WÄRME FÜR PROFIS - Emscher Lippe Energie GmbH

1/2016
ELEmente
Das Magazin für Business-Kunden der Emscher Lippe Energie
Kriegt jetzt mehr
gebacken: Bäckermeister
Christian ­Zipper
WÄRME
FÜR PROFIS
Die Contracting-Lösungen der
ELE machen Gewerbekunden das
Leben leichter
ROCKER IN DER ARENA
SOLARSTROM VOM DACH
Gewinnen Sie Karten für Udo
­Lindenberg in der VELTINS-Arena
Das neue ­Pachtmodell der ELE macht
Photovoltaik so komfortabel wie nie
1/2016
ELEmente
Liebe Leserin, lieber Leser,
3STREIFLICHTER
4
4 – 6 DIE STORY
Mit uns schaffen Sie die
­Wärmewende
Heizungslösungen nach Maß:
Das Contracting-Angebot
ELE wärmeKomfort
Wärme-Profis
Komfortable
Heizungs­
lösungen im
Komplett-Paket
7–11ENERGIE-MIX
Wo tanken Sie Energie?
Prima Klima in Bottrop
Beeindruckende Halbzeitbilanz
der InnovationCity Ruhr
Helfer mit Herz
Die Caritas initiiert zahlreiche
soziale Projekte in Gladbeck
Das große Burger-Begehren
Stylisch: Bang Bang Burgers &
Beer in ­Gelsenkirchen
ELE BusinessCard
Maritimo Wellness Resort
Stratmanns Paläste
Wir planen, Sie sparen!
Photovoltaik im Pachtvertrag
8
Lebens-Helfer
Engagement vor
Ort – die Caritas
in Gladbeck
12ANZEIGE
ELE-Card-Partner
Schloss Berge
10
Gastro-Gründer
Bang Bang
­Burgers & Beer in
Gelsen­kirchen
es war ein Ereignis von historischer Bedeutung: Im Dezember hat sich die Weltgemeinschaft in Paris erstmals auf
einen verbindlichen Vertrag
zum Schutz des Weltklimas
geeinigt. Jetzt wird es darauf
ankommen, das Thema Klimaschutz rund um den Globus
mit Leben zu erfüllen.
Bei der ELE tun wir das bereits seit vielen Jahren. Drei
aktuelle Beispiele für unser
umfassendes Engagement
finden Sie in der neuen Ausgabe der ELEmente: Mit dem
Wärme-Contracting bringen
wir effiziente, klimaschonende
Heiztechnologie in Unternehmen der Region. Mit unserem
Photovoltaik-Pachtmodell
werden Erzeugung und Nutzung von Solarenergie für
unsere Kunden so komfortabel
wie nie zuvor. Und die großartige CO2-Reduktion in der
InnovationCity Ruhr ist auch
dank unserer Unterstützung
erreicht worden.
Vielleicht finden Sie auf diesen
Seiten ja auch Anregungen für
mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in Ihrem Unternehmen. Es würde mich freuen!
Ihr
Guido Boß, Leiter Vertrieb
IMPRESSUM
Herausgeber: Emscher Lippe Energie GmbH, Ebertstr. 30, 45879 Gelsenkirchen
Redaktion: Guido Boß (verantwortlich), Stefanie Genthe
Redaktionelle Mitarbeit: Peter Efing, Uta Radeler
In Zusammenarbeit mit: SeitenPlan GmbH Corporate Publishing, www.seitenplan.com
Fotos: Bang Bang Burgers & Beer (2 u., 10 o.), ELE (2 o. r., 11 u.), Bettina Engel-Albustin (10 u. r.),
Goodluz/Shutterstock (11 o.), InnovationCity Ruhr (7 u.), Julia Kennedy (3 u.), Sascha Kreklau
(1, 2 M. o., 4–5, 6 u. l.), Maritimo (10 u. l.), André Schuster (2 M., 8–9), SeitenPlan (6 u. r.),
Sven Sindt (3 o. r.), Jens Sundheim (7 o.), Erik Weiss (3 M. r.)
