ERGEBNISPROTOKOLL 01.06.2015 Anwesende: Dania, Sabine, Insa, Melissa, Philipp, Michael, Ida, Frank , Thomas Steffen , Salome , Patene, Sarah Gäste: Prof. Zimmerling (bezügl. Nutzung Uni-Kirche), Andreas Dohrn (bezügl. Nachhaltigkeit) Protokollantin: Ida Kandler Beginn: 19:23 Uhr Nutzung der Uni-Kirche (Gast Prof. Zimmerling) Die Unikirche (Kirchraum/Aula) soll im kommenden Jahr fertig werden. Es gibt zwei prinzipielle Fragen: a) Wie wird die Raumnutzung organisiert und was heißt das für uns (bisherige Konzepte: der Uni-Prediger hält die Fäden in der Hand oder alle Anfragen laufen über den StuRa); b) Wie wollen wir als ESG die Kirche nutzen (Ideen: einmal im Semester Gottesdienst +Abschlussgottesdienst, Mitgestaltung eines Kirchenkaffees, ökumenische Taizeandachten, Chorkonzert etc.)? Die Diskussion dreht sich v.a. darum, wie wir mit den Schwierigkeiten der Nutzungsorganisation umgehen. Sind wir Bittsteller*innen, wollen wir die Kirche 'besetzten', uns einmischen, mitverhandeln, haben wir ein Nutzungsrecht? Und auf der anderen Seite: Was können wir eigentlich schaffen als (stark fluktuierende) Gemeinde? Folgende Punkte haben sich herauskristalisiert: → Wir, als ESG, wollen die Uni-Kirche nutzen und damit auch klar machen, dass Studierende Bedarf haben diesen Andachtsraum 'einzunehmen'. Dabei wollen wir allerdings nicht grundsätzlich konfrontativ an die Sache herangehen und unser 'Rechte' deutlich machen. Ansprüche werden wir zeigen, indem wir unseren Bedarf zur Nutzung anzeigen. → Bei der Frage nach der Organisation wollen wir bei Lösungsansätzen v.a. hinter der Theologischen Fakultät stehen. → Frank, Thomas als GR für den Unigottesdienst und der Gemeinderatsvorsitz verfassen gemeinsam einen Brief, in dem wir anmelden, dass wir 2016 gerne unsere Abschlussgottesdienste in der Uni-Kirche feiern wollen. Nachhaltigkeit in der ESG (Gast: Andreas Dohrn, Pfarrer der St.-Petri-Gemeinde, die gemeinsam mit anderen Ortsgemeinden alle Einkäufe ökologisch und fair gehandelt tätigt) Die ESG wurde von Hrn. Dohrn angefragt, ob wir als fünfte Ortsgemeinde in Leipzig den gemeinsamen Weg gehen wollen, alle Einkäufe ökologisch, fair gehandelt zu beschaffen. Dabei ist es einfacher, sich nicht alleine zu organisieren, sondern bestehende Strukturen zu nutzen, indem man mit anderen Gemeinden zusammenarbeitet. Der GR wird die endgültige Entscheidung treffen, ob sich die Gemeinde dazu entscheidet. Andreas Dohrn hat ausdrücklich betont, dass es sich dabei nicht um eine Versklavung handelt, wir nur tun, was wir schaffen können und wollen und es in erster Linie Spaß macht. Der erste Schritt – wir prüfen, wie die Gemeinde in puncto Nachhaltigkeit gerade steht und was für uns realistisch ist – soll in Angriff genommen werden und es bildet sich eine Interessengruppe, die sich über viel Zuwachs freut. Materialien zur Information liegen in der ESG aus. Umbauten in der ESG In der Sommerpause sollen Bad und wenn möglich Küche umgebaut werden. Die Finanzierung (via Landeskirche) ist allerdings noch nicht ganz geklärt. Weitere Informationen folgen. Solidarität für Nutzung der Uni-Kirche durch die MHG Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns mit der MHG solidarisieren wollen, wenn sie einen eigenen Andachtsraum wollen, konnten aber zu der Sitzung nicht sagen, ob die MHG den Andachtsraum in der Uni-Kirche womöglich gar nicht will, da der Ort sehr durch christliche Symbolik geprägt ist. Es erfolgt eine Anfrage bei der MHG. Milchkuh und Hühner im ESG-Garten Erfolgreich wurde der Antrag gestellt, dass die ESG keine Milchkuh, Hühner oder andere Tiere anschafft, da keine artgerechten Haltungsbedingungen gegeben sind. Wahlen a) GV-Leitung Patene, Philipp und Sarah haben sich bereit erklärt, die GV-Leitung zu übernehmen (Danke dafür!). b) Bundes-Versammlung der ESGn Zur Bundes-ESG-Versammlung wurden, neben Miriam, Dania und Philipp delegiert. Wenn noch ein Platz frei wird, erhält Patene diesen. Stellungnahme zur Bischofswahl Der Gemeinderat spricht sich dafür aus, den Dialog mit dem neuen Bischof Karsten Renzing zu suchen. Frank führt derzeit eine Korrespondenz mit ihm über seine Haltung zu den Kolleg*innen, die in einer homosexuellen Partnerschaft leben. Die Punkte Sitzkissen, Lutherjubiläum und Fahrradstellplätze wurde bis zur nächsten Sitzung vertagt. Wer Frage hat oder das ausführliche Protokoll einsehen möchte, kann sich beim Gemeinderatsvorsitz (gemeinderatsvorsitz[bei]esg-leipzig.de) melden.
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