Littendrin», Ausgabe 68

Magazin der Schule Linde, Clienia Littenheid
10. Jahrgang
Auch zu finden auf www.clienia.ch
Ausgabe 68, im Mai 2015
Kreuzworträtsel Musik
Seite 10
Poetry Slam
Seite 15
Night School
Lolita
Seite 12
Seite 8
Elfen in der Nacht
Seite 17
Die Zeit bis und
mit Littenheid
Caeci
Seite 6
Seite 11
The Legend of Zelda
Seite 3
Roadtrip
Heute schreibe ich eine erfundene Geschichte über einen Roadtrip, weil ich selber auch gerne einen machen würde.
Heute ist der letzte Schultag vor den Sommerferien und wir
haben noch normalen Unterricht. Der Lehrer erzählt
irgendetwas von Quadratzahlen, doch ich bin in Gedanken
schon in den Ferien. Ich werde mit meinen Freunden einen
Road-trip machen. Das bedeutet für mich fünf Wochen weg
von meinem Alltag und dem Stress. Ich kann meinen Tag
leben, wie ich will und meine Freiheit geniessen.
Die Schulglocke erklingt und ich erwache aus meiner
Traumwelt, in der ich schon am Strand lag. Alle Schüler
springen auf und rennen aus dem Klassenzimmer. Ich packe schnell meine Sachen zusammen und sperre sie in meinen Spind. Langsam öffne ich die Eingangstür der Schule
und gehe die Treppe runter. Es regnet ziemlich stark und
ich spüre, wie langsam meine Haare nass werden. Jetzt ist
es definitiv vorbei mit meiner Tagträumerei, ich bin wieder
in der Realität angekommen. Es regnet, es ist kalt und unser Schulhaus sieht eher wie ein Gefängnis aus, das einzige,
was fehlt, sind die Gitterstäbe.
Ich renne los zur Bushaltestelle und setze mich auf die
Bank. Ich muss gar nicht mehr auf den Fahrplan schauen,
da ich den Fahrplan sowieso schon auswendig kann. Der
Bus kommt schon drei Minuten später und ich fahre nach
Hause.
Eiffelturm bleiben wir stehen und die Sonne geht schön
hinter ihm langsam unter. Ich sehe, wie ziemlich viele Japaner hinter uns stehen und Fotos machen. Da kommt mir
eine super Idee. Ich könnte doch so etwas wie ein Reisetagebuch machen, aber anstatt dass ich in ein Buch schreibe,
mache ich tagsüber Videos und dann habe ich am Ende der
Reise einen Film über die tolle Zeit. Ich hole die Kamera aus
meinem Rucksack und fange an zu filmen.
Wir verbringen unsere Zeit bis spät am Abend in der Stadt
und geniessen den schönen, warmen Abend. In unserem
Hotelzimmer, welches eigentlich grösser ist als geplant, da
wir vom Hotel einen Bonus bekommen haben, liege ich auf
dem Bett und suche meinen Laptop aus der Tasche. Ich
klappe ihn auf und lade das Video von der Kamera auf den
Laptop. Ich beginne das Video zu schneiden und denke mir:
Wofür mache ich das eigentlich, wenn ich es nur mit meiner Familie und meinen Freunden teilen kann, wenn ich zu
Hause bin? Ich öffne Youtube und klicke auf „Account erstellen“. Ich melde mich an und stelle das Video auf meinen Kanal. Als ich auf die Uhr sehe, merke ich, dass es
Zu Hause wartet meine Mutter, die mir stolz einen Teller
voll mit Cookies präsentiert, auf mich. Ich schnappe mir
zwei und renne die Treppe hoch bis in mein Zimmer. Mein
Zimmer ist ein ausgebauter Dachboden, deshalb habe ich
ziemlich viel Platz. Ich ziehe meinen Koffer aus dem Kleiderschrank und packe die wichtigsten Sachen ein, die man
so braucht: Kleider für mehrere Wochen, Bikini, Sonnenbrille usw. Dann ertönt auch schon das Hupen des alten
VW Busses von draussen. Ich schnappe mir alle Sachen und
renne die Treppe wieder runter, wobei ich fast stolpere. Ich
gebe meiner Mom einen Kuss auf die Wange und verabschiede mich.
Draussen warten schon meine Freunde auf mich. Der rote
VW Bus sieht noch cooler aus, als ich ihn mir vorgestellt
habe. Ich steige ein und schliesse die Tür. Alle sitzen schon
drin, ich bin die letzte, die abgeholt wird. Meine Freunde
sind schon fertig mit der Schule und haben deswegen auch
fast alle schon einen Führerschein. Und jetzt geht es endlich los. Unser erstes Ziel ist Paris. Die Musik ist ganz aufgedreht und wir singen alle in voller Lautstärke mit.
Am späten Nachmittag kommen wir in Paris an und fahren
zuerst zu unserem Hotel. Im Zimmer angekommen, werfen
wir unsere Taschen aufs Bett und bestaunen unser riesiges
Zimmer. Doch wir wollen nicht zu viel Zeit im Hotel verbringen und gehen deshalb gleich in die Stadt. Vor dem
zweite Seite
www.vwheritage.com
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schon ziemlich spät ist und die anderen schon schlafen. Ich
lege mich auch schlafen.
Am nächsten Morgen höre ich aus dem anderen Schlafzimmer einen Ruf: “Willst du eigentlich den ganzen Tag
verschlafen?!“ Sofort stehe ich auf und ziehe mich an. Beim
Frühstücksbuffet hole ich mein MacBook nochmal heraus
und öffne Youtube um es meinen Freunden zu zeigen. Sie
sehen mich ziemlich verdutzt an und ich frage sie, ob es
nicht ok ist, dass ich das Video hochgeladen habe. Sie sagen jedoch alle, dass es ok ist, aber ich solle doch mal genauer hinschauen. Als ich auf die Klicks schaue, sehe ich,
dass das Video fast 5‘000 Mal angeklickt wurde! Oh, oh! Ich
frage mich nur, wieso so viele Leute dieses, genau mein
Video, angesehen haben.
Als nächstes Ziel geht es nach Amsterdam und dann durch
ganz Europa weiter. Und die Aufrufe und Likes verdoppeln
sich fast jede Nacht. In manchen Orten kommen sogar
schon Leute zu mir und wollen ein Autogramm!
Doch nicht alles kann so gut laufen. Nach den fünf Wochen
fahren wir leider wieder ins kalte Deutschland, in dem der
Winter nie richtig Schnee hat und der Sommer nie richtig
warm ist. Zu Hause am Gartenzaun sehe ich schon, dass bei
der Tür auf dem Boden viele Blumen und Briefe liegen. Ich
steige über die ganzen Geschenke und frage mich, was los
ist, es hat doch niemand meiner Familie Geburtstag, oder
etwa doch?! Ich trete zur Haustüre ein und höre ein
Schluchzen aus dem Wohnzimmer. Im ganzen Haus ist das
Licht ausgeschaltet und überall herrscht Chaos. Als erstes
geht mir durch den Kopf, ob vielleicht ein Einbrecher hier
war. Ich knipse das Licht an und schleiche mich ins Wohnzimmer.
Dort angekommen sehe ich meinen Vater, der schluchzend
auf der Couch sitzt und ein Bild meiner Mom anstarrt. Ich
frage mich, was los ist, doch mein Dad weint nur weiter. Bis
er ein paar Worte rauspressen kann und sagt: „Deine Mom
ist bei einem Autounfall gestorben, als in der Nacht ein
Lastwagen auf der Autobahn aus der falschen Richtung
gegen sie krachte. Der Fahrer des Lastwagens und deine
Mom verstarben beide im Krankenhaus während der OP.“
Die erste Träne rinnt mir die Wange runter und ich bekomme Schuldgefühle, dass ich nicht hier war für sie, als sie
mich brauchte.
Die nächsten Wochen verbringe ich weinend in meinem
Zimmer, obwohl die Schule schon wieder losgegangen ist.
Ich bin am Boden zerstört. Ich habe etwas Neues dazugewonnen, doch etwas anderes verloren.
Amerikagirl, 15
The Legend of Zelda
The Legend of Zelda ist ein wundervolles Spiel, aber es ist noch viel mehr als ein Spiel: Nein, es hat
auch ganz viel Geschichte und um diese geht es.
Beginnen tut es meistens damit, dass irgendein Bösewicht das Land Hyrule angreifen will.
