3. Wanderherbst Rügen – Binzer Touren 15. bis 25. Oktober 2015 Anmeldung und Treff für alle unten genannten Touren: Kurverwaltung Ostseebad Binz, Haus des Gastes, H.-Heine-Str. 7, Tel. 038393-148 148 Donnerstag, 15. Oktober 2015 Auftaktwanderung (noch offen) Freitag, 16. Oktober 2015 Auf der Schmalen Heide bis Lietzow Feuersteinfelder – Wostevitzer Teiche – Kleiner / Großer Jasmunder Bodden – Lietzow Geführte Tour von Binz durch die Dollahner Höhen zum Naturerbe Zentrum Rügen in Prora, weiter entlang der Feuersteinfelder Richtung Mukran. In Mukran kurze Einkehrmöglichkeit. Anschließend Wanderung um das Naturschutzgebiet Wostevitzer Teiche südlich des Fährhafens Sassnitz-Mukran über Staphel nach Lietzow. Von dort individuelle Rückfahrt nach Binz mit der Bahn. Länge: ca. 20 km 10.00 bis 17.00 Uhr Kosten: Rückfahrt mit Bahn Info: Die Feuersteinfelder erstrecken sich zwischen Mukran und Prora im Nordteil der Schmalen Heide und nehmen eine Fläche von 40 ha ein. 1840 wurde die Schmale Heide mit einem Kiefernwald bepflanzt, der heute die Feuersteinfelder eng umrahmt. Seit 1935, als das Gebiet unter Naturschutz gestellt wurde, konnten sich viele Bäume, Sträucher und weitere Pflanzenarten ungestört entwickeln. Dazu gehören unter anderem 2 m hoher Streifenfarn, Stechpalmen und besonders Wacholderbüsche. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und zuletzt von Mitte der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre wurde durch teilweise Einzäunung und Wildbesatz versucht, die 14 offenliegenden ca. 25 m breiten und 1 m hohen Feuersteinwälle vor einer zu starken Entwicklung der Vegetation zu schützen. Der Große Wostevitzer Teich oder auch Große Wostevitzer See liegt auf der Halbinsel Jasmund. Zusammen mit dem Kleinen Wostevitzer Teich befindet er sich in einer sumpfigen Senke südlich des Fährbahnhofes Mukran. Der See ist 1,7 km lang und bis zu 690 m breit. Er bildet zusammen mit dem Kleinen Wostevitzer Teich und dessen Umgebung das 322 ha große Naturschutzgebiet Wostevitzer Teiche. Lietzow liegt rund elf Kilometer nordöstlich von Bergen, an einem bewaldeten Höhenrücken an der schmalsten Stelle zwischen dem Großen Jasmunder Bodden und dem Kleinen Jasmunder Bodden. Der Straßendamm wurde bereits 1868 und der Eisenbahndamm 1891 gebaut. Der Kleine Jasmunder Bodden ist somit nur noch durch eine Schleuse mit dem Großen Jasmunder Bodden verbunden. Das Gemeindegebiet ist Teil der Halbinsel Jasmund. 1 Samstag, 17. Oktober 2015 Giganten der Steinzeit: Die Hünengräber bei Binz Archäologisch-naturkundliche Wanderung entlang des landschaftlich reizvollen Schmachter Sees in die urwüchsigen Moorberge und zu den acht Großsteingräbern bei Binz. Länge: ca. 8 km 10.00 bis 14.00 Uhr Kostenfrei Historischer Spaziergang durch Binz in der Abenddämmerung Rückblick auf die jüngste Geschichte ausgewählter Häuser im Ortskern und entlang der Strandpromenade unter dem Aspekt „25 Jahre Deutsche Einheit“. Länge: 3 km 20.00 bis 22.00 Uhr Kostenfrei Sonntag, 18. Oktober 2015 Von Binz durch die Granitz bis zum Mönchgut Wanderung durch die Granitz vorbei am Jagdschloß Granitz bis zur Seebrücke Sellin, von dort über Baabe und Göhren bis Middelhagen, inkl. Ortsrundgang Middelhagen. Einkehrmöglichkeiten vorhanden; Rückfahrt mit dem öffentlichen Bus nach Binz. (kostenpflichtig - 3,90 € p.P.) Länge: ca. 20 km 10.00 bis etwa 19.15 Uhr Montag, 19. Oktober 2015 Prora – Rückblick in die jüngste Geschichte 25 Jahre nach der Deutschen Einheit Wanderung entlang des ehemals geplanten KdF-Seebades Prora, Stippvisite im Museum KulturKunststatt Prora und Dokumentationszentrum Prora, weiter am Strand zur Jugendherberge Prora, anschließend Besichtigung der Ruinen, Rückweg nach Binz zu Fuß am Strand oder individuell mit dem Bus. Länge: ca. 18 km (inkl. Rückweg) 10.00 bis etwa 18.30 Uhr Info: Der sogenannte „Koloss von Prora“ ist ein 4,5 km langer Gebäudekomplex aus fünfstöckigen Betonbauten, der von den Nazis als Kraft-durch-Freude-Seebad (KdF) geplant wurde. Grundsteinlegung war am 2. Mai 1936. In nur 17 Monaten Bauzeit wurde der Rohbau fertiggestellt. Bei Kriegsausbruch wurden die Bauarbeiten eingestellt. Bis dahin entstanden im Rohbau 8 Bettenhäuser und ein Teil der Kaianlage. Die gesamte Anlage wurde nie fertiggestellt und als Seebad genutzt. In den 50er Jahren begann die militärische Nutzung als Kaserne und Militärschule, im Südabschnitt entstand das NVA Erholungsheim „Walter Ulbricht“. Ab 1990 wurde das Gelände von der Bundeswehr übernommen, die jedoch 1992 Prora verließ. Seit 1993 ist die Anlage öffentlich zugänglich. Große Teile blieben leer und dem Vandalismus überlassen. Heute befinden sich zahlreiche Museen und Ausstellungen in den Gebäuden. Aktuell entstehen neue Wohn- und Gewerbeflächen. 