OSTERN - das Fest der Auferstehung Christi naht!

Kommunikationsblatt der
r. k. Pfarre Gallspach
http://www.dioezese-linz.at/Gallspach
1 / 2016
OSTERN - das Fest
der Auferstehung
Christi naht!
"Kommt alle zu mir, die ihr
euch plagt und schwere Lasten
zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch
und lernt von mir,
denn ich bin gütig und von
Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden
Für eure Seele."
(Matt., 11,28-29)
Inhalt:
Buße: Peter Prochàc
Seite 2
Loretto @ Weltjugendtag 2016
Seite 7
Wort von Dechant Gemeiner
Seite 3
Einfach zum Nachdenken
Seite 7
Klausurtagung des Pfarrgemeinderates
Seite 4
Vor den Vorhang bitte
Seite 8 + 9
Vortrag: Die Enzyklika „Laudato si“
Seite 4
Täuflinge
Seite 9
Bibelkreis in der Pfarre
Seite 5
Ehrenamt in der Pfarre
Seite 9
Caritas Haussammlung 2016
Seite 5
Krapfenkirtag
Seite 9
Erstkommunion in Gallspach
Seite 6
Rückblick auf den Pfarrball
Seite 10
Lange Nacht der Kirchen
Seite 6
Rückblick auf die Dreikönigsaktion
Seite 10
Familienfreundliche Pfarrgemeinde
Seite 7
Unter die Lupe genommen
Seite 11
Loretto Gebetskreis
Seite 7
Wir laden sehr herzlich ein
Seite 12
Seite 2
Buße:
In der Fastenzeit hören wir oft das
Wort, „Buße“. Wenn wir im Alten
Testament nachschauen, stellen wir
fest, dass dort das Wort „Buße“
praktisch nicht zu finden ist. Das
bedeutet aber nicht, dass das Alte
Testament den Begriff, Buße“ nicht
kannte. Nur wurden andere Worte
verwendet. Der Grund ist das hebräische Wort ,,nachama“, das in der
Praxis durch das Wort „Buße“,
„Buße Tun“ übersetzt wird. In der
genauen Übersetzung aber bedeutet dieses Wort trauern, wehklagen.
Die Buße also spricht von der Trauer
und den Schmerzen.
In der Praxis erlebt der Mensch
Trauer und Schmerz aus zwei Gründen; wenn der Mensch selbst etwas
Böses oder Falsches tut und dies
bedauert, oder wenn er leidet bzw.
Schmerzen hat. In der Beziehung zu
Gott finden sich beide Gründe. Die
Juden wurden sich dessen bewusst,
dass das Böse, das Leid, das sie betrifft, alles in allem der Erfolg ihrer
Sünden und der Verletzung des
Bundes mit Gott ist.
Der Schmerz der Buße äußert sich
auch nach außen hin. Der Mensch,
der Buße tut, hat keine Lust auf die
Lustbarkeiten, auf den Jubel. Oft
schmeckt ihm das Essen nicht, sein
Gemüt ist mit anderen Sachen erfüllt. Die Umkehr und die Wiedergutmachung ist das zweite Zeichen
der Buße. Der Mensch, der das Böse
verursachte, bemüht sich, das Böse
abzubüßen, gutzumachen.
Der Katechismus der katholischen
Kirche definiert die Buße so; Innere
Buße ist radikale Neuausrichtung
des ganzen Lebens, Rückkehr, Umkehr zu Gott aus ganzem Herzen,
Verzicht auf die Sünde, Abwendung
vom Bösen, verbunden mit einer
Abneigung gegen die bösen Taten,
die wir begangen haben. Gleichzeitig bringt es das Verlangen und den
Entschluss mit sich, das Leben zu
ändern, sowie die Hoffnung auf das
göttliche Erbarmen und das Vertrauen auf seine Gnadenhilfe.
Diese Umkehr des Herzens ist von
Pfarrblatt Hl. Katharina
heilsamem Schmerz und heilender
Traurigkeit begleitet, die die Kirchenväter ,,animi cruciatus“ / Seelenschmerz/, compunctio cordis /
Herzensreue / nannten. Wir müssen
aber aufpassen, dass wir die Taten
der Buße nicht mit der Selbstverleugnung verwechseln. Selbstverleugnung und Buße sind zwei wesentlich verschiedene Dinge. Wenn
wir in der Fastenzeit nicht rauchen
oder weniger essen, das ist Selbstverleugnung, aber das sind nicht
Taten der Buße. Schauen wir uns
den Unterschied zwischen Selbstverleugnung und Buße an.
Wir können uns aus mehreren
Gründen selbst verleugnen:
1. Als Training des Willens- als
Übung der Überwindung von Hindernissen und Schmerzen. In diesem Sinne pflegten die Selbstverleugnungen die Pythagoreer.
2. Als Fleischtötung. Das geht aus
der Vorstellung hervor, dass die
Welt böse ist, der Mensch sich abtöten muss, damit er erlöst werden
kann. So fassen das zum Beispiel die
Hindus auf.
3. Als Druck auf Götter. Das ist die
Vorstellung, dass wir durch die Askese von Gott verschiedene Gaben
erhalten können.
Buße ist im Gegenteil dazu der Zustand von Schmerz und Trauer, verbunden mit der Sehnsucht, radikal
sein Leben zu ändern. Was sind also
Taten der Buße? Taten der Buße
sind Taten, die behilflich und unterstützend sind zur Umkehr, und zur
Rückkehr zu Gott. Wenn Taten nicht
zur Buße führen, dann sind sie keine
Taten der Buße. Am besten verstehen wir das an Hand eines Beispiels:
Wenn wir am Freitag kein Fleisch
essen, das ist dann der Ausdruck
unseres Schmerzes gegen die Sünde, wenn in uns die Sehnsucht tief
ist, ganz Christus zu gehören, und
ihm ganz zu folgen. Dann ist das die
Tat der Buße. Wenn wir am Freitag
fasten, aber diese Tat die Beziehung
zu Gott nicht vertieft und unser Leben nicht ändert, führt uns das
nicht zur Reue. Dann handelt es sich
nicht um eine Tat der Buße. Es kann
eine Selbstverleugnung sein, aber
nicht mehr.
