meisten «Golden Agers» erste Zipperlein ein, die die Vitalität schmälern. Dahinter verbirgt sich oft
ein latenter Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen. Um möglichst lange in Form zu bleiben,
lohnt es sich, den Organismus mit Anti-Aging-Mikronährstoffen bei Laune zu halten. Marie-Luce Le Febve de Vivy
Wer sich regelmässig bewegt, gemüsereich und naturbelassen isst, sich genügend
Schlaf sowie Entspannung gönnt und für
geistige Anregung sorgt, spürt spätestens
ab 50 Jahren, wie sehr sich ein gesunder
Lebenswandel lohnt. Weil man nicht nur
frischer strahlt als manche Altersgenossen,
sondern auch weniger unter Wehwehchen
und chronischen Beschwerden leidet. Denn
der Alterungsprozess bzw. der Abbau von
Körperfunktionen hängt nicht in erster Linie vom effektiven biologischen Alter ab. Er
richtet sich viel mehr danach, wie liebevoll
man dem eigenen Organismus über die
Jahre geschaut hat – und wie stark man ihn
mit schlechtem Essen, zu viel Alkohol, Tabak,
Umweltgiften oder Stress belastet hat.
Vorbeugen lohnt sich
Dennoch sind selbst fitte Menschen ab 50
plus nicht davor gefeit, fortan vermehrt
14 10/2015
Mit zunehmendem Alter sinkt der Appetit,
nicht jedoch der Bedarf an Vitaminen
auf ihre tägliche Zufuhr von Vitaminen und
Mineralstoffen zu achten, um möglichst gesund und glücklich zu altern. Aus mehrfachen Gründen:
Zu wenig Appetit
Mit zunehmendem Alter sinkt der Energiebedarf und damit meist auch der Appetit – nicht
aber der Bedarf an Vitaminen und Mineralien!
Einseitige Ernährung, mangelnde Frischkost
sowie unzureichende Flüssigkeitsaufnahme
können deshalb zu einem latenten oder akuten Mikronährstoffmangel führen.
Empfehlenswerte Nahrungsergänzungsmittel
für Personen ab 50 plus
Schützende Antioxidantien
Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide,
Coenzym Q10, Selen, Zink, Mangan
Unterstützung für das Immunsystem
Vitamin B6, Vitamin E, Vitamin C, Zink,
Selen
Durchblutung/Sauerstoffversorgung Niacin, Vitamin C, Vitamin E, Magnesium
des Gewebes
Knochengesundheit erhalten
Vitamin C, Vitamin D, Vitamin K, Kalzium,
Magnesium
Ausgleich der altersbedingt
Vitamin B12, Vitamin B6, Vitamin D,
schlechteren Nährstoffaufnahme
Folsäure, Kalzium, Magnesium, Zink
Quelle: Burgerstein, Handbuch der Nährstoffe
Oxidativer Stress
Oxidativer Stress, der durch ein Übermass
an sogenannt freien Radikalen entsteht, beschleunigt den Alterungsprozess. Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, die
im Körper einerseits durch Verbrennungsprozesse entstehen, andererseits durch
UV-Strahlung (exzessive Sonnenbäder),
elektromagnetische Strahlung (wie Röntgen, Handy), Umweltgifte oder Tabakrauch.
Diese Moleküle sind instabil, weil ihnen ein
Elektron fehlt. Um wieder vollständig zu
werden, attackieren sie deshalb intakte Moleküle, um ihnen das fehlende Elektron zu
entreissen. Dieser Elektronen-Raub schä-
digt den Körper und die DNA über die Jahre. Experten gehen davon aus, dass Krankheiten wie Arterienverkalkung, Rheuma,
Alzheimer oder Krebs durch die aggressiven freien Radikale mitverursacht werden.
Die gute Nachricht ist aber: Durch vitalstoffreiche Ernährung sowie Mikronährstoffsupplemente, die reich an Antioxidantien sind, lassen sich die Zellen schützen
und der Alterungsprozess hinauszögern.
Die wichtigsten antioxidativen Wirkstoffe
sind: Vitamin A, Beta-Carotin, Vitamin C,
Vitamin E, die Mineralstoffe Zink, Mangan
und Selen, die Aminosäure L-Cystein und
das Coenzym Q10.
Zu wenig Sonnenlicht
Das Sonnenvitamin D ist für die Gesundheit
der Knochen und Zähne erforderlich. Es ist
das einzige lebenswichtige Vitamin, das der
Körper grundsätzlich selber herstellen kann.
Ältere Menschen, die sich wenig im Freien
bzw. in der Sonne aufhalten, sowie Verkäuferinnen oder Nachtarbeiter, die berufsbedingt
zu wenig Tageslicht zu sehen bekommen, leiden meist an einem Vitamin-D-Mangel. Mög-
Sirup
mit Kirschgeschmack.
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Sirup mit
Energie für Körper und Geist.
Erhöht die
die herabgesetzte
herabgesetzte körperliche
körperliche und
und geistige
geistige Leistungsfähigkeit.
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Wirkt gegen
Müdigkeit
und
nervöse
Verspannungen.
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Bei Haar- und Nagelwachstumsstörungen
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als Folge von Biotinmangel.
Vitamin D –
kleines Multitalent
Vitamin D ist notwendig für gesunde Knochen und
hält den Kalziumstoffwechsel im Gleichgewicht: es
fördert die Kalzliumaufnahme aus der Ernährung im
Darm sowie seine Bindung in den Knochen. Vitamin D
spielt ausserdem eine wichtige Rolle für die Muskeln,
das Immunsystem, die Zellerneuerung vieler Gewebe
und in der Prävention von Krebs, kardiovaskulären
Krankheiten und Atemwegsinfektionen.
Streng genommen ist Vitamin D kein Vitamin,
sondern ein Hormon. Es kann von der Haut unter
dem Einfluss von Sonnenlicht selbst hergestellt
werden und seine Wirkung wird von einem spezifischen Rezeptor in unserem Organismus aktiviert.
Vitamin D kommt in der Nahrung in zwei Formen vor:
als Vitamin D2 in pflanzlichen Produkten und als
Vitamin D3 in Produkten tierischen Ursprungs. Die
Lebensmittelquellen für Vitamin D sind sehr begrenzt
und bestehen hauptsächlich aus tierischen Fetten,
insbesondere fettem Meeresfisch. Häufig sind verschiedene Milchprodukte mit Vitamin D angereichert;
diese Supplementierung reicht aber in unseren Breitengraden kaum aus, um den täglichen Bedarf zu decken.
Sinnvoll ist eine Ergänzung mit Vitamin-D-Tropfen aus
Ihrer Apotheke. Lassen Sie sich beraten!
liche Folgen sind nicht nur Knochenerweichung, sondern
auch Muskelschwäche, Zahnausfall oder erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen sowie Nervosität. Insbesondere in
den Wintermonaten lohnt es sich, ein Vitamin-D-Präparat
einzunehmen. Auch weil die Haut mit zunehmendem Alter
nicht mehr so gut Vitamin D bilden kann.
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• Vermindert den Haarausfall
• Verbessert die Haar- und Nagelqualität
• Erhöht die Haar- und Nageldicke
Geschwächtes Immunsystem
Das Älterwerden schmälert die Kraft des Immunsystems,
wodurch man anfälliger wird für Viren, Bakterien und
andere schädigende Mikroorganismen. Eine Studie mit
100 älteren Menschen hat gezeigt: Diejenigen, die über
ein Jahr lang ein Multivitamin-Multimineral-Supplement
einnahmen, litten seltener an Infektionen. Als besonders
wichtig für die Immunfunktion gelten Zink, Vitamin B6
und Vitamin E. Und natürlich auch Vitamin C.
Das Gehirn schützen
Zu den gefürchteten Alterserkrankungen zählen Alzheimer und Demenz. Um die Leistungskraft des Gehirns
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16 10/2015
Vital altern – das Geheimnis von Okinawa
möglichst lange zu erhalten, braucht es genügend antioxidative Vitamine (vor allem E
sowie C). Eminent wichtig ist auch Vitamin B1.
Schlechte Aufahme von Nährstoffen
Vitaminmangel kann ausserdem die Folge einer schlechteren Nährstoffaufnahme
sein, die durch Beschwerden im MagenDarm-Trakt oder durch Medikamente bzw.
eine Chemotherapie ausgelöst wird.
Bin ich unterversorgt oder nicht?
Was soll ich nun einnehmen?
Um ab 50 plus physisch und psychisch
leistungsfähig zu bleiben und den Alterungsprozess zu verlangsamen, sind Mikronährstoffe essenziell. Wem Laboruntersuchungen zu umständlich sind, wendet
sich bei Verdacht auf einen Mangel am
besten an seinen Apotheker oder seine
Apothekerin und lässt sich beraten, welche
Auf der tropischen Insel Okinawa, rund 500 Kilometer südlich von Japan, leben
mehr fitte Hundertjährige als sonst wo auf der Welt. Typische Altersgebrechen
wie Krebs, Osteoporose, Alzheimer, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sind hier eine Seltenheit. Der Medizinprofessor Makoto Suzuki machte sich auf
die Suche nach dem Geheimnis dieser kerngesunden Superalten.
Eine der wichtigsten Regeln besteht darin, den Magen nur zu 80 Prozent zu füllen
und sich nicht zu überessen. Gleichzeitig unterscheiden die Insulaner zwischen
«leichten» und «schweren» Speisen. Beherzt zugreifen darf man bei Nahrungsmitteln, die weniger als 70 Kalorien pro 100 Gramm liefern – wie Grüntee, Gemüsebrühe, Algen, Sojaprodukte (Tofu, Miso) sowie bei den meisten Gemüse- und
Obstsorten. Massvoll auch bei Fisch und Meeresfrüchten. Fleisch, Eier und Käse
machen hingegen nur drei Prozent des Speisezettels aus. Ebenso wichtig ist ein
aktiver Lebensstil an der frischen Luft – mit viel Spaziergängen und Gartenarbeit –
sowie Singen und Tanzen in Seniorenklubs.
Präparate Sinn machen, um allfällige Defizite auszugleichen. Sei es mit einem hoch
dosierten Multivitaminpräparat, einem gezielten Einzelmineralstoff (wie Magnesium)
oder einem speziellem Kombiprodukt (beispielsweise einem Antioxidantien-Cocktail
oder einem geriatrischen Präparat, das
zusätzlich Ginseng und Vitamin B12 enthält). Selbstverständlich gehört dazu eine
vitalreiche Ernährung mit viel Gemüse in
allen Farben, frischen Kräutern, saisonalen
Früchten, magerem Protein, fettem Fisch,
Vollkorngetreide, ungesalzenen Nüssen
sowie kalt gepressten Ölen (insbesondere
Olivenöl und Omega-3-reiches Leinöl). 150715/sto.ch
Ein Vitalstoffdefizit entsteht nicht von heute auf morgen. Es wird allerdings oft erst
bemerkt, wenn Symptome wie Blutarmut,
chronische Müdigkeit, Leistungsabfall,
Hautprobleme, Kreislaufstörungen, Nachtblindheit oder Osteoporose auftauchen. Einen Mikronährstoffmangel zu diagnostizieren, ist nicht ganz einfach. Hilfreich können
Blutproben sein, bei denen nicht nur der Vitaminspiegel, sondern auch körpereigene
Stoffe analysiert werden, deren Produktion von bestimmten Vitalstoffen abhängen
(wie beispielsweise rote Blutkörperchen
und Ferritin bei Verdacht auf Eisenmangel).
Eine Haarmineralanalyse wiederum zeigt
auf, ob der Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt gestört ist.
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10/2015 17
Alternativmedizin
Wenn es plötzlich kracht und schmerzt
Knochenbrüche haben keine Saison – egal ob im Sommer oder Winter, beim Velo- oder Skifahren,
Skateboarden, Spazieren oder Fensterputzen, ganz schnell können sie passieren.
Oft reicht ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, ein unkontrolliertes Fallen, und schon
hört man ein dumpfes Krachen, als würde irgendwo ein kleiner Ast brechen. Jacqueline Ryffel, Apothekerin
Der Heilungsprozess eines Knochenbruchs
dauert in der Regel sechs Wochen. Durch
das homöopathische Arzneimittel Symphytum kann der Prozess zwar nicht wesentlich
beschleunigt werden, aber es bildet sich
nachweislich ein schönerer Kallus um die
Bruchstelle.
Nehmen Sie also nach einem Knochenbruch täglich zwei Tropfen Symphytum Q3.
Wichtig ist, dass Sie vor jeder Einnahme
das Fläschchen zehnmal kräftig schütteln
und die zwei Tropfen in einen Schluck Wasser geben. Diesen dann möglichst lang im
Mund behalten und hin- und herbewegen
(wie beim Zähneputzen). Dauer der Behandlung: vier bis sechs Wochen.
Die Knochengesundheit fördern
Mit zunehmendem Alter steigt unser Osteoporose-Risiko. Knochenbrüche treten also
noch häufiger auf.
In der Gemmotherapie haben sich hier die
Glycerolmazerate Rubus fructicosus (Brombeerstrauch) und Vaccinium vitis-idaea
(Preiselbeere) sehr bewährt. Die Brombeere wirkt anregend auf die Knochenbildung.
Hiervon profitieren besonders ältere Menschen: Das Mundspray aus Rubus fruticosus
kann bei Osteoporose und zur Vorbeugung
Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), ein Well-Aging-Mittel
weiterer Knochenbrüche eingesetzt werden.
Die Preiselbeere ist ein Mittel des reiferen Alters. Sie hilft gegen vorzeitige Alterungsprozesse und zeigt sich als wahres
Well-Aging-Mittel. Sie fördert die Kalzium-
aufnahme und hilft somit ebenfalls zur Vorbeugung von Osteoporose.
Die Gemmopräparate sind dreimal täglich
mit je drei Sprühstössen anzuwenden.
Burgerstein D3 liquid:
Steter Tropfen hält gesund.