2 Dienstag, 20. Oktober 2015 Zum Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen Wanderung durch die Dollahner Höhen nach Prora mit Erklimmen des Baumwipfelpfades am Naturerbe Zentrum Rügen. Einkehrmöglichkeiten vorhanden. Rücktour individuell Länge: ca. 7 km 10.00 bis 16.00 Uhr Kostenfrei Begrenzte Teilnehmerzahl: 40 Personen (Anmeldung erforderlich) Das Jagdschloß Granitz im Wandel der Zeiten Abendliche Wanderung durch die Granitz zum Jagdschloß Granitz, mit Schlossführung und Turmbesteigung bei Nacht. Zeitreise zur Geschichte des Jagdschlosses vom Bau (1837-1851) bis hin zur heutigen Nutzung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den 25 Jahren nach der Deutschen Einheit (1990-2015). Bitte Taschenlampe mitbringen. Länge: ca. 8 km 17.00 bis 21.30 Uhr Kostenfrei Begrenzte Teilnehmerzahl: 40 Personen (Anmeldung erforderlich) Mittwoch, 21. Oktober 2015 Archäologie trifft Natur Archäologisch-naturkundliche Wanderung zu Rügens Grabnekropolen der Stein- und Bronzezeit durch Moore, Wälder und Toteislöcher rund um die Granitz. Fahrt mit dem Rasenden Roland zum Haltepunkt Garftitz, von dort Wanderung bis LanckenGranitz zu den Großsteingräbern, Rückweg durch die Granitz bis Binz. Einkehrmöglichkeiten vorhanden. Länge: ca. 12 km 10.00 bis 17.00 Uhr Kosten: 2,00 € p.P. für die Hinfahrt mit dem Rasenden Roland Historischer Spaziergang durch Binz in der Abenddämmerung Rückblick auf die jüngste Geschichte ausgewählter Häuser im Ortskern und entlang der Strandpromenade unter dem Aspekt „25 Jahre Deutsche Einheit“. Länge: 3 km 20.00 bis 22.00 Uhr Kostenfrei Donnerstag, 22. Oktober 2015 Foto-Safari durch die Granitz und rund um den Selliner See Foto-Wanderung durch die Granitz nach Sellin mit wundervollen Ein- und Ausblicken, begleitet durch den Fotografen Rico Nestmann. Er zeigt die Vielfalt der Natur durch die Fotolinse und gibt Tipps für das schönste Erinnerungsfoto. Bitte Fotoapparat mitbringen. Rückweg (ohne Fotograf) über Baabe nach Moritzdorf (übersetzen mit dem Fährmann am Bollwerk Baabe, kostenpflichtig), weiter über Altensien und Lancken-Granitz bis Binz. Länge: ca. 22 km (gesamte Wanderung) 10.00 bis etwa 19.00 Uhr 3 Freitag, 23. Oktober 2015 Zeitreise in die Granitz: Hügelgräber und Großsteingräber rund um das Jagdschloß Historisch-naturkundliche Wanderung für Groß und Klein. Entdecken stummer Zeitzeugen. Länge: ca. 10 km 10.00 bis 14.00 Uhr Kostenfrei Sagen und Geschichten über die Granitz und den Schwarzen See Wanderung durch die Granitz zu einer romantischen Lesung am Schwarzen See mit historischen Geschichten. Rückwanderung vorbei am Finnischen Krieger. Bitte Taschenlampe mitbringen (für den Rückweg empfehlenswert). Länge: ca. 12 km 17.00 bis 20.30 Uhr Kostenfrei Samstag, 24. Oktober 2015 Der Fährhafen Sassnitz (Mukran) – Ein DDR-Verkehrsprojekt 25 Jahre nach der Deutschen Einheit Fahrt von Binz mit dem Bus nach Dubnitz (Mukran), Besichtigung des Fährhafens vom FährTerminal aus, Wanderung zurück nach Binz entlang der Feuersteinfelder über Prora mit Abstecher zum Strand. Länge: ca. 15 km 09.45 bis 17.30 Uhr Kosten: 2,90 € p.P. für die Hinfahrt mit dem Bus Einkehrmöglichkeit vorhanden Info: Der Fährhafen Sassnitz ist ein Hafen für die Fährschifffahrt im Ortsteil Mukran der Stadt Sassnitz. Er liegt an der Prorer Wiek im Osten der Insel Rügen. Der Hafen wurde 1986 als Fährhafen Mukran speziell für die Fährverbindung Mukran – Klaipėda in Betrieb genommen. Er verfügt als einziger Hafen in Mitteleuropa über Gleisanlagen, Umlade- und Umachsanlagen für die russische Breitspur. Sonntag, 25. Oktober 2015 Abschlusswanderung (noch offen) (Änderungen vorbehalten, Stand: 29. Mai 2015) 4
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