Herrn Oberbürgermeister Thomas Geisel Stadt Düsseldorf

Bezirksregierung Düsseldorf
Oie Regierungspräsidentin
Bezirksregierung Düsseldorf, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf
Datum:
Herrn Oberbürgermeister
Thomas Geisel
Stadt Düsseldorf
Marktplatz 1
40213 Düsseldorf
21. Dezember 2015
Seite 1von6
Tetefon:
0211 475-2201/2
Telefax:
0211 475-2940
anne.luetkes@
Herrn Oberbürgermeister
Thomas Kufen
Stadt Essen
Porscheplatz 1
45121 Essen
Herrn Ob.erbürgermeister
Tim Kurzbach
Stadt Solingen
Rathausplatz 1
42651 Solingen
Herrn Oberbürgermeister
Sören Link
Stadt Duisburg
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Herrn Oberbürgermeister
Burkhard Mast-Weisz
Stadt Remscheid
Theodor-Heuss-Platz1
42853 Remscheid
Herrn Oberbürgermeister
Frank Meyer
Stadt Krefeld
Von-der -Leyen-Platz1
47798 Krefeld
brd.nrwde
Bezirksregierung Düsseldorf
Oie Regierungspräsid entin
Herrn Oberbürgermeister
Andreas Mucke
Stadt Wuppertal
Johannes-Rau-Platz1
42275 Wuppertal
Herrn Oberbürgermeister
Hans Wilhelm Rainers
Stadt Mönchengladbach
Rathausplatz 1
41061 Mönchengladbach
Herrn Oberbürgermeister
Ulrich Scholten
Stadt Mülheim a. d. Ruhr
Ruhrstraße 1
45468 Mülheim a. d. Ruhr
Herrn Oberbürgermeister
Daniel Schranz
Stadt Oberhausen
Schwartzstraße 72
46045 Oberhausen
Herrn Landrat
Andreas Coenen
Kreis Viersen
Rathausmarkt 2 - 3
41747 Viersen
Herrn Landrat
Thomas Hendele
Kreis Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann
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Bezirksregierung Düsseld orf
Die Regierung spräsiden tin
Herrn Landrat
Dr. Ansgar Müller
Kreis Wesel
Reeser Landstraße 31
46483W esel
Herrn Landrat
Hans-Jürgen Petrauschke
Rhein-Kreis-Neuss
Lindenstraße 2
41515 Grevenbroich
Herrn Landrat
Wolfgang Spreen
Kreis Kleve
Nassauer Allee 15 - 23
47533 Kleve
Rückgabe von Flüchtlingsunterkünften, die in Amtshilfe für die Bezirksregierung Düsseldorf betrieben werden
Sehr geehrte Herren Oberbürgermeister,
sehr geehrte Herren Landräte,
das sich dem Ende zuneigende Jahr war eine Herausforderung.
Ich denke, das Gefühl teilen wir alle.
Die Notwendigkeit Menschen zu helfen, die aus Verzweiflung, Angst vor
Terror, Vertreibung oder Verfolgung keine andere Alternative sahen, als
sich auf eine gefährliche Reise zu begeben, um bei uns um Asyl zu bitten, hat uns allen die Professionalität abverlangt, die wrr in langen Jahren des Dienstes für unseren Staat erworben haben.
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Bezirks regieru ng Düssel dorf
Oie Regierun gspräsid entin
Insbesondere durch die große Unterstützung der kommunalen Familie
haben wir es geschafft, jedem Ankömmling mindestens eine Unterkunft
zu bieten. Viele Schutzsuchende si1;1d mittlerweile bei Ihnen vor Ort angekommen und befinden sich auf dem Weg der Integration.
Für Ihre großartige Unterstützung im vergangenen Jahr, insbesondere in
den hektischen Phasen zu Karneval und in der zweiten Jahreshälfte bedanke ich mich nochmals ausdrücklich an dieser Stelle. Ohne das große
Engagement der Kommunen, der vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre es uns nicht gelungen, diesen unerwartet
schnell ansteigenden Strom an Flüchtlingen angemessen unterzubringen.
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Mittlerweile hat sich die Lage in den letzten Tagen ein wenig entspannt,
weil zum einen der· Flüchtlingsstrom zwischenzeitlich etwas nachgelassen hatte, andererseits die Registrierungen und Zuweisungen an die
Kommunen fast gänzlich aufgearbeitet werden konnten. Dies hat zur
Folge, dass aktuell ein Puffer an freien Plätzen in den Unterkünften besteht, der es der Landesregierung erlaubt, im Zeitraum zwischen dem
24.12.2015 und dem 03.01.2016 (elf Tage) die Zuweisung von Flüchtlingen an die Kommunen auszusetzen.
