von der vision zum konzept

VON
DER VISION
ZUM
KONZEPT
URBANES GRÜN ERLEBEN.
N A C H H A L T I G E
U R B A N I S I E R U N G
Z U R
S C H A F F U N G
VON DER IDEE
Ö K O L O G I S C H E R
U N D
Ö K O N O M I S C H E R
W E R T E
ZUR PLANUNG
Ende 1996 wurde für das ehemals militärisch genutzte Gelände sowie für weitere
«hier etwas deutschlandweit Einmaliges zu schaffen – ein komplett neues Wohnvier-
angrenzenden Flächen ein Realisierungswettbewerb durchgeführt, um eine Vor-
tel, aufbauend auf der historischen Gartenstadtidee, gestaltet von einem namhaften
gabe für die bauliche Entwicklung zu schaffen. 2009 begann auf dem kleinen Teil-
Architekten». Ohne den unternehmerischen Mut der Eisen-Gruppe hätte diese Visi-
bereich des Kasernenareals die denkmalkonforme Umwandlung der ehemaligen
on jedoch nicht Realität werden können, musste doch zunächst ein riesiges brach
Festungspionierschule in eine Wohnanlage. Nachdem sich die Planung Wohnraum
liegendes und von Altlasten geprägtes Areal mitten in Karlshorst saniert werden,
für Bundesbedienstete auf dem Gesamtareal zu schaffen, als nicht mehr marktfähig
bevor es urbanisiert werden konnte.
erwies, wurde nach neuen Investoren und Ideen gesucht.
URBANES GRÜN ERLEBEN: noch in der Berliner Kernstadt, doch fernab der Hektik
2010 erwarb die WPK Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, eine Gesellschaft
und mit unverbaubarer Natur vor der Tür. In einem hochwertigen Zuhause, das sich
der Unternehmensgruppen Eisen und Schwaar, die Flächen nördlich und östlich der
in eine anspruchsvolle Gesamtarchitektur einfügt und doch sehr individuell ist.
Festungspionierschule. Durch die Unternehmensgruppe Schwaar wurde das Poten-
Das war die Idee von Prof. Klaus Theo Brenner. Das Projekt GARDO · Gartenstadt Kar-
zial der Idee einer Gartenstadt erkannt und der Architekt Professor Klaus Theo Bren-
lshorst präsentiert sich in der Tradition der Modelle aus den Anfangsjahren des 20.
ner mit der Konzeptentwicklung für die Gartenstadt-Karlshorst beauftragt.
Jahrhunderts und als Gegenentwurf zum aufgelösten Siedlungsbau auf der grünen
Es war ein richtungsweisender Schritt für die Stadtentwicklung und, wie der Fach-
Wiese. Mitten in Berlin entsteht eine nahezu ideale «grüne Stadt», die ein gewachse-
bereich Stadtplanung Lichtenberg festhält, der mutige Entscheid eines Investors,
nes, naturnahes Stadtviertel erweitert.
HARMONIE DER
D E R
G E I S T I G E
V A T E R
D E R
G A R T E N S T A D T
K A R L S H O R S T
V I E L FA LT
P R O F.
K L A U S
Prof. Klaus Theo Brenner hat seit 1996 den Lehrstuhl für Entwerfen und Stadtarchitektur an der Fachhochschule Potsdam inne (Potsdam School of Architecture). Mit
seinem Partner Dominik Krohm führt er ein spezialisiertes Büro. Es nimmt sich dem
Thema der städtischen Architektur an – vom Entwurf großer oder kleiner Stadtteile
mit den strukturellen Elementen von Straße, Platz, Block, Haus und Garten bis zum
T H E O
B R E N N E R
«Innerhalb der Berliner Stadtpolitik, die sich mit Blick auf die nächsten zehn
Jahre nun verstärkt Bereichen außerhalb des Innenstadtrings zuwendet, bekommt
das Projekt Gartenstadt Karlshorst auch und gerade wegen seiner Qualität bis
ins Detail eine herausragende Bedeutung.»
Dietmar W. Nöske, Fachbereich Stadtplanung Lichtenberg
Bau städtischer Häuser jeglicher Nutzung und Dimension.
Dabei kommt angesichts der Vielzahl an angebotenen Haus- und Grundrisstypen
Die ganzheitlich angelegten Konzepte gehen von der räumlichen Ordnung bis hin
das Individuelle nicht zu kurz. Der Innenausbau nimmt auf persönlichen Präferenzen
zum baulichen Detail. Dies gilt auch und gerade für GARDO, der Gartenstadt Karls-
Rücksicht; bei der Gestaltung des rückseitigen Gartens haben die Eigentümer freie
horst. Hier wird Harmonie in der Vielfalt angestrebt, indem eine Palette prägnanter
Hand.
