Spracherwerb– Ein Kinderspiel?

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Babysprachlabor
Universität Konstanz
FB Sprachwissenschaft
Raum F!208a ∤ Fach 180
Spracherwerb!–
Ein Kinderspiel"?
Ein kurzer Überblick
zur frühkindlichen Sprachentwicklung
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Sprechen lernen lebt von Interaktion, das heißt von
der Kommunikation des Kindes mit seiner Außenwelt,
und ist so stets in einen sozialen Kontext eingebettet.
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Sprechen, um zu kommunizieren
Sprechen lernen beginnt mit dem Zuhören –
bereits vor der Geburt
Eigene Gedanken und Gefühle äußern, Geschichten erzählen, Antworten finden, Geschäfte erledigen, Meinungsverschiedenheiten
diskutieren oder sich einfach nur über das Wetter unterhalten – die
Fähigkeit des Menschen, sich durch Sprache mitzuteilen, ermöglicht
eine vielfältige Art der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Sprache begegnet uns dabei täglich und Sprechen scheint für uns
nahezu so selbstverständlich wie das Laufen oder Atmen. Welche
Herausforderungen und Prozesse jedoch tatsächlich hinter dem
System Sprache stecken, zeigt sich, wenn wir versuchen, eine Sprache
zu erlernen. Zahlreiche Vokabeln, Grammatik, Aussprache, Artikulation
und Verständnis stellen uns Erwachsene vor eine scheinbar endlose
Aufgabe, fordern jahrelanges Lernen und intensives Üben.
Der Erstspracherwerb beginnt lange bevor
Kinder ihre ersten Worte äußern. Zunächst
heißt Sprechen lernen nämlich einfach einmal
genau hinzuhören. Dies tun Säuglinge bereits
während des letzten Drittels der Schwangerschaft im Mutterleib. Durch die Bauchdecke
des Mutterleibs dringen zwar noch keine
einzelnen klar verständlichen Laute, doch die
Kinder können den Rhythmus, die Melodie
der Muttersprache und andere Stimmmerkmale der sprechenden Person wahrnehmen.
So zeigen Studien etwa anhand einer veränderten Herzfrequenz oder Nuckelrate, dass
Neugeborene besonders auf ihre Muttersprache oder auch die Stimme ihrer Mutter
reagieren, da ihnen diese vertraut sind.
Im Vergleich zu Erwachsenen meistern Babys all diese Hindernisse
auf dem Weg zum souveränen Umgang mit Sprache beeindruckend
schnell und vermeintlich mühelos. Hinter dem augenscheinlichen
Kinderspiel steckt jedoch weit mehr, als auf den ersten Blick zu
erkennen ist. So gestaltet sich der Spracherwerb als ein äußerst
strukturierter Prozess, in dem Kleinkinder schrittweise aufeinander
aufbauende Strategien und Fähigkeiten entwickeln, um sich in der
Welt der Sprache zurechtzufinden. Sprechen lernen lebt dabei von
Interaktion, das heißt von der Kommunikation des Kindes mit seiner
Außenwelt, und ist so stets in einen sozialen Kontext eingebettet.
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Schon vor dem Sprechen viel verstanden
Bis ein Kleinkind seine ersten Worte spricht, hat es
schon Erstaunliches geleistet.
In den allerersten Lebensmonaten sind Babys in der Lage, fast alle der
rund 800 existierenden Sprachlaute zu unterscheiden – da sind sie
Erwachsenen weit voraus, denn diese haben eine derartige Sensibilität
verloren. Während beispielsweise japanische Babys noch den Unterschied zwischen den englischen Lauten /#l#/ und /r#/ hören, haben
japanische Kleinkinder im Alter von etwa einem Jahr bereits verstanden,
dass dieser Lautunterschied für ihre Muttersprache nicht von Bedeutung ist. Sie nehmen den Kontrast daher – wie auch erwachsene
Japaner – nicht mehr bewusst wahr. Wie Janet Werker und Kollegen
am Infant Studies Centre der University of British Columbia zeigen
konnten, starten Kinder also mit einer universellen Wahrnehmung ins
Leben, die es ihnen ermöglicht, jede erdenkliche Sprache zu lernen.
Im Laufe des ersten Lebensjahres passt sich die Wahrnehmung dann
an die Muttersprache an, sodass die weniger wichtigen Details im
Sprachfluss ignoriert werden.
Die Entwicklung der frühkindlichen Lautwahrnehmung wird auch im
Babysprachlabor der Universität Konstanz untersucht. Eine unserer
Studien beschäftigt sich beispielsweise damit, wie deutsche und
schweizerdeutsche Babys zwischen 6 und 16 Monaten muttersprachliche und fremdsprachliche Lautkontraste wahrnehmen, und ob sich
die Wahrnehmung mit zunehmendem Alter verändert – ähnlich wie
bei den japanischen Kindern oben.
