ANt&ANja Portfolio Juli 2015 1 Über uns Wir sind ein Kreativ- Team, das sich die Gestaltung und Realisation von begehbaren Installationen im öffentlichen Raum zur Aufgabe macht. Seit 2013 arbeiten wir als gemeinsames Team vorrangig im Theaterbereich. Wir konzipierten in der Kombination Regie (Anja Panse) und Ausstattung (Annette Meyer) mehrere gemeinsame Inszenierungen und setzten sie nach unseren ästhetischen Vorstellungen auf der Theaterbühne um. Unsere Ideen reichen jedoch weit über das Theater hinaus und so haben wir 2015 unser eigenes Label ANt&ANja gegründet. Unser Ziel ist es, urbanen Räumen und Landschaften ein fantasievolles und unerwartetes Gesicht zu geben. Mit unseren begehbaren Installationen wollen wir dem Betrachter einen ästhetischen Genuß verschaffen, ihn aber auch dazu einladen, selbst aktiv zu werden und die Installation spielerisch auszuprobieren. Unser theatraler Hintergrund ermöglicht uns hierbei eine dramatisch- poetische Visualisierung der Objekte. Wir betrachten die Landschaftsräume als eine Bühne, die uns erlaubt, kreative, neue Wege zu gehen. Unser erstes Projekt unter dem Label Ant&ANja ist die Libellenschaukel. Modell Maßstab 1: 10 Portfolio: http://www.anjapanse.de/files/libellenschaukel_kleiner.pdf 2 Referenzen 1. 2015 VERWANZT | Letts am Theater Konstanz Inszenierung: Anja Panse Ausstattung: Annette Meyer Konzept: Der Bühnenraum musste zwei Dinge können. Zum einen sollte er ein Motelzimmer in Oklahoma etablieren, zum anderen ein Geheimlabor der CIA assozieren. So wie man im Stück inhaltlich nicht genau erfährt, was Schein und was Sein ist, so sollte auch der Bühnenraum die visuellen Wahrnehmungen der Zuschauer verschieben. Die Kostüme sind angelehnt an Fotografien von Nan Goldin. Sie etablieren die WHITE TRASH Gesellschaft des mittleren Westens der USA. 3 Presse: “Verwanzt” ist grandios dramatisiert, spannungsvoll und dicht....schnell und atemlos..“ 5. 5. 2015 Junge Welt „Die Inszenierung in der Konstanzer Werkstatt geht unter die Haut.“ 21.4. 2015 Südkurier Videolink: https://www.youtube.com/watch?v=JZdY4IErQ7A 4 2. 2014 DER ZERBROCHNE KRUG | Kleist am Theater Magdeburg Inszenierung: Anja Panse Ausstattung: Annette Meyer Konzept: Dorfrichter Adam erklärt im 1.Akt / 3. Szene: „Mir träumt, es schleppt ein Kläger auf den Richtstuhl mich.“ Dies ist der Grundgedanke unserer Konzeption. Die Verhandlung wird als Alptraum des Richters erzählt. Somit erschufen wir mit der Scheune einen Assoziationraum, in dem Erinnerungen und Ängste lebendig werden. Die Figuren des Dramas werden überzeichnet und im Laufe des Abends immer unheimlicher bis sie sich schließlich in bedrohliche Tiere verwandeln. Wir orientierten uns an Gemälden von Hieronymus Bosch. Presse: „Für alle diese Seltsamkeiten baute Annette Meyer (auch Kostüme) eine riesige Scheune, die die ganze Bühne ausfüllt. Der Regie und den Schauspielern gelingt ganz Eigenes. Genau besehen baut die Regisseurin einen Kaufmannsladen auf, wo sich jeder auswählen kann, was er braucht, um unterhalten zu werden und zugleich Welterfahrung zu erspüren.“ Magdeburger Volksstimme, 20. 10. 2014 5 „So sehr sich das Auge konzentriert, es passiert so viel auf jedem Quadratmeter der Szenerie, dass stets ein Detail zu entdecken bleibt. Dabei ist jede Figur essentiell und in der Lage, das Publikum zu beeindrucken. Ein enormes Lob geht an Ausstattung und Maske, die aus der Bühne einen Spielplatz mit faszinierenden Elementen geschaffen und die Spieler zu Fabelwesen erhoben haben.“ Magdeboogie 18.11. 2014 6 Videolink: http://www.anjapanse.de/index.php?article_id=166 7 3. 2014 DRACULA | Stoker am Volkstheater Rostock Inszenierung und Textfassung: Anja Panse Bühne und Kostüme: Annette Meyer Konzept: Den Stoff DRACULA etablierten wir auf einer Verwandlungsbühne. Viele verschiedene Orte in Transsilvannien und London mussten visuell klar erkennbar gestaltet werden, z.B. das Schloss Grafen, ein Wirtshaus in der Bukowina, eine Irrenanstalt in London. Wichtig war uns die dramatische und emotionale Wirksamkeit der Bilder, geht es doch bei diesem Stück um die großen Dimensionen des Menschseins- um Sterblichkeit versus Unsterblichkeit, Glaube versus Wissenschaft, Moral versus Leidenschaft. Ästhetisch orientierten wir uns stark an der Mode des 19. Jahrhunderts in England, sowie an ihrem Pendant in der damaligen Walachei. 8 Presse: „Anja Panse präsentierte ein aufwendiges Schauspiel von „Dracula“. Sie setzte auf dramatische Dialoge, monumentale Kulissen wie eine steinerne Kapelle, das Schloss des Grafen, eine Irrenanstalt und auf Atmosphäre. Als sich der Raum verdunkelte, die Nebelschwaden aufstiegen, die gerade erst erwachte Vampirfrau Lucy (Franziska Reincke) nur noch in ihren Umrissen zu erkennen war, stockte manchem der Atem.“ 3. 3. 2014 NNN „Dieses Stück überrascht mit dem Bühnenbild (Bühne und Kostüme: Annette Meyer), verblüffend die optische Wirkung, als sich das transsilvanische Gasthaus plötzlich in eine Kutsche verwandelt.“ 3. 3. 2014 Ostseezeitung 9 Videolink: https://vimeo.com/128207918 10 Kontakt: Annette Meyer: 0170- 73 691 71 Anja Panse: 0177- 43 059 48 Mail: [email protected] ANt&ANja Berlin 11
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