Haustypen von unterschiedlicher Form, Größe und Innenausbau den drei Vierteln
der Gartenstadt zugeordnet werden. Dabei spielen das Dach und die Dachform eine
Inmitten des beliebten Berliner Wohngebiets zwischen Alexanderplatz und Müggel-
große Rolle im differenzierten Erscheinungsbild der Gesamtstadt. Bei aller Vielfalt
see lässt Prof. Brenner das Konzept des guten Wohnens in der Stadt neu entstehen.
wird eine Harmonie und Einheit im Ganzen angestrebt. Das ist besonders bei der
In GARDO hat er seine gesamte Erfahrung eingebracht, um ein einzigartiges Wohn-
Farbgebung, den Materialien und der Gestaltung der Vorgärten zu erkennen.
konzept für die Bewohner der Gartenstadt zu verwirklichen.
Am Biesenhorster Sand
2 7 0 . 0 0 0
Q M ,
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H Ä U S E R
• Freistehende Einfamilienhäuser
Q U A R T I E R E ,
EINE STADT
U N D
W O H N U N G E N
AM BIESENHORSTER SAND
• Gereihte Einfamilienhäuser
• Doppelhäuser
• Eckhäuser
Landschaftsschutzgebiet
Biesenhorster Sand
• Einfamilien-Villen
AM STADTGARTEN
E RW A C H T
• Stadtvillen (mehrgeschossiger Wohnungsbau)
• Hofhäuser (mehrgeschossiger Wohnungsbau)
• Reihen- und Eckhäuser (am südlichen Stadteingang)
Am Stadtgarten
AN DER PROMENADE
DIE GARTENSTADT KARLSHORST: Im Norden befindet sich das Quartier „Am Biesen-
Südlich davon liegt um den neuen Stadtgarten herum das Quartier „Am Stadtgarten“.
• Freistehende Einfamilienhäuser
horster Sand“. Hier entstehen klassische Einfamilienhäuser mit hoher Wohnqualität.
Hochwertige Eigentums- und Mietwohnungen sind in den Stadtvillen und Hofhäu-
• Gereihte Einfamilienhäuser
Auch der denkmalgeschützte Hochbunker ist hier zu finden, für den eine kulturelle
sern zu finden. Der prägende Stadtgarten mit einer Spiellandschaft bietet vielfältige
• Doppelhäuser
Nutzung geplant ist. Dieses Quartier grenzt direkt an das Natur- und Landschafts-
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Weitere Parks und Grünflächen bereichern die
• Eckhäuser
schutzgebiet Biesenhorster Sand an.
anderen Stadtviertel. Das Quartier schließt mit dem deutsch-russischen Museum ab.
• Mehrgeschossiger Wohnungsbau
• Stadtvillen (als Pendant zu den ausgebauten
Flugzeughallen)
Die Hauptachse des Quartiers „An der Promenade“, führt an den 1907 errichteten
denkmalgeschützten Flugzeughallen entlang. Diese zehn Hangars sind durch Ihre
freitragende Konstruktion einmalige Baudenkmäler in Europa. Sie werden zu Wohnhäusern umgebaut. Dieser Umbau schafft ein einzigartiges Wohnangebot für den
anspruchsvollen Individualisten.
Das geplante Gewerbe- und Dienstleistungszentrum am Südende der Gartenstadt
wird der Nahversorgung dienen und rundet die gute Infrastruktur im Umfeld von
GARDO ab. Auch eine eigene Kita gehört zum Angebot der Gartenstadt Karlshorst.
An der Promenade
V O M
K A I S E R L I C H E N
F L U G F E L D
SPUREN
Z U M
R U S S I S C H E N
H A U P T Q U A R T I E R
DER GESCHICHTE
DIE GESCHICHTE SEIT 1900 ist auf dem Areal der neuen Gartenstadt Karlshorst noch
Geblieben sind die von Kuppeln überdachten, denkmalgeschützten Hangars, die im
vielerorts sicht- und spürbar. 1909 wurde eine Luftschiffhalle errichtet, die den hier
Rahmen des Projekts «GARDO» zu Wohnhäusern umgebaut werden.
entwickelten Siemens-Schuckert-Luftschiffen Raum bot. 1918 wurde der Flughafen
Friedrichsfelde fertiggestellt, der allerdings nur bis zum Ende des
Die Wehrmacht ließ 1936–1938 die Pionierschule I an der Zwieseler Straße mit etwa
1. Weltkriegs genutzt und gemäß Versailler Vertrag 1920 rückgebaut wurde.
20 Einzelgebäuden errichten, darunter ein großes Hörsaalgebäude und einen Hochbunker. Sie diente der Ausbildung von Offizieren der Wehrmacht. Der erhaltene klassizistische Bunker steht heute unter Denkmalschutz.
Am 9. Mai 1945 unterzeichnete Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel im Offizierskasino der Heerespionierschule Karlshorst die bedingungslose Kapitulation.
