Berichterstattung

Press Review vom
Juli 2015
Inhaltsverzeichnis 30.10.2015
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Artikel:
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16.07.2015
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6
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Neue Nidwaldner Zeitung
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Seite
7'746
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Einige Bergbahnen kratzen am Rekord
22.07.2015
Neue Nidwaldner Zeitung
Endspurt beim Bau der Gondelbahn
18.07.2015
Neue Luzerner Zeitung
Auch Kinder sollen in Engelberg springen
13.07.2015
Neue Nidwaldner Zeitung
Spektakulärer Rega- Nachteinsatz am Titlis
02.07.2015
Neue Nidwaldner Zeitung
Morgen beginnt wieder der Jazz-Sommer
01.08.2015
Schweizer Eisenbahn-Revue
Zehn Jahre Zentralbahn - von der Provinzbahn zu einer der modernsten Meterspurba ...
Datum: 16.07.2015
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Medientyp: Tages- und Wochenpresse
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Seite: 21
Fläche: 54'735 mm²
Einige Bergbahnen kratzen a
Rekord
1.
Gäste der Stanserhorn-Bahn in Stans (Bild links) lösen einen Boarding-Pass. Hochbetrieb herrschte gestern
Mittag auch bei der Pilatus-Bahn in Alpnachstad.
Bilder Adrian Venetz
OB-/NIDWALDEN Die Bergbahnen werden nicht überrannt - weil sich das schöne
Wetter auf viele Tage verteilt.
und bevorzugen die Badi. Unsere stärks- men. «In zwei Wochen kann das Wetter
ten Tage registrieren wir tendenziell wieder ganz anders sein.» Es sei noch
eher im Spätsommer und Herbst.» Den- nicht der Zeitpunkt, um in Euphorie
noch sind sie mit dem bisherigen Ver- auszubrechen. Verschreien will auch
lauf des Sommers so weit zufrieden. Thomas Küng nichts. «Doch es sieht
«Wir haben gegenüber dem Vorjahr bis
jetzt um 16 Prozent zugelegt», so Jürg
Einige sind auf Rekordkurs,
Balsiger. Der Tagesschnitt in der aktuandere warten auf den Herbst. ellen Saison betrage rund 670 Gäste, im
OLIVER MATTMANN
sehr gut aus», teilt der Geschäftsführer
der Brunni-Bahnen mit. «Per Ende Juni
liegen wir beim Umsatz auf Rekordkurs.»
Juli sei dieser Wert auf über 1000 Gäste Dazu beigetragen habe ein starker Fe-
in der Wintersaison. «Und jetzt
angestiegen. Sepp Odermatt ergänzt: bruar
spielt
uns
das super Wetter ebenfalls in
Sommerferien, seit Tagen blendendes «Seit dem Ferienstart hat das Gästedie Hände», so Thomas Küng. Auch sein
Wetter, rekordverdächtige Temperatu- aufkommen angezogen.»
«Gegenüber», Peter Reinle von den
ren. Da müsste der Ansturm auf die
Titlis-Bahnen, frohlockt: «Der Juli 2013
Bergbahnen doch horrend sein. Nicht Für Euphorie ist es noch zu früh
unbedingt. «Viele Familien verreisen in Bereits in die Nähe von Rekordwerten war mit 105 000 Gästen der beste, den
den ersten Schulferienwochen in die kommt die Luftseilbahn Bannalp. «Am wir je hatten. Gegenwärtig kommen wir
Ferien. Oder die Kinder gehen in ein vergangenen Sonntag haben wir 550 wieder nahe an diese Zahlen heran.»
Lager», sagt Sepp Odermatt, Geschäfts- Gäste gezählt», hat der stellvertretende Womöglich werde der Rekord getoppt,
führer der Bergbahnen Beckenried- Betriebsleiter Roman Lötscher für wenn das schöne Wetter anhalte. «AbEmmetten AG. Und auch Jürg Balsiger, unsere Zeitung nachgeschaut. Der Re- gerechnet wird aber erst Ende Monat.»
Direktor der Stanserhorn-Bahn, hält kord liege derzeit bei knapp 600 Perso- Sehr viele Gäste verzeichnen gegenfest: «Zum Sommerbeginn gehen viele nen. Das Wort «Rekordsommer» will er wärtig auch die Sportbahnen MelchseeLeute gerne noch dem Wasser nach indes nicht zu früh in den Mund [email protected]
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Bericht Seite: 1/20
Datum: 16.07.2015
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Seite: 21
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Frutt. Seit dem Saisonstart Mitte Juni
sind bereits über 35 000 Personen befördert worden, gegenüber dem Vorjahr
bedeutet dies einen Anstieg um 21 Prozent. Absolute Spitzentage, die sich weit
vom Rest abheben, habe es nicht gegeben, hält Betriebsleiter Paul Käslin
fest. «Dafür hat sich dank den vielen
schönen Tagen das Gästeaufkommen
gut verteilt.» Positiver Nebeneffekt: Die
Wartezeiten an der Kasse haben sich in
Grenzen gehalten.
Sprung in den Bergsee ist beliebt
Zu temporären Warteschlangen kann
es an Bilderbuchtagen wie gestern dennoch kommen, so etwa bei der Talstation
der Zahnradbahn auf den Pilatus. Der
Vergleich mit dem verregneten Juli 2014
hinkt zwar überall ein bisschen, trotzdem ist die Zahl imposant: «Gegenüber
dem Vorjahr weist der Juli bisher 60 000
Frequenzen mehr auf», erläutert Beat
Wälti, Leiter Marketing und Verkauf.
Eine wesentliche Rolle spiele hierbei
sicher auch die neue Luftseilbahn
Dragon Ride, welche die Gäste von
Kriens aus auf den Berg bringt. Zudem
sei es gelungen, mit verschiedenen Aktionen vor allem viel mehr Schweizer
Gäste anzulocken.
Vermehrt höhere Lagen aufgesucht
haben auch viele ältere Leute. Dies bestätigen fast alle Bahnen. Offensichtlich
suchen Senioren auf diesem Weg eine
Abkühlung. «Ältere Leute schätzen besonders an Hitzetagen die Bergfrische»,
sagt zum Beispiel Jürg Balsiger.
Thomas Küng pflichtet bei: «In der
Höhe ist es angenehmer, auch weil oft
eine kleine Brise herrscht.» Auffällig:
Viele Leute kühlen sich in diesen Tagen
mit einem Bad in den Bergseen ab. «Es
kommt sonst eher selten vor, dass die
Leute im Trübsee schwimmen», so Peter Reinle. Er hofft wie alle anderen,
dass das gute Wetter noch lange anhält.
Beat Wälti wünscht sich zwischendurch
aber auch etwas Regen: «Nicht, dass aus
dem grünen Naturspektakel in den Ber-
gen bald ein braunes wird.»
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Bericht Seite: 2/20
Datum: 22.07.2015
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Bau der Gondelbahn
_
-
-.
4
Bauarbeiten an der Mittelstation Trübsee (links) und auf dem Stand
(unten). Oben der Spezialtransporter, der das 50 Tonnen schwere
Förderseil auf Trübsee fährt, mit der Talstation in Engelberg rechts.
Bilder Philipp Unterschütz
4iiid
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Bericht Seite: 3/20
Datum: 22.07.2015
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schlossen, die Rohbauten sind zu 75 Pro- mann, der für die Bahnfirma Garaventa
ENGELBERG Die neue Gondelbahn auf den Stand wird im
Dezember eröffnet. Zwar laufen die Bauarbeiten noch auf
Hochtouren, sie liegen aber in
einem sehr engen Zeitplan.
zent fertig, und die Bahntechnik ist zu die bahntechnischen Arbeiten leitet.
66 Prozent eingebaut», freut sich Reinle. «Wir erbringen Zusatzaufwände, die
«Wir sind unter dem Strich noch im Einfluss auf den Zeitplan haben.» Für
Zeitplan, auf dem Stand sind wir etwas Stirnimann und seine Mitarbeiter liegt
voraus, dafür liegen wir auf Trübsee die grösste Herausforderung darin, dass
hinter dem Zeitplan. Das Wichtigste ist, die verspäteten Bauarbeiten und die
dass wir wissen, dass die Eröffnung der bahntechnische Montage gleichzeitig
Bahn im Dezember 2015 möglich ist. ablaufen müssen. «Wir sind abhängig
Auch wenn dann da und dort der Innen- vom Fortschritt des Rohbaus, das verausbau wie beispielsweise der Event- langt viel Flexibilität von uns - wir
bereich auf Trübsee (siehe Kasten) noch
nicht fertig ist.»
