Mit uns Bauen & Sanieren

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2013
723. Schätzele-Markt Tengen
Kreisstraße von Tengen nach Büßlingen immer noch gesperrt
Die Stadt Tengen und der Landkreis suchen die Schuldigen
ßer Riss zeige, was zur Folge hatte, dass
den sich die Geister. Während für die
um 9.30 Uhr die Böschung mit einem Teil
Stadt Tengen der Landkreis Konstanz als
der Straße auf einer
Träger der Straße in
Breite von zirka 20
der Pflicht steht die
„Dies ist eine traurige
Meter mit lautem
Straße wieder zu reGetöse zirka 50 Meparieren, wird vom
Angelegenheit“, so das
ter in die Tiefe in
Landkreis argumenderzeitige Resümee von
Richtung des Mühltiert, dass Tengen
baches
rutschte.
Bürgermeister Helmut Groß. eine Mitschuld an
Dabei wurde auch
der Rutschung hat,
eine mächtige Buche, deren Krone auf dem Wanderweg
zum liegen kam, mit in die Tiefe gerissen.
halb der Mühlbachschlucht, der ein Teil
von der Kreisstraße, die von Tengen nach
Büßlingen führt mit in die Tiefe gerissen
hat, was zur Folge hat, dass die Straße
schon seit neun Monate für den gesamten Straßenverkehr gesperrt ist und die
Verkehrsteilnehmer, die auf diese Route
angewiesen sind, große Umwege in Kauf
nehmen müssen.
Bürgermeister Helmut Groß macht
sich sofort vor Ort ein Bild über das Ausmaß der Rutschung an der Kreisstraße.
„Die Reparatur an der Straße und die Befestigung des steilen Hanges dürfte nicht
einfach sein“, so die Einschätzung damals
vom Bürgermeister. Vor allem trieb ihn die
Sorge um, wer die aufwendige Baumaßnahme bezahlt und wie lange die Straße
nicht befahrbar sein wird. Der Wanderweg konnte bald wieder für Fußgänger,
nach dem die Äste entfernt waren wieder
frei gegeben werden.
Am verhängnisvollen Tag wurde Bürgermeister Helmut Groß von Mitarbeitern
des Tengener Bauhofs um 7.30 Uhr informiert mit dem Hinweis, dass zwischen
Tengen und der Abzweigung nach Wiechs
am Randen sich am Straßenrand ein gro-
Dagegen war damals schon abzusehen,
dass die Reparatur der Straße eine längere
Zeit in Anspruch nehmen würde. Dass
dies nun aber so eine Hängepartie werden
würde mit dem hatten wohl die Wenigsten
gerechnet. Vor allem an den Kosten schei-
Bürgermeister Helmut Groß bei der Rutschung des Hanges an der Kreisstraße von Tengen nach Büßlingen.
H
eftige Niederschläge waren
Ende des Jahres 2012 zu verzeichnen. Private Aufzeichnungen ergaben, dass es im Dezember im
Raum Tengen 126 Liter auf den Quadratmeter geregnet hat.
Die großen Regenmengen zeigten
Wirkung auf den Feldern. Es entstanden
Überschwemmungen auf Äcker und Wiesen. Überall stand das Wasser, das vom
Boden nicht mehr aufgenommen werden
konnte. Bäche und Gräben schwollen an
und führten Hochwasser. Erdrutsche und
Murenabgänge waren die Folgen. Verhängnisvoll war auch ein Erdrutsch ober-
weil Oberflächenwasser, das von den oberen Grundstücken kam, mit dafür verantwortlich sei,
den Erdrutsch ausgelöst zu haben. Nach
Information von der Stadtverwaltung
Tengen sind zum jetzigen Zeitpunkt die
Reparaturarbeiten für die Straße und die
Befestigung des Hangrutsches noch nicht
ausgeschrieben.
Am 16. September hat der Technische
Ausschuss vom Kreis Konstanz wieder
wieder darüber beraten. Bei Redaktionsschluss lag noch kein Ergebnis vor.