Die Kirche lässt bei der Auswahl der
Taten der Buße sehr viel Raum, und
konkret sagt sie. Die Gläubigen tun
Buße durch etwa folgende Weisen.
1. Die Enthaltung der Fleischspeisung.
2. Die Tat der Religiosität, die heilige Messe, Kreuzweg, Rosenkranz.
3. Das Lesen der Heiligen Schrift.
4. Die Tat der Liebe. Besuch eines
Kranken/ eine konkrete Hilfe für
Kranke.
5. Verzichten auf Fernsehen. Aber
noch einmal: Das einzige Kriterium
ist, ob die gegebene Tat hilft, das
eigene Leben zu ändern, zur eifrigen
Nachfolge Christi, zur Erfüllung seines Willens. Eine solche Tat ist eine
Tat der Buße. Um solche Taten sollen wir uns bemühen. Mit solcher
Absicht sollen wir auch zur heiligen
Beichte gehen.
Ich möchte Ihnen liebe Leser mitteilen, dass Beichtgelegenheit jeweils
am Dienstag und Freitag vor der
heiligen Messe ist. Krankenbesuche
mit Heiliger Kommunion sind immer
am Vormittag des ersten Freitags im
Monat. Auch am ersten Sonntag im
Monat ist von 9:00 -9:20 Uhr Beichtgelegenheit.
Ich wünsche uns allen, dass wir begreifen, was die wirkliche Buße ist
und die wahre Buße tun können.
Euer Pfarrer Peter Prochàc
Seite 3
Liebe
Pfarrbevölkerung!
Zuerst darf ich Sie alle herzlich
grüßen und gleich anschließend
nochmals ein großes und bewusstes „Vergelt’s Gott“ sagen für alles, was Sie – jede(r) Einzelne – zur
Vollendung unserer schönen Pfarrkirche getan haben, in dem eine
neue Orgel angeschafft werden
konnte. Es ist erfreulich, dass die
Schulden für dieses sehr gut gelungene Werk fast getilgt sind. Die
Gemeindeabteilung des Landes
OÖ hat uns über die Marktgemeinde die letzte Rate in der Höhe
von 10.000 € überwiesen. Weitere
private Spender, Spenden an Stelle von Kränzen bei Begräbnissen
und eine Spende der kath. Frauenbewegung haben dazu geführt,
dass mit heutigem Datum (19. 2.
16) noch 4.628 € offen sind. Mit
vereinten Kräften - „viribus unitis“
- ist ein Jahrhundertwerk gelungen. DANKE!
Ich darf auch ein geistliches Wort,
das zugleich ein gesellschaftspolitisches ist, an Sie richten:
Ende des vergangenen Jahres hat
das IMAS-Institut eine Meinungsumfrage veröffentlicht. Dadurch
kam zu Tage, dass 80 % der Österreicher wünschen, unser Land soll
ein „christliches“
bleiben. Ich
setzte dieses Adjektiv bewusst unter Anführungszeichen. Denn es
wurde nicht erfragt, was sich diese
80 % unter „christlich“ vorstellen.
Wenn auch die konkreten Inhalte
über
ein
gewünschtes
„christliches“ Land auseinander
gehen werden, so möchte ich
doch grundsätzlich in dieser Ansichtsäußerung etwas Positives
und Gutes sehen. Bemerkenswert
an diesem Prozentsatz ist, dass es
in Österreich gar nicht 80% Christen (Katholiken, Evangelische, Orthodoxe, etc.) gibt. Wir müssen
auch viele aus einer christlichen
Kirche Ausgetretenen dazuzählen,
damit wir auf 80 % kommen. Umso erfreulicher ist dieses Ergebnis.
Wann
ist
ein
Land
ein
„christliches“? Wenn das Hauptgebot unseres Glaubens befolgt
wird: Du sollst den Herrn, deinen
Gott lieben mit deinem ganzen
Herzen und mit deiner ganzen
Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und
erste Gebot. Ebenso wichtig ist
das zweite: Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst.
(Mt 22,37f)
Es geht also um die Liebe zum
Nächsten, gerade auch zum Notleidenden, den man nicht mehr als
sich selbst zu lieben braucht, aber
schon wie sich selbst. Damit ist
Grundlegendes auch zur Flüchtlingsdebatte gesagt. Die Bibel unterscheidet bei der Unterstützung
Hilfsbedürftiger nicht nach Herkunft oder Weltanschauung. Der
Grad der Hilfsbedürftigkeit ist
wichtig, und ich möchte dazu fügen: Ganz besonders gut wäre,
wenn man den Notleidenden dort
hilft, wo sie zu Hause sind. So ist
es z. B. großartig, dass viele in der
Pfarre die notleidende Bevölkerung in Nigeria unterstützen, wo
unser früherer Pfarrer Innocent
tätig ist. Diese sind daher froh und
dankbar, dass sie zu Hause besser
leben können.
Die gelebte Nächstenliebe (ob mit
kirchlichem Etikett oder nicht) ist
das eine Kriterium für ein christliches Land, das andere der gelebte
Glaube durch Gebet und die Mitfeier des Gottesdienstes.
Für die geistige Prägung einer Gesellschaft ist die gemeinschaftliche
religiöse Praxis von besonderer
Bedeutung – so lehrt die Sozialwissenschaft. In dem Maß als die Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft zum gemeinsamen Gottesdienst zusammen kommen, in
dem Maß wird ein geistiger Einfluss auf die Gesellschaft ausgehen
– bei christlichen Gottesdiensten
der Geist der Nächstenliebe.