Kontakt zur Redaktion: Emscher Lippe Energie GmbH, Stefanie Genthe,
Tel.: 0209 165-2416, Fax: 0209 165-3617, [email protected]
2
ELEmente digital erleben
Online unter www.ele.de im
Geschäftskunden-Bereich
oder als Tablet-App – einfach
den QR-Code scannen:
ELEmente 1 | 2016
STREIFLICHTER
Rock den
Sommer!
Die Konzertsaison 2016 beginnt – und die Rock-Elite
macht Gelsenkirchen ihre Aufwar­tung: Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer und Coldplay sind im
Mai und Juni zu Gast. Das Beste daran: Für alle drei
­Konzert-Highlights hat die ELE für Sie Tickets reserviert!
Ein Urgestein des deutschen Rock feiert auf Schalke eine Premiere: Mit
dem Konzert in der VELTINS-Arena startet Panikrocker Udo L
­ indenberg
seine große Deutschland-Tour. Mehr als 40 Jahre steht er nun schon
erfolgreich auf der Bühne. Jetzt wird Udo 70 – und dreht nochmal r­ ichtig
auf: Seine Fans erwarten in Gelsenkirchen eine spektakuläre Show,
­brandneue Songs und viele Überraschungen à la Lindenberg. Und Sie
können live dabei sein: Mit Ihrer ELE BusinessCard erhalten Sie für das
Konzert am 20. Mai Tickets der b
­ esten Kategorie für jeweils 89,50 Euro
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Persönlich: S04 ServiceCenter, Ernst-Kuzorra-Weg 1, ­Gelsenkirchen
Telefonisch: 01806 15 08 10
(20 Cent pro Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 60 Cent aus dem Mobilfunknetz)
Herbert ­Grönemeyer
Die Tickets für seine „Dauernd-Jetzt-Tour 2015“
­waren sofort a
­ usverkauft, deshalb geht Herbert
Grönemeyer in die Verlängerung. Am 27. Mai hat er
beim Zusatzkonzert in der ­VELTINS-Arena seinen einzigen Auftritt im Ruhrgebiet. Mit den Hits der Alben
„4630 Bochum“ bis „Dauernd Jetzt“ ist ein Programm
der Extraklasse ­garantiert. Sichern Sie sich jetzt mit
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Coldplay
Mit ihrer ersten Welttour seit 2011/2012
­machen Coldplay im Rahmen ihrer „A Head
Full Of Dreams“-Tour auch in Gelsen­kirchen
Halt. Ausgestattet mit neuem Album und jeder
Menge Energie werden Chris Martin und Band
die VELTINS-Arena am 1. Juni entfachen. ELEBusinessCard-­Inhaber können sich VIP-­Tickets
inklusive Catering für je 250 Euro sichern.
ELEmente 1 | 2016
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KARTEN
GEWINNEN!
ELEmente verlost 5 x 2 Karten für
das Konzert von Udo Lindenberg
am 20. Mai 2016 in der VELTINSArena in Gelsenkirchen. Füllen Sie
einfach die Antwortkarte hinten im
Heft aus! T
­ eilnahmeschluss ist der
22. April 2016.
3
DIE STORY
„Der umfassende Service der
ELE lässt mir mehr Zeit
und finanziellen Spielraum
für mein Kerngeschäft.“
Christian Zipper, Bäckerei Zipper
Bäckermeister Zipper in seiner frisch modernisierten Filiale im Berger Feld,
die seit einem Jahr mit effizienter Brennwerttechnik beheizt wird.
Mit uns schaffen Sie
die Wärmewende
Wer jetzt auf effiziente Heiztechnologien umsteigt, ist für die Zukunft
bestens gerüstet. Mit einem umfangreichen Produkt- und Serviceangebot
sorgt die ELE für die Energiewende im Heizungskeller.
