Wülflinger Dorfzytig

Ausgabe 4 | 2015 | 11. Jahrgang
4
Herausgeber: Verein Wulfilo
Wülflinger Dorfzytig
Hallo Sulzermax - fünfmal nach Amerika
6
Wasserfreud und Wasserleid 12
Sommerfest der Schule Ausserdorf14
GZA 8408 Winterthur
E D I T O R A L
Herz und Seele des Restaurants
Das Titelbild «Berufe bei der Arbeit» zeigt in dieser Ausgabe den Impressum
Beruf der Restaurationsfachkraft, einer der wohl abwechslungs- Wulfilo
reichsten und menschenbezogendste Berufe, die es gibt.
Wülflinger Dorfzytig
Redaktionsteam
Für die offizielle Berufsbezeichnung, unter der
sich niemand etwas vorstellen kann, hat der
Volksmund zahlreiche andere, treffendere Ausdrücke: edle wie Maître de service, allgemeine
wie Servicepersonal, treffende wie Bedienung,
veraltete wie «Fröilein» oder derbe wie Saalschlitten oder Trinkgeldsäule. Kaum ein Beruf
hat so viele Bezeichnungen, was wohl daran
liegt, dass er zum einen wie kaum ein anderer
unter den Leuten ist, zum anderen wie kaum ein
anderer geschätzt wird.
Herz und Seele des Restaurants
Ohne Bedienung macht es keinen Sinn, ein Restaurant zu führen. Sie ist dessen Herz und Seele.
Mit ihr steht und fällt die Zufriedenheit des Gastes. Sie entscheidet, ob es bei einem einmaligen
Besuch bleibt, oder ob es ein Wiedersehen gibt.
Vor rund 20 Jahren eröffnete in Winterthur ein
neues Pub seine Türen. Neben den damaligen
bestehenden Pubs «Piwi» und «Picadilly» als
drittes auf städtischem Boden. Doch das «Paddy O'Brien's» war anders. Es war nicht nur dem
Namen nach von einem Land angehaucht. Es
war irisch durch und durch. In seinem Aussehen,
vor allem jedoch in seinem Geiste. Dies vor allem
wegen den beiden Restaurationsfachkräften oder treffender: Barkeeper, die aus Kanada und
original aus Irland stammten. So erfolgte die Bestellung vorerst «in english, please».
Barkeeper mit Haut und Haar
David und Toby. Sie machten das gewisse Etwas
aus, den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen englischen und einem irischen
Spitzenpub. Für uns als begeisterte Ferien-Fans
des westlichen und nördlichen Vereinigten Königreichs war das «Paddy's» zu dieser Zeit ein
Ort, an dem wir unser Fernweh stillen konnten.
David und Toby waren zu jener Zeit mit ihrer
zurückhaltend herzlichen Art die wohl professionellsten Barkeeper ausserhalb des Vereinigten
Königreichs. Anstatt vieler lauter Worte überzeugten sie durch ihre arbeitsame, umsichtige
Art. Wo immer ein leeres Glas oder ein knochen2
wulfilo 4 | 2015
überfülltes Körbchen chicken wings auf einem
der Tischchen wartete, es wurde von Zauberhand diskret abgeräumt. Schmutzige Tischplatten reinigten sich von alleine. Dies verschaffte
Ehrfurcht und Respekt. Ich habe nie ein schlechtes oder böses Wort über die Restaurationsfachkräfte im «Paddy's» gehört. Im Gegenteil: Sagten
David oder Toby etwas, war ihr Wort Gesetz. Die
Gäste befolgten es wortlos - egal, in welch ausgelassenem Zustand sie sich befanden.
Ich ging lange Jahre oft und gerne ins «Paddy's».
Zeitweise war es mein zweites Zuhause. Dies,
weil darin Regeln bestanden, und man feststellte, dass man diese einhalten und trotzdem einen
tollen, kurzweiligen Abend erleben durfte. Im
«Paddy's» traf man zu jener Zeit gleichgesinnte
Leute, die oft zu Freunden wurden.
Brigitt Oppliger (bo)
Leitung
Lotti Ruch Buchmann (lrb)Beiträge
Ursula Spühler (usp)
Beiträge
Silvie Weber (web)
Beiträge/Lektorat
Beat Widmer (bw)
Beiträge/Lektorat
Jrene Wendt
Protokoll/Fotos
Silvia Müller
Buchhaltung
Eingesandte Berichte (eg)
Redaktionsadresse
Redaktion Wulfilo
Telefon E-Mail Internet Weststrasse 148
8408 Winterthur
079 302 94 60
[email protected]
www.wulfilo.ch
Layout
Donat Höliner
052 223 05 06
Leben ändert sich
Druck
Doch mit der Zeit kamen neue Leute in das
«Paddy's». Nicht mehr jene, die ein gutes Pub
ehrlich zu schätzen wussten, sondern solche, die
es einfach «Hip» fanden. So wurde das zuvor bewusst Leise plötzlich laut, das bewusst Diskrete
an die Öffentlichkeit gezerrt. Die neuen Restaurationsfachkräfte waren noch professioneller,
aber was fehlte, war zunehmend die Herzlichkeit,
die Authentizität. Und irgendwann war das Fernweh gestillt, und die Heimat fremd geworden.
Neue Zeiten waren angebrochen, und ich merkte, dass auch ich mich verändert hatte. Aber: Irgendwann gehe ich wieder hin, versprochen!
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern speziell den Restaurationsfachkräften einen
abwechslungsreichen,
menschenbezogenen
Sommer und vorerst viel Spass mit der neuen
Ausgabe des Wulfilos.
Beat Widmer
Redaktor
Druckvorstufe: Walker dtp 052 242 25 05
Druck: Lüthi, Print Work 052 222 72 76
Abonnement
CHF 25.– pro Jahr
Auflage
7'800 Exemplare
in alle Haushalte von Wülflingen
Inseratepreise
Höhe 32 mm
1-spaltig, 58 mm CHF 50.–
2-spaltig,
120 mm CHF 100.–
3-spaltig,
180 mm CHF 150.–
Jahresinserate 10 % Rabatt
Daten und Termine
Ausgabe Redaktionsschluss Erscheinen
1/15
12.01.2015
3 0.01.2015
2/15
09.03.2015
2 7. 0 3 . 2 0 1 5
3/15
11.05.2015
29.05.2015
4/15
13.07.2015
3 1 . 07. 2 0 1 5
5/15
07.09.2015
25.09.2015
6/15
09.11.2015
2 7. 1 1 . 2 0 1 5
P E RS Ö N L I C H
Wulfilo im Gespräch
Wulfilos Gesprächspartnerin wohnt seit vielen Jahren in Wülflingen. Heidi Rinderers Unternehmensgeist ist ungebrochen und
Wulfilo war von den spannend erzählten Episoden aus ihrem Leben beeindruckt. | usp
Heidi Rinderer ist in Ebertswil, einem Bauerndorf, das zu Hausen am Albis gehört, aufgewachsen. Zusammen mit drei Geschwistern verbrachte sie die frühen Jugendjahre
in einer ländlichen Umgebung, die ihre Liebe zur Natur prägte. Die Schulzeit hat sie in
bester Erinnerung, vor allem die Mittel- und
Oberstufe mit dem längeren Schulweg nach
Hausen. Bei guten Strassenverhältnissen
legte sie die Strecke mit dem Zweirad zurück, im Winter bei Schneetreiben schnallte sie sich die Skier an, hängte sich den
Rucksack mit dem Lunch um und genoss
das frühmorgendliche Gleiten durch die verschneite Landschaft. 1964 erfolgte für Heidi Rinderer der Umzug nach Winterthur. Die
Berufswahl hatte sie längst getroffen und
konzentrierte sich nun auf das Erreichen
ihres Traumberufes. Sie durchlief in Winterthur die Lehramtsschule mit anschliessender Immatrikulation im Oberseminar, wie
die Ausbildungsstufen zum Lehrerberuf zu
damaliger Zeit hiessen. 1972 übernahm
Heidi Rinderer eine Mittelstufenklasse in
Neftenbach. Drei Jahre später packte sie
die Reiselust und sie reiste in einem uralten
VW-Bus sechs Monate durch Skandinavien.
Zurück in der Schweiz übernahm sie Vikariate, später eine Mittelstufenstelle in Töss.
Familiengründung
Heidi Rinderer und ihr Mann bezogen in den
siebziger Jahren ein Haus in Oberwinterthur. Mit der Geburt des ersten Kindes nahm
die Lehrerin ein berufliches Time out und
gönnte sich eine Familienzeit. Die Sprösslinge zwei und drei ergänzten den Familienbetrieb, und Heidi Rinderer genoss das
abwechslungsreiche Leben mit dem Nachwuchs. Als freie Mitarbeiterin beim Lehrmittelverlag Schubiger realisierte sie als
Autorin das Lehrmittel «Spiele zur Sinnesförderung». Die Familienjahre nutzte Heidi
Rinderer auch für eine Zusatzausbildung
in Erwachsenen- und Elternbildung. An der
Berufs- und Fortbildungsschule leitete sie in
der Folge verschiedene Kurse. Heidi Rinderer ist eine Kämpfernatur. Im Verein für eine
Tagesschule, der 1977 gegründet wurde,
gehörte sie dem Vorstand an, war während
eines Jahres Interimspräsidentin und setzte
sich sehr für die Einführung einer Tagesschule in Winterthur ein. Ebenfalls arbeitete
sie aktiv in Frauengruppen mit.