Wie zum Beispiel die hier:
Nur der Auserwählte kann sie bezwingen. Doch wer denkt, dass das so einfach ist, der irrt sich gewaltig. Denn der „Held“
muss zuallererst einmal das Triforce des Mutes finden. Dazu muss er etliche Prüfungen bestehen, Dungeons meistern,
Sidequests erledigen, und eine Menge Monster bezwingen. Dabei stellen sich viele Dungeonbosse in den Weg, wie zum
Beispiel Bongo Bongo, Maskenkönig oder Armoghoma.
dritte Seite
Doch hören wir mal damit auf und kommen wir mal zu den Hauptcharakteren. Da wären Link, Zelda, die sieben Weisen,
und ganz viel Nebencharaktere wie hylianische Soldaten, Händler oder Charaktere, die zur Story gehören.
Doch nicht nur das, denn die Entwickler haben sich die Mühe gemacht, eine eigene Sprache zu erfinden: Hylianisch! Einfach genial, es gibt ein Alphabet und zum Teil hört man auch mal die Aussprache wie in „The Legend of Zelda: Skyward
Sword“.
Zum Spielerlebnis kann ich nur eins sagen: AWESOME. Ja, und ich sage euch warum. Also, seid ihr bereit, ergreifende Geschichten, knifflige Rätsel und super Sidequests zu lösen, schöne Musik, coole Monster, wunderschöne Umgebungen,
Abwechslung und lustige Charakterdesigns zu erleben? Und das Allerbeste ist der Typ, und sein Name lautet LINK.
Es gibt ja Spieler, die wollen einfach nur durchrushen ohne Sidequests, ohne alles. Doch dann würden Szenen fehlen wie:
Link geht zu Fuss durch die grosse Welt von Hyrule. Oder doch nicht, NEIN, denn er hat fast immer etwas dabei, was ihn
schneller macht, entweder ein Lebewesen oder einen Gegenstand.
Okay, wer jetzt denkt „Häh, was sind denn das für Stiefel?“: das
sind die Pegasus-Stiefel, die machen Link blitzschnell. Ok, jetzt will
ich aber mal zum Ende kommen… Tschuldigung, kommen wir einfach zum Wichtigsten, das Link erst mal braucht um weiter zu
kommen, nämlich die ITEMS! Also, das wären: Bumerang, Pfeil
und Bogen, Enterhaken, Greifhaken, Hammer, Feuerstab, Eisstab,
Bomben, Laterne, Dekublatt, Auge der Wahrheit, Flaschen, Krafthandschuhe, Morgenstern, Steinschleuder, Angel, Stahlschuhe,
Fangnetz, Schlangenpeitsche, Zauberkrug, Greifkäfer, Sandstab, …
STOPP! Wenn ich alles aufzählen würde, wärt ihr morgen noch am
Lesen, rechts noch ein Bild mit allen Items aus „The Legend of
Zelda: Ocarina of Time“.
Also, alles in allem bietet euch das Spiel „The Legend of Zelda“ eine Menge Spielspass, knifflige Rätsel, schöne Musik, coole Charakterdesigns, brauchbare Items und, nicht zu vergessen, die Geschichte, die man immer und immer wieder ins Herz
schliesst. Das ist eine super Kombination, also kramt euren Gameboy oder Nintendo DS hervor und spielt dieses schöne
Spiel.
Bilder: zelda.wiki.de
Text: TheDarkLink, 13
vierte Seite
Pferdehof Grünau
Ich reite im Sommer seit sechs Jahren. Auf dem Pferdehof Grünau reite ich seit mehr als einem
Jahr. Ich würde den Reithof nicht mehr freiwillig wechseln, weil er einfach nur der Hammer ist und
man sehr viel lernt und ich persönlich sehr viele Freiheiten habe.
se von seinen Eltern erlernt. Der Hof besteht heute aus
einer Reithalle, Offenställen, Boxen, Paddocks und einer
grossen Weide. Die Pferde kommen täglich auf die Paddocks und im Sommer auf die Weide. Wenn im Winter der
Boden gut ist, sind sie auch im Winter auf der Weide. Es ist
eine durchmischte Pferdeherde von klein bis gross. Die
Reitstunden sind sehr abwechslungsreich.
www.pferdehof-gruenau.ch
Marengo war das erste eigene Schulpferd. Er ist seit 2013 nicht
mehr auf dem Hof.
Bis in die 90er-Jahre war es ein kleiner Bauernhof von Benis
Eltern und Grosseltern. Mit Kühen, Hühnern, Schweinen
und einem Pferd. Dann kamen immer wieder Anfragen für
Ausritte in der Natur.
Willi ist das kleine freche Welshpony in der Grösse von 120
cm. Er mag nicht jeden, aber wenn er dich mag, kann er der
Beste sein. Er hat mir viel über Durchsetzungsvermögen
beigebracht. Ich mache mit ihm nur Bodenarbeit, Spaziergänge, eigentlich alles, was nicht mit Reiten zu tun hat. Und
er kann dort sehr anstrengend sein. Aber wenn man ihm
Abwechslung bietet, macht er auch gern mit. Er zeigt sein
ganzes Temperament, wenn er eine neue Aufgabe bekommt, die aus seiner Sicht nicht machbar ist. Willi ist kein
Anfängerpony, weil er sehr wild ist und er auch gern mal
den Hengst raushängen lässt. Aber egal, was für einen
Schwachsinn er macht, man verzeiht ihm immer wieder.
Blackgirl,15
Bald waren die Anfragen so gross, dass ein Reitplatz erbaut
wurde und später eine Reithalle. Beni hat die Reitkenntnis-
„Tiere müssen ja sowieso sterben…“
Warum mich solche Sätze immer wieder aufs Neue nerven oder gar verletzen.
Ich finde so etwas nur noch traurig. Warum töten wir eigentlich Tiere, wenn wir doch nur schon von Früchten
überleben könnten, ohne jegliche Mängel an Eisen o.ä. zu
durchleben? Dazu haben wir ja auch noch andere Produkte
wie Brot oder Gemüse usw. Viele Menschen nennen Tiere
auch „Nutztiere“. Das verletzt mich sehr, wenn ich solche
Aussagen anhören muss.
Tiere dürfen auch leben. Sie haben auch Gefühle. Wenn Sie
den Film „We feed the World“ noch nicht gesehen haben,
empfehle ich es sehr, diesen mal anzuschauen. In diesem
Film wird gezeigt, wie die Tiere in Massenhaltung leben
müssen und danach lebendig in eine Maschine gesteckt
werden, nur damit wir Fleisch essen können. Den Film finde ich mehr als traurig. Und wenn ich nach diesem Film
immer noch von Menschen höre, dass das eh nur Tiere
sind, dann nervt es mich auch ein bisschen.
Aber nun möchte ich euch auch ein bisschen erzählen,
warum ich kein Fleisch esse. Also es ist so, dass ich es irgendwie eklig finde, Fleisch von Tieren zu essen, die einst
gelebt haben. Stellt euch vor, wir würden Menschenfleisch
essen, komisch, oder? Aber genau so komisch ist es für
mich, das Fleisch von Tieren zu essen. Ich finde auch, dass
Tiere ein Recht dazu haben, zu leben, denn wer bestimmt
eigentlich, wessen Leben wertvoller ist? Meine Antwort
dazu ist: niemand. Ich mag aber Fleisch auch nicht so. Irgendwie bin ich auch stolz darauf, Vegetarierin zu sein.
Was aber viele, auch Vegetarier, nicht wissen, ist, dass für
Gummibärchen zum Beispiel auch Tiere sterben müssen. In
den meisten Gummibärchen ist Walfett und Gelatine drin.
Goa-Lover, 17
Bild: fotolia
fünfte Seite
Geschichten
Jeder hat schon ein Buch gelesen oder eine Geschichte gehört. Kleine Kinder, aber auch Erwachsene,
werden von Geschichten in den Bann gezogen. Geschichten können Leben retten, verschönern oder
einfach für einen kurzen Moment die Welt rund um sich vergessen lassen.
Ich liebe es zu lesen, Filme zu schauen und Hörbücher zu
hören. Wahrscheinlich fragt ihr euch, wieso ich das schreibe es hat einen einfachen Grund, das sind alles Geschichten.