W
as haben Roggenbrötchen aus Gelsenkirchen
mit dem Klimagipfel
in Paris zu tun? Die Entscheidung der
Weltgemeinschaft, die Erderwärmung
auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, beschäftigt nicht nur Politiker und
Klimaforscher. Bäckermeister Christian
Zipper handelte schon vor gut einem
Jahr ganz im Sinne der globalen Klima­
schutzbemühungen – und wandte sich
4
kurzerhand an die ELE. Die übernahm
für ihn den Austausch der alten
Ölheizung und die Investition in ein
modernes Gasbrennwertheizgerät. Das
versorgt nun klimaschonend das Mehrfamilienhaus im Berger Feld, in dem
sich eine der sieben Zipper-Filialen
befindet. Christian Zipper machte also
bereits vor, was weltweit zur Regel werden soll. Denn um die verbindlichen
Ziele zu erreichen, auf die sich die
195 Staaten beim Klimagipfel geeinigt
haben, muss ab sofort rigoros gespart
werden: an Kohle, Öl und Gas. Bei der
Stromerzeugung steht Deutschland mit
einem Anteil von mehr als 30 Prozent
an erneuerbaren Energien bereits gut
da. Bei der Wärme­erzeugung gibt es
aber noch großes Einsparpotenzial.
Mit der ­Energieeinsparverordnung
(EnEV) nimmt der Gesetzgeber
hierzulande Immobilienbesitzer und
ELEmente 1 | 2016
DIE STORY
WAS BEDEUTET …
Projektleiter Detlef
­Myland (links) von der
ELE und Bernd Rüdel,
technischer Leiter bei der
GGW, arbeiten bei der
Energieversorgung der
Wohneinheit Sentaweg
eng zusammen.
Der Pelletkessel ist in einer Heizzentrale von der Größe einer
Garage unter­gebracht. Wartung
und Betrieb übernehmen die
Mitarbeiter der ELE.
Bauherren in die Pflicht und verschärft
Schritt für Schritt die Richtlinien für
die Energieeffizienz von Gebäuden. Ab
2050 sollen Neubauten in Deutschland
nahezu klimaneutral sein. Die Auflagen der EnEV gelten auch bei Sanierungen im Bestand: Wer ein Gebäude
umfassend modernisiert, muss die
energetische Gesamtbilanz berücksichtigen. „Die gesetzlichen Vorgaben
werden immer strenger“, erklärt Detlef
Myland von der ELE. „Bei Neubauten
und Sanierungen stehen viele unserer
Kunden vor der Herausforderung,
die Vorgaben der Energieeinsparver-
ELEmente 1 | 2016
ordnung einzuhalten.“ Sie sind erfüllt,
wenn Komponenten wie Gebäudedämmung einschließlich Fenster,
eventuell kontrollierte Wohnraumbelüftung, Wärmeverteilung (Radiatoren- oder Fußbodenheizung) sowie
Wärmeerzeugung und Energieart gut
aufeinander abgestimmt werden.
Das merkte auch die Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH (GGW), als es im
Jahr 2010 um die Modernisierung der
Wohnanlage Sentaweg in Gelsenkirchen-Resse ging. Bei der Planung holte
sie schon frühzeitig die Experten der
EnEV
Die Energieeinsparverordnung
(EnEV) gilt für fast alle Wohn- und
Nichtwohngebäude, die beheizt
oder klimatisiert werden. Sie soll
dazu beitragen, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung,
unter anderem einen nahezu
klimaneutralen Gebäudebestand
bis 2050, zu erreichen. Der
Primärenergiebedarf für Gebäude
soll durch eine Kombination aus
Einsparungen im Verbrauch und
dem Einsatz von erneuerbaren
Energien sinken. Wärmedämmung und effiziente Heiztechnologien sind zentrale Ansatzpunkte
beim Neubau oder der Bestandssanierung. Die erste Fassung
der EnEV trat 2002 in Kraft, die
letzte Novellierung 2014. Zum
1. ­Januar 2016 sind die Anforderungen an den Gebäudestandard
weiter gestiegen.