Burgerstein D3 liquid, die geschmacksneutralen Vitamin D3-Tropfen auf Pflanzenöl-Basis –
ohne Alkohol und daher auch ideal geeignet für Kleinkinder. Vitamin D3 besitzt vielfältige Einsatzgebiete, es spielt unter anderem eine zentrale Rolle im Immunsystem und
im Knochenstoffwechsel sowie bei der Muskelfunktion.
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Echinacea bei Erkältung und Grippe
Was hat er unter seinem Hut versteckt?
Erkältungen und grippale Infekte sind der häufigste Grund für Absenzen am Arbeitsplatz und in der
Schule. Als Hausfrau und Mutter kann man es sich sowieso nie leisten, krank zu sein. Der Rote Sonnenhut
(Echinacea) ist dafür bekannt, dass er das Immunsystem stärken, vor Ansteckung schützen und die Heilung
beschleunigen soll. – Und das zaubert er alles unter seinem hübschen Hut hervor? Dr. pharm. Chantal Schlatter, Apothekerin
Die Anwendung von Echinacea purpurea,
dem Roten Sonnenhut, hat eine lange Tradition. Schon die Indianer Nordamerikas
haben damit Husten, Halsschmerzen und
Verletzungen geheilt. Die zahlreichen Präparate, die heute im Handel sind, blicken
auf eine bewegte Geschichte zurück. Fast
jährlich wechselt die Wissenschaft ihre Meinung darüber, ob sie nun wirken oder nicht,
fast so, als ob sie es an den Blütenblättern
des Sonnenhuts abzählen würde: Es wirkt,
es wirkt nicht, es wirkt, es wirkt nicht …
Mit Spannung werden deshalb jeweils die
neuen Erkenntnisse aus der Forschung erwartet.
Auf Wirksamkeit testen
Pflanzliche Arzneimittel können, wie synthetisch hergestellte Medikamente, auf
ihre Wirksamkeit getestet werden. Das geschieht in klinischen Studien, die – wenn
gut gemacht – sehr aufwendig und teuer
sind. Und bei pflanzlichen Arzneimitteln ist
das besonders kompliziert. Denn Pflanzenextrakt ist nicht gleich Pflanzenextrakt! Je
nachdem, wo die Pflanze heranwächst, welche Pflanzenteile verwendet werden und
auf welche Weise der Pflanzenextrakt für
die Herstellung des Mittels gewonnen worden ist, muss mit anderen Inhaltsstoffen
gerechnet werden. Wenn Firma A also mit
ihrem Extrakt A eine Studie zur Wirksamkeit durchführt, darf es nicht überraschen,
wenn ihre Ergebnisse nicht mit denjenigen
der Firma B mit Extrakt B übereinstimmen
oder sogar widersprüchlich sind. Das heisst
noch lange nicht, dass die Pflanze an und
für sich nicht wirksam wäre. Vielleicht wurden einfach nicht die richtigen Pflanzenteile oder das falsche Lösungsmittel für den
Extrakt verwendet?
Umgekehrt darf ein positives Studienergebnis mit Extrakt A der Firma A nicht ohne
Weiteres auf alle übrigen Sonnenhut-Produkte übertragen werden. Genau genommen gelten die guten Ergebnisse nur für
jenen Extrakt, also für dasjenige pflanzliche
Arzneimittel, mit dem sie in der Studie erreicht worden sind.
Wenn Sie sich also mit Sonnenhut befassen
und sicher sein möchten, dass Sie ein möglichst wirksames Produkt erhalten, müssen
Sie sich für ein Mittel mit einem Echinacea-Extrakt entscheiden, der in klinischen
Studien auf seine Wirksamkeit und Verträglichkeit untersucht worden ist.
Was man heute über
den Sonnenhut weiss
Es wird an vielen Orten der Welt über Echinacea geforscht. In unseren Breiten sind vor
allem die Erkenntnisse aus klinischen Studien und Untersuchungen mit einem speziellen Extrakt namens Echinaforce® aus dem
Roten Sonnenhut (Echinacea purpurea) von
Bedeutung. Aufgrund dieser Ergebnisse
darf man folgende Schlüsse ziehen (siehe
Box):
Der SonnenhutExtrakt
­- unterstützt ein geschwächtes
Immunsystem,
­- ­kann bis zu einem gewissen Grad
vor Ansteckung durch diverse
Viren schützen, auch vor solchen,
die grippale Infekte und schwerwiegende Atemwegserkrankungen auslösen können,
­- kann vor Infektionen durch
Bakterien schützen, die häufig zu
schweren Komplikationen führen,
­- besitzt entzündungshemmende
Eigenschaften,
­- kann die Anzahl und Dauer
der Erkältungen und grippalen
Infekte sowie das Auftreten
von Komplikationen reduzieren,
­- ­ist am wirksamsten als Extrakt aus
dem frischen Kraut von Echinacea
purpurea. Dieser wirkt wesentlich
besser antiviral und entzündungshemmend als Extrakte aus
getrockneten Pflanzen.
10/2015 19
Ein Hut, der sich lohnen tut
Langzeitanwendung möglich
Auch die Verträglichkeit wurde in klinischen Studien getestet. Unerwünschte
Wirkungen treten bei Einnahme dieses
Sonnenhut-Extraktes nicht häufiger auf als
bei Behandlung mit Placebo. Das bedeutet, dass für etwaige Unannehmlichkeiten
nicht das Mittel verantwortlich gemacht
werden kann. Nur selten kann es zu Reaktionen kommen, beispielsweise bei Per-
sonen, die auf Korbblütler allergisch sind.
Menschen mit einer Überempfindlichkeit
auf diese Pflanzenfamilie sollten deshalb
auf die Einnahme verzichten, ebenso Personen mit Autoimmunerkrankungen, Leukämie, multipler Sklerose oder Säuglinge.
Für alle Übrigen scheint eine vorbeugende
Langzeiteinnahme von bis zu vier Monaten
sicher zu sein.
All jene, die im Winter häufig an Infekten
leiden, dürfen einen Versuch mit Rotem
Sonnenhut wagen, auch wenn die Wissenschaft noch nicht alle Geheimnisse unter
dem Hut gelüftet hat. Besonders Personen
mit geschwächtem Immunsystem, einem
stressigen Lebensstil sowie Raucherinnen
und Raucher profitieren von einer (vorbeugenden) Anwendung. Die Prophylaxe
mit Rotem Sonnenhut kann jederzeit begonnen werden, idealerweise aber schon
im Oktober/November, wenn die ersten
Erkältungsviren anzutreffen sind. Und hat
es Sie dann doch erwischt, beschleunigt
der Rote Sonnenhut die Heilung und beugt
Komplikationen vor. Das dient nicht nur der
eigenen Gesundheit, sondern hilft auch,
Schmerzmittel und Antibiotika einzusparen. – Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, und wir zaubern für Sie ein Produkt
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20 10/2015
Herzinfarkt
Frauenherzen schlagen anders
Dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor allem Männer treffen, ist ein hartnäckiges
Vorurteil. Gerade bei Frauen nach den Wechseljahren steigt das Risiko eines
Herzinfarkts an. Auch werden akute Ereignisse bei Frauen viel später erkannt
als bei Männern. Höchste Zeit also für ein Umdenken! Jen Haas, Schweizerische Herzstiftung
Dass Frauenherzen anders schlagen, hat
auch Angelika F. erfahren müssen. Die gestandene Frau hatte in ihrem Beruf eine
besonders stressige Zeit hinter sich, nicht
alles lief rund. Als sich die Konflikte am Arbeitsplatz zuspitzten, litt sie zunehmend
unter Schlafstörungen und körperlichen
Beschwerden. Der Vorgesetzte sprach in
einem persönlichen Gespräch das Wort
Kündigung aus, da verspürte sie plötzlich
heftige Schmerzen im Brustkorb, grosse
Atemnot kam hinzu. Sofort fuhr sie mit einem Taxi zum Hausarzt, der sie mit einem
Verdacht auf Herzinfarkt in den Notfall des
Universitätsspitals Zürich überwies.
Einen Herzinfarkt erlitt Angelika F. nicht.
Hingegen ein seltenes Takotsubo-Syndrom, eine stressbedingte, schwerwiegende Erkrankung des Herzmuskels, die sich
ähnlich äussert wie ein Infarkt. Weshalb
daran hauptsächlich Frauen erkranken, darüber wird noch spekuliert. Wahrscheinlich
gehen Frauen mit besonders belastenden
Situationen anders um als Männer. Dies hat
einen Einfluss darauf, wie der Körper auf
Stress reagiert, und trifft unmittelbar die
Funktion unserer Gefässe und des Herzens.
Schutz fällt weg
Nicht nur die etwas andere emotionale
Verarbeitung beeinflusst die Herzgesundheit von Frauen. Es zeigen sich auch körperliche Unterschiede, die sich auf das
Herz-Kreislauf-System
auswirken:
Vor den Wechseljahren schützen die Östrogene Frauen
vor einem Herzinfarkt.
Die weiblichen Hormone haben unter
anderem einen positiven Einfluss auf die
Blutfette. Während der
Wechseljahre nimmt die Produktion dieser
Hormone ab, womit auch ihre schützende
Funktion wegfällt. Dies bedeutet, dass bei
Frauen ein Herzinfarkt durchschnittlich
Herzinfarkt – so beugen Sie vor
Persönliche Werte messen lassen
Lassen Sie regelmässig Blutdruck, Blutfette (Cholesterin)
und Blutzucker kontrollieren. Wer diese Werte im Griff hat, tut
bereits viel für seine Gesundheit. 500 zertifizierte Apotheken
in der Schweiz bieten den HerzCheck® der Schweizerischen
Herzstiftung an, der Ihre ganz persönlichen Herz-KreislaufRisikofaktoren ermittelt.
Bewegen Sie sich ausreichend
Regelmässige Bewegung hat einen positiven Einfluss auf
unser Herz und die Gefässe, sie wirkt den gefährlichen
Ablagerungen einer Arteriosklerose entgegen. Wir empfehlen:
30 Minuten Bewegung pro Tag, mindestens jedoch zweieinhalb Stunden pro Woche, in mittlerer Intensität. Oder eineinviertel Stunden wöchentlich sportliche Bewegung in hoher
Intensität.
Achten Sie auf die Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung nach Art der Mittelmeerländer
reduziert die Herz-Kreislauf-Risiken. Setzen Sie Folgendes auf
Ihren Speiseplan: viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukte,
fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse. Reduzieren Sie Ihr Übergewicht, geniessen
Sie den Alkohol massvoll und setzen Sie Salz sparsam ein.
Stress reduzieren
Schwierige Situationen im Beruf, aber auch in der Familie
erhöhen den Stresspegel und damit auch den Puls und
Blutdruck. Ist die Belastung dauerhaft, leidet unser HerzKreislauf-System darunter. In solchen Situationen lohnt es
sich, die Lebenssituation zu überdenken und gegebenenfalls
professionelle Hilfe zu suchen. Dies kann eine Beratungsstelle
sein, Ihr Hausarzt oder Ihre Hausärztin oder eine Psychologin
oder ein Psychologe.
Nicht rauchen
Diesen Ratschlag haben Sie bestimmt schon öfter gehört.
Und er stimmt nach wie vor, denn Rauchen erhöht das Risiko
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen massiv. Sie können für Ihre
Gesundheit nichts Besseres tun, als mit dem Rauchen dauerhaft aufzuhören.
10/2015 21
Vorträge und weitere Tipps
Die Schweizerische Herzstiftung bietet Frauenorganisationen
einen Vortrag zum Thema «Frau&Herz» an.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website
www.frauundherz.ch
Bestellen Sie die Broschüre «Frau&Herz» der
Schweizerischen Herzstiftung mit vielen Tipps
und wichtigen Informationen.
Bestelladresse:
Schweizerische Herzstiftung
Postfach 368
3000 Bern 14
Telefon 031 388 80 80
[email protected]
Beschwerden falsch gedeutet
Hinzu kommt, dass Frauen einen akuten
Herzinfarkt oft nicht als solchen erkennen.
Risikofaktoren erkennen
und vorbeugen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen können aufgrund einer familiären Vorbelastung entstehen. Doch unser Lebensstil trägt wesentlich dazu bei: Unausgewogene Ernährung
und Übergewicht, wenig Bewegung, ein
gestresstes Leben und das Rauchen bringen den Körper aus dem Gleichgewicht.
Blutfettwerte und Blutdruck erhöhen sich,
das Risiko für eine Zuckerkrankheit steigt.
All dies hat einen schädlichen Einfluss auf
unsere Gefässe, es entwickelt sich eine Arteriosklerose, im Volksmund auch Arterienverkalkung genannt. Eine Arteriosklerose
ist meist Ursache für den Herzinfarkt: In den
Arterien lagern sich Fettsubstanzen ein, es
bilden sich Verkalkungen und Kissen, welche die Gefässe mit der Zeit verengen und
den Blutfluss hemmen. Bricht ein solches
Kissen auf und verstopft ein Blutgerinnsel
eines der Herzkranzgefässe, erhält der Herzmuskel an diesen Stellen zu wenig oder keinen Sauerstoff, das Gewebe stirbt ab.
Gegen eine Arteriosklerose gibt es keine
ursächliche Therapie. Wir können ihr aber
vorbeugen und, wenn die Arterien geschädigt sind, dafür sorgen, dass die Krankheit
nicht weiter fortschreitet (siehe Box). «Frauenherzen brauchen gerade in der zweiten
Lebenshälfte einen besonderen Schutz»,
betont die Kardiologin Dr. Belinda Nazan
Walpoth. Schützen Sie Ihres noch heute!
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zehn Jahre später auftritt als bei Männern.
Jedoch mit schwerwiegenden Folgen: Weil
Frauen eher in älteren Jahren betroffen
sind, steigt auch die Sterblichkeit und die
Zukunftsaussichten verschlechtern sich.
Deshalb sterben Frauen bei einem Herzinfarkt insgesamt häufiger als Männer.