Nun wurde mit der IMAS-Umfrage
auch die Statistik veröffentlicht,
wie viele der in Österreich Lebenden sonntags und feiertags einen
christlichen Gottesdienst mitfeiern: es sind 7 %. Man kann sich
ausrechnen, wie viel Einfluss dadurch auf die Gesamtgesellschaft
ausgeht.
Dies möchte ich Ihnen einfach zum
Nachdenken anvertrauen, vor allem jenen, die wollen, dass Österreich ein christliches Land bleibt –
oder wieder mehr wird. Es möge
nicht so sein, wie wir es in der Liturgie der Karwoche wieder zu
hören bekommen: Am Palmsonntag jubelt die Menge Jesus zu, am
Karfreitag schreien dieselben Leute: Ans Kreuz mit ihm! Der Unterschied zwischen dem, was wir für
richtig halten und dem was wir
tun, möge kleiner werden! - Keine
leichte Aufgabe, ich arbeite daran
schon ein Leben lang.
Wer also wirklich will, dass Österreich ein christliches Land bleibt,
möge überlegen, was er selbst dazu beitragen kann!
Dechant Johann Gmeiner
Pfarrblatt Hl. Katharina
Seite 4
Klausurtagung des
Pfarrgemeinderates
am 12. und 13.
Februar 2016
Von 12.- 13.2. 2016 hielt der Pfarrgemeinderat im Bildungshaus St.
Franziskus in Ried eine Klausurtagung ab. Die Leitung dieser übernahm dankenswerterweise Dechant Mag. Johann Gmeiner.
Der Beginn der Klausur wurde für
einen geistigen Impuls genutzt.
Die Pfarrgemeinderäte setzten
sich dabei am ersten Tag mit einer
Bibelstelle aus dem Buch Hosea
auseinander. Diese Erzählung aus
dem alten Testament wurde uns
mittels Film nähergebracht, es
handelt sich dabei um die bedingungslose Liebe, welche der Prophet Hosea seiner Frau entgegenbringt. Diese Liebe dürfen wir
Menschen auch in der heutigen
Zeit durch Gott immer wieder neu
im Glauben erfahren, denn seine
Liebe geht bis zur Hingabe seines
Sohnes am Kreuz.
Der zweite Tag gab uns die Möglichkeit in Arbeitseinheiten zu reflektieren, was ist in unserer Pfarre positiv, wofür sind wir dankbar.
Wo gibt es Mängel und Verbesserungsbedarf. Es entstand mit diesen Fragen eine rege Diskussion
und es wurden Wünsche, Anliegen und Verbesserungsvorschläge
aufgezeigt.
Im Rahmen der Klausurtagung
wurde anschließend eine ordentliche Pfarrgemeinderatssitzung abgehalten, die unter anderem den
Beschluss der Kirchenrechnung
beinhaltete.
Mit dem gemeinsamen Besuch
des Krankengottesdienstes in
Gallspach wurde die Klausurtagung beendet.
Danke an alle Pfarrgemeinderäte
welche sich Zeit zur Teilnahme
genommen haben.
Bei der Pfarrbevölkerung möchte
ich mich für die Begleitung im Gebet bedanken.
Margit Kogler
Obfrau des Pfarrgemeinderates.
Die Pfarre lädt am Mittwoch,
den 13. April 2016 um
20:00 Uhr zum Vortrag mit
Univ.- Prof. Dr. Michael
Rosenberger in den
Pfarrsaal Gallspach ein.
Die Umwelt-Enzyklika von Papst
Franziskus wird als wichtige Weichenstellung seines Pontifikats
gesehen mit der Kernaussage: der
Kampf gegen weltweite Armut
und Umweltzerstörung gehören
untrennbar zusammen.
Der Abend wird ihre Grundgedanken nachzeichnen, die Arbeit an
einzelnen Textpassagen ermöglichen und weiterführende Fragen
für unser alltägliches Leben stellen.
Eintritt frei!
Eine eindringliche
Mahnung!
Die Enzyklika
„Laudato si“
von Papst Franziskus
In seinem neuen Lehrschreiben
„Laudato Si“ fordert Papst Franziskus eine globale ökologische Umkehr. Er spricht sich gegen undifferenzierte genetische Manipulationen aus und ruft dazu auf, den eigenen Körper „als Gabe Gottes“ zu
akzeptieren.
Damit substanzielle Fortschritte
erzielt werden können, nimmt er
Politik, Wirtschaft und Konsumenten gleichermaßen in die Pflicht.
Zugleich eröffnet er spirituelle Perspektiven dafür, dass ein Leben im
Einklang mit der Schöpfung und in
Solidarität mit den Armen reicher,
schöner und wertvoller sein kann.
So ist die Enzyklika auch ein beeindruckendes Zeugnis christlicher
Hoffnung.
Pfarrblatt Hl. Katharina
Univ.- Prof. Dr. Michael Rosenberger
Seite 5
Regelmäßiger
Bibelkreis
Nachdem wir in der Fastenzeit wegen der Kreuzwegandachten mit
dem Bibelkreis pausiert haben,
geht es nun nach Ostern weiter:
Freitags alle 14 Tage treffen wir
uns nach der Abendmesse (also
gegen 19.15 Uhr) im Pfarrhof. Wir
lesen z. Zt. fortlaufend das Johannesevangelium und sprechen darüber.
Wir stellen uns unter das Wort
Gottes, wollen mit Jesus mitgehen
und uns im Herzen von seiner Liebe ansprechen lassen.
Caritas
Haussammlung
2016
Türen und Herzen für Menschen in
Not in Oberösterreich öffnen.
Oft staunen wir dabei über die Unmittelbarkeit, mit der wir Jesus
tiefer kennenlernen und eine neue
Freude am Evangelium erleben.
