ver.di gegen Fremdenfeindlichkeit

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Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft
22. Februar 2016
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ver.di gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit
Bezugnehmend auf die erste Demonstration der Allgida am Samstag in
Obergünzburg verurteilt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fremdenfeindliche Äußerungen und Bündnisse auf das Schärfste. ver.di Geschäftsführer
Werner Röll: "Rassismus schadet unserem Ruf im Allgäu als Fremdenverkehrsregion
immens, schafft eine Gewaltatmosphäre, verursacht uns Steuerzahlern hohe Kosten
und führt letztlich in eine intolerante Gesellschaftsform, an der niemand mit gesundem Menschenverstand Interesse haben kann".
Röll wünscht sich, dass "Kriminelle, die Häuser anzünden um flüchtenden Menschen
eine Unterkunft zu verwehren, gefunden, haftbar, und hart bestraft werden." Anstatt
"stumpfsinnige Parolen" nachzuplappern ist es lt. Röll wichtiger "aktiv für Integration
zu sorgen - jede/r hat das selbst in der Hand". Röll warnt nochmals: "Die Flüchtlingssituation wird von rechten Kreisen benutzt, um letztlich ein menschenfeindliches, diktatorisches System zu installieren - darüber sollen sich alle im Klaren sein. Alle Demokraten müssen schnell klar machen, dass wir dieses Gedankengut nicht wollen".
Das Thema sei lt. ver.di zwar sehr komplex, aber wer sich näher mit dem Sachverhalt beschäftigte würde schnell feststellen, dass z.B. sogenannte Kosten für Flüchtlinge letztlich ein gigantisches Konjunkturprogramm seien. Röll: "Zahlungen an geflüchtete Menschen fließen Großteils sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf und es
werden viele neue Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen - das hilft allen Bürgern".
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