Der Infarkt gilt in der Bevölkerung nach
wie vor als typische Männerkrankheit. Ausserdem äussert sich ein Herzinfarkt bei
Frauen oft weniger klar als bei Männern:
Nicht immer machen sich bei ihnen die
klassischen, heftigen Brustschmerzen bemerkbar. Auch eine Schwäche, Übelkeit,
Atemnot, Erschöpfung, kalter Schweiss, Rücken- oder Oberbauchschmerzen können
auf einen Herzinfarkt hinweisen. Solche
Anzeichen treten oft Stunden oder Tage
vor einem Infarkt auf, werden aber als Erkältung, Muskelverspannung, Zahn- und
Kieferbeschwerden oder Verdauungsstörung gedeutet. «Bei jeder ungewohnten
Empfindung zwischen Bauchnabel und
Unterkiefer sollte man wachsam sein. Was
z. B. wie eine Magenverstimmung oder eine
Bronchitis daherkommt, könnte auch ein
Herzinfarkt sein», sagt Dr. Belinda Nazan
Walpoth, Oberärztin Kardiologie am Insel-
spital in Bern. Deshalb rät die Kardiologin,
lieber einmal zu viel den Notruf 144 zu
alarmieren, besonders im höheren Alter
und wenn Risikofaktoren vorliegen.
22 10/2015
Bewegung für die ganze Familie
Starke Eltern –
starke Kinder!
Bewegung und Sport sind für die Entwicklung des Kindes wichtig.
Denn Bewegung fördert nicht nur den Körper und die Muskeln,
sondern auch die geistige Entwicklung. Eltern haben viele
Möglichkeiten, ihren Nachwuchs vom Computer zu locken.
Ein Interview mit Daniela Rota, Physiotherapeutin FH
mit eigener Praxis in Würenlos. Annegret Czernotta
Warum ist Bewegung für die körperliche
Entwicklung von Kindern so wichtig?
Daniela Rota: Kinder haben in der Regel
einen natürlichen Bewegungsdrang und
trainieren so ihre Muskeln und damit ihre
Kraft. Sie spielen draussen, hüpfen, klettern, springen oder bewegen Gegenstände. Diese Bewegungsformen enthalten
alle Kraftformen, die es braucht, um den
Bewegungsapparat gesund zu halten. Leider hat es immer häufiger Kinder, die sich
nicht mehr altersgemäss bewegen. Statt
zur Schule oder zum Sport mit dem Velo
zu fahren, werden Kinder mit dem Auto gebracht und wieder abgeholt. Statt draussen
zu spielen, sitzen viele Kinder stundenlang
vor dem Computer.
Was wird genau in Bezug auf
die Muskulatur trainiert?
Mit Sport und Bewegung trainieren wir
unsere Muskeln, die wir für unsere Haltung
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Schmerzen,
Entzündungen?
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Kraftvolle Muskeln
Fördert Bewegung auch
die geistige Entwicklung?
Wer als Kind draussen spielt, nimmt das Wetter, die Luft, die Temperatur wahr. Das Kind
stärkt sein Immunsystem, weil es Bakterien
und Viren ausgesetzt ist. Bei Bewegung im
Wald hat es zudem ganz unterschiedliche
Reize für die Füsse und insbesondere die
Fussmuskulatur. Es hat unebene Böden und
das Kind muss die Umgebung konzentriert
wahrnehmen und reagieren. Leider werden
die kognitiven Fähigkeiten wie Wahrnehmung oder Aufmerksamkeit über die Bewegung bei vielen Kindern heute weniger
gefördert – obwohl die Grundlage dazu bereits im Babyalter angelegt ist. Viele Eltern
} wirkt bis zu 12 Stunden
} bei Verstauchungen und Prellungen
} bei Zerrungen und Verrenkungen
nehmen diese Verantwortung nicht mehr
wahr und überlassen die Kinder lieber dem
Fernseher oder dem Computer.
Dann sollten Eltern auch
Bewegungsvorbilder sein?
Ich denke, gemeinsame Bewegungserlebnisse sind wichtig für die körperliche Gesundheit und das soziale Zusammensein.
Eine Wanderung kann ein gemeinsames
Erfolgserlebnis bescheren. Der Aufenthalt in
der Natur fördert alle Sinne. Zusätzlich wird
auch noch die Bildung von Vitamin D angeregt. Gemeinsame Erlebnisse stärken auch
das Vertrauen in die Eltern und in sich selbst.
3515
brauchen, beispielsweise die Rücken- und
die Beckenbodenmuskulatur. Und wir
brauchen Muskeln, die uns bewegen. Dazu
gehört die Arm- und Beinmuskulatur. Diese
Muskeln laufen über ein Gelenk und bewegen es. Einen Ball können wir beispielsweise werfen, weil eine Muskelgruppe
sich zusammenzieht und kürzer wird und
die andere Muskelgruppe sich zeitgleich
dehnt. Muskeln brauchen Bewegung, ohne
verkümmern sie. Deshalb ist zum Beispiel
langes und häufiges Sitzen schädlich.
Durch Bewegung wird aber auch Druck
auf unsere Knochen ausgeübt, die sich dadurch verstärken.
Schmerzpflaster
mit lang anhaltender
Wirkung
Muskeln sind kleine Kraftwerke.
Wir brauchen sie, um die Haltung
zu bewahren (Rückenmuskulatur,
Beckenbodenmuskulatur) und
unseren Körper zu bewegen (Muskeln, die an Gelenken ansetzen).
Erst wenn wir unsere Muskeln
zusammenziehen (kontrahieren),
können wir Widerstände überwinden und Lasten tragen oder
ihnen entgegenwirken oder sie
einfach halten. Mit verschiedenen
Trainingsarten können wir die
Muskeln unterschiedlich beanspruchen (Schnellkraft, Kraftausdauer, Reaktivkraft).
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Die mit dem Regenbogen
24 10/2015
Welche Bewegungsformen sind in
der Familie möglich, ohne dass es
zu erzieherisch wirkt?
Gemeinsame Velofahrten, angemessene
Spaziergänge oder Wanderungen, die auch
mal rauf oder runter führen, sowie der Badeplausch sind günstige wie auch tolle
Erlebnisse. Waldseilgärten, von denen es
immer mehr gibt, sind ebenfalls eine tolle
– wenngleich eine etwas teure – Sache, bei
der Mut, Balance, Koordination und Kraft
spielerisch gefördert werden. Zudem sind
Hüpfspiele wie Himmel und Hölle, Gummi-Twist etc. einfach zu lernen. Das Problem
ist, dass viele Eltern diese einfachen Spiele
nicht mehr kennen und deshalb ihre Kinder
auch nicht anleiten können. Mittlerweile
existieren fast in jeder Gemeinde Sportund Bewegungsangebote von Vereinen
oder privaten Anbietern, die einen wertvollen Beitrag zur körperlichen Gesundheit
von Kindern schon ab drei Jahren leisten.
Welche Bewegungsformen sind
speziell im Winter oder zur Weihnachtszeit möglich?
Im Winter kann die Schneeballschlacht
lustig und anstrengend zugleich sein oder
auch einmal Vater oder Mutter im Schnee
einzubuddeln. Auf den kleinen Hügel hinter
dem Haus zu steigen, um dann auf einem
Plastiksack oder dem Bob wieder herunterzurutschen, bringt viel Kraft in die Beine.
Dabei soll darauf geachtet werden, dass
auch die Kleinen den Bob einmal selber
hochziehen. Denn die Anstrengung bergauf fördert die Ausbildung der Hüftgelenke. Nur auf Druck verstärken und verdicken
die Knochen. Aber auch die Bewegungen
auf der Eisbahn oder im Hallenbad fördern
die Kraft ebenso wie Geschicklichkeit und
Koordination. Wenn man lieber im Haus
spielt, ist es wichtig, dass das Kinderzimmer
nicht mit Möbeln vollgestopft ist, sondern
die Kinder genügend Bewegungsraum
haben und auch einmal im Wohnzimmer
Dampf ablassen können.
Wann sollten Kinder doch
ins Fitnessstudio gehen?
Kinder unter 16 Jahren gehören nicht ins
Fitnessstudio, da ihre körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Kinder
sollen stattdessen mit ihrem eigenen Körpergewicht trainieren. Eine Ausnahme sind
stark übergewichtige Kinder. Bei ihnen
macht es durchaus Sinn, sie in der Schule
oder in der Physiotherapie mit Gewichten
Muskel- und Gelenkschmerzen
müssen nicht sein!
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Muskel- und Gelenkschmerzen.
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Gültig mit diesem Bon bis 31.12.15. Nicht kumulierbar. Einzulösen in Apotheken und Drogerien.
trainieren zu lassen, weil das eigene Körpergewicht unter Umständen eine zu hohe
Belastung sein kann. Wichtig ist, dass der
Sportlehrer, der ein übergewichtiges Kind
begleitet, gut ausgebildet ist.
Auch Jugendliche in der Pubertät sind für
ein gut dosiertes Krafttraining prädestiniert. Dank der zunehmenden Hormonproduktion können sie ihre Muskulatur sehr
gut aufbauen. Allerdings sollten auch sie
gut betreut werden, da die Entwicklung
noch nicht abgeschlossen ist und die Gelenke und Knochen noch anfällig für Verletzungen sind oder Schäden eintreten können, deren Auswirkungen erst im höheren
Alter spürbar sind, wie eine Arthrose.
Warum ist Ihnen die Bewegung
von Kindern so wichtig?
Wie wir uns bewegen, wird uns in die Wiege
gelegt. Die motorische Entwicklung ist ein
Programm, das in jedem Menschen angelegt ist. Werden diese Grundlagen vernachlässigt, indem sich Säuglinge bereits nicht
mehr frei bewegen können, weil sie in der
Babytragschale oder der Wippe liegen oder
im Lernlaufgerät sind, haben wir immer
mehr motorisch ungenügend ausgereifte Kinder. Diese fallen dann in der Schule
durch eine schlechte Körperhaltung, motorische Unruhe oder Ungeschicklichkeit
sowie Konzentrations- und/oder Lernschwächen auf. Denn die motorische Reife
hängt direkt mit der Reifung des Gehirns
zusammen. Deshalb ist es so wichtig, Kindern Zeit und Raum für Bewegung zu geben. Bewegung beeinflusst nicht nur unser
Körpergewicht; Bewegung ist viel mehr, sie
ist notwendig für eine gesunde körperliche
und geistige Reifung!
200 m
Melisana AG, 8004 Zürich, www.dul-x.ch
Daniela Rota ist dipl. Physiotherapeutin FH mit
eigener Praxis in Würenlos. Sie ist Mitbegründerin des
Vereins «Kinder hoch 3» (www.kinderhochdrei.ch).
Der Verein arbeitet auf dem Gebiet der Haltungsförderung und Vermeidung von Haltungsschäden und
Rückenleiden und vermittelt an Schulen in regelmässigen Lektionen theoretisches Wissen über den
Rücken und die Wirbelsäule, wie auch Bewegungskompetenz und Rumpfkraft.
✁
10/2015 25
Vorbereitung ist
das A und O
Die warme Stube verführt zum Bleiben,
aber auch im Herbst und Winter bieten
viele Sportarten Bewegung an der
frischen Luft, machen Spass und helfen,
gesund und fit zu bleiben.
Unsere Tipps
- S paziergänge und Sport an der frischen
Luft stärken die Abwehrkräfte. Allerdings
ist das Immunsystem in der kalten Jahreszeit auch besonders anfällig. Wenden Sie
zum Schutz gegen kalte Luft das Zwiebelprinzip in der Bekleidung an – auch beim
Sport.
-B
ei kühlen Temperaturen ist die Aufwärmphase besonders wichtig. Ist der
Körper kalt, wird er anfällig für Verletzungen der Muskeln und Gelenke. Deshalb
vor dem Sport gut aufwärmen und
dehnen, eventuell mit ätherischen Ölen
vor dem Sport die Muskeldurchblutung
anregen.
-H
aben Sie Ihren Muskeln zu viel
zugemutet, ist Muskelkater ein
Symptom für kleine Muskelverletzungen. Pausieren Sie mit dem Sport,
gehen Sie stattdessen spazieren oder in
die Sauna. Durchblutungsfördernde
ätherische Öle regen die Durchblutung
ebenfalls an und unterstützen die
Regeneration.
-D
ie fünf Wintersportarten, bei denen es
am häufigsten zu Verletzungen kommt,
sind Skifahren, Snowboarden, Eislaufen, Rodeln und Langlaufen. Wärmen
Sie sich unmittelbar vor dem Sport auf.
Je mehr Kraft, Ausdauer und Kondition
Sie haben, desto geringer ist das
Verletzungsrisiko. Deshalb schon
einige Wochen und Monate im Voraus
die betreffenden Muskelpartien
trainieren.
- Wer mit Alkohol im Blut auf die
Skipiste geht, unterschätzt leicht die
Aussentemperatur und schützt sich
schlechter gegen die Kälte. Dadurch
steigt die Gefahr von Unterkühlungen, Erkältungen oder gar Erfrierungen. Ausserdem gehen alkoholisierte
Wintersportler leichter Risiken ein,
was die Gefahr für Unfälle erhöht.
Deshalb auf der Piste statt Alkohol
besser alkoholfreie Getränke einnehmen.
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Sportverletzungen in
der kälteren Jahreszeit
26 10/2015
Ein Hauch von Luxus und Liebe
Pflege der reifen Haut
Spannt Ihre Haut öfter und wirkt trocken? Haben Sie Krähenfüsse und störende
Pigmentflecken? Möchten Sie sich gerne mit einer neuen Pflegelinie verwöhnen?
Im Interview mit Ursula Brand, Drogistin und Visagistin, verantwortlich für den
Kosmetikbereich in der Bahnhof Apotheke Langnau AG, erfahren Sie, was die reife
Haut für besondere Bedürfnisse hat. Rebekka Thöni Tobler, Apothekerin FPH Offizin, Homöopathin SAHP
Was sind die besonderen Bedürfnisse
der reifen Haut?
Ursula Brand: Die reife Haut lechzt nach
Feuchtigkeit. Sie ist dünner, weniger elastisch und weist mehr oder weniger Falten
auf. Reife Haut freut sich über eine milde
Reinigung. Besonders viel Feuchtigkeit
kann Hyaluronsäure der Haut spenden. Zur
Stärkung des Bindegewebes und gegen
Falten hilft Kollagen – sowohl äusserlich als
auch innerlich – als Creme zum Auftragen
auf die Haut und als Drink oder Kapsel zum
Einnehmen. Die in Pflegeprodukten enthaltenen Antioxidantien neutralisieren freie
Radikale und verleihen der Haut dadurch
neue Spannkraft.