Nach einem anschließenden kurzen Austausch ist so gegen 20.30
Uhr Schluss.
Das nächste Treffen wird am Freitag nach Ostern, dem 1. April sein
– und nein, kein Aprilscherz:
Interessierte sind jederzeit
herzlich willkommen!
Raphaela Stertenbrink.
Die Haussammlungsspenden ermöglichen der Caritas seit 70 Jahren, bedürftigen Menschen in
Oberösterreich in zwölf Beratungsstellen (2015 waren es
11.414 Hilfesuchende) und Einrichtungen wie z.B. Hartlauerhof,
Haus für Mutter und Kind, Lerncafés, Krisenwohnungen etc. zu helfen.
10 Prozent der gesammelten
Spenden bleiben in unserer Pfarre
und ermöglichen uns, in Notfällen
rasche Hilfe zu leisten.
Wir danken allen Menschen in unserer Pfarre herzlich dafür, dass
Sie nicht nur ihre Tür sondern
auch ihr Herz für Menschen in Not
öffnen werden.
Straßl Inge.
Als Botschafterinnen und Botschafter der tätigen Nächstenliebe
machen sich im April wieder Ehrenamtliche in unserer Pfarre auf
den Weg um Spenden für Menschen in Not zu sammeln.
Das Geld, das bei der CaritasHaussammlung gesammelt wird
(im Vorjahr 1,79 Mio. Euro), wird
direkt in Oberösterreich verwendet. Denn die Haussammlungshilfe ist Inlands - Überbrückungshilfe in akuter Not.
Pfarrblatt Hl. Katharina
Seite 6
Sonntag 22. Mai 2016
Erstkommunion
Heuer bereiten sich 19 Kinder der
2. Klassen auf die Erstkommunion
vor.
Die Kinder werden sowohl im Religionsunterricht, als auch zuhause
in Gruppenstunden, die die Eltern
gestalten, auf die Sakramente der
Versöhnung und der Eucharistie
vorbereitet.
Unterstützt werden wir in bewährter Weise durch die Klassenlehrerinnen Bettina Dieplinger und Konni Schmied.
Die Pfarre Gallspach beteiligt sich
heuer das erste mal an dieser Aktion.
19:30 Mit dem Volksliedchor
durch das Kirchenjahr
Folgendes Programm
ist angedacht.
(Änderungen sind noch möglich)
18:00 Familiengebet
schließend
Lange Nacht der
Kirchen in Gallspach
Pfarrblatt Hl. Katharina
und
an-
18:30 Familienmesse
gestaltet von der Kinder- u. Familienliturgie
Charlotte Brandstätter.
20:15 Orgelkonzert
21:00 Kirchenführung mit Erwin
Burgstaller mit besonderem Augenmerk auf den Kreuzweg (und
anschließendem
Künstlergespräch).
22:00 Loretto – Lobpreis & Anbetung, Charismatischer Lobpreis
gestaltet von der LorettoBewegung mit freiem Gebet und
Anbetung sowie Eucharistischem
Segen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Seite 7
Familienfreundliche
Pfarrgemeinde
Einmal im Monat treffen sich junge Familien zum Familiensonntag
im Pfarrsaal. Gebet, gute Impulse,
Kinderbetreuung, Austauschgruppen und lebendige Gemeinschaft
mit anderen gläubigen Familien
bereichern sowohl die Ehen als
auch das Glaubensleben unserer
Kinder.
Infos siehe:
Loretto Gebetskreis
jeden Samstag Abend von 20:00
Uhr bis 21:30 Uhr in der Kirche /
Kapelle
Ablauf:
20:00 Uhr Worship Time
20:30 Uhr Impuls / Vortrag
21:00 Uhr Stille / Eucharistische
Anbetung
http://www.loretto.at/familien/gallspach
Ablauf:
14:00 Uhr Familiengebet mit eucharistischem Einzelsegen in der
Kirche Gallspach (im Anschluss
gehen die Kinder in die Betreuungsgruppen)
14:30 Uhr Vortrag im Pfarrsaal mit
Austauschgruppen bzw. Paargespräch
16:00 Uhr Ende der Kinderbetreuung, Familiensegen, Kaffee und
Kuchen
Der nächste Termin
24.04.2016
Thema: Pubertät
Vortragende: Familien der Schönstattbewegung. Die Schönstattbewegung ist eine katholische Erneuerungsbewegung. Sie hat eine originelle Spiritualtiät und versteht
sich als lebendige Antwort auf die
Fragen unserer Zeit.
Infos siehe
http://www.schoenstatt.at/
Loretto @ Weltjugendtag 2016
Was ist ein Weltjugendtag?
Seit 30 Jahren lädt der Papst
(damals Johannes Paul II) die Jugend der ganzen Welt zu einem
Treffen ein.
Alle 2-3 Jahre kommen daher
100.000ende Jugendliche an irgendeinem Ort der Welt zusammen, um zu singen, zu tanzen, zu
chillen, zu beten, zu feiern usw;
für heuer werden über 2 Millionen
Jugendliche in Polen erwartet.
Infos unter
http://www.loretto.at/wjt2016
und
www.weltjugendtag.at
Der Eintritt für alle Gallspacher
Familien und Paare ist frei –
keine Voranmeldung nötig.
Komm mit uns zum
Weltjugendtag nach
Krakau 2016!
Einfach zum
Nachdenken:
Papst Franziskus empfiehlt 15 einfache Möglichkeiten der Nächstenliebe für deine Fastenzeit:
1. Lach viel! Denn Christen sollen
fröhlich sein.
2. Sag danke (auch wenn es nicht
notwendig ist)
3. Zeige den anderen, wie sehr du
sie liebst.
4. Grüße die Menschen, denen du
täglich begegnest, mit Freude.
5. Höre dir die Geschichte(n) deines Nächsten an - ohne Vorurteile,
mit Liebe.