Neues aus alten Büchern
Die Lehrpersonen der Schule Talhof-Erlen
organisierten vor zwei Jahren gemeinsam
eine Projektwoche. Jede Lehrperson bot
einen Workshop an. Heidi Rinderer ist eine
Leseratte, und Bücher sind ihre Leidenschaft. Daher plante sie mit Schülern der
Mittelstufe, das Buch als Bastelobjekt zu
benutzen. In der Vorbereitung ihres Workshops suchte sie nach Anregungen, auch im
Internet, und entdeckte einen Artikel über
Bookart, - der Kunst am Buch -, der sie sofort in ihren Bann zog. Mit einer Falttechnik
entstehen aus gebrauchten Büchern Kunstwerke. Das Projekt Buchfalten fand grossen Anklang bei der Schülerschaft. Kreativ
zeigten sich die Teilnehmenden am Kurs
und entwickelten unter der Anleitung der
Lehrerin verschiedene kleine Buchobjekte.
Heidi Rinderer war von den gestalterischen
Möglichkeiten des Buchfaltens so fasziniert,
dass sie Stunden an ihrem Werkplatz verbrachte und ihre Ideen in unzählige neue
Kunstwerke einfliessen liess. Die Künstlerin
hat bereits Workshops in den Bibliotheken
Töss und Wülflingen durchgeführt, die teilweise wegen grosser Nachfrage doppelt
geführt werden mussten. Sie gestaltet auf
Anfrage (www.buchart.ch) auch Workshops
im privaten Raum. Im nächsten Januar ist
ein Kurs im Zentrum Obertor geplant.
Hobbies
Beruflicher Wiedereinstieg
Die Jungmannschaft wurde selbstständiger,
und Heidi Rinderer plante eine Rückkehr
ins Berufsleben. Als Unterstufenlehrerin
übernahm sie 1993 eine Stelle im Wülflinger Erlenschulhaus. Mit Begeisterung übte
sie ihren Beruf aus und führte die jüngsten
Schülerinnen und Schüler mit Freuden in
die Geheimnisse des Lesens, Schreibens
und Rechnens ein. Als Ausbildnerin an
der PHZH übernahm sie während Jahren
Praktikantinnen und konnte dadurch ihren
Beitrag zur Ausbildung von Lehrpersonen
leisten. Selber stillte sie ihre Neugierde
während der alljährlichen Weiterbildungen.
Dazu gehörten der teacher-summer in Florida und eine dreimonatige Intensivweiterbildung. Ein bisschen wehmütig verliess sie
im vergangenen Jahr infolge Pensionierung
die geliebten Schulräume.
Heidi Rinderer ist eine sehr aktive Frau.
Sportlich tanzte sie Rock'n'Roll und hat vor
drei Jahren mit Stepptanz angefangen. Als
naturliebender Mensch wandert sie besonders gerne durch Inseln oder ist auch mit
dem Zweirad auf Erkundungsfahrt. Reisen
steht an erster Stelle ihrer Freizeitaktivitäten. Sie hat in allen Himmelsrichtungen die
verschiedensten Ecken Europas aufgespürt,
hat Nordafrika in sicheren Zeiten bereist
und auch Amerika und Japan besucht. Vor
allem fasziniert Heidi Rinderer moderne Architektur und die Malerei, die es auf ihren
Reisen aufzustöbern gilt.
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D O R F L E B E N
Gewerbehaus Taggenberg
Die Püntiker sind enttäuscht über die Mitteilung, dass ihre mit
viel Liebe gestalteten und mit grosser Leidenschaft gehegten Gärten gekündigt wurden.
Platz machen müssen sie für das geplante
Gewerbehaus Taggenberg, das auf einer
Fläche von 10‘000 Quadratmetern auf
dem Areal unterhalb des Hundetrainingplatzes (Riedhof-/Taggenbergstrasse) ge­
baut werden soll.
Geplant ist die Gründung einer Genossenschaft und das Erstellen eines Gewerbehauses im Baurecht. Ziel ist es, die
Räumlichkeiten an die Mitglieder zu möglichst günstigen Konditionen zu vermieten.
Läuft alles nach Plan, wird im 2017 gebaut, und ein Jahr später sollen die ersten Mieter/Genossenschafter ihre Räume
beziehen können.
«Es gibt keine Verkaufsflächen», betont
Irion. Diese würden zwar Einnahmen generieren, aber das ist nicht das Ziel der
Genossenschaft. «Wir wollen günstigen
Raum für das produzierende Gewerbe
und für Lager. Räumlichkeiten gibt es viele, aber die Mietzinsen sind derart hoch,
dass sie für Kleinunternehmer nicht bezahlbar sind.»
Stefan Irion, Initiant des Projektes, weist
unter anderem auch darauf hin, dass es
durch den idealen Standort des Gewerbehauses nicht mehr Lärm geben und dass
das Verkehrsaufkommen durch den Autobahnanschluss minimal zunehmen wird.
Liegt die Baubewilligung vor, und nimmt
das Ganze Gestalt an, berichten wir im
Wulfilo wieder über das Projekt.
www.gewerbehaus-taggenberg.ch
Tradition lebt weiter
Das OK Dorfet lädt am 29./30. August zum Verweilen auf dem
Festgelände ein.
Zusammen mit dem OK haben die Vereine
und Helfer ein buntes und attraktives Fest
für Alt und Jung, Gross und Klein auf die
Beine gestellt.
Verschiedene Ausstellungen und Attraktionen warten auf Sie. Chilbibetrieb und Festwirtschaften freuen sich auf Ihren Besuch,
und das kulinarische Angebot ist genauso
vielfältig wie das der Getränke und sollte
keine Wünsche offen lassen.
«Rund ums Wülflinger Wasser» lautet das
diesjährige Thema des Ortsmuseums Wülflingen. Die interessante und sehr schöne
Ausstellung behandelt u.a. die Wasserver4
wulfilo 4 | 2015
sorgung von früher und jetzt und ist ganz
sicher einen Besuch wert.
Die JWG Eulach hat sich zu ihrem Jubiläum
selbst ein Geschenk gemacht und lädt alle
Festbesucher zu einem Konzert (Ilnow, Flava
Sauce, Los Yukas) am Samstagabend ein.
Auch die Männerriege möchte mit einem
«Musikwagen» und den Bands Ricky and the
Balladeers am Samstag und Jud Acoustic
am Sonntag für eine tolle Stimmung sorgen.
Alle weiteren musikalischen und kulinarischen Highlights, die Standorte sowie die
übrigen Angebote finden Sie in unserem
Flyer.
Eine Wülflinger Firma und ihre Partner unterstützen mit ihrem Erlös von der Dorfet die
wichtige Arbeit der Stiftung «Wunderlampe».
Auch dieses Jahr ist die Dorfet in der Nacht
zu Sonntag bis 3 Uhr geöffnet. Wir hoffen
auf das Verständnis der Anwohner, bitten
aber auch gleichzeitig die Festbesucher um
Rücksichtnahme.
Eine Dorfet wäre undenkbar ohne die finanzielle Hilfe von Gönnern und Sponsoren. All
ihnen gehört ein herzliches Dankschön! In
den Dank einschliessen möchten wir alle
Hausbesitzer für die Zurverfügungstellung
von Räumlichkeiten und Vorplätzen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Begegnungen
und eine unvergessliche Dorfet 2015.
OK Dorfet Wülflingen
D O R F L E B E N
Sommer-Wettbewerb
Wulfilo war mit Velo und Kamera unterwegs. Dabei hat er viele schöne Sujets im
«Dorf» Wülflingen entdeckt.
Frage: Wo stehen diese beiden Häuser?
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Z E I T Z E U G E N
Hallo Sulzermax - fünfmal nach Amerika
Nach den Überredungskünsten von Bekannten hat Max Schwarz
noch einmal zur Feder gegriffen. Seine endgültig letzte Geschichte
handelt von fünf Reisen über den Nordatlantik in Begleitung seiner Frau und von einem hartnäckigen Kolbenfresser *.
Im Februar 1957 bekam ich Bericht vom
Montagebüro, ich müsse für eine Reise
auf die M.S. Aegean Dolphin 6SD72, sie
hätten Kolbenprobleme. Also fuhr ich
nach Hamburg. Es war ein griechisches
Schiff, das seine erste Reise mit einem
englischen Monteur von Clark-Sunderland bereits überstanden hatte, aber mit
einem Kolbenfresser an Zylinder Nr. 1.