Wie pflegt man die Haut richtig, von der
Reinigung bis zur Nachtcreme?
Reinigen Sie Ihre Haut mit einer milden
pH-angepassten Milch (Gel trocknet eher
aus). Verwenden Sie dazu nicht zu heisses
Wasser, denn dieses fördert Couperose.
Ein- bis zweimal wöchentlich entfernen
Sie mit einem Peeling die trockenen Hautschuppen. Das Hautbild wird dadurch frischer und feiner. Mit einem alkoholfreien
Tonic schliessen Sie die Poren. Idealerweise
verwenden Sie vor der
Tages- und Nachtpflege
ein Serum. Die konzentrierten Wirkstoffe des Serums dringen tief in die Haut ein und das folgende
Pflegeprodukt wird so optimal in die Haut
«geschleust». Vergessen Sie die Augencreme nicht. Sie beugt Krähenfüssen vor,
entspannt und erfrischt die Augenlider und
In der Nacht regeneriert sich die Haut. Deshalb wirkt eine
dem Hauttyp entsprechende Nachtpflege optimal und
effizient. Hoch dosierte Wirkstoffe entfalten ihre aufbauende
und regenerierende Wirkung tief in der Epidermis. Das
Resultat ist eine frische, regenerierte, geschmeidige und
gut genährte Haut. Die Produkte sind leicht parfümiert
oder ohne Parfum erhältlich.
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bei ruhiger Musik.
Ab wann ist die Haut «reif»?
Mit der Hormonumstellung der Wechseljahre wird auch die Haut allmählich «reif».
Eine gesunde Lebensweise mit viel buntem
Obst und Gemüse, mit Bewegung und genügend Schlaf erhalten ein jugendliches
Aussehen länger. Hingegen fördern Krankheiten, Medikamente, Stress, schlechte
Luft (Smog, Rauchen) und falsche Pflegeprodukte ein vorzeitiges Altern mit fahlem
Teint und Falten. Auch die Gene tragen für
frühe oder späte Hautalterung eine wesentliche Schuld
Ab wann werden «reichhaltigere»
Pflegeprodukte benötigt?
Reichhaltigere Pflegeprodukte werden verwendet, wenn es der Hautzustand verlangt.
Eine vorzeitige Übersättigung bekommt
der Haut nicht gut, sie kann mit Reizung,
Pusteln und Rötung darauf reagieren. Mindestens alle zehn Jahre ändert sich Ihre
Haut. Auch die Pflege sollten Sie dem jeweils aktuellen Zustand anpassen. Etwa ab
dem 45. Altersjahr brauchen Sie reichhaltigere Pflegeprodukte.
Was ist an der Pflege und den
Pflegeprodukten für reife Haut anders?
Die Pflegegrundlagen sind reichhaltiger
und in den Produkten sind mehr «AntiAging-Zutaten» enthalten: Hyaluronsäure
zur Feuchtigkeitsspeicherung, Kollagen
zur Stärkung der Hautstruktur und Antioxidantien zur Neutralisation von freien
Radikalen. Oft hat es noch reizmildernde
und hautberuhigende Wirkstoffe in den
Pflegeprodukten.
Vermeiden Sie intensive Sonnenbäder,
denn die reife Haut neigt zu Pigmentstörungen, welche durch die Sonne verstärkt
werden. Eventuell ist eine Tagespflege mit
Sonnenschutz für Sie sinnvoll. Die Nachtpflege soll regenerieren, Pigmentflecken
mildern und die Hautstruktur aufbauen.
Trinken Sie viel Wasser für eine gute Feuchtigkeitsregulation.
Was können Pflegeprodukte
für reife Haut tatsächlich?
Was können sie nicht?
Wunder können nicht vollbracht werden!
Die Hyaluronsäure weist aber eine enorme
Kapazität zur Wasserspeicherung auf: Ein
Gramm Hyaluronsäure kann sechs Liter
Wasser speichern! Wenn man bedenkt, dass
mit etwa 40 Jahren die Eigenproduktion
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kleinen Wunden und Schürfungen.
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7007_08_2015_d
28 10/2015
nur noch 50 Prozent und mit 60 Jahren gar
noch zehn Prozent beträgt, so ist dies wohl
ein richtiger Ansatz.
Eine 60-jährige Haut wird auch mit den
teuersten Produkten nie wieder wie 30 aussehen. Man bedenke aber, dass eine gut
gepflegte 60-jährige Haut dafür Weisheit
ausstrahlt – Schönheit von innen!
Machen sie wirklich optisch jünger
und zögern sie die Hautalterung
tatsächlich hinaus?
Die optimierte Pflege verleiht der Haut
eine gepflegtere, strahlende Erscheinung. Einen schönen Soforteffekt
erreicht man mit Hyaluronsäure.
Sie fungiert als Feuchtigkeitsspeicher.
Falten werden reduziert, aber nicht dauerhaft. Die Haut wirkt ausgeglichener und
ebenmässiger. Antioxidantien binden freie
Radikale und verlangsamen damit die Haut-
«Die Bedürfnisse unserer
Haut ändern sich etwa alle
zehn Jahre.»
Ursula Brand, Drogistin und Visagistin,
Bahnhof Apotheke Langnau AG, Langnau i. E.
Was bietet die
Apotheke zusätzlich?
Produkte zum Einnehmen:
- S chüssler-Salze Nr. 1, Nr. 9 und
Nr. 11 fürs Bindegewebe und
die Elastizität
-K
ollagenkomplex als Schönheitsdrink fürs Hautgerüst
- L einölkapseln für Geschmeidigkeit
und Feuchtigkeit der Haut (und
Schleimhaut)
alterung. Nicht jede Haut hat das gleiche
Bedürfnis. Aber immer ist eine liebevolle
Pflege Voraussetzung für eine gute Wirkung.
Wirken Hyaluronsäure und Botox ähnlich?
Ihre natürliche Ausstrahlung erhalten und
unterstützen Sie mit Hyaluronsäure – sie
muss allerdings regelmässig, am besten in
Form eines konzentrierten Serums, aufgetragen werden. Botox hingegen ist ein Nervengift, es lähmt und verändert die Mimik.
Pflegecreme ist alles erhältlich. Anti-Aging
bedeutet aber vor allem Radikalfänger.
Und auch hier gibt es Kosmetikfirmen, die
bis zu fünfzehn verschiedene Antioxidantien in einem Serum kombinieren oder einer
Creme noch einen einzelnen Radikalfänger
in tiefer Konzentration hinzufügen. Kollagen ist wichtig für die Hautstruktur, sozusagen als Gerüst.
Insgesamt kommt es also auf die Quantität
und Qualität der Wirkstoffe in den Produkten an. Und das hat auch seinen Preis! Eine
auf Sie abgestimmte Pflege aus dem Fachhandel ist nicht mit Produkten aus dem
Grosshandel vergleichbar.
Wie findet man sich im
Produktedschungel zurecht?
In der Apotheke nimmt sich das Fachpersonal Zeit, um die für Sie optimalen Produkte
zusammenzustellen. Wenn Sie sich für eine
neue Pflegelinie entscheiden, lassen Sie
sich beraten. Geben Sie Ihrer Haut mit den
neuen Pflegeprodukten drei Monate Zeit
(Zellerneuerung), um dann die Ausstrahlung zu bewerten. Ein ständiges Wechseln
der Produkte bedeutet Stress für die Haut.
– Unsere Haut ist das einzige Kleid, welches
wir nicht auswechseln können! Gönnen
Sie sich ein bisschen Luxus und nehmen
Sie sich Zeit für eine liebevolle Pflege Ihrer
Haut.
Was macht eine gute
Anti-Aging Creme aus?
Fast jedes Kosmetikdepot bietet Produkte
mit Hyaluronsäure an; vom konzentrierten
Serum bis zum kleinen Bestandteil in der
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10/2015 29
Spagyrik
Gesunde und schöne Haut
Eine schöne Haut braucht Feuchtigkeit, vitale Ausscheidungsorgane, ein aktives Lymphsystem
und genügend Baustoffe, damit sie als effiziente Schutzbarriere Entzündungen und schädliche
Einwirkungen abwehren kann. Um die Haut in diesen Funktionen zu unterstützen, hilft
der Einsatz der natürlichen und sanften Heilmethode Spagyrik. Christine Funke, Apothekerin
Das traditionelle Naturheilverfahren Spagyrik schafft es, die geballte Kraft von
Pflanzen, Mineralien und Metallen in hochwirksamen Essenzen zu gewinnen. Die
nachfolgend aufgeführten spagyrischen
Hauptmittel können einzeln, zusammen
oder mit Ergänzungsmitteln eingenommen werden.
Fördert den Hautstoffwechsel –
Feldstiefmütterchen (Viola tricolor)
Wundheilend – Ringelblume
(Calendula officinalis)
Wenn die Haut verletzt, gerötet oder
entzündet ist und Wunden sich generell
schlecht verschliessen, hilft die spagyrische
Essenz Calendula. Sie lindert rasch Entzündungen, aktiviert das Lymphsystem für die
Wundheilung, verschliesst akute Verletzungen und chronische Wunden und macht
Narben weich. Die spagyrische Essenz
Calendula gibt Ihnen zudem die Kraft, tief
liegende Wunden zu heilen, sodass Sie mit
sich und der Umwelt wieder im Reinen sind.
Gewebeverdichtend –
Kieselsäure (Silicea)
Die spagyrische Silicea-Essenz sorgt in allen Zellen für Stabilität, Struktur und Ordnung. Sie ist Nähr- und Aufbaustoff für
das Bindegewebe, Sehnen, Bänder, Nägel
und die Haut. Wenn Ihre Haut faltig und
schlaff ist und der vorprogrammierte Alltag das Bauchgefühl nicht mehr zu «Wort»
kommen lässt, hilft Ihnen die spagyrische
Silicea-Essenz. Sie macht die Haut wieder
elastisch und vernetzt alle Zellen dank neuer Ausrichtung nachhaltig. Sie fühlen sich
wieder frischer und selbstbewusster. NE
U!
Wenn die Haut immer wieder geschädigt
ist, schnell auf Fremdstoffe reagiert und
Sie sich nicht mehr geschützt fühlen, hilft
die spagyrische Essenz Viola tricolor. Sie
aktiviert den Hautstoffwechsel und befreit
die Haut von Giftstoffen, die ihre natürliche Schutzfunktion blockieren. Chronische
Ausschläge, Ekzeme und Entzündungen
heilen dadurch schneller. Ihr Aussehen
macht Ihnen wieder Freude und Sie bringen sich wieder strahlend in die Welt ein!
Das neue PflanzenSpagyrik-Buch
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oder im Buchhandel erhältlich.
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Das Lehr- und Arbeitsbuch beinhaltet:
– Idee, Philosophie und Wirkmodell der Pflanzen-Spagyrik
– Grundlagen zur praktischen Anwendung
– Arzneimittelbilder von 140 spagyrischen Pflanzenessenzen
– Indikationsregister mit knapp 1200 Symptomen,
Modalitäten und Krankheitsbildern
30 10/2015
Gesundheitspolitik
n
e
k
e
h
t
o
p
A
e
s
s
o
r
g
s
Da
So gut wie jeder war schon mal in einer Apotheke.
Aber wissen Sie, was hinter den Kulissen passiert?
esten Sie Ihr Wissen beim grossen Apotheken-Quiz. Silvia Weigel, pharmaSuisse
1 U m Apotheker zu werden,
5W
ie lange hat eine mittlere Schweizer
B So ein Quatsch, Ärzte und Apotheker
A … eine dreijährige Berufslehre
A 56,7 Stunden pro Woche. Apotheken
C Ja, denn in jeder Apotheke gibt es einen
muss man­ …A
absolvieren.
B … ein fünfjähriges Universitätsstudium
inklusive Praxisjahr erfolgreich abschliessen.
C … ein Grundstudium gemeinsam mit
den Medizinstudenten bestehen, um
sich anschliessend auf die Pharmazie zu
spezialisieren.
2W
ie viele Apotheken gibt es
in der Schweiz?
Apotheke im Durchschnitt geöffnet?
stellen die Versorgung mit Medikamenten und pharmazeutischen Dienstleistungen rund um die Uhr sicher – dazu
übernehmen sie im Wechsel Nacht- und
Feiertagsdienste. Mancherorts gibt es
spezielle Notapotheken, die generell
immer dann öffnen, wenn normale
Apotheken geschlossen haben.
B Rund um die Uhr. Jede Apotheke hat
einen Klingelknopf, mit dem man den
Apotheker nachts aus dem Bett klingeln
kann.
A 351
B 1764
C 20 000
C 38 Stunden pro Woche.
3W
ie viele Apothekerinnen gibt es
A In Schweizer Apotheken arbeiten insge-
A Von den 5743 Mitgliedern des nationa-
B 20 092. Neben den 4275 Apothekern
in der Schweiz?
len Apothekerverbands sind 72 Prozent
Frauen.
B Es gibt ungefähr gleich viele Apothekerinnen wie Apotheker.
C Es ergreifen kaum Frauen den Apothe-
kerberuf: Von den 5743 Mitgliedern des
nationalen Apothekerverbands sind nur
987 Frauen.
4 Wie viele Rezepte wurden im Jahr
2013 in einer durchschnittlichen
Schweizer Apotheke bearbeitet?
A 19 190 Rezepte haben Apotheker in
einer durchschnittlichen öffentlichen
Apotheke bearbeitet und dafür gesorgt,
dass die Patienten ihre Arzneimittel
korrekt und zum richtigen Zeitpunkt
einnehmen.
B 16 Millionen Rezepte.
C Die Rezepte werden nicht gezählt.