Primärenergiebedarf
Der Primärenergiebedarf ist
eine umfassende Energie­bilanz
für ein Gebäude. Der Wert
berücksichtigt neben dem
Energiebedarf für Heizung und
Warmwasser­bereitung auch
sämtliche Verluste, die bei der
Gewinnung des Energieträgers
über den Transport bis hin zur
Verteilung und Speicherung im
Gebäude anfallen. Der Einsatz
regenerativer Energien beeinflusst
den Primärenergiebedarf eines
Gebäudes daher positiv.
ELE mit ins Boot. Die mussten im Fall
der GGW besonders kreativ werden.
Denn die Bauherren konnten den
angestrebten Primärenergiebedarf trotz
der Sanierungsmaßnahmen nicht erreichen. „Gasbrennwertthermen in alle
Gebäude einzubauen, hätte enorme
Umbaumaßnahmen e­ rfordert“, sagt
Projektleiter Detlef Myland. „Wir entschieden uns daher für eine Holzpellet­
anlage, die alle Wohneinheiten über
das bestehende Wärmenetz versorgt.“
Der nachwachsende Rohstoff verbrennt beinahe CO2-neutral und hat
damit den optimalen Primärenergie-
5
DIE STORY
faktor für die Wohnanlage. Das hatte
für die GGW noch weitere Vorteile:
„Durch die Kombination aus Gebäudedämmung, neuen Fenstern und
Pelletanlage konnten wir für unsere
Modernisierungsmaßnahmen in
vollem Umfang KfW-Förderungen in
Anspruch nehmen“, erklärt der technische Leiter der GGW, Bernd R
­ üdel.
Die Wärme für ihre Mieter bezieht
die GGW im Contracting-Modell.
Das bedeutet: Investition, Betrieb und
­Wartung der Anlage übernimmt komplett die ELE.
Das Bundesumweltministerium
sieht Modernisierungen wie die am
„Die ELE stand uns
bei u
­ nserem umfassenden
Modernisierungsprojekt
als kompetenter Partner
zur Seite.“
Bernd Rüdel, GGW
Sentaweg als Schlüssel zum ­Erreichen
der Klimaschutzziele. Auf den Gebäudebestand entfallen immerhin
40 Prozent der bundesweit insgesamt
verbrauchten Energie und ein Drittel
der CO2-Emissionen. In allen 18 Millionen Wohngebäuden und 1,5 Millionen
sogenannten Nichtwohngebäuden
in Deutschland sollen künftig klimaschädliche Treibhausgase weitgehend
vermieden werden. Für den Umbau
dieser Gebäude gibt es allerdings kein
Patentrezept: „Die Anforderungen an
die Heizungsanlage sind je nach Gebäudeart und Nutzungsverhalten völlig
unterschiedlich“, so Detlef Myland.
„Wir bieten unseren Kunden daher
kein festes Produktpaket, sondern
individuelle Lösungen und genau den
Service, den sie haben möchten.“
Das volle Service-Paket von ELE
wärmeKomfort hat Christian Zipper
sich gegönnt. Der Bäckermeister spart
damit im Vergleich zur alten Ölheizung nach Schätzung der ELE rund
30 Prozent an Energiekosten. Bei der
Heizkostenabrechnung für die zwei
Mietwohnungen über der Bäckerei
im Berger Feld verlässt sich Christian
­ ipper ebenfalls auf die ELE: Die diZ
rekte Abrechnung mit den Mietern ist
ein beliebter Service bei Kunden, deren
Kernkompetenzen eher in anderen
Bereichen liegen – zum Beispiel im
Bäckerhandwerk. Auch über Wartung
und Reparatur der Heizungsanlage
muss sich Christian Zipper keinerlei
Gedanken machen, denn die übernehmen die ELE und ihre Marktpartner
aus dem Fachhandwerk. Diese Kooperation war für Christian Zipper ein
weiterer Pluspunkt für ELE wärme­
Komfort: „Besonders gut gefiel mir,
dass ich mir unter den Partnern der
ELE selbst eine Firma vor Ort auswählen konnte“, so Zipper. „Denn
ich arbeite gerne mit Handwerkern
zusammen, die ich bereits kenne und
schätze.“ Ansprechpartner und alleiniger Vertragspartner bleibt für den
Kunden dabei stets die ELE.
Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres kann der Bäckermeister sich gut vorstellen, in weiteren
Filialen auf ELE wärmeKomfort zu
setzen. „Zum einen rechnet sich das
Contracting-Modell für uns eher als
eine große Eigeninvestition, und sie
schont unsere Liquidität“, so Zipper.
„Zum anderen genieße ich natürlich
den Service der ELE, der mir den Kopf
frei hält für meine eigenen Geschäfte.“
Während er sich in der Backstube weiterhin Brot, Brötchen und Feingebäck
widmet, kümmern Detlef Myland und
seine Kollegen sich darum, die Wärmewende in der Emscher-Lippe-Region
voranzubringen. R
Informationen zum Wärmeprodukt der ELE
erhalten Sie unter Tel. 0209 165-3535
oder unter [email protected]
SO GEHT WÄRME IM KOMPLETTPAKET
Michael Dorn, Teamleiter Systemlösun­gen bei
der ELE, informiert Sie im Video-Interview über
das Wärmeprodukt ELE wärmeKomfort.
Jetzt in der digita­len Ausgabe
der ELEmente – einfach QR-Code
­scannen und die App laden!
6
ELEmente 1 | 2016
ENERGIE-MIX
Wo tanken
Sie Energie,
Herr Baumann?
„Ich sage nur: Film ab! Im Kino
kann ich meinen Alltagsstress
an der Garderobe abgeben und
mich entspannt zurücklehnen. In
der eindrucksvollen Schauburg
in Gelsenkirchen-Buer fällt mir
das auch dank der historischen
Kulisse besonders leicht.“
Rasmus Baumann, Generalmusikdirektor der
Neuen Philharmonie Westfalen, Recklinghausen
Prima Klima in Bottrop
Halbzeitbilanz: InnovationCity Ruhr legt bei der CO2-Reduktion ein rasantes Tempo vor.
D
as kann sich sehen lassen:
Bottrop hat als Innovation­City
Ruhr sehr effizient für den Klimaschutz gearbeitet und erreicht schon
zur Projekt-Halbzeit einen Großteil
der selbst gesteckten Ziele. So ist das
zentrale Thema der Modellstadt für den
klimagerechten Stadtumbau, die CO2Emissionen in einem ausgewählten
Pilotgebiet innerhalb von zehn Jahren
um 50 Prozent zu reduzieren, bereits
nach fünf Jahren fast komplett in die
Tat umgesetzt. Durch die angestoßenen
Maßnahmen sind zur Halbzeit schon
mehr als drei Viertel des Klima­ziels
sicher erreicht. „Zudem haben wir
bislang Investitionen in Höhe von
290 Millionen Euro ausgelöst und rund
300 Arbeitsplätze in Bottrop geschaffen“, freut sich ­Burkhard Drescher.
Die positive Zwischenbilanz, die
Ende 2015 präsentiert wurde, stützt
sich erstmals auf belastbare Zahlen aus
einer wissenschaftlichen Begleitstudie.
ELEmente 1 | 2016
Als entscheidend für den Erfolg werten
die Projektverantwortlichen, dass überdurchschnittlich viele Bottroper bereit
waren, ihre Wohngebäude energetisch
zu sanieren. Doch Burkhard Drescher
mahnt: „Auf den außerordentlich
­guten Halbzeit-­Ergebnissen dürfen wir
uns nicht ausruhen.“ So gelte es zum
Beispiel, die Bottroper Unternehmen
noch enger einzubinden und den ­Fokus
auf die Energie­effizienz zu lenken.