6. Sei aufmerksam für den, der
dich braucht. Halte an, um zu helfen.
7. Versuche den anderen in eine
bessere Laune zu versetzen.
8. Erkenne Fähigkeiten und Erfolge
anderer an.
9. Schenke etwas, das du selber
nicht benützt jemandem, der es
braucht.
10. Hilf, wenn es notwendig ist,
damit ein anderer sich ausruhen
kann.
11. Verbessere jemand liebevoll und schweige nicht aus Furcht.
12. Erweise denen liebevolle Kleinigkeiten, die dir nahe sind.
13. Putze und räume auf, was du
im Haus benützt.
14. Hilf anderen dabei, Hindernisse zu überwinden.
15. Rufe deine Eltern an ( wenn sie
noch auf der Erde leben).
Die nächste
Familienmesse, die
kindgerecht gestaltet wird,
ist am Sonntag, 3. April
2016 um 9:30 Uhr in der
Pfarrkirche.
Wir freuen uns sehr,
wenn viele Familien
daran teilnehmen.
Pfarrblatt Hl. Katharina
Seite 8
Vor den
Vorhang
bitte:
Elisabeth
und Fritz Wiesner
Elisabeth, seit wann engagierst du
dich ehrenamtlich in unserer Pfarre?
1977 hat die damalige Pfarrsekretärin Elisabeth Krutcky angefangen
für die Erstkommunionkinder
Gruppenmütter zu suchen. Ich habe mich damals bereit erklärt und
dann eben bei meinen 4 Kindern
und den jeweils dazugehörenden
Kindern diese Aufgabe wahrgenommen.
Es ist dann bald die KFB
(Katholische
Frauenbewegung)
dazugekommen, wo ich im Helferinnenkreis tätig war. Diese Gemeinschaft hat schon damals viele Aufgaben übernommen, wie
Pfarrball, Palmbuschen- und Adventkranzbinden,
Adventbesinnung, Kreuzweggestaltung, monatliche Frauenmesse und verschiedene Bewirtungen.
In der Zwischenzeit durfte ich
noch im Kirchenchor singen und
so kam eins zum anderen und jetzt
sind es bald 40 Jahre, dass ich in
der Pfarre aktiv bin.
In welchen Bereichen bist du jetzt
noch tätig?
Wir haben unter Pfarrer Karl Ecker
erlebt, wie Gottesdienste feierlich
gestaltet werden können. Uns ist
es daher ein Anliegen die Wochentags- Messfeiern musikalisch zu
bereichern und den Liedplan dafür
zu erstellen. Ich bin froh, dass sich
Frau Raphaela Stertenbrink seit
einiger Zeit diese Aufgabe mit mir
teilt.
Weiters verteile ich das Pfarrblatt
in unserer Siedlung.
Dazu kommt noch, die Sänger vom
Pfarrblatt Hl. Katharina
kleinen Kirchenchor zu Begräbnissen einzuladen und auch mitzusingen. Erfreulich ist es, dass wir jedesmal einen ansprechenden Gesang bieten können.
Eure Liebe zur Musik spürt man
ja. Wieviel Arbeit steckt dahinter?
Es ist schön, wenn man unsere
Freude am Musizieren spürt. Da
wir keine Profi-Sänger oder Musiker sind, benötigt man schon einige Zeit die Lieder einzuüben, um
sie vorsingen zu können.
Das neue Gotteslob fordert uns
des Öfteren heraus, doch es ist
auch interessant, wieder Neues zu
lernen.
Was motiviert Euch, sich für die
Pfarre einzusetzen?
Durch die Gemeinschaft in unserer
Pfarre konnten wir in all den Jahren viel Schönes erleben und unseren Glauben festigen.
Manchmal hört man oder spürt
man, dass die Kirchenbesucher
dankbar sind für das, was wir tun.
Das motiviert !
Unsere schöne, große Kirche soll
auch in Zukunft viele Messbesucher haben, das ist unser Anliegen
Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?
Unser Wunsch ist es, dass sich
mehr Sänger und Musiker für die
Kirchenmusik in unserer Pfarre
interessieren.
Es ist schön, zur Ehre Gottes und
zur Freude der Menschen zu musizieren.
Fritz, du bist auch schon lange in
der Pfarre aktiv, was waren, bzw.
sind deine Aktivitäten ?
Ich habe 1974 auf Anregung von
Pfarrer Ecker mit einer RhythmusGruppe angefangen, rhythmische
Messen zu gestalten und auch
zum 5-Uhrtee im Pfarrsaal für die
Jugend zu spielen.
Seit 1975 habe ich dann in der
Chorgemeinschaft MeggenhofenGallspach gesungen, 38 Jahre lang,
wo es viele schöne Messgestaltun-
gen, Konzerte und Ausflüge gab.
Von 1977 an war ich auch im
Pfarrgemeinderat aktiv, bis mich
meine Frau 1997 abgelöst hat. Im
Liturgiekreis bin ich jetzt noch dabei, weil mir eine lebendige, schöne Messgestaltung sehr am Herzen liegt.
Seit 1977 war es auch eine Aufgabe für mich beim sonntäglichen
Gebetskreis und bei den monatlichen Krankengottesdiensten zu
musizieren.
Im Volksliedchor singe ich auch
seit 1980, mit dem wir in letzter
Zeit auch Festmessen und Passionen musikalisch gestaltet haben.
Das Orgelkomitee war dann seit
2009 eine weitere Aufgabe für
mich. Es war nicht leicht, die Meinungen des PGR, der Diözese und
des Architekten unter einen Hut
zu bringen, aber in sechs Jahren
haben wir es geschafft, eine akzeptable Lösung zu finden.
Welche Aufgaben stehen unmittelbar an?
Die Gründonnerstag Messe werden wir mit dem kleinen Chor singen. Wir proben bereits mit dem
Volksliedchor, der heuer den Ostergottesdienst feierlich gestalten
wird.