6W
ie viele Menschen arbeiten
in Schweizer Apotheken?
samt 4275 Apotheker.
finden in den Apotheken unter anderem 8326 Pharma-Assistentinnen und
zahlreiche weitere Mitarbeiter eine
Arbeit. 2840 Lernenden ermöglichen die
Apotheken als Ausbildungsstätten den
Start ins Berufsleben.
C Neben 571 Apothekern arbeiten rund
200 000 Verkäuferinnen in den Apotheken.
7 K ann ich in der Apotheke zum Arzt
gehen?
A Ja, in speziellen Apotheken, den soge-
nannten netCare-Apotheken, ist das
möglich. netCare-Apotheker haben eine
spezielle Zusatzausbildung und bieten
anhand von wissenschaftlichen klaren
Entscheidungsbäumen eine vertiefte
Erstabklärung an. Wenn nötig können
sie per Telefon- oder Videoschaltung
einen Arzt hinzuziehen.
arbeiten generell nicht zusammen.
Arzt, der die Apotheker beaufsichtigen
muss.
8 Wenn man in der Apotheke
ein Rezept einlöst, …
A … freut sich der Apotheker.
B … führt der Apotheker im Hintergrund
verschiedene Checks durch, um die
Patientensicherheit zu gewährleisten.
Zum Beispiel klärt er ab, ob es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
geben könnte, die der Patient einnimmt,
und ob ein Patient die richtige Menge
des Medikaments einnimmt (bei Dauerrezepten). Weitere durch den Apotheker zu klärende Fragen sind: Welche
Packungsgrösse ist die richtige für den
Patienten? Kommt ein Generikum infrage? Versteht der Patient, wann und wie
er das Medikament einnehmen muss
und welche Konsequenzen es hat, die
Therapie eigenmächtig zu ändern?
C … bekommt man immer ein Säckli
Gummibärchen geschenkt.
10/2015 31
11 A bgesehen von der Schweiz gibt
es kaum ein Land auf der Welt,
in dem …
9W
as bedeutet die Abkürzung «LOA»?
A Die Abkürzung steht für Laxantia (Ab-
führmittel), Opiate, Antidepressiva – die
drei meistverschriebenen Medikamentengruppen in der Schweiz.
B Die leistungsorientierte Abgeltung, kurz
LOA, ist ein Tarifvertrag zwischen Apothekern und Krankenkassen. Die LOA
hat 2001 das Margensystem abgelöst.
Sie regelt die Abgeltung der Leistungen
des Apothekers im Zusammenhang mit
der Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten, welche die Krankenkasse
bezahlt. Dabei wird der Apotheker unabhängig vom Preis des Medikaments
für seine Leistung abgegolten. Auf diese
Weise bremst die LOA das Kostenwachstum im Gesundheitswesen.
C L-O-A war im Mittelalter ein Schlachtruf
fanatischer Gegner des Arzneimittelgebrauchs und bedeutet: Leben ohne
Arzneimittel!
10 W
elche Dienstleistungen bieten
Apotheken nicht an?
A Gesundheitliche Check-ups sowie Mes-
sungen des Blutdrucks, der Cholesterinwerte und des Blutzuckers
B Dialyse, Röntgen und Operationen am
Gehirn
C Reiseberatung mit Zusammenstellen der individuellen Reiseapotheke, Anpassen von Stützstrümpfen,
Rauchstopp-Beratung
A … Ärzte Medikamente verkaufen
dürfen, wie es in den meisten Deutschschweizer Kantonen erlaubt ist.
B … Apotheker ein Universitätsstudium
absolvieren müssen.
C … Betäubungsmittel nur mit Rezept
abgegeben werden dürfen.
12 G enau wie für Ärzte gilt für
Apotheker, Pharma-Assistentinnen
und alle anderen Mitarbeitenden
in der Apotheke …
A … das Berufsgeheimnis (Schweigepflicht).
B … der Grundsatz im Zweifel für den
Angeklagten.
C … das Reinheitsgebot.
13 An sehr teuren Medikamenten
verdienen Apotheker …
A … gar nichts. Sie machen sogar ein Ver-
lustgeschäft. Das liegt daran, dass die
Marge nach oben hin begrenzt ist – auf
maximal 240 Franken für Grossisten und
Apotheker. Doch die Kosten sind deutlich höher. Etwa aufgrund der Lagerrisiken des Grossisten oder der Zinsen, die
anfallen, weil vom Einkauf des Medikaments über die Abgabe an den Kunden
bis hin zur Rückerstattung durch die
Krankenkasse einige Monate vergehen können. Bei Medikamenten mit
einem Fabrikabgabepreis bis zu 20 000
oder gar 30 000 Franken pro Packung
schlagen diese Kosten entsprechend zu
Buche. Gleichzeitig fallen aufgrund besonderer Lagerbedingungen oft höhere
Lager- und Transportkosten an.
B … sich eine goldene Nase.
C … genauso viel wie an jedem anderen
Medikament.
Mitmachen und gewinnen
Gewinnen Sie eines von fünf Gesundheitsarmbändern. Der «iHealth Edge» ist ein Aktivitäts- und Schlaftracker,
der unter anderem Schritte und verbrannte Kalorien misst und auch zur Kontrolle Ihres Schlafmusters angewendet
werden kann.
Und so funktioniert es: Quiz lösen und die Buchstaben der richtigen Antworten notieren und unter dem Betreff
«Apotheken-Quiz» bis spätestens 1. November an [email protected] mailen.
Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen!
Oder Lösungen auf eine Postkarte schreiben und diese an folgende Adresse einsenden:
Schweizerischer Apothekerverband
Abteilung Kommunikation & Marketing
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
Teilnahmebedingungen:
Die Verlosung findet am 3. November 2015 statt.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Über die Verlosung wird keine Korrespondenz
geführt.
Kein Umtausch und keine Barauszahlung.
Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen
Personen mit Wohnsitz in der Schweiz
oder in Liechtenstein.
pharmaSuisse-Mitarbeitende, Mitglieder und
das Apothekenpersonal sind von der Teilnahme
ausgeschlossen. Pro Person ist nur eine eigenhändige Teilnahme zulässig.
14 A potheker lernen während des
fünfjährigen Universitätsstudiums
unter anderem …
A … wie man Blei in Gold verwandelt.
B … wie man gängige Gesundheitsstörungen erkennt und behandelt. Das heisst
sie wissen, wann sie selber mit einem
geeigneten Medikament weiterhelfen
können, erkennen aber auch, wenn ein
Patient dringend die Hilfe des Hausarztes oder eines Spezialisten benötigt.
C … den hippokratischen Eid auswendig.
15 Um in einer öffentlichen Apotheke
selber Medikamente herstellen zu
dürfen, brauchen eidgenössisch
diplomierte Apotheker …
A … nichts weiter, sofern die Apotheke
die entsprechende kantonale Bewilligung besitzt. Die Herstellung von
Medikamenten gehört zu den Grundkompetenzen, die ein jeder Apotheker
während des Hochschulstudiums lernt.
B … eine spezielle Bewilligung der Europäischen Union.
C … einen Vertrag mit einem der grossen
Pharmakonzerne.
32 10/2015
Mundhygiene
Kräftig zubeissen – ein Leben lang
Spätestens, wenn die Zahnarztrechnung ins Haus flattert, verursachen Karies, Zahnfleischentzündung oder
gar Zahnverlust mehr als nur körperliche Qualen. Wer sich der regelmässigen und gründlichen Mundpflege
widmet, kann vielen schmerzhaften Gebisserkrankungen kostengünstig vorbeugen. Runa Salvisberg
Von Nüssen über Früchte bis hin zum Sonntagsbraten: Unsere Zähne beissen sich
wacker durch jedes noch so zähe oder harte Nahrungsmittel. Im günstigsten Fall tun
sie das ein Leben lang. Doch irgendwann
tanzen bei vielen einzelne Akteure des Kauensembles aus der Zahnreihe: Sie werden
von Fäulnis (Karies) zerfressen, müssen gezogen werden oder fallen irgendwann von
alleine aus.
Vor dem Zahnverlust besteht in der Regel
eine Parodontitis. «Etwa 60 Prozent aller
Menschen sind im fortgeschrittenen Erwachsenenalter davon betroffen», weiss
Tatjana Staub, Zahnärztin aus Zürich. Während man die akute Zahnfleischentzündung, die bereits bei Kindern oder Jugendlichen auftreten kann, wieder in den Griff
bekommt, handelt es sich bei der Parodontitis um die chronifizierte Variante, die nicht
heil- und nur begrenzt behandelbar ist. Im
fortgeschrittenen Stadium verliert der Kieferknochen an Substanz, den Zähnen fehlt
der nötige Halt, und sie fallen aus.
Plaque muss weg!
Vorbeugen lässt sich der Parodontitis
durch konsequente Pflege. Gerade den
Nachwuchs gelte es früh an die tägliche
Zahn- und Zahnfleischpflege heranzuführen. Auch die regelmässige Kontrolle beim
Zahnarzt und der Besuch einer Dentalhygiene gehören für Kinder und für Erwachsene laut Tatjana Staub zur Prophylaxe: «Egal,
«Hauptsache, man übt
nur leichten Druck beim
Putzen aus.»
Tatjana Staub, Zahnärztin aus Zürich
wie gut die heimische Mundhygiene ist –
sie kann eine professionelle Zahnreinigung
nicht ersetzen.»
Ob Zahnfleischentzündung oder Karies:
Grund allen Übels ist meistens der Zahnbelag – auch Plaque genannt. Ein weicher,
heller Biofilm, der aus bakteriellen Bestandteilen und Stoffwechselprodukten besteht.
«Sieben Tage alte Plaque enthält 100 bis
300 Millionen Keime pro Milligramm Nassgewicht», sagt Tatjana Staub. Je mehr Glace, Cake, Schoggi, Limonade oder stärkehaltige Lebensmittel wir geniessen, desto
mehr Bakterien (Plaque) setzen sich an den
Zähnen fest. Für unsere Mundgesundheit
ein Problem, denn die Keime produzieren
aus dem Zucker eine Säure, die unsere Zähne angreift. Nach einigen Tagen beginnt
sich die Plaque zu verfestigen, und es bildet sich Zahnstein. Dieser Mitverursacher
der Parodontitis kann nur eine Fachperson
für Dentalhygiene oder ein Zahnarzt entfernen.
Käse als Kariesprophylaxe
Auch den direkten Säureangriff, etwa durch
die in Früchten oder Säften enthaltenen
Fruchtsäuren, sollte man unmittelbar nach
dem Verzehr unterbinden. Sinnvolle Sofortmassnahmen: Nach dem Genuss von
Zucker- oder Säurehaltigem den Mund mit
Wasser spülen und einen Zahnpflegekaugummi kauen. Wer diesen gerade nicht zur
Hand hat, kann sich gemäss der Zahnärztin am Käsebuffet bedienen oder ein Glas
Milch trinken: «Beides hilft, die Säure im
Mund zu neutralisieren.» Die Zahnbürste
bleibe allerdings tabu – zumindest für die
darauffolgende Stunde, da die Säure den
Zahnschmelz aufweicht. Dieser für den
Zahn wichtige Schutzschild könne sonst
durch den Putzvorgang leicht abgetragen
werden. Um den Zahnschmelz zu härten
und damit Karies vorzubeugen, empfiehlt
es sich, einmal in der Woche die Zähne
– nach dem Putzen mit Zahnpasta – mit
einem fluoridierenden und mineralisierenden Dentalgel zu behandeln.
Apropos Zähneputzen: Wie oft solls denn
sein? «Am besten zweimal am Tag, morgens und abends», bemerkt die Zahnmedizinerin. Zu häufiges und zu langes Putzen
Mundgeruch
(Halitosis)
Selten sind Erkrankungen des MagenDarm-Trakts oder Diabetes die Ursache
für Mundgeruch. Mehrheitlich ist der
Grund für schlechten Atem im Mund
selbst zu finden. Neben Karies, Speisereste in den Zahnzwischenräumen
oder lokalen Entzündungen bietet
vor allem der Zungenbelag einen
optimalen Nährboden für Keime, die
schwefelhaltige, übelriechende Gase
produzieren. Wer die Zunge täglich
mit einem Zungenschaber reinigt,
ist den Mundgeruch oft schon nach
einigen Tagen los. Tipp: Eine Mundspüllösung aus der Apotheke sorgt
nach der Zungenreinigung zusätzlich
für frischen Atem.
10/2015 33
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34 10/2015
Zahnimplantate pflegen
Zahnimplantate bedürfen einer besonders intensiven Pflege.
Anders als bei einem natürlichen Zahn liegt das Zahnfleisch
am Implantat nicht direkt an. Es besteht ein Zwischenraum,
in den leicht Bakterien eindringen, was zu Zahnfleisch- und zu
Kieferknochenerkrankungen führen kann. Bietet der geschädigte
Kieferknochen nicht mehr genug Halt, kommt es zum Verlust des
Implantats. Staub empfiehlt deshalb – neben einer konsequenten
Prophylaxe mittels Zahnbürste und Interdentalbürstchen – im
Abstand von vier Monaten einen Termin in einer Dentalhygiene-Praxis. So erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass einem
der Zahnersatz lange erhalten bleibt.
sei aber auch nicht gut. Das könne Zahnfleisch und Zahnschmelz langfristig beschädigen. Viel wichtiger sei es, zwar sanft,
aber gründlich und regelmässig zu putzen
und dazu eine Zahnbürste mit tendenziell
weichen Borsten zu benutzen. «Viele putzen falsch», findet die Expertin. Am Modell zeigt sie ihren Patienten, wie es richtig
geht: «Vorsichtig am Zahn, insbesondere
an den Zahnfleischfurchen entlang hin und
her rütteln, danach vom Zahnfleisch aus in
Richtung Zahn, also von Rot nach Weiss,
streichen.» Die Putzrichtung sei entschei-
dend, damit Plaque und Speisereste nicht
unter das Zahnfleisch geschoben würden.
