Gemeindebrief 2015 - Kirchengemeinde Hebsack

Wir
feiern
50.
Jahre
50 JAHRE
unsere
CHRISTUSKIRCHE
in Rohrbronn
GEMEINDEBRIEF
SOMMER 2015
Evangelische
Kirchengemeinde
Hebsack
Rohrbronn
Kirche,
“Die
die auf dem
Berge
Die Bilder zeigen
Eindrücke von der
Zeit der Einweihung
und des Baus der
Christuskirche
liegt,
kann
nicht
verborgen sein.“
Feuer und auf einem Berg fuhr Jesus in den Himmel auf.
Die Stadt Jerusalem liegt erhaben und hoch auf dem judäischen Bergland.
Die Pilger der biblischen Zeit mussten immer „nach Jerusalem hinaufziehen“, um die
Feste und Gottesdienste im Tempel zu feiern und so die religiöse Vorschrift zu erfüllen.
Sichtbar erhaben war diese Stadt als das geistliche Zentrum, das das Volk Gottes
besonders zu den Festzeiten anzog und heute noch anzieht.
Christuskirche
So wünsche ich der Christuskirche auch eine starke Anziehungskraft. So hoffe ich auf
viele stärkende Gottesbegegnungen auf diesem „Berg“ über Rohrbronn.
Unsere Christuskirche soll nicht verborgen, sondern sichtbar sein. Ja auch hörbar, wenn
die Glocken zum Gottesdienst am Sonntag einladen.
Wir feiern 50 Jahre Einweihung der Christuskirche am Kirchweihsonntag, dem
11. Oktober. Obwohl Gott nicht an Orte wie Kirchen und Kathedralen gebunden ist,
wird hier eine Möglichkeit geschaffen, dass die Gemeinde sich im Namen Jesu zum
Gottesdienst versammelt. Das ist der tiefe Sinn eines Kirchengebäudes: Gott wohnt
unter seinem Volk, das sich versammelt, um ihn anzubeten und zu loben, auf ihn zu
hören und den Segen zu empfangen.
Damit habe ich einen Satz aus der Bibel auf Rohrbronn und die Christuskirche umformuliert: „Es kann die Stadt, die auf dem Berge liegt, nicht verborgen sein.“
(Matthäusevangelium) Das ist ja klar und offensichtlich, dass unsere Christuskirche
weithin über dem Tal sichtbar ist. Gottesdienstbesucher in Rohrbronn müssen einen
weiteren, einen ansteigenden Weg zurücklegen, um zur Kirche zu kommen.
Aber doch ist diese Lage ein Zeichen, ein Symbol.
Gottesbegegnungen finden in den biblischen Berichten oft auf Bergen oder Hügeln
statt. Auf dem Berg Ararat strandete die Arche Noah, auf dem Berg Sinai empfing Mose
die Zehn Gebote, auf dem Karmelberg demonstrierte der Gott Israel seine Macht im
Angedacht
2
3
Angedacht
50
Jahre
50 Jahre Christuskirche heißt, dass 50
Jahre Menschen Gott gesucht und gefunden haben. 50 Jahre wurde an vielen
Sonntagen Gottes Wort gepredigt und
gehört, Glauben gelebt und Hoffnung weitergegeben. Im Saal unter der Kirche wurde Gemeinschaft
gepflegt und Nächstenliebe konkret im
Zuhören und Anteilnehmen.
Wir werden mit Gottes Hilfe unser Bestes
geben, damit diese „Segensgeschichte auf
dem Berge“ nicht aufhört. Der in Beton
gegossene Raum der Gottesbegegnung, der Gemeinschaft des christlichen Glaubens soll
auch in den nächsten Jahrzehnten geöffnet und mit Leben, Loben und Lachen erfüllt
werden.
11. Oktober
Herzlich laden wir als Kirchengemeinde zu dem Jubiläumstag am Sonntag,
den 11. Oktober ein. Feiern Sie mit?
Pfarrer A. Heid und der Kirchengemeinderat Hebsack-Rohrbronn
Angedacht
4
5
0
CHRISTUS
Jahr.e
KIRCHE
ROHRBRONN
PROGRAMM FÜR
DEN 11. OKTOBER
JUBILÄUMS-SONNTAG
· 10.00 Uhr Festgottesdienst zum 50 Jahr Jubiläum
·
·
·
·
mit Dekan Teich, dem Posaunenchor und
den Rohrbronner Chören
11.30 Uhr Stehempfang mit Getränken, Sekt und
kleinen Knabbereien
11.45 Uhr Informationen an Stationen in und
an der Kirche
Präsentation von Ideen zur Neugestaltung
und von Erhaltungsmaßnahmen z.B.