Mein Leben, und das vieler anderer, besteht aus Geschichten,
einige leben davon, andere machen unbemerkt ihre eigenen
Geschichten. Auch du machst eine Geschichte, sie wird vielleicht nicht auf der ganzen Welt bekannt sein, aber einige
Leute werden deine Geschichte immer und immer wieder
weiter erzählen.
Geschichten sind überall. Ohne Geschichten gäbe es viele
Berufe nicht, es gäbe keine Journalisten, Moderatoren, Regisseure, keine Synchronsprecher und auch keine Autoren.
Wenn man sich nur richtig umschaut und beobachtet, dann
sieht man all die Geschichten, sie beherrschen den Tag und
die Nacht. In der Nacht machst du viele kleine aufregende
Tumblr.com
Geschichten, an viele wirst du dich nie erinnern, aber in dem Meine Geschichte
Moment, in dem du sie erlebst, fühlst du Glück, Angst oder
Freude. Wie gesagt, Geschichten sind einfach überall, und
dass liebe ich. Ich liebe es, weil es so faszinierend ist, dass Geschichten einfach überall auf der ganzen Welt existieren. Alle
Religionen bestehen im Grunde auch aus Geschichten. Geschichten, die die Welt in Kriege geführt haben und dies noch
immer tun.
Geschichten sind nicht immer schön, die meisten fangen traurig an und hören traurig auf. Und das möchte ich verändern,
ich möchte, dass sie traurig anfangen, aber glücklich aufhören. Das könnt auch ihr, ihr könnt eure eigene Geschichte steuern wie ein Autor, ihr könnt entscheiden, ob eure Geschichte traurig oder glücklich aufhört. Und das liebe ich auch, dass
man kein Autor sein muss, um zu entscheiden wie eine Geschichte aufhört.
Lily Evans , 13
Caeci
Die vom Morgentau befeuchteten Grasspitzen kitzeln ihre nackten Füsse und drücken willkommen
durch ihre Kleidung durch. Sie hat die Arme ausgebreitet, liegt völlig entspannt mit geschlossenen
Augen da.
In der Nähe rauscht ein kleiner Bach, der langsam, jedoch
stetig, über Stein fliesst. In den Bäumen über ihr zwitschern
die Vögel ihr morgendliches Lied. Beinahe erscheint es ihr,
als würden sie sich mit ihren Melodien unterhalten, Fragen
stellen und beantworten und gemeinsam über den Frühling
lachen. Der Wind zieht durch die Baumwipfel, wispert
durch die noch jungen Blätter und ganz sachte wird Laub
vom Wind auf ihr Gesicht getragen. Laub, das bis anhin den
Herbst und den Winter überstanden hatte und nun trocken
und zerbrechlich auf ihr liegt. Mit ihren Händen fährt sie
sich durch die Haare, die ihren Kopf umgeben, berührt
dabei immer wieder Gras. Tief atmet sie ein, jedoch nur
leise, um die Ruhe um sich herum nicht zu stören. Es riecht
nach Frühling. Nach frischem Gras und neu erwachten
sechste Seite
Blumen, frischem Wasser, feuchter Erde und Rinde, getrocknetem Stein.
Neben ihr tappst etwas auf leisen Pfoten über den Boden.
Bei jedem Schritt werden Grashalme auf den erdigen Boden gepresst und stellen sich leise raschelnd wieder auf,
sobald das Gewicht sich verlagert hat. Sie dreht ihren Kopf
nicht, um den Besucher willkommen zu heissen, sondern
wartet darauf, dass er sich vorstellt. Eine kalte Nase fährt
zunächst über ihren Arm, danach über ihr Gesicht, schnuppert neugierig an ihrer zarten Haut. Lange, starke Schnurrhaare folgen der Nase nur ein klein wenig zitternd. Der
Geruch von gekochtem Fisch und nassem Fell kriecht kurzzeitig in ihre Nase. Zögerlich stellt sich eine Pfote auf ihre
Brust, danach vorsichtig eine zweite und schon im nächsten
Moment liegt der Besucher warm und schnurrend auf ihr.
Die Vögel verstummen, wahrscheinlich um den Besucher
kritisch zu beäugen. Sie fühlt sich nicht beklommen, obwohl ihr das Atmen nun schwerer fällt. Sie erkennt ihn an
seinem unverwechselbaren Schnurren, laut, wie eine motorbetriebene Maschine und trotzdem beruhigend wie das
Rauschen aus einer Muschel, die man sich ans Ohr hält. Mit
Fingerspitzengefühl fährt sie durch sein Fell, zart wie Seide,
nur an einer speziellen Stelle am Rücken etwas borstiger.
Sie krault ihn zwischen den Ohren und am Kinn. Seine raue
Zunge fährt über ihren Zeigefinger und stärker schnurrend
knabbert er spielerisch mit einem spitzen Zahn daran herum. Scharfe Krallen pressen sich genussvoll durch ihr Shirt,
in ihre Haut, aber es schmerzt nicht.
Die Vögel starten ihre Konversation auf ein Neues, nun
wohl beruhigt, dass ihnen keine Gefahr droht. Eine Biene
fliegt über ihren Kopf hinweg, unverkennbar ist ihr Summen, als sie sich auf einer Blüte niederlässt. Sie hört das
Rascheln der feinen, kurzen Haare im Blütenstaub. Wärme
breitet sich auf ihrem Gesicht und Körper aus, als die Sonne
durch die Bäume scheint. An einigen Stellen bei ihren Beinen und Armen bleibt es angenehm kühl. Dort müssen
wohl die Schatten der Äste sein. Wieder wispert der Wind
durch die Blätter, über die Wiese, durch die Grasspitzen,
die sachte an ihren Füssen, Armen und Gesicht stupsen und
die Biene erhebt sich mit einer Leichtigkeit in die Luft. Sie
zieht ihre Kreise um ihren Kopf, was sich durch sanfte,
summende Luftstösse bemerkbar macht, und verschwindet
dann in der Ferne, ihr Summen verebbt unter dem Rauschen des Baches und des Windes. Wieder wird es kühler,
wohl eine Wolke, die sich vor die Sonne schiebt, und Wind
zieht abermals auf. Er trägt den Geruch des Baches und der
Schneeglöckchen zu ihr, frisch, erfrischend und süsslich,
jedoch nicht intensiv, und verdrängt die Wolken, die vor
der Sonne stehen. Wieder breitet sich Wärme über ihr aus
und sie nimmt einen tiefen Atemzug, der Entspannung in
Wellen durch ihren Körper sendet.
Das Gewicht auf ihrer Brust verschwindet mit einer Eleganz, die nur Katzen haben können und streift schnuppernd durch die Grasspitzen davon, verschwindet mit einem Sprung über den Bach in der Ferne. Ein neuer Vogel
kommt mit schweren Flügelschlägen zu den anderen hinzu,
zwitschert in einer etwas tieferen Tonlage und bastelt lautstark an einem Nest in den obersten Ästen eines nah stehenden Baumes. Von nicht allzu weit klingt Musik heran,
eine langsame, fröhliche Melodie, gespielt mit Klavier und
Violine und eine wunderschöne, hell klingende Frauenstimme, die teilweise einen Text zur Musik singt und teilweise einfach nur mitsummt. Dazu kommen Küchengeräusche, Schubladen, die geöffnet und geschlossen werden,
Besteck, Töpfe und Teller, die aneinander klirren, der Kühlschrank, der zu lange offen steht und leise zu piepsen anfängt. Es riecht nach kochendem und gesalzenem Wasser
und Bratfett. Buttercup, der Besucher von vorhin, maunzt
lautstark, als es zu brutzeln beginnt und dann nach gebratenem Fleisch riecht.
Vorsichtig, um ihre entspannten Muskeln nicht zu überfordern, setzt sie sich auf. Ihre Mutter unterbricht ihren Gesang und ruft ihren Namen. Caeli. Ein spezieller Name, den
niemand trägt, den sie bis jetzt kennengelernt hat. Langsam erhebt sie sich und macht sich auf in die Richtung, aus
der all die Geräusche kommen, das Gras sticht ihr dabei in
die Fussohlen. Schon so viele hatten sie gefragt, was ihr
Name bedeutet. Nach einigen Schritten betritt sie die Küche durch die offenstehende Schiebetüre. Es ist warm, die
Platten unter ihren Füssen sind jedoch kalt und im ganzen
Raum riecht es nach gekochten Nudeln und Fleisch an einer
würzigen, cremigen Sauce. Sie tastet nach ihrem Stuhl,
lächelt, als ihre Mutter ihr die Hand auf die Schultern legt
und öffnet schliesslich ihre Augen. Ihre Umgebung bleibt
dunkel. Caeli - lateinisch für „die Blinde“.
luv.luv, 17
de.wallpapers-of.com
siebte Seite
Lolita
Lolita, auch bekannt unter dem Namen Kawaii Fashion, kommt aus der Manga/Animé Szene.