„Dies ist eine traurige Angelegenheit“,
so das derzeitige Resümee von Bürgermeister Helmut Groß. Wer von Tengen
mit dem Auto den direkten Weg nach
Wiechs am Randen fahren will, ist jetzt
gezwungen den Umweg über Uttenhofen zu nehmen. Dies trifft auch für Verkehrsteilnehmer zu, die von Büßlingen
durch das Körbeltal nach Tengen fahren.
Text und Bilder: Werner Muscheler
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Tengen
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Bürgermeister
Helmut Groß
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Julian Weber
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723. Schätzele-Markt Tengen
Traditioneller Markt bietet auch wieder Neuheiten
Hier einige interessante Beispiele auf dem Schätzele-Markt für 2013
D
ie Kreisverkehrswacht Konstanz-Hegau wird beim DRKHeim zu finden sein. Sie bietet
pfiffige Mitmachaktionen für Rad- und
Autofahrer an. Eine Aktion ist der Reaktionstest: Der Teilnehmer sitzt in einem
Kasten, der ein Auto darstellt. Vor sich
einen Bildschirm. Hier werden verschiedene Situationen vorgegaukelt, auf die
der Fahrer reagieren muss.
Der Simulator demonstriert
einen Alkoholrausch
Ulrich Merk von der Kreisverkehrswacht
erklärt: „Die Teilnehmer müssen überholen oder rasch bremsen.“ Verschiedene Objekte stünden ihnen plötzlich im
Weg. Hier merke man bald, wie schnell
der Fahrer reagieren könne, aber auch
wie schnell er sich ablenken lasse. Das
Gerät habe aber noch einen besonderen
Clou, erklärt Ulrich Merk: „Man kann mit
dem Simulator auch einen Alkoholrausch
demonstrieren.“ Dazu müsse man sich
nicht mal betrinken, sondern könne die
gewünschte Promillezahl direkt am Simulator einstellen.
Zwei weitere Attraktionen
befinden sich im Rathaus
Das Gerät demonstriere dem Fahrer die
gefährliche Wirkung von Alkohol im Straßenverkehr: Die Bremse wirkt verzögert,
die Lenkung gehorcht nicht mehr einwandfrei. „Sogar den Tunnelblick können
wir demonstrieren“, erklärt der Experte
von der Kreisverkehrswacht. Neben Infostand und Reaktionstest bietet der Verein
auch einen Fahrradsimulator und einen
Sehtest an. Informationen und Beratung
zum Pedelec runden das Angebot ab. Ulrich Merk fasst zusammen: „Wir wollen
mit unseren Aktionen zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.“
Ebenfalls neu auf dem Schätzele-Markt ist der Stand mit traditionellen Spezialitäten aus Südtirol.
Traditionelle Produkte
aus Frankreich
Zwei weitere Attraktionen befinden
sich im Rathaus. Am Tourismusstand
wird das Buch des Watterdinger Heimatforschers Alfred Gschlecht verkauft.
Wer sich beim Lesen warm einkuscheln
möchte, findet nebenan ein Angebot.
Die französische Künstlerin Marcon
Schallmeir verkauft neben Handwärmern auch andere Produkte aus Leder
und Lammfell. Und Felldecken, in denen man sich während der Buchlektüre
aufwärmen kann.
Südtirol
Peter Friedrich, MdB, auf dem Fahrradsimulator der Kreisverkehrswacht Konstanz
(hier auf dem Ökomarkt in Engen).
In der Stadtstraße, rechts vor dem
Gasthaus „Zum tiefen Keller“, wird
man beim Stand mit Spezialitäten aus
Südtirol fündig – ebenfalls eine Neuheit auf dem Schätzele-Markt 2013.
Uli Zeller
Die französische Künstlerin Marcon Schallmeir bringt viele interessante Produkte aus
ihrer Heimat mit. Auf den Bildern sind verschiedene „Kotzen“ und ein Muff zu sehen.
Es gibt auch Lammfellschuhe, Felldecken, Lederschürzen und viele andere kunsthandwerkliche Kreationen zu bewundern und kaufen.