Diese Vorgehensweise soll der Entlastung der Kommunen - vor allem
der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort - über die Feiertage und den
Jahreswechsel dienen. Da der Flüchtlingsstrom aber während dieser
Zeitspanne sicherlich nicht erlahmen wird und eine staatliche Unterbringung gewährleistet werden muss, können die in Amtshilfe betriebenen
Notunterkünfte vor Ort nicht ohne weiteres vom Netz genommen werden. Um hier jedoch verträgliche Lösungen und Entlastungen zu finden,
arbeitet die für die Zuweisung von Flüchtlingen zuständige Bezirksregierung Arnsberg an einem Belegungsplan, aus dem die verschiedenen
Einrichtungen ersehen können, an welchem der vorgenan.nten Tage sie
mit einer Zuteilung von Flüchtlingen rechnen müssen. Angestrebt ist,
dass jede der aufgelisteten Einrichtungen nur an einem Tag in dieser
Phase aufnahmebereit sein soll.
Nach dem Jahreswechsel startet dann wieder das normale Geschäft der
Registrierung und Zuweisung der Flüchtlinge, mit der Folge, dass ab
dem 04. Januar 2016 den Kommunen wieder (durch die Weihnachtspause sogar verstärkt) Flüchtlinge zugewiesen werden.
,
Bezirksr egierung Düsseld orf
Oie Regierungspräsldentln
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Aufgrund der erwähnten Anstrengungen des Landes, die Registrierung
und Zuweisung deutlich zu beschleunigen, scheint es zudem möglich,
die Anzahl der in Amtshilfe vorgehaltenen Notunterkünfte im kommenden Jahr deutlich zu verringern. Aus diesem Grunde hat der Innenminister beschlossen, bereits ab Januar 2016 auf zunächst 10.000 Plätze zu
verzichten und die entsprechenden Liegenschaften wieder ihrer angestammten Nutzung zurückzugegeben.
Ich plane für diesen Fall, dass ich vor allem die Notunterkünfte an die
Kommunen meines Bezirks zurückgebe, in denen Turn- und Sporthallen
belegt worden sind, um den Schul- und Vereinssport nicht weiter zu belasten (ca. 18 Liegenschaften).
Daneben laufen Ende Februar 2016 eine Reihe von Befristungen für
Amtshilfeeinrichtungen aus, die schon länger als sechs Monate in Betrieb sind. Die Daten kennen die jeweiligen Kommunen ebenso wie bei
den in zeitlichen Abständen folgenden weiteren Einrichtungen. Da ich
zudem in etwa zeitgleich eigene Unterkünfte in Betrieb nehmen werde,
plane ich die Laufzeit der weiteren in Amtshilfe betriebenen Unterkünfte
nicht zu verlängern und an die Kommunen zurückzugeben.
Damit der Prozess der Rückgabe gesteuert ablaufen kann, hatte ich in
diversen Besprechungen angekündigt, dies unter Beteiligung der jeweiligen Kommune zu kommunizieren. Dieser Ankündigung möchte ich
hiermit nachkommen und Sie freundlich um Rückmeldung bitten, wenn
Sie vor Ort mit der Rückgabe von Liegenschaften erhebliche Probleme
haben sollten. Ebenso bitte ich um Mitteilung, ob Sie die Einrichtung
anschließend wieder in ihrer ursprünglichen Funktion (z. B. als Schulsporthalle) nutzen wollen oder eine Anschlussnutzung als kommunale
Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen ist.
In der Anlage habe ich eine Excel-Tabelle beigefügt, in der die derzeit
im Regierungsbezirk aktiven Einrichtungen aufgeführt sind und die Sie
bitte für Ihre Angaben nutzen wollen.
Für die Landkreise:
Soweit es für Sie als Landkreis bedeutsam ist, innerhalb Ihres
Kreisgebietes die Koordinierung der Rückgabe von Einrichtungen
zu übernehmen, ist dies eine mögliche Option. Hier ist es wün-
Bezirksregierung Düssel dorf
Die Regierungspräsidentin
sehenswert, dass durch die zusätzliche Koordinierungsebene
kein Zeitverzug in der Rückgabeplanung erfolgt.
