Ausgabe 1/2016 (Februar)

Neues aus dem
Gymnasium Weingarten
Januar 2016
Gymnasium Weingarten
Tonplastiken, Klasse 5a
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VORWORT DES SCHULLEITERS
Ja sind wir denn im Kino?
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
wann waren Sie das letzte Mal in einer gut besuchten Kinovorstellung? Mir geht es bei dieser Frage jetzt nicht um die
Qualität der Filme oder der Kinositze. Vielmehr hoffe ich, dass Sie beim
Rausgehen schon einmal auf den Boden des Kinos, zwischen den Sitzen, geschaut haben. Mit größter Selbstverständlichkeit hinterlässt ein
Großteil der Kinobesucher Krümel, Dreck, Verpackungen, Büchsen, zertretenes Popcorn, Pistazienschalen usw. Schließlich hat man Eintritt bezahlt und da muss ja wohl eine Putzfrau mit drin sein.
Wirklich? Habe ich ein Recht darauf, links und rechts von mir Müll fallen
zu lassen, nur weil irgendwann eine Reinigungskraft ihre Arbeit tun wird?
In vielen Klassenzimmern und auf den Gängen unseres Schulhauses
entsteht eben dieser Eindruck. Da werden Kürbiskerne ausgelutscht, natürlich spuckt man die Schale auf den Boden, das ist ja schließlich organisch und kompostiert. Wirklich? Auf Teppichboden oder dem Betonboden des Schulhofs? Bleistifte werden gespitzt – aber mitten im Zimmer. Der Abfall fällt einfach runter. Und von den kostenlosen Äpfeln, die
uns von der EU finanziert werden, beißt man dreimal runter und verwendet dann den Rest zum Herumkicken, bevor man das zermatschte Reststück einfach liegen lässt.
Es scheint ein Naturgesetz zu sein, dass Menschen in großen Gruppen,
wie z.B. Schulklassen, sich anders verhalten als im privaten Raum. Das
muss wohl so sein, denn sonst würde es in vielen Elternhäusern ja zugehen wie auf der Müllkippe. Es sei denn, die Mutter ist es gewohnt, immer alles aufzuheben, was ihre Kinder fallen lassen. Liebe Mütter, seid
Ihr daheim nicht nur die Putzfrauen, sondern auch die Müllfrauen, die
alles wegräumen?
Die Lehrer werden in Zukunft wieder mehr Weggeworfenes aufheben
lassen. Staubsauger können aus Raum 3 geholt werden. Zu unserem
Leitbild „Verantwortung“ gehört auch die alltägliche Praxis, dass ich
selbst für meinen Müll zuständig bin. Und wenn dann noch alle lernen, in
der nassen und möglicherweise verschneiten Jahreszeit, beim Hereinkommen den Fußabstreifer zu benutzen, dann würde sich zumindest der
Schulleiter sehr freuen.
Ich wünsche uns allen ein gutes, friedliches und sauberes Jahr 2016!
Günter Erdmann, Schulleiter
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WISSENSWERTES
WOHER STAMMT DER NAME „BRECHENMACHERSTRAßE“?
Als Kind ging ich in die Brechenmacher-Grundschule in Saulgau. Heute
unterrichte ich am Gymnasium Weingarten, welches ja in der Brechenmacherstraße liegt.
Leider ist die Persönlichkeit, welche sich hinter diesem Namen verbirgt,
kaum bekannt. Auf meine Nachfrage hin konnte kaum ein Kollege oder
Schüler mit dem Namen etwas anfangen.
Josef Karlmann Brechenmacher wurde 1877 in
Oberdischingen bei Ehingen als Sohn des damaligen Volksschullehrers Rupert Brechenmacher geboren. Er durchlief eine für die damalige
Zeit typische Ausbildung zum Lehrer am damaligen Lehrerseminar in Schwäbisch Gmünd.
Sehr rasch wurde er, nach verschiedenen Anstellungen, Seminaroberlehrer am Seminar in
Rottweil. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer veröffentlichte er schon früh, in vielen Aufsätzen
und Handbüchern, Beiträge zu pädagogischen
oder literaturwissenschaftlichen Themen. So gründete er z. B. 1920 das
Jahresheft „Der Schwäbische Schulmann“ und brachte einen „Führer
durch die deutsche Jugendliteratur“ heraus.
Ab 1920 widmete er sich zunehmend sprachwissenschaftlichen Forschungen. Er veröffentlichte dabei viele Aufsätze und Bücher zur
Sprachkunde und zur Namensgeschichte. Offensichtlich hatte Brechenmacher eine Gabe, komplizierte Sachverhalte klar und anschaulich darzustellen. Dies kam der unterrichtlichen Umsetzung seiner Lehrwerke
besonders zugute.
1928 wurde er Oberstudiendirektor am Lehrerseminar in Saulgau und
somit federführend in der Lehrerausbildung in dieser Einrichtung.
Sein pädagogisches Wirken fand 1934 eine jähe Unterbrechung. Aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten wurde Brechenmacher 1934 zwangspensioniert. Daraufhin zog er nach
Stuttgart, wo er sich noch intensiver mit der Sprachforschung befasste.
Seine umfangreiche Sammlung fiel jedoch 1944 einem Bombenangriff
auf Stuttgart zum Opfer. Brechenmacher zog daraufhin wieder nach
Saulgau zurück und wurde1945 kommissarischer Leiter des Bezirks4
schulamtes und Vorsitzender der Entnazifizierungskommission. 1946 eröffnete die Lehreroberschule (LOS) in Saulgau im ehemaligen Seminargebäude und Brechenmacher wurde zum leitenden Direktor ernannt.
Bis zu seiner Pensionierung 1950 war er für viele Lehrer eine prägende
und maßgebliche Persönlichkeit. Aber auch zahlreichen Schülern blieb
er als vorbildlicher und mitreißender Lehrer in Erinnerung.
1947 wurde Brechenmacher aufgrund seiner Leistungen in der Sprachund Namensforschung zum Ehrensenator der Universität Tübingen ernannt. Auch seine Verdienste um die Erziehung der Jugend und seine
bescheidene heimatverbundende Art fanden ihre Würdigung.
Als Höhepunkt seines Schaffens erschien 1957 - 1963 das „Etymologische Wörterbuch der deutschen Familiennamen“. Leider erlebte Brechenmacher die vollständige Veröffentlichung nicht mehr. Er starb schon
1960 in Saulgau. Die Veröffentlichung dieses Lebenswerkes trieb vor allem Stefan Ott voran. Ott war ebenfalls in Oberdischingen geboren und
unter Brechenmacher Lehrer an der LOS in Saulgau. Wie er kamen
mehrere Lehrer der LOS als Dozenten an die, nach dem Krieg gegründete, Pädagogische Hochschule in Weingarten und waren durch die
Persönlichkeit Brechenmacher geprägt. So kam es in den Sechzigerjahren zur Benennung der Brechenmacherstraße in Weingarten.