Außer­dem soll das Bottroper Modell
2016 auf andere Städte ausgeweitet
werden. „Es wird eine große Aufgabe,
die neue Maßstäbe für die Quartiersentwicklung im Ruhrgebiet setzen kann.“
Auch die ELE leistet seit der ersten
Stunde mit vielen innovativen Projekten ihren Beitrag zur Zielerreichung der
Modellstadt. Ganz aktuell: ein exklusi­
ves Angebots- und Förderpaket für
Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern im Pilotgebiet. Im Rahmen des
Projekts 100 Wärmepumpen Plus bietet
die ELE gemeinsam mit InnovationCity
Ruhr, führenden Technologieherstellern und örtlichen Elektro­fachbetrieben
eine hocheffiziente Wärmepumpenund Photovoltaik-Komplettlösung zu
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7
ENERGIE-MIX
Helfer mit Herz
Menschen in schwieriger Lebenslage finden bei der Caritas
Gladbeck tatkräftige Hilfe. Die Organisation hält für sie zahlreiche Unterstützungsangebote bereit. Besonderes Augenmerk
legt der ELE-Kunde auf die Senioren- und Behindertenarbeit.
W
er einmal bewusst
darauf achtet, stellt fest,
dass es im Stadtbild von
Gladbeck sehr häufig zu sehen ist: das
rote Caritas-Logo mit dem charakteristischen Flammenkreuz. Ob als Plakette
am Eingang von Gebäuden oder auf
den Türen von Fahrzeugen, die überall
im Stadtgebiet unterwegs sind.
„Wir sind in der Tat schwer zu übersehen“, schmunzelt Rainer Knubben,
Vorstand beim ELE-Kunden Caritas
in Gladbeck. Und das kommt nicht
von ungefähr: Die Hilfsorganisation
der katholischen Kirche hat in der
Stadt ein umfangreiches Angebot von
Diensten aufgebaut – von der Schwangerenberatung über Wohnungslosen­
hilfe und „Essen auf Rädern“ bis hin
zur Unterstützung für Menschen mit
Suchtproblemen. Ungewöhnlich viel
für eine Stadt mit etwa 76.000 Einwoh-
nern. „Wir bieten ein recht umfassendes Leistungsspektrum“, sagt Knubben
und weiß, dass er das neben seinem
engagierten Team auch der organisatorischen Struktur seines Verbandes zu
verdanken hat. „Wir haben bei allen
Entscheidungen nur kurze Wege und
können dadurch leichter neue Vorhaben umsetzen.“ Die Caritas beschäftigt
in Gladbeck insgesamt 650 Angestellte
und gehört damit zu den größten
Arbeitgebern der Stadt.
Ein großer Teil der Mitarbeiter wird
bei der Unterstützung von Senioren
und in der Behindertenhilfe eingesetzt.
Diese beiden Bereiche bilden auch den
Schwerpunkt des Caritas-Engagements
vor Ort. Gleich zwei Seniorenheime
und -wohnanlagen sowie Wohnein­
richtungen und Werkstätten für
Menschen mit geistiger Behinderung
und psychischer Erkrankung unterhält
sie. Dabei entwickelt sie ihre Konzepte
ständig weiter, zum Beispiel im Bereich
Integration von Menschen mit Behinderungen.
Baulärm von draußen weist darauf
hin, dass gerade direkt neben der Geschäftsstelle ein Haus gebaut wird, in
dem demnächst eine Wohngruppe
mit 16 Bewohnern leben kann. „Vor
30 Jahren haben wir damit begonnen,
geistig behinderte Menschen nicht
mehr am Rand der Stadt unterzubringen, sondern mitten im Zentrum in
einer kleinen Wohngruppe. Alle haben
uns für verrückt erklärt“, erinnert sich
Knubben, der damals gerade frisch als
Sozialpädagoge bei der Caritas eingestiegen war. „Doch wir haben uns
gesagt, man muss aufhören, zuerst auf
die Defizite zu sehen, sondern sollte
auf die Stärken achten.“
Das Team der Holzwerkstatt fertigt unter
anderem Bilderrahmen, die in Baumärkten
verkauft werden.
8
ELEmente 1 | 2016
ENERGIE-MIX
Rainer Knubben spricht im Video
über die Wertschätzung von
Menschen und seinen Lieblings­
ort im Revier – jetzt in der
digita­len Ausgabe der ELEmente.
Einfach QR-Code scannen und
direkt die App laden!
Inklusion ist das Ziel: Von der
„beschützenden Werkstätte“
wandelten sich die Caritaswerkstätten zu einem Unternehmen,
das Menschen mit Behinderung
eine Berufsausbildung anbietet
und ihre Teilnahme am Arbeits­
leben fördert.