Wenn aufgrund des aktuellen Bedarfs an Unterkünften einzelne Einrich
tungen aus Sparsamkeitsgründen vorzeitig aus dem aktiven Betrieb genommen werden, ist sichergestellt, dass gegen entsprechende Rechnungen dennoch für die gesamte vertraglich vereinbarte Betriebszeit die
anfallenden Fixkosten (Miete, Betreuung ... ) von mir übernommen werden.
Ich weise vorsorglich darauf hin, dass ich Wünsche zum weiteren Betrieb von Notunterkünften in Amtshilfe aus haushalterlschen Gründen
nur solange erfüllen kann, als schon entsprechende Verträge geschlossen sind, bzw. die von mir selbst einzurichtenden Platzzahlen noch nicht
erreicht werden konnten.
Ich gehe davon aus, dass ab der dritten KW 2016 konkrete Rückgaben
vereinbart werden können und bitte Sie dementsprechend die mir erbetenen Informationen bis zum 14.01.2016 per mail an
[email protected]
Mit freundlichen Grüßen
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Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsidentin
Bezirksregierung Düsseldorf. Postfach 300865, 40408 Düsseldorf
Datum:
Herrn Bürgermeister
Dr. Michael Heidinger
Stadt Dinslaken
Platz d'Agen 1
46535 Dinslaken
21. Dezember 2015
Seite 1von9
Telefon:
0211 475-2201!2
Telefax:
0211 475-2940
anneJuetkes@
Herrn Bürgermeister
Erik Lierenf~ld
Stadt Dormagen
Paul-Wierich-Platz 2
41539 Dormagen
Herrn Bürgermeister
Peter Hinze
Stadt Emmerich
Geistmarkt 1
46446 Emmerich am Rhein
Herrn Bürgermeister
Christoph Schultz
Stadt Erkrath
Bahnstraße 16
40699 Erkrath
Herrn Bürgermeister
Sven Kaiser
Stadt Geldern
lssumer Tor 36
4 7608 Geldern
Herrn Bürgermeister
Ulrich Knickrehm
Stadt Goch
Markt 2
47574 Goch
brd.nrw.de
Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsidentin
Herrn Bürgermeister
Klaus Krützen
Stadt Grevenbroich
Am Markt 1
41515 Grevenbroich
Frau Bürgermeisterin
Dr. Bettina Warnecke
Stadt Haan
Kaiserstraße 85
42781 Haan
Herrn Bürgermeister
Dr. Jan Volker Heinisch
Stadt Heiligenhaus
Hauptstraße 157
42579 Heiligenhaus
Frau Bürgermeisterin
Birgit Alkenings
Stadt Hilden
Am Rathaus 1
40721 Hilden
Herrn Bürgermeister
Christian Wagner
Stadt Nettetal
Rathaus
Doerkesplatz 11
41334 Nettetal
Herrn Bürgermeister
Harald Zillikens
Gemeinde Jüchen
Am Rathaus 5
41363 Jüchen
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Bezirksregierung Düsseldorf
Oie Regierungspräsidentin
Frau Bürgermeisterin
Dr. Britta Schulz
Stadt Kalkar
Markt 20
4 7546 Kalkar
Herrn Bürgermeister
Prof. Dr. Christoph Landscheidt
Stadt Kamp-Lintfort
Am Rathaus 2
47475 Kamp-Lintfort
Herrn Bürgermeister
Volker Rübo
Stadt Kempen
Buttermarkt 1
4 7906 Kempen
Frau Bürgermeisterin
Sonja Northing
Stadt Kleve
Kavarinenstraße 20 - 22
47533 Kleve
Herrn Bürgermeister
Frank Schneider
Stadt Langenfeld
Konrad-Adenauer-Platz 1
40764 Langenfeld
Frau Bürgermeisterin
Angelika Mielke-Westerlage
Stadt Meerbusch
Dorfstraße 20
40667 Meerbusch
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Bezirksregierung Düsseldorf
Oie Regierungspräsidentin
Herrn Bürgermeister
Thomas Dinkelmann
Stadt Mettmann
Neanderstraße 85
40822 Mettmann
Herrn Bürgermeister
Christoph Fleischhauer
Stadt Moers
Rathausplatz 1
47493 Moers
Herrn Bürgermeister
Daniel Zimmermann
Stadt Monheim
Rathausptatz 2
40789 Monheim
Herrn Bürgermeister
Karl-Heinz Wassong
Gemeinde Niederkrüchten
Rathaus
Laurentiusstraße 19
41372 Niederkrüchten
Herrn Bürgermeister
Klaus Pesch
Stadt Ratingen
Eutelis·Platz 3
40878 Ratingen
Herrn Bürgermeister
Hans-Josef Linßen
Stadt Straelen
Rathausstraße 1
4 7638 Straelen