Mal mit rechts, mal mit links
Ob man für die Reinigung eine elektrische
oder eine herkömmliche Handzahnbürste
benutze, sei nicht entscheidend: «Hauptsache, man übt nur leichten Druck beim
Putzen aus», mahnt Staub, sonst könne das
Zahnfleisch verletzt werden. Für Liebhaber
der Handzahnbürste hat die Medizinerin
noch einen besonderen Tipp: «Nicht immer mit derselben Hand putzen.» Auf diese
Weise reinige man automatisch Bereiche,
die sonst bei der täglichen Mundhygieneroutine vernachlässigt würden. Das gelte
vor allem für die hinteren Zähne und die
Rückseiten. Für die heiklen Zahnfleischfurchen eignet sich die Solobürste, die auch
als Einbüschelbürste bekannt ist.
Zahnzwischenräume –
da muss man durch
Auf den ersten Blick erscheint das Gebiss
vieler ihrer Patienten perfekt. Aber Tatjana
Staub schaut genau hin und wird nicht
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selten fündig: Werden die Zahnzwischenräume nicht oder nicht gründlich genug
gereinigt, haben dort Karies und Zahnfleischentzündungen ein leichtes Spiel. Das
gilt auch für den Mundgeruch (siehe Box
auf Seite 32). Interdentalbürstchen machen
dem überbordenden bakteriellen Treiben
in den «Lücken» den Garaus. Diese kleinen
Putzwerkzeuge bekommt man in unterschiedlichen Ausführungen in der Apotheke. «Welche Grösse für die Zahnzwischen-
Zahnpflege unterwegs
Auch auf Reisen oder bei der Arbeit sollte die Mundhygiene nicht zu kurz kommen.
Auch ohne die ganze «Ausrüstung» mitzunehmen, gibt es verschiedene
Möglichkeiten:
- S pülen Sie sich nach dem Essen Ihren Mund gründlich mit Leitungswasser,
um Speisereste zu entfernen. Nicht geeignet dafür sind säure- oder zuckerhaltige
Getränke.
-K
auen Sie nach dem Essen einen Zahnpflegekaugummi. Dieser ersetzt zwar
die Zahnbürste nicht, regt aber den Speichelfluss an, der ebenfalls eine reinigende
Wirkung hat und den Zahnschmelz härtet.
-B
esorgen Sie sich ein spezielles Reise-Zahnpflegeset aus Ihrer Apotheke.
Es enthält eine zusammensteckbare Zahnbürste und eine kleine Tube Zahnpaste.
Es lässt sich in jeder Tasche unauffällig verstauen, sodass Sie es stets bei sich
tragen können.
räume optimal ist, kann man von einer
Fachperson für Dentalhygiene oder einem
Zahnarzt bestimmen lassen», sagt Staub.
Die Zahnärztin empfiehlt, sich die richtige
Anwendung während des Termins zeigen
zu lassen, um Verletzungen zu verhindern.
Sind die Zahnzwischenräume selbst für das
schmalste Interdentalbürstchen zu eng, ist
die Zahnseide das reinigende Mittel der
Wahl. Ihre Anwendung sei für Ungeübte
eine Herausforderung, meint Tatjana Staub.
Auch das solle man sich vom Profi zeigen
lassen: Werde die Zahnseide nicht besonders vorsichtig und mit leichtem Druck in
Richtung Zahnfleisch «gesäbelt», bestehe
akute Verletzungsgefahr. Schlimmstenfalls
würden so Speisereste zwischen Zahn und
Zahnfleischfurche gedrückt. Anfängern
fällt es mit gewachster Zahnseide eher
leichter. Sie fasert nicht und ist deshalb
besser zu handhaben. Für die Reinigung
der Zwischenräume unter Brückenstegen
und anderen grösseren Zahnzwischenräumen eignet sich eine dickere, flauschige
Zahnseide. Sie besitzt ein verstärktes Ende,
wodurch sie sich unter der Brücke einfädeln
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36 10/2015
Kopfweh
Was hilft, wenn der Schädel brummt?
Kopfweh kennen die meisten Menschen, allerdings äussern sich die Schmerzen auf verschiedene
Weise. Die internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet zwischen 176 verschiedenen
Arten. Je nach Fall bedarf es einer anderen Behandlung. Marco Gonçalves, Leiter der Strichcode
Apotheke in Sissach, erklärt, was er betroffenen Kundinnen und Kunden empfiehlt. Regina Speiser
Die drei häufigsten Typen von Kopfschmerzen und ihre Symptome
Spannungskopfschmerzen
Beidseitig ziehende und drückende
Schmerzen. Die Betroffenen können
trotz der Schmerzen den üblichen
Tagesaktivitäten mehr oder weniger
nachgehen.
Migräne
Einseitige, pulsierende Schmerzen.
Oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen.
Die Betroffenen sind licht- und lärmempfindlich und haben während der Migräneanfälle, die zwischen vier bis 72 Stunden
dauern können, oft auch Sehstörungen.
Ihre Tagesaktivität ist erheblich eingeschränkt.
Medikamenteninduzierte
Kopfschmerzen
Die Schmerzen treten
mindestens 15 Tage im Monat
auf. Der Patient nimmt regelmässig Medikamente ein.
Was empfehlen Sie Kunden,
die über Kopfweh klagen?
Marco Gonçalves: Das Wichtigste ist, abzuklären, woher die Schmerzen kommen, was
die Ursache sein könnte. Wie äussern sich die
Schmerzen? Wie lange quälen die Schmerzen schon? Ist es ein bekannter Schmerz
oder tritt er zum ersten Mal auf? Sind es
vielleicht die Nebenwirkungen einer Krankheit (sekundäre Kopfschmerzen), die Auswirkungen von Stress oder Verkrampfung
oder die Folgen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, etwa auf Schokolade, gewisse
Käsesorten oder Bestandteile von alkoholischen Getränken (primäre Kopfschmerzen)?
Möglicherweise sieht der Kunde aber auch
schlecht, ohne das zu merken. Mit dieser Art
der Anamnese wollen wir herausfinden, um
was für eine Art von Kopfweh es sich handeln könnte.
onen kommen. Hinzu kommt, dass wir je
nach Schmerzen, die der Kunde nennt, ihm
die Konsultation eines Augenarztes oder
Hausarztes nahelegen.
Spannungskopfschmerzen entstehen häufig durch zu langes Sitzen vor einem Bildschirm oder durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme. Nennt der Kunde diese Gründe,
empfehlen wir ihm, künftig in seinem Alltag
darauf zu achten, mehr Pausen weg vom
Bildschirm einzulegen oder mehr Wasser zu
trinken.
Es geht uns bei der Befragung um eine
möglichst umfassende Beratung und damit
vor allem um die Sicherheit unserer Kundinnen und Kunden.
innerlich. Ich empfehle jedem Patienten, der
Blutverdünner nimmt, uns dies mitzuteilen.
Ist ein Kunde erkältet und nimmt schon ein
Grippepräparat, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Denn im Grippemittel sind meist schon
Schmerzmittel enthalten. Kommt nun zusätzlich noch ein Schmerzmittel gegen
Kopfweh hinzu, dann kann in Kombination
mit dem Grippepräparat die verträgliche
Tagesdosis – im Fall von Paracetamol vier
Gramm am Tag – überschritten werden. Bei
einer Überdosierung von Paracetamol zum
Beispiel sieht man den negativen Effekt
rasch auf der Leber.
Gewisse Schmerzmittel können Asthmaanfälle auslösen, was für Asthmatiker gefähr-
Warum stellen Sie zur Abklärung
so viele Fragen?
Mit einer gründlichen Befragung klären wir
ab, was für ein Medikament geeignet ist
und vor allem, welches nicht. Nimmt der
Kunde nämlich noch andere Medikamente, ohne diese zu nennen, kann es bei der
gleichzeitigen Einnahme von Schmerzmitteln mit anderen Tabletten zu Komplikati-
Was kann passieren, wenn man
Schmerzmittel mit anderen
Medikamenten zusammen einnimmt,
die sich nicht vertragen?
Aspirin ist ein typisches Schmerzmittel bei
Kopfweh. Es wirkt aber blutverdünnend.
Nimmt der Kunde schon Tabletten zur Blutverdünnung, kann das gefährlich werden.
Verletzt er sich, kann es je nach Grösse der
Wunde zu einem starken Blutverlust und einem grossen Bluterguss kommen. Wirklich
gefährlich sind aber innere Mikrorisse im
Magen oder Darm. Da verblutet man dann
«Uns geht es vor allem um
die Sicherheit unserer Kunden»
Marco Gonçalves, Leiter der Strichcode Apotheke, Sissach
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wie auf Reisen.
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lich werden kann. Einige Schmerzmittel
können bei Patienten mit Magenproblemen zu Magenblutungen führen. Allergiker müssen ebenfalls vorsichtig sein. Auch
bestimmte Arzneimittel können Kopfweh
auslösen. Darum ist es wichtig, dass der
Kunde bei einer Befragung immer alle Tabletten angibt, die er bereits einnimmt.
Wann sollte man zum Arzt?
Kopfschmerzen, die man nicht kennt, sind
meist ein Alarmzeichen. Da sollte man
nicht lange mit einer Arztkonsultation warten. Auch Schmerzen, die bereits länger als
zwei, drei Tage andauern, sollten ärztlich
abgeklärt werden. Und wenn zusätzlich
zum Kopfweh auch die Augen schmerzen
oder die Schmerzen irgendwo ins Gesicht,
in den Nacken oder in die Schultern ausstrahlen. Auch die Patienten, die schon
viele Medikamente nehmen, sollten die
Kopfschmerzen ihrem behandelnden Arzt
melden, da es sich um ein medikamenteninduziertes Kopfweh handeln könnte.
Was empfehlen Sie neben der Einnahme
von Schmerzmitteln?
Kunden mit chronischen Kopfschmerzen
empfehle ich, ein Kopfschmerztagebuch zu
führen, um herauszufinden, was der Auslö-
ser sein könnte. Darin notiert man Zeitpunkt,
Lokalisation und Art der Kopfschmerzen,
was der vermutete Auslöser sein könnte, ob
es Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder
Lichtempfindlichkeit gibt, was man dagegen unternimmt und ob das wirkt. Eventuell erkennen die Betroffenen nach einiger
Zeit selber, was jeweils die Kopfschmerzen
herbeiführt, oder ihr Hausarzt kann ihnen
weiterhelfen. In der Apotheke sind solche
Tagebücher erhältlich.
Oft nützt auch die Einnahme von Magnesium oder Schüssler-Salzen. Vor allem «die
heisse Sieben». Dabei handelt es sich um
das Salz Nummer sieben, das am besten in
warmem Tee aufgelöst und getrunken wird.
Wärme wirkt krampflösend. Ein warmes
Bad oder eine warme Dusche können diese
Wirkung noch unterstützen. Ätherische Öle
auf die Schläfe regen die Durchblutung an.
Manchen Betroffenen helfen auch Spaziergänge an der frischen Luft. Oder Meditationsübungen. Migränepatienten trinken
beim ersten Anzeichen eines Anfalls oft ein
oder zwei Tassen schwarzen Kaffee, weil
Koffein gefässverengend wirkt. *Aktion gültig ab 1. September 2015 beim Kauf
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Wahl bestehend aus Einlegerahmen, Liforma
Federelement, Naturlatex Matratze und Auflage
(ohne Bettrahmen). Nur solange Vorrat.
38 10/2015
Wie man Kindern gesundes Essen
schmackhaft macht
«Ene, mene, muh –
und gesund
bist du!»
Die Art und Weise, wie wir uns ernähren und unsere körperliche Fitness pflegen, hat so weitreichende
Konsequenzen auf unsere Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte, dass wir uns genau überlegen
sollten, was wir unseren Kindern dazu vorleben möchten. Dr. pharm. Chantal Schlatter, Apothekerin
Im ersten Lebensjahr achten wir sehr genau
auf die Ernährung unserer Kinder: Babys
werden gestillt oder mit einer Säuglingsmilch gefüttert. Bei der Einführung von
Beikost setzen wir auf Bio und halten die
Altersempfehlungen ein, bis sie dann mit
ungefähr zwölf Monaten mit uns am Familientisch sitzen. Und damit scheinen alle Regeln auf einmal ausser Kraft gesetzt. Doch
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!
Dass die Ernährungsgewohnheiten der Eltern für Kinder nicht immer optimal sind,
hat man in verschiedenen Studien gesehen. Am häufigsten können Mangel bei der
Versorgung mit Eisen, Vitamin D, mehrfach
ungesättigten Fettsäuren (Omega-3 und
Omega-6) und Jod festgestellt werden. Dafür erhalten Kleinkinder oft zu viel Eiweiss
und Salz. Es ist deshalb wichtig, beim Kauf
von Lebensmitteln auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern zu achten und dabei
auch gleich sein eigenes Essverhalten zu
überdenken.
Die Grundregeln einer gesunden Ernährung sind uns allen bekannt: fünfmal Gemüse und Früchte pro Tag, Kohlehydrate
vor allem in Form von Vollkornprodukten,
Fett nur in Massen und Zucker möglichst
selten. Doch wie führt man Kinder an eine
gesunde und ausgewogene Ernährung heran? – Zehn praxiserprobte Tipps!
1. Seien Sie ein Vorbild
Kinder lernen durch ihr Vorbild. Wenn Sie
selbst Gemüsesticks knabbern und als
Zwischenmahlzeit einen Apfel essen statt
Chips, wird Ihr Kind dieses Verhalten von
klein auf automatisch übernehmen. Sie
können auch dann noch etwas verändern,
wenn Ihre Kinder bereits grösser sind, benötigen während der Umstellung einfach
ein wenig Durchhaltevermögen und Geduld.
2. Wiederholen Sie neue
Gewohnheiten und Gerichte
Machen Sie sich auf Widerstand gefasst,
wenn Sie in der Küche mit neuen Lebensmitteln experimentieren. Kinder sind unbekannten oder intensiven Geschmäckern
gegenüber sehr kritisch eingestellt. Bitten
Sie Ihr Kind einfach immer wieder, davon
zu kosten. Bleiben Sie dran! Oft sind zehn
bis fünfzehn Anläufe nötig, bis ein neues
Lebensmittel oder Gericht akzeptiert wird
und schmeckt.
