Für Widmer Brothers Brewing depalettiert ein KR

KUKA Anwenderbericht \ Nahrungs- und Genussmittel \ Widmer Brothers Brewing
Für Widmer Brothers Brewing
depalettiert ein KR QUANTEC Roboter
hoch gestapelte Bierkisten
Die Craft Brew Alliance (CBA) ist eine US-amerikanische, unabhängige und börsennotierte Regionalbrauerei. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der drei führenden Brauereien der nord-westlichen Pazifikküste: Widmer Brothers Brewing, Redhook
Ale Brewery und Kona Brewing Company. CBA bietet die von den drei Brauereien
entwickelten Biervarianten seither unter einem Dach an. Die Craft Beers von Widmer,
die spritzigen Hawaii-Inselbiere von Kona oder die Marken von Redhook erfreuen
sich in den USA großer Beliebtheit und können mit einigen Preisen aufwarten.
Widmer Brothers Brewing setzt auf Roboter aus dem Hause KUKA. Ein Sechsachser
aus der KR QUANTEC Serie übernimmt in der Biermanufaktur in Portland, Oregon,
USA das Entladen der Bierkisten.
Kunde
Widmer Brothers Brewing,
Portland, Oregon, USA
Integrator
Midwest Engineered Systems,
Waukesha, Wisconsin, USA
Branche
Nahrungs- und Genussmittel
Anwendungen
Handling
Palettieren
Roboter
Hohe Traglast 90 kg – 300 kg
KR QUANTEC Serie
KR 270 R2700 ultra
Mit der steigenden Nachfrage nach den Bieren aus dem Hause Widmer stiegen auch die Anforderungen an
die Produktion und alle sie umlagernden Arbeitsschritte.
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KUKA Roboter GmbH
Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, Tel.: +49 821 4533-0, www.kuka-roboter.com
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Ausgangslage / Aufgabenstellung:
Bei dem bisherigen Flaschen-Depalettierer von Widmer Brothers Brewing handelte
es sich um ein halbautomatisches System, das den zunehmenden Taktzeiten nicht
mehr gerecht werden konnte, was zur Drosselung des Depalettiervorgangs und
zu Produktivitätsverlusten führte. Wichtig auch der Faktor Sicherheit: Das Entladen
der Kisten von Hand wurde aus Sicherheitsgründen problematisch, da sich die
Bewegungsabläufe wiederholten. Das macht die Arbeit extrem beschwerlich und
belastet den menschlichen Körper stark. Zudem sollte es zukünftig möglich sein,
die Paletten bis zur ganzen Höhe zu beladen, statt wie bisher nur zur Hälfte.
Realisation / Lösung:
Da ein konventioneller Depalettierer wegen der geringen Deckenhöhe von vornherein ausgeschlossen wurde, fiel die Wahl des Integrators und offiziellen
KUKA Systempartners Midwest Engineered Systems auf eine roboterbasierte Lösung.
Der Roboter sollte in der Lage sein, trotz eines vorhandenen Trägers die oberen
Lagen der ankommenden Palettenladung unter diesem hindurch zu bewegen.
Der von der Widmer Brewing favorisierte KR 270 R2700 ultra kann aufgrund
seiner sechs Achsen den Deckträger problemlos umgehen und so die zu voller
Höhe beladenen Paletten entladen.
Der Roboter aus der KR QUANTEC Serie umgeht beim Entladen der Paletten den Deckenträger.
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Steuerung
KR C4
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Der Depalettierprozess startet bei Widmer Brothers Brewing mit dem Gabelstaplerfahrer. Er platziert eine Ladung Flaschen an der Einspeisung des
Fünf-Zonen-Palettenstauförderers, an dessen Ende ein pneumatischer PalettenAbschieber ausfährt und die Palettenladung über Rollen schiebt. Am Ende des
Förderers fährt die Palette in die Entladezone des Roboters und hält an der
ausgefahrenen Stoppsperre, wo sie parallel zur Förderrichtung ausgerichtet
wird. Ein pneumatischer Paletten-Abschieber schiebt die Palettenladung über
die Rollen; dabei wird die Palette quer zur Förderrichtung ausgerichtet.
Mit einem Universal-Vakuumgreifer fährt der KR 270 R2700 ultra Roboter dann
über die oberste Lage der Palettenladung und nimmt dort Kisten von der Palette,
fährt zum Lagentrennförderer und legt sie auf dem Förderer ab. Dieser Vorgang
wiederholt sich mehrere Male. Indessen befördert der Lagentrennförderer
jeweils eine Reihe auf einmal auf den Kistenförderer. Der Kistenförderer stößt
die Kisten vom Lagentrennförderer und sorgt für einen Abstand zwischen
den Kisten.
Widmer Brothers Brewing setzt auf einen
KUKA Roboter aus der KR QUANTEC Serie.
Während die Kisten den Kistenförderer hinunterfahren, durchlaufen sie ein
Prüf-Visionssystem, um festzustellen, ob sie mit der kurzen oder langen Seite
nach vorne ausgerichtet sind und ggf. umgedreht werden müssen. Der Kistenförderer fährt spiralförmig in Richtung des Roboters zurück und nach oben
zum vorhandenen Schrägförderer. Sobald der Roboter das Entladen der Palette
beendet hat, fährt die Palette weiter den Palettenförderer hinunter, wo sie in
einem automatisierten Palettenstapler platziert wird und von einem Gabelstapler entladen werden kann.
Video: KUKA Roboter hilft Widmer Brothers Brewing ihre
Verpackungslinie zu automatisieren
Mit einem Universal-Vakuumgreifer fährt der Roboter
über die oberste Lage der Palettenladung und
nimmt die oberste Lage Kisten von der Palette.
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Systemkomponenten:
Der KR 270 R2700 ultra überzeugt bei Widmer Brothers Brewing durch
maximale Flexibilität bei einem idealen Verhältnis von Reichweite und Traglast.
Er hebt problemlos 270 kg und verfügt über eine maximale Reichweite von
2700 mm. Durch seine sechs Achsen bringt er die nötige Wendigkeit mit, um die
schwierige Einbausituation durch die geringe Deckenhöhe perfekt zu meistern.
Im Aufnahme- und Ablagevorgang punktet er durch höchste Präzision. Wie alle
Roboter der KR QUANTEC Serie zeichnet sich das Modell zudem durch bis zu 160 kg
weniger Gewicht und 25 % weniger Volumen gegenüber der Vorgängerserie aus.
Die leichteren Bauteile ermöglichen eine höhere Dynamik, noch kürzere Taktzeiten
und sind gleichzeitig dennoch steifer.
Ergebnis / Erfolg:
Der KR 270 R2700 ultra überzeugt bei Widmer Brothers
Brewing durch maximale Flexibilität bei einem
„Wir können heute alle Palettenladungen in voller Höhe zur Depalettierung anliefern und dadurch in der gewünschten Geschwindigkeit
produzieren. Für unseren 12-er Pack Bier bedeutet das eine stolze
Produktivitäts-steigerung um 20 Prozent“, resümiert Rick Ginter,
Director of Engineering bei Widmer Brothers Brewing. Zudem müssen
keine Kisten mehr von Hand entladen werden. Sicherheitsprobleme
wie Rückgratüberlastung, Gelenk- und Muskelverletzungen bei den
Mitarbeitern sind damit in diesem Teil des Produktionsprozesses
ausgeschlossen.
idealen Verhältnis von Reichweite und Traglast.
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