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Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsidentin
Herrn Bürgermeister
Thomas Goßen
Stadt Tönisvorst
Bahnstraße 15
47918 Tönisvorst
Herrn Bürgermeister
Dirk Lukrafka
Stadt Velbert
Thomasstraße 1
42551 Velbert
Frau Bürgermeisterin
Sabine Anemüller
Stadt Viersen
Rathausmarkt 1
41747 Viersen
Herrn Bürgermeister
Dirk Haarmann
Stadt Voerde
Rathausplatz 20
46562 Voerde
Herrn Bürgermeister
Ulrich Francken
Gemeinde Weeze
Cyriakusplatz 13
47652Weeze
Frau Bürgermeisterin
Ulrike Westkamp
Stadt Wesel
Klever-Tor-Platz 1
46483Wesel
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Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsidentin
Frau Bürgermeisterin
Claudia Panke
Stadt Wülfrath
Am Rathaus 1
42489 Wülfrath
Rückgabe von Flüchtlingsunterkünften, die in Amtshilfe für die Bezirksregierung Düsseldorf betrieben werden
Sehr geehrte Damen und Herren Bürgermeisterinnen und Bürgermeister,
das sich dem Ende zuneigende Jahr war eine Herausforderung.
Ich denke, das Gefühl teilen wir alle.
Die Notwendigkeit Menschen zu helfen, die aus Verzweiflung, Angst vor
Terror, Vertreibung oder Verfolgung keine andere Alternative sahen, als
sich auf eine gefährliche Reise zu begeben, um bei uns um Asyl zu bitten, hat uns allen die Professionalität abverlangt, die wir in langen Jahren des Dienstes für unseren Staat erworben haben.
Insbesondere durch die große Unterstützung der kommunalen Familie
haben wir es geschafft, jedem Ankömmling mindestens eine Unterkunft
zu bieten. Viele Schutzsuchende sind mittlerweile bei Ihnen vor Ort angekommen und befinden sich auf dem Weg der Integration.
Für Ihre großartige Unterstützung im vergangenen Jahr, insbesondere in
den hektischen Phasen zu Karneval und in der zweiten Jahreshälfte bedanke ich mich nochmals ausdrücklich an dieser Stelle. Ohne das große
Engagement der Kommunen! der vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre es uns nicht gelungen, diesen unerwartet
schnell ansteigenden Strom an Flüchtlingen angemessen unterzubringen.
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Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsldentln
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Mittlerweile hat sich die Lage in den letzten Tagen ein wenig entspannt,
weil zum einen der Flüchtlingsstrom zwischenzeitlich etwas nachgelassen hatte, andererseits die Registrierungen und Zuweisungen an die
Kommunen fast gänzlich aufgearbeitet werden konnten. Dies hat zur
Folge, dass aktuell ein Puffer an freien Plätzen in den Unterkünften besteht, der es der Landesregierung erlaubt, im Zeitraum zwischen dem
24.12.2015 und dem 03.01.2016 (elf Tage) die Zuweisung von Flüchtlingen an die Kommunen auszusetzen.
Diese Vorgehensweise soll der Entlastung der Kommunen - vor allem
der vielen Helferinnen und Helfer vor Ort - über die Feiertage und den
Jahreswechsel dienen. Da der Flüchtlingsstrom aber während dieser
Zeitspanne sicherlich nicht erlahmen wird und eine staatliche Unterbringung gewährleistet werden muss, können die in Amtshilfe betriebenen
Notunterkünfte vor Ort nicht ohne weiteres vom Netz genommen werden. Um hier jedoch verträgliche Lösungen und Entlastungen zu finden,
arbeitet die für die Zuweisung von Flüchtlingen zuständige Bezirksregierung Arnsberg an einem Belegungsplan, aus dem die verschiedenen
Einrichtungen ersehen können, an welchem der vorgenannten Tage sie
mit einer Zuteilung von Flüchtlingen rechnen müssen. Angestrebt ist,·
dass jede der aufgelisteten Einrichtungen nur an einem Tag in dieser
Phase aufnahmebereit sein soll.