Heute gehen jeden Tag weit über 1000 Schüler in die Schulen in der
Brechenmacherstraße. Sie erinnert an einen vorbildlichen Lehrer und
Wissenschaftler mit unglaublich hohem Schaffensdrang und pädagogischem Einsatz.
Neben der Brechenmacher-Schule
in Bad Saulgau gibt es seit 2015
auch in seinem Geburtsort Oberdischingen eine BrechenmacherSchule. Das Andenken an Josef
Karlmann Brechenmacher verbindet
diese mit unseren Schulen in der
Brechenmacherstraße in Weingarten.
Matthias Metzler
PS: Herzlichen Dank an Herrn Kreitmeier aus Oberdischingen für seine Ratschläge und Hilfe sowie für das Bildmaterial aus Familienbesitz.
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AUS DEM KOLLEGIUM
DAGNY LOCHER UND KATRIN WEBER
Das Kollegium und die Schülerschaft müssen vorerst ohne Dagny Locher und Katrin Weber auskommen. Die beiden Lehrerinnen schieden im
Laufe des ersten Halbjahres aus, da sie Familienzuwachs erwarten. Sie
werden von vielen hier am Gymnasium Weingarten vermisst und wir
wünschen ihnen für die Zeit der Schwangerschaft und natürlich besonders für die (neue) Rolle als Mama alles erdenklich Gute und freuen uns
mit ihnen.
BARBARA DRANGENSTEIN
Zum neuen Schulhalbjahr heißen wir Frau Drangenstein herzlich willkommen. Der Name „Drangenstein“ ist den meisten hier am Gymnasium
Weingarten sicherlich bereits ein Begriff, denn Frau Drangenstein hatte
viele Jahre die Rolle der Elternbeiratsvorsitzenden inne und wurde für
ihre Arbeit sehr geschätzt. Es freut uns, sie an dieser Stelle als Kollegin
vorstellen zu dürfen, die den NWT – Unterricht von Frau Locher übernehmen wird.
HELENE ALLGAIER – (1951 – 2016)
Das Gymnasium Weingarten trauert. Mitte Januar ist unsere frühere Kollegin Helene Allgaier verstorben. 2004 hatte sie vom Gymnasium Wilhelmsdorf zu uns gewechselt und bis 2012 Physik, Chemie, Mathematik,
Naturphänomene und NWT unterrichtet.
Sie gehörte in den Jahren, in denen der letzte Bildungsplan von 2004
geschrieben und eingeführt wurde, zu den innovativen naturwissenschaftlichen Lehrkräften, die in unserer Schule, als Schulversuch, das
neue Hauptfach NWT (Naturwissenschaft und Technik) entwerfen und
ausprobieren durften. Neue Inhalte, wie z.B. den Brückenbau, galt es didaktisch zu reflektieren und unterrichtspraktisch zu testen.
Ich lernte sie 2007 kennen, als ich Deutschlehrer einer achten Klasse
wurde, deren Klassenlehrerin sie war. Die teilweise recht „verhaltensoriginellen“ Jungs und Mädels stellten uns vor einige Fragen, aber Helene
Allgaier blieb gelassen. Sie setzte einige Grenzen und hatte ansonsten
viel Verständnis. Sie wusste, dass ein aufgeregter Lehrer deswegen kein
besserer Lehrer ist.
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2012 ging sie ins Sabbatjahr, dem – verursacht durch eine schwere Erkrankung – eine vorgezogene Pensionierung folgte. Ich bin sicher – ihre
Schüler und all ihre Kolleginnen und Kollegen werden sie als eine angenehme, liebevolle und souveräne Kollegin in bester Erinnerung behalten.
Wir trauern mit ihrer Familie.
Günter Erdmann, Schulleiter
NEUES AUS DEM SCHULLEBEN
EXKURSIONEN ZU ALTERNATIVEN LERNORTEN
BESUCH BEIM BIOTECHNIKUM
Am Freitag vor den Herbstferien
durften wir, die Klasse 10c, am
BioTechnikum, einem Projekt
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, teilnehmen. Nach der vierten Schulstunde ging es in Begleitung von
Frau Forner los. Treffpunkt war
der Parkplatz der PH Weingarten. Dort stand ein riesiger Bus
und als wir diesen betraten, wurden wir in einem Labor nett von
zwei Mitarbeitern empfangen.
Zunächst wurde uns etwas über
Biotechnologie erzählt. Dann wurden uns die Versuche erklärt, die wir
später selbst durchführen würden. In drei
Gruppen machten wir uns an die Arbeit. Unser Thema war Lebensmittelanalytik.
Es gab Geräte, anhand derer wir die Anzahl
der Mikroorganismen in Flüssigkeiten und
auf unterschiedlichen Oberflächen testen,
Vitamin C, Nitrat/Nitrit und Glucose nachweisen und den Zuckergehalt verschiedener
Süßgetränke messen konnten. Außerdem gab es ein vollautomatisiertes
Gerät (HPLC = Hochleistungsflüssigkeitschromatografie), das uns den
Koffeingehalt von Cola, Espresso, Eistee, Schwarztee und einigen anderen Getränken mitteilte.
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Anschließend werteten wir die Ergebnisse unserer Versuche aus und
erhielten einige Tipps zur besseren Ernährung.
Zum Schluss erhielten wir einen Vortrag von einem Mitarbeiter des MVZLabors Dr. Gärtner, welches dieses Projekt unterstützt. In dem Vortrag
ging es um mögliche Berufe, die es in einem Labor wie diesem gibt und
die wir nach unserem Abitur ausüben können.
Vollgepumpt mit Wissen, waren wir froh, direkt in die Ferien starten zu
können.
Victoria Günzler, 10c
„DISCOVER INDUSTRY“-TRUCK AUF UNSEREM SCHULHOF
Während die 10c noch zur PH laufen musste, um das BioTechnikum auf
Rädern zu besuchen, stand kurz vor den Weihnachten drei Tage lang
der „Discover Industrie“-Truck direkt auf unserem Schulhof. Die Idee,
den Truck nach Weingarten zu holen, kam von Frau Matthes, einer
Mutter eines unserer Schüler aus der Klasse 9, die bei Südwestmetall in
Ravensburg arbeitet. Organisiert wurde das Ganze von Kerstin Horn, die
so dafür gesorgt hat, dass moderne Technik für Schüler und
Schülerinnen des Gymnasiums erlebbar wurde. Bei dem Truck handelt
es sich um ein kostenfreies Angebot der Kooperation der BadenWürttemberg Stiftung, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall und der
Bundesagentur für Arbeit, dass sich an Schüler ab der 7. Klasse an
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Gymnasien und Realschulen in Baden-Württemberg richtet und unter
anderem der Berufsorientierung dienen soll.
Im ersten Stock des Trucks werden die Schüler an praktischen Beispielen in die Arbeitswelt von Ingenieuren eingeführt. So befindet sich an der
ersten Station „Konstruktion und Design“ ein 3D-Scanner mit dessen Hilfe die Schüler verschiedene Projekte einscannen und den Scanvorgang
am Bildschirm nachverfolgen können.
