2. Sept. 2016 - Mit Motorrad auf Tour

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Gabriele Lutz
Kranichweg 39 / 81827 München
Telefon 089/ 89 04 68 46 / [email protected]
www.mit-motorrad-auf-tour.de
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Motorradtour
19. Aug. - 2. Sept. 2016
Búëãàðèß
UNBEKANNTES
Bulgarien
Liebe Interessentin, lieber Interessent,
ich bedanke mich für das Interesse an der von mir angebotenen Reise.
Als Motorradfreundin und begeisterte Tourenfahrerin möchte ich dieses
– für Motorradfahrer fast unentdeckte Land – vorstellen.
Bulgarien ist ein kleines Land, hat ca. 7,5 Mio. Einwohner und eine Größe
ungefähr wie Österreich. Etwa 1,3 Mio. seiner Einwohner leben in Sofia.
Bulgarisch ist die offizielle Amtssprache, kyrillisch ist die Schrift. 1/3 des
Landes ist bewaldet. Bulgarien grenzt an folgende Länder: Rumänien,
Serbien, Makedonien, Griechenland und an die Türkei; im Osten ist das
Land durch das Schwarze Meer begrenzt. Das Klima ist kontinental.
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Viele Völker haben hier ihre Spuren hinterlassen (Thraker, Türken, Griechen).
Ihre Traditionen sind allgegenwärtig. Die Küche ist schmackhaft, frisch und
bekömmlich. Die Menschen sind aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit.
Wenige Motorradfahrer tummeln sich um Sofia herum. Ansonsten ist ein
Zweirad sehr selten auf bulgarischen Straßen. Der Tourismus spielt sich
vorwiegend in Sofia und am Schwarzen Meer ab. Es ist ein Land voller
Kontraste und Schönheit. Die Landeswährung ist der Lew (Löwe).
Tourenbeschreibung
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1 Alexander-Newski-Kathedrale
2 Festung Golubac
1. Tag / Freitag, 19. August 2016
München – Trebnje, Slowenien oder Umgebung
(ca. 500 km)
Unser Treffpunkt ist München Ost. Das Tagesziel erreichen
wir über Landstraße und Autobahn (Lammertal, Radstädter
Tauernpass (1738 m) und den Katschbergpass (1641 m).
2. Tag / Samstag, 20. August 2016
Trebnje – Belgrad, Serbien (ca. 490 km)
Über die Autobahn fahren wir zügig nach Belgrad. Abendessen im Traditionslokal Vuk. Sollte die Zeit reichen, machen
wir einen Spaziergang zur Festung Kalemegdan. Das Hotel
liegt nah an der Stadtautobahn, wir brauchen nicht durchs
Zentrum fahren.
3. Tag / Sonntag, 21. August 2016
Belgrad – Nationalpark Djerdap, Festung Golubac –
Zajecar, Serbien (ca. 270 km)
Wir verlassen Belgrad über die Stadtautobahn. Im Nationalpark Djerdap fahren wir entlang der Donau Richtung Eisernes
Tor. Wir übernachten in Zajecar.
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4. Tag / Montag, 22. August 2016
Zajecar – Belogradchik – Sofia (ca. 230 km)
Am Morgen reisen wir nach Bulgarien ein (Zeitverschiebung
1 Std.). Wir fahren nach Belogradchik, einen kleinen Ort, der
mitten in einer faszinierenden Felsenlandschaft liegt. Besuch
der Kaleto-Festung mit Ausblick über eine gigantische Felsenlandschaft. Über den Petrohan-Pass (1420 m) führt uns heute
der Weg nach Sofia (das Hotel liegt am Stadtrand). Am späten
Nachmittag nutzen wir die Straßenbahn zur Fahrt ins Zentrum.
Gemeinsames Abendessen in einem traditionellen bulgarischen Lokal.