Türen, Außenfassade und -gelände,
Innenraum ….
Sie sind gefragt: Was meinen Sie? Was
denken Sie?
12.30 Uhr Mittagessen im Gemeindehaus Rohrbronn
(Ortsmitte)
16.30 Uhr Rohrbronn erzählt mit Manfred Munder
„Evangelische Glaubensgemeinschaften in
Rohrbronn“
WÜNSCHE FÜR DIE CHRISTUSKIRCHE
ZUM 50. GEBURTSTAG:
che:
ir
k
s
u
t
is
r
der Ch
e
h
c
s
n
ü
ten.
Ich w
• Volle Bänke mit interessierten Gäs
• Dass die Kirche un
s erhalten bleibt.
• Viele Gottesdienstb
esucher,
• Erntedan
k
nisse
• Neue Erleb
• Kind
e
rkripp
enspie
le
• Dass Menschen mehr
zueinander finden.
feste
ir
• Konf
mation
en
Eine Auswahl von schriftlich
abgegebene Wünsche und Erfahrungen
beim Gottesdienst im Grünen am
Sonntag, 21. Juni 2015 in Rohrbronn
(auf die Namensnennung bei
den Äußerungen wurde verzichtet)
che mir/
• Ich wüns
Ökumene.
uns mehr
• Die Kirche soll weiter
bestehen bleiben.
auch junge Erwachse
ne
• Dass wir weiter
hin in
unsere Kirche ge
hen können.
• Die Gemeindeglieder müssen sie
aber unterstützen! Nicht nur
im
Gottesdienst im Grünen!!
bt es
• Vielleicht gi
Kinderkirche.
wieder eine
he
als stressigen Woc
• Nach einer oftm
kommen.
t
lbs
d zu sich se
Einkehr finden un
• Dass in den nächsten 50 Jah
ren mehr Menschen den Weg in
„unsere“ Christuskirche finden
und dort die Nähe zu Gott spü
ren.
• Toleranz, sich um diakonische Belange kümmern,
uen.
lebensnahe Predigten, die einen für den Alltag aufba
WAS ICH IN DER CHRISTUSKIRCHE
ERLEBT HABE:
• Die Altenfeiern sind wunderba
r.
• Schön sind die musikalische Begleitung und die Kirchenkonzerte.
• Immer ein friedvoller und fröhlicher Tref
fpunkt.
• Es war wunderbar, dass ich
die erste Hochzeit in der Kirche feiern konnte.
• Viele schöne Erinnerungen an Kinderkirche
und Krippenspiele und an die Taufen.
• Weil es immer auch
nette Begegnungen
und Gespräche gibt.
, dass
• Ich kann hier Gott danken
bin.
ich wieder gesund geworden
ation, Konfirmation
• Erlebt: Meine Konfirm
weihfeste.
ttesdienste und Kirch
meines Kindes, viele Go
• Ich kann mir den Sonntag ohne Gottesdie
nstbesuch
nicht vorstellen, hoffentlich bleibt sie uns
noch
lange erhalten.
„ROHRBRONN BRICHT AUF!“ – ERGEBNISSE AUS
DEM WORKSHOP FRÜHJAHR 2011
BILDERRÄTSEL ZUR CHRISTUSKIRCHE
Wie genau kennen Sie eigentlich unsere Christuskirche?
Unsere Gemeinde ist anziehend durch vielfältige Gottesdienste und wir leben
Gemeinschaft und Fürsorge durch aktive Beteiligung
Vielfältige Gottesdienste, das heißt:
• Einmal monatlich für alle gemeinsames Frühstück, Gottesdienst, Mittagessen, …
• Abwechselnd Spätaufsteher- Gottesdienst mit fetziger Musik
• Gottesdienste, die von Rohrbronnern mitgestaltet werden (Vereine, Institutionen,
Personen)
• Gottesdienst im Grünen unterstützt durch Vereine
• Familiengottesdienst mit gemeinsam gestaltetem Programm
• Die Gemeindeglieder gestalten den Gottesdienst mit durch Musik und Vortrag
• Bildhafte Vorträge von Missionsarbeit und Vesperkirchenangeboten für alle
(Bildbetrachtung u.ä.)