An der zweiten Station „Versuch und Optimierung“ untersuchen die
Schüler mithilfe von verschiedenen Plexiglasmodellen dessen Spannungsverhalten bei mechanischer Belastung und machen mit unterschiedlichen Automodellen aerodynamische Versuche im MiniaturWindkanal.
Schließlich geht es an die „Fertigung“. Hier programmieren die Schülerinnen und Schüler selbst einen Industrieroboter, um ihn zu vorgegebenen Markierungen zu lotsen. Was hier passiert erinnert stark an das, was
wir aus unserer Robotics-AG kennen. Außerdem fasziniert die Schüler
und auch die begleitenden Lehrer an dieser Station ein 3D-Drucker, mit
dessen Hilfe verschiedene 3-D-Modelle erstellt werden können.
Bei der nächsten Station „Intelligente Produktion“ steuern die Schüler via
Smartphone eine Befüllungsanlage, um am Ende ein ganz individuelles
Mischverhältnis bunter Kügelchen zu erhalten.
Den Abschluss bildet die Station „Materialfluss und Logistik“. Hier werden die Schüler durch eine Lagerlogistiksimulation in Echtzeit mit dem
notwendigen, effizienten Zeitmanagement bei der Lagerung und Auslieferung von Waren vertraut gemacht.
Auf der zweiten Etage erhalten die Schüler eine Einführung in die theoretischen Hintergründe der modernen industriellen Produktion.
Zum Abschluss treten die Schüler in Teams gegeneinander an und werden dabei auf ihr erworbenes Wissen hin getestet. Die Sieger erhalten
eine, mithilfe des 3D-Druckes gefertigte, kleine „Star-Wars“-Figur.
Wie den meisten Besuchern hat auch unserem Schüler Oliver Rist der
3D-Scanner am besten gefallen und gegenüber der Schwäbischen Zeitung erklärt er: „Ich habe so etwas noch nie in der Hand gehabt. Durch
den Truck bekommt man einen guten Eindruck in die Berufe, die da
möglich sind.“ Victoria Günzler fügt hinzu: „Der Discover Industry Truck
hat mir gezeigt, was Ingenieure alles leisten können.“
Nähere Informationen zum „Discover Industry“-Truck findet man unter:
www.coaching4future.de.
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IM GENLABOR BAD WALDSEE: AUF DER SUCHE NACH HEIDIS PAPA
Als wir, die Bio Kurstufe von Frau Waldow, uns am 3. Dezember auf den
Weg ins Gentechnik-Labor nach Bad
Waldsee machten, hatten wir noch keine genaue Vorstellung davon, was uns
erwarten würde.
Nach einer Sicherheitseinweisung der
betreuenden Lehrerin Frau Bühler,
mussten wir uns zunächst einmal mit
einem wichtigen vorbereitenden Schritt
der DNA-Analyse -dem Pipettierenvertraut machen. Nach einigen Ausführungen zu den nächsten Arbeitsschritten, arbeitete die eine Hälfte des Kurses daran, den biologischen Vater von
Heidi zu finden, die andere Hälfte sollte
den Täter eines Gewaltverbrechens ermitteln, der am Tatort DNASpuren hinterlassen hatte.
Unsere „Täterjagd“ im Reagenzglas begann zunächst damit, dass die
vorliegende DNA der verschiedenen Personen bearbeitet wurde: Zunächst haben wir mit Enzymen die DNA zerschnitten, wodurch verschieden lange DNA-Fragmente entstanden. Um zum Beispiel den Papa von
Heidi zu finden, mussten wir seine, die DNA Heidis, die ihrer Mutter und
die eines zweiten potentiellen Vaters zerschneiden. Die DNABruchstücke aller Personen gaben wir vorsichtig mit der Pipette in taschenförmige Vertiefungen eines Gels, welches wir vorher in der Mikrowelle gekocht und in eine Gelkammer gegossen hatten.
Nach dem Anlegen einer Gleichspannung wanderten die DNA-Stücke je
nach Länge unterschiedlich schnell durch das Gel und konnten wenig
später als sogenannte „Banden“ unter UV-Licht sichtbar gemacht werden. Ein Vergleich der Banden von Heidi, ihrer Mutter und den beiden
potentiellen Vätern zeigte uns zweifelsfrei an, wer Heidis Papa ist.
Natürlich fanden auch die meisten Schüler der zweiten Gruppe „ihren“
Verdächtigen, der wohl inzwischen seine lange Haftstrafe angetreten
hat. So kehrten wir am Nachmittag etwas erschöpft, aber um viele praktische Erfahrungen reicher, wieder nach Weingarten zurück.
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IM KUNSTMUSEUM IN RAVENSBURG: DER NATUR AUF DER SPUR
Am 26.11.2015 besuchten die Deutschkurse gemeinsam die Ausstellung
„Ich bin eine Pflanze. Naturprozesse in der Kunst“, um sich so schon
einmal auf das Sternchenthema „Naturlyrik“ einzustimmen. In unterschiedliche Gruppen eingeteilt, erhielten wir eine interessante Führung
durch die verschiedenen Stockwerke des architektonisch sehr beeindruckenden Museums, auf denen in 80 Kunstwerken das Verhältnis des
Künstlers und des Menschen im Allgemeinen zur Natur zum Ausdruck
kommt. Unsere Führung begann mit der Betrachtung von Gegenwartskunst. Dabei faszinierte und belustigte uns vor allem die Videoperformance „Human Cactus“ von Nezaket Ekici, in der die Darstellerin sich
als Kaktus inszeniert und dessen Wachsen und Gedeihen darstellt. Daneben fesselt uns vor allem Yoan Capotes Bronzeskulptur „Migrants“,
die den Verlust der Heimat versinnbildlicht: Zwei riesige, weil aus Bronze
gegossen, unheimlich schwere Baumstämme, die mitten im Raum liegen
und deren Entwurzelung demonstrierend in Schuhen, genauer gesagt
bzw. betrachtet in Chucks, dem Schuhwerk des modernen Menschen,
enden. Im nächsten Stockwerk erwartet uns ein Durchgang vom Expressionismus über den Surrealismus bis hin zur Nachkriegskunst und der
Kunst der 1970er-Jahre.
Dass die Natur im Expressionismus häufig nicht nur für sich, sondern
stellvertretend für den Menschen, vor allem für dessen Innenleben steht,
wird in Gauguins „Stillleben mit Sonnenblumen“ (1901), in dem er seinen
Freund van Gogh nicht dadurch darstellt, dass er ihn malt, sondern in
Form von Sonnenblumen, die er auf einem Sessel drapiert.
Viele weitere Werke von bekannten Künstlern wie Joseph Beuys, Salvador Dali, Max Ernst, Emil Nole und anderen machen deutlich, wie sehr
Künstler zu verschiedenen Zeiten mit der Natur sympathisieren, sich von
ihr inspirieren lassen und versuchen, die Menschen für einen bewussteren Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.