PHILIPP UNTERSCHÜTZ
[email protected]
Stand der Arbeiten
Wie Ameisen wuseln Hunderte Tou- Dass man beim 55-Millionen-FrankenProjekt (Bahn 50 Millionen, Erneuerunristen um die Talstation der Titlis-Bahnen, voller Vorfreude auf ihr bevorste- gen 5 Millionen) weit vorangekommen
hendes Gipfelerlebnis sind sie mit sich
und ihren Selfies beschäftigt. Dass gleich
daneben mit Hochdruck an der neuen
Gondelbahn auf den Stand gearbeitet
wird, nehmen sie kaum wahr. «Genau
das ist für uns die grösste Herausforde-
«Auf dem Stand sind
wir voraus, dafür sind
wir auf Trübsee
hinter dem Zeitplan.»
PETER REINLE,
MARKETINGLEITER TITLIS
«wir sind vom
Rohbau abhängig,
das verlangt viel
Flexibilität von uns.»
montieren überall, wo wir auf die Betonfundamente dürfen.»
Gondeln kommen im August
In der Mittelstation Trübsee sind im
unteren Geschoss die Antriebs- und
Gegenstation sowie die Einrichtungen
für die Garagierung und die Gondelaufhängungen montiert. Anfang August
werden die neuen Gondeln - die weiterhin die vertrauten Wappen und Flaggen
tragen werden - geliefert. Momentan
läuft die Betonierung der Überdachung
der Station. Und in der Bergstation auf
dem Stand konnten vergangene Woche
die Betonarbeiten im Bahnbereich beendet werden. Nächsten Freitag beginnt
die Montage der Antriebsstation.
Eine logistische Herausforderung war
der Transport des fünf Kilometer langen
Förderseils für den zweiten Abschnitt
zur Station Trübsee. 50 Tonnen wiegt
die gigantische Seilrolle mit dem 56 Mil-
ist, hat auch mit dem Wetter zu tun. limeter dicken Förderseil. Der selber
WALTER STADELMANN,
GARAVENTA-SEILBAHNEN
rung», sagt Marketingleiter Peter Reinle.
Man hätte in der letzten Zeit jeden Tag
rund 4000 Gäste auf den Berg gebracht,
und wenn diese nur wenig von den
Bauarbeiten wahrnehmen würden, sei
ein wichtiges Ziel erreicht. Und auch
bautechnisch hat man seit dem Baustart
im April 2014 viel erreicht. «Von den
Betonarbeiten sind 90 Prozent abge-
«Bessere Verhältnisse könnten wir am 30 Tonnen schwere Spezialtransporter
Berg gar nicht haben, es ist schon eher brauchte anderthalb Tage für die Strecke,
so, dass die Hitze die Leistung reduziert», inklusive Motorkühlungspause auf
schmunzelt Reinle. Der Rundgang durch Untertrübsee. Um die Strassenbrücke
die Talstation zeigt, dass die Umlenk- der Standseilbahn unterqueren zu könstation fertig montiert ist, gearbeitet wird nen, musste die Rolle abgeladen und,
momentan am Stahlbau, demnächst gezogen von einem Lastwagen, darunter
folgt das Dach. Die Stützen sind bis zur durchgerollt werden.
Mittelstation Trübsee fertig ausgerüstet,
Ende August wird die alte Gondelbahn
auf der zweiten Sektion bis Trübsee sind nach Trübsee stillgelegt. Dann müssen
die Stützen montiert, aber noch nicht Passagiere auf der Gerschnialp umsteimit allen bahntechnischen Elementen gen. Der Transport erfolgt bis zur Erbestückt. «Wir arbeiten sehr professionell öffnung der neuen Bahn mit der Standzusammen mit der Bauunternehmung, seilbahn nach Gerschnialp und von da
trotzdem plagen uns verschiedene Bau- mit der Luftseilbahn nach Trübsee.
verspätungen», erklärt Walter Stirni-
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Ausschnitt Seite: 2/3
Bericht Seite: 4/20
Datum: 22.07.2015
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Medientyp: Tages- und Wochenpresse
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Halbierung der
Beschneiungszeit
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Seite: 17
Fläche: 95'173 mm²
Kühe und Alpwirtschaft
SANIERUNG unp. Rund 7 Millionen
Franken investieren die Titlis-Bah-
nen neben dem Neubau der Gondelbahn dieses und nächstes Jahr
in die Sanierung der Beschneiungs-
anlagen zwischen Trübsee und
Stand. «Die Zeitfenster, die für eine
Beschneiung die idealen Bedingun-
gen aufweisen, werden immer
weniger und kürzer», erklärt Marketingchef Peter Reinle. Um diese
effizient nutzen zu können, müssten die Beschneiungsanlagen deshalb auf den neusten technischen
Stand gebracht werden. So werden
insbesondere die Wasserleitungen
und die Ringleitung um den Trüb-
Eine
Eine Visualisierung,
Visualisierung, wie
wiedie
diedrei
dreiMeter
Meterhohen
hohen
Holzbuchstaben
Holzbuchstaben gestaltet
gestaltet werden
werden könnten.
könnten.
PD
EVENT-TERRASSE unp. Auf der Mit-
wahrgenommen werden soll, kann
telstation Trübsee entsteht neu eine
see erneuert und die Kapazität 1500 Quadratmeter grosse Terrasse,
erweitert. Dank der Ringleitung die viele neue Möglichkeiten bietet.
können künftig mehrere Pisten Mittlerweile ist die Planung fortge-
dies nur über den Sommer erfolgen»,
erklärt Marketingleiter Peter Reinle.
gleichzeitig beschneit werden.
Bessere Pistenverhältnisse
In der Saison 2016/17, nach Ab-
schluss der laufenden Arbeiten,
wird es möglich sein, innerhalb von
80 Stunden die Piste von Trübsee
bis Stand komplett zu beschneien,
das bedeutet eine Halbierung der
heute notwendigen Zeit von
160 Stunden. «Mit der erneuerten
Anlage, die vor der Beschneiung
das Wasser aus dem Trübsee von
6 Grad auf 2 Grad kühlt, verbrauchen wir viel weniger Wasser und
erreichen trotzdem bessere Pistenverhältnisse», sagt Peter Reinle. Ein
Teil der Anlage wird bereits auf die
Das Thema Alpwirtschaft wurde
station wird zur Bahneröffnung im
Dezember dieses Jahres zwar noch
nicht fertig sein. Das Eventgeschoss
ausgewählt, weil es im Sommer in der
Region Trübsee vorherrschend ist. Es
mit Infodesk, Picknickraum und Verkaufslokalitäten wird den Betrieb auf
die Wintersaison 2016/17 aufnehmen.
bunden mit dem Thema Alpwirtschaft
Positionierung erfolgt im Sommer
In einer ersten Phase werden die
Titlis-Bahnen für kommenden Sommer die riesige Terrasse gestalten und
mit Themen bespielen, welche sich
rund um die Alpwirtschaft drehen.
Der Sommer auf Trübsee sei eine
komplett andere Geschichte, und es
sei deshalb klar, dass man die Winterfunktionalitäten nicht eins zu eins auf
kommende Saison in Betrieb ge- den Sommer übertragen dürfe, heisst
nommen. Die Umsetzung habe es von Seiten der Bahnen. Dies gelte
keine Probleme geboten. Man nicht nur für die Erlebnisangebote,
habe vorgängig auch mit den Um- sondern auch für Gastronomie und
weltverbänden, mit denen man ein
gutes Einvernehmen pflege, das
Gespräch gesucht.
Kühe sind in allen Kulturen beliebt
schritten. Der Innenausbau der Mittel-
Positionierung. «Falls die Region Trüb-
see eine eigenständige Positionierung
erhalten und dies auch auf dem Markt
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soll für die Touristen und Gäste authentisch inszeniert werden. Eng ver-
ist die Kuh - ein in allen Kulturen
beliebtes und sympathisches Tier. In
späteren Phasen wollen die TitlisBahnen versuchen, das Thema in
Richtung See und rund um den See
weiter auszubauen. Es sollen jedes
Jahr den Gästen neue Geschichten
über die Alpwirtschaft und das Leben
auf den Alpen erzählt werden.
Ideen existieren auch für eine Gestaltung mit rund 3 Meter hohen Holz-
buchstaben auf der Terrasse. Der
Schriftzug «Titlis» würde zugleich als
Spiel- und Kletterelement dienen. Zu-
dem ist auch eine Liegestuhlzone in
Planung. Um diese Zone abzutrennen,
werden mehrere kleine Alphüttli auf-
gestellt, welche mit einem Doppelliegestuhl ausgerüstet sind.