5. Tag / Dienstag, 23. August 2016
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Sofia – Kloster Rila (1147 m) –
Melnik (ca. 260 km)
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Wir verlassen Sofia Richtung Vitosha-Gebirge und besuchen im Rila-Gebirge das Bergkloster Rila. Weiter geht es durch die wilden
Schluchten des Balkan auf den Spuren von
Karl May (Pirin-Gebirge) nach Melnik. Melnik
ist ein kleiner idyllischer Ort mit ca. 250 Einwohnern. Wunderschön ist die Landschaft,
der Ort ist von Sandsteinpyramiden umgeben. Wir fahren 12 km östlich von Melnik zum
Kloster Roschen. Von dort aus zeigen sich die
Pyramiden von ihrer schönsten Seite. Hausgemachter Wein (Merlot) und traditionelle
bulgarische Küche lassen den Abend in Melnik
ausklingen.
1 Nationalpark Derdap
2 Belogradchik
3 Kloster Rila
4 Melnik
5 Sandsteinpyramiden
6. Tag / Mittwoch, 24. August 2016
Melnik – Trigrader Schlucht – Shiroka-Laka –
Asenovgrad (ca. 270 km)
Dieser Tag führt uns durch die Rhodopen, die Gegend der
Steineklopfer und Tabakanbauer. Von dort aus fahren wir
durch die Berge nach Shiroka Laka, einem zauberhaften
Bergdorf. Wir besuchen die Trigrader Schlucht, die so eng
ist, dass teilweise nur einspurig gefahren werden kann. Die
Felsen ragen ca. 250 m in die Höhe. Weiter geht es über
eine kurvenreiche Straße entlang steiler Felswände und des
Flusses Cepelarska nach Asenovgrad. Das ist der anstrengendste Fahrtag unserer Reise, Kurven satt!
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8 Trigrader Schlucht
9 Shiroka Laka
7 Kloster Roschen 10 Goce Delcev
6 Wandmalerei
Kloster Rila
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7. Tag / Donnerstag, 25. August 2016
Asenovgrad – Kloster Batchkovo – Sozopol
(ca. 310 km)
Heute geht es ans Schwarze Meer. Am Morgen besichtigen
wir das Kloster Batchkovo und fahren auf Wunsch zur Asenfestung. Um die Tiefebene schnell hinter uns zu lassen, benutzen wir ab Plowdiv die Autobahn bis Burgas. Zügig geht es
nach Sozopol.
8. Tag / Freitag, 26. August 2016
Sozopol – Ruhetag
Es besteht die Möglichkeit, zum Thraker-Heiligtum Beglik Tash
zu fahren oder den Tag in der schönen Altstadt von Sozopol zu verbringen. Am Abend empfehle ich entlang der Küste
eine Bootsfahrt auf dem Schwarzen Meer. Wir genießen hier
den „Sommerwind”.
9. Tag / Samstag, 27. August 2016
Sozopol – Zheravna, architekt. Reservat (ca. 150 km)
Entlang der Küste verlassen wir Sozopol Richtung Norden. Wir
tauchen in das Balkangebirge ein und besuchen das Bergdorf
Zheravna. Dort scheint die Uhr stehen geblieben zu sein, ein
Ort, der absolute Ruhe ausstrahlt. Im Ort wird bulgarisches
Kunsthandwerk zu moderaten Preisen angeboten. Der Fotoapparat sollte hier nicht fehlen! Unsere Gastgeber servieren
und heute ein hausgemachtes Abendessen. Wein aus eigener Produktion wird ebenfalls gereicht. Wir wohnen in einem
Museumshaus.
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1 Anfahrt Zheravna
2 Schwarzes Meer
3 Sozopol
4 Beglik Tash
5+6 Kulinarische Highlights
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10. Tag / Sonntag, 28. August 2016
Zheravna – Veliko Tarnovo (ca. 140 km)
Unser Fahrtag ist heute sehr kurz und entspannt. Zeitig werden wir in Veliko Tarnovo sein. Sehenswert ist die Altstadt, die
an den Nordhängen des Balkangebirges gelegen ist.
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7 Schwarzmeerhaus in Sozopol
8+9 Zheravna
(architektonisches Reservat)
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Inbegriffen sind:
• 14 Übernachtungen, EZ oder DZ mit Frühstück in landestypischen Unterkünften (Hotels/Pensionen) mittlerer Kategorie (sauber, angenehm, aber kein Luxus), WLAN ist fast
immer vorhanden.