THEATERFAHRT
Das Theater Konstanz liegt direkt am See und bezaubert seine Zuschauer stets mit den unterschiedlichsten Stücken. Das große Talent der
dortigen Schauspieler trägt zum Erfolg der Inszenierungen bei, welche
auch noch nach der Aufführung bei der gemeinsamen Fahrt für Gesprächsstoff sorgen.
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Jeden Monat fährt ein Bus dorthin und holt auf dem Weg sowohl Lehrer,
als auch Schüler ab der 10. Klasse an unserer Schule ab. Erst geht es
nach Meersburg, dann über den See und nach ungefähr anderthalb
Stunden Fahrt erreichen wir das Stadttheater in Konstanz. Die Stücke,
die von dem jeweiligen Ensemble inszeniert werden, dauern mit Pause
in etwa zwei Stunden, so dass wir meist zwischen halb 11 und 12
abends wieder in Weingarten ankommen.
Für nur gerade mal 100 € bekommt man als Schüler so die einzigartige
Möglichkeit, 8 tolle Theaterstücke mitzuerleben.
In dieser Spielzeit stehen die Darbietungen unter dem Motto: „Der Teufel
in mir“. Viele Klassiker stehen auf dem Programm: Der zerbrochene
Krug; Faust 1+2; Orpheus und die Unterwelt… alle wunderbar modern
inszeniert und somit auch interessant für die „jüngere Generation“!
Das letzte Stück, das am 10. Dezember besucht wurde, war „Faust I“,
gespielt nach dem Werk von Goethe.
Für viele ein altbekannter Klassiker;
für andere dagegen eher Neuland.
Mit gewagtem Bühnenbild, das auf
Kletterkünste und Akrobatik hoffen
ließ, startete die Aufführung. Trotz
der ungewohnten Sprache war das Spiel lebhaft und fesselnd. Besonders Mephisto zog die Blicke auf sich,
denn er wurde von drei Personen
gleichzeitig dargestellt. Diese waren
alle so verschieden in ihrem Aussehen,
Verhalten und Denken, andererseits
aber wieder so ähnlich in ihrer „Choreografie“, dass das Publikum gleichermaßen verwirrt und bezaubert wurde.
Das Gretchen, welches im Original
auf uns eher bescheiden und ruhig
wirkt, hat mit seinem kecken Auftreten ebenfalls das Publikum erfreut.
Auch die selbstironische Auffassung
zu dem bei einer Feier nach einer
der letzten Aufführungen verletzten
Bein der Schauspielerin, trug zur
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Ermunterung der Zuschauer bei.
Die Walpurgisnacht war auch alles andere als klassisch, sondern verwies eher auf „Fasnetsfeiern“ und „übertriebene Sportlichkeit“.
Die Verständnisprobleme der Schüler bezüglich der Handlung wurden
Dank der Erläuterungen von Frau Rapp in der Pause kurzerhand gelöst.
Der tosende Applaus am Ende des Stücks war mehr als verdient und die
Künstler haben ein weiteres Mal ihr Können unter Beweis gestellt.
Das Publikum hat „Faust. Eine Tragödie“ von einer neuen, erfrischenden
Seite erleben dürfen.
Das Theater Konstanz greift (wie auch schon im letzten Jahr) immer
neue Aspekte auf, hat fantastische Ideen und macht einfach Spaß! Es
lohnt sich also, mitzugehen! Wenn ihr Lust auf aufregende Abende, neue
Begegnungen und modernes Theater habt, wendet euch am Ende des
Schuljahrs einfach an Frau Rapp.
Rahel Hildebrand und Paula Hilgert, KS 1
AUSTAUSCH BUENOS AIRES – WEINGARTEN, KLAPPE DIE ZWEITE!
Kurz
vor
Weihnachten
landen
vier
Jugendliche
aus der Weltstadt Buenos
Aires in unserem schönen
Weingarten
und besuchen
unsere Schule
für acht Wochen. Auf dem Programm stehen nicht nur Unterricht und
Schule, sondern auch die gemeinsame Erkundung der Umgebung.
Unsere Austauschpartnerinnen aus der zehnten Klasse (Anna-Lena
Roth, Teresa Butsch, Lea Moosmaier und Jessica Herrmann) starten
Ende Juni ebenfalls für zwei Monate ihr Abenteuer am anderen Ende der
Welt. Der Austausch mit der Deutschen Schule „Instituto Ballester“ geht
somit in die zweite Runde und die Fachschaft Spanisch wünscht allen
Beteiligten ein gutes Gelingen mit vielen interessanten Begegnungen!
Maren Zwicker
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PATEN DER 9D ORGANISIEREN BASTELNACHMITTAG FÜR „IHRE“ 5D
Da rauchten die Köpfe: Philipp Klotz hatte den Fünftklässlern der 5d und
ihren Paten aus der 9d bei einem gemeinsamen Bastelnachmittag am
Montag, dem 21.12., die Aufgabe gestellt, einen Apparat zu basteln, mit
dem eine Walnuss über eine Strecke von einem Meter transportiert werden kann. Strohhalme, Klebeband, Holzspieße, Gummibänder und Ähnliches standen den Teams zur Verfügung. Daraus entstanden dann verschiedene phantasievoll gestaltete Katapulte, Kugelbahnen, Fahrzeuge
und eine Seilbahn. Die Apparate wurden dann von der Jury, bestehend
aus dem Organisator Philipp, Karin Ohlhauser (Klassenlehrerin 9d) und
Peter Lanz (5d) nach Funktion, Design und Materialverbrauch bewertet.
Zur Belohnung gab es für alle Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen, die
die Schüler und Schülerinnen der 5d mitgebracht hatten.
Ob die Walnuss auch wirklich
einen Meter weit kommt?
Peter Lanz
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WETTBEWERBE
VORLESEWETTBEWERB: ETWAS ZU ERZÄHLEN?
Am Freitag, dem 4. 12. 2015, hat am Gymnasium Weingarten für alle
sechsten Klassen der Vorlesewettbewerb stattgefunden.
Jede Klasse stellte ihre zwei besten Vorleser/innen auf, die sich bereits
zuvor intern qualifiziert hatten. Folgende Teilnehmer gingen an den Start:
 Ida Baumann und Paul Fink aus der 6a,
 Marius Fetscher und Franziska Dörr aus der 6b,
 Anne Neugebauer und Michelle Pfeiffer aus der 6c.
Endlich war der große Moment gekommen und die Mitschüler durften die
Favoriten als Publikum in die Mensa begleiten. Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, begannen die Leser der Reihe nach ihre geübten
Texte vorzutragen. Anschließend sollten sie mit einem Text aus einem
ihnen unbekannten Buch ihre Lesekünste unter Beweis stellen. Am Ende
beriet sich die Jury, um den Gewinner oder die Gewinnerin festzulegen.
Die Zuschauermenge tobte, als Frau Rothgangel feierlich die ersten zwei
Plätze verkündete. Marius Fetscher kam auf den zweiten Platz, während
sich Ida Baumann mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Sie wird nun unsere Schule in Ravensburg und vielleicht
auch beim Landesfinale in Stuttgart vertreten. Herzlichen Glückwunsch!