Der Mann von Clark war leider nicht mehr
Newport/News (Virginia), um Eisenerz
zu laden. Mit beladenem Schiff fuhren wir
über den Nordatlantik zurück nach Hamburg. Etwa auf halber Strecke wurde ich
nach dem Nachtessen gerufen, ich solle
sofort kommen. Was ich dann sah, hatte
ich noch nie gesehen, das war ein regelrechtes Feuerwerk. Zwischen den Ölabstreifringen kamen mächtige Feuergarben
heraus. Sofort stoppte ich die Brennstoff-
Der Frachter mit den Kolbenfressern Foto: Max Schwarz
anwesend. Die Besatzung schien in Ordnung zu sein, der Kapitän nett, der Chief
war schon älter und ein ruhiger Mann. Er
meinte, sie seien froh, einen Monteur aus
Winterthur zu haben, der Engländer habe
das nicht tragisch genommen, das könne
eben einmal vorkommen.
Die Fahrt ging mit leerem Schiff nach
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zufuhr. Dann wurde die Drehzahl reduziert
und die beschädigte Stelle abgekühlt. Betroffen war Zylinder Nr. 3 auf Auspuffseite. Dann fuhren wir mit normaler Drehzahl
aber nur fünf Zylindern weiter nach Hamburg. Dort wurde der Kolben ausgebaut,
die beschädigte Stelle poliert, dann der
Kolben wieder eingebaut.
Ich meldete dem Kapitän, dass ich nun
nach Hause fahre wie abgemacht. Aber
da kam ich an die falsche Adresse. Davon wisse er nichts, sagte er, für ihn sei
das Problem noch nicht gelöst, warum
ich denn unbedingt nach Hause wolle. Ich
erklärte, dass ich erst kürzlich von einer
siebenmonatigen Garantiefahrt auf der
«Doris» zurück sei, ich könne meine Frau
nicht ständig allein lassen. Da lachte er
und meinte, kein Problem, der Reeder
sei auf Weltreise, seine Wohnung sei frei.
Ich solle sofort Sulzer telegrafieren, sie
möchten meine Frau nach Hamburg schicken. Ich war sehr überrascht und erfreut
über das einmalige Angebot.
Meine Frau Marica war begeistert, und
am andern Morgen um zehn Uhr war sie
schon in Hamburg. Vom Kapitän wurde
sie herzlich mit einem Ouzo
begrüsst. Dann machten wir
uns auf, um Hosen zu kaufen, denn sie war die einzige
Frau an Bord, was aber nicht
nötig gewesen wäre! Auf der
Personalliste figurierte sie
offiziell als Stewardess!
Dann ging die Reise nach
Norfolk (Virginia). Marica
lebte sich schnell ein, war
öfters auf der Brücke, wo sie
alle Deckoffiziere kennen
lernte. Wenn der automatische Kompass eingestellt
war, manchmal auch ganz allein! Wir hatten einen deutschen Elektriker, der gerne mit uns plauderte. Und
nicht zu vergessen Jimmy,
der englische Funker, ein
sympathischer Mann, der
immer einmal ein Bierchen
über den Durst trank. Mit
den Maschinisten machte
sie Bekanntschaft bei den
Mahlzeiten. Der Kapitän entpuppte sich in
der Folge als perfekter Gentleman: Als er
erfahren hatte, dass Marica rauchte, versorgte er sie mit Woodbines, den damals
bekannten Damenzigaretten.
Die Fahrt mit leerem Schiff verlief normal,
bis dann nach dem zweiten Tag ein Sturm
der Windstärke 7 (See türmt sich) auf-
Z E I T Z E U G E N
kam. Er ging allerdings schnell vorbei, wir
wurden nicht seekrank. Am fünften Tag
brach jedoch erneut ein Sturm los, und
diesmal erwischte es Marica. Auf dem
Weg zum Morgenessen kam sie an der
Küche vorbei, wo gerade Fische zubereitet wurden. Der Geruch war zu viel für sie,
sie trat schleunigst den Rückzug in die
Wohnung an.
Mit Eisenerz beladen fuhren wir zurück
nach Rotterdam, diesmal ohne Zwischenfälle und ohne Kolbenfresser. In Rotterdam mussten wir weit draussen anlegen
und mit Spidobooten in die Stadt fahren.
Am zweiten Tag bekamen wir überraschend Besuch von Ingenieur Hochueli,
der erfahren hatte, dass wir in der Stadt
seien. Wir wurden ins Chalet suisse im
Park zum Abendessen eingeladen.
Nach einem gemütlichen Abend machten wir uns auf den Rückweg zu den
Spidobooten. Als wir zur Passerelle kamen, tauchten vier sturzbetrunkene Norweger auf. Obschon sie sich aneinander
festhielten, fiel einer ins Wasser und
konnte nur mühsam wieder herausgeholt werden. Als wir beim Schiff ankamen, die nächste Überraschung: Es war
schon fast entladen, man musste über
eine Strickleiter an Bord. Marica erklärte energisch, dass sie das nicht mache.
Für die Holländer kein Problem, sie wurde mit den beiden Schaufeln des Krans
hochgehievt, während ich auf der Strickleiter nach oben turnte.
Die nächste Fahrt mit leerem Schiff ging
wieder nach Norfolk. Auf dem Rückweg,
diesmal nach Hamburg, hatten wir auf
halber Strecke erneut einen Kolbenfresser auf Auspuffseite, an Zylinder Nr. 5.
Also fuhren wir schon wieder mit nur fünf
Zylindern über den Atlantik. Einen Tag
später kam der Befehl, Trinkwasser zu
sparen und nicht mehr zu duschen. Der
neue Deckoffizier, der seit Norfolk bei
uns war, hatte vergessen, den Trinkwassertank aufzufüllen! Abgesehen davon
verlief die Fahrt problemlos.
In Hamburg dann eine Überraschung: Die
Frau des Kapitäns gesellte sich mit dem
vierjährigen Sohn Toni zu uns. Sie war
eine sehr sympathische Engländerin aus
Liverpool. Die beiden weiblichen Gäste
an Bord verstanden sich auf Anhieb gut,
obschon Marica praktisch kein Englisch
sprach. Der kleine Toni war natürlich
Hahn im Korb, die Besatzung nannte ihn
Tonaki. Meistens war er bei seinem Vater auf der Brücke. Morgens kam er oft
zu meiner Frau. Dann klopfte er an die
Türe und fragte höflich: «Missis Schwarz,
Missis Schwarz, may I come in please?»
Der aufgeweckte Junge hatte gleich gemerkt, wie es um die Englischkenntnisse
von Marica bestellt war und versuchte,
diese Lücke mit Bildern in Zeitschriften
zu füllen, z. B. Affe heisst monkey, Taube
heisst pigeon, und so weiter.
In Norfolk angekommen, die grosse Enttäuschung: Ich durfte nicht von Bord,
obschon der Zöllner mich noch vom letzten Mal kannte, ich war nicht auf der Lis-
Tonaki, der kleine Englischlehrer
Foto: Max Schwarz
te. Als ich zu fluchen begann, sagte er:
«Max, es tut mir leid, aber ich darf dich
nicht an Land lassen; wenn etwas passiert, verliere ich meine Stelle.» Dagegen
ging Marcia mit der Kapitänsfamilie auf
Landausflug. Mit voller Ladung und bei
gutem Wetter ging die Fahrt wieder los.
Aber dann schon wieder ein Kolbenfresser auf Auspuffseite, diesmal an Zylinder
Nr. 4. Also wieder mit nur fünf Zylindern
zurück nach Amsterdam, wo wir den Kolben in Ordnung brachten.
Der Kapitän fragte mich, ob ich jetzt die
Ursache des Kolbenfressers kenne. Ich
war mir ziemlich sicher, dass Clark bei
der Montage alle Kolben bei jedem Zylinder schlecht ausgemittelt hatte. Über
die Behebung des Schadens mussten
jedoch andere entscheiden, jemand von
Clark und von Sulzer. Der Kapitän, der
offenbar bei der Reederei sehr viel zu sagen hatte, wollte das in die Wege leiten.
Erneut fuhren wir mit leerem Schiff nach
Norfolk und mit voller Ladung zurück
nach Hamburg. Unterwegs die böse
Überraschung, ein erneuter Kolbenfresser auf Auspuffseite, diesmal hatte
es Zylinder Nr. 2 erwischt. Das war nun
schon der fünfte! In Hamburg gab es
tatsächlich eine Besprechung mit dem
Betriebsleiter von Clark-Sunderland und
Ingenieur Klossner von Sulzer Winterthur. Als Klossner von den fünf Kolbenfresser-Episoden hörte, sagte er sofort
«schlecht ausgemittelt».