Vision Rohrbronn Evangelisch 2020
• Zehnmal pro Jahr 50 Gottesdienstteilnehmer
• Bis zum Jahr 2020 und danach gibt es 5 Taufen pro Jahr
• Im Jahr 2020 höre ich am Sonntagmorgen die wunderbar und tief klingenden
Kirchenglocken und es zieht mich magisch dorthin
• Ich freue ich mich richtig auf Sonntagmorgen, auf das gemeinsame Feiern des
Gottesdienstes, das Loben und Preisen mit alten und neuen Liedern, Gospel und
Taizé, beschwingt und bewegt geht eine große Kraft davon aus.
(Leicht gekürzt von Pfr. A. Heid aufgrund einer Vorlage von Pfr. Th. Binder)
DESHALB EIN AUFRUF ZUR MITARBEIT:
Es hatte sich eine Gruppe gebildet, die sich um das Thema „Gottesdienst“
Gedanken machte. Leider konnte ich nirgendwo eine Liste der Personen dieser
Gruppe finden. Meine Frage: Wer war dabei? Wer will nochmal mitmachen und
im Team einen Neuentwurf eines Gottesdienstformats für Rohrbronn auf den
Weg bringen?
Bitte melden Sie sich bei Pfarrer A. Heid!
Unsere Gemeinde
8
Auflösung auf Seite 17
9
Unsere Gemeinde
Gemeinde
DER LANDESKIRCHE
Wie sie sicher wissen, stehen die Kirchen in Deutschland vor einer großen strukturellen
Aufgabe: Die zurückgehenden Mitgliederzahlen werden in naher Zukunft auch Einbußen
in den Einnahmen wie der Kirchensteuer nach sich ziehen. Eine zweite Entwicklung besteht in der stark zurückgehenden Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer in den nächsten
Jahren. Das „Parlament“ des Kirchenbezirks Schorndorf hat deshalb vor zwei Jahren
beschlossen, dass die Pfarrstelle Hebsack-Rohrbronn in Grunbach einen zusätzlichen
Arbeitsauftrag bekommt.
In Grunbach wurde nämlich die zweite Pfarrstelle in den letzten Jahren nach und nach
„abgebaut“. So werde ich nun Pfarrer Schaal in Grunbach unterstützen, indem ich dort einen „Seelsorgebezirk“ übernehme. In den nächsten Monaten wird nun dieser Beschluss
umgesetzt und damit wird sich mein Stellenanteil für die pfarramtliche Arbeit in HebsackRohrbronn entsprechend reduzieren.
Deshalb bitte ich Sie um Verständnis, wenn in dieser Zeit der Umstellung des Arbeitsgebietes nicht alles wie gewohnt abläuft. Sehen wir aber auch die Chance, die sich durch
diese „notwendige“ Zusammenarbeit der Remshaldener Kirchengemeinden ergibt.
Durch meine Mitarbeit in Grunbach könnte unsere Gemeinde doch auch profitieren
und so manche „Brücke“ gebaut werden.
Ihr Pfarrer A. Heid
MAHLZEIT
IM
TERMINE:
Immer am 1. Mittwoch
im Monat um 12 Uhr
im Johannes-Brenz-Haus
ANMELDUNG:
jeweils bis Montag,
12 Uhr bei Gabi Karg,
Tel. 7 22 08 oder
Silke Layer Tel. 4 69 62
2. September 2015
7.Oktober 2015
4.November 2015
2.Dezember 2015
C
10
DURCH DEN SOGENANNTEN
M IT T WO
Unsere Gemeinde
IM PFARRAMT HEBSACK – ROHRBRONN
ER
Verschiedentlich ist das Bild auch mit einer Umschrift zu sehen. Ein Teil der
Umschrift unterstreicht die Symbolik: „UNSER LAMM HAT GESIEGT“ Der
zweite Teil zeigt die Konsequenz: „LASST UNS IHM FOLGEN“.