Carmen Kamps und Alicia Rosato, 6b
SCHÜLER IN AKTION
„GALERIE DER AUFRECHTEN“ –
EINE BESONDERE SCHULKUNSTAUSSTELLUNG
In der Kornhausgalerie Weingarten fand im November eine Ausstellung
statt, die überwiegend aus Arbeiten unseres Neigungskurses Bildende
Kunst bestand.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, besondere „Porträts“
zu Menschen des Widerstandes gegen das NS-Regime im „Dritten
Reich“ zu schaffen. Vermittelt wurde die Idee dazu von unserem ehemaligen Lehrer Uwe Hertrampf und Herrn Prof. Wolfgang Marcus, der dann
auch sehr anschaulich Impulse zu den in Frage kommenden Personen
gab. Darunter waren bekannte Namen wie Hans und Sophie Scholl bzw.
deren Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“, aber auch weniger bekannte wie der Schweizer Zollbeamte Paul Grüninger, der Lehrer Naphtali Berlinger, die Hochspringerin Gretel Bergmann oder die Musikerinnen des Mädchenorchesters in Auschwitz. Und so zeigten die entstan15
denen Werke ein vielfältiges Spektrum von Personen und ein ebenso
Vielfältiges an Gestaltungsmöglichkeiten. Neben klassischen Porträts
waren Collagen, Objekte und Rauminstallationen zu sehen, die einiges
über die Biografie der „Aufrechten“ zu erzählen wussten oder wesentliche Aspekte der Arbeit im Widerstand mit dem Porträt in Verbindung
bringen konnten.
Die Idee soll weitere Kreise ziehen, geplant sind ähnliche Projekte mit
Schülerinnen und Schülern z.B. in Ulm und in Dresden – unsere Ausstellung war dafür ein gelungenes Pilotprojekt.
Anne Bösenberg
Hier nur zwei der sehr eindrucksvollen Exponate:
Clara Schwab, K2
Sarah Mürter, K2:
Das Mädchenorchester von Ausschwitz
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SPENDENAKTION FÜR STRAßENKINDER IN LA PAZ/BOLIVIEN
In den vergangenen Tagen haben sich viele
Mitglieder unserer Schulgemeinschaft für bolivianische Straßenkinder stark
gemacht: Fleißige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
Seminarkurses „Lateinamerika“ zauberten kulinarische
Köstlichkeiten (z.B. Empanadas, Alfajores, bolivianische
Cupcakes, viele bunte Salate
und Salsas und noch mehr) und verkauften
diese in einer Mittagspause. Die Begeisterung
der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Viele wagten den Blick in kulinarisches Neuland: Der Erfolg war grandios!
Beim Adventskonzert wurde dem
sogar noch eins obendrauf gesetzt:
Viele großzügige Spenderinnen und
Spender führten zu dem sensationellen Ergebnis von
sagenhaften
500
Euro. ¡Muchísimas
gracias a tod@s!
Doch wofür genau? Die Organisation „Arco Iris“ engagiert sich für langfristig angelegte Hilfe für Straßenkinder in La Paz/Bolivien: Sie unterstützen nicht nur in medizinischen Fragen, sondern kümmern sich um die Entwicklung von Zukunftsperspektiven und um vernünftige Wohnplätze. Wer
weitere Informationen zu den Projekten möchte, schaue bitte auf der Internetseite http://www.foerderverein-arco-iris.de nach! Verena Rauch,
ehemalige Spanischlehrerin unserer Schule, arbeitet aktuell für diesen
Verein in La Paz – umso mehr wissen wir, die Spendensumme in sehr
guten Händen!
Ich bin beeindruckt vom Engagement der Beteiligten – unglaublich, wie
viel sich in kurzer Zeit auf die Beine stellen ließ!
Herzlichen Dank.
Maren Zwicker
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SECHS ENGEL FÜR FLÜCHTLINGSKINDER
Und es gibt sie doch: Moderne Engel in Jeans und Pullover – ganz normale Schülerinnen, die sich auf den Weg machen, Freude zu bereiten.
Wie auch schon im letzten Jahr wurden allen Flüchtlingskindern der
Sammelunterkunft Lazarettstraße in Weingarten kleine Geschenk zu
Weihnachten überreicht. Dankbarkeit, Lächeln und herzzerreißende
Umarmungen zeigen, wie wertvoll kleine, leicht machbare Gesten sind.
Die Geschenke wurden im Rahmen von Schule ohne Rassismus von
Chiara Schlichte und Nina Baumgärtner gesammelt, sortiert und eingepackt. Diana Kohlmai, Lisa Ziegler, Lara Zauner und Sarah Riedinger
überreichten in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien die
Geschenke.
Danke an alle engagierten SchülerInnen, die Verantwortung und Solidarität in und außerhalb der Schule zeigen!
Anja Locher
SCHÜLERHELFERKREIS: UNSERE ERSTEN WOCHEN MIT DEN
FLÜCHTLINGEN IN SCHLIER
Am 12. November sind die Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan in
Schlier- Wetzisreute angekommen. Seitdem sind wir jede Woche einmal
vor Ort, um mit ihnen Sport zu treiben, ihnen die Umgebung zu zeigen,
Deutsch zu lernen, oder einmalige Aktionen wie beispielsweise das gemeinsame Backen von „Weihnachtsbretle“ durchzuführen, bei denen wir
mit anderen Helfern aus dem Helferkreis zusammenarbeiten.
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Inzwischen hat es sich eingespielt, dass wir jede Woche unter der Anleitung des JuCa- Leiters in Schlier Capoeira machen, was uns allen viel Spaß macht. Oft sitzen
wir auch einfach zusammen, trinken Tee, verspeisen unsere Bretle und erzählen uns gegenseitig von unseren Ländern.
Am 16.Dezember haben uns
die Flüchtlinge dann auch
das erste Mal in der Schule
besucht. Anlass war das
Weihnachtskonzert, zu dem
sie uns begleitet haben. Das war für uns alle eine tolle Erfahrung und wir sind uns einig, dass wir das wiederholen wollen.
In unserem Tagebuch halten wir alle unsere Eindrücke und Erfahrungen
fest: http://www.helferkreis-schlier.de/schuelerhelferkreis/tagebuch/
Der Schülerhelferkreis
DER GK- KURS DER KURSSTUFE DISKUTIERT MIT EINEM SYRER
Momentan behandelt der GK- Kurs von Frau Locher das Thema Europäische Flüchtlingskrise und IS-Terrorismus.
Nachdem der Kurs sich intensiv mit allgemeinen Fragestellungen zum
Thema auseinandergesetzt hatte, widmeten sich einige der Kursteilnehmer in Form einer GFS speziellen Aspekten des sehr komplexen Ge19
genstandes: "Bedroht der IS-Terrorismus unsere freiheitlich demokratische Grundordnung?" (Emma Schrade), "Bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingskrise - Versagen des Staates oder bürgerliche
Pflicht?" (Larissa Stocker) und zuletzt "Soll in Syrien militärisch eingegriffen werden?" (Marius Wahl).