Nach langer Diskussion einigte man
sich auf den Vorschlag von Kapitän und
Chief. Sie glaubten, die Leistung würde
nicht stark geschmälert, wenn die Kolben etwas abgedreht würden – offenbar
sprachen sie aus Erfahrung! Das würde
schneller gehen als nochmals ausmitteln. So wurde es dann gemacht. Das
Schiff ging auf die Howaldwerft, wo es
wie am Schnürchen lief. Alle Kolben wurden ausgebaut, die Ringe entfernt, dann
ging es auf die Drehbank. Nachher wurden die Kolben wieder eingebaut. Wie
viel abgedreht wurde, wusste ich nicht,
hoffte aber, dass sie nun Ruhe haben
würden.
Die Kapitänsfrau reiste mit Toni ab, und
auch Marica und ich machten uns auf
den Heimweg. Montagechef Schläpfer
hatte mich zurückbeordert, ich müsse
unbedingt wieder einmal einen WK machen. Mein Nachfolger Rudi Heimberg
machte noch zwei Reisen auf der «Dolphin», diesmal ohne Kolbenfresser.
Für Marcia und mich waren die fünf Fahrten hin und zurück über den Nordatlantik
ein ganz besonderes Erlebnis, an das wir
uns gerne erinnern, und auch die Kontakte mit der liebenswürdigen Kapitänsfamilie werden wir nie vergessen.
Max Schwarz
*) Kolbenfresser:
Aufrauen der Kolbenoberfläche infolge
Überhitzung, wenn das Spiel zwischen
Kolben und Zylinder zu knapp ist.
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Schlussfeier am Strickhof
3 Hofmitarbeiterinnen und Hofmitarbeiter konnten am 6. Juli am
Strickhof in Wülflingen ihre Urkunden und Semesterberichte in Empfang nehmen.
Die 3 glücklichen Hofmitarbeiterinnen und Hofmitarbeiter an ihrer Schlussfeier am Strickhof
in Wülflingen
Viele Gäste fanden sich diesen Montag,
den 6. Juli 2015, am Strickhof in Wülflingen ein, um den erfolgreichen Ausbildungsabschluss von 3 Hofmitarbeiterinnen und Hofmitarbeitern zu feiern.
Vom Hofmitarbeiter zum EBA
Oliver Wegmüller begrüsste die Lernen-
den, ihre Angehörigen und die weiteren Gäste. Der stellvertretender Leiter
Grundbildung Landwirtschaft & Tierberufe am Strickhof erklärte den geringen
Bestand der Abschlussklasse damit,
dass von den ursprünglich 9 Lernenden
vier den Anforderungen nicht gewachsen waren und zwei die Möglichkeit
hatten, in den Lehrgang mit Eidgenössi-
schem Berufsattest (EBA) zu wechseln.
Anschliessend zeigten die Absolventinnen und Absolventen mit einem unterhaltsamen Quiz, an dem sich auch die
Hofmitarbeiterinnen und Hofmitarbeiter
des ersten Ausbildungsjahrs beteiligten,
was sie in ihrer zweijährigen Ausbildungszeit am Strickhof gelernt hatten.
Dann übergab Klassenlehrer Karl Kupper den erfolgreichen Lernenden ihre
Urkunden und Semesterberichte.
Die Ausbildung für Hofmitarbeiterinnen
und Hofmitarbeiter richtet sich an Lernende mit besonderen Bedürfnissen.
Auf der Basis einer Ausbildungsvereinbarung absolvieren sie während zweier
Jahre eine Ausbildung auf einem landwirtschaftlichen oder paralandwirtschaftlichen Betrieb. Gleichzeitig besuchen sie
einmal pro Woche den berufskundlichen
und allgemeinbildenden Unterricht inklusive Sportunterricht am Strickhof.
Zum Abschluss der Ausbildung erstellt
der Strickhof in Zusammenarbeit mit
dem Ausbildungsbetrieb ein kantonales
Abschlussdokument.
Nach dem Quiz hatten die Gäste im Rahmen eines Apéros mit feinen Getränken
und Gebäck vom Strickhof die Möglichkeit, Einblick in die schriftlichen Vertiefungsarbeiten der Hofmitarbeiterinnen
und Hofmitarbeiter zu nehmen. Nach
dem anschliessendem Lieblings-Mittagessen der Lernenden, Schnitzel mit
Pommes frites, klang die Feier gemütlich
aus.
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D O R F L E B E N
Pferde, Reiter und ein gesunder Geist
Der Kavallerie-Verein Winterthur und Umgebung ist ein sehr lebendiger Verein und organisiert schweizweite Sportanlässe. Seit
2009 finden diese Events in der Raiffeisen Pferdesportarena im
Sporrer in Winterthur statt. Zurzeit wird diese erweitert.
Die imposante Halle gehört dem Kavallerieverein Winterthur und Umgebung. Sie
ist die grösste in der Ostschweiz. Auf dem
Areal finden regionale und nationale Pferdesportanlässe statt. Zum Beispiel orga-
nisiert der Verein die Dressur-Sporttage,
welche vom 20. bis 23. August durchgeführt werden. Pferde und Reiter aus der
ganzen Schweiz werden in diesen Tagen
anmutig und elegant ihr Programm de-
monstrieren und dabei versuchen, keine
Fehler zu machen. Jedermann/-frau kann
das Schauspiel aus der Nähe betrachten.
Die Sporttage können kostenlos besucht
werden und auch ein Festzelt steht bereit.
Aber nicht nur Dressur-Tage stehen in der
Halle im Sporrer bevor. Ende September
findet eine Springkonkurrenz und im März
ein Military-Anlass statt. Ja, der Kavallerieverein ist ein sehr lebendiger Verein. So
soll es auch bleiben – der Verein bereitet sich auf die Zukunft vor. Zurzeit wird
die Anlage im Sporrer erweitert. Der Zwischenboden wird verlängert. Es entstehen dadurch weitere Tribüne-Plätze, von
wo aus die Shows komfortabel genossen
werden können. Auch die Reiterstube wird
vergrössert. Sie bietet zukünftig rund 180
Personen Raum. Der Raum kann gemietet werden. Ein sicherlich spezieller Ort für
Anlässe, es existiert eine ganz besondere
Atmosphäre. Es duftet wunderbar nach
Holzspänen und man blickt direkt in die
Reithalle.
Brigitt Hunziker Kempf
Zuschauer erwünscht!
Der Kavallerie-Verein Winterthur und
Umgebung wurde 1895 gegründet.
Heute hat er rund 280 Mitglieder. Die
meisten von ihnen kommen aus dem
rund 15 Kilometer grossen Einzugsgebiet. Der Verein organisiert nationale
und regionale Anlässe, die von jedermann/-frau als Zuschauer besucht
werden können. Aktuelle Anlässe: Nationale Dressurprüfungen Winterthur, 21.
– 23. August 2015; Pferdesporttage
Winterthur, 24. – 27. September 2015;
CC Indoor-Trophy, 12. + 13. März 2016.
(Weitere Informationen:
www.kvwinterthur.ch)
wulfilo 4 | 2015
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D O R F L E B E N
Wasserfreud und Wasserleid
Wie war das noch, als das Wasser aus der Brunnenröhre kam und
an der Töss die Maschinen ratterten? Diese und viele andere Wassergeschichten erzählt die neue Ausstellung des Vereins Dorfmuseum an der Dorfet 2015. | web
«Opferfreudig hatten die Gemeindebürger trotz zaghaften Mahnens einiger Schwarzseher die Schaffung dieses
grosszügigen Werkes beschlossen. Kein
Wunder, dass das Wasserfest vom Montag grossartig wurde», begeistert sich der
«Weinländer» anlässlich des 50-jährigen
Jubiläums der Wasserversorgung Wülflingen im Jahr 1941.
Das war keine Übertreibung eines hochgestimmten Schreibers. Morgens am Eröffnungstag schallten Kanonenschüsse
durch das reichgeschmückte Dorf, worauf
Behörden, Abgeordnete und Experten «in
geschlossenem Zuge» zum neuen Reservoir bei Neuburg marschierten. Im Dorf
paradierte zum letzten Mal vor dem Ruhestand die alte Feuerwehr mit ihren Uniformen und den hohen Kürassierhelmen,
samt Material und den beiden Feuerspritzen. Dann der unbestrittene Höhepunkt,
die neu geschaffenen Hydrantenzüge, die
neuen Uniformen und die beweglichen
Schlauchwagen. «Die Wasserstrahlen der
Hydranten schlugen hoch über die höchsten Dächer der Häuser, so etwas hatte das
Dorf noch nie gesehen», so der Bericht
über die beeindruckende Demonstration
der modernisierten Brandbekämpfung.
Das Wasser kommt ins Haus
Fast wie eine Kapelle: Das alte Reservoir Hüslihof zeugt noch heute vom damaligen Fortschritt.