• Bus in Belgrad Hotel/Zentrum und zurück
• Eintritt Kaleto-Festung Belogradchik
• Straßenbahn in Sofia Hotel/Zentrum und zurück
• Parkgebühren Kloster Rila
• Parkgebühren Kloster Batchkovo
• Eintritt Festungsanlage Zarewez in Veliko Tarnovo
• 2 x Vignette Österreich
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• 2 x Vignette Slowenien
• Gebühr Karawankentunnel (Hinfahrt)
• Autobahngebühren
• Reisesicherungsschein
1 Festungsanlage Zarevez
2 Altstadt Veliko Tarnovo
3 Bocenzi
• Tourguide und mehrsprachige Reisebegleitung
Nicht inbegriffen sind:
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• Anreise bis München
• Benzin (ca. 1,10 €/Lt.), Stand 2015
• Getränke und Speisen (günstiger als bei uns)
• Eintritt für zusätzliche Besichtigungen
• Private Ausgaben
• Taxi (falls benötigt)
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• Tunnelgebühren (Rückfahrt, falls benötigt)
Umgeben vom Fluß Jantra trohnt die Festung Zarevez über
Veliko Tarnovo und ermöglicht einen sensationellen Ausblick.
11. Tag / Montag, 29. August 2016
Veliko Tarnovo – Bozenci – Shipka-Pass –
Koprivshtitza (ca. 210 km)
Bevor wir zum Shipka-Pass hinauf fahren, machen wir einen
Kaffee-Stopp in Bozenci. Das idyllisch gelegene Bergdorf wurde
einst von den Türken geflüchteten Adeligen aus Veliko Tarnovo gegründet. Der Shipka-Pass mit 1335 m endet auf der
Bundesstraße 6. Von dort aus geht es zügig nach Koprivshtitza
(architektonisches Reservat) im Sredna-Gora-Gebirge. Das
hübsche Städtchen liegt auf einer Höhe von 1060 m. Unter
anderem befindet sich dort die historische Brücke des ersten
Schusses (Aprilaufstand 1876). Ein Spaziergang durch die
Altstadt ist empfehlenswert.
12. Tag / Dienstag, 30. August 2016
Koprivshtitza – Trojan-Pass – Vidin (ca. 350 km)
Über den Trojan-Pass (1525 m) näheren wir uns heute dem
letzten Ziel in Bulgarien, Vidin. Vidin liegt an der Donau und
Nahe der Grenze zu Rumänien.
13. Tag / Mittwoch, 31. August 2016
Vidin – Paracin – Sremska Mitrovica oder Umgebung
(ca. 420 km)
Wir verlassen Bulgarien über den Grenzübergang Zajecar. Bei
Paracin fahren wir auf die Autobahn bis Sremska Mitrovica
oder Umgebung.
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14. Tag / Donnerstag, 1. September 2016
Sremska Mitrovica oder Umgebung – Trebnje
(ca. 390 km)
Übernachtung in Trebnje/Umgebung. Rückblick und gemütlicher Ausklang am Abend. Die Tour endet offiziell hier.
15. Tag / Freitag, 2. September 2016
Trebnje oder Umgebung – München (ca. 460 km)
Wird eine Unterkunft in München/Umgebung benötigt, gebe
ich gerne Adressen bekannt.
Fotos: G. Lutz, B. Degwer, R. Schäfer
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4 Koprivshtitza
5 Shipka-Pass
6 Brücke des ersten Schusses
Empfehlenswert ist:
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Durchführung der Tour:
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• Auslands-Reise-Krankenversicherung
• kleine Gruppe
• Rückholservice
• mindestens 3 höchstens 5 Fahrzeuge (plus Sozia/Sozius),
1 Guide, 1 mehrsprachige Reisebegleitung
• Pannenschutz
Bedingung für die Teilnahme:
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• Sicheres Beherrschen des Motorrades auf kurvenreichen
Strecken
• Gesundheitlich ausgeglichen
• Gruppentauglichkeit
(nicht zu unterschätzen bei einer zweiwöchigen Tour)
• Interesse an Kultur, Land und Leuten
• Offenheit für eine andere Kultur
• Motorradcheck. Das Fahrzeug muss technisch einwandfrei
sein, (bitte auch die Länge der Strecke berücksichtigen was
Reifenprofil, Bremsbeläge etc. betrifft).
