Bauanleitung MERLIN Leitwerke

August-Vilmar-Strasse 5
D – 34576 Homberg
Tel.: 05681 – 4451 Mobil: 0172 564 7613
Fax: 05681 – 931967
e-mail: [email protected]
Bauanleitung
Schleppmaschine
„ MERLIN “
Technische Daten:
Spannweite: 2000 mm
Rumpflänge: 1815 mm
Gewicht: ab 4,5 Kg
Motorisierung:
2-Takt – Methanolmotoren: 20 - 30 ccm
4-Takt – Methanolmotoren: 25 – 40 ccm
Benzinmotoren: 20 – 30 ccm
Elektromotoren mit vergleichbaren Leistungen
Der Prototyp des Modells „Merlin“ wurde ausgerüstet mit dem ZG 20 ( Resonanzschalldämpfer )
Die Leistung des Motors ist für den Solo-Flugbetrieb für ein gemütliches, dem Modelltyp
entsprechendes Flugbild völlig ausreichend.
Für den Flugzeugschlepp ist eine Motorisierung mit einem 30 ccm- Benzinmotor besser geeignet.
Funktionen:
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Seiteruder
Höhenruder (1-2 Servos)
Querruder (2 Servos)
Landeklappen (2 Servos)
Gas / Regler
Schleppkupplung
* www.khk-flugmodelle.de *
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Sehr geehrter Kunde,
wir danken für Ihr Interesse an unserem Modell MERLIN und wünschen viel Spaß beim Bau des
Modells.
Die Bauanleitung für das Modell Merlin beinhaltet:
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Baubeschreibung mit Bildern vom Modellaufbau
Stückliste
Packliste
CD mit Baustufenfotos und Bildern vom Modell
Übersichtspläne:
Bauteile
Rumpf / Seitenleitwerk
Übersichtspläne:
Bauteile
Höhenleitwerk
Übersichtspläne:
Bauteile
Flächen
Für den Aufbau von Rumpf, Flächen und Leitwerken sind keine
1:1 Baupläne vorhanden.
Die Baupläne werden ersetzt durch die für alle Baugruppen gefrästen Hellingteile in
Verbindung mit der Stückliste und der bebilderten Bauanleitung.
Weitere Informationen:
www.khk-flugmodelle.de
oder
www.khk-modelle.de
Wir schlagen vor das Modell in der folgenden Reihenfolge aufzubauen:
Leitwerke
Flächen
Rumpf
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Bauanleitung
Schleppmaschine
„ MERLIN “
Seitenleitwerk:
Seitenleitwerk und Höhenleitwerk werden in Gitterbauweise erstellt. Die Mittelteile SLW 1
bestehen beim Seitenleitwerk aus 3 mm Pappelsperrholz. Beim Höhenleitwerk bestehen die
Mittelteile aus 1,5 mm Balsaholz.
Auf einem mit Folie abgedeckten geraden Baubrett wird das Mittelteil SLW 1 mit Baunadeln
aufgeheftet.
Mit Weißleim werden nun die Leisten SLW 2, SLW 3, SLW 4 und die Formstücke SLW 5, SLW 6,
SLW 7 und SLW 8, wie auf der Seite Aufbau: Seitenleitwerk „Merlin“ abgebildet, eingepasst und
aufgeleimt.
Nach dem Trocknen der Bauteile wird das Seitenleitwerk abgenommen, umgedreht und die
andere Seite entsprechend der Abbildung aufgebaut.
Nach dem Trocknen der Bauteile wird das Seitenleitwerk gemäß der Seite
Aufbau: Seitenleitwerk „Merlin“ und dem Schnitt A–A verschliffen. ( Schleiflatte verwenden ).
Die 4 Ruderscharniere SLW 9 werden mit eingedicktem Epoxidharz ( Langzeitharz ) in die
vorgesehenen Positionen eingeklebt. Die Scharnierstifte werden dazu entfernt und durch den
Stahldraht SLW 10 ( leicht eingeölt ) ersetzt. Auf der Unterseite wird der Draht um ca 90 °
abgewinkelt. ( Länge: ca 1 cm )
Durch diese Maßnahme kann das Ruder jederzeit durch Ziehen der Scharnierachse von der
Dämpfungsfläche getrennt werden, was das Bespannen / Lackieren der Bauteile später
wesentlich erleichtert.