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2013
723. Schätzele-Markt Tengen
Die Tengener City war ihr Ziel
Brasilianer suchten in Tengen die Spuren ihrer Vorfahren
D
as hätte sich die rüstige Luise
Eisenmann nicht im Traum
erwartet, dass sie im hohen
Alter von 91 Jahren noch mal Besuch
von Sao Paulo aus Brasilien bekommt.
Es klingt fast wie ein Märchen, als die
zwei Herren in Tengen im vergangenen
Jahr aufgetaucht sind. Mit dem Linienbus sind sie von Singen gekommen und
baten den Busfahrer, dass sie in der Tengener City aussteigen möchten. Es war
gesser zufällig an eine Person gerieten,
die Land und Leute kannte und sie den
Rat gab doch Frau Luise Eisenmann, eine
geborenen Bittlingmaier, die gleich um
die Ecke wohnte aufzusuchen und so gelangten die zwei Fremden recht schnell
auf die Spur ihrer Vorfahren.
ein freundlicher Busfahrer, der die ihm
unbekannten Fahrgäste in der Nähe der
Gaststätte zur „Frohen Einkehr“, ungefähr in der Mitte von Tengen aussteigen
ließ. Dort haben die zwei Fremden, es
war ein Vater mit seinem Sohn bei der
Gaststätte angeklopft, in der Hoffnung
nach ihrer langen Reise die Spuren ihrer
Vorfahren zu finden.
gesehen hatte man sich über 50 Jahre
nicht mehr“, sagte Luise Eisenmann die
noch wusste, dass ihr Vetter Fritz Heer,
der 1898 in Wiechs am Randen geboren
wurde und 1923 nach Brasilien ausgewandert ist. Sie hat heute noch die Karte,
die von der glücklichen Ankunft im fernen Land berichtet.
Dass sie aus Tengen und Wiechs am
Randen und aus dem Geschlecht Heer
und Bittlingmaier kamen wussten die
zwei Fremden, aber wo diese zu finden
waren wussten die beiden bei ihrer Ankunft in Tengen nicht. Glück hatten sie
aber, dass sie mit der Wirtin Amalie En-
ein Vergnügen, ja eine große Freude gemeinsam mit ihrer Tochter Gerda mit der
fernen Verwandtschaft nach Wiechs am
Randen zu fahren, um zu den Ursprüngen der Vorfahrer zu gehen, zu schauen
wo sie gelebt haben und zu erfahren wie
das Leben es mit ihnen gemeint hatte.
Fritz Heer, der einst ausgewandert ist
hatte Glück in Brasilien, er hat es wie
man so schön sagt „Zu etwas gebracht“.
Es kam zu einem freudigen Wiedersehen. „Zwar habe man sich nicht
gänzlich aus den Augen verloren, aber
Fernando und Vicente versprachen bei
ihrem Abschied, nachdem sie von den
Eindrücken überwältigt waren, wieder zu
kommen. Das haben sie auch gemacht
und das zweite mal kamen sie dann zu
sechst. Enesto, ein weiterer Sohn von
Fernando, sowie dessen Frau mit Kinder
waren noch dabei.
Für Luise Eisenmann war das zweite
wieder sehn nochmals eine große Freude.
Mit der gesamten Verwandtschaft wurde
gefeiert auch Bürgermeister Helmut Groß
war dabei und begrüßte die Gäste im Herzen von Tengen. Natürlich hatte er ihnen
auch wehmütig mitgeteilt, dass die Stadtkasse finanziell klamm sei. Wie zu hören
war soll der Kontakt nie mehr abbrechen.
„Mein Sohn Christian wird dafür Sorge
tragen und nach Brasilien die Verwandtschaft vorzüglich pflegen“, ist sich Luise
Werner Muscheler
Eisenmann sicher.
Nun wollte Fernando Heer, also ein
Enkel von Fritz Heer, der 1923 ausgewandert ist unbedingt wissen wo sein Großvater zur Welt kam und bis zur Auswanderung gelebt hat und so hatte er sich
mit seinem Sohn Vicente Heer auf den
Weg nach Deutschland gemacht. Für die
rüstige Luise Eisenmann war es dann
Das Wiedersehen mit den Gästen aus
Brasilien wurde gehörig gefeiert.
Bild: Stadt Tengen
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