Da über den Schülerhelferkreis Kontakt zu den syrischen Flüchtlingen in
Wetzisreute besteht, wurde für die an Marius Wahls GFS anschließende
Diskussion einer der Syrer, Mohammad A., eingeladen. Dieser konnte
viele der Fragen, die die Schüler vorbereitet oder spontan geäußert haben, beantworten und es war insgesamt eine sehr eindrucksvolle und
bewegende Begegnung.
JUGENDGEMEINDERATSWAHL 2015
Der Jugendgemeinderat Weingarten setzt sich für die Interessen der Jugendlichen ein. Jedes Jahr werden Vertreter an allen Schulen in Weingarten gewählt. Unser Gymnasium stellt mit 4 Mitgliedern die größte
Gruppe dar. Im Vorfeld der Wahlen wurde von den Schülern der 8. Klassen mit Wahlplakaten Wahlkampf betrieben. Die Wahlen im November
fanden in den echten Wahlkabinen im Schülercafé nach den Wahlgrundsätzen frei, allgemein, gleich, unmittelbar und geheim statt.
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Wir gratulieren unseren neu gewählten Mitgliedern Lena Kammel, Elina
Ratz, Daniel Unru und Nadja Gissel recht herzlich!
Anja Locher
WIRTSCHAFTKURS DER JS 1 GRÜNDET JUNIORUNTERNEHMEN
Wir, der Kooperationskurs Wirtschaft vom Gymnasium Weingarten und
vom St. Konrad, nehmen am Projekt JUNIOR expert des Instituts der
deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH (kurz: IW JUNIOR gGmbH)
teil. Bei JUNIOR expert gründen wir in der Jahrgangsstufe 1 ein Unternehmen und führen dieses für ein Schuljahr. Unser Ziel ist es, Arbeitsabläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge im realen Unternehmensalltag
kennenzulernen.
Durch den Verkauf von 90 uns zur Verfügung stehenden Aktien konnten
wir unser Grundkapital beziehen. Unser nächster Schritt wird die Verwirklichung unseres Produktes sein, welches wir an der Aktionärsversammlung im Januar vorstellen werden. Im Frühjahr 2016 wird unsere
Firma „weargood!“ die selbstdesignten Pullover auf den Markt bringen.
Über eine Unterstützung durch Sponsoring würden wir uns sehr freuen.
Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne unter folgender EMail-Adresse zur Verfügung: [email protected].
Miriam Sauter, K1, St. Konrad
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SMV – „VERSÜßEN“ DER VORWEIHNACHTSZEIT
Auch diesen Winter war es
wieder so weit: Die Weihnachtsengel der SMV verteilten liebevoll gestaltete
Weihnachtspost an unsere
Schüler und – wie auch in
den Jahren zuvor - konnten
sich an unserer Aktion
ebenfalls Schüler umliegender Schulen beteiligen.
Neben der traditionellen
Weihnachtspost und dem
begehrten Adventskalender in der Aula durfte aber auch – besonders in
der Unterstufe – der Besuch von Nikolaus und Knecht Ruprecht nicht
fehlen. Vielen Dank an dieser Stelle an Simon Erne und Mimoza Shala,
die in den Klassen auf charmant-witzige Weise kleine Leckereien verteilten und dabei Lob und Tadel anbrachten. HO – HO – HO
Die SMV
SMV – EINBLICKE IN DIE NEONPARTY 2.0
Vergangenen Freitag fand unter dem
Motto Neonparty 2.0 die SMV- Party
statt, die dieses Jahr allen Schülern
unseres Gymnasiums – ob Groß oder
Klein - offenstand. Beinahe alle Gäste
ließen sich outfittechnisch etwas Besonderes einfallen. So leuchteten sie
in den schrillsten Farben und wurden somit zum regelrechten Blickfang.
Es wurde getanzt, gelacht und bei
schmackhaften
antialkoholischen
Cocktails so manch ein nettes Gespräch geführt. Danke allen Beteiligten für die Unterstützung und folglich
für das Ermöglichen dieses wunderschönen Abends.
Die SMV
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AUS DEM LEBEN DER SCHÜLER
INTERVIEW MIT MELIKE KAYIKCI (K1)
Rs/Sm: Melike, schön, dass du dir
ein bisschen Zeit für uns nimmst.
Welche Person hat bei dir einen
bleibenden Eindruck hinterlassen?
Melike: Definitiv meine Mama. Sie
hatte es nicht immer leicht, musste
sich um die Familie kümmern und
nebenbei Deutsch lernen. Zudem
auch Herr Lehmann, denn er unterstützt mich bereits seit der 8. Klasse.
Rs/Sm: Siehst du dich eher als Türkin oder als Deutsche?
Melike: Ich bin hier geboren, sehe mich in Deutschland aber eher als
Türkin. Wenn ich in der Türkei bin, dann fühle ich mich aber als Deutsche, beinahe schon etwas ausgegrenzt. In erster Linie bin ich aber ein
Mensch, der gerne in Deutschland lebt.
Rs/Sm: Gibt es etwas Unerwartetes, eine Art Geheimnis über dich, das
du uns verraten willst?
Melike: Ich stehe an den Wochenenden auch immer um 6 Uhr auf, denn
da klingelt mein Wecker für das Morgengebet. Und da ich dann schon
auf den Beinen bin, kann der Tag für mich beginnen.
Rs/Sm: Hast du eine Botschaft für unsere Leser?
Melike: Ich habe mir Vorurteile jeglicher Art abgewöhnt und es wäre
schön, wenn das eines Tages alle von sich sagen könnten.
Rs/Sm: Vielen Dank.
SCHULISCHE VERANSTALTUNGEN
WEIHNACHTSKONZERT
Das diesjährige Weihnachtskonzert war ein voller Erfolg. Gespannt
lauschten Schulleitung, Kollegen, Eltern und Schüler sowie einige der
vom Schülerhelferkreis betreuten Flüchtlinge den wohltuenden Klängen
der einzelnen Künstler.
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Vertreten waren neben „den ganz Kleinen“ auch diverse Einzelkünstler
aus den unterschiedlichsten Klassenstufen und auch die „Youngsters“,
eine von Schülern ins Leben gerufene Band mit enormem Potential. Ein
großes Dankeschön an die Fachschaft Musik, die dieses Erlebnis erst
möglich machte.
ELTERNMITWIRKUNG
DER ARBEITSKREIS ELTERNMITWIRKUNG SUCHT NEUE MITGLIEDER
Seit zwölf Jahren gibt es an unserem Gymnasium einen Arbeitskreis Elternmitwirkung. Wir treffen uns an vier Abenden im Schuljahr und beschäftigen uns mit verschiedenen interessanten Themen. Viele der hier
entstandenen Ideen, wie beispielsweise ein Infoblatt mit Empfehlungen
für die Gestaltung von Elternabenden, das Sozialpraktikum, ein Konfliktmanagement und die Informationsmappe für Elternvertreter sind bereits
umgesetzt worden. Auf diese Weise wurde ein wichtiger Beitrag zur
Schulentwicklung am Gymnasium Weingarten geleistet.