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Ausschnitt Seite: 3/3
Bericht Seite: 5/20
Datum: 18.07.2015
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Medientyp: Tages- und Wochenpresse
Auflage: 73'088
Erscheinungsweise: 6x wöchentlich
Themen-Nr.: 276.001
Abo-Nr.: 276001
Seite: 29
Fläche: 31'537 mm²
Auch Kinder sollen
in Engelberg springen
SKISPRINGEN Für den
Skisprungnachwuchs soll
eine Kinderschanze gebaut
werden. Von wem, ist jedoch
noch nicht klar.
mu. Neben der Grosstitlis-Schanze soll
auch eine Kinderschanze für Sprungweiten um etwa 30 Meter entstehen.
Das bestätigt Ernst von Holzen, OKPräsident des Engelberger Skispringens
und Geschäftsführer der Engelberg Titlis Veranstaltungs GmbH: «Swiss-Ski ist
es ein Anliegen, dass an möglichst
vielen Orten in der Schweiz Möglichkeiten für einen Einstieg in den Skisprungsport zur Verfügung stehen.» Die
nächsten Einstiegsschanzen stünden
heute in Einsiedeln oder Marbach. «Wir
haben die Machbarkeit geprüft. So eine
Kinderschanze könnte gebaut werden.»
Bis zu 450 000 Franken teuer
«Wer diese Schanze baut, ist noch offen», betont von Holzen. «Wir sind Veranstalter, und unsere Mittel reichen knapp
zum Betrieb der grossen Schanze.» Er
schätzt die Kosten für die Anlage zwischen
300 000 und 450 000 Franken. Dies hänge
auch davon ab, ob die Schanze auch für
den Sommerbetrieb ausgerüstet werden
soll. Überhaupt sei noch sehr viel offen.
Auch eine Umzonung wäre nötig. Von
Holzen geht davon aus, dass eine Kinderschanze frühestens in zwei bis fünf Jahren
4
gebaut werden könnte, somit erst nach
dem fürs nächste Jahr vorgesehenen
Umbau der grossen Schanze, für den
2,9 Millionen Franken investiert werden.
Daran steuern Obwalden und Engelberg
rund 1,65 Millionen Franken bei. 1 Million
soll vom Bund kommen. Dieser Beitrag
soll laut von Holzen auch fliessen, wenn
die Kinderschanze nicht gebaut würde.
Die Kinderschanze würde neben der Grosstitlis-Schanze (Bild)
gebaut und denselben Auslauf nutzen.
Archivbild Philipp Schmidli
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Argus Ref.: 58540919
Ausschnitt Seite: 1/1
Bericht Seite: 6/20
Datum: 13.07.2015
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Seite: 16
Fläche: 18'623 mm²
Spektakulärer RegaNachteinsatz am Titlis
ENGELBERG Mehrere Stunden brauchte die Rega in der
Nacht auf Sonntag, um einen
verletzten Kletterer aus der
Titlis-Nordwand zu retten.
pd/red. Am späten Samstagnachmittag
alarmierte ein Tessiner Kletterer per
Notfall-App die Rega. Er war in der
Nordwand des Titlis auf der TrottmannRoute Piz dal nas gestürzt und beklagte sich über heftige Schmerzen an Rü-
cken und Brustkasten. Die Route gilt
klettertechnisch als eine der schwersten
Nordwandrouten der Schweiz.
Die Rega-Crew der Basis Erstfeld, die
sofort aufgeboten wurde, erkannte beim
Überflug der Unfallstelle, dass eine Ret-
spezielle Bahre um, damit sie ihn gut
gesichert weiter abseilen konnten, was
durch die Felsbeschaffenheit und die
messerscharfen Kanten in der Steilwand
nochmals zusätzlich erschwert wurde.
Eine Meisterleistung
Erst 120 Meter weiter unten fanden
die RSH eine Stelle, von wo eine Windenrettung per Helikopter möglich war.
«Was die Bergretter da an der Steilwand
gezeigt haben, ist eine absolute Meisterleistung», sagt Markus Koch, Pilot der
Rega-Crew aus Erstfeld. Kurz vor Mitter-
nacht wurde der Verletzte mit der Ret-
tungswinde evakuiert und durch die
finstere Nacht ins Spital geflogen. Es
dauerte eine weitere Stunde, bis die
Rega-Crew aus Erstfeld alle Bergretter
sowie den Partner des Abgestürzten
ebenfalls aus der Nordwand des Titlis
evakuiert hatte.
tung mit der Winde oder mit der längeren sogenannten Longline nicht mög-
lich sein würde. Der Verletzte befand
sich an einer Stelle der gut 500 Meter
hohen Steilwand, die äusserst exponiert
ist und rund 25 Meter überhängend.
Für eine direkte Rettung per Helikopter
unerreichbar.
Extreme Herausforderung für Retter
Die Rega-Einsatzzentrale bot daraufhin vier Bergretter des Schweizer AlpenClubs (SAC) auf, allesamt ausgewiesene
Rettungsspezialisten Helikopter (RSH).
Ein Helikopter von Swiss Helicopters,
Basis Erstfeld, setzte die vier RSH an
einem Felspfeiler 120 Meter oberhalb
des Abgestürzten schwebend ab. Wegen
des überhängenden Felsens konnten
sich die Bergretter nicht einfach senkrecht abseilen. Mühselig mussten sie
sich eine sichere Route suchen und
unzählige Bohrhaken anbringen. Beim
Stand des Verletzten angekommen, lagerten sie ihn für den Transport auf eine
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Standort des Kletterers in der
Titlis-Nordwand (Kreis).
PD
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Argus Ref.: 58487294
Ausschnitt Seite: 1/1
Bericht Seite: 7/20
Datum: 02.07.2015
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Medientyp: Tages- und Wochenpresse
Auflage: 7'746
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Themen-Nr.: 276.001
Abo-Nr.: 276001
Seite: 20
Fläche: 15'002 mm²
Morgen beginnt wieder der Jazz-Sommer
ENGELBERG Zum zwölften
Mal steht die Dorfstrasse ganz
im Zeichen der mitreissenden
Jazz-Rhythmen.
II
pd/red. Ab morgen Freitag bis am
7. August spielen im Klosterdorf jeweils
freitags von 17 bis 19 Uhr verschiedene
Jazz-Formationen unter freiem Himmel.
Der Jazz-Sommer in Engelberg bietet
einen bunten Mix aus traditionellem
und modernem Jazz mit altbekannten
und neuen Bands. Zu hören sind verschiedene Jazz-Richtungen wie New
Orleans, Dixieland, Swing und Boogie-
Jeweils am Freitag:
Jazz an der Dorfstrasse.
PD
Woogie. Die Golden Years Jazzband und
Keep Swingin' Five haben sich bereits
ein Stammpublikum erspielt.
Bekanntes und Neues
Die Formationen Brazzini, The Cannonballs, Chicago Hot Club und Jazzeral
geniessen dagegen ihren ersten Auftritt
in Engelberg und werden die Zuhörer
mit kreativen Eigenkompositionen und
bekannten Coverversionen begeistern.
Die Konzerte finden entlang der Dorfstrasse bei verschiedenen Restaurants
und Hotels auf der Sonnenterrasse statt.
Bei schlechter Witterung werden die
Auftritte in die Lokale verlegt.
3. Juli: Golden Years Jazzband,
Gletscherspalte (Bierlialp)
10. Juli: Brazzini, Hotel Central
17. Juli: The Cannonballs,
Hotel Ramada
24. Juli: Chicago Hot Club,
Hotel Engelberg
31. Juli: Keep Swingin' Five,
Hotel Schweizerhof
7. August: Jazzeral, Hotel Crystal
HINWEIS
Der Besuch der Konzerte ist kostenlos. Die freie
Kollekte geht zuhanden der jeweiligen Band.
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Ausschnitt Seite: 1/1
Bericht Seite: 8/20
Datum: 01.08.2015
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Seite: 410
Fläche: 251'712 mm²
Zehn Jahre Zentralbahn - von der Provinzbahn zu einer der
modernsten Meterspurbahnen Europas
können. Damit war die Basis für die grosse
Entwicklung des Bahnunternehmens gelegt.