Gegen Ende des ersten halben Lebensjahres beginnen Kleinkinder
außerdem, den Sprachstrom in einzelne Wörter oder Lautsequenzen
zu zerlegen. Wie schwierig das ist, kann man sich am besten vorstellen,
wenn man Personen zuhört, die sich in einer Sprache unterhalten, die
man selbst nicht beherrscht. Da es in der gesprochenen Sprache kaum
Pausen gibt, hört sich alles furchtbar schnell an und man fragt sich, wo
die einzelnen Wörter beginnen und enden.
Um einen Wortschatz aufzubauen und den einzelnen Wörtern eine
Bedeutung zuschreiben zu können, müssen Kinder aber genau diese
Aufgabe meistern. Die sogenannte Segmentierung des Sprachstroms
gehört damit zu einer der ganz frühen Herausforderungen des Sprechenlernens. Dabei stützen sich die Kleinen auf das, was sie bisher
über ihre Muttersprache gelernt haben und entwickeln daraus verschiedene Strategien, um mögliche Wortgrenzen ausfindig zu machen.
Was zunächst klingt wie „magstdunocheinlöffelchenvondemleckerenapfelmus“, kann mit Hilfe der bereits vertrauten Merkmale der Muttersprache wie Rhythmus, Betonung und Satzmelodie in seine Einzelteile zerlegt und dadurch verständlicher werden. Auch andere
Regelmäßigkeiten und wiederkehrende Sprachmuster helfen bei der
Segmentierung.
Im Babylab möchten wir herausfinden, welche Rolle die Sprachmelodie
bei der Segmentierung spielt. Dazu untersuchen wir, ob 9 Monate
alte deutsche Kinder zweisilbige Lautsequenzen wiedererkennen, die
sie zuvor in einen kurzen Text eingebettet gehört haben, und ob der
Wiedererkennungseffekt je nach Sprachmelodie variiert.
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Vom ersten Wort zum Meister im Diskutieren
Sprechen lernen ganz alltäglich
Der Aufbau des Wortschatzes beginnt weit früher als bisher angenommen
wurde. Mit circa 6 Monaten kennen Kleinkinder schon die Bedeutung
häufiger Wörter, die in ihrer täglichen Umgebung vorkommen. Bevor
Kinder also anfangen, sich selbst durch Sprache bemerkbar zu machen,
verstehen sie uns Erwachsene schon sehr gut.
Der Erstspracherwerb gestaltet sich als ein kontinuierlicher
Prozess, in dem sich Kleinkinder schrittweise vorantasten.
Es sind dabei die ganz alltäglichen Gesprächssituationen,
welche Aufschluss über die Regelmäßigkeiten der Muttersprache geben und diese den Kindern näher bringen.
Im Alter zwischen 6 und 12 Monaten testen Babys ihre „Sprechwerkzeuge“ dann selbst aus. Dabei zeigt schon erstes Gebabbel Merkmale
der Muttersprache und ist Wegbereiter des selbständigen Sprechens.
Auf die ersten noch unverständlichen Laute und Lautsequenzen folgen
zunächst einzelne „echte“ Wörter, welche nach und nach mit weiteren
Wörtern kombiniert und schon bald zu ersten kurzen Sätzen werden.
Hört man bei diesen Wortkombinationen genauer hin, erkennt man, dass
Kinder, bevor sie selbst komplexe Sätze bilden, bereits eine Menge über
die Struktur ihrer Muttersprache gelernt haben. Lynn Santelmann und
Peter Jusczyk am Infant Language Research Laboratory der Johns
Hopkins University in Baltimore haben schon 1998 herausgefunden,
dass Kinder grammatikalisch korrekten Strukturen aufmerksamer
zuhören als solchen, die kleine Fehler aufweisen. Ebenso folgen auch
schon erste eigene, noch wacklige Sätze, welche aus wenigen Worten
bestehen, den Regeln der Muttersprache.
Um sprechen zu lernen, brauchen Kinder also jemanden,
der mit ihnen spricht – je mehr, desto besser. Radio oder
Fernsehen können diesen direkten sozialen Austausch
dabei nicht ersetzen. So wurde beispielsweise von
Catherine Snow und Kollegen am Institute for General Linguistics der University of Amsterdam beobachtet, dass
niederländische Babys, welche durch das im Fernsehen
laufende Kinderprogramm „Die Sesamstraße“ täglich mit
der deutschen Sprache in Berührung gebracht wurden,
keinen Lernfortschritt in dieser zweiten Sprache erzielen
konnten. Patricia Kuhl und Kollegen an der University of
Washington fanden ebenfalls heraus, dass englischsprachige Babys
auch noch im zweiten Lebensjahr für die chinesische Sprache
empfänglich waren, wenn jemand regelmäßig mit ihnen Chinesisch
sprach. Hörten sie allerdings nur chinesische Tonaufnahmen oder
schauten chinesisches Fernsehen, blieb eine derartige Sensibilität
nicht bestehen.