10/2015 39
3. Betrachten Sie das Essen
mit Kinderaugen
Kinder mögen Rohkost oft lieber als Gekochtes, Fingerfood lieber als Messer und
Gabel und getrennt auf dem Teller Liegendes lieber als Sammelsurium-Eintopf-Gerichte – sie möchten sehen, was sie essen.
Hin und wieder damit zu «spielen», schadet
jedoch nicht: Richten Sie den Teller auf besondere Art und Weise an, sodass beispielsweise lustige Gesichter oder Umrisse von
Tieren entstehen.
4. Regelmässige Mahlzeiten
Regelmässige Hauptmahlzeiten und gesunde Zwischenmahlzeiten machen satter
und leistungsfähiger, als wenn immer wieder zwischendurch Süsses oder Fettiges
gegessen wird.
5. Übernehmen Sie die Führung
und bleiben Sie konsequent
9. Kochen als Erlebnis
Zwingen Sie Ihr Kind nicht, den Teller leer
zu essen. Kinder haben noch ein gutes Gespür dafür, wann sie satt sind. Dieses Gefühl
gilt es zu erhalten. Mit zunehmendem Alter können die Kinder jedoch lernen, ihren
Appetit richtig einzuschätzen und sich die
passenden Mengen (und nicht zu viel) zu
schöpfen.
7. Während des Essens bleibt
der Bildschirm aus
Wer vor der Glotze sitzt oder in der Welt
der elektronischen Medien versunken ist,
merkt nicht, wann er satt ist und isst automatisch zu viel. Deshalb sollte während der
Mahlzeiten keinerlei Ablenkung geduldet
werden.
8. Süssigkeiten sind okay, wenn …
Bringen Sie eine Auswahl an gesunden Optionen auf den Tisch, aus denen das Kind
selbst wählen darf, aber widerstehen Sie
der Versuchung, auf Drängen des Kindes
noch etwas anderes zu holen, was es lieber
mag. Sie bestimmen, was wann gegessen
wird!
Die Bio-Kindermilch von
6. Hören Sie auf den Bauch
Ihres Kindes
Bereiten Sie die Mahlzeiten gemeinsam mit
Ihren Kindern zu. Damit schlagen Sie drei
Fliegen mit einer Klappe: Ihre Kinder entdecken Gemüse und Früchte über verschiedene Sinneseindrücke, entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten, und Sie verbringen
Zeit mit Ihren Kindern.
10. Eine gemeinsame Mahlzeit
am Tag
Zelebrieren Sie das gemeinsame Essen am
versammelten Familientisch bewusst als einen Höhepunkt des Tages. Dabei ergeben
sich häufig anregende und wertvolle Gespräche. Oft ist es die einzige Gelegenheit,
sich als Familie zu versammeln und sowohl
körperlich als auch seelisch gestärkt zu werden.
… sie in kleinen Mengen und bewusst
genossen werden. Süssgetränke gelten
ebenfalls als Süssigkeit. Ob mit oder ohne
Kalorien – sie gewöhnen das Kind an den
süssen Geschmack und sollten nur als Besonderheit angeboten werden.
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als reine Kuhmilch.
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gesundes Wachstum ab 12 Monaten.
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Wichtig: Muttermilch ist das Beste
für den Säugling. Die WHO empfiehlt
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Harninkontinenz
Schluss mit dem Tabu!
Harninkontinenz gilt als Tabuthema, deshalb scheuen sich viele, damit zum Arzt zu gehen – leider.
Unbehandelt wird sie nämlich zum echten Handicap, schränkt körperliche Aktivitäten ein und belastet
das Sozial-, Sexual- und Berufsleben. Dr. pharm. Sophie Membrez, Apothekerin
Bei einer Harninkontinenz kommt es wiederholt zu unwillkürlichen, unkontrollierbaren Harnabgängen. Darunter leidet die
Lebensqualität natürlich erheblich. Vor allem Frauen sind davon betroffen, bedingt
durch anatomische Besonderheiten des Beckenbodens, Schwangerschaften und die
Menopause, die zur Gewebe- und Muskelerschlaffung führt. Man schätzt, dass rund
20 Prozent aller Frauen über 40 unter einer
Blasenschwäche leiden. Vor Ende des 60. Le-
bensjahres kennen Männer dieses Problem
kaum, doch bei den über 80-Jährigen sind
40 Prozent betroffen. Kann man also sagen,
dass es sich um ein altersbedingtes Leiden
handelt? Nein, denn obwohl diese Störung
mit höherem Lebensalter zunimmt, ist sie
nicht immer eine Alterserscheinung.
Zwei Hauptformen der Harninkontinenz
In drei von vier Fällen handelt es sich um
eine Stressinkontinenz. Sie tritt beim Niesen,
Husten und immer häufiger auch bei körperlicher oder sportlicher Anstrengung auf.
Bei jungen Frauen stellt sie sich manchmal
bei intensivem Sporttreiben sowie nach der
Entbindung und verstärkt nach mehreren
Geburten ein. Andere Lebensphasen wie die
Menopause begünstigen die Entstehung
dieses Leidens. In einem Viertel aller Fälle
handelt es sich um eine Dranginkontinenz.
Sie tritt erst später auf, und ihre Häufigkeit
nimmt mit dem Alter zu.
10/2015 41
Übungen zur Kräftigung
Mit ein paar einfachen Übungen kann die Muskulatur des Beckenbodens (der die Harnröhre, den Anus, die Vagina bzw. den Penis
stützt) gekräftigt werden.
Bei Stress- wie bei Dranginkontinenz empfiehlt sich die nachfolgende Übung:
- Spannen Sie zehn- bis zwanzigmal den Beckenboden an und
halten Sie die Spannung für zehn Sekunden. Spannen Sie dabei
nicht die Bauch-, Po- oder Oberschenkelmuskulatur an.
- Atmen Sie ruhig weiter.
- Lösen Sie die Anspannung nach zehn Sekunden und üben
Sie dann erneut.
- Wiederholen Sie diese Übung drei- bis fünfmal täglich.
Als schnelle Variante kann man die Muskeln des Beckenbodens
so schnell wie möglich zusammenziehen.
Entbindungen als häufigste Ursache
der Stressinkontinenz
Entbindungen gelten als wichtigster Risikofaktor, 20 bis 30 Prozent aller Frauen zeigen
nach der Geburt eine Stressinkontinenz.
Mehrere Schwangerschaften mit vaginaler
Geburt erhöhen das Risiko zusätzlich. Ansonsten können bestimmte Medikamente,
Übergewicht, Verstopfung, chronischer Husten oder neurodegenerative Erkrankungen
(Parkinson-Krankheit, multiple Sklerose usw.)
eine Stressinkontinenz auslösen oder verschlimmern.
Dranginkontinenz ist seltener
Diese andere Form der Inkontinenz wird
durch eine Übererregbarkeit der Blasenmuskulatur ausgelöst. Symptomatisch
ist ein häufiger Harndrang tagsüber oder
sogar nachts und ein unwiderstehlicher
Drang zum Wasserlassen. Ursachen sind
oft Harnwegsinfektionen, chronisch entzündliche Erkrankungen, ein verringertes
Fassungsvermögen der Blase (durch Blasensteine, Tumoren oder Zysten) sowie altersbedingte Hormonumstellungen.
Bei solchen Symptomen ist es wichtig, den
Schweregrad mithilfe eines «Miktionskalenders» zu bestimmen, in dem jeden Tag
die Zeiten des Wasserlassens, Menge und
Art der verzehrten Getränke und die Umstände notiert werden, unter denen es zu
Harnverlusten kommt.
Beckenbodengymnastik –
eine Investition in die Zukunft
Beckenbodengymnastik wird bei leichteren Formen der Harninkontinenz oder zur
Vorbeugung von Inkontinenzproblemen
empfohlen. Sie wird unter Anleitung einer
Hebamme oder eines Physiotherapeuten
durchgeführt und dient dazu, die Straffheit
des Beckenbodens und des Schliessmuskels durch gezielte Muskelkontraktionen
zu verbessern. Ziel ist es, wieder Kontrolle
über seine Blase zu erlangen.
Es gibt dazu verschiedene Techniken (manuelle Therapie, Biofeedback, Elektrostimulation …), und man muss herausfinden,
was im individuellen Fall am besten passt.
Die Betroffenen sollen die bewusste Wahrnehmung ihrer Beckenbodenmuskulatur
erlernen und sie gezielt kräftigen. Dieses
Training richtet sich an junge Mütter nach
der Entbindung, aber auch an Frauen in der
(Prä-)Menopause oder Frauen, die sehr viel
Sport treiben.
Nach der Geburt sollte diese Beckenbodengymnastik drei Monate nach der Entbindung oder nach dem Abstillen erfolgen,
wenn der Organismus wieder zu seinem
normalen Hormonstatus zurückkehrt. Die
Muskeln sind dann straffer und die Ergebnisse spürbarer.
Der Erfolg wird vor allem durch die Ausdauer und das individuelle Training bestimmt.
Man muss mit mehreren Wochen bis Monate rechnen, bis sich die ersten Ergebnisse
zeigen. Dauert die Harninkontinenz nach
dem Training weiter an, sollte man einen
Facharzt aufsuchen, um eine entsprechende medikamentöse oder operative Behandlung einzuleiten.
Die Operation als letzter Ausweg
Reicht die Beckenbodengymnastik nicht
aus, gibt es je nach Inkontinenztyp verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Bei
einer Dranginkontinenz wird zunächst
immer eine medikamentöse Behandlung
empfohlen, die beruhigend und entspannend auf die hyperaktive Blasenmuskulatur
wirkt. Dem Arzt stehen dabei verschiedene
Medikamente zur Verfügung, die er individuell für den jeweiligen Fall auswählt.
Bei Frauen in der Menopause können Blasentraining, Massnahmen zur Vorbeugung
von Blasenentzündungen sowie spezielle
Präparate auf Östrogenbasis (zur lokalen
Anwendung, als Patch oder Tablette) sehr
wirksam im Kampf gegen die Harninkontinenz sein.
Operationen richten sich an Patientinnen,
die unter stark beeinträchtigenden Formen
der Stressinkontinenz leiden. Eine neue
Technik namens TVT (tension-free vaginal
tape) besteht darin, dass unter der Harnröhre ein kleines synthetisches Band eingesetzt wird, das die unzureichende Stützfunktion des organischen Gewebes ersetzt.
Dieser ambulant und unter Lokalanästhesie
durchgeführte Eingriff ist deutlich weniger
belastend als frühere Techniken und erzielt
ähnliche Ergebnisse (Erfolgsrate rund 80 Prozent nach fünf Jahren).
In der Apotheke erhältliche Hilfen
Es gibt also mehrere Möglichkeiten, um
wieder Kontrolle über seine Blase zu erlangen. Diese können mit dem Arzt oder
Apotheker besprochen werden, um bei der
Auswahl den individuellen Gesundheitszustand und bestehende Medikationen zu
berücksichtigen.
Hygieneprodukte in verschiedenen Grössen und Saugstärken werden ebenfalls in
der Apotheke zum Verkauf angeboten. Besprechen Sie mit Ihrem Apotheker, welches
Produkt am besten für Ihren persönlichen
Bedarf geeignet ist. Dieses Gespräch führt
der Apotheker im persönlichen Rahmen in
einem separaten Raum, der für vertrauliche
Kundengespräche vorgesehen ist.
Publireportage
Die innovative Ernährung für Gelenkknorpel, Bänder, Sehnen und Knochen
Entwickelt von einem Arthrotiker, empfohlen
durch international führende Fachärzte und
Knorpelspezialisten.
Der Unfall passierte vor rund 30 Jahren
beim Fussballspiel. Ich war damals 18
Jahre jung und hatte meine Kreuz- und
Aussenbänder gerissen. Ich wurde umgehend operiert. Eine Woche später bekam
ich starke Fieberschübe und die Ärzte diagnostizierten eine Staphylokokken-Infektion. Ich erhielt über mehrere Monate
Antibiotika und wurde insgesamt sechs
weitere Male operiert. Zwei Jahre später
wurde dann eine fortgeschrittene Gonarthrose im linken Knie festgestellt. Jede
sportliche Aktivität schmerzte. Mit 20 Jahren war ich aber noch zu jung, um an ein
künstliches Gelenk zu denken und mir
wurde geraten, einen Gelenkersatz so
lange wie möglich hinauszuzögern.
Während meinem Studium und Arbeit in
der pharmazeutischen Industrie begann
ich mich dann intensiv mit dem Knorpel
und dem Bindegewebe auseinander zu
setzen. Mich interessierte insbesondere,
wie ich die Inhaltsstoffe des Knorpelgewebes und der extrazellulären Matrix in
meine tägliche Ernährung integrieren kann.
Als Folge habe ich mir dann einen Ernährungscocktail in Form eines Pulvers zusammengemischt, der die spezifischen Inhaltsstoffe des Knorpels und Bindegewebes
abdeckt. Diese komplette und spezifische
Formulierung hat meine Beweglichkeit und
Lebensqualität über die Jahre verändert.
Heute, 30 Jahre nach meinem Unfall habe
ich immer noch mein natürliches linkes
Knie (kein Gelenkersatz), habe wieder eine
hohe Beweglichkeit und treibe regelmässig Sport (Ski, Langlauf, Rad, Nordic
Walking). Ich habe es geschafft, dank meiner Ernährung und regelmässigem Muskeltraining, mein Knie über die Jahre in einer
Homöostase zu halten.
Heute empfehlen führende Fachärzte (u.a.
Prof. Dr. med. Christoph Erggelet, Zürich,
Präsident der internationalen Knorpel-Spezialisten (International Cartilage Repair Society) oder Dr. med. Lukas Weisskopf, Altius
Sport Med Center Rheinfelden, welcher
von der Schweizerischen, Deutschen und
Österreichischen Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin zum
Sportarzt des Jahres 2015 ausgezeichnet
wurde) meine Formulierung.