Foto: Rolf Gutmann
Hydrantencorps aus Wülflingen um 1910. Zweiter von links hinten: Julius Deller sen., einstmals
Mitinhaber des Baugeschäftes Wülflingen. Foto: Sammlung Armin Herter
12
wulfilo 4 | 2015
Dank seiner Quellen in den umliegenden
Hügeln hatte Wülflingen meistens genügend Wasser zur Verfügung. Von den
Quellen wurde es in hölzernen Röhren zu
den öffentlichen oder privaten Brunnen
geleitet. Die so genannten «Teuchel» waren der Länge nach durchbohrte Stämme
von Tannen, Föhren und Lärchen. Verantwortlich für die Bohrungen, den Unterhalt
der Teuchel und der Brunnen war der
Brunnenmeister.
In trockenen Sommern konnte es allerdings zu Wassermangel kommen. Vor
allem in der zweiten Hälfte des 19. Jh.,
als die Bevölkerung wuchs und einige
Quellen versiegten, wurde die Lage prekär. Pläne für den Bau einer zentralen
Wasserversorgung gab es schon 1874.
Dann verwüstete 1876 die hochgehende Eulach das Dorf. Die Schäden belasteten das Gemeindebudget derart, dass
die Wasserversorgung auf spätere Zeiten vertagt werden musste. Schliesslich
wurde sie 1891 vollendet. Die Chomberg-Quellen lieferten dem Reservoir
Hüslihof bei Neuburg das Wasser für die
Dorfbevölkerung.
Besonders die Frauen waren unglaublich erleichtert über die Neuerung. Vorbei die Zeiten des mühsamen Wasserschleppens, vor allem in harten Wintern.
«…milchweiss floss der Strahl und wurde
mit jedem Tag klarer, es war wie im Traum,
D O R F L E B E N
auf einmal Wasser in Fülle und im Haus zu
haben», schildert eine Dorfbewohnerin die
Revolution im dörflichen Alltag.
Anschauen, anfassen
Die neue Ausstellung erzählt in Text und
Bild von Brunnen und ihrer Geschichte,
von Bächen und Flüssen, von Wassernutzung, Badefreuden und Hochwasserleid.
Wie es von oben aussieht, zeigt ein Film
über die Wülflinger Wasserlandschaft aus
der Vogelperspektive, an einem Modell
wird der Wasserkreislauf veranschaulicht.
Auch dieses Jahr können Interessierte
sich als Experimentatoren zum Thema
versuchen.
Die Kaffee- und Weinstube verwöhnt mit
Köstlichkeiten aus den «Hausbäckereien»
oder neu mit einem Tropfen aus dem nahen Rebberg.
Die Ausstellung «rund ums Wülflinger
Wasser» im Kirchgemeindehaus ist geöffnet am:
Samstag, 29. August 2014, 14 – 19 Uhr
Sonntag, 30. August 2014, 11 – 18 Uhr
Infos: Roland Herter, 052, 222 55 49,
[email protected]
Der Verein Dorfmuseum ist online:
http://museum-wuelflingen.jimdo.com/
Auf Ihre Besuche freuen wir uns.
Projekt «Roter Tropfen»
An einer Teamsitzung vor etwas mehr
als einem Jahr haben wir uns entschieden, in der Schulergänzenden Betreuung
Langwiesen, ein längerfristiges Projekt
zu starten.
In einer so kurzlebigen und auf Individualismus basierenden Zeit scheint es uns
wichtig, die Kinder für etwas Sinnvolles
zu sensibilisieren. So sind wir durch eine
Mitarbeiterin aus der Betreuung auf das
Projekt «Roter Tropfen» gestossen. Der
Verein unterstützt die lokale Stiftung
«Espirtu de Amor» welche einen Mittagstisch im Armenviertel «La Playa» in Barranquilla/Kolumbien unterhält.
Eines der erklärten Ziele des Vereins ist
es, die Anzahl der unterernährten Kinder
im Viertel «La Playa» zu senken.
Vor etwa einem Jahr haben wir den Kin-
dern einen DVD über den Mittagstisch in
Kolumbien gezeigt. Wir haben gezeichnet
und Brieffreundschaften aufgebaut. An
einem Eltern-Kind-Anlass haben wir ein
wunderbares Buffet mit Köstlichkeiten
aus Südamerika organisiert. Für die Kinder gab es Spiele ebenfalls aus diesem
Kontinent. Eine engagierte Mitarbeiterin
des Projektes hat uns zusammen mit
ihrem Partner den Mittagstisch sehr eindrücklich vorgestellt. Wir haben das Jahr
hindurch Spiele aus der Schweiz zum Teil
selber gebastelt und diese an Weihnachten freiwilligen Helfern mitgegeben, die
nach Kolumbien reisten. So sind die Kinder und der Mittagstisch aus Barranquilla
immer sehr präsent bei uns in der Betreuung. Ganz aktuell haben wir in der ersten
Juni-Woche eine «Roter Tropfen Woche»
durchgeführt. Wir haben gebastelt und
gebacken. Eltern, Lehrpersonen und weitere Interessierte wurden eingeladen, um
die hergestellten Sachen zu bewundern
und zu kaufen. Es freut uns, dass uns viele, vor allem Eltern, unterstützt haben. So
können wir etwa 1500 Franken spenden.
Wir sind glücklich, dieses Geld an einen
Ort zu schicken, den wir gut kennen und
hinter dem wir persönlich stehen! Der
Kontakt der Kinder zwischen den Kontinenten wird mit weiteren Aktivitäten
fortgeführt.
Susanna Reutimann
Leiterin Schulergänzende Betreuung
Langwiesen
www.rotertropfen.ch
wulfilo 4 | 2015
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J U G E N D
Sommerfest der Schule Ausserdorf
Alle drei Jahre findet im Schulhaus Ausserdorf ein Sommerfest
statt.
Dieses Jahr haben drei Frauen aus dem
Elternrat zusammen mit einem Lehrerinnenteam und der Schulleitung das Fest
organisiert. Es war ideales Wetter für
ein Sommerfest zum Thema «Ausserdorf
bewegt».
Um 16:30 Uhr begannen die Schulleiter
mit einer Ansprache. Die Schüler zeigten
den ganzen Abend Vorführungen auf der
14
wulfilo 4 | 2015
Bühne und auf dem Hartplatz oder organisierten Aktivitäten zum Thema «bewegt».
Es gab zum Beispiel ein Glücksrad, einen
Hindernisparcours, ein Tischtennisturnier,
eine Legorobotik-Vorführung, eine Minigolfanlage, Spiele vom Schülerrat, ein
Kinderspielparadies, einen Flohmarkt und
eine Seilbrücke von der Cevi.
Auf der Bühne zeigten die Tänzer vom
Dance Studio Liba Borak viele Stepptänze. Der Jodelchor Oberi sang zusammen
mit den Erstklässlern, Schüler präsentierten Jonglier-Kunststücke und Rope Skipping. Auch der Frauenchor Wülflingen, die
Tambouren der Stadtjugendmusik und die
Blasmusik Edelweiss traten auf.
Daneben konnten die Gäste feine Sachen essen. Es hatte einen Wurststand,
Getränke und Kuchen, einen Softeisstand
und gebrannte Mandeln. Es gab ein Auto,
das hinten drin Pizza buk. Das ganze
Schulgelände wurde von der Betreuung
geschmückt.
J U G E N D
Es waren zirka 950 Leute angemeldet, es
kamen aber noch viele unangemeldete
dazu. Als Abschluss um neun Uhr abends
zündete ein Feuerkünstler mit den Lehrpersonen drei Vulkane an.
Geschrieben von Timo Pfeiffer und Severin
Spahni aus der Klasse 4a.
Interview mit einem 4.Klässler der
Schule Ausserdorf
Was hast du bis jetzt gemacht?
Ich bin gerade angekommen und habe
mir etwas zum Trinken geholt.
Was gefällt dir bis jetzt am besten?
Mir gefällt es, dass Getränke und Kuchen gratis sind.
Was denkst du, wie viele Leute sind
etwa hier?
Etwa 1000 Personen.
Danke für das Interview.
Interview mit Hansjürg Brauchli, Schulleiter der Schule Ausserdorf
Wie viele Leute hat es hier etwa?
Es sind rund 1000 Leute angemeldet.
Was hat Ihnen bis jetzt am besten
gefallen?
Die Darbietung auf der Bühne. Vor allem der Jodlerklub und die Stepptänzer.
Wie lange brauchten die Lehrer bis alles organisiert war?
Die Lehrer fingen im letzten September mit den ersten Vorbereitungen an.
Danke für das Interview.
Interview mit einem Vater
Wie hat es Ihnen bis jetzt gefallen?
Mir gefällt sehr gut.
Haben Sie schon eine Show auf der
Bühne gesehen?
Leider noch nicht, ich bin erst gerade
angekommen. Ich habe erst ein paar
nette Leute gesehen.
Haben Sie das Essen gut gefunden?
Ich bin noch nicht mal zum Essen
gekommen.
Hat Ihnen bis jetzt etwas besonders gut
gefallen?