Einige verkleiden sich nur an Conventions, die andern tragen die „Verkleidung“ jeden Tag.
In dieser Fashion ist das Hauptziel möglichst “kawaii” zu
sein. Kawaii kommt aus dem Japanischen und heisst “süss,
herzig”. Der Kleiderstil ist sehr auffällig durch die riesen
Röcke und die Maschen in den Haaren. Auch das Makeup
ist meist sehr auffällig. Lolitas schminken sich die Augen
grösser und den Mund kleiner. Sie benutzten auch oft sehr
grosse Kontaktlinsen, was im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann. Die Linsen machen das Auge optisch
grösser durch eine grössere Pupille und Iris. Durch die grossen Augen und den kleinen Mund wirken sie sehr puppenhaft, das ist auch ein Hauptziel.
Lolitas sind meistens sehr farbig angezogen, an den Farben
kann man auch sehen, welcher “Lolita-Szene” sie angehören. Die “Pastell-Lolitas” sind meistens mit Pastellfarben
oder hellen Farben gekleidet. Die “normalen” Lolitas sind in
sehr kräftigen Regenbogenfarben gekleidet und haben
auch viel mehr Schmuck im Gesicht, in den Haaren und an
den Armen. Dann gibt es noch die Gothic-Lolitas, wie der
Name schon sagt, sind sie meistens oder immer schwarz
angezogen. In dieser Szene sind auch Männer dabei, sie
ziehen sich aber nicht wie eine Puppe an, sondern wie eine
Mangafigur, die meistens auch sehr auffällig angezogen ist.
Viele Stars werden auf die Lolita-Szene aufmerksam und
ziehen in ihren Videos auffällige Röcke und Schuhe an.
Auch auf unseren Strassen in der Schweiz trifft schon man
ab und zu auf Lolitas.
tokyofashion.com
Lolitas im Alltag
Links ist ein Mann, rechts eine Frau zu sehen.
Lily Evans, 13
All about Youtuber
Was Youtuber eigentlich alles machen und wieviel Aufwand es dazu braucht.
In den letzten zwei Jahren ist der YouTube-Trend stark gestiegen. Youtuber machen Konzerte oder zeigen sich auf der
Gamescom oder den Video-Days. Sie machen Videos, die tausende von Menschen anschauen und lieben. Youtuber werden zu Idolen von 13-Jährigen. Man könnte beinahe sagen, sie seien Stars. Denn sie verdienen ja auch ihr Geld damit.
Aber wieviel Aufwand braucht das Ganze? Ich nehme jetzt mal den Kanal „die Lochis“ von den beiden 15-jährigen Zwillingen Roman und Heiko Lochmann. Sie sind noch schulpflichtig und gehen wöchentlich an fünf Tagen zur Schule. Daneben
schreiben sie eigene Songs, kreieren Texte für Parodien oder drehen ihre Videos. Zum Teil haben sie auch noch Interviews
und bewältigen auch noch ihre Hausaufgaben und schreiben, wie alle anderen Jugendlichen, Prüfungen. Auf der Strasse
werden sie erkannt und geben Autogramme oder lassen sich mit ihren Fans fotografieren.
Wenig ist das ja nicht, was Youtuber leisten, oder?
Goa- Lover, 17
achte Seite
Erdmännchen – Wächter der Wüste
Ich habe das Thema Erdmännchen gewählt, weil ich diese kleinen Tiere spannend, süss und interessant finde. Ich hoffe, ihr findet das Thema genauso spannend wie ich. Hoffentlich könnt ihr aus
meinem Artikel etwas über die „Wächter der Wüste“ lernen. Viel Spass beim Lesen!
tvprogramm.srf.ch
Das Erdmännchen ist ein Säugetier und gehört zu der Familie der Mangusten. Mit durchschnittlich 700 bis 750 g ist
es eine der kleinsten Mangustenarten.
Merkmale:
Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 24,5 bis 29 cm, der
Schwanz misst 19 bis 24 cm. Sie wiegen zwischen 620 bis
970 g. Ihr Körperbau ist schlank und die Beine sind kurz. An
den kräftigen Vorderbeinen haben sie vier Zehen mit rund
15 mm langen scharfen Krallen. An den Hinterpfoten haben
sie ebenfalls vier Zehen. Die Krallen sind mit der Länge von
8 mm aber deutlich kürzer. Die Füsse sind bis zu den Knöcheln unbehaart. Das weiche und eng am Körper anliegende Fell ist hellbraun bis graubraun. Nur der spärlich behaarte Bauch ist heller. Am Rücken haben die Erdmännchen
dunkle Querstreifen. Die Augen sind von dunklen Flecken
umgeben und die Ohren sind ebenfalls schwarz. Der nicht
buschige Schwanz ist gelblich bis bräunlich und endet an
einer schwarzen Spitze. Der Schädel ist hoch und rundlich,
die Schnauze relativ gross und zugespitzt und die Ohren
klein und halbmondförmig.
Lebensraum:
Erdmännchen leben im südlichen Afrika, dem westlichen
Namibia und dem südwestlichen Botswana. Viele Erdmännchen leben in der Kalahari, einer grossen Wüste. Dort
leben sie oft in trockenem Grasland.
Lebensweise:
Als sehr gesellige Tiere leben Erdmännchen in Kolonien mit
bis zu 30 Tieren. Sie leben sozusagen in Grossfamilien und
schlafen alle im selben Bau. Erdmännchen teilen sich die
Arbeit. Während manche Höhlen und Baue graben, jagen
die anderen Insekten und Kleintiere, oder halten Wache
und geben Alarm, wenn Gefahr droht. Als Alarmzeichen
geben sie ein Bellen von sich, das das Zeichen für alle Tiere
der Kolonie ist, in den Bauen Schutz zu suchen. Erdmännchen sind Jäger und Gejagte. Ihre Feinde sind vor allem
grosse Raubvögel, und grössere Raubtiere.
Erdmännchen und Menschen:
Menschen können sogar mit Erdmännchen arbeiten. Das
einzige, was es dazu braucht, ist Geduld, bis die Tiere sich
an die Anwesenheit eines Menschen gewöhnt haben. Oftmals dauert das nicht länger als fünf Tage.
HermineGranger,11
Harry Potter
Ich habe hier 10 Fragen zum Thema Harry Potter vorbereitet. Ihr habt jeweils zwei Antworten zur
Auswahl, die ihr ankreuzen könnt. Viel Spass! (Die Lösungen sind auf Seite 11)
1. Wie heissen Harry Potters beste Freunde?
 Ron und Hermine
 Fred und Angelina
6. Wie nennen die Hexen und Zauberer Leute, die nicht zaubern können?
 Nicht-magische Wesen
 Muggel
2. Wie heissen Harry Potters Eltern?
 Lily und Severus Potter
 Lily und James Potter
7. Welche Position hat Harry Potter im Quidditch?
 Sucher
 Jäger
3. Wie heisst der böse Zauberer, der Harry Potter gerne
töten möchte?
 Grindelwald
 Voldemort
8. Wer hat Harrys Eltern an Voldemort verraten?
 Sirius Black
 Peter Pettigrew
4. Wie viele Teile von Harry Potter gibt es?
 6
 7
9. Wie heisst der kleine goldene Ball, den Harry Potter beim
Quidditch fangen muss?
 Schnatz
 Quaffel
5. Wie heisst die Zaubererschule, die Harry Potter besucht?
 Durmstrang
 Hogwarts
10. Welchen Lehrer kann Harry Potter am wenigsten leiden?
 Professor Snape
 Professor McGonagall
HermineGranger,11
neunte Seite
Kreuzworträtsel Musik (Lösungen S. 11)
waagrecht:
2. In welcher Band spielt Angus Young die LeadGitarre?
6. In welcher Jury sitzt Dieter Bohlen?
9. Wie heisst der schnellste deutsche Rapper?
10. Was für eine Musikrichtung komponierte
Wolfgang Amadeus Mozart?