Es wird empfohlen jetzt noch die Scharniersitze durch Stifte ( z.B. Zahnstocher ) zusätzlich zu
sichern. ( Vor dem Bespannen )
Das Doppelruderhorn SLW 11 wird mit den Kugelköpfen SLW 12 verschraubt. ( SLW 13 + 14 ).
In der Mitte wird ein Balsareststück 4 mm in Breite des Ruders eingeklebt.
Der Ausschnitt für das Ruderhorn im Ruderblatt wird ausgebohrt / ausgefeilt
Das Ruderhorn wird am besten nach dem Bespannen des Ruderblattes eingeklebt.
Damit ist der Aufbau des Seitenleitwerkes soweit abgeschlossen.
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Höhenleitwerk:
Der Aufbau der Dämpfungsfläche des Höhenleitwerks wird in der gleichen Art und Weise wie der
Aufbau des Seitenruders durchgeführt. Die Mittellagen bestehen beim Höhenleitwerk allerdings aus
1,5 mm Balsa.
Beginnen sollte man damit die Kiefernleiste HLW 3 auf das Mittelteil HLW 1 aufzuleimen. Danach
folgen die Teile HLW 4 bis HLW 7.
Die Leisten HLW 8 und HLW 9 müssen eingepasst werden. Dazu eignet sich gut die Verwendung
einer Feinsäge ( ZON 150 oder ZON 300 )
Die Ruder werden ebenso wie die Dämpfungsfläche aufgebaut. ( bis auf die Umrandung HLW 13 )
Um die aus Leisten bestehende Umrandung HLW 13 anzubringen wird aus 6 mm Pappelsperrholz
eine aus 4 Segmenten bestehende Helling verwendet.
Zunächst werden je zwei gleicheHellingteile miteinander verleimt um eine ausreichende Bauhöhe
zu erhalten. Die Kanten die mit dem Ruder in Kontakt kommen werden mit Tesafilm abgeklebt
um ein Verkleben mit dem Ruder zu vermeiden.
Zunächst wird nur das Hellingteil 3 auf das mit Folie abgedeckte Baubrett aufgenagelt.
Die 8 Balsastreifen 1 mm werden gut gewässert damit sie beim Anlegen an das Ruderblatt
nicht brechen.
Das Ruder wird an das Hellingteil 3 angelegt. Die gewässerten Balsastreifen werden nun
mit Weißleim übereinander geklebt und dann mit Hilfe der restlichen Hellingteile an das Ruderblatt
angelegt.
Man sollte dem Bauteil nun ca 24 Stunden Zeit zum Trocknen geben, da das Wasser in den
angefeuchteten Balsastreifen nicht so schnell auf der Unterseite abtrocknen kann.
Das trockene Höhenleitwerk wird nun unter Verwendung einer Schleiflatte auf Kontur verschliffen.
Dazu bitte die Kontur des Seitenleitwerkschnittes A-A zur Orientierung verwenden.
Die Ruderendleiste sollte nicht zu dünn ausgeschliffen werden um eine Verwindung zu vermeiden.
Die Teile HLW 12 werden nun ausgebohrt / ausgefeilt um die Doppelruderhörner HLW 16
aufzunehmen. Zusammenbau von Doppelruderhorn und Einkleben der Scharniere erfolgt in der
gleichen Art und Weise wie beim Seitenruder.
Die Stahldrahtruderachse HLW 15 besteht aus 2 Teilen, die von außen in das Ruderblatt
eingeschoben werden. Dazu ist der Randbogen an der entsprechenden Stelle zu durchbohren.
Das Mittelteil des Ruders HLW 2 hat bereits eine Nut an der entsprechenden Stelle die den
Bohrer führt.
Der Aufbau des Höhenruders ist nun abgeschlossen.
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