Die gute Stimmung.
Was denken Sie, wie viele Leute sind
etwa hier?
Vielleicht etwa 500.
Danke für das Interview.
FDP-Ortsgruppe Wülflingen
Lädt ein zum traditionellen
Wülflinger-Dorfrundgang
Samstag, 5. September 2015, 14:00 Uhr
Treffpunkt: vor der reformierten Kirche Wülflingen
Liebe Wülflingerinnen und Wülflinger
Wer weiss schon, dass in Wülflingen am Lindenplatz die Richter Urteile
fällten oder das damalige Bauerndorf sogar über einen eigenen Galgen
verfügte? Diese und andere historische Besonderheiten erfahren die
Teilnehmenden am Dorfumgang, der am Samstag, 05. September 2015,
bereits zum 17. Mal stattfindet. Besammlung ist um 14 Uhr bei der
reformierten Kirche. Als Referent, wird Heinz Pantli, Bauhistoriker, uns
durch das Dorfzentrum führen und die aktuelle und vergangene Vielfalt
Wülflingens zeigen. Der Rundgang endet mit einem Apero ca. um 16
Uhr.
Der Rundgang wird von der FDP Wülflingen-Töss organisiert und richtet
sich sowohl an Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger, aber auch an alle
Interessierte in und ausserhalb Wülflingens.
Anmeldungen bitte telefonisch oder schriftlich bis am Donnerstag,
3. September 2015 an Herrn Adrian Frisch, Tel. 079 621 97 15,
E-Mail: [email protected]
Auf zahlreiches Erscheinen freut sich der Vorstand der Ortsgruppe
Wülflingen/Töss.
wulfilo 4 | 2015
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D O R F L E B E N
Das Wyden Festival ein grossartiger Erfolg
Wunderbares Wetter und viele Besucher trugen dazu bei, dass das
Festival ein Ort der Begegnung wurde.
Bei bester Stimmung genossen die Gäste eine bunte Palette aus musikalischer
Unterhaltung, Marktstimmung, Spiele und
einem grossen kulinarischen Angebot.
Für gute Laune sorgten dabei die Konzerte der Dschungelband, der Jumping
Notes und der Frauenband Kick La Luna.
Grossen Anklang fanden auch die Aktivitäten auf dem Gelände: Wydenmarkt,
Eigenprodukteverkauf, Bilderausstellung,
Ponyreiten und Spiele für Gross und Klein.
Die Festwirtschaft unter schattenspendenden Bäumen lud zum Verweilen und
gemütlichen Plaudern bei feinem Gebäck
und Torten aus der Hausbäckerei ein. Für
südländisches Flair sorgte nicht nur das
warme Wetter, sondern auch das speziell
gebaute Grotto mit gluschtigen Tessiner
Spezialitäten.
Die beiden Aufführungen der Theatergruppe Brühlgut Stiftung mit dem Stück
«Das ängstliche Herz» waren ein totaler
Renner. Viel Applaus erntete auch die
Tanz- und Bewegungsgruppe mit ihrer
aktuellen Show.
Beim ökumenischen Gottesdienst am
Sonntag war das Festzelt randvoll. Durch
das Mitwirken der Musikgesellschaft
Edelweiss und dem anschliessenden
Platzkonzert fand das Festwochenende
einen würdigen Abschluss.
Ueber zweihundert Helferinnen und Helfer aus der Brühlgut Stiftung haben vor
und hinter den Kulissen zum guten Gelingen beigetragen und damit das Wyden
Festival zu einem Ort der Begegnung
gemacht.
Plaudern unter schattenspendenden Bäumen
Gefülltes Zelt am Samstag
Tanz- und Bewegungsgruppe
Schminken
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wulfilo 4 | 2015
D O R F L E B E N
Dschungelband
Oekumenischer Gottesdienst
Begegnungsort Holzlegi
Plaudern, Spielen, Jassen oder einfach nur gemütlich zusammensitzen, das ist auch in den Sommerferien möglich.
Der Begegnungsort vom Verein Leben in
Wülflingen ist ganzjährig geöffnet. Jeweils
montags und donnerstags von 14.00 bis
17.00 Uhr.
Ein gemütlicher Nachmittag ist Ihnen
sicher - dafür sorgen die freiwilligen
Helferinnen.
Zudem findet einmal monatlich ein LottoNachmittag statt und jeden 1. Montag
im Monat ein spielerisch gestaltetes
Gedächtnistraining.
Am Montag, 10. August wird im heimeligen und schattenspenden Garten das
Feuer angezündet.
Auf dem Grill brutzeln ab 15 Uhr Bratwürste und Cervelats. Daneben stehen
Brot und Getränke für Besucherinnen und
Besucher bereit.
Willkommen sind Jung und Alt, Klein und
Gross, Mitglieder und Nichtmitglieder.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mit einem bescheidenen Jahresbeitrag von 20 Franken unterstützen Sie
den Verein Leben in Wülflingen und
ermöglichen, dass der Begegnungsort
und das Angebot Sackgeldjob weitergeführt werden können.
Wünschen Sie dem Verein beizutreten,
füllen Sie bitte den Talon aus und senden ihn an unsere Aktuarin:
Anita Steffen, Holzlegistrasse 6,
8408 Winterthur. Herzlichen Dank!
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Beitrittserklärung
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Der Vorstand bedankt sich recht herzlich. Sie erhalten eine kurze Bestätigung mit Einzahlungsschein.
wulfilo 4 | 2015
17
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D O R F L E B E N
Mai-Kaffee auf dem Frohsinnareal
Werner Stahel (Mitte) empfängt illustre Gäste
den Mai-Kaffee sauber hergerichtet und
auch die Bäume geschnitten. Herzlichen
Dank! Der Gedankenaustausch mit Stadt-
präsident Mike Künzle und Bauvorsteher
Josef Lisibach über die laufende Projektierung wurde sehr geschätzt.
Die ersten Gäste haben Platz genommen Musik sorgt für Bewegung
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bewahrungsort. Falls Sie im
Zimmer über keinen Safe ver­
fügen, oder dieser zu klein ist,
geben Sie Ihre Wertgegenstän­
de in die Obhut des Hotels.
Schliessen Sie Ihr Zimmer im­
mer ab, und deponieren Sie
keinesfalls die Schlüssel unter
der Fussmatte – ein Langfinger
könnte Sie dabei beobachten.
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Wertgegenstände sollten nie­
mals offen sichtbar in Ihrem
Zimmer zurückbleiben. Was
als wertvoll zu betrachten ist,
richtet sich nach dem allgemei­
nen Einkommensniveau Ihres
Reiselandes. Ein Parfum oder
eine teure Sonnenbrille sind in
manchen Ländern ein Luxus­
gut, das sich viele Einheimi­
sche nicht leisten können. Füh­
ren Sie das Hotelpersonal nicht
in Versuchung!
dings übersteigt zum Beispiel
ein Laptop diesen Wert in den
meisten Fällen. Diebstähle sind
durch die Hausrat­ oder Reise­
versicherung gedeckt – sofern
die Police den Zusatz «einfa­
cher Diebstahl auswärts» oder
eine entsprechende Deckung
beinhaltet.
Haftet der Hotelier?
Melden Sie Diebstähle in Ih­
rem Hotelzimmer unmittel­
bar dem Hotelier. Die Haftung
des Hoteliers ist abhängig vom
nationalen Recht Ihres Ferien­
landes. Für die von Gästen
mitgebrachten Sachen wird
in der Schweiz gesetzlich bis
1000 Franken gehaftet. Aller­
Ausreichender
Versicherungsschutz
Wenn Sie unsicher sind, lohnt
sich eine Abklärung bei Ihrem
Versicherungs­ und Vorsorge­
berater. Eine allfällige Anpas­
sung Ihrer Versicherung er­
spart viel Ärger. Haben Sie
noch keine entsprechende Ver­
sicherung und übernachten
Tatort Hotelzimmer:
Langfinger machen
keine Ferien
Sonne, Strand, Cocktails
und ein ausgeraubtes Hotelzimmer. Schon so manche
Traumferien wurden plötzlich
zum Albtraum, weil Diebe
die Wertsachen von Touristen
gestohlen haben. Das richtige
Verhalten verhindert ein
böses Erwachen.
Richtiges Aufbewahren
Für Schmuck, eine teure Kame­
ra oder Bargeld ist der Hotel­
zimmersafe der richtige Auf­
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Atmosphäre unter den Kastanien. Die
Stadtgärtnerei hat das Frohsinnareal für
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Kennen Sie den Begegnungsort vom Verein Leben?
Dieser befindet sich im Holzlegihaus, Riedhofstrasse und ist jeden Montag
und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, auch während den Schulferien.
Im heimeligen «Ofenzimmer» können Sie einen gemütlichen Nachmittag
beim Plaudern und Spielen verbringen. Wir Freiwillige freuen uns auf viele
Gäste.