12. Wer gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen?
14. Wie heisst ein Rhythmusinstrument?
15. Wer sang das Lied "Lieder"?
16. Von wem stammt das Lied "Nothing else
matters"?
17. Von welcher Band stammt dieses Zeichen?
18. Wie heisst Cro mit richtigem Vornamen?
19. Zu welcher Musikrichtung gehört Darude
Sandstorm?
20. Mit wem sang Eminem das Lied "Love the
way you lie"?
senkrecht:
1. Was macht Cro speziell aus?
3. Wer sang das Lied "Rolling in the Deep"?
4. Wie heisst ein Schweizer Rapper?
5. Von wem ist das Lied "Geboren um zu leben"?
7. Aus wie vielen Mitgliedern besteht Maroon 5?
8. Welcher DJ kreierte die "Beats Mixr"?
11. Wer starb am 25. Juni 2009 in Los Angeles?
13. Wer singt das Lied "99 Luftballons"?
Amerikagirl,15
zehnte Seite
Die Zeit bis und mit Littenheid
Vor Littenheid war ich einen Monat und zwei Wochen in einer Erwachsenenpsychiatrie.
Die Zeit in der Erwachsenenpsychiatrie war nicht sehr hilfreich, ich fiel total aus der Tagesstruktur und es wurde nur
schlimmer. Von Anfang an war klar, es musste eine andere
Lösung her. Also ging schon von Anfang an die Anmeldung
für Littenheid raus, am 01.12.2014. Ich war ab dann einen
Monat und zwei Wochen in der Erwachsenenpsychiatrie
auf der Akutabteilung. Ich hatte dann den Austritt, weil es
einfach nicht weiterging.
Am 19.1.2015 hatte ich das Vorgespräch für Linde E und
ich wurde auf die Wartelisten der Akut- und Therapiestation gesetzt. Es ging und ging nicht weiter. In der Zwischenzeit hatte ich ein Vorgespräch für den Sonnenhof, der mir
aber überhaupt nicht zusagte, und ich habe den Platz wieder freigegeben. Es ging immer weiter das Loch runter.
Am 12.2.2015 kam dann der erlösende Anruf und es fiel
mir ein riesen Stein vom Herzen - ich bekam einen Platz auf
der Akutstation in Littenheid. Am 13.2.2015 war es schon
so weit, das Eintrittsgespräch fand statt. Ich war extrem
nervös, weil ich nicht wusste, was alles auf mich zukommen
würde. Zum Glück ist meine Nervosität schnell verflogen.
Danke dafür dem Pflegepersonal von Linde A.
Ich bin jetzt seit einer Woche hier und habe mich schon gut
eingelebt. Es sind super Leute auf meiner Station und tolles
Pflegepersonal. Mit meiner Bezugsperson hatte ich es von
Anfang an gut und sie gibt mir immer wieder sehr viel Kraft,
dass ich das alles weitermache. Danke ihr dafür.
www.143.ch
Blackgirl,15
Lösungen zum Quiz über Harry Potter
1. Ron und Hermine
2. Lily und James Potter
3. Voldemort
4. 7
5. Hogwarts
6. Muggel
7. Sucher
8. Peter Pettigrew (Wurmschwanz)
9. Schnatz
10. Professor Snape
Lösungen zum Kreuzworträtsel Musik:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
PANDAMASKE
AC/DC
ADELE
STRESS
UNHEILIG
DSDS
SECHS
DAVID GUETTA
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
KOLLEGAH
KLASSISCH
MICHAEL JACKSON
JIMI HENDRIX
NENA
SCHLAGZEUG
ADEL TAWIL
16.
17.
18.
19.
20.
METALLICA
LINKIN PARK
CARLO
DUBSTER
RIHANNA
elfte Seite
Night School - Cimmeria
Buchtipp zum ersten Band von Night School, einer Reihe mit insgesamt fünf Teilen.
Im ersten Teil dieser Buchreihe geht es vor allem darum, dass alles neu wird. Die
Hauptperson Allie Sheridan, die 15 Jahre alt ist, wird zum dritten Mal von der Polizei
nach Hause gebracht. Die Eltern sind enttäuscht und beschliessen, dass sie auf das
Internat „Cimmeria“ gehen muss. Cimmeria ist tief im Wald drinnen.
Als Allie dort ankommt, weiss sie nicht, wo sie gelandet ist. Handys oder sonstige
Mediengeräte darf man keine benutzen, man darf nie aus dem Internatsgelände gehen. Allie bemerkt auch, dass diese Schule voller Geheimnisse ist. Sie kann sich keinen
Reim bilden, warum sie auf diese Schule gekommen ist, denn alle anderen haben
Eltern oder sogar Grosseltern, die schon hier waren und stammen aus reichen Familien. Die meisten sind auch super in der Schule.
Irgendwann kriegt sie dann etwas mit von einer „Night School“. Allie will natürlich
sofort wissen, was es damit auf sich hat. Jedoch hat sie grosse Mühe damit, etwas
über diese Night School zu erfahren.
Sie lernt in dieser Zeit viele Leute kennen. Natürlich auch Jungs und damit geht die
Gefühlschaosbahn auch los. Zwei Jungs, die nicht unterschiedlicher sein könnten,
haben anscheinend grosses Interesse an ihr. Zum einen der französische Austauschschüler Sylvain und zum anderen der ruhige und geheimnisvolle Carter.
www,nightschool.de
Buchcover des 1. Teiles dieser Buchreihe
Als der Schulball beginnt, geschieht plötzlich ein unerwartetes Ereignis. Ein Mord, den einer von dieser Schule begangen
haben muss. Allie weiss nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht…
Dieses Buch wurde von C.J. Daugherty geschrieben. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der Thriller in Verbindung mit
einer Liebesgeschichte spannend findet. Es ist wirklich sehr spannend und man weiss nie, was als nächstes kommt. Ich
habe dieses Buch von 453 Seiten in nur drei Tagen durchgelesen.
Goa- Lover, 17
Anonymität im Internet
Das Internet – jeder, der sich dorthin begibt, bekommt seine Identität. Doch gewisse Leute wissen
sich zu verstecken.
Anonymität im Netz. Welche Möglichkeiten bietet unser Zeitalter, sich anonym im Netz zu bewegen?
Es gibt viele Möglichkeiten, um seine Identität im Netz zu verheimlichen. Eine der vielen und beliebtesten Möglichkeiten ist der Torbrowser, welcher die Technik des „Onion-Routing“ verwendet.
Dabei werden alle Daten im Up- und Downstream verschlüsselt und entschlüsselt, indem sich die
Daten über mehrere Server/Router bewegen. Niemand ist in der Lage bestimmen zu können, von
wo und von wem welche Daten hoch- oder runtergeladen werden. Der Zweck des per Torbrowser
The Tech Journal anonymisierten Browsens ist umstritten, hauptsächlich wird es genutzt, um seine Meinung unter
Anonymität
einem Nicknamen im Internet offenzulegen, ohne irgendwelche Einschränkungen.
Es gibt viele Abschnitte im Darknet/Deepweb, welche erst durch den Torbrowser über die HiddenWiki erreicht werden können. Beispiele dafür sind Bombenbauanleitungen, Anleitungen für das Herstellen synthetischer
Drogen und vieles mehr, ausserdem gibt es auch viele Verkaufsseiten, welche aber nicht Süssigkeiten oder Bücher anbieten, sondern Waffen, Drogen, verschreibungspflichtige Medikamente und auch Lizenzen wie Führerschein, Ausweise und
ähnliches. Er wird auch sehr gerne von Terrornetzwerken wie z. B. dem Islamischen Staat und auch von Blackhats (Blackhats sind Hacker mit bösen Absichten) genutzt oder dient auch lediglich zur Kommunikation über IRC-Chats etc. Heutzutage wird das Internet sehr breitgefächert genutzt.
Anonymität im Internet ist wichtig, denn man muss nicht alles über jemanden wissen, der einem virtuell gegenübersteht.
jSN, 16
zwölfte Seite
Pandas
Alles über Pandas. Ihre Nahrung, ihr Territorium und vieles mehr.
Pandas sind die schwarz-weissen Tiere, die in China leben. Sie können von 1,2 bis
zu 1,9 Meter gross und bis zu 160 kg schwer werden. Ihre Lebenserwartung ist
etwa um die 20 bis 35 Jahre. Pandas ernähren sich zu 99% von Bambus. Aber
manchmal essen sie auch Fische. Sie gehören zur Ordnung der Raubtiere und gehören zur Familie der Bären.