„Man muss auf­hören, zuerst die
­Defizite zu sehen, und s­ollte auf
die S­tärken achten .“
Rainer Knubben, Vorstand Caritas ­Gladbeck
So ist es nur konsequent, dass diese
Einstellung ebenfalls für die Arbeit in
den Behindertenwerkstätten gilt, die
insgesamt 350 Arbeitsplätze bieten.
Zu den Werkstätten gehören unter
anderem eine Druckerei, eine Tischlerei sowie eine Gruppe für Garten- und
Landschaftsbau. „Die Gruppe macht
einen richtig guten Job und ist ordentlich mit Aufträgen ausgelastet“, freut
sich Knubben. Zufriedener Kunde der
Garten- und Landschaftsbauer ist auch
die ELE Verteilnetz GmbH.
Angespornt von dem, was alles
möglich ist, sind er und seine Mitarbeiter stets auf der Suche nach
neuen Ideen für weitere Arbeitsplätze.
Mittlerweile konnten sie Menschen
ELEmente 1 | 2016
mit Behinderungen auch Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem ersten
Arbeitsmarkt eröffnen. Gemeinsam
mit Nichtbehinderten führen sie in
Gladbeck einen Kiosk am Bahnhof
West und einen Bootsverleih am
Wasserschloss Wittringen. Seit 2014
betreuen sie nun auch eine öffentliche Postfiliale, die in der Werkstatt
für psychisch behinderte Menschen
eingerichtet wurde. „Zur Einarbeitung
sind sie gemeinsam mit nichtbehinderten Postmitarbeitern regulär geschult
worden und haben auch alle entsprechenden Lehrgänge besucht. Das hat
wunderbar funktio­niert!“, freut sich
Knubben. Zudem wird die Postfiliale
ebenso wie die anderen Angebote
von der Gladbecker Bevölkerung gut
angenommen. „Unsere Teams dort
haben viel Spaß und fühlen sich
ganz besonders ­wertgeschätzt“, sagt
Knubben zu­frieden. Mit dem bisher
Erreichten will er sich aber noch lange
nicht zufriedengeben und möchte für
behinderte Menschen Arbeitsmöglichkeiten in weiteren ­Branchen eröffnen.
So träumt der umtriebige Vorstand
unter ­anderem davon, irgendwann
auch noch ein Landwirtschaftsprojekt
auf den Weg zu bringen.
R
N www.caritas-gladbeck.de
9
ENERGIE-MIX
Willkommen bei der ELE
Das große Burger-Begehren
W
as zählt, ist der gute
­Geschmack – nach diesem
Prinzip haben die Macher
des Gelsenkirchener Burgerrestaurants
„Bang Bang Burgers & Beer“ ihren
Laden verwirklicht. Das gilt sowohl
für das Speisenangebot als auch für die
Einrichtung. Seit dem letzten Jahr lockt
die stylische Location zum Biss in den
Burger. Ob klassischer Cheese-Bacon,
winterliche Entenbrust an MandelAmaretto-Mayonnaise oder die ernährungsbewusste vegane Variante – mindestens acht Kreationen stehen auf der
Karte. „Bei der Zubereitung legen wir
Wert auf Qualität. Konservierungsstoffe
und Geschmacksverstärker sind tabu“,
betont Geschäftsführer Alexan­der
Schlüter (29), der mit Florian Beisenbusch und Ben Küstner das 115 Quadratmeter große Lokal führt.
Auch bei der Einrichtung haben
die drei nichts dem Zufall überlassen.
Zusammen mit Designern aus Bochum
entwickelten sie das Raumkonzept im
Industriestil. Hohe Decken, individuelle Lampen und Holzmöbel nach
Maß sorgen für einen modernen Look.
„Da stecken jede Menge Blut, Schweiß,
Tränen und Liebe drin“, sagt Alexander
Schlüter. Es hat sich gelohnt: Allein am
Wochenende schwelgen hier regelmäßig Hunderte Gäste im Burgerhimmel.