Der Arbeitskreis Elternmitwirkung ermöglicht:
-
eine verstärkte Kooperation zwischen Eltern und Lehrern.
gegenseitiges Verständnis und eine verbesserte Kommunikation.
eine vertiefte Mitarbeit der Eltern am Schulleben.
eine Erweiterung des Angebots an unserem Gymnasium durch die
Mitwirkung der Eltern bei Schulveranstaltungen.
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- eine „Erziehungsgemeinschaft“ mit den Eltern, eine Unterstützung
des Bildungsauftrags der Schule in den Familien und in der lokalen
Öffentlichkeit.
- eine Vermittlung der Leistungen unserer Schule nach außen.
Unser Arbeitskreis steht allen Eltern offen und wir freuen uns, wenn Sie
dabei sind.
Zurzeit beschäftigen wir uns mit Möglichkeiten für Eltern, andere Eltern
zu unterstützen, z.B. durch ein mehrsprachiges Infoblatt oder das Angebot einer Übersetzungshilfe bei Gesprächen. In einem ersten Schritt soll
bei einem „International Welcome“ die Vielfalt an unserer Schule hervorgehoben werden und ein Austausch von Informationen stattfinden. Des
Weiteren haben wir uns das Thema Mensa vorgenommen.
Die nächsten Sitzungen des Arbeitskreises Elternmitwirkung finden am
21. März 2016 und am 30. Mai 2016 jeweils um 19:30 Uhr in Raum 106
statt.
Anke Kaufhold, Anja Locher, Ana Vuckovic und Dietmar Schlecht
ELTERN NEHMEN GESTALTUNG DER SCHULGÄRTEN IN DIE HAND
Da sich um die Schulgärten in den Innenhöfen des Gymnasiums Weingarten teilweise lange niemand so richtig gekümmert hat, sind diese
nach und nach immer mehr verwildert und befanden sich nach einiger
Zeit in einem sehr desolaten Zustand. Im Zuge des ersten Durchgangs
von „Schule als Staat“ wurde daher der „Löwengarten“ mit einem
tollen Ergebnis neu gestaltet. Die
beiden anderen Schulgärten, darunter der Lamparter Garten,
verwilderten hingegen immer
mehr. Einige Eltern, allen voran
Frau Obinger, fanden das sehr
bedauerlich und nahmen sich
2011 kurzentschlossen der Sache
an. Sie riefen ein Schulprojekt mit dem Titel „Fair-antwortung“ ins Leben,
um den Lamparter Garten gemeinsam mit Schülern umzugestalten. Die
Schüler konnten sich freiwillig für das Projekt eintragen und bald ging es
mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Obinger, Frau Hilebrandt und
Herrn Mauta an die Arbeit. Dabei stellte sich allerdings sehr schnell her
aus, dass der Zustand der Gärten eine „Grundsanierung“ erforderlich
machte, da der Härtegrad des Bodens dem von Beton gleichkam, das
Unkraut nur so wucherte und insgesamt totales Chaos herrschte. Daher
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haben sich die Eltern an die Stadt Weingarten gewandt, die daraufhin mit
einer Fräse „tabula rasa“ gemacht hat. Die geplante einfache Umgestaltung des Gartens war somit nicht mehr möglich, sondern der Garten
musste komplett neu angelegt werden. Dabei wurde die Projektgruppe
stark von Herr Müller von der Firma Gartenbau Müller unterstützt, dessen Tochter ebenfalls das Gymnasium Weingarten besucht. Seine Firma
spendete unter anderem 100 Pflanzen für den Schulgarten. Auch die
Stadt Weingarten zeigte sich sehr kooperativ und lieferte häufig das benötigte Material, so dass nach und nach der Eingangsbereich gepflastert,
Kies ausgelegt und die Pflanzen gesetzt werden konnten. Eine von der
Familie Hilebrandt gespendete Bank und ein von der Familie Steinhauser beigesteuerter Efeubogen rundeten das Ganze ab, so dass die Gestaltung des Lamparter Gartens 2012 abgeschlossen werden konnte.
Dabei haben die Beteiligten ganz bewusst darauf geachtet, diesen so
pflegeleicht wie möglich anzulegen, so dass er in Zukunft ohne großen
Aufwand instandgehalten werden kann. Schmale Beete und viel Kies
sollten außerdem dafür sorgen, dass der Schulgarten begehbar ist und
es wurde ausreichend Platz geschaffen für Kunstwerke von Schülern,
die in den angrenzenden Kunsträumen entstehen. Bis heute wird der
Lamparter Garten von den Eltern gepflegt. Bis vor zwei Jahren waren
auch noch Schüler involviert, letztlich war es aber organisatorisch zu
schwierig, mit diesen gemeinsam Termine für die Gartenpflege zu finden, so dass Frau Obinger, Frau Hilebrandt und Frau Walldorf sich inzwischen alleine um den Garten kümmern.
Weil dies so gut funktioniert und einer der anderen Gärten, der Löwengarten, nach seiner Umgestaltung im Zuge von „Schule als Staat“ bald
wieder sich selbst überlassen wurde, verwilderte dieser allmählich erneut, wurde die Elterngruppe gebeten, sich auch diesem anzunehmen.
Glücklicherweise haben sie sich dazu bereit erklärt, was auch hier, vor
allem zu Beginn, viel Arbeit bedeutet hat.
Die Betreuung des dritten Schulgartens haben sie auf die entsprechende
Anfrage hin allerdings abgelehnt, so dass dieser immer noch in seinem
ursprünglichen Zustand ist und einen großen Kontrast zu den anderen
beiden Schulgärten bildet. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn sich
engagierte Eltern finden würden, die sich dessen Pflege annehmen.
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WICHTIGE MITTEILUNGEN
NEUE ÖFFNUNGSZEITEN DER SCHÜLERBÜCHEREI
Die Leseecke der Schülerbibliothek konnte dank einiger Möbelspenden
aus Elternschaft und Kollegium gemütlicher gestaltet werden. Geöffnet
ist die Schülerbücherei zu folgenden Terminen:
Montag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
große Pause
große Pause und Mittagspause
große Pause
Mittagspause
große Pause
Anna Eltrich und Julia Klenk freuen sich über die neuen Möbel. Herzlichen Dank den Spendern!
In der großen Pause können nur Bücher zurückgegeben und
ausgeliehen werden. Gemütlich schmökern kann man in den
Mittagspausen.
Peter Lanz
DIE FACHSCHAFT ENGLISCH UNTERRICHTET DIE KURSSTUFE 1 IN
DIESEM SCHULJAHR IN EINEM NEUEN KURSSYSTEM
Im Rahmen der Zukunftswerkstatt des Gymnasiums Weingarten wurden
Schüler, Eltern und Lehrer befragt, wie sie sich das Gymnasium Weingarten in ein paar Jahren vorstellen. Insbesondere die Schüler wünschen
sich, dass sie bei Lernproblemen mehr individuelle Unterstützung erhalten und dass spezielle Fördermaßnahmen auch für Schüler mit guten
Leistungen angeboten werden.