Die Gebäude dienten bis 1949 als Hauptquartier der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und später bis zum vollständigen Truppenabzug 1994
als weltweit größte Zentrale des KGB außerhalb der Sowjetunion. 1991 entstand daraus das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, das der Kapitulation und der
Entwicklung der deutsch-sowjetischen bzw. deutsch-russischen Beziehungen seit
1945 gewidmet ist.
Foto: Deutsches Museum Archiv, MÜNCHEN
G R Ü N
L E B E N
M I T T E N
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S T A D T
DA S S TÄ D T I S C H E
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D A H L E M
D E S
O S T E N S
UMFELD
Dazu trägt die neue Gartenstadt Karlshorst wesentlich bei. Karlshorst ist ein optimaler Standort für eine Gartenstadt. Der Ortsteil im Berliner Verwaltungsbezirk Lichtenberg mit einer Fläche von 6.6 km² liegt zentrumsnah und ist verkehrstechnisch mit
Bus, S-/U- und Straßenbahn hervorragend angebunden. Der Flughafen Schönefeld
kann mit dem Öffentlichen Verkehr in 40 Minuten erreicht werden.
Gewachsene Einzelhandels- und Dienstleistungs-Infrastruktur, Kitas, Schulen, eine
Hochschule (HTW) und Freizeiteinrichtungen befinden sich in der unmittelbaren
Umgebung.
«Dahlem des Ostens»: So wird Karlshorst wegen seiner Villenbebauung auch gerne
genannt. GARDO integriert sich mit dem Gartenstadt-Konzept ideal in dieses Stadt© lexan/ Fotolia.com
viertel, das vielen viel zu bieten hat. 1,5 km entfernt befindet sich der Tierpark Berlin,
mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten Europas. In wenigen Minu-
EIN IDEALER LEBENSRAUM: Seit 1994 hat sich Karlshorst enorm entwickelt. Umfang-
ten erreichbar ist die Trabrennbahn Karlshorst, die zurzeit in einen Pferde-
reiche Sanierungen an den Wohnhäusern und der Ausbau der Infrastruktur haben
sportpark umgewandelt wird. Und in nur 15 Fahrradminuten ist man in Berlins größ-
dazu geführt, dass Karlshorst wieder ein gefragtes Wohngebiet ist.
tem Freizeit- und Erholungspark Wulheide oder am Alexanderplatz
© Berlinpictures / Fotolia.com
D A S
L A N D S C H A F T S S C H U T Z G E B I E T
INTAKTE NATUR VOR
B I E S E N H O R S T E R
S A N D
DER HAUSTÜR
382 FARN- UND BLÜTENPFLANZEN, 33 Vogelarten, 778 Käferarten, 274 Hautflügler,
388 Grossschmetterlinge, 22 Heuschreckenarten: Einst Birkenwald und Feuchtwiese,
Acker, Flugplatz, Militärgelände und Rangierbahnhof, ist der rund 108 Hektar große
Biesenhorster Sand heute ein wertvolles Landschaftsschutzgebiet für eine Vielzahl
gefährdeter und geschützter Biotope, Pflanzen- und Tierarten.
Während einer Wanderung durch den Biesenhorster Sand, der sich entlang der Bezirksgrenze von Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf erstreckt, fallen die zahlreichen verschiedenen Lebensräume auf. Neben von Silbergras geprägten Trockenrasen, mit Schafschwingel bewachsenen Halbtrockenrasen und Sandoffenflächen,
findet man Vorwälder, Baumgruppen, Hochstauden, Grasfluren und Gehölze sowie
Relikte der Kleingärten. Das Gebiet ist Naherholungsgebiet für die Bewohner der
Gartenstadt Karlshorst.
Erhebliche Investitionen wurden gerade auch für die Ausgleichsmaßnahmen im
Biesenhorster Sand durch die Gartenstadt geleistet.
Eines der Vorhaben, das im März 2015 umgesetzt wurde, ist das Beweidungsprojekt:
ten Zauneidechse angesiedelt. Den auffallend gefärbten Neuntöter kann man auf
Es wurden fünf Koppeln für die Beweidung zunächst mit Schafen und Ziegen an-
den von Gehölzen durchsetzten Freiflächen beobachten. Der in Berlin vom Ausster-
gelegt. Gleichzeitig entsand ein neues Wegenetz, damit dieser Berliner Naturraum
ben bedrohte Steinschmätzer nutzt auch Schwellenstapel als Brutplatz.
besser als Erholungsgebiet genutzt und erlebt werden kann. Auf den ausgedehnten
Und seit März 2015 ist überall auf dem Biesenhorster Sand der melodische Gesang
Sandflächen und Trockenrasen hat sich eine große Population der streng geschütz-
der in Berlin gefährdeten Heidelerche zu hören.
GARDO
Gartenstadt Karlshorst | Berlin
GARDO ist eine Marke der WPK Bau GmbH
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w w w. GAR D O. i n fo
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Stand 09/2015