Renato Fasciati
Geschäftsführer Zentralbahn
Anspruchsvolle Anfangszeit
Am 1. Januar 2005 hiess es: Auf in ein neues
Bahnzeitalter". In der Tat war damit der Startschuss für eine tiefgreifende Erneuerung des
jungen Unternehmens gegeben, das aus zwei
Bahnen mit einer langen Geschichte entstanden ist. Als die Brünigbahn der SBB und die
Luzern - Stans - Engelberg-Bahn (LSE) operativ bereits zusammen arbeiteten, entschied
man sich im Juli 2004 nach einer zweijährigen
Evaluation verschiedener Kooperationsmodelle für den vollständigen Zusammenschluss
der zwei Bahnen, welche die weltbekann-
Die ersten Monate des jungen Bahnunternehmens waren sehr anspruchsvoll. Nach der
Fusion der beiden Bahnen prallten unterschiedliche Personalkulturen aufeinander. Die
LSE war eine Art Familienbetrieb", die
Brünigbahn dagegen eine Abteilung des
Grosskonzerns SBB. Die Aushandlung eines
einheitlichen Gesamtarbeitsvertrags (GAV)
war denn auch eine wichtige Aufgabe der
neuen Unternehmensführung. Der GAV konn-
te am 20. Juni 2005 unterzeichnet werden
und trat am 1. Januar 2006 in Kraft.
ten touristischen Destinationen Luzern, Engel- Weitere Herausforderungen betrafen den
berg und Interlaken verbinden und für die technischen Bereich. Auf Dezember 2004
Erschliessung der Kantone Luzern, Nid- und wurde zum einen ein neuer Fahrplan mit
Obwalden sowie Bern sorgen.
Grund für den Zusammenschluss waren zum
einen die vielen technischen und betrieblichen
Gemeinsamkeiten. So verwendete man die-
selbe Spurweite, das gleiche Kupplungs-,
Strom- und Zahnstangensystem und nutzte
gemeinsam die Strecke zwischen Luzern und
Hergiswil. Auch in der betrieblichen Instand-
haltung arbeitete man bereits eng zusam-
20 % grösserer Zugleistung, insbesondere im
S-Bahn-Bereich, eingeführt. Gleichzeitig wurden das neue Zugsicherungssystem ZSI 127
sowie zehn neue Spatz"-Triebzüge für den
Regional- und S-Bahn-Verkehr in Betrieb
genommen, die zu Beginn grössere Kinderkrankheiten aufwiesen und die Geduld vieler
Fahrgäste und des Personals strapazierten.
Ebenfalls in dieser Zeit wurde in Meiringen
eine neue Werkstatthalle gebaut. Aus Platzmangel wurde die zentralisierte Verwaltung
men, was auch zu einem gemeinsamen Fahrzeugumlauf auf den beiden S-Bahn-Strecken der ZB in Stansstad in behelfsmässigen Büro-
führte. Der Hauptgrund für den Zusammen- containern untergebracht, bis sechs Jahre
schluss war indes der grosse Investitionsbe- später das neue Verwaltungsgebäude in Bedarf im Infrastruktur- und Rollmaterialbereich, trieb genommen werden konnte.
der gemeinsam einfacher und günstiger zu
stemmen war. Zudem forderten auch die Als man die technischen Probleme grösstenBestellerkantone und der Bund eine engere teils im Griff hatte, forderte das JahrhunKooperation, von der sich alle entsprechende dertunwetter vom 21./22. August 2005 das
ganze Unternehmen heraus. Wegen starker
Synergien versprachen.
Regenfälle wurde der Betrieb auf 80 % des
In der Folge verkauften die SBB ihre einzige Streckennetzes während Tagen unterbrochen.
Meterspurbahn an die LSE und erhielten im Das Unwetter unterspülte an verschiedenen
Gegenzug 66 % des Aktienkapitals des deut- Orten das Gleis, zerstörte Brücken, Ober- und
lich vergrösserten Unternehmens. Gleichzeitig Unterbau sowie die Fahrleitung und führte
entschied man sich aufgrund der zentralen zu einem Schaden von mehr als 40 MillioLage der Bahn für den Namen Zentralbahn nen Franken. Glücklicherweise wurde dieser
(ZB) und definierte den Sitz des Unter- Schaden durch die SBB-Versicherung genehmens am bisherigen Standort der LSE in
Stansstad. Damit wurden sämtliche Verwal- deckt, womit die Reparatur schnell an die
tungsfunktionen beider Bahnen in Stansstad Hand genommen werden konnte. Die Strecke
konzentriert, wodurch bereits erste Synergien Grafenort - Engelberg konnte allerdings erst
realisiert werden konnten. Seither hat die am 15. Dezember 2005 wieder in Betrieb
ZB die überaus vorteilhafte Situation, als genommen werden.
schlankes, unabhängiges und lokal veranker- Das starke Unwetter setzte auch dem im Bau
tes Unternehmen wirken und gleichzeitig bei befindlichen Tunnel Engelberg zu. Massive
Bedarf auf das grosse Wissen und die Wassereinbrüche forderten eine NeubeurteiRessourcen der Mutter SBB zurückgreifen zu lung der Bauweise in der zirka 300 Meter lan-
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gen Quintnerkalkstrecke. Mit der Fassung
und kontrollierten Abführung des Bergwassers konnte der Druck auf die Tunnelröhre
reduziert und schliesslich der Tunnel fünf
neuen S-Bahn Luzern wurden die S4 (Luzern
- Stans) und die S5 (Luzern - Samen - Giswil)
Erfordernissen angepasst werden.
Kriens Mattenhof und im Dezember 2005 Ewil
Maxon als neue Haltestellen ins S-Bahn-Netz
aufgenommen. Von Luzern nach Engelberg
und Interlaken verkehrte weiterhin ein stündlicher Schnellzug.
Neben schrittweisen Taktverdichtungen zum
durchgehenden Halbstundentakt der S-Bahnen auf dem Nid- und Obwaldner Ast in den
eingeführt, die mit Ausnahme einiger Taktlücken auf dem Obwaldner Ast jeweils im
Halbstundentakt verkehrten und die ZugJahre später fertiggestellt werden.
Insgesamt hatte das grosse Unwetter in der leistung um zirka 20 % erhöhten. Gefahren
Anfangszeit der ZB auch eine gute Seite. So wurden die S-Bahnen grundsätzlich mit den
wuchsen aufgrund der immensen Heraus- neuen Spatz"-Kompositionen, die in den
forderungen zum einen die Unternehmens- Hauptverkehrszeiten mit Gelenksteuerwagen
kulturen zusammen, zum anderen konnte die (GSW) sowie umgebauten S-Bahn-Modulen
Infrastruktur auf weiten Strecken den neuen verstärkt wurden. Im Dezember 2004 wurden
Die ZB durfte auf grosse Unterstützung
der politischen Verantwortungsträger zählen.
Dank der lokalen Verankerung und schlanken Führungs- und Entscheidungsprozesse
konnte die ZB als integriertes Bahnunternehmen rasch und abgestimmt ausgebaut
werden und diverse sich bietende Chancen
packen. In der Folge wird die Modernisierung Folgejahren brachte der Fahrplanwechsel
der ZB in den ersten zehn Jahren ihres Beste- 2010/2011 mit der Inbetriebnahme des Tunhens entlang dem Planungsdreieck Angebot nels Engelberg eine spürbare Angebotsverbesserung. So war Engelberg von Luzern neu
- Infrastruktur - Rollmaterial dargestellt.
in 47 statt 61 Minuten zu erreichen, und die
Verbindung wurde damit konkurrenzfähig zur
Angebotsausbauten
Strasse. Neben der schnelleren und weniger
Das Fahrplanangebot konnte in den ersten steilen Tunnelstrecke zwischen Grafenort und
zehn Jahren etappenweise ausgebaut wer- Engelberg trugen die Differenzierung von IRden. Der erste Schritt erfolgte gleich zu Be- und S-Bahn-Zügen mit dem Wegfall der Halte
ginn mit dem Fahrplan 2005. Im Rahmen der Kriens, Horw und Stansstad beim Interregio
Am 26. Juli 1990 kreuzt
ein LSE-Pendelzug in
Hergiswil den BrünigSchnellzug der SBB
mit der HGe 101 964
(Foto: F. Suter).
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nach Engelberg zur Fahrzeitverkürzung bei.
Gleichzeitig konnten neu längere Züge,
geführt mit Lokomotiven HGe 101 und revidierten Wagen (LSE und Brünigbahn-Typ III)
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die Sicherheit und die Effizienz des Betriebs
deutlich erhöht, indem zum einen das gesamte Streckennetz automatisiert und zum
anderen ein modernes Zugsicherungssystem
installiert wurde. Nachdem die LSE bereits im
sowie neuen Gelenksteuerwagen (GSW), Jahr 2000 das Bahnleitsystem Iltis in Betrieb
eingesetzt werden, welche die Kapazität um genommen hatte, konnte im Juli 2007 die ZB
über 50 % erhöhten. Zusammen mit dem dasselbe System auf dem ganzen Netz mit
Wegfall des Spezial-Rollmaterials nach Engel- Ausnahme von Engelberg, das erst nach
berg konnte der Stundentakt neu mit zwei Eröffnung des Steilrampentunnels integriert
statt drei Kompositionen produziert werden, wurde, einführen. Sämtliche Weichen und
was den Rollmaterialbedarf für den Stundentakt um 33 % verringerte.