Ihr wissenschaftlicher Name lautet „ Ailuropoda melanoleuca“.
Doch Pandas stehen auf der Liste von bedrohten Tieren weit oben. Die Menschen
hacken ihnen die Bambusbäume ab und somit auch ihre Nahrung. Geschätzt von
der Organisation WWF gibt es nur noch etwa 1600 Tiere.
Ihre natürlichen Feinde sind Leoparden und Raubvögel. Das schwarz-weisse Fell
soll auch eine gute Tarnung bieten. Ausserdem sind Pandas eher Einzelgänger und
halten keinen Winterschlaf.
Wie die meisten Bären haben sie 42 Zähne. Die Paarungszeit der Pandas fällt in die
Monate von März bis Mai, bekommen tun sie die Babys im August oder September. Meist bekommen sie 1 oder 2 Babys, jedoch selten auch 3. Sie verlassen die
Mutter mit rund 18 Monaten.
Wikipedia
Panda, der gerade seine Nahrung
zu sich nimmt.
Die Lebenserwartung dieser Tiere ist weitgehend, doch in China in einem Zoo
wurde eines dieser Tier 34 Jahre alt.
Goa- Lover, 17
Metal Style und Musik
Metal ist mein Leben
Viele bezeichnen uns als böse, gewalttätig, Unruhestifter oder Drogen-Junkies, aber
das ist nicht so. Klar gibt es bei uns auch solche, die Drogen nehmen, aber das ist ein
kleiner Teil. So wie es auch in allen anderen schwarzen Szenen oder auch unter normalen Leuten solche gibt, die das tun. Aber Metaler sind eigentlich sehr ruhige Menschen
und nicht auf Gewalt aus. Wir haben es lustig miteinander wie alle anderen auch. Der
einzige Unterschied, den es zwischen uns und anderen Szenen oder normalen Leuten
gibt, ist unser Äusseres. Uns sieht man mehrheitlich in schwarz und mit Nieten, Totenköpfen etc.
Nieten
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2.bp.blogspot.com
In Schaffhausen gibt es eine Bar, die heisst Wikinger/Odens.
Da findet man praktisch nur Metaler.
Ich bin in dieser Szene seit etwa eineinhalb Jahren. Aufgewachsen bin
ich mit Hard Rock und höre diesen Stil noch heute neben dem Metal.
Seit 1960 gibt es die Metal-Musik. Static X, Steppenwolf, Black Sabbath,
Iron Maiden, Judas Priest, Deep Purple, Kiss, Metallica, Nirvana, Linkin
Park und Menschenfresser sind bekanntere Bands, die fast ausschliesslich Metal und Hardrock spielen.
Seit 1981 gibt es Metallica, sie sind eine der erfolgreichsten Metalbands der Welt. Bislang haben sie 110 Millionen Alben verkauft.
Linkin Park gibt es seit 1996 und hat ca. 50 Millionen Alben verkauft.
Blackgirl,15
dreizehnte Seite
The fairy in the forest
I’m going to tell you something blue. About the melancholy of us, the children of the non-magic.
www.pinterest.com
When I was a little girl, my parents used to move around because my father was working for a project so I didn’t have any
friends. When I reached the age of 10 years we were living in a house in the country next to the forest. At that time we
discovered my illness. I had cancer.
And I still remember that day when I met Them. They changed my life.
On that day I was playing outside with my little brother. My mother was in the kitchen and my father was at his work. My
brother and me, we were running around on the big field with a lot of wild flowers. We collected them and made a flower
garland. There was this old tree without any bloom or leaves on it. We used to climb on it. It was so much fun to live in the
countryside.
Then I had the idea to go and discover the forest. We went into the wood. I felt the cold breeze on my skin, the smell of
wet wood and leaves, and I enjoyed the beautiful view. We walked past a small stream and many trees. We saw many
animals from afar. And then I discovered Them, dancing and shining on the water and rocks. They were beautiful and
lively. It seemed like the forest shone in aqua green. So bright. I wanted to join Them. I slowly walked towards Them and
my little brother’s voice grew thinner. I felt heavy, my breath was very slow, and my hands were all sweaty and cold - and
that was the last thing I felt. My brother’s voice calling my name was a distant whisper.
Because reality is cruel.
Everything only happened in my head. My father found me in the field. Late at night. I was cold, didn’t want to fight my
illness any longer. I died slowly and peacefully. Now I’m the one who’s shining and dancing on the water and the rocks.
Pitying the next child.
Signum, 17
vierzehnte Seite
Poetry Slam
Poetry Slam ist eine Art und Weise, sich auf einem „poetischen Weg“ frei auszudrücken über jegliche Themen. Je nachdem, wer den Text schrieb und wie er vortragen wird, bekommt das Ganze
eine einzigartige Magie, die nicht nachahmbar ist.
(Sprich, man sollte Poetry Slams nie einfach durchlesen, sondern sich vorlesen lassen von der Person, die das Poem schrieb! Leider ist das hier jedoch nicht möglich…)
Ich sitze hier und das einzige, woran ich denke, ist: „Was
soll ich mir jetzt nächsten Samstag tätowieren lassen,
live like Hendrix oder Jah Love?“ Ich weiss es nicht und
doch zerbrich ich mir darüber den Kopf wie ein Kleinkind, das sich zwischen KIKA und Super RTL entscheiden
muss, und genauso kindisch komm‘ ich mir auch vor.
Doch eigentlich ist es nicht kindisch, denn diese Definition von kindisch ist in meiner Generation doch längst
menschlich und wird als erwachsen bezeichnet.
www.myosceolalibrary.org
Ich hab‘ mittlerweile den hilflosen Versuch aufgegeben,
dagegen etwas unternehmen zu wollen, weil ich nicht
mehr möchte und erschöpft bin. Es erschöpft mich, tagtäglich mitansehen zu müssen, wie sich dämliche Leute
dämliche Fragen fragen, sich über irgendein Nonsense
beklagen, Lasten mit sich herum tragen, die doch eigentlich nur kleine Federchen wären und auf natürlichem
Wege vom Wind davon getragen würden, vielleicht nicht
so übereilig wie ein zu früh geborenes Kind, aber es
würde doch von ganz alleine passieren, du darfst nur die
sch… Geduld nicht verlieren.
Halte dich nicht an diesen Federn fest. Bastle daraus
auch keinen Traumfänger, denn die einzigen Träume, die
du damit fangen wirst, sind melancholische, absolut
übertriebene, unnötig beschissene Albträume, Alter…
Lass die Federn einfach im besagten Winde verwehen,
man will sich ja nicht wegen jeder Kleinigkeit den Kopf
verdrehen und doch lässt man es täglich geschehen. Es
frustriert tausende Menschen, bloss weil sie falsch denken oder, anders gesagt, ihre wertvolle Energie verschenken, mit Gedanken in irgendeinen Whirlpool abschwenken, der nicht einmal Massagedüsen hat oder
beheizt ist, geschweige denn sonst irgendeinen Nutzen
hat. Aber anstatt sich zu hinterfragen, werden sich diese
Menschen weiterhin nur beklagen, bis sie ihren letzten
Lebensabschnitt betagen und dabei nicht merken, dass
sie mit ihrem Denken nur ihr eigenes Unglück in die Wege lenken, es ist ja wohl ein Muss in diesem Fluss mitzutreiben und zu denken, dass man dabei nicht stehen
bleibt. Doch leider bleibt man so gefangen in Schablonen
der Zeit, ohne sich je zu hinterfragen, wohin der Fluss
der Masse, der angeblich nicht stehen bleibt, dich eigentlich genau hintreibt.
Aber dein eigener Fluss treibt nicht, er gleitet in der für
dich richtigen Geschwindigkeit. – Ohne dass er‘s mit der
Geschwindigkeit je übertreibt, lässt er dich Dinge begreifen, die ansonsten im Grunde verlaufen würden und nie
den Weg zu deinem Bewusstsein finden würden. – Wenn
du ihn ignorierst und dabei kontinuierlich Weisheit verlierst, du dich durch dein eigenes Wissen frustrierst und
deine eigene Dämlichkeit manifestierst, vergrössert sich
die Scham zu deinem eigenen Fluss zurückzukehren, das
Gleiten in deinem eigenen Fluss wär quasi ein Muss,
denn er gleitet dahin und plötzlich ergibt alles wieder
einen ganz eigenen Sinn. – Ohne jeglichen Drang oder
Zwang findest du dich selbst, ohne dass du dich vor eine
gezwungene Wahl stellst, bei der dich die Optionen eigentlich gar nicht interessieren, viel eher dressieren sie
deinen Verstand und du wirst zu einem Hund, der die
Gesellschaft und den darin gefestigten Irrglauben als
sein Herrchen betrachtet. – Wer möchte schon ein Hund
sein?! Und wenn du schon ein Hund sein musst, dann
bitteschön einer, der seinem Herrchen ans Bein pisst!