Was die Qualität angeht, so war
auch bei der Energieversorgung klar,
dass es nur einen Anbieter geben kann:
„Wir sind Gelsenkirchener Jungs und
wissen, was wir an der ELE haben“,
sagt Jungunternehmer Schlüter.
„Die ELE hat uns ein super Angebot
gemacht und gute Tipps gegeben.
Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben.“
Schließlich hat das zuverlässige Burgerbraten auch viel mit zuverlässiger
Energieversorgung zu tun … R
N www.burgersandbeer.de
ELE BUSINESS CARD
Ort
Ort
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1. April bis 30. Juni 2016
ELEmente 1 | 2016
Wir planen, Sie sparen!
Ökostrom vom eigenen Dach kann sich für Unternehmen richtig lohnen.
Die ELE bietet Photovoltaikanlagen nun auch im Pachtmodell an.
S
seit Jahren bringt die ELE
bereits Photovoltaikanlagen auf
die Dächer von Privatleuten
und Unternehmen. Wer aber trotz des
umfangreichen Service-Angebots der
ELE die Anschaffungskosten für eine
Photovoltaikanlage noch scheut, der
kann sie ab sofort auch pachten – ganz
ohne Eigeninvestition. „Mit unserem
neuen Pachtmodell bieten wir unseren Kunden eine maßgeschneiderte
Anlage. Wir planen und installieren sie
in Kooperation mit unseren Partnern
aus dem Fachhandwerk und übernehmen die gesamte Investition“, erklärt
Timo Tomala aus dem Vertrieb der
ELE. „­Damit machen wir auch vielen
Unternehmern die Entscheidung für
Solarstrom noch einfacher.“
Die Solaranlage auf dem Firmendach verschafft einem Unternehmen
ELEmente 1 | 2016
nicht nur ein positives Image, sondern auch einen klaren Kostenvorteil
gegenüber dem regulären Strombezug
aus dem öffentlichen Netz. „Die Eigen­
nutzung von Solarstrom lohnt sich
heutzutage besonders“, erklärt Tomala.
Mehr als ein Drittel des Strombedarfs kann – je nach Nutzungsverhalten – mit der eigenen Photovoltaikanlage produziert werden. Nach Abzug
von Pachtentgelt, Reststrombezug
und EEG-Umlage bleibt eine jährliche
Ersparnis von rund 1.500 Euro. „Der
Spareffekt wird bei voraussichtlich
steigender steuerlicher und regulatorischer Belastung des Strompreises in
den kommenden Jahren stetig größer“,
so Tomala. Da Faktoren wie Gebäudedach, Strombedarf und betriebliche
Abläufe für die Wirtschaftlichkeits­
berechnung eine Rolle spielen, passen
Timo Tomala und seine Kollegen die
Anlagen genau den Bedürfnissen des
jeweiligen Kunden an. So ist die Entscheidung für Solarstrom ein Plus für
Umwelt und Unternehmensbilanz. R
Ihr Ansprechpartner:
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11
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Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Eine Versendung der Gewinne erfolgt im Anschluss. Eine Auszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
Teilnahmeschluss für das Gewinnspiel ist der 22. April 2016, die Verlosung erfolgt am 29. April 2016.
Photovoltaik-Pachtmodell der ELE
Bitte ­nehmen Sie Kontakt zu mir auf!
ELE wärmeKomfort
Ich habe Interesse an folgendem Business-Produkt:
Ich möchte zwei Karten für das Konzert von Udo Lindenberg am
20. Mai 2016 in der VELTINS-Arena gewinnen.
Ich möchte die ELE BusinessCard haben. Bitte schicken Sie mir mein
­persönliches Exemplar zu.
ANTWORTKARTE
In den Bergen? An der Staffelei? Auf dem Golfplatz? Wenn
Sie mögen, teilen Sie uns doch auch kurz mit, wo Sie ganz
persönlich Energie tanken. Ihre „Energiequelle“ wird dann
in einer der nächsten Ausgaben der ELEmente veröffentlicht:
ELEmente
1/2016
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