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wulfilo 4 | 2015
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Rutschbahnfahrt in die Tiefe
Die Festvorbereitungen für das Rutschbahnfest laufen auf Hochtouren und der Aufbau der Rutschbahn hat begonnen.
Schon wieder sind zwei
Jahre um, und die Vorbereitungen für ein unvergessliches Fest auf der Neuburg sind in vollem Gange.
Auf der Rutschbahn geht
es um die Geschwindigkeit,
die gemessen wird, in der
Wirtschaft um Speis und
Trank und die Unterhaltung
der Gäste. Erstmals wird
am 1. August ein Raclette-Plausch angeboten.
Für musikalische Höhepunkte sorgen bereits
am Freitag die Nashville
Rebels. Der Samstag ist
vollbepackt mit dem traditionellen Fackelumzug zum
Höhenfeuer und ab 16 Uhr Tanz mit den
beiden Duos Daylight und One & One –
es gibt eine lange Nacht! Das Frühschoppenkonzert am Sonntag beginnt mit der
Blaskapelle Eulach Musikanten, dem Musikverein Pfungen und der Blaskapelle
Eichli-Ass aus Töss.
Der Anlass kann nur dank der grosszügigen Unterstützung der regionalen Sponsoren immer noch ohne Eintrittspreise
und mit familienfreundlichen Konsumationsangeboten durchgeführt werden. Ein
herzliches Dankeschön an alle, die dieses
Fest möglich machen!
Ein Gratis-Shuttlebus bringt die Gäste
zum Festplatz. Neuburg vià Bahnhof Wülflingen – Schwimmbad – Eulachschulhaus - Zentrum Töss - Dättnau Endstation
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Das OK und die vielen Helfer freuen sich
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Turn+Fest in Wülflingen
Nach der gewonnenen Abstimmung an der Delegiertenversamm- sionen und schätzt unser Engagement. Dalung des Verbandes passierte die Wülflinger Turnfamilie einen wei- bei unterstützt sie uns nach Kräften.»
teren Meilenstein zur Turnfestära 2017.
Im Fahrplan
Bei einem Apéro auf dem Pausenplatz des
Hohfurrischulhauses stellte das OK Turnfestlogo und –motto vor. Im schwungvollen
Logo sticht das weisse Kreuz im roten Feld
zwischen den Wörtern Turn und Fest ins
Auge. «Das Kreuz im Schriftzug mag als
Pluszeichen oder als ‹swissness› gedeutet
werden. Turnende erkennen darin die traditionellen 4F. Für uns heisst es: Turn und
Fest in Wülflingen», erläutert OK Präsident
Fränk Furter.
Logo und Motto
Hat das Logo nun das Motto kreiert? Oder
ist es umgekehrt? Beides wird jedenfalls
die Wülflinger Turnfamilie während der
nächsten 24 Monate begleiten und das
Vereinsleben prägen. Hervorgegangen
aus den einzelnen Turntagen der früheren
Teilverbände bestehen die Regionalmeisterschaften im Turnen (RMS) seit der Jahrtausendwende. Letztmals hat die Wülflinger
Turnfamilie im Jahr 2000 einen Turntag
organisiert, an dem rund 1‘800 Turnende
teilnahmen.
Ein Ort, ein Turnareal, ein Fest
Wie damals ist wieder das Sporrerareal
Austragungsort. Doch haben sich die Dimensionen seit den letzten 15 Jahren verdoppelt, turnten an der letzten RMS 2015
in Stammheim etwa 3‘800 Teilnehmende.
Dem OK stehen grosse Herausforderungen bevor, die nur durch die tatkräftige
Unterstützung und Mithilfe der Wülflinger
Dorfvereine zu bewältigen sind.
Wissen an jüngere Turngeneration weitergeben
Dass die Bedingungen für ein erfolgreiches
Turnfest in Wülflingen ideal sind, dafür ist
das 10-köpfige OK besorgt. Aus der anfänglichen Idee, erzählt Furter, «mit der Organisation einer RMS das Know How an
die jüngere Turngeneration weiterzugeben,
hat sich Vieles entwickelt. So ist aus dem
Kernteam ein komplettes OK entstanden.»
Insbesondere freut er sich über den Elan
und die Energie mit denen sich besonders
die jüngere Turngeneration bereits heute für
das Turnfest engagiert. «Aber auch mit der
Stadt Winterthur haben sehr gute Gespräche über den idealen Standort des Festes
oder die dafür notwendigen Bewilligungen
stattgefunden. Die Stadt kennt die Dimen-
Aktuell stehen die Landverhandlungen und
die Unterzeichnung der Nutzungsverträge
mit den Landwirten auf dem Sporrer an.
Ebenso diejenigen mit dem Kavallerieverein, dessen neu gebaute Halle dem OK als
Möglichkeit für das Geräteturnen besonders wertvoll erscheint. Auch ein treffendes Verkehrs- und Sicherheitskonzept für
die Turnenden und die Festbesucher muss
ausgearbeitet werden. «Grundsätzlich sind
wir gut im Fahrplan», bestätigt Präsident
Furter. Allerdings weiss er auch, dass es bis
im Juni 2017 noch manche Nägel einzuschlagen gilt, und er Wülflingen für das Fest
bereit melden darf.
Weg ist das Ziel
Doch der Ausblick kommenden Schweisses und Krampfes schmälert weder die
Vorfreude noch die Begeisterung. Fröhlich
feiern sie bei den Fotoaufnahmen gemeinsam das kommende Fest. Im Wissen, dass
der Weg und die intensive Zeit vor, während
und nach dem Fest zu den eindrücklichsten
Momenten gehören, die in einem Turnverein erlebt werden können.
Beat Widmer, Medienverantwortlicher
wulfilo 4 | 2015
23
K R E U Z
&
Q U E R
Kreuz und
Quer
Spannende Pferdesporttage
Der Kavallerieverein lädt vom 20. bis 23.
August zu den Dressurprüfungen in die
RAIFFEISENBANK Pferdesport-Arena.
Während Reiter aus der ganzen Schweiz den
Pferdesportanlass eröffnen, sind am Samstagmorgen und Sonntag viele regionale
Reiter mit ihren Pferden zu beobachten. Der
Samstag bietet Reitern auf verschiedenen
Niveaus Wettkampfmöglichkeiten. Dann ist
der Nachwuchs an der Reihe: Junge Reiter
bis zum 18. Lebensjahr tragen zwei Prüfungen unter sich aus. Im NOP-Kürpokal wird
zu Musik performt. Abgerundet wird der
Samstag mit dem anspruchsvollen Prix St.
Georg, wo nationale Reiter mit ihren Pferden auf hohem Niveau um die Siegerschlaufe tanzen werden. Am Sonntag sind wieder
die nationalen Reiter zu sehen.
Kommen Sie vorbei, und fiebern Sie mit. Von
der Festwirtschaft aus haben Sie den Überblick auf das ganze Geschehen. Pferd und
Reiter freuen sich auf den Applaus.
Rutschbahnfest Neuburg
160m lange Rutschbahn mit grosser Festwirtschaft
---------------------Freitag 31. Juli 2015
16.00 - 01.00 Uhr
Country – Tanz und Fun ab 20.00 Uhr mit den Nashville Rebels
----------------------Samstag 01. August 2015
16.00 - 01.00 Uhr
1. Augustfeier mit Fackelumzug zum Höhenfeuer
Raclette - Spass und Tanz ab 18.00 Uhr mit dem Duo Daylight
Der Spielbus kommt
Kinder ab fünf Jahren haben die Möglichkeit, gratis die Angebote des Spielbusses
der Fachstelle Quartierentwicklung zu benutzen. Spielmaterial wie Stelzen, Hulareifen, Jongliermaterial, Moonhopper, Pedalos
und Vieles mehr stehen kostenlos zur Verfügung. Spielanimatoren sind während den
Oeffnungszeiten anwesend und leiten die
Kinder bei Bedarf an. Bei schlechtem Wetter
können Kinder drinnen malen und basteln.
Die 40/70 Regel
Auch wenn sich die Gesellschaft längst von
der Grossfamilie wegentwickelt hat, in der
man sich im Familienverbund um Eltern und
Grosseltern kümmerte – der Wunsch, seinen Lebensabend im eigenen Heim und
in gewohnter Umgebung zu verbringen, ist
bei rund 90 % der Senioren vorhanden. Der
Praxisnahe Ratgeber «Die 40/70-Regel –
wenn das Alter der Eltern zum (Gesprächs-)
Thema wird», ist von Home Instead durch
24
wulfilo 4 | 2015
-----------------------Sonntag 02. August 2015
10.00 - 20.00Uhr
Frühschoppenkonzert ab 10.30 Uhr mit…
der Blaskapelle Eulach Musikanten
und dem Musikverein Pfungen
_____________________________________________
Samstag 08. August 2015
16.00 - 01.00 Uhr
Tanz ab 20.00 Uhr mit dem Duo One & One
-------------------------Sonntag 09. August 2015
10.00 - 20.00 Uhr
Frühschoppenkonzert ab 11.00 Uhr mit…
der Blaskapelle Eichli-Ass Töss
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Situationen geworden.