VERÄNDERUNGEN
„PFARRPLAN“
M
Die Osternester sind geleert. Die meisten Ostereier sind gegessen. Die
Osterhasen aus Schokolade, die noch nicht vernascht sind, verschwinden,
bevor das Mindest-haltbarkeitsdatum abläuft. Zugegeben – auch gebackene
Osterlämmer werden schnell verzehrt. Trotzdem steht das Osterlamm dafür,
dass Ostern kein Ablaufdatum kennt. Das Lamm Gottes wird aufgrund von
Bibelstellen seit ältester Zeit als Symbol für Jesus Christus verwendet. Das
Opferlamm, das an Karfreitag sein Leben gibt, bleibt nicht im Tod. Nach der
Auferstehung trägt es die Siegesfahne. So symbolisiert dieses Bild den auferstandenen Christus, der den Tod für immer überwunden hat, ewig lebt und
allen, die sich ihm anvertrauen, ewiges Leben schenkt. In der Rohrbronner
Christuskirche ist dieses Lamm mit Fahne auch zu finden. Die Herrnhuter
Brüdergemeinde, die das Symbol im Logo verwendet, schreibt auf einer
Webseite: „Das Lamm kann uns bis heute immer wieder daran erinnern, wer
für uns Christen die Mitte ist. Nicht die jeweilige Konfession oder Richtung
und Art der Frömmigkeit, sondern Jesus Christus.“
DIE
HS
OSTERN OHNE
VERFALLSDATUM
Lasagne, Salat
Syrische Küche
Linsen, Saiten, Spätzle
Gaisburger Marsch
11
Unsere Gemeinde
EMMAUSGANG AM
OSTERMONTAG – VON SONNE
UND GLAUBEN ERWÄRMT
RÜCKBLICK AUF DEN
KIRCHENTAG IN STUTTGART:
„DAMIT WIR KLUG WERDEN!“
An verschiedenen Stationen zwischen der Hebsacker und Rohrbronner Kirche, also an
Wegkreuzungen und dem Rohrbronner Friedhof wollten einen meditativen Osterweg
gehen. Und dabei den Weg der beiden Männer, die frustriert Jerusalem nach der
Kreuzigung Jesu verlassen hatten und in ihr Heimatdorf Emmaus zurückgehen wollten,
nachempfinden. Die bange Frage nach dem Zuspruch und dem Wetter konnte am
frühen Abend des Ostermontag bald eine Antwort finden: Es waren die sonnigsten
Stunden des Osterwochenendes und ungefähr 20 Personen machten sich auf den Weg.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitwirkenden und Gastgebern in unserer
Kirchengemeinde ganz herzlich bedanken. Bei uns haben ungefähr 8 – 10 Personen
eine Unterkunft bei Privatpersonen bekommen können, um den fünf Tage dauernden
Evangelischen Kirchentag in Stuttgart besuchen zu können.
Schon bei der ersten Station in den Weinbergen oberhalb Hebsacks strahlte uns die
Sonne an wie eine Bestätigung vom Himmel. Auch am Ort des Todes und des
Abschiedsnehmens, dem Rohrbronner Friedhof, hörten wir auf die Texte im
Lukasevangelium und sangen Lieder vom Leben und der Auferstehung.
Zum Schluss waren wir in der Rohrbronner Kirche versammelt um das Heilige
Abendmahl zu empfangen. Es war ein rundum gelungener Abschluss der Osterfeiertage.
Ich freue mich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
Ihr Pfarrer A. Heid
Unsere Gemeinde
12
Am Sonntag, 7. Juni haben wir den Abschlussgottesdienst via Satellit in unser JohannesBrenz-Gemeindehaus übertragen. Wir konnten auch einige der Übernachtungsgäste an
diesem Sonntagmorgen begrüßen, die aus der Magdeburger Gegend, aus Trier und
München bei uns zu Gast waren. An dieser Stelle möchte ich mich bei dem Technikteam bedanken, das die technische Vorbereitung in mühevoller, stundenlanger
Kleinarbeit geleistet hat. Es war ein beeindruckender Abschluss des großen
Glaubensfestes in unserer Landeshauptstadt, das wir in Hebsack auf diese Weise miterlebten.
Die Frage der Aufnahme und der Akzeptanz von Flüchtlingen, die vermehrt in unserem
Land Zuflucht suchen, war ein Hauptthema des Kirchentages und der Abschlusspredigt.
Wir brauchen ein „hörendes Herz“ wie es dem biblischen König Salomo von Gott geschenkt
wurde, damit wir die Not unserer Welt hören und entsprechend handeln können.
Auf Wiedersehen in Berlin und Wittenberg 2017!