Signale werden nun von Stansstad aus fernDie grösste Angebotsverbesserung wurde gesteuert. Zudem konnte die ZB zusammen
jedoch am 15. Dezember 2013 mit dem Fahr- mit den benachbarten Berner-Oberland-Bahplan 2014 Realität. Auf Basis diverser ab- nen (BOB) Ende 2004 den heutigen Metergestimmter Infrastruktur- und Rollmaterial- spurstandard in der Zugsicherung, das ZSI
investitionen konnte ein grundlegend neu 127, in Betrieb nehmen. Damit werden sämtkonzipierter Fahrplan gefahren werden. Dieser liche Züge der ZB auf Geschwindigkeit und
zeichnete sich durch 3,4 % grössere Zugs- Fahrerlaubnis überwacht, was das Risiko von
leistungen aus, bietet den Fahrgästen jedoch Kollisionen deutlich reduziert.
ein deutlich attraktiveres Angebot. Die wich- Neben den nachstehend beschriebenen Austigsten Neuerungen sind im Kasten auf der bauten der Infrastruktur sanierte und modernisierte die ZB in erster Priorität gemäss
nächsten Seite beschrieben.
Dem sehr erfolgreichen Fahrplankonzept ordentlichen Unterhaltszyklen sowie wegen
2014 ging ein grosser Streit zwischen den Unwetterschäden die bestehende InfrastrukBestellerkantonen Nidwalden auf der einen tur. Auf grossen Teilen des Streckennetzes
und Obwalden sowie Luzern auf der anderen wurden in den letzten zehn Jahren der OberSeite voraus, der schliesslich durch das Bun- und teilweise auch der Unterbau ersetzt,
desverwaltungsgericht entschieden wurde. Betonschwellen eingebaut, die Fahrleitung
Da aufgrund lokaler Opposition ein zirka 500 ersetzt, Brücken sowie Tunnel saniert und
Meter langer Doppelspurabschnitt in Hergis- Hochwasserschutzmassnahmen ergriffen. An
wil nicht gebaut werden konnte, mussten bei einigen Stellen konnte auch die Streckender Haltestelle Hergiswil Matt mit Ausnahme geschwindigkeit erhöht werden. Besonders
der S55 sämtliche S-Bahn-Halte gestrichen die Sanierung der denkmalgeschützten Stahlwerden, da die dort geplante Kreuzung der brücken auf beiden Rampen zum Brünigpass
S-Bahn-Züge in den doppelspurigen Haiti- erforderte einen speziellen Effort.
waldtunnel zwischen Horw und Hergiswil ver- Um den Zügen im dichter werdenden Verkehr
schoben werden musste. Bis zum Bau der die Kreuzungen zu ermöglichen, brauchte
Doppelspur verkehrt deshalb ein Bahnersatz- es entsprechende Doppelspurabschnitte und
bus zwischen dem Bahnhof Hergiswil und Kreuzungsstellen. Bereits im Dezember 2004
Hergiswil Matt und angrenzenden Quartieren. wurde zwischen Kriens und Horw sowie im
Unter Beibehaltung der Kooperation Golden April 2005 zwischen Horw und der GemeinPass Line" mit der BLS und der MOB werden degrenze Hergiswil im Zuge des Ausbaus der
die neu allesamt in Rot-Weiss gehaltenen Autobahn mit dem Haltiwaldtunnel je ein
Expresszüge Luzern - Interlaken-Express und durchgehender Doppelspurabschnitt in BeLuzern - Engelberg-Express zusätzlich von trieb genommen. Zwischen Sachseln und
den breit vernetzten Tourismusorganisationen Giswil konnte eine weitere Doppelspurinsel
Interlaken Tourismus (TOI), Luzern Tourismus gebaut werden. Schliesslich erforderte der
(LTAG) und den Titlis-Bahnen international Fahrplan 2014 in Brienzwiler die Verlängerung
vermarktet. Damit liess sich die Nachfrage - der bestehenden Kreuzungsgleise, um eine
insbesondere von asiatischen Gästen - deut- fliegende Kreuzung der Interregio-Züge zu
lich erhöhen, wodurch die Auslastung der ermöglichen. Zudem wurden zwei KreuzungsZüge tagsüber und auch bei schlechtem stellen, die Jahre zuvor im Zuge der schlanken
Wetter gesteigert werden konnte.
Infrastruktur" zurückgebaut worden waren,
wieder in Betrieb genommen: Brunnenfluh im
Süden und Käppeli im Norden des Brünigs.
Auch für Niederried ist dies vorgesehen.
Die beschriebenen Angebotsverbesserungen
erforderten einen darauf abgestimmten Aus- Ein sicherer und effizienter Betrieb erforderte
bau der Infrastruktur. Zuerst wurden jedoch in den Bahnhöfen einen schienenfreien
Zugang auf sämtliche Perrons sowie Perron-
Infrastruktur-Investitionen
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höhen von 35 cm über Schienenoberkante,
um einen stufenlosen Einstieg in die Niederflurfahrzeuge sicherstellen zu können. Gleich-
zeitig wurden die Haltepunkte der Interregio-Züge auf 190 Meter Länge ausgebaut,
um zehnteilige Züge einsetzen zu können.
Schliesslich erhielten die meisten Haltepunkte
moderne Kundeninformationssysteme, sei es
mit Abfahrtsbildschirmen in den Zugangsbereichen und/oder elektronischen Zugsabfahrtsanzeigern auf den Perrons. Die Anstrengungen wurden bereits 2006 mit dem
Gewinn des Preises Hindernisfrei" belohnt.
Mit Ausnahme von Alpnach Dorf, Hergiswil
Matt und Niederrickenbach Station wurden
Beförderte Personen
Personenkilometer
Zugkilometer
Streckennetz
Betriebsertrag
Bilanzsumme
Mitarbeitende
Kennzahlen 2014 und Streckenplan (Grafik: ZB)
9,3 Millionen
Millionen
9,3
158 Millionen
3,1 Millionen
97,8 Kilometer
112,7 Millionen Franken
680
680 Millionen
Millionen Franken
Franken
337
Luzern Allmend/Messe
Allmend/Messe
Luzern
Horn
Horw
Hergiswil Matt
Hergiswil
Alpnachstad
Alpnachstad
Alpnach Dorf
Luzern
Luzern
riens M
anss
Stans
Stans
Dallenwil
Dallenwil
amen
Samen
Sachseln
Ewil Maxon
Giswil
Giswi
Basis: 2014
Niederrickenbach
Niederrickenbach
Wolfenschiessen
Wolfenschiessen
/Kaiserstuhl
Kaiserstuhl OW
OW
Grafenort
Grafenort
Lungern
Brienz
Brienz West
West
Ebligen
Ebligen
Oberried
Niederried
Niederried
Ringgenberg
Brienz
Brienz
Brienzwiler
Bnenzwiler
Brünig Hasliberg
Meiringen
Engelberg
Engelberg
Interlaken
Interlaken
Das Hochwasser in der Schlucht der Engelberger
Aa unterspülte im August 2005 die Basis des Lehnenviadukts und des ZB-Trassees bei Streckenkilometer 23.5, was zu einem langen Betriebsunterbruch führte (Foto: Archiv ZB).
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sämtliche Bahnhöfe nördlich des Brünigs 2010 sämtliches mit Zahnrädern ausgerüstete
bereits umgebaut. Alpnach Dorf folgt im Jahr Standard-Rollmaterial nach Engelberg ver-
2015 und Hergiswil Matt im Zuge des ge- kehren. Die oben beschriebenen Wasserplanten Doppelspurausbaus. Im Fall von Nie- einbrüche sowie verschärfte Sicherheitsvorderrickenbach Station ist noch unklar, ob die schriften verteuerten das Projekt auf insgeHaltestelle nach 2021 weiter bedient wird. samt 161 Millionen Franken. Der Tunnel erfüllt
Südlich des Brünigs entsprechen bereits die seither jedoch problemlos die Anforderungen
Bahnhöfe Meiringen, Brienz und Interlaken und ermöglicht einen effizienten Betrieb und
Ost den Anforderungen des Behinderten- grössere Kapazitäten nach Engelberg, ohne
gleichstellungsgesetzes. Die Gleis- und Per- die die bereits eingetretene und weiter
ronanlagen der restlichen Stationen sollen bis anhaltende Steigerung der Nachfrage nicht
abgedeckt werden könnte.