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Schon lange diskutiert die Fachschaft Englisch, welche Möglichkeiten
bestehen, mit der vorhandenen Heterogenität umzugehen. Wie können
die Schülerinnen und Schüler besser ihren Vorkenntnissen und Fähigkeiten entsprechend auf das Abitur vorbereitet werden? In diesem Zusammenhang entstand die Idee, die Englischgruppen in der Kursstufe einmal
anders zusammenzustellen. Nachdem dieser Unterrichtsversuch beantragt und genehmigt worden war, haben die Englischlehrer in einem ersten Schritt die Schülerinnen und Schüler am Ende der zehnten Klasse
gemäß der Anzahl der zu erwartenden Kurse in Leistungsgruppen eingeteilt. Als Kriterien dienten die Halbjahresnote in Verbindung mit einer pädagogischen Einschätzung. Englisch wird in der Kursstufe von einer
großen Mehrheit der Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Motiven gewählt, was bedeutet, dass die Lernvoraussetzungen und
Interessen erheblich variieren. Während interessierte Schülerinnen und
Schüler, die teilweise sogar schon im englischsprachigen Ausland waren, nicht optimal gefördert werden können, haben andere Schwierigkeiten mit den sprachlichen Grundlagen und grundlegenden Fertigkeiten,
vor allem dem Textverständnis. Ferner dominieren im Sprachunterricht
häufig die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler. Daher besteht die
Gefahr, dass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler entmutigt
werden, weil sie das Gefühl haben, nicht mithalten zu können. Dieser
Effekt wird dadurch verstärkt, dass gute Schülerinnen und Schüler dazu
tendieren, mit anderen guten Mitschülerinnen und Mitschülern zusammenzuarbeiten, um ihren Interessen besser nachgehen zu können. Man
kann in Klassen beobachten, dass sich viele Lerner positiver entwickeln,
sich mehr trauen, wenn einmal die Leistungsspitze fehlt. Aus anfangs
leistungsschwachen, demotivierten Gruppen können motivierte Klassen
werden, die eigene Vorschläge entwickeln, wie beispielsweise das Anlegen von Lerntagebüchern, und diese mit ihren Lehrerinnen und Lehrern
realisieren. So können eine homogene Zusammensetzung der Kurse
und eine möglichst genaue Passung des Unterrichts auf die jeweilige
Zielgruppe eine höhere Zufriedenheit erzeugen und zu mehr Erfolg als
die Arbeit in heterogeneren Gruppen führen.
Die Heterogenität wird indes aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen weiter zunehmen. Letztlich muss die Schulart Gymnasium Antworten auf diese Herausforderungen finden, um nicht an ihnen zu scheitern. Leider stoßen Differenzierung und individuelle Förderung in großen,
sehr heterogenen Gruppen an ihre natürlichen Grenzen. Lassen Sie uns
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deshalb neue Wege beschreiten. Auch andere Gymnasien haben bereits
die Chance erkannt, in Kurssystemen zu unterrichten, um besser auf die
Voraussetzungen und Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den Erfolg einer solchen
Einteilung.
Wie muss man sich die Durchführung des Unterrichtsversuchs nun konkret vorstellen? Zunächst soll dieser Unterrichtsversuch einmalig durchgeführt werden und von der Kursstufe 1 bis zum Abitur dauern. Die Kolleginnen und Kollegen, die in Klasse 11 unterrichten, setzen den Bildungsplan konsequent um. Sie haben in einem Kurssystem die Möglichkeit, besser auf die Vorkenntnisse und Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen. Die Aufteilung in Leistungsgruppen erfordert selbstverständlich
genaue Absprachen. Das Lehrerteam trifft sich deshalb regelmäßig, unterrichtet die inhaltlich abgestimmten Themen in gleicher Abfolge und
lässt gleiche Klassenarbeiten schreiben. Der beschriebene Unterrichtsversuch wird von Frau Horn evaluiert. Wir sind gespannt.
Dietmar Schlecht
GROß FÜR KLEIN
Aussage einer Schülerin der Klasse 6: „Die Schülerin, die mich unterstützt ist sehr nett und erklärt mir Dinge noch einmal, weil meine Eltern
mir nicht helfen können. Ich lerne dadurch motivierter."
Im letzten Schuljahr wurde aufgrund der unterschiedlichen Leistungsstände in einer 5. Klasse ein Förderungskonzept entwickelt, welches
Schülern, die im Fach Deutsch Lernschwierigkeiten hatten, eine zusätzliche Hilfe anbot. Als zuständige Deutschlehrerin wurden von mir Schüler
der Klasse 9 ausgewählt, die einmal wöchentlich den Schulstoff wiederholten und vertieften.
Die Schüler verpflichteten sich an dieser Förderung ein Jahr teilzunehmen, sodass langfristig am Lernfortschritt gearbeitet werden konnte.
Im ersten Durchlauf zeigt sich sehr schnell, dass die Schüler der 9. Klasse motiviert waren und dass die jüngeren Schüler sich unterstützt und
wertgeschätzt fühlten. Andere Kollegen griffen dieses Modell erfolgreich
auf. In diesem Schuljahr wurde die Förderung für die Klassen 5 und 6
auf die Fächer Mathematik und Englisch ausgeweitet.
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Zur Organisation:
Sollte Förderungsbedarf bestehen, sollte das Kind oder die Eltern den
betreffenden Fachlehrer ansprechen. Dieser entscheidet in Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Schüler, welche Form der Förderung sinnvoll ist.
50% der Kosten werden von der Schule übernommen (4€). Der geförderte Schüler zahlt die restlichen 4€, sodass die Kosten für 45min Unterricht
abgedeckt sind.
Ich hoffe, dass sich dieses Modell weiter bewährt, sodass GROSS für
KLEIN einen festen Platz in unserem Schulleben erhält.
Anke Tschöke
VIEL GLÜCK DEN REFERENDAREN
Wir wünschen unseren Referendaren Sarah Dawood, Ute Edelmann,
Julia Hautmann, Matthias Lehmann, Armin Mahsur, Franziska Schröter
viel Erfolg für die bevorstehenden Lehrproben und Prüfungen.
LEHRERZIMMER-RÄTSEL
Welche LehrerInnen verbergen sich hinter diesen Bildern?
Wir wünschen euch viel Spaß beim Raten!
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Die Auflösung der Bilder des letzten Heftes:
a) Pit Lanz
b) Konstanze Forner
c) Christine Waldow
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FERIENTERMINE SCHULJAHR 2015/2016
Fasnetsferien:
Osterferien:
Blutfreitag:
Pfingstferien:
Sommerferien:
Herbstferien:
05.02.2016 – 12.02.2016
24.03.2016 – 01.04.2016
06.05.2016
16.05.2016 – 27.05.2016
28.07.2016 – 09.09.2016
29.10.2016 – 06.11.2016
Verantwortlich für den Inhalt: Katharina Rist und Stefanie Schmidt
Tonplastik, Klasse 5a
Gymnasium Weingarten
Tel.: 0751/561 921 50
Fax: 0751/561 921 60
[email protected]