13
Unsere Gemeinde
ZUERST KOMMT DAS
KAFFEETRINKEN, DANN
KOMMT DER „SONNENSCHEIN“
SCHWESTER CAROLA BÖHRINGER SEIT 15
JAHREN IM DIENST DER DIAKONIESTATION
Mal fröhlich-lachend, mal nachdenklich-uberlegend sitzt
Schwester Carola bei mir im Buro – wie könnte es anders sein – naturlich bei einer Tasse Kaffee. Es ist 13:30
Uhr. Ihr Vormittagsdienst mit etwa 10-15 Hausbesuchen
ist geschafft. Mit dem roten Diakonieauto hat sie ihre
„Runde“ gedreht, hauptsächlich in Winterbach. Sich im
Minutentakt auf verschiedene Leute und Situationen einstellen, das ist nicht einfach. Fur jeden ein offenes Ohr haben, ein paar Minuten Zeit fur ein Gespräch,
oft auch mit pflegenden Angehörigen. Aber das „diakonische Modul“ macht es
möglich, finanziell unterstutzt durch die Krankenpflegefördervereine.
Eigentlich wollte sie Druckvorlagenherstellerin werden. Doch sie spurte bald, dass
dieser Beruf nicht so gut zu ihr passte. Als dann ihr Ausbildungsbetrieb in Konkurs
ging, hörte sie auf den Rat der Mutter, es doch mal mit einem Praktikum im
Altenheim zu versuchen. „Hier lernte ich Schwätzen und mit Leuten umgehen“,
sagt sie lachend. Es folgte die Ausbildung zur Krankenschwester in Schwäbisch
Hall, nach dem Examen erst mal 5 Jahre Arbeit in der Gefäßchirurgie, weitere 5
Jahre in Kirchheim/Teck im Bereich der Unfall- und Allgemeinchirurgie. Und dann
der Wechsel zur Diakoniestation nach Geradstetten mit der Bemerkung:
„Die haben mich tatsächlich genommen. Und mir hat es dann so gut gefallen,
dass ich nicht nur ein Jahr geblieben bin, wie ich zuerst vorhatte.“
Auf die Frage, was sie an ihrer Arbeit schätzt, kommt spontan: „Die schöne
Gegend. Zum Beispiel im Sommer die Fahrt von Buoch nach Manolzweiler.
DIAKONIESTATION
14
Nur die Blitzer, die sind gefährlich.“ Wunden versorgen, sagt sie, sei ihre Lieblingsbeschäftigung.
Positiv sei auch das selbst- ständige Arbeiten. Vor
allem aber sind es die Begegnungen mit den Menschen. Dabei will sie versuchen,
den pflegedürftigen Menschen durch eine „andere Brille“ zu sehen. Was war das
fur ein Mensch, als er noch gesund war und mitten im Leben stand? Was hat er
gerne gemacht? Was hat er geleistet? Was war ihm wichtig? Als Diakonieschwester
sieht man leider immer nur den Menschen, der auf Hilfe angewiesen ist.
Gespräche gibt es immer wieder, auch seelsorgerliche Gespräche, vor allem in der
Phase des Sterbens. Dann nehmen die meisten gerne ihr Angebot an, mit ihnen zu
beten. Das ist Schwester Carola wichtig, weil sie auch selbst ihre Kraft aus dem
Glauben und dem Gebet schöpft.
„Was wurden Sie sich in ihrem Beruf mehr wunschen“, frage ich. „Ich wurde gerne
mehr Hilfe anbieten, wo es nötig ist, den Menschen das Leben verschönern.“ Und
nach einem kurzen Augenblick kommt der Nachsatz: „Aber das ist nicht unsere Aufgabe. Das können wir nicht leisten.“ Was aber die Kirchengemeiden leisten können
sei das Gebet. Dann nennt sie konkret das Morgengebet, das jeden Mittwoch in
Geradstetten angeboten wird. „Das ist wichtig, damit das Miteinander funktioniert und wir die Kraft haben, die verschiedenen Aufgaben zu erfüllen.“
Das Gespräch endet genau so fröhlich, wie es begonnen hat. Nicht nur ich spüre
es Schwester Carola ab, dass sie aus der Kraft- quelle des Glaubens lebt. Auch die Menschen in den
Häusern werden von ihrer Art angesteckt,
wenn sie Schwester Carola mit dem Satz begrüßen:
„Hier kommt der Sonnenschein“.