2023 umgebaut werden.
Der Kantonsbahnhof von Stans wurde am Deutlich günstiger und schneller als geplant
9. Juli 2007 nach dem Umbau wieder eröff- konnte im November 2012 mit der Tieflegung
net. Er bietet nun hohe Perrons sowie einen Allmend die Doppelspur von Kriens bis vor
angrenzenden Busbahnhof. Neben den mit den Bahnhof Luzern verlängert werden. Damit
Schranken gesicherten beiden Niveauüber- entfiel die einspurige offene Streckenfühgängen wurden im Jahr 2015 zwei Personen- rung durch die Stadt, die nicht weniger als
lifte zur bestehenden Personenunterführung vier dicht befahrene Bahnübergänge umfasst
ergänzt, um Reisenden auch bei geschlosse- hatte. Die Doppelspur ermöglichte den Viernen Schranken einen behindertengerechten telstundentakt der S-Bahnen S4 und S5 zwiPerronwechsel anbieten zu können. Aufgrund schen Luzern und Hergiswil und erhöhte die
lokaler Gegebenheiten wurde bisher jedoch
auf eine Verlängerung des Kreuzungsgleises Fahrplanstabilität auf dem gesamten Netz
verzichtet, weshalb die beiden Interregio- der ZB. Die kundengewichtete Pünktlichkeit
Züge nicht in Stans kreuzen können, was im der ZB (maximal drei Minuten AnkunftsVerspätungsfall nachteilig ist. Dafür konnten verspätung) lag 2014 bei 97 %, was für einen
beim Bahnhofumbau in Giswil am 8. Juni stabilen Betrieb des grossteils einspurigen
2013 sowie in Meiringen am selben Tag durch Netzes auch zwingend notwendig ist.
Spenden finanzierte Drehscheiben für das Am 4. Februar 2011 konnte in Stansstad
Wenden von Dampflokomotiven eingebaut das kombinierte Baudienst- und Verwaltungs-
werden, nachdem man im Zuge des Bahnho- gebäude Cubus" eröffnet werden. Es ist
fumbaus die alten Scheiben hatte entfernen Basis für das Infrastruktur-Unterhaltsteam
müssen.
Nord und bietet Platz für die Verwaltung der
Neben der Sanierung bisheriger Bahnhöfe ZB, womit die temporären Bürocontainer vor
konnten in den letzten zehn Jahren auch neue der Betriebsinstandhaltungswerkstätte aufHaltestellen in Betrieb genommen werden. Im gelöst werden konnten. Die kurzen Wege zwiDezember 2004 war dies Kriens Mattenhof, schen den einzelnen Abteilungen ermöglichen
im Dezember 2005 Ewil Maxon bei Sachseln seither eine noch effizientere Führung und beund im Dezember 2012 die erste unterirdische reichsübergreifendere Zusammenarbeit innerHaltestelle der ZB Luzern Allmend/Messe. halb der ZB, die einen wichtigen Erfolgsfaktor
der jungen Bahn darstellt.
Letztere erschliesst in nur drei Minuten ab
Luzern das grösste Messe-, Sport- und Frei- Schliesslich konnten am 17. Dezember 2014
zeitzentrum der Zentralschweiz. Bis Ende der letzte Bahnübergang saniert und damit
2016 wird zusätzlich die Haltestelle Sarnen die zeitlichen Vorgaben des Bundes erfüllt
Nord dem Betrieb übergeben, womit die werden. Von ursprünglich 215 BahnübergänAttraktivität und Auslastung der S-Bahn weiter erhöht werden kann. Einzig die geplante
Haltestelle Stans Bitzi kann mangels politischer Unterstützung bis auf weiteres nicht
umgesetzt werden.
Die grössten und aufwendigsten Infrastrukturprojekte der ZB waren bisher jedoch der Tun-
gen wurden 116 aufgehoben und 99 gemäss
den neuen Vorgaben saniert. Leider konnte
die grosse Sanierungsaktion nicht mehr verhindern, dass sich am 11. August 2014 beim
Bahnübergang Allmend in Wolfenschiessen
ein folgenschwerer Unfall ereignete. An dem
mit Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang
kamen drei israelische Touristen bei der Kol-
nel Engelberg sowie die Tieflegung Allmend in lision mit dem Luzern - Engelberg-Express
Luzern. Der Tunnel Engelberg, ein vier Kilome- ums Leben.
ter langer, mit Zahnstangen und zwei Kreuzungsstellen ausgestatteter Tunnel, ersetzte
die alte Steilrampe und verbindet Grafenort Rollmaterialinvestitionen und
mit Engelberg. Dank der maximalen Steigung Werkstätten
von nur noch 105 %u kann seit Dezember
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Die ZB übernahm von ihren Vorgängerbahnen ramawagen umgespritzt und neu im Luzern einen heterogenen, überalterten und nicht Engelberg- Express eingesetzt werden. Einer
behindertengerechten Rollmaterialpark. Nach der drei Gelenksteuerwagen verkehrt in der
Engelberg wurden dreiteilige Pendelzüge mit S-Bahn Luzern als Zusatzmodul, um die auto-
Triebwagen BDeh 4/4 eingesetzt, die aus matische Fahrgastzählung in der gesamten
den Jahren 1964 bis 1980 stammten und die Komposition sicherstellen zu können.
steile Rampe von Grafenort nach Im Hinblick auf das Angebotskonzept 2014
246
Engelberg befahren konnten. Am Brünig ver- beschaffte die ZB bei Stadler 2012/2013 für
kehrten zum einen Schnellzüge, die durch den Luzern - Interlaken-Express vier siebenacht Lokomotiven HGe 101 aus den Jahren teilige Panorama-Zahnradtriebzüge Adler"
1989/1990 gezogen wurden. Zum andern sowie sechs dreiteilige Panorama-Zahnrad-
wurden im Regionalverkehr auf allen Tal- triebzüge Fink". Die siebenteiligen Adler"
strecken Pendelzüge mit Gepäcktriebwagen umfassen neben den beiden dreiteiligen
De 110 eingesetzt, die vor dem Umbau als Triebzug-Teilen mit einem Führerraum auch
Deh 120 mit Zahnradantrieb am Brünig gefah- je einen Speisewagen, der in der Mitte des
ren waren und aus der Zeit der Elektrifizierung Zuges eingereiht ist. Die Adler-Hälften sind
der Brünigbahn um 1941 stammten. Das mit den Finken" technisch baugleich. Sie
Wagenmaterial datierte grösstenteils aus den besitzen einen getrennten Adhäsions- und
1960er und 1970er Jahren.
Zahnradantrieb. Während die Radsätze der
Im Jahr 2005 gleich zum Start der ZB konnten Drehgestelle an den aufgesattelten Endwagen
zehn dreiteilige Triebzüge ABe 130 ohne einen Adhäsionsantrieb umfassen, sind die
Zahnradantrieb für den S-Bahn-Einsatz in Drehgestelle im Mittelwagen mit je einem
Betrieb genommen werden. Die Schmalspur- Zahnradantrieb und einem Bremszahnrad
Panorama-Triebzüge (Spatz") waren noch versehen. Die dreiteiligen Einheiten besitzen
von den SBB für die S5 nach Giswil sowie den je zwei Niederflureinstiege und einen HochRegionalverkehr Süd zwischen Meiringen und flureinstieg sowie Panoramafenster. Speziell
Interlaken bestellt worden. Nach dem Zusam- ist das höhenverstellbare Zahnrad, das die
menschluss zur ZB wollte man sie auch auf Abnützung der Räder kompensiert und damit
der S4 nach Nidwalden einsetzen, wodurch
die Anzahl nicht mehr ausreichte, um in den
Hauptverkehrszeiten Doppeltraktionen bilden
zu können. Deshalb wurden aus alten Brünigund LSE-Wagen sowie Steuerwagen zweiteilige S-Bahn-Module zusammengestellt,
welche die Triebzüge verstärken konnten. Mit
vier niederflurigen Türen in den aufgesattelten
Endwagen und einem hochflurigen Mitteltriebwagen ohne Türen ist der Spatz" ein
ideales S-Bahn-Fahrzeug mit sehr guten
Traktionseigenschaften. Nach anfänglichen
grösseren Kinderkrankheiten ist dieser Triebzug heute sehr zuverlässig im Betrieb.