Piss ihm ans Bein bevor dich der Irrglauben innerlich
auffrisst - und du dich selbst völlig vergisst.
Same As Mine Useful Experimental Logic, 17 Jahre
fünfzehnte Seite
Eminem
Über einen der bekanntesten Rapper überhaupt und wie er zu seinem Erfolg kam.
Eminem wurde am 17. Oktober 1972 als Marshall Bruce Mathers geboren, er ist
auch bekannt als Slim Shady. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in Missouri. Seine Mutter trennte sich jedoch von seinem Vater, als Eminem drei Monate
alt war.
Er musste oft umziehen und musste auch die Schule mehrmals wechseln. Auf
den Schulen wurde er oft als „Der Neue“ bezeichnet und wurde unter anderem
auch zum Mobbing-Opfer. Nach einer Attacke lag Eminem im Alter von 12 Jahren tagelang mit Hirnblutungen im Koma und seine Mutter verklagte die Schule.
Danach zogen sie nach Detroit. Dort hielt sich auch sein Halbonkel Ronnie auf
und begeisterte ihn für Rap. Unter dem Pseudonym M&M reimte er sich seine
ersten Raps zusammen. Mit 17 brach er die Schule ab.
1992 wurde er in die Gruppe „Bassmint Productions“ aufgenommen. Sein Pseudonym musste er 1995 ablegen, weil die Firma Mars Inc. M&M’s produzierte. In
diesem Jahr wurde auch seine Tochter Hailie Jade Mathers geboren.
1996 erschuf Eminem dann die Figur „Slim Shady“ und nahm die Slim-Shady-EP
auf. 1997 wurden sie auf Eminem aufmerksam und ein Produzent spielte Dr. Dre
seine EP vor. Er fand diese EP toll und produzierte mit ihm das Album Slim Shady
LP. Das Album war der Durchbruch.
2002 machte er auch einen Film über sich namens „8 Mile“.
Von 2006 bis 2008 machte er eine Pause um seine Probleme in den Griff zu kriegen. 2009 kam er zurück als Rapper, passend mit dem Album „Relapse“. In diesem Jahr nahm er auch mit Rihanna „Love the way you lie“ auf. Auch der Song
ieminem.ru
„Not Afraid“ kam in diesem Jahr zustande. Er bekam eine Menge von Grammys
Eminem bei einem Auftritt 2009
und sogar einen Oscar.
Ich finde Eminem ist der beste Rapper, aber das ist Ansichtssache. Ich finde, er ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass man
nicht immer berühmt zur Welt kommt und sich die ganzen Fans und den Erfolg hart verdienen muss.
Goa- Lover, 17
Feuerwehr
Mein Vater ist in der Feuerwehr und mein Götti auch,
daher weiss ich viel über die Feuerwehr.
Ein TLF ist ein Tanklöschfahrzeug. Es löscht das Feuer.
ADL heisst automatische Drehleiter. Sie rettet die Kinder
und Erwachsenen. Öl- und Chemiewehr: Sie putzt Ölspuren.
Meine Erfahrungen mit der Feuerwehr:
Ich war schon 5-mal an einer Feuerwehrübung dabei
und konnte zuschauen. Ich war auch schon einmal in
allen Autos drin. Ich konnte auch schon mal bei einem
richtigen Einsatz dabei sein und zusehen, wie die Feuerwehr ein Feuer gelöscht hat.
Beim Löschen von diesem Brand konnte ich zuschauen
Traktorfahrer, 10
sechzehnte Seite
Elfen in der Nacht
Eine Geschichte über das Geheimnis der Elfen in London.
Der Regen prasselte wie so oft in London an das
Fenster. Lukas sass mit seiner kleinen Schwester
Isabell vor den mit Blumen bestickten Gardinen,
die den grossen Raum verdunkelten. Seine Eltern waren auf dem Weg zu einer Soirée, und
daher musste er mal wieder auf seine kleine
nervige Schwester aufpassen, was ihn daran
hinderte, auf Elfenjagd zu gehen. Er liebte Geschichten über die Elfen, die sich in London
zwischen den Hausspalten versteckten und in
der Nacht heraus kamen um Schmuck, süsses
Gebäck oder allerlei glitzerndes Zeugs zu stehlen. „Isabell?“ - „Was?“ Stille. Isabell erwartete,
dass ihr Bruder mit ihr schimpfte oder sie ins
Zimmer schickte, aber nichts von dem passierte.
Er schaute sie nur an, seine Miene war besorgt
und nachdenklich. „Hilfst du mir?“ - „ Wobei?“
Sie versuchte es zu verstehen. Ihr Bruder fragte
sie, seine kleine nervige Schwester, die zu nichts
zu gebrauchen war. „ Ja, du weisst schon.“ Ihr
Bruder senkte verlegen ihren Blick. „Nein, weiss
ich nicht.“ Isabell wusste ganz genau, was Lukas
meinte, aber sie wollte, dass er es aussprach,
dass er sie fragte. „ Kommst du mit mir auf Elfenjagd?“ Isabells Gesicht strahlte. „ Ja!“ Was
habe ich getan, wieso habe ich sie gefragt. Ich
komme doch auch ohne sie klar. Oder doch
nicht? Mit schlechtem Gewissen stapfte er aus
dem Zimmer, mit seiner Schwester im Schlepptau.
cownicorn.deviantart.com
„Wir brauchen süsses Gebäck und Schmuck. Da ich keinen Schmuck besitze, kümmerst du dich um ihn, ich hol das
Gebäck.“ Danach trennten sie sich und machten sich auf die Suche nach den Dingen, die sie brauchten. In dem riesigen Haus ihrer Eltern verirrte man sich ständig, da dauerte es nicht lange und Lukas war nicht in der Küche, sondern
im Innenhof und bestaunte die Sterne.
Verdammt! Schon wieder zwölf Uhr. Jedes Mal, wenn er auf Elfenjagd ging, blieb er irgendwo stehen und bewunderte die Sterne, und so verging die Zeit. Traurig ging er ins Haus zurück und wollte schon ins Zimmer gehen, als er eine
leise, heisere Stimme wütend schimpfen hörte. Er folgte der Stimme in die Küche. Ein kleines Geschöpf mit spitzen
Ohren knabberte an einem Stück Brot und murmelte vor sich hin: „Die doofen Menschen. Kein Stückchen Süsses,
nicht einmal Schmuck haben sie.“ Lukas wusste nicht, ob er träumte oder wach war. Er beobachtete das kleine Geschöpf noch ein wenig, bis er bemerkte, dass es schon sehr spät und er todmüde war. Mit gutem Gefühl ging er ins
Bett.
Nach wenigen Minuten war er schon eingeschlafen und träumte von Elfen, Drachen und von seiner kleinen Schwester, die auf einem Einhorn in die Ferne ritt.
Lily Evans,13
siebzehnte Seite
Zeichnung von Josie, 15
achtzehnte Seite
Prejudices
“Keep love in your heart. A life without it is like a sunless garden when the flowers are dead.” – Oscar Wilde
As I wake up I hear the beautiful sound of the wind blowing
through the leaves that have fallen onto the ground. I get
out of my bed and get ready for perhaps the most important day of my life. I have plenty of time, but I’m still in
such a rush. Everything has to be perfect. Today I’ve got a
job interview. I’ve had like at least twenty before, but none
of them accepted me because maybe I’m a little different
from the rest. So I’m trying to fit into society that this time
they’ll take me. They have to. I’m 23 and I’ve never had a
real job, so it’s really about time that I earned money on
my own. I’ve always depended on the state. I don’t want
that anymore.
Twenty minutes later I’m ready to leave and I make my way
to the main station. I take the train and try not to tremble
too much. The anxiety is written on my face. After about
thirty minutes I finally arrive at the building. I take one last
deep breath and then go in. “This has to work out.” I tell
myself. A young man welcomes me and shows me the way.