Am Ostermontag gibt der
junge Organist Florian
Birklbauer aus
Hofkirchen im Traunkreis
ein ORGELKONZERT
in unserer Pfarrkirche.
Seite 9
Er ist ein besonderes Talent; spielte mit 5 Jahren schon am Klavier
und jetzt mit seinen 18 Jahren
schon 9 Jahre an der Orgel. Sein
Ausspruch: „Mit der Orgel kann
nichts mithalten. Volumen, Klangfarbe – da hat man ein ganzes Orchester in einem Instrument.“ Er
wird auch noch durch einen Trompeter im Programm unterstützt.
So können wir uns auf einen musikalischen Leckerbissen freuen, der
auch die Jugend ansprechen wird!
Das Konzert ist am Ostermontag,
28. März um 19:00 Uhr.
Vorverkaufskarten gibt es bei den
PGR-Mitgliedern, dem Orgelkomitee und im Vitalwelt- Büro um 8
Euro und an der Abendkasse um
10 Euro.
Kommt bitte zahlreich, damit wir
den Rest der Orgelschulden bis
zum Jahresende tilgen können.
Es wird auch ein Video von der
Orgelweihe, dem Festgottesdienst
und dem Orgelkonzert vom 11.
Oktober zum Preis von 15,- für eine DVD, bzw. 18,-Euro für eine
Blue Ray Disk angeboten, von dem
der Reinerlös der Orgel zu Gute
kommt.
Liebe Elisabeth, Lieber Fritz,
ein ganz herzliches Vergelt´s Gott
für Euren unermüdlichen
Einsatz für unsere Pfarre.
Ehrenamt in der Pfarre
Es ist schön zu sehen, dass in unserer Pfarre so viele Personen ehrenamtlich mithelfen. Um eine
lebendige Pfarrgemeinschaft zu
sein, würden wir uns sehr freuen
Dich/Sie bei den zahlreichen Angeboten der Pfarre begrüßen zu dürfen. Wunderbar wäre es, wenn
jemand auch ehrenamtlich mitgestalten möchte. Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten: vom Mitsingen in einem Chor (Kinderchor,
Cantate, Volksliedchor) über die
Gestaltung der hl. Messen
(Liturgie, Familien– u. Kinderliturgie), oder als Helfer/in bei den ver-
schiedensten
Veranstaltungen
(Lange Nacht der Kirchen, Pfarrball…), oder beim Palmbuschenbinden oder auch als Pfarrgemeinderatsmitglied (im nächsten Jahr
sind wieder Wahlen!) und vieles
mehr.
Es gibt sehr viele Bereiche, in denen man aktiv mitgestalten und
mithelfen kann. Wir würden uns
sehr freuen, wenn sich einige vorstellen könnten uns zu unterstützen.
Dazu kann man sich jederzeit an
Pfarrer Peter oder eines der Pfarrgemeinderatsmitglieder wenden.
Pfarrer Peter Prochàc u.
PGR-Obfrau Margit Kogler
Tel: 0650/9943756
Die Goldhauben- und Hutgruppe
Gallspach lädt ein zum
Die Täuflinge des
letzen Jahres
Zu Maria Lichtmess werden jedes
Jahr noch einmal die Täuflinge des
vergangenen Jahres während der
Hl. Messe der Pfarrgemeinde vorgestellt und gesegnet.
1. KRAPFENKIRTAG
Im Vorjahr waren dies:
Sonntag 12. Juni 2016 (ganztags)
am Hauptplatz.
Maria Magdalena Doppler
Taufe am 14. Mai 2015
———————
Fabian Noah Zinkl
Taufe am 16. Mai 2015
———————
Maria Sopia Klara Oberndorfer
Taufe am 17. Mai 2015
———————
Magdalena Schörgendorfer
Taufe am 29. August 2015
———————
Jana Aigner
Taufe am 10. Oktober 2015
———————
Marcel Kaiser
Taufe am 31. Oktober 2015
———————
Lukas Alexander Reitinger
Taufe am 16. Jänner 2016
———————
Anna Beutelmaier
Taufe am 24. Jänner 2016
———————
Emil Detzlhofer
Taufe am 6. Februar 2016
09:30 Uhr Feldmesse mit den
Jagdhornbläsern.
Anschließend Frühschoppen und
Eröffnung des Krapfenkirtags mit
Krapfen aller Art von den örtlichen
Vereinen.
Altes Handwerk
Drahtzegermacher, Korbflechter,
Fasslbinder, Schmied, Schuaster,
u.v.m.
Kinderprogramm
Kinderschminken, Hüpfburg, Kinderkorbflechten.
Für Essen und Trinken
ist ausreichend gesorgt.
Der Krapfenkirtag findet
bei jeder Witterung statt!
Wir freuen uns auf euren
zahlreichen Besuch!
Wir wünschen den glücklichen
Eltern auf diesem Weg noch einmal alles Gute und Gottes reichen
Segen für ihren Nachwuchs.
Pfarrblatt Hl. Katharina
Seite 10
Rückblick auf den
Pfarrball 2016
Über einen vollen Pfarrsaal freuten sich Pfarrer Peter Prochàc und
die Pfarrgemeinderatsmitglieder
am 15. Jänner.
Obfrau Margit Kogler begrüßte,
und Bürgermeister Dieter Lang
und Gattin eröffneten den Tanz.
Das Duo Happy Music sorgte für
beste Unterhaltung bis 2 Uhr früh.
Die Tanzeinlage übernahmen diesmal die Turnerinnen des ÖTB
Gallspach, unter der Leitung von
Rosemarie Ludwig, mit einem
schwungvollen Stück.
Die Pfarre bedankt sich ganz herzlich bei allen Besuchern und den
vielen fleißigen Helfern die den
Pfarrball wieder zu einer gelungenen Veranstaltung machten.