Schritt für Schritt werden die Sätze komplexer, sodass die Kinder bis zur
Einschulung schon wahre „Meister im Diskutieren“ sind. Aber auch dann
geht das Lernen weiter. Kinder bauen ihren Wortschatz fortlaufend aus
und lernen im fortgeschrittenen Grundschulalter auch sprachliche Mittel
wie etwa Ironie oder Sarkasmus zu verstehen und zu benutzen.
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Diese Studien zeigen, dass es eine gemeinsame Umwelt, gemeinsames
Erleben und einen gemeinsamen Blick auf die Welt braucht, um wirklich miteinander zu kommunizieren und den Spracherwerb in Gang zu
bringen. Hilfreich sind tägliche Routinen wie gemeinsame Mahlzeiten,
Gute-Nacht-Rituale, Windeln wechseln, Vorlesen oder gemeinsames
Spielen.
Wenn Erwachsene oder auch ältere Kinder mit Kleinkindern sprechen,
verwenden sie häufig eine besondere Art des Sprechens, die dem
Sprachniveau des Gegenübers angepasst ist. Diese so genannte
„child-directed speech“ zeichnet sich zum Beispiel durch eine höhere
Stimmlage, langsameres und lauteres Sprechen, sowie längere Pausen
und eine stark variierende Intonation aus. Die Sätze sind kurz, bestehen
aus einfachen Wörtern und werden in ähnlicher Form oft wiederholt.
Meist wird über die Dinge gesprochen, die im Augenblick präsent sind
– das Bilderbuch, das gerade angeschaut wird, der Brei, der gelöffelt
wird, oder die Hose, die es nach dem Wickeln wieder anzuziehen gilt.
Zusätzlich unterstützt wird diese besondere Sprechweise durch Mimik,
Gestik, Blickkontakt und Berührungen. Auf diese Weise sollen sich die
kleinen Gesprächspartner direkt angesprochen fühlen und die Aufmerksamkeit des Sprechers teilen. Inwieweit sich diese Art der Kommunikation positiv auf den tatsächlichen Spracherwerb auswirkt, ist
dabei umstritten. Wie Patricia Kuhl an der University of Washington
zusammen mit Anne Fernald herausgefunden hat, steht jedoch fest,
dass Kinder für eine derartige Sprechweise sehr empfänglich sind.
Eine unserer Studien im Babysprachlabor widmet sich diesem besonderen Sprachstil. Wir untersuchen, welche Sprachmelodien und Betonungsmuster besonders häufig vorkommen, wenn Mütter mit ihren
Babys sprechen. Diese häufigen und gut erkennbaren Muster sind
zum Beispiel beim Wörter lernen sehr hilfreich.
Letztlich lebt der Prozess des Spracherwerbs von einem wechselseitigen sozialen Austausch. Neben den durchaus allgemein eingesetzten
Strategien, strukturierten Fähigkeiten und Vorgehensweisen bleibt
Sprache in ihrem Fortschritt jedoch höchst individuell. Die Sprachentwicklung zeigt demnach von Kind zu Kind individuelle Unterschiede,
welche kein Grund zur Sorge sein sollten – das eine Kind lernt
schneller, das andere braucht ein wenig länger. Wichtig ist und bleibt
viel mit dem Kind zu sprechen, ihm die Zeit und Gelegenheit zu geben,
sich auszuprobieren und so die Welt der Sprache zu erkunden.
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Forschung im Babysprachlabor
Das Team des Babysprachlabors der Universität Konstanz hat es sich zur Aufgabe
gemacht, herauszufinden, was ein Kind
bereits über Sprache weiß, noch bevor es
seine ersten Worte spricht. Da man Babys
nicht direkt fragen kann, wie sie Sprache
wahrnehmen, wird das sprachliche Wissen
der Kinder in ihren ersten Lebensmonaten
und -jahren über ihre Verhaltensreaktionen
erforscht.
Im Babylab Konstanz untersuchen wir die Sprachwahrnehmung von
Babys und Kleinkindern mit unterschiedlichen Methoden, die sich alle
die Blick- und Kopfbewegungen der Kinder zunutze machen. Die
Tests laufen dabei spielerisch ab: Während die Kinder auf dem Schoß
ihrer Begleitperson sitzen, spielen wir ihnen Sprachsignale vor und
beobachten währenddessen ihre Kopf- und Augenbewegungen. So
können wir Schlüsse über die vorhandenen sprachlichen Fertigkeiten
der Babys ziehen, ohne dass diese selbst etwas dazu sagen müssen.
Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten, können Sie
sich auf unserer Internetseite ausführlich über unsere Projekte und
Methoden informieren. Oder sprechen Sie uns einfach an#!
Mein Besuch im Babysprachlabor
Hier ist Platz für mein
Foto aus dem BSL
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Erste Sätze, die meine Eltern wohl nicht so schnell
Meine ersten Wörter!…
vergessen werden!…
Ich sage#:
Mit !
!!Jahren
habe ich gesagt#:
!
Mit !
Jahren habe ich
gesagt#:
Ich sage#:
Und meine#:
Und meine#:
Ich sage#:
Mit!!
Jahren habe
ich gesagt#:
Ich sage#:
Mit !
!Jahren habe ich
gesagt#:
Und meine#:
Und meine#:
Ich sage#:
Und meine#:
Ich sage#:
Und meine#:
Mit!!
Jahren habe
ich gesagt#:
Mit !
!Jahren habe ich
gesagt#:
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NachwuchswissenschaftlerInnen gesucht
Schritt für Schritt in Richtung Sprache
Für unsere Studien suchen wir fortlaufend Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den unterschiedlichsten Altersgruppen, sowohl aus
Deutschland als auch aus der Schweiz. Melden Sie sich doch einfach
telefonisch oder per E-Mail, wenn Sie Interesse haben, an einer unserer
Studien teilzunehmen.
Bitte beachten Sie, dass die folgenden Angaben Durchschnittswerte
sind. Das tatsächliche Erreichen dieser „Meilensteine“ variiert von
Kind zu Kind.
Weitere Informationen zum Babysprachlabor, zum Team und zu unserer
Forschung finden Sie auch auf unserer Internetseite oder auf
Facebook.
Wir würden uns sehr freuen, Sie und Ihr Kind bei uns im Babysprachlabor begrüßen zu dürfen.
(!vor der!) Geburt
– Präferenz für die Stimme der Mutter
– Rhythmus und Melodie der Muttersprache sind bereits vertraut
ab ca. 5 Monaten
– Erkennen wiederkehrender Lautsequenzen (#Wörter#) im
Sprachfluss und damit Beginn der „Segmentierung“
ab ca. 6 Monaten
– Verständnis erster, einfacher, sehr häufiger Wörter
(#z.#B. des eigenen Namens#)
– erstes Babbeln: Kinder produzieren sprachähnliche Äußerungen,
denen aber noch keine Bedeutung zugeordnet werden kann
Kontakt
Babysprachlabor
Universität Konstanz
FB Sprachwissenschaft
Fach 180, D-78#457 Konstanz
+49 75#31 88-25#87
[email protected]
ab ca. 10 Monaten
– das Gebabbel ähnelt in Intonation und Lautinventar
zunehmend der Muttersprache
– ling.uni-konstanz.de/bsl/
– facebook.com/babysprachlabor
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ab ca. 12 Monaten
– Produktion der ersten „richtigen“ Wörter
– „sprachspezifische Lautwahrnehmung“ löst die „universelle
Wahrnehmung von Lautkontrasten“ des ersten halben
Lebensjahres ab
ab 1,5"–"2 Jahren
– Beginn der Satzproduktion: zunächst 2-Wort-Äußerungen, später
kurze Sätze im Telegrammstil (#ohne Funktionswörter wie der!/!die!/
das!/!in!/!auf!/.#.#.#)
– ca. 50 Wörter im aktiven Wortschatz
ab 2"–"2,5 Jahren
– erste Generalisierungen und sogenannte Überregularisierungen
(#z.#B. gefliegt statt geflogen#)
– schrittweise Integration von Funktionswörtern
– ca. 400!–!900 Wörter im aktiven Wortschatz
ab ca. 3 Jahren
– korrekte Bildung einfacher Sätze
– ca. 1.200 Wörter im aktiven Wortschatz
ab ca. 3,5 Jahren
– Erweiterung einfacher Sätze durch Nebensätze
– erstes Verständnis für Zahlen
– ca. 1.500 Wörter im aktiven Wortschatz
ab ca. 4 Jahren
– Farbbezeichnungen werden (#meist#) korrekt verwendet
– ca. 1.900 Wörter im aktiven Wortschatz
ab ca. 5 Jahren
– die wesentlichen Satzstrukturen werden beherrscht, Grundlagen
der muttersprachlichen Grammatik sind vorhanden
ab ca. 6 Jahren
– stilistisch und formal komplexere Sätze
– ca. 14.000 Wörter im aktiven Wortschatz, ständige Erweiterung
mit ca. 18 Jahren
– ca. 60.000 Wörter im aktiven Wortschatz