Die geringere Steigung der neuen Tunnelstrecke nach Engelberg erlaubte ab Dezember 2010 den Einsatz von HGe-101-Pendel-
zügen ins Klosterdorf. Zu diesem Zweck
beschaffte man auf 2007 drei dreiteilige
Gelenksteuerwagen (GSW), die mit moderni-
sierten und mit geschlossenen WC ausge-
eine bis zu dreifach höhere Laufleistung der
Radsätze gegenüber einer konventionellen
Bauart ergibt.
Die Struktur der Adler" und Finken" erlaubt
einen sehr effizienten Rollmaterialeinsatz.
Während die siebenteiligen Adler" den Stundentakt am Brünig sicherstellen, werden die
Finken" am Morgen und Abend als Zusatzzüge in der S-Bahn (S44/S55) und während
des Tages als Verstärkungseinheiten am Brünig eingesetzt. Vollautomatische Kupplungen
erleichtern das flexible Stärken und Schwächen. Zusätzlich können die dreiteiligen Finken" auch die Adler-Hälften ersetzen, wenn
Instandhaltungs-, Revisions- oder Reparaturarbeiten anstehen. Zwischen dem Speisewagen und den Adler-Hälften sind zu diesem
Zweck ebenfalls vollautomatische Kupplungen montiert.
Aus den freigewordenen Lokomotiven HGe
101 und lärmsanierten Wagen des Brünig-
rüsteten Brünigbahn-Wagen des Typs III und
mit LSE-Wagen zu Pendelzügen formiert wur- bahn-Typs III und der LSE sowie Steuerwagen
den. Damit konnte die Kapazität erweitert und wurden zusätzlich zu den zwei Engelberger
die Behindertentauglichkeit auch in diesen HGe-101-Kompositionen auf Ende 2013 drei
Zügen gesichert werden. Nach Einführung der weitere HGe-101-Pendelzüge formiert, die als
Saisonzüge nach Engelberg sowie als DispoAdler-Züge am Brünig zum Fahrplan 2014 züge auf dem ganzen Streckennetz eingesetzt
konnten die ehemaligen Golden-Pass-Pano- werden können. Seit Ende 2013 setzt die ZB
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Der neugebaute Bahnhof Sachseln in der Abenddämmerung (Foto: ZB)
Eröffnung der Haltestelle Luzern Allmend/Messe (Foto: an, 3. November 2012)
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Der Bahnübergang Oberau in Wolfenschiessen
wurde im Rahmen des Sanierungsprogramms im
November 2014 umgebaut (Foto: ZB).
1
somit nur noch Pendelzüge ein, die an den
Wende- und Endstationen keinen Lokomotivwechsel mehr erfordern. Die nicht mehr
benötigten Gepäcktriebwagen De 110 und
Triebwagen BDeh 4/4 wurden an ZB Historic
abgegeben, verschrottet oder dienen dem
Rangierdienst. 16 Brünigbahn-Wagen des
Typs III wurden zudem nach Afrika verkauft.
Um eine effiziente Instandhaltung des Rollmaterials sicherstellen zu können, wurden
die in die Jahre gekommenen Werkstätten in
Meiringen und Stansstad umfassend erneuert
und an die aktuellen Arbeitssicherheitsvorschriften sowie den Stand der Technik angepasst. Hocharbeitsbühnen, neue Hallenkräne,
eine Unterflur-Radsatzdrehbank sowie eine
Drehgestellabsenkanlage stellen kurze Standzeiten und damit eine hohe Verfügbarkeit des
Rollmaterials sicher. Der Verplanungsgrad des
Rollmaterials beträgt nach der jüngsten Flottenerneuerung denn auch 92 %.
mens im Angebots-, Infrastruktur- und Rollmaterialbereich sollen neuartige und über-
raschende Angebote für eine hohe Auslastung und Kundenzufriedenheit sorgen.
Einige Beispiele hierzu sind:
- Tiefdruckangebote. Durch die Komplemen-
tarität des Pendler- und Freizeitbereichs
besitzt die ZB eine relativ gute Auslastung.
Bei schlechtem Wetter besteht jedoch noch
Potential, das mit den Tiefdruckangeboten" seit Mai 2011 angesprochen wird. SRF
Meteo beurteilt jeden Tag, ob am Folgetag
im Gebiet der ZB schlechtes Wetter herrschen wird. Sollte dies der Fall sein, werden
automatisch Angebote von Partnern freigeschaltet und mittels E-Mail, Facebook und
Twitter der Kundschaft angeboten. Ein Beispiel dafür sind kostenlose Älpler-Magronen
auf dem Stanserhorn, die auch bei schlechtem Wetter Reisende in die ZB und auf den
Ausflugsberg locken sollen.
- Brünig-Safari" und Engelbarts Schatz-
Innovationen als Hebel für die
Weiterentwicklung
Die ZB hat sich in ihrer Strategie 2020 zum
Ziel gesetzt, die innovativste Meterspurbahn
suche". Auf Initiative zweier Zugbegleiter
gibt es seit Juni 2009 beziehungsweise Juni
2012 zwei attraktive Angebote für Familien
Mobilitätsanbieterin in der Zentralschweiz und
und Kinder. Am Brünig begeistern über ein
Dutzend entlang der Panoramastrecke aufgestellte geschnitzte Tiere, die es zu ent-
im Berner Oberland zu werden. Neben der
beschriebenen Entwicklung des Unterneh-
decken gilt, die Fahrgäste. Auf der Fahrt
nach Engelberg können die jungen Fahr-
der Schweiz und die kundenfreundlichste
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gäste Mitglieder einer Piratenbande entlang - Erschliessung von Drittnutzungspotenziader Strecke sichten, wofür sie in Engelberg
len. Das grosse Wissen im Bereich Zahnbei Vollständigkeit eine Schatztruhe mit kleiradgetriebe sowie bestehende Kapazitäten
nen Geschenken erhalten.
sollen für entsprechende Aufträge anderer
Meterspurbahnen verwendet werden. Aus- Elektrotankstellen. Ab August 2014 wurden
serdem ist die ZB daran, nicht mehr für den
an allen grösseren Bahnhöfen in den Kantonen Ob- und Nidwalden in Zusammen- Bahnbetrieb benötigte Flächen an Bahnhöfen mit Partnern zusammen einer Arealarbeit mit den lokalen Elektrizitätswerken
entwicklung zuzuführen, um daraus positive
Elektrotankstellen installiert, um eine sinnvolle kombinierte Mobilität im weitläufigen Effekte für das Kerngeschäft schaffen zu
können.
Gebiet sicherstellen zu können.
Keine
direkte Innovation, jedoch ein sehr viel- Touristische Kompetenzzentren. In Meiringen und Sarnen wurden im Juni 2011 und versprechendes Angebot hat sich mit der
Juli 2013 die ersten touristischen Kom- Gründung des eigenständigen Vereins ZB
petenzzentren in Betrieb genommen. In Historic" im April 2012 ergeben. Dieser Verein
modernen Verkaufsräumen werden nicht kümmert sich um das historische Erbe der
nur die Angebote der ZB, sondern auch die- SBB-Brünigbahn und der LSE. Neben der
jenigen des jeweiligen Tourismusvereins Instandhaltung verschiedener elektrischer
sowie in Sarnen des TCS angeboten. Damit
können dem Kunden Mobilitäts- und touristische Angebote sowie Informationen aus
einer Hand angeboten werden und zudem
Züge aus den vergangenen Jahrzehnten wer-
den auch Gesellschaftsfahrten angeboten.
Ein sehr attraktiver Zeuge ist die revidierte
Zahnrad-Lokomotive HGe 4/4 (Muni") der
I
durch gegenseitige Aushilfe längere Öff- SBB, die für Extrafahrten zur Verfügung steht.
nungszeiten und niedrigere Mietkosten Zusammen mit der eigenständigen Ballenerzielt werden.
berg-Dampfbahn (BDB), die sich auf Dampf-
fahrten spezialisiert hat, können auf dem
- Kundenforum. Seit März 2012 besitzt die ZB Streckennetz der ZB somit auch historische
ein Kundenforum, in dem Vertreter von Inter- Fahrten angeboten und die vielen Fans beessengruppen und Einzelpersonen dem geistert werden.
Bahnbetreiber Verbesserungsvorschläge
einbringen und aktiv mitarbeiten, die Ange-
bote noch kundenfreundlicher zu gestalten. Resultate der Modernisierung
Neben Verbesserungen beim Fahrplan und Die Ausbauten und Anstrengungen zeigten
in der Kundeninformation installierte die ZB beim Zielpublikum einen durchschlagenden
auf Anraten des Forums sowie einer Umfra- Erfolg. Die Nachfrage, gemessen in Anzahl
ge entlang ihres Streckennetzes ab April Fahrgästen, ist in den ersten zehn Jahren um
2015 zusätzliche Sitzgelegenheiten.
knapp 60 % gewachsen. Allein im Jahre 2014
iPhone"- und Android-App. Schon seit stieg die Zahl der beförderten Passagiere
August 2010 besitzt die ZB ihre eigene App, gegenüber dem Vorjahr um 26 %, wobei somit der touristische Informationen zu den wohl die Pendler, Freizeitgäste und vor allem
Strecken, News und aktuelle betriebliche die internationalen Gäste stark zunahmen.