Das Publikum war begeistert. Viele
Tortenspenden kamen bei der traditionellen
Tortenversteigerung
unter „den Hammer“. Dafür sorgte
Diakon Christian Breitwieser als
Auktionator.
Die Ballgäste genossen den Abend
Rückblick auf die
Sternsingeraktion
2016 in Gallspach
Die Jugend kümmerte sich um das
Wohl der Gäste in der Bar
Die Turnerinnen des ÖTB bei Ihrer Einlage
Am 5. u. 6. Jänner waren auch in unserer Pfarre wieder ca. 30 Kinder
und Jugendliche mit Begleitpersonen unterwegs und konnten eine Summe von € 3.253,-- ersingen!
Ein großes DANKESCHÖN an alle Kinder und Jugendlichen für ihren
Einsatz, ebenso den Begleitpersonen und Familien
für die gute Bewirtung der einzelnen Gruppen.
Das Großartige an der Sternsingeraktion ist, dass sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene für
Mitmenschen im Süden der Welt
einsetzen.
Für einen Guten Zweck unterwegs: Die Sternsinger
Pfarrblatt Hl. Katharina
Krempl Christine.
Seite 11
Unter die Lupe
genommen
Antonius von Padua
Fernandez Martim de Buhoes e
Taveira Azevedo kam um das Jahr
1195 (das genaue Geburtsdatum
ist nicht bekannt) als Sohn einer
reichen Adelsfamilie in Lissabon
zur Welt. Er wurde zuerst privat,
ab 1210 in der Schule der Augustiner im Kloster Sao Vincente de
Fora in Lissabon und ab 1212 im
Augustinerkloster Santa Cruz in
Coimbra ausgebildet. Dort empfing er auch im Jahre 1212 die
Priesterweihe.
Einige Jahre später stand der junge Priester in der trauernden
Volksmenge, als fünf Franziskaner-
schwächt und tief traurig musste
er einsehen, dass ihm nur mehr
die Rückkehr nach Portugal blieb.
Auf der Seereise nach der Heimat
entschied sich das Schicksal von
Antonius endgültig: Ein schwerer
Sturm verschlug das Schiff an die
Küste Siziliens. Von dort aus begab
sich Antonius nach Assisi, wo der
Ordensgründer Franz gerade zum
zweiten Generalkapitel geladen
hatte, an dem ca. 3.000 Ordensbrüder teilnahmen. Der Ordensprovinzial der Emilia Romagna
nahm sich des geschwächten und
heimatlosen Antonius an und
nahm ihn mit in das einsame Bergkloster Monte Paolo an der Adriaküste. Schnell offenbarte sich die
außergewöhnliche Redebegabung
des Mönches aus Portugal.
Von nun an stand Antonius auf
den Kanzeln der Kirchen, auf den
großen Plätzen der Städte und an
den Stränden des Meeres, um den
Menschen - manchmal strömten
bis zu 30.000 Menschen herbei das Wort Gottes zu verkünden.
mönche, die von Mohammedanern in Marokko ermordet worden waren, in Coimbra beigesetzt
wurden. Tief beeindruckt von diesen Ereignissen beschloss der Augustiner Fernandez den Franziskanern beizutreten und als Glaubensbote nach Afrika zu gehen. Er
wechselte 1220 zu den "Minderen
Brüdern" des St. Antoniusklosters
in Coimbra und nahm den Ordensnamen Antonius an. Nur wenig
später brach er mit dem Schiff
nach Marokko auf um dort das
Wort Gottes zu verkünden. Kaum
in Afrika angekommen, erkrankte
Antonius so schwer, dass er monatelang ans Bett gefesselt war. Ge-
In den Jahren 1222 bis 1224 wirkte
Antonius in der Gegend um Rimini
und Mailand. Dort soll sich der Legende nach folgendes Wunder ereignet haben: Als Antonius vor
einer großen Menschenmenge am
Strand von Rimini predigen wollte,
hörte ihm kaum jemand zu. Antonius aber ließ sich nicht beirren.
Plötzlich streckten zahllose Fische
ihre Köpfe aus dem Wasser und
lauschten der Predigt. Dieses Ereignis soll dazu geführt haben, daß
sich alle Einwohner Riminis taufen
ließen.
Von 1224 bis 1226 missionierte
Antonius in Südfrankreich und
1227 kehrte er nach Oberitalien
zurück, wo er sich zuletzt in Padua
niederließ. Im Mittelpunkt seiner
hinreißenden Predigten stand immer wieder der verbale Kampf gegen die Irrlehren seiner Zeit: die
Sekten der Katharer, Albigenser
und Waldenser. Großartige Erfolge
krönten seine Anstrengungen auf
diesem Gebiet.
Der Ordensvater Franz von Assisi
ernannte Antonius auf Grund seiner hervorragenden Leistungen
zum theologischen Lehrmeister
des Franziskanerordens. Viel Zeit
blieb dem jungen Antonius zur
Ausübung dieser Tätigkeit aber
nicht mehr. Schwer gezeichnet
von den jahrelangen, anstrengenden Reisen unter schwersten Bedingungen musste er sich auf ein
Landgut in der Nähe von Padua
zurückziehen. In der Krone eines
Nussbaumes ließ er sich einen luftigen Sitz bauen, auf dem er sich
gerne aufhielt.
Seine letzten Tage verbrachte Antonius, nur 35 Jahre alt, im Frauenkloster von Arcella bei Padua,
wo er am 13. Juni 1231 verstarb.
Bereits 11 Monate nach seinem
Tod wurde Antonius von Papst
Gregor IX, auf stürmisches Verlangen des Volkes heiliggesprochen,
nachdem schon 47 Wunder dokumentiert waren.