Doch Halt! Zuerst kommt der Kaffee!
Diakon Martin Birkhold
15
DIAKONIESTATION
DIE KONFIRMATION 2015
IN HEBSACK AM SONNTAG 3. MAI
AUFLÖSUNG ZUM BILDERRÄTSEL
ZUR CHRISTUSKIRCHE
Haben Sie es wiedererkannt?
Der Bibelvers für Königskinder stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes:
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass
wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!
1. Johannesbrief, 3. Kapitel, erster Vers.
Die Kirchengemeinde wünscht Euch gute Erfahrungen im Leben mit Gott und
in unserer Gemeinde.
14
Auf dem Bild von links nach rechts: Wiebke Rosin, Venus Huzanic, Aninja
Fischer, Moritz Stein, Alisia Jacobs, Sebastian Salmen, Yannick Jacobs und
Pfarrerin Michaela Kasparek.
12
UNSERE NEUEN KONFIRMANDEN
Wir begrüßen auch die neuen Konfirmanden ganz herzlich, die am Wochenende 26. /27. Juni in Ihr Konfi-Jahr gestartet sind: Lara Bauer aus Rohrbronn,
Florian Bürkle, Sebastian und Jannik Fischer, Lukas Kieß, Laura Küssner,
Leon Preuschhoff, Carolina Rossa und Pia Rust alle aus Hebsack.
Unsere Gemeinde
16
17
Unsere Gemeinde
GOTTESDIENSTE
10.30 Uhr Gemeindefest um den Kirchturm // Pfarrer A. Heid
26. Juli
HEBSACK
2. August
ROHRBRONN 10.00 Uhr Gottesdienst bei der Dorfhocketse // Pfarrer A. Heid
9. August
HEBSACK
9.30 Uhr Abendmahl // Pfarrer A. Heid
16. August
ROHRBRONN
9.30 Uhr Gottesdienst bei der Dorfhocketse // Präd. Klein
23. August
GERADSTETTEN10.00 Uhr Hebsack kommt nach Geradstetten // Präd. Klein
30. August
ROHRBRONN
6. September HEBSACK
9.30 Uhr Gera kommt nach Rohrbronn // Diakon Rommel
9.30 Uhr Gottesdienst // Präd. Riegert
ROHRBRONN 9.30 Uhr
13. September
Gottesdienst // Präd. Bleher
HEBSACK
10.30 Uhr
20. September HEBSACK
10.30 Uhr Mitarbeiter-Gottesdienst mit Ständerling // Pfarrer A. Heid
27. September ROHRBRONN 10.30 Uhr Erntedank-Gottesdienst // Pfarrer A. Heid
HEBSACK
11. Oktober
ROHRBRONN 10.00 Uhr
18. Oktober
ROHRBRONN 9.30 Uhr
Predigtreihe: Kanzeltausch // Reichert
HEBSACK
10.30 Uhr
25. Oktober
HEBSACK
9.30 Uhr
Predigtreihe: Kanzeltausch // M. Kettling
ROHRBRONN 10.30 Uhr
1. November
ROHRBRONN 9.30 Uhr
Gottesdienst // Präd. Birkenmaier
HEBSACK
10.30 Uhr
15. November
22. November
Kirchweih mit Posaunenchor und Rohrbronner Chor (Kessler)
nach Gottesdienst Stehempfang // Pfarrer A. Heid/Teich
10.30 Uhr ? KINOKIRCHE
ROHRBRONN 9.30 Uhr
Gottesdienst (Volkstrauertag) // Pfarrer A. Heid
HEBSACK
10.30 Uhr
18. November HEBSACK
Treffpunkt für Frauen
Frauenkreis Hebsack | Treffpunkt montags · 20 Uhr im Johannes-Brenz-Haus
Leitung:
Gabriele Karg (7 22 08), Sieglinde Krauss (47 97 96) und Bärbel Schanbacher (4 15 12)
Termine:
im Juli Besuch der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd)
Frauentreff Rohrbronn | Treffpunkt dienstags · 20 Uhr im Gemeindesaal unter der Kirche
Leitung:
Sabine Frank (4 21 52), Iris Esch (4 48 56), Pia Giersig (42952), Regine Grunicke
(4 12 98), Sonja Haller (4 76 74 50), Bianka Zimmermann (25 41 11)
Termine
17. Juli Sommerüberraschungsabend
weitere Info entnehmen Sie dem Mitteilungsblatt