Now I’m sitting alone, waiting for the interviewer to come.
I have to keep telling myself that everything will be alright,
otherwise I wouldn’t be able to sit still. After what feels like
an eternity to me, he finally comes in. I stand up and
friendly say hello and then he asks me a bunch of questions. I try to be as polite as I can and say everything he
wants to hear. The interview lasts about half an hour and
he tells me to give me his decision in a few days with a call.
I thank him and am dismissed.
talk to but luckily it isn’t that long. I decide to go into the
first bar I see and just ten minutes later I’m ordering a drink
and getting ready to dance. On my own. I’m so into the
music that I don’t even realize who’s standing next to me.
It’s the guy that had an eye on me at my job interview.
Suddenly all ease turns into anxiety again. I don’t know
what this man is doing with me, normally I never get nervous when I meet someone new. “Hey, meeting once is
coincidence but meeting twice is fate. My name is Thomas,
what’s yours?” I blush a little again. “I’m Hannah, nice to
meet you.” I hope he doesn’t notice how much I’m stuttering and how nervous I am. We talk a little and pretty much
dance all night. At 3 am he says he has to leave, he has to
work tomorrow but he gives me his number. “Call me
when you have time.” “I will. Hope you still get some sleep
tonight!” I respond. He smiles and I smile back.
Three days later I decide to call him and ask him if he has
time to meet up at the park or somewhere. He agrees and
tells me he’ll pick me up in twenty minutes. I have to hurry,
I’m still in my sweatpants. Just as I get out of the shower I
already hear the bell ringing. Oh god. I’m not even dressed
yet nor have I put on some make-up. “Two more minutes
and I’ll be there!” I shout. I hurry as much as I can and
when I open the door he welcomes me with a big smile and
a hug. We walk all the way to the park and then sit down
and have a picnic. I don’t know why, but I feel like with him
I can be myself, although I barely know him. I don’t have to
pretend to be someone I’m not.
On my way out I notice a young man, maybe about 25 or
so, he looks straight in my direction. I blush a little but then
walk away. It would’ve been weird if I said hi to him I guess.
The old me would’ve gone up to him and have a small talk,
but I can’t do that anymore. This is the new me, the better
me. The way I can be successful.
Five days later I finally get the call. I feel the anxiety coming
up from deep down in my feet into my stomach. I take
three deep breaths and then pick up the phone. I’m not
really focusing on what he’s saying. All I want to hear is
“You’ve got the job.” And he finally says it. I got a job! All I
had to do was to pretend to be someone I’m not and it
worked out! I couldn’t be happier right now. I have to celebrate this. I’m definitely going out tonight. I call some of
my friends but they all tell me they have to work the next
day so I guess I’m going on my own. I put on some make up
and get ready to go.
Just an hour later I’m sitting in the bus on the way to the
town. The bus ride is pretty boring since I have no one to
pl.wikipedia.org
Blackstar, 17
neunzehnte Seite
Rotkäppchen und der Wolf
Es war einmal ein magischer Wald, belebt von magischen Wesen, gemieden von den Menschen.
Dort lebte Wölfchen mit seinem Vater. Um aus ihm einen wahren Wolf zu machen, schickte sein
Vater ihn los, um eine Jungfrau zu jagen.
„Eine Jungfrau, sagst du?“, sagte eines der sieben Schafe.
„Die findest du im Dorf“, erwiderte das andere. „Na gut,
dann musst ich wohl ins Dorf gehen“, seufzte Wölfchen.
„Aber Wölfchen, willst du wirklich ein wahrer Wolf werden
und ins Dorf gehen“, fragte das jüngste Schaf, „dort wimmelt es voll von Jägern! Die werden dich bestimmt umbringen.“ Der kleine Wolf schwieg kurz. „Natürlich will ich ein
wahrer Wolf werden“, sagte er und lief davon.
Nach langen Umschauen und Untersuchen des Dorfes,
überlegte sich Wölfchen zurückzugehen. An den Blumenwiesen entlang, wo die Feen spielten, roch er etwas Ungewohntes. Wölfchen schnüffelte und guckte sich um, bis ihm
die knallrote Farbe ins Auge stach. Er blinzelte und näherte
sich dem roten Ding. Jetzt, wo er es besser im Blick hatte,
sah es nach einem Menschen aus. „Hey!“, rief er laut. Das
Mädchen in Rot drehte sich erschrocken um. Die beiden
starrten einander an, Wölfchen wortlos. „Hallo“, sagte das
Mädchen lächelnd, „wer bist du?“ Wölfchen schaute das
Mädchen an. „Ich bin Rotkäppchen“, fuhr dieses fort. „Was
machst du hier?“, fragte Wölfchen nervös. Das Mädchen
war bildschön, hatte leicht gelocktes, goldenes Haar und
himmelblaue Augen, ihr Geruch war noch süsser als der
von Honig. „Ich bin auf dem Weg zu meiner Grossmutter
hinter dem Wald. Sie ist krank. Ich bringe ihr Gebäck und
Wein von meiner Mutter. Und da habe ich diese Blumen
gesehen und dachte, ich könnte ihr welche bringen“, antworte es. Wölfchen blieb erstarrt. „Du hast aber schöne
Haare. Was sind das denn für Ohren?“, fragte das Mädchen
und fasste seine Ohren an. Erschrocken sprang Wölfchen
zurück. Rotkäppchen näherte sich ihm, aber Wölfchen
sauste nervös davon.
Hinter dem Wald, hatte Rotkäppchen gesagt. Wölfchen war
neugierig und suchte das Haus von Rotkäppchens Grossmutter. Das Häuschen war leicht zu finden, es stand alleine
am Waldrand. Der Garten war schön mit Blumen und Gemüse geschmückt. Wölfchen guckte durch das Fenster und
sah eine alte Frau auf dem Bett. „Wer ist da?“, fragte die
Grossmutter, als sie aus dem Fenster schaute. Wölfchen
geriet in Panik, aber antwortete ihr scheu: „Rotkäppchen
sagte, Sie seien krank.“ - „Oh, bist du ein Freund von Rotkäppchen? Komm doch herein“, lächelte die alte Frau.
Wölfchen schwieg kurz, dann zog er seine Kapuze hoch und
betrat das Haus. „Ach, wie freundlich von dir, so weit zu
kommen, um eine alte Frau wie mich zu besuchen“, sagte
die Grossmutter seufzend und streckte ihre Hand nach
Wölfchen aus. Er zögerte leicht verlegen, aber gab ihr seine
Hand. „Oh, du hast aber raue Hände, du hilfst bestimmt viel
zwanzigste Seite
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zuhause mit, nicht wahr?“, lachte Grossmutter sanft. Da
klopfte es an der Tür und Rotkäppchen sprang herein. „Hallo, Grossmutter. Ich habe Herrn Jäger unterwegs getroffen
und er hat mich begleitet“, sagte sie fröhlich. Kalte Schauer
liefen über Wölfchens Rücken. Zusammen mit einem Jäger
in einem Raum zu sein ist nicht gerade sehr angenehm.
„Guten Tag, Frau Grossmutter. Du solltest jetzt noch mehr
aufpassen. Die Bauern sagen, dass sie Wölfe in der Nähe
der Dorfränder herumwandern sehen“, sagte Herr Jäger mit
einem Augenzwinkern zu Wölfchen. Wölfchen schlich leise
nach draussen. „Warte mal, junger Bursche“, sagte der
Jäger und zog Wölfchens Kapuze runter. „Na, sieh mal einer
an. Was machst du Monster denn hier?“ Er richtete sein
Gewehr auf Wölfchen. Wölfchen hatte keine Angst und
machte sich bereit zu kämpfen. „Warte, Herr Jäger“, rief
Rotkäppchen, „er hat doch nichts getan!“ Sie hielte des
Jägers Arm. Und alle starrten Rotkäppchen an. Wölfchen
atmete schwer. „Rotkäppchen“, begann Wölfchen, „bitte
lass uns heiraten!“ Herr Jäger schwieg vor Verwirrung. „Ach
herjeh, die heutige Jugend…“, lachte die Grossmutter.
Naja, ich weiss immer noch nicht, ob ich ein wahrer Wolf
geworden bin, aber ich habe jetzt etwas, das ich beschützen will.
Signum , 17