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Wieder weniger Parkplätze
Erneut gibt es im Dorfkern von Wülflingen
weniger Parkplätze, respektive die bestehenden Parkplätze an der Holzlegistrasse
Richtung Oberdorf wurden kürzlich in «Blaue
Zonen» umgewandelt. Zusätzlich wurde die
über wenige Meter geltende 30er Zone an
der Riedhofstrasse ausgedehnt. Ein Flickwerk mehr, das weder den Verkehrsteilnehmern noch den Anwohnern eine wirkliche
Verbesserung bringt.
KESB
Wie aus dem Jahresbericht hervorgeht,
ist die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) im vergangenen Jahr einer
nach wie vor hohen Belastung ausgesetzt.
Es konnten mit Hilfe der Gemeinden 5686
Verfahren abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurden 5651 neu eröffnet. Das tragische Tötungsdelikt in Flaach von Anfang
Jahr hat die aktuelle Situation der KESB
stark beeinflusst. Zum einen die Trauer,
andererseits die interne und externe Aufarbeitung. Erschwerend kamen massive
Vorwürfe in den Medien und Drohungen
gegen Mitarbeitende hinzu. Der Vertrauensaufbau zu den Klienten der KESB ist wesentlich schwieriger geworden, die tägliche
Arbeit dadurch erschwert. Klärungsbedarf
besteht noch immer rund um den Einbezug
der Gemeinden, den Informationsaustausch
und Datenschutz oder bei Fällen mit hohen
Kostenfolgen.
Frauenlauf / Girls Run
Am 13. September findet zum zweiten Mal
der Frauenlauf statt. Start ist um 9 Uhr beim
Neumarkt. Erwartet werden 3000 Mädchen
und Frauen, die am Ziel vom Ex-Radsportprofi Franco Marvulli empfangen werden.
Zum ersten Mal wird ein Girls Run ausgetragen. Mitmachen können alle Mädchen
bis 12 Jahre. Sie bezwingen eine Strecke
von 1,6 Kilometer. Damit die Youngsters
volle Aufmerksamkeit geniessen, und von
möglichst vielen Zuschauern angefeuert
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K R E U Z
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Q U E R
werden, findet der Girls Run eingebettet
zwischen den diversen Startblöcken des 5
Kilometer Laufes statt. Ob als Gruppe, mit
der besten Freundin oder Tochter – Spass
und Freude an der Bewegung stehen im
Vordergrund.
Theater «Marat/Sade»
Das Stück „Marat/Sade“ von Peter Weiss
schöpft die Möglichkeiten der Bühne voll
aus mit Musik und Gesang, irrwitzigen Szenen, hochkarätigen Monologen und raffinierten Zeitsprüngen. Jetzt ist er erstmals
nach langer Zeit wieder in Winterthur, in
einer Inszenierung des Theaterensembles
Obertor zu sehen. Aufführungen im Katholischen Pfarreizentrum Wülflingen. Weitere
Informationen, Reservationen und Aufführungszeiten unter: www.theaterobertor.ch
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3 x Gold – 3 x Titel verteidigt!
Das Dancestudio von Liba Borak hat erneut
abgeräumt! An den Schweizer MeisterIn der Kita ist uns eine
familiäre Atmosphäre
schaften haben die Juniorinnen und Juniowichtig. Die Kinder sollen
sich bei uns wohl und
ren in verschiedenen Kategorien Medaillen
geborgen fühlen können.
in Bronze, Silber und Gold errungen. Aus
Wülflingen sind dies Iris Smanio, Chiara
KITA SALZH
Cesca, Leoni Hertig, Alena Nille, Rosalinda Scaglione und Sabrina Bisig. Alle Medaillenträgerinnen haben sich für die Step
Weltmeisterschaften Ende dieses Jahres in
Riesa (D) qualifiziert. Sie freuen sich riesig
auf die Herausforderung.
Liba Borak betreut in ihrem Studio gegenwärtigRegion
rund 250
Schülerinnen und
Schüler
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A G E N D A
Juli 2015
Datum
Zeit Anlass
Fr. 31.
16.00-01.00 Country- Tanz und Fun mit den Nashville Rebels
Veranstalter
Ort
OK Rutschbahnfest
Neuburg
OK Rutschbahnfest
Neuburg
August 2015
Sa. 01.
16.00-01.00 1. Augustfeier mit Fackelumzug / Raclette-Spass
Sa. 01.
Ortsverein
Taggenberg
So. 02.
10.30 Frühschoppenkonzert
1. August Feier auf dem Taggenberg
OK Rutschbahnfest
Neuburg
Mo. 03.
14.00 Gedächtnistraining für ältere Leute
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Stadt Winterthur
b. / Schulhaus Wyden
Mo. 03. - Fr. 07.
Der Spielbus kommt auf das Areal Schulhaus Wyden
Do.06./13./Di.18.18.00-20.00 Obligatorisches Schiessen
Schützenverein
Sa. 08.
OK Rutschbahnfest
Sa. 08.
20.00 Tanz mit dem Duo One & One
09.30-11.30 Obligatorisches Schiessen
So. 09.
11.00 Frühschoppenkonzert mit dem Eichli-Ass
Mo. 10. ab 16 Uhr Grillieren im Garten vom Holzlegihaus
Do. 13
Lotto-Nachmittag im Treffpunkt Holzlegi
Neuburg
Schützenverein
OK Rutschbahnfest
Neuburg
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Sa. 15./29. 09.30/13.30 Obligatorisches Schiessen
Schützenverein
So. 16. Beerenberg Musikanten Wildhaus
ab 11.00 Konzert Bergrestaurant Gamüplüt Wildhaus
Fr.-So. 20.-23.
Dressurtage
Kavallerieverein
Reitsportarena b/Sporrer
Sa. 22.
Besuch im Vivarium Tablat
Natur-u.Vogelschutzver.
Anmeld. 052 212 41 79
Mo. 24.
19.30-21.00 Feierabendkonzert, Camping Wagenhausen
Beerenberg Musikanten Landgasthof Camping
Do. 27
09.00-11.00 Besichtigung der Seilerei Kisslig
Oekum. Frauentreff
Seilerei, Breite
Verein Dorfet
im Dorfkern
FDP Wülflingen-Töss
Start vor ref. Kirche
Sa./So. 29./30.
Wülflinger-Dorfet
September 2015
Sa. 05. 14.00-16.00 Wülflinger Dorfrundgang (mit Anmeldung)
Mo. 07. - Mi. 09.
20.00 Theater «Marat/Sade» von Peter Weiss
Theatergruppe Obertor
Kath. Pfarreizentrum Wülf.
Mo. 07. 14.00 Gedächtnistraining für ältere Leute
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Sa. 12./ So. 13.
14.00 Theater «Marat/Sade» von Peter Weiss
Theatergruppe Obertor
Kath. Pfarreizentrum Wülf.
So. 13.
ab 09.00 2. Winterthurer Frauenlauf mit Rahmenprogramm
Sa. 19.
Start beim Neumarkt
09.00 Diskussion mit Nationalratskandidaten
SVP Wülflingen
Restaurant Hirschen
Pferdesporttag, Springturnier
Kavallerieverein
Reitsportarena b./Sporrer
Oekum. Frauentreff
mit Anmeldung
Do. 24. - So. 27.
Do. 24.
19.00-21.00 Besichtigung der Brauerei Euelbräu
Di. 29.
16.00-19.00 Kinderkleiderbörse, Annahme der Artikel
Di. 29.
19.00 Diskussion mit Nationalratskandidaten
Mi. 30
09-11/13.30 Kinderkleiderbörse, Verkauf der Artikel
Ref. Kirchgemeindehaus
SVP Wülflingen
First Choice
Ref. Kirchgemeindehaus
Verschiedenes
Ausstellung: Zeichnungen Sammlung Ringier «Collecting Lines»
bis 13. September
Arthur Finkl/Beatrix Ruf
Villa Flora
4. Biennale: Herausragende Kunstwerke in einem zauberhaften Ambiente inmitten der Natur, Weiertal
Montags14.00-17.00 Spielen, Jassen, Plaudern, Kaffee trinken
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Mittwochs16.00 Geschichtenkiste für Kinder von 3 bis 6 Jahren
Bibliothek
Bibliothek Wülflingen
Donnerstags14.00-17.00 Spielen, Jassen, Plaudern, Kaffee trinken
Verein Leben
Holzlegihaus, Holzlegistr. 9
Dienstags09.15/10.15 Pilates für ältere Personen
Saal, Kath. Pfarreizentrum
Wülflinger Vereine, die ihre Daten im Wulfilo veröffentlichen möchten, senden uns diese an: [email protected]. Der Eintrag (1 Zeile) ist kostenlos.
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