Nach dem Jahreswechsel startet dann wieder das normale Geschäft der
Registrierung und Zuweisung der Flüchtlinge, mit der Folge, dass ab
dem 04. Januar 2016 den Kommunen wieder (durch die Weihnachtspause sogar verstärkt) Flüchtlinge zugewiesen werden.
Aufgrund der erwähnten Anstrengungen des Landes, die Registrie.rung
und Zuweisung deutlich zu beschleunigen, scheint es zudem möglich,
die Anzahl der in Amtshilfe vorgehaltenen Notunterkünfte im kommenden Jahr deutlich zu verringern. Aus diesem Grunde hat der Innenminister beschlossen, bereits ab Januar 2016 auf zunächst 10.000 Plätze zu
verzichten und die entsprechenden Liegenschaften wieder ihrer .angestammten Nutzung zurückzugegeben.
Ich plane für diesen Fall, dass ich vor allem die Notunterkünfte an die
Kommunen meines Bezirks zurückgebe, in denen Turn- und Sporthallen
Bezirksregierung Düsseldorf
Oie Regierungspräsidentin
· belegt worden sind, um den Schul- und Vereinssport nicht weiter zu belasten (ca. 18 Liegenschaften).
Daneben laufen Ende Februar 2016 eine Reihe von Befristungen für
Amtshilfeeinrichtungen aus, die schon länger als sechs Monate in Betrieb sind. Die Daten kennen die jeweiligen Kommunen ebenso wie bei
den in zeitlichen Abständen folgenden weiteren Einrichtungen. Da ich
zudem in etwa zeitgleich eigene Unterkünfte in Betrieb nehmen werde,
plane ich die Laufzeit der weiteren in Amtshilfe betriebenen Unterkünfte
nicht zu verlängern und an die Kommunen zurückzugeben.
Damit der Prozess der Rückgabe gesteuert ablauten kann, hatte ich in
diversen Besprechungen angekündigt, dies unter Beteiligung der jeweiligen Kommune zu kommunizieren. Dieser Ankündigung möchte ich
hiermit nachkommen und Sie freundlich um Rückmeldung bitten, wenn
Sie vor Ort mit der Rückgabe von Liegenschaften erhebliche Probleme
haben sollten. Ebenso pitte ich um Mitteilung, ob Sie die Einrichtung
anschließend wieder in ihrer ursprünglichen Funktion (z. B. als Schulsporthalle) nutzen wollen oder eine Anschlussnutzung als kommunale
Einrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen ist.
In der Anlage habe ich eine Excel-Tabelle beigefügt, in der die derzeit
im Regierungsbezirk aktiven Einrichtungen aufgeführt sind und die Sie
bitte für Ihre Angaben nutzen wollen.
Für die Landkreise:
Soweit es für Sie als Landkreis bedeutsam ist, innerhalb Ihres
Kreisgebietes die Koordinierung der Rückgabe von Einrichtungen
zu übernehmen, ist dies eine mögliche Option. Hier ist es wünschenswert, dass durch die zusätzliche Koordinierungsebene
kein Zeitverzug in der Rückgabeplanung erfolgt.
Wenn aufgrund des aktuellen Bedarfs an Unterkünften einzelne Einrichtungen aus Sparsamkeitsgründen vorzeitig aus dem aktiven Betrieb genommen werden, ist sichergestellt, dass gegen entsprechende Rechnungen dennoch für die gesamte vertraglich vereinbarte Betriebszeit die
anfallenden Fixkosten (Miete, Betreuung ,, . ) von mir übernommen werden.
Ich weise vorsorglich darauf hin, dass ich Wünsche zum weiteren Betrieb von Notunterkünften in Amtshilfe aus haushalterischen Gründen
nur solange erfüllen kann, als schon entsprechende Verträge geschlos-
Seite 8 von 9
Bezirksregierung Düsseldorf
Die Regierungspräsidentin
sen sind, bzw. die von mir selbst einzurichtenden Platzzahlen noch nicht
erreicht werden konnten.
Ich gehe davon aus, dass ab der dritten KW 2016 konkrete Rückgaben
vereinbart werden können und bitte Sie dementsprechend die mir erbetenen Informationen bis zum 14.01.2016 per mall an
[email protected]
Mit freundlichen Grüßen
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