Chöre
10.30 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Kindergarten // Pfarrer A. Heid
4. Oktober
8. November HEBSACK
Kinder- und Jugendgruppen
Krabbelgruppe dienstags · 9.30 Uhr im Johannes-Brenz-Haus
Leitung:
Eva Lutz (7 29 98)
Start nach den Sommerferien am Mittwoch, 30. September
Gemischte
mittwochs · 17 Uhr im Johannes-Brenz-Haus
Jungschar
mit Claudia Hasert, Katharina Rust, Beatrix Kappeller, Martina Wiens, Ruth Layer
Posaunenchor dienstags · 19.45 Uhr, Johannes-Brenz-Haus Leitung: Dorina Lutz
Sing a Song:
Leitung:
Termine:
Seniorenkreise
Feierabendkreis Rohrbronn
Treffpunkt
dienstags · 14.30 Uhr im Gemeindesaal unter der Kirche
Leitung
Marianne Rettstatt (0 71 81/7 23 05) Gerdie Spies (0 71 81/ 7 62 86)
und Marlene Schmid (0 71 81 / 7 59 61)
Termine
2. September | 7. Oktober | 4. November | 2. Dezember
19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Buß- und Bettag) // Pf. A. Heid
ROHRBRONN 9.30 Uhr
Gottesdienst (Ewigkeitssonntag) // Pfarrer A. Heid
HEBSACK
10.30 Uhr
Frohes Alter Hebsack
dienstag · 14.30 Uhr im Johannes-Brenz-Haus
Leitung
Ursel Eisenbraun (4 67 83), Doris Brezing (25 31 41),
Gisela Heuer (7 52 13) und Margret Scheck (7 44 59)
Treffpunkt
Termine
Gottesdienste
dienstag · 19.30 Uhr im Johannes-Brenz-Haus
Karin Wendel und Margret Scheck
entnehmen sie bitte dem wöchentlich erscheinenden Mitteilungsblatt Remshalden
18
9. September | 14. Oktober | 11. November | 9. Dezember
19
Gruppen und Kreise
IMPRESSUM
Pfarramt Pfarrweg 18 | 73630 Remshalden-Hebsack | Tel 07181 72666 | Fax 07181 256880
[email protected] | www.hebsack-rohrbronn.de
Evangelische
Pfarrer Andreas Heid | bis 15.8. Hohenackerstr. 11 73660 Urbach
Kirchengemeinde
und ab 13.9. Adresse: Pfarrweg 18, 73630 Remshalden
H e b s a c k Mail: [email protected], bis 10. August, Kontaktzeit Freitags von 9 – 11 Uhr
R o h r b r o n n Das Sekretariat ist dienstags von 15 – 17 Uhr und donnerstags von 9 – 11 Uhr besetzt.
Weitere Sprechzeiten nach Vereinbarung
Kirchenpflege Iris Stein | Sprechzeit dienstags 10 – 11 Uhr
Konto der Kirchenpflege: KSK Waiblingen | DE 89 602 500 10 0005 019663
Mesnerin Hebsack Sieglinde Krauss | Rieslingweg 26 | 73630 Remshalden-Hebsack | Tel 07181 4797-96 | Fax -95
Mesnerin Rohrbronn Sonja Haller | Winterbacher Str. 8 | 73630 Remshalden-Hebsack | Tel 07181 4767450
Diakoniestation Schorndorf und Umgebung Alexandra Rausch | Tel 07181 60677911 (Geschäftsführung)
und Ria Marx | Tel 07151 71405 oder 07151 1690038 (Leitung Remshalden-Winterbach)
Verein für Diakonie und Seelsorge Silke Layer | 07181 46962 und Gabi Karg | Tel 07181 9927480
Kontodaten KSK Waiblingen IBAN: DE 19 602 500 10 0015 067698, BIG: SOLADES1WBN
Kirchengemeinderat Silke Layer, 1. Vorsitzende · Tel. 07181 46962 | Pia Giersig | Gabi Karg
Adedamola Onipede | Tobias Plieninger | Hendrik Rust | Iris Stein
Mitarbeit und Verantwortlich ist Andreas Heid und der Kirchengemeinderat
Layout Christof Mühlberger | Auflage 1.000
Der nächste Gemeindebrief erscheint in der Vorweihnachtszeit 2015.