Die Strecken nach Engelberg und Interlaken
Informationen vermittelt werden.
gehören
beim Swiss Travel Pass, der von
- Direktverbindung ins Skigebiet. Eine weitere, jedoch noch nicht umgesetzte Inno- vielen internationalen Gästen verwendet wird,
vation stellt die Direktverbindung vom zu den meistbenutzten Reiserouten. Die interBahnhof Engelberg ins Titlisgebiet dar. nationale Kundschaft sorgt tagsüber für eine
Zusammen mit der Gemeinde und den gute Auslastung der Kapazitäten, die für die
Titlisbahnen beabsichtigt die ZB die neue Bewältigung der Pendlerspitzen benötigt werTitlis-Gondelbahn an den erneuerten Bahn- den. Sie erhöht damit den Kostendeckungshof zu führen, um eine direkte Anbindung grad des regionalen Personenverkehrs. Die
des Ausflugsortes sicherstellen zu können
und viele zusätzliche Fahrgäste mit dem ÖV
nach Engelberg zu bringen.
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Die Formation der Reisezüge der ZB (Grafik: ZB).
ABe 130 (Spatz)
Anzahl: 10
Länge: 52 m
Sitzplätze: 134
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
ABeh 150 (Adler)
Anzahl: 4
Länge: 126 m
Sitzplätze: 313
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
ABeh 160 (Fink)
Anzahl: 6
Länge:
Länge: 54
54 m
Sitzplätze: 133
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
HGe-101-Pendelzug
HGe-101-Pendelzug
Anzahl: 5*
5'
Anzahl:
Länge: 138 m
Sitzplätze: 314
Höchstgeschwindigkeit: 100
100 km/h
km/h
Höchstgeschwindigkeit:
2 Kompositionen mit Panoramawagen/GSW
Nachfrage ist damit deutlich stärker gewach- Kostendeckungsgrad weiter erhöht werden
sen als die eingesetzten Personal- und Roll- kann.
materialressourcen.
Besonders wichtig für die ZB sind auch die Ausblick
Zufriedenheitswerte, die über die Jahre ebenfalls stark gesteigert werden konnten. In allen
Regionen durfte die ZB die höchsten Kundenzufriedenheitswerte aller Transportunternehmen und eine grosse Bestellerzufriedenheit
zur Kenntnis nehmen. Basis dafür sind letzt-
Die rasante Entwicklung der ZB ist nicht
abgeschlossen. Im Gegenteil, in den nächsten Jahren wird mit einer weiteren Zunahme
der Nachfrage gerechnet. Neben einem
moderaten Wachstum auf dem ganzen Netz
lich die ebenfalls hohen Personalzufrieden- wird insbesondere in der Kernagglomeration
heitswerte, die in der Führung Priorität genies- Luzern zwischen Luzern und Horw mit einem
sen. Ein wichtiger Meilenstein in diesem stürmischen Wachstum gerechnet. Dort
Bereich war der Gewinn des Swiss-HR-Award sind in den nächsten Jahren grosse Überim April 2013, der die Personalpolitik und die bauungen und ein Ausbau der Hochschule
Verknüpfung dieses Bereichs mit der strate- geplant. Um diese Nachfrage abdecken zu
gischen Führung und Weiterentwicklung wür- können, planen die Besteller und die ZB zirka
digte. Dass auf diesen Werten nicht ausgeruht 2021 eine zusätzliche S-Bahn-Linie zwischen
werden darf, versteht sich von selbst, da mit Luzern und Horw einzurichten, um nicht
der Zufriedenheit auch das Anspruchsniveau sämtliche S-Bahnen bis an die Endpunkte
steigt und für die Gunst der Anspruchsgrup- kostenintensiv verlängern zu müssen. Daneben ist in den Ausbauschritten 2025 und
pen jederzeit neu gearbeitet werden muss.
Trotz der schönen Erfolge steht die ZB vor 2030 ein weiterer Ausbau der HVZ-S-Bahnen
grossen Herausforderungen. Die Fahrplan- S44/555 geplant. Wenn das Wachstum im
stabilität muss täglich neu erarbeitet werden, touristischen und Freizeitbereich weiter anwas angesichts der vielen Einspurstrecken hält, ist auch auf den Interregio-Strecken nach
und steigender Passagierzahlen eine grosse Interlaken und Engelberg rechtzeitig genüHerausforderung darstellt. Die 100 bis 125 gend Kapazität zu schaffen.
Jahre alten Tunnel am Lopper und Brienzersee müssen in den nächsten Jahren saniert Kurzfristig werden in den Jahren 2015 und
werden, während grössere Ausbauvorhaben 2016 die Doppelspur zwischen Sarnen und
zur Sicherstellung der Kapazität in Angriff Kägiswil sowie die neue Haltestelle Sarnen
genommen werden müssen. Hierzu sind die Nord erstellt. Noch in diesem Jahr wird der
Bahnhof Alpnach Dorf ausgebaut. Fast alle
benötigten Mittel zu sichern, was angesichts
geplanten Ausbauschritte erfordern
der angespannten Finanzlage beim Bund weiteren
eine durchgehende Doppelspur von Luzern
nicht einfach ist. Schliesslich ist mit weiteren
Perronkante bis Hergiswil Dorf. Aus diesem
innovativen Ideen dafür zu sorgen, dass die
Auslastung in den Randzeiten und damit der Grund ist die ZB daran, die doppelspurige
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Einfahrt in den Bahnhof Luzern sowie - wenn Jahre gekommenen Verkehrsunternehmen
der politische Auftrag ausgelöst wird - die mit einer langen und bewegten Geschichte
Doppelspur Hergiswil zu planen. Am Brienzer ist eine der modernsten Meterspurbahnen
See sind in den nächsten Jahren Anpas- Europas geworden, die grosse Nachfragesteisungen an den Stationen im Rahmen des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie die
Sanierung der Tunnel geplant. Ausserdem soll
zwischen Oberried und Niederried eine neue
Haltestelle bei einem Ferienresort gebaut
werden. Schliesslich gelangen im Jahr 2016
nochmals fünf Fink"-Triebzüge zur Auslieferung, womit die mehr als 45 Jahre alten
S-Bahn-Module ausrangiert werden können.
Fazit
Die ZB wurde in den ersten zehn Jahren ihres
Bestehens grundlegend erneuert und konnte
grosse Angebots-, Infrastruktur- und Rollmaterialprojekte realisieren. Aus zwei in die
gerungen und hohe Zufriedenheitswerte erzielen konnte. Basis für diesen Erfolg waren
die grosse Unterstützung der Besteller Bund
und Kantone, die dynamische Entwicklung
der Zentralschweiz, sehr engagierte Mitarbeitende sowie die einzigartige Konstellation als
unabhängige und lokal verankerte integrierte
Tochterunternehmung der SBB. Der Blick in
die Zukunft lässt darauf schliessen, dass sich
die Entwicklung fortsetzen wird und die ZB
auch in den nächsten Jahren als sichere und
zuverlässige Bahnunternehmung für die
regionale und touristische Erschliessung und
Attraktivität der vier Kantone Luzern, Nid- und
Obwalden sowie Bern beitragen kann.
Ein neuer Adler"-Triebzug zwischen Sachseln und
Giswil (Foto: F. Scheeder, 7. Juni 2015).
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Leistungszahlen 2004 - 2014
20%
Mitarbeitende
Mitarbeitende
56%
56%
Zugkilometer
Zugkilometer
38%
38%
Verkehrsumsatz
51%
51%
Personenkilometer
Personenkilometer
59%
55%
Fahrgäste
Zufriedenheitswerte Zentralbahn
Zentralbahn
Zufriedenheitswerte
90%
85%
80%
-Kunden-Kunden-
75%
--Besteller-Besteller-
zufhedenheit
zufriedenheit
zufriedenheit
zufriedenheit
70%
70
-Personal-Personal-
65%
zufriedenheit
zufriedenheit
60%
Entwicklung2004
2004- 2014
2014
Entwicklung
160% 150%
140%
130%
120%
110%
100%
90%
-
- Pkm Index
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.
.
Personen Index
Index
-- Personen
2kmIndex
Index(Plan-km)
(Plan-km)
Zkm
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