Tabak-Richtlinie Diese Zigarettenmarken stehen vor dem Aus

28.1.2016
Tabak­Richtlinie: Diese Zigarettenmarken stehen vor dem Aus ­ News | STERN.de
Neue Tabakrichtlinie 2016
27. Dezember 2015 16:50 Uhr
Diese Zigarettenmarken gibt es
bald nicht mehr
Durch eine neue EU-Richtlinie werden einige Zigarettenmarken ab Mai
2016 aus dem Handel genommen. Vor allem unbekanntere Marken trifft
die strenge Regelung - denn der finanzielle Aufwand würde sich kaum
lohnen. Durch eine neue Tabakrichtlinie werden einige Zigarettenmarken aus den Regalen
verschwinden. © Picture Alliance
Raucher müssen ab kommendem Jahr starke Nerven haben:
Schockbilder von gammeligen Zähnen und schwarz­zerfaserten
Lungen sollen ab Mai vom Glimmstängel abhalten. Diese
Gruselfotos und Warnhinweise sollen einen Großteil der
Verpackung zieren ­ die Europäische Union hat dem Rauchen den
Kampf angesagt. Für die großen Tabakkonzerne dürfte das zu verkraften sein.
Allerdings wird es einige ihrer kleineren und unbekannteren
Zigarettenmarken treffen ­ und diese vom Markt drängen.
Denn die neue Regelung ist erstmal teuer für
die Hersteller, der Aufwand für die neuen
Verpackungen lohnt sich nicht bei allen
Marken, wie die "
Welt" herausfand. "Es gibt
Nischenmarken, bei denen die Umstellung im
BALD AUCH IN DEUTSCHLAND
Schockbilder kommen auf
Zigarettenschachteln
Verhältnis zum Marktanteil einfach zu teuer
sein wird", sagte Ralf Wittenberg,
Vorstandsvorsitzender von British American
Tobacco. Er glaubt, dass von den aktuell 16
Zigarettenmarken in Deutschland nur sechs
übrig bleiben werden. Vor allem für kleinere Marken, die nur einen
Marktanteil von höchstens einem Prozent haben, sieht es düster
aus. Gültig wird die neue Richtlinie ab dem kommenden Jahr. Zigarettenmarken verschwinden
Der Chef des Tabakkonzerns zählt die Marken
auf: Golden American, Winfield, Peer 100, Lux
oder Krone würden bis Ende kommenden
SCHOCKIERENDE VORHERNACHHER-BILDER
Gesichter der Sucht
Jahres nicht mehr verkauft werden. Auch eine Traditionsmarke wird wohl die neue
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EU­Richtlinie nicht überleben: HB, bekannt
geworden durch das zornige HB­Männchen, hat nur noch einen
Marktanteil von einem Prozent. Zum Vergleich: In den 1970ern
griff noch fast jeder dritte Raucher in Deutschland zur HB. Auch Reemtsma dampft ein
Bei Philip Morris hingegen scheint es keine
Marken zu geben, die akut durch die EU­
Richtlinie vor dem Aus stehen. Anders sieht es
bei der Nummer zwei in Deutschland aus: Auch
beim Tabakkonzern Reemtsma sind Marken
betroffen. Route 66, Fairwind, Eckstein, Juno
VERRÜCKTE ZIGARETTENSPITZEN
Rauchen mit Stil
ohne Filter und Salem könnten bald der
Vergangenheit angehören. Der viertgrößte
Tabakkonzern in Deutschland, Japan Tobacco
International, wird sich ebenfalls von einer
Marke trennen: Reyno wird aufgegeben,
berichtet die "
Welt". Bekannt geworden ist die Marke durch den
im November verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt: Er rauchte
täglich 40 Stück dieser Menthol­Zigaretten. kg
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