• Sicherheitskleidung
Wir fahren auf geteerten Straßen. Es kann jedoch sein, dass
durch Baustellenbereiche kurze Schotterstrecken zu fahren
sind. Die Anfahrten zu den Hotels sind teils über kurze holprige Nebenstraßen zu erreichen. Hier ist Teamarbeit gefordert. Es ist zu berücksichtigen, dass die Straßen innerorts
in weniger gutem Zustand sind. An Bahnübergängen ist
Vorsicht geboten. Die Schienen können etwas hervor stehen.
Die Landstraßen sind in gutem Zustand, ebenso die Autobahn
Plowdiv-Burgas.
Gefahren werden kann mit einer normalen Straßenmaschine.
Für tiefer gelegte Maschinen ist die Tour nicht geeignet.
Ständige Konzentration ist erforderlich. Die Tagesetappen
habe ich bewusst nicht zu lang gewählt. Zeit zur Erkundung/
Erholung soll bleiben.
Wir halten uns an die Straßenverkehrsordnung. Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen beträgt 80 km/h, innerorts
50 km/h. Diese wird nicht überschritten.
• Personalausweis (oder Reisepass, beide Dokumente
sollten noch mind. 1/2 Jahr gültig sein)
• Grüne Versicherungskarte
• Mitnahme von Verbandszeug (Pflicht Österreich) und
tragen einer Warnweste (Pflicht in Serbien, außerhalb
Ortschaften; auch für Sozia/Sozius)
• Ersatzglühbirne
(Ausnahme: LED-Scheinwerfer)
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Bei weiterem Interesse gebe ich gerne
Auskunft
– per Mail
– per Telefon (bitte spät nachmittags/abends anrufen)
– auf Wunsch Infoabend für Interessenten, die München
ansteuern können
Selbstverständlich werden bei Teilnahme nochmals genaue
Informationen zu den Unterkünften, landestypische Details,
Zahlungsoptionen und Adressen bekannt gegeben.
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Preise:
Fahrer/in Ü/F im Einzelzimmer
1390 Euro
Fahrer/in Ü/F im Doppelzimmer
1150 Euro
Sozius/Sozia im Doppelzimmer
850 Euro
Die Plätze in den Bergdörfern sind sehr begrenzt und bei den
Einheimischen beliebt. Deutsche Touristen findet man dort
nicht. Bitte rechtzeitig verbindlich entscheiden.
Es wird zügig gefahren; trotzdem ist diese Tour für Raser und
„Kilometerfresser” nicht tauglich.
Bulgarien hat eine Zeitverschiebung von einer Stunde.
Tankstellen gibt es genug. Es ist nicht nötig, einen Reservekanister mitzunehmen.
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Zu meiner Person
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Ich bin 52 Jahre, fahre seit 1988 Motorrad. Ich bin verheiratet habe 2 erwachsene Kinder (22 und 21 Jahre alt) und ein
geliebtes Hobby, das Motorradfahren.
2013 habe ich mich zum zertifizierten Tourenguide ausbilden
lassen. Ich fahre eine Honda CBF 600 SA und CBF 1000 F.
Meine jährlichen km liegen zwischen 18.000 und 20.000 km.
Seit 2007 erkunde ich ost-/südosteuropäische Länder.
Dazu gehören:
• das Baltikum mit Estland, Lettland, Litauen
• Polen, Slowakei mit Hoher Tatra, Tschechien
• Rumänien, Ungarn
• Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Makedonien,
Kosovo, Serbien, Slowenien
außerdem
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Österreich
Frankreich (Pyrenäen, Seealpen, Elsaß, Vogesen)
Schweiz
und natürlich unser schönes Land.
Bulgarien habe ich mehrmals bereist. Dieses Land hat mich
von allen besuchten Ländern am meisten beeindruckt. Die
Schönheit, die Einfachheit, die Ruhe in den Bergen, die anmutenden Klöster, die guten Unterkünfte, das Meer, das Essen.
Der Süden des Landes ist sehr einsam. Die Kontraste in diesem kleinen Land sind groß. Ich möchte aufgeschlossenen
Menschen dieses Land näher bringen und einen Blick in eine
„andere” Welt ermöglichen. Bewusst habe ich u.a. Unterkünfte in kleinen abgelegenen Dörfern/Orten gewählt um euch
das Land abseits vom Massentourismus zu zeigen.