• Hochdosierter, niedermolekularer
ChondroCollagenComplex CCC®
(Mix von verschiedenen KollagenTypen, enzymatisch aufgespalten)
• Spezifisches Aminosäuren-Spektrum, essentielle Aminosäuren
• Chondroitin und Glukosamin in
Sulfatform, natürliche hydrolisierte
Glykosaminoglykane
• Hochdosierter natürlicher Antioxidantien-Mix (Hagebutte
(Galaktolipide), SOD-Melonenextrakt
(Superoxydismutase), weitere)
• Mineralstoffe Calcium, Mangan,
Kupfer, Chrom
• Vitamine C, D, E, K, Niacin
Empfohlen von renommierten
Fachärzten und Knorpel-Spezialisten
Kontakt: R. Baer – [email protected]
Swiss Alp Health GmbH, CH-1092 Belmont-sur-Lausanne
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Ein Erfahrungsbericht von R. Baer,
dem Entwickler eines innovativen
Ernährungskonzeptes, der vor 30
Jahren einen Sportunfall mit postoperativen Komplikationen hatte
und sich über die Jahre intensiv mit
der extrazellulären Matrix und dem
Knorpelgewebe auseinander setzte.
Sein komplettes Ernährungskonzept geht weiter, als die Einnahme
von herkömmlichen Proteoglykanen
(Chondroitin, Glukosamin). Heute ist
er ein aktives Mitglied der International Cartilage Repair Society (ICRS).
Sechs Bausteine meiner
Ernährung
Die komplette Formulierung für
Knorpel, Bänder
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10/2015 43
Prostatabeschwerden
Linderung mit pflanzlichen Mitteln
Prostataprobleme sind heutzutage kein Tabuthema mehr, und das ist gut so. Denn es sind mehr Männer
betroffen, als man meinen könnte – schon im mittleren Lebensalter kann sich die Prostata vergrössern
und Schwierigkeiten beim Wasserlassen verursachen. Wie kommt es zu diesen Beschwerden, und wie lassen
sie sich behandeln? Sabine Lorch, Apothekerin FPH Offizinpharmazie
Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist etwa so
gross wie eine Kastanie und liegt unterhalb
der Harnblase des Mannes, wo sie die Harnröhre umschliesst. Zusammen mit Samenbläschen und Hoden ist sie für die Bildung
der Samenflüssigkeit zuständig. Bei fast
allen Männern vergrössert sich die Prostata im Lauf des Lebens, in vielen Fällen wird
dadurch die Harnröhre eingeengt und es
kommt zu Schwierigkeiten beim Wasserlösen. Typische Symptome sind häufiges Wasserlassen, was vor allem nachts störend ist,
ein verzögerter Beginn des Wasserlassens,
Abschwächung des Harnstrahls, Nachtröpfeln oder Inkontinenz, gelegentlich auch
ein Restharngefühl. Manche Männer sind
schon vor dem 40. Lebensjahr betroffen, ab
50 ist es jeder Vierte, und ab 75 findet man
bei mehr als 90 Prozent eine vergrösserte
Prostata, die aber glücklicherweise nicht in
jedem Fall Beschwerden macht.
Bei «Prostatasymptomen»:
zuerst abklären!
Beschwerden beim Wasserlassen können
verschiedene Ursachen haben. Deswegen
ist es wichtig, sie frühzeitig durch den Arzt
abklären zu lassen. Die gutartige Prostatavergrösserung ist eine der häufigsten Ursachen für die genannten Beschwerden, die
man als «benignes Prostatasyndrom« BPS
zusammenfasst. In manchen Fällen lässt
sich das BPS mit unterstützenden Massnahmen lindern, oft hilft auch eine medikamentöse Behandlung gut. Nur bei bestimmten, schweren Symptomen, häufigen
Blaseninfekten oder Gefahr für die Niere
wird der Arzt eine Operation in Erwägung
ziehen.
Phytotherapie:
breit eingesetzt bei BPH
In den allermeisten Fällen können die
BPH-Beschwerden gut medikamentös vermindert werden. Dabei gehören heute
pflanzliche Arzneimittel mit guter Wirksamkeit und minimalen Nebenwirkungen zu
den ersten Therapieoptionen: Bestimmte
Arzneimittel aus den Früchten der Sägepalme (Sabal serrulata = Serenoa repens)
Brennnesselwurzel und Kürbiskerne
und aus Brennnesselwurzel (Urtica dioica)
konnten ihre Wirksamkeit mehrfach in wissenschaftlichen Studien unter Beweis stellen. Auch für Präparate aus Kürbiskernen
(Cucurbita pepo) gibt es Hinweise aus Studien, dass sie die Symptome lindern können.
Sägepalmenfrüchte
Die Früchte der amerikanischen Sägepalme
(Sabal serrulata) wurden von den Ureinwohnern schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt, u. a. auch gegen Prostatabeschwerden. Neuere Forschungsarbeiten
führten zur Entwicklung eines konzentrierten Extraktes aus Sägepalmenfrüchten, der
in verschiedenen wissenschaftlichen Studien bei milden oder mittelschweren Prostatabeschwerden ähnlich wirksam war wie
die üblichen synthetischen Medikamente
– bei auffallend wenig Nebenwirkungen.
Vor allem Häufigkeit des Wasserlassens,
Harnfluss und Nachtröpfeln wurden deutlich verbessert. In der Prostata können die
Phytosterole der Sägepalme das Enzym
5-alpha-Reduktase hemmen, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. DHT gilt als mitverantwortlich für die
Vergrösserung der Prostata. Ferner zeigte
der Extrakt auch eine Hemmung der Wirkung von DHT – beides sind Mechanismen,
wie sie auch bestimmten synthetischen
Medikamenten gegen BPS zugrunde liegen. Pflanzliche Arzneimittel mit diesem
spezifischen Extrakt zeigen hingegen auch
bei Anwendung über längere Zeit – neben
der Besserung der BPS-Beschwerden – eine
gute Verträglichkeit, was einen grossen
Vorteil für den Patienten darstellt.
Extrakte aus der Wurzel der Brennnessel
und aus Kürbiskernen sind ebenfalls
recht gut untersucht und zeigen
eine spezifische Wirkung auf
Prostata und Blase, insbesondere verbessern
sie den Harnfluss
und die Harnmenge
und vermindern so die
Häufigkeit des Wasserlassens.
Auch diese Pflanzen enthalten Phytosterole, vor allem Beta-Sitosterol. Hinzu kommen antientzündliche und abschwellende
Wirkungen bestimmter Inhaltsstoffe auf
das Prostatagewebe, die dazu beitragen,
den Harnfluss zu erleichtern. Ausreichende
Mengen der wirksamen Stoffe können aus
beiden Pflanzen nur mit Spezialextrakten
gewonnen werden, sodass es sich lohnt,
geprüfte Fertigpräparate zu verwenden –
fragen Sie in Ihrer Apotheke!
Vielfalt aus der Volksmedizin
Traditionell werden viele weitere Pflanzen
bei BPS verwendet. Gerade bei leichteren
Beschwerden können sie durchaus unterstützend eingesetzt werden. Dazu zählen
das kleinblütige Weidenröschen, die Goldrute, diuretisch wirkende Tees aus Brennnessel- oder Birkenblättern und viele mehr.
Ein Beitrag zu mehr Lebensqualität
Die Diagnose und Behandlung eines BPS
wird zu oft jahrelang hinausgeschoben –
warten Sie nicht zu lange! Was viele nicht
wissen: Eine BPH ist nicht selten auch
ein Grund für eine erektile Dysfunktion.
Während die klassischen synthetischen
BPS-Medikamente diesbezüglich eher problematisch sein können, gibt es Hinweise,
dass mit den pflanzlichen Arzneimitteln
gegen BPS auch hier eine Verbesserung
erreicht werden kann. Nicht zuletzt deswegen sind eine Untersuchung beim Arzt und
eine gezielte, gut verträgliche Behandlung
sinnvoll und tragen zu mehr Lebensqualität
bei.
44 10/2015
Publireportage
Hormonmangel beim Mann
Typische Symptome eines Testosteronmangels sind mangelnde Libido, Erektionsstörungen, Müdigkeit, Osteoporose, ein Verlust an Muskelmasse und Muskelkraft und
ein erhöhtes Sturzrisiko. Nicht alle Männer
jedoch, die unter Erektionsstörungen und
Müdigkeit leiden, haben einen Testosteronmangel.
Jeder Fünfte ab 60 hat zu wenig
Jungbrunnen
Testosteron?
Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist in aller Munde:
Pharmafirmen versprechen Männern mehr Muskeln, weniger Fett, gute
Laune und guten Sex. Ältere Männer werden wieder in Junghirsche
verwandelt. Der Markt boomt. Aber wann macht eine Behandlung mit
Testosteron wirklich Sinn? Dr. med. univ. Gregor Freystätter, Oberarzt an der Klinik für Geriatrie, UniversitätsSpital Zürich
Beim Mann wird Testosteron zum grössten
Teil in den Hoden gebildet und bewirkt die
Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane. Es fördert die Körperbehaarung, das
Knochenwachstum, den Muskelaufbau. Die
Lust auf Sex (Libido) ist ebenfalls abhängig
von diesem Hormon.
Bereits ab dem 20. Lebensjahr vermindert
sich die Testosteronproduktion um jährlich
circa ein Prozent. Aufgrund des langsamen
aber stetigen Rückganges der Testosteronproduktion werden die Symptome eines
Testosteronmangels beim Mann oft übersehen.
Männer gesucht
Interessiert?
Man geht davon aus, dass ca. 20 Prozent
der Sechzigjährigen einen zu tiefen Testosteronspiegel haben. Nur Männer mit einem
niedrigen Testosteronspiegel und Symptomen eines Mangels sollten mit Testosteron
behandelt werden. Testosteron wird entweder als Spritze in den Muskel verabreicht
oder als Gel auf die Haut aufgetragen.
Mögliche Nebenwirkungen von Testosteron sind Akne, Stimmungsschwankungen,
Prostatabeschwerden, Bluthochdruck, Blutbildveränderungen. Vor Beginn einer Testosterontherapie sollten daher das Blutbild,
Lipidwerte und PSA gemessen werden.
Testosteron sollte nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
In der T&D-Studie, die aktuell am Zentrum
für Alter und Mobilität läuft, wird die Sicherheit und Wirkung von Testosteron auf das
Sturzrisiko, die Körperzusammensetzung
(Muskelmasse, Fettmasse) und die Knochenqualität bei Männern mit Testosteronmangel im Alter 75+ untersucht.
Für eine klinische Studie suchen wir Männer ab 75 Jahren
mit einem möglichen Testosteronmangel.
Dann laden wir Sie ein, an unserer klinischen Studie «T & D»
teilzunehmen.
Unser Hauptziel ist es, die Wirkung von Testosteron und/oder
Vitamin D im Vergleich zu einem Scheinpräparat auf das Sturzrisiko
zu untersuchen. Zudem interessieren wir uns für die Wirkung auf
die Körperzusammensetzung (Muskel-/Fettmasse), die Muskelfunktion und die Lebensqualität.
Die Studie wird im Stadtspital Waid, am Zentrum für Alter und
Mobilität der Universität Zürich stattfinden (verantwortliche
Prüfärztin: Prof. Dr. med. Heike Bischoff-Ferrari, DrPH).
Die Studie dauert zwölf Monate. In diesem Zeitraum würden Sie
uns viermal (Voruntersuchung und drei Testtage) für klinische
Untersuchungen in unserem Studienzentrum besuchen
(jeweils von morgens bis am frühen Nachmittag).
Die gesammelten Daten werden streng vertraulich
behandelt.
Für Ihre Teilnahme werden Sie – abgesehen von Fahrspesen
und Verpflegung – nicht entschädigt.
Für Ihre medizinische Betreuung ausserhalb der Studie bleibt
weiterhin Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt verantwortlich.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere, unverbindliche
Informationen rufen Sie uns bitte an:
044 366 70 83
(Frau C. Dormann, Studienschwester).
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Ihre Daten bei Zustandekommen eines telefonischen Kontakts mit Frau Dormann
registriert werden. Sollten Sie an einer Studienteilnahme
nicht interessiert sein, werden Ihre Daten unverzüglich gelöscht.
Bitte beachten Sie weiter, dass Sie gewisse «Bedingungen»
erfüllen müssen, um an der Studie teilnehmen zu können.
Wir werden diese mit Ihnen vorgängig besprechen.
Zentrum für Alter und Mobilität (ZAM)
10/2015 45
Die Lösung des Rätsels aus astreaAPOTHEKE
September 2015 finden Sie auf Seite 47.
Die Gewinnerinnen und Gewinner aus
astreaAPOTHEKE Juli/August 2015 haben
ihre Preise bereits erhalten.
Die Lösung lautete: GRILLPARTY
Die Lösung dieses Rätsels wird in der nächsten
Ausgabe von astreaAPOTHEKE veröffentlicht.
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Der Anruf (inkl. Gesprächstaxe) kostet Sie 90 Rappen.
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46 10/2015
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aus astreaAPOTHEKE Nr. 9, September 2015
Gesamtauflage:
188 438 Exemplare
(WEMF-beglaubigt 2014)
Nummer:
10 – Oktober 2015
Herausgeber:
Healthcare Consulting Group AG
Baarerstrasse 112, 6302 Zug
Telefon 041 769 31 40
[email protected]
Im Auftrag von pharmaSuisse,
Schweizerischer Apothekerverband
(SAV)
Redaktion:
Dr. pharm. Chantal Schlatter
(Chefredaktorin)
[email protected]
Layout und Gestaltung:
Stephan Oeschger
[email protected]
Fotos:
fotolia.com
Druck und Versand:
ib-Print AG
Seetalstrasse 2, 5703 Seon
Das Lösungswort lautete:
STRAMPELANZUG
Copyright: Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwendung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.
Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen,
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in
elektronischen und multimedialen Systemen.
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In beheizten Räumen ist die Luft meistens
zu trocken, und auch die Kälte trocknet
die Augen aus. Viele Beschwerden
entstehen, weil die Zusammensetzung
des Tränenfilms beeinträchtigt wird.
Die dünne Fettschicht, die das Verdunsten
der Tränenflüssigkeit hemmt, reisst auf.
Der wässrige Anteil verdunstet, was die
Tränendrüsen auszugleichen versuchen.
Die Augen beginnen zu tränen. Abhilfe
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