Antonius ist der Patron von Padua,
Lissabon, Paderborn und Hildesheim; der Franziskaner, der Armen
und Sozialarbeiter, der Ehe, der
Frauen und Kinder, der Bäcker,
Bergleute, Schweinehirten, Reisenden, Pferde und Esel; gegen
Unfruchtbarkeit, teuflische Mächte, Fieber, Pest und Viehkrankheiten; bei Schiffbruch und Kriegsnöten; für Wiederfinden verlorener
Gegenstände, gute Entbindung
und eine gute Ernte.
Sein Gedenktag ist sein Todestag,
der 13. Juni.
A.M.
Pfarrblatt Hl. Katharina
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Wir laden sehr herzlich ein
Dienstag, 15. März 2016
• 10:00 Uhr Ostergottesdienst
der Volksschule
Freitag, 18. März 2016
• 17:45 Uhr Kreuzwegandacht
gestaltet vom Pfarrgemeinderat.
Palmsonntag, 20. März 2016
• 09:15 Uhr Palmweihe
im Kirchhof.
Anschließend Palmprozession.
Die Leidensmesse wird vom Chor
Cantate gestaltet.
Gründonnerstag, 24. März 2016
• 19:30 Uhr Abendmahlfeier
für die Pfarrgemeinde.
Kommunion unter beiderlei Gestalt. Anschließend bis 07:00 Uhr
früh Anbetung in der Kirche.
Karfreitag, 25. März 2016
• 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Beichtgelegenheit bei
Pfarrer Peter Prochàc.
• 15:00 Uhr Kinderkreuzweg
• 19:30 Uhr Feier des Leidens und
Sterbens unseres Herrn Jesus
Christus. Anschließend bis 21:30
Uhr Anbetung. Der Karfreitag ist
streng gebotener Fasttag mit Enthaltung von Fleischspeisen und
nur einmaliger Sättigung.
Karsamstag, 26. März 2016
• 14:00 Uhr bis 15:45 Uhr
Beichtgelegenheit bei
Pfarrer Peter Prochàc.
• 16:00 Uhr Kinderauferstehungsfeier gestaltet vom Kinderchor.
• 20:00 Uhr Feier der
Osternacht.
Bitte bringen Sie Kerzen für die
Lichtfeier der Osternacht mit!
Es werden auch Kerzen zum Kauf
angeboten.
Nach der Osternachtfeier werden
die Osterspeisen gesegnet.
Ostersonntag, 27. März 2016
• 09:30 Uhr Festgottesdienst
gestaltet vom Volksliedchor.
Nach dem Gottesdienst werden
die Osterspeisen gesegnet.
Pfarrblatt Hl. Katharina
Ostermontag, 28. März 2016
• 09:30 Uhr Pfarrgottesdienst.
• 19:00 Orgelkonzert in der
Pfarrkirche. Es spielt der junge
Organist Florian Birklbauer aus
Hofkirchen im Traunkreis.
(Details dazu siehe Seite 9)
Sonntag, 3. April 2016
• 09:30 Uhr Familienmesse.
Mittwoch, 13. April
• 20:00 Uhr Vortrag von Univ.Prof. Dr. Michael Rosenberger.
(Details dazu siehe Seite 4)
Sonntag, 1. Mai 2016
• 09:30 Uhr Familienmesse.
Mittwoch, 4. Mai 2016
• 18:30 Uhr Vorabendmesse zu
Christi Himmelfahrt.
Keine Messe um 9:00 Uhr.
Donnerstag, 5. Mai 2016
Christi Himmelfahrt
• 09:30 Uhr Festgottesdienst.
Samstag, 7. Mai 2016
• 18:30 Uhr Florianimesse
der Feuerwehren Gallspach
und Enzendorf gestaltet von der
Marktmusikkapelle.
Freitag 10. Juni 2016
Lange Nacht der Kirchen
• 18:00 Beginn des Programmes
mit einem Familiengebet
(Details dazu siehe Seite 6)
Sonntag 12. Juni 2016
Krapfenkirtag
• 09:30 Festmesse am Hauptplatz
bei Schlechtwetter in der Kirche
(Details dazu siehe Seite 9)
Sonntag, 3. Juli 2016
• 09:30 Uhr Familienmesse.
Anschließend Pfarrfest im
Kirchhof.
Montag, 15. August 2016
Maria Himmelfahrt.
• 09:30 Uhr Festgottesdienst
mit Kräutersegnung.
• 17:30 Uhr Fußwallfahrt
nach Steinerkirchen.
Sonntag, 21. August 2016
• 09:30 Uhr Festmesse zum Tag
der Tracht mit Ehejubilaren.
Pfingstsonntag, 15. Mai 2016
• 09:30 Uhr Festgottesdienst.
Pfingstmontag, 16. Mai 2016
• 09:30 Uhr Pfarrgottesdienst.
Sonntag, 22. Mai 2016
Erstkommunion
• 09:30 Uhr Feier der
Hl. Erstkommunion in der Kirche.
Mittwoch, 25. Mai 2016
• 18:30 Uhr Vorabendmesse zu
Fronleichnam.
Keine Messe um 9:00 Uhr.
Donnerstag, 26. Mai 2016
Fronleichnam
• 08:30 Uhr Hl. Messe.
Anschließend
Fronleichnamsprozession.
Sonntag, 5. Juni 2016
• 09:30 Uhr Familienmesse.
gestaltet vom Chor „Contento“,
Stimmen der Freude.
Impressum:
Herausgeber und
Alleininhaber:
röm.-kath. Pfarramt Gallspach,
Kirchengasse 6,
4713 Gallspach
Kontaktadresse: Pfarramt4713 Gallspach
Wünsche und Anregungen zum Pfarrblatt
können Sie auch an folgende Adresse
senden.
[email protected]
Redaktionsschluss: 10. August 2016
Layout: Siegfried Wipplinger
und Christine Krempl.
Alle Fotos privat aufgenommen
Kommunikationsblatt der röm.-